{"id":4091,"date":"2009-07-24T16:12:09","date_gmt":"2009-07-24T14:12:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4091"},"modified":"2009-07-24T16:16:25","modified_gmt":"2009-07-24T14:16:25","slug":"hinweise-des-tages-2-101","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4091","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p>Unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4091#h01\">Ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex: Konjunktur springt wieder an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h02\">Sieben magere Jahre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h03\">Fragliche Wachstumsstrategie. Sorgenkind Exportweltmeister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h04\">&laquo;Wir m&uuml;ssen die Macht der Wallstreet brechen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h05\">Niedrige Steuern f&uuml;r Reiche f&uuml;hren nicht zu Wirtschaftswachstum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h06\">Doch radioaktiver M&uuml;ll in Asse?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h07\">Schienen weg in Ostdeutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h08\">Firmen hetzen Mitarbeitern Privatdetektive auf den Hals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h09\">Ralf Stegner &ndash; Zur Vertrauensfrage des Ministerpr&auml;sidenten Carstensen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h10\">Lobbyisten auf Sendung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h11\">Die Nebent&auml;tigkeiten der Maybrit Illner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h12\">Nochmals: Mit dem Zweiten propagiert man besser &ndash; Oskar Lafontaine im Sommerinterview<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h13\">Debatten-Website des DGB<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4091&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex: Konjunktur springt wieder an<\/strong><br>\nDie Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich den vierten Monat in Folge aufgehellt und signalisiert damit eine Konjunkturwende. Der Ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex stieg im Juli um 1,4 auf 87,3 Punkte, wie das M&uuml;nchner Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (Ifo) am Freitag mitteilte. Experten hatten bereits mit einer weiteren Verbesserung des ifo- Index gerechnet, waren aber im Schnitt von einem weniger deutlichen Anstieg ausgegangen.<br>\nDer ifo-Index gilt als wichtigster Fr&uuml;hindikator der deutschen Wirtschaft. Die 7000 befragten Unternehmen bewerteten sowohl ihre Gesch&auml;ftslage als auch die Aussichten f&uuml;r das n&auml;chste halbe Jahr besser. &bdquo;Es scheint, dass die Wirtschaft wieder Tritt fasst&ldquo;, sagte Ifo-Pr&auml;sident Hans-Werner Sinn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub050436A85B3A4C64819D7E1B05B60928\/Doc~E860E13EFF4364FD2940BDFA40E1D6DD8~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir wollen zwar die Stimmung in der Wirtschaft nicht schlecht reden, denn Wirtschaft hat auch viel mit Psychologie zu tun. Dennoch der Ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex geht notorisch an der Realit&auml;t vorbei, die regelm&auml;&szlig;ig das Statistische Bundesamt ein paar Wochen sp&auml;ter liefert.<br>\nSicher, nach Monaten immer neuer Nachrichten &uuml;ber wirtschaftliche Rekordeinbr&uuml;che m&ouml;chte man gern wieder Positives melden. Wer zu ausgepr&auml;gtem Optimismus neigt, mag in der j&uuml;ngsten Ifo-Gesch&auml;ftsklimaumfrage bei deutschen Unternehmen mit ganz viel gutem Willen auch so etwas wie hauchzarte m&ouml;gliche Hoffnungssignale ausmachen. Nur, schauen Sie sich den Kurvenverlauf einmal an:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.faz.net\/m\/{6E0A6D06-F221-43AA-B956-A8E0559B7FD3}Picture.jpg\" alt=\"\" title=\"\" width=\"475\"><\/p>\n<p><em>Das Klima hat sich zwar in den letzten drei Monaten verbessert. Das Problem ist allerdings, dass die Ausgangslage von den Befragten zuvor als dramatisch schlecht beurteilt worden ist, dass schon die Erwartung dass es nicht noch schlechter wird zu einer Klimaverbesserung f&uuml;hrt.