{"id":41122,"date":"2017-11-17T08:37:33","date_gmt":"2017-11-17T07:37:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41122"},"modified":"2017-11-17T08:37:33","modified_gmt":"2017-11-17T07:37:33","slug":"hinweise-des-tages-3002","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41122","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41122#h01\">Mehr Pfosten als S&auml;ule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41122#h02\">Ungleichheit in Deutschland: Paradies f&uuml;r Wenige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41122#h03\">Sahra Wagenknecht f&uuml;r Kurswechsel in der Arbeitsmarktpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41122#h04\">Heynckes als Vorbild: Warum Unternehmen auf die Alten setzen sollten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41122#h05\">Siemens will weltweit 6900 Jobs streichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41122#h06\">Wieder Volkswagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41122#h07\">EU-Spardiktat t&ouml;tet in Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41122#h08\">Der Fall Oury Jalloh: Gutachten legen Mordverdacht nahe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41122#h09\">Deutschland hilft sich selbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41122#h10\">B&uuml;rokratiemonster ohne humanit&auml;re Flexibilit&auml;t: Zur Reform der Dublin-Verordnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41122#h11\">Im schlimmsten Fall m&uuml;ssen neue Atomraketen in die Eifel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41122#h12\">T&ouml;ten mit deutscher Hilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41122#h13\">Man schie&szlig;t deutsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41122#h14\">&bdquo;Das ist der dritte Akt des Putsches&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mehr Pfosten als S&auml;ule<\/strong><br>\nEin Kodex sozialer Rechte durch die EU wird das Problem der mangelnden Sozialstaatlichkeit innerhalb der Mitgliedstaaten nicht l&ouml;sen. Und das Wettbewerbsproblem schon gar nicht.<br>\nEs ist so weit. Auf dem Sozialgipfel der EU in G&ouml;teborg wird am heutigen Freitag &uuml;ber die Mitteilung und Empfehlung der EU Kommission zur europ&auml;ischen S&auml;ule sozialer Rechte beraten (Eine interessante Vorausschau auf das Ereignis findet sich hier).<br>\nWas in fast all den bislang vorliegenden Bewertungen dieses Ereignisses und der vorliegenden Thematik v&ouml;llig untergeht, ist der Hinweis, dass es ohne intelligente Wirtschaftspolitik auch keine wirksame Sozialpolitik geben kann. Immer noch wird ignoriert, dass die Grundlage f&uuml;r sozialstaatliches Handeln die eigene volkswirtschaftliche Leistungsf&auml;higkeit und die damit verbundene Prim&auml;rverteilungsposition ist. Sie erst erm&ouml;glicht eine progressive Gestaltung des Sozialraums Europa. Der v&ouml;llig irref&uuml;hrende Umgang mit der Mindestlohnsicherung hakt genau an dieser Tatsache.<br>\nWenn aber der auch gesamtwirtschaftlich justierte Tariflohn nicht mehr der Mindestlohn ist, so wie das in der Vergangenheit richtig gehandhabt wurde, wie soll dann eine leistungsgerechte und wohlfahrtsstaatliche soziale S&auml;ule in der EU &uuml;berhaupt entstehen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/11\/mehr-pfosten-als-saeule\/\">Makroskop<\/a>\n<p><strong>dazu: EU-Wirtschaftspolitik: Wind in den Segeln, aber keine Kurskorrektur<\/strong><br>\nIn seiner Rede zur &bdquo;Zukunft der Union&ldquo; verteidigte EK-Pr&auml;sident Jean-Claude Juncker den wirtschaftspolitischen Kurs der letzten Jahre