{"id":41143,"date":"2017-11-19T09:30:50","date_gmt":"2017-11-19T08:30:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41143"},"modified":"2017-11-17T16:07:27","modified_gmt":"2017-11-17T15:07:27","slug":"hinweise-der-woche-39","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41143","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41143#h01\">Lafontaine will im Bund neue linke Bewegung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41143#h02\">Saudi Arabien\/Libanon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41143#h03\">Mehr Pfosten als S&auml;ule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41143#h04\">Neue Aufgaben f&uuml;r Ex-Politiker &ndash; NRW-Regierung heuert Friedrich Merz an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41143#h05\">Bei Stuttgart 21 muss jetzt ein Wunder geschehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41143#h06\">Deutsche Kampfjets fliegen erstmals &uuml;ber Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41143#h07\">Die reichsten 1 Prozent besitzen mehr als 50 Prozent des globalen Verm&ouml;gens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41143#h08\">Man schie&szlig;t deutsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41143#h09\">Schon geh&ouml;rt? Russland schr&auml;nkt die Meinungs- und Pressefreiheit ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41143#h10\">Michael Hudson &ndash; Finanzsystem erm&ouml;glicht US-Milit&auml;r<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lafontaine will im Bund neue linke Bewegung<\/strong><br>\nDas linke politische Lager in Deutschland ist seit der Bundestagswahl schwach wie nie zuvor. Oskar Lafontaine plant nun, die Kr&auml;fte zu b&uuml;ndeln. [&hellip;]<br>\nSPD und Linke h&auml;tten zusammen noch nicht einmal 30 Prozent, sagte Lafontaine. Die neue Sammlungsbewegung solle all jene umfassen, &bdquo;die mehr soziale Gerechtigkeit wollen und f&uuml;r eine friedliche Au&szlig;enpolitik eintreten&ldquo;. Zu Details einer solchen Sammlungsbewegung &auml;u&szlig;erte sich Lafontaine nicht. Damit bleibt zum Beispiel unklar, wie sie organisatorisch aufgebaut sein soll und wer sie f&uuml;hren soll. Er sagte, es gehe nicht nur um SPD und Linke, sondern der Appell richte sich an alle, die wirklich mehr soziale Gerechtigkeit wollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/saarland\/saarland\/lafontaine-will-im-bund-neue-linke-bewegung_aid-6843813\">Saarbr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein vern&uuml;nftiger Vorsto&szlig;. Der Versuch, ein solches neues B&uuml;ndnis breit anzulegen, ist richtig. Andernfalls reicht es sowieso nicht.  Oskar Lafontaine sollte sich allerdings keine Illusionen dar&uuml;ber machen, wie penetrant und &uuml;ber weite Strecken angelernt und unfair die Vorbehalte gegen jeden wirklich kritischen fortschrittlichen Menschen &ndash; und insbesondere gegen ihn, Lafontaine &ndash; unter den potentiellen Partnern verankert sind.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Lafontaine will Erneuerung der Linken<\/strong><br>\nInterview des Redaktionsnetwerks Deutschland mit Oskar Lafontaine (&hellip;)<br>\nSPD-Chef Martin Schulz will jetzt einen Linksruck. Wie beobachten Sie die Debatten &uuml;ber die Neuaufstellung in Ihrer alten Partei?<\/p>\n<p>Oskar Lafontaine: Die SPD hat ihre Glaubw&uuml;rdigkeit verloren. Es gab im letzten Bundestag eine rot-rot-gr&uuml;ne Mehrheit beispielsweise f&uuml;r einen h&ouml;heren Mindestlohn, f&uuml;r bessere Renten oder f&uuml;r ein Verbot der Leiharbeit &ndash; nicht nur f&uuml;r die Ehe f&uuml;r alle. Die SPD hat diese Chance nicht genutzt. Nur mit Worten l&auml;sst sich Glaubw&uuml;rdigkeit jedoch nicht zur&uuml;ckgewinnen.