{"id":4098,"date":"2009-07-29T09:20:50","date_gmt":"2009-07-29T07:20:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4098"},"modified":"2009-07-29T09:22:51","modified_gmt":"2009-07-29T07:22:51","slug":"hinweise-des-tages-942","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4098","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4098#h01\">Gesch&auml;ft mit der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h02\">Deutsche Bank Gesch&auml;ft mit Beigeschmack<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h03\">Von einer Kreditklemme in Deutschland kann keine Rede sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h04\">Zum HRE &ndash; Untersuchungsausschuss <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h05\">Eurostat &ndash; vergleichende Wirtschaftsdaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h06\">Tarifabschluss f&uuml;r die Sozial- und Erziehungsdienste: Das war eine gro&szlig;e Entt&auml;uschung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h07\">&Auml;rztehonorare: Jammern auf hohem Niveau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h08\">Arbeiten mit Erkrankung birgt Risiken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h09\">Zeitarbeit in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h10\">Mindestlohn in Deutschland: Mehr Geld, mehr Jobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h11\">Arbeitszeit: Scholz umwirbt Metaller<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h12\">Tricksereien bei der Kurzarbeit &ndash; Wie Unternehmen den Staat pl&uuml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h13\">Verkappte Kampfansagen der Arbeitgeberseite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h14\">Schaeffler:&nbsp;250-Millionen-Sparpaket soll Jobs sichern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h15\">&laquo;Du bl&ouml;de Kuh&raquo;? Schlecker-Chef vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h16\">Seeparee in Brandenburg &ndash; Land privatisiert Gew&auml;sser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h17\">Zugriff auf die Freiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h18\">Ex-Berater Gerhard Schr&ouml;ders empfiehlt Opposition oder Rot-Rot-Gr&uuml;n: SPD muss sich der Linken &ouml;ffnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h19\">PR-Desaster f&uuml;r INSM &ndash; Luftschl&ouml;sser f&uuml;r junge Journalisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h20\">Nochmals zur sog. Dienstwagenaff&auml;re von Ulla Schmidt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h21\">fzs ruft zur Unterst&uuml;tzung der Bundestagspetition zum Hochschulwesen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h22\">Verbund Norddeutscher Universit&auml;ten startet das neue Projekt &ldquo;Studierbarkeit&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h23\">Profiteure der Krise &ndash; Entsteht eine neue Weltordnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h24\">Krieg mit Clausewitz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h25\">Baltikum am Boden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h26\">Anregung zum Einmischen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h27\">Zu guter Letzt: Asymmetrie der Berichterstattung &ndash; Ein Vorschlag wie man dagegen angehen k&ouml;nnte<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4098&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gesch&auml;ft mit der Krise<\/strong><br>\nEs sind die Investmentsparten von Goldman Sachs, JP Morgan und der Deutschen Bank, die ihren Instituten nach den Horrorverlusten der vergangenen anderthalb Jahre jetzt wieder milliardenschwere Gewinne einspielen. Entsprechend hoch sind die Bonuszahlungen, die den hier Besch&auml;ftigten jetzt wieder winken. Dabei waren es doch genau diese Investmentbanker, die der Welt die mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Finanzkrise eingebrockt haben. Sie waren es, die gr&ouml;&szlig;tenteils nicht werthaltige Kreditforderungen in Pakete zusammengefasst und mit Pr&auml;dikatsstempeln der Rating-Agenturen versehen als vermeintlich erstklassige Anlagen auf die Finanzm&auml;rkte geworfen haben.\n<p>Weil die Zentralbanken reichlich Geld in den Markt pumpen, k&ouml;nnen sich auch die Investmentbanken derzeit &uuml;beraus preiswert refinanzieren. Beste Voraussetzungen daf&uuml;r, gegen entsprechende Zinsen jene Anleihen zu finanzieren, die von den Staaten zur Krisenbek&auml;mpfung aufgenommen werden. Die Neigung der Investmentbanken, Geld f&uuml;r das Kreditgesch&auml;ft bereit zu stellen, ist ohnehin begrenzt. Denn die Margen, die sich in ihrem internationalen Wettgesch&auml;ft verdienen lassen, sind deutlich h&ouml;her. Also boomt auch der Handel mit Anleihen, zum Beispiel denen der Schwellenl&auml;nder, bei denen die Preise st&auml;rker schwanken als bei denen der Industriestaaten. Zus&auml;tzliche Chancen liegen im Aufkauf von Krediten anderer Banken, die oft auf Druck der Bankenaufsicht ihre Kreditportfolios zur&uuml;ckfahren m&uuml;ssen. Dann sind auch ertstklassig besicherte Darlehen renommierter Unternehmen zum Spottpreis zu haben, die dann mit hohen Gewinnaufschl&auml;gen weiterverkauft werden k&ouml;nnen. Selbst an den Pakethandel mit gesicherten Forderungen trauen sich die Investmentbanker wieder heran. Nach Informationen des &bdquo;Spiegels&ldquo; soll das Investmenthaus Morgan Stanley ernsthaft erw&auml;gen, herabgestufte Collateralized Debt Obligations (CDO) neu zu verpacken und verbriefen zu lassen, um sie wieder in den Handel zu bringen. Der Markt sei schlie&szlig;lich da. Und auch die Deutsche Bank verzeichnet ein wachsendes Interesse ihrer Kunden an derivativen Produkten.<\/p>\n<p>So wie es aussieht, machen die Investmentbanken also genau so weiter, wie vor der Finanzkrise. Mit dem Unterschied, dass ihr Spielkapital durch den mittelbaren Zugriff auf das &uuml;ber die Zentralbanken zur Verf&uuml;gung gestellte Geld der Steuerzahler erheblich gr&ouml;&szlig;er geworden ist. Und mit der Gewissheit, dass sie selbst l&auml;ngst so gro&szlig; geworden sind, dass sich ihr Scheitern niemand mehr leisten kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Fragen-des-Tages-Banken-Investmentbanken-Finanzkrise-Rezession;art693,2859168?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu auch: <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gesch&auml;ft mit Beigeschmack<\/strong><br>\nWeil der Staat Abermilliarden f&uuml;r die Rettung der Banken ausgibt, muss er privates Kapital mithilfe von Staatsanleihen aufnehmen. Bei der Platzierung am Markt helfen ihm Banken. Nummer eins im europ&auml;ischen Anleihegesch&auml;ft ist &ndash; die Deutsche Bank. Sie profitiert au&szlig;erdem davon, dass viele Unternehmen Anleihen auflegen, um sich frisches Kapital zu beschaffen. Ein Grund: Sie bekommen schwerer einen Kredit bei ihren Banken, die wegen der Finanzkrise knauserig geworden sind. Und weil etliche Banken der Krise zum Opfer gefallen sind, haben die verbliebenen weniger Konkurrenz. Drittens hat die Deutsche Bank gut verdient, weil sie wieder mutiger spekuliert hat, mit Aktien, anderen Wertpapieren und Rohstoffen. Eigenhandel nennen Banker das. In den Genuss staatlicher Hilfe ist die Deutsche Bank ebenfalls gekommen, mittelbar. Denn das billige Geld, dass die Zentralbanken auf den Markt geworfen haben, konnte auch sie margentr&auml;chtig weiterverwenden.\n<p>Alles unmoralisch? Die Bank tut, was eine Bank tun muss (und was Kunden und Mitarbeiter erwarten): Sie r&uuml;stet sich gegen Risiken. Und die scheinen betr&auml;chtlich zu sein. Die Vorsorge wurde versechsfacht, weil die Bank Kreditausf&auml;lle, Insolvenzen und die Folgen der Arbeitslosigkeit f&uuml;rchtet. Deshalb st&uuml;rzte die Aktie ab. Ein Beigeschmack bleibt dennoch. Und das liegt nicht an der Bank, sondern an den Rahmenbedingungen, die ihr &ndash; und vor allem der US-Konkurrenz &ndash; derart lukrative Gesch&auml;fte wieder erlauben. Solange die Institute mitunter unkontrollierte Gesch&auml;fte machen und Risiken eingehen k&ouml;nnen, ohne gr&ouml;&szlig;ere Anteile ihres Eigenkapitals als Sicherheit vorhalten zu m&uuml;ssen, bleibt das Finanzsystem so anf&auml;llig, wie es vor der Krise war. Hier muss nachreguliert werden &ndash; dringend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/Ackermann-Deutsche-Bank;art141,2859139?