{"id":40923,"date":"2017-11-06T12:56:32","date_gmt":"2017-11-06T11:56:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40923"},"modified":"2017-11-07T07:36:05","modified_gmt":"2017-11-07T06:36:05","slug":"paradise-papers-warum-vergeigen-die-sueddeutsche-und-ndr-schon-wieder-eine-steilvorlage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40923","title":{"rendered":"Paradise Papers \u2013 warum vergeigen die S\u00fcddeutsche und NDR schon wieder eine Steilvorlage?"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171106_p1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Was eine anonyme Quelle der S&uuml;ddeutschen Zeitung &uuml;bergeben hat, hat das Zeug f&uuml;r einen gigantischen Scoop &ndash; 13,4 Millionen Dokumente aus 21 sogenannten &bdquo;Steueroasen&ldquo; mit Daten &uuml;ber zahlreiche &ouml;ffentlich bekannte Personen und globale Konzerne. Es geht um legale Steuervermeidung und wom&ouml;glich indirekt auch um illegale Vorg&auml;nge. Bereits an dieser Stelle hakt die Erz&auml;hlung, denn sowohl die S&uuml;ddeutsche als auch ihr deutscher Recherchepartner NDR featuren stattdessen lieber zwei Storys aus dem Umfeld der Daten, die zwar sehr gut ins antirussische Klima unserer Zeit passen, aber bei n&auml;herer Betrachtung doch ziemlich uninteressant sind. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32753\">Wie schon bei den &bdquo;Panama Papers&ldquo;<\/a> zeigt sich auch bei den &bdquo;Paradise Papers&ldquo;, dass die gro&szlig;en investigativen Medien nicht die fachliche Reife f&uuml;r derlei gro&szlig;e Storys haben. Schade. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2317\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-40923-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171106_Paradise_Papers_vergeigt_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171106_Paradise_Papers_vergeigt_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171106_Paradise_Papers_vergeigt_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171106_Paradise_Papers_vergeigt_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=40923-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171106_Paradise_Papers_vergeigt_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"171106_Paradise_Papers_vergeigt_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>2013 waren es die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17255\">Offshore Leaks<\/a>, 2014 die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28670\">Lux Leaks<\/a>, 2015 die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Swiss-Leaks\">Swiss Leaks<\/a>, im letzten Jahr die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32753\">Panama Papers<\/a> und nun die <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Paradise_Papers\">Paradise Papers<\/a> &ndash; allj&auml;hrlich gelangen im Kern skandal&ouml;se Datens&auml;tze &uuml;ber Whistleblower an die Medien, die diese dann rechercheintensiv mehr oder weniger investigativ aufbereiten und dennoch halten sich die politischen und rechtlichen Folgen dieser Enth&uuml;llungen zumindest in der westlichen Staatengemeinschaft in &uuml;berschaubaren Grenzen. Es ist immer noch vollkommen legal, als Gro&szlig;konzern seine Gewinne &uuml;ber anst&ouml;&szlig;ige Firmenkonstrukte auf kleinen Inseln und in gro&szlig;en EU-Staaten und inmitten der USA zu verschleiern, um m&ouml;glichst wenig Steuern zu bezahlen. Warum interessiert die &Ouml;ffentlichkeit sich nicht f&uuml;r dieses Thema und warum macht niemand der Politik den Hintern hei&szlig;? Wenn ein paar &bdquo;besorgte B&uuml;rger&ldquo; es schaffen, die Asyl- und Einwanderungspolitik Deutschlands und der EU binnen weniger Wochen auf den Kopf zu stellen, sollte es auch doch m&ouml;glich sein, eine dem gesunden Menschenverstand und den Regeln ehrbarer Kaufleute zuwiderlaufende Verdunklungs- und Steuervermeidungspraxis zu unterbinden. Doch vielleicht r&uuml;hrt das Desinteresse der &Ouml;ffentlichkeit auch in dem Umstand, dass die gro&szlig;en Medien das Thema ganz einfach vergeigen. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171106_p2.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Nehmen wir die aktuellen Paradise Papers. Glaubt man der Startseite der S&uuml;ddeutschen, sind die zwei wichtigsten Erkenntnisse der Dokumente, dass ein &bdquo;Trump-Minister&ldquo; an &bdquo;Russland-Gesch&auml;ften&ldquo; verdient hat und dass &bdquo;russisches Geld f&uuml;r Facebook&ldquo; floss. Nun ja, interessant ist was anderes, aber schauen wir uns doch mal diese beiden popul&auml;ren F&auml;lle, die auch gestern in den Nachrichtensendungen als Aufh&auml;nger f&uuml;r die Enth&uuml;llungen herausgesucht wurden, an.<\/p><p><strong>Russisches Geld f&uuml;r Facebook<\/strong><\/p><p>Dass der russische Risikokapitalgeber DST (sp&auml;ter Mail.ru-Gruppe) einer der ersten Investoren des damals noch jungen Facebook-Konzerns war, <a href=\"http:\/\/business.time.com\/2013\/05\/01\/time-tech-40-the-ten-most-influential-tech-ceos\/slide\/yuri-milner-dst\/\">ist allseits bekannt<\/a>. 2009 durfte der Fonds &ndash; ausgesucht von Facebook-Chef Zuckerberg pers&ouml;nlich &ndash; f&uuml;r 200 Mio. US$ zwei Prozent der Anteile von Facebook erwerben. Als Facebook 2012 an die B&ouml;rse ging, war dieser Anteil eine gute Milliarde Dollar wert. DST verkaufte seine Anteile und DST-Chef Yuri Milner machte sich mit diesem Deal im Silicon Valley einen Namen. H&auml;tte Milner die Aktien nicht gleich verkauft, sondern gehalten, w&auml;re der Anteil heute &uuml;brigens neun Milliarden Dollar wert. Milner ist heute einer der bekanntesten &bdquo;Fintech-Investoren&ldquo; in Kalifornien. Er ist auch an Twitter, AirBnB, WhatsApp, Spotify und Aliba beteiligt. Sein Privatverm&ouml;gen wird von Forbes auf 4,1 Mrd. US$ gesch&auml;tzt. <\/p><p>All dies ist bekannt. Worin besteht die investigative Leistung von S&uuml;ddeutscher und Co.? Man hat herausgefunden, dass zu Milners Fremdkapitalgebern auch die beiden russischen Banken VTB und Gazprom Investholding geh&ouml;rten. An VTB ist der russische Staat mit 60% und an Gazprom mit 50% beteiligt &ndash; somit z&auml;hlen beide Unternehmen f&uuml;r die S&uuml;ddeutsche &bdquo;zum Kreml&ldquo;: &bdquo;Vom Kreml finanzierte Firmen investierten Hunderte Millionen Dollar in Facebook und Twitter&ldquo;. Das ist freilich eine abenteuerliche Formulierung. W&auml;re es auch eine Top-Schlagzeile, wenn der deutschst&auml;mmige Fintech-Investor <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Peter_Thiel\">Peter Thiel<\/a>, der der erste Investor bei Facebook war, das Investment zusammen mit einem DekaFonds gestemmt h&auml;tte? Die DekaBank ist ein Teil der staatseigenen deutschen Sparkassen-Finanzgruppe. Hie&szlig;e es dann auch &bdquo;Vom Kanzleramt finanzierte Firmen investieren Hunderte Millionen Dollar in Facebook und Twitter&ldquo;? Wohl kaum, da diese &Uuml;berschrift genau so unsinnig w&auml;re, wie es die russische Variante ist. Ein Nachrichtenwert ist kaum zu erkennen. <\/p><p><strong>Russland-Gesch&auml;fte des Trump-Ministers?