und stellte ein &bdquo;Weiter wie bisher&ldquo; in Aussicht. Dabei blieb ausgeblendet, welchen Beitrag die EK mit ihrer anhaltenden Wettbewerbsfixierung zum Aufbau &ouml;konomischer Spannungen innerhalb und au&szlig;erhalb der EU leistet. doch f&uuml;r die Pr&auml;vention k&uuml;nftiger Krisen braucht es eine Neuausrichtung hin zu einer wohlstandsorientierten Wirtschaftspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/2144\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ungleichheit in Deutschland: Paradies f&uuml;r Wenige<\/strong><br>\nDie so genannten Paradise-Papers sind der Beweis: Unternehmen und Superreiche verschieben vollkommen legal Riesensummen in Offshore-Zentren und sparen so Milliarden an Steuern. Die Zeche zahlen der normale Steuerzahler und die Gesellschaft. Nun muss der Staat die Steuerschlupfl&ouml;cher f&uuml;r die Reichen endlich schlie&szlig;en und Finanztransfers in Schattenfinanzpl&auml;tze unterbinden. (&hellip;)<br>\nDurch diese Gesch&auml;fte entgehen allein dem deutschen Fiskus sch&auml;tzungsweise ein Drittel der Einnahmen bei den Unternehmenssteuern (siehe Abbildung), 17 Milliarden Euro pro Jahr. Die Zeche zahlen der normale Steuerzahler und die Gesellschaft, die unter einem staatlichen Sparkurs leidet. Der gr&ouml;&szlig;te Skandal: Diese Offshore-Gesch&auml;fte sind noch nicht einmal per se illegal. Obwohl immer wieder F&auml;lle auftauchen, hat die Politik sie noch nicht unterbunden. Es darf aber nicht sein, dass Gro&szlig;konzerne und Superreiche sich zum gro&szlig;en Teil von der Finanzierung des Gemeinwohls verabschieden, obwohl ihre Gewinne und ihr Reichtum auf der hiesigen Wirtschaft, Infrastruktur und Gemeinschaft basieren.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171117-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171117-hdt-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\n<em>Durch Steueroasen entgehen allein Deutschland sch&auml;tzungsweise ein Drittel der Unternehmenssteuern. Quelle: G. Zucman\/ Uni Berkeley; S&uuml;ddeutsche Zeitung Grafik: DGB<\/em><\/p>\n<p>Wenn Billionen in Steuerparadiese verschoben werden, verschleiert dies auch das wahre Ausma&szlig; der sozialen Ungleichheit. Reichtum und Armut sind zwei Seiten der gleichen Medaille. So belegen aktuelle Zahlen der europ&auml;ischen Statistikbeh&ouml;rde, dass in Deutschland etwa jeder Zehnte Erwerbst&auml;tige von Armut betroffen oder gef&auml;hrdet ist. Vor 10 Jahren lag der Anteil der Armutsbetroffenen bei knapp der H&auml;lfte. Arm trotz Arbeit &ndash; leider ein weit verbreitetes Problem in Deutschland. Die Armutsgef&auml;hrdungsquote unter Teilzeitbesch&auml;ftigten betr&auml;gt 15,2 Prozent, die von befristet Besch&auml;ftigten gar 20,5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++0dd5fd56-cad3-11e7-9933-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht f&uuml;r Kurswechsel in der Arbeitsmarktpolitik<\/strong><br>\nEinen Rekordanstieg bei der Zahl der Erwerbst&auml;tigen meldet das Statistische Bundesamt heute. Leider bedeutet das l&auml;ngst nicht f&uuml;r alle eine Arbeit, von der man leben kann. Ganz im Gegenteil: jeder zehnte Erwerbst&auml;tige ist armutsgef&auml;hrdet. Insbesondere betroffen sind befristet und in Teilzeit Besch&auml;ftigte. Unser Sofortprogramm f&uuml;r einen l&auml;ngst &uuml;berf&auml;lligen Kurswechsel in der Arbeitsmarktpolitik hin zu sicherer und gut bezahlter Arbeit f&uuml;r alle: sachgrundlose Befristungen verbieten. Mindestlohn auf 12 Euro erh&ouml;hen, Lohndumping durch Leiharbeit und Missbrauch von Werkvertr&auml;gen stoppen.