{"id":41245,"date":"2017-11-26T08:30:30","date_gmt":"2017-11-26T07:30:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41245"},"modified":"2017-11-26T08:22:46","modified_gmt":"2017-11-26T07:22:46","slug":"hinweise-der-woche-40","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41245","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41245#h01\">Scheitern der Sondierungsgespr&auml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41245#h02\">Mali im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41245#h03\">Traditionserlass: Abspaltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41245#h04\">Wirtschaftspolitische Empfehlung der EU: Br&uuml;ssel will mehr Soziales und sparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41245#h05\">Sachverst&auml;ndigenrat: Vier &raquo;Staatsfeinde&laquo; am Werk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41245#h06\">Warum ein Jobcenter von einem Bettler ein Einnahmenbuch verlangt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41245#h07\">Maidanmorde: Drei Beteiligte gestehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41245#h08\">F&uuml;r &bdquo;abscheulichste Verbrechen&ldquo; verurteilt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41245#h09\">Sonderwirtschaftszonen in Honduras: Die Neuerfindung der Bananenrepublik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41245#h10\">Heimat ist das Fundament der linken Mitte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41245#h11\">Medienwissenschaftler Uwe Kr&uuml;ger &uuml;ber &bdquo;Mainstream&ldquo;, Atlantikbr&uuml;cke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41245#h12\">Zu guter Letzt: Keine Regierungsbeteiligung: FDP-Gro&szlig;spender fordern ihr Geld zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Scheitern der Sondierungsgespr&auml;che<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Aufwachen&ldquo; mit Flassbeck<\/strong><br>\nDie FDP hat Jamaika abgelehnt, weil Christian Lindner f&uuml;r die B&uuml;rger einen Politikwechsel will. Aber um welche B&uuml;rger geht es ihm und welchen Politikwechsel will er? Stefan Schulz fragt dazu Heiner Flassbeck, zugeschaltet aus Frankreich. Beste Voraussetzungen also, um auch &uuml;ber Macrons Europaplan zu sprechen und Lindners Widerstand zu er&ouml;rtern, meinen die Macher des Aufwachen-Podcasts. Zu h&ouml;ren hier.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/11\/aufwachen-mit-flassbeck\/\">Makroskop<\/a><\/li>\n<li><strong>Woran die deutsche Jamaica-Koalition gescheitert ist<\/strong><br>\nEs wird also doch nichts mit der ersten schwarz-gr&uuml;n-gelben Bundesregierung in Deutschland. Wir sprachen mit dem Journalisten, Autor und ehemaligen deutschen Gr&uuml;nen-Politiker Robert Zion &uuml;ber die gescheiterten Gespr&auml;che zwischen CDU, CSU, FDP und Gr&uuml;nen. (&hellip;) &bdquo;Die Gr&uuml;nen haben in den Sondierungsgespr&auml;chen praktisch all ihre Positionen ger&auml;umt. In der Steuerpolitik wurde &uuml;ber gr&uuml;ne Forderungen nicht einmal mehr diskutiert. (&hellip;) Zwar gewinnt die Parteilinke die meisten programmatischen Konflikte innerhalb der Partei, das Programm ist noch relativ links. Aber das Spitzenpersonal und die eigentlichen Machtstrukturen in der Partei sind vollkommen vom Realo-Fl&uuml;gel gepr&auml;gt. Das haben die Sondierungsgespr&auml;che bewiesen. (&hellip;) Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner denkt vollkommen parteibezogen. Ich habe ihn zwei Jahre lang im Landtag von Nordrhein-Westfalen erlebt. Lindner ist nicht sehr politisch. Er denkt in erster Linie an seine Organisation. Und dabei orientiert er sich eindeutig an der FP&Ouml; unter Heinz-Christian Strache. Er will die FDP in Richtung einer national-liberalen, populistischen Partei bewegen. Solche Parteien sind ja gerade &uuml;berall in Europa, nicht nur in &Ouml;sterreich, relativ erfolgreich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mosaik-blog.at\/woran-die-deutsche-jamaica-koalition-gescheitert-ist\/\">Mosaik Blog<\/a><\/li>\n<li><strong>FDP: Organisierte Reichtumspflege<\/strong><br>\nSeit dem Wochenende steht fest: Die FDP will keine politische Verantwortung &uuml;bernehmen. Gut so, meint der DGB-klartext. Denn die Partei wollte eine Politik vor allem f&uuml;r die Reichen. Doch Deutschland braucht dringend einen Kurswechsel &ndash; und der geht ohne die FDP. [&hellip;]<br>\nNur zur Erinnerung: Armut, vor allem Kinderarmut, ist trotz guter Konjunktur allgegenw&auml;rtig, die Verm&ouml;genskonzentration nimmt zu und die Einkommensungleichheit ist sehr hoch. Zudem investiert Deutschland seit Jahren wenig in seine Zukunft. Die Bilanz der &ouml;ffentlichen Investitionen ist seit Jahren negativ. Wir m&uuml;ssen also dringend investieren, um die Versorgung der ganzen Gesellschaft mit guter und hochwertiger Infrastruktur zu sichern und Herausforderungen der Zukunft, wie die Digitalisierung und die Bek&auml;mpfung des Klimawandels zu meistern.