{"id":41195,"date":"2017-11-22T08:39:20","date_gmt":"2017-11-22T07:39:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41195"},"modified":"2017-11-22T08:39:20","modified_gmt":"2017-11-22T07:39:20","slug":"hinweise-des-tages-3005","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41195","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41195#h01\">Jamaika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41195#h02\">Google will Content von russischen Medien im Ranking herabsetzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41195#h03\">Medienwissenschaftler Uwe Kr&uuml;ger &uuml;ber &bdquo;Mainstream&ldquo;, Atlantikbr&uuml;cke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41195#h04\">Heimat ist das Fundament der linken Mitte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41195#h05\">JP Morgan ist die gef&auml;hrlichste Bank der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41195#h06\">Deutsche Wirtschaft: Von wegen &ldquo;&Uuml;berhitzung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41195#h07\">Steuervermeidung: Wie Finanzdienstleister neue Schlupfl&ouml;cher erfinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41195#h08\">Ryanair entl&auml;sst Flugbegleiter, der Missst&auml;nde aufdeckte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41195#h09\">Commerzbank: &bdquo;America First&ldquo;. Bundesregierung missachtet deutsches Arbeitsrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41195#h10\">Gewerkschaften: Ende der Konsenskultur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41195#h11\">Wasser in Einwegflaschen: Umweltsch&auml;dlicher und unn&uuml;tzer geht es kaum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41195#h12\">Fossil Fuels&rsquo; Fishy New Friends<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41195#h13\">Traditionserlass: Abspaltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41195#h14\">Deckname Tamburin<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Jamaika<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nach Jamaika: neue Chancen f&uuml;r eine integrative europ&auml;ische Energiepolitik<\/strong><br>\nDie Jamaika-Koalition&auml;re und die EU-Kommission starteten gerade eine neue Initiative, um Nord Stream 2 zu verhindern. Auch beim Thema Sanktionen waren sich die potentiellen Regierungspartner schnell einig. Nun stehen Neuwahlen an: die W&auml;hler k&ouml;nnen noch einmal nachdenken. Kaum eine Geschichte illustriert besser, wie sich Europa in der aktuellen Energiepolitik isolieren l&auml;sst. Wie aus dem Leak Paradise-Paper hervorgeht, kaufen US-Unternehmen von einer russischen Firma gro&szlig;e Mengen Fl&uuml;ssiggas (LNG), um es sp&auml;ter als amerikanisches LNG in den EU-Markt einzuspeisen. Nat&uuml;rlich kostet das amerikanische LNG die europ&auml;ischen Unternehmen und Endverbraucher deutlich mehr als russisches Erdgas. Auch aus der Perspektive der Umwelt ist Shale-Gas, gef&ouml;rdert mit Fracking, eine Katastrophe. Der wichtigste Anteilseigner bei dem kleinen amerikanischen Re-Export-Trick ist niemand geringeres als der amerikanische Handelsminister Wilbur Ross.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/60961-nord-stream-2-beispiellose-dummheit\/\">Malte Daniljuk bei RT deutsch<\/a><\/li>\n<li><strong>Woran die deutsche Jamaica-Koalition gescheitert ist<\/strong><br>\nEs wird also doch nichts mit der ersten schwarz-gr&uuml;n-gelben Bundesregierung in Deutschland. Wir sprachen mit dem Journalisten, Autor und ehemaligen deutschen Gr&uuml;nen-Politiker Robert Zion &uuml;ber die gescheiterten Gespr&auml;che zwischen CDU, CSU, FDP und Gr&uuml;nen. (&hellip;) &bdquo;Die Gr&uuml;nen haben in den Sondierungsgespr&auml;chen praktisch