{"id":41285,"date":"2017-11-27T10:28:11","date_gmt":"2017-11-27T09:28:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41285"},"modified":"2019-01-04T12:16:18","modified_gmt":"2019-01-04T11:16:18","slug":"der-boden-und-die-bodenrente-die-verteilungsfrage-des-21-jahrhunderts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41285","title":{"rendered":"Der Boden und die Bodenrente \u2013 die Verteilungsfrage des 21.Jahrhunderts?"},"content":{"rendered":"<p>Der fr&uuml;here SPD-Vorsitzende und M&uuml;nchner Oberb&uuml;rgermeister Hans-Jochen Vogel hat k&uuml;rzlich in einem <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/wohnen-steigende-baulandpreise-sind-genauso-ein-problem-wie-der-klimawandel-1.3745258\">Artikel<\/a> f&uuml;r die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; die Politik aufgefordert, endlich gegen Bodenspekulation vorzugehen. Von 1962 bis 2015 seien bundesweit die Baulandpreise um 1.600 Prozent und die Mieten um 495 Prozent gestiegen, der normale Preisindex hingegen nur um 302 Prozent. Albrecht M&uuml;ller hat dies in den &bdquo;Hinweisen des Tages&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41035#h05\">kommentiert<\/a> und dabei auf ein Papier zur Bodenwertsteuer hingewiesen, das er mitverfasst hat und das Eingang in das Steuerreformprogramm der SPD von 1971 fand. &bdquo;Damals war es anerkannt, respektiert und sogar gef&ouml;rdert, dass man als Politiker und Wissenschaftler gegen Spekulation anging. Heute wird die Spekulation in Aktien und analog auch auf den Immobilienm&auml;rkten als salonf&auml;hig betrachtet&ldquo;, erkl&auml;rte M&uuml;ller. Von <strong>Thomas Trares<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41285#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<br>\n<!--more--><br>\nEs stimmt, dass die Bodenfrage in der &ouml;ffentlichen Diskussion bislang kaum vorkommt und selbst in progressiven Kreisen nur eine untergeordnete Rolle spielt. Dennoch ist das Thema nicht ganz von der Bildfl&auml;che verschwunden. In der Initiative &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.grundsteuerreform.net\/\">Grundsteuer zeitgem&auml;&szlig;<\/a>&ldquo; haben sich Kommunalpolitiker, Organisationen und Verb&auml;nde zusammengefunden, die die Umwandlung der Grundsteuer in eine Bodenwertsteuer fordern. Auch so mancher Wissenschaftler hat das Thema auf dem Schirm. F&uuml;r Ottmar Edenhofer etwa, Wirtschaftsprofessor an der TU Berlin und Chef&ouml;konom am Potsdam-Institut f&uuml;r Klimafolgenforschung (PIK), ist die Bodenfrage von &bdquo;entscheidender Bedeutung&ldquo;. Seiner Ansicht nach wird der Wohlstand im 21. Jahrhundert von der Verteilung der Bodenrenten bestimmt.<\/p><p>Edenhofer war auch Referent auf einer Tagung, die eben diese Initiative &bdquo;Grundsteuer zeitgem&auml;&szlig;&ldquo; Anfang November in Berlin zum Thema Boden veranstaltet hat. Anlass war der 120. Todestag von Henry George, dem gro&szlig;en Bodenreformer und Erfinder der Bodenwertsteuer. Die Veranstaltung war gut besucht. Offenbar gibt es wegen der stark steigenden Mieten in den Gro&szlig;st&auml;dten ein wachsendes Interesse an dem Thema.