{"id":4122,"date":"2009-08-12T09:17:46","date_gmt":"2009-08-12T07:17:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4122"},"modified":"2009-08-12T09:17:47","modified_gmt":"2009-08-12T07:17:47","slug":"hinweise-des-tages-952","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4122","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4122#h01\">Kommunen erobern Energieversorgung zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h02\">Verbraucherpreise Juli 2009: &ndash;&nbsp;0,5% zum Juli 2008<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h03\">Das Konjunkturprogramm wirkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h04\">Wolfgang M&uuml;nchau &ndash; Dauerhaft instabil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h05\">&ldquo;2010 wird noch schwerer als 2009&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h06\">Fr&eacute;d&eacute;ric Lema&icirc;tre: Die Ohnmacht der Staaten gegen&uuml;ber der Wiederaufnahme der Bonus-Zahlungen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h07\">Minister machen Anw&auml;lte reich <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h08\">Trotz kr&auml;ftigen Wachstums sind die Netto-Reall&ouml;hne in Deutschland von 2004 bis 2008 gesunken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h09\">Die Arbeit nach der Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h10\">Jedes dritte Berliner Kind lebt von Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h11\">Jung f&uuml;r Bundeswehreinsatz im Innern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h12\">Nochmals: Usurpation statt Delegation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h13\">UN-Entwicklungsbericht: Der Schleier bleibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h14\">Freifahrschein vom Senat f&uuml;r die S-Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h15\">Rudolf Hickel: Steinmeiers Vision und Glaubw&uuml;rdigkeit <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h16\">Wahljahr ist Zahljahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h17\">Die t&auml;gliche Meinungsmache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h18\">INSM &ndash; Innovationsappell <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h19\">Lobbyisten regieren mit &ndash; Verfassungsrichterin warnt vor Einfluss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h20\">Skandallobbyist Daniel Dettling erh&auml;lt Gro&szlig;auftrag von NRW-Ministerium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h21\">Ratings f&ouml;rdern das strategische Verhalten&nbsp;&ndash; Fragen an den Deutschen Historikerverband<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h22\">Busenfreundinnen &ndash; Wer hat mehr zu bieten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h23\">Zu guter Letzt: Eine M&ouml;glichkeit von vielen, die NachDenkSeiten bekannt zu machen<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4122&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kommunen erobern Energieversorgung zur&uuml;ck<\/strong><br>\nElf Jahre nach der Liberalisierung der Energiewirtschaft machen sich mehr und mehr Kommunen daran, verlorengegangenen Einfluss auf die Energieversorgung zur&uuml;ckzugewinnen. Im M&uuml;nsterland, im Weserbergland und am Bodensee, im Hochsauerland und im badischen M&uuml;llheim werden Stadtwerke neu gegr&uuml;ndet. Im schwarz-gr&uuml;n regierten Hamburg soll &bdquo;Hamburg Energie&ldquo; das Fernw&auml;rme- und Gasnetz von privaten Betreibern zur&uuml;ckkaufen und &bdquo;gr&uuml;nen&ldquo; Strom vertreiben. B&uuml;rgermeister Ole von Beust hat den Verkauf der HEW an Vattenfall vor acht Jahren einen Fehler genannt. In Leipzig verhinderten B&uuml;rger die Privatisierung ihres Stadtwerks durch eine Volksabstimmung. Schon 2003 hatten Dortmund und Bochum den Versorger Gelsenwasser von Eon f&uuml;r 830 Millionen Euro gekauft und damit rekommunalisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~E0D7ABAD751DC4AEC979D8CB80F911CBB~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">Frankfurter Allgemeine Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die FAZ erkl&auml;rt dies u.a. mit Sentimentalit&auml;ten: &bdquo;Gleichzeitig haben die Verbraucher, wie Umfragen zeigen, eine grunds&auml;tzlich positive Haltung gegen&uuml;ber den kommunalen Betrieben, die rund 60 Prozent der Verbraucher versorgen. &bdquo;Die Bindung ist nie kaputtgegangen&ldquo;, sagt Reck. Eine andere Verbindung wird wieder st&auml;rker betont. Bei den Ausschreibungen von Konzessionen f&uuml;r die befristete Versorgung ganzer Kommunen mit Strom, Gas und Wasser ziehen private Anbieter wieder eher den K&uuml;rzeren. &bdquo;Anfragen von Stadtwerken werden in den R&auml;ten zunehmend wohlwollender gepr&uuml;ft als die privater Anbieter&ldquo;, berichtet Berater Cord.&ldquo;<br>\nDass die St&auml;dte kein Interesse daran haben k&ouml;nnen, das Heer der Arbeitslosen vergr&ouml;&szlig;ern und die Angestellten so schlecht bezahlen zu lassen, dass sie ihren Lohn mit staatlichen Zusch&uuml;ssen aufstocken m&uuml;ssen &ndash; solche Begr&uuml;ndungen f&uuml;r Skepsis von Verbrauchern und Stadtr&auml;ten gegen&uuml;ber manchen privaten Anbietern sucht man in der FAZ (noch?) vergebens.