{"id":41327,"date":"2017-11-29T08:32:53","date_gmt":"2017-11-29T07:32:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327"},"modified":"2017-11-29T08:32:53","modified_gmt":"2017-11-29T07:32:53","slug":"hinweise-des-tages-3010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327#h01\">Glyphosat-Entscheidung: Schmidts Alleingang war offenbar vorbereitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327#h02\">ARD distanziert sich von Roger Waters<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327#h03\">Turkey-Iran-Qatar entente mocks Saudi-led &lsquo;Arab NATO&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327#h04\">EU-Steuerdebatte: Kampf um die Konzernmilliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327#h05\">&laquo;Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327#h06\">U.S. general backs Germany to host new NATO operations command<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327#h07\">Bayern: Mehr Rechte f&uuml;r die Polizei im Kampf gegen den Terror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327#h08\">Reporter ohne Grenzen wollen kritische Pressekonferenz in Genf &uuml;ber syrische Wei&szlig;helme verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327#h09\">Staatsanwaltschaft ermittelt gegen K&uuml;nstlerkollektiv<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327#h10\">Thousands More US Troops in Iraq, Syria Than Previously Admitted<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327#h11\">Gleichberechtigung ist ein Grundrecht und nicht verhandelbar!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327#h12\">Sechstes Gipfeltreffen zwischen China und mittel- und osteurop&auml;ischen L&auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327#h13\">Heimliche Ermittlungen im Internet: Beh&ouml;rden &uuml;bernehmen Accounts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327#h14\">Land will mit einer Vorzeigeschule Mint-F&auml;cher st&auml;rken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41327#h15\">Gro&szlig;spender der US-Republikaner finanzieren &Uuml;bernahme des &ldquo;Time&rdquo;-Magazins<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Glyphosat-Entscheidung: Schmidts Alleingang war offenbar vorbereitet<\/strong><br>\nDas deutsche Ja zur Glyphosat-Verl&auml;ngerung ist offenbar monatelang vorbereitet worden. Im Agrarministerium wurde nach Informationen von WDR, NDR und SZ schon im Sommer vorgeschlagen, daf&uuml;r zu stimmen &ndash; auch gegen den Widerstand des Umweltministeriums.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/glyphosat-landwirtschaftsministerium-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> An der unkoordinierten SPD-Emp&ouml;rung &uuml;ber den &ldquo;Alleingang&rdquo; von Landwirtschaftsminister Schmidt haben sich die Kabinettsmitglieder Vizekanzler Sigmar Gabriel und Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries, zur notwendigen Unterst&uuml;tzung ihrer Kabinettskollegin Barbara Hendricks, nicht beteiligt. Warum nicht? Nach meiner Einsch&auml;tzung gibt es eine einm&uuml;tige Kritik an der Glyphosat-Zulassung in der SPD nicht. Der Wirtschaftsfl&uuml;gel in der SPD schweigt zu diesem Thema ziemlich laut! Anstatt die Entlassung des CSU-Ministers zu fordern, sollte die SPD jetzt die Regierung verlassen. Sonst ist n&auml;mlich v&ouml;llig klar, dass man sie mal wieder an der Nase durch den Ring f&uuml;hren kann. Anstatt sich richtig auf die Hinterbeine zu stellen, hat Katarina Barley, gestern bei Hart aber Fair, mal wieder kleinm&uuml;tig erkl&auml;rt, wie zuverl&auml;ssig und verantwortungsvoll die SPD doch in der Regierung handelt. Dieser Laden SPD wird immer kleiner und kleinlauter aus sich selbst heraus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>ARD distanziert sich von Roger Waters<\/strong><br>\nUnterst&uuml;tzt Roger Waters, Mitgr&uuml;nder der britischen Band Pink Floyd, antisemitische Aktionen? ARD-Sender wollen seine Konzerte nicht mehr unter ihrem Logo pr&auml;sentieren. (&hellip;) &ldquo;Hier klar Position zu beziehen, ist f&uuml;r den