{"id":40957,"date":"2017-11-08T08:31:41","date_gmt":"2017-11-08T07:31:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957"},"modified":"2017-11-08T08:31:41","modified_gmt":"2017-11-08T07:31:41","slug":"hinweise-des-tages-2995","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h01\">Der externalisierte saudische B&uuml;rgerkrieg auf Tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h02\">US Special-Operations Forces Have Quietly Moved Onto the Russian Border<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h03\">Steuersparmodelle bei Apple: Risikofaktor Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h04\">Der lange Weg zur Konzernsteuertransparenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h05\">Beijing may be calm before the Trump trade storm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h06\">Fl&uuml;chtlinge haben wenig Chancen auf dem engen Wohnungsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h07\">Obdachlose: Verdr&auml;ngungswettbewerb auf der Stra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h08\">Betreutes Ein-Euro-Jobben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h09\">Berlin will deutsche Autoindustrie sch&uuml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h10\">UN beschlie&szlig;en eine Konferenz der Regierungschefs (High-Level Conference) zur atomaren Abr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h11\">PESCO ist kein Fisch &ndash; Die (un)aufhaltsame Formation des undemokratischen und militaristischen Kerneuropa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h12\">Verfassungsrichter st&auml;rken Rechte des Bundestags<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h13\">Dank FP&Ouml;-Erfolg: Burschenschaft Olympia im Zentrum der Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h14\">L&uuml;genpresse light? Bernhard P&ouml;rksen und das &bdquo;System-Vertrauen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h15\">Bernie Sanders: Revolution als strukturelle Gewalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h16\">Der Kommunismus, der aus der K&auml;lte kam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h17\">Testwahlen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40957#h18\">Das Letzte: Ehrung f&uuml;r den Einpeitscher Roland Koch<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der externalisierte saudische B&uuml;rgerkrieg auf Tagesschau.de<\/strong><br>\nDie Vorg&auml;nge, die sich in Saudi Arabien am ersten Wochenende des November 2017 ereignet haben, sind spektakul&auml;r und eine drastische Eskalation des Konflikts zwischen der Golfmonarchie und dem Iran. Die Festnahme von &bdquo;elf Prinzen und Dutzende[n] fr&uuml;here[n] Regierungsminister[n]&ldquo;, darunter Prinz Alwalid bin Talal, dem &bdquo;reichsten Menschen der Arabischen Welt&ldquo;, wird jedoch von der Tagesschau als Kampf &bdquo;gegen die Korruption im Land&ldquo; dargestellt und ein Interview mit einem nicht n&auml;her genannten &bdquo;Passanten&ldquo; soll die Unterst&uuml;tzung der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r diese Ma&szlig;nahmen suggerieren. (&hellip;) Alles in allem wird das, was in anderen L&auml;ndern als S&auml;uberungswelle &ndash; wohlgemerkt: innerhalb der Elite &ndash; bezeichnet w&uuml;rde, in den Kontext eines &bdquo;Modernisierungskurses&ldquo; und der &bdquo;Vision 2030&ldquo; gestellt. (&hellip;) S&auml;uberungen (&hellip;) k&ouml;nnen nicht losgel&ouml;st von kriegerischen Konflikten in der Nachbarschaft verstanden werden, wie es die ARD-Nachrichtenredaktion versucht. Saudi Arabien externalisiert seine Konflikte, was im Jemen zur Katastrophe f&uuml;hrt und einen Krieg mit dem Iran immer wahrscheinlicher macht. Offenbar hat es dabei gro&szlig;en R&uuml;ckhalt aus den USA &ndash; und von der ARD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/11\/07\/der-externalisierte-saudische-buergerkrieg-auf-tagesschau-de\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>US Special-Operations Forces Have Quietly Moved Onto the Russian Border<\/strong><br>\nThe percentage of special