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Verbraucherpreise Juli 2009: &ndash;&nbsp;0,5% zum Juli 2008<\/strong><br>\nWie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex f&uuml;r Deutschland im Juli&nbsp;2009 gegen&uuml;ber Juli 2008 um 0,5 % gesunken. Eine so niedrige Inflationsrate wurde in der Bundesrepublik seit der Wiedervereinigung noch nicht berechnet, im fr&uuml;heren Bundesgebiet zuletzt im Fr&uuml;hjahr 1987. In den Vormonaten Juni und Mai 2009 hatten die Teuerungsraten noch bei +&nbsp;0,1% und &plusmn;&nbsp;0,0% gelegen. Im Vergleich zum Vormonat Juni blieb der Verbraucherpreisindex unver&auml;ndert (&plusmn;&nbsp;0,0%). Die Sch&auml;tzung f&uuml;r Juli 2009 wurde somit von &minus;&nbsp;0,6% auf &minus;&nbsp;0,5% leicht nach oben korrigiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2009\/08\/PD09__295__611,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> F&uuml;r andere ist die Inflation die gr&ouml;&szlig;te Gefahr.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das Konjunkturprogramm wirkt<\/strong><br>\nVon insgesamt zehn Milliarden Euro, die der Bund f&uuml;r Investitionen in die &ouml;ffentliche Infrastruktur zur Verf&uuml;gung stellt, h&auml;tten die L&auml;nder erst 200 Millionen Euro abgerufen. Das meldete gestern die Tageszeitung Die Welt. Die Reaktion aus den L&auml;ndern lautet: Das ist Unfug, das Konjunkturpaket II l&auml;uft gut. NDR Info Reporterin Dorothee Gerwald hat sich in Norddeutschland umgeh&ouml;rt.<br>\nEs sei der falsche Ansatzpunkt, nur auf die Summe der bis jetzt in Berlin abgerufenen Gelder zu schauen. Entscheidend sei vielmehr, wie viel Geld die L&auml;nder bereits in konkrete Vorhaben hineinsteckten. F&uuml;r Niedersachsen gelte: &ldquo;Das Konjunkturprogramm ist ein Erfolgsmodell, das abgeht wie sonst was. Wir haben jetzt schon &uuml;ber 1. 900 Vorhaben, die begonnen worden sind mit einem Investitionsvolumen von 791 Millionen.<br>\nEine Bewertung, die auch Schleswig-Holsteins Finanzminister Rainer Wiegard teilt: &ldquo;Wir sind hochzufrieden mit dem Konjunkturpaket II&rdquo;, so Wiegard auf NDR Info: &ldquo;Ich glaube, dass das bereits jetzt Wirkung entfaltet. Betriebe, die wissen, dass sie Auftr&auml;ge erhalten oder schon erhalten haben, (&hellip;) halten sich mit K&uuml;ndigungen zur&uuml;ck und deshalb ist ja die Arbeitsmarktentwicklung durchaus nicht so schlecht wie eigentlich bef&uuml;rchtet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndrinfo.de\/programm\/sendungen\/reportagen\/konjunkturprogramm128.html\">NDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wolfgang M&uuml;nchau &ndash; Dauerhaft instabil<\/strong><br>\nDie Ursache f&uuml;r die Krise lag in der Interaktion zwischen globalen Ungleichgewichten und dem rasanten Wachstum der globalen Finanzm&auml;rkte. Stabilit&auml;t kann k&uuml;nftig nur eine bessere Regulierung schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:Kolumne-Wolfgang-M%FCnchau-Dauerhaft-instabil\/552281.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man muss die Ursacheanalyse M&uuml;nchaus nicht teilen &ndash; die Krise war notwendig, weil China amerikanische Staatsanleihen knapp wurden &ndash; aber in einem bleibt der ehemalige Anh&auml;nger des anglo-amerikanischen Finanzkapitalismus standfest: Eine Regulierung muss her. &ldquo;Und das nicht auf Basis freiwilliger internationaler Zusammenarbeit, sondern auf der Grundlage von Regeln, die f&uuml;r alle verbindlich gelten.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;2010 wird noch schwerer als 2009&rdquo;<\/strong><br>\nDank Sondererl&ouml;sen hat der Versicherungskonzern seinen Gewinn j&uuml;ngst deutlich gesteigert. Operativ sieht es dagegen mau aus. Allianz-Chef Diekmann stimmt die Branche denn auch auf R&uuml;ckschl&auml;ge ein: &ldquo;Auf viele kommen dann gro&szlig;e Umsatzprobleme zu.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/koepfe\/:Allianz-Chef-Diekmann-2010-wird-noch-schwerer-als-2009\/551698.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Selbstverst&auml;ndlich ist der Mann u.a. ein gelernter Sch&ouml;nredner, sonst k&ouml;nnte er den Konzern nicht nach au&szlig;en vertreten. Vor diesem Hintergrund sollte man als Anh&auml;nger einer kapitalgedeckten Rente folgende Passage aufmerksam lesen:<br>\nDie gr&ouml;&szlig;te Baustelle haben Sie zurzeit in den USA, bei den Lebensversicherungen. Kunden gehen mit Sammelklagen gegen Sie vor, gleichzeitig m&uuml;ssen Sie bei den Rentenvertr&auml;gen mit hohen Garantien viel Geld aufwenden, um diese Garantien zu st&uuml;tzen.<br>\nDiekmann: &ldquo;Das Risiko von Sammelklagen hat man in den USA immer. Anscheinend waren die Bedingungen, die wir den Policen beigelegt haben, nicht eindeutig genug. Daraus lernen wir. Zugleich halten uns Verbrauchersch&uuml;tzer vor, es ergebe keinen Sinn, &auml;lteren Menschen lang laufende Vertr&auml;ge zu verkaufen. Wenn die US-Steuergesetze aber zulassen, solche Policen zu vererben, dann geht es letztlich um die Qualit&auml;t der Beratung.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Bei den garantierten Rentenpolicen sind Sie allerdings ein enormes Risiko eingegangen.<br>\nDiekmann: &ldquo;Wir hatten uns entschlossen, die Risiken, die sich aus den Garantien ergeben, nicht komplett durch Hedging abzusichern. Dass die M&auml;rkte 2008 derart ersch&uuml;ttert w&uuml;rden, konnte keiner ahnen. 2008 haben wir hier vor Steuern 230 Mio. $ Buchverlust gemacht. Einen Teil davon haben wir nun im ersten Halbjahr schon wieder hereingeholt. Wir sind also kein unkalkulierbares Risiko eingegangen.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Sie m&uuml;ssen aber frisches Kapital in Ihren US-Lebensversicherungsableger pumpen. Im Markt hei&szlig;t es, Sie schie&szlig;en 1,5 Mrd. $ zus&auml;tzlich nach.