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171123-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171123-hdt-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Daf&uuml;r stehen der zuk&uuml;nftigen Bundesregierung bis Ende der Legislaturperiode insgesamt 30 Milliarden Euro Haushalts&uuml;berschuss zur Verf&uuml;gung, selbst wenn man an Sch&auml;ubles Erbe der &bdquo;schwarzen Null&ldquo; festhalten will und eine st&auml;rkere Besteuerung von Superreichen und gro&szlig;en Erbschaften, trotz der Erkenntnisse aus den &bdquo;Paradise Papers&ldquo;, ablehnt. Aber auch hier erweist sich die FDP als die Partei der organisierten Reichtumspflege. Statt die &Uuml;bersch&uuml;sse in Bildung, Verkehr, Wohnungsbau, Breitbandnetze, Pflege und Armutsbek&auml;mpfung zu investieren, will die FDP am liebsten alles f&uuml;r die Abschaffung des Soli verwenden, wovon haupts&auml;chlich die Spitzenverdiener profitieren. Als ob die Reichen nicht genug h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++eff92b42-cf90-11e7-9b9b-52540088cada\">DGB klartext<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Kein Konzept, keine Zukunft<\/strong><br>\nDas Scheitern von Jamaika ist weniger schlimm als die Tatsache, dass in Deutschland die gro&szlig;e Mehrheit der gew&auml;hlten Politiker keinerlei Konzept f&uuml;r das Regieren hat. Das ist die historische Chance f&uuml;r eine neue Linke. [&hellip;]<br>\nKommt es zu Neuwahlen, und das ist jetzt trotz aller rechtlicher Hindernisse das wahrscheinlichste Ergebnis, bietet sich f&uuml;r die Linke insgesamt eine einmalige Chance. Dazu ist aber ein vollkommenes Umdenken in Sachen Partei und Parteigrenzen n&ouml;tig: Vergesst eure komischen Parteien! Was jetzt gefragt ist, ist eine Koalition der linken Kr&auml;fte, die sich schon vor der Wahl bildet und dem W&auml;hler eine realistische Regierungsperspektive bietet. Das ist schon deswegen attraktiv, weil die Rechte total zersplittert ist und selbst die CDU eine &bdquo;gute Chance&ldquo; hat, bei der n&auml;chsten Wahl unter drei&szlig;ig Prozent zu fallen.<br>\nIn dieser Lage k&ouml;nnte eine vereinte Linke (schon mal ein guter Name!) mit einem pragmatischen und wirtschaftspolitisch zugleich mutigen Konzept den B&uuml;rgern ein Angebot machen, das unschlagbar ist. Denn das Beste, auf das man sich sofort und schnell einigen kann, ist die Tatsache, dass (wie hier gezeigt) fast beliebig viel Geld da ist, mit dem Deutschland in vier bis acht Jahren nicht nur zu einem der sozialsten, sondern zugleich auch zu einem der modernsten L&auml;nder in technischer und &ouml;kologischer Hinsicht umgestaltet werden kann. Zudem k&ouml;nnte Deutschland mit einem Schlag die europ&auml;ische Krise l&ouml;sen und den Entwicklungsl&auml;ndern eine wirkliche Perspektive bieten, weil man mehr Geld endlich mit mehr Sachverstand und weniger sturem Neoliberalismus verbinden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/11\/kein-konzept-keine-zukunft\/\">Heiner Flassbeck auf Makroskop<\/a><\/li>\n<li><strong>Die SPD muss wieder zum Anwalt der Arbeiter werden<\/strong><br>\nDie SPD muss sich klar nach links orientieren, gleichzeitig aber einen ebenso klaren &bdquo;realistischen&ldquo; Kurs einschlagen. Wenn sie das nicht schafft, ist ihr nicht mehr zu helfen. [&hellip;]<br>\nEs gilt hier nichts zu verteidigen, es gilt vielmehr anzugreifen, und zwar die Hegemonie des Neoliberalismus. Die SPD muss wieder zur Gegenmacht werden. Die SPD darf nicht der Ko-Manager der Arbeitgeberverb&auml;nde sein. Die SPD muss der Anwalt der Arbeitnehmer, der kleinen Leute und der &bdquo;Besorgten&ldquo; in der arbeitende Mitte sein. Die SPD muss K&uuml;mmerer-Partei sein. Eine Partei f&uuml;r Sorgen und N&ouml;te.<br>\nDas generelle neue Motto der SPD sollte werden: &bdquo;F&uuml;r die Menschen, nicht f&uuml;r die M&auml;rkte&ldquo;. Damit h&auml;ngt ein inhaltlicher Wandel zusammen. Als linke Partei muss man um eine neue Vision f&uuml;r die Welt k&auml;mpfen. Uns sind gerade &ndash; auch durch das naive Wiederholen der Chim&auml;re vom &bdquo;Ende der Geschichte&ldquo; &ndash; die Menschheitsziele ausgegangen. Wof&uuml;r lohnt es sich noch zu k&auml;mpfen? Wohin streben wir eigentlich noch?<br>\nWir haben uns damit arrangiert, dass dies bereits die beste aller Welten ist und es eigentlich nicht viel besser geht. Das ist aber noch nicht das &bdquo;goldene Zeitalter&ldquo;. Es ist noch nicht alles gut geworden. Wenn es noch Menschen auf dieser Welt gibt, die hungern, die keinen Zugang zu Bildung haben, dann ist die Welt noch nicht gut. Wenn Arbeiter auf den Baustellen der WM-Stadien in Qatar fast wie Lohnsklaven behandelt werden, wenn Armeen von Lohnsklaven dem afrikanischen Kontinent seine Rohstoffe entziehen, wenn Wanderarbeiter aus Osteuropa in Akkordarbeit in deutschen Schlachth&ouml;fen unter schlechten Werkvertragsverh&auml;ltnissen Schweineh&auml;lften zerlegen und ihre geringe Freizeit nur ersch&ouml;pft im Bett zubringen k&ouml;nnen, dann ist die Welt noch nicht gut. Wenn es Menschen gibt, die in dem reichen Deutschland zur Tafel gehen m&uuml;ssen, Flaschen in Parks sammeln m&uuml;ssen, die nach 40 Jahren Arbeit nur Grundsicherung als Rente bekommen, dann ist die Welt noch nicht gut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/die-gegenwart\/nach-der-wahlniederlage-muss-sich-die-spd-wieder-nach-links-orientieren-15303153.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Im Print eine Seite treffender Analyse &uuml;ber die wirklichen Probleme der SPD und dieses in der FAZ &ndash; beachtlich.