<\/strong><\/p><p>Genau so sieht es bei der zweiten Top-Story aus. Dass US-Handelsminister Wilbur Ross  &uuml;ber eine seiner Firmenbeteiligungen mit der ganzen Welt Gesch&auml;fte macht, sollte eigentlich bekannt sein. (Nicht nur) die NachDenkSeiten haben seine Nominierung bereits vor Monaten <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36132\">scharf kritisiert<\/a>. Vor seiner T&auml;tigkeit in der US-Regierung war Milliard&auml;r Ross einer der Private-Equity-Spekulanten, die mit Vorliebe mit hohem Fremdkapitalanteil Unternehmen aufkaufen, die sich in finanzieller Schieflage befinden, sie ausschlachten, umgruppieren und dann st&uuml;ckchenweise mit fettem Profit weiterverkaufen. In der Branche nennt man dieses Vorgehen LBO &ndash; leveraged buyout.<\/p><p>Dass Wilbur Ross &uuml;ber seine Fondsgesellschaft auch an einer Reederei namens Navigator beteiligt ist, <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/features\/2017-01-26\/wilbur-ross-and-the-cabinet-of-billionaires\">ist kein Geheimnis<\/a>. Es ist auch kein Geheimnis, dass Navigator eine ganze Flotte von <a href=\"https:\/\/www.navigatorgas.com\/about\/\">Tankern f&uuml;r Fl&uuml;ssiggas<\/a> betreibt. Dank sicher ausgiebiger Recherche hat die S&uuml;ddeutsche nun auch noch herausgefunden, dass zu den Gesch&auml;ftspartnern der Reederei auch der russische Sibur-Konzern geh&ouml;rt &ndash; der gr&ouml;&szlig;te petrochemische Konzern in Russland, der auch in der Verfl&uuml;ssigung von Erdgas t&auml;tig ist. An Sibur ist ein gewisser Kirill Schamalow beteiligt, der offenbar Putins Schwiegersohn ist. Auch das ist <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/politik\/article148748303\/Die-merkwuerdige-Karriere-von-Putins-Tochter-Katerina.html\">seit Jahren bekannt<\/a>. Dass Navigator und Sibur sehr eng zusammenarbeiten, h&auml;tte die S&uuml;ddeutsche &uuml;brigens auch erfahren, wenn man sich nur die <a href=\"https:\/\/www.navigatorgas.com\/case-studies\/case-study-4\/\">Internetseite von Navigator<\/a> einmal angeschaut h&auml;tte. Die nicht uninteressante Frage, wof&uuml;r man f&uuml;r eine &bdquo;Entdeckung&ldquo;, die jedermann in Minuten mit Hilfe von Google machen kann, nun Millionen Dokumente aus Steueroasen durchforsten muss, bleibt unbeantwortet. Und warum eine angebliche Qualit&auml;tszeitung wie die S&uuml;ddeutsche zu derart d&uuml;mmlichen Personalisierungen wie &bdquo;Trump-Minister&ldquo; greifen muss, ebenfalls. Ist Sigmar Gabriel nun auch nur noch ein &bdquo;Merkel-Minister&ldquo;?  <\/p><p>Und warum &uuml;berhaupt diese Russland-Fixierung? Wieso soll Ross ausschlie&szlig;lich finanzielle Nachteile aus den Russland-Sanktionen haben? Eine kleine Stichprobe, wo Navigators Frachter eigentlich so unterwegs sind, ergab <a href=\"https:\/\/www.marinetraffic.com\/en\/ais\/details\/ships\/shipid:5029075\/mmsi:636017997\/vessel:NAVIGATOR%20JORF\/_:894e65dc7735eb974e8dc74a94caecc4\">unter anderem<\/a>, dass sie auch von der Ukraine aus operieren. Hat Ross also auch gesch&auml;ftliche Vorteile durch die Sanktionen? Wenn man davon ausgeht, dass Russland wirtschaftlich vor allem Erd&ouml;l und Erdgas &uuml;ber Pipelines exportiert, sollte gem&auml;&szlig; dem gesunden Menschenverstand ein Tankerk&ouml;nig doch zu den gr&ouml;&szlig;ten Profiteuren von Sanktionen gegen Russland geh&ouml;ren. Oder etwa nicht? Aber warum um die Ecke denken, wenn man auch alte Storys auftischen kann.