<br>\nDiekmann: &ldquo;Die Ratingagenturen fordern eine h&ouml;here Unterlegung mit Eigenkapital, wenn wir unser starkes Rating halten wollen. Das streben wir nat&uuml;rlich an, schon weil es ein wichtiges Signal in den Markt ist und das Geld ja im Unternehmen bleibt. Die Summe, die wir zur Verf&uuml;gung stellen, wird sich aus unseren Gespr&auml;chen mit den Ratingagenturen ergeben.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fr&eacute;d&eacute;ric Lema&icirc;tre: Die Ohnmacht der Staaten gegen&uuml;ber der Wiederaufnahme der Bonus-Zahlungen <\/strong><br>\n<em>Wesentliche Inhalte eines in der Pariser Tageszeitung Le Monde am 11. August 2009 erschienen Artikels; Autor: Fr&eacute;d&eacute;ric Lema&icirc;tre, Mitglied der Chefredaktion; Originaltitel: &bdquo;Les Etats semblent impuissants face au retour des bonus&ldquo;, &uuml;bertragen von Gerhard Kilper:<\/em><br>\n&nbsp;<br>\nWer Bernard Madoff liebte, wird Andrew Hall bewundern, der nicht im Gef&auml;ngnis landete und heute die Wahl hat zwischen seinem an das Wei&szlig;e Haus erinnernden Palast in Connecticut und seinem 1000 Jahre alten Schloss in Deutschland. Dieser Star-Trader der Citigroup-Bank hat niemanden betrogen und verlangt zurzeit von seinem Arbeitgeber nur die Kleinigkeit von 100 Millionen Dollar Boni, auf die er durch seine von ihm eingefahrenen Profite ein Anrecht hat.<br>\nProblem 1: Hall und Kollegen k&ouml;nnen sich sehr leicht als geniale Trader verkaufen, erhielten sie doch im letzten Winter 45 Milliarden Dollar Staatshilfe &ndash; durch die eigentlich auch der amerikanische Steuerzahler eine Honorierung seines Engagements verlangen kann.<br>\nProblem 2: Hall verdiente durch &Ouml;lspekulation Millionen Dollar f&uuml;r seine Bank. &Uuml;ber den spekulativ erh&ouml;hten &Ouml;lpreis hat wiederum der Durchschnittsamerikaner im Jahr 2008 indirekt Halls Bankprofite mitfinanziert.<br>\nHall steht exemplarisch f&uuml;r das Problem, mit dem westliche Regierungen zurzeit konfrontiert werden. Einerseits m&uuml;ssen sie vor ihren W&auml;hlern &uuml;ber Milliarden &ouml;ffentlicher Gelder Rede und Antwort stehen, die sie an Banken gezahlt haben, andererseits wollen Politiker die Finanzinstitute ihrer L&auml;nder konkurrenzf&auml;hig halten.<br>\nWenn f&uuml;hrende G20-Politiker &ouml;ffentlich &auml;u&szlig;ern, es k&ouml;nnten leicht international verbindliche Regelungen f&uuml;r Banker-Einkommen eingef&uuml;hrt werden, t&auml;uschen sie die &Ouml;ffentlichkeit. Die Londoner G20&ndash;Empfehlung blieb n&auml;mlich genau in diesem Punkt vage, weil jeder Politiker seine spezifischen Landes-Interessen durchzusetzen versuchte. Gordon Brown etwa weigerte sich, eine konkrete Vereinbarung zu unterschreiben, weil er seiner Londoner City nicht schaden wollte. Und die franz&ouml;sische Regierung ver&ouml;ffentlichte immer noch nicht die sicherlich auch Klauseln &uuml;ber Bonus-Zahlungen enthaltenden Vereinbarungen, die sie mit ihren staatliche Hilfe beanspruchenden Banken schloss. Wirtschaftsministerin Lagarde verlangte bisher von der frz. Zentralbank nur einen Bericht &uuml;ber Bonus-Zahlungen, den allerdings erst zum Jahresende.<br>\nDer 13. 2009 August wird in den USA die Stunde der Wahrheit sein, an diesem Tag werden mit staatlichen Geldern ausgestattete Banken die amerikanische Regierung fragen, ob sie ihren leitenden Angestellten wieder Boni zahlen k&ouml;nnen. Die &ouml;ffentlich schon als &bdquo;Anti-Business&ldquo;-Regierung apostrophierte Obama-Administration wird nach einem im Juli von der Justiz des Bundesstaates New York publizierten Banken-&bdquo;S&uuml;ndenregisters&ldquo; nicht einfach &bdquo;ja&ldquo; zu neuen Bonus-Zahlungen sagen k&ouml;nnen.<br>\nDer New Yorker Justiz-Bericht kommt zu folgenden Schl&uuml;ssen: &bdquo;Als es den Banken gut ging, wurden ihre Angestellten gut bezahlt. Als es den Banken schlecht ging, wurden ihre Angestellten gut bezahlt. Und als es den Banken sehr schlecht ging und ihnen mit &ouml;ffentlichen Geldern geholfen wurde, wurden ihre Angestellten immer noch gut bezahlt. Bei Boni und anderen Verg&uuml;tungen gab es keine signifikanten &Auml;nderungen im Hinblick auf das Betriebsergebnis&ldquo;.<br>\nSo zahlten im Jahr 2008 acht amerikanische Banken 33 Milliarden Dollar Boni an ihre Mitarbeiter, obwohl sie Verluste in H&ouml;he von 88 Milliarden Dollar gemacht hatten. W&auml;hrend Politiker Bonus-Zahlungen an langfristige Leistungen der Banken kn&uuml;pfen wollen, versichern Banker wie der Generaldirektor der franz&ouml;sischen BNP-Bank, Prot, nichts sei mehr wie vor der Krise.<br>\nWenn sich die Regierungschefs bei der n&auml;chsten G20-Konferenz nicht gemeinsam auf konkrete &Auml;nderungen bei Bonus-Zahlungen verst&auml;ndigen, wird Monsieur Prot recht behalten: morgen wird nichts mehr sein wie vor der Krise sein, es wird schlimmer werden!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/opinions\/article\/2009\/08\/10\/les-etats-semblent-impuissants-face-au-retour-des-bonus_1227179_3232.html\">Le Monde<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Minister machen Anw&auml;lte reich <\/strong><br>\nExterne Berater bekamen 2,5 Millionen Euro f&uuml;r Arbeit an Gesetzentw&uuml;rfen&hellip; Die Bundesregierung lagert immer mehr ihrer Gesetzesarbeit an externe Berater aus. Nach einer Regierungsantwort auf eine Anfrage der Linkspartei gaben Ministerien der gro&szlig;en Koalition zwischen 2006 und 2009 insgesamt knapp 2,5 Millionen Euro f&uuml;r solche Zuarbeit, meist von von Anw&auml;lten, aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/politik\/134807\/134808.php\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Trotz kr&auml;ftigen Wachstums sind die Netto-Reall&ouml;hne in Deutschland von 2004 bis 2008 gesunken<\/strong><br>\nDie