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das die Aktie der Deutschen Bank um 11 Prozent gefallen ist, da die Eigenkapitalrendite &ldquo;nur&rdquo; bei 16 Prozent lag, schl&auml;gt kaum zu Buche, da die Aktie im Verlauf des Jahres um 60 Prozent gestiegen ist. Die Aussage Ackermanns h&ouml;rt sich gut an: &ldquo;Wir haben unsere Kosten gesenkt, die Risiken in unserer Bilanz verringert sowie unsere Kapital- und Liquidit&auml;tsposition gest&auml;rkt&rdquo;, aber zumindest bei der Kostensenkung kommen Zweifel auf. Da das Geldhaus im Investment Banking wieder hohe Gewinne erzielte, stiegen auch die leistungsabh&auml;ngigen Verg&uuml;tungen der Banker. Wegen Abfindungen und h&ouml;heren Boni stiegen die Personalkosten im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 3,1 Mrd. Euro. Auch die Absenkung der Bilanz h&auml;lt die FTD nicht einer aktiven Politik der Bank zugute:<\/em><\/p>\n<p><strong>Die Deutsche Bank h&auml;tte fast gelernt<\/strong><br>\nHandelsergebnis unter den Rivalen, da man Risiko und Bilanz heruntergefahren hat. Sch&ouml;n w&auml;r&rsquo;s aber, die Bilanzverk&uuml;rzung hat leider andere Gr&uuml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/aktien\/marktberichte\/:Das-Kapital-Die-Deutsche-Bank-h%E4tte-fast-gelernt\/546091.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Von einer Kreditklemme in Deutschland kann keine Rede sein<\/strong><br>\nDas leicht r&uuml;ckl&auml;ufige Kreditvolumen im Eurogebiet (ohne Deutschland) ist weit davon entfernt, mit der Verminderung der Wirtschaftsleistung Schritt zu halten. Die Entwicklung der ausstehenden Kredite im Eurogebiet ist daher noch durchaus mit einer rezessionsbedingt zur&uuml;ckgehenden Kreditnachfrage vereinbar. Der starke wirtschaftliche Einbruch in Deutschland andererseits l&auml;sst die Entwicklung des ausstehenden Kreditvolumens hierzulande in einem noch wesentlich g&uuml;nstigeren Licht erscheinen. Denn die Zahlen sprechen eher f&uuml;r eine Ausweitung des Kreditangebots der Banken als f&uuml;r eine Einschr&auml;nkung. Zumindest gilt dies f&uuml;r Kreditlaufzeiten von weniger als f&uuml;nf Jahren. L&auml;ngerfristige Kredite in Deutschland stagnieren allerdings.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news326902\">Informationsdienst Wissenschaft e.V.<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zum HRE &ndash; Untersuchungsausschuss<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gr&uuml;nen-Finanzpolitiker Schick: Den Staat stark machen<\/strong><br>\nKann der Staat die Finanzwelt kontrollieren? Gr&uuml;nen-Politiker Gerhard Schick ist skeptisch. Er untersucht die Aufarbeitung des Skandals um die Krisenbank HRE. Und stellt der Regierung auf FR-online.de ein vernichtendes Zeugnis aus:\n<p>&bdquo;Die Erkenntnisse im Untersuchungsausschuss HRE &uuml;ber die Schw&auml;che des Staates sind erschreckend. Wenn es gelingt, sie zu nutzen f&uuml;r eine Neudefinition der Finanzmarktpolitik, als Ausgangspunkt f&uuml;r den n&ouml;tigen Kulturwandel im Verh&auml;ltnis von Staat und Finanzbranche, dann hat sich jede Stunde dieses Ausschusses gelohnt.<\/p>\n<p>Wir sehen einen Staat, der nicht in der Lage ist, einer quasi insolventen Bank die Bedingungen der Rettung zu diktieren, sondern sich fast blind auf die Rettungsvorschl&auml;ge der Privatbanken verlassen muss.<\/p>\n<p>Damit der Staat k&uuml;nftig seine ihm zugedachte Rolle gegen&uuml;ber der Finanzwirtschaft wahrnehmen kann, die Rolle des Regelsetzers, des Aufsehers, m&uuml;ssen zun&auml;chst Kapazit&auml;ten aufgebaut werden, die dieses Ziel &uuml;berhaupt erm&ouml;glichen. Wie sehr der Staat dies bislang vernachl&auml;ssigt hat, zeigt sich an der Beaufsichtigung der KfW, die mit einer Bilanzsumme von 395 Milliarden Euro einer der gr&ouml;&szlig;ten Kapitalmarktakteure ist.<\/p>\n<p>Laut Gesetz sind f&uuml;r die Aufsicht &uuml;ber die KfW nicht wie bei normalen Banken Bafin und Bundesbank, sondern ist das Finanzministerium zust&auml;ndig. Doch tats&auml;chlich waren dort mit dieser T&auml;tigkeit nur ein Referent und ein Sachbearbeiter betraut, die zudem noch andere Aufgaben haben &ndash; b&ouml;se gesprochen: einer zum Lesen des Gesch&auml;ftsberichts, einer zum Abheften.<br>\nWeiterer Beleg ist die Tatsache, dass bei der Finanzaufsicht Bafin zahlreiche Stellen seit langem unbesetzt sind. Selbst in der Finanzkrise hielt es niemand f&uuml;r n&ouml;tig, an diesem Zustand etwas zu &auml;ndern. Nur eine Handvoll m&auml;&szlig;ig bezahlter Mitarbeiter sind jeweils f&uuml;r die Beaufsichtigung selbst gro&szlig;er Banken zust&auml;ndig. Dabei funktioniert Aufsicht nat&uuml;rlich nur, wenn die Aufseher auf Augenh&ouml;he mit den Banken sind.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1853896_Gruenen-Finanzpolitiker-Schick-Den-Staat-stark-machen.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Banken-Krimi<\/strong><br>\nSie sind Abgeordnete, sie sitzen im HRE-Untersuchungsausschuss. Stellen Fragen, lesen Akten. Und enth&uuml;llen so St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck: Gegen&uuml;ber der Finanzindustrie ist der deutsche Staat schwach, desorganisiert und erpressbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2009\/31\/hre-banken-finanzindustrie?page=all\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Topbanker vor dem HRE-Tribunal<\/strong><br>\nF&uuml;r Josef Ackermann ist die Sache eindeutig: &bdquo;Zur Rettung der Hypo Real Estate (HRE) hat es keine Alternative gegeben.&ldquo; Die Rettung der HRE sei buchst&auml;blich in &bdquo;letzter Minute&ldquo; erfolgt. Kritik hagelte vor dem Untersuchungsausschuss, der Krise und Rettung der HRE durchleuchten soll, vor allem an der Politik.\n<p>Ergebnis aus Sicht der Opposition: Es gab Schwachstellen bei der Finanzaufsicht, BaFin und Bundesbank haben ihre Kontrollm&ouml;glichkeiten nicht ausgesch&ouml;pft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/topbanker-vor-dem-hre-tribunal;2437774;0\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zum Hintergrund: Soviel Geld hat die HRE bereits erhalten:<\/strong>\n<p><strong>Kredite:<\/strong><br>\nDas Geld kommt von anderen Banken, Versicherungen und der Bundesbank. Sie bewahrten die HRE, die durch akute Liquidit&auml;tsn&ouml;te ihrer irischen Staatsfinanzierungstochter Depfa in Bedr&auml;ngnis kam, Ende September und Anfang Oktober gleich zwei Mal vor dem Zusammenbruch.<\/p>\n<p>Zun&auml;chst ging es um 35 Milliarden Euro, eine Woche sp&auml;ter mussten die Darlehen um 15 Milliarden Euro aufgestockt werden.<\/p>\n<p>Die Kreditlinie l&auml;uft bis Ende 2009 und ist teilweise mit einer Garantie des Bundes versehen. Letztere l&auml;uft Ende M&auml;rz aus, soll aber verl&auml;ngert werden.<\/p>\n<p><strong>Garantien:<\/strong><br>\nWeil die Verhandlungen &uuml;ber die Ausgestaltung der 50-Milliarden-Hilfe sich hinzogen und die Kredite letztlich erst Mitte November zur Verf&uuml;gung standen, erhielt die Bank zur &Uuml;berbr&uuml;ckung Ende Oktober eine Sonderliquidit&auml;tshilfe in H&ouml;he von 15 Milliarden Euro. Diese &Uuml;berbr&uuml;ckungsgarantie ist mittlerweile ausgelaufen.<\/p>\n<p>Um den Kapitalmarkt anzapfen zu k&ouml;nnen, haben die M&uuml;nchner zudem aus dem Banken-Rettungsfonds der Bundesregierung (Soffin) weitere B&uuml;rgschaften erhalten, sogenannte Liquidit&auml;tsgarantien: 20 Milliarden Euro im November; im Dezember dann weitere zehn Milliarden. Mitte Januar wurde der Rahmen um zw&ouml;lf Milliarden Euro aufgestockt, einen Monat sp&auml;ter kamen weitere zehn Milliarden Euro hinzu.<\/p>\n<p>Insgesamt summiert sich das auf 52 Milliarden Euro. Mitte Februar kursierten Ger&uuml;chte, wonach der Staat seine Garantiesumme noch einmal um 20 Milliarden Euro erh&ouml;hen m&uuml;sse, um die HRE&nbsp;am Leben zu halten.<\/p>\n<p><strong>Eigenkapital: <\/strong><br>\nDer Bund &uuml;bernahm Ende M&auml;rz in einem ersten Schritt durch eine Kapitalerh&ouml;hung 8,7 Prozent der Anteile. Der Staat zahlte f&uuml;r 20 Millionen Aktien 60 Millionen Euro und verhinderte so, dass die Bank schlie&szlig;en muss.<\/p>\n<p>Finanz- und Parlamentskreisen zufolge braucht die HRE mindestens jedoch zehn Milliarden Euro an zus&auml;tzlichem Eigenkapital. Das k&ouml;nnten Kapitalerh&ouml;hungen oder weitere stille Einlagen sein. Der Staat w&uuml;rde dann zwangsl&auml;ufig Mehrheitseigent&uuml;mer.<\/p>\n<p>Zudem wird &uuml;ber langfristig laufende Garantien f&uuml;r Schuldtitel verhandelt.<\/p>\n<p>Nach Ansicht des FDP-Abgeordneten Volker Wissing legte der Untersuchungsausschuss auch M&auml;ngel in der deutschen Finanzaufsicht offen: &ldquo;Der Staat war hier ganz schwach aufgestellt&rdquo;, sagte er.