{"id":41199,"date":"2017-11-22T09:04:05","date_gmt":"2017-11-22T08:04:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41199"},"modified":"2019-06-05T16:34:45","modified_gmt":"2019-06-05T14:34:45","slug":"vorherrschaft-im-nahen-osten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41199","title":{"rendered":"Vorherrschaft im Nahen Osten?"},"content":{"rendered":"<p>Nachrichten in deutschsprachigen Medien &uuml;ber den Nahen Osten  lieben das Wort &bdquo;Vorherrschaft&ldquo;. Offenbar k&ouml;nnen Politiker, Experten und Journalisten &uuml;ber Konflikte in Syrien, dem Libanon, der arabischen Halbinsel, &uuml;ber Pal&auml;stina, &Auml;gypten, den Jemen und Libyen gar nicht mehr reden oder schreiben, ohne Iran und Saudi-Arabien zu erw&auml;hnen und dann erkl&auml;rend hinzuzuf&uuml;gen, diese beiden L&auml;nder k&auml;mpften um die Vorherrschaft im Nahen Osten. Von <strong>Gerhard Fulda<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41199#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6787\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-41199-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171122_Vorherrschaft_im_Nahen_Osten_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171122_Vorherrschaft_im_Nahen_Osten_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171122_Vorherrschaft_im_Nahen_Osten_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171122_Vorherrschaft_im_Nahen_Osten_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=41199-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171122_Vorherrschaft_im_Nahen_Osten_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"171122_Vorherrschaft_im_Nahen_Osten_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><em>Der Artikel ist auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/171122_supremacy.pdf\">als PDF in englischer Sprache<\/a> verf&uuml;gbar.<\/em>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/p><p>Tun sie das wirklich? Wird mit diesem Satz irgendetwas erkl&auml;rt? Oder soll dies Mantra nur verschleiern, dass kaum jemand die Rolle Israels in dieser Region &ouml;ffentlich analysieren will?<\/p><p>Was ist eigentlich eine Vorherrschaft? In den L&auml;ndern deutscher Sprache gab es einen Kampf um die Vorherrschaft zuletzt zwischen Habsburg und Preu&szlig;en. Aber dort wollten beide Dynastien jeweils am Ende ganz allein regieren. Das will sicher heute niemand den Kontrahenten im Vorderen Orient vorwerfen. Dann f&uuml;hrt also die Suche nach einer historischen Parallele in unserer eigenen Vergangenheit wohl eher in die Irre.<\/p><p>Von einem Streben nach Vorherrschaft im Zusammenhang mit den heutigen Auseinandersetzungen im Nahen Osten k&ouml;nnte man viel verst&auml;ndlicher sprechen, wenn damit nur die globale Auseinandersetzung zwischen den USA und Russland gemeint w&auml;re. Tats&auml;chlich hatten die USA die Unterst&uuml;tzung der syrischen Opposition nach den zun&auml;chst friedlichen Demonstrationen gegen Pr&auml;sident Assad mit der Absicht begonnen, den russischen Einfluss in der Region zu mindern. Vollmundig wurde in Washington gefragt, wie k&ouml;nne ein Land in der Region Naher Osten als Global Player auftreten wollen, das zu Hause noch nicht einmal so viel Sozialprodukt erwirtschafte wie der amerikanische Bundesstaat Kalifornien? Heute wissen wir, dass die USA den Kampf um diese Vorherrschaft jedenfalls mit Blick auf Syrien verloren haben.  <\/p><p>Auf der rein regionalen Ebene bleibt offen, was mit einer Entscheidung in dem angeblichen Kampf um die Vorherrschaft gewonnen oder verloren werden k&ouml;nnte. An welchen inhaltlichen Kriterien lie&szlig;e sich messen, ob der Einfluss auf die Nachbarl&auml;nder zu- oder abnimmt? Bei den finanziellen Ressourcen l&auml;ge Saudi-Arabien vorn; bei den sogenannten human resources Iran &ndash; dieser wohl auch bei der milit&auml;rischen Schlagkraft.<br>\nAber auf keiner dieser Ebenen ist es bisher zu einer direkten Konfrontation gekommen. Es ist auch nicht erkennbar, wie eine Ver&auml;nderung dieser gesellschaftlichen und politischen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse zu einer Dominanz des einen Staates &uuml;ber den anderen f&uuml;hren sollte. Und religi&ouml;s w&uuml;rde die Sunna nicht an die Stelle der Shia treten oder umgekehrt, selbst wenn eines der beiden L&auml;nder das andere milit&auml;risch v&ouml;llig erobern k&ouml;nnte.<\/p><p>Auch ein historischer R&uuml;ckblick  in die Region selbst hilft nicht weiter. Es gibt zwar zwei Anhaltspunkte: Ehe es zur Gr&uuml;ndung des Staates Saudi-Arabien kam, hatte der klar von einem Vormachtstreben getriebene Beduinenstamm der Sa&rsquo;uds erfolgreiche Eroberungskriege gegen fast alle anderen St&auml;mme der arabischen Halbinsel gef&uuml;hrt. Aber dabei handelte es sich nicht um eine Krise zwischen Staaten. <\/p><p>Das andere war der irakische Versuch unter Saddam Hussein, seinen Machtbereich und seine finanziellen Ressourcen durch Kriege gegen Iran und gegen Kuwait zu vergr&ouml;&szlig;ern. Bei diesen missgl&uuml;ckten Unternehmungen handelte es sich aber in erster Linie um Versuche milit&auml;rischer Eroberungen und h&ouml;chstens sekund&auml;r um eine regionale Vorherrschaft. Deshalb lassen die beiden in der Region zu benennenden F&auml;lle keine noch heute relevanten und lehrreichen Schlussfolgerungen zu.<\/p><p>Trotz alledem ist unverkennbar, dass die Spannungen zwischen Iran und Saudi-Arabien nicht nur zugenommen haben, sondern sich in Stellvertreterkriegen manifestieren, deren Unmenschlichkeit bisher durch keinerlei Vermittlungsans&auml;tze h&auml;tte abgemildert oder gar beendet werden k&ouml;nnen. Die K&auml;mpfe im Jemen, in Irak und Syrien, mit oder gegen AlQaida oder Isis, die Perspektive eines neuen B&uuml;rgerkrieges im Libanon zeigen vielmehr, dass die Entscheidungstr&auml;ger in Riadh und in Teheran diese Spannungen als &auml;u&szlig;erst bedrohlich empfinden.<\/p><p>Warum das so ist, l&auml;sst sich offenbar mit den Worten &bdquo;Streben nach Vorherrschaft&ldquo; nicht beantworten. Auf die Spur einer ad&auml;quaten Terminologie gelangt man aber mit anderen historischen Hintergr&uuml;nden f&uuml;r dieses beidseitige Empfinden &auml;u&szlig;erster Bedrohung.  <\/p><p>Iran hatte 1953 den Sturz des demokratisch gew&auml;hlten Premierministers Mossadegh durch eine milit&auml;rische Aktion der Geheimdienste der USA und Gro&szlig;britanniens erlebt. Im April 1980 hatten die USA versucht, mit einer dann fehl geschlagenen Kommandoaktion die Geiseln in der in Teheran besetzten amerikanischen Botschaft zu befreien. Seither findet sich Iran auf der &bdquo;Achse des B&ouml;sen&ldquo; wieder. Die in dieser Zeit in Iran traumatisch gefestigte Einsch&auml;tzung lautete: Die USA betreiben Regime Change.<br>\nMit der R&uuml;ckkehr Chomeinis nach Teheran aus dem Pariser Exil hatte sich die Revolution der Ayatollahs gegen Shah Pahlevi endg&uuml;ltig durchgesetzt und das hie&szlig;: die Geistlichkeit &uuml;bte die Macht aus, nicht mehr eine erbliche Monarchie.