Entwicklung sei einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik, teilte das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) am Dienstag in Berlin mit. Der zur&uuml;ckliegende Aufschwung sei bei den Lohnbeziehern nicht angekommen, obwohl diese heute im Durchschnitt sogar besser qualifiziert seien, schreibt DIW-Experte Karl Brenke im am Mittwoch erscheinenden Wochenbericht des Instituts. Der Netto-Reallohn ergibt sich durch Abzug der Sozialbeitr&auml;ge und Steuern vom Brutto unter Ber&uuml;cksichtigung der Preissteigerung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,641645,00.html\">manager-magazin Krisenticker 11.08.2009 19.30 Uhr<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ob es ein &bdquo;kr&auml;ftiges Wachstum&ldquo; war, lassen wir einmal dahingestellt sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Arbeit nach der Arbeit<\/strong><br>\nImmer mehr Berufst&auml;tige sind auch nach Feierabend erreichbar, weil sie Job und Privates nicht trennen. Detlev Liepmann, Professor f&uuml;r Wirtschafts- und Sozialpsychologie an der Freien Universit&auml;t Berlin, sieht in der permanenten Erreichbarkeit eine Neudefinition des Arbeitsbegriffs, den acht-Stunden-Tag gebe es nicht mehr. Zwei Gr&uuml;nde macht der Wissenschaftler f&uuml;r die 24-Stunden-Bereitschaft aus. &bdquo;Tats&auml;chlich ist die Erreichbarkeit nach Dienstschluss h&auml;ufig notwendig. Sie unterstreicht aber auch meine Wichtigkeit und erh&ouml;ht damit mein Selbstwertgef&uuml;hl&ldquo;, erl&auml;utert Liepmann. Eine positive Entwicklung ist das f&uuml;r den Psychologen allerdings nicht. &bdquo;Jeder, der in diese Situation kommt, wird Ihnen gegen&uuml;ber nie sagen, dass die st&auml;ndige Erreichbarkeit f&uuml;r ihn stressig ist&ldquo;, ist Liepmann sicher. Stressig w&uuml;rde es vor allem dann werden, wenn der Akku des Handys pl&ouml;tzlich leer oder kein Netz vorhanden sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/art271,2870721?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Jedes dritte Berliner Kind lebt von Hartz IV<\/strong><br>\nDie soziale Lage der Berliner Kinder bleibt dramatisch. Mehr als ein Drittel von ihnen w&auml;chst in einem Hartz-IV- Haushalt auf &ndash; das sind mehr als 170.000 Heranwachsende. Zus&auml;tzlich erschwert wird die Lage dieser Kinder dadurch, dass sie ein gr&ouml;&szlig;eres Risiko haben, mit nur einem Elternteil zusammenleben: Die Senatsverwaltung f&uuml;r Soziales berichtet, dass &uuml;ber 79 000 der 170 000 Hartz-IV-Kinder in sogenannten alleinerziehenden Haushalten leben. Je &auml;lter die Kinder sind, desto gr&ouml;&szlig;er ist dieser Anteil: Von den 14- bis 17-j&auml;hrigen Jugendlichen lebt nur noch ein Drittel mit zwei Erziehungsberechtigten zusammen. Bei den 0- bis 7-J&auml;hrigen sind es rund 40 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Landespolitik-Kinderarmut;art124,2870784?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Jung f&uuml;r Bundeswehreinsatz im Innern<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Der Bundeswehreinsatz im Inneren ist ebenso nutzlos wie gef&auml;hrlich<\/strong><br>\nAnfang Oktober 2008 hatte der Koalitionsausschuss der gro&szlig;en Koalition eine &Auml;nderung des Grundgesetzes vorgeschlagen, die dem Einsatz der Bundeswehr im Inneren eine neue Qualit&auml;t geben soll. Im Vordergrund standen dabei die Erlaubnis zum Einsatz von Kriegswaffen und die Zuweisung des Oberbefehls an den Verteidigungsminister. Diese gef&auml;hrliche Melange ist nicht nur ein Angriff auf unsere &uuml;ber Jahrhunderte mit vielen R&uuml;ckschl&auml;gen erk&auml;mpfte Rechtsordnung, sondern auch nutzlos und kontraproduktiv im Kampf gegen den Terrorismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.biss-verlag.de\/?p=103\">BISS-Verlag UG<\/a><\/li>\n<li><strong>KSK-Geiselbefreiungen &ndash; Minister Jung &ndash; populistisch oder ahnungslos?<\/strong><br>\nWer nun fordert, das Grundgesetz zu &auml;ndern, hat keine Ahnung oder keine Angst davor, bei den eigenen Soldaten als ahnungslos zu gelten. Auf jeden Fall zeigt der Verteidigungsminister erneut, wie wenig Respekt er vor der Verfassung hat. Jung, der sich beharrlich weigert, den Krieg in Afghanistan als solchen zu bezeichnen, ist viel zu schnell bei der Sache, wenn es darum geht neue Aufgaben f&uuml;r die Armee im Inland zu fordern. Zu Recht gibt es eine Aufgabenteilung zwischen Polizei und Bundeswehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2009\/33\/ksk-geisel-jung?page=all\">Die Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ansonsten erinnert der Beitrag mit seinem Kult der &bdquo;Elite-Einheiten&ldquo; an Landser-Heftchen. Aber immerhin belegt er, dass selbst solche Kommiss-K&ouml;pfe Jung f&uuml;r eine Fehlbesetzung halten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nochmals: Usurpation statt Delegation<\/strong><br>\nWie der EuGH die Binnenmarktintegration radikalisiert und warum er politischer Kontrolle bedarf.