<\/p>\n<p>Der Gr&uuml;nen-Abgeordnete Gerhard Schick sagte, es sei ein &ldquo;Mythos&rdquo;, dass die Lehman-Pleite vom September 2008 an allem Schuld sei. So sieht es auch der Finanzexperte der Linken, Axel Troost: &ldquo;Es war auch ohne Lehman von einer Pleite auszugehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2009\/31\/hre-ausschuss-bankenpleite-ackermann?page=2%20\">Die Zeit<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ex-Finanzstaatssekret&auml;r Mirow: HRE war kein zentrales Thema im BMF<\/strong><br>\nBis zu seinem Ausscheiden im Juni 2008 war die Hypo Real Estate Bank (HRE) kein zentrales Thema im Bundesfinanzministerium (BMF). Das sagte der ehemalige Staatssekret&auml;r im BMF, Thomas Mirow, am Dienstag als Zeuge vor dem HRE-Untersuchungsausschuss. Vielmehr h&auml;tten damals die &ldquo;erheblichen Probleme&rdquo; verschiedener Landesbanken im Mittelpunkt des Interesses gestanden. Bei der HRE hingegen seien zwar Risiken durch den Handel mit strukturierten Produkten bekannt gewesen, nicht jedoch ein Liquidit&auml;tsproblem, sagte Mirow. Auch nach der Adhoc-Mitteilung vom 18. Januar, in der von einem erh&ouml;hten Abschreibungsbedarf bei der HRE die Rede war, habe es nach Aussage der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) &ldquo;keine Bestandsgefahr&rdquo; gegeben. Auf Nachfrage der Abgeordneten best&auml;tigte der ehemalige Staatssekret&auml;r am 23. Januar einen Brief des Bafin-Chefs J&uuml;rgen Sanio erhalten zu haben, in dem dieser ihn dar&uuml;ber unterrichtete, Ende 2007 Sachverhalte bei der HRE aufgedeckt zu haben, &uuml;ber der HRE-Vorstand bisher nicht informiert hatte. &ldquo;Dabei war nicht von Liquidit&auml;tsproblemen die Rede&rdquo;, sagte Mirow. Mit Sanio sei er so verbleiben, dass der Bafin-Chef &ldquo;auf mich zu kommen wird, wenn es weitere Probleme bei der Bank gibt&rdquo;. Das sei bis zu seinem Ausscheiden aus dem Ministerium jedoch nicht der Fall gewesen.\n<p>Auf die Frage der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen, ob es im BMF &ldquo;Drehb&uuml;cher f&uuml;r einen Krisenplan&rdquo; gegeben habe, entgegnete der Zeuge, so etwas habe er &ldquo;zu keiner Sekunde in Erw&auml;gung gezogen&rdquo;. Zum einen k&ouml;nne man die Lage ohnehin nicht korrekt simulieren und zum anderen m&uuml;sse mit einer nachteiligen Reaktion der M&auml;rkte gerechnet werden, w&uuml;rde jemand &ldquo;davon Wind bekommen&rdquo;. Mirow wehrte sich gegen den Vorwurf, passiv gehandelt zu haben. Die Entwicklung der M&auml;rkte sei nun einmal nicht vorauszusehen.<\/p>\n<p>Die Einsch&auml;tzung Mirows, die HRE-Krise sei vor dem 15. September 2008 &ldquo;nicht absehbar&rdquo; gewesen, teilte auch der zweite geladene Zeuge. Axel Wieandt, seit 13. Oktober 2008 Vorstandsvorsitzender der HRE, bezeichnete die unvorhersehbare Pleite von Lehman Brothers als &ldquo;Ausl&ouml;ser&rdquo; der Krise. Wieandt, der bis zu seiner Ernennung zum HRE-Vorstandsvorsitzenden bei der Deutschen Bank f&uuml;r die Konzernentwicklung zust&auml;ndig war, &auml;u&szlig;erte sich vor dem Ausschuss trotz intensiver Nachfragen nicht zu einer eventuell schon vor der Lehman-Pleite vorhanden Schieflage der Bank. Bis zu seinem Wechsel zur HRE habe er sich nicht mit deren Liquidit&auml;tssituation befasst, sagte der Zeuge. Nach der im Oktober zwischen den zwei &ldquo;Bankenrettungswochenden&rdquo; n&ouml;tig gewordenen Aufstockung des Rettungspakets von 35 auf 50 Milliarden Euro befragt, sagte er, dies gehe auf &ldquo;Verwerfungen auf den Geldm&auml;rkten&rdquo; zur&uuml;ck. Daher habe es einen h&ouml;heren Liquidit&auml;tsbedarf gegeben. Keine Stellung nehmen wollte er zu der Aussage, der erh&ouml;hte Liquidit&auml;tsbedarf habe mit falschen Zahlen, die der ehemalige HRE- Vorstand Georg Funke genannt haben soll, zu tun. Ob die Herabstufung der HRE bei den Rating-Agenturen mit einer Bemerkung von Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck (SPD), der von der &ldquo;Abwicklung&rdquo; der HRE gesprochen hatte, in Verbindung zu bringen sei, wollte Wieandt nicht kommentieren. Bei seinen Gespr&auml;chen mit Rating-Agenturen habe die Aussage keine Rolle gespielt, sagte er. Auf Nachfrage stellte Wieandt klar, dass 80 Prozent der staatlichen Garantien f&uuml;r die HRE nach Irland gegangen seien, um die dort beheimatete HRE-Tochter Depfa zu retten. Das sei nicht zu verhindern gewesen, so der Vorstandsvorsitzende, da ohne die Depfa die gesamte HRE-Gruppe nicht h&auml;tte gerettet werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_222\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und wieder wird die Lehman-Pleite als Ursache f&uuml;r das Zusammenbrechen des Kartenhauses gesehen. Dass auch die unbesicherten Verbindlichkeiten der HRE gegen&uuml;ber deutschen Banken, Versicherern und Kommunen <a href=\"http:\/\/images.zeit.de\/text\/online\/2009\/31\/HRE\">51 Milliarden betrugen<\/a> und die Bundesbank davon seit Ende August 2008 wusste bleibt unerw&auml;hnt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Eurostat: Business Cycle Clock<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/BCC2\/group1\/xdis_de.html?country1=eu27&amp;country2=us&amp;une=true&amp;gdp=true&amp;con=true&amp;ppi=true&amp;emp=true&amp;imp=true&amp;exp=true%CF%80=true&amp;pc=true&amp;inv=true&amp;esi=true&amp;tov=true\">Eurostat<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sehr interessante vergleichende Daten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das war eine gro&szlig;e Entt&auml;uschung<\/strong><br>\nDie Stuttgarter Kita-Besch&auml;ftigten h&auml;tten den Streik noch l&auml;nger durchgehalten. Ein Gespr&auml;ch mit Martin Agster, Personalratsvorsitzender im Stuttgarter Jugendamt und Mitglied der ver.di-Streikleitung: &bdquo;Wir haben vor allem bei der Eingruppierung nicht das erreicht, was wir wollten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/07-29\/051.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Auml;rztehonorare: Jammern auf hohem Niveau<\/strong><br>\n&ldquo;Die absoluten Zahlen sind besser ausgefallen als erwartet.&rdquo; Nach diesen Eingangsworten l&auml;sst Andreas K&ouml;hler viele S&auml;tze folgen, in denen das Wort &ldquo;aber&rdquo; vorkommt: Es gebe vor Ort &ldquo;noch viele Probleme&rdquo;, klagt der Pr&auml;sident der Kassen&auml;rztlichen Bundesvereinigung (KBV), es gebe &ldquo;auch Verlierer&rdquo; der j&uuml;ngsten Honorarreform. Kurz: es reicht noch nicht.\n<p>In Berlin wurde am Montag eine erste Bilanz der neuen Verg&uuml;tungsregeln f&uuml;r die knapp 150000 Kassen&auml;rzte und Psychotherapeuten in Deutschland gezogen. Im ersten Vierteljahr 2009 stiegen die Honorare im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einer Stichprobenanalyse zufolge um rund neun Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/1853952_aerztehonorare-Jammern-auf-hohem-Niveau.html\">FR<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Interview mit Verbrauchersch&uuml;tzer Etgeton: &ldquo;&Auml;rzte haben Bogen &uuml;berspannt&rdquo;<\/strong><br>\nVerbrauchersch&uuml;tzer Stefan Etgeton &uuml;ber Honorare f&uuml;r &Auml;rzte und Tarifverhandlungen, den Vergleich von &Auml;pfeln und Birnen sowie die Hoffnung, dass sich &Auml;rzte mehr Zeit nehmen f&uuml;r Patienten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1854382&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Arbeiten mit Erkrankung birgt Risiken<\/strong><br>\nEinen Rekordtiefstand seit Einf&uuml;hrung der Krankenstand-Statistik im Jahr 1970 meldete das Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit Anfang letzter Woche. Danach lag im ersten Halbjahr 2009 der Krankenstand in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) durchschnittlich bei 3,24 Prozent. Die Meldung l&ouml;ste eine rege Diskussion um den Gesundheitszustand der Besch&auml;ftigten in Deutschland aus, obwohl sich mit diesen Zahlen keine Ursachenforschung betreiben l&auml;sst. Dabei wurde auch das Ph&auml;nomen des Pr&auml;sentismus genannt. Die Bundesanstalt f&uuml;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fasst die Erkenntnisse zum Pr&auml;sentismus zusammen und weist auf Risiken hin.\n<p>Pr&auml;sentismus bezeichnet ein Verhalten, bei dem Besch&auml;ftigte krank zur Arbeit gehen. Folglich k&ouml;nnen aus dem R&uuml;ckgang der Fehlzeiten keine Schl&uuml;sse auf den tats&auml;chlichen Gesundheitszustand der Besch&auml;ftigten gezogen werden. Vielmehr kann Pr&auml;sentismus die Unternehmen und die Sozialversicherungen langfristig teuer zu stehen kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news327249\">Informationsdienst Wissenschaft e.V.<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zeitarbeit in der Krise<\/strong><br>\nIn der Wirtschaftskrise hat keine andere Branche so viele Arbeitspl&auml;tze abgebaut wie die Zeitarbeit. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in einer Analyse, in der die j&uuml;ngsten Statistiken der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ausgewertet wurden. &bdquo;Dem Leiharbeitsboom folgen jetzt massive Entlassungen&ldquo;, schreibt Wilhelm Adamy, Leiter des Bereichs Arbeitsmarktpolitik, in dem Papier mit dem Titel &bdquo;Vom Jobmotor zum Jobkiller&ldquo;. Die Leiharbeitskr&auml;fte w&uuml;rden jetzt noch schneller entlassen, als sie bei guter Konjunktur eingestellt wurden, hei&szlig;t es weiter. Obwohl die Unternehmen in den letzten Jahren &bdquo;enorm hohe&ldquo; Gewinne eingefahren h&auml;tten, k&auml;men sie nun in der Krise gr&ouml;&szlig;tenteils ihrer &bdquo;besch&auml;ftigungspolitischen Verantwortung&ldquo; nicht nach, kritisiert Adamy. So hat der Bund f&uuml;r die Qualifizierung der Leiharbeitskr&auml;fte 200 Millionen Euro aus der Arbeitslosenversicherung zur Verf&uuml;gung gestellt. Wenn Verleihbetriebe Mitarbeiter wieder einstellen und sie qualifizieren, &uuml;bernehmen die Arbeitsagenturen bis zu 100 Prozent der Lohnkosten sowie die Kosten der Weiterbildungsma&szlig;nahmen. Doch im ersten Halbjahr 2009 wurden laut DGB erst 0,3 Prozent dieser Mittel abgerufen, etwa 500 000 Euro. &bdquo;Das speziell auf die Verleiher ausgerichtete Sonderprogramm zur Qualifizierung wird von der Branche links liegen gelassen und ist bisher bedeutungslos&ldquo;, analysiert Adamy.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/art271,2859074?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mindestlohn in Deutschland: Mehr Geld, mehr Jobs<\/strong><br>\n7,50 Euro f&uuml;r ein st&auml;rkeres Wachstum: Einer Gewerkschafts-Studie zufolge w&uuml;rde ein Mindestlohn Millionen Geringverdienern helfen &ndash; und einen Konjunkturschub ausl&ouml;sen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/607\/482072\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/presse.verdi.de\/aktuelle-themen\/mindestlohn\/hintergrund_material\/data\/verdi_mindestlohn_gutacht.pdf\">Die Studie im Auftrag von ver.di [PDF &ndash; 291 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Arbeitszeit: Scholz umwirbt Metaller<\/strong><br>\nMit der Wirtschaftskrise lebt die alte Gewerkschaftsidee breit angelegter Arbeitszeitverk&uuml;rzungen wieder auf. Die IG Metall k&uuml;ndigte an, im Schl&uuml;sselbezirk Baden-W&uuml;rttemberg ab September eine Strategiedebatte &uuml;ber neue Schritte zu k&uuml;rzeren Lebens- und Wochenarbeitszeiten zu f&uuml;hren. Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD), der die staatliche F&ouml;rderung der Altersteilzeit verl&auml;ngern will, sucht den Schulterschluss.\n<p>Ein Vierteljahrhundert nach dem Start in die 35-Stunden-Woche setzt Deutschlands m&auml;chtigste Gewerkschaft mit der geplanten Strategiedebatte das Thema Arbeitszeitverk&uuml;rzung wieder auf die Agenda. Zwar h&auml;lt sich die IG Metall vorerst offen, inwieweit sie es schon in die n&auml;chste Metall-Tarifrunde im Fr&uuml;hjahr 2010 hineintragen will. Zun&auml;chst gehe es darum, die Instrumente n&auml;her zu definieren. &bdquo;Aber wenn k&uuml;nftige Produktivit&auml;tsfortschritte nicht zulasten von Besch&auml;ftigung und Arbeitsqualit&auml;t gehen sollen, m&uuml;ssen wir uns fr&uuml;hzeitig strategisch darauf vorbereiten&ldquo;, betonte Hofmann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/arbeitszeit-scholz-umwirbt-metaller;2437106\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Verkappte Kampfansagen<\/strong><br>\nLangsam kommen sie aus der Deckung, die Unternehmerverb&auml;nde und ihre wissenschaftlichen Berater. Fast zeitgleich meldeten sich am gestrigen Dienstag die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA) und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) K&ouml;ln zu Wort. W&auml;hrend BDA-Pr&auml;sident Dieter Hundt seine Vorstellungen von einer &raquo;Tarifpolitik im Zeichen der Krise&laquo; darlegte, stellte das IW seine &raquo;Agenda 20D&laquo; vor, mit der die K&ouml;lner &Ouml;konomen &raquo;Wege zu mehr Wachstum und Verteilungseffizienz&laquo; aufzeigen wollen.\n<p>&raquo;Rein betriebswirtschaftlich&laquo; w&auml;re es &raquo;durchaus angemessen&laquo;, ja eine &raquo;geradezu zwangsl&auml;ufige Folge&laquo; der Krise, &raquo;in zahlreichen Branchen&laquo; ab 2010 &raquo;Lohnsenkungen&laquo; zu fordern. Allerdings sei es noch offen, wie sich die BDA-Mitgliedsverb&auml;nde in dieser Frage positionieren werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/07-29\/039.php\">Junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schaeffler:&nbsp;250-Millionen-Sparpaket soll Jobs sichern<\/strong><br>\nDer hoch verschuldete Automobilzulieferer Schaeffler will nach massiven Zugest&auml;ndnissen der Arbeitnehmer vorerst auf Entlassungen verzichten. Die Verhandlungen mit den meisten &ouml;rtlichen Betriebsr&auml;ten st&uuml;nden kurz vor dem Abschluss, die entsprechenden Vereinbarungen sollten bis zum Monatsende unterzeichnet sein, teilte ein Unternehmenssprecher am Dienstag mit und best&auml;tigte einen Bericht der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&rdquo;. Ziel seien konzernweite Einsparungen in H&ouml;he von 250 Millionen Euro.\n<p>Bereits geeinigt habe sich die Schaeffler-F&uuml;hrung mit dem Betriebsrat am Standort Schweinfurt. Das &ldquo;Ma&szlig;nahmepaket zur Senkung der Personalkosten&rdquo; sei am Dienstag bei einer Betriebsversammlung vorgestellt werden. Es sieht Einsparungen in H&ouml;he von 50 Millionen Euro vor. Die Summe soll nach Schaeffler-Angaben unter anderem mit dem verst&auml;rkten Einsatz von Altersteilzeit, Arbeitszeitverk&uuml;rzungen ohne Lohnausgleich und Kurzarbeit erbracht werden. Auch setzt das Management auf Aufhebungsvertr&auml;ge, bei denen Besch&auml;ftigte auf eigenen Wunsch das Unternehmen verlassen.<\/p>\n<p>Im Gegenzug will die Schaeffler-F&uuml;hrung bis zum 30. Juni 2010 auf betriebsbedingte K&uuml;ndigungen verzichten. Falls sich die M&auml;rkte bis dahin nicht erholt h&auml;tten, seien danach betriebsbedingte K&uuml;ndigungen und die Ausgliederung von Besch&auml;ftigten in Transfergesellschaften m&ouml;glich, hei&szlig;t es in einer Schaeffler-Mitteilung vom Dienstag.<\/p>\n<p>Schaeffler hatte sich bei der Conti-&Uuml;bernahme verhoben und leidet inzwischen auch unter Auftragseinbr&uuml;chen wegen der Absatzkrise der Autoindustrie. Auf dem Unternehmen lasten nach der Conti-&Uuml;bernahme Schulden von rund zw&ouml;lf Milliarden Euro. F&uuml;r das laufende Jahr rechnet die Schaeffler-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung mit einem Jahresumsatz von 7,5 Milliarden Euro &ndash; nach 8,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Das Schaeffler-Management geht davon aus, das die M&auml;rkte erst im Jahr 2012\/13 wieder das Niveau von 2008 erreichen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/unternehmen\/unternehmen\/:Schaeffler-250-Millionen-Sparpaket-Jobs\/707463.html\">stern<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Opfer der &Uuml;bernahmeschlachten und der Krise werden erkennbar. Den betrieblichen Gewerkschaftsvertretern bleibt nichts mehr anderes &uuml;brig, als in den sauren Apfel zu bei&szlig;en. Der Verzicht auf betriebsbedingte K&uuml;ndigungen ist noch nicht einmal auf ein Jahr befristet, dabei prognostiziert das Schaeffler-Management schon jetzt, dass es nicht mit einer Erholung der M&auml;rkte vor 2012\/13 rechnet. Die K&uuml;ndigungswelle ist also nur aufgeschoben, und daran &auml;ndern wohl leider auch die Opfer der Arbeitnehmer nichts.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&laquo;Du bl&ouml;de Kuh&raquo;? Schlecker-Chef vor Gericht<\/strong><br>\nWegen der angeblichen Beleidigung einer Betriebsratsvorsitzenden muss sich seit Montag der Chef der Drogeriemarkt-Kette Schlecker, Anton Schlecker, vor dem N&uuml;rnberger Arbeitsgericht verantworten. Der f&uuml;r die Region Auerbach\/Oberpfalz zust&auml;ndige Betriebsrat wirft dem Firmenchef vor, bei einem &Uuml;berraschungsbesuch in Lauf (Bayern) Mitte Mai einfach in das Betriebsratszimmer geplatzt zu sein und sofort losgepoltert zu haben. Schleckers Anwalt bestritt am Montag die Vorw&uuml;rfe. Der Drogerieketten-Chef war nicht nach N&uuml;rnberg gekommen. Bei der Auseinandersetzung habe Anton Schlecker die Betriebsratschefin dreimal &laquo;bl&ouml;de Kuh&raquo; genannt und noch in anderer Weise beleidigt, berichtete ein ver.di-Vertreter am Montag. Der Aufforderung der Vorsitzenden, das Betriebsratszimmer sofort zu verlassen, sei Schlecker nicht nachgekommen. Die Arbeitnehmervertreterin habe daraufhin vor dem zust&auml;ndigen Arbeitsgericht eine Unterlassungsklage eingereicht. Schlecker solle k&uuml;nftig weder ungestraft seine Beleidigungen noch seinen unerw&uuml;nschten Besuch wiederholen d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitsrecht.de\/arbeitsrecht\/ticker\/ticker.php?script=\/arbeitsrecht\/ticker\/wScripts\/nachricht_anzeigen.ws&amp;ID=1159528451&amp;navid=1\">Arbeitsrecht.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Seeparee in Brandenburg &ndash; Land privatisiert Gew&auml;sser<\/strong><br>\nHinter sanft geschwungenen, Buchen bestandenen H&uuml;geln liegt der Wandlitzsee&hellip;der See mit dem klaren, blaugr&uuml;nen Wasser ist privatisiert. Seit sechs Jahren geh&ouml;rt der See einem Investor. Und zwar einfach deshalb, weil die Kommune Wandlitz damals den Kaufpreis von 400.000 Euro nicht aufbringen konnte.