{"id":41281,"date":"2017-11-27T08:45:44","date_gmt":"2017-11-27T07:45:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281"},"modified":"2017-11-27T08:45:44","modified_gmt":"2017-11-27T07:45:44","slug":"hinweise-des-tages-3008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h01\">Die transnationalen Machteliten haben sowohl kosmopolitische als auch neo-nationalistische Kr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h02\">Denunziation? Nein Danke!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h03\">Gr&uuml;ne sind offen f&uuml;r Minderheitsregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h04\">Sahra Wagenknecht &uuml;ber drohende GroKo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h05\">15 Dollar mindestens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h06\">Merkel sollte die Deutsche Bank schlie&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h07\">Ein unbezwingbares Monster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h08\">Diese Arroganz ist erschreckend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h09\">Wir leben in einem Staat ohne nennenswertes Parlament<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h10\">&bdquo;Ein Populist ist ein Gegner der Demokratie&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h11\">Deutschlands General in Afghanistan, Wolf-J&uuml;rgen Stahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h12\">Digitalisierte Migrationskontrolle: Wenn Technik &uuml;ber Asyl entscheidet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h13\">Morde, Korruption und Landraub<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h14\">Merkel nennt Leitlinien f&uuml;r B&uuml;ndnis mit der SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h15\">Schulz sichert Basis Abstimmung &uuml;ber Regierungsbeteiligung zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h16\">Die SPD muss nach links &ndash; und sich wieder was trauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h17\">Lindners FDP setzt auf disruptive Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41281#h18\">&ldquo;Kritischer Journalismus&rdquo; ausgezeichnet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die transnationalen Machteliten haben sowohl kosmopolitische als auch neo-nationalistische Kr&auml;fte<\/strong><br>\nPolitikwissenschaftler Dieter Plehwe &uuml;ber den weltweit vernetzten neoliberalen Elitezirkel Mont P&egrave;lerin Society<br>\nWieder einmal hat die ZDF-Satire Sendung &ldquo;Die Anstalt&rdquo; Aufkl&auml;rungsarbeit geleistet und &uuml;ber eine Gruppe informiert, die Medien kaum in ihrer Berichterstattung erw&auml;hnen. Die Rede ist von der Mont P&egrave;lerin Society (MPS), einem neoliberalen Elitezirkel. Der Politikwissenschaftler Dieter Plehwe (Elitenvernetzung) forscht schon seit Jahren zur MPS und erkl&auml;rt im Interview mit Telepolis, was es mit diesem weit verzweigten Netzwerk an Denkfabriken auf sich hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-transnationalen-Machteliten-haben-sowohl-kosmopolitische-als-auch-neo-nationalistische-Kraefte-3896376.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben auf diese aufkl&auml;rende, auch p&auml;dagogisch wertvolle <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40964\">November-Sendung der &bdquo;Anstalt&ldquo; hingewiesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Denunziation? Nein Danke!<\/strong><br>\nStigmen statt Argumente sind von &uuml;bel. Zur Diskussion um die Lederer-Babylon-Jebsen-Zensur<br>\nVon Wolfgang Gehrcke und Christiane Reymann<br>\nAnhand der vielen Zuschriften zu unserer Wortmeldung ist uns nicht zuletzt klar geworden, wie viele Linke unter der Verbreitung von Stigmen wie Antisemitismus, Antiamerikanismus, Verschw&ouml;rungstheorie oder Querfront leiden und sie entschieden zur&uuml;ckweisen, wenn sie gegen Menschen im friedensbewegten und sozial engagierten Spektrum ins Feld gef&uuml;hrt werden; gegen Menschen und Gruppen also, die keine Rassisten oder Nazis sind, sondern die irgendwie anders ticken und denken als der mediale Mainstream und anders, als sich das einige linke Gruppen resp. einige Gruppierungen in der LINKEN so w&uuml;nschen. Es ist diese Ersetzung von Argumentation durch Brandmarkung, die uns umtreibt. Daf&uuml;r ist Klaus Lederer ein prominentes Beispiel; doch selbst, wenn er nicht mehr Kultursenator w&auml;re, w&auml;re ja diese Unkultur noch nicht &uuml;berwunden. Sie ist anti-emanzipatorisch, anti-aufkl&auml;rerisch und sehr gef&auml;hrlich, vergiftet sie doch (potenzielle) Bewegungen und geht schon heute bis zum Rufmord, auch aus dem linken Spektrum heraus. Von au&szlig;en ohnehin.<br>\nEin Beispiel: Der Chefredakteur des Tagesspiegels, Matthias Meisner, verteidigt Lederer gegen unseren Appell, indem er auf die Auseinandersetzung des Rundfunk Berlin\/Brandenburg (rbb) mit Ken Jebsen aus dem Jahr 2011 verweist.[3] (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fischundfleisch.com\/wurschtbrot02\/resonanz-zur-jebsen-preisverleihung-zensur-41291\">fisch+fleisch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne sind offen f&uuml;r Minderheitsregierung<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen sind nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen bereit, sich an einer Minderheitsregierung zu beteiligen. Allerdings machte die F&uuml;hrung auf einem Parteitag am Samstag in Berlin deutlich, dass sie mit einem Verbleib in der Opposition rechnet. Die rund 800 Delegierten billigten mit gro&szlig;er Mehrheit die Kompromisse, die die Gr&uuml;nen-Unterh&auml;ndler bis zum Platzen der Verhandlungen mit Union und FDP am vergangenen Sonntag eingegangen war.