{"id":40911,"date":"2017-11-06T08:30:24","date_gmt":"2017-11-06T07:30:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40911"},"modified":"2017-11-06T08:30:24","modified_gmt":"2017-11-06T07:30:24","slug":"hinweise-des-tages-2993","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40911","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40911#h01\">Paradise Papers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40911#h02\">Hat Hillary Clinton die Vorwahlen manipuliert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40911#h03\">Lektion vom Klassenfeind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40911#h04\">Was Audi seinen Kunden verschweigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40911#h05\">Gabriel mahnt zu wirtschaftlich vertr&auml;glichem Klimaschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40911#h06\">Der Anti-Anti-Amerikanismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40911#h07\">Clintons nationalistische Sackgasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40911#h08\">Terroranschlag oder Trag&ouml;die? F&uuml;r Trump eine Frage der Hautfarbe.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40911#h09\">Laufen US-Waffenlieferungen &uuml;ber deutsches Territorium?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40911#h10\">Jamaika und die Bomben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40911#h11\">Keine &ldquo;Nebens&auml;chlichkeiten des Wahlkampfes&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40911#h12\">&raquo;Weltweit gr&ouml;&szlig;tes Experiment am lebenden Objekt&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40911#h13\">Zu guter Letzt: Mangelwirtschaft<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Paradise Papers<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das sind die Paradise Papers<\/strong><br>\nAppleby ist einer der Marktf&uuml;hrer f&uuml;r Offshore-Gesch&auml;fte. 100 Millionen Dollar Jahresumsatz, 470 Mitarbeiter, B&uuml;ros in nahezu allen wichtigen Steueroasen. Gegr&uuml;ndet wurde Appleby in Hamilton, der Hauptstadt der Bermudas. Dort residiert die Kanzlei heute in einem schmucklosen Bau. Doch die Liste der Kunden ist erlesen: Darunter sind Prinzessinnen, Premierminister und Hollywoodstars genauso wie einige der reichsten Oligarchen der Welt, aus Russland, dem Nahen Osten, Asien und Afrika.<br>\nAppleby wirbt damit, das Gesch&auml;ft mit Briefkastenfirmen absolut sauber und professionell zu betreiben. Nun steht Lesen Sie die ganze Geschichte: Das ist die FirmaAppleby im Zentrum der Paradise Papers &ndash; einer internationalen Recherche, die direkt in die Schattenwelt des gro&szlig;en Geldes f&uuml;hrt. Der S&uuml;ddeutschen Zeitung wurden insgesamt etwa 13,4 Millionen Dokumente zugespielt. Sie dokumentieren, wie manche Kunden Briefkastenfirmen benutzen, um kriminelles Verhalten zu vertuschen oder Geld aus dubiosen Quellen zu verstecken. Sie belegen bisher unbekannte Verbindungen eines Ministers aus Donald Trumps Kabinett zu russischen Oligarchen; insgesamt finden sich sogar mehr als ein Dutzend Berater, Kabinettsmitglieder und Gro&szlig;spender von Donald Trump in den geleakten Daten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/projekte.sueddeutsche.de\/paradisepapers\/politik\/das-ist-das-leak-e229478\/\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Was ans Licht muss, kommt ans Licht<\/strong><br>\n&ldquo;Luxemburg-Leaks&rdquo;, &ldquo;PanamaPapers&rdquo; und jetzt die &ldquo;Paradise Papers&rdquo;: Erneut haben sich Journalisten weltweit durch E-Mails, Daten und Akten gegraben, um die Steuertricks der Superreichen und Konzerne offen zu legen. Ergebnis: Es wird weiter versteckt und verschoben. Und: Auch die &ldquo;Guten&rdquo; in der Branche k&ouml;nnen sich die &ldquo;Schlechten&rdquo; der Welt nicht vom Hals halten.<br>\nDas Leak tr&auml;gt den Namen &ldquo;Paradise Papers&rdquo;, denn paradiesisch, bunt, laut und ausgelassen ist es in der Karibik. Touristen lieben den Nervenkitzel, Stachelrochen im offenen Meer zu streicheln. Und mittendrin auf den Cayman Islands oder den britischen Jungferninseln liegen die Kanzleien eines der gr&ouml;&szlig;ten Anbieter von Offshore-Konstruktionen: Appleby. Daten eben dieser Kanzlei &ndash; sowie weitere Best&auml;nde aus der Offshore-Welt &ndash; wurden der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; zugespielt. Es ist ein neues, ein gigantisches Leak.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/paradisepapers\/paradisepapers-177.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hat Hillary Clinton die Vorwahlen manipuliert?<\/strong><br>\nEin Jahr nach der Pr&auml;sidentenwahl machen prominente Mitglieder der demokratischen Partei Hillary Clinton schwere Vorw&uuml;rfe. Sie soll sich auf unlautere Weise gegen Bernie Sanders durchgesetzt haben &ndash; eine Steilvorlage f&uuml;r Donald Trump. (&hellip;)<br>\nDie ehemalige Parteichefin prangert ein System der &bdquo;internen Korruption&ldquo; an. Die Clinton-Kampagne habe die bankrotte Parteizentrale mit ihren monatlichen Zusch&uuml;ssen &uuml;ber Wasser gehalten. Zugleich habe die Kampagne die Partei benutzt, um die gesetzlich festgelegten Grenzen f&uuml;r die H&ouml;he von Wahlkampfspenden zu umgehen. Diese Grenzen sind f&uuml;r Spenden an Parteiorganisationen deutlich h&ouml;her als bei Pr&auml;sidentschaftsbewerbern.