{"id":41104,"date":"2017-11-16T08:23:40","date_gmt":"2017-11-16T07:23:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104"},"modified":"2017-11-16T08:23:40","modified_gmt":"2017-11-16T07:23:40","slug":"hinweise-des-tages-3001","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104#h01\">Jamaika-Sondierungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104#h02\">Das deutsche Regierungs-Personal auf dem Weg nach Europa?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104#h03\">Eigenartige Zeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104#h04\">Der Job laugt die Deutschen restlos aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104#h05\">Wie viel Kinderarbeit steckt in deutschen Autos?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104#h06\">&bdquo;Wir m&uuml;ssen wissen, wer besonders gef&auml;hrdet ist&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104#h07\">Bei Stuttgart 21 muss jetzt ein Wunder geschehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104#h08\">&Uuml;berwachungsexporte: EU legt Reform vor, doch Regierungen und Industrie drohen mit Blockade<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104#h09\">Eine Operation nahe am Herzen der Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104#h10\">Nur die halbe Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104#h11\">Millionen neue Kranke: USA senken Richtwert f&uuml;r Bluthochdruck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104#h12\">Bundesregierung leugnet Saudi-Arabiens Krieg im Jemen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104#h13\">House Passes $700 Billion Military Spending Bill<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104#h14\">Schon geh&ouml;rt? Russland schr&auml;nkt die Meinungs- und Pressefreiheit ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41104#h15\">Zu guter Letzt: Breaking news! Russia funded Russian elections &ndash; BuzzFeed &lsquo;secret finding&rsquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Jamaika-Sondierungen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Jamaika setzt die deutsche Sicherheit aufs Spiel<\/strong><br>\nDeutschlands Verteidigungsf&auml;higkeit droht, in den Sondierungsgespr&auml;chen &uuml;ber ein Jamaika-B&uuml;ndnis unter die R&auml;der zu geraten. Dabei sind wir l&auml;ngst nur noch bedingt einsatzbereit. [&hellip;]<br>\nUnsere europ&auml;ischen und transatlantischen Nachbarn und Partner erwarten ausnahmslos einen angemessenen deutschen Beitrag zur Verteidigung Mitteleuropas wie auch f&uuml;r internationale Friedenseins&auml;tze. [&hellip;]<br>\nNehmen wir an, der Westen inklusive Amerikas setzte alle wirtschaftlichen Sanktionen gegen&uuml;ber Russland aus. Damit w&uuml;rde die Besetzung der Krim, die Invasion in der Ostukraine, der st&auml;ndige Medienkrieg mitsamt abartiger Kriegspropaganda durch russische Medien und Trolle wie auch die Einsch&uuml;chterungspolitik gegen&uuml;ber anderen Staaten Osteuropas mit einem Schlag als hinnehmbare Aktion akzeptiert sein. Sinnvolle Aktivit&auml;ten gegen weitere Aggressionen Russlands gibt es, unterhalb der Erkl&auml;rung eines begrenzten Kriegs, nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass Russland nunmehr weitere milit&auml;rische Aktionen in Richtung Westen starten wird, steigt erheblich. Es gibt dann aber nichts mehr, was man mit Aussicht auf Erfolg noch tun k&ouml;nnte. Es geht also um eine Einladung zur Fortf&uuml;hrung der Aggressionspolitik, um endlich die &bdquo;russische Welt einzusammeln.&ldquo; Solange die Moskauer F&uuml;hrung das Zelebrieren von Spannungen mit dem Ausland zur Festigung ihrer Herrschaft zu ben&ouml;tigen glaubt, ist keine plausible Option zur Aufgabe von Sanktionen zu erkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/jamaika-setzt-die-deutsche-sicherheit-aufs-spiel-15291811.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Weiter geht die geistige Mobilmachung in der transatlantischen FAZ.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kampf um den Soli: Wie Lobbyisten sich f&uuml;r Steuerentlastungen f&uuml;r Reiche einsetzen<\/strong><br>\nBei den aktuellen Jamaika-Sondierungsgespr&auml;chen spielt auch die Abschaffung des &bdquo;Solis&ldquo; eine gro&szlig;e Rolle. Was auf den ersten Blick als Ma&szlig;nahme zur Steuerentlastung f&uuml;r alle erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinschauen vor allem als ein Lobbyprojekt von Unternehmerverb&auml;nden. Wir haben uns deren Lobbyarbeit genauer angeschaut. [&hellip;]<br>\nWas vielen nicht bekannt ist: Die Soli-Streichung wird nicht nur von der FDP mit aller Vehemenz in die Verhandlungen eingebracht, sondern auch von zahlreichen Lobbyverb&auml;nden wie dem Verband &bdquo;Die Familienunternehmen&ldquo; oder der arbeitgeberfinanzierten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).<br>\nDeren Botschaft: Von der Soli-Abschaffung profitieren alle B&uuml;rgerInnen. Doch die Fakten zeigen: Profitieren w&uuml;rden vor allem Reiche und gro&szlig;e Unternehmen. Schlie&szlig;lich w&uuml;rde eine Familie mit zwei Kindern erst ab einem Bruttoeinkommen von &uuml;ber 4.000 Euro den Soli zahlen. Zudem f&auml;llt er bei der Kapitalertragssteuer und K&ouml;rperschaftssteuer an, also Steuern, die vor allem Reiche und Konzerne betreffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2017\/11\/kampf-um-den-soli-wie-lobbyisten-versuchen-eine-reichensteuer-zu-begraben\/\">Lobby Control<\/a><\/li>\n<li><strong>Zivilgesellschaft an Jamaika: CETA nicht ratifizieren!