{"id":41080,"date":"2017-11-15T08:11:32","date_gmt":"2017-11-15T07:11:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080"},"modified":"2017-11-15T08:48:21","modified_gmt":"2017-11-15T07:48:21","slug":"hinweise-des-tages-3000","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080#h01\">Die reichsten 1 Prozent besitzen mehr als 50 Prozent des globalen Verm&ouml;gens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080#h02\">Neue Aufgaben f&uuml;r Ex-Politiker &ndash; NRW-Regierung heuert Friedrich Merz an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080#h03\">Umfrage zur Generation Mitte: Gl&uuml;cklich, zufrieden &ndash; Zweifel am Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080#h04\">Schwarz-Blau katapultiert Defizit nach oben und k&uuml;ndigt gro&szlig;es Sparpaket an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080#h05\">Der Reichtum ist immer ungleicher verteilt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080#h06\">Einigung mit Steuerfahndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080#h07\">Wirtschaftsweiser h&auml;lt Achtstundentag f&uuml;r &ldquo;veraltet&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080#h08\">Die Story im Ersten: Der Rentenreport<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080#h09\">BAG W: Bald &uuml;ber eine Million Wohnungslose in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080#h10\">Wer nicht mit den USA in der UNO stimmt, muss bestraft werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080#h11\">Wo bleibt die Wut?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080#h12\">Freiz&uuml;gigkeit f&uuml;r Panzer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080#h13\">Volle Kassen &ndash; und doch mit dem Tafelsilber zum Flohmarkt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080#h14\">&bdquo;Abr&uuml;sten Statt Aufr&uuml;sten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080#h15\">Die Russen sollen sich auch in Katalonien eingemischt haben<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die reichsten 1 Prozent besitzen mehr als 50 Prozent des globalen Verm&ouml;gens<\/strong><br>\nBesonders nach der Finanzkrise 2007 haben es die Reichen und Superreichen geschafft, ihr Verm&ouml;gen kr&auml;ftig zu vergr&ouml;&szlig;ern, berichtet Credit Suisse<br>\nEs ist eint&ouml;nig, weil ich am Trend nichts &auml;ndert. Die Reichen, vor allem die Superreichen, werden im reicher und lassen den Rest der Weltbev&ouml;lkerung immer weiter hinter sich. Das reichste 1 Prozent, so der Global Wealth Report 2017 von Credit Suisse, besitzt jetzt zusammen so viel wie die &auml;rmere H&auml;lfte der Menschen.<br>\nNachdem die Finanzkrise 2008 die Ungleichheit einmal geschm&auml;lert und der Anteil des reichsten 1 Prozents bei &ldquo;nur&rdquo; 42.5 Prozent des globalen Verm&ouml;gens lag, haben Regierungen und Reiche offenbar erfolgreich daf&uuml;r gesorgt, dass sich das etwa durch die St&uuml;tzung der gro&szlig;en Banken und das Ausblieben der versprochenen Reformen wieder schnell &auml;ndert. Und das geschah auch. Kurz nach der Krise stieg der Anteil der Superreichen am globalen Reichtum kontinuierlich und &uuml;ber den Anteil hinaus, den sie vor der Krise hatten.<br>\nJetzt haben sie nach Credit Suisse die symbolische Schwelle von 50,1 Prozent am Gesamtverm&ouml;gen von 280 Billionen US-Dollar &uuml;berschritten. Ob man den Zahl der Bank im Einzelnen vertraut oder nicht, ist bei solchen Sch&auml;tzungen wenig erheblich, denn es wird der Trend deutlich &ndash; und die Ohnmacht der abgeh&auml;ngten Bev&ouml;lkerung sowie die Gier der Reichen, die wom&ouml;glich auf dem Vulkan tanzen, wenn dieser Trend nicht gestoppt oder gar umgekehrt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-reichsten-1-Prozent-besitzen-mehr-als-50-Prozent-des-globalen-Vermoegens-3890296.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Neue Aufgaben f&uuml;r Ex-Politiker &ndash; NRW-Regierung heuert Friedrich Merz an<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Fraktionschef der Union im Bundestag, Friedrich Merz, &uuml;bernimmt Aufgaben f&uuml;r die NRW-Landesregierung. Er wird Brexit-Beauftragter und &uuml;bernimmt den Aufsichtsratsvorsitz am Flughafen K&ouml;ln-Bonn. SPD und Gr&uuml;ne kritisieren das scharf.