<br>\nDie Senatorin Elizabeth Warren, eine f&uuml;hrende Vertreterin des linken Parteifl&uuml;gels, stimmte Braziles Darstellung zu, dass Clintons Zugriff auf den Parteiapparat Sanders geschadet habe. Die Vorwahlen seien &bdquo;manipuliert&ldquo; gewesen, sagte Warren auf Nachfrage im Sender CNN. Clinton selber &auml;u&szlig;erte sich zu den Vorw&uuml;rfen zun&auml;chst nicht.<br>\nTrump schaltete sich ein und forderte die Bundespolizei FBI und das Justizministerium auf, die angebliche Manipulation der Vorwahlen zu untersuchen. Die Sanders-Anh&auml;nger seien im &bdquo;vollen Recht, wutentbrannt &uuml;ber den totalen Diebstahl&ldquo; der Nominierung durch die &bdquo;schurkenhafte Hillary&ldquo; zu sein, schrieb er am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Diese habe die Parteizentrale &bdquo;gekauft&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/trumps-praesidentschaft\/vorwahlen-der-demokraten-zugunsten-clintons-manipuliert-15276433.html?GEPC=s5\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> &hellip;auch hier hatte Russland seine Hacker im Spiel &ndash; siehe letzten Absatz der FAZ-Meldung!<\/em><br>\n<em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&uuml;rden nicht immer wieder die Russen f&uuml;r alles verantwortlich gemacht, w&auml;re insbesondere das Ansehen von Frau Clinton ziemlich ruiniert, oder? Die NachDenkSeiten haben sich mehrfach kritisch zu Hacker-Angriffen bzw. einer Einflussnahme aus Russland bei den US-(Vor-)Wahlen ge&auml;u&szlig;ert; u.a. hier: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39457\">Geheimdienstveteranen ziehen Beweise f&uuml;r &bdquo;russischen Hackerangriff&ldquo; in Zweifel<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36157\">Russland sabotiert den Wahlkampf? Ein kleiner Faktencheck<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895#h12\">Donna Brazile: Demokratische Vorwahlen waren laut Ex-Parteichefin zugunsten Clintons manipuliert<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lektion vom Klassenfeind<\/strong><br>\nHinter der &raquo;Schulbauoffensive&laquo; f&uuml;r Berlin versteckt sich ein Masterplan zur Privatisierung. Linkspartei macht mit. Vereine starten Kampagne dagegen (&hellip;)<br>\nDie Landesregierung aus SPD, Gr&uuml;nen und Die Linke hat angek&uuml;ndigt, etwas gegen solche Zust&auml;nde zu unternehmen. Sie will in zehn Jahren 5,5 Milliarden Euro in Neubau und Renovierung der Berliner Lehranstalten stecken. Allein f&uuml;rs laufende Jahr hat sie 830 Millionen Euro versprochen. Das ist eine so gewaltige Summe, dass bis Jahresende nicht einmal ein Drittel davon ausgegeben worden sein d&uuml;rfte. Schuld sind die &uuml;berforderten, weil personell ausgebluteten Planungs- und Bau&auml;mter. Aber was wird dann mit dem sch&ouml;nen Geld? Auch daf&uuml;r hat der Senat vorgebaut. Die bereits im April von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) und Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) vorgestellte &raquo;Schulbauoffensive&laquo; sieht die Gr&uuml;ndung einer oder mehrerer Sanierungs-GmbHs unter dem Dach der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Howoge vor. In diesen sollen alle Projekte ab einem Volumen von zehn Millionen Euro geb&uuml;ndelt und der bisherigen Zust&auml;ndigkeit der Bezirke entzogen werden. Bis 2021 will man auf diesem Wege 51 neue Schulgeb&auml;ude errichten und weitere 67 instandsetzen oder erweitern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/321130.lektion-vom-klassenfeind.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Privatisierung unserer Schulen verhindern &ndash; Sanierung mit mehr Personal ausweiten<\/strong><br>\nMorgen, am 6. November, treffen sich der Berliner Senat und die Bezirksb&uuml;rgermeister, um &uuml;ber die sogenannte Berliner Schulbauoffensive zu verhandeln. Dabei kann es zu einer weitreichenden Vorentscheidung kommen &ndash; bevor die Pl&auml;ne &uuml;berhaupt transparent gemacht wurden und bevor die erforderliche gesellschaftliche Debatte dazu erfolgte.<br>\nGemeingut in B&uuml;rgerInnenhand (GiB) fordert den Senat und den Rat der Bezirksb&uuml;rgermeister auf:<br>\nKeine Vorentscheidung morgen und in n&auml;chster Zeit! Stattdessen muss eine Diskussion in der breiten &Ouml;ffentlichkeit gef&uuml;hrt werden: Lehrer, Eltern, Sch&uuml;ler, Besch&auml;ftigte und weitere interessierte Berlinerinnen und Berliner sowie das Parlament und die Bezirksverordnetenversammlungen m&uuml;ssen &uuml;ber m&ouml;gliche Folgen einer ausgelagerten Gesellschaft f&uuml;r Schulen sprechen &ndash; und &uuml;ber Alternativen dazu. Schluss mit der Geheimniskr&auml;merei:  Sollen unsere Schulen dem Kapitalmarkt ausgeliefert werden? Wie l&ouml;sen wir das Kernproblem der fehlenden Fachkr&auml;fte und Baukapazit&auml;ten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/privatisierung-unserer-schulen-verhindern-sanierung-mit-mehr-personal-ausweiten\/%20\">GiB<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Berlin geht mit Schattenhaushalt ins Risiko<\/strong><br>\nEine private GmbH soll Schulbau und -sanierung &uuml;bernehmen. Falls die Bezirke nur noch Mieter sind, m&uuml;ssen sie um den Zugriff auf die H&auml;user f&uuml;rchten.