<br>\nHier die Fassung des Max-Planck-Instituts f&uuml;r Gesellschaftsforschung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mpifg.de\/people\/mh\/paper\/Martin_Hoepner_DP_08-12.pdf\">MPIfG Discussion Paper 08 \/12 [PDF &ndash; 1 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>UN-Entwicklungsbericht: Der Schleier bleibt<\/strong><br>\nIn Berlin wurde am Dienstag der &bdquo;Arab Human Development Report 2009&ldquo; vorgestellt, der sich mit der menschlichen Entwicklung in der arabischen Welt besch&auml;ftigt. Welche Hindernisse gibt es dabei? Die meisten der 22 arabischen Nationen treten politisch, sozial und gesellschaftlich auf der Stelle. Warum so viele Menschen in der Region arm und schlecht gebildet sind, obwohl das &Ouml;l ihren Staaten sagenhafte Reicht&uuml;mer beschert, hat bereits f&uuml;nf UN-Entwicklungsberichte &uuml;ber die arabische Welt seit 2002 besch&auml;ftigt. Auch die 288-Seiten-Studie von 2009 mit dem Titel &bdquo;Herausforderungen f&uuml;r die menschliche Sicherheit&ldquo; versucht erneut zu erkl&auml;ren, weshalb die Hindernisse f&uuml;r menschliche Entwicklung gerade in diesem Teil der Erde &bdquo;so unverr&uuml;ckbar&ldquo; zu sein scheinen. Rund hundert arabische Experten haben an dem Text gearbeitet, der am Dienstag offiziell in Berlin vorgestellt wurde. Aus Sicht der Autoren mangelt es ihren Landsleuten vor allem an einer &bdquo;menschlichen Grundsicherung &ndash; eine Art materiellem und moralischem Fundament, welches die Gesundheit, das materielle Auskommen und eine akzeptable Lebensqualit&auml;t f&uuml;r die Mehrheit der Menschen sichert&ldquo;.<br>\nAls Ursachen identifiziert der Bericht eine Reihe von Faktoren: die zunehmende Umweltverschmutzung, die r&uuml;cksichtslose Ausbeutung der Bodensch&auml;tze, die steigende Wasserknappheit, aber auch das ungebremste Bev&ouml;lkerungswachstum. W&uuml;stenbildung bedroht inzwischen ein F&uuml;nftel der arabischen Landfl&auml;che. So lag der Grundwasserspiegel in Jemens Hauptstadt Sanaa Anfang der neunziger Jahre bei zw&ouml;lf Metern. Heute gehen die Brunnenbohrungen 600 Meter in die Tiefe und zapfen die unwiederbringlichen fossilen Wasserschichten an. Mit 2,5 Millionen Einwohnern geh&ouml;rt die Metropole zu den am schnellsten wachsenden Siedlungsr&auml;umen der Welt. Und in ein, zwei Jahrzehnten werden die Menschen kein Wasser mehr haben und Jemen wahrscheinlich seine Hauptstadt aufgeben m&uuml;ssen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Fragen-des-Tages-Arab-Human-Development-Report-2009;art693,2870783?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/content.undp.org\/go\/newsroom\/2009\/july\/multiple-threats-to-human-security-impede-development-in-the-arab-countries.en\">UNDP<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die arabische Welt steht zwar regelm&auml;&szlig;ig im Blickpunkt der Welt&ouml;ffentlichkeit, aber der Blickwinkel ist auf eine Szenerie gerichtet, in der Israelis und Pal&auml;stinenser, schwerreiche &Ouml;lscheichs, Diktatoren und islamistische Djihadisten als Hauptdarsteller agieren. Doch das Interesse verfliegt wieder, sobald die Ereignisse ihre Aktualit&auml;t verlieren. Die realen Lebensbedingungen in diesen L&auml;ndern finden kaum Beachtung, obwohl der Lebensstandard in etlichen arabischen L&auml;ndern gegen&uuml;ber anderen Weltregionen immer mehr zur&uuml;ckgefallen ist. Es ist dem Tagesspiegel hoch anzurechnen, auf den neuesten &ldquo;Arab Human Development Report 2009&rdquo; hingewiesen zu haben. Nat&uuml;rlich kann ein Zeitungsartikel nur die Aufmerksamkeit wecken und nicht alle Aspekte des Reports referieren. So betont der Bericht u.a. auch , dass menschliche Sicherheit in der arabischen L&auml;ndern h&auml;ufig durch ungerechte politische, soziale und wirtschaftlichen Strukturen, durch die Auseinandersetzung um Macht und Ressourcen zwischen zersplitterten gesellschaftlichen Gruppen und in einigen F&auml;llen, durch die Auswirkungen der externen milit&auml;rischen Intervention, gef&auml;hrdet wird.<br>\nPeinlich ist die Stellungnahme CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, welche nicht einmal die Vorstellung des Berichts kennt oder bewusst ignoriert, dass mit menschlicher Sicherheit nicht eine globale Sicherheitspolitik angesprochen ist. Ihr Sprecher, Christian Ruck, schreibt: &ldquo;Diplomatische, entwicklungspolitische und sicherheitspolitische Ma&szlig;nahmen m&uuml;ssen im elementaren Interesse der Menschen ineinandergreifen und vor allem darauf abzielen, die erheblichen Potentiale der arabischen Welt zum Nutzen ihrer Bev&ouml;lkerung nutzbar zu machen. Entwicklungspolitik muss als zentraler Schl&uuml;sselbaustein einer globalen Sicherheitspolitik ausgebaut und aufgewertet werden.&rdquo; Man k&ouml;nnte schon fast von einer Militarisierung der Entwicklungspolitik sprechen. Al Alim Alsoswa, Direktor des UNDP-Regionalb&uuml;ros f&uuml;r die arabischen Staaten und Assistant Secretary-General der Vereinten Nationen verneint ausdr&uuml;cklich diese Auffassung. Es best&uuml;nde eine Tendenz, Sicherheit nur in Dimensionen des Milit&auml;reichen oder der Staatssicherheit zu denken, aber die Sicherheit der Menschen ist, nicht nur von Konflikten und Unruhen bedroht, sondern auch durch Umweltzerst&ouml;rung, Diskriminierung, Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger. Nur wenn diese Quellen der Unsicherheit in einer ganzheitlichen Art und Weise betrachtet werden, w&uuml;rden die Menschen in der arabischen Region in der Lage sein, Fortschritte bei der menschlichen Entwicklung zu machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Freifahrschein vom Senat f&uuml;r die S-Bahn<\/strong><br>\nBeim Treffen zwischen Senat und S-Bahn muss das Unternehmen am Montag keine weiteren Sanktionen f&uuml;rchten: Der Regierende B&uuml;rgermeister Wowereit will den Vertrag nicht vorzeitig k&uuml;ndigen. Experten halten die Abmachung von 2004 f&uuml;r schlecht verhandelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Verkehr-S-Bahn-Senat-Verkehrsvertrag;art18614,2869072\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rudolf Hickel: Steinmeiers Vision und Glaubw&uuml;rdigkeit <\/strong><br>\nEine Vision verpufft: Die SPD versucht einen ger&auml;uschlosen Kurswechsel &ndash; das macht sie unglaubw&uuml;rdig. Die SPD m&uuml;sste den Mut aufbringen, die Grundfehler der Agenda 2010 einzugestehen, insbesondere den Zwang, beim Arbeitslosengeld auch prek&auml;re Jobs annehmen zu m&uuml;ssen, sowie die Reduktion auf ein Schonverm&ouml;gen. Der Satz, auch Armut erzeugende Arbeit sei besser als Arbeitslosigkeit, hat den Verlust des Vertrauens in die deutsche Sozialdemokratie erzeugt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/1872391_Wirtschaftswissenschaftler-Rudolf-Hickel-Steinmeiers-Vision-und-Glaubwuerdigkeit.