operators deployed to Europe quadrupled last year. (&hellip;) In passing, SOCOM&rsquo;s Thomas also mentioned the presence of other forces, troops that he readily admitted the public might not be aware of. Those soldiers were &ndash; just as he feared of the Russian troops involved in Zapad &ndash; not going anywhere. And it wasn&rsquo;t just a matter of speculation. After all, they wear the same uniform he does. For the past two years, the United States has maintained a special-operations contingent in almost every nation on Russia&rsquo;s western border. &ldquo;[W]e&rsquo;ve had persistent presence in every country&mdash;every NATO country and others on the border with Russia doing phenomenal things with our allies, helping them prepare for their threats,&rdquo; said Thomas, mentioning the Baltics as well as Romania, Poland, Ukraine, and Georgia by name.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.thenation.com\/article\/us-special-operations-forces-have-quietly-moved-onto-the-russian-border\/\">The Nation<\/a>\n<p><strong>Dazu: Am diesj&auml;hrigen Atomkriegsman&ouml;ver der NATO sind auch Tschechien und Polen beteiligt<\/strong><br>\nWie verlautet, hat die NATO unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit ihr j&auml;hrlich in Europa durchgef&uuml;hrtes Man&ouml;ver <a href=\"http:\/\/augengeradeaus.net\/2017\/10\/exercise-watch-steadfast-noon-atomkriegsuebung-auch-in-deutschland\/\">Steadfast Noon<\/a> gestartet, bei dem der Atomkrieg in Europa ge&uuml;bt wird. Dabei probt die NATO Atomangriffe mit Dual Capable Aircraft \/ DCA (f&uuml;r Luftangriffe mit konventionellen und atomaren Waffen geeigneten Flugzeugen) und den auf verschiedenen Flugpl&auml;tzen in Europa eingelagerten taktischen US-Atombomben des Typs B-61 (dieses Jahr u.a. in B&uuml;chel).<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ialana.de\/arbeitsfelder\/abc-waffen\/atomwaffen-sperrvertrag\/atomsperrvertrag\/nukleare-teilhabe\/2079-am-diesjaehrigen-atomkriegsmanoever-der-nato-sind-auch-tschechien-und-polen-beteiligt\">IALANA<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/articles\/nato-launches-its-main-nuclear-drill-showcasing-its-defenses-1508155670\">Wall Street Journal<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Steuersparmodelle bei Apple: Risikofaktor Demokratie<\/strong><br>\nDer Technologiekonzern hat offenbar Probleme mit den Gepflogenheiten demokratischer Wahlen &ndash; zumindest, wenn sie potenziell die eigene Steuerlast erh&ouml;hen k&ouml;nnten. Das geht aus E-Mails hervor, die die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; im Rahmen ihrer Recherchen einsehen konnte. Apple hatte eine Anwaltskanzlei damit beauftragt, eine Steueroase mit m&ouml;glichst g&uuml;nstigen Bedingungen f&uuml;r den Konzern ausfindig zu machen. Dabei ging es offenbar nicht nur um Steuers&auml;tze und Transparenzpflichten. Die Kanzlei erkundigte sich auch eingehend danach, ob wom&ouml;glich im Rahmen demokratischer Wahlen mit unangenehmen &Uuml;berraschungen zu rechnen sein k&ouml;nnte &ndash; also mit einer neuen Regierung, die Schluss machen k&ouml;nnte mit den zwielichtigen Steuerpraktiken. &ldquo;Gibt es eine glaubw&uuml;rdige Oppositionspartei oder eine Bewegung, die die jetzige Regierung ersetzen k&ouml;nnte?&rdquo;, hei&szlig;t es in dem betreffenden Schreiben. Demokratie ist f&uuml;r Apple ein wirtschaftlicher Risikofaktor, so liest sich das.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/paradise-papers-apple-fuerchtete-regierungswechsel-in-steuerparadies-a-1176761.