<br>\nMerz werde ab dem 1. Januar Beauftragter f&uuml;r die Folgen des Brexit und die transatlantischen Beziehungen, teilte Ministerpr&auml;sident Armin Laschet (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in D&uuml;sseldorf mit. Zudem soll Merz den Aufsichtsratsvorsitz am Flughafen K&ouml;ln-Bonn &uuml;bernehmen.<br>\nMerz werde Ansprechpartner f&uuml;r die britischen Unternehmen in NRW und die nordrhein-westf&auml;lische Wirtschaft in Gro&szlig;britannien und den USA sein, sagte Laschet. Wegen des britischen EU-Austritts und der drohenden transatlantischen Entfremdung unter der amtierenden US-Regierung sei f&uuml;r dieses Amt &ldquo;nur eine erfahrene, gut vernetzte und durchsetzungsstarke Pers&ouml;nlichkeit mit ausgepr&auml;gter politischer Expertise&rdquo; in Betracht gekommen. Merz hatte der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung, die zuerst berichtet hatte, gesagt: &ldquo;Das bedeutet aber absolut kein Comeback als Politiker.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/politik\/neue-aufgaben-f%C3%BCr-ex-politiker-nrw-regierung-heuert-friedrich-merz-an\/ar-BBEH5lY\">MSN<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es w&auml;re interessant zu erfahren, f&uuml;r was das Land NRW einen &bdquo;Brexit-Beauftragten&ldquo; braucht und ob es da keinen offenen Interessenkonflikt gibt, da Merz bekanntlich nicht die Interessen des Landes, sondern die Interessen seiner Arbeit- oder besser Geldgeber vertritt &ndash; darunter unter anderem der Verm&ouml;gensverwalter BlackRock, dessen Deutschland-Gesch&auml;ft er leitet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Umfrage zur Generation Mitte: Gl&uuml;cklich, zufrieden &ndash; Zweifel am Staat<\/strong><br>\nSelten zuvor ging es den 30- bis 59-J&auml;hrigen so gut wie heute. Und doch g&auml;rt es: Etwa jeder Vierte steht dem Staat negativ gegen&uuml;ber, zeigt eine Umfrage. So tickt die Generation Mitte.<br>\nSo nah wie in diesem Jahr war die CDU mit ihrem Wahlkampfslogan wohl selten an der Wirklichkeit: &ldquo;F&uuml;r ein Land, in dem wir gut und gerne leben&rdquo; &ndash; so rief es den B&uuml;rgern im Sp&auml;tsommer von Tausenden Plakaten entgegen. Und so sieht es laut einer neuen Umfrage tats&auml;chlich eine sehr gro&szlig;e Mehrheit der sogenannten Generation Mitte, also der 30- bis 59-J&auml;hrigen. Es ist jene Altersgruppe, die im Berufsleben steht, den Gro&szlig;teil der Steuern und Sozialabgaben zahlt &ndash; und die die Mehrheit der Wahlberechtigten stellt.<br>\nDie Umfrage, die das Allensbach-Institut im Auftrag des Versicherungsverbands GDV durchgef&uuml;hrt hat, zeichnet das Bild einer ganz &uuml;berwiegend zufriedenen Generation &ndash; und macht zugleich deutlich, dass es Risse in diesem Bild gibt, die vielleicht auch ein bisschen erkl&auml;ren k&ouml;nnen, warum die Wahl dann doch anders ausging als von der CDU erhofft.<br>\nAber zun&auml;chst zum Positiven: Der Generation Mitte geht es so gut wie wohl selten zuvor. Und das wei&szlig; sie offenbar auch: Fast 80 Prozent der Befragten sch&auml;tzen ihre Lebensqualit&auml;t als gut oder sehr gut ein (siehe Grafik) &ndash; im vergangenen Jahr waren es noch 75 Prozent. [..]<br>\nAndere Ergebnisse der Umfrage deuten aber darauf hin, dass viele Menschen zumindest eine soziale Spaltung wahrnehmen. So geben 77 Prozent der Generation Mitte die Verteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen als Schwachpunkt Deutschlands an. Das ist der h&ouml;chste Wert. Auf Platz zwei folgt das Pflegesystem beziehungsweise der Umgang mit Pflegebed&uuml;rftigen, auf Platz drei die Beteiligung der B&uuml;rger an politischen Entscheidungen. Erst danach die Integration von Zuwanderern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/umfrage-zur-generation-mitte-gluecklich-zufrieden-politikverdrossen-a-1177731.