\n<p>Diejenigen, die fr&uuml;her den See kostenfrei nutzten, sind jetzt die Dummen. Anlieger m&uuml;ssen nun f&uuml;r jeden Steg zahlen, der ins Wasser ragt. Die Kommune wiederum wird f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Badestrand zur Kasse gebeten. Und an allen anderen Stellen ist das Baden offiziell ganz verboten.<\/p>\n<p>Das ist nur ein abschreckendes Beispiel, die Zukunft k&ouml;nnte noch tr&uuml;ber aussehen: Allein in Brandenburg sollen in den n&auml;chsten Jahren 15.000 Hektar Seenlandschaft aus dem Bestand der Bodenverwertungs- und Verwaltungs GmbH (BVVG), Nachfolgerin der Treuhand, verscherbelt werden.<\/p>\n<p>Mehr als 6000 Hektar Gew&auml;sser hat die BVVG in der Vergangenheit bereits zu Geld gemacht zu welchem Preis, dazu k&ouml;nne man aber keine Angaben machen.<\/p>\n<p>Um das zu verhindern, ruft der BUND B&uuml;rger auf, eine Petition an den Deutschen Bundestag zu unterst&uuml;tzen.<\/p>\n<p>Mehr als 35.600 Menschen haben bislang unterschrieben, im Internet sowie auf Papier. Aus &ouml;kologischen Gr&uuml;nden, fordern die Unterzeichner, sollten die Brandenburger Seen als Allgemeingut der &Ouml;ffentlichkeit erhalten werden.<\/p>\n<p>Doch ob die Privatisierung tats&auml;chlich noch gestoppt werden kann, ist ungewiss. Ein entsprechender Antrag der Gr&uuml;nen im Bundestag jedenfalls stie&szlig; in den zust&auml;ndigen Aussch&uuml;ssen auf Ablehnung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1855519_Land-privatisiert-Gewaesser-Seeparee-in-Brandenburg.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zugriff auf die Freiheit<\/strong><br>\nDie US-Sicherheitsbeh&ouml;rden sollen also auf Daten zugreifen d&uuml;rfen, die keinerlei Bezug zu den USA haben und auf die hiesige Sicherheitsdienste bisher keinen Zugriff haben. Da ist es sch&ouml;n, wenn die Bundesregierung betont, auf strenge Datenschutz-Bestimmungen und den Rechtsweg pochen zu wollen. Noch sch&ouml;ner w&auml;re es aber, wenn Berlin, wenn Br&uuml;ssel, wenn Stockholm den verwunderten EU-B&uuml;rgern erkl&auml;ren k&ouml;nnte, weshalb die Europ&auml;ische Union den US-Beh&ouml;rden mit ihrem bekannten Hang zum Datensammeln diesen Zugriff &uuml;berhaupt gew&auml;hren will. Nein, es w&auml;re die verdammte Pflicht dieser europ&auml;ischen F&uuml;hrung, ihren B&uuml;rgern zu erkl&auml;ren, aus welchen Beweggr&uuml;nden heraus sie das ohnehin l&ouml;chrige Bankgeheimnis weiter perforiert. Es dr&auml;ngt sich der Verdacht auf, dass die Sicherheitsdienste in der EU selbst scharf sind auf diese Kontodaten und daf&uuml;r den Umweg &uuml;ber Washington gern in Kauf nehmen. Denn merke: Die Freiheit stirbt scheibchenweise auch in der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1854348&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/&amp;em_ivw=fr_kommentar\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> War da nicht was? Vertrag von Lissabon, st&auml;rkere Einbindung des EU-Parlaments? Ach so, noch nicht ratifiziert. Oder Bundesverfassungsgericht , st&auml;rkere Einbindung des Bundestags? Ach so, nicht zust&auml;ndig. Keine Frage von Krieg und Frieden oder gar von Vertragserweiterungen. Frage Sie ihren Abgeordneten, ob er Einsicht in die Details der geplanten Vereinbarung mit den USA kennt. Nat&uuml;rlich nicht telefonisch. Die USA k&ouml;nnte sich ja fragen, ob Sie etwa gegen den Datenaustausch seien, das ist schon sehr verd&auml;chtig. Vielleicht noch kein Schwerverbrechen, denn sonst h&auml;tten die USA schon l&auml;ngst personenbezogene Informationen &uuml;ber Sie erhalten. Erinnern Sie sich noch? Kurz vor der Sommerpause hat Schwarz\/Rot ein Gesetz zur Umsetzung des Abkommens mit den USA &uuml;ber die &ldquo;Vertiefung der Zusammenarbeit bei der Verhinderung und Bek&auml;mpfung schwerwiegender Kriminalit&auml;t&rdquo; beschlossen. &ndash; Na, dann sch&ouml;ne Ferien.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ex-Berater Gerhard Schr&ouml;ders empfiehlt Opposition oder Rot-Rot-Gr&uuml;n: SPD muss sich der Linken &ouml;ffnen<\/strong><br>\nDer Sozialphilosoph Oskar Negt hat die SPD aufgefordert, sich gegen&uuml;ber der Linken zu &ouml;ffnen: &ldquo;Wenn die SPD ihre Identit&auml;t durch die Abgrenzung von der Linkspartei gewinnen will, riskiert sie im Grunde, dass sie immer weiter im Ansehen der Bev&ouml;lkerung absinkt. &hellip; Warum sollten sie SPD w&auml;hlen, wenn die sich nicht verabschiedet von ihren Hartz-IV-Gesetzen?&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/interview\/1006051\/\">Deutschlandradio Kultur (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2009\/07\/28\/drk_20090728_0651_4791ce34.mp3\">Deutschlandradio Kultur (Audio-Podcast)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Nachbessern n&ouml;tig: Ein Jahr neue Regeln f&uuml;r &bdquo;externe Mitarbeiter&ldquo; in Ministerien<\/strong><br>\nAm 26. Juli ist die Verwaltungsvorschrift, mit der die Bundesregierung den Einsatz von so genannten externen Experten in Ministerien regelt, ein Jahr in Kraft. Die Bundesregierung verabschiedete sie nach dem Skandal um mehr als hundert Mitarbeiter von Unternehmen und Verb&auml;nden, die von diesen bezahlt in den Ministerien arbeiteten und teilweise an Gesetzen mitschrieben. Die neue Vorschrift schr&auml;nkt den Einsatz externer Mitarbeiter ein: sie d&uuml;rfen nicht mehr an Gesetzen mitarbeiten und nicht mehr in Abteilungen eingesetzt werden, die direkt die Interessen der entsendenden Unternehmen oder Verb&auml;nde ber&uuml;hren. Damit ist Regelung ein Teilerfolg &ndash; aber mit erheblichen L&uuml;cken, die nachgebessert werden m&uuml;ssen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2009\/07\/nachbessern-notig-ein-jahr-neue-regeln-fur-%e2%80%9eexterne-mitarbeiter%e2%80%9c-in-ministerien\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>PR-Desaster f&uuml;r INSM &ndash; Luftschl&ouml;sser f&uuml;r junge Journalisten<\/strong><br>\nMit Promis wie Josef Ackermann oder Anne Will bewirbt die Lobby-Gruppe INSM ein TV-Projekt. Doch die Genannten haben einer Kooperation nie zugestimmt.\n<p>Ausgerechnet die INSM-Strategen, sonst Virtuosen auf der Klaviatur lautloser aber effizienter PR, haben ein heftiges Eigentor geschossen. <\/p>\n<p>Denn keiner der im Werbeschreiben erw&auml;hnten Prominenten hat offenbar die Zustimmung gegeben, bei der Kampagne mitzumachen. Eine Sprecherin von Adidas sagt, sie sei von einer Werbeagentur wegen eines Interviews mit Konzernchef Herbert Hainer angesprochen werden, habe aber abgesagt. Auch die Deutsche Bank hat die Anfrage der &ldquo;Deutschland-24\/30&rdquo;-Initiatoren nach Aussage eines Sprechers &ldquo;aus Termingr&uuml;nden abgelehnt&rdquo;.<br>\nBesonders erstaunt ist das B&uuml;ro von G&uuml;nter Grass.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/530\/481996\/text\/\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Journalisten im Auftrag der INSM<\/strong><br>\nWenn Redaktionen Journalisten nicht vern&uuml;nftig bezahlen, tun es andere. <\/p>\n<p>Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), eine von Arbeitgeberverb&auml;nden finanzierte Organisation, die Stimmung f&uuml;r neoliberale Ideen und Konzepte macht, hat drei Jounalisten angeheuert, um kritischen Journalismus zu simulieren. Unter dem Namen &ldquo;Deutschland 24\/30&Prime; sollen sie einen Monat lang durchs Land fahren, wichtige Menschen wie Anne Will, die Bundeskanzlerin und &ldquo;Bild&rdquo;-Chefredakteur Kai Diekmann treffen und Sachverhalte &ldquo;durchaus auch kritisch&rdquo; hinterfragen. Rekrutiert wurden offenbar gezielt Journalisten, die &ldquo;der sozialen Marktwirtschaft gegen&uuml;ber positiv eingestellt und einem unternehmernahen Auftraggeber gegen&uuml;ber aufgeschlossen sind&rdquo;. Die drei zu Propagandisten mutierten Kollegen haben durchaus namhafte Medien im Lebenslauf. Nach Informationen des Vereins &ldquo;LobbyControl&rdquo; sollen diverse Medien &uuml;ber die Protagonisten und die Aktion berichten; aus den einzelnen Reiseberichten solle schlie&szlig;lich eine Fernseh-Reportage produziert werden. Der Berufsverband freier Journalisten, &ldquo;Freischreiber&rdquo;, berichtet, dass das Honorar f&uuml;r jeden der drei Journalisten zwischen 6000 und 7000 Euro betragen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/journalisten-im-auftrag-der-insm\/\">Stefan Niggemeier<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Nochmals zur sog. Dienstwagenaff&auml;re von Ulla Schmidt<\/strong>\n<p><strong>Unser Leser G.K. schreibt uns dazu:<\/strong><\/p>\n<p><em><br>\nDie Art und Weise der &ldquo;Skandal&rdquo;-Berichterstattung durch den weit &uuml;berwiegenden Teils unserer Medien ist ma&szlig;geblich davon gepr&auml;gt, welchem politischen Spektrum die in einen &ldquo;Skandal&rdquo; verwickelte Person angeh&ouml;rt: Dem Spektrum der &ldquo;b&uuml;rgerlichen Parteien&rdquo; oder jenem des &ldquo;rot-rot(-gr&uuml;nen) Lagers&rdquo;. Skandale