<br>\n&bdquo;Wir Gr&uuml;ne sind bereit, Verantwortung zu &uuml;bernehmen und bleiben gespr&auml;chsbereit&ldquo;, hei&szlig;t es im Beschluss des Parteitags zum Vorgehen nach dem Scheitern der Sondierungen. &bdquo;Dies gilt auch f&uuml;r eine Beteiligung an Minderheitsregierungen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/bundestagswahl\/bundestag-gruene-sind-offen-fuer-minderheitsregierung-a-1395593\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Eigentlich wollte ich ja am Wochenende etwas &uuml;ber die Bundesdelegiertenkonferenz der Gr&uuml;nen schreiben. Aber ich habe es nicht geschafft. Erst erkl&auml;rte Cem &Ouml;zdemir, dass Frauen die besseren Menschen und M&auml;nner Arschl&ouml;cher sind. Dann war Simone Peters total happy, dass die CDU-Sondierer nicht wussten, dass &ldquo;queer&rdquo; was anderes als &ldquo;quer&rdquo; ist, dann kommt eine Noname-Frau und erkl&auml;rt, dass die Indianer in Nordkolumbien unbedingt die Gr&uuml;nen in der Regierung in Berlin br&auml;uchten. Kaum war sie abgetreten ergriff Claudia Roth die Chance und palaverte etwas von schwulen Marokkanern, die Jamaika so sehr gebraucht h&auml;tten. Und permanent zeigte Phoenix einen Abgeordneten, der sein kleines Baby mitgebracht hatte. Wurde der arme Mann von seiner Frau verlassen und hat keinen Babysitter gefunden? Nach Claudia Roth konnte ich nicht mehr und musste zum Selbstschutz meinen Fernseher ausschalten. Tut mir leid.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht &uuml;ber drohende GroKo<\/strong><br>\nWas Deutschland braucht, ist ein Ende von Lohndumping und Altersarmut, von Rotstift-Politik bei Bildung, Pflege und Infrastruktur, von fluchtverursachenden Waffenexporten und sicherheitsgef&auml;hrdender Aufr&uuml;stung sowie Ma&szlig;nahmen gegen die wachsende Ungleichheit. Verantwortung f&uuml;r dieses Land &uuml;bernehmen bedeutet deshalb Kurswechsel in der Politik, nicht Weiter so! Mein dringender Appell an alle verbliebenen Sozialdemokraten in der SPD: Bitte keine Neuauflage der Gro&szlig;en Koalition, sondern Druck f&uuml;r einen sozialen Neuanfang in Eurer Partei, d.h. Abkehr vom fatalen Agenda 2010- und Merkel-Kuschel-Kurs. Erst dann sind Mehrheiten f&uuml;r eine soziale Politik endlich m&ouml;glich!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/?hc_ref=ARRPo4QWztGbwXD572D-LQS6ttyGfNmFSQ-YedArd_ozWP2afBVaKWxT66xu9hw35Cw&amp;fref=nf\">Sahra Wagenknecht vai Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>15 Dollar mindestens<\/strong><br>\n2019 wird es in New York einen der h&ouml;chsten Mindestl&ouml;hne weltweit geben. Andere US-Staaten werden folgen. Ein Erfolg f&uuml;r Geringverdiener &ndash; und ein Zeichen gegen Trump. (&hellip;)<br>\nIn den USA feiert eine neue soziale Bewegung gerade Erfolge. Ihr geht es um den &ldquo;Fight for 15&rdquo;, den Kampf f&uuml;r einen Mindestlohn von 15 Dollar pro Stunde. Das w&auml;re einer der h&ouml;chsten Mindestl&ouml;hne weltweit. Und was irrwitzig klingen mag, erweist sich als durchaus realistisch. Der Mindestlohn ist das neue Symbolthema &ndash; und k&ouml;nnte sogar die oppositionellen Demokraten wieder einigen. (&hellip;)<br>\nViele Arbeitgeber in den USA wehren sich gegen eine Anhebung des Mindestlohns. Als &ldquo;unstillbaren Hunger&rdquo; bezeichnet der Vertreter des Einzelhandelsverbands im Bundesstaat Massachusetts, Bill Rennie, die Forderungen nach h&ouml;heren gesetzlichen Lohngrenzen. &ldquo;Wir hatten dieses Jahr erst eine Erh&ouml;hung. Jetzt sollen es 15 Dollar werden. Wo soll das aufh&ouml;ren?&rdquo;, fragt er.<br>\nEs sei ein Desaster f&uuml;r die kleinen L&auml;den, die ohnehin mit dem Onlinehandel k&auml;mpfen m&uuml;ssten. Sie k&ouml;nnten sich bald keine Angestellten mehr leisten. Die Mindestlohn-Gegner f&uuml;hren als Argument oft die Arbeitskosten im Einzelhandel an. Was Rennie nicht sagt: Die Onlineh&auml;ndler, mit denen die Gesch&auml;fte konkurrieren, zahlen ihren Lagerarbeitern mit die schlechtesten L&ouml;hne &ndash; und k&ouml;nnen deswegen ihre Preise dr&uuml;cken. (&hellip;)<br>\nDoch es geht auch anders. In Seattle, auf der anderen Seite der USA am Pazifik, lebt der Milliard&auml;r Nick Hanauer. Er ist einer der ersten Amazon-Investoren und ein Gewinner des Internetbooms. Mittlerweile hat er seine Amazon-Anteile verkauft und investiert seine Milliarden in Start-ups von Onlinediensten und in neue Energien. Und er k&auml;mpft f&uuml;r den Mindestlohn.<br>\nEr sieht sich selbst als Vork&auml;mpfer einer neuen Arbeiterbewegung. Weil die Politik in Washington die Verk&auml;ufer, Lagerarbeiter, Pflegekr&auml;fte seit Jahren h&auml;ngen l&auml;sst, zieht Hanauer von Stadt zu Stadt und von Bundesstaat zu Bundesstaat, um f&uuml;r einen zufriedenstellenden Mindestlohn zu werben. &ldquo;F&uuml;r die Firmen gibt es immer einen Grund, nicht zu bezahlen&rdquo;, sagt Hanauer. Um die in Washington regierenden Republikaner k&uuml;mmert er sich dabei nicht, denn sie sind es, die eine Erh&ouml;hung seit Jahren blockieren. Ihrer Auffassung nach soll sich der Staat aus der Wirtschaft heraushalten.<br>\nHanauer hat eine einfache Theorie: &ldquo;Wenn die L&ouml;hne raufgehen, wird auch mehr gekauft. Das hilft am Ende allen.