{"id":40937,"date":"2017-11-07T08:29:21","date_gmt":"2017-11-07T07:29:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40937"},"modified":"2017-11-07T08:29:21","modified_gmt":"2017-11-07T07:29:21","slug":"hinweise-des-tages-2994","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40937","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40937#h01\">Paradise Papers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40937#h02\">The inside story of the Saudi night of long knives<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40937#h03\">Wir sind dann mal weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40937#h04\">Frankreich f&uuml;hrt Steueraufschlag f&uuml;r Milliarden-Konzerne ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40937#h05\">Darf&rsquo;s kein bisschen mehr sein?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40937#h06\">Genug Geld im Alter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40937#h07\">&Auml;rzte operieren ohne medizinischen Grund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40937#h08\">Kurzsichtige Personalpolitik der Stadt Osnabr&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40937#h09\">Der amerikanische Traum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40937#h10\">Linke-Politikerin attackiert Gr&uuml;ne als Umfaller-Partei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40937#h11\">Wagenknecht bietet SPD Zusammenarbeit an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40937#h12\">Veranstaltungshinweis: Sahra Wagenknecht im Gespr&auml;ch mit Peter Gauweiler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40937#h13\">Dengler &ndash; Die sch&uuml;tzende Hand<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Paradise Papers<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zur H&ouml;lle mit den Reichen<\/strong><br>\nDie neuen Daten-Enth&uuml;llungen zeigen wieder einmal: Wer reich ist und nicht teilen will, der muss gar keine Gesetze brechen. Die Gesetze sind ja f&uuml;r ihn gemacht. Steuern zahlen nur Idioten und Arme.<br>\nParadise Papers hei&szlig;t der Datenschatz, den ein weltweites Investigativteam ausgewertet hat. Ein Gl&uuml;ck, dass es solchen Journalismus gibt. Hier wird die Welt der Reichen enth&uuml;llt, in der die Menschen zwar arm sind an Moral, Solidarit&auml;t und Pflichtgef&uuml;hl &ndash; daf&uuml;r aber ganz viel Geld und Macht besitzen. Im Vergleich zu dieser Welt ist das Leben der anderen, die sich mit Staat und Steuern herumschlagen, tats&auml;chlich die H&ouml;lle. Es gibt noch etwas, das im Paradies fehlt: das schlechte Gewissen. Denn wer reich ist und nicht teilen will, der muss gar keine Gesetze brechen. Die Gesetze sind ja f&uuml;r ihn gemacht. Noch ist es nicht ganz sicher, aber am Ende k&ouml;nnte es sein, dass illegal an den Paradise Papers vor allem ihre Beschaffung ist.<br>\nDie Zahlen sind einsch&uuml;chternd: 13,4 Millionen Dokumente, auf denen beinahe 400 Journalisten monatelang herumgekaut haben, bis die Auswertungen der Paradise Papers reif f&uuml;r eine Ver&ouml;ffentlichung waren. Die Quelle wird nicht genannt, Datendiebstahl, Whistleblower, Cyberangriff? 120 Politiker tauchen darin auf, 50 L&auml;nder, deutsche Firmen wie Siemens und Allianz, Kabinettsmitglieder von Donald Trump, Superreiche wie der greise Gl&uuml;cksspielbaron Paul Gauselmann oder die bei Steuerfahndern schon vorher einschl&auml;gig bekannte Familie Engelhorn.<br>\nWenn hier Namen auftauchen, bedeutet das nicht zwingend, dass damit auch rechtlich oder moralisch Verwerfliches verbunden ist. Die Materie ist kompliziert. Der Sachverhalt einfach: Wie spart man Steuern. Nur darum geht es. Offshorefonds und Briefkastenfirmen, Trusts und Stiftungen &ndash; es dient alles vor allem einem Ziel: den Staat nicht an den eigenen Gewinnen teilhaben zu lassen.<br>\nUnd das Sch&ouml;nste &ndash; jedenfalls aus der Sicht der Reichen: Sehr viele dieser Praktiken sind vollkommen legal. Darauf beharrt auch die auf den Bermudas gegr&uuml;ndete Anwaltskanzlei Appleby, &uuml;ber die viele der infrage stehenden Gesch&auml;fte ablaufen: alles legal. Kein Wunder. Hier ist n&auml;mlich kein Gesetzesbruch der Skandal &ndash; sondern das Gesetz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/paradise-papers-zur-hoelle-mit-den-reichen-kolumne-a-1176640.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Alles gut beschrieben. Aber woran genau liegt es nun, da&szlig; die Gesetze nicht ge&auml;ndert werden, da&szlig; die Reichen weiterhin &uuml;ber &ndash; immerhin demokratisch gew&auml;hlte &ndash; Politiker m&auml;chtig bleiben? Ist die Steuerhinterziehung von Milliarden auf den Bahamas so viel abstrakter als die 900 Euro monatlich, die ein Hartz-IV-Betroffener erh&auml;lt, oder das Geld, das f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge aufgewendet wird? Teilt die obere oder sogar die abrutschende Mittelschicht die Fiktion, da&szlig; jeder Reichtum ehrlich erarbeitet und Steuern Raub sind? Glaubt die Mittelschicht, irgendwann selber Millionen zu scheffeln und die egoistischen Vorteile der Steuerhinterziehung genie&szlig;en zu k&ouml;nnen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die aggressiven Steuervermeidungspraktiken von Unternehmen, Reichen und  Superreichen sind nach Offshore Leaks, Lux Leaks, Swiss Leaks und Panama Papers inzwischen bestens bekannt. Geschehen ist trotz