<\/p><p><strong>Bodenwertsteuer vs Grundsteuer<\/strong><\/p><p>Doch was genau hat es mit dieser Bodenwertsteuer auf sich? Die heutige Grundsteuer, die sowohl Grund und Boden als auch die aufstehenden Geb&auml;ude besteuert, halten viele f&uuml;r nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;, da ihre Ermittlung auf v&ouml;llig veralteten Einheitswerten beruht. Bei der Bodenwertsteuer hingegen wird einzig der Wert des Bodens belastet. Die Vorteile dieses Vorgehens liegen nach Ansicht ihrer Bef&uuml;rworter klar auf der Hand: Die Steuer l&auml;sst sich einfacher erheben, sie wirkt der Bodenspekulation entgegen, sorgt f&uuml;r eine effizientere Nutzung von Bauland und fr&uuml;her oder sp&auml;ter auch f&uuml;r sinkende Immobilienpreise. Im Visier haben die Bef&uuml;rworter au&szlig;erdem die Bodenrente. Dabei handelt es sich um ein leistungsloses (unverdientes) Einkommen, das abgesch&ouml;pft werden soll. <\/p><p>Was damit genau gemeint ist, zeigt folgendes Beispiel: In der Regel sind die Immobilienpreise in Gro&szlig;st&auml;dten wie M&uuml;nchen, Hamburg oder Berlin um ein Vielfaches h&ouml;her als im Bayerischen Wald, in der Westpfalz oder der Uckermark. Es sind aber nicht die besseren M&ouml;rtel und Ziegel, die in M&uuml;nchen verbaut sind, und auch nicht die stabileren Stahltr&auml;ger. Es ist der Boden, der den Unterschied ausmacht. Edenhofer zufolge sind rund 80 Prozent des Wohnkostenanstiegs auf die Bodenpreise zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Die Vermieter profitieren also schlichtweg davon, dass ihre H&auml;user in gefragten Gegenden stehen, mit gut ausgebauter Infrastruktur, einem hohen Ma&szlig; an &ouml;ffentlicher Sicherheit und gut bezahlten Arbeitspl&auml;tzen. All dies sind Leistungen, die sie selbst nicht erbracht haben, ihnen aber dennoch zu Gute kommen &ndash; leistungslose Einkommen also.<\/p><p><strong>Der Bodenreformer Henry George<\/strong><\/p><p>Dieses Ph&auml;nomen hat der &Ouml;konom und Sozialphilosoph Henry George erstmals beim Eisenbahnbau in den USA beobachtet. In dem 1868 erschienen Zeitungsartikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.grundskyld.dk\/1-railway.html\">What the Railroad Will Bring Us<\/a>&ldquo; sagte er voraus, dass die Eisenbahn die Bodeneigent&uuml;mer und Gesch&auml;ftsleute reicher machen wird, die einfachen Arbeiter dagegen &auml;rmer. Dies f&uuml;hrte er auf steigende Bodenpreise zur&uuml;ck. Die Bodenrente, die den Grundbesitzern als leistungsloses Einkommen zuflie&szlig;t, wollte George deswegen komplett absch&ouml;pfen. Er war der Meinung, dass sich mit den daraus resultierenden Steuereinnahmen der komplette Staatshaushalt finanzieren lie&szlig;e. &Uuml;bertragen auf heutige Verh&auml;ltnisse ist solch ein Ein-Steuer-System nat&uuml;rlich reine Utopie. Georgisten, wie die Anh&auml;nger von Henry Georges Lehre heute hei&szlig;en, fordern allerdings ganz im Sinne des Erfinders, den Boden viel st&auml;rker zu besteuern und im Gegenzug Arbeit und Kapital zu entlasten.<\/p><p>Hierzulande ist George weitgehend unbekannt, im angels&auml;chsischen Raum und vor allem bei seinen Zeitgenossen war er aber &auml;u&szlig;erst popul&auml;r. Sein Hauptwerk &bdquo;Progress and Poverty&ldquo; von 1879 wurde zu einem Kassenschlager, drei Millionen Mal hat es sich verkauft. 1885 w&auml;re George fast zum B&uuml;rgermeister von New York gew&auml;hlt worden, er hatte sich f&uuml;r die Besteuerung von Grund und Boden stark gemacht und wollte das Eisenbahnnetz in &ouml;ffentlichem Besitz belassen. Alles in allem steht George somit in der Tradition der franz&ouml;sischen Physiokraten und anderer klassischer &Ouml;konomen, die die Bedeutung des Faktors Boden f&uuml;r die wirtschaftliche Entwicklung erkannt hatten. Schon der Brite John Stuart Mill schrieb dereinst: &bdquo;Landlords grow rich in their sleep without working, risking or economizing.