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> O Gott o Gott. Schon der Teaser verbreitet objektiv die Unwahrheit, aber mit diesen unertr&auml;glichen Propagandameldungen macht heute jeder zweite Artikel auf. Im Jahr 2000 z. B. ging es den deutschen Arbeitnehmer noch deutlich besser als heute, und den Rentner viel besser. Eine bestellte Studie des Versicherungsverbands GDV, der Werbung f&uuml;r seine Produkte machen will, und ein willf&auml;hriges, sagen wir mal, Presseerzeugnis. Die Schizophrenie der Deutschen beleuchtet die Grafik &ldquo;Deutschlands Schwachpunkte&rdquo; gut: 55 bis 77 Prozent, also satte Mehrheiten, sehen in der &ldquo;Verteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen&rdquo;, im Pflegesystem, im Rentensystem, beim Lohnniveau und der Chancengleichheit Probleme oder Schw&auml;chen &ndash; und &uuml;ber 80 Prozent haben gerade diejenigen Parteien gew&auml;hlt, die diese Probleme verursacht haben, sogar Ungleichheit, Niedrigl&ouml;hne und ein schlechtes Pflegesystem forciert haben, und bei denen man schon froh sein kann, wenn es nicht noch schlimmer wird. Laut &ldquo;Wunschliste&rdquo; h&auml;tten 80 Prozent gerne ein &ldquo;Zukunftssicheres und bezahlbares Gesundheitssystem&rdquo; und wollen &ldquo;Soziale Unterschiede zwischen Arm und Reich verringern&rdquo;, aber die wahrscheinliche Jamaika-Koalition strebt genau das Gegenteil an, noch mehr Armut und Ungleichheit. Au&szlig;erdem soll die Regierung &ldquo;Steuern und Abgaben senken&rdquo;. Wie pa&szlig;t das alles zusammen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schwarz-Blau katapultiert Defizit nach oben und k&uuml;ndigt gro&szlig;es Sparpaket an<\/strong><br>\nAm 16. Oktober hat das Finanzministerium eine Budgetvorschau in Br&uuml;ssel abgegeben. Das strukturelle Defizit f&uuml;r 2018 wird dort mit 1,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts beziffert. Am 3. November, also nicht einmal 3 Wochen sp&auml;ter, melden sich die schwarz-blauen Verhandler mit ganz anderen Zahlen aus dem Finanzministerium: Pl&ouml;tzlich soll das strukturelle Defizit 1,5 Prozent betragen  &ndash; ein milliardenschweres Sparpaket droht. Wie ist es m&ouml;glich, dass innerhalb weniger Tage 1,5 Mrd. Euro verschwunden sind?<br>\nDie schwarz-blauen Chefverhandler Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache pr&auml;sentieren ihren Kassasturz: Unter Berufung auf Daten aus dem Finanzministerium ist 2018 mit einem strukturellen Defizit von 1,5 Prozent des BIP zu rechnen. Vier Milliarden Euro m&uuml;ssen folglich eingespart werden, will man 2018 ein strukturelles Defizit von 0,5 Prozent des BIP erreichen, so die Verhandler.<br>\nNur sind die Zahlen v&ouml;llig umplausibel, hat doch dasselbe Finanzministerium noch im Oktober der EU-Kommission ein Defizit von 1,1 Prozent des BIP f&uuml;r 2018 gemeldet. In gerade mal 2 Wochen h&auml;tte sich das Defizit deutlich erh&ouml;ht &ndash; entweder das Finanzministerium hat sich enorm verrechnet oder es steckt ein Kalk&uuml;l dahinter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/schwarz-blau-katapultiert-defizit-nach-oben-und-kuendigt-grosses-sparpaket-an\/\">Kontrast.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Auch hier ist der Begriff &bdquo;Sparpaket&ldquo; unangebracht, da der Staat mit solchen K&uuml;rzungen ja nichts einspart, sondern &ndash; ganz im Gegenteil &ndash; die Einnahmen der Folgeperiode schm&auml;lert und somit das kommende Defizit vergr&ouml;&szlig;ert. Besser und neutraler w&auml;re der Begriff &bdquo;K&uuml;rzungspaket&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Reichtum ist immer ungleicher verteilt<\/strong><br>\nDie Verm&ouml;gen der Superreichen wachsen schneller, w&auml;hrend sich Armut verfestigt. In Deutschland steigt die Zahl der Million&auml;re besonders stark. Wie dr&uuml;ckt sich die Entwicklung in Zahlen aus?<br>\nDas globale Verm&ouml;gen ist bis Mitte 2017 auf gut 280 Billionen Dollar (240 Billionen Euro) gestiegen. Im Durchschnitt hat jeder Erwachsene auf der Welt damit ein Verm&ouml;gen inklusive Immobilien und abz&uuml;glich Schulden von 48.000 Euro. Wie die Fachleute der Credit Suisse auf Basis umfangreicher Recherchen aus verschiedensten Quellen weiter berechnet haben, sind die Verm&ouml;gen aber h&ouml;chst ungleich verteilt. Es gewinnen die, die ohnehin schon viel haben besonders viel hinzu. Die Wertsteigerungen von Immobilien und Aktien haben ma&szlig;geblich zu dem Weltverm&ouml;genszuwachs von gut 6 Prozent von Mitte 2016 bis Mitte 2017 beigetragen.<br>\nNordamerika, die reichste Region der Welt mit Durchschnittsverm&ouml;gen von stolzen 320.000 Euro, wies mit 9 Prozent auch die h&ouml;chste Steigerungsrate auf. Europa mit Durchschnittsverm&ouml;gen von 115.000 Euro kommt auf eine Wachstumsrate von gut 6 Prozent und lag damit noch vor China, wo die Durchschnittsverm&ouml;gen um 5,6 Prozent auf 23.000 Euro zulegten. In Afrika hingegen schrumpften die Verm&ouml;gen sogar um 2 Prozent auf 3560 Euro.