Lippenbekenntnissen der Politik &ndash; nichts. Was wieder einmal belegt, die Steuervermeidung und Steuerhinterziehungen wird nach wie vor politisch geduldet, wenn nicht sogar gef&ouml;rdert. Eine gro&szlig;e &Uuml;berraschung ist das alles nicht, wenn z.B. in Gestalt eines Jean-Claude Juncker, der Architekt der gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Steueroase, Luxemburg, als Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Kommission zugleich der oberste Repr&auml;sentant der EU ist. <\/em><br>\n<em>Dass an einer weitergehenden Aufkl&auml;rung kein Interesse besteht zeigt allein schon das aufblasen von Nebens&auml;chlichkeiten und die Konstruktion einer Russland-Connection durch die &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo;, explizit der S&uuml;ddeutschen Zeitung, anstatt die Profiteure klar zu benennen. Nach Berechnungen des &Ouml;konomen Gabriel Zucman haben die Superreichen 7,9 Billionen Euro in Steueroasen geparkt. Den Mitgliedsl&auml;ndern der EU gehen j&auml;hrlich durch Steuerhinterziehung und Steuervermeidung 60 Milliarden Euro verloren. Zu einer wirksamen Bek&auml;mpfung des &Uuml;bels w&auml;ren mehr Steuerfahnder und Staatsanw&auml;lte auch in Deutschland notwendig, aber es muss ja gespart werden und die Jamaika-Koalition&auml;re haben ja bereits geschworen die &bdquo;schwarze Null&ldquo; nicht in Frage zu stellen. Noch Fragen?<\/em><\/p>\n<p><em>Die NachDenkSeiten werden heute im Laufe des Tages noch redaktionell auf dieses Thema eingehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Regierungen sind Konstrukteure und Komplizen des Systems<\/strong><br>\nF&uuml;r Attac &Ouml;sterreich darf die Skandalisierung prominenter F&auml;lle der ParadisePapers nicht vom grunds&auml;tzlichen Problem ablenken: Die Regierungen der gro&szlig;en Industriel&auml;nder sind die Konstrukteure und Komplizen des weltweiten Offshore-Systems. &bdquo;Seit vielen Jahren ist bekannt, welch unglaubliche Summen an privatem Finanzverm&ouml;gen offshore gehalten werden. Dennoch gibt es nach wie vor kaum politische Beschl&uuml;sse oder effektive Sanktionen, die dieses System beenden w&uuml;rden&ldquo;, kritisiert David Walch von Attac &Ouml;sterreich. Dies sei auch kein Wunder: Einige der intransparentesten Finanzpl&auml;tze sind OECD-Staaten oder von ihnen abh&auml;ngige Gebiete (1). Zudem ist der &bdquo;freie Kapitalverkehr&ldquo; auch mit Nicht-EU-Staaten ein Grundpfeiler der EU &ndash; ohne dass daran Bedingungen wie Steuerkooperation oder Transparenz gekn&uuml;pft w&auml;ren. Genau das erm&ouml;glicht Steuerbetrug und Steuervermeidung erst.<br>\nSeit Jahren werden drei entscheidende Ma&szlig;nahmen auf internationaler Ebene von den Regierungen blockiert oder verw&auml;ssert. Diese sind:<br>\n&Ouml;ffentlich zug&auml;ngliche Register &uuml;ber die wahren wirtschaftlichen Eigent&uuml;mer und Beg&uuml;nstigten hinter Briefkastenfirmen, Trusts und Stiftungen. Analog zum Grundbuch m&uuml;ssen in einer globalisierten Welt Finanzregister eingerichtet werden &ndash; um zu kl&auml;ren, wem was geh&ouml;rt und welche Steuerpflicht dadurch entsteht. Das EU-Parlament fordert solche Register, doch viele EU-Regierungen &ndash; darunter auch &Ouml;sterreich &ndash; wollen nur einen eingeschr&auml;nkten &ouml;ffentlichen Zugang.<br>\nEin effektiver und weltweiter Informationsaustausch zwischen den Steuerbeh&ouml;rden. Dieser wurde zwar grunds&auml;tzlich auf multilateraler Ebene ab 2017\/18 vereinbart. Doch die Staaten d&uuml;rfen sich dabei aussuchen, ob und mit wem sie Daten austauschen &ndash; ohne dass sie politischen Druck oder wirtschaftliche Sanktionen zu bef&uuml;rchten haben. Zudem existieren zahlreiche gro&szlig;e Schlupfl&ouml;cher im System.<br>\n&Ouml;ffentliche l&auml;nderweise Finanzberichte von multinationalen Konzernen &uuml;ber ihre weltweiten Aktivit&auml;ten. Damit w&uuml;rde endlich transparent werden, wo Konzerne ihre Gewinne verbuchen und wieviel Steuern sie darauf entrichten. Auch hier wehren sich zahlreiche Regierungen wie &Ouml;sterreich oder Deutschland gegen entsprechende Vorschl&auml;ge des EU-Parlaments.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.attac.at\/news\/detailansicht\/datum\/2017\/11\/06\/paradisepapers-regierungen-sind-konstrukteure-und-komplizen-des-systems.html\">attac<\/a><\/li>\n<li><strong>Offenbarungseid der Politik<\/strong><br>\n&bdquo;Der Rubel rollt weiter und Konzerne, Reiche und M&auml;chtige dr&uuml;cken Steuern auf nahe Null. Das ist Staatsversagen, weil viele dieser Tricks legal sind&ldquo;, kommentiert Fabio de Masi, Abgeordneter der Fraktion DIE LINKE und fr&uuml;herer stellv. Vorsitzende des Panama Papers Untersuchungsausschuss des Europ&auml;ischen Parlaments, die &bdquo;Paradise Papers&ldquo; des Konsortium investigativer Journalisten. De Masi weiter:<br>\n&bdquo;Weder die Methoden noch die Namen &uuml;berraschen. Vom Genossen der Bosse, Altkanzler Gerhard Schr&ouml;der, bis zu Facebook, Nike oder Uber &ndash; sie alle schieben Geld &uuml;ber fiktive Versicherungspr&auml;mien, Kredite oder Lizenzgeb&uuml;hren in Schattenfinanzpl&auml;tze. Es gibt keine Ausreden mehr. Eine k&uuml;nftige Regierung muss liefern: Wir brauchen bereits an der Quelle in Deutschland Strafsteuern auf Finanzfl&uuml;sse in Steueroasen sowie ein &ouml;ffentliches Register der wahren Eigent&uuml;mer von Briefkastenfirmen und Stiftungen sowie den Entzug der Gesch&auml;ftslizenz bei Beihilfe zu schwerer Steuerhinterziehung durch Banken, Anw&auml;lte und Wirtschaftspr&uuml;fer. Die &sbquo;Jamaika&lsquo;-Parteien sch&uuml;tzen bislang karibische Gesch&auml;ftsmodelle und die Reichen und M&auml;chtigen. Die Absage an eine Verm&ouml;genssteuer und eine realistische sowie verfassungsfeste Erbschaftssteuer f&uuml;r Million&auml;re ist angesichts der Verm&ouml;genskonzentration kriminell.