<br>\n&Uuml;ber den Zustand unserer Demokratie kann man schon ins Gr&uuml;beln kommen. Klammheimlich bereiten Senat und Bezirke tiefe Einschnitte in die staatliche Daseinsvorsorge vor &ndash; und keinen k&uuml;mmert&rsquo;s. Sanierung und Neubau der Schulen sollen in private Hand &uuml;bergehen, eine Debatte &uuml;ber die Konsequenzen bleibt Experten-Zirkeln vorbehalten. Dabei geht es uns alle an. Unsere Kinder und Kindeskinder. Sie werden am eigenen Leib die Folgen dieser Revolution im Bildungssystem sp&uuml;ren. (&hellip;)<br>\nDies ist kein Pl&auml;doyer gegen Private und Privatisierungen, wohl aber f&uuml;r eine &ouml;ffentliche Debatte dar&uuml;ber, was des Staates (und also der Schulen) ist &ndash; und was nicht. Dieser entzieht sich der Senat. Und dessen Privatisierung des Schulbaus ist ein Taschenspielertrick. Die Pl&auml;ne sind aus der Not geboren, zur Umgehung der Schuldenbremse. Und sie werden einen Schattenhaushalt erzeugen, der an die Fondsgesch&auml;fte der zusammengebrochenen landeseigenen Bankgesellschaft erinnert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/privatisierung-der-schulen-berlin-geht-mit-schattenhaushalt-ins-risiko\/20540182.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Was Audi seinen Kunden verschweigt<\/strong><br>\nDie Pressemitteilung von Audi liest sich wie die Ank&uuml;ndigung einer dieser Serviceaktionen, die Autokunden zuhauf in ihrem Briefkasten finden.<br>\nEin Software-Update werde Besitzern von Diesel-A8 angeboten. Der Eingriff solle &ldquo;unter anderem beim Start des kalten Motors schneller optimale Betriebsbedingungen f&uuml;r das Abgasreinigungssystem&rdquo; bewirken. Keinerlei Nachteile bei Verbrauch oder Fahrverhalten seien zu bef&uuml;rchten. Das klingt wie ein kleiner technischer Lapsus, ein &ldquo;Sachverhalt&rdquo;, wie es in der Mitteilung aus Ingolstadt hei&szlig;t, den Audi &ldquo;selber festgestellt&rdquo; habe.<br>\nWas der Hersteller verschweigt, sind die wahren, f&uuml;r den Konzern peinlichen Ausma&szlig;e, die sich hinter dieser d&uuml;rren Mitteilung und dem R&uuml;ckruf von europaweit 5000 A8 mit TDI-Achtzylindermotor und Euro-6-Zulassung verbergen.<br>\nDas Modell mit &uuml;ber 400 PS, 4,2 Liter Hubraum und einem Einstiegspreis von mehr als 80.000 Euro bricht beim Stickoxidaussto&szlig; alle Negativrekorde innerhalb des Konzerns. Und auch im Vergleich zu den Manipulationen der Konkurrenz landet der A8 der abgelaufenen Modellreihe im wenig ruhmreichen Spitzenfeld.<br>\nPr&uuml;fer des Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) haben laut SPIEGEL-Informationen bei den Diesel-A8, die im Zeitraum zwischen September 2013 und August 2017 produziert wurden, Emissionswerte von bis zu 2000 Milligramm pro Kilometer gemessen. Erlaubt sind 80 Milligramm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/audi-a8-rueckruf-was-der-konzern-seinen-kunden-verschweigt-a-1176301.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Der schmutzigste Diesel ist ein Audi A8 der Abgasstufe Euro 6: Deutsche Umwelthilfe misst bei Stra&szlig;enmessungen h&ouml;chste je gemessene NOx-Werte eines Diesel-Pkw<\/strong><br>\n&bdquo;Audi-Chef Stadler liefert das beste Argument daf&uuml;r, dass es keine Ausnahme von Diesel-Fahrverboten f&uuml;r Autos der aktuellen Abgasstufe Euro 6 geben darf. Der bayerische Autobauer ist unmittelbar f&uuml;r die besonders schlechte Luft in M&uuml;nchen verantwortlich. Audi hat bei Euro 5 Luxus-Limousinen betrogen und illegale Abschalteinrichtungen eingesetzt. Auch bei dem von uns untersuchten A8 k&ouml;nnen wir uns die hohen Werte nur dadurch erkl&auml;ren, dass Abschalteinrichtungen verwendet werden. Ob die im A8 verwendete Technik illegal ist, wird die Staatsanwaltschaft kl&auml;ren m&uuml;ssen. Es ist geradezu absurd, wenn aktuell f&uuml;r solche Fahrzeuge eine Ausnahme f&uuml;r die ab 2018 kommenden Diesel-Fahrverbote gefordert wird. Audis Spitzenlimousine flutet die deutschen Innenst&auml;dte mit Rekordmengen des Dieselabgasgiftes Stickoxid.  Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt muss darauf hinwirken, dass das Kraftfahrt-Bundesamt feststellt, dass die Typzulassung f&uuml;r dieses und alle &auml;hnlich schmutzigen Diesel-Audi der Eurostufe 6 erloschen ist&ldquo;, so J&uuml;rgen Resch, Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der DUH.<br>\n&bdquo;Diese extrem hohen Stickoxid-Emissionen zeigen, dass bei diesem Fahrzeug auf der Stra&szlig;e die Abgasreinigung praktisch wirkungslos ist. Das zeigen auch der sehr niedrige Harnstoffverbrauch, der um Faktor 8 niedriger lag als es notwendig w&auml;re, um eine funktionierende Abgasreinigung sicherzustellen&ldquo;, stellt Axel Friedrich, internationaler Verkehrsberater, fest. (&hellip;)<br>\nFrau Bundeskanzlerin Merkel: &Uuml;bernehmen Sie!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.duh.de\/pressemitteilung\/der-schmutzigste-diesel-ist-ein-audi-a8-der-abgasstufe-euro-6-deutsche-umwelthilfe-misst-bei-strasse\/\">Deutsche Umwelthilfe<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sind insbesondere die politischen Entscheidungstr&auml;ger noch sachlich neutral oder aber als Kunden in dieser Angelegenheit quasi befangen? Das es Verbindungen zwischen Automobilindustrie sowie deren Lobby und Politik gibt, d&uuml;rfte hinl&auml;nglich bekannt sein. Auch deshalb scheint es kaum glaubhaft, dass &ouml;ffentlichen Repr&auml;sentanten keine Kenntnis von diesen Abgas-Werten haben, oder?