&rdquo;<\/p><p><strong>Die Neoklassik leugnet die Existenz leistungsloser Einkommen<\/strong><\/p><p>Die gegenw&auml;rtig herrschende Lehre der Neoklassik hingegen leugnet die Existenz leistungsloser Einkommen. Der Faktor Boden wird &uuml;berhaupt nicht mehr getrennt betrachtet, sondern dem Kapital zugerechnet. Zudem unterstellt die Neoklassik, dass jedes am Markt erzielte Einkommen auch verdient ist. Ein Umstand, der den US-&Ouml;konomen Michael Hudson regelm&auml;&szlig;ig auf die Palme bringt: &bdquo;Das Konzept der Grundrente scheint in einer Orwell&rsquo;schen Erinnerungsl&uuml;cke verschwunden zu sein. Es wird der Eindruck erweckt, als w&uuml;rden die gewerblichen Immobilieninvestoren und Grundbesitzer &uuml;berhaupt keine Grundrente erhalten.&ldquo; <\/p><p>Tats&auml;chlich sind die leistungslosen Einkommen innerhalb der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung in den Einkommen aus Unternehmert&auml;tigkeit und Verm&ouml;gen versteckt. Diese bezifferten sich 2016 f&uuml;r Deutschland auf rund 740 Milliarden Euro. Wie viele davon &bdquo;leistungslos&ldquo; sind, ist schwer zu beziffern. Dirk L&ouml;hr, Professor f&uuml;r Steuerlehre und &Ouml;kologische &Ouml;konomik an der Hochschule Trier, sch&auml;tzt aber, dass die reine Bodenrente allein schon mindestens 150 Milliarden Euro ausmacht. Und an diese Gelder wollen Georgisten wie L&ouml;hr ran. Dabei geht es ihnen aber nicht in erster Linie um das H&auml;uschen von Tante Erna, sondern um &ouml;konomische Renten jeglicher Art. Dazu z&auml;hlen auch die Standortvorteile von Unternehmen, ein privilegierter Zugang zu Ressourcen oder auch Patente und Lizenzen.<\/p><p><strong>Unternehmen als &bdquo;hidden land banks&ldquo;<\/strong><\/p><p>Auf seinem Blog &bdquo;Rent-grabbing&ldquo; f&uuml;hrt L&ouml;hr dazu einige Beispiele an: Die Schnellrestaurantkette McDonald&acute;s etwa ist <a href=\"https:\/\/rent-grabbing.com\/2013\/11\/18\/mcdonalds-ist-einfach-gut\/\">f&uuml;r ihn<\/a> nicht nur ein &bdquo;Burger-Brutzler&ldquo;, sondern vor allem ein erfolgreicher Immobilienbewirtschafter. Die Discounter ALDI, Lidl, Edeka und Metro sind in erster Linie deswegen marktbeherrschend, weil sie die guten Fl&auml;chen <a href=\"https:\/\/rentgrabbing.files.wordpress.com\/2013\/06\/zfsc3b6-182-183-lc3b6hr.pdf\">schon besetzt haben<\/a>. Und der &bdquo;Kadaver&ldquo; der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin ist f&uuml;r die Lufthansa vor allem deswegen interessant, weil sie damit Zugriff auf die Start- und Landerechte von Air Berlin erh&auml;lt. Dabei handelt es sich im Grunde um nichts anderes als Bodennutzungsrechte, mit denen die Lufthansa Konkurrenten von ihren Strecken <a href=\"https:\/\/rent-grabbing.com\/2017\/10\/29\/air-berlin-sexy-kadaver\/\">fernhalten kann<\/a>. Nach Ansicht von L&ouml;hr sind viele der gro&szlig;en und erfolgreichen Unternehmen ihrem Wesen nach &bdquo;hidden land banks&ldquo;, die erfolgreich Bodenrenten absch&ouml;pfen.