&rdquo; Hungerl&ouml;hne zu zahlen sei kurzsichtig und sozialer Sprengstoff, sagt er. Hanauer finanziert 15 Now, eine eigene Kampagne, die die Forderung nach einem Mindestlohn von 15 Dollar unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2017-11\/usa-mindestlohn-arbeiterbewegung-fight-for-15\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ah ja, einen Zeichen gegen Trump. In Deutschland hingegen w&auml;re eine Erh&ouml;hung des Mindestlohns auf 15 &euro; des Teufels und alle neoliberalen Apologeten w&uuml;rden Sturmlaufen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Merkel sollte die Deutsche Bank schlie&szlig;en<\/strong><br>\nEin russischer Revolution&auml;r war sein Patenonkel, heute ber&auml;t der Wirtschaftswissenschaftler Michael Hudson die Occupy-Bewegung. Er warnt vor dem US-Finanzimperialismus und r&auml;t dazu, Bankschulden nicht mehr zu bedienen.<br>\nEines vorweg: Das ist kein Buch, das gute Laune macht! Auch wenn es mit leichter Feder geschrieben ist und aufs Neue der angels&auml;chsischen Geschichtsschreibung alle Ehre macht. Es ist ein wortreicher Abgesang auf das herrschende Finanzsystem:<br>\n&ldquo;Nach dem Ersten Weltkrieg wich die US-Regierung von der in Europa &uuml;blichen Praxis an, ihren Verb&uuml;ndeten die Schulden zu erlassen, die sie zur Finanzierung des Kriegs aufgeh&auml;uft hatten.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDie Folge: Die Verb&uuml;ndeten der USA b&uuml;rdeten ihrerseits dem besiegten Deutschland Reparationen auf, um ihre Schulden zu begleichen. Das Ergebnis: Ein von den USA ausgekl&uuml;geltes Schulden-Kredit-System, das von den gro&szlig;en Banken &ndash; mit Billigung der Finanzinstitutionen wie IWF und Weltbank &ndash; finanziert wird und von denen die Vereinigten Staaten am meisten profitieren. Bis zum Kollaps.<br>\nMichael Hudson bet&auml;tigt sich gerne und ausgiebig als Schwarzmaler unseres weltweiten Finanzsystems. Bereits 2006 prophezeite er, die kreditgetriebene Immobilienblase in den USA (aber nicht nur dort) werde platzen &ndash; was 2007 auch geschah. (&hellip;)<br>\nSein jetzt erschienenes Buch ist eigentlich die Vorgeschichte zu seiner Fundamentalkritik des kapitalistischen Finanzsystems, die letztes Jahr auf Deutsch erschienen ist: &ldquo;Der Sektor: Warum die globale Finanzwirtschaft uns zerst&ouml;rt&rdquo;.<br>\nHudsons Hauptargument lautet: Viele Kredite &ndash; die meisten sogar &ndash; dienten nicht produktiven Zwecken, sondern dazu, bestehende Assets zu kaufen, also Immobilien, Aktien, Unternehmen etc. Diese Kredite erh&ouml;hten zwar das Verm&ouml;gen (auch die Schulden), nicht aber die Produktivit&auml;t &ndash; oder allenfalls am Rande.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/michael-hudson-finanzimperialismus-merkel-sollte-die.1270.de.html?dram:article_id=401482\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ich habe das Buch zwar nicht gelesen, aber alleine die hier ver&ouml;ffentlichen Slogans lassen ahnen, dass es hier gnadenlos oberfl&auml;chlich zugeht? &bdquo;Merkel&ldquo; soll die Deutsche Bank schlie&szlig;en? Welche &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35651\">Deutsche Bank<\/a>&ldquo;? Die Deutsche Bank Trust Co., die den Gro&szlig;teil der Aktiva kontrolliert? Nun, die sitzt Deutsche Bank Trust Co. aber in New York und k&ouml;nnte nur noch Trump &bdquo;geschlossen&ldquo; werden; gleiches trifft f&uuml;r die Dachgesellschaften der Deutschen Bank zu, die im Steuerparadies Delaware sitzen. Oder meint Hudson das besonder riskante und gesellschaftssch&auml;digende Investmentbanking? Fein, aber das sitzt zusammen mit Deutsche Bank Global Markets und Deutsche Asset Management in der City of London und k&ouml;nnte &ndash; erst Recht nach dem Brexit &ndash; nur von Theresa May &bdquo;geschlossen&ldquo; werden. Auch wenn Hudson mit einigen kritischen Punkten ja sicher Recht hat, so hilft oberfl&auml;chlicher Populismus hier auch nicht weiter. Was wir brauchen, ist eine fundierte Analyse und eine ernsthafte Kritik des modernen Finanzkapitalismus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein unbezwingbares Monster<\/strong><br>\nSchuld am &Auml;rger mit dem Berliner Flughafen seien nicht nur Politik und die Flughafengesellschaft, sondern auch Technologiekonzerne wie Bosch oder Siemens: Je l&auml;nger der BER am Boden bleibe, umso gr&ouml;&szlig;er ihr Profit. Das habe dramatische Folgen, meint Claudia van Laak. (&hellip;)<br>\nSchuld daran ist nicht nur die Politik, nicht nur die Flughafengesellschaft. Schuld daran sind auch Technologiekonzerne, die weltweit mit ihrem Image &ldquo;Made in Germany&rdquo; re&uuml;ssieren. Bosch und Siemens, um zwei Namen zu nennen. Diese Konzerne zeigen auf der Berlin-Brandenburger Flughafenbaustelle, wie es nicht geht. Hatten sie doch lange Jahre kein Interesse daran, den Flughafen fertig zu bauen, weil sie sich nach Stunden und Tagen bezahlen lie&szlig;en. Je l&auml;nger der BER am Boden blieb, umso gr&ouml;&szlig;er der Profit.