<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171117-hdt-02.png\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/a.220243721326366.71218.206307219386683\/1923540594329995\/?type=3&amp;theater\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Jamaika-Sondierer behalten sachgrundlose Befristung bei<\/strong><br>\nUnion, FDP und Gr&uuml;ne sind sich einig, dass Arbeitsvertr&auml;ge auch k&uuml;nftig ohne sachlichen Grund auf bis zu zwei Jahre befristet werden k&ouml;nnen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.reuters.com\/article\/deutschland-koalition-arbeit-idDEKBN1DG2A3\">Reuters<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Heynckes als Vorbild: Warum Unternehmen auf die Alten setzen sollten<\/strong><br>\nJupp Heynckes kam aus der Rente zur&uuml;ck &ndash; und f&uuml;hrt jetzt Bayern M&uuml;nchen zu neuen Erfolgen. Karriereberater Martin Wehrle fordert: H&ouml;rt auf, &auml;ltere Mitarbeiter wie Alteisen zu behandeln.<br>\nSeine Qualifikation: ausgezeichnet. Seine Zeugnisse: einwandfrei. Seine Motivation: hoch. Warum der Industriekaufmann trotzdem keinen neuen Job findet, liegt auf der Hand: Er ist 52 Jahre alt. Und sp&auml;testens ab Mitte 40 gilt man auf dem deutschen Arbeitsmarkt als alter Sack. Was die Firmen an den &Auml;lteren st&ouml;rt, ist vor allem die Zahl auf dem Gehaltszettel. Wenn ein Hochschulabg&auml;nger als 25-J&auml;hriger mit 40.000 Euro einsteigt und jedes Jahr zwei Prozent mehr bekommt, verdient er mit 50 rund 66.000 Euro. Und nun fragt sich der Milchm&auml;dchen-Manager: &ldquo;Warum soll ich f&uuml;r einen Alten 65 Prozent mehr bezahlen?&rdquo;<br>\n&Auml;ltere Mitarbeiter werden seltener eingestellt &ndash; und bevorzugt abserviert. Aber das ist gar nicht so einfach. Je mehr Dienstjahre einer geleistet hat, desto ausgepr&auml;gter ist sein K&uuml;ndigungsschutz. Gefragt sind deshalb Wege der sanften Entsorgung. Zum Beispiel hei&szlig;t es im Rundschreiben eines gro&szlig;en Verpackungsherstellers: &ldquo;Wir wollen uns bei langj&auml;hrigen, verdienten Mitarbeitern mit dem Angebot bedanken, dass sie schon einige Jahre vor dem offiziellen Renteneintritt ausscheiden k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nDie &Auml;lteren lesen die Botschaft zwischen den Zeilen: &ldquo;Ihr alten Safts&auml;cke, das ist eure letzte Chance! Entweder ihr nehmt unser sch&auml;biges Angebot f&uuml;r einen Aufl&ouml;sungsvertrag an &ndash; oder wir ekeln euch raus!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/jupp-heynckes-als-vorbild-martin-wehrle-fordert-mehr-senioren-in-firmen-a-1177363.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Autor schildert die Situation in Deutschland pointiert und treffend. Man fragt sich vor diesem Hintergrund nur, was in den K&ouml;pfen der politischen Entscheidungstr&auml;ger vorgeht, die inzwischen ein Rentenalter von 70 propagieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Siemens will weltweit 6900 Jobs streichen<\/strong><br>\n6900 Stellen weltweit, 3300 davon in Deutschland: Siemens hat angek&uuml;ndigt, Tausende Jobs zu streichen. Zwei Werke in Leipzig und G&ouml;rlitz sollen ganz geschlossen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/siemens-technologiekonzern-will-weltweit-6900-jobs-streichen-a-1178352.