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gabriel mahnt zu wirtschaftlich vertr&auml;glichem Klimaschutz<\/strong><br>\nNoch-Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel (SPD) wirbt f&uuml;r eine Vorreiterrolle Deutschlands bei der Vereinbarung von Klimaschutz und wirtschaftlichem Erfolg. Laut einem Bericht der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; sagte Gabriel: &ldquo;Wir m&uuml;ssen zeigen, dass Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg keine Gegens&auml;tze sind. Nur wenn wir unter Beweis stellen, dass eine anspruchsvolle Klimapolitik nicht dazu f&uuml;hrt, dass Arbeitspl&auml;tze und industrieller Erfolg darunter leiden, werden uns andere L&auml;nder folgen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDie Bundesregierung wird ihre selbst gesteckten Klimaziele f&uuml;r die Jahre 2020 und sehr wahrscheinlich auch 2030 nicht erreichen. Wie eine Studie f&uuml;r die Bundestagsfraktion der Gr&uuml;nen im M&auml;rz ergab, findet derzeit praktisch kein R&uuml;ckgang der Treibhausemissionen statt. Zahlen des Bundesumweltamtes best&auml;tigten dies. Die Uno hatte zuletzt bekannt gegeben, dass die Erdtemperatur bis Ende des Jahrhunderts um mindestens drei Grad Celsius im Vergleich zur Zeit vor der Industrialisierung steigen wird &ndash; selbst bei Einhaltung aller bisher vorgelegten Klimaschutzziele.<br>\nDie &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; hatte das Umfrageinstitut Emnid mit einer Erhebung beauftragt, um herauszufinden, wie wichtig den Deutschen der Umwelt- und Klimaschutz im Verh&auml;ltnis zu wirtschaftlichen Interessen ist. Das Ergebnis: 59 Prozent der Deutschen seien daf&uuml;r, dass die n&auml;chste Bundesregierung den Kohleausstieg beschlie&szlig;t. Nein sagt dazu fast ein Drittel der Befragten (wei&szlig; nicht, keine Angabe: neun Prozent). Knapp 70 Prozent der Befragten wollen Umwelt- und Klimaschutz im Zweifel Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen geben. Nur 27 Prozent wollen das nicht (wei&szlig; nicht, keine Angabe: f&uuml;nf Prozent).<br>\nKeine SUVs mehr in den St&auml;dten? Das f&auml;nde fast die H&auml;lfte der Befragten in Ordnung. Sie sagen: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks habe mit ihrer Forderung recht, dass Bewohner von St&auml;dten keine SUVs mehr kaufen sollten, damit das Klima gesch&uuml;tzt wird. 34 Prozent sehen das nicht so (wei&szlig; nicht, keine Angabe: 18 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sigmar-gabriel-klimaschutz-darf-nicht-zulasten-von-jobs-gehen-a-1176527.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.B.:<\/strong> Das zeigt, dass Herr Gabriel die SPD-Klientel unter Lobbyisteneinfluss weiter im Regen stehen lassen will, denn damit h&ouml;hlt er den Klimaschutz zugunsten der Gro&szlig;unternehmen aus. Gerade diese m&uuml;ssten endlich zur Vernunft gebracht werden und d&uuml;rften nicht immer noch gr&ouml;&szlig;ere PS-Schleudern auf den Markt werfen! Und, was soll dieser Unsinn der SPD-Ministerin Hendricks, SUVs in den Zentren zu verbieten, wenn alle anderen Autos weiterhin mit immer ma&szlig;loseren PS-Zahlen dort einfahren d&uuml;rfen? Das ist doch schon wieder an den Haaren beigezogen und blanker Hohn. Es m&uuml;ssen endlich wieder die einst von den Gr&uuml;nen geforderten drei Liter Autos (der Verbrauch ist gemeint!) ins Gespr&auml;ch gebracht werden, sonst k&ouml;nnen wir uns ganz sicher auf unseren eigenen Klimakiller verlassen, der unseren Globus vernichten wird! Doch auch die zum Neoliberalismus konvertierten, machthungrigen Gr&uuml;nen, haben das inzwischen l&auml;ngst vergessen.<\/em><br>\n<em>Vor 60 Jahren hatten die damals preiswerten VW-K&auml;fer mit 34 PS locker ausgereicht und jede Familie war stolz, wenn sie ein solches Gef&auml;hrt besa&szlig;, was keineswegs selbstverst&auml;ndlich war! Vor allem reichte den Familien ein KFZ aus. Heute m&uuml;ssen alle Familien und sogar Singles &ndash; sofern sie es sich &uuml;berhaupt noch leisten k&ouml;nnen &ndash; je zwei, drei oder gar vier PKWs haben und alle fahren einsam und allein durch die Gegend!<\/em><br>\n<em>Alles schon vergessen, Frau Hendricks und Herr Gabriel? Die Welt war damals jedenfalls in Ordnung, weil &ndash; wenn vielleicht auch nicht ganz so umweltfreundlich wie heute, aber selbst das lie&szlig;e sich ja einrichten &ndash;  extrem weniger Autos herumfuhren! Der Dieselskandal kehrt die Umweltfreundlichkeit heutzutage jedoch um! Doch die Menschen waren damals zufrieden, was heute durch den exzessiv unter massiver Werbebeinflussung gesteuerten Lebensstil zugunsten der Gewinnmaximierung, schon lange nicht mehr der Fall ist! Die Menschen gehen kaputt unter so viel unn&uuml;tzem Konsum! Steuert endlich mal zur&uuml;ck! Auch damit l&auml;sst es sich leben, wenn vielleicht auch etwas bescheidener! Aber gerade das st&uuml;nde der Menschheit besser zu Gesicht, denn das seelische Gleichgewicht ist heute nahezu abgeschafft! Die Auswirkungen liest man t&auml;glich in den Medien. Von Mobbing &uuml;ber Selbstmordraten bis hin zu Amokl&auml;ufen, usw.! Solche Nachrichten geh&ouml;ren ja fast schon zum Alltag! Man &bdquo;wurde&rdquo; daran gew&ouml;hnt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Raus aus der Kohle<\/strong><br>\nDer Lack ist ab. Lange hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der internationalen B&uuml;hne die Rolle der heldenhaften Vork&auml;mpferin f&uuml;r den Klimaschutz gespielt. Versprechen wurden gro&szlig;spurig auf eine entfernt scheinende Zukunft gegeben, in der sich hoffentlich keiner mehr so genau erinnern w&uuml;rde. Zuletzt hatte Merkel 2006 versprochen, die deutschen Emissionen bis 2020 auf 60 Prozent des Niveaus von 1990 zu reduzieren. Doch inzwischen pfeifen es die Spatzen von den D&auml;chern, dass daraus kaum noch was werden kann. Die Kraftwerksemissionen bleiben gleich, und der Stra&szlig;enverkehr st&ouml;&szlig;t sogar wieder mehr Treibhausgase aus. Die Kanzlerin wird also reichlich entbl&ouml;&szlig;t dastehen, wenn am Montag die diesj&auml;hrige UN-Klimakonferenz in Bonn am Rhein ihre Tore &ouml;ffnet.