<br>\nWarum soll eine Brandschutzanlage fertig gestellt werden, wenn das Geld auch so flie&szlig;t? Den Schaden hat in erster Linie die Stadt Berlin, die mittlerweile schon als &ldquo;failed city&rdquo; gehandelt wird. Dem neuen Flughafenchef L&uuml;tke-Daldrup ist es gelungen, einen Gro&szlig;teil der Vertr&auml;ge neu zu verhandeln, der &Auml;rger bleibt. Zumal eine Er&ouml;ffnung des BER immer noch nicht absehbar ist. (&hellip;)2019, 2020, 2021? Nie? Die st&auml;ndigen Verz&ouml;gerungen haben dramatische Folgen. Solange der BER nicht er&ouml;ffnet, kann Tegel nicht schlie&szlig;en. Der Flughafen Tegel wird schon lange auf Verschlei&szlig; gefahren, in K&uuml;rze ist er ein Sicherheitsrisiko &ndash; wenn nicht massiv investiert wird. Au&szlig;erdem haben die Tegel-Anwohner bald einen Anspruch auf besseren L&auml;rmschutz &ndash; all das k&ouml;nnte weitere Milliarden kosten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/flughafen-ber-ein-unbezwingbares-monster.720.de.html?dram:article_id=401434\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Naja, kann (Technologie-)Konzernen ernsthaft vorgeworfen werden, dass sie am Profit orientiert sind? Hat die Politik etwa die Kontrolle &uuml;ber die Verfahren, die f&uuml;r den BER gew&auml;hlt worden waren, verloren? Wo ist denn die Aufsicht, die das Projekt &bdquo;Flughafengesellschaft&ldquo; kontrolliert? Ist dort (im Aufsichtsrat) nicht auch Politik ma&szlig;geblich &ndash; zumindest mit &ndash; in der Verantwortung?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Diese Arroganz ist erschreckend<\/strong><br>\nDer VW-Abgasskandal liegt zwei Jahre zur&uuml;ck. Doch noch immer ist unklar, welche Anspr&uuml;che Kunden haben. Es sei erschreckend wie der Volkswagenkonzern mit den betrogenen Kunden in Deutschland umgehe, sagte Marion Jungbluth vom Verbraucherzentrale Bundesverband. Sie habe den Verdacht, dass VW das Ganze aussitzen m&ouml;chte. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/vw-und-der-dieselskandal-diese-arroganz-ist-erschreckend.697.de.html?dram:article_id=401207\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wir leben in einem Staat ohne nennenswertes Parlament<\/strong><br>\nIn Koalitionsverhandlungen wird nur &uuml;ber das Abstimmungsverhalten der von den Parteien &uuml;ber den Fraktionszwang kontrollierten Abgeordneten f&uuml;r die n&auml;chsten vier Jahre geschachert<br>\nDer Deutsche Bundestag hatte 2017 gerade einmal 12 Sitzungswochen &ndash; diese Woche eingerechnet. Immerhin schreiben wir die 47. Kalenderwoche. Acht Wochen seit der Wahl mussten vergehen, bis Bundestagspr&auml;sident Sch&auml;uble am vergangenen Dienstag zur ersten Plenarsitzung des neuen Bundestages lud. Vielleicht kommt der Bundestag noch auf gerade einmal 45 Sitzungstage dieses Jahr im Vergleich zu 70 im vergangenen Jahr.<br>\nUnd jetzt gibt es zwar keinen Verteidigungsausschuss, den wollte keiner au&szlig;er den LINKEN, aber im Schweinsgalopp wurden am Dienstag im 40-Minuten-Takt die Bundeswehreins&auml;tze im Mittelmeer (SEA GUARDIAN), gegen den IS in Syrien und im Irak (COUNTER DAESH), in Afghanistan (Resolute Support), in Darfur (UNAMID), in Mali (MINUSMA), im Irak und im S&uuml;dsudan (UNMISS) verl&auml;ngert.<br>\nDanach wurde noch &uuml;ber dies und das geredet und schlie&szlig;lich wurden die Parlamentarier an diesem Mittwoch bis Mitte Dezember nach Hause geschickt. Geplant war eigentlich viel mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wir-leben-in-einem-Staat-ohne-nennenswertes-Parlament-3901461.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Ein Populist ist ein Gegner der Demokratie&ldquo;<\/strong><br>\nPopulisten nehmen f&uuml;r sich in Anspruch, den wahren Willen des Volkes erkannt zu haben. Es gibt aber weder ein homogenes Volk, noch die absolute Wahrheit. Zwei Wege sind hilfreich als Rezept gegen Populismus. Ein Gastbeitrag.<br>\nPopulismus ist das politische Schlagwort der Stunde. Allein in diesem Jahr sind bereits an die drei&szlig;ig B&uuml;cher zu diesem Thema erschienen. Auch die Anzahl der Aufs&auml;tze und Zeitungsartikel ist l&auml;ngst un&uuml;berschaubar geworden. Dabei wird der Populismus nicht nur flei&szlig;ig analysiert und heftig gegei&szlig;elt, er wird auch als notwendiger Weckruf begr&uuml;&szlig;t, ja gar als Jungbrunnen der partizipativen Demokratie gefeiert. Nicht jeder politischen Rhetorik, die an &bdquo;Kopf und Herz&ldquo; appelliere, hafte auch gleich das Odium des Antidemokratischen und Illiberalen an. Ein durch Institutionen und rechtliche Rahmenbedingungen &bdquo;gez&auml;hmter&ldquo; Populismus k&ouml;nne daher einen Ausweg aus der postdemokratischen Erstarrung bieten (Chantal Mouffe). Und der rechtspolitische Kolumnist der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo;, Heribert Prantl, hat j&uuml;ngst sogar eine provokative &bdquo;Gebrauchsanweisung f&uuml;r Populisten&ldquo; geschrieben; f&uuml;r demokratische Populisten wohlgemerkt.<br>\nSollten wir nicht vor diesem Hintergrund den Populismus-Vorwurf als politisches Kampfinstrument entsorgen und uns Ralf Dahrendorf anschlie&szlig;en, dem zufolge &bdquo;des einen Populismus des anderen Demokratie und umgekehrt&ldquo;? Ich meine: nein. Der Populist ist bei genauerer Betrachtung nicht &bdquo;lediglich ein ungeschminkter Demokrat&ldquo;, wie auch Botho Strau&szlig; meint, sondern ein Gegner der Demokratie. Wer die Demokratie verteidigen will, der sollte populistische Verhaltensweisen daher offen kritisieren und bek&auml;mpfen. Daf&uuml;r brauchen wir aber eine konkrete Vorstellung davon, was Populismus in seinem negativen Begriffskern bedeutet und welche Gefahren von ihm ausgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/bundesverfassungsrichter-vosskuhle-und-sein-rezept-gegen-populismus-15304961.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0\">Andreas Vo&szlig;kuhle in Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Volksmund wei&szlig; &bdquo;Schuster, bleib bei deinen Leisten&ldquo;. Schon die Formulierung, es bed&uuml;rfe einer konkreten &bdquo;Vorstellung davon, was Populismus in seinem negativen Begriffskern bedeutet&ldquo;, deutet darauf hin, dass es sehr wohl auch einen positiven Begriffskern geben k&ouml;nnte.