all ihre Positionen ger&auml;umt. In der Steuerpolitik wurde &uuml;ber gr&uuml;ne Forderungen nicht einmal mehr diskutiert. (&hellip;) Zwar gewinnt die Parteilinke die meisten programmatischen Konflikte innerhalb der Partei, das Programm ist noch relativ links. Aber das Spitzenpersonal und die eigentlichen Machtstrukturen in der Partei sind vollkommen vom Realo-Fl&uuml;gel gepr&auml;gt. Das haben die Sondierungsgespr&auml;che bewiesen. (&hellip;) Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner denkt vollkommen parteibezogen. Ich habe ihn zwei Jahre lang im Landtag von Nordrhein-Westfalen erlebt. Lindner ist nicht sehr politisch. Er denkt in erster Linie an seine Organisation. Und dabei orientiert er sich eindeutig an der FP&Ouml; unter Heinz-Christian Strache. Er will die FDP in Richtung einer national-liberalen, populistischen Partei bewegen. Solche Parteien sind ja gerade &uuml;berall in Europa, nicht nur in &Ouml;sterreich, relativ erfolgreich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mosaik-blog.at\/woran-die-deutsche-jamaica-koalition-gescheitert-ist\/\">Mosaik Blog<\/a><\/li>\n<li><strong>Es ist gen&uuml;gend Zeit<\/strong><br>\nNach dem Scheitern der Sondierungen zwischen CDU, CSU, FDP und Gr&uuml;nen geht SPD-Chef Martin Schulz davon aus, dass jetzt die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler das Wort haben. F&uuml;r eine Gro&szlig;e Koalition, bekr&auml;ftigte Schulz, stehe die SPD nach wie vor nicht zur Verf&uuml;gung. Die FDP hat sich davon gemacht und Angela Merkel steht jetzt ohne Verhandlungspartner f&uuml;r eine neue Regierung da. Das Scheitern der vier Parteien habe Deutschland &bdquo;in eine schwierige Situation man&ouml;vriert&ldquo;, stellte am Montag in Berlin SPD-Chef Martin Schulz fest. Seine Partei stehe angesichts des Wahlergebnisses vom 24. September f&uuml;r eine erneute Gro&szlig;e Koalition nicht zur Verf&uuml;gung. Dieses Regierungsb&uuml;ndnis sei von den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern klar abgew&auml;hlt worden. Die SPD jedenfalls, so macht es Schulz erneut klar, scheue Neuwahlen nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spd.de\/aktuelles\/detail\/news\/merkel-gescheitert\/20\/11\/2017\/\">SPD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Glaubt die SPD-Spitze ernsthaft, durch das Scheitern der &ldquo;Jamaika&rdquo;-Koalitionsverhandlungen sei Deutschland &ldquo;in eine schwierige Situation man&ouml;vriert&rdquo; worden? Gibt es keine echten Probleme hier im Land &ndash; z.B. die miserable Situation von Bildung &amp; Wissenschaft, der Infrastruktur, der Systeme Gesundheit und Rente? Hat insbesondere die SPD nicht massiv u.a. zur Privatisierung im Gesundheits- und Rentenwesen, zur Ausweitung der Leiharbeit und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen von Millionen Menschen beigetragen? Ist dieses Land nicht vor allem deshalb in eine &ldquo;schwierige Situation&rdquo; geraten? Aussicht auf Einsicht besteht bei dieser SPD-Spitze leider nicht. Das ist tragisch, denn diese Partei hat nicht unbedingt &ldquo;gen&uuml;gend Zeit&rdquo;, sondern k&ouml;nnte wie ihre Schwesterparteien in einigen EU-Nachbarstaaten in die Bedeutungslosigkeit fallen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Google will Content von russischen Medien im Ranking herabsetzen<\/strong><br>\nDer Medienkrieg tritt in eine neue Spirale ein. Alphabet-CEO Eric Schmidt will angeblich identifizierbare russische Desinformation von RT und Sputnik nicht zensieren, aber verschwinden lassen<br>\nNun schaltet sich auch Google in den von der Nato und transatlantischen Kreisen gesch&uuml;rten Konflikt mit Russland und dessen angeblichen medialen Beeinflussungskampagnen ein. Gerade erst hatten sich die staatliche Nachrichtenagentur Sputnik und der staatliche Auslandssender RT in den USA nach dem Foreign Agents Registration Act (FARA) als ausl&auml;ndische Agenten beim US-Justizministerium registrieren m&uuml;ssen. Damit gelten ihre Nachrichten als &ldquo;Propaganda&rdquo; und muss die Finanzierung offengelegt werden. Im Januar wurde RT in einem Geheimdienstbericht als &ldquo;staatliche Propagandamaschine&rdquo; bezeichnet.