<\/p>\n<p>Was soll in diesem linken Programm stehen?<\/p>\n<p>Oskar Lafontaine: Die Wiederherstellung von Demokratie und Sozialstaat, eine Europapolitik der guten Nachbarschaft und eine Friedenspolitik nach dem Vorbild Willy Brandts. Zu dem traditionellen Thema der Linken, der ungerechten Verteilung des gemeinsam erarbeiteten Wohlstandes, kommt als neues gro&szlig;es Thema die Enteignung des Privatlebens der Menschen durch Google, Facebook oder andere Internetkonzerne. Wir brauchen eine &ouml;ffentlich-rechtliche Plattform, in der das Privatleben der Internetnutzer gesch&uuml;tzt und die Ausbeutung des Lebens zu kommerziellen Zwecken verhindert wird. Wenn US-Konzerne in Zukunft das Verhalten der Menschen steuern, dann ist das das Ende einer humanen und demokratischen Gesellschaft.<\/p>\n<p>Wer soll so ein Programm schreiben?<\/p>\n<p>Oskar Lafontaine: Wir brauchen eine neue Sammlungsbewegung der politischen Linken. In Frankreich kann man beobachten, wie neue politische Bewegungen wie &bdquo;La France insoumise&ldquo; und &bdquo;La R&eacute;publique en marche&ldquo; versuchen, das erstarrte Parteiensystem zu &uuml;berwinden. Wenn die politische Linke keinen Ausweg aus ihrer gegenw&auml;rtigen Schw&auml;che findet, wird die Ungleichheit wachsen und die Demokratie weiter ausgeh&ouml;hlt werden.<\/p>\n<p>Jetzt ist f&uuml;r viele Arbeitnehmer, die bislang links gew&auml;hlt haben, die AfD die Protestpartei. Sie mahnen seit der Wahl und den hohen Stimmenverlusten in Ostdeutschland mehr Realismus der Linken beim Thema offene Grenzen an. Um die Rechten rechts zu &uuml;berholen?<\/p>\n<p>Oskar Lafontaine: Die AfD will wie die Jamaika-Parteien Steuerungerechtigkeit und Sozialk&uuml;rzungen und ein Einwanderungsgesetz, um qualifizierte Arbeitskr&auml;fte nach Deutschland zu holen. DIE LINKE ist dem Grundsatz der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet. Das bedeutet, zuerst dort zu helfen, wo die Not am gr&ouml;&szlig;ten ist: in den Fl&uuml;chtlingslagern und in den L&auml;ndern, in denen die Menschen unter Hunger und Krankheit leiden. Im Gegensatz zu den neoliberalen Parteien bek&auml;mpft DIE LINKE unfaire Handelsvertr&auml;ge, die sich hinter dem besch&ouml;nigenden Wort Freihandel verbergen. Offene Grenzen f&uuml;r alle Menschen, alle Waren und jedes Geld f&uuml;hren im Ergebnis dazu, dass die Wirtschaft in den unterentwickelten L&auml;ndern Schaden nimmt. Es ist unverantwortlich, die qualifizierten Menschen aus diesen L&auml;ndern abzuwerben und gleichzeitig durch die forcierte Zuwanderung Geringqualifizierter die Lohnkonkurrenz im Niedriglohnsektor zu versch&auml;rfen, was alle Unternehmerverb&auml;nde fordern. Offene Grenze f&uuml;r alles und alle ist die Grundformel des Neoliberalismus.<\/p>\n<p>Wie aber wollen Sie die fr&uuml;heren W&auml;hler von der AfD zur&uuml;ckholen? Grenzen dicht?<\/p>\n<p>Oskar Lafontaine: Die Aufnahme von politisch Verfolgten und Kriegsfl&uuml;chtlingen ist eine moralische Verpflichtung. Die Grenzen m&uuml;ssen offen bleiben, aber der Grenzverkehr muss reguliert werden. Die Wiederherstellung des Sozialstaates und die gleichzeitige Aufkl&auml;rung dar&uuml;ber, dass die AfD eine Sozialabbau-Partei ist, sind die wichtigsten Ma&szlig;nahmen, um ihren weiteren Aufstieg zu bremsen. Da eine Gesellschaft ebenso wie jeder einzelne Mensch nur in begrenztem Umfang helfen kann, kommt auch die Linke an einer Begrenzung und Steuerung der Zuwanderung nicht vorbei. Bleiberecht und 1050 Euro f&uuml;r alle, die zu uns kommen, sind wirklichkeitsfremd.