auf der politischen Rechten werden zumeist als &ldquo;Fehler&rdquo;, &ldquo;Unachtsamkeiten&rdquo; und dergleichen verharmlost. Bei &auml;hnlich gelagerten Taten von Angeh&ouml;rigen der Parteien des vermeintlich linken Spektrums werden hingegen die politischen Kanonen in Stellung gebracht: Kampagnenartig werden gegen diese Politiker und deren Parteien massiv Polit-Kampfbegriffe unters Wahlvolk gestreut: &ldquo;L&uuml;ge&rdquo;, &ldquo;Wortbruch&rdquo;, &ldquo;Verrat&rdquo; und &Auml;hnliches. <\/em><\/p>\n<p>Ich m&ouml;chte dies an 3 Beispielen dokumentieren:<\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ulla Schmidt (SPD):<\/strong><br>\nGen&uuml;sslich und voller H&auml;me zelebriert der Spiegel den &ldquo;Skandal&rdquo; der Bundesgesundheitsministerin:<br>\n&ldquo;Urlaubs-Ulla: Die Ministerin mit Ma&szlig; und Moral&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/video\/video-1013928.html\">Spiegel<\/a>\n<p>Bez&uuml;glich der Spiegel-Berichterstattung hat Ulla Schmidt wahrscheinlich noch Gl&uuml;ck im Ungl&uuml;ck: W&uuml;rde die dem rechten &ldquo;Agenda&rdquo;-Fl&uuml;gel der SPD zugeh&ouml;rende Politikerin dem linken SPD-Fl&uuml;gel oder gar der Linkspartei angeh&ouml;ren, dann w&uuml;rde Ulla Schmidt aller Voraussicht nach medial geteert und gefedert. Es sei beispielhaft an die monatelange, von Hass gepr&auml;gte Kampagne der Mainstream-Medien gegen Andrea Ypsilanti erinnert. Der Super-GAU f&uuml;r die Mainstream-Medien w&auml;re ein erfolgreiches, von den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern akzeptiertes rot-gr&uuml;nes Regierungsb&uuml;ndnis unter Tolerierung der Linkspartei. Einem solchen Regierungsb&uuml;ndnis wollten die konservativ-neoliberalen Medien bereits im Vorfeld jeglichen Boden entziehen. <\/p><\/li>\n<li><strong>Peter Harry Carstensen (CDU):<\/strong><br>\nDie von Carstensen zur Untermauerung des Koalitionsbruchs aufgetischte Unwahrheit, die 2,9 Millionen-Euro-Zahlung an den Chef der HSH-Nordbank sei mit der SPD-Fraktionsspitze abgestimmt gewesen, wird demgegen&uuml;ber von den Medien wie eine kleine Lappalie behandelt. In der Frankfurter Rundschau taucht diese Unwahrheit versteckt innerhalb des Beitrags &ldquo;Regierungskrise in Kiel: Carstensen entl&auml;sst SPD-Minister&rdquo; als &ldquo;Unter&uuml;berschrift&rdquo; auf: &ldquo;Carstensen gesteht erstmals eigene Fehler ein&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1842593&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">FR<\/a>\n<p>W&auml;re der dem linken SPD-Fl&uuml;gel zugerechnete Ralf Stegner (&ldquo;roter Rambo&rdquo; und &auml;hnliche Titulierungen durch die Mainstream-Medien) der Urheber dieser Unwahrheit, dann w&auml;re gegen Stegner von der konservativ-neoliberalen Medienschar postwendend eine Kampagne entfacht worden: &ldquo;L&uuml;ge&rdquo;, &ldquo;Verrat&rdquo; und so weiter und so fort. Und: W&auml;hrend es bei den &ldquo;unabh&auml;ngigen&rdquo; und &ldquo;&uuml;berparteilichen&rdquo; Medien sehr schnell still um die Unwahrheit des CDU-Ministerpr&auml;sidenten wurde, kann man mit beinahe 100%-iger Sicherheit davon ausgehen, dass einem sozialdemokratischen Politiker (erst recht einem Politiker der Linkspartei) im Rahmen einer Medien-Dauerkampagne das Fell &uuml;ber beide Ohren gezogen worden w&auml;re.<\/p><\/li>\n<li><strong>Baron zu Guttenberg (CSU):<\/strong><br>\nDer blaubl&uuml;tige Baron d&uuml;rfte f&uuml;r zahlreiche konservativ-neoliberale Medien die Hoffnung darauf verk&ouml;rpern, dass im Zuge einer schwarz-gelben Macht&uuml;bernahme nach der Bundestagswahl der neoliberale &ldquo;Geist&rdquo; eines Friedrich Merz sowie eines Paul Kirchhof noch st&auml;rker Einzug in die Regierungspolitik h&auml;lt.\n<p>Es ist doch erstaunlich: Bereits kurze Zeit nach dem Guttenberg-Wechsel ins Bundeswirtschaftsministerium sprang er auf der in Umfragen erhobenen Beliebtheitsskala in die Spitzengruppe der &ldquo;beliebtesten&rdquo; Politiker Deutschlands. Dies war nicht die Folge herausragender Politik (daf&uuml;r war die Guttenberg-Amtszeit viel zu kurz), sondern das Resultat einer &auml;u&szlig;erst wohlwollenden Medienberichterstattung. Der Begriff &ldquo;Hofberichterstattung&rdquo; ist die treffende Charakterisierung dieses Vorgangs.<br>\nDie NachDenkSeiten am 31. Mai 2009 zu dem von den Medien gedeckten politischen Doppelspiel des CSU-Wirtschaftsministers:<br>\n&ldquo;Der Kampf des Ritters zu Guttenberg gegen &bdquo;Freibier&ldquo; f&uuml;r Opel und die seit Jahrzehnten offene Hand Bayerns f&uuml;r Subventionen vom Bund&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"?p=3979\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>Die mediale Hofberichterstattung bereits in der Fr&uuml;hphase Guttenbergs im Amt des Bundeswirtschaftsministeriums fand im &uuml;brigen vor dem Hintergrund einer recht dubiosen Guttenberg-&ldquo;Eigenvermarktung&rdquo; statt (wobei sich selbst f&uuml;r die Verbreitung dieser zweifelhaften Guttenberg-Eigenwerbung zahlreiche Medien-Papageien fanden). Das NDR-Medienmagazin Zapp dokumentierte diesen Vorgang kurz nach der Amts&uuml;bernahme Guttenbergs:<br>\n&ldquo;Falschmeldungen zu Guttenberg&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/sendungen\/zapp\/media\/zapp3162.html\">NDR Zapp<\/a><\/p>\n<p>Die neoliberale Grundhaltung des vom weit &uuml;berwiegenden Teil unserer Medien als &ldquo;Wahrer der Interessen der Steuerzahler&rdquo; vermarkteten zu Guttenberg wurde bereits im Februar 2009 von Mario M&uuml;ller in der Frankfurter Rundschau beschrieben:<\/p>\n<p>&ldquo;M&auml;rkte sind &ldquo;erwiesenerma&szlig;en effizient&rdquo;. Oder: &ldquo;Viele haben sich in der Umverteilungsgerechtigkeit wohlig eingerichtet.&rdquo;<\/p>\n<p>Die erste &Auml;u&szlig;erung ist schlichtweg Unsinn. &hellip; Selbst ein Jurist wie Guttenberg sollte mitbekommen haben, dass vor allem Kapitalm&auml;rkte keineswegs so effizient sind, &hellip; sondern erwiesenerma&szlig;en immer wieder verr&uuml;ckt spielen, und es auch an anderen M&auml;rkten gelegentlich nicht mit rechten Dingen zugeht.<\/p>\n<p>Bei der Umverteilung liegt der Freiherr dagegen v&ouml;llig richtig. Die Bezieher von Unternehmensgewinnen, Zinsen und Dividenden konnten in den vergangenen Jahren ihren Anteil am Volkseinkommen zu Lasten der Lohnempf&auml;nger deutlich steigern. Wohlig eingerichtet haben sich nicht nur Vorst&auml;nde und Aufsichtsr&auml;te der Bayerischen Landesbank sowie ihre Kollegen aus anderen Kreditinstituten oder Branchen, die sich &uuml;ppige Geh&auml;lter und Abfindungen genehmigten. Auch Parlamentsabgeordnete nagen nicht gerade am Hungertuch. Eher schon Empf&auml;nger von Hartz IV. Sie d&uuml;rften unter Gerechtigkeit etwas anderes verstehen als Guttenberg. (&hellip;)<\/p>\n<p>Das offenkundige Scheitern der neoliberalen Ideologie warf selbst unter hartgesottenen Kapitalisten die Systemfrage auf. Zumindest wurden Marktversagen und ungleiche Einkommensverteilung als strukturelle Schwachstellen identifiziert, die es zu beheben gilt.<\/p>\n<p>Doch mit dem Lernprozess scheint es schon wieder vorbei zu sein. Die gleichen Marktfundamentalisten, die eben noch die Notwendigkeit staatlicher Hilfen f&uuml;r Banken und Konjunktur betont hatten, ereifern sich nun &uuml;ber die Kosten, die die Rettungsversuche in Form zus&auml;tzlicher Staatskredite nach sich ziehen. &hellip; Und Guttenbergs CSU findet nichts dabei, wenn sie die Bayerische Landesbank mit Milliarden-Kapitalspritzen aus dem &ouml;ffentlichen Haushalt st&uuml;tzt und gleichzeitig Steuersenkungen fordert. Man kann sich leicht ausrechnen, welche Ausgaben daf&uuml;r gestrichen werden.<\/p>\n<p>Klar, der neue Wirtschaftsminister soll der Steuersenkungspartei FDP m&ouml;glichst viele W&auml;hler abspenstig machen. Also gibt Guttenberg den Guido. Und schwadroniert von &ldquo;Startchancen- und Leistungsgerechtigkeit&rdquo;. Der w&auml;re allerdings eher gedient, wenn die stark abgesenkte Steuerprogression f&uuml;r h&ouml;here Einkommen wieder angehoben w&uuml;rde. Einem christlich-sozialen Politiker st&uuml;nde es zudem nicht schlecht zu Gesicht, sich gelegentlich mit dem Konzept der Bedarfsgerechtigkeit zu befassen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1675904&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/&amp;em_ivw=fr_kommentar\">FR<\/a><\/p>\n<p><strong>FAZIT zur Doppelb&ouml;digkeit des Gro&szlig;teils unserer Medien:<\/strong><br>\nDie hiesige Medienlandschaft erf&uuml;llt immer weniger die Anforderungen, welche an einen funktionsf&auml;higen Mediensektor innerhalb eines demokratischen Staates gestellt werden: Vielfalt, Unabh&auml;ngigkeit und Fairness im Sinne einer m&ouml;glichst umfassenden Gleichbehandlung der unterschiedlichen politischen Kr&auml;fte. Der n&uuml;chterne und zugleich beunruhigende Befund zum deutschen &ldquo;Medienkomplex&rdquo;: Dieser betreibt in wachsendem Ma&szlig;e einen dem Ziel des Machterhalts bzw. des Machterwerbs der konservativ-neoliberalen Kr&auml;fte dienenden Journalismus. In diesem Sinne gestaltet sich die Berichterstattung zu politischen &ldquo;Skandalen&rdquo; situationsabh&auml;ngig als Verharmlosungs- oder als Kampagnenjournalismus.