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mali im Bundestag<\/strong><br>\nAm gestrigen Mittwoch (22.11.2017) debattierte der neue Bundestag das Mandat f&uuml;r den MINUSMA-Einsatz der Bundeswehr in Mali (siehe Plenarprotokoll 19\/3). Dabei zeigte sich eine gro&szlig;e Zustimmung der Fraktionen der CDU\/CSU, FDP, SPD und Gr&uuml;nen zum aktuell gef&auml;hrlichsten Einsatz der Bundeswehr. Einher ging das mit einer bemerkenswerten Leugnung der tats&auml;chlichen Lage im Land. So meinte etwa Pascal Kober in seiner Rede: &bdquo;Nach wie vor ist allerdings der Friedens- und Stabilisierungsprozess nicht abgeschlossen, auch wenn 90 Prozent der Binnenvertriebenen in ihre Heimat zur&uuml;ckkehren konnten und die humanit&auml;re Lage grunds&auml;tzlich verbessert werden konnte&hellip; das alles sind konkrete und ermutigende Fortschritte auf dem Weg zu Sicherheit und Stabilit&auml;t Malis und damit der ganzen Region. Doch nach wie vor sind die malischen Sicherheitskr&auml;fte auf unsere Unterst&uuml;tzung angewiesen.&ldquo; Florian Hahn von der CSU bl&auml;st ins selbe Horn: &bdquo;Als diese Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen, MINUSMA, 2013 eingesetzt wurde, herrschte Chaos im Land. Die Franzosen haben zwar Gott sei Dank durch ihr beherztes Eingreifen im Norden des Landes den Islamisten Einhalt geboten. Aber der Konflikt innerhalb Malis war noch l&auml;ngst nicht beigelegt. Er ist es auch heute noch nicht vollst&auml;ndig, sonst m&uuml;ssten wir nicht dort sein. Mit der internationalen Gemeinschaft leisten wir aber im Rahmen von MINUSMA seitdem einen substanziellen Beitrag zur Bew&auml;ltigung dieses Konflikts. So hat sich beispielsweise die humanit&auml;re Lage in Mali seit Beginn dieser internationalen Mission verbessert&ldquo;.<br>\nIhre Ablehnung des Einsatzes k&uuml;ndigte neben der Linken Fraktion die AFD an. Wenn deutsche Soldaten in Mali sein sollten, dann im genuin nationalen Interesse, dann sollte ein &bdquo;Kampfauftrag gegen Schleuser&ldquo; her und der &bdquo;Mut, gegen die erstarkenden Islamistengruppen im Norden Malis vorzugehen&ldquo;.<br>\nTrotzdem applaudierten w&auml;hrend der Debatte AfD- und CDU\/CSU-Fraktion gemeinsam. Tats&auml;chlich waren es auch neben der AfD v.a. die Unionsvertreter, die wiederholt die Rolle Malis und des Sahels als &bdquo;wichtige Transitregion f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge in Afrika&ldquo; bzw. &bdquo;neuralgischer Punkt f&uuml;r die Migration nach Europa&ldquo; betonten, um den Einsatz deutscher Soldaten zu legitimieren. Auch Christine Buchholz f&uuml;r die Linken beschreib den Einsatz im Kontext einer &bdquo;Reihe von Ma&szlig;nahmen zur Abwehr von Fl&uuml;chtlingen&ldquo; und lehnte ihn u.a. deshalb im Namen ihrer Fraktion ab. Den zentralen Grund f&uuml;r den Einsatz d&uuml;rfte jedoch Nils Annen von der SPD am treffendsten formuliert haben: Mali &ndash; das kann man, glaube ich, sagen &ndash; ist ein au&szlig;enpolitischer Testfall f&uuml;r die Handlungsf&auml;higkeit der Europ&auml;ischen Union. Mali ist aber auch ein Indikator f&uuml;r den Zustand der deutsch-franz&ouml;sischen Zusammenarbeit und f&uuml;r die Frage der Ernsthaftigkeit&ldquo; (siehe: IMI-Studie 2017\/06: Der Krieg in Mali als Folge der Formierung EUrop&auml;ischer Au&szlig;enpolitik).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/11\/23\/mali-im-bundestag\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im Deutschen Bundestag gibt es also eine &uuml;bergro&szlig;e Mehrheit der Kriegsbef&uuml;rworter. Und der <a href=\"https:\/\/www.nielsannen.de\/de\/topic\/423591.lebenslauf.html\">Atlantiker Annen<\/a> verdeutlicht mal wieder, dass auch die SPD auf Kriegskurs ist. Eine Ankn&uuml;pfung an die Friedenspolitik wie sie insbesondere Willy Brandt vorlebte, ist &ndash; leider &ndash; derzeit nicht in Sicht. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41163\">das 9-Punkte-Papier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40737\">Personalwerbung der Bundeswehr mit dem Einsatz in Mali &ndash; ein typisches Beispiel f&uuml;r die Manipulationsmethode: B sagen und A meinen<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Traditionserlass: Abspaltung<\/strong><br>\nDie Verteidigungsministerin hat den Entwurf f&uuml;r einen neuen Traditionserlass vorgelegt, den u.a. Spiegel (Online) ver&ouml;ffentlichte. Im auf den 16. November datierten Entwurf hei&szlig;t es: &bdquo;Die deutsche (Milit&auml;r-)Geschichte ist gepr&auml;gt von tiefen Z&auml;suren. Insbesondere aufgrund des folgeschweren Missbrauchs milit&auml;rischer Macht, vor allem w&auml;hrend der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, gibt es keine ungebrochene deutsche Milit&auml;rtradition. Die Bundeswehr ist sich des zwiegespaltenen Erbes der deutschen (Milit&auml;r-)Geschichte mit ihren H&ouml;hen, aber auch ihren Abgr&uuml;nden bewusst. Tradition und Identit&auml;t der Bundeswehr nehmen daher die gesamte deutsche (Milit&auml;r-)Geschichte in den Blick und grenzen dabei bewusst jene Teile ab, die unvereinbar mit den Werten unserer freiheitlichen-demokratischen Grundordnung sind.