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/details\/b\/1\/f\/1\/t\/lafontaine-will-erneuerung-der-linken\/\">Oskar Lafontaine<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Saudi Arabien\/Libanon<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>What are the Saudis really up to with Lebanese &lsquo;hostage&rsquo; Hariri?<\/strong><br>\nRiyadh almost certainly forced the resignation of Lebanon&rsquo;s prime minister. As rumors swirl of his being &bdquo;held against his will&ldquo; and a complex Saudi drama plays out, Beirut is impatient to know why<br>\nThe talk of the town in Beirut is that former Prime Minister Saad al-Hariri is being &ldquo;held against his will&rdquo; by Saudi authorities and prevented from returning home to Lebanon. The bizarre story has gone viral on social media networks and around the cafes of Beirut, having first surfaced last week on the front page of the pro-Hezbollah daily al-Akhbar, which described him as a &ldquo;hostage.&rdquo;<br>\nThis was shortly after Hariri had announced his resignation as prime minister &ndash; in Riyadh, rather than Beirut &ndash; on the very same day that the Crown Prince of Saudi Arabia, Mohammad Bin Salman, arrested 11 powerful princes in a massive crackdown against opponents, critics, and doubters, all under the pretext of &ldquo;fighting corruption.&rdquo; [&hellip;]<br>\nPresident Michel Aoun is said to have spoken with Hariri, and has said that he will not accept the resignation until Hariri comes to Beirut and explains it in person. Hariri promised to do so later last week &ndash; but he failed to, and has stopped taking calls from the president, who on Saturday issued a statement complaining that &ldquo;Lebanon does not accept its prime minister being in a situation at odds with international treaties.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.atimes.com\/article\/saudis-really-lebanese-hostage-hariri\/\">Asia Times<\/a><\/li>\n<li><strong>Saudi Crown Prince poised to take over as King: sources<\/strong><br>\nAnti-corruption drive expands with arrest of hundreds of businessmen; $800 billion in assets targeted<br>\nThe Saudi &ldquo;anti-corruption&rdquo; crackdown led by Crown Prince Mohammed bin Salman (MBS), which initially netted 11 princes and a few dozen ministers and former ministers, has caught up with hundreds of businessmen, who are being detained in the luxurious Ritz Carlton and other hotels in Riyadh. The Wall Street Journal reports the Crown Prince is targeting an astonishing $800 BILLION in assets believed to be held in 1,700 frozen bank accounts.<br>\nThe latest speculation, to which we give substantial credence, is that the Crown Prince will top up his coup by having himself crowned King &ldquo;in a matter of days,&rdquo; according to our sources. Al-Arabiya, the Saudi-owned pan-Arab television news channel, posted on Twitter on Wednesday that the abdication may be imminent but then deleted the post.<br>\nHow will this play out further?<br>\nNot even the key players probably know. But it is entirely possible &ndash; in the midst of feuding in the royal family &ndash; that the entire Saudi Monarchy could be overthrown and replaced by a military junta much as happened in Egypt in 1952, when King Faruq was overthrown and replaced by military leaders Muhammad Naguib and Gamal Abdel Nasser.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.atimes.com\/article\/saudi-crown-prince-poised-take-king-sources\/\">Asia Times<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mehr Pfosten als S&auml;ule<\/strong><br>\nEin Kodex sozialer Rechte durch die EU wird das Problem der mangelnden Sozialstaatlichkeit innerhalb der Mitgliedstaaten nicht l&ouml;sen. Und das Wettbewerbsproblem schon gar nicht.