<br>\nMan muss noch bedenken, dass angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl und der Hoffnung eines gro&szlig;en Teils der Medien auf eine konservative Mehrheit, alles unter den Teppich gekehrt wird, was an negativen Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise noch ins Haus steht. Und  da braucht man sich nicht zu wundern, dass gerade auch das Unternehmerlager jetzt nicht schwarz malen m&ouml;chte.<br>\nAb Oktober wird das ganz anders aussehen. Da wird wieder Alarm geschlagen, damit die L&ouml;hne oder die sog. &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo; gesenkt, die Unternehmenssteuern abgebaut und die Sozialleistungen gek&uuml;rzt werden.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Es sei &nbsp;nochmals auf den <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/spezial_staatshilfen\/meinung\/?em_cnt=1827714&amp;\">Kommentar Robert von Heusingers (&bdquo;Danke, China&ldquo;)<\/a> verwiesen:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Ist das der Beginn einer kr&auml;ftigen Wirtschaftserholung, die das Krisengejammer vergessen l&auml;sst?<br>\nNat&uuml;rlich nicht. Es ist eine technische Erholung nach dem tiefen Absturz und sie ist ganz und gar k&uuml;nstlich. Es sind die massiven Konjunkturprogramme, die nun in der Realwirtschaft Wirkung zeigen. Deshalb geht der erste Dank an John Maynard Keynes, der in den 30er Jahren genau aufschrieb, was im Fall einer derartigen Marktst&ouml;rung zu tun ist. Der zweite Dank geht an all die &Ouml;konomen (au&szlig;erhalb Deutschlands), die seine Theorie nicht verachtet haben. Und der besondere Dank geht an China, das den Keynes ganz besonders studiert hat, die massivste Konjunkturstimulierung auf den Weg gebracht hat und nun Deutschland aus der Patsche hilft.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Positive Entwicklungen in der Weltwirtschaft sowie in der hiesigen Wirtschaft werden am lautesten von den neoliberalen Ideologen bejubelt. Mithin ausgerechnet von jenen Kreisen, deren Ideologie uns erst in die Krise hineingef&uuml;hrt hat und deren ausgepr&auml;gte Gegnerschaft gegen staatliche Konjunkturprogramme (diese Gegnerschaft h&auml;lt bei vielen Neoliberalen bis auf den heutigen Tag an) die Wirtschaftskrise unn&ouml;tigerweise zus&auml;tzlich versch&auml;rft hat.<br>\nMan kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die neoliberalen Ideologen jede auch noch so bescheidene konjunkturelle Seitw&auml;rts- oder Aufw&auml;rtsentwicklung dazu missbrauchen, um die Schwere der durch ihre Ideologie ma&szlig;geblich gepr&auml;gten Krise herunterzuspielen: &bdquo;Es ist doch alles gar nicht so schlimm!&ldquo; Die Zielsetzung: Der Einfluss der neoliberalen Ideologie (&bdquo;Deregulierung&ldquo;, &bdquo;Privatisierung&ldquo;, &bdquo;Flexibilisierung&ldquo;) soll m&ouml;glichst vollst&auml;ndig und unver&auml;ndert &uuml;ber die Krise hinweggerettet werden.<\/em> <\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sieben magere Jahre<\/strong><br>\nHohe Arbeitslosigkeit, geringe Maschinenauslastung und steigende Abgabenlast &ndash; Deutschland drohen magere Jahre. Bis weit ins n&auml;chste Jahrzehnt hinein, so die Mehrheitsmeinung von &Ouml;konomen, werde Deutschland unter den Folgen der Krise leiden.<br>\nEine R&uuml;ckkehr zum Wohlstandsniveau des Jahres 2008 sei fr&uuml;hestens in f&uuml;nf Jahren, wahrscheinlich erst 2015\/16 realistisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Schlechte-Aussichten-Sieben-magere-Jahre\/544182.