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Wirtschaft boomt, die Konjunktur &uuml;berhitzt&hellip; Dazu kommt, dass Siemens nach eigenen Angaben ein weiteres hervorragendes Gesch&auml;ftsjahr mit einer Gewinnsteigerung um 11% auf 6,2 Mrd. &euro; abgeschlossen hat. Was geht wohl in den K&ouml;pfen der Menschen vor, die das Ergebnis mit erarbeitet haben und nun ihren Arbeitspl&auml;tze verlieren sollen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wieder Volkswagen<\/strong><br>\nGute Zahlen, tolle Pl&auml;ne und immer wieder die Fahnder im Hause: Autoriese wegen hoher Verg&uuml;tung des Betriebsratschefs im Beh&ouml;rdenvisier [&hellip;]<br>\nOffizieller Anlass der Razzia &ndash; gefilzt wurden nach Konzernangaben die B&uuml;ros von Finanzvorstand Frank Witter, Personalvorstand Karlheinz Blessing und Betriebsratschef Bernd Osterloh &ndash; seien angeblich &uuml;berh&ouml;hte Zahlungen an letzteren. Das hatte etwas von einem D&eacute;j&agrave;-vu. Bereits der VW-Skandal vor mehr als zw&ouml;lf Jahren (bitte in die Suchmaschine eingeben: &raquo;Gebauer, wo bleiben die Weiber&laquo;) hatte sich an &uuml;berh&ouml;hten Zahlungen und undurchsichtigen Finanzgebaren zu Gunsten festbestallter &raquo;Arbeitnehmervertreter&laquo; entz&uuml;ndet. Personalvorstand Peter Hartz (Hartz-Gesetze-&raquo;Erfinder&laquo;) und Gesamtbetriebsratschef Klaus Volkert wurden vom Hof gejagt, blieben aber letztlich weitgehend unbehelligt.<br>\nOsterloh, dem jetzt die Aufmerksamkeit der Fahnder gilt, hatte damals den Neuanfang verk&uuml;ndet und seinen Ruf als Saubermann (und veritabler Ko-Manager) lange wahren k&ouml;nnen. Und jetzt soll das anders sein? Klar scheint bisher nur: Die Durchsuchungen markieren einen weiteren R&uuml;ckschlag f&uuml;r den Konzern, der nicht zuletzt wegen &raquo;Dieselgate&laquo; wieder einmal in einer Glaubw&uuml;rdigkeitskrise steckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/321943.wieder-volkswagen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU-Spardiktat t&ouml;tet in Griechenland<\/strong><br>\n&raquo;Austerity kills! &ndash; Austerit&auml;t t&ouml;tet!&laquo;, lautet eine Parole gegen die drastische K&uuml;rzungs- und Privatisierungspolitik, die s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten von der EU und dem Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) aufgezwungen wird. H&ouml;rt man den Berichten des griechischen Kardiologen Giorgos Vichas zu, ist klar, dass es sich bei dem Slogan um eine realistische Beschreibung der Lage handelt. Der Gr&uuml;nder und Leiter der Sozialklinik Elliniko in Athen war am Donnerstag Gast einer Veranstaltung im Hamburger Uniklinikum Eppendorf (UKE). Eingeladen hatte die AG Kritische Mediziner*innen in Kooperation mit dem F&ouml;rder- und Freundeskreis &raquo;Elliniko&laquo; und dem Allgemeinen Studierendenausschuss der Uni Hamburg.<br>\nWie Austerit&auml;tspolitik (Austerit&auml;t hei&szlig;t &uuml;bersetzt &raquo;Sparsamkeit&laquo; bzw. &raquo;Disziplin&laquo;, ein Euphemismus also) t&ouml;tet, machte Vichas mit erschreckenden Fakten und Zahlen deutlich. Seit Ausbruch der Krise in seinem Land 2008 seien die Ausgaben f&uuml;r das &ouml;ffentliche Gesundheitswesen um rund 60 Prozent gek&uuml;rzt worden, von 24 auf rund 9,5 Milliarden Euro im Jahr. Viele Gesundheitszentren und Krankenh&auml;user h&auml;tten in den letzten Jahren schlie&szlig;en m&uuml;ssen, die H&auml;lfte aller &Auml;rzte an staatlichen Kliniken seien entlassen worden. Rund 20.000 &Auml;rzte h&auml;tten Griechenland verlassen, die Abwanderung halte an.<br>\nAll das, so Vichas, habe verheerende Folgen. So breiten sich l&auml;ngst marginalisierte Erkrankungen wie Tuberkulose wieder aus. Der Anteil der an Diabetes mellitus erkrankten Menschen in der Bev&ouml;lkerung sei von 2009 bis 2015 von 7,9 auf 9,2 Prozent gestiegen, bei Depressionen habe es in diesem Zeitraum einen Anstieg von 2,6 auf 4,7 Prozent gegeben. Die Selbstmordrate sei angestiegen, ebenso die S&auml;uglingssterblichkeit, n&auml;mlich von 2,7 F&auml;llen auf 1.000 Geburten im Jahr 2010 auf 4,2 in 2016. Seit 2011 gebe es im Land &ndash; zum ersten Mal seit Ende des Zweiten Weltkriegs &ndash; mehr Sterbef&auml;lle als Geburten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/321857.eu-spardiktat-t%C3%B6tet-in-griechenland.