<br>\nEs ist so weit. Auf dem Sozialgipfel der EU in G&ouml;teborg wird am heutigen Freitag &uuml;ber die Mitteilung und Empfehlung der EU Kommission zur europ&auml;ischen S&auml;ule sozialer Rechte beraten (Eine interessante Vorausschau auf das Ereignis findet sich hier).<br>\nWas in fast all den bislang vorliegenden Bewertungen dieses Ereignisses und der vorliegenden Thematik v&ouml;llig untergeht, ist der Hinweis, dass es ohne intelligente Wirtschaftspolitik auch keine wirksame Sozialpolitik geben kann. Immer noch wird ignoriert, dass die Grundlage f&uuml;r sozialstaatliches Handeln die eigene volkswirtschaftliche Leistungsf&auml;higkeit und die damit verbundene Prim&auml;rverteilungsposition ist. Sie erst erm&ouml;glicht eine progressive Gestaltung des Sozialraums Europa. Der v&ouml;llig irref&uuml;hrende Umgang mit der Mindestlohnsicherung hakt genau an dieser Tatsache.<br>\nWenn aber der auch gesamtwirtschaftlich justierte Tariflohn nicht mehr der Mindestlohn ist, so wie das in der Vergangenheit richtig gehandhabt wurde, wie soll dann eine leistungsgerechte und wohlfahrtsstaatliche soziale S&auml;ule in der EU &uuml;berhaupt entstehen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/11\/mehr-pfosten-als-saeule\/\">Makroskop<\/a>\n<p><strong>dazu: EU-Wirtschaftspolitik: Wind in den Segeln, aber keine Kurskorrektur<\/strong><br>\nIn seiner Rede zur &bdquo;Zukunft der Union&ldquo; verteidigte EK-Pr&auml;sident Jean-Claude Juncker den wirtschaftspolitischen Kurs der letzten Jahre und stellte ein &bdquo;Weiter wie bisher&ldquo; in Aussicht. Dabei blieb ausgeblendet, welchen Beitrag die EK mit ihrer anhaltenden Wettbewerbsfixierung zum Aufbau &ouml;konomischer Spannungen innerhalb und au&szlig;erhalb der EU leistet. doch f&uuml;r die Pr&auml;vention k&uuml;nftiger Krisen braucht es eine Neuausrichtung hin zu einer wohlstandsorientierten Wirtschaftspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/2144\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Neue Aufgaben f&uuml;r Ex-Politiker &ndash; NRW-Regierung heuert Friedrich Merz an<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Fraktionschef der Union im Bundestag, Friedrich Merz, &uuml;bernimmt Aufgaben f&uuml;r die NRW-Landesregierung. Er wird Brexit-Beauftragter und &uuml;bernimmt den Aufsichtsratsvorsitz am Flughafen K&ouml;ln-Bonn. SPD und Gr&uuml;ne kritisieren das scharf.<br>\nMerz werde ab dem 1. Januar Beauftragter f&uuml;r die Folgen des Brexit und die transatlantischen Beziehungen, teilte Ministerpr&auml;sident Armin Laschet (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in D&uuml;sseldorf mit. Zudem soll Merz den Aufsichtsratsvorsitz am Flughafen K&ouml;ln-Bonn &uuml;bernehmen.<br>\nMerz werde Ansprechpartner f&uuml;r die britischen Unternehmen in NRW und die nordrhein-westf&auml;lische Wirtschaft in Gro&szlig;britannien und den USA sein, sagte Laschet. Wegen des britischen EU-Austritts und der drohenden transatlantischen Entfremdung unter der amtierenden US-Regierung sei f&uuml;r dieses Amt &bdquo;nur eine erfahrene, gut vernetzte und durchsetzungsstarke Pers&ouml;nlichkeit mit ausgepr&auml;gter politischer Expertise&ldquo; in Betracht gekommen. Merz hatte der &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung, die zuerst berichtet hatte, gesagt: &bdquo;Das bedeutet aber absolut kein Comeback als Politiker.