<br>\nDar&uuml;ber wurde im Westen kaum berichtet. Als im September das Justizministerium ank&uuml;ndigte, dass sich Sputnik als &ldquo;ausl&auml;ndischer Agent&rdquo; registrieren lassen muss, kam aus Russland die Warnung, mit gleich Waffen zur&uuml;ckzuschlagen (Russland und USA im Medienkrieg &uuml;ber den Sender RT). Gro&szlig;e Aufregung herrschte allerdings, als Russland 2012 mit einem &auml;hnlichen Gesetz vom Ausland finanzierte NGOs zwang, sich als solche &ldquo;ausl&auml;ndische Agenten&rdquo; registrieren zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Google-will-Content-von-russischen-Medien-im-Ranking-herabsetzen-3897094.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Im Jahre 2000 gab sich Google das schon damals unpassende Firmenmotto &bdquo;Don&acute;t be evil&ldquo; (Sei nicht b&ouml;se). Davon ist heute nichts mehr &uuml;brig. Heute gibt Google vor, was gut und b&ouml;se ist und lehnt sich dabei deutlich an die Positionen der NATO an.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Medienwissenschaftler Uwe Kr&uuml;ger &uuml;ber &bdquo;Mainstream&ldquo;, Atlantikbr&uuml;cke<\/strong><br>\nUwe ist promovierter Diplom-Journalist und Medienwissenschaftler. Schwerpunkt seiner Forschung an der Universit&auml;t Leipzig ist die Unabh&auml;ngigkeit der Medien. Juliane spricht mit Uwe &uuml;ber seine Forschung: Was soll der &bdquo;Mainstream&ldquo; eigentlich sein? Wo beginnt er, wo h&ouml;rt er auf? Wer hat das &bdquo;Vertrauen verloren&ldquo;? Was sind &bdquo;Elitendiskurse&ldquo;? Wer geh&ouml;rt zur Elite? Gibt es eine Berliner Blase? Wie wird &uuml;ber Krieg berichtet? Was ist daran problematisch, wenn Journalisten Mitglieder in Lobbyvereinen sind? Sollte man gar nicht Mitglied z.B. in der &bdquo;Atlantikbr&uuml;cke&ldquo; sein? Was hat eine solche Mitgliedschaft f&uuml;r Folgen? Kann man das nachweisen? Ist die Bilderberg-Konferenz an sich problematisch? Warum sollte man eine Teilnahme nicht generell ablehnen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungundnaiv.de\/2017\/11\/19\/medienwissenschaflter-uwe-krueger-ueber-mainstream-atlantikbruecke-folge-338-schreiber-edition\/\">Jung &amp; naiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Heimat ist das Fundament der linken Mitte<\/strong><br>\nEine Politik &bdquo;f&uuml;r die vielen, nicht die wenigen&ldquo; muss in den Gemeinschaften und in den Orten der Menschen verankert sein. (&hellip;) In dem Ma&szlig;e wie die utilitaristischen Technokraten den Gemeinschaftsvertretern die Kontrolle der Mitte-Links-Parteien entzogen, verloren die Parteien die Unterst&uuml;tzung ihrer W&auml;hler. Aus dem &Uuml;berlegenheitsgef&uuml;hl ihrer neuen, globalen Klassenidentit&auml;t heraus haben die Technokraten das Gef&uuml;hl der heimatlichen Verbundenheit aktiv in Verruf gebracht. Da dieses Gef&uuml;hl aber den meisten Menschen sehr wichtig ist, f&uuml;hlen sie sich von den Mitte-Links-Vertretern im Stich gelassen. Das nutzen jetzt rechtspopulistische Parteien h&auml;ndereibend aus, um Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ihre eigene, widerliche und potenziell sehr gef&auml;hrliche Politik zu mobilisieren. R&uuml;ckblickend wird man die Jahre der utilitaristischen Dominanz innerhalb der