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der lange Weg zur Konzernsteuertransparenz<\/strong><br>\nDie neuen Erkenntnisse aus den Paradise Papers zum Fall Apple zeigen beispielhaft, wie multinationale Konzerne heute noch immer aggressiv Steuern minimieren und sich trotzdem stolz als gr&ouml;&szlig;te Steuerzahler bezeichnen k&ouml;nnen. (&hellip;) Apple sagt in Antwort auf die Paradise Papers auch, sie h&auml;tten in Irland (wo die F&auml;den des europ&auml;ischen Gesch&auml;fts zusammenlaufen) von 2014 bis 2016 immerhin &euro; 1,5 Milliarden und damit 7% des dortigen K&ouml;rperschaftssteueraufkommens gezahlt. Das ist laut Apple mehr als vor dem Urteil der EU. In Deutschland macht Apple einen Umsatz von mehreren Milliarden und zahlt nur wenige Millionen Steuern &ndash; ebenfalls angeblich ganz legal, weil der Gewinn aus dem Verkauf wohl in Irland verbucht und dank einer 2014 eilig beschlossenen Ausnahmeregel anscheinend bis 2020 in Jersey besteuert wird &ndash; sehr wahrscheinlich mit dem dortigen Steuersatz von 0%. Die Zahlen, um diese Vermutungen letztg&uuml;ltig zu &uuml;berpr&uuml;fen muss Apple bis jetzt nicht ver&ouml;ffentlichen. Das k&ouml;nnte sich &auml;ndern, wenn Deutschland im Europ&auml;ischen Finanzministerrat endlich seine Blockade aufgeben w&uuml;rde. Denn wenn der Vorschlag des Europaparlaments zur l&auml;nderbezogenen Berichterstattung in den anstehenden Trilogverhandlungen bei der Mehrheit der europ&auml;ischen Finanzminister verabschiedet w&uuml;rde, m&uuml;sste Apple f&uuml;r jedes europ&auml;ische Land offenlegen, wie viel Umsatz, Gewinn und Steuern dort gebucht werden und wie viel Angestellte und Kapital sich im jeweiligen Land befinden. (&hellip;) Und vielleicht w&auml;re dann der Druck endlich gro&szlig; genug f&uuml;r eine echte internationale Reform der Unternehmensbesteuerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2017\/11\/der-lange-weg-zur-konzernsteuertranspar.html\">Blog Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Beijing may be calm before the Trump trade storm<\/strong><br>\nHe may have come east in peace, but it won&rsquo;t last. The US president remains determined to turn the clock back to 1985, when currency tweaks and tariffs bent everyone to Washington&rsquo;s whims [&hellip;]<br>\nIt&rsquo;s long been disturbing that an economist famed for a documentary titled &ldquo;Death by China&rdquo; has US President Trump&rsquo;s ear on America&rsquo;s most important economic relationship. Navarro and his trade-war-drum schtick being left behind suggests a measure of realpolitik has seeped into the Trump policy bubble.<br>\nIt probably won&rsquo;t last, though. Navarro&rsquo;s policy prescriptions may be back in favor once the negotiator-in-chief returns to Washington largely empty-handed and bombarded anew by swirling scandals. [&hellip;]<br>\nOdds are, frustration will lead Trump back to Navarro&rsquo;s zero-sum worldview of 45% tariffs. Abe is demurring on Trump&rsquo;s bilateral trade push, while Moon isn&rsquo;t proving the pushover Trump hoped. Trump&rsquo;s claims that he and Xi enjoy the &ldquo;best relationship of any president-president&rdquo; look hollow as China goes its own way on North Korea.<br>\nAt every failed legislative turn, Trump resorts to executive actions that make headlines and remind everyone who&rsquo;s boss. Irked that Xi isn&rsquo;t falling into line, Trump may follow this pattern and move to choke the flow of Chinese goods.<br>\nThat would be yet another self-inflicted wound. The first was killing the Trans-Pacific Partnership. Turning his back on history&rsquo;s biggest trade pact, one incorporating 40% of world gross domestic product, was a colossal Trump gift to Xi. Another wound: reneging on the multilateral Paris climate-change deal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.atimes.com\/article\/beijing-may-calm-trump-trade-storm\/\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge haben wenig Chancen auf dem engen Wohnungsmarkt<\/strong><br>\nDer bezahlbare Wohnungsmarkt in Deutschlands Gro&szlig;st&auml;dten ist &uuml;berlastet. Oft k&auml;mpfen viele um nur eine Wohnung. Inzwischen sto&szlig;en Tausende neue Bewerber auf den Markt: Fl&uuml;chtlinge. Etwa 1,2 Millionen Asylsuchende haben die Kommunen in den vergangenen zwei Jahren in Sammelunterk&uuml;nften untergebracht. Diese d&uuml;rfen die Fl&uuml;chtlinge verlassen, sobald das Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) eine Aufenthaltserlaubnis erteilt hat. Damit dr&auml;ngen viele Fl&uuml;chtlinge auf den Wohnungsmarkt &ndash; rund 400.000 seit Anfang 