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/politik\/neue-aufgaben-f%C3%BCr-ex-politiker-nrw-regierung-heuert-friedrich-merz-an\/ar-BBEH5lY\">MSN<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es w&auml;re interessant zu erfahren, f&uuml;r was das Land NRW einen &bdquo;Brexit-Beauftragten&ldquo; braucht und ob es da keinen offenen Interessenkonflikt gibt, da Merz bekanntlich nicht die Interessen des Landes, sondern die Interessen seiner Arbeit- oder besser Geldgeber vertritt &ndash; darunter unter anderem der Verm&ouml;gensverwalter BlackRock, dessen Deutschland-Gesch&auml;ft er leitet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bei Stuttgart 21 muss jetzt ein Wunder geschehen<\/strong><br>\nDas umstrittenste Bahn-Gro&szlig;projekt Deutschlands wird noch teurer und noch sp&auml;ter fertig. Kritiker f&uuml;hlen sich best&auml;tigt und fordern den Baustopp. Doch das ist keine Option, wie ein Baustellen-Besuch zeigt. (&hellip;)<br>\nBauleiter Fischer, sein Jumbo-Bohrwagen und all die anderen 6000 Kollegen legen sich auf der Baustelle m&auml;chtig ins Zeug. Dennoch wird es wohl nichts werden mit der p&uuml;nktlichen Fertigstellung im Jahr 2021. Und je l&auml;nger sich das Projekt verz&ouml;gert, desto mehr kostet es auch. Daf&uuml;r sorgt alleine die allj&auml;hrliche Teuerungsrate. Stand heute wird sich der Umbau des Bahnknotens um mindestens zwei Jahre verz&ouml;gern, und die Kosten werden wohl &uuml;ber die bisher veranschlagten 6,5 Milliarden Euro wachsen. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend nun alle auf das Gutachten warten, &auml;u&szlig;ert sich bei der Bahn niemand offiziell zu dem Thema. Das bleibt Vorstandssache. Aber wer eins und eins zusammenz&auml;hlt und sich auf der Baustelle umsieht und umh&ouml;rt, der kommt zu einem klaren Ergebnis: Es m&uuml;sste schon ein Wunder geschehen, damit Stuttgart 21 im Jahr 2023 in Betrieb gehen kann, und damit der ohnehin schon nachtr&auml;glich erh&ouml;hte Kostenrahmen von 6,5 Milliarden Euro eingehalten werden kann.<br>\nUrspr&uuml;nglich sollte das Projekt 4,5 Milliarden Euro kosten und 2021 fertig sein. Dieser Plan ist l&auml;ngst nicht mehr zu halten, das hatte die Bahn erstmals 2016 indirekt einger&auml;umt; Sie wolle fortan einen Zeitr&uuml;ckstand von 24 Monaten und eine halbe Milliarde einsparen, um Ende 2021 einigerma&szlig;en akkurat fertig zu werden, hie&szlig; es damals. Inzwischen muss man vom Gegenteil ausgehen: Es dauert noch l&auml;nger &ndash; und wird noch viel teurer.<br>\nDamit teilt &bdquo;S 21&ldquo; das Schicksal mit der Flughafenbaustelle &bdquo;BER&ldquo; in Berlin, die schon seit Jahren fertig sein m&uuml;sste und sich zur unendlichen Geschichte entwickelt. Wie der Neubau in Berlin ist auch das Bahnprojekt in Stuttgart umstritten, und man fragt sich: Sind gro&szlig;e Infrastruktur-Projekte in Deutschland &uuml;berhaupt noch machbar?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/stuttgart-im-dunklen-tunnel-1.3748806\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Im Sauseschritt zum Notausgang<\/strong><br>\nHat die Bahn Sicherheitsrisiken bei Stuttgart 21 sch&ouml;ngerechnet? Ein geheimes Rettungsszenario f&uuml;r das Tunnelsystem des Tiefbahnhofs, das Kontext vorliegt, n&auml;hrt diesen Verdacht. Projektkritiker halten die Evakuierungszeiten f&uuml;r realit&auml;tsfremd.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/346\/im-sauseschritt-zum-notausgang-4719.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutsche Kampfjets fliegen erstmals &uuml;ber Israel<\/strong><br>\nNach 100 Jahren fliegt die deutsche Luftwaffe wieder &uuml;ber das Heilige Land &ndash; bei der weltweit gr&ouml;&szlig;ten Luftwaffen&uuml;bung. Ein fr&uuml;herer Teilnehmer ist nicht mehr dabei, aber ein ehemaliger Israel-Feind.