{"id":41014,"date":"2017-11-12T11:00:58","date_gmt":"2017-11-12T10:00:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41014"},"modified":"2025-02-20T11:40:49","modified_gmt":"2025-02-20T10:40:49","slug":"im-sumpf-des-neoliberalen-diktats","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41014","title":{"rendered":"Im Sumpf des neoliberalen Diktats"},"content":{"rendered":"<p>Das neue, gerade erschienene <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3D1Opx1\">Jahrbuch der Nachdenkseiten<\/a> ist wieder einmal ein n&uuml;tzliches Nachschlagewerk f&uuml;r kritische Leserinnen und Leser, um die besten Analysen zum politischen Geschehen noch einmal geb&uuml;ndelt nachlesen zu k&ouml;nnen oder vielleicht Freunden zu schenken. In diesem Jahr hat der Jurist und Politikwissenschaftler <strong>Norman Paech<\/strong> ein kluges Vorwort verfasst, das wir hier in gek&uuml;rzter Form bringen.<br>\n<!--more--><br>\nTrump! Selbst beim Nachdenken &uuml;ber Deutschland kommt einem dieser Mann sofort in den Sinn und in die Quere. Ein Gl&uuml;cksfall f&uuml;r Karikaturisten, Kabarettisten, Comic-Schreiber und Spieltheoretiker, ein Albtraum f&uuml;r die Welt. <\/p><p>Er war unl&auml;ngst in Hamburg zum Treffen der G20 und rief den Ausnahmezustand nicht nur bei den Medien und der rot-gr&uuml;nen Stadtverwaltung mit ihrem gesamten Sicherheitsapparat hervor. Er legte sich wie die Gullydeckel, die die Polizei vorsorglich versiegelt hatte, auf manche kritischen Geister in ihrer globalen Kritik, die ansonsten genau zwischen NATO und G20 zu unterscheiden wissen. Die Anwesenheit der einzig wirksamen Gegenspieler, Wladimir Putin und Xi Jinping, wurde nur dann wahrgenommen und erw&auml;hnt, wenn sie sich mit Trump trafen. Allerdings vers&auml;umten sie es auch, mit deutlichen Worten der Kritik auf sich aufmerksam zu machen, wie seinerzeit Putin auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz im Februar 2015. Das w&auml;re n&ouml;tig gewesen, um etwa bei dem Thema Afrika jene Probleme anzupacken, die dort brennen: Landraub, Rohstoffkriege, B&ouml;rsenspekulation auf Grundnahrungsmittel, Entschuldung der &auml;rmsten L&auml;nder dieser Welt. Dass nichts von alledem angesprochen wurde nimmt nicht wunder, schlie&szlig;lich war auch nur S&uuml;dafrika vom ganzen Kontinent dabei. Der jahrzehntelange Raubbau an landwirtschaftlichen und mineralischen Rohstoffen, der unter den falschen Etiketten der Entwicklungshilfe und Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA) nichts zur Beseitigung der Armut und des Hungers wohl aber zur Versorgung der Industrien der imperialistischen Staaten beigetragen und zu zahllosen Kriegen gef&uuml;hrt hat, wird weitergehen. Horst K&ouml;hler, der neue UN-Sonderbeauftrage f&uuml;r Westsahara, pflegte lange vor seiner Bundespr&auml;sidentschaft die Vertr&auml;ge der europ&auml;ischen Staaten mit Afrika mit den Worten zu kommentieren: &bdquo;Der Kolonialismus bl&uuml;ht noch.&ldquo; Er bl&uuml;ht immer noch, denn der sogenannte Pakt mit Afrika (Compact with Africa), der die neue G20-Partnerschaft mit Afrika begr&uuml;nden soll, verl&auml;uft in den alten Bahnen. Er orientiert sich vorwiegend an den Interessen der Industriel&auml;nder und deren Chancen f&uuml;r Gro&szlig;investitionen. Die von den G20 geplanten Freihandelsabkommen, die schon ihrer Struktur nach die starken &Ouml;konomien gegen&uuml;ber den schwachen bevorteilen, enthalten zus&auml;tzlich das Verbot der Diskriminierung internationaler Konzerne, denen der Zugang zu Rohstoffen und M&auml;rkten noch weiter ge&ouml;ffnet werden soll.