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fragliche Wachstumsstrategie. Sorgenkind Exportweltmeister<\/strong><br>\nDeutschland, so haben es die Volkswirte der Hamburger Privatbank M.M. Warburg ausgerechnet, wird den Titel des Exportweltmeisters 2009 sehr wahrscheinlich an China verlieren. Selbst Platz zwei m&uuml;ssten die Deutschen wohl an die USA abtreten. Auf absehbare Zeit werde die Ausfuhr nicht mehr an die Erfolge der zur&uuml;ckliegenden Jahre ankn&uuml;pfen k&ouml;nnen. &ldquo;Von den Exporten sind kaum nennenswerte Wachstumsbeitr&auml;ge zu erwarten&rdquo;, sagt Warburg-Chefvolkswirt Carsten Klude. Die goldenen Zeiten deutscher Exporterfolge werden nach Meinung einer breiten Mehrheit der Volkswirte vorerst nicht wiederkehren &ndash; zu stark haben die Adressaten in den USA, West- oder Osteuropa mit &Uuml;berschuldung, Immobilien- und Bankenkrisen zu k&auml;mpfen. F&uuml;hrende &Ouml;konomen wie Hans-Werner Sinn, Chef des M&uuml;nchner Ifo-Instituts, oder der Wirtschaftsweise Peter Bofinger fordern daher ein radikales Umdenken: Deutschland brauche eine neue Wachstumsstrategie, m&uuml;sse seine Exportfixierung aufgeben und k&uuml;nftig mehr auf die St&auml;rkung der Inlandsnachfrage setzen. Auch der Internationale W&auml;hrungsfonds warnt, Deutschland k&ouml;nne sich nicht mehr darauf verlassen, weiter hohe Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse erzielen zu k&ouml;nnen.<br>\nDoch trotz der Sch&uuml;tzenhilfe internationaler Organisationen sind Kritiker des deutschen Exportmodells wie Sinn oder Bofinger hierzulande noch in der Minderheit: Eine Mehrheit der Volkswirte h&auml;lt die Exportabh&auml;ngigkeit der Konjunktur f&uuml;r alternativlos. Deutschland m&uuml;sse weiterhin hochwertige G&uuml;ter ins Ausland verkaufen, um sein hohes Einkommensniveau zu sichern, argumentiert etwa Christoph Schmidt, wie Bofinger Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die private Inlandsnachfrage lie&szlig;e sich st&auml;rken, indem die verf&uuml;gbaren Einkommen entweder direkt durch sp&uuml;rbare Lohnsteigerungen oder indirekt durch Steuer- und Abgabenentlastungen erh&ouml;ht w&uuml;rden. Beides wird jedoch von den meisten &Ouml;konomen verworfen: In einer Zeit drohender Massenarbeitslosigkeit lie&szlig;en sich weder die L&ouml;hne deutlich steigern noch die Abgaben sp&uuml;rbar senken. Zudem werde die Alterung der Gesellschaft die Ausgaben der Sozialversicherung in den kommenden Jahren tendenziell deutlich steigern, sodass Abgabenentlastungen selbst langfristig kaum m&ouml;glich w&uuml;rden. &ndash; Auch auf mehr Unternehmensinvestitionen zur St&auml;rkung der Inlandsnachfrage k&ouml;nnten die Deutschen kaum hoffen: In den vergangenen Jahren hatten die Unternehmen ihre Kapazit&auml;ten kr&auml;ftig ausgebaut, ein neuer Investitionsschub sei daher nicht zu erwarten. &ldquo;Uns bleibt keine andere Wahl, als erst mal so weiterzumachen wie bisher &ndash; als Exportnation&rdquo;, sagt Klude.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:Fragliche-Wachstumsstrategie-Sorgenkind-Exportweltmeister\/543179.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&laquo;Wir m&uuml;ssen die Macht der Wallstreet brechen&raquo;<\/strong><br>\nDer Einfluss der Top-Banker auf Washington sei riesig, sagt der fr&uuml;here W&auml;hrungsfonds-Chef&ouml;konom Simon Johnson. Er sagt, die USA h&auml;tten die Pleitebanken verstaatlichen sollen.<br>\nDer Wallstreet ist es gelungen, Washington weiszumachen, dass alles, was gut f&uuml;r den Finanzsektor ist, auch gut f&uuml;rs Land ist. Viele Beamte im Finanzministerium haben ja zun&auml;chst an der Wallstreet Karriere gemacht. Die Grossbanken bilden einen wichtigen Teil der politischen Klasse aus. So brauchen sie sich des Instruments der Bestechung gar nicht zu bedienen.