&ldquo; Der Eintrag auf Wikipedia zu &bdquo;Spaltung (Psychologie)&ldquo; ist in diesem Kontext wom&ouml;glich hilfreich: &bdquo;Als Spaltung oder Spaltungsabwehr bezeichnet man einen psychischen Abwehrmechanismus, der in einer Reaktivierung eines fr&uuml;hkindlichen psychischen Zustands besteht, in dem das Individuum noch keine Integration der positiven und negativen Aspekte des eigenen Selbst und der es umgebenden Objekte entwickelt hat. Die Spaltungsabwehr sorgt in spezifischen Belastungs- oder Konfliktsituationen daf&uuml;r, dass unertr&auml;gliche Vorstellungen vom Selbst oder von den Objekten auseinandergehalten werden, mit dem Ergebnis, dass das Selbst bzw. die Objekte als entweder &bdquo;nur gut&ldquo; oder &bdquo;nur b&ouml;se&ldquo; wahrgenommen werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/11\/21\/traditionserlass-abspaltung\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wirtschaftspolitische Empfehlung der EU: Br&uuml;ssel will mehr Soziales und sparen<\/strong><br>\nFrankreich und Italien sollen ihre Ausgaben senken. Gute Noten vergibt die EU-Kommission an Deutschland und Griechenland.<br>\nNach Jahren der Krise und Budgetk&uuml;rzungen strebt die EU nun &bdquo;nachhaltiges und inklusives Wachstum&ldquo; an. Die Kommission wolle nicht nur solide Finanzen, sondern auch &bdquo;bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen&ldquo; f&ouml;rdern, betonte EU-Sozialkommissarin Marianne Thyssen bei Vorlage der wirtschaftspolitischen Empfehlungen f&uuml;r 2018.<br>\nMehrere Eurol&auml;nder sollen aber weiter den G&uuml;rtel enger schnallen. Besonders streng geht die EU-Kommission mit Frankreich und Italien ins Gericht. Im Falle Italiens geht es vor allem um die anhaltend hohe Staatsverschuldung. Um den Druck auf Rom zu erh&ouml;hen, will die EU-Beh&ouml;rde im Fr&uuml;hjahr 2018 ein neues Gutachten vorlegen. [&hellip;]<br>\nDie Regierung in Paris soll daher weitere milliardenschwere K&uuml;rzungen vornehmen. R&uuml;gen spricht die EU-Kommission auch f&uuml;r Spanien, Belgien, Portugal, Slowenien und &Ouml;sterreich aus. Auch diese L&auml;nder sollen mehr sparen, um den &bdquo;Anpassungspfad&ldquo; f&uuml;r solide Finanzen zu erreichen. [&hellip;]<br>\nDoch statt sich damit zufriedenzugeben, dr&auml;ngt Br&uuml;ssel nun auf einen Abbau der strukturellen Defizite und der riesigen Schuldenberge. Sie fordert auch weitere Strukturreformen, &bdquo;um so die Voraussetzungen f&uuml;r eine weitere Ankurbelung der Investitionen zu schaffen&ldquo;. In der Vergangenheit gingen diese Reformen allerdings oft zulasten von Wachstum und Investitionen.<br>\nRundum zufrieden zeigt sich die Kommission mit Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden. Deutschland und die Niederlande verzeichnen zwar weiter hohe Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse, was zu &bdquo;Ungleichgewichten&ldquo; in der Eurozone beitr&auml;gt. Damit will sich die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde aber erst im Februar intensiver befassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Wirtschaftspolitische-Empfehlung-der-EU\/!5462445\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Leistungsbilanzdefizite buh, Au&szlig;enhandels&uuml;berschussexzesse super, Soziales und Investitionen grunds&auml;tzlich toll, aber jetzt m&uuml;ssen erst mal wieder L&ouml;hne und Sozial&ldquo;kosten&ldquo; gesenkt und Ausgaben zur&uuml;ckgefahren werden: wirklich Wahnsinn. Dank Deutschland und der EU-Kommission steht die EU an der Klippe, und jetzt dr&uuml;ckt die Kommission noch mal aufs Tempo. Die letzten vern&uuml;nftigen Ans&auml;tze sollen den EU-Staaten ausgetrieben werden.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Unverst&auml;ndlich bleibt, warum die EU-Kommission Portugal eine R&uuml;ge erteilt, obwohl das Land gerade erst angek&uuml;ndigt hat, Schulden beim IWF vorzeitig zur&uuml;ckzuzahlen. Wie es aussieht, bekommt Portugal seine Finanzen in den Griff, weil es eben gerade nicht den Sparforderungen der EU-Kommission folgt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu passend: Portugal zahlt erneut IWF-Schulden fr&uuml;hzeitig zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie stabile und prosperierende Lage unter der Linksregierung mit ihrer Anti-Austerit&auml;tspolitik erlaubt es dem Land, erneut fr&uuml;hzeitig fast drei Milliarden zur&uuml;ckzuzahlen. (&hellip;)<br>\nDamit hat Portugal erneut bewiesen, dass es auch anders geht. Mehr als drei Viertel der 26 Milliarden Euro, die das Land im Rahmen des Rettungsprogramms vom IWF erhalten hatte, wurden nun verfr&uuml;ht zur&uuml;ckgezahlt. Das Land will sich so schnell wie m&ouml;glich aus dem teuren W&uuml;rgegriff des IWF undaus der Schuldenfalle befreien. Deshalb werden die fr&uuml;hzeitigen R&uuml;ckzahlungen auch im kommenden Jahr fortgesetzt, sagte Finanzminister M&aacute;rio Centeno. Dem IWF mit seinen absurden Programmen, die auch Portugal schwer Schaden zugef&uuml;gt haben, sollen Einflussm&ouml;glichkeiten auf die Politik genommen werden.<br>\nM&ouml;glich werden die R&uuml;ckzahlungen, da die Wirtschaft des Landes stabil w&auml;chst, getragen auch von Binnenkonsum. Die Arbeitslosigkeit f&auml;llt und f&auml;llt, womit Steuereinnahmen steigen und Ausgaben des Staates sinken. Inzwischen liegt die Arbeitslosenquote in Portugal mit 8,6%, unter dem Durchschnitt im Euroraum und steht sogar besser da als Finnland. Portugal holt auch Auswanderer zur&uuml;ck.