Mitte-Links-Parteien als das erkennen, was sie waren: eine destruktive Phase der Arroganz und Selbst&uuml;bersch&auml;tzung. Die Mitte-Links-Parteien werden sich dadurch erholen, dass sie zu ihren kommunitaristischen Wurzeln zur&uuml;ckkehren und indem sie die Aufgabe annehmen, das auf Gegenseitigkeit und Vertrauen basierende Netz von Verbindungen und Verpflichtungen wiederherzustellen, das die Arbeiterfamilien mit ihren Sorgen auffangen kann. Die Kraft der heimatlichen Gemeinschaft ist viel zu stark und birgt viel zu viel konstruktives Potenzial, um sie kampflos den Rechtspopulisten zu &uuml;berlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/schwerpunkt-des-monats\/krise-der-repraesentation\/artikel\/detail\/heimat-ist-das-fundament-der-linken-mitte-2439\/\">IPG Journal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Dieser Text eines britischen Universit&auml;tsprofessors, der selbst aus einfachen Verh&auml;ltnissen stammt, bringt ein Grundproblem vieler Parteien in Europa auf den Punkt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>JP Morgan ist die gef&auml;hrlichste Bank der Welt<\/strong><br>\nSie ist gro&szlig; und bestens vernetzt &ndash; eine Krise der US-Bank JP Morgan Chase h&auml;tte fatale Folgen f&uuml;r das Weltfinanzsystem. Auch die Deutsche Bank z&auml;hlt laut Regulierern zu den f&uuml;nf gef&auml;hrlichsten Banken weltweit. [&hellip;]<br>\nIn der Liste der 30 global systemrelevanten Banken (G-SIB) ist JP Morgan das einzige Institut in der obersten Kategorie, teilte der FSB in Basel mit. Die US-Gro&szlig;bank muss damit 2,5 Prozentpunkte mehr Kapital vorhalten als eine gew&ouml;hnliche Bank. Die bisher als &auml;hnlich wichtig eingestufte US-Bank Citigroup wird nur noch in der zweiten Kategorie gef&uuml;hrt, in der ein Kapitalaufschlag von zwei Prozent erforderlich ist.<br>\nDie Citigroup steht damit in einer Reihe mit der Deutschen Bank, der Bank of America und der britischen HSBC.<br>\nDer FSB bewertet die Banken nicht allein nach ihrer Gr&ouml;&szlig;e, sondern auch nach dem Risiko, das in ihren Gesch&auml;ften steckt und daran, wie vernetzt sie im Finanzsystem sind. Das ist entscheidend daf&uuml;r, welche Folgen ihre Schieflage f&uuml;r die ganze Branche und dar&uuml;ber hinaus h&auml;tte. Die &ldquo;G-SIB&rdquo;-Liste wird einmal j&auml;hrlich aktualisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/jp-morgan-ist-laut-finanzstabilitaetsrat-die-gefaehrlichste-bank-der-welt-a-1179579.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Zu einer deckungsgleichen Einsch&auml;tzung bez&uuml;glich der deutschen Bank kommt das <a href=\"http:\/\/www.crml.ch\/index.php?id=4\">Center for Risk Management von der Universit&auml;t Lausanne<\/a>, das seit einigen Jahren das Systemrisiko europ&auml;ischer Gro&szlig;banken bewertet. Hier gilt die Deutsche Bank als die riskanteste Bank Europas. Erfreulich ist, dass die Deutsche Bank sowohl ihr systemisches Risiko als auch den damit in Verbindung stehenden Hebel (Leverage) zwischen Herbst 2016 und Sommer 2017 sehr deutlich abbauen konnte. Seit dem Sommer steigen jedoch Risiko und Hebel wieder an. Beide Werte liegen &uuml;brigens immer noch weit &uuml;ber dem &bdquo;Vorkrisenwert&ldquo; von 2007.