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wahljahr ist Zahljahr<\/strong><br>\nIm Superwahljahr spenden Unternehmen und Banken besonders viel Geld an Parteien. Davon profitieren vor allem CDU und FDP. Im Durchschnitt bekam die SPD dieses Jahr knapp 42.000 Euro im Monat, tausend Euro weniger als im Vorjahr. Bei der CDU stieg der monatliche Durchschnitt von 150.000 auf 180.000 Euro, bei der FDP von 70.000 auf 80.000 Euro. Dabei handelt es sich nur um Spenden, die 50.000 Euro &uuml;bersteigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=in&amp;dig=2009%2F08%2F12%2Fa0075&amp;cHash=2f3e470c1c\/&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die t&auml;gliche Meinungsmache: <\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Sp&auml;te Best&auml;tigung f&uuml;r Merz und Sch&auml;fer-G&uuml;mbel<\/strong><br>\nWas die FAZ und deren Sonntagsausgabe in den letzten Tagen an Fakten in einer Artikelserie insbesondere zur Rolle von J&uuml;rgen Walter und Carmen Everts ver&ouml;ffentlicht haben, entspricht im Kern exakt dem Sachverhalt, den die beiden Gie&szlig;ener SPD-Abgeordneten dieser Zeitung an dem besagten 4. November geschildert hatten. Laut FAZ-Autor Volker Zastrow war der Ansto&szlig;, einen zweiten Versuch zu wagen, um eine rot-gr&uuml;ne Minderheitsregierung unter F&uuml;hrung von Ypsilanti zu bilden, ganz wesentlich von den sp&auml;teren Abweichlern selbst ausgegangen.<br>\nDazu ein Auszug aus dem Artikel dieser Zeitung vom 5. November 2008, die Schilderungen von Merz und Sch&auml;fer-G&uuml;mbel betreffend: &raquo;Richtig sei, dass die Kollegen bis in den Fr&uuml;hsommer hinein Bedenken ge&auml;u&szlig;ert h&auml;tten, aber danach nicht mehr. Im Gegenteil seien es gerade die &rsaquo;Netzwerker&lsaquo; rund um Walter gewesen, die nach dem ersten verpatzten Versuch, die Studiengeb&uuml;hren abzuschaffen, darauf gedr&auml;ngt h&auml;tten, die H&auml;ngepartie im Landtag zu beenden. Merz: &rsaquo;Da kamen immer wieder die Stimmen: So geht&rsquo;s nicht weiter. Wir m&uuml;ssen jetzt unseren Weg gehen.&lsaquo; &Uuml;berdies sei Everts, die die Kooperation mit der Linken nach eigenem Bekunden aus Gewissensgr&uuml;nden ablehnt, an der Ausarbeitung eines Papiers beteiligt gewesen, in dem die Grundlagen zur Zusammenarbeit mit der Linksfraktion fixiert worden seien.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.giessener-allgemeine.de\/Home\/Stadt\/Uebersicht\/Spaete-Bestaetigung-fuer-Merz-und-Schaefer-Guembel-_arid,123845_regid,1_puid,1_pageid,113.html\">Gie&szlig;ener Allgemeine Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Wahlkampf in Th&uuml;ringen: Althaus auf Mitleidstour <\/strong><br>\nPersonality-Show &agrave; la Althaus: Th&uuml;ringens Ministerpr&auml;sident scheint nicht davor zur&uuml;ckzuschrecken, den Tod der Skifahrerin auszuschlachten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,mein1m1\/politik\/258\/483701\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Alles aus einer Hand<\/strong><br>\nEin merkw&uuml;rdiger Elternverein attackiert in Th&uuml;ringen das Volksbegehren f&uuml;r eine bessere Familienpolitik. Die alleinregierende Th&uuml;ringer CDU hat sich eine &raquo;unabh&auml;ngige&laquo; Stiftung geschaffen, die einem noch unabh&auml;ngigeren Verein ein ordentliches Preisgeld verleiht. Der startet &ndash; unter anderem in einer kr&auml;ftig von der CDU-Regierung gef&ouml;rderten Zeitung &ndash; prompt eine aufwendige Kampagne, mit der die CDU-Politik unterst&uuml;tzt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/08-10\/022.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Gebabbel von heute &ndash; die Fakten von morgen: Die &Ouml;konomie der Aufmerksamkeit <\/strong><br>\nBundesregierung will Banken zur Kreditvergabe zwingen. Bundesbank fordert Rente ab 69. 1,5 Millionen Milchk&uuml;he sollen geschlachtet werden. Drei Schlagzeilen aus den letzten Tagen. Ihnen gemeinsam ist: Sie entstanden aus Randbemerkungen oder &Uuml;berlegungen, die eigentlich nichts Handfestes waren. Jetzt aber sind sie in der Welt und auf dem besten Weg ins Faktische. Sie starten als politischer Testballon und werden &ndash; bei Gefallen? Politik. Und bei Nichtgefallen immer noch ein sch&ouml;nes Scheingefecht?