<br>\nDeutlich mieser stehen die Austerit&auml;tsl&auml;nder da: Frankreich mit 9,7%, Zypern 10,3%, Italien 11,1% und abgeschlagen kommen die Austerit&auml;tsfanatiker aus Spanien auf 16,7% und Griechenland sogar auf 21%.<br>\nDiese sinnvolle portugiesische Politik hat die fr&uuml;hzeitigen R&uuml;ckzahlungen m&ouml;glich gemacht, denn das Land hat &ndash; anders als in Spanien unter den Postfaschisten &ndash; sein Defizit im Griff. Das Defizit wurde 2016 nicht nur unter die Stabilit&auml;tsmarke von 3% gedr&uuml;ckt, sondern mit 2,1% im vergangenen Jahr sogar noch deutlich unter das Ziel der EU-Kommission. Spaniens Defizit lag 2016 mit 4,7% mehr als doppelt so hoch und wird auch 2017 weiter deutlich &uuml;ber der Stabilit&auml;tsmarke liegen, ohne dass man in Deutschland erneut nach Sanktionen schreit, wie man es im Fall Portugals getan hatte.<br>\n&Uuml;ber die fr&uuml;hzeitigen Schuldenr&uuml;ckzahlungen werden etwa eine Milliarde an Zinskosten gespart. Das Geld steht wieder f&uuml;r Investitionen, Forschung und Sozialausgaben zur Verf&uuml;gung stehen und es st&auml;rkt somit wiederum die Konjunktur.<br>\nInzwischen kommen nicht einmal mehr die gro&szlig;en Ratingagenturen umhin, den W&uuml;rgegriff um Portugal zu lockern. Die hatten sich lange auf das Land eingeschossen, weil die Linksregierung den absurden Austerit&auml;tskurs aufgek&uuml;ndigt hatte. Nur der kleinen kanadischen DBRS war es zu verdanken, dass Portugal nicht erneut unter den Rettungsschirm geratet wurde, wie es der ehemalige deutsche Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble angek&uuml;ndigt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Portugal-zahlt-erneut-IWF-Schulden-fruehzeitig-zurueck-3893671.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Beitrag wirft wieder ein bezeichnendes Licht auf die angeblich neutralen Ratingagenturen, die in der Realit&auml;t Instrumente zur Durchsetzung des Neoliberalismus sind und wie beschrieben jede Regierung bzw. jedes Land, dass sich nicht der neoliberalen Agenda unterwerfen will durch Herabstufung fiskalisch unter Druck setzen k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p><strong>und: &ldquo;Zu Europa gab es nichts&rdquo;<\/strong><br>\nNach und nach werden Details der gescheiterten Koalitionsvereinbarung (pardon: &ldquo;Sondierung&rdquo;) aus &ldquo;Jamaika&rdquo; bekannt. Unter Leitung von Kanzlerin Merkel wurde die Zukunft komplett verplant &ndash; nur zur EU fiel den Verhandlern nichts ein.<br>\n&ldquo;Zu Europa gab es nichts&rdquo;, sagte die Chefin der gr&uuml;nen Fraktion im Europaparlament, S. Keller. Zwar habe zu Beginn der Gespr&auml;che ein gutes Europa-Papier gestanden. Doch das habe die FDP einkassiert. Die Liberalen wollten sich n&auml;mlich nicht festlegen, wie es mit der W&auml;hrungsunion weitergeht. Deshalb wurden alle Aussagen zur Zukunft des Euro-Rettungsfonds ESM gestrichen. Einkassiert wurde auch die Forderung der Gr&uuml;nen nach einem Ende der Austerit&auml;tspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/zu-europa-gab-es-nichts\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sachverst&auml;ndigenrat: Vier &raquo;Staatsfeinde&laquo; am Werk<\/strong><br>\nSicher ist die Berichterstattung der Medien &uuml;ber die j&auml;hrliche Pr&auml;sentation des Jahresgutachtens des Sachverst&auml;ndigenrates (SVR) skandal&ouml;s, einmal weil die gro&szlig;e Mehrheit der Medien nicht dar&uuml;ber informiert, dass es regelm&auml;&szlig;ig aus dem Kreis der Sachverst&auml;ndigen selbst eine umfangreiche &raquo;abweichende Meinung&laquo;, also ein Minderheitsgutachten gibt. &hellip;<br>\nDie meisten JournalistInnen sind auch nicht in der Lage, diese Unterschiede und Kontroversen zu verstehen. Andere haben kein Interesse daran, eine keynesianisch begr&uuml;ndete Sicht auf &ouml;konomische Zusammenh&auml;nge und Prozesse bekannt zu machen. Sie halten diese Sicht schon deshalb f&uuml;r kurios, weil sie makro&ouml;konomische Zusammenh&auml;nge nicht verstehen. Als wirtschaftlicher Sachverstand gilt in der deutschen Politik und in den deutschen Medien der Tunnelblick des einzelnen Unternehmens auf den entsprechenden Markt.<br>\nDiese Konzentration auf den mikro&ouml;konomischen Blick kann in dem Jahresgutachten 2017\/18 (und den vorhergegangenen Gutachten) sehr klar erkannt werden. Nehmen wir zwei ganz entscheidende Felder der Wirtschaftspolitik: die Fiskalpolitik (Einnahmen und Ausgaben des Staates) und die Geldpolitik, hier die durch niedrige Zinsen expansive Geldpolitik der EZB.