<\/p><p>Saudi-Arabien dagegen hat zwar die Regelung des religi&ouml;sen Lebens vollkommen den Geistlichen der sunnitischen Lehre der Wahabiten &uuml;berlassen.  Die weltliche Macht aber liegt ausschlie&szlig;lich bei den Nachfahren des Staatsgr&uuml;nders Abd AlAziz. Das war nicht immer unumstritten. Bevor Abd AlAziz durch die Vertreibung der Hashemiten aus Mekka im Jahre 1932 die ganze Macht &uuml;bernehmen und sich zum K&ouml;nig erkl&auml;ren konnte, hatte er 1926 die schwierigste H&uuml;rde zu &uuml;berwinden: Einen Aufstand mehrerer St&auml;mme, die sich die Forderung der Muslimbr&uuml;der zu eigen gemacht hatten, dass auch die weltliche Macht von geistlichen F&uuml;hrern ausge&uuml;bt werden solle.<\/p><p>Man kann sich den Antagonismus dieses Systemunterschieds zwischen den Regierungsformen Irans und Saudi-Arabiens am besten mit der folgenden Vorstellung verdeutlichen: W&uuml;rde das heutige iranische Herrschaftssystem auf der arabischen Halbinsel eingef&uuml;hrt, w&auml;re dies das Ende des dortigen K&ouml;nighauses.<\/p><p>Lie&szlig;e sich dagegen das saudische System in Iran einf&uuml;hren, dann herrschte dort wieder der Shah. Oder noch pr&auml;gnanter: Selbst wenn beide Seiten weder in Worten noch in Taten irgendeine Politik gegen die andere betrieben, w&uuml;rden sie jeweils dort als Bedrohung empfunden, als das Gegenmodell und damit als die potentielle Ank&uuml;ndigung der wechselseitigen Entmachtung. <\/p><p>Saudi-Arabien hat sich sp&auml;testens nach Saddam Husseins Angriff auf Kuwait unter den Schutzschirm der USA begeben &ndash; nach Kuwait w&auml;ren in k&uuml;rzester Zeit die saudischen &Ouml;lfelder erobert worden.  Allein diese enge Beziehung mit den USA erscheint in Teheran als Ank&uuml;ndigung des n&auml;chsten Versuches, einen Regimewechsel in der Islamischen Republik herbeizuf&uuml;hren.<\/p><p>Iran hat schon mehrfach beklagt, die shiitischen Minderheiten in Bahrein und im Osten Saudi-Arabiens w&uuml;rden in ihrer freien Religionsaus&uuml;bung behindert. Jedes Mal schrillen dann in Riadh die Alarmglocken.  Denn gerade im Osten liegt der gr&ouml;&szlig;te Teil der &Ouml;lvorkommen. Terroranschl&auml;ge, ein Aufstand und ein B&uuml;rgerkrieg, gar ein Versuch der Sezession &ndash; das alles w&uuml;rde das K&ouml;nigreich in eine Existenzkrise st&uuml;rzen.<\/p><p>Agressive Verhaltensweisen entspringen oft aus dem empfundenen Bed&uuml;rfnis, sich verteidigen zu m&uuml;ssen.<\/p><p>Erst auf der Grundlage dieser Analyse lassen sich Gedanken entwickeln, wie zumindest der Anfang einer Entspannung aussehen k&ouml;nnte. Iran und Saudi-Arabien haben historische Gr&uuml;nde, Bedrohungssignale ernst zu nehmen. Beide sind eng eingebettet in Beziehungen zu je einer anderen Gro&szlig;macht, die sich ihrerseits antagonistisch gegen&uuml;ber stehen.<\/p><p>Das muss aber nicht ausschlie&szlig;en, dass in beiden L&auml;ndern in absehbarer Zeit die Erkenntnis reift: Die Konfrontation bringt  nicht nur Vorteile, sondern auch politische Kosten. In weiten Teilen der Welt wird &bdquo;der Islam&ldquo; nicht mehr als friedfertig empfunden. W&uuml;rden aber die beiden gr&ouml;&szlig;ten Staaten im islamischen Nahen Osten gemeinsam die Bereitschaft zur Koexistenz sichtbar machen, dann w&uuml;rde es sehr schwer, ihnen die Verantwortung f&uuml;r zunehmende Instabilit&auml;t in der Region zuzuweisen.