2016, doch dort werden sie schnell bitter entt&auml;uscht. Denn in den deutschen Gro&szlig;st&auml;dten sind bezahlbare Wohnungen Mangelware, und Geflohene haben schlechte Karten. (&hellip;) Um die wenigen bezahlbaren Wohnungen konkurrieren Alleinerziehende, Rentner, Geringverdiener, Studenten, Facharbeiter, Arbeitslosengeldbezieher &ndash; und Fl&uuml;chtlinge. (&hellip;) Von rund 4.700 Fl&uuml;chtlingen, die derzeit in Frankfurt am Main in Sammelunterk&uuml;nften leben, d&uuml;rfen etwa 2.500 die Unterk&uuml;nfte verlassen. Doch sie fanden nach Auskunft der Stadt bislang keine Wohnung. Auf der Warteliste f&uuml;r Sozialwohnungen stehen den st&auml;dtischen Angaben zufolge mehr als 8.000 Menschen. Auch anerkannte Fl&uuml;chtlinge d&uuml;rfen sich um Sozialwohnungen bewerben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2017\/11\/07\/sprachbarrieren-diskriminierung-fluechtlinge-chancen-wohnungsmarkt\/\">Migazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Die zunehmend forcierte Konkurrenz am unteren Rand der Gesellschaft interessiert die Regierung nach wie vor kaum. Statt wohlfeiler Appelle an AfD-W&auml;hler w&auml;re ein massives Programm f&uuml;r sozialen Wohnungsbau gefragt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Obdachlose: Verdr&auml;ngungswettbewerb auf der Stra&szlig;e<\/strong><br>\nBerlin ist in Deutschland die Hauptstadt der Obdachlosen &ndash; und der Bahnhof Zoo ihr Haupttreffpunkt. Ein dr&auml;ngendes Problem: Sch&auml;tzungsweise 8.000 bis 10.000 Obdachlose leben in Berlin &ndash; Tendenz steigend. Und der Winter steht vor der T&uuml;r. (&hellip;) Vor sieben Jahren waren es erst 2000. Seit der EU-Osterweiterung kommen immer mehr Menschen aus Osteuropa nach Deutschland, suchen hier Arbeit und ein Auskommen und scheitern aus den unterschiedlichsten Gr&uuml;nden. (&hellip; ) F&uuml;r viele Osteurop&auml;er ist die Situation hier immer noch besser, als die in ihren Heimatl&auml;ndern. Sie seien nicht besser oder schlechter als andere, sagen die Mitarbeiter der Bahnhofsmission, aber bei den Deutschen Obdachlosen sind sie nicht besonders willkommen (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/obdachlose-verdraengungswettbewerb-auf-der-strasse.1773.de.html?dram:article_id=400025\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Auch hier wieder &ndash; die sch&auml;rfer werdende Konkurrenz ist am unteren Rand am h&auml;rtesten und wird dort am meisten ignoriert. <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/obdachlosigkeit-die-strasse-ist-eigentlich-das-ende.694.de.html?dram:article_id=400041\">Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Stadtmission Hamburg meint<\/a> dazu in einem aktuellen Interview: &bdquo;Ich glaube, man macht nicht nur die Augen zu, sondern man will ein Exempel statuieren.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Betreutes Ein-Euro-Jobben<\/strong><br>\nNeues Programm in Sachsen-Anhalt: Magdeburg will Langzeiterwerbslose mit Hilfe von &raquo;Intensivbetreuern&laquo; in Arbeitsmarkt integrieren. (&hellip;) Seit Montag stehen damit Pl&auml;tze f&uuml;r 2.000 Langzeiterwerbslose aus der Landeshauptstadt Magdeburg zur Verf&uuml;gung, wie der MDR Sachsen-Anhalt berichtete. Das erkl&auml;rte Ziel dahinter: Betroffene &uuml;ber 35 Jahre sollen &raquo;Hemmnisse abbauen&laquo; und zur Aufnahme einer Besch&auml;ftigung &raquo;motiviert&laquo; werden. (&hellip;) Um regul&auml;r entlohnte Arbeitspl&auml;tze geht es dabei nicht. Das Programm, das die Landesregierung initiiert und gestartet hat, ist vielmehr eine Neuauflage der Ein-Euro-Jobs in geballter Form. &raquo;Die Arbeitsverh&auml;ltnisse sollen den Teilnehmern eine Perspektive von drei Jahren Besch&auml;ftigung geben&laquo;, hatte die Ministerin f&uuml;r Arbeit, Soziales und Integration, Petra Grimm-Benne (SPD), bei der ersten Vorstellung des Vorhabens im September gesagt. Bisher konnten Ein-Euro-Jobs f&uuml;r ein halbes Jahr und mehrfach verl&auml;ngert werden. 