<br>\nAuch innerhalb der L&auml;nder sind die Verm&ouml;gen h&ouml;chst ungleich verteilt und auch hier zeigt sich das Bild, dass die Inflation der Verm&ouml;genspreise f&uuml;r Immobilien und Aktien selbstredend besonders denen nutzt, die in gr&ouml;&szlig;erem Umfang schon Immobilien und Aktien besitzen. Viele Deutsche, so zeigen es auch immer wieder Daten der Deutschen Bundesbank, sind von dieser Entwicklung abgekoppelt. Die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung wohnt zur Miete. Nur 7 Prozent halten Aktien. Die hohen Wertgewinne dieser Gruppe sorgen daf&uuml;r, dass die Zahl der Million&auml;re in Deutschland besonders stark steigt.<br>\nNur in den Vereinigten Staaten ist der Zuwachs h&ouml;her. Selbst im stark wachsenden und deutlich bev&ouml;lkerungsreicheren China ist der Zuwachs niedriger. Den Berechnungen zufolge sind von Mitte 2016 bis Mitte 2017 gut 237.000 Deutsche in den Kreis der (Dollar-) Million&auml;re aufger&uuml;ckt. Damit gibt es nun fast zwei Millionen Menschen hierzulande, die mehr als umgerechnet 855.000 Euro besitzen. Die Zahl der Superreichen mit Verm&ouml;gen von mehr als 50 Millionen Dollar erh&ouml;hte sich in Deutschland um 500 auf 7200. Nur in China und den Vereinigten Staaten gibt es mehr Superreiche. In Frankreich, Italien und der Schweiz sind es weniger als halb so viele.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/finanzmarkt\/immer-mehr-millionaere-vermoegensentwicklung-in-deutschland-15292316.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Und das im neoliberalen Leib- und Magenblatt, das sonst weiterhin alle Probleme mit der <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/kommentar-wirtschaftswunderland-15292356.html\">Ungleichheit in Deutschland leugnet<\/a>: da m&uuml;ssen doch endlich die Alarmglocken schrillen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Einigung mit Steuerfahndern<\/strong><br>\n&bdquo;Ich bedauere, dass die Betroffenen auf der Basis falscher amts&auml;rztlicher Gutachten vor rund zehn Jahren in den Ruhestand versetzt wurden&ldquo;, sagte Minister Thomas Sch&auml;fer (CDU) der FR. Es habe &bdquo;auf Seite der Betroffenen, aber auch auf Seiten der Verwaltung&ldquo; Verletzungen gegeben. &bdquo;Es freut mich, dass wir in vertraulichen Gespr&auml;chen bereits mit der Mehrzahl der ehemaligen Steuerfahnder einvernehmliche Vergleiche abschlie&szlig;en konnten.&ldquo;<br>\nEin Frankfurter Gutachter hatte im Auftrag der Landesverwaltung Expertisen &uuml;ber die drei M&auml;nner und eine Frau, die psychisch gesund waren, angefertigt. Er hatte ihnen &bdquo;paranoid-querulatorische St&ouml;rungen&ldquo; attestiert und sie f&uuml;r unheilbar erkl&auml;rt, worauf sie aus dem Dienstverh&auml;ltnis entfernt wurden.<br>\nDie Fahnder hatten zuvor gegen eine Amtsverf&uuml;gung des damaligen Finanzministers Karlheinz Weimar (CDU) von 2001 protestiert, die aus ihrer Sicht zur Schonung gro&szlig;er Steuers&uuml;nder f&uuml;hrte. Zwei Untersuchungsaussch&uuml;sse des Landtags bem&uuml;hten sich um Aufkl&auml;rung.<br>\nF&uuml;r die falschen Expertisen wurde der Gutachter vom Berufsgericht verurteilt. Zudem klagten die Betroffenen erfolgreich Schadenersatz bei ihm ein. (&hellip;)<br>\nDas Bedauern des Ministers geht dem Ex-Fahnder Schmenger, der heute als Steuerberater und Dozent arbeitet, jedenfalls nicht weit genug. &bdquo;Ich h&auml;tte mir ein klareres Bedauern des Ministers gew&uuml;nscht&ldquo;, sagte er. &bdquo;Der Grundsatz muss lauten: Wer mobbt, fliegt raus. So steht es auch im Beamtenrecht.&ldquo;<br>\nDie verantwortlichen F&uuml;hrungskr&auml;fte im Finanzamt, der Oberfinanzdirektion und im Finanzministerium seien trotzdem nicht disziplinarrechtlich belangt worden. &bdquo;Es w&auml;re angebracht, wenn der Minister diesen Fehler von damals heute deutlich macht &ndash; auch damit sich solche unw&uuml;rdigen Vorg&auml;nge nicht wiederholen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/rhein-main\/steuerfahnder-affaere-in-hessen-einigung-mit-steuerfahndern-a-1385150\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Von einer echten Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Vorg&auml;nge kann keine Rede sein &ndash; die m&uuml;sste anders aussehen, oder? Vor allem: Wer ist denn nun eigentlich verantwortlich &ndash; lediglich die gutachtende Person?