<br>\nNach meiner Meinung geht das, was die Regierung tut, nicht weit genug. Wir m&uuml;ssten sch&auml;rfer regulieren, als es die bisherigen Pl&auml;ne vorsehen. Wir m&uuml;ssten Banken, die zu gross zum Scheitern sind, mit Kartellgesetzen zerschlagen. Und wir m&uuml;ssten mehr tun, um die mit Schrottkrediten verseuchten Bilanzen zu s&auml;ubern&hellip;<br>\nSie behaupten, die Amerikaner h&auml;tten die Krise ausgel&ouml;st, daher m&uuml;ssten sie sie auch bereinigen. Abgesehen davon, dass diese These falsch ist, weil die europ&auml;ischen Banken begeistert mitgemischt haben bei den Kreditexzessen der Wallstreet, begr&uuml;ndet die These eine gef&auml;hrliche Passivit&auml;t. Die Rezession hat Europa jetzt mit voller Wucht getroffen. Europa braucht eine entschlossene Krisenpolitik. Davon fehlt jede Spur. Dabei sind Bankkredite f&uuml;r europ&auml;ische Firmen viel wichtiger als f&uuml;r amerikanische Unternehmen, die viel st&auml;rker auch auf andere Kapitalquellen zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen&hellip;<br>\nDie Zockerei auf fremde Kosten muss ein Ende haben. Die wichtigste Lehre der Krise sollte aber sein, dass wir den Banken keinen gro&szlig;en politischen Einfluss mehr geben d&uuml;rfen. Wir m&uuml;ssen die Macht der Wallstreet brechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/konjunktur\/Wir-muessen-die-Macht-der-Wallstreet-brechen\/story\/28142181\">Tagesanzeiger CH<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Niedrige Steuern f&uuml;r Reiche f&uuml;hren nicht zu Wirtschaftswachstum<\/strong><br>\nEin US-&Ouml;konom wiederlegt das neoliberale Dogma, dass h&ouml;here Besteuerung der Reichen der Gesamtwirtschaft schade.<br>\nLaut einem Dogma der neoliberalen &Ouml;konomik, sorge es f&uuml;r zus&auml;tzliches Wirtschaftswachstum, wenn einige wenige Reiche besonders hohe Einkommen erzielen. Lonnie K. Stevans von der Hofstra University (Zarb School of Business) in New York hat in seinem aktuellen Paper f&uuml;r die USA nun das Gegenteil festgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30778\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Doch radioaktiver M&uuml;ll in Asse?<\/strong><br>\nEntgegen aller Beteuerungen sind im nieders&auml;chsischen Atomm&uuml;lllager Asse offenbar doch hochradioaktive Abf&auml;lle vergraben worden, obwohl das Lager nur f&uuml;r schwach- und mittelradioaktiven Abfall genehmigt worden war.&nbsp;Das berichtet das ARD-Magazin &ldquo;Monitor&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/public\/article\/panorama\/deutschland\/735791\/Doch-radioaktiver-Muell-in-Asse.html\">RP-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schienen weg in Ostdeutschland<\/strong><br>\nAuf den demografischen Wandel sollte die Politik mit einem konsequenteren Abbau der Verkehrsinfrastruktur in den schrumpfenden Regionen reagieren. Eine Studie empfiehlt, vor allem den Bahnverkehr anzugehen.<br>\nDas empfiehlt eine neue Studie, die vom Innovationszentrum f&uuml;r Mobilit&auml;t und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) und dem Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung (WZB) mit finanzieller Unterst&uuml;tzung des Bundesministeriums f&uuml;r Wirtschaft und Technologie erstellt wurde. &ldquo;Insbesondere in Ostdeutschland steht das System Schiene in einigen Gegenden zur Disposition&rdquo;, sagt J&uuml;rgen Peters, einer der Autoren.<br>\nDie Berliner Forscher fordern, die Infrastruktur viel konsequenter dem wachsenden oder schrumpfenden Verkehr in den verschiedenen Regionen anzupassen, als das Verkehrsministerium es plant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Verkehrsinfrastruktur-Schienen-weg-in-Ostdeutschland\/544190.