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/paradise-papers-offenbarungseid-der-politik\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40923\">Paradise Papers &ndash; warum vergeigen die S&uuml;ddeutsche und NDR schon wieder eine Steilvorlage?<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Es fehlt bisher der politische Wille<\/strong><br>\nNach den Enth&uuml;llungen der &ldquo;Paradise Papers&rdquo; fordert der Europa-Abgeordnete Sven Giegold mehr Transparenz bei der Versteuerung von global agierenden Konzernen. Bisher habe dies die Bundesregierung an vielen Stellen blockiert. Es sei jedoch im &ldquo;Interesse des deutschen Mittelstandes, dass diese Form des Steuerdumpings endlich aufh&ouml;rt&rdquo;, sagte Giegold im Dlf.<br>\nBarenberg: Wir haben ja schon Lux-Leaks erlebt, Swiss-Leaks und die sogenannten Panama Papers. Wie Aufsehen erregend sind denn jetzt die neuen Enth&uuml;llungen f&uuml;r Sie?<br>\nGiegold: Das ist schon wirklich wieder mal spannend &ndash; schon deshalb, weil diesmal eine ganz besonders feine Adresse transparent geworden ist. Das war jetzt nicht die Adresse f&uuml;rs Grobe, sondern eine Kanzlei, die eigentlich immer Wert darauf gelegt hat, dass sie mit den wirklich dreckigen F&auml;llen nichts zu tun haben m&ouml;chte. Deshalb erfahren wir jetzt auch mehr &uuml;ber das Gesch&auml;ftsgebaren gro&szlig;er Unternehmen, die Steueroasen nutzen, um sich arm zu rechnen.<br>\nUnd wir sehen auch besonders die Rolle Gro&szlig;britanniens und der damit zusammengeschlossenen oder verbundenen Territorien, und damit hat das Ganze eine hohe Aktualit&auml;t auch f&uuml;r die Brexit-Verhandlungen.<br>\nBarenberg: Wenn dort jetzt deutsche Unternehmen auftauchen wie Sixt oder Siemens, wie Allianz oder Bayer, dann lernen wir daraus vor allem, dass die Nutzung von Steueroasen sehr weit verbreitet ist und sehr selbstverst&auml;ndlich immer noch ist? Ist das ein Kern in diesem Skandal?<br>\nGiegold: Exakt! Und wir lernen es nur, weil es zu diesem Leak gekommen ist. Es wird ja seit langem diskutiert, dass gro&szlig;e Unternehmen offenlegen sollen, in welchem Land sie welche Gesch&auml;fte machen und wieviel Steuern bezahlen. Das blockiert seit Jahren die deutsche Bundesregierung. Ich hoffe, dass sich das jetzt in Zukunft &auml;ndert und die bisherige Blockadeposition Deutschlands in Fragen der Steuertransparenz in Br&uuml;ssel auf den Pr&uuml;fstand kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/stilllegung-von-steueroasen-es-fehlt-bisher-der-politische.694.de.html?dram:article_id=399970\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Es ist gut, dass es Steueroasen gibt!<\/strong><br>\nEs ist billig, die Geldgesch&auml;fte der Reichen zu kriminalisieren. Auch diese Menschen haben legitime Schutzbed&uuml;rfnisse, was ihr Verm&ouml;gen anbelangt, vorausgesetzt nat&uuml;rlich, es war versteuert.<br>\nParadise Papers bringen Steueroasen weiter ins Gerede. Doch eine Welt ohne diese Schlupfl&ouml;cher w&auml;re keine bessere. Bargeld ist gepr&auml;gte Freiheit: Ersparnisse in Scheinen und M&uuml;nzen vorzuhalten sch&uuml;tzt vor staatlicher Willk&uuml;r.<br>\nEs ist Privatsache, was ich mit meinem legal erworbenen und rechtm&auml;&szlig;ig versteuerten Geld anstelle, und Bares hilft sicherzustellen, dass es dabei bleibt. Konten in Steueroasen sind im Grunde nichts anderes als das Bargeld des reichen Mannes: desjenigen, der mehr Geld besitzt, als sich in Matratzen oder Wandtresoren verstauen lie&szlig;e.<br>\nAuch diese Menschen haben legitime Schutzbed&uuml;rfnisse &ndash; zumal sich autorit&auml;re Regime wieder ausbreiten und damit auch, Stichwort Chodorkowski, die Tendenz zur Enteignung politischer Gegner w&auml;chst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article170381454\/Es-ist-gut-dass-es-Steueroasen-gibt.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das ist wirklich peinlich. Welt-Autor Gersemann hat sich offenbar noch nicht einmal mit dem Thema besch&auml;ftigt, denn um &bdquo;Schlupfl&ouml;cher&ldquo; geht es im konkreten Fall doch &uuml;berhaupt nicht. Wahrscheinlich hatte Gersemann noch einen alten Entwurf zu den Panama-Papers herumliegen, den er nun ohne Mehrarbeit schnell an Springer verkauft hat.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>The inside story of the Saudi night of long knives<\/strong><br>\nPrinces, ministers and a billionaire are &lsquo;imprisoned&rsquo; in the Riyadh Ritz-Carlton while the Saudi Arabian Army is said to be in an uproar<br>\nThe House of Saud&rsquo;s King Salman devises an high-powered &ldquo;anti-corruption&rdquo; commission and appoints his son, Crown Prince Mohammad Bin Salman, a.k.a. MBS, as chairman.<br>\nRight on cue, the commission detains 11 House of Saud princes, four current ministers and dozens of former princes\/cabinet secretaries &ndash; all charged with corruption. Hefty bank accounts are frozen, private jets are grounded. The high-profile accused lot is &ldquo;jailed&rdquo; at the Riyadh Ritz-Carlton.