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/radio\/hr2\/index.jsp?key=standard_podcasting_derTag&amp;type=a&amp;rubrik=14224&amp;mediakey=podcast\/derTag\/derTag_20090723\">hr-H&ouml;rfunk &ndash; Der Tag (Einleitungstext mit Abspielfunktion)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/derTag\/derTag_20090723.mp3\">hr-H&ouml;rfunk (Audio-Podcast, mp3, ca. 54 min, ca. 25 MB)<\/a><\/li>\n<li><strong>Peter Frey: Meine vier Monate mit Angela Merkel<\/strong><br>\nSelten habe ich so viel Zeit mit einem Menschen zugebracht wie in den letzten vier Monaten mit der Bundeskanzlerin. Gro&szlig;e und kleine Termine, internationale Gipfel, eine Reise nach Afghanistan, aber auch ein Samstagmorgen bei der Er&ouml;ffnung einer Kunstausstellung in Leipzig&hellip;<br>\nWas habe ich gesehen? Zuerst: eine Frau, die jede Situation bew&auml;ltigt, sich in all dieser Zeit keinen Fehler erlaubt und eine erstaunliche Kondition hat&hellip;<br>\nIm Grunde nutzt sie ein uraltes Klischee und bietet sich als Frau an, an die man sich anlehnen kann. Es hei&szlig;t, dass Krisen Staatsm&auml;nner respektive -frauen hervorbringen. Merkel w&auml;re dieses Etikett wahrscheinlich selbst zu pomp&ouml;s. Sie ist nicht brillant, aber verl&auml;sslich&hellip;<br>\nSie redete sich begeistert in die Details der Klimadiskussion, sprach von Photosynthese und der Verklappung von Kohlendioxid unter der Erde. Die Journalisten waren m&uuml;de, manch einer verstand nicht, wovon &uuml;berhaupt die Rede war. Aber nat&uuml;rlich fand sich immer noch jemand mit einer neuen Frage. Um Mitternacht bemerkt die Kanzlerin unschuldig, wir h&auml;tten ja noch eine l&auml;ngere Fahrt vor uns. &ldquo;Na dann, husch, husch&rdquo; &ndash; Mutti l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en. Aber da war soviel Witz und Begeisterung am eigenen Job, dass man ihr nicht &uuml;belnehmen konnte, was sie uns abverlangt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dokumentation.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/1\/0,1872,7613921,00.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie sagte doch Peter Frey im Sommerinterview mit Oskar Lafontaine:<br>\n&ldquo;&hellip;und Sie werden genauso behandelt wie alle anderen Parteivorsitzenden im ZDF-Sommerinterview.&rdquo;<br>\nLafontaine: Ich gucke mir das Interview mit Frau Merkel an.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Unser Leser J.K. merkt dazu an:<\/strong> Offensichtlich scheint sich das ZDF im Hinblick auf die kommende Bundestagswahl als Wahlwerbungssender f&uuml;r eine schwarz-gelbe Koalition profilieren zu wollen. Zu erst das uns&auml;gliche Interview mit Oskar Lafontaine und das unerh&ouml;rte Nachtreten des &ldquo;Journalisten&rdquo; Peter Frey.<br>\nDann die &ldquo;Dokumentation&rdquo; &uuml;ber die Hartz IV Reform mit Sozialschmarotzerdartsteller Horst Schl&uuml;ter. Und heute eine Sendung &uuml;ber Kanzlerin Merkel. Hauptverantwortlicher Peter Frey. Die Sendung war absolut unertr&auml;glich, reine Hofberichterstattung. Dazu noch ein lobtriefender Text von Frey (Meine vier Monate mit Angela Merkel), ganz anders als der &uuml;ber Lafontaine. Es ist wirklich eigenartig, was Herr Frey unter Journalismus versteht. Man w&auml;hnt sich im Italien Berlusconis.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>INSM &ndash; Innovationsappell <\/strong><br>\nDeutschland braucht bessere Rahmenbedingungen f&uuml;r Forschung, Bildung und Innovationen. Deshalb haben 35 bekannte Pers&ouml;nlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft den Innovationsappell der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) unterzeichnet.<br>\nDen Innovationsappell der INSN unterst&uuml;tzen Prof. Rolf-Dieter Arens, Prof. Dr. Hans-Wolfgang Arndt, Dr. Wulf H. Bernotat, Prof. Dr. Ulrich Blum, Prof. Dr. Werner Bornkessel, Prof. Dr. Hans-J&ouml;rg Bullinger, Rainer Br&uuml;derle, Dr. Bertram Dressel, Friedhelm Enke, Ulrike Flach, Dr. Axel C. Heitmann, Prof. Dr. Michael H&uuml;ther, Dr. Dieter Hundt, Dr. Hans-Peter Keitel, Dr. Karl-Ludwig Kley, Dr. Andreas Kreimeyer, Klaus N&uuml;tzel, Dr. Arend Oetker, Prof. Dr. Rolf Peffekoven, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Prof. Dr. Bernd Raffelh&uuml;schen, Prof. Dr. Hermann Requardt, G&uuml;nther Richter, Dr. Michael Rogowski, Prof. Dr. Dagmar Schipanski, Michael Schneider, Prof. Dr. Thomas Seul, J&uuml;rgen R. Thumann, Dr. Klaus von Dohnanyi, Prof. Dr. J&ouml;rg Wagner, Prof. Dr. Norbert Walter, Dr. Heinrich Weiss, Matthias Wissmann, Wolfgang Zahn, Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/Aktionen\/INSM-Kampagnen\/Innovationsappell.html\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Wenn genug Menschen richtig gebildet w&auml;ren, w&uuml;rden sie diese hohlen Worth&uuml;lsen und alles Andere eher durchschauen. Das lassen wir uns am besten nochmals von Lothar Dombrowsky (Georg Schramm) erkl&auml;ren. Wir brauchen Idioten, sonst frisst keiner das Gammelfleisch &hellip;<\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RkNddCXSLvM\">YouTube<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Lobbyisten regieren mit &ndash; Verfassungsrichterin warnt vor Einfluss<\/strong><br>\nDie Einflussnahme von Lobbyisten auf die Gesetzgebung in Deutschland ist nach Meinung der Richterin am Bundesverfassungsgericht, Christine Hohmann-Dennhardt, in der derzeitigen Form nicht akzeptabel. Wenn in Ministerien Interessenvertreter an Gesetzen mitarbeiteten, fehle es an der erforderlichen Unabh&auml;ngigkeit und Transparenz, warnte die Richterin gegen&uuml;ber Frontal21.<br>\n&ldquo;Das halte ich schon f&uuml;r problematisch, denn man kann nicht Diener zweier Herren sein&rdquo;, sagt Hohmann-Dennhardt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/23\/0,1872,7613975,00.html?dr=1\">Frontal21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Skandallobbyist Daniel Dettling erh&auml;lt Gro&szlig;auftrag von NRW-Ministerium<\/strong><br>\nImmer wieder hat Lobbycontrol in den vergangenen Wochen aufgedeckt, wie die Denkfabrik und Agentur Berlinpolis die &Ouml;ffentlichkeit mit verdeckter Meinungsmache zu manipulieren versuchte. Auftraggeber waren die Deutsche Bahn und der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB). Die unlautere PR wurde dabei auch auf einer offiziellen Webseite des Wirtschaftsministeriums NRW platziert, die von Berlinpolis betreut wurde.