<\/em><br>\n<em>Was will uns der amtierende Pr&auml;sident des Bundesverfassungsgerichts mit diesem Gastbeitrag eigentlich genau sagen? Etwa lediglich, dass &bdquo;Populismus&ldquo; etwas b&ouml;ses und mit einer Demokratie nicht vereinbar sei? Oder strebt Herr Vo&szlig;kuhle implizit ein neues Amt an?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutschlands General in Afghanistan, Wolf-J&uuml;rgen Stahl<\/strong><br>\nWolf-J&uuml;rgen ist Deutschlands rangh&ouml;chster Soldat in Afghanistan. Er ist seit Oktober 2017 Kommandeur der &bdquo;Train Advise &amp; Assist&ldquo; (TAA) Mission im Norden des Landes und Kontigentf&uuml;hrer der deutschen &bdquo;Resolute Support&ldquo;- Mission der NATO. Bevor das Camp Marmal in Masar-E Sharif sein &bdquo;Zuhause&ldquo; wurde, war Brigadegeneral Stahl jahrelang im Verteidigungsministerium t&auml;tig.Mit Wolf-J&uuml;rgen geht&rsquo;s kurz um seinen Werdegang: Wollte er schon immer General werden? Wie ist es dazu gekommen? Was kann nach dem Rang des Generals noch kommen? Warum gibt es seit 2001 deutsche Soldaten in Afghanistan? Was hat der 11. September damit zu tun? H&auml;lt Wolf-J&uuml;rgen den Einsatz f&uuml;r sinnvoll? Warum sind wir nach 16 Jahren noch immer in Afghanistan? Was hat der Afghanistan-Krieg mit einem kranken Patienten und &Auml;rzten zu tun? Wer ist der Feind in diesem Land? Wie erkennt man Taliban? Was ist der Unterschied zwischen der ISAF-Mission und der jetztigen &bdquo;Resolute Support&ldquo;-Mission der NATO? Was w&uuml;rde passieren, wenn wir unsere Soldaten nach Hause holen? Wie kann es endlich Frieden geben? Und wird Deutschlands Freiheit weiterhin am Hindukusch verteidigt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungundnaiv.de\/2017\/11\/26\/deutschlands-general-in-afghanistan-wolf-juergen-stahl-folge-339\/\">Jung &amp; naiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Digitalisierte Migrationskontrolle: Wenn Technik &uuml;ber Asyl entscheidet<\/strong><br>\nSprachanalyse-Software, Fingerabdruckabgleich und Handydatenauswertung &ndash; das sind nur einige Ma&szlig;nahmen, die das Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge in den letzten Monaten eingef&uuml;hrt hat. Asylverfahren werden digital, die Entscheidungen &uuml;ber menschliche Schicksale zunehmend Maschinen &uuml;berlassen. (&hellip;)<br>\nDas Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) greift immer st&auml;rker auf technische Mittel zur&uuml;ck, wenn es darum geht, die Identit&auml;t und Herkunft von Asylsuchenden zu bestimmen und zu pr&uuml;fen. Laut BAMF k&ouml;nnten nur etwa 40 Prozent der AntragsstellerInnen einen Pass vorlegen. Ein sogenanntes digitales Assistenzsystem soll dem &bdquo;besseren Fl&uuml;chtlingsmanagement&ldquo; dienen und helfen, das Problem der Identit&auml;tsfeststellung zu bew&auml;ltigen. Das System wurde zun&auml;chst in der Aufnahmeeinrichtung des BAMF in Bamberg getestet und wird nun bundesweit eingesetzt.<br>\nEinen der ersten Schritte zum effizienteren &bdquo;Management&ldquo; der Asylsuchenden stellte das sogenannte Kerndatensystem dar. Das Anfang 2016 in Kraft getretene Datenaustauschverbesserungsgesetz f&uuml;hrte dazu, dass im Ausl&auml;nderzentralregister wesentlich mehr Daten gespeichert werden als zuvor. Neben Angaben zur Person, ihrem Wohnort im Herkunftsstaat und Informationen zu ihren Ausweispapieren kam eine Vielzahl weiterer Angaben hinzu: Fingerabdr&uuml;cke, durchgef&uuml;hrte Gesundheitsuntersuchungen, Impfungen, die vollst&auml;ndigen Namen von begleitenden Familienangeh&ouml;rigen und berufliche Qualifikationen sind nur einige davon. Auch die Seriennummer des neuen, mit einem QR-Code ausgestatteten, Ankunftsnachweises geh&ouml;rt dazu.<br>\nMit dem zentralen System sollen Doppelregistrierungen durch verschiedene Beh&ouml;rden vermieden werden, was wiederum dazu f&uuml;hrt, dass eine Vielzahl von Stellen Zugriff auf die Daten hat. Zwar soll jede Beh&ouml;rde nur Zugriff auf die f&uuml;r sie relevanten Datenbest&auml;nde haben, dieser erfolgt daf&uuml;r aber automatisiert, eine gesonderte Anfrage ist somit &uuml;berfl&uuml;ssig. Bis zum M&auml;rz 2016 hatten 14.000 Einrichtungen Zugriff auf das Zentralregister. Dar&uuml;ber hinaus wurde das Registrierungsverfahren da&shy;hingehend umgestellt, dass eine Erfassung bereits beim ersten Kontakt mit den deutschen Beh&ouml;rden erfolgt, beispielsweise beim Grenz&uuml;bertritt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/digitalisierte-migrationskontrolle-wenn-technik-ueber-asyl-entscheidet\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zu bef&uuml;rchten ist, dass diese Ma&szlig;nahmen zun&auml;chst lediglich an Ausl&auml;ndern quasi &ldquo;ausprobiert&rdquo; werden bevor sie fl&auml;chendeckend auf die Gesamtbev&ouml;lkerung Anwendung finden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Morde, Korruption und Landraub<\/strong><br>\nAls Pr&auml;sident hat Juan Orlando Hern&aacute;ndez Honduras in einen Milit&auml;rstaat verwandelt. Das Land versinkt in Chaos und Gewalt. Und obwohl ihm Verbindungen zur Drogenmafia nachgesagt werden, strebt Hern&aacute;ndez eine zweite Amtszeit an &ndash; mit Billigung der USA. (&hellip;)<br>\nAuch der damalige Pr&auml;sident Manuel Zelaya Rosales wollte die