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wirtschaftsweiser h&auml;lt Achtstundentag f&uuml;r &ldquo;veraltet&rdquo;<\/strong><br>\nEin lockereres Arbeitszeitgesetz: Daf&uuml;r pl&auml;diert der Sachverst&auml;ndigenrat laut einem Bericht. Dass die Arbeit mit dem Feierabend ende, sei &ldquo;veraltet&rdquo;, sagte der Chef der Wirtschaftsweisen.<br>\n&ldquo;Flexiblere Arbeitszeiten sind wichtig f&uuml;r die Wettbewerbsf&auml;higkeit deutscher Unternehmen&rdquo;, sagte der Vorsitzende der f&uuml;nf sogenannten Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;. &ldquo;Die Vorstellung, dass man morgens im B&uuml;ro den Arbeitstag beginnt und mit dem Verlassen der Firma beendet, ist veraltet.&rdquo;<br>\nBisher schreibt das Arbeitszeitgesetz vor, dass ein Arbeitnehmer in der Regel nicht mehr als acht Stunden am Tag arbeiten darf. Arbeitgeber fordern schon lange immer wieder, diese Vorgaben zu lockern.<br>\nAuch bei den Sondierungen f&uuml;r eine Jamaikakoalition ist das ein Streitpunkt. FDP und Union k&ouml;nnen sich vorstellen, das Arbeitszeitgesetz flexibler zu gestalten. Die Gr&uuml;nen sind allerdings bisher klar gegen eine Aufweichung t&auml;glicher H&ouml;chstarbeitszeiten und Ruhezeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/wirtschaftsweiser-haelt-acht-stunden-tag-fuer-veraltet-a-1177631.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Schon Das j&uuml;ngste Jahresgutachten der sogenannten Wirtschaftsweisen konnte man angesichts der v&ouml;lligen realit&auml;tsferne der Empfehlungen nur als verfr&uuml;hten Karnevalsscherz deuten. Nun legt der Vorsitzende des Sachverst&auml;ndigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, so der offizielle Name, nach und bezeichnet geregelte Arbeitszeiten als &bdquo;veraltet&ldquo;. So kann nur jemand sprechen, der von den Arbeitsbedingungen in der Industrie keine Ahnung hat und sich lebenslang nur im universit&auml;ren Elfenbeinturm bewegt hat. Man fragt sich sowieso weshalb diese Karnevalstruppe &uuml;berhaupt noch besteht und f&uuml;r teures Steuergeld Jahr um Jahr bizarre Gutachten produzieren darf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Story im Ersten: Der Rentenreport<\/strong><br>\nIn keinem anderen Land in Europa ist das Armutsrisiko im Alter so hoch wie in Deutschland, lesen wir immer wieder in den Schlagzeilen. &ldquo;Jeder Zweite ist von Altersarmut bedroht!&rdquo;, warnt Ver.di. Experten des Instituts der Deutschen Wirtschaft argumentieren anders: Auch in Zukunft werde Armut Rentner viel weniger treffen als andere Altersgruppen. Welche Aussage stimmt?<br>\nArmutsrisiko f&uuml;r Rentner steigt tats&auml;chlich<br>\nTats&auml;chlich haben knapp 80 Prozent der Deutschen Angst vor Altersarmut. Sind die Existenz&auml;ngste begr&uuml;ndet? Ist das Rentensystem unsolidarisch? Die Autorin Christine R&uuml;tten geht den Fragen im &ldquo;Rentenreport&rdquo; mit eigenen Umfragen und einer aufwendigen Datenanalyse auf den Grund und kommt zu erschreckenden Ergebnissen.<br>\nEin Rentner auf dem Heimweg nach dem Einkauf.Klaus Dieter Meuer auf dem Heimweg nach dem Einkauf.<br>\nDas Armutsrisiko f&uuml;r Rentner steigt tats&auml;chlich. In Offenbach bei Frankfurt ist es derzeit am gr&ouml;&szlig;ten. So sind bereits heute &uuml;ber die H&auml;lfte der Menschen, die bei der Offenbacher Tafel jeden Dienstag f&uuml;r Lebensmittel anstehen, Rentner &ndash; wie Klaus Dieter Meuer. Seine Rente reicht nicht einmal f&uuml;r das Existenzminimum. Wie viele wird dieses Schicksal in Zukunft treffen? Wer muss sich tats&auml;chlich Sorgen machen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/sendung\/der-rentenreport-110.html\">Das Erste<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>BAG W: Bald &uuml;ber eine Million Wohnungslose in Deutschland<\/strong><br>\nNach Einsch&auml;tzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe hat die Zuwanderung die Gesamtsituation &ldquo;dramatisch versch&auml;rft&rdquo;. Die Ursachen f&uuml;r die Not liegen jedoch in einer verfehlten Wohnungspolitik<br>\nEs wird in Deutschland an Wohnungen fehlen, hie&szlig; es 2012 und dann im September 2015 noch deutlicher. Es fehlt an Wohnungen, hei&szlig;t es jetzt im Herbst 2017 und es werden noch viel mehr Wohnungen fehlen, n&auml;mlich f&uuml;r sch&auml;tzungsweise 1,2 Millionen Menschen.