<\/p><p>Zwei Tage im Juli, man hat sich getroffen, Beethovens &bdquo;Ode an die Freude&ldquo; in Hamburgs neuem Stolz Elbphilharmonie geh&ouml;rt, ein nichtssagendes Schlusskommuniqu&eacute; hinterlassen und den Spitzenhotels um die Alster einen kr&auml;ftigen Gewinn beschert. Was Jean Ziegler als &bdquo;illegitim und illegal&ldquo; beschimpfte, war nichts anderes als gro&szlig;e Operette. <\/p><p>W&auml;hrend die Atomm&auml;chte in Hamburg &uuml;ber Investitionschancen in Afrika berieten, schlossen gleichzeitig in New York 122 Staaten einen Vertrag &uuml;ber ein Verbot der Atomwaffen. Niemand regte sich &uuml;ber das Fernbleiben der Atomm&auml;chte auf. Politik und Medien zeigten &uuml;berwiegend Verst&auml;ndnis f&uuml;r diese Provokation und unterlie&szlig;en auch den Hinweis, dass es Obama und nicht Trump war, der die NATO-Staaten mehrfach nachdr&uuml;cklich davor gewarnt hatte, an dieser Konferenz teilzunehmen und den Vertrag zu unterschreiben oder sich nur der Stimme zu enthalten. Alle Staaten gehorchten, au&szlig;er der Niederlande. Es ist also nicht alles Trump, was diese Welt an den Abgrund treibt, aber dennoch genug, um sie endg&uuml;ltig in den Abgrund zu versenken. Trumps unverh&uuml;llte Drohung mit Atomwaffen gegen Nordkorea lie&szlig; selbst Mitglieder der &bdquo;Grand Old Party&ldquo; erschauern. Man kann sich auch nicht mit dem zweifelhaften Satz, dass bellende Hunde nicht bei&szlig;en, oder der Tatsache, dass praktisch alle Pr&auml;sidenten der Nachkriegszeit direkt oder indirekt mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht haben, beruhigen. Ob Bush oder Obama, alle Administrationen haben das Angebot Pj&ouml;ngjangs, auf ihr Atomprogramm zu verzichten, abgelehnt, weil sie nicht bereit waren, im Gegenzug einen Gewaltverzichtsvertrag mit Nordkorea abzuschlie&szlig;en oder einseitig auf Gewalt zu verzichten und die Gro&szlig;man&ouml;ver einzustellen. Sie haben ihre politischen Handlungsm&ouml;glichkeiten auf Sanktionen und Gewaltdrohungen reduziert, in dieser Zwangsjacke steckt jetzt auch Trump. Wer aber wie Trump innenpolitisch erfolglos und isoliert unter verst&auml;rktem Druck steht und pl&ouml;tzlich als Vergeltung f&uuml;r einen unbewiesenen Giftgaseinsatz entgegen allen Regeln des V&ouml;lkerrechts einen Raketenangriff gegen den syrischen Luftst&uuml;tzpunkt Shayrat anordnet, sollte nicht &uuml;ber Atomwaffen verf&uuml;gen. Niemand wird ihn dort einfangen k&ouml;nnen &ndash; schon gar nicht die deutsche Bundesregierung, die in ihrer Unterw&uuml;rfigkeit nur noch von der Ukraine &uuml;bertroffen wird, und dieses Kriegsverbrechen als &bdquo;nachvollziehbar&ldquo; abhakte.