<\/p><p>Vielleicht k&ouml;nnte eine solche Bereitschaft in Worte gekleidet werden, die konkret ansprechen, von welcher Bedrohung die bisherigen Auseinandersetzungen befl&uuml;gelt wurden. Als Angriffskriege noch als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln galten, h&auml;tte man als beruhigendes Gegenrezept wohl von der M&ouml;glichkeit eines Nicht-Angriffspakts gesprochen. So wie beim Briand-Kellog-Pakt von 1928.<\/p><p>Statt milit&auml;rischer Drohung gibt es heute subtilere Wege, bei einem Gegner &Uuml;berlebens&auml;ngste zu sch&uuml;ren. Das gef&auml;hrdende Stichwort hei&szlig;t: &bdquo;regime change&ldquo;. Stellen wir uns also einmal vor, ein saudischer K&ouml;nig und ein Gro&szlig;ayatollah als iranischer F&uuml;hrer w&uuml;rden &uuml;bereinstimmend erkl&auml;ren, ihre Politik gegen&uuml;ber dem Nachbarland lasse sich in den Worten zusammenfassen: &bdquo;No regime change&ldquo;. <\/p><p>Das k&ouml;nnte Wunder wirken. Beide L&auml;nder haben in der Vergangenheit viel Kritik auf sich gezogen. Zu Recht oder nicht &ndash; gemeinsam muss ihnen daran gelegen sein, die Reputation ihrer L&auml;nder und ihrer Religionen zu pflegen. Ganz konkret hie&szlig;e dies f&uuml;r die Wirtschaft, dass ausl&auml;ndische Investitionen und technologisches know how leichter angelockt w&uuml;rden, wenn weniger politische Risiken eingepreist werden m&uuml;ssten. Denn der beiderseitige Gewinn w&uuml;rde umso eher greifbar, je fr&uuml;her nach einem solchen Signal Gespr&auml;che m&ouml;glich w&uuml;rden, wie das Versprechen einzuhalten w&auml;re. <\/p><p>Die Namen der beiden Staatsoberh&auml;upter k&ouml;nnten in der Zukunft f&uuml;r ein historisches Ereignis stehen &ndash; f&uuml;r den Beginn einer Phase der regionalen Befriedung und der Zusammenarbeit. Sie w&uuml;rden zu Symbolen einer wirklichen Souver&auml;nit&auml;t ihrer L&auml;nder, auch gegen&uuml;ber gr&ouml;&szlig;eren M&auml;chten. Diese Politik h&auml;tten sie selbst eingeleitet.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Dr. <strong>Gerhard Fulda<\/strong> ist Botschafter a.D., Vizepr&auml;sident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft und BIB-Gr&uuml;ndungsmitglied.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachrichten in deutschsprachigen Medien &uuml;ber den Nahen Osten lieben das Wort &bdquo;Vorherrschaft&ldquo;. Offenbar k&ouml;nnen Politiker, Experten und Journalisten &uuml;ber Konflikte in Syrien, dem Libanon, der arabischen Halbinsel, &uuml;ber Pal&auml;stina, &Auml;gypten, den Jemen und Libyen gar nicht mehr reden oder schreiben, ohne Iran und Saudi-Arabien zu erw&auml;hnen und dann erkl&auml;rend hinzuzuf&uuml;gen, diese beiden L&auml;nder k&auml;mpften um<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41199\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,11],"tags":[2013,1334,1426,641,951,1878,1418,259,1054,1553,1556],"class_list":["post-41199","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-strategien-der-meinungsmache","tag-entspannungspolitik","tag-erdoel","tag-hegemonie","tag-irak","tag-iran","tag-naher-osten","tag-regime-change","tag-russland","tag-saudi-arabien","tag-syrien","tag-usa"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41199","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41199"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41199\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52335,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41199\/revisions\/52335"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41199"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41199"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41199"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}