<br>\nWar breaks out within the House of Saud, as Asia Times had anticipated back in July. Rumors have been swirling for months about a coup against MBS in the making. Instead, what just happened is yet another MBS pre-emptive coup.<br>\nA top Middle East business\/investment source who has been doing deals for decades with the opaque House of Saud offers much-needed perspective: &ldquo;This is more serious than it appears. The arrest of the two sons of previous King Abdullah, Princes Miteb and Turki, was a fatal mistake. This now endangers the King himself. It was only the regard for the King that protected MBS. There are many left in the army against MBS and they are enraged at the arrest of their commanders.&rdquo;<br>\nTo say the Saudi Arabian Army is in uproar is an understatement. &ldquo;He&rsquo;d have to arrest the whole army before he could feel secure.&rdquo;<br>\nPrince Miteb until recently was a serious contender to the Saudi throne. But the highest profile among the detainees belongs to billionaire Prince al-Waleed Bin Talal, owner of Kingdom Holdings, major shareholder in Twitter, CitiBank, Four Seasons, Lyft and, until recently, Rupert Murdoch&rsquo;s Newscorp.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.atimes.com\/article\/inside-story-saudi-night-long-knives\/\">Asia Times<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Billionaire prince detained in Saudi corruption probe<\/strong><br>\nPrince Alwaleed bin Talal, 10 other princes, four current ministers and dozens of former ministers have been detained by the anti-corruption committee in purge against dissenters and opponents<br>\nWithin hours of a decree by the Saudi King Salman bin Abdulaziz on Saturday announcing the constitution of a new committee to combat corruption under the chairmanship of Crown Prince Mohammed bin Salman (MBS), an unprecedented purge of top establishment figures unfolded, signaling a pre-meditated political move against dissenters and opponents.<br>\nThe purge involves the sacking and\/or detention of dozens of princes, ministers and former ministers. Several senior ministers, including those in charge of the kingdom&rsquo;s National Guard, economy, and planning have been dismissed.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.atimes.com\/article\/billionaire-prince-detained-saudi-corruption-probe\/\">Asia Times<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Und zeitgleich tritt Libanons Ministerpr&auml;sident Saad Hariri zur&uuml;ck, was die Falken in der saudischen Regierung von einer &bdquo;libanesischen Kriegserkl&auml;rung&ldquo; reden l&auml;sst. Merkw&uuml;rdig nur, dass Hariri seinen &bdquo;R&uuml;cktritt&ldquo; mitten auf einer Auslandsreise im saudischen Riad erkl&auml;rte und dabei &ndash; einigen Experten zufolge &ndash; einen offenbar von den Saudis vorbereiteten Text verlas und nun in Riad festgehalten wird. Kann es sein, dass die Saudis im Libanon einen neuen Stellvertreterkrieg gegen den gro&szlig;en Konkurrenten Iran vom Zaun brechen wollen, um von ihren inneren Problemen abzulenken? Kann es sein, dass man daf&uuml;r einen ausl&auml;ndischen Staatschef festh&auml;lt und zur Abdankung zwingt? Noch erstaunlicher ist, dass man in den deutschen Medien nur sehr wenig zu den Vorkommnissen berichtet. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wir sind dann mal weg<\/strong><br>\nTotaler Absturz in Frankreich und den Niederlanden, ein historisch schlechtes Ergebnis bei der deutschen Bundestagswahl &ndash; f&uuml;r die europ&auml;ische Sozialdemokratie war 2017 ein rabenschwarzes Jahr. Droht der endg&uuml;ltige Niedergang oder geht da noch was?<br>\n15.M&auml;rz 2017. Die Augen Europas sind auf die Niederlande gerichtet, wo an diesem Tag ein neues Parlament gew&auml;hlt wird.<br>\n&ldquo;Ich war an diesem Tag live im deutschen Fernsehen, bei &lsquo;heute&rsquo; oder in der ARD-Sendung. Sie haben nur &uuml;ber Geert Wilders geredet und ich sollte erkl&auml;ren, warum Geert Wilders die Wahl nicht gewonnen hat.&rdquo;<br>\nRene Cuperus, Wissenschaftler, Kolumnist und bis vor kurzem Direktor f&uuml;r Internationale Beziehungen der Wiardie-Beckman-Stiftung, einem Think Tank der Partij van de Arbeid.<br>\n&ldquo;Die internationalen Medien waren aufgescheucht durch den Brexit und die Wahl Donald Trumps und dachten, jetzt w&uuml;rde ein populistischer Tsunami &uuml;ber Kontinentaleuropa hereinbrechen. Ich erinnere mich sogar, dass die Moderatorin die Fragen ver&auml;ndern musste, die sie mir stellen wollte, weil die sich nur um Wilders drehten. Es gab eine richtige Wilders-Hysterie.&rdquo;<br>\nDer rechtspopulistische Tsunami blieb aus, doch an dessen Stelle trat eine andere Welle. Sie fegte die holl&auml;ndischen Sozialdemokraten fast vollst&auml;ndig von der politischen Landkarte. Ein beispielloser Absturz: vom Juniorpartner einer Gro&szlig;en Koalition mit immerhin 26 Prozent W&auml;hlerstimmen an den Rand der politischen Bedeutungslosigkeit.<br>\n&ldquo;Wir sind auf sechs Prozent gefallen, das ist das schlechteste Ergebnis einer sozialdemokratischen Partei in Europa.&rdquo;<br>\n&Uuml;berraschend kam die Niederlage f&uuml;r Rene Cuperus nicht. Juniorpartner in einer Gro&szlig;en Koalition, Arbeitsmarktreformen &auml;hnlich wie die Agenda 2010 in Deutschland, dazu eine harte Sparpolitik &ndash; dass das bei einem sozialdemokratischen W&auml;hlerklientel nicht gut ankommt, l&auml;sst sich leicht ausrechnen.