<br>\nDie aktuelle Sch&auml;tzung stammt von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W), einem eingetragenen Verein, der ein soziales Ziel verfolgt, n&auml;mlich die Hilfe f&uuml;r Wohnungslose. Eine amtliche Statistik w&auml;re m&ouml;glich, berichtet die Zeit, gibt es aber noch nicht. Eine in Regionen differenzierte Aufschl&uuml;sselung amtlicher Zahlen w&uuml;rde mehr sichtbar machen.<br>\nBis dahin w&uuml;rden die bundesweiten Sch&auml;tzungen der BAG W bisher als Referenz f&uuml;r &ldquo;bundesweite Daten&rdquo; gelten. F&uuml;r das vergangene Jahr sch&auml;tzt die Bundesarbeitsgemeinschaft die Zahl der Wohnungslosen deutschlandweit auf 860.000. Bis 2018 prognostiziert sie 1,2 Millionen wohnungslose Menschen. Sie hat offenkundig wenig oder gar kein Vertrauen in eine Verbesserung der Situation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/BAG-W-Bald-ueber-eine-Million-Wohnungslose-in-Deutschland-3890290.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wer nicht mit den USA in der UNO stimmt, muss bestraft werden<\/strong><br>\nRepublikanische Abgeordnete haben einen Gesetzentwurf eingereicht, der die von Trump gefeierte &ldquo;American First&rdquo;-Strategie einigerma&szlig;en undiplomatisch verst&auml;rken w&uuml;rde<br>\nSelbst unter Donald Trump und seiner Parole &ldquo;America first&rdquo; d&uuml;rfte der von zwei republikanischen Abgeordneten eingereichte Gesetzentwurf keine gro&szlig;e Chance haben. Aber er manifestiert die nationalistische Sto&szlig;richtung der Rechten, die mit Trump nach oben gesp&uuml;lt wurden. Es geht um den Anfang November eingebrachten United Nations Voting Accountability Act, nach dem die US-Regierung den Staaten jede Unterst&uuml;tzung entziehen sollte, die gegen eine Haltung der US-Regierung in den Vereinten Nationen opponieren. Gefordert ist also Unterwerfung und Gefolgschaft in der angeblich freien Welt des Westens.<br>\nDer Entwurf kommt von Louie Gohmert aus Texas, der auch deutschen Migrationshintergrund hat und gelegentlich sehr schr&auml;ge Meinungen vertritt. Er ist mit der Tea-Party-Bewegung verwoben, die mit der Pr&auml;sidentschaft von Obama aus rechtsnationalen Bewegungen entstanden ist und die Republikanische Partei in eine extreme Ecke getrieben hat, aus der dann letztlich Donald Trump als unvorhergesehener Kandidat hervorgesp&uuml;lt wurde.<br>\nGohmert jedenfalls findet es gut, wenn Staaten, die sich nicht hinter die Interessen von Washington &ndash; egal, um was geht &ndash; stellen, diszipliniert werden, indem ihnen Unterst&uuml;tzung entzogen wird. Mit dieser &ldquo;Soft Power&rdquo; arbeiten die USA freilich schon immer, beispielsweise bei dem Versuch, die Einrichtung des Internationalen Strafgerichtshofs zu ver- und dann zu behindern. Das ist Diplomatie, Gohmert scheint dies aber verpflichtend machen zu wollen, um f&uuml;r Abschreckung zu sorgen. Dem Pr&auml;sidenten wird freilich ein Entscheidungsspielraum gelassen. Er k&ouml;nnte nationale Interessen geltend machen und m&uuml;sste diese in einem Schreiben an den Kongress ausf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wer-nicht-mit-den-USA-in-der-UNO-stimmt-muss-bestraft-werden-3888107.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wo bleibt die Wut?<\/strong><br>\nKaum jemand emp&ouml;rt sich &uuml;ber die vielen Steuerschlupfl&ouml;cher, die Reiche nutzen k&ouml;nnen. Stattdessen herrscht Ehrfurcht vor ihrem Reichtum. Warum blo&szlig;?<br>\nDa ist sie nun also, die n&auml;chste weltweit unter t&ouml;nendem Titel medial aufbereitete Schreckensmeldung aus der Offshore-Republik Steueroasien. Nach den Panama Papers vom vergangenen Jahr jetzt die Paradise Papers. Wie schon die vergangenen Enth&uuml;llungen enthalten die neuesten Papiere keineswegs &uuml;berwiegend kriminelle Handlungen, sondern legale Steuertricks vor allem der Reichen und Ultrareichen.<br>\nDoch das macht sie zugleich erst wirklich brisant. Sie dokumentieren gewisserma&szlig;en die legale Basis von illegalen Gesch&auml;ften, denn sie zeigen letztlich auch, wie breit Steuer- und damit soziale Verantwortungsvermeidung inzwischen akzeptiert sind. Das betrifft in erster Linie die Politik, deren Vertreter nicht zuletzt ebenfalls von der Steuerumgehung profitieren. [&hellip;]<br>\nUnsere Gesellschaft ist immer noch von einer Ideologie durchdrungen, f&uuml;r die der Staat ein rotes Tuch ist. Demnach sind nicht Steuervermeidung oder -hinterziehung das Problem, sondern dass der Staat &uuml;berhaupt finanzielle Beitr&auml;ge einfordert. Steuerpflicht kommt hier einem Raub gleich. Und vor dem Hintergrund einer vermeintlichen Leistungsethik werden Ultrareiche eher mit Ehrfurcht oder Neid, nicht aber mit Wut bedacht.