<\/p><p>So unterhaltsam dieser Chaot auf Twitter sein mag, wo er seinen Rassismus und Chauvinismus offen ausleben darf und die USA wie seine 501. Firma als Familienunternehmen f&uuml;hrt, Trump ist kriegsgef&auml;hrlich. &bdquo;Gef&auml;hrlicher als der IS&ldquo;, wie sein Landsmann Noam Chomsky meint, und die Republikanische Partei gleich mit einbezieht. Das Schlimmste komme noch &ndash; gleiches wird uns vom IS mit zunehmendem Verlust seines eroberten Territoriums vorausgesagt. Chomsky sieht Trump als logische Folge des neoliberalen Modells, dem das Land seit Jahrzehnten aufgesessen sei. Er hat eine interessante Erkl&auml;rung f&uuml;r den unerkl&auml;rlichen Wahlerfolg dieses Pr&auml;sidenten: Verzweiflung. Er zitiert die Studie zweier Kollegen der Princeton Universit&auml;t, Anne Case und Angus Deaton, die herausgefunden haben, dass es ein dramatisches Ansteigen der Sterblichkeit unter wei&szlig;en Amerikanern mittleren Alters ohne Universit&auml;tsabschluss seit 1999 gebe. Dies sei eine bis dato unbekannte Erscheinung abgesehen von Krieg und Seuche. Sie f&uuml;hren das Ansteigen der Sterblichkeit auf Verzweiflung und den Statusverlust der arbeitenden Bev&ouml;lkerung unter dem neoliberalen Wunder zur&uuml;ck, wo &bdquo;der gleiche Sektor der Bev&ouml;lkerung, der unter dieser erh&ouml;hten Sterblichkeit leidet, sich zur Rettung an ihren schlimmsten Klassenfeind wendet, aus verst&auml;ndlicher aber selbstzerst&ouml;rerischer Verzweiflung&ldquo;. Trumps Budget, das er im Mai 2017 vorstellte, hat tiefe Einschnitte in den Sozialprogrammen vorgenommen und wird sich als besonders sch&auml;dlich f&uuml;r die W&auml;hler und W&auml;hlerinnen der Arbeiterklasse erweisen. Das Gesundheitsversorgungsgesetz der Republikaner wird nach der Analyse der Haushaltsabteilung des Kongresses 23 Millionen Amerikanern ihre Versicherung f&uuml;r die n&auml;chsten zehn Jahre nehmen. Die Ernennung von Neil Gorsuch an den Obersten Gerichtshof wird der arbeitenden Bev&ouml;lkerung weitere Schl&auml;ge verpassen, da dieser Richter nach Chomskys Bef&uuml;rchtung mit seinen Entscheidungen wohl die Gewerkschaften im &ouml;ffentlichen Sektor zerst&ouml;ren werde. <\/p><p>Wir k&ouml;nnen uns nicht damit tr&ouml;sten, dass dies ein internes Problem der Amerikaner sei, welches sie selbst zu l&ouml;sen haben. Diese Strangulierung der arbeitenden Bev&ouml;lkerung wird Schule machen und wie so manch andere &bdquo;Errungenschaft&ldquo; aus den USA in der einen oder anderen Variante &uuml;ber den Atlantik kommen. Es wird keinen namhaften Widerstand der konservativen neoliberal gesonnenen Regierungen in England, Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland geben. Denn diese Regierungen f&uuml;hren seit Jahren unter dem Dach der EU und der Fuchtel der deutschen Regierung einen gnadenlosen Finanzkrieg gegen Griechenland und die schw&auml;cheren Staaten in ihrer Europ&auml;ischen &bdquo;Gemeinschaft&ldquo;, der gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung in die Armut gesto&szlig;en hat. Und die Reformierung des Arbeitsrechts in Frankreich durch den j&uuml;ngsten Hoffnungstr&auml;ger in Europa, Emmanuel Macron, wird der Arbeiterklasse ebenfalls nicht gut bekommen.