<br>\nZahlreiche Proteste und Veranstaltungen von Umweltgruppen aus aller Welt werden den Finger in die Wunde legen. Bewohner der pazifischen Inselstaaten haben sich f&uuml;r Sonntag zu einer Demonstration durch das rheinische Braunkohlerevier angek&uuml;ndigt, werden dort ihre Solidarit&auml;t mit den von Vertreibung bedrohten Dorfbewohnern zeigen und die hiesigen Kraftwerksbetreiber an ihre Verantwortung f&uuml;r die vom steigenden Meer sowie st&auml;rkeren St&uuml;rmen bedrohten Inselstaaten erinnern. Schlie&szlig;lich ist Deutschland immer noch weltweit gr&ouml;&szlig;ter Nutzer von Braunkohle, des schmutzigsten aller fossilen Brennstoffe. Sie wird insbesondere im Rheinland zunehmend f&uuml;r den weiter wachsenden Stromexport verbrannt und verdr&auml;ngt in den benachbarten Niederlanden die weniger umweltsch&auml;dlichen Gaskraftwerke. Zugleich behindern die Kraftwerke wegen ihrer Schwerf&auml;lligkeit den Ausbau der erneuerbaren Energietr&auml;ger. Weil ihr Hoch- und Runterfahren Zeit braucht und kostspielig ist, laufen sie auch dann weiter, wenn es ein &Uuml;berangebot an Wind- oder Sonnenstrom gibt. Das dr&uuml;ckt den Preis f&uuml;r Gro&szlig;abnehmer an der B&ouml;rse und treibt zugleich die Umlage f&uuml;r den &raquo;gr&uuml;nen Strom&laquo; in die H&ouml;he. Braunkohlekraftwerke sind also nicht nur Deutschlands Treibhausgasquelle Nummer eins, sondern haben sich auch zum Instrument entwickelt, mit dem die privaten Verbraucher und kleinen Gewerbetreibenden den Strom der industriellen Gro&szlig;verbraucher subventionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/321165.raus-aus-der-kohle.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Anti-Anti-Amerikanismus<\/strong><br>\nOder: Das Imperium schl&auml;gt zur&uuml;ck, denn wer Amerika kritisiert, soll die Rechten st&auml;rken &ndash; Ein Kommentar<br>\nWie sich die Zeiten &auml;ndern: War es fr&uuml;her einmal unbedingtes Ziel eines jeden linken Humanisten, die Verbrechen amerikanischer Regierungen beim Namen zu nennen, so ist diese Haltung heute einfach nicht mehr en vogue. Nat&uuml;rlich, das Bashing gegen Trump kennt keine Grenzen. Doch betrachten die meisten Kritiker nur seine Pers&ouml;nlichkeit als Bedrohung, nicht jedoch das hegemoniale Streben der USA an sich.<br>\nEin Grund f&uuml;r diese Zur&uuml;ckhaltung d&uuml;rfte sein, dass der sogenannte Anti-Amerikanismus seit ein paar Jahren auch von rechter Seite aus befeuert wird. Und nat&uuml;rlich haben die Menschen Angst davor, dem rechten P&ouml;bel zugeordnet oder gar als Nazi beschimpft zu werden. In Sachen Diffamierung w&auml;re &ldquo;Kindersch&auml;nder&rdquo; wohl die einzige echte Steigerung.<br>\nUnd so wagt kaum jemand, einen Zusammenhang herzustellen zwischen den zahllosen v&ouml;lkerrechtswidrigen und menschenrechtsverachtenden Interventionen der USA in der islamischen Welt und dem Aufkommen des islamistischen Terrors. Die Konsequenz ist das wohl absurdeste Tabu im politischen Diskurs der Gegenwart: Praktisch niemand fragt nach den Ursachen des Hasses gegen den Westen. Und wenn doch, dann scheint das Problem eher am &ldquo;Clash of Civilizations&rdquo; zu liegen, an der Unvereinbarkeit der hehren Werte des Westens mit den reaktion&auml;ren Vorstellungen des Islam. Oder einfacher formuliert: Der gemeine Moslem findet den dekadenten Westen eben doof.<br>\nWenn aber doch mal jemand den Verdacht ausspricht, dass wir selbst schuld sein k&ouml;nnten am Terrorismus, dann Gnade uns die Presse. Im ARD-Politmagazin Kontraste wurde schon am 24. Oktober 2001 &uuml;ber die vermeintlich gleichlautenden Kommentare aus dem linken und rechten Milieu zum Thema 9\/11 berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-Anti-Anti-Amerikanismus-3876877.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Clintons nationalistische Sackgasse<\/strong><br>\nVor 25 Jahren wurde Bill Clinton zum 42. Pr&auml;sidenten der USA gew&auml;hlt. Mit ihm begann der Spurwechsel des Landes in den Nationalismus, meint der Historiker Max Paul Friedman &minus; und das r&auml;che sich nun unter Donald Trump. (&hellip;)<br>\nClintons Wahl 1992 war unwahrscheinlich. Der Gouverneur von Arkansas war in den USA, wenn &uuml;berhaupt, nur f&uuml;r seinen Auftritt auf dem Parteitag der Demokratischen Partei bekannt. Clintons Rede war damals so lang und langweilig, dass er einzig daf&uuml;r bejubelt wurde, in seiner Rede endlich zum Ende zu kommen. Seinen Sieg verdankte er einer neuen-alten Strategie: Die Republikaner Nixon und Reagan hatten das Wei&szlig;e Haus mit der sogenannten &ldquo;Southern Strategy&rdquo; erobert &mdash; durch politische Appelle an rassistische Ressentiments im Gefolge der B&uuml;rgerrechtsbewegung. (&hellip;)<br>\nClinton machte es schwierig, ihn rechts zu &uuml;berholen, und damit atmete er der Demokratischen Partei nach zwei Jahrzehnten republikanischer Herrschaft, unterbrochen nur von Jimmy Carters vier kurzen Jahren, wieder Leben ein. Aber Clintons Konzept des &ldquo;New Democrats,&rdquo;, hatte seinen Preis, genau wie der Dritte Weg von Tony Blair und die Neue Mitte von Gerhard Schr&ouml;der. Im &ouml;konomischen Bereich f&ouml;rderte er den Abbau des Sozialstaates. Im Namen der Globalisierung bevorteilte er Anlagebankiers gegen&uuml;ber Gewerkschaften. Er f&uuml;hrte den Trend weiter, der unter Ronald Reagan begann: Profite werden nicht mehr fifty-fifty zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt, sondern gehen nun fast zu 90 Prozent an Eigent&uuml;mer und Investoren. Damit hat der Otto-Normal-Amerikaner nicht nur seinen existenzsichernden Lohn verloren, sondern auch seine politische Repr&auml;sentation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/das-politische-erbe-von-bill-clinton-clintons.1005.de.html?dram:article_id=399729%20\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Terroranschlag oder Trag&ouml;die? F&uuml;r Trump eine Frage der Hautfarbe.