<\/strong><br>\nMehr als 20 zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter auch Attac, fordern die Parteien CDU, CSU, FDP und B&uuml;ndnis90\/Die Gr&uuml;nen heute in einem Offenen Brief dazu auf, das Handels- und Investitionsschutzabkommen der EU mit Kanada CETA nicht zu ratifizieren.<br>\nCETA ist bereits in Teilen vorl&auml;ufig in Kraft getreten und muss nun von den EU-Mitgliedstaaten ratifiziert werden. Die 22 Organisationen aus den Bereichen Kultur, Wohlfahrtspflege, Arbeitnehmerrechten, Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz kritisieren unter anderem die Errichtung einer Investitionsschutz-Paralleljustiz und die Gef&auml;hrdung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen sowie des Vorsorgeprinzips der EU. (&hellip;)<br>\nDer jetzt zur Ratifizierung vorliegende Text ist nach wie vor problematisch und abzulehnen. Er enth&auml;lt weiterhin die Errichtung einer Investitionsschutz-Paralleljustiz, er gef&auml;hrdet weiterhin &ouml;ffentliche Dienstleistungen der Daseinsvorsorge und das f&uuml;r die Wahrung sozialer und &ouml;kologischer Standards essentielle Vorsorgeprinzip der EU. Dar&uuml;ber hinaus stellt er eine Gefahr f&uuml;r verschiedene Wirtschaftsbranchen dar wie z.B. die Landwirtschaft und die Kulturwirtschaft.<br>\nAuch die Vereinbarkeit des Vertrags und insbesondere seiner Investitionsschutzregelungen mit dem Europ&auml;ischen Recht wird derzeit noch auf Antrag Belgiens vom Europ&auml;ischen Gerichtshof &uuml;berpr&uuml;ft.<br>\nWir wissen, dass internationale Zusammenarbeit gerade in heutiger Zeit ein hohes Gut und wichtiges Ziel ist. Deshalb betonen wir, dass wir nicht f&uuml;r weniger internationale, sondern mehr internationale Kooperation eintreten und keine Gegner von Handelsabkommen sind. Genauso richtig ist aber auch, dass es von zentraler Bedeutung ist, die richtigen Akzente bei der Gestaltung der Globalisierung zu setzen, f&uuml;r hohe soziale und &ouml;kologische Standards, f&uuml;r einen effektiven Schutz &ouml;ffentlicher und gemeinn&uuml;tziger Dienstleistungen und einen fairen Handel. Der vorliegende CETA-Vertragsentwurf tut dies nicht. Er leistet damit auch denjenigen Vorschub, die internationale Kooperation grunds&auml;tzlich mit nationalistischen Motiven bek&auml;mpfen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/zivilgesellschaft-an-jamaika-ceta-nicht-ratifizieren\/\">attac<\/a><\/li>\n<li><strong>Familiennachzug: Lindner auf AfD-Trip<\/strong><br>\nNachdem der Vorsitzende der rechten AfD, Alexander Gauland, am Dienstag an CSU und FDP dringend appelliert hatte, &raquo;in Sachen Familiennachzug hart zu bleiben&laquo;, sprang Lindner am Mittwoch auf den Zug auf. Der Familiennachzug m&uuml;sse, von Einzelf&auml;llen abgesehen, weiterhin ausgesetzt bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/321843.familiennachzug-lindner-auf-afd-trip.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Da sitzen die falschen bei den Sondierungen beieinander und die richtigen nebeneinander im Bundestag. Nicht Jamaika, sondern die Bahamas haben eine Mehrheit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schr&ouml;der h&auml;lt Neuwahl im Jahr 2019 f&uuml;r m&ouml;glich<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) h&auml;lt eine Neuwahl des Bundestags im Jahr 2019 f&uuml;r m&ouml;glich. &bdquo;Wenn Jamaika dazu f&uuml;hrt, dass die CSU bei der Landtagswahl in Bayern die Mehrheit verliert, wird sie die Koalition sprengen&ldquo;, sagte Schr&ouml;der der neuen Ausgabe der Wochenzeitung &bdquo;Die Zeit&ldquo;. &bdquo;Dann werden wir 2019 sehr interessante Neuwahlen haben.&ldquo; In Bayern wird im kommenden Herbst der Landtag neu gew&auml;hlt. Der SPD empfiehlt Schr&ouml;der f&uuml;r den Fall des Scheiterns der Jamaika-Sondierungen, nicht in eine gro&szlig;e Koalition einzutreten. Wenige Tage nach der Bundestagswahl hatte er noch kritisiert, die SPD habe sich zu fr&uuml;h auf die Opposition festgelegt.<br>\nMit Blick auf den Zustand seiner Partei sagte Schr&ouml;der, die SPD d&uuml;rfe sich nun nicht in Personaldebatten aufreiben. &bdquo;Bei der SPD gibt es gute Leute wie Andrea Nahles und Olaf Scholz&ldquo;, sagte er. Zudem hob er die Leistung des ehemaligen SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel hervor: &bdquo;Mich bedr&uuml;ckt, dass einer der Begabtesten, Sigmar Gabriel, nicht die Wertsch&auml;tzung erh&auml;lt, die er verdient.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/gerhard-schroeder-haelt-neuwahlen-2019-fuer-moeglich-15293789.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Die Niedersachsenfraktion der SPD bringt sich in Stellung. Zun&auml;chst r&auml;t Schr&ouml;der von einer Personaldebatte ab und dann empfiehlt er die falschen Leute. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Das deutsche Regierungs-Personal auf dem Weg nach Europa?