<br>\nBeginnen wir mit der Fiskalpolitik. Hier konstatiert die Mehrheitsfraktion des Rats, dass die Haushalts&uuml;bersch&uuml;sse bei den Steuereinnahmen eine &raquo;zunehmende Belastung durch Steuern und Abgaben&laquo; anzeigen. Daraus k&ouml;nnte der Schluss gezogen werden, dass mit diesen Haushalts&uuml;bersch&uuml;ssen &ouml;ffentliche Investitionen zur Sanierung der maroden staatlichen Infrastruktur finanziert werden sollen, eine Entscheidung, die auch den Unternehmen zugutekommt, sofern diese in gesamtwirtschaftlichen Gr&ouml;&szlig;en denken k&ouml;nnen. Die Mehrheitsfraktion jedoch schl&auml;gt vor, die Privathaushalte und Unternehmen entsprechend zu entlasten. Einmal soll der aktuelle vieldiskutierte Solidarit&auml;tszuschlag &raquo;allm&auml;hlich&laquo; abgeschafft werden, zum anderen sollen die Mehreinnahmen aus der sogenannten &raquo;Kalten Progression&laquo; den BezieherInnen mittlerer Einkommen zur&uuml;ckgegeben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/2148\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warum ein Jobcenter von einem Bettler ein Einnahmenbuch verlangt<\/strong><br>\nSchikane oder nur Akribie einer Beh&ouml;rde? Ein Hartz-IV-Empf&auml;nger geht in Dortmund betteln. Das Jobcenter k&uuml;rzt ihm daraufhin die staatlichen Leistungen &ndash; und verlangt Nachweis &uuml;ber seine Eink&uuml;nfte.<br>\nMichael Hansen, sagt seine Anw&auml;ltin Juliane Meuter, &bdquo;ist eine gescheiterte Seele&ldquo;. Der 50-j&auml;hrige Mann ist im Heim aufgewachsen, vor&uuml;bergehend straff&auml;llig geworden und nun bezieht er seit 2005 mit wenigen Unterbrechungen Hartz IV. Oft reicht ihm und seiner Frau das Geld nicht. Hansen geht deshalb mit seinem Hund vor einem Modehaus in Dortmund betteln. Dann aber hatte Hansen Pech.<br>\nIrgendein Mensch missg&ouml;nnte Hansen die milden Gaben und schw&auml;rzte ihn offenbar bei den Sozialbeh&ouml;rden an. Anders kann er sich jedenfalls nicht erkl&auml;ren, dass das Jobcenter Dortmund jetzt mit Akribie verfolgt, wie viele Euro und Cent in seinem Pappbecher an seinem Stammplatz in der Fu&szlig;g&auml;ngerzone landen.<br>\nDer &Auml;rger begann Mitte des Jahres mit einem amtlichen Schreiben. Darin k&uuml;ndigte das Jobcenter Hansen an, vorl&auml;ufig vom 1. August an von der Hartz-IV-Zahlung ein Jahr lang monatlich 300 Euro, abz&uuml;glich einer Pauschale von 30 Euro einzubehalten. Statt 1235,42 Euro w&auml;ren Hansen und seiner Frau damit noch 965,42 Euro geblieben, wovon allein knapp 500 Euro f&uuml;r die Warmmiete weggehen.<br>\nDer Sachbearbeiter rechnete dabei Hansen in seinem Schreiben penibel vor: &bdquo;Sie halten sich regelm&auml;&szlig;ig in der Dortmunder Innenstadt auf und erzielen dort Einnahmen aus Ihrer privaten Spendensammlung. Da die monatliche H&ouml;he dieser Eink&uuml;nfte variiert, werden hier zun&auml;chst 300 Euro monatlich (im Durchschnitt 10 Euro t&auml;glich) als Einkommen ber&uuml;cksichtigt.&ldquo; Im Jobcenter ging man also davon aus, dass Hansen 30 Tage im Monat, ohne freien Tag, auch sonntags um Spenden von Fu&szlig;g&auml;ngern bittet.<br>\nGrunds&auml;tzlich darf das Jobcenter solche zus&auml;tzliche Einnahmen bei der Berechnung der staatlichen Grundsicherung (Hartz IV) ber&uuml;cksichtigen. So steht es im Sozialgesetzbuch II. Was in Hansens Pappbecher kommt, sind zumindest f&uuml;r die Sozialbeh&ouml;rde keine Almosen. Bei der Berechnung der 300 Euro machte das Amt aber einen R&uuml;ckzieher. Nachdem Hansens Anw&auml;ltin Widerspruch eingelegt hatte, werden ihm statt der 300 Euro nun 120 Euro beziehungsweise nach Abzug der 30-Euro-Pauschale 90 Euro abgezogen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/hartz-iv-warum-ein-job-center-von-einem-bettler-ein-einnahmenbuch-verlangt-1.3757908\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Maidanmorde: Drei Beteiligte gestehen<\/strong><br>\nDrei Georgier geben zu, unter den Maidansch&uuml;tzen gewesen zu sein, die auf Polizisten und Zivilisten schossen &ndash; bewaffnet und angestiftet unter anderem von einem ukrainischen Oppositionspolitiker<br>\nDrei georgische M&auml;nner haben nun zugegeben, am 20. Februar 2014 in Kiew sowohl auf Polizisten als auch auf Maidank&auml;mpfer und Demonstranten geschossen zu haben oder zumindest als Augenzeugen unmittelbar bei Sch&uuml;tzengruppen gewesen zu sein. Dies sagten sie in Interviews mit dem italienischen Journalisten Gian Micalessin von der Zeitung Il Giornale.<br>\nDie entsprechende TV-Reportage mit dem Titel &bdquo;Ucraina: Le verit&agrave; nascoste&ldquo; zeigte nun der Sender Canale 5 in seinem Magazin &bdquo;Matrix&ldquo;. Ziel der Sch&uuml;sse sei es gewesen, so viel Chaos wie m&ouml;glich zu erzeugen, erl&auml;utern die Georgier.<br>\nDamit ger&auml;t die offizielle Version der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft, die Sicherheitskr&auml;fte des damaligen Pr&auml;sidenten Viktor Janukowitsch seien f&uuml;r das Massaker mit Dutzenden Toten verantwortlich, weiter ins Wanken. Bereits im vergangenen Jahr hatte ein ukrainischer Maidank&auml;mpfer zugegeben, zwei Polizisten vom Konservatorium aus erschossen zu haben (siehe Maidan: &bdquo;Ich schoss ihnen ins Genick&ldquo;). Auch die BBC hatte 2015 einen Maidansch&uuml;tzen ausfindig gemacht und anonym interviewt.<br>\nDie nun gest&auml;ndigen M&auml;nner namens Koba Nergadze, Kvarateskelia Zalogy und Alexander Revazishvilli h&auml;tten mit weiteren angeworbenen Sch&uuml;tzen unter anderem aus Georgien und Litauen sowohl vom Konservatorium am Maidan als auch vom Hotel Ukraina aus in die Menge geschossen. Bewaffnet wurden ihren Aussagen nach alle Sch&uuml;tzen von militanten ukrainischen Maidan-Kommandeuren.<br>\nDie drei M&auml;nner seien von einem weiteren Georgier namens Mamuka Mamulashvili rekrutiert worden, hei&szlig;t es in dem italienischen Bericht. Mamulashvili sei ein Milit&auml;r des fr&uuml;heren georgischen Pr&auml;sidenten Micheil Saakaschwili gewesen. Heute k&auml;mpft Mamulashvili im Donbass an der Seite rechtsradikaler ukrainischer Bataillone und befehligt dort eine Truppe, die sich &bdquo;georgische Legion&ldquo; nennt. Die International Business Times nennt ihn &bdquo;den Soldaten, der nicht aufh&ouml;ren kann, Moskau zu bek&auml;mpfen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Maidanmorde-Drei-Beteiligte-gestehen-3893551.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Das war zu vermuten und so haben wir Macher der NachDenkSeiten es von Anfang an gesehen. Was da auf dem Maidan geschehen ist, war ein vom Westen inszenierter Putsch, offensichtlich unter Inanspruchnahme von M&ouml;rdern. Und der deutsche, der polnische und franz&ouml;sische Au&szlig;enminister haben in der entscheidenden Nacht mitgespielt, ein Abkommen mit dem damaligen Pr&auml;sidenten ausgehandelt und, als es um dessen Umsetzung und Kontrolle ging, waren sie verschwunden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>F&uuml;r &bdquo;abscheulichste Verbrechen&ldquo; verurteilt<\/strong><br>\nDer serbische Ex-General Mladic hat sich &bdquo;abscheulichster Verbrechen&ldquo; schuldig gemacht, urteilten die Richter in Den Haag. Deshalb muss er lebenslang hinter Gitter. Das Urteil ist das letzte des UN-Tribunals &ndash; und wichtig f&uuml;r die Auss&ouml;hnung in Ex-Jugoslawien.<br>\nDie Opfer nannten ihn den &bdquo;Schl&auml;chter vom Balkan&ldquo; &ndash; heute wurde der ehemalige Kommandant der bosnischen-serbischen Truppen, Ratko Mladic, zu lebenslanger Haft verurteilt. Er wurde in zehn von elf Anklagepunkten f&uuml;r schuldig gesprochen. Die Liste reicht von Deportation &uuml;ber Geiselnahme bis zu Massenmord. Die Richter halten ihn unter anderem f&uuml;r den Hauptverantwortlichen des V&ouml;lkermords von Srebrenica. Nach Erkenntnissen des Strafgerichtshofes t&ouml;teten Mladics Milizen im Sommer 1995 rund 8000 M&auml;nner und Jungen.<br>\nAu&szlig;erdem wurde Mladic in folgenden Punkten f&uuml;r schuldig gesprochen: 70 Massaker in fast 25 D&ouml;rfern und Gemeinden in Bosnien, Folter und Vertreibung. Mladic wird zudem f&uuml;r die Folgen der jahrelangen Belagerung von Sarajevo verantwortlich gemacht. Die bosnische Stadt wurde mehr als 1400 Tage von bosnisch-serbischen Truppen belagert und von der Au&szlig;enwelt abgeschnitten. Scharfsch&uuml;tzen in den umliegenden Bergen erschossen Frauen und Kinder, die sich auf der Suche nach Wasser und Essen aus den Kellern gewagt hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/mladic-urteil-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Urteil mag gerechtfertigt sein. Aber weshalb werden keine US-Pr&auml;sidenten, britische Premierminister oder keine ihrer Gener&auml;le vor Gericht gestellt? Tragen sie keine Verantwortung, wenn sie beispielsweise <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41095\">Bomben und Granaten aus abgereichertem Uran eingesetzt<\/a> haben? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sonderwirtschaftszonen in Honduras: Die Neuerfindung der Bananenrepublik<\/strong><br>\nAuf dem Gebiet von Honduras sollen Ministaaten entstehen &ndash; fast autonome Gebiete, aus dem honduranischen Staat herausgetrennt, mit eigenen Gesetzen &ndash; und verkauft an internationale Investoren. W&auml;hrend f&uuml;hrende Politiker und Investoren die Idee als Entwicklungsprojekt bewerben, warnen andere vor dem Ausverkauf des mittelamerikanischen Landes.<br>\nWahlkampf in Honduras. Mit Jeans und hochgekr&auml;mpelten Hemds&auml;rmeln steht Juan Orlando Hern&aacute;ndez, der amtierende und wohl auch k&uuml;nftige Pr&auml;sident des Landes, auf einer B&uuml;hne in der Stadt Choloma und redet von seinem Lieblingsprojekt: Den ZEDE &ndash; auf Deutsch: &bdquo;Zonen f&uuml;r Arbeit und wirtschaftliche Entwicklung&ldquo;.<br>\nZehntausende neue Arbeitspl&auml;tze will der Pr&auml;sident mit den neuen Zonen schaffen. Am Ende seiner Rede wendet sich der Pr&auml;sident an seine Kritiker. Die seien ohnehin immer gegen alles, ewige N&ouml;rgler und Bedenkentr&auml;ger &ndash; aber auch ihnen will er sagen: Die ZEDE werden das Land revolutionieren. Markige Worte! Doch w&uuml;rden die ZEDE tats&auml;chlich Wirklichkeit, dann w&auml;ren sie in der Tat eine Revolution. Mit ihnen entst&uuml;nden neue, fast autonome Ministaaten, in denen nicht die Gesetze und die Rechtsprechung von Honduras, sondern die des jeweiligen Investors gelten: In dieser Form ein Novum &ndash; weltweit.<br>\nDie ZEDE sollen wirtschaftlichen Aufschwung bringen in ein Land, das viele Beobachter f&uuml;r einen gescheiterten Staat halten. Das Land hat eine der h&ouml;chsten Mordraten der Welt. Straflosigkeit, Korruption und die Unterwanderung der staatlichen Beh&ouml;rden durch die organisierte Kriminalit&auml;t sind ein gro&szlig;es Problem.