<br>\n&ldquo;Man konnte voraussehen, dass es kein gutes Wahlergebnis sein w&uuml;rde. Aber dass es so verheerend sein w&uuml;rde, war dann doch ein Schock. Wir haben in den letzten Jahrzehnten mehrmals Wahlen verloren, und jedes Mal nach gro&szlig;en Niederlagen wurde eine Untersuchungskommission eingesetzt &ndash; ich selbst war Autor solcher Berichte: was lief falsch? Was m&uuml;ssen wir ver&auml;ndern? Aber dieser Schock war so tief und existenziell, dass wir bis heute keine Untersuchung der tieferen Ursachen dieser Niederlage haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/europaeische-sozialdemokratie-in-der-krise-wir-sind-dann.976.de.html?dram:article_id=399966\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Frankreich f&uuml;hrt Steueraufschlag f&uuml;r Milliarden-Konzerne ein<\/strong><br>\nWie kann Frankreich in diesem Jahr doch noch die EU-Defizitgrenze einhalten? Paris geht einen ungew&ouml;hnlichen Weg &ndash; und bittet Konzerne zur Kasse. Sie m&uuml;ssen einmalig bis zu 30 Prozent mehr Steuern zahlen. [&hellip;]<br>\nDem Text zufolge sollen Unternehmen mit mehr als einer Milliarde Euro Jahresumsatz einmalig 15 Prozent mehr Unternehmensteuer zahlen. F&uuml;r Firmen mit mehr als drei Milliarden Euro Jahresumsatz wird sogar ein Aufschlag von 30 Prozent f&auml;llig.<br>\nDie Pariser Regierung stand nach eigenen Angaben unter Zugzwang. Denn der Verfassungsrat hatte im Oktober eine Dividendenbesteuerung der Vorg&auml;ngerregierung f&uuml;r ung&uuml;ltig erkl&auml;rt &ndash; deshalb muss der Staat den besteuerten Unternehmen rund zehn Milliarden Euro zur&uuml;ckzahlen. Der wichtige Arbeitgeberverband Medef hatte den Sonder-Steueraufschlag kritisiert: Damit lasse man diejenigen, die man illegal besteuert habe, die Erstattung bezahle<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/frankreich-fuehrt-steueraufschlag-fuer-milliarden-konzerne-ein-a-1176757.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Linke Tasche, rechte Tasche. Ein Gesetz, das zehn Milliarden Euro Unternehmenssteuern einbringen sollte wurde gekippt und durch ein Gesetz, das f&uuml;nf Milliarden Unternehmenssteuern einbringt, ersetzt. Sonderlich progressiv klingt das nicht gerade.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Darf&rsquo;s kein bisschen mehr sein?<\/strong><br>\nIn einem wichtigen Punkt scheinen sich die Arbeitgeber durchzusetzen: Die Jamaika-Parteien haben sich bei den Sondierungsgespr&auml;chen darauf verst&auml;ndigt, &uuml;ber eine Begrenzung der Sozialbeitr&auml;ge zu sprechen. W&uuml;rde diese umgesetzt, so profitierten einzig die Arbeitgeber. &Uuml;berzeugende &ouml;konomische Argumente daf&uuml;r gibt es nicht.<br>\n&Uuml;ber eine Begrenzung von Steuern und\/oder Abgaben fabulieren Neoliberale seit eh und je. Dahinter d&uuml;rften weniger &ouml;konomische Begr&uuml;ndungen als vielmehr moralische Empfindungen stehen: Steuern und Abgaben an das Gemeinwesen zu entrichten, ist f&uuml;r Neoliberale ein Unding und deshalb auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.<br>\n1995 hat das Bundesverfassungsgericht unter der Federf&uuml;hrung des neoliberalen Richters Paul Kirchhof geurteilt, dass die Gesamtsteuerbelastung sich h&ouml;chstens &bdquo;in der N&auml;he der h&auml;lftigen Teilung&ldquo; zwischen Steuerzahlenden und Staatskasse bewegen d&uuml;rfe &ndash; mehr als 50 Prozent solle sie also nicht betragen. Dies war eine unmittelbare juristische Attacke auf die Verm&ouml;gensteuer, allerdings nicht grunds&auml;tzlich auf diese begrenzt. 2006 hat das Gericht diesen so genannten &bdquo;Halbteilungsgrundsatz&ldquo; klugerweise wieder aufgegeben.<br>\nIm Bundestagswahlkampf 2017 warb die AfD mit der Forderung nach einer Gesamtabgabenquote von 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Grundgesetz: &bdquo;Steuern, Beitr&auml;ge und Geb&uuml;hren&ldquo; sollten zusammengenommen diesen Wert nicht &uuml;bersteigen. Die FDP wiederum wollte &ndash; ebenfalls im Grundgesetz &ndash; eine &bdquo;Belastungsgrenze f&uuml;r die direkten Steuern und Sozialabgaben&ldquo; festschreiben. Niemand solle mehr als 50 Prozent seines Einkommens an den Staat oder die Sozialversicherungen abgeben m&uuml;ssen.<br>\nIm Erheischen politischer und &ouml;ffentlicher Aufmerksamkeit am erfolgreichsten war die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA) mit einer Prognos-Auftragsstudie , die Ende Juli 2017 medial breit aufgegriffen wurde. Wissenschaftlich &uuml;berzeugen kann diese &bdquo;Studie&ldquo; zwar nicht. Es ist eine jener Arbeiten, bei der die vorab getroffenen Annahmen schon das Ergebnis bestimmen: Prognos nimmt an, dass steigende Sozialbeitr&auml;ge Arbeitspl&auml;tze kosten. Rechnet dann flei&szlig;ig. Und verk&uuml;ndet schlie&szlig;lich, dass steigende Sozialbeitr&auml;ge Arbeitspl&auml;tze kosten. Weshalb die Sozialbeitr&auml;ge besser nicht steigen sollten. Seri&ouml;se Wissenschaft sieht anders aus. Dennoch war es eine Steilvorlage f&uuml;r die Arbeitgeber, die sich mit ihrer Forderung nach einer Begrenzung der Sozialbeitr&auml;ge auf 40 Prozent best&auml;tigt sahen. Schon Anfang Juli hatten sie zur Bundestagswahl formuliert:<br>\n&bdquo;Die Sozialbeitr&auml;ge m&uuml;ssen weiter unter 40 Prozent gehalten werden. Noch h&ouml;here Sozialabgaben gef&auml;hrden Wachstum und Besch&auml;ftigung und schm&auml;lern damit die Finanzierungsbasis der Sozialversicherung. Das f&uuml;hrt in eine Abw&auml;rtsspirale.