<\/strong><br>\nDie erkennbare Unlust und Konzeptionslosigkeit der amtierenden Kanzlerin, was die Bildung einer neuen Regierung angeht, k&ouml;nnte Ausdruck einer ganz anderen Planung sein. Es mehren sich die Anzeichen, dass Sch&auml;uble und Merkel &ndash; und andere Spitzenpolitiker der Union &ndash; an einer Europ&auml;isierung der nationalen Politik arbeiten. Das k&ouml;nnte nach der n&auml;chsten Europawahl 2019 auf Sch&auml;uble als ersten gesamteurop&auml;ischen Finanzminister und Merkel als n&auml;chste EU-Kommissionspr&auml;sidentin hinauslaufen. Und damit auf eine Fortsetzung des Kaputtsparens ganzer L&auml;nder und der Umverteilung von privatem und Volkseigentum mit vielfach gr&ouml;&szlig;erer Macht. (&hellip;)<br>\nDen Homo Politicus kann der Bundestagspr&auml;sident Sch&auml;uble nicht abstreifen. Das demonstrierte er am vergangenen Freitag (10.11.2017) als er den Pr&auml;sidenten des Europ&auml;ischen Parlaments (und Nachfolger von Martin Schulz), Antonio Tajani von der konservativen Forza Italia zu einem Antrittsbesuch im Berlin empfing. Der europ&auml;ischen Idee m&uuml;sse &bdquo;durch Reformen strukturell und inhaltlich neue Kraft gegeben&ldquo; werden, betonten die beiden. Und hatten daf&uuml;r auch schon ganz konkrete Vorstellungen: Es bed&uuml;rfte einer &bdquo;verst&auml;rkten Differenzierung der europ&auml;ischen Entscheidungsebenen, um Verantwortlichkeiten deutlicher zu machen. Auch sei es w&uuml;nschenswert, Wahlen zum Europ&auml;ischen Parlament regelm&auml;&szlig;ig mit supranationalen Spitzenkandidaten der parlamentarischen Parteigruppierungen zu bestreiten&ldquo;. [8] Ein k&uuml;nftiger Europ&auml;ischer Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble w&uuml;rde dieser Vorstellung ja sehr gut entsprechen. Dazu passt auch, dass der Sch&auml;uble-Besucher Tajani, sogleich einen Vorsto&szlig; machte in Sachen viel mehr Geld aus Steuern f&uuml;r die EU, wie Telepolis heute berichtete [11]. (&hellip;)<br>\nOb es da nur Zufall ist, dass der Standard, Leitmedium in &Ouml;sterreich mit inzwischen auch deutschem Ableger, &uuml;ber informelle Pl&auml;ne berichtete, die &bdquo;aus den Parteizentralen nach au&szlig;en dringen&ldquo; [9]. Die W&auml;hler in Europa m&uuml;ssen das Gef&uuml;hl haben, dass sie ihr Regierungschefs auch auf EU-Ebene w&auml;hlen k&ouml;nnen, so wie de facto zu Hause bei den nationalen Wahlen, wird ein namentlich nicht genannter Abgeordneter zitiert. Bei den letzten Europawahlen im Jahr 2014 habe es mit dem luxemburgischen Premierminister und Chef der Eurogruppe Jean-Claude Juncker und dem Pr&auml;sidenten des EU-Parlaments Martin Schulz diesbez&uuml;glich einen Testlauf gegeben.<br>\nDie n&auml;chste Europawahl soll 2019 stattfinden. Bei den Christdemokraten im Europaparlament werde die deutsche Kanzlerin Angela Merkel als Wunschkandidatin f&uuml;r das Amt des EU-Kommissionspr&auml;sidenten gehandelt. Sollte sie sich als EU-weite Spitzenkandidatin zur Verf&uuml;gung stellen, sei sie parteiintern kaum zu schlagen, hei&szlig;t es. Damit w&auml;ren, zumindest aus der Sicht von CDU und Merkel, viele Probleme im Handstreich beseitigt, insbesondere solche aus den Folgen, die die dann vierzehnj&auml;hrige Kanzlerschaft Merkel f&uuml;r Deutschland und Europa hinterlassen haben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cives.de\/das-deutsche-regierungspersonal-auf-dem-weg-nach-europa-6651\">Cives<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eigenartige Zeiten<\/strong><br>\nDer Spiegel vergleicht das Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen mit der Realit&auml;t und kommt zu dem Schluss, dass wir in eigenartigen Zeiten leben. Eigenartig ja, aber nicht die Zeiten, sondern das Gutachten verdienen dieses Attribut.<br>\nDer Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat k&uuml;rzlich der Bundeskanzlerin sein Jahresgutachten 2017\/18 &uuml;berreicht. Henrik M&uuml;ller vom Spiegel fasst dessen Inhalt kurz und korrekt wie folgt zusammen:\n<blockquote><p>\n&laquo;Die ganze Wirtschaft ist in Schwung: Der Bau boomt. Der Export brummt. Viele Deutsche gehen shoppen. Die Stimmung bei den Unternehmen ist rekordverd&auml;chtig gut. [&hellip;] Deutschland stecke in einem &Uuml;berhitzungsszenario, warnt jetzt der Sachverst&auml;ndigenrat [&hellip;]&raquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>M&uuml;ller bem&uuml;ht sich in seinem Artikel redlich, alles was die Sachverst&auml;ndigen in ihrem Gutachten an &bdquo;wissenschaftlichen Erkenntnissen&ldquo; zusammengetragen haben, auch als solche angemessen zu w&uuml;rdigen. Er sieht aber, dass zwischen der Realit&auml;t und den Aussagen der Wirtschaftsweisen eine L&uuml;cke klafft, die nur schwer zu schlie&szlig;en ist. Da er an der Expertise der &bdquo;Wissenschaftler&ldquo; nicht zu zweifeln wagt, entschlie&szlig;t er sich, statt der Aussagen der Weisen, die &bdquo;Zeiten&ldquo; als &bdquo;eigenartig&ldquo; zu bezeichnen:<\/p>\n<blockquote><p>\n&laquo;Dieser Boom weist Eigenartigkeiten auf, die es in fr&uuml;heren Aufschwungsphasen nicht gab.&raquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Sein Versuch, sich die Realit&auml;t so zurechtzubiegen, dass davon die Aussagen der Mehrheit der Wirtschaftsweisen (Mehrheitsweisen) unbeeintr&auml;chtigt bleiben, sind allerdings &auml;u&szlig;erst instruktiv: Sie weisen die Mehrheitsweisen als gef&auml;hrliche marktfundamentalistische Ideologen aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/11\/eigenartige-zeiten\/\">Makroskop<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Keine Arbeitszeit f&uuml;r &ldquo;Wirtschaftsweise&rdquo;<\/strong><br>\nArbeitszeitdebatte: &bdquo;The Walking Dead&ldquo; statt Feierabend?