2016 setzte die fr&uuml;here Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) die maximal zul&auml;ssige Zeitspanne von zwei auf drei Jahre innerhalb von f&uuml;nf Jahren herauf. Bei diesen Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentsch&auml;digung erhalten Teilnehmer weiterhin ihre Grundsicherung. (&hellip;) Der Projekttr&auml;ger bekommt dar&uuml;ber hinaus pro Teilnehmer und Monat bis zu 250 Euro, um die Betroffenen zu betreuen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/321296.betreutes-ein-euro-jobben.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wer bekommt hier eigentlich tats&auml;chlich Unterst&uuml;tzung &ndash; die erwerbslosen Personen oder die (vermutlich meist sozialp&auml;dagogischen) &ldquo;Intensivbetreuer&rdquo;?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Berlin will deutsche Autoindustrie sch&uuml;tzen<\/strong><br>\nAm Mittwoch werden die EU-Kommissare &uuml;ber einen Kompromiss befinden, den ihre Kabinettschefs diese Woche ausgehandelt haben. (&hellip;) In den vergangenen Wochen hatte sich eine wahre Lobbyschlacht um das Klimaschutzprojekt entwickelt. Matthias Wissmann etwa, Pr&auml;sident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), intervenierte direkt bei Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker. Nach Informationen des SPIEGEL konnte sich der Autolobbyist aber nicht auf ganzer Linie durchsetzen. (&hellip;) Die Bundesregierung hatte in den vergangenen Wochen gleich mehrfach bei der EU-Kommission interveniert. Die zust&auml;ndigen Ministerien standen in engem Kontakt mit dem deutschen EU-Kommissar G&uuml;nther Oettinger. Dem Vernehmen nach hat sich der CDU-Politiker, der offiziell f&uuml;r den EU-Haushalt zust&auml;ndig ist, bei seinen Kommissarskollegen daf&uuml;r eingesetzt, mehr R&uuml;cksicht auf die deutsche Autoindustrie zu nehmen. Auf den letzten Metern intervenierte jetzt auch Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel in Br&uuml;ssel. In einem Brief an EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker, der dem SPIEGEL vorliegt, wirbt er daf&uuml;r, &ldquo;jedem Sektor gen&uuml;gend Freiraum zu lassen, um seinen Beitrag zum Klimaschutz umzusetzen&rdquo; und &ldquo;gleichzeitig daf&uuml;r Sorge zu tragen, dass wir die Wettbewerbs- und Innovationsf&auml;higkeit der EU im globalen Rahmen nicht gef&auml;hrden&rdquo;. Das gelte, so Gabriel, insbesondere f&uuml;r die deutsche Automobilindustrie. &ldquo;Mir ist es deshalb ein gro&szlig;es Anliegen, dass wir die Innovationskraft der Automobilindustrie nicht durch zu eng gestrickte EU-Gesetzgebung ersticken&rdquo;, so der SPD-Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/autoindustrie-berlin-bremst-co2-plan-der-eu-kommission-a-1176859.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offenbar m&ouml;chte diese noch amtierende Bundesregierung nicht Schaden vom Volke, sondern von der deutschen Autoindustrie abwenden. Fraglich ist, ob die n&auml;chste, vermutlich die sog. Jamaika-Koalition das besser macht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>UN beschlie&szlig;en eine Konferenz der Regierungschefs (High-Level Conference) zur atomaren Abr&uuml;stung<\/strong><br>\nAm 03.11.2017 beschloss die UN-Vollversammlung, diese Konferenz f&uuml;r die Tage vom 14. &ndash; 16. Mai 2018 einzuberufen. Angestrebt werden Fortschritte zu einer &ldquo;Nuclear Weapons Convention&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ialana.de\/arbeitsfelder\/abc-waffen\/atomwaffen-sperrvertrag\/abruestung-atomwaffen\/entwurf-nuklearwaffenkonvention\/2080-un-beschliessen-eine-konferenz-der-regierungschefs-high-level-conference-zur-atomaren-abruestung\">IALANA<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>PESCO ist kein Fisch &ndash; Die (un)aufhaltsame Formation des undemokratischen und militaristischen Kerneuropa<\/strong><br>\nAm 18. Oktober 2017, mehr als drei Wochen nach den Bundestagswahlen, traf die bereits abgew&auml;hlte Bundesregierung eine politisch und finanziell  weitreichende Entscheidung. Auf Basis einer Vorlage von Ursula von der Leyen und Sigmar Gabriel wurde die Teilnahme an einem hochger&uuml;steten und potentiell aggressiven  