<\/p><p>Chomskys Erkl&auml;rung sollte uns zu denken geben, wenn wir nach den Gr&uuml;nden f&uuml;r die Entstehung von Pegida und den Erfolg der AfD suchen, und uns in der falschen Sicherheit w&auml;hnen, dass Trump bei uns nicht m&ouml;glich sei. Der franz&ouml;sische Soziologe Didier Eribon geht in seinem Buch R&uuml;ckkehr nach Reims dem r&auml;tselhaften Fahnenwechsel der kommunistischen W&auml;hlerschaft zum Rechtsextremismus des &bdquo;Front National&ldquo; nach und sieht darin eine &bdquo;soziale Gesetzm&auml;&szlig;igkeit&ldquo;. Die Verantwortung daf&uuml;r sieht er bei den Linken und ihren Regierungen, die sich seit den achtziger Jahren von ihrer Kernw&auml;hlerschaft entfernt und dem neoliberalen Mainstream angeschlossen haben. Ihre &bdquo;notwendigen Reformen&ldquo; und ihr &bdquo;neo-reaktion&auml;rer Diskurs&ldquo; antworten nicht mehr auf die sozialen und &ouml;konomischen Forderungen derjenigen, die im Konkurrenzkampf des t&auml;glichen Lebens Arbeit und Status verloren haben, prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse eingehen m&uuml;ssen, die sie nur k&uuml;mmerlich ern&auml;hren, und die sich kollektiv im Stich gelassen f&uuml;hlen, deklassiert in ihrem gesellschaftlichen Abstieg. Wer in den Begriffen &bdquo;Arbeiterklasse&ldquo;, &bdquo;Ausbeutung&ldquo;, &bdquo;Unterdr&uuml;ckung&ldquo; und &bdquo;Diskriminierung&ldquo; seine Realit&auml;t noch zutreffend benannt sieht, kann in Parteien, die ihm mit der Forderung nach Mobilit&auml;t und Eigenverantwortung sowie mit Reformen nach dem Muster der &bdquo;Agenda 2010&ldquo; begegnen, keine politische Heimat mehr finden. Ihr Wechsel nach rechts ist daher eine Trotzreaktion, eine &bdquo;Art politischer Notwehr&ldquo; (Eribon), obwohl sie dort keine Besserung ihrer Notlage erwarten k&ouml;nnen und in ein oft fremdenfeindliches und nationalistisches Milieu eintauchen. Wichtiger ist offensichtlich, wieder einen gesellschaftlichen Ort, eine politische Gemeinschaft zu finden, in der die eigenen N&ouml;te und Sorgen geh&ouml;rt werden und der Protest gegen die kalte Deklassierung und Aussonderung lautstark und aggressiv artikuliert wird. Statistiken und Studien &uuml;ber steigende Armut und steigenden Reichtum gibt es genug, ohne dass die Politik irgendeine reale Chance aufzeigt, in diesem System die Kluft zu schlie&szlig;en. Die Entt&auml;uschung und Verzweiflung &uuml;ber die offenbare Unab&auml;nderlichkeit dieser neoliberalen Gesetzlichkeit treibt die Gesellschaft auseinander und die politische Klasse immer weiter nach rechts.<\/p><p>Wenn 26 Jahre nach der Abwicklung der DDR und dem &bdquo;Beutezug Ost&ldquo; der Treuhand die ehemaligen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger der DDR ihr Schicksal nach der &bdquo;Vereinigung&ldquo; in die Worte zusammenfassen:&nbsp;&bdquo;&hellip; am Ende hatten wir keine Chance. Wir sollten vernichtet werden&hellip; Man hat uns damals nicht nur den Betrieb genommen, sondern auch unsere W&uuml;rde&ldquo;[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>],&nbsp;m&uuml;sste man blind sein, die Verbindung zu Pegida nicht zu sehen. Das Gef&uuml;hl der Ohnmacht und Dem&uuml;tigung haben diese Zeit &uuml;berlebt und das Vertrauen in die neuen Parteien und das demokratische System zutiefst besch&auml;digt. Die Deindustrialisierung ganzer Landstriche oder die &Uuml;bernahme der Reichsbahn durch die Bundesbahn und der anschlie&szlig;ende Verkauf der Filetgrundst&uuml;cke der Reichsbahn in Ostberlin, um mit dem Erl&ouml;s die g&auml;hnend leere Pensionskasse der Bundesbahn aufzuf&uuml;llen, w&auml;hrend die Betriebsrenten der alten Eisenbahner &bdquo;einfach weggewischt&ldquo; wurden, konnten durch keine Freiheit des Westens kompensiert werden. Die&nbsp;damaligen Dem&uuml;tigungen leben heute fort in Verbitterung, Feindlichkeit, Wut.