{"id":41264,"date":"2017-11-26T11:00:48","date_gmt":"2017-11-26T10:00:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41264"},"modified":"2024-09-24T08:27:23","modified_gmt":"2024-09-24T06:27:23","slug":"chile-linksparteien-halten-fuer-stichwahl-die-meisten-truempfe-in-der-hand-doch-guilliers-sieg-ist-nicht-gesichert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41264","title":{"rendered":"Chile \u2013 Linksparteien halten f\u00fcr Stichwahl die meisten Tr\u00fcmpfe in der Hand, doch Guilliers Sieg ist nicht gesichert."},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171126-chile01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Mit Spannung bereitet sich Chile auf die f&uuml;r den kommenden 17. Dezember angesetzte Stichwahl vor, die den Nachfolger von Pr&auml;sidentin Michelle Bachelet bestimmen wird. Die erste Runde der Pr&auml;sidentschaftswahl vom vergangenen 19. November sorgte f&uuml;r allerlei &Uuml;berraschungen. Ein Bericht von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<\/p><div style=\"clear:right;\"><\/div><p><!--more--><br>\nDie erste &Uuml;berraschung ist die Stichwahl selbst. Nach Eigendarstellung irrten sich s&auml;mtliche Umfragen etablierter Meinungsforschungs-Institute. Doch &bdquo;irrten&ldquo; sie sich wirklich oder war der mit 45 Prozent angegebene, angebliche Doppelvorsprung des konservativen Kandidaten und Bachelet-Vorg&auml;ngers Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era gegen&uuml;ber dem Mitte-Links-Kandidaten Alejandro Guillier eine programmierte Manipulation? Damit &ndash; so auch die Wetten einheimischer Leitmedien und internationaler B&ouml;rsenbl&auml;tter &ndash; h&auml;tte der Milliard&auml;r die Wahlen im ersten Durchgang gewonnen. Doch Pi&ntilde;era stagnierte bei 36 Prozent der Stimmen.<\/p><p>Die zweite &Uuml;berraschung war Guilliers &auml;u&szlig;erst niedriges Abschneiden mit 22,6 der abgegebenen Stimmen, das schlechteste Wahlergebnis des Mitte-Links-B&uuml;ndnisses &bdquo;Nueva Mayor&iacute;a&ldquo;, vormals als &bdquo;Concertaci&oacute;n&ldquo; bekannt, seit dem Ende der Diktatur Augusto Pinochet. Die Hauptgr&uuml;nde daf&uuml;r waren Guilliers sp&auml;tes Betreten der Wahlkampfarena und der Bekanntmachung seines Regierungsprogramms, dem seit Monaten Pi&ntilde;eras werbewirksame Medienauftritte vorausgegangen waren. Zum anderen musste der Regierungskandidat den grotesken Umstand ausbaden, dass Bachelets Mitte-Links-B&uuml;ndnis nicht geeint, sondern mit zwei Kandidaturen auftrat. Das hatte die Christdemokratische Partei mit der aussichtslosen Kandidatur Senatorin Carolina Goics dem B&uuml;ndnis beschert und sein Ende besiegelt.<\/p><p>Gleichwohl, die gro&szlig;e Sensation des ersten Wahldurchgangs ist der Durchbruch des <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38309\">neuen Wahlb&uuml;ndnisses &bdquo;Frente Amplio&ldquo;<\/a>, das mit der Pr&auml;sidentschafts-Kandidatur der Journalistin Beatriz S&aacute;nchez &ndash; der der unternehmerfreundliche <em>think tank<\/em> CEP h&ouml;chstens 9 Prozent zugestanden hatte &ndash; unerwartete 20 Prozent der Stimmen eroberte und sich als dritte Kraft im chilenischen Parteienspektrum etabliert.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171126-chile-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Allerdings hatte keiner der insgesamt 8 Pr&auml;sidentschaftskandidaten Grund zum Feiern. Nach dem Wahlenthaltungsrekord von 66 Prozent bei den Kommunalwahlen 2016 gingen von den 13,5 Millionen Wahlberechtigten auch diesmal nur 45 Prozent zu den Urnen. Das von den Vereinten Nationen als <a href=\"http:\/\/www.cl.undp.org\/content\/dam\/chile\/docs\/PNUD_en_la_prensa\/undp_cl_pnudprensa_tercera_1-nov.pdf\">&bdquo;alarmierend&ldquo; diagnostizierte Ph&auml;nomen<\/a> reicht von einer Millionenschar entt&auml;uschter, &bdquo;unpolitischer&ldquo; Chilenen bis zu abtr&uuml;nnigen Linken, mit gro&szlig;er Beteiligung von Jungw&auml;hlern, die in Guillier und S&aacute;nchez nur &bdquo;mehr vom Selben&ldquo; sehen.