<\/strong><br>\nLas Vegas, New York und der Rassismus des US-Pr&auml;sidenten<br>\nDie Art und Weise, wie Donald Trump auf brutale Gewaltverbrechen reagiert, offenbart seinen tiefsitzenden Rassismus. Denn es gibt nur einen Grund, warum sich Trump nicht f&uuml;r den M&ouml;rder von Las Vegas interessiert, daf&uuml;r umso mehr f&uuml;r den M&ouml;rder von New York: der zweite tr&auml;gt einen langen, dunklen Bart.<br>\nAm Dienstag raste der 29-j&auml;hrige Sayfullo Saipov mit einem Pick-up durch eine Promenade in Lower Manhattan, New York, t&ouml;tete dabei acht Menschen und verletzte elf weitere teils schwer. Unter den Toten waren f&uuml;nf Touristen aus Argentinien, die wegen eines Klassentreffens in New York waren, eine belgische Touristin und zwei US-Amerikaner. Die New Yorker Polizei spricht vom &bdquo;t&ouml;dlichsten Terrorangriff in New York seit dem 11. September 2001&ldquo;. Saipovs Truck kam schlie&szlig;lich zum Stehen, als er in einen Schulbus voller Kinder mit Behinderung knallte. Mit einem Luftgewehr und einer Paintball-Waffe rannte er anschlie&szlig;end durch die Stra&szlig;en und wurde schlie&szlig;lich von herbeieilenden Polizisten niedergeschossen. Er liegt im Krankenhaus und wurde angeklagt. Sayfullo Saipov hat als Inhaber einer Green Card eine permanente Aufenthaltsgenehmigung, er stammt urspr&uuml;nglich aus Usbekistan und wanderte 2010 in die USA aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/terroranschlag-oder-tragoedie-fuer-trump-eine-frage-der-hautfarbe\/\">JusticeNow!<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Auch das gestrige Massaker von Sutherland Springs <a href=\"https:\/\/twitter.com\/realDonaldTrump\/status\/927397233741492225\">ist f&uuml;r Donald Trump<\/a> eine Trag&ouml;die &hellip; der T&auml;ter ist ein Wei&szlig;er &ndash; q.e.d.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Laufen US-Waffenlieferungen &uuml;ber deutsches Territorium?<\/strong><br>\nDie US-Regierung hat offenbar zeitweise Waffen &uuml;ber den rheinland-pf&auml;lzischen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt Ramstein ins Ausland geliefert &ndash; etwa an syrische Rebellen. Hinweise darauf gibt es schon seit einiger Zeit, immer wieder berichten Medien dar&uuml;ber. Doch die Bundesregierung beteuert nach wie vor, von solchen Waffenlieferungen &uuml;ber deutsches Territorium nach Syrien nichts zu wissen.In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken, die unserer Redaktion vorliegt, schreibt die Bundesregierung, sie habe &bdquo;keine gesicherten eigenen Erkenntnisse&ldquo; &uuml;ber die Lieferung von Munition und Waffen aus Osteuropa &uuml;ber Deutschland nach Syrien. In jedem Fall habe die Bundesregierung von 2015 bis 2017 keine Genehmigung nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz f&uuml;r solche Transits erteilt. Daraus ist zu schlie&szlig;en, k&ouml;nnten die Amerikaner wom&ouml;glich deutsches Recht gebrochen haben. (&hellip;)<br>\nZwar ist die US-Milit&auml;rbasis Ramstein deutsches Staatsgebiet, aber deutsche Politiker oder Beamte d&uuml;rfen den St&uuml;tzpunkt nicht ohne die Zustimmung des US-Kommandeurs betreten. Immer wieder gibt es Hinweise auf Aktivit&auml;ten, die gegen deutsches oder internationales Recht versto&szlig;en &ndash; etwa dass &uuml;ber diese US-Basis ein Terrorverd&auml;chtiger verschleppt worden sein soll. Die US-Air-Force nutzt den St&uuml;tzpunkt haupts&auml;chlich als europ&auml;ische Drehscheibe f&uuml;r Fracht- und Truppentransporte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/973922\/laufen-us-waffenlieferungen-ueber-deutsches-territorium\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p><strong>Dazu: Kleine Anfrage<\/strong><br>\nder Abgeordneten Heike H&auml;nsel, Dr. Alexander S. Neu, Sevim Dagdelen, Niema Movassat und der Fraktion DIE LINKE.<br>\nRolle der US-Basis Ramstein und anderer deutscher US-Basen bei der Lieferung von US-R&uuml;stungsg&uuml;tern nach Syrien<br>\nMedien in Deutschland und S&uuml;dosteuropa sowie die Vereinten Nationen haben seit Ende des Jahres 2015 wiederholt &uuml;ber Waffenlieferungen der USA &uuml;ber die US-Milit&auml;rbasis im rheinland-pf&auml;lzischen Ramstein berichtet (u. a. <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/us-waffenlieferungen-heikle-fracht-aus-ramstein-1.3663289\">hier<\/a>). Trotz dieser Erkenntnisse hat die Bundesregierung auf die Schriftlichen Fragen 15 auf Bundestagsdrucksache 18\/11365 und 12 auf Bundestagsdrucksache 18\/12441 des Abgeordneten Hans-Christian Str&ouml;bele sowie auf die Schriftliche Frage 4 der Abgeordneten Heike H&auml;nsel auf Bundestagsdrucksache 18\/13667 angegeben, &uuml;ber &bdquo;keine Erkenntnisse&ldquo; bzw. &bdquo;keine gesicherten eigenen Erkenntnisse&ldquo; zu diesem mutma&szlig;lichen Waffenlieferungen zu verf&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/18\/136\/1813676.pdf\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Jamaika und die Bomben<\/strong><br>\nEs ist ein potenzieller Streitpunkt in den Jamaika-Sondierungen, an den kaum jemand denkt: die etwa 20 US-Atombomben in Deutschland. Vor allem die Gr&uuml;nen setzen sich f&uuml;r den Abzug ein und hoffen auf die FDP als Verb&uuml;ndeten.