<br>\nDiese Ideologie, auch bekannt unter dem inzwischen zum Unwort gewordenen Namen Neoliberalismus, entstand auch als Reaktion auf die keynesianisch gepr&auml;gte westliche Nachkriegsordnung. [&hellip;]<br>\nWenn Politik Ultrareichen und Gro&szlig;konzernen mit Hilfe von Steuerschlupfl&ouml;chern die Profite auch bei r&uuml;ckl&auml;ufigem Wirtschaftswachstum sichert, bedeutet das Pseudo-Politik. Sie verst&auml;rkt die Spaltung der westlichen Gesellschaften, nicht nur zwischen ganz oben und allen anderen, sondern auch den Kampf dieser anderen, der wenig(er) gut Bemittelten, gegeneinander. Dieser Kampf muss aufh&ouml;ren, wenn wir gemeinsam den Kampf gegen die wirklichen Ungerechtigkeiten unserer Gesellschaft und der Welt aufnehmen wollen. Er w&auml;re unsere Wut wert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-11\/paradise-papers-steuerbetrug-eu-globalisierung\">ZEIT.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Freiz&uuml;gigkeit f&uuml;r Panzer<\/strong><br>\nDie EU dr&auml;ngt ihre Mitglieder zur stetigen Aufstockung ihrer Milit&auml;retats und fordert den Ausbau der Verkehrskorridore gem&auml;&szlig; den Aufmarschpl&auml;nen der Streitkr&auml;fte. Bei der Notifizierung f&uuml;r die neue &ldquo;PESCO&rdquo;-Milit&auml;rkooperation, die beim heutigen Treffen der EU-Verteidigungsminister erfolgen soll, m&uuml;ssen sich s&auml;mtliche teilnehmenden Staaten zur kontinuierlichen Erh&ouml;hung ihres Streitkr&auml;ftehaushalts verpflichten. Die Ma&szlig;nahme diene dazu, der Union &ldquo;strategische Autonomie&rdquo; zu sichern, hei&szlig;t es erl&auml;uternd &ndash; milit&auml;rische Unabh&auml;ngigkeit von den USA. Auch sollten, um die rasche Verlegbarkeit von Truppen in Europa zu gew&auml;hrleisten, die &ldquo;Transeurop&auml;ischen Transportnetzwerke&rdquo; (Trans-European Network for Transport, TEN-T) auf ihren logistischen Nutzen f&uuml;r die Streitkr&auml;fte &uuml;berpr&uuml;ft werden, fordert die EU-Kommission. Verkehrskommissarin Violeta Bulc verlangt dar&uuml;ber hinaus &ldquo;Priorit&auml;t f&uuml;r den milit&auml;rischen Bedarf&rdquo; in der Verkehrsplanung. Ein neues NATO-Hauptquartier, das sich mit milit&auml;rischer Mobilit&auml;t in Europa befasst, k&ouml;nnte in Deutschland angesiedelt werden. (&hellip;)<br>\nErg&auml;nzend bereitet die Union einen &ldquo;Aktionsplan&rdquo; zur Verbesserung der milit&auml;rischen Mobilit&auml;t in Europa vor. Dazu hat die EU-Kommission am Freitag ein erstes Papier vorgelegt. Hintergrund sind nicht zuletzt Erfahrungen aus der zu Jahresbeginn begonnenen Verlegung nordamerikanischer, aber auch europ&auml;ischer NATO-Truppen nach Polen und in die baltischen Staaten.[7] Dabei hat sich gezeigt, dass vor allem in den &ouml;stlichen Mitgliedstaaten Stra&szlig;en, Br&uuml;cken oder Unterf&uuml;hrungen den NATO-Standards nicht entsprechen und f&uuml;r schweres Kriegsger&auml;t zum Teil nicht befahrbar sind. Hinzu kommt, dass der Transit ausw&auml;rtiger Truppen vom jeweiligen Transitstaat genehmigt werden muss. &ldquo;Die schnelle und eilige Bewegung milit&auml;rischen Personals und milit&auml;rischer Ausr&uuml;stung durch die EU&rdquo; werde heute &ldquo;von einer Anzahl physischer, juristischer und regulatorischer Barrieren gehindert&rdquo;, konstatiert die Kommission; dabei gehe es etwa um &ldquo;Infrastruktur, die das Gewicht eines Milit&auml;rfahrzeugs nicht tragen kann&rdquo;, aber auch um &ldquo;umst&auml;ndliche Zollabfertigung und andere Prozeduren&rdquo;.[8] Um &ldquo;auf Krisen vorbereitet zu sein&rdquo;, m&uuml;sse man &ldquo;sicherstellen, dass Truppen und Ausr&uuml;stung rasch und problemlos bewegt werden k&ouml;nnen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7444\/\">German-Foreign-Policy.com<\/a>\n<p><em>Lesen Sie zum EU-Verteidigungsministertreffen bitte auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41054\">Die Vorbereitung auf den Krieg wird zum allt&auml;glichen Gesch&auml;ft: bei der NATO, bei der EU etc. Und wichtige Medien mischen mit<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Volle Kassen &ndash; und doch mit dem Tafelsilber zum Flohmarkt?