&ldquo;<br>\nMit solcherlei Vorstellungen scheinen sie bis zu den potentiellen Jamaika-Koalition&auml;ren durchgedrungen zu sein. Im Ergebnispapier der Sondierungsgespr&auml;che zwischen CDU\/CSU, FDP und Gr&uuml;nen hei&szlig;t es:<br>\n&bdquo;Unser gemeinsames Ziel ist die Stabilisierung der Sozialversicherungsbeitr&auml;ge. Um dies zu erreichen diskutieren wir &uuml;ber folgende Fragen: das politische Ziel einer Stabilisierung unter 40 % [&hellip;]&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/2141\">Patrick Schreiner auf Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Genug Geld im Alter<\/strong><br>\nJamaika steht f&uuml;r Stillstand in der Rentenpolitik. Vermutlich ist das ein grober Fehler, denn der Erfolg der AfD beruht ja zu einem gro&szlig;en Teil auf Abstiegs&auml;ngsten, die auch darin gr&uuml;nden, dass gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung ahnen: Im Alter droht Armut.<br>\nEinen fairen Gegenwert f&uuml;r jahrzehntelange Arbeit bietet die gesetzliche Rente schon lange nicht mehr. K&uuml;nftig aber geht es ans Eingemachte: Fast der H&auml;lfte der heute Erwerbst&auml;tigen droht eine Rente unterhalb der Grundsicherung. In Ostdeutschland wird es sogar die klare Mehrheit sein. Wer da Reformen negiert, wird sp&auml;ter die Quittung erhalten. Dabei ginge es in der Rente auch ganz anders und sehr viel besser.<br>\nEs gibt ein realistisches Rentenmodell, das den Rentnern im Alter nahezu den vorherigen Lebensstandard sichert. Ohne Riester, ohne Betriebsrente &ndash; einfach durch die gesetzliche Rente. Und das Beste: Dieses Modell existiert bereits, in &Ouml;sterreich.<br>\nDort gibt es die einfache Regel: Nach 45 Jahren Arbeit bekommt ein Rentner oder eine Rentnerin im Alter von 65 Jahren eine Bruttorente in H&ouml;he von 80 Prozent ihrer fr&uuml;heren Bez&uuml;ge. Ein sensationeller Wert, wenn man wei&szlig;, dass ein Durchschnittsverdiener hierzulande gerade mal 45 Prozent erreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Rentenvorbild-Oesterreich\/!5457567\/\">Holger Balodis in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Auml;rzte operieren ohne medizinischen Grund<\/strong><br>\nWeil der Kostendruck steigt, empfehlen Mediziner ihren Patienten mitunter unn&ouml;tige Eingriffe. Eine Umfrage in deutschen Krankenh&auml;usern ergab: Was z&auml;hlt, ist der Umsatz. [&hellip;]<br>\nDer Analyse zufolge werden &auml;rztliche Entscheidungen durch betriebswirtschaftliche Vorgaben beeinflusst. In Interviews und Diskussionen gaben &Auml;rzte und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer an, dass Entscheidungen &uuml;ber Aufnahme, Behandlungsart und Entlassung eines Patienten ohne Kostendruck h&auml;ufig anders ausfallen w&uuml;rden.<br>\nDemnach bieten &Auml;rzte zum Beispiel eher gewinnbringende Behandlungsverfahren an. Auch w&uuml;rden Patienten in Krankenh&auml;user aufgenommen, obwohl keine medizinische Notwendigkeit daf&uuml;r bestehe. Der Studie zufolge werden Patienten zudem nicht selten aus rein wirtschaftlichen Gr&uuml;nden operiert. Weil jede Operation auch mit Risiken verbunden ist, gef&auml;hrden &Auml;rzte deshalb unter Umst&auml;nden die Gesundheit ihrer Patienten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/diagnose\/krankenhaeuser-aerzte-operieren-ohne-medizinische-notwendigkeit-a-1176715.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kurzsichtige Personalpolitik der Stadt Osnabr&uuml;ck<\/strong><br>\nNicht alle Eltern sind so weich gebettet, dass es verschmerzbar ist, wenn mehrere Wochen vergehen, bis Kindergeld und Elterngeld flie&szlig;en.<br>\nEigentlich ist es ja erfreulich, dass das Osnabr&uuml;cker Standesamt derzeit so viel zu tun hat, weil so viele Babys geboren werden. Dass es aber mehrere Wochen dauert, bis das Amt in der Lage ist, Geburtsurkunden auszustellen, ist nicht hinnehmbar. Die Geburtenrate ist schlie&szlig;lich nicht pl&ouml;tzlich gestiegen, sondern schon l&auml;nger hoch.<br>\nJahrelang hat die Stadt Personal abgebaut &ndash; die Folgen zeigen sich jetzt an allen Ecken und Enden: In der Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde, im Bauamt, im Standesamt: &Uuml;berall dort, wo zuletzt der Bedarf gestiegen ist, m&uuml;ssen die B&uuml;rger nun viel Geduld mitbringen &ndash; zu viel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/osnabrueck\/artikel\/974787\/kurzsichtige-personalpolitik-der-stadt-osnabrueck\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Endlich wird das Problem durch ein eher b&uuml;rgerliche Medium &ndash; hier die &ldquo;NOZ&rdquo; &ndash; erkannt und thematisiert: Personalmangel in der Osnabr&uuml;cker Verwaltung. Sicherlich ist Osnabr&uuml;ck nicht die einzige betroffene Kommune. Leider wird die Ursache mit keinem Wort erw&auml;hnt: Der neoliberale Wahn zum sogenannten Sparen, der z.B. von Elementen wie &ldquo;Schuldenbremse&rdquo; und &ldquo;schwarzer Null&rdquo; begleitet wird. Stattdessen m&uuml;sste endlich Schluss mit der K&uuml;rzungspolitik gemacht werden, weil u.a. mehr Personal in den Verwaltungen &ndash; und nicht lediglich in den Kommunen, sondern auch in denen der L&auml;nder und des Bundes &ndash; und die entsprechenden Finanzen notwendig sind. Zu bef&uuml;rchten ist jedoch zumindest auf Bundesebene das Gegenteil, denn auch Die Gr&uuml;nen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40853#h01\">trotzen den Schuldensirenen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der amerikanische Traum<\/strong><br>\nManche nennen ihn Amerikas letzten Linksintellektuellen: Noam Chomsky. Der Linguist meldet sich immer wieder politisch zu Wort. In j&uuml;ngster Zeit hat er seine Stimme unter anderem gegen einen ungez&uuml;gelten Kapitalismus erhoben. In seinem neuen Buch &ldquo;Requiem f&uuml;r den Amerikanischen Traum&rdquo; warnt er vor der sozialen Ungleichheit in den USA.