&nbsp;Dies ist der Boden, aus dem Pegida und AfD wachsen.<\/p><p>Wenn es richtig ist, woran ich nicht zweifle, dass Trump ebenso wie weite Teile der abgeh&auml;ngten und ver&auml;ngstigten Arbeiter- und unteren Mittelklasse die Konsequenz des Neoliberalismus ist, dann darf die Schockerfahrung der Trump-Wahl uns nicht die Sicht auf die eigenen Verh&auml;ltnisse verstellen. Dieser Neoliberalismus hat eine tiefe Abneigung gegen Politik und Demokratie. Er braucht die staatliche Macht nur zur Organisation des freien Marktes mit seinen autorit&auml;ren Mitteln der Deregulierung, Privatisierung, Steuersenkung f&uuml;r die reiche Klientel und Militarisierung der Gesellschaft. Man erinnere sich nur an die heftigen Auseinandersetzungen um TTIP und CETA und die gegenw&auml;rtigen R&uuml;stungspl&auml;ne auch unabh&auml;ngig von Trump. Die Emp&ouml;rung &uuml;ber das krude rassistische und nationalistische Auftreten seiner dominanten Figuren entlastet nicht von der dringlichen Aufgabe, diesen autorit&auml;ren Neoliberalismus auf allen Ebenen und mit allen Initiativen zu bek&auml;mpfen. Das f&auml;llt schwer bei der Desorganisation und Parzellierung der Linken, denn sie hat kein gemeinsames Konzept zur Umw&auml;lzung der sozialen und politischen Verh&auml;ltnisse. Die &Uuml;berzeugung, dass der Kapitalismus in der Sackgasse steckt, ist st&auml;rker als die Vorstellung, wie wir ohne ihn daraus herauskommen k&ouml;nnen. Auch Syriza und Podemos, Bernie Sanders und Jeremy Corbyn geben au&szlig;er ihren Sozialprogrammen, eindrucksvollen Pers&ouml;nlichkeiten und der Erfahrung von Niederlagen nicht viel mehr als das Hoffen auf bessere Zeiten her. Deshalb ist es umso notwendiger, an den Ideen der einst revolution&auml;ren Grundlagen der Gesellschaft von Demokratie, Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit und Gleichheit festzuhalten, als sie noch nicht unter das gnadenlose Diktat der neoliberalen &Ouml;konomie gefallen waren.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/nachdenken-ueber-deutschland-7\/\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171017-Jahrbuch.png\" alt='Des kritischen Jahrbuchs 2017\/2018 \"Nachdenken &uuml;ber Deutschland\"' title='Des kritischen Jahrbuchs 2017\/2018 \"Nachdenken &uuml;ber Deutschland\"' scale=\"0\"><\/a><\/p><p><em>Albrecht M&uuml;ller, Jens Berger: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/nachdenken-ueber-deutschland-7\/\">Nachdenken &uuml;ber Deutschland. Das kritische Jahrbuch 2017\/2018<\/a>&ldquo;, Westend Verlag, 224 Seiten, 4.10.2017<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] &bdquo;Vom Ende der Sprachlosigkeit&ldquo;, Faz.net, 5. August 2017<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das neue, gerade erschienene <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3D1Opx1\">Jahrbuch der Nachdenkseiten<\/a> ist wieder einmal ein n&uuml;tzliches Nachschlagewerk f&uuml;r kritische Leserinnen und Leser, um die besten Analysen zum politischen Geschehen noch einmal geb&uuml;ndelt nachlesen zu k&ouml;nnen oder vielleicht Freunden zu schenken. 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