\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Dazu auch Roger Strassburg:<\/strong> Als jemand, der einen vertraglichen Anspruch auf einen Dienstwagen habe, den ich ausdr&uuml;cklich privat benutzen darf (der deshalb als geldwerter Vorteil versteuert wird), finde ich diese Debatte ziemlich befremdlich.<\/p>\n<p>In meinem Fall ist der Dienstwagen und die private Nutzung (ohne privat gebrauchten Sprit, versteht sich) Teil meines Arbeitsentgelts ist. Diese Konstellation ist bei manchen Berufen in der Privatwirtschaft allgemein &uuml;blich, auch in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern. Ich w&uuml;rde es eher seltsam finden, wenn die obersten Beamten eines Staates von der Gr&ouml;&szlig;e Deutschlands nicht mindestens eine solche Regelung h&auml;tten &ndash; evtl. auch mit Chauffeuren.<\/p>\n<p>Wenn man sich &uuml;ber Abfindungen in zweistellige Millionenh&ouml;he f&uuml;r Manager, die das Verm&ouml;gen ihrer Unternehmen vernichtet haben, oder &uuml;ber staatlich finanzierte Millionen-Boni f&uuml;r Investmentbanker, die das Geld ihrer Kunden verspekuliert haben und ihre Banken an den Rand des Ruins getrieben haben, emp&ouml;rt, wird ihm der Vorwurf &ldquo;Neiddebatte&rdquo; sofort entgegengeschleudert. Das finde ich einfach zynisch.<\/p>\n<p>Dennoch finde ich den ekelhaften Begriff &ldquo;Neiddebatte&rdquo; in diesem Fall f&uuml;r angebracht. Es ist ja bekannt, dass der Neid sich hervorragend instrumentalisieren l&auml;sst, um die Bev&ouml;lkerung von dem abzulenken, was dringend &ouml;ffentlich diskutiert werden m&uuml;sste. Anstatt &uuml;ber das Gesundheitssystem zu reden, redet man jetzt &uuml;ber den gestohlenen Dienstwagen, den die Gesundheitsministerin &ndash; rechtm&auml;&szlig;ig &ndash; im Urlaub benutzte. Erst recht wird nicht mehr dar&uuml;ber diskutiert, wie Banker, die sich verzockt haben, auf Kosten der Steuerzahler und Sozial-Bed&uuml;rftigen alimentiert werden. Eine uralte Methode der Herrschenden, wieder einmal erfolgreich eingesetzt. Armes, armes Deutschland!<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>fzs ruft zur Unterst&uuml;tzung der Bundestagspetition zum Hochschulwesen auf<\/strong><br>\nIn zehn Tagen endet die Mitzeichnungsfrist einer Bundestagspetition zum Hochschulwesen. Diese fordert den Deutschen Bundestag auf zu beschliessen, dass jeder Bachelorabsolvent einen Masterstudienplatz erh&auml;lt, unabh&auml;ngig von Note, Herkunft und sozialem Stand. Der studentische Dachverband unterst&uuml;tzt diese Forderung und fordert alle Studierenden auf, diese Petition zu unterst&uuml;tzen.\n<p>Seit Beginn der Zeichnungsfrist am 14. Juni haben mehr als 36.000 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger die Petition unterst&uuml;tzt. Damit das Anliegen letztendlich vor den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages vorgetragen werden kann, sind bis zum 7. August noch knapp 14.000 weitere Unterst&uuml;tzerInnen notwendig.<\/p>\n<p>&ldquo;Sowohl einzelne Regelungen in Landeshochschulgesetzen als auch viele Auswahlsatzungen an Hochschulen haben daf&uuml;r gesorgt, dass eine weitere Barriere in das Bildungssystem eingezogen wurde. Dabei sind die Auswirkungen dieser H&uuml;rden seit Jahren bekannt. Bei jedem &Uuml;bergang im Bildungssystem sinkt der Anteil von Frauen und Menschen aus sozial benachteiligten Elternh&auml;usern. Bildungsh&uuml;rden sind allesamt diskriminierend.&rdquo; erkl&auml;rt Florian Keller, ebenfalls Mitglied des fzs-Vorstands.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/epetitionen.bundestag.de\/index.php?action=petition;sa=details;petition=5178\">Petition: Hochschulwesen &ndash; Masterstudienplatz f&uuml;r Bachelorabsolventen vom 14.06.2009<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Verbund Norddeutscher Universit&auml;ten startet das neue Projekt &ldquo;Studierbarkeit&rdquo;<\/strong><br>\nDie Einf&uuml;hrung von Bachelor- und Masterstudien ist fl&auml;chendeckend erfolgt. Wie bei jeder Umstellung haben sich auch im Bolognaprozess Reibungsverluste ergeben. Nachbesserungen und Feinjustierungen sind erforderlich. Darin ist sich die Mehrzahl der Universit&auml;ten einig. Der Verbund Norddeutscher Universit&auml;ten startet jetzt mit einem neuen Projekt zum Thema &ldquo;Studierbarkeit&rdquo;. Ziel des Projekts ist die nachhaltige Verbesserung und Qualit&auml;tssicherung der Studienprogramme in den Mitgliedsuniversit&auml;ten. Zudem sollen aus den Ergebnissen Konsequenzen f&uuml;r das jeweilige Qualit&auml;tsmanagement einer Universit&auml;t gezogen werden. &ldquo;Die Qualit&auml;t unserer Studienangebote hat f&uuml;r uns einen hohen Stellenwert&rdquo;, so Professor Wilfried M&uuml;ller, Sprecher des Verbundes und Rektor der Universit&auml;t Bremen, am Rande eines Treffens der Mitgliedsuniversit&auml;ten am 17. Juli 2009 in Bremen, &ldquo;Ziel des Projekts ist es deshalb, diesen Stellenwert sichtbar zu machen und die Qualit&auml;t unserer Studienangebote weiter zu steigern.&rdquo; \n<p>Im Verbund Norddeutscher Universit&auml;ten haben sich die Universit&auml;ten Bremen, Greifswald, Hamburg, Kiel, L&uuml;beck, Oldenburg und Rostock zusammengeschlossen. Qualit&auml;tssicherung von Studium und Lehre ist von Beginn an &ndash; also seit 1994 &ndash; zentrales Anliegen der sieben Universit&auml;ten. Weit vor der Etablierung von Akkreditierungsverfahren wurden in den Mitgliedsuniversit&auml;ten bereits spezifische Fachevaluationen durchgef&uuml;hrt und deren Ergebnisse publiziert. Damit steht dem Verbund Norddeutscher Universit&auml;ten eine profunde und in der Bundesrepublik einzigartige Erfahrungsbasis f&uuml;r die Weiterentwicklung von Qualit&auml;t steigernden Verfahren in Studium und Lehre zur Verf&uuml;gung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news326801\">idw<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.uni-nordverbund.de\/4_service\/4_publi2.html\">Evaluationsberichte Verbund Norddeutscher Universit&auml;ten<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Profiteure der Krise<\/strong><br>\nDie Weltwirtschaftskrise ist ein Weckruf, es sch&auml;lt sich eine neue Weltordnung heraus: Nach der Rezession werden die USA schw&auml;cher, w&auml;hrend China und weitere L&auml;nder st&auml;rker dastehen. Auch geopolitisch gewinnen sie an Einfluss.\n<p>Ausgerechnet im Land des Exportweltmeisters, dessen Wirtschaft wie die von kaum einem anderen Land mit Volkswirtschaften auf allen Kontinenten verflochten ist und von Entwicklungen in anderen Staaten abh&auml;ngt, gibt es keine gro&szlig;en geostrategischen Debatten.<\/p>\n<p>Kein Wunder, dass deshalb etwa das Desinteresse am Bundeswehreinsatz in Afghanistan die Regel ist und allenfalls dann durchbrochen wird, wenn es bedauerlicherweise Opfer zu beklagen gibt. Wenig erstaunlich auch, dass es schon Ansto&szlig; erregt, wenn in dem sicherheitspolitischen Wei&szlig;buch der Bundesregierung die Formulierung steht, zu den deutschen Interessen geh&ouml;re auch der Schutz der internationalen Handelsrouten. Wohlstand muss sein, doch man m&ouml;chte sich bitte nicht damit auseinandersetzen m&uuml;ssen, wie sehr er von internationalen Entwicklungen abh&auml;ngig ist.<\/p>\n<p>Die Weltwirtschaftskrise ist ein Weckruf. Anders als George Bush senior es sich nach dem ersten Irak-Krieg Anfang der neunziger Jahre tr&auml;umen lie&szlig;, sch&auml;lt sich nun tats&auml;chlich eine neue &ldquo;Weltordnung&rdquo; heraus. Die Schwellenl&auml;nder &ndash; vom Westen bis vergangenes Jahr noch an den diplomatischen Katzentisch verbannt &ndash; reden pl&ouml;tzlich wirklich mit.<\/p>\n<p>Chinas Aufholjagd gegen&uuml;ber den USA wird sich deshalb drastisch beschleunigen. Und so bitter dies f&uuml;r den Westen ist: Dabei hilft derzeit gerade die autorit&auml;re, nichtdemokratische Staatsstruktur. Denn sie schafft in der Krise den Freiraum, innen- und au&szlig;enpolitisch schnell zu handeln und die Politik allein nach &ouml;konomischen Notwendigkeiten auszurichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/handelsblatt-kommentar\/profiteure-der-krise;2437636;0\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dieser Beitrag gibt einen Einblick in die Weltsicht des Bundesnachrichtendienstes BND. Es ist das Denken in Kategorien der Kanonenbootpolitik zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts. Es geht nicht um die vielgepriesene internationale Arbeitsteilung, um Freihandelspolitik oder um internationalen Wettbewerb als Mittel, den globalen Wohlstand zu vermehren &ndash; jetzt, wo es zu einer Krise der neoliberalen Kolonialisierung der Welt gekommen ist, geht es wieder um &bdquo;Geostrategie&ldquo; (Aufstieg und Fall von Imperien), also um die Erreichung nationaler Ziele oder um die Sicherung von Ressourcen mit machtpolitischen oder milit&auml;rischen Mitteln. Und wie schon zu Kiesingers Zeiten vor &uuml;ber 40 Jahren kommt die Hauptbedrohung aus China, China, China.