<\/em><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171122-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171122-hdt-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutsche Wirtschaft: Von wegen &ldquo;&Uuml;berhitzung&rdquo;<\/strong><br>\nViele Kriterien deuten darauf hin: Die Wirtschaft brummt. Einige Experten warnen nun vor &ldquo;&Uuml;berhitzung&rdquo;. Die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann bezweifelt diese Analyse. F&uuml;r sie &auml;hnelt die Wirtschaft einem lauwarmen Dampfkochtopf, der nicht auf Touren kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/deutsche-wirtschaft-von-wegen-ueberhitzung.1005.de.html?dram:article_id=401109\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Steuervermeidung: Wie Finanzdienstleister neue Schlupfl&ouml;cher erfinden<\/strong><br>\nEin globales Meldesystem soll Steuerbetrug stoppen. Doch es gibt bereits Tricks, um der Transparenz zu entgehen. Ein Sonderfall betrifft &Ouml;sterreich<br>\nWohlhabenden B&uuml;rgern aus aller Welt, die Steuern sparen wollen, macht der Finanzdienstleister Legacy Trust folgendes Angebot: Werden Sie Pensionist in Hongkong. Die Metropole erlaubt es jedem Ausl&auml;nder, f&uuml;r eine Betriebspension anzusparen. Dazu muss man nicht umziehen, erl&auml;utert Legacy in einer Onlinebrosch&uuml;re. Wer in Hongkong eine Briefkastenfirma registriert und sich von dieser anstellen l&auml;sst, kann einen Dienstleister wie Legacy damit beauftragen, f&uuml;r sich selbst ein Betriebspensionsmodell auszuarbeiten. In Hongkong kann man nicht nur Geld ansparen. Auch Unternehmensbeteiligungen sowie Immobilienverm&ouml;gen d&uuml;rfen im Rahmen der Betriebspension angelegt werden. Steuern fallen so gut wie keine an. Der Clou ist, dass das angelegte und verdiente Verm&ouml;gen geheim bleiben darf. Keine Steuerbeh&ouml;rde der Welt muss etwas davon erfahren. Die Brosch&uuml;re von Legacy l&auml;sst in der Zentrale der Industriestaatenorganisation OECD die Wogen hochgehen. In den vergangenen Jahren ist eine Reihe von Initiativen gestartet worden, um Steuerhinterziehung durch reiche Sportler, K&uuml;nstler, Unternehmer und Politiker zu beenden. Die gr&ouml;&szlig;ten Anstrengungen waren der Entwicklung des Common Reporting Standard gewidmet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000068238958\/Steuervermeidung-Wie-Finanzdienstleister-neue-Schlupfloecher-erfinden\">derStandard.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ryanair entl&auml;sst Flugbegleiter, der Missst&auml;nde aufdeckte<\/strong><br>\nNach Berichten &uuml;ber strittige Arbeitsvertr&auml;ge hat die irische Billig-Airline Ryanair den Flugbegleiter entlassen, der die schlimme Situation offenlegte. (&hellip;) Besonders anst&ouml;&szlig;ig fand man in der Konzernzentrale demnach, dass Ursi sich und seine Kollegen im Fernsehbeitrag als &bdquo;moderne Sklaven&ldquo; bezeichnet hatte. &bdquo;Ihre Aussagen sind nicht nur falsch, sondern auch h&ouml;chst verleumderisch, und sollten dazu dienen, den Ruf dieser Firma, Ihres Arbeitgebers, zu sch&auml;digen&ldquo;, hatte das Unternehmen schon in der ersten Androhung der K&uuml;ndigung auf Englisch geschrieben &ndash; und Ursi zu einem &bdquo;Untersuchungsgespr&auml;ch&ldquo; nach Dublin gebeten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article170776951\/Ryanair-entlaesst-Flugbegleiter-der-Missstaende-aufdeckte.html\">WELT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Commerzbank: &bdquo;America First&ldquo;. Bundesregierung missachtet deutsches Arbeitsrecht<\/strong><br>\nAuf Verlangen der USA entlie&szlig; die Commerzbank vier Mitarbeiter, obwohl sie nach deutschem und EU-Recht legal gehandelt hatten. Haupteigent&uuml;mer der Commerzbank ist der deutsche Staat. Die Commerzbank k&uuml;ndigte dem leitenden Mitarbeiter Lars C. am 23. M&auml;rz 2015 wegen angeblichen Fehlverhaltens. Er hatte mit seiner Abteilung internationale Zahlungen f&uuml;r die staatliche Reederei des Iran abgewickelt. Nach deutschem und EU-Recht war alles legal. (&hellip;) Die Commerzbank ging gegen das Urteil zum Bundesarbeitsgericht. Sie argumentierte: Wir mussten k&uuml;ndigen, weil sonst die USA ihre Drohung wahr