<\/p><p>Jedenfalls stellte die erste Wahlrunde s&auml;mtliche Prognosen auf den Kopf und entt&auml;uschte die konservativen Wetten: Chile w&auml;hlte mehrheitlich links. Mit den Stimmen S&aacute;nchez&acute; und der linksliberalen Einzelkandidaten Goic (6 Prozent) sowie Marco Enr&iacute;quez Ominami (5,5 Prozent) erntet Guillier nun ein Stimmenpotenzial von 54,5 Prozent f&uuml;r die Stichwahl, in der Pi&ntilde;era mit maximal 44 Prozent &ndash; seine eigenen und die Stimmen des deutschst&auml;mmigen Rechtsau&szlig;en-Kandidaten Jos&eacute; Antonio Kast (8 Prozent) mitgerechnet &ndash; klar unterliegen k&ouml;nnte.<\/p><p>Ein brasilianisches Sprichwort kennzeichnet die g&uuml;nstige Ausgangsposition des progressiven Pr&auml;sidentschafts-Kandidaten Guillier. Demnach h&auml;lt er &bdquo;den K&auml;se in der einen, das Messer in der anderen Hand&ldquo; &ndash; will meinen: Er hat alle Tr&uuml;mpfe in der Hand &ndash; er sollte blo&szlig; gut &uuml;berlegen, wie er den K&auml;se schneidet, beziehungsweise seine Karten ausspielt, denn Guilliers Sieg ist l&auml;ngst nicht gesichert, ihm stehen verschiedene &bdquo;Wenn&ldquo; und &bdquo;Aber&ldquo; im Weg.<\/p><p><strong>&bdquo;Ver&auml;nderte politische Kartographie&ldquo;<\/strong><\/p><p>Das Ph&auml;nomen Frente Amplio erkl&auml;rt sich nach einhelliger Meinung verschiedener chilenischer Analysten damit, dass sich die Kr&auml;fte und Interessen der 1990 nach Ende der Pinochet-Diktatur in Gang gesetzten demokratischen Dynamik langsam und unerbittlich ver&auml;ndert, man k&ouml;nnte auch sagen: <em>verbraucht<\/em> haben, die nun, fast drei&szlig;ig Jahre sp&auml;ter, eine neue politische Gestaltung verlangen.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der Durchbruch von Beatriz S&aacute;nchez mit einem unerwarteten dritten Platz hat die Kartographie der chilenischen Politik grundlegend ver&auml;ndert&rdquo;, signalisierte der chilenische Hochschulprofessor und Analyst Alvaro Cuadra Rojas (Frente Amplio chileno, hacia una segunda transici&oacute;n &ndash; SurYSur, 23.11.2017) und benannte den Wendepunkt: &bdquo;Ob es einem gef&auml;llt oder nicht, der Auftritt des Frente Amplio bringt das bisherige, bequeme Post-Diktatorische aus dem Gleichgewicht, das einen friedlichen &Uuml;bergang zum Preis der Aufrechterhaltung des vom Milit&auml;r geschaffenen Wirtschaftsmodells und der Verfassung gew&auml;hrleistete&rdquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>In der Tat ist das R&auml;tsel um Frente Amplio als Wahlb&uuml;ndnis von rund 8 linken Splitterparteien, die bisher gegeneinander auftraten, gel&ouml;st. Mit 20 Prozent der f&uuml;r Beatriz S&aacute;nchez abgegebenen Stimmen, ferner 20 Parlaments-Abgeordneten, 1 Senator und 19 Regionalr&auml;ten, die im zentralistischen Chile die Verwendung der Mittelvergabe und die Verwaltungen der Regionalregierungen &uuml;berwachen, hat sich die ehemalige au&szlig;erparlamentarische Opposition, die zwischen 2010 und 2014 jene fortgesetzten Massenaufm&auml;rsche gegen die chilenische Bildungsmisere und 2016 den Volksprotest gegen das private Rentensystem (genannt AFP) anf&uuml;hrte, zur soliden parlamentarischen Kraft gemausert.<\/p><p><strong>Schwierige Gespr&auml;che mit Frente Amplio<\/strong><\/p><p>Im Wahlkommando des Regierungskandidaten gibt es zwei unterschiedliche Auffassungen, wie sich Guillier auf die Stichwahl vorbereiten und mit Frente Amplio umgehen soll.