<br>\n&bdquo;Es war ein sehr emotionaler Augenblick f&uuml;r uns, als die deutsche Luftwaffe in unserem Bunker parkte&ldquo;, sagt Oberst Itamar, Kommandeur des israelischen Luftwaffenst&uuml;tzpunktes Uvda. Er sei ger&uuml;hrt gewesen, als vier Eurofighter des taktischen Luftwaffengeschwaders 73 Steinhoff aus Rostock in die Negevw&uuml;ste kamen, zum Man&ouml;ver, 72 Jahre nach dem Holocaust.<br>\nOberstleutnant Gero von Fritschen, Kommodore des deutschen Geschwaders, spricht von einer &bdquo;gro&szlig;en Ehre, zu den ersten deutschen Kampfpiloten zu geh&ouml;ren, die hier im Luftraum unterwegs sind&ldquo;. In dieser Woche wird in Israels W&uuml;ste Geschichte geschrieben &ndash; erstmals seit 100 Jahren fliegen wieder deutsche Kampfflugzeuge durch den Himmel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article170479897\/Deutsche-Kampfjets-fliegen-erstmals-ueber-Israel.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Dazu Willy Wimmer in einer Mail:<\/strong> Heute lese ich eigentlich durch Zufall, da&szlig; die Bundesluftwaffe mit Euro-Fighter an einem israelischen Gro&szlig;man&ouml;ver teilnehmen soll. Jetzt liefern wir nicht nur nuklearf&auml;hige U-Boote und stationieren die Luftwaffe in Jordanien und irakisch-Kurdistan mit Zustimmung Israels, jetzt gehdie en wir richtig rein. Und das bei einer Politik eines Landes, das bestenfalls ein &uuml;berraschendes Verh&auml;ltnis zum internationalen Recht hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die reichsten 1 Prozent besitzen mehr als 50 Prozent des globalen Verm&ouml;gens<\/strong><br>\nBesonders nach der Finanzkrise 2007 haben es die Reichen und Superreichen geschafft, ihr Verm&ouml;gen kr&auml;ftig zu vergr&ouml;&szlig;ern, berichtet Credit Suisse<br>\nEs ist eint&ouml;nig, weil ich am Trend nichts &auml;ndert. Die Reichen, vor allem die Superreichen, werden im reicher und lassen den Rest der Weltbev&ouml;lkerung immer weiter hinter sich. Das reichste 1 Prozent, so der Global Wealth Report 2017 von Credit Suisse, besitzt jetzt zusammen so viel wie die &auml;rmere H&auml;lfte der Menschen.<br>\nNachdem die Finanzkrise 2008 die Ungleichheit einmal geschm&auml;lert und der Anteil des reichsten 1 Prozents bei &bdquo;nur&ldquo; 42.5 Prozent des globalen Verm&ouml;gens lag, haben Regierungen und Reiche offenbar erfolgreich daf&uuml;r gesorgt, dass sich das etwa durch die St&uuml;tzung der gro&szlig;en Banken und das Ausblieben der versprochenen Reformen wieder schnell &auml;ndert. Und das geschah auch. Kurz nach der Krise stieg der Anteil der Superreichen am globalen Reichtum kontinuierlich und &uuml;ber den Anteil hinaus, den sie vor der Krise hatten.<br>\nJetzt haben sie nach Credit Suisse die symbolische Schwelle von 50,1 Prozent am Gesamtverm&ouml;gen von 280 Billionen US-Dollar &uuml;berschritten. Ob man den Zahl der Bank im Einzelnen vertraut oder nicht, ist bei solchen Sch&auml;tzungen wenig erheblich, denn es wird der Trend deutlich &ndash; und die Ohnmacht der abgeh&auml;ngten Bev&ouml;lkerung sowie die Gier der Reichen, die wom&ouml;glich auf dem Vulkan tanzen, wenn dieser Trend nicht gestoppt oder gar umgekehrt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-reichsten-1-Prozent-besitzen-mehr-als-50-Prozent-des-globalen-Vermoegens-3890296.