<br>\nDie &ldquo;Wirtschaftsweisen&rdquo; zeichnen sich oft dadurch aus, dass sie nicht richtig liegen mit ihren Prognosen und Vorschl&auml;gen. So ist es auch dieses Mal in der Arbeitszeitdebatte. Es gibt allerdings eine M&ouml;glichkeit, damit sinnvoll umzugehen.<br>\nDie gro&szlig;e Mehrheit der &bdquo;Wirtschaftsweisen&ldquo; hat sich schon oft als nicht besonders weise erwiesen. Sie f&uuml;rchtete zu Unrecht der Mindestlohn w&uuml;rde Arbeitspl&auml;tze kosten oder und die Schuldenbremse helfen, die Haushalte sanieren. Das besorgt allein das Wirtschaftswachstum. Vor allem jedoch die Wachstumsprognosen der Weisen erweisen sich immer wieder als falsch. In den vergangenen zwei Jahrzehnten irrten sich die &Ouml;konomen vom &bdquo;Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung&ldquo; (wie er offiziell hei&szlig;t) fast immer, des &Ouml;fteren sogar gewaltig. So sagten sie im November 2000 f&uuml;r das kommende Jahr ein Wachstum von 2,8 Prozent voraus &ndash; tats&auml;chlich waren es nur 0,6 Prozent. 2008 gingen sie dann davon aus, dass im folgenden Jahr das Wachstum stagnieren werde, tats&auml;chlich ging es um f&uuml;nf Prozent zur&uuml;ck. Seitdem sie derart von der Finanzkrise &uuml;berrascht wurden, zweifeln nicht nur Fachleute an den Empfehlungen der &bdquo;Wirtschaftsweisen&ldquo;. (&hellip;)<br>\nStatt also &uuml;ber das Arbeitszeitgesetz zu diskutieren, sollte die neue Bundesregierung die Arbeitszeit der Wirtschaftsweisen begrenzen. Und zwar auf null Stunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gegenblende.dgb.de\/++co++11ea5d70-c942-11e7-9034-52540088cada\">Gegenblende<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Job laugt die Deutschen restlos aus<\/strong><br>\nSorgen um den Arbeitsplatz macht sich kaum einer im Land. Doch immer mehr Besch&auml;ftigte empfinden den Job als erdr&uuml;ckend. Vor allem in drei Branchen f&uuml;hlen sich Menschen oft &bdquo;arbeitsbedingt ersch&ouml;pft&ldquo;.<br>\nKeine Kraft mehr, sich um Angeh&ouml;rige zu k&uuml;mmern, keinen Nerv, sich richtig mit den Kindern zu besch&auml;ftigten und schon gar keinen Kopf f&uuml;r ein Hobby oder ein Treffen mit Freunden &ndash; vielen Deutschen geht das zunehmend so. Der Job laugt hierzulande immer mehr Besch&auml;ftigte restlos aus, wie eine Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ergeben hat.<br>\n&bdquo;Die Verdichtung im Arbeitsleben und damit der Stress f&uuml;r die Besch&auml;ftigten steigt in vielen Bereichen an. In immer mehr Branchen empfinden die Menschen die Arbeitsbedingungen als belastend&ldquo;, fasst DGB-Chef Reiner Hoffmann das Ergebnis des Index &bdquo;Gute Arbeit 2017&ldquo; zusammen.<br>\n&bdquo;41 Prozent der Befragten haben angegeben, dass sie bedingt durch die Arbeit oft daran gehindert werden, sich mit privaten oder famili&auml;ren Angelegenheiten zu besch&auml;ftigen&ldquo;, so Hoffmann. 15 Prozent erkl&auml;rten demnach, dass das &bdquo;sehr h&auml;ufig&ldquo; der Fall sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article170658089\/Der-Job-laugt-die-Deutschen-restlos-aus.html\">Welt Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Arbeitszeit ist Dreh- und Angelpunkt bei Vereinbarkeit von Privat- und Arbeitsleben<\/strong><br>\nEin Arbeitstag mit Grenzen macht es Besch&auml;ftigten leichter, Privates und Arbeit miteinander zu vereinbaren. Das ist ein zentrales Ergebnis des DGB-Index Gute Arbeit 2017, der heute in Berlin vorgestellt wurde. 55 Prozent der befragten Besch&auml;ftigten w&uuml;nschen sich demnach einen Arbeitstag von &ndash; im Regelfall &ndash; nicht mehr als acht Stunden, neun Prozent gaben an, diese Begrenzung gebe es an ihrem Arbeitsplatz bereits. 46 Prozent der Befragten w&uuml;nschen sich mehr Mitsprache bei der Arbeitszeitgestaltung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++24999bfc-c9dd-11e7-9da9-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie viel Kinderarbeit steckt in deutschen Autos?<\/strong><br>\nDie Weltarbeitsorganisation ILO beklagt, dass Kinderarbeit nicht gen&uuml;gend bek&auml;mpft wird. Amnesty International weist darauf hin, dass auch deutsche Autokonzerne von Kinderarbeit in Afrika profitieren.<br>\nDie Vorw&uuml;rfe sind an die Adresse f&uuml;hrender Elektronikhersteller wie Apple, Samsung oder Sony, aber auch an deutsche Autokonzerne wie BMW, Daimler und Volkswagen gerichtet. Sie sollen laut Amnesty International weiterhin von Kinderarbeit in der Demokratischen Republik Kongo profitieren. Das geht aus einem jetzt ver&ouml;ffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation mit dem Titel &ldquo;Time to recharge&rdquo; (Zeit zum Wiederaufladen) hervor.<br>\nIn den Kobalt-Minen des zentralafrikanischen Landes, aus denen laut Amnesty mehr als die H&auml;lfte des weltweiten Kobaltbedarfs gedeckt wird, riskierten demnach schon Kinder ab sieben Jahren ihr Leben und ihre Gesundheit. Die Menschenrechtsorganisation hatte darauf schon Anfang 2016 in ihrem Bericht &ldquo;This is what we die for&rdquo; (Daf&uuml;r sterben wir) hingewiesen.<br>\nDurch den steigenden Bedarf an effizienten Energiespeichern in Elektroautos, Smartphones und f&uuml;r erneuerbare Energien steige auch die Nachfrage des f&uuml;r diese Technologien verwendeten Kobalts, erkl&auml;rt Amnesty. Doch von den 29 untersuchten Unternehmen sei keines seinen Sorgfaltspflichten zur Offenlegung und Unterbindung von Menschenrechtsverletzungen hinreichend nachgekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/wie-viel-kinderarbeit-steckt-in-deutschen-autos\/a-41381965\">Deutsche Welle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Wir m&uuml;ssen wissen, wer besonders gef&auml;hrdet ist&ldquo;<\/strong><br>\nExpertin Werena Rosenke spricht im Interview &uuml;ber Strategien gegen Wohnungslosigkeit, die angespannte Lage auch auf dem Land und die verheerenden Folgen der Hartz-IV-Gesetze.<br>\nFrau Rosenke, welches Vorurteil &uuml;ber Wohnungslose begegnet Ihnen besonders h&auml;ufig und best&auml;tigt sich doch besonders selten?<br>\nDass das &uuml;berwiegend Menschen sind, die gar keine Wohnung wollen, die die Freiheit suchen und unstet von Ort zu Ort ziehen. Fr&uuml;her wurden sie ja auch &bdquo;nicht Sesshafte&ldquo; genannt. Dabei trifft das auf eine ganz, ganz kleine Gruppe unter den Wohnungslosen zu &ndash; wenn &uuml;berhaupt. Vielmehr w&uuml;nschen sich die meisten Wohnungslosen an erster Stelle eine Wohnung. Und sie bleiben an dem Ort, an dem sie einmal eine Wohnung hatten. Ein weiteres g&auml;ngiges Stereotyp ist, dass es sich bei Obdachlosen vor allem um M&auml;nner handelt, die auf der Parkbank &uuml;bernachten, verwahrlost und alkoholabh&auml;ngig sind. Diese Gruppe, die das Stra&szlig;enbild in Gro&szlig;st&auml;dten mitpr&auml;gt,  ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Wir sch&auml;tzen sie auf 10 bis 12 Prozent.<br>\nDas hei&szlig;t, die meisten Wohnungslosen fallen gar nicht auf?<br>\nGenau, sie versuchen so unauff&auml;llig wie m&ouml;glich zu bleiben, sich normal zu kleiden, um eben nicht als wohnungslos identifizierbar zu sein. So k&ouml;nnen sie sich sicherer f&uuml;hlen und sich im &ouml;ffentlichen Raum unangetastet aufhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/armut-wir-muessen-wissen-wer-besonders-gefaehrdet-ist-a-1387284,0#artpager-1387284-0\">FR Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Immer mehr Menschen ohne Obdach<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen in Deutschland sind nach Einsch&auml;tzungen von Fachleuten wohnungslos. Viele leben in Gemeinschaftsunterk&uuml;nften oder kommen vor&uuml;bergehend privat unter, andere wiederum leben auf der Stra&szlig;e. Besonders dramatisch ist die Situation in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/berlin-immer-mehr-menschen-ohne-obdach.1769.de.html?dram:article_id=400701\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bei Stuttgart 21 muss jetzt ein Wunder geschehen<\/strong><br>\nDas umstrittenste Bahn-Gro&szlig;projekt Deutschlands wird noch teurer und noch sp&auml;ter fertig. Kritiker f&uuml;hlen sich best&auml;tigt und fordern den Baustopp. Doch das ist keine Option, wie ein Baustellen-Besuch zeigt. (&hellip;)<br>\nBauleiter Fischer, sein Jumbo-Bohrwagen und all die anderen 6000 Kollegen legen sich auf der Baustelle m&auml;chtig ins Zeug. Dennoch wird es wohl nichts werden mit der p&uuml;nktlichen Fertigstellung im Jahr 2021. Und je l&auml;nger sich das Projekt verz&ouml;gert, desto mehr kostet es auch. Daf&uuml;r sorgt alleine die allj&auml;hrliche Teuerungsrate. Stand heute wird sich der Umbau des Bahnknotens um mindestens zwei Jahre verz&ouml;gern, und die Kosten werden wohl &uuml;ber die bisher veranschlagten 6,5 Milliarden Euro wachsen. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend nun alle auf das Gutachten warten, &auml;u&szlig;ert sich bei der Bahn niemand offiziell zu dem Thema. Das bleibt Vorstandssache. Aber wer eins und eins zusammenz&auml;hlt und sich auf der Baustelle umsieht und umh&ouml;rt, der kommt zu einem klaren Ergebnis: Es m&uuml;sste schon ein Wunder geschehen, damit Stuttgart 21 im Jahr 2023 in Betrieb gehen kann, und damit der ohnehin schon nachtr&auml;glich erh&ouml;hte Kostenrahmen von 6,5 Milliarden Euro eingehalten werden kann.<br>\nUrspr&uuml;nglich sollte das Projekt 4,5 Milliarden Euro kosten und 2021 fertig sein. Dieser Plan ist l&auml;ngst nicht mehr zu halten, das hatte die Bahn erstmals 2016 indirekt einger&auml;umt; Sie wolle fortan einen Zeitr&uuml;ckstand von 24 Monaten und eine halbe Milliarde einsparen, um Ende 2021 einigerma&szlig;en akkurat fertig zu werden, hie&szlig; es damals. Inzwischen muss man vom Gegenteil ausgehen: Es dauert noch l&auml;nger &ndash; und wird noch viel teurer.<br>\nDamit teilt &ldquo;S 21&rdquo; das Schicksal mit der Flughafenbaustelle &ldquo;BER&rdquo; in Berlin, die schon seit Jahren fertig sein m&uuml;sste und sich zur unendlichen Geschichte entwickelt. Wie der Neubau in Berlin ist auch das Bahnprojekt in Stuttgart umstritten, und man fragt sich: Sind gro&szlig;e Infrastruktur-Projekte in Deutschland &uuml;berhaupt noch machbar?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/stuttgart-im-dunklen-tunnel-1.3748806\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Im Sauseschritt zum Notausgang<\/strong><br>\nHat die Bahn Sicherheitsrisiken bei Stuttgart 21 sch&ouml;ngerechnet? Ein geheimes Rettungsszenario f&uuml;r das Tunnelsystem des Tiefbahnhofs, das Kontext vorliegt, n&auml;hrt diesen Verdacht. Projektkritiker halten die Evakuierungszeiten f&uuml;r realit&auml;tsfremd.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/346\/im-sauseschritt-zum-notausgang-4719.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Uuml;berwachungsexporte: EU legt Reform vor, doch Regierungen und Industrie drohen mit Blockade<\/strong><br>\nMit europ&auml;ischer Sp&auml;hsoftware werden auf der ganzen Welt Menschen illegal &uuml;berwacht, Proteste unterdr&uuml;ckt und Journalisten verfolgt. Die EU-Kommission will den Handel sch&auml;rfer kontrollieren. Doch Druck von Industrieverb&auml;nden und EU-Mitgliedstaaten wie Deutschland k&ouml;nnte die wegweisende Reform verw&auml;ssern. (&hellip;)<br>\nDass der Verkauf solcher &Uuml;berwachungssoftware eine ernste Gefahr f&uuml;r die Menschenrechte darstellt, ist besonders seit dem Arabischen Fr&uuml;hling ein Thema, mit dem sich nationale und europ&auml;ische Wirtschaftspolitik befasst. Damals hackten unter anderem &auml;gyptische und marokkanische Geheimdienste die Handys von Oppositionellen und durchleuchteten ihre gesamte Kommunikation. In Marokko etwa betrieb der Arzt Hisham Almiraat gemeinsam mit zeitweise bis zu 35 Kollegen ein Blog, in dem sie &uuml;ber Proteste und die Demokratiebewegung berichteten. Nach einem gro&szlig;angelegten Angriff auf die Arbeits- und Kommunikationsger&auml;te der Gruppe beendeten die meisten ihre politische Aktivit&auml;t aus Furcht vor weiterer Repression. Almiraat machte weiter, lebt nun aber im Exil, weil ihm in der Heimat mehrj&auml;hrige Haft droht.<br>\nMittlerweile ist es f&uuml;r europ&auml;ische &Uuml;berwachungsfirmen nicht mehr so einfach, Kunden wie Marokko, Iran oder China zu bedienen. Programme und Ger&auml;te zur Aussp&auml;hung sind seit 2015 als sogenannte Dual-Use-Produkte klassifiziert und unterliegen einer Kontrolle, wenn sie aus der EU heraus verkauft werden sollen. Dual-Use-Produkte sind G&uuml;ter, die sowohl f&uuml;r milit&auml;rische wie auch f&uuml;r zivile Zwecke eingesetzt werden k&ouml;nnen. Im Unterschied zu klassischen R&uuml;stungsg&uuml;tern k&ouml;nnen mit &Uuml;berwachungssoftware auch legitime Ziele verfolgt werden. In demokratischen Staaten etwa werden Telefonate Krimineller unter rechtsstaatlichen Bedingungen abgeh&ouml;rt, um Straftaten aufzukl&auml;ren. Internetunternehmen wiederum analysieren live ihre Netzauslastung, um f&uuml;r alle Nutzer die Daten schnellstm&ouml;glich durchzuleiten &ndash; und zwar mit denselben Programmen, mit denen auch die Kommunikation ihrer Kunden durchleuchtet werden k&ouml;nnte. Zwischen legaler und illegaler Verwendung unterscheidet mitunter nur ein H&auml;kchen, das Techniker per Mausklick setzen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/ueberwachungsexporte-eu-legt-reform-vor-doch-regierungen-und-industrie-drohen-mit-blockade\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Eine Operation nahe am Herzen der Demokratie<\/strong><br>\n&bdquo;Eine Operation nahe am Herzen der Demokratie&rdquo;: So bezeichnete Andreas Vo&szlig;kuhle in der m&uuml;ndlichen Verhandlung die Aufgabe, die Grenzen des parlamentarischen Fragerechts zu konkretisieren.<br>\nDie &ouml;ffentliche Verwaltung hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch ver&auml;ndert. Europ&auml;isierung, Privatisierung, eine wachsende Zahl von unabh&auml;ngigen Beh&ouml;rden und &auml;u&szlig;erst offene Regelungsprogramme wie im Regulierungsrecht m&ouml;gen hier als Stichworte gen&uuml;gen. Dadurch entstehen faktische und rechtliche Probleme f&uuml;r die parlamentarische Kontrolle, etwa im Hinblick auf &ouml;ffentliche Unternehmen. In diesem Kontext hat jetzt das Bundesverfassungsgericht ein grundlegendes Urteil gesprochen, das das Parlament und insbesondere die Oppositionsfraktionen nachhaltig st&auml;rkt. Das Urteil f&uuml;gt sich in eine l&auml;ngere Serie von Verfahren mit unterschiedlichen Problemen der parlamentarischen Kontrolle ein &ndash; vom Einsatz der Bundespolizei im f&ouml;deralen System bis zu den Grenzen der parlamentarischen Kontrolle der Nachrichtendienste (BVErfGE 139, 194; BverfG v. 13.10.2016, 2 BvE 2\/15). Die mit knapp 400 Randnummern gewohnt umfangreiche und in der Sache komplexe Entscheidung wird Politik und Rechtswissenschaft in ihren Einzelheiten noch ausf&uuml;hrlich besch&auml;ftigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/verfassungsblog.de\/eine-operation-nahe-am-herzen-der-demokratie\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nur die halbe Geschichte<\/strong><br>\nF&uuml;r viele deutsche Medien ist Carles Puigdemont ein politischer Hasardeur, Mariano Rajoy ein gesetzestreuer Ministerpr&auml;sident, der bisweilen ein wenig &uuml;ber die Str&auml;nge schl&auml;gt. Und am Ende wollen die Katalanen blo&szlig; nicht teilen. Unser Autor widerspricht.<br>\nWenn man in diesen Tagen die Katalonien-Berichterstattung deutscher Medien verfolgt, k&ouml;nnte man meinen, in Spanien sei die Normalit&auml;t wiederhergestellt. Zwar merken Korrespondenten an, der Zentralstaat habe zuletzt ein wenig &uuml;ber die Str&auml;nge geschlagen, doch meist wird das damit entschuldigt, dass der Rechtsstaat gegen Gesetzesbrecher verteidigt werden musste. Und in dieser Hinsicht sei Madrid ja durchaus erfolgreich gewesen. Die Autonomieregierung, die die illegale Abspaltung Kataloniens von Spanien betrieb, ist abgesetzt, Regierungschef Puigdemont wird nach seiner Flucht nach Belgien f&uuml;r politisch isoliert erkl&auml;rt, und am 21. Dezember wird ein neues Parlament gew&auml;hlt, bei dem &ndash; so der spanische Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy &ndash; die &ldquo;schweigende Mehrheit&rdquo; den Unabh&auml;ngigkeitsbef&uuml;rwortern eine Absage erteilen wird. Hinterher geschoben wird dann meistens noch die Erkl&auml;rung, der ganze Konflikt komme daher, dass reiche Katalanen nicht bereit seien, ihren Wohlstand mit &auml;rmeren Regionen zu teilen.<br>\nWiderspr&uuml;che in dieser Darstellung werden mit leichter Hand beiseitegeschoben. So pr&auml;sentierte der Br&uuml;sseler &ldquo;Zeit&rdquo;-Korrespondent Ulrich Ladurner &ndash; den b&uuml;rgerlichen und stets vers&ouml;hnlich auftretenden Puigdemont vergangene Woche allen Ernstes als &ldquo;gef&auml;hrlichen Populisten&rdquo;. Puigdemonts Vorwurf, Spanien gehe autorit&auml;r gegen jede Opposition vor und habe &ldquo;keine Scham, sich des Faschismus zu bedienen&rdquo;, tat Ladurner als europafeindliche Propaganda ab. Dass jemand in Spanien, wo bis heute kein einziges Verbrechen der Franco-Diktatur vor Gericht gebracht wurde und der 1940 hingerichtete katalanische Ministerpr&auml;sident Lluis Companys nach wie vor nicht rehabilitiert ist, tats&auml;chlich vor der R&uuml;ckkehr des Autoritarismus Angst haben k&ouml;nnte, scheint dem &ldquo;Zeit&rdquo;-Korrespondenten nicht in den Sinn zu kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/ueberm-kesselrand\/346\/nur-die-halbe-geschichte-4717.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Millionen neue Kranke: USA senken Richtwert f&uuml;r Bluthochdruck<\/strong><br>\nWer einen Blutdruck von 120\/80 hat, darf sich freuen: Dieser Wert gilt als normal und gesund &ndash; sowohl in Deutschland als auch in den USA. Bluthochdruck hatte man bislang bei Werten ab 140\/90. Doch in den USA ist das nun anders.<br>\nNach einer Neufestlegung der Bluthochdruck-Richtlinien sind in den USA deutlich mehr Menschen von der Erkrankung betroffen als bislang. Eine Gruppe von Experten des American College of Cardiology und der American Heart Association legte den Richtwert in einem Fachartikel bei 130\/80 fest. Zuvor sprach man erst ab einem Messwert von 140\/90 von Bluthochdruck. Mit dem neuen, niedrigeren Grenzwert steigt nat&uuml;rlich die Zahl der betroffenen Menschen: In den USA gibt es nun statt der bisher rund 72 Millionen Bluthochdruck-Patienten 103 Millionen Betroffene. Damit hat knapp jeder dritte Bewohner der Vereinigten Staaten Bluthochdruck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/USA-senken-Richtwert-fuer-Bluthochdruck-article20133583.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundesregierung leugnet Saudi-Arabiens Krieg im Jemen<\/strong><br>\nDass die Bundesregierung ihren saudischen Freunden nicht gern ans Bein pisst, ist nichts Neues. Die guten Gesch&auml;ftsbeziehungen m&uuml;ssen aufrecht gehalten werden. Ist klar. Aber dass die Bundesregierung in der BPK heute leugnete, dass Saudi-Arabien &uuml;berhaupt Krieg im Jemen f&uuml;hrt, erstaunt uns dann doch. Laut Ausw&auml;rtiges Amt handele es sich im Jemen um einen &ldquo;inner-jemenitischen Konflikt&rdquo;, wo die Saudis nur einer Seite Hilfe leisten. Das ist grotesk: Die Saudis f&uuml;hren die arabische Koalition an, die den Jemen seit 2015 in Schutt und Asche bombardiert. Dazu bekommt die Koalition Unterst&uuml;tzung von den USA und Gro&szlig;britannien.<br>\nSelbst die vom Kanzleramt finanzierte Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) wei&szlig; es besser, was Saudi-Arabien im Jemen treibt.<br>\nAusschnitt aus der BPK vom 15. November 2017.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Y3DvQWx4lAI\">Jung und naiv via Youtube<\/a>\n<p><strong>dazu: Beihilfe zur Hungersnot (III)<\/strong><br>\nTrotz der Hungerblockade Saudi-Arabiens gegen den Jemen setzt Berlin die Aufr&uuml;stung der saudischen K&uuml;stenwache fort. Zu Monatsbeginn ist ein Frachtschiff mit zwei f&uuml;r Saudi-Arabien bestimmten Patrouillenbooten aus der Ostsee in Richtung Rotes Meer aufgebrochen. Die saudische K&uuml;stenwache operiert unter anderem in jemenitischen Gew&auml;ssern, wo Riad seit 2015 den Transport von Nahrungsmitteln, Treibstoff und Medikamenten in den Jemen verhindert. Dabei blockiert Saudi-Arabien auch Schiffe mit humanit&auml;ren Hilfslieferungen und Frachtschiffe, die von den Vereinten Nationen auf etwaigen Waffenschmuggel &uuml;berpr&uuml;ft und f&uuml;r unbedenklich erkl&auml;rt worden sind. Die Schikanen treffen sogar von der UNO kontrollierte Schiffe, die Medizin transportieren, aber monatelang aufgehalten werden, bis ein betr&auml;chtlicher Teil der Medikamente das Verfallsdatum &uuml;berschritten hat. Die Zahl der Cholerainfektionen im Jemen n&auml;hert sich einer Million; die von Riad wom&ouml;glich auch unter Nutzung deutscher Patrouillenboote herbeigef&uuml;hrte Hungersnot kann laut Einsch&auml;tzung der UNO &ldquo;Millionen&rdquo; das Leben kosten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7445\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>House Passes $700 Billion Military Spending Bill<\/strong><br>\nThe House and Senate had some differences on the 2018 military spending bill, but reached a compromise last week. The House passed this $700 billion spending and policy bill Tuesday with a 356-70 vote.<br>\nThe bill includes $634 billion for &ldquo;core operations,&rdquo; and $66 billion in Overseas Contingency Operations (OCO). The OCO budget is notoriously used by the Pentagon to shift money around to various programs as officials see fit without having to ask Congress to fund them.<br>\nThis massive bill is the culmination of months of officials trying to outspend one another, with President Trump proposing what he described as one of the biggest increases ever, followed by both houses of Congress outdoing that, and then trying to outdo each other.<br>\nThis bill includes funding for myriad new research schemes, including the possibility of creating a new Space Corps and fighting wars in space. It also attempts to assert more Armed Services Committee oversight over military cyber operations.<br>\nThe bill also, as previously reported, will require President Trump to submit the details of his strategy in North Korea to Congress, and to provide annual updates on any changes that strategy has seen.<br>\nThe Senate has not yet voted on this bill, though it is expected it will pass with a wide margin. President Trump is also expected to sign the bill without any further objections on the matter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/news.antiwar.com\/2017\/11\/14\/house-passes-700-billion-military-spending-bill\/\">Antiwar.com<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Angesichts eines solchen Milit&auml;rbudgets k&ouml;nnte die Frage gestellt werden, ob Staaten wie Nordkorea tats&auml;chlich eine Gefahr f&uuml;r die Weltgemeinschaft darstellen (k&ouml;nnen). Sind nicht vielmehr die USA mit ihren weltweiten Eins&auml;tzen und St&uuml;tzpunkten eine Bedrohung?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schon geh&ouml;rt? Russland schr&auml;nkt die Meinungs- und Pressefreiheit ein<\/strong><br>\nSelektive Erinnerung und selektive Beschreibung legen die Grundlage f&uuml;r Propaganda. Angesichts der symmetrischen Ma&szlig;nahmen, welche das russische Parlament heute gegen ausl&auml;ndischen Medien erlassen hat, zeigen die deutschen Kollegen wieder mal, wie Selektivit&auml;t in der Praxis funktioniert.<br>\nDie Deutsche Presseagentur (DPA) gab den Ton vor: &bdquo;Russland will Arbeit ausl&auml;ndischer Medien einschr&auml;nken.&ldquo; So hie&szlig; es gestern bei der Nachrichtenagentur, die von deutschen Verlegern betrieben wird. Wie so h&auml;ufig halten sich die Journalisten in den Mainstreammedien brav an das DPA-Wording. Entsprechend erscheinen heute zahllose Berichte in deutschen Zeitungen, in denen rapportiert wird, wie Putin schon wieder die demokratischen Werte des Westens mit F&uuml;&szlig;en tritt. [&hellip;] &Uuml;ber Wochen hatte die russische Politik diplomatisch angek&uuml;ndigt, dass es f&uuml;r diesen Fall spiegelbildliche Ma&szlig;nahmen geben werde. Erst vor wenigen Tagen hatte sich selbst der russische Pr&auml;sident zu den Willk&uuml;rma&szlig;nahmen in den USA ge&auml;u&szlig;ert. &bdquo;Die Angriffe auf unsere Medien in den USA sind zweifelsohne eine Attacke auf die Meinungsfreiheit&ldquo;, so Putin am Rande der Apec-Konferenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/gesellschaft\/60652-schon-gehort-russland-schrankt-meinungsfreiheit\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Breaking news! Russia funded Russian elections &ndash; BuzzFeed &lsquo;secret finding&rsquo;<\/strong><br>\nBuzzFeed&rsquo;s latest &ldquo;explosive&rdquo; scoop on &ldquo;secret&rdquo; Russian financing of a 2016 election turned out to be an instant hit by burying a key detail: it was a Russian election. [&hellip;]<br>\nFinally, the Russian embassy in the US chimed in with its own bit of sarcasm: &ldquo;We&rsquo;ll have to disappoint the &lsquo;investigators.&rsquo; We have been, and will be, holding State Duma and presidential elections. According to our constitution. Including for Russian citizens abroad. Throughout the world. Including the US. If we need more money to organize it, we&rsquo;ll get it from Moscow. Through Citibank. Or another bank. Legally.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rt.com\/usa\/409888-buzzfeed-fail-russia-elections\/\">RT<\/a>\n<p><strong>dazu: Russland startet Cyberangriffe gegen Gro&szlig;britannien<\/strong><br>\nRussland soll aktiv versucht haben, in die britische Stromversorgung einzudringen, berichtet ein Nachrichtendienst. Auch beim Brexit-Referendum hatte Moskau wohl seine Finger im Spiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/russland-startet-cyberangriffe-gegen-grossbritannien-15293623.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Jetzt ist klar, die britische Regierung ist am Ende und braucht dringend einen Schuldigen. Fehlt nur noch, dass man der Labour Party eine Zusammenarbeit mit russischen Hackern unterstellt. So sieht wohl die Erwartung von Neuwahlen aus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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