<br>\nTrutzig thront die Reichsburg &uuml;ber dem romantischen Moseltal, darunter liegt eine pittoreske Altstadt mit Fachwerkh&auml;usern: Cochem &ndash; beschaulicher Touristenmagnet. Nur rund 16 Kilometer entfernt lagern in der Eifel die &Uuml;berbleibsel des nuklearen Wettr&uuml;stens: Auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst B&uuml;chel stehen rund 20 amerikanische Atombomben bereit &ndash; f&uuml;r einen kaum denkbaren Ernstfall. Dann sollen &ldquo;Tornado&rdquo;-Jets der Luftwaffe die US-Bomben &uuml;ber dem Gegner abwerfen.<br>\n&ldquo;Nukleare Teilhabe&rdquo; nennt sich dieses Prinzip. Dabei stellt Deutschland mit den Kampfflugzeugen die sogenannten Tr&auml;gersysteme, die Bomben bleiben aber unter Kontrolle des US-Pr&auml;sidenten. &Auml;hnlich wird das in den Niederlanden, Italien, Belgien und der T&uuml;rkei gehandhabt. (&hellip;)<br>\nDie Kanzlerin hielt und h&auml;lt von einem Abzug der amerikanischen Nuklearwaffen und einem Ausstieg aus der nuklearen Teilhabe allerdings nichts.<br>\nAls 2009 der damalige FDP-Parteichef und Bundesau&szlig;enminister Guido Westerwelle ebenfalls vehement f&uuml;r einen Abzug stritt, lie&szlig; Merkel den Amerikanern in vertraulichen Gespr&auml;chen signalisieren, es werde sich an der &ldquo;nuklearen Teilhabe&rdquo; nichts &auml;ndern. Dies ist in den vertraulichen Berichten der US-Botschaft in Berlin an das Au&szlig;enministerium in Washington nachzulesen, die von der Enth&uuml;llungsplattform WikiLeaks ver&ouml;ffentlicht wurden. An Merkels Einstellung hat sich dem Vernehmen nach nichts ge&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/atomwaffen-deutschland-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Als ob die Gr&uuml;nen eine Teilhabe am Futtertrog wegen friedenspolitischer Forderungen verweigern w&uuml;rden. Dieser &bdquo;potenzielle Streitpunkt&ldquo; d&uuml;rfte daher wohl keine nennenswerte Rolle spielen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Keine &ldquo;Nebens&auml;chlichkeiten des Wahlkampfes&rdquo;<\/strong><br>\nWill die SPD wieder linke Volkspartei werden, braucht sie emanzipatorische Alternativen zum Kapitalismus, schreibt Dierk Hirschel, Mitglied der SPD-Grundwertekommission<br>\nDie deutsche Sozialdemokratie liegt wieder auf dem Krankenbett. Doch so schlecht wie heute, ging es der SPD noch nie. Beim letzten gro&szlig;en Urnengang w&auml;hlte nur noch jeder F&uuml;nfte die &auml;lteste Partei Deutschlands. In den letzten 20 Jahren halbierte sich die sozialdemokratische W&auml;hlerschaft auf unter zehn Millionen.<br>\nNach drei gro&szlig;en Wahlschlappen m&uuml;ssen die Urenkel August Bebels handeln. Sonst droht den roten Strolchen schlimmstenfalls das Schicksal ihrer griechischen, holl&auml;ndischen oder franz&ouml;sischen Schwesterparteien. SPD-Chef Martin Schulz hat verstanden. Der oberste Genosse will das Wahldesaster gr&uuml;ndlich aufarbeiten. Das ist gut so. Die Diagnose wird aber schmerzhaft, von der Therapie ganz zu schweigen. (&hellip;)<br>\nDie SPD hat in den letzten zwei Jahrzehnten ihre Seele verkauft. Sie wird nicht mehr als nat&uuml;rlicher Anwalt der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten und sozial Benachteiligten wahrgenommen. Unternehmensberater sprechen in einem solchen Fall vom Verlust der Kernkompetenz oder des Markenkerns. Vorbei sind die Zeiten als die deutsche Sozialdemokratie noch als Gesamtbetriebsrat der Republik galt. Heute traut nicht einmal jeder Dritte der alten Tante SPD in Gerechtigkeitsfragen noch etwas zu. Die &uuml;berwiegende Mehrheit der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten w&auml;hlt nicht mehr rot. Der sozialdemokratische Stimmenanteil unter Arbeiterinnen und Arbeitern lag am 24. September bei katastrophalen 23 Prozent. Ende des letzten Jahrhunderts machte noch jeder zweite Arbeiter sein Kreuz bei den Genossen. Die CDU ist heute bei Arbeitern beliebter &ndash; 25 Prozent Stimmenanteil &ndash; als die alte Arbeiterpartei. Die schwarz-braune AfD liegt auf Augenh&ouml;he.<br>\nDieser dramatische Vertrauensverlust begann bekanntlich mit der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik der Schr&ouml;der-Regierung. Sie brach mit der fortschrittlichen, emanzipatorischen, sprich reformistischen Tradition der SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/keine-nebensaechlichkeiten-des-wahlkampfes%20\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass Dierk Hirschel die Oppositionszeit der SPD &ndash; wenn es denn wirklich so kommen sollte &ndash; zu optimistisch einsch&auml;tzt? Schlie&szlig;lich war die Partei nach der Bundestagswahl 2009 auch ohne &bdquo;rote Ministerinnen und Minister&ldquo;. Das Ergebnis ist bekannt &ndash; u.a. keine inhaltlich-programmatische Aufarbeitung und kein glaubw&uuml;diges Personal. Ob ein Erarbeiten von &bdquo;alternativen Projekten und Strategien&ldquo;, also eine inhaltliche Neuausrichtung z.B. mit den Herren Klingbeil, Schneider, Scholz und Schulz sowie Frau Nahles als Vorsitzende der Bundestagsfraktion gelingen kann, erscheint sehr fragw&uuml;rdig.