Amtszeitbeschr&auml;nkung ver&auml;ndern &ndash; und daf&uuml;r per Referendum eine verfassungsgebende Versammlung einberufen. Doch bevor es dazu kam, putschte ihn die Armee aus dem Amt. Zelaya Rosales hatte den Fehler begangen, sich nicht die Unterst&uuml;tzung der Armee zu sichern &ndash; und vor allem zu enge Verbindungen zu linken Regierungen in der Region wie Venezuela zu unterhalten, womit er die Wirtschaftselite des Landes, aber auch die USA gegen sich aufbrachte. Gegen die Interessen der Gro&szlig;macht im Norden k&ouml;nnen keine wichtigen politischen Entscheidungen in der Region getroffen werden. Die US-Regierung sorgte in den Tagen nach dem Putsch daf&uuml;r, dass der gest&uuml;rzte Pr&auml;sident Zelaya Rosales nicht wieder ins Amt kam &ndash; auch wenn die offizielle Version der USA bis heute anders lautet. Aber neuere Untersuchungen beweisen die Einmischung.<br>\nDiese Probleme hat der aktuelle Pr&auml;sident nicht. Der internationale Aufschrei gegen die umstrittene Wiederwahl ist dieses Mal ausgeblieben. In einem seinem bunten, tanzbaren Wahlwerbespot l&auml;sst Juan Orlando Hern&aacute;ndez verk&uuml;nden, dass es mit dem Land endlich aufw&auml;rts geht.<br>\nSeine erneute Kandidatur hat er sich ganz offiziell vom obersten Gerichtshof absegnen lassen. Also formal alles in Ordnung mit der Wahl? Nicht ganz, meint die honduranische Rechtsanw&auml;ltin Tirza Flores.<br>\n&ldquo;Das Problem ist, dass die Rechtsstaatlichkeit im Land momentan praktisch nicht existiert. Es ist zwar richtig, dass wir auf dem Papier bestimmte Rechtsnormen und Gesetze und eine Verfassung haben, aber die Institutionen, die diese anwenden bzw. ihre Anwendung kontrollieren sollen, werden alle l&auml;ngst vom Pr&auml;sidenten kontrolliert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/honduras-vor-der-praesidentschaftswahl-morde-korruption-und.979.de.html?dram:article_id=401422\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Merkel nennt Leitlinien f&uuml;r B&uuml;ndnis mit der SPD<\/strong><br>\nDie Richtung f&uuml;r Kanzlerin Merkel scheint klar zu sein: Auf dem Landesparteitag in Mecklenburg-Vorpommern nannte sie Leitlinien f&uuml;r eine m&ouml;gliche Gro&szlig;e Koalition mit der SPD. Dazu z&auml;hlen ein Haushalt ohne neue Schulden und &Auml;nderungen beim Soli.<br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel hat sich auf dem Parteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommerns noch einmal deutlich gegen Neuwahlen ausgesprochen. &ldquo;Ich halte &uuml;berhaupt nichts davon, wenn wir mit dem Ergebnis nichts anfangen k&ouml;nnen, dass wir die Menschen wieder bitten, neu zu w&auml;hlen&rdquo;, sagte sie. &ldquo;Das halte ich f&uuml;r ganz falsch.&rdquo;<br>\nNach dem Scheitern der Jamaika-Sondierung steuert sie offenbar die Neuauflage der Gro&szlig;en Koalition an und nannte Leitlinien f&uuml;r Gespr&auml;che &uuml;ber ein Regierungsb&uuml;ndnis mit der SPD. Die M&ouml;glichkeit einer Minderheitsregierung erw&auml;hnte sie nicht. (&hellip;)<br>\nMa&szlig;stab m&uuml;sse sein, so Merkel, ob Deutschland vorankomme, es den Menschen besser gehe und die richtigen Weichen f&uuml;r die Zukunft gestellt w&uuml;rden. Dazu geh&ouml;re das Bekenntnis zu einem Bundeshaushalt ohne neue Schulden. Dar&uuml;ber hinaus k&uuml;ndigte sie finanzielle Entlastungen an. Geschehen solle das &uuml;ber &Auml;nderungen beim Solidarit&auml;tszuschlag und Entlastungen f&uuml;r kleinere und mittlere Einkommen. Damit weiter Verteilungsspielr&auml;ume bestehen, m&uuml;ssten zudem die Grundlagen f&uuml;r die Wirtschaft und deren zukunftstr&auml;chtiger Entwicklung verbessert werden. Das bedeute Ver&auml;nderung. &ldquo;Da die Gesellschaft zusammenzuhalten, das wird eine der ganz gro&szlig;en Aufgaben&rdquo;, sagte Merkel.<br>\nAuch das Fachkr&auml;fteproblem m&uuml;sse gel&ouml;st werden. Dabei wolle die CDU die Belastung der Firmen durch Lohnzusatzkosten unter der Marke von 40 Prozent halten. Dar&uuml;ber hinaus sei ihre Partei die, &ldquo;die etwas f&uuml;r Familien tut&rdquo; &ndash; in Form von h&ouml;herem Kindergeld, h&ouml;heren Kinderzuschl&auml;gen und anderem mehr. In der Fl&uuml;chtlingspolitik bekr&auml;ftigte Merkel die mit der CSU gefundene Verst&auml;ndigung, den Fl&uuml;chtlingszustrom auf maximal 200.000 zu beschr&auml;nken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/merkel-2077.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Es ist schon kurios: die eigentliche Wahlverliererin Angela Merkel macht den Sozialdemokraten Vorgaben f&uuml;r eine sich abzeichnende Koaltion, und die Sozialdemokraten erwidern es damit, zu entgegenen, sich nicht erpressen zu lassen. Wenn die Sozialdemokraten bei diesem Wahlergebnis der Unionsparteien nicht die Chance nutzen mit einem umfassenden Forderungskatalog sozialdemokratische Forderungen durchzusetzen, dann offenbart die F&uuml;hrung der SPD endg&uuml;ltig ihr politisches Unverm&ouml;gen und die SPD bleibt zu Recht nur noch ein Anh&auml;ngsel der CDU\/CSU. Bundespr&auml;sident Steinmeier erweist mit seinem Anstreben einer weiteren &ldquo;gro&szlig;en&rdquo; Koalition der Demokratie einen B&auml;rendienst, und den Geldeliten in diesem Staat die Sicherheit weiterer unbeschwerter vier Jahre.