<br>\nWie das Ministerium f&uuml;r Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW (MWME) bekannt gegeben hat, erhielt die Bietergemeinschaft um Berlinpolis-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Daniel Dettling nun trotz alledem den Zuschlag f&uuml;r die Steuerung des &bdquo;Clustermanagement Kultur- und Kreativwirtschaft&ldquo;. Der Auftrag hat eine verl&auml;ngerbare Laufzeit von zun&auml;chst drei Jahren und ist mit 1,8 Millionen Euro dotiert.<br>\nSomit wird Dettling, dessen Denkfabrik und Agentur Berlinpolis wiederholt durch unlautere PR-Methoden aufgefallen ist, unter anderem auch zum zentralen Ansprechpartner der Werbebranche, die in diesem Cluster organisiert ist. Das schwarze Schaf der Branche wird vom Ministerium zum Repr&auml;sentanten und Ideengeber auserkoren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2009\/08\/skandallobbyist-dettling-erhaelt-grossauftrag-von-nrw-ministerium\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Ratings f&ouml;rdern das strategische Verhalten&nbsp;&ndash; Fragen an den Deutschen Historikerverband<\/strong><br>\nDer Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands hat sich gegen eine Teilnahme am Forschungsrating des Wissenschaftsrates ausgesprochen. Was sind die Gr&uuml;nde?<br>\nEs sind im Wesentlichen drei Gr&uuml;nde: Zun&auml;chst sehen wir das Problem nicht, das der Wissenschaftsrat mit diesem Rating l&ouml;sen will. Zumindest implizit scheint durch, als sei die derzeitige Situation durch einen Mangel an Informationen gepr&auml;gt, dem ein solches Rating abhelfen soll. Aber weder ist es evident, dass die gegenw&auml;rtigen Probleme Folge des Fehlens parametrisierter Informationen &uuml;ber die Forschungsleistungen sind, noch wurde hinreichend gekl&auml;rt, ob ein Mehr an Informationen wirklich Einfluss auf Entscheidungsprozesse, und wenn ja, auf welche h&auml;tte. Der Verweis auf den Wunsch aus Politik und Hochschulleitungen nach Ratings und Rankings und die begr&uuml;ndete Kritik des Wissenschaftsrates an bestehenden Rankings sind nachvollziehbar, reichen als Begr&uuml;ndung aber nicht. Wir haben zweitens begr&uuml;ndete Zweifel, ob ein gutes Rating technisch m&ouml;glich ist. Das geplante Rating verlangt vor allem sehr viel Lekt&uuml;re. Es kann daher, wenn es gut sein will, nicht in hoher Frequenz erfolgen. Soll mit einem Rating aber Einfluss auf Entscheidungen ausge&uuml;bt werden, dann muss es aktuell sein. Insofern besteht hier schon eine Art performativer Widerspruch: Ist das Rating gut, ist es nicht aktuell; ist es aktuell, ist es nicht gut. Schlie&szlig;lich und drittens gibt es den begr&uuml;ndeten Verdacht, dass hier ein der Universit&auml;t ganz fremdes System der In- und Output-Steuerung eben auch durch Ratings im Hintergrund steht. Ganz abgesehen davon, dass so etwas im Grunde gar nicht m&ouml;glich ist, f&ouml;rdert es &bdquo;strategisches Verhalten&ldquo;: alle Welt schaut dann nur noch auf die Parameter und deren m&ouml;glichst gute Erf&uuml;llung. Das k&ouml;nnen wir nicht wirklich wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.forschung-und-lehre.de\/cms\/index.php?menu_id=6&amp;nur_dieser_inhalt_id=3456\">Forschung &amp; Lehr<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Busenfreundinnen &ndash; Wer hat mehr zu bieten?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/video\/player?videoID=200908116c6327\">Zeit.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Verh&auml;ltnis zwischen Busen und Hirn auf dem Plakat ist bei Vera Lengsfeld jedenfalls eindeutig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><em>Zu guter Letzt:<\/em><br>\n<strong>Eine M&ouml;glichkeit von vielen, die NachDenkSeiten bekannt zu machen<\/strong><br>\nUnser Leser S.K. schickte uns Folgendes:\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/nachdenkseitenwerbung.jpg\" alt=\"NachDenkSeiten Werbung\" title=\"\"><\/p>\n<blockquote><p>Ich mache seit kurzem etwas Reklame f&uuml;r ihre Nachdenkseiten. Ich hoffe, dass Sie nichts dagegen haben.<br>\nMachen Sie weiter so. Ich gr&uuml;&szlig;e Sie vielmals als Ihr aufmerksamer Leser.<br>\nDie selbstklebenden Buchstaben gibt es im B&uuml;robedarf. Hat mich ca. 8 &euro; gekostet. Vielleicht ein Anreiz f&uuml;r andere, es nachzumachen.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4122#h01\">Kommunen erobern Energieversorgung zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h02\">Verbraucherpreise Juli 2009: &ndash;&nbsp;0,5% zum Juli 2008<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h03\">Das Konjunkturprogramm wirkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h04\">Wolfgang M&uuml;nchau &ndash; Dauerhaft instabil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h05\">&ldquo;2010 wird noch schwerer als 2009&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h06\">Fr&eacute;d&eacute;ric Lema&icirc;tre: Die Ohnmacht der Staaten gegen&uuml;ber der Wiederaufnahme der Bonus-Zahlungen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4122#h07\">Minister machen Anw&auml;lte reich<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4122\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4122","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4122","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4122"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4122\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4122"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4122"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4122"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}