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Krieg mit Clausewitz<\/strong><br>\n&ldquo;Der Gebrauch des Landsturmes und bewaffneter Volkshaufen kann und soll nicht gegen die feindliche Hauptmacht, auch nicht einmal gegen betr&auml;chtliche Korps gerichtet sein, er soll nicht den Kern zermalmen, sondern nur an der Oberfl&auml;che, an den Umgrenzungen nagen.&rdquo; Clausewitz redet nicht von Kundus und scheint das n&ouml;rdliche Afghanistan doch genau zu kennen: Dieser bewaffnete Volkshaufen &ldquo;soll sich in den Provinzen erheben, welche dem Kriegstheater seitw&auml;rts liegen und wohin der Angreifende nicht mit Macht kommt, um diese Provinzen seinem Einfluss ganz zu entziehen&rdquo;. Die ostdeutschen Bundeswehrfreiwilligen, die sich nach Afghanistan verpflichten, wissen wohl meist so wenig wie die ihnen vorgesetzten Kriegsherren, dass Clausewitz bereits vor 170 Jahren ihren unsichtbaren Gegner beschrieben hat: &ldquo;Nach unserer Vorstellung vom Volkskriege muss er wie ein nebel- und wolkenartiges Wesen sich nirgends zu einem widerstehenden K&ouml;rper konkreszieren.&rdquo; Der Feind ist unsichtbar, er ist &uuml;berall, und er ist nicht so leicht zu bek&auml;mpfen, wie sich das die Napoleoniden in ihren strategisch bestimmt unhintergehbaren Kalkulationen gern vorstellen. Aber wie gesagt, Clausewitz wusste nichts von Afghanistan oder davon, wie leicht da einer stirbt, der nur Steine sieht und Berge und ein nebelartiges Wesen, an dem alle moderne Milit&auml;rtechnologie zuschanden wird. Wer da wem seinen Willen aufzwingt, steht l&auml;ngst nicht fest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/45G382\/2954590\/Krieg-mit-Clausewitz.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist angesichts der D&uuml;rftigkeit aktueller Strategien immer wieder erschreckend daran erinnert zu werden, was in der Vergangenheit zu asymetrischen Kriegen, ob sie nun Volksaufstand, Partisanenkrieg, Guerillakrieg oder subversive Kriege (Aron) genannt werden, bereits gesagt und geschrieben wurde. Mittlerweile hat man den Eindruck, dass es mit der Ausbildung an den Milit&auml;rakademien nicht zum besten steht. Anders kann man sich nicht erkl&auml;ren, warum der General Hans-Lothar Domr&ouml;se, als er Chef des Stabes der ISAF (nicht Kommando) in Afghanistan wurde, letztes Jahr in der SZ zu der sp&auml;ten Erkenntnis kam: &ldquo;Die Annahme, dass man die Aufst&auml;ndischen auf konventionelle Weise leicht schlagen k&ouml;nne, war falsch.&rdquo; und auf die Nachfrage, dass das keine neue Erkenntnis sei, meinte: &ldquo;Vielleicht waren wir, die internationale Gemeinschaft, zun&auml;chst ein bisschen naiv.&rdquo; Auch der neueste Schlager, der &bdquo;comprehensive approach&ldquo;, also die Verkn&uuml;pfung von milit&auml;rischem und zivilem Einsatz, ist ein alter Hut, er wurde von Feldmarschall Gerald Templer, dem Tiger von Malaysia , in den 50ern auf den Punkt gebracht: &ldquo;The answer lies not in pouring more troops into the jungle, but in the hearts and minds of the people.&rdquo; &ndash; Wer nun meint, es ginge nur um das Milit&auml;r, lese nach bei Clausewitz: &ldquo;Da&szlig; die Politik an den Krieg Forderungen erhebt, die er nicht leisten kann, w&auml;re gegen die Voraussetzung, da&szlig; sie das Instrument kenne, welches sie gebrauchen will, also gegen eine nat&uuml;rliche, ganz unerl&auml;ssliche Voraussetzung.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>Baltikum am Boden<\/strong><br>\nNach dem Boom: Kaum noch Rente, Hungergeh&auml;lter f&uuml;r Staatsdiener, hohe Schuldenlast: Lettland zerfetzt sein soziales Netz f&uuml;r Kredite gegen den Staatsbankrott.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/07-29\/022.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Letztlich hat die taz eine Sportlehrerin aus Riga mit den Worten zitiert. &ldquo;Ich sehe hier keine Zukunft f&uuml;r meine Kinder. Ich glaube nicht mehr an dieses Land. Es produziert nichts, was der Rest der Welt haben will&rdquo;. Das trifft das Problem eher als die laufenden Hinweise auf die Finanzkrise bzw. Auslandsverschuldung. Viele Papiere, die vor Osterweiterung von Seiten der EU und auch der osteurop&auml;ischen L&auml;nder produziert wurden, sind Schrott. Die europ&auml;ische Integration sollte das Vehikel f&uuml;r den Modernisierungs- bzw. Aufholprozess Osteuropas bilden. Die Regierungen setzten vor allem auf die au&szlig;enwirtschaftliche &Ouml;ffnung gegen&uuml;ber dem Europ&auml;ischen Binnenmarkt. Die Strategie, &uuml;ber ausl&auml;ndische Kapitaleinfuhr und &uuml;ber Exporte in das westliche Ausland einen Aufholprozess zu initiieren, war in den Strategiepapieren s&auml;mtlicher Regierungen der osteurop&auml;ischen Beitrittsl&auml;nder deutlich ausformuliert. Wir haben billige Arbeitskr&auml;fte und ihr bringt das Kapital, das h&ouml;rt sich in der Theorie gut an, aber scheitert in der Praxis. Das ausl&auml;ndische Engagement in vielen osteurop&auml;ischen Volkswirtschaften fiel viel zu schwach aus, um diesen L&auml;ndern eine wettbewerbsf&auml;hige industrielle Kompetenz zu sichern. Umgekehrt war es doch eher so, dass die Kompetenz, die anf&auml;nglich bestand, bei &Ouml;ffnung der M&auml;rkte wegkonkurriert wurde. Die entscheidende Frage ist in der Tat: Was produziert Osteuropa, was der Rest der Welt haben will? &ndash; S&uuml;dkorea war von der Schuldenkrise der 80er extrem betroffen, konnte sich aber &uuml;ber den Export rasch von seinen Schulden befreien. Allerdings hatte sich S&uuml;dkorea zuvor u.a. &uuml;ber unter Freih&auml;ndlern verp&ouml;nte Schutzma&szlig;nahmen eine eigene industrielle Kompetenz zugelegt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h26\"><\/a><strong>Anregung zum Einmischen<\/strong><br>\nUnser Leser J.H.: gibt folgenden Tipp:<br>\nAuf dem neugestalteten <a href=\"http:\/\/www.t88198792.de\/chat\/index.php?&amp;id=bab&amp;cid=259\">Internetauftritt der Tagesschau<\/a> befindet sich  die Gelegenheit, f&uuml;r m&ouml;gliche Fragen an Oskar Lafontaine beim kommenden ARD-Sommerinterview abzustimmen und eigene Vorschl&auml;ge hierf&uuml;r abzugeben. \n<p>Vielleicht w&auml;re dies ja einen Hinweis auf Ihren Seiten wert, damit m&ouml;glichst viele Ihrer Leser diese Option f&uuml;r sich nutzen k&ouml;nnen, um eventuell daran mitzuwirken, dass dieses Interview ein wenig fairer und ausgewogener gestaltet wird, als es bei der ZDF-Variante von Herrn Frey der Fall war. Auch w&auml;re es nat&uuml;rlich sehr interessant zu sehen, welche der Fragen, f&uuml;r die am Ende am meisten abgestimmt wurde, auch tats&auml;chlich von den Herren Deppendorf und Becker am Sonntag gestellt werden.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h27\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: <\/strong>\n<p>Ein NDS-Leser hat uns einen Vorschlag zugeschickt, wie die LINKE sich gegen die Asymmetrie der Berichterstattung &uuml;ber ihre Politiker wehren k&ouml;nnte:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/090729_wahlbetrug.jpg\" alt=\"Wahlbetrug\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/thepermanentcampaign.wordpress.com\/\">The permanent Campaign<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4098#h01\">Gesch&auml;ft mit der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h02\">Deutsche Bank Gesch&auml;ft mit Beigeschmack<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h03\">Von einer Kreditklemme in Deutschland kann keine Rede sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h04\">Zum HRE &ndash; Untersuchungsausschuss <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h05\">Eurostat &ndash; vergleichende Wirtschaftsdaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h06\">Tarifabschluss f&uuml;r die Sozial- und Erziehungsdienste: Das war eine gro&szlig;e Entt&auml;uschung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4098#h07\">&Auml;rztehonorare: Jammern auf hohem<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4098\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4098","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4098","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4098"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4098\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4098"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4098"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4098"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}