rbb ein wichtiges Signal auch an die j&uuml;dischen Gemeinden in Berlin und Brandenburg&rdquo;, sagte die rbb-Intendantin Patricia Schlesinger. Der Sender setze damit auch ein Zeichen gegen die Boykottaufrufe des S&auml;ngers zu Israel-Auftritten anderer K&uuml;nstler. Waters gilt als Unterst&uuml;tzer der internationalen BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen), die sich f&uuml;r Sanktionen und einen Boykott Israels wegen der Pal&auml;stinenser-Politik der israelischen Regierung einsetzt. (&hellip;) Der Konzertveranstalter Marek Lieberberg bezeichnete das Verhalten der ARD-Sender in einem Interview mit dem Mannheimer Morgen als &ldquo;absolut l&auml;cherlich&rdquo;. Waters habe zwar eine bedenkliche private Meinung zu Israel. Er sei offen Mitglied einer Boykottbewegung, die Lieberberg ablehne. &ldquo;Aber ich kann und will ihm sein Recht auf Meinungsfreiheit nicht bestreiten&rdquo;, sagte der Musikmanager, der selbst ein Kind von Holocaust-&Uuml;berlebenden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/musik\/2017-11\/ard-pink-floyd-roger-waters-boykott\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Angesichts solcher Entscheidungen stellt sich zunehmend die Frage, wie &ouml;ffentlich-rechtliche Sender eigentlich den Begriff &bdquo;Meinungsfreiheit&ldquo; definieren. Wenn politisch vom Mainstream bzw. der Regierungslinie abweichende Sichtweisen derart heftig sanktioniert werden, bis hinein ins Kulturprogramm, dann entsteht mehr und mehr der Eindruck eines &bdquo;Staatsfunks&ldquo;. Bezeichnend ist jedenfalls, dass die &bdquo;Courage&ldquo; der Senderverantwortlichen immer da besonders gro&szlig; ist, wo man sich auf Seiten der Regierung wei&szlig;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Turkey-Iran-Qatar entente mocks Saudi-led &lsquo;Arab NATO&rsquo;<\/strong><br>\nMiddle East politics just witnessed two contrasting events. In Riyadh on Monday, there was a meeting of Islamic Military Counter Terrorism Coalition (IMCTC) defense ministers. The previous day, in Tehran, came a trilateral &ldquo;commercial&rdquo; deal signed by Iran, Turkey and Qatar.<br>\nThe IMCTC spectacle outstripped the modest event in Tehran in terms of sheer pomp and media publicity. Yet it is the latter that needs to be watched closely.<br>\nThe new military alliance has been hastily called the &ldquo;Arab NATO,&rdquo; but it is neither quite Arab nor an alliance. Its steel frame is provided by Pakistan, but Pakistanis themselves are racially akin to north Indians.<br>\nThe real North Atlantic Treaty Organization came into being on a solid geopolitical and ideological platform and provided the cutting edge to the West&rsquo;s containment strategy vis a vis the USSR. But the IMCTC&rsquo;s threat perception is over a protean, non-state phenomenon that mutates within the Muslim world itself. Saudi Arabia is widely reputed to be the principal incubator of &ldquo;Islamic terrorists&rdquo; historically, but its current predicament is that the birds are coming home to roost.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.atimes.com\/turkey-iran-qatar-entente-mocks-saudi-led-arab-nato\/\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU-Steuerdebatte: Kampf um die Konzernmilliarden<\/strong><br>\nDie Wut &uuml;ber die Steuertricks von Apple und anderen Konzernen ist gro&szlig;. Eine Reform der Unternehmensteuern ist daher aus Sicht vieler ein hehres Ziel, und tats&auml;chlich gibt es derzeit in Br&uuml;ssel Debatten &uuml;ber eine m&ouml;gliche Reform. Doch dahinter steckt auch ein gro&szlig;er Verteilungskampf unter den EU-Staaten um die Milliarden der Konzerne, zeigt eine neue Studie der Organisation Tax Justice Network im Auftrag der Fraktion der Europ&auml;ischen Linken im EU-Parlament.