<\/p><p>Der bisherige, engere Kreis &ndash; vertreten durch Sozialisten und Kommunisten wie Enrique Soler, Andr&eacute;s Almeida und Juan Enrique Forch &ndash; ist dazu geneigt, so intensiv wie m&ouml;glich mit Frente Amplio zu verhandeln. Strategisches Ziel ist die Sicherung des L&ouml;wenanteils der rund 1,4 Millionen Stimmen f&uuml;r Beatriz S&aacute;nchez. Doch ist dem Wahlkommando allerdings bewusst, dass Guillier als Preis daf&uuml;r unmissverst&auml;ndliche Zugest&auml;ndnisse an Frente Amplio in programmatischen Kernfragen &ndash; wie der Einberufung einer verfassungsgebenden Versammlung, der Abschaffung der privaten Pensionsfonds und der Verhandlung &uuml;ber die Massenverschuldung hunderttausender Studenten mit einem Volumen von &uuml;ber 8 Milliarden Dollar &ndash; zahlen m&uuml;sste.<\/p><p>Eine zweite, eher konservative Str&ouml;mung um Guillier, der mehr politische Erfahrung nachgesagt wird, ist der Meinung, mit Frente Amplio k&ouml;nne selbstverst&auml;ndlich in den kommenden Wochen ein breitestm&ouml;glicher Dialog &uuml;ber verschiedene Fragen gef&uuml;hrt werden, jedoch mit &bdquo;empfohlenem Realismus&rdquo;, also mit entsprechenden &bdquo;Kriterien&rdquo;, und dass es nicht der richtige Weg w&auml;re, schon jetzt ein programmatisches Angebot &uuml;ber den Tisch zu reichen, dessen Risiko darin besteht, dass es nicht erf&uuml;llt werde. <\/p><p>Zun&auml;chst zeigte sich Guillier dieser Aktionslinie zugeneigt, n&auml;mlich nicht zu verhandeln, was in ein &bdquo;langes Gespr&auml;ch&ldquo; mit S&aacute;nchez auch klargestellt h&auml;tte. In diesem Gespr&auml;ch h&auml;tte S&aacute;nchez wiederum deutlich gemacht, dass sie nicht &ouml;ffentlich als Stimmwerberin Guilliers auftreten k&ouml;nne und dass es nicht leicht sein w&uuml;rde, Frente Amplio von der Notwendigkeit der Unterst&uuml;tzung des Regierungskandidaten in der Stichwahl zu &uuml;berzeugen. Was sie sich allerdings vorstellen k&ouml;nne, sei ein pers&ouml;nlicher Aufruf zur Wahlunterst&uuml;tzung Guilliers.<\/p><p><strong>Bachelet und das Reformen-Erbe<\/strong><\/p><p>Diese Antwort S&aacute;nchez&acute; w&uuml;rde mit der Einsch&auml;tzung des engeren Kreises um Pr&auml;sidentin Michelle Bachelet im Regierungspalast La Moneda &uuml;bereinstimmen, hei&szlig;t es in einzelnen, chilenischen Medien. Bachelet meldete sich umgehend nach der ersten Wahlrunde zu Wort, bekr&auml;ftigte k&auml;mpferisch, sie halte sich &bdquo;nicht f&uuml;r besiegt&rdquo;, und versprach, alles zu tun, um Guilliers Wahlkampagne zu unterst&uuml;tzen. Dies sei der einzige Weg zur &bdquo;Rettung des progressiven Erbes&rdquo; ihrer Regierung und der Verhinderung &bdquo;des peinlichen Bildes&rdquo;, Pi&ntilde;era zum Zweiten die Pr&auml;sidenten-Sch&auml;rpe auf die Schultern zu legen.<\/p><p>Zu Recht verwies die im M&auml;rz 2018 abdankende Pr&auml;sidentin auf ein von konservativen Medien und Parteien in der &Ouml;ffentlichkeit erzeugtes falsches Bild ihrer Reformbem&uuml;hungen. Das Wahlergebnis habe deutlich gemacht, dass die Menschen nicht etwa gegen ihre Reformen gestimmt h&auml;tten, sondern, ganz im Gegenteil, deren Fortsetzung und Vertiefung verlangten. &bdquo;Die B&uuml;rger haben mit ihrer Stimme gesagt, dass sie die Transformationen weiter vorantreiben wollen, die ihnen eine bessere Lebensqualit&auml;t erm&ouml;glichen (&hellip;) es spielt keine Rolle, wer regiert&rdquo;, erkl&auml;rte Bachelet.<\/p><p>Allerdings ist man sich in der Regierung auch dar&uuml;ber im Klaren, dass ein zahlenm&auml;&szlig;ig noch unbekannter Anteil der Frente-Amplio-W&auml;hler unter keinen Umst&auml;nden f&uuml;r Guillier stimmen w&uuml;rde. Ein noch nicht messbarer Verlust sei zwar unvermeidlich, doch das geeignetste Szenario f&uuml;r Guillier w&auml;re, dass Frente Amplio seiner W&auml;hlerschaft freie Hand in der Stichwahl zugesteht.