<br>\nDruck von oben<br>\nNicht alle Honduraner glauben den Heilsversprechen des Pr&auml;sidenten. Doch wer sich den Pl&auml;nen der Regierung widersetzt, muss mit harten Konsequenzen rechnen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sonderwirtschaftszonen-in-honduras-die-neuerfindung-der.724.de.html?dram:article_id=401328\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.W.:<\/strong> Ein hoch interessanter &bdquo;Hintergrund-Podcast&ldquo;. Sollte sich das Modell durchsetzen, w&auml;re das der Beginn einer neuen Epoche des Neoliberalismus, der Beginn der endg&uuml;ltigen Marginalisierung aller Staatlichkeit- der Traum der extremen Libert&auml;ren. Die Machtf&uuml;lle, die Konzerne durch dieses Projekt erhalten k&ouml;nnten, erinnert an die Allmacht der &bdquo;Honourable East India Company&ldquo;, die als Gro&szlig;konzern seinerzeit &uuml;ber eigenes Milit&auml;r, eine eigene Gerichtsbarkeit und selbst ernannte Gouverneure verf&uuml;gte und vor der jede Regierung der Welt erzitterte. Jeden, der die neoliberale Ideologie kritisch sieht, sollte dieses, unter anderem von der &bdquo;Hayek-Gesellschaft&ldquo; initiierte Projekt, in h&ouml;chste Alarmbereitschaft versetzen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Heimat ist das Fundament der linken Mitte<\/strong><br>\nEine Politik &bdquo;f&uuml;r die vielen, nicht die wenigen&ldquo; muss in den Gemeinschaften und in den Orten der Menschen verankert sein. (&hellip;) In dem Ma&szlig;e wie die utilitaristischen Technokraten den Gemeinschaftsvertretern die Kontrolle der Mitte-Links-Parteien entzogen, verloren die Parteien die Unterst&uuml;tzung ihrer W&auml;hler. Aus dem &Uuml;berlegenheitsgef&uuml;hl ihrer neuen, globalen Klassenidentit&auml;t heraus haben die Technokraten das Gef&uuml;hl der heimatlichen Verbundenheit aktiv in Verruf gebracht. Da dieses Gef&uuml;hl aber den meisten Menschen sehr wichtig ist, f&uuml;hlen sie sich von den Mitte-Links-Vertretern im Stich gelassen. Das nutzen jetzt rechtspopulistische Parteien h&auml;ndereibend aus, um Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ihre eigene, widerliche und potenziell sehr gef&auml;hrliche Politik zu mobilisieren. R&uuml;ckblickend wird man die Jahre der utilitaristischen Dominanz innerhalb der Mitte-Links-Parteien als das erkennen, was sie waren: eine destruktive Phase der Arroganz und Selbst&uuml;bersch&auml;tzung. Die Mitte-Links-Parteien werden sich dadurch erholen, dass sie zu ihren kommunitaristischen Wurzeln zur&uuml;ckkehren und indem sie die Aufgabe annehmen, das auf Gegenseitigkeit und Vertrauen basierende Netz von Verbindungen und Verpflichtungen wiederherzustellen, das die Arbeiterfamilien mit ihren Sorgen auffangen kann. Die Kraft der heimatlichen Gemeinschaft ist viel zu stark und birgt viel zu viel konstruktives Potenzial, um sie kampflos den Rechtspopulisten zu &uuml;berlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/schwerpunkt-des-monats\/krise-der-repraesentation\/artikel\/detail\/heimat-ist-das-fundament-der-linken-mitte-2439\/\">IPG Journal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Dieser Text eines britischen Universit&auml;tsprofessors, der selbst aus einfachen Verh&auml;ltnissen stammt, bringt ein Grundproblem vieler Parteien in Europa auf den Punkt. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Medienwissenschaftler Uwe Kr&uuml;ger &uuml;ber &bdquo;Mainstream&ldquo;, Atlantikbr&uuml;cke<\/strong><br>\nUwe ist promovierter Diplom-Journalist und Medienwissenschaftler. Schwerpunkt seiner Forschung an der Universit&auml;t Leipzig ist die Unabh&auml;ngigkeit der Medien. Juliane spricht mit Uwe &uuml;ber seine Forschung: Was soll der &bdquo;Mainstream&ldquo; eigentlich sein? Wo beginnt er, wo h&ouml;rt er auf? Wer hat das &bdquo;Vertrauen verloren&ldquo;? Was sind &bdquo;Elitendiskurse&ldquo;? Wer geh&ouml;rt zur Elite? Gibt es eine Berliner Blase? Wie wird &uuml;ber Krieg berichtet? Was ist daran problematisch, wenn Journalisten Mitglieder in Lobbyvereinen sind? Sollte man gar nicht Mitglied z.B. in der &bdquo;Atlantikbr&uuml;cke&ldquo; sein? Was hat eine solche Mitgliedschaft f&uuml;r Folgen? Kann man das nachweisen? Ist die Bilderberg-Konferenz an sich problematisch? Warum sollte man eine Teilnahme nicht generell ablehnen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungundnaiv.de\/2017\/11\/19\/medienwissenschaflter-uwe-krueger-ueber-mainstream-atlantikbruecke-folge-338-schreiber-edition\/\">Jung &amp; naiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Keine Regierungsbeteiligung: FDP-Gro&szlig;spender fordern ihr Geld zur&uuml;ck<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Das wird nicht billig! Gro&szlig;konzerne und Interessenverb&auml;nde, die der FDP in den vergangenen Jahren &uuml;ppige Parteispenden zukommen lie&szlig;en, fordern nach der Absage der Liberalen an eine Jamaika-Koalition ihr Geld zur&uuml;ck. Ohne Regierungsbeteiligung sei die FDP nicht imstande die Bundespolitik im Sinne ihrer G&ouml;nner zu beeinflussen &ndash; ein Umstand, der so nicht vereinbart war. [&hellip;]<br>\nOb bei der FDP, die nach der Union den zweith&ouml;chsten Betrag aus Firmenspenden erhalten hat, etwas zu holen ist, gilt jedoch als fraglich. Experten gehen davon aus, dass die FDP einen Gro&szlig;teil des Geldes bereits im Wahlkampf f&uuml;r Schwarzwei&szlig;-Fotoshootings, Plakate und Kokain ausgegeben hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2017\/11\/fdp-grossspender.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. 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