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Daran war auch Herr Sch&auml;uble als Bundesfinanzminister nicht unschuldig, oder? Zu bef&uuml;rchten ist, dass die versch&auml;rften Bedingungen und das Schicksal der Menschen in Griechenland lediglich ein Vorspiel f&uuml;r die EU insgesamt sind. Erinnert sei an Chile als neoliberales Modell insbesondere f&uuml;r die Staaten Westeuropas.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Desastr&ouml;ses Zeugnis f&uuml;r Troika-Politik<\/strong><br>\n&ldquo;Mit seinem heute vorgestellten Bericht teilt der Europ&auml;ische Rechnungshof (EuRH) die Kritik der europ&auml;ischen Linken an der sozial verheerenden Troika-Politik in Griechenland&rdquo;, kommentiert der Europaabgeordnete Martin Schirdewan die heutige Ver&ouml;ffentlichung des Sondergutachtens.<br>\n&bdquo;Aus diesem Grund erneuern wir unsere Forderung nach der sofortigen Beendigung der fatalen K&uuml;rzungspolitik (Austerit&auml;t), die sowohl der griechischen Wirtschaft als auch und vor allem der griechischen Gesellschaft gr&ouml;&szlig;ten Schaden zuf&uuml;gte und noch immer zuf&uuml;gt.&ldquo;<br>\nMartin Schirdewan, Mitglied im Ausschuss f&uuml;r Wirtschaft und W&auml;hrung im Europaparlament (ECON) abschlie&szlig;end: &bdquo;Anstelle der erzwungenen K&uuml;rzung von L&ouml;hnen und Renten sowie der Privatisierung des &ouml;ffentlichen Eigentums, braucht Europa endlich eine Investitionsoffensive f&uuml;r den sozial&ouml;kologischen Umbau der Wirtschaft. Ein sozialvertr&auml;gliches System kann nur dann gelingen, wenn den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein Anspruch auf L&ouml;hne und Renten gew&auml;hrt wird, mit denen ein Leben in W&uuml;rde m&ouml;glich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dielinke-europa.eu\/de\/article\/11597.desastr%C3%B6ses-zeugnis-f%C3%BCr-troika-politik.html\">Die Linke. im Europaparlament<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>War es Mord? Dramatische Wende im Fall des Asylbewerbers Oury Jalloh <\/strong><br>\nDer 2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte Asylbewerber Oury Jalloh wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit get&ouml;tet. Das geht aus Ermittlungsakten zu dem Fall hervor, die dem ARD-Magazin MONITOR vorliegen. Die Staatsanwaltschaft Halle will die Ermittlungen dennoch einstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/extras\/pressemeldung-oury-jalloh-100.html\">Monitor<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Theorie mit der Selbstanz&uuml;ndung war noch nie plausibel. Dass die Staatsanwaltschaft trotz der neuen Erkenntnisse die Ermittlungen einstellen will, ist gleich der n&auml;chste Skandal.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutschland hilft sich selbst<\/strong><br>\nDie EU-Staaten, an f&uuml;hrender Stelle Deutschland, nutzen Mittel der sogenannten Entwicklungshilfe zweckentfremdend zur Versorgung der in Europa angekommenen Fl&uuml;chtlinge. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor. Demnach werden die Ausgaben etwa f&uuml;r die Unterbringung der Fl&uuml;chtlinge dem Entwicklungsetat zugerechnet, um UN-Vorgaben zu dessen H&ouml;he zu realisieren. Der so erreichte formelle Anstieg der Mittel geht der Studie zufolge mit einem realen Schrumpfen der Zahlungen an die am wenigsten entwickelten L&auml;nder einher. Im Fall der machtpolitisch aufstrebenden Bundesrepublik fungiert die Entwicklungshilfe zudem verst&auml;rkt als Hilfsmittel zur Durchsetzung geostrategischer Interessen sowie als Hebel zur Steigerung der Exporte in die Schwellenl&auml;nder. Daneben zielt die deutsche Entwicklungspolitik nach Auskunft von Experten unmittelbar darauf ab, &ldquo;den Fl&uuml;chtlingszustrom zu reduzieren&rdquo;; die Bundesregierung handle nach der Maxime, &ldquo;Fl&uuml;chtlinge von Deutschland fern zu halten&rdquo;. (&hellip;)<br>\nBei alledem richtet sich die deutsche Entwicklungshilfe in hohem Ma&szlig; an den Interessen der deutschen Exportindustrie aus. Entwicklungshilfe dient der Exportf&ouml;rderung: Im Schnitt flie&szlig;en mehr Gelder in L&auml;nder und Regionen, die deutsche Waren importieren.[7] In den Jahren 2012\/13 floss beispielsweise mehr deutsche Entwicklungshilfe nach China (Platz 1) und Indien (Platz 2) als nach Afghanistan (Platz 3) oder in die Demokratische Republik Kongo (Platz 4).[8] Boomende Schwellenl&auml;nder werden von Berlin bevorzugt mit Entwicklungshilfe bedacht, die &uuml;berdies immer &ouml;fter an Kredite der staatlichen KfW gekoppelt ist. Bei etlichen Projekten der Entwicklungshilfe profitiert die Wirtschaft auch direkt. Dies ist etwa bei der Initiative &ldquo;Cotton made in Africa&rdquo; der Fall, die auch von Handels- und Textilunternehmen unterst&uuml;tzt wird (german-foreign-policy.com berichtete [9]). Dabei werden mit Geldern der Entwicklungshilfe Lieferketten f&uuml;r die deutsche Wirtschaft aufgebaut. Auch bei Projekten, an denen die deutsche Gesellschaft f&uuml;r Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beteiligt sei, verdiene die deutsche Wirtschaft direkt mit, hei&szlig;t es in Berichten: Es gebe &ldquo;eben auch eine Reihe von L&auml;ndern&rdquo; &ndash; etwa Indien -, &ldquo;die aus rein wirtschaftlichen Interessen gef&ouml;rdert werden&rdquo;.[10]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7448\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>B&uuml;rokratiemonster ohne humanit&auml;re Flexibilit&auml;t: Zur Reform der Dublin-Verordnung<\/strong><br>\nBereits im Mai 2016 hat die Europ&auml;ische Kommission einen Vorschlag f&uuml;r die Neuregelung des Dublin-Systems gemacht. Damit eine neue Dublin-IV-Verordnung in Kraft treten kann, m&uuml;ssen sich sowohl das EU-Parlament als auch der Rat, in dem die Regierungen der Mitgliedstaaten der EU  vertreten sind, auf die Ausgestaltung einer solchen Regelung verst&auml;ndigen. Ob es &uuml;berhaupt zu einer Einigung kommen wird, ist noch unklar, da sich die europ&auml;ischen Regierungen bislang auf keine gemeinsame Linie verst&auml;ndigen konnten. Manche Mitgliedstaaten, wie etwa Ungarn, lehnen eine Aufnahme von Asylsuchenden in ihrem Land generell ab.<br>\nDas Europ&auml;ische Parlament hat dementgegen seit dieser Woche eine eigenst&auml;ndige Verhandlungsposition f&uuml;r eine k&uuml;nftige Dublin-IV-Verordnung. Der entsprechende Bericht des LIBE-Ausschusses passierte ohne Widerspruch das Plenum des Parlaments. PRO ASYL sieht die Vorst&ouml;&szlig;e des EU-Parlaments &ndash; trotz der erkennbaren Bem&uuml;hungen um Rechtstaatlichkeit &ndash; in zentralen Punkten als realit&auml;tsfremd an. Die Einf&uuml;hrung eines Verteilungsschl&uuml;ssels w&uuml;rde aus dem Dublin-System ein allumfassendes B&uuml;rokratiemonster machen. Kritisch zu bewerten ist zudem, dass das Parlament nur in Teilen der rechtstaats- und menschenrechtswidrigen Vorst&ouml;&szlig;e der Kommission entgegen tritt. Positiv ist dagegen, dass der effektive Rechtsschutz erhalten bleiben soll. Auf der anderen Seite stellt sich das Parlament nicht dem Ansinnen entgegen, dass die einmal festgestellte Zust&auml;ndigkeit eines Mitgliedstaats f&uuml;r alle Ewigkeit erhalten bleiben soll, auch wenn sich der Asylbewerber dort nie aufgehalten hat. Damit werden T&uuml;r und Tor f&uuml;r das Ph&auml;nomen der &raquo;refugees in orbit&laquo; ge&ouml;ffnet, d.h. Schutzsuchende w&uuml;rden in dem Staat, in dem sie sich aufhalten, keinen Zugang zum Asylverfahren mehr erhalten.<br>\nNachfolgend wird die Parlaments-Position in ihren Grundz&uuml;gen dargestellt, um anschlie&szlig;end die praktischen Konsequenzen zu analysieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/buerokratiemonster-ohne-humanitaere-flexibilitaet-zur-reform-der-dublin-verordnung\/\">Pro Asyl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Im schlimmsten Fall m&uuml;ssen neue Atomraketen in die Eifel<\/strong><br>\nAlles wie 1977: Die Russen modernisieren ihre Atomraketen, und die Nato braucht eine Antwort. Es muss die gleiche L&ouml;sung her wie damals: ein Doppelbeschluss. Fraglich, ob eine Jamaika-Koalition dazu bereit w&auml;re. (&hellip;)<br>\nNur wache Geister nehmen bereits den kalten Ostwind wahr, der den Wetterumschwung bringen wird. Politisch gewendet wird er zu einem folgenschweren Ergebnis f&uuml;hren: Der Westen braucht einen neuen Nato-Doppelbeschluss. Im schlimmsten Fall wird es sogar n&ouml;tig sein, dass die USA ihre Atomraketen auf den neuesten Stand bringen m&uuml;ssen und diese Waffen wie seit den Tagen des Kalten Krieges in der Eifel stationieren. Denn Moskau verh&auml;lt sich derzeit wie vor 40 Jahren. (&hellip;)<br>\nIm Kalten Krieg bestand ein Bewusstsein f&uuml;r diese Philosophie der Abschreckung. Ihr hing &uuml;brigens nicht nur Helmut Schmidt an, sondern auch Egon Bahr. Noch Mitte der Siebzigerjahre schrieb der au&szlig;enpolitische Kopf der SPD: &bdquo;Man muss einmal die Atombombe loben. Ich wei&szlig; nicht, ob ohne die so &auml;u&szlig;erst wirksame Gewalt ihrer Abschreckung die Welt weise genug gewesen w&auml;re, die Klippen der tiefgehenden Gegens&auml;tze und Interessenunterschiede zwischen West und Ost ohne einen allgemeinen Konflikt in Europa zu umschiffen.&ldquo;<br>\nDaran hat sich leider nichts ge&auml;ndert. Auf heute bezogen hei&szlig;t dies, im Notfall das Arsenal taktischer Atomraketen zu modernisieren &ndash; selbst das in der Eifel. Wird es in einer schwarz-gelb-gr&uuml;nen Koalition m&ouml;glich sein? Jedenfalls sollten sich die Partner in den Sondierungsgespr&auml;chen mit diesem Thema vertraut machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article170582425\/Im-schlimmsten-Fall-muessen-neue-Atomraketen-in-die-Eifel.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was f&uuml;r ein Wahnsinn: Die USA sollen ihre Atomraketen nicht lediglich modernisieren, sondern diese dann auch noch in Deutschland stationieren. Die Verantwortung daf&uuml;r wird einseitig den Russen zugeschoben. Glauben die &ldquo;Springer&rdquo;-Leute denn allen Ernstes, der Russe steht vor der T&uuml;r? Ist es nicht vielmehr so, dass die USA &ndash; und mit ihr die NATO-Mitgliedsstaaten &ndash; seit den 1970er Jahren die Strategie der Umzingelung von Russland (damals Sowjetunion) verfolgen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>T&ouml;ten mit deutscher Hilfe<\/strong><br>\nDrohnenangriffe der USA t&ouml;ten auch tausende Zivilisten. Der Stuttgarter Journalist Emran Feroz hat in Afghanistan mit Hinterbliebenen geredet. Und er fragt, wo beim