<\/p><p>Die Bodenwertsteuer gibt es heute bereits in Teilen Neuseelands und Australiens wie auch in D&auml;nemark und Estland. Gerne f&uuml;hren die Georgisten aber auch die Beispiele Hongkong und Singapur an. Diese beiden Stadtstaaten bestreiten ihre Steuereinnahmen gr&ouml;&szlig;tenteils &uuml;ber die Besteuerung von Boden, w&auml;hrend die Belastung von Arbeit und Kapital m&ouml;glichst gering gehalten wird. &bdquo;Auf diese Weise entwickelten sich diese Standorte innerhalb weniger Jahrzehnte von unbedeutenden Ansiedlungen zu Weltzentren von Handel und Finanzen&ldquo;, meint L&ouml;hr.<\/p><p>Zu erw&auml;hnen ist au&szlig;erdem, dass die Bef&uuml;rworter der Bodenwertsteuer nicht eindeutig einem gesellschaftlichen Lager zuzuordnen sind und sich teils auch aus unterschiedlichen Motiven f&uuml;r deren Einf&uuml;hrung aussprechen. In der Initiative &bdquo;Grundsteuer zeitgem&auml;&szlig;&ldquo; finden sich etwa der Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutsche Mieterbund, der vhw &ndash; Bundesverband f&uuml;r Wohnen und Stadtentwicklung und die Vereinigung f&uuml;r &Ouml;kologische &Ouml;konomie (V&Ouml;&Ouml;) genauso wie das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Auch das gewerkschaftsnahe Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_129_2017.pdf\">hat sich<\/a> f&uuml;r die Bodenwertsteuer ausgesprochen. W&auml;hrend aber das IMK sich davon eine ausgeglichenere Verteilung verspricht, <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/pressemitteilungen\/beitrag\/reform-der-grundsteuer-die-zukunft-liegt-im-boden-247319\">will das IW<\/a> ein gr&ouml;&szlig;eres Angebot an Bauland sowie eine einfachere Besteuerung. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] <strong>Thomas Trares<\/strong> ist Diplom-Volkswirt. Studiert hat er an der Johannes Gutenberg-Universit&auml;t Mainz. Danach war er Redakteur bei der Nachrichtenagentur vwd. Seit &uuml;ber zehn Jahren arbeitet er als freier Wirtschaftsjournalist in Berlin.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der fr&uuml;here SPD-Vorsitzende und M&uuml;nchner Oberb&uuml;rgermeister Hans-Jochen Vogel hat k&uuml;rzlich in einem <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/wohnen-steigende-baulandpreise-sind-genauso-ein-problem-wie-der-klimawandel-1.3745258\">Artikel<\/a> f&uuml;r die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; die Politik aufgefordert, endlich gegen Bodenspekulation vorzugehen. Von 1962 bis 2015 seien bundesweit die Baulandpreise um 1.600 Prozent und die Mieten um 495 Prozent gestiegen, der normale Preisindex hingegen nur um 302 Prozent. Albrecht M&uuml;ller hat dies<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41285\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[136,137,132],"tags":[1435,2148,2221,365,1048,1636],"class_list":["post-41285","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-banken-boerse-spekulation","category-steuern-und-abgaben","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-buergerinitiative","tag-bodenreform","tag-grundsteuer","tag-inflation","tag-neoklassische-wirtschaftstheorie","tag-vogel-hans-jochen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41285","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41285"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41285\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48233,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41285\/revisions\/48233"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41285"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41285"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41285"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}