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Mindestlohn: Nahles weist Scholz-Vorsto&szlig; zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie SPD-Bundestagsfraktionschefin Andrea Nahles hat die Forderung von Partei-Vize Olaf Scholz nach einer Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde zur&uuml;ckgewiesen: &ldquo;Von der politischen Anhebung des Mindestlohns bin ich nicht &uuml;berzeugt&rdquo;, sagte Nahles im Gespr&auml;ch mit der &ldquo;Passauer Neuen Presse&rdquo; (Bericht in der Samstagsausgabe). &ldquo;Wir haben die Anpassung des Mindestlohns in die H&auml;nde der Mindestlohnkommission und damit der Sozialpartner gegeben. Sie ber&uuml;cksichtigen insbesondere die Lohnentwicklung insgesamt. Das sollte auch so bleiben&rdquo;, erkl&auml;rte Nahles weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pnp.de\/nachrichten\/politik\/2716148_Mindestlohn-Nahles-weist-Scholz-Vorstoss-zurueck.html\">Passauer Neue Presse<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Frau Nahles wollte und will offenbar den l&uuml;ckenhaften gesetzlichen Mindestlohn niedrig halten und &uuml;bersieht offenbar, dass sie auch andere Verfahren zur Anpassung des Mindestlohns h&auml;tte ausw&auml;hlen k&ouml;nnen. Aber generell erscheint diese Diskussion zwischen Herrn Scholz und Frau Nahles &ndash; zumal nun offenbar wieder in Zeiten der Opposition &ndash; v&ouml;llig versp&auml;tet. Ob das der Glaubw&uuml;rdigkeit hilft, kann bezweifelt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&raquo;Weltweit gr&ouml;&szlig;tes Experiment am lebenden Objekt&laquo;<\/strong><br>\nGespr&auml;ch mit Ralf Lankau. &Uuml;ber die falsche Heilslehre vom Digitalen, automatisierte Lernfabriken ohne P&auml;dagogen und die &raquo;Verzweckung&laquo; unserer Kinder (&hellip;)<br>\nDie Digitalisierung soll den Steuerzahler ja einiges kosten. Der &raquo;Digitalpakt#D&laquo;, mit dem Bund und L&auml;nder Deutschlands Schulen fl&auml;chendeckend mit modernster IT- und Breitbandtechnik ausstatten wollen, soll f&uuml;nf Milliarden Euro verschlingen. Es w&auml;re zu hoffen, dass bei solchen Summen eine eingehende Kosten-Nutzen-Analyse erfolgt.<br>\nEine Kosten-Nutzen-Analyse gab es so wenig wie eine auch nur ann&auml;hernd realistische Kalkulation. F&uuml;nf Milliarden Euro in f&uuml;nf Jahren, das klingt nach viel Geld. Bei 33.500 allgemeinbildenden Schulen w&auml;ren das pro Einrichtung und Jahr knapp 30.000 Euro. Nimmt man alle 44.000 Schulen, dann landet man bei etwas mehr als 22.000 Euro. Es gibt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung mit zwei Szenarien. Im ersten teilen sich f&uuml;nf Sch&uuml;ler einen Computer oder ein Tablet. Dabei erg&auml;ben sich nach den Berechnungen Ausgaben zwischen 538 Millionen und 1,03 Milliarden Euro pro Jahr. H&auml;tten, wie im zweiten Fall, alle Sch&uuml;ler ein Endger&auml;t, w&auml;re man schon bei 1,82 Milliarden bis 2,62 Milliarden Euro pro Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/321189.weltweit-gr%C3%B6%C3%9Ftes-experiment-am-lebenden-objekt.html?sstr=Ralf%7CLankau\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.K.:<\/strong> Es ist eine eindrucksvolle, scharfe und h&ouml;chst alarmierende Kritik an der Rolle der Digitalisierung im Bildungswesen. Und das Interview pa&szlig;t ganz besonders zum Artikel &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40498\">Alle Reden von Digitalisierung. &hellip;<\/a>&rdquo; von Albrecht M&uuml;ller vom 9.10. weil es zeigt, wer was im Bildungssystem &rdquo; im Schilde f&uuml;hrt&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Mangelwirtschaft<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Mangelwirtschaft in der BRD: Vor einem Obstladen verharren eingez&auml;unte Westb&uuml;rger bei klirrender K&auml;lte, zur&uuml;ckgedr&auml;ngt von der \"Security\"! <a href=\"https:\/\/t.co\/QCEqHOYSaE\">pic.twitter.com\/QCEqHOYSaE<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Erich Honecker (@DerWahreErich) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/DerWahreErich\/status\/926753860571373569?ref_src=twsrc%5Etfw\">4. November 2017<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/DerWahreErich\/status\/926753860571373569\">Erich Honecker via Twitter<\/a><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Tim Cook verteidigt iPhone-X-Preis &ndash; &ldquo;Einfach weniger Kaffee trinken&rdquo;<\/strong><br>\n[&hellip;] Apple-CEO Tim Cook pickte diese Option bei einem Konferenzgespr&auml;ch heraus, um den Preis des Smartphones zu verteidigen. &ldquo;33 Dollar, das sind ein paar Kaffees in der Woche und mehr als ein Kaffee t&auml;glich bei solchen besonderen Caf&eacute;s&rdquo; erkl&auml;rte Cook die verlangten 1.000 Euro f&uuml;r das iPhone X.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000067201730\/Tim-Cook-verteidigt-iPhone-X-Preis-Einfach-weniger-Kaffee-trinken\">derStandard.at<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Menschen, die &bdquo;in solch besonderen Caf&eacute;s&ldquo; Kaffee f&uuml;r 8 Dollar die Tasse trinken, sollten eigentlich auch ein Hochpreis-Smartphone aus der Portokasse bezahlen k&ouml;nnen; ansonsten w&auml;ren sie ja nicht so dumm, so viel Geld f&uuml;r Kaffee auszugeben. Oder? Tim Cooks weltfremde Phrasen erinnern derweil schon ein wenig an Marie Antoinettes &bdquo;Sollen sie doch Kuchen essen&ldquo;; nur, dass Cook vom Volk bejubelt wird. Das trinkt halt lieber weniger Kaffee und redet sich ein, dass das neue iPhone ja ohnehin nur 500 Euro kostet &hellip; jedenfalls dann, wenn man denkt, dass die Handyvertr&auml;ge f&uuml;r 80 Euro pro Monat, die zu diesem Super-Angebot abgeschlossen werden m&uuml;ssen, v&ouml;llig normal sind. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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