milit&auml;rischen Kerneuropa beschlossen. Konkret geht es um die Schaffung einer so genannten St&auml;ndigen Strukturierten Zusammenarbeit (SSZ, englisch PESCO) und damit einer Verteidigungsunion aus ausgew&auml;hlten EU-Mitgliedsstaaten &ndash; korrekter w&auml;re wohl die Bezeichnung Interventions- oder Angriffsunion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/11\/07\/pesco-ist-kein-fisch\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Verfassungsrichter st&auml;rken Rechte des Bundestags<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat Abgeordneten des Bundestags zu Unrecht Ausk&uuml;nfte verweigert. Damit habe sie die Rechte der Abgeordneten und des Parlaments verletzt, entschied das Bundesverfassungsgericht. Geklagt hatten die Gr&uuml;nen. 2010 stellte die Gr&uuml;nen-Fraktion der Bundesregierung schriftlich mehrere Fragen zur Deutschen Bahn AG und zur Bankenkrise. Antworten darauf wurden damals von der Regierung zu Unrecht verweigert, so das Bundesverfassungsgericht heute in einem Urteil. Diese habe damit das vom Grundgesetz gesch&uuml;tzte Informationsrecht des Bundestages verletzt. Konkret ging es um Fragen zum Bahnprojekt &ldquo;Stuttgart 21&rdquo; und zu Zugversp&auml;tungen. Die Regierung argumentierte unter anderem, dass die Bahn eine private Aktiengesellschaft sei und sie deshalb gar keine Ausk&uuml;nfte geben d&uuml;rfe. Dies lie&szlig;en die Richter nicht gelten. Der Bund sei Alleineigent&uuml;mer der Bahn und damit f&uuml;r deren Gesch&auml;ftspraktiken verantwortlich. Deshalb m&uuml;sse die Bundesregierung Fragen zur Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit der Bahn grunds&auml;tzlich beantworten. Auch Fragen zu angeschlagenen Krisenbanken und zu hohen Bonuszahlungen f&uuml;r deren Banker hat die Regierung nach dem Urteil zu Unrecht verweigert. Zumindest nach ein paar Jahren h&auml;tten der Bundestag und die &Ouml;ffentlichkeit das Recht, &uuml;ber Details informiert zu werden. In Kern bedeutet dieses wichtige Grundsatzurteil, dass k&uuml;nftige Bundesregierungen den Bundestag und die &Ouml;ffentlichkeit umfangreicher informieren m&uuml;ssen als bisher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bverfg-informationsrechte-105.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Dank FP&Ouml;-Erfolg: Burschenschaft Olympia im Zentrum der Macht<\/strong><br>\nMitglieder der Olympia fielen wiederholt mit Antisemitismus und &ldquo;braunen R&uuml;lpsern&rdquo; auf<br>\nEs sind Sternstunden f&uuml;r die Burschenschaft Olympia. Mit Harald Stefan und Norbert Nemeth sind derzeit gleich zwei Mitglieder der schlagenden Burschenschaft an den schwarz-blauen Koalitionsverhandlungen beteiligt. Und mit dem ehemaligen Dritten Nationalratspr&auml;sidenten Martin Graf zieht am 9. November ein Olympe f&uuml;r die Freiheitlichen erneut in das Parlament ein &ndash; neben dem Wiener Notar Stefan, der als Justizminister gehandelt wird und enger Freund von FP&Ouml;-Chef Heinz-Christian Strache ist.<br>\nDie &ldquo;Alten Herren&rdquo; der Olympia stehen kurz davor, ein Teil des politischen Mainstreams zu werden, obwohl die Burschenschaft mit ihrer Gesinnung nicht gerade hinter dem Berg h&auml;lt. So stellt sie ihren Deutschnationalismus &ouml;ffentlich zur Schau, indem sie seit Jahrzehnten auf dem Vereinshaus in der Wiener Gumpendorfer Stra&szlig;e eine schwarz-rot-goldene Fahne hisst.<br>\nIn seinem Buch Stille Machtergreifung schreibt Hans-Henning Scharsach, &ldquo;keine der &ouml;sterreichischen Burschenschaften tr&auml;gt ihre Verwurzelung in den Traditionen des Nationalsozialismus so offen zur Schau wie die Wiener Olympia, der einige der einflussreichsten FP&Ouml;-Politiker angeh&ouml;ren&rdquo;. Das Dokumentationsarchiv des &ouml;sterreichischen Widerstandes (D&Ouml;W) stuft die Olympia als rechtsextrem ein. &ldquo;Zudem weisen wir seit &uuml;ber 20 Jahren auf ihre Verstrickungen mit dem organisierten Neonazis- mus hin&rdquo;, sagt Andreas Peham vom D&Ouml;W zum STANDARD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000067371343\/Dank-FPOe-Erfolg-Burschenschaft-Olympia-im-Zentrum-der-Macht\">derStandard.