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/eu-steuerdebatte-kampf-um-die-konzernmilliarden-1.3767586\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&laquo;Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen&raquo;<\/strong><br>\nZur Sub- und inneren Kolonialgeschichte der Arbeitsgesellschaft. &bdquo;Mit dem B&uuml;rgertum steigt eine Klasse zur Herrschaft auf, die sich &uuml;ber Arbeit definiert und sich durch eine um Leistung zentrierte, methodische Lebensf&uuml;hrung von der Aristokratie abgrenzt. Die Selbstdisziplin, die sich das B&uuml;rgertum auferlegt, schl&auml;gt um in und vollendet sich als Fremddisziplinierung. Aus der H&auml;rte gegen sich selbst leitet man das Recht, ja beinahe die Pflicht ab, unnachgiebig gegen die unproduktiven und lasterhaften Unterschichten vorzugehen.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/wer-nicht-arbeitet-soll-auch-nicht-essen-teil-12\">G&ouml;tz Eisenberg in Hinter den Schlagzeilen &ndash; Teil 1<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/wer-nicht-arbeitet-soll-auch-nicht-essen-teil-22\">G&ouml;tz Eisenberg in Hinter den Schlagzeilen &ndash; Teil 2<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>U.S. general backs Germany to host new NATO operations command<\/strong><br>\nGermany is best suited to host a new NATO military logistics command, the top U.S. Army general in Europe said on Tuesday. NATO allies this month backed plans for two new military headquarters &ndash; an Atlantic command and a logistics command &ndash; to help protect Europe in the event of a future conflict. Lieutenant General Ben Hodges told the Berlin Security Conference that Germany &ndash; already host to many U.S. troops &ndash; was well-placed to take on the logistics role given its geographical location in the heart of Europe, and its existing capabilities.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-nato-germany\/u-s-general-backs-germany-to-host-new-nato-operations-command-idUSKBN1DS2BQ\">Reuters<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bayern: Mehr Rechte f&uuml;r die Polizei im Kampf gegen den Terror<\/strong><br>\nErmittler sollen k&uuml;nftig mehr Befugnisse im Kampf gegen potentielle Terroristen bekommen, etwa um DNA-Spuren Verd&auml;chtiger sicherzustellen, so will es das Kabinett. (&hellip;) So werden Beamte k&uuml;nftig DNA Spuren sicherstellen d&uuml;rfen, auch wenn sich an einem potentiellen Tatort wie einer Bombenbauerwerkstatt keine verd&auml;chtige Person befindet. Bislang ist das rechtlich nicht m&ouml;glich. (&hellip;) Im Juli hatte der Landtag bereits einer Versch&auml;rfung des Polizeiaufgabengesetzes zugestimmt und f&uuml;r den Einsatz von elektronischen Fu&szlig;fesseln und f&uuml;r die Pr&auml;ventivhaft gegen mutma&szlig;liche Gef&auml;hrder gestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/mehr-rechte-fuer-die-polizei-im-kampf-gegen-den-terror-100.html\">BR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Der rechtsstaatliche &bdquo;Umbau&ldquo;, der mit der Einf&uuml;hrung des juristischen Phantasiebegriffs &bdquo;Gef&auml;hrder&ldquo; begann, wird nun um Ma&szlig;nahmen an &bdquo;potentiellen Tatorten&ldquo; erweitert. Es wird immer schwammiger und willk&uuml;rlicher, Bayern agiert als Vorreiter.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Reporter ohne Grenzen wollen kritische Pressekonferenz in Genf &uuml;ber syrische Wei&szlig;helme verhindern<\/strong><br>\nDie &ldquo;Wei&szlig;helme&rdquo; in Syrien polarisieren: Den einen gelten sie als heldenhafte Retter, den anderen als Handlanger von Terroristen. Der Schweizer Presseclub will nun einen kritischen Blick auf die &ldquo;Zivilsch&uuml;tzer&rdquo; werfen. Zum &Auml;rger der Reporter ohne Grenzen. (&hellip;) Der Pr&auml;sident der Schweizer Sektion von Reporter ohne Grenzen sowie deren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin, G&eacute;rard Tschopp und Christiane Dubois, protestierten scharf gegen die Veranstaltung. In einem Schreiben an den Gr&uuml;nder und Direktor des Presseclubs, Guy Mettan, verwahrten sie sich dagegen, dass ihre Organisation als Mitglied des Presseclubs im Unterst&uuml;tzungskomitee aufgef&uuml;hrt wird. In ihrer &Auml;u&szlig;erung bezeichneten sie die &ldquo;so genannte Journalistin&rdquo; Beeley als eine &ldquo;Apologetin des syrischen Regimes&rdquo;, die vor allem in &ldquo;russischen Propagandamedien (SputnikNews, RussiaToday)&rdquo; Erw&auml;hnung f&auml;nde. Auch bei De Noli handele es sich um ein &ldquo;Werkzeug der russischen Propaganda&rdquo;. Tschopp und Dubois fordern daher eine Absage der Veranstaltung, von der sie glauben, dass sie &ldquo;dem Ansehen des Schweizer Presseclubs schaden&rdquo; wird. Um ihrer Aufforderung Nachdruck zu verleihen, drohen sie damit, dass ihre Organisation die Mitgliedschaft im Presseclub widerrufen k&ouml;nnte. (&hellip;) Die Antwort von Guy Mettan, einst Mitbegr&uuml;nder von Reporter ohne Grenzen, lie&szlig; nicht lange auf sich warten. (&hellip;) W&auml;hrend seiner 20-j&auml;hrigen T&auml;tigkeit f&uuml;r den Presseclub sei immer wieder Druck auf ihn ausge&uuml;bt worden, bestimmte Veranstaltungen abzusagen. &bdquo;Aber bislang wurde der Druck immer von autorit&auml;ren oder diktatorischen Regimen wie China, Saudi-Arabien, &Auml;gypten oder Bahrain ausge&uuml;bt. Es ist das erste Mal, dass mich eine Organisation, die Journalisten in einem demokratischen Land vertritt, darum bittet. Es versteht sich von selbst, dass ich dem nicht nachkommen kann. Das w&auml;re eine Schande f&uuml;r einen Beruf, dem Sie sich hoffentlich noch immer angeh&ouml;rig f&uuml;hlen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/61283-syrische-weisshelme-reporter-ohne-grenzen-fordern-absage-pressekonferenz\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Staatsanwaltschaft ermittelt gegen K&uuml;nstlerkollektiv<\/strong><br>\nAktivisten hatten gedroht, private Informationen &uuml;ber den AfD-Politiker H&ouml;cke zu ver&ouml;ffentlichen. Nun gibt es eine Strafanzeige &ndash; und das K&uuml;nstlerkollektiv rudert zur&uuml;ck. Nach der Mahnmal-Aktion gegen den AfD-Politiker Bj&ouml;rn H&ouml;cke in dessen Th&uuml;ringer Wohnort Bornhagen ermittelt die Staatsanwaltschaft M&uuml;hlhausen gegen das K&uuml;nstlerkollektiv Zentrum f&uuml;r politische Sch&ouml;nheit (ZPS). Es bestehe der Anfangsverdacht auf versuchte N&ouml;tigung, sagte ein Sprecher der Beh&ouml;rde. Eine entsprechende Strafanzeige liege vor &ndash; von H&ouml;cke stamme sie aber nicht. Es gehe um die ZPS-Aufforderung an den Politiker, vor dem Holocaust-Denkmal in Berlin oder vor dem Nachbau auf einem Nachbargrundst&uuml;ck H&ouml;ckes auf Knien um Vergebung f&uuml;r die deutschen Verbrechen des Zweiten Weltkriegs zu bitten &ndash; andernfalls w&uuml;rden in der Vergangenheit &uuml;ber H&ouml;cke gesammelte Informationen ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2017-11\/zentrum-fuer-politische-schoenheit-mahnmal-aktion-bjoern-hoecke-staatsanwaltschaft-ermittlungen\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Thousands More US Troops in Iraq, Syria Than Previously Admitted<\/strong><br>\nWhen the Pentagon talks numbers in Iraq and Syria, it&rsquo;s always the same. There are 503 US troops in Syria, and 5,262 in Iraq. It doesn&rsquo;t matter that thousands more troops were known to have been added since those figures were invented, they&rsquo;re still &ldquo;current&rdquo; figures. At least as current as the reporters ever get. The Defense Manpower Data Center (DMDC), however, has to offer quarterly reports on US deployments overseas, and appears not to have the luxury of just fabricating numbers to suit the narrative. Which quickly reveals what we already knew, that the Pentagon&rsquo;s reported figures meant for the American public were flat out lies. In reality, there are 8,992 troops in Iraq and 1,720 in Syria, as of September,and the numbers have only risen since then.Even this more accurate figure from the DMDC, in addition to being months out of date, is just the low end of the real figure, because buried at the bottom of the per-country deployments is another number, 29,092 US troops, whose locations are simply &ldquo;unknown.&rdquo;That too seems like it should be more of a scandal than it is. The figure tacitly admits that some 10% of US troops deployed overseas are deployed so secretly that even the report responsible for accounting where they all are doesn&rsquo;t have any idea where they might be.