au&szlig;ergerichtlichen Todesurteil per Tastendruck die Trennlinie zum Terrorismus verl&auml;uft. Der Bundesrepublik wirft Feroz Beihilfe zum Massenmord vor. Wenn der Himmel aufklart, w&auml;chst in Khost die Angst. Im Osten Afghanistans, an der Grenze zu Pakistan, ist der Krieg so allt&auml;glich geworden ist, dass schon Kinder wissen, was eine Predator-Drohne und was ein Apache-Hubschrauber ist. &ldquo;Wenn die am Horizont auftauchen&rdquo;, berichtet der Journalist Emran Feroz, &ldquo;fangen die Kleinen panisch an zu schreien, rennen zu ihren Eltern. Viele trauen sich &uuml;berhaupt nicht mehr, drau&szlig;en zu spielen.&rdquo; Und diese Furcht, sagt er und stockt, sei leider durchaus berechtigt. Denn w&auml;hrend die Drohnenangriffe im US-amerikanischen Milit&auml;rjargon als &ldquo;surgical strikes&rdquo; (Angriffe mit chirurgischer Pr&auml;zision) dargestellt werden, t&ouml;ten sie regelm&auml;&szlig;ig Zivilisten, teilweise sogar ausschlie&szlig;lich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/346\/toeten-mit-deutscher-hilfe-4714.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Man schie&szlig;t deutsch<\/strong><br>\nSaudi-Arabien erh&auml;lt beim Aufbau einer eigenst&auml;ndigen R&uuml;stungsindustrie Unterst&uuml;tzung aus Deutschland. Nachdem der Rheinmetall-Konzern &uuml;ber eine Tochterfirma in S&uuml;dafrika eine Munitionsfabrik nahe Riad errichtet hat, in der Saudi-Arabien nun Artilleriegeschosse und Bomben f&uuml;r seine Luftwaffe produzieren kann, wird ein Rheinmetall-Manager im kommenden Monat den Vorsitz beim neuen R&uuml;stungskonzern SAMI (Saudi Arabian Military Industries) &uuml;bernehmen. Saudi-Arabien, das sich mit Russland den dritten Platz unter den Staaten mit den gr&ouml;&szlig;ten Milit&auml;retats weltweit streitig macht, will perspektivisch die H&auml;lfte seiner Waffenk&auml;ufe bei Firmen im eigenen Land t&auml;tigen. SAMI soll in diesem Kontext zu einer der 25 bedeutendsten Waffenschmieden der Welt aufsteigen &ndash; mit engen Kontakten zu US-R&uuml;stungsgiganten, aber auch zur Milit&auml;rbranche der EU. Das Vorhaben wird zu einem Zeitpunkt gestartet, zu dem Riad einen &auml;u&szlig;erst aggressiven Kurs einschl&auml;gt, um Iran im Machtkampf um die Vorherrschaft in Mittelost zu schlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7449\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Das ist der dritte Akt des Putsches&ldquo;<\/strong><br>\nIm vergangenen Jahr wurde Brasiliens Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff aus dem Amt entfernt, nun macht sie wieder Wahlkampf. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber Verrat, Fehler und ihre politische Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/brasilien-ex-praesidentin-dilma-rousseff-im-interview-15292087.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Der n&auml;chste gescheiterte Versuch einer differenzierten Darstellung. Zumindest versucht die faz nicht, wie etwa gestern die SZ, diesen Text als Interview zu tarnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-41122","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41122","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41122"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41122\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41123,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41122\/revisions\/41123"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41122"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41122"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41122"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}