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Logik dieser Studie ist, weniger Menschen sind auch auf weniger auf Mobilit&auml;t mittels &ouml;ffentlicher Verkehrsmittel angewiesen. Der Einzelne kann dann sehen, wie er zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen kommt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Firmen hetzen Mitarbeitern Privatdetektive auf den Hals<\/strong><br>\nSie lauern in Zufahrten, &uuml;berwachen Wohnzimmer: Privatdetektive werden von Firmen wie Evonik und Betapharm auf die eigenen Angestellten angesetzt. Einem Magazinbericht zufolge schn&uuml;ffeln die Ermittler im Privatleben der Mitarbeiter und suchen nach Anl&auml;ssen f&uuml;r einen Rauswurf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,637669,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ralf Stegner &ndash; Zur Vertrauensfrage des Ministerpr&auml;sidenten Carstensen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ltsh.de\/presseticker\/2009-07\/23\/11-04-59-75ab\/PI-Smgnu3Wr-spd.pdf\">Landtag aktuell [PDF &ndash; 50 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Damit Sie sich selber &uuml;berzeugen k&ouml;nnen, was Stegner gesagt hat und nicht immer auf das verzerrte Bild von dem angeblichen <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,637517,00.html\">&bdquo;Kotzbrocken&ldquo;<\/a> machen k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Lobbyisten auf Sendung<\/strong>\n<ul>\n<li>Prof. Bernd Raffelh&uuml;schen live f&uuml;r die ARD und vor Vertretern der Versicherungswirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QXDo5Xp606I\">YouTube<\/a><br>\nEs gibt noch mehr solche Experten, die die gesetzliche Rente und die gesetzliche Krankenversicherung am liebsten abschaffen und auf private Basis umstellen m&ouml;chten.<\/li>\n<li>Unsere unabh&auml;ngigen Experten Prof. Bert R&uuml;rup, Prof. Bernd Raffelh&uuml;schen, Prof. Axel B&ouml;rsch-Supran und auch kurz im Bild der omnipr&auml;sente SPD-Gesundheitsexperte <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/mdb\/bio\/l\/lauteka0.html\">Prof. Dr. Karl Lauterbach<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xostwXazs2w\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/medien\/artikel\/kommentarseite\/1\/lobbyisten-auf-sendung-bei-ard\/kommentare\/1\/1\/\">Ein Leserkommentar in der taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Nebent&auml;tigkeiten der Maybrit Illner<\/strong><br>\nMaybrit Illner h&auml;lt sich zugute, klare Regeln f&uuml;r Nebent&auml;tigkeiten zu befolgen. Diese haben f&uuml;r sie offenbar nicht immer gegolten.<br>\nIn der Debatte um die Nebent&auml;tigkeiten von Journalisten forderte die ZDF-Moderatorin Maybrit Illner (&bdquo;Maybrit Illner&ldquo;, &bdquo;Illner intensiv&ldquo;) k&uuml;rzlich im Spiegel einen &bdquo;Kodex, auf den sich alle verpflichten&ldquo;. Das w&auml;re die &bdquo;beste L&ouml;sung&ldquo;. Sie selbst habe &bdquo;ein paar sehr klare Regeln&ldquo;. Zum einen w&auml;hle sie sehr genau aus, was sie moderiere, zum anderen d&uuml;rften diese Veranstaltungen nicht nur einen Finanzier haben.<br>\nDoch zumindest die letzte Regel hat bei Maybrit Illner offenbar nicht immer gegolten. In der Vergangenheit hat Illner auf zumindest einer Veranstaltung moderiert, die nur einen Finanzier hatte. Im Jahr 2001 moderierte die ZDF-Moderatorin einen gesamten ganzt&auml;gigen Kongress f&uuml;r die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Die Lobbyinitiative wirbt vehement f&uuml;r Entstaatlichung, Steuersenkungen und mehr &bdquo;Eigenverantwortung&ldquo; in der Sozialpolitik und machte Schleichwerbung in der ARD-Serie &bdquo;Marienhof&ldquo;. Illner hat f&uuml;r ihre Dienste &bdquo;ein angemessenes Honorar&nbsp;erhalten&ldquo;, erkl&auml;rt INSM-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Dieter Rath auf Anfrage. Den Kongress hat die INSM &bdquo;alleine finanziert&ldquo;, so Rath. Erstaunlicherweise war vergangenen November auch der INSM-Berater Bernd Raffelh&uuml;schen in Illners Sendung zu Gast.<br>\nIm Jahr 2005 sprach Illner auf einem Panel bei der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung zum Thema &bdquo;Politik im Fernsehen &ndash; Ausschlaggebend f&uuml;r den Wahlerfolg?