machen und der Bank die Lizenz f&uuml;r ihre Niederlassung in New York entziehen k&ouml;nnte. Der Druck aus den USA sei so &bdquo;au&szlig;erordentlich&ldquo; und &bdquo;gewaltig&ldquo; gewesen, dass es zwecklos war, sich zu wehren. Die US-Beh&ouml;rde habe eine &bdquo;wirksame Abschreckung durch pers&ouml;nliche Bestrafung&ldquo; gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/commerzbank-das-prinzip-america-first\/\">Werner R&uuml;gemer beim Blog Arbeitsunrecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gewerkschaften: Ende der Konsenskultur<\/strong><br>\nEines ist den f&uuml;hrenden Funktion&auml;ren der Industriegewerkschaft Metall stets besonders wichtig: Verl&auml;sslichkeit. (&hellip;) Doch bei Siemens st&ouml;&szlig;t dieser Korporatismus an seine Grenzen. Der Technologiekonzern hat die Konsenskultur aufgek&uuml;ndigt. Weltweit fast 7.000 Stellen will er in seiner Kraftwerksparte streichen, die H&auml;lfte davon in Deutschland. Mehrere Standorte &ndash; insbesondere in Ostdeutschland, aber nicht nur dort &ndash; stehen zur Disposition. Obwohl bestehende Vereinbarungen das verbieten, werden auch betriebsbedingte K&uuml;ndigungen nicht ausgeschlossen. Kommuniziert wurde das Ganze zun&auml;chst &uuml;ber die Medien, am Freitag dann per Videobotschaft an die Belegschaften. Deutlicher kann man nicht machen, dass das Herr-im-Haus-Prinzip gilt. Mitsprache und Diskussionen? Unerw&uuml;nscht. (&hellip;) Kurzum: Es geht zur Sache. (&hellip;) Denn Siemens hat aus Kapitalsicht schon &ouml;fter den Eisbrecher gespielt &ndash; beispielsweise bei der Durchsetzung unbezahlter Arbeitszeitverl&auml;ngerung in seinen Handywerken Bocholt und Kamp-Lintfort 2004. Wom&ouml;glich l&auml;utet der Konzern auch heute eine neue Gangart ein. Wenn dem so ist, wird den Gewerkschaften der Verweis auf die eigene Verl&auml;sslichkeit nicht mehr reichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/322159.ende-der-konsenskultur.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Neben der IG BCE wirkt auch die IG Metall in den letzten Jahren recht zahm. Kann es sein, dass einige Vertreter sich quasi als Ko-Manager der Unternehmensleitung verstehen? Auff&auml;llig ist oftmals auch eine N&auml;he zur SPD, oder? Erinnert sei u.a. an <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18174\">IG Metall greift in den Wahlkampf ein &ndash; mit einem Lob f&uuml;r die Agenda 2010 und &bdquo;die gute wirtschaftliche Verfassung des Landes<\/a>&ldquo; und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34312\">Betriebsrente &ndash; Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte nicht die IG Metall, Andrea Nahles und die CDU<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die gro&szlig;en Industriegewerkschaften als &ldquo;verl&auml;ssliche Sozialpartner&rdquo; zu beschreiben ist ein sch&ouml;ner Euphemismus. Diese sind die wichtigsten St&uuml;tzen der deutschen Exportwalze, die eben auch Arbeitslosigkeit exportiert. So viel zur gewerkschaftlichen Solidarit&auml;t. Allerdings sind die Arbeitnehmer in den gro&szlig;en exportorientierten und tarifgebundenen Unternehmen damit bisher nicht schlecht gefahren und d&uuml;rfen sich &uuml;ber viele Privilegien freuen von denen Kollegen in nichttarifgebundenen Unternehmen nur tr&auml;umen k&ouml;nnen. Jetzt, da sich zeigt, dass der Shareholder Value im neoliberalen Kapitalismus doch die oberste Handlungsmaxime ist, werden in den F&uuml;hrungsetagen der IG Metall einige bittere Tr&auml;nen weinen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wasser in Einwegflaschen: Umweltsch&auml;dlicher und unn&uuml;tzer geht es kaum<\/strong><br>\nAnfang 2019 startet das neue Verpackungsgesetz in Deutschland, dann