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>L&uuml;genpresse light? Bernhard P&ouml;rksen und das &bdquo;System-Vertrauen&ldquo;<\/strong><br>\nDer mediale Mainstream, aufgeschreckt durch &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo;-Vorw&uuml;rfe, inszeniert sich seit einiger Zeit als H&uuml;ter und Retter der Wahrheit. Er tritt &bdquo;Fake News&ldquo;-Kampagnen gegen unliebsame Konkurrenten los und betreibt angebliche &bdquo;Faktenchecks&ldquo; &ndash; ein Kampf um Deutungshoheit. In den USA, die uns immer ein wenig voraus sind, tobt der Streit noch um einiges heftiger. Bislang ist unklar, wohin genau die Reise gehen wird. Aber schon jetzt kann man mit ziemlicher Sicherheit sagen, wohin sie nicht gehen wird: nicht in eine offenere Gesellschaft, nicht hin zu mehr Liberalit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/augenaufunddurch.net\/2017\/11\/06\/luegenpresse-light\/\">Ulrich Teusch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bernie Sanders: Revolution als strukturelle Gewalt<\/strong><br>\nDie Lekt&uuml;re von Bernie Sanders Buch &acute;Unsere Revolution` sollte sich jeder, der sich dem &bdquo;linken Spektrum&ldquo; zugeh&ouml;rig f&uuml;hlt, zu Gem&uuml;te f&uuml;hren. (&hellip;) F&uuml;r Sanders misst sich die Effizienz einer Revolution an der dauerhaften Ver&auml;nderung von Ziel und Charakter der staatlichen Institutionen: &bdquo;&hellip; wir m&uuml;ssen einen Staat schaffen, der auf die Missst&auml;nde reagiert und f&uuml;r alle Menschen funktioniert statt nur f&uuml;r die wenigen ganz oben.&ldquo; (&hellip;) Es k&auml;me (&hellip;) darauf an, dass sich m&ouml;glichst viele f&uuml;r die radikale Umgestaltung der Institutionen engagieren. Daf&uuml;r &ndash; so Sanders &ndash; ist ein  tiefgreifender &bdquo;Kulturwandel&ldquo; n&ouml;tig. Wie er eingeleitet werden kann, zeigte er mit seiner erfolgreichen Kampagne im Vorwahlkampf um die Pr&auml;sidentschaft der USA, in dem es ihm gelang, ein linkes W&auml;hlerpotential zu mobilisieren, dessen St&auml;rke niemand vorhergesehen hatte. (&hellip;) In einer echten Klemme befindet sich Friedensfreund Sanders mit seinem freilich bitter notwendigen Einsatz f&uuml;r die Verbesserung der katastrophalen finanziellen und gesundheitlichen Situation der Kriegsveteranen, von denen 50 000 obdachlos sind. Obwohl er gegen die Kriege gestimmt hat, die diese M&auml;nner und Frauen gef&uuml;hrt haben, kann er, wenn er f&uuml;r sein Anliegen  Unterst&uuml;tzung haben will, sie nicht als Werkzeuge imperialistischer Politik bezeichnen, sondern als diejenigen, die bereit waren, &bdquo;f&uuml;r die Verteidigung unserer Heimat&ldquo; Leben und Gesundheit zu opfern. Das ist nicht nur ein rhetorischer Trick. Au&szlig;enpolitisch setzt er teilweise die Linie von Clinton und Obama fort. So kritisierte er zwar Trumps Luftschl&auml;ge in Syrien und Afghanistan. Aber er beharrt darauf, dass Assad abtreten m&uuml;sse, den er in der &acute;Zeit` vom 24. Mai 2017 als &bdquo;Massenm&ouml;rder&ldquo; titulierte. Er ist gegen die K&uuml;ndigung des Atomabkommens mit dem Iran, unterst&uuml;tzt aber die j&uuml;ngste Initiative des Kongresses, die Sanktionen gegen Russland zu versch&auml;rfen. Trotz vielem Positivem sollten sich Linke nicht vorbehaltlos einer Bernie-Sanders-Begeisterung hingeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/weltnetz.tv\/story\/1342-bernie-sanders-revolution-als-strukturelle-gewalt\">Weltnetz TV<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Der Kommunismus, der aus der K&auml;lte kam<\/strong><br>\nIm Sommer 1920 reiste der deutsche Anarchist Augustin Souchy nach Moskau, um am zweiten Kongress der Kommunistischen Internationale teilzunehmen, die die Bolschewiki im Fr&uuml;hjahr 1919 ins Leben gerufen hatten. In seinen Erinnerungen, die unter dem Titel &bdquo;Vorsicht: Anarchist!