<br>\n&ldquo;Vom Tellerw&auml;scher zum Million&auml;r&rdquo; &ndash; &ldquo;From rags to riches&rdquo; &ndash; das ist die Kurzformel f&uuml;r den &ldquo;amerikanischen Traum.&rdquo; In seinem gerade auf Deutsch erschienen Buch hat Noam Chomsky ihn sich vorgenommen &ndash; in seiner Eigenschaft als Popstar der Kapitalismuskritik. Gleich zu Beginn wird deutlich: Chomsky stimmt eine Totenmesse an:<br>\n&ldquo;Ein wesentlicher Bestandteil des amerikanischen Traums ist die soziale Mobilit&auml;t: Auch wer arm geboren ist, kann es durch harte Arbeit zu Wohlstand bringen. Gemeint ist damit, dass jeder einen gut bezahlten Job finden, sich ein Haus und ein Auto leisten und seinen Kindern eine Ausbildung finanzieren kann [&hellip;] All das ist in sich zusammengebrochen.&rdquo;<br>\nChomsky hat die 1930er Jahre, die Zeit der &ldquo;Great Depression&rdquo;, noch als Kind erlebt. Anders als damals fehle heute allerdings der Glaube an kommende, bessere Zeiten, stellt der Autor in seiner Ausgangsanalyse fest. Unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Requiem f&uuml;r den Amerikanischen Traum&rdquo; beschreibt Chomsky, wie sich in den USA Macht und Reichtum in den H&auml;nden weniger konzentriert haben.<br>\nDer selbst ernannte &ldquo;libert&auml;re Sozialist&rdquo; und &ldquo;Anarchist&rdquo; hat eine Kampfschrift gegen die soziale Ungleichheit und ein Loblied auf den politischen Aktivismus formuliert. Sein Hang zur ganz gro&szlig;en Draufsicht, den er als Linguist gepflegt hat, spiegelt sich strukturell auch in seinem Abgesang auf den Aufstiegsmythos wieder:<br>\n&ldquo;Schauen wir uns die amerikanische Gesellschaft einmal an. Stellen Sie sich vor, Sie w&uuml;rden sie vom Mars aus betrachten. Was sehen Sie?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/der-amerikanische-traum-noam-chomsky-ueber-das-ende-der.1310.de.html?dram:article_id=399584\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Linke-Politikerin attackiert Gr&uuml;ne als Umfaller-Partei<\/strong><br>\nLinken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht wirft den Gr&uuml;nen vor, in den Vorgespr&auml;chen zu einer Koalition mit Union und FDP ihre sozialen Grundwerte &uuml;ber Bord zu werfen. Die Gr&uuml;nen machten den Liberalen einen fr&uuml;heren Titel streitig.<br>\nFrau Wagenknecht, CDU\/CSU, Gr&uuml;ne und FDP starten heute in die zweite H&auml;lfte der Sondierung. Wie lautet Ihr Fazit der ersten Halbzeit?<br>\nMan sp&uuml;rt, dass die Gr&uuml;nen unbedingt regieren wollen, die CSU Angst vor der Landtagswahl im n&auml;chsten Jahr hat und die FDP ihre neugewonnene St&auml;rke auszuspielen versucht. Niemand zeigt ein ausgepr&auml;gtes Interesse oder hat gar ein Konzept, die wirklichen Probleme des Landes anzugehen. Ich denke an die wachsende soziale Spaltung, unsichere Jobs, niedrige Renten, schlimme Zust&auml;nde in der Pflege.<br>\nWo sehen Sie die gr&ouml;&szlig;ten Gemeinsamkeiten bei den vier Parteien?<br>\nDie Politik orientiert sich bei allen an den Interessen einflussreicher Wirtschaftslobbys. Der Weg in den Raubtierkapitalismus angels&auml;chsischer Pr&auml;gung, den Deutschland seit den Agenda-Reformen eingeschlagen hat, wird von keiner der Parteien infrage gestellt. Die sozialen Interessen der Mehrheit werden wieder unter die R&auml;der kommen.<br>\nUnd wer wird am Ende die meisten Federn gelassen haben, wenn Jamaika kommt?<br>\nSo wie es aussieht: die Gr&uuml;nen. Fr&uuml;her hie&szlig; es, die FDP sei die Umfaller-Partei. Jetzt haben die Gr&uuml;nen gute Chancen, diesen Titel zu &uuml;bernehmen. Ihre Forderung nach einer Verm&ouml;genssteuer f&uuml;r Supereiche haben sie gleich in der ersten Verhandlungsrunde entsorgt. Es gab Zeiten, da spielten bei den Gr&uuml;nen soziale Aspekte und das Ziel einer friedlichen Au&szlig;enpolitik eine gro&szlig;e Rolle. Das ist alles weg. Selbst bei der Aufr&uuml;stung geht es ja nur noch um das &bdquo;wie viel&ldquo;. [&hellip;]<br>\nSPD-Vize Scholz fordert doch, den Mindestlohn auf 12 Euro anzuheben.<br>\nDas habe ich mit Freude vernommen. Das ist dringend notwendig, daher haben wir das schon l&auml;nger gefordert. Es w&auml;re allerdings besser gewesen, die SPD h&auml;tte diese Forderung eingebracht, solange sie daf&uuml;r im Bundestag eine Mehrheit hatte.<br>\nIst das vielleicht das erste Zeichen einer Runderneuerung der SPD?