sollen innerhalb von drei Jahren mindestens 70 Prozent der Getr&auml;nke in Mehrwegflaschen verkauft werden. Doch momentan trinken die deutschen immer mehr Mineralwasser aus Plastikflaschen. Eine &ldquo;Mehrweg-Allianz&ldquo; will sich nun daf&uuml;r einsetzen, dass die Vorgabe des Gesetzes auch eingehalten wird. (&hellip;) Das Problem sei die Preispolitik der Discounter im Wasserbereich so G&uuml;nther Geuder vom Bundesverband des Deutschen Getr&auml;nkefachgro&szlig;handels: &ldquo;2003 ist das Pflichtpfand auf Einwegverpackungen eingef&uuml;hrt worden, aber dann haben die Discounter reagiert, sie haben die Preise damals runtergesetzt f&uuml;r eine 1,5 Liter Einweg-PET-Flasche mit Wasser gef&uuml;llt auf 19 Cent und dieses Preisniveau haben wir noch heute.&rdquo; Und das sei f&uuml;r die Verbraucher eben ein unschlagbares Kaufargument, so Geuder. Die Einwegplastikflaschen werden zentral produziert und meist &uuml;ber lange Strecken transportiert. Aldi und Lidl verkaufen inzwischen jede zweite Wasserflasche in Deutschland, ausschlie&szlig;lich im Einwegsystem, Coca-Cola ist dabei das Mehrwegsystem in Deutschland abzuschaffen, kritisiert Thomas Fischer: &ldquo;Und diese Akteure wollen mit der R&uuml;cknahme von Mehrwegflaschen und der dahinter stehenden Logistik nichts zu tun haben, die wollen Flaschen verkaufen aber danach nichts mehr mit ihnen zu tun haben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wasser-in-einwegflaschen-umweltschaedlicher-und-unnuetzer.697.de.html?dram:article_id=401204\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fossil Fuels&rsquo; Fishy New Friends<\/strong><br>\nHow public affairs firms engineered a &ldquo;grass-roots&rdquo; group defending oil and coal investments. [&hellip;]<br>\nProtect Our Pensions sprang to life in March 2016 as institutional investors, including university endowments and pension plans, debated cutting ties with fossil-fuel companies because of the industry&rsquo;s role in climate change and its decades-long efforts to cloud the public&rsquo;s understanding of the issue. More than 800 institutions have agreed to at least a partial divestment, including the Rockefeller Brothers Fund, Norway&rsquo;s sovereign wealth fund and Syracuse University.<br>\nThe oil industry was already opposing divestment, funding studies that showed financial peril for investment portfolios that removed oil and coal stocks. The industry also runs websites that offer its views and clearly disclose its backing.<br>\nProtect Our Pensions brought a new, sympathetic voice to the debate: longtime public servants worried about their retirement nest eggs. The group&rsquo;s first piece, published in the Detroit News under the names of Short and Yolanda Hudson, a retired Detroit science teacher, urged officials to &ldquo;quit using pensions as political pawns&rdquo; because &ldquo;the welfare of too many retirees is on the line.&rdquo;<br>\nHudson, who now works as a yoga instructor, didn&rsquo;t respond to phone calls, emails or a message delivered to her yoga studio. The Detroit News says it has no record of who submitted the article.<br>\nThe funders behind Protect Our Pensions remain concealed. Six fossil-fuel companies and industry associations, including Exxon Mobil Corp. and the American Petroleum Institute, said they&rsquo;ve played no role.