&ldquo;. Das, obwohl sie regelm&auml;&szlig;ig CDU-Politiker in ihren Sendungen zu Gast hat und im selben Jahr ein f&uuml;r die &ouml;ffentliche Meinungsbildung wichtiges Kanzlerduell moderierte.<br>\nSchlie&szlig;lich leitete Illner eine Diskussion f&uuml;r die &bdquo;Bildungswerkstatt McKinsey bildet&ldquo; sowie 2000 eine Debatte des Walter Hallstein-Instituts f&uuml;r Europ&auml;isches Verfassungsrecht im Atrium der Dresdner Bank in Frankfurt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/12130\/die-nebentaetigkeiten-der-maybrit-illner\/\">Carta<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe auch <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/963\/301960\/text\/\">&ldquo;&hellip; und sagte kein Wort.&ldquo;<\/a> Professionell lie&szlig; Maybrit Illner im ZDF &uuml;ber die Spitzelaff&auml;re der Telekom debattieren, privat ist sie mit dem Telekom-Chef liiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nochmals: Mit dem Zweiten propagiert man besser &ndash; Oskar Lafontaine im Sommerinterview<\/strong><br>\nAnmerkung Roberto J. De Lapuente: Lafontaine beim Sommerinterview ist ja ein alter Hut, aber folgender Zusammenschnitt verdeutlicht doch hervorragend, wie der Interviewer agierte. Was man da 3:15 Minuten lang sieht, ist die Quintessenz dessen, was die Medien mit den LINKEN treiben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=pLhEUhyUhPQ\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Debatten-Website des DGB<\/strong><br>\nDer DGB hat eine <a href=\"http:\/\/dgbdebatte.blogspot.com\/\">neue Debatten-Website<\/a> gestartet. Darauf m&ouml;chten wir Sie aufmerksam machen.<br>\nAuf der DGB-Debatten-Website &ldquo;Diskurs&rdquo; kommen WissenschaftlerInnen zu Wort, ebenso Funktion&auml;re, Betriebs- und Personalr&auml;te und JournalistInnen. Die DGB-Debatte richtet sich an alle, die sich gewerkschaftspolitisch einbringen m&ouml;chten. Wir pflegen hier einen offenen, kritischen und fairen Diskurs, denn nur dar&uuml;ber k&ouml;nnen wir Positionen sch&auml;rfen und Politik gestalten.<br>\nMit den ersten Beitr&auml;gen zum &ldquo;Window of Opportunity&rdquo; von PD Dr. Alex Demirovic und der Frage &ldquo;Ist die Krise m&auml;nnlich?&rdquo; von Dr. Alexandra Scheele kommen WissenschaftlerInnen zu Wort, die sich fundiert mit Aspekten der Krise besch&auml;ftigen. Beide Beitr&auml;ge werden von hauptamtlichen GewerkschafterInnen kommentiert, womit Theorie und Praxis in den Dialog treten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dgbdebatte.blogspot.com\/\">die DGB-Debatte<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4091#h01\">Ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex: Konjunktur springt wieder an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h02\">Sieben magere Jahre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h03\">Fragliche Wachstumsstrategie. Sorgenkind Exportweltmeister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h04\">&laquo;Wir m&uuml;ssen die Macht der Wallstreet brechen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h05\">Niedrige Steuern f&uuml;r Reiche f&uuml;hren nicht zu Wirtschaftswachstum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h06\">Doch radioaktiver M&uuml;ll in Asse?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h07\">Schienen weg in Ostdeutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4091#h08\">Firmen hetzen Mitarbeitern Privatdetektive auf den<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4091\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4091","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4091","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4091"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4091\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4091"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4091"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4091"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}