<br>\nDaran w&uuml;rde ich gern glauben. Doch wie sich die Sozialdemokraten personell aufstellen, kann von Erneuerung keine Rede sein. Und jetzt diskutieren sie allen Ernstes, ob es ein Fehler war, im Wahlkampf die soziale Gerechtigkeit zum Thema zu machen. Das Thema ist doch ur-sozialdemokratisch &ndash; nur fehlt der SPD die Glaubw&uuml;rdigkeit, solange sie Leiharbeit, unsichere Jobs und Rentenk&uuml;rzungen verteidigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dnn.de\/Nachrichten\/Politik\/Linke-Politikerin-attackiert-Gruene-als-Umfaller-Partei\">Dresdner Neueste Nachrichten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wagenknecht bietet SPD Zusammenarbeit an<\/strong>\n<ul>\n<li>Linke und SPD k&ouml;nnten Sahra Wagenknecht zufolge gemeinsam auf eine Erh&ouml;hung des Mindeslohns hinwirken.<\/li>\n<li>Au&szlig;erdem schl&auml;gt die Linken-Fraktionschefin vor, einen Untersuchungssausschuss zur Air-Berlin-&Uuml;bernahme einzuberufen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht ist grunds&auml;tzlich zur Kooperation mit der SPD bereit. &ldquo;Ich w&uuml;rde es gut finden, wenn es zu einer engeren Zusammenarbeit in der Opposition k&auml;me&rdquo;, sagte Wagenknecht der Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung. Das setze aber nat&uuml;rlich gemeinsame Anliegen voraus. So h&auml;tten die Linken zum Beispiel angeboten, die Forderung nach einer Erh&ouml;hung des Mindestlohns auf zw&ouml;lf Euro jetzt noch einmal gemeinsam mit der SPD in den Bundestag einzubringen.<br>\nWagenknecht schlug zudem einen Untersuchungsausschuss zur Air-Berlin-&Uuml;bernahme durch die Lufthansa vor. Die Linken-Politikerin sprach von einem schmutzigen Deal, dem eine klare politische Einflussnahme vorausgegangen sei. &ldquo;Wir sind offen f&uuml;r Kooperation und in bestimmten Fragen muss es sie ja fast schon geben. Weder die SPD noch wir werden in Zukunft allein einen Untersuchungsausschuss einberufen k&ouml;nnen&rdquo;, erkl&auml;rte Wagenknecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/opposition-im-bundestag-wagenknecht-bietet-spd-zusammenarbeit-an-1.3738646\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweis: Sahra Wagenknecht im Gespr&auml;ch mit Peter Gauweiler<\/strong><br>\nDonnerstag, 9. November 2017 um 19:30 Uhr<br>\nDr. Sahra Wagenknecht im Gespr&auml;ch mit Dr. Peter Gauweiler<br>\nCouragiert gegen den Strom &ndash; &Uuml;ber Goethe, die Macht und die Zukunft<br>\nGoethe ist ohne Zweifel einer der fr&uuml;hesten Kritiker, die der Kapitalismus hatte. Er hat die existenzielle Bedrohung von Kultur, Zivilisation und Humanit&auml;t in einer durchkommerzialisierten Gesellschaft geradezu prophetisch vorhergesehen. Er war dabei kein r&uuml;ckw&auml;rtsgewandter Verweigerer, sondern weitsichtig genug, &uuml;ber eine Moderne jenseits des Kapitalismus schon nachzudenken, als dieser sich gerade erst zu etablieren begann. Diskutieren Sie mit Frau Dr. Wagenknecht, ob es heute einen Weg hin zu einem &bdquo;aufgekl&auml;rten&ldquo; Kapitalismus gibt, und wenn ja, wie dieser aussehen k&ouml;nnte!<br>\nDr. Sahra Wagenknecht, MdB, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Die Linke, Berlin<br>\nim Gespr&auml;ch mit<br>\nDr. Peter Gauweiler, langj&auml;hriger ehemaliger CSU-Politiker, M&uuml;nchen<br>\nModeration: Peter Zudeick, Buchautor und freier Journalist f&uuml;r mehrere ARD-Anstalten und Zeitungen, Bonn<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.urania.de\/couragiert-gegen-den-strom-ueber-goethe-die-macht-und-die-zukunft\">Urania<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Dengler &ndash; Die sch&uuml;tzende Hand<\/strong><br>\nMundlos und B&ouml;hnhardt erschossen sich selbst. So lautet jedenfalls die offizielle Version. Absurd, sagen Insider. Dengler braucht die in Amsterdam untergetauchte Hacker-Aktivistin Olga Illiescu, um an entscheidende NSU-Akten auf dem Server des BKA zu kommen.<br>\nOlga ist zun&auml;chst &uuml;berzeugt davon, dass nur die rechte Ecke mit so einem Schwachsinns-Auftrag an Dengler herantreten k&ouml;nne, und dass er sich hat kaufen lassen, um die T&auml;ter zu Opfern zu machen. Doch als Dengler und Olga beginnen, sich mit dem NSU-Komplex und den Vorf&auml;llen in Eisenach-Stregda zu besch&auml;ftigen, tauchen immer mehr Widerspr&uuml;che auf. Unglaubliche Ermittlungspannen treten zu Tage. Die Polizei vor Ort, der Verfassungsschutz, das BKA &ndash; eine Verstrickung verschiedener V-Leute, ein un&uuml;bersehbares Netz von Abh&auml;ngigkeiten st&uuml;lpt sich &uuml;ber die NSU-Thematik.<br>\nBeraten von seinem Mentor Dr. Schweikert und mit Hilfe von LKA-Mann Marius Brauer rekonstruieren Dengler und Olga die Vorkommnisse im und um das Wohnmobil in Eisenach-Stregda und sto&szlig;en auf Schlampigkeiten, mysteri&ouml;se Vorf&auml;lle und Widerspr&uuml;che am Tatort, so auch auf irritierende Autopsie-Berichte von B&ouml;hnhardt und Mundlos. Warum hatte Mundlos keinen erh&ouml;hten CO-Hb-Wert? Warum sieht man kein Blut an den W&auml;nden? Keine Fingerabdr&uuml;cke? Wie konnten sich die beiden jahrelang im Untergrund Lebenden mit einem Arsenal an Waffen von zwei Streifenpolizisten so aus der Ruhe bringen lassen, dass sie umgehend Selbstmord begingen? Warum wurde das Wohnmobil vom Tatort abgeschleppt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/filme\/der-fernsehfilm-der-woche\/dengler---die-schuetzende-hand-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein spannender Krimi zu den Hintergr&uuml;nden des NSU-Komplexes, der die aberwitzigen Fehler und Merkw&uuml;rdigkeiten bei den Ermittlungen zum Tod der beiden Neonazis Uwe Mundlos und Uwe B&ouml;hnhardt thematisiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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