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Merkel nennt Leitlinien f&uuml;r B&uuml;ndnis mit der SPD<\/strong><br>\nKanzlerin Angela Merkel nimmt eine Neuauflage der Gro&szlig;en Koalition ins Visier. F&uuml;r die Gespr&auml;che mit der SPD, die sich einem m&ouml;glichen B&uuml;ndnis mit der Union immer weniger verschlie&szlig;t, hat die CDU-Chefin nun Leitlinien aufgestellt. Dazu geh&ouml;re das Bekenntnis zu einem Bundeshaushalt ohne neue Schulden, sagte sie auf dem Parteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommerns in K&uuml;hlungsborn.<br>\nDar&uuml;ber hinaus k&uuml;ndigte sie finanzielle Entlastungen an. Geschehen solle das &uuml;ber &Auml;nderungen beim Soli und Hilfen f&uuml;r kleinere und mittlere Einkommen. Damit weiter Verteilungsspielr&auml;ume bestehen, m&uuml;ssten zudem die Grundlagen f&uuml;r die Wirtschaft und deren zukunftstr&auml;chtiger Entwicklung verbessert werden. Dar&uuml;ber hinaus sei ihre Partei die, &ldquo;die etwas f&uuml;r Familien tut&rdquo; &ndash; unter anderem in Form von h&ouml;herem Kindergeld und h&ouml;heren Kinderzuschl&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/moegliche-grosse-koalition-angela-merkel-nennt-leitlinien-fuer-buendnis-mit-spd-a-1180288.html%20\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eigentlich m&uuml;&szlig;te der Aufschrei in der SPD nun riesengro&szlig; werden, denn z.B. mit einem &ldquo;Bundeshaushalt ohne neue Schulden&rdquo; kann es keine inhaltliche Erneuerung der Partei geben. Denn: Beispielsweise eine aktive Besch&auml;ftigungspolitik, die Erneuerung der Infrastruktur und ein vern&uuml;nftiges Gesundheitssystem f&uuml;r die hier lebenden Menschen d&uuml;rften &ndash; zumindest kurzfristig &ndash; mit mehr Kosten verbunden sein. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41163\">Gedanken zum Scheitern der Jamaika-Gespr&auml;che<\/a>. Oder m&ouml;chte insbesondere die SPD-Spitze erneut in die Gro&szlig;e Koalition und (oder um?) auf die &ndash; vor allem inhaltlich-programmatisch dringend notwendige &ndash; Erneuerung zu verzichten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schulz sichert Basis Abstimmung &uuml;ber Regierungsbeteiligung zu<\/strong><br>\nDer SPD-Chef r&uuml;ckt von seinem kategorischen Nein zu einer gro&szlig;en Koalition ab. Vorher will Martin Schulz sich aber den Segen der Basis holen.<br>\nDie SPD will &uuml;ber eine m&ouml;gliche Regierungsbeteiligung die Parteibasis abstimmen lassen. Das sagte Parteichef Martin Schulz. Die SPD sei sich ihrer Verantwortung f&uuml;r Deutschland und Europa bewusst und daher bereit zu Gespr&auml;chen mit CDU und CSU. Es gebe aber keinen Automatismus in irgendeine Richtung.<br>\nSchulz kam am Donnerstag mit Steinmeier zusammen. Er habe &ldquo;ein gutes, sehr langes und vertrauensvolles Gespr&auml;ch&rdquo; mit dem Staatsoberhaupt gef&uuml;hrt, sagte Schulz. Die Parteispitze hatte daraufhin in der Nacht beraten, welchen Beitrag die SPD f&uuml;r eine Regierungsbildung leisten k&ouml;nne &ndash; &ldquo;in welcher Form und welcher Konstellation auch immer&rdquo;. Die Parteispitze sei sich einig gewesen, dass er der Einladung des Bundespr&auml;sidenten zu Treffen auch mit anderen Parteichefs folgen werde, sagte Schulz. Selbstverst&auml;ndlich arbeiteten die Sozialdemokraten auch in der gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Regierung weiter. Die SPD werde &uuml;ber jeden weiteren Schritt intensiv in Partei und Fraktion beraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-11\/spd-schulz-sichert-basis-abstimmung-ueber-regierungsbeteiligung-zu\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wie ein Deja vu erinnert diese Ank&uuml;ndigung &ndash; Abstimmung der Basis &uuml;ber eine Regierungsbeteiligung &ndash; an die Ereignisse nach der Bundestagswahl 2013. Bitte lesen Sie auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41249\">Die SPD soll eine Merkel-Minderheitsregierung tolerieren? Was f&uuml;r eine Schnapsidee<\/a>. Ob dieses SPD-Spitzenpersonal in Fraktion und Partei den Inhalt des <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41163\">9-Punkte-Papiers<\/a> f&uuml;r die anstehenden Gespr&auml;che mit den Unionsvertretern aufgreifen wird, ist sehr zweifelhaft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die SPD muss nach links &ndash; und sich wieder was trauen<\/strong><br>\nNaive Beobachter d&uuml;rften sich indes inzwischen die Augen reiben und Zyniker sich wie so oft best&auml;tigt f&uuml;hlen: Die alten Seilschaften laufen weiter wie geschmiert, man bediente sich wieder der g&auml;ngigen Fl&uuml;gel-Arithmetik, die angesichts der elektoralen Realit&auml;t wie eine Realit&auml;tsverweigerung daherkommt.<br>\nSieht so der Aufbruch aus? Wird man so die SPD erneuern? Nat&uuml;rlich nicht. Die SPD ist damit auf dem besten Weg, es ihren franz&ouml;sischen, niederl&auml;ndischen, spanischen oder auch griechischen Schwesternparteien gleichzutun und sich vom Status einer Volkspartei zu verabschieden: 25 Prozent, 20 Prozent, 15 Prozent, zehn Prozent&hellip;<br>\nKurzum, es braucht ein neues sozialdemokratisches Projekt, will man das Siechtum beenden. (&hellip;)<br>\nDer Schulz-Effekt h&auml;tte gef&auml;hrlich werden k&ouml;nnen, gef&auml;hrlich f&uuml;r jene, die es sich im &bdquo;Weiter-so&ldquo; bequem gemacht haben. Doch offensichtlich hat das Schreckensgespenst eines wirklichen Politikwechsels auch parteiintern die Vertreter der &bdquo;Neuen Mitte&ldquo; so sehr erschreckt, dass es lediglich zu einem motivationsschwachen Kurs der kleinen, zarten Kritik am &bdquo;Weiter so&ldquo; kam.