&ldquo; erschienen sind, schrieb er: &bdquo;&Auml;hnlich wie die gro&szlig;e Franz&ouml;sische Revolution am Ausgang des 18. Jahrhunderts war die Russische Revolution das weltersch&uuml;tternde Ereignis im zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Sie war die gro&szlig;e Passion, die uns alle mitriss. Im Osten ging, so glaubten wir, die Sonne der Freiheit auf. Wir hofften, dass sich die Prophezeiungen der sozialistischen Ideologen und Theoretiker des 19. Jahrhunderts erf&uuml;llen w&uuml;rden. (&hellip;) Mit Begeisterung setzten wir uns f&uuml;r die Verteidigung des Landes ein, das als erstes die Fahne der sozialen Revolution entfaltet hatte.&ldquo; Souchy sah sich um im Land und f&uuml;hrte viele Gespr&auml;che mit Genossinnen und Genossen. Bei einer Audienz bei Lenin wagte er es, nach dem Schicksal inhaftierter Anarchisten zu fragen, und Lenin kanzelte ihn mit der Bemerkung ab, die siegreiche Revolution d&uuml;rfe im Umgang mit ihren Gegnern nicht zimperlich sein. Nach einem Besuch bei Peter Kropotkin, einem der V&auml;ter des Anarchismus, verlie&szlig; Souchy ern&uuml;chtert und entt&auml;uscht das Land seiner Sehnsucht. Was war geschehen, woher r&uuml;hrt diese Entt&auml;uschung? Die alte Goethesche Frage, warum aus liebensw&uuml;rdigen Kindern sp&auml;ter so h&auml;ufig unausstehliche Erwachsene werden, m&uuml;ssen wir uns auch angesichts von Revolutionen stellen: Warum gehen aus vielversprechenden und lebendigen Anf&auml;ngen derart sklerotische Gebilde und grausame Diktaturen hervor?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/der-kommunismus-der-aus-der-kaelte-kam\">G&ouml;tz Eisenberg in Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Testwahlen?<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171108-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171108-hdt-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nein, liebes SPIEGEL-Online-Team, gestern fanden in einigen US-Staaten keine &bdquo;Testwahlen&ldquo;, sondern echte Wahlen statt, bei denen es um die Gouverneursposten bzw. den Oberb&uuml;rgermeisterposten von New York ging. W&uuml;rde SPIEGEL Online die Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen auch mit &bdquo;Testwahlen&ldquo; &uuml;berschreiben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte: Ehrung f&uuml;r den Einpeitscher Roland Koch<\/strong><br>\nVor wenigen Tagen k&uuml;ndigte die Hessische Staatskanzlei an, den fr&uuml;heren Ministerpr&auml;sidenten des Landes, Roland Koch (CDU), mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille auszuzeichnen. Vor allem unter hessischen Gewerkschaftern hat dieses Vorhaben Erstaunen und Emp&ouml;rung ausgel&ouml;st. Die allj&auml;hrlich zu vergebende h&ouml;chste Auszeichnung des Landes Hessen war 1964 zum 20. Todestag des Gewerkschafters und SPD-Politikers Wilhelm Leuschner eingef&uuml;hrt worden. Nach den Vorgaben sollen mit der Medaille Pers&ouml;nlichkeiten ausgezeichnet werden, die sich &raquo;im Geiste Wilhelm Leuschners hervorragende Verdienste um die demokratische Gesellschaft und ihre Einrichtungen erworben&laquo; und f&uuml;r &raquo;Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit&laquo; eingesetzt haben. (&hellip;) Dass (&hellip;) nun ausgerechnet Roland Koch am 1. Dezember mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille geehrt werden soll, h&auml;lt der Gewerkschafter Jochen Nagel f&uuml;r eine &raquo;Unversch&auml;mtheit&laquo;. Koch habe &raquo;Hessen gespalten wie kein anderer zuvor&laquo; und eine Politik betrieben, die &raquo;mit der gewerkschaftlichen Grundhaltung rein gar nichts zu tun hat&laquo;, bem&auml;ngelt der langj&auml;hrige Landesvorsitzende der DGB-Bildungsgewerkschaft GEW. Koch hatte im Jahr 1999 den Landtagswahlkampf mit einer rassistischen Unterschriftenkampagne gegen die &raquo;doppelte Staatsb&uuml;rgerschaft&laquo; die Wahl knapp gewonnen und den damaligen SPD-Regierungschef Hans Eichel aus der Staatskanzlei verdr&auml;ngt. Sp&auml;ter wurde bekannt, dass diese Kampagne aus illegalen Spenden und schwarzen Kassen finanziert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1069379.roland-koch-ehrung-fuer-den-einpeitscher-roland-koch.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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