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Man schie&szlig;t deutsch<\/strong><br>\nSaudi-Arabien erh&auml;lt beim Aufbau einer eigenst&auml;ndigen R&uuml;stungsindustrie Unterst&uuml;tzung aus Deutschland. Nachdem der Rheinmetall-Konzern &uuml;ber eine Tochterfirma in S&uuml;dafrika eine Munitionsfabrik nahe Riad errichtet hat, in der Saudi-Arabien nun Artilleriegeschosse und Bomben f&uuml;r seine Luftwaffe produzieren kann, wird ein Rheinmetall-Manager im kommenden Monat den Vorsitz beim neuen R&uuml;stungskonzern SAMI (Saudi Arabian Military Industries) &uuml;bernehmen. Saudi-Arabien, das sich mit Russland den dritten Platz unter den Staaten mit den gr&ouml;&szlig;ten Milit&auml;retats weltweit streitig macht, will perspektivisch die H&auml;lfte seiner Waffenk&auml;ufe bei Firmen im eigenen Land t&auml;tigen. SAMI soll in diesem Kontext zu einer der 25 bedeutendsten Waffenschmieden der Welt aufsteigen &ndash; mit engen Kontakten zu US-R&uuml;stungsgiganten, aber auch zur Milit&auml;rbranche der EU. Das Vorhaben wird zu einem Zeitpunkt gestartet, zu dem Riad einen &auml;u&szlig;erst aggressiven Kurs einschl&auml;gt, um Iran im Machtkampf um die Vorherrschaft in Mittelost zu schlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7449\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Schon geh&ouml;rt? Russland schr&auml;nkt die Meinungs- und Pressefreiheit ein<\/strong><br>\nSelektive Erinnerung und selektive Beschreibung legen die Grundlage f&uuml;r Propaganda. Angesichts der symmetrischen Ma&szlig;nahmen, welche das russische Parlament heute gegen ausl&auml;ndischen Medien erlassen hat, zeigen die deutschen Kollegen wieder mal, wie Selektivit&auml;t in der Praxis funktioniert.<br>\nDie Deutsche Presseagentur (DPA) gab den Ton vor: &bdquo;Russland will Arbeit ausl&auml;ndischer Medien einschr&auml;nken.&ldquo; So hie&szlig; es gestern bei der Nachrichtenagentur, die von deutschen Verlegern betrieben wird. Wie so h&auml;ufig halten sich die Journalisten in den Mainstreammedien brav an das DPA-Wording. Entsprechend erscheinen heute zahllose Berichte in deutschen Zeitungen, in denen rapportiert wird, wie Putin schon wieder die demokratischen Werte des Westens mit F&uuml;&szlig;en tritt. [&hellip;] &Uuml;ber Wochen hatte die russische Politik diplomatisch angek&uuml;ndigt, dass es f&uuml;r diesen Fall spiegelbildliche Ma&szlig;nahmen geben werde. Erst vor wenigen Tagen hatte sich selbst der russische Pr&auml;sident zu den Willk&uuml;rma&szlig;nahmen in den USA ge&auml;u&szlig;ert. &bdquo;Die Angriffe auf unsere Medien in den USA sind zweifelsohne eine Attacke auf die Meinungsfreiheit&ldquo;, so Putin am Rande der Apec-Konferenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/gesellschaft\/60652-schon-gehort-russland-schrankt-meinungsfreiheit\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Michael Hudson &ndash; Finanzsystem erm&ouml;glicht US-Milit&auml;r<\/strong><br>\nNach dem Ersten Weltkrieg stiegen die USA zur Weltmacht auf. Ihre Vorherrschaft basiert auf der Dominanz des Dollar. Ein Gespr&auml;ch mit Michael Hudson (&hellip;)<br>\nSie schreiben, dass die Obama-Regierung die Regeln im Internationalen W&auml;hrungsfonds &auml;nderte, um die Ukraine mit einem Drei-Milliarden-Dollar-Kredit zu versorgen, den sie niemals zur&uuml;ckzahlen wird. Warum wurde das gemacht?<br>\nHillary Clintons Strategie war es, Russland zu einem Krieg zu provozieren, um daraufhin mit einem Nuklearschlag gegen Russland zu ziehen. Deswegen verlor sie die Pr&auml;sidentschaftswahl und ist heute die nach Donald Trump am meisten gehasste Person in den USA. Washington versuchte, die Regierung in Kiew zu unterst&uuml;tzen, die sehr schnell pleite ging, nachdem sie mit Russland gebrochen hatte. Die Ukraine schuldete Russland Geld. Der IWF sagte, wenn ihr Russland eure Schulden nicht zur&uuml;ckzahlt, werden wir euch genug Geld leihen. Die Regierung in Kiew verfuhr nach demselben Prinzip, wie Donald Trump zu seinen Milliarden kam: Du zahlst Kredite nicht zur&uuml;ck und h&auml;ltst die Gl&auml;ubiger hin, immer und immer wieder. Dann l&auml;sst du sie gegen dich vor Gericht ziehen und h&auml;ltst sie wieder hin. Das war der Versuch, Russland zu isolieren.