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2017-11-16\/fossil-fuels-fishy-new-friends\">Bloomberg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Traditionserlass: Abspaltung<\/strong><br>\nDie Verteidigungsministerin hat den Entwurf f&uuml;r einen neuen Traditionserlass vorgelegt, den u.a. Spiegel (Online) ver&ouml;ffentlichte. Im auf den 16. November datierten Entwurf hei&szlig;t es: &bdquo;Die deutsche (Milit&auml;r-)Geschichte ist gepr&auml;gt von tiefen Z&auml;suren. Insbesondere aufgrund des folgeschweren Missbrauchs milit&auml;rischer Macht, vor allem w&auml;hrend der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, gibt es keine ungebrochene deutsche Milit&auml;rtradition. Die Bundeswehr ist sich des zwiegespaltenen Erbes der deutschen (Milit&auml;r-)Geschichte mit ihren H&ouml;hen, aber auch ihren Abgr&uuml;nden bewusst. Tradition und Identit&auml;t der Bundeswehr nehmen daher die gesamte deutsche (Milit&auml;r-)Geschichte in den Blick und grenzen dabei bewusst jene Teile ab, die unvereinbar mit den Werten unserer freiheitlichen-demokratischen Grundordnung sind.&ldquo; Der Eintrag auf Wikipedia zu &bdquo;Spaltung (Psychologie)&ldquo; ist in diesem Kontext wom&ouml;glich hilfreich: &bdquo;Als Spaltung oder Spaltungsabwehr bezeichnet man einen psychischen Abwehrmechanismus, der in einer Reaktivierung eines fr&uuml;hkindlichen psychischen Zustands besteht, in dem das Individuum noch keine Integration der positiven und negativen Aspekte des eigenen Selbst und der es umgebenden Objekte entwickelt hat. Die Spaltungsabwehr sorgt in spezifischen Belastungs- oder Konfliktsituationen daf&uuml;r, dass unertr&auml;gliche Vorstellungen vom Selbst oder von den Objekten auseinandergehalten werden, mit dem Ergebnis, dass das Selbst bzw. die Objekte als entweder &bdquo;nur gut&ldquo; oder &bdquo;nur b&ouml;se&ldquo; wahrgenommen werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/11\/21\/traditionserlass-abspaltung\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Deckname Tamburin<\/strong><br>\nAktenfreigabe beleuchtet die geheimen U-Boot Gesch&auml;fte der Regierung Kohl mit dem Apartheid-Regime. In S&uuml;dafrika werden derzeit einige Geheimakten aus der Zeit des rassistischen Apartheid-Regimes ge&ouml;ffnet. Die Aktenfreigaben bringen insbesondere Firmen, Organisationen und Regierungen in Verlegenheit, die fragw&uuml;rdige Gesch&auml;fte mit S&uuml;dafrikas Regierung machten &ndash; darunter die westdeutsche Bundesregierung. (&hellip;) Bundeskanzler Helmut Kohl hatte 1984 S&uuml;dafrikas Pr&auml;sident Peter Botha in Bonn empfangen. Der 423 Millionen DM schwere Deal zwischen den beiden Staatschefs war so geheim, dass sogar die jeweiligen Au&szlig;enminister den Raum verlassen mussten. Kohl versicherte Botha, er werde sich pers&ouml;nlich um die Angelegenheit k&uuml;mmern. W&auml;hrend West-Deutschland offiziell S&uuml;dafrika boykottierte, wurde auch auf der Ebene der Geheimdienstchefs abgestimmt, dass eine verdeckte L&ouml;sung f&uuml;r das &bdquo;Problem&ldquo; gefunden werde. Die Partnerschaft beider Geheimdienste erm&ouml;glichte sogar die Lieferung eines f&uuml;r die westlichen Spione interessanten sowjetischen Hubschraubers und weiterer Flugzeuge, die man in Angola besorgt hatte. Der Vertrag beg&uuml;nstigte zweifellos das gesamte S&uuml;dafrika-Gesch&auml;ft der deutschen Industrie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Deckname-Tamburin-3891956.html\">Markus Kompa bei Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-41195","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41195","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41195"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41195\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41198,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41195\/revisions\/41198"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41195"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41195"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41195"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}