<br>\nAber diese kleine SPD-Kritik am &bdquo;Weiter so&ldquo; der deutschen Kanzlerin, die als Oberhaupt eines neuen Sonnenscheinliberalismus fungiert, musste verblassen, weil im Grunde das Weltbild von Merkel und SPD-Funktion&auml;rs-Mainstream das gleiche ist: &bdquo;Keine Experimente&ldquo; und alles im allem gehe es uns doch gut.<br>\nDass die Sozialdemokratie mit ihrem halbherzigen Absto&szlig;en vom &bdquo;weiter so&ldquo; der Kanzlerin aber nur &bdquo;weiter so light&ldquo; und &bdquo;Neoliberalismus light&ldquo; bietet, und genau deswegen in der Bedeutungslosigkeit verschwindet, will man in den Gremien der SPD aber einfach nicht wahrhaben. Das muss sich &auml;ndern.<br>\nDie SPD muss sich von ihrem neoliberalen Anbiederungsprojekt und der Chim&auml;re des &bdquo;postideologischen Zeitalters&ldquo; verabschieden. Die Sozialdemokratie muss im Verbund mit der Linken, den Gewerkschaften und den sozialen Bewegungen ihre Macht als Gegenmacht zu den &bdquo;Kapitalisten&ldquo; wieder entdecken. Darin liegt ihre letzte Chance.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/gegen-eine-grosse-koalition-die-spd-muss-nach-links-und-sich-wieder-was-trauen\/20609360.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Lindners FDP setzt auf disruptive Politik<\/strong><br>\nMit einem Mangel an gegenseitigem Vertrauen hat FDP-Chef Christian Lindner den Abbruch der Jamaika-Sondierung begr&uuml;ndet. Stephan Detjen dagegen sieht die FDP auf einem Anti-Establishment-Kurs, eine Partei, die sich als die bessere Alternative f&uuml;r Deutschland pr&auml;sentiert. (&hellip;)<br>\nSeit der Gr&uuml;ndung der Bundesrepublik haben sich Parteien als gesellschaftliche Integrationsagenturen verstanden, als Kompromissmaschinen, die darauf angelegt sind, unterschiedliche Milieus einer zunehmend heterogenen Gesellschaft in sich zu vereinen, widerstreitende Interessen und Anliegen zusammenzuf&uuml;hren und die Ergebnisse dieser innerparteilichen Prozesse politisch wirksam zu machen. Auch die FDP lebte bis zu ihrem parlamentarischen Exitus von 2013 in einer immer wieder neu austarierten Balance eines wirtschaftsliberalen Fl&uuml;gels, b&uuml;rgerrechtlicher Kr&auml;fte und Restbest&auml;nden ihrer nationalliberalen Wurzeln. (&hellip;)<br>\nDie neue FDP unter F&uuml;hrung von Christian Lindner hat vor einer Woche demonstriert, dass sie nicht nur ihre eigenen Traditionen, sondern auch die hergebrachten Spielregeln parteipolitischen Handelns radikal in Frage stellt. Der Abbruch der Jamaika-Sondierungen war ein Akt disruptiver Politik. Er folgt einem Gesch&auml;ftsmodell der digitalen Gr&uuml;nderszene: Der Begriff der Disruption steht hier f&uuml;r den Erfolg kleiner Unternehmen, die mit innovativen Techniken und der radikalen Absage an etablierte Spielregeln die Gesch&auml;ftswelt umpfl&uuml;gen und einstige Marktf&uuml;hrer in den Ruin treiben. So hat Christian Lindner seine Partei aufgebaut und in den Bundestag zur&uuml;ckgef&uuml;hrt. Sein Gesch&auml;ftsmodell orientiert sich nicht an der Funktionsweise traditioneller Parteien, sondern an den neuen, von jungen, charismatischen F&uuml;hrungsfiguren gepr&auml;gten Bewegungsparteien, die in anderen L&auml;ndern Europas politische M&auml;rkte erobert haben. Sebastian Kurz in &Ouml;sterreich, Emanuel Macron in Frankreich haben ihre Konkurrenten in jeder Hinsicht so alt aussehen lassen, wie Christian Lindner Union und Gr&uuml;ne am Ende der letzten Verhandlungsnacht in der Landesvertretung von Baden-W&uuml;rttemberg zur&uuml;cklassen wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/nach-jamaika-sondierung-lindners-fdp-setzt-auf-disruptive.996.de.html?dram:article_id=401563%20\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch die &bdquo;heute show&ldquo; vom letzten Freitag hatte sich dem Wandel der FDP gewidmet:<\/em><\/p>\n<p><strong>Mystery mit Birte Schneider<\/strong><br>\nOliver Welke und Birte Schneider versuchen, die Rolle der FDP in den Jamaika-Sondierungsgespr&auml;chen zu verstehen und zu deuten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/heute-show\/mystery-mit-birte-schneider-102.html\">ZDF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&ldquo;Kritischer Journalismus&rdquo; ausgezeichnet<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Chefredakteur der t&uuml;rkischen Zeitung &ldquo;Cumhuriyet&rdquo;, Can D&uuml;ndar, ist in K&ouml;ln mit dem Lew-Kopelew-Preis geehrt worden. Der Journalist teilt sich die undotierte Auszeichnung mit dem russischen Soziologen Lew Gudkow. Die Preistr&auml;ger setzten sich f&uuml;r einen kritischen Journalismus und eine unabh&auml;ngige Wissenschaft ohne Angst vor den zu bef&uuml;rchtenden Repressionen ein, begr&uuml;ndete das Lew-Kopelew-Forum die Entscheidung. Der fr&uuml;here Bundespr&auml;sident Gauck w&uuml;rdigte die beiden Preistr&auml;ger als Pers&ouml;nlichkeiten, die f&uuml;r die Freiheit des Wortes und die Freiheit der Forschung st&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/kritischer-journalismus-ausgezeichnet.265.de.html?drn:news_id=820146\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Die Preistr&auml;ger werden sicher zu Recht ausgezeichnet. Das aber Joachim Gauck die W&uuml;rdigung dazu vornimmt erzeugt ein Unbehagen. Lew Kopelew und sein schriftliches Werk stehen f&uuml;r Verst&auml;ndigung und Auss&ouml;hnung zwischen Deutschland und Russland, zwischen Deutschen und Russen. Gaucks Haltung zu Russland entspricht diesem Anliegen des Namensgeber der Stiftung nicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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