<\/p><p><strong>Gnadenlos versemmelt<\/strong><\/p><p>Dabei bieten die Paradise Papers doch eigentlich jede Menge interessanter Informationen. Was genau treiben beispielsweise Sixt, die Deutsche Post, Siemens, Allianz, Bayer und die Deutsche Bank in Steueroasen? Und wie sieht es mit Nike, Apple, Uber und Facebook aus? All diese Unternehmen werden von der S&uuml;ddeutschen namentlich genannt und tauchen in den Dokumenten auf. Warum dulden die Staaten derlei Vorgehen? <\/p><p>Es ist schon seltsam. Da verf&uuml;gen die Journalisten &uuml;ber den Zugang zu wahrscheinlich brisanten Informationen, die zur politischen Mobilisierung taugen k&ouml;nnten und am ersten Tag der Ver&ouml;ffentlichungen f&auml;llt ihnen nichts Besseres ein, als alten kalten Kaffee zu pr&auml;sentieren, nur um eine &bdquo;Russland-Verbindung&ldquo; zu konstruieren. Das ist traurig. Traurig f&uuml;r die klassischen Medien, weil sie sehenden Auges ihre letzten Reste von Glaubw&uuml;rdigkeit verspielen und traurig f&uuml;r uns alle, da das wichtige Thema &bdquo;Steuerminimierung&ldquo; wieder einmal gnadenlos versemmelt wurde. Aber vielleicht kommen in der zweiten und dritten Runde der Ver&ouml;ffentlichungen ja noch bessere Artikel. <\/p><p>p.s.: Wenn man die Story schon gnadenlos personalisiert, warum nimmt man nicht den ehemaligen U2-S&auml;nger und selbsternannten Afrika-Retter Bono auf die Titelseite, der offenbar &uuml;ber Steuerumgehungsmodelle in Malta und Guernsey in ein Einkaufscenter in Litauen investiert hat. Dass Finanztycoons wie Milner oder Ross den Sinn und Zweck von einem steuerfinanzierten Gemeinwesen nicht so richtig begreifen wollen, ist nicht so f&uuml;rchterlich &uuml;berraschend. Dass der Moralapostel Bono in Wirklichkeit auch nur ein asozialer Steuervermeider ist, d&uuml;rfte da schon interessanter sein. <\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/77dc533c6e534469b47adcd22262d887\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171106_p1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Was eine anonyme Quelle der S&uuml;ddeutschen Zeitung &uuml;bergeben hat, hat das Zeug f&uuml;r einen gigantischen Scoop &ndash; 13,4 Millionen Dokumente aus 21 sogenannten &bdquo;Steueroasen&ldquo; mit Daten &uuml;ber zahlreiche &ouml;ffentlich bekannte Personen und globale Konzerne. Es geht um legale Steuervermeidung und wom&ouml;glich indirekt auch um<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40923\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,183,138,11],"tags":[224,1698,1160,266,267,877,1508,1471,1031,1927,1548,1907,2201,1455,259,569,1154,460,1800,2149],"class_list":["post-40923","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-medienkritik","category-steuerhinterziehungsteueroasensteuerflucht","category-strategien-der-meinungsmache","tag-allianz","tag-apple","tag-bayer","tag-deutsche-bank","tag-deutsche-post","tag-erdgas","tag-facebook","tag-investigativer-journalismus","tag-investmentfonds","tag-luxleaks","tag-ndr","tag-panama-papers","tag-paradise-papers","tag-private-equity","tag-russland","tag-siemens","tag-steuermodell","tag-sz","tag-trump-donald","tag-uber"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40923","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=40923"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40923\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40934,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40923\/revisions\/40934"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=40923"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=40923"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=40923"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}