<\/p><p><strong>Rauchsignale des Orakels<\/strong><\/p><p>W&auml;hrenddessen hat sich der Vorstand von Frente Amplio mit S&aacute;nchez zu parteiinternen Beratungen und einer landesweiten Konsultation der Basis zur&uuml;ckgezogen, die sich bis Monatsende hinziehen wird. Somit ist klar, dass bis zum 30. November keine wei&szlig;en Rauchsignale zu erwarten sind und Guilliers Wahlkommando nur dar&uuml;ber spekulieren kann, was im Kopf des linken Orakels vor sich geht.<\/p><p>Die Meinungsunterschiede im Frente Amplio traten jedoch vereinzelt zu Tage. Eine Str&ouml;mung m&ouml;chte die T&uuml;r zu Verhandlungen offenhalten, auf der anderen Seite sind diejenigen, wie der Parteigr&uuml;nder und Abgeordnete Gabriel Boric, die eine gemeinsame Regierung mit Guillier unter keinen Umst&auml;nden dulden wollen und predigen &ldquo;eine verantwortliche Opposition unter welcher Regierung auch immer&rdquo;. Jedoch ist auf Seiten Guilliers &uuml;berhaupt nicht die Rede von der Bildung einer gemeinsamen Regierung, sondern h&ouml;chstens von Verhandlungen &uuml;ber die bereits erw&auml;hnten programmatischen Kernfragen.<\/p><p>Dieses Ziel sprach der frischgew&auml;hlte Senator des Frente Amplio, Juan Ignacio Latorre, an. &bdquo;Wenn das politische Programm Guilliers den Mut h&auml;tte, allein die Abschaffung der privaten Pensionsfonds AFP und deren Ersatz durch ein neues System der solidarischen   Rentenzahlung auf sein Banner zu schreiben, habe ich keinen Zweifel daran, dass die Menschen in Scharen aufstehen, um ihm ihre Stimme zu geben&ldquo;, erkl&auml;rte der junge Politiker gegen&uuml;ber dem Fernsehsender T13.<\/p><p>Das Spiel ist spannend. Der n&auml;chste Einsatz im W&uuml;rfelspiel geh&ouml;rt Guillier, der zunehmend zwischen harte Fronten ger&auml;t. Drohte ihm doch bereits der Milliard&auml;r und Vorsitzende des Unternehmerverbandes Sofofa, Bernardo Larra&iacute;n Matte: &bdquo;Wenn er Vorschl&auml;ge von der Frente Amplio aufnimmt, dann wird er allerdings von einem modernen Chile Abschied nehmen&rdquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171126-chile01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div>\n<p>Mit Spannung bereitet sich Chile auf die f&uuml;r den kommenden 17. Dezember angesetzte Stichwahl vor, die den Nachfolger von Pr&auml;sidentin Michelle Bachelet bestimmen wird. Die erste Runde der Pr&auml;sidentschaftswahl vom vergangenen 19. November sorgte f&uuml;r allerlei &Uuml;berraschungen. Ein Bericht von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<\/p>\n<div style=\"clear:right;\"><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[20,190],"tags":[2098,669,708,633,273,312,2220,426,467],"class_list":["post-41264","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-landerberichte","category-wahlen","tag-bachelet-michelle","tag-chile","tag-nichtwaehler","tag-politikerverdrossenheit","tag-privatvorsorge","tag-reformpolitik","tag-stichwahl","tag-wahlbeteiligung","tag-wahlprognose"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41264","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41264"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41264\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":121798,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41264\/revisions\/121798"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41264"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41264"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41264"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}