<br>\nIst die Strategie von Erfolg gekr&ouml;nt?<br>\nDas Resultat ist, dass sich Russland, China und der Iran angen&auml;hert haben, etwa in der Schanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit, und aus dem Dollar-Gebiet ausgebrochen sind. Diese L&auml;nder wollen die US-W&auml;hrung nicht mehr nutzen, um ihren Handel abzuwickeln, und auch keine Dollar mehr in den Bilanzen ihrer Zentralbanken halten &ndash; bis auf ein Minimum, um die W&auml;hrung stabil zu halten. Sie haben verstanden, dass das Horten von Dollar ihre eigene milit&auml;rische Umzingelung finanziert. Aus ihrer Sicht operiert der IWF von einem sehr kleinen Apartment im Keller des Pentagon aus. Das ist &auml;hnlich wie bei der Weltbank, deren Spitzenpersonal meistens direkt aus dem US-Verteidigungsministerium kommt, um andere Staaten zu kontrollieren.<br>\nWird Donald Trump diese &raquo;Dollar-Strategie&laquo; auch verfolgen?<br>\nEr hat &uuml;berhaupt keine Strategie. Er hat sein Leben bisher als Kleinkrimineller gef&uuml;hrt. Und als Gauner vertraut er nur seinen Familienmitgliedern. Keiner von ihnen hat politische Erfahrung. Was macht Trump zu solch einem wundervollen Pr&auml;sidenten f&uuml;r die USA? Es ist viel besser, einen inkompetenten aggressiven Pr&auml;sidenten als eine kompetente aggressive Pr&auml;sidentin, wie es Hillary Clinton gewesen w&auml;re, an der Spitze des Staates zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/321633.finanzsystem-erm%C3%B6glicht-us-milit%C3%A4r.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Amerikaner sahen in Trump das kleinere &Uuml;bel<\/strong><br>\nDer &Ouml;konom Michael Hudson spricht im Interview &uuml;ber die Paradise Papers, Donald Trump und den Umgang mit Schulden.<br>\nMichael Hudson ist einer der bekanntesten Kritiker unserer Wirtschaftsordnung. Er wuchs in einer linken Familie auf &ndash; Trotzki war sein Pate, sein Vater sa&szlig; als sozialistischer Agitator im Gef&auml;ngnis, seine Tante, so erz&auml;hlte er vor Jahren, bewahrte den Eispickel auf, mit dem der russische Revolution&auml;r von Stalins Leuten ermordet wurde. [&hellip;]<br>\nKorrupte Politiker gab es schon immer. Aber Obama setzte eins drauf: Er korrumpierte die korrupte Politik. Er &uuml;bereignete die demokratische Partei den Parteispendern. Donald Trump ist Obamas Erbe. Vor die Wahl zwischen Hillary Clinton und Donald Trump gestellt, sahen die Amerikaner in Donald Trump das kleinere &Uuml;bel. [&hellip;]<br>\nHillary Clinton stellte sich vor die W&auml;hler und erkl&auml;rte ihnen, es ginge uns besser als vor acht Jahren. &bdquo;Von wem redet die?&ldquo; fragten sie sich. Trump sagte, es ginge ihnen schlecht und er werde alles tun, damit es ihnen in Zukunft besser ginge. Er war n&auml;her an der Wahrheit: 95 Prozent der Amerikaner geht es heute schlechter als vor neun Jahren. Nur f&uuml;nf Prozent geht es besser.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/michael-hudson-amerikaner-sahen-in-trump-das-kleinere-uebel-a-1385062\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Bemerkenswert ist Hudsons scharfe Kritik an der Ikone des linksliberalen Juste Milieus, Barack Obama.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41143\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-41143","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41143","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41143"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41143\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41145,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41143\/revisions\/41145"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}