<\/strong><br>\nIn dieser Woche geht es ums Geld. Und die Wunschliste der Jamaikaner von CDU, CSU, FDP und Gr&uuml;nen ist lang. &ldquo;Soli&rdquo;-Abbau 20 Milliarden Euro &ndash; pro Jahr. Entlastung kleinerer und mittlerer Einkommen (Mittelstandsbauch weg) bis zu 30 Milliarden.<br>\nAusweitung der M&uuml;tterrente 7 Milliarden. Bildung und Forschung inklusive Digitalisierung der Schulen 12 Milliarden. H&ouml;herer Kinderfreibetrag und Kindergeld 6 Milliarden &ndash; pro Jahr. Und so weiter.<br>\nDazu kommen noch steigende Verteidigungsausgaben. Wenn die neue Bundesregierung die Zusagen an die Nato einhalten will, muss sie ihren Verteidigungsetat bis 2024 von derzeit 1,2 auf 2,0 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) anheben. Bisher fehlen bis zu 25 Milliarden bis zu diesem Ziel. Und der Brexit wird Deutschlands EU-Zahlungen auch noch zus&auml;tzlich belasten.<br>\nAuch wenn es keine 100-Milliarden-Wunschliste mehr sein sollte, wie sie Experten errechnet haben. Es reicht hinten und vorne nicht. (&hellip;)<br>\nDoch alle gesetzlichen &Auml;nderungen, denen der Bundesrat zustimmen muss, m&uuml;ssen wieder an der SPD vorbei. Die hat n&auml;mlich mit ihren Regierungsbeteiligungen in den L&auml;ndern die M&ouml;glichkeit, Zustimmungsgesetze der Bundesregierung im Bundesrat zu blockieren.<br>\nUnd jetzt kommt das Tafelsilber ins Spiel. Der Bund ist, Stand Ende 2015, direkt oder indirekt an gut 100 Unternehmen in gr&ouml;&szlig;erem Umfang beteiligt und in kleinerem Umfang an gut 500 Unternehmen. Da stellt sich den Jamaikanern die Frage, was kann weg? Zuallererst fallen einem da die Anteile an der Telekom, der Post und der Bahn ein. Zudem die in der Finanzkrise zur St&uuml;tzung gekauften Anteile an der Commerzbank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/politik\/parteien-volle-kassen---und-doch-mit-dem-tafelsilber-zum-flohmarkt-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-171112-99-833596\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Abr&uuml;sten Statt Aufr&uuml;sten&ldquo;<\/strong><br>\nUnter diesem Motto werden zurzeit Unterschriften gesammelt. Hier <a href=\"https:\/\/youtu.be\/MxUhc2ocSl8\">ein Video von Uli Gellermann auf Weltnetz TV<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/171114-Aufruf-abruesten-statt-aufruesten.pdf\">hier ein PDF des Aufrufs<\/a> zum unterschreiben.\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Russen sollen sich auch in Katalonien eingemischt haben<\/strong><br>\nEine Million Menschen haben am Wochenende f&uuml;r die Freiheit der politischen Gefangenen und die Unabh&auml;ngigkeit von Spanien demonstriert<br>\nEs ist ein beliebtes Spiel, das weltweit immer gr&ouml;&szlig;eren Anklang findet: Wenn man sich Vorg&auml;nge nicht erkl&auml;ren kann oder will, dann wird schnell nach einer Hand gesucht, die im Hintergrund die Vorg&auml;nge steuert. Und man wird in den letzten Jahren immer &ouml;fter in Russland f&uuml;ndig, das auch schon als &ldquo;existenzielle Bedrohung&rdquo; gilt. Nun ist auch die rechte spanische Regierung auf diesen Zug aufgesprungen, angeschoben hatte ihn allerdings die gro&szlig;e Tageszeitung El Pa&iacute;s Ende September, die den Sozialdemokraten (PSOE) nahe steht (Wenig &uuml;berraschend: Auch in Katalonien sollen &ldquo;russische Beeinflussungskampagnen&rdquo; am Werk sein).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Russen-sollen-sich-auch-in-Katalonien-eingemischt-haben-3890128.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wann kommt eigentlich der erste Journalist auf die Idee, dass &bdquo;die Russen&ldquo; auch f&uuml;r den Tod Jesu, den Drei&szlig;igj&auml;hrigen Krieg, die Pest und Dieter Bohlen verantwortlich sind?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-41080","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41080","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41080"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41080\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41083,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41080\/revisions\/41083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41080"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41080"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41080"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}