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/news.antiwar.com\/2017\/11\/27\/thousands-more-us-troops-in-iraq-syria-than-previously-admitted\/\">Antiwar.com<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gleichberechtigung ist ein Grundrecht und nicht verhandelbar!<\/strong><br>\nResolution der 19. Ordentliche Bundesfrauenkonferenz des DGB<br>\nDie DGB-Bundesfrauenkonferenz hat einstimmig eine Resolution verabschiedet, in der die kommende Bundesregierung aufgefordert wird, das Versprechen des Grundgesetzes auf Gleichberechtigung einzu&ouml;sen: &ldquo;Gleichberechtigung ist ein Grundrecht und nicht verhandelbar!&rdquo;<br>\nMit mehr als zwei Millionen weiblichen Mitgliedern sind die Gewerkschaften im DGB die gr&ouml;&szlig;te Interessenvertretung erwerbst&auml;tiger Frauen in Deutschland. Wir arbeiten in unterschiedlichen Berufen und bringen unsere Erfahrungen in die Gewerkschaftsarbeit ein. Viele von uns erziehen Kinder, pflegen Angeh&ouml;rige und stemmen t&auml;glich Familienarbeit. Viele von uns mussten deswegen ihre Erwerbst&auml;tigkeit unterbrechen oder reduzieren. Zahlreiche Kolleginnen engagieren sich in den und au&szlig;erhalb der Gewerkschaften ehrenamtlich. Einige konnten in F&uuml;hrungsfunktionen aufsteigen; andere profitieren vom gesetzlichen Mindestlohn. Wir wissen, welche H&uuml;rden Frauen meistern m&uuml;ssen, wenn die Bezahlung nicht stimmt, die Arbeitszeit nicht zum Leben passt, die gl&auml;serne Decke den Aufstieg verhindert. Wir sind ihr Sprachrohr!<br>\nOb alt oder jung, mit oder ohne Migrationshintergrund, aus West- oder Ostdeutschland, uns alle eint der Kampf f&uuml;r die tats&auml;chliche Gleichstellung von Frauen und M&auml;nnern, die das Grundgesetz verspricht. Die gleichberechtigte Teilhabe im Erwerbsleben, gleicher Lohn f&uuml;r gleiche und gleichwertige Arbeit sind das einende Ziel der gewerkschaftlichen Frauenbewegung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++d4c3d990-d11a-11e7-a189-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sechstes Gipfeltreffen zwischen China und mittel- und osteurop&auml;ischen L&auml;ndern<\/strong><br>\nL&auml;ndern in der ungarischen Hauptstadt Budapest abgehalten. Im Jahr 2012 fand das erste dieser Gipfeltreffen in Warschau statt. Dort wurde die Kooperation zwischen China und den mittel- und osteurop&auml;ischen L&auml;ndern beschlossen. In den letzten f&uuml;nf Jahren hat das bilaterale Handelsvolumen, trotz der globalen Rezession, mit zirka 60 Milliarden US-Dollar ein zweistelliges Wachstum aufgewiesen. Chinas Investitionen in den mittel- und osteurop&auml;ischen L&auml;ndern haben sich mehr als verdreifacht. Mehrere wichtige Projekte, darunter die Eisenbahnlinie zwischen Ungarn und Serbien, werden stetig vorangetrieben. (&hellip;) Am Montag stellte Ministerpr&auml;sident Li Keqiang zwei neue chinesische Ma&szlig;nahmen vor. &bdquo;Erstens: Die Bankengemeinschaft von China, Mittel- und Osteuropa wird heute offiziell errichtet. Die Staatliche Entwicklungsbank wird Kredite in H&ouml;he von zwei Milliarden Euro f&uuml;r kommende Finanzkooperationen bereitstellen. Zweitens: Die zweite Phase des Investitionskooperationsfonds zwischen China und mittel- und osteurop&auml;ischen L&auml;ndern ist vollendet worden. Dabei werden eine Milliarde US-Dollar zur Verf&uuml;gung gestellt, die haupts&auml;chlich in die mittel- und osteurop&auml;ischen L&auml;nder flie&szlig;en werden.&rdquo; W&auml;hrend des Treffens hat China mehrere neue Initiativen vorgestellt. Dazu geh&ouml;rt ein verst&auml;rkter Import hochqualitativer Agrarprodukte aus mittel- und osteurop&auml;ischen L&auml;ndern, um eine ausbalancierte Entwicklung des bilateralen Handels zu f&ouml;rdern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3071\/2017\/11\/28\/1s272052.htm\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Heimliche Ermittlungen im Internet: Beh&ouml;rden &uuml;bernehmen Accounts<\/strong><br>\nDeutsche Sicherheitsbeh&ouml;rden ermitteln heimlich in Chats, Foren oder Messenger-Diensten. Dabei werden nicht nur eigene &ldquo;pseudonyme Accounts&rdquo; verwendet, sondern bestehende Zug&auml;nge &uuml;bernommen und fortgef&uuml;hrt<br>\nIn zunehmenden Ma&szlig;e nutzen Bundesbeh&ouml;rden verdeckte Accounts zur Ermittlung im Internet. Entsprechende Zahlen hat das Bundesinnenministerium jetzt in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken-Abgeordneten Martina Renner ver&ouml;ffentlicht. Demnach hat die Bundespolizei im Jahr 2017 284 sogenannte pseudonyme Accounts verwendet, im Jahr zuvor waren es noch 174.<br>\nF&uuml;r das Bundeskriminalamt und den Verfassungsschutz werden keine Angaben gemacht, auch in einer fr&uuml;heren Anfrage hat sich das Ministerium hierzu nicht &ouml;ffentlich ge&auml;u&szlig;ert. Zum Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz hie&szlig; es damals lediglich, dass dieser keine Statistiken zur Nutzung von &ldquo;Fake-Accounts&rdquo; in Chats, Foren oder Messenger-Diensten f&uuml;hrt. Eine Quantifizierung der Ma&szlig;nahme sei deshalb nicht m&ouml;glich. Das Gleiche gilt f&uuml;r den Zoll und dessen angeschlossene Zollkriminal&auml;mter. Die Beh&ouml;rde des Finanzministeriums nutzt pseudonyme Accounts &ldquo;teilweise nur einmalig&rdquo;. Gemeint sind wom&ouml;glich Chatgruppen, in denen f&uuml;r jede Sitzung ein neuer Alias-Name eingegeben werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Heimliche-Ermittlungen-im-Internet-Behoerden-uebernehmen-Accounts-3903704.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Land will mit einer Vorzeigeschule Mint-F&auml;cher st&auml;rken<\/strong><br>\nDie baden-w&uuml;rttembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) will an den Schulen nach und nach die sogenannten Mint-F&auml;cher Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik st&auml;rken. Schulabg&auml;nger mit entsprechendem Profil werden von der heimischen Industrie h&auml;nderingend gesucht. &ldquo;Die Wirtschaft diktiert nicht, was wir machen. Denn die Bedarfe der Wirtschaft &auml;ndern sich&rdquo;, sagt Eisenmann der BZ. &ldquo;Aber wir brauchen eine gewissen Marktorientierung. Wir wollen, dass die Schulen den Anforderungen der Zeit entsprechen und die Sch&uuml;ler sie ausbildungsreif verlassen.&rdquo; Der neueste Schritt ist die geplante Schaffung eines Exzellenz-Gymnasiums in Bad Saulgau mit entsprechender Ausrichtung. Das Curriculum ist unter Beteiligung des Arbeitgeberverbands S&uuml;dwestmetall, der Firmen Aesculap (Medizintechnik) und Mahle (Autozulieferer) sowie der Universit&auml;ten T&uuml;bingen und Ulm und dem Sch&uuml;lerforschungszentrum Bad Saulgau erarbeitet worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/nachrichten\/suedwest\/land-will-mit-einer-vorzeigeschule-mint-faecher-staerken\">Badische Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.B.:<\/strong> Baden-W&uuml;rttemberg testet die marktkonforme Schule.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gro&szlig;spender der US-Republikaner finanzieren &Uuml;bernahme des &ldquo;Time&rdquo;-Magazins<\/strong><br>\nDie US-Milliard&auml;re Charles und David Koch gelten als eingefleischte Finanziers der Republikaner. Nun spielen die Industriellen eine Schl&uuml;sselrolle beim Verkauf des angesehenen Magazins &ldquo;Time&rdquo;. (&hellip;) Das schw&auml;chelnde Unternehmen wird f&uuml;r 1,8 Milliarden Dollar an den US-Rivalen Meredith verkauft. Das Unternehmen aus dem Bundesstaat Iowa wird dabei finanziell von Charles und David Koch unterst&uuml;tzt. Inklusive aller Schulden wird Time mit 2,8 Milliarden Dollar bewertet, wie die Firmen am Sonntag mitteilten. Durch die &Uuml;bernahme erreichen die Titel beider Unternehmen zusammen 135 Millionen Leser. Der Deal soll in den ersten drei Monaten 2018 abgeschlossen werden. (&hellip;) Meredith teilte zudem mit, die Industriellenfamilie Koch fungiere als Geldgeber, bekomme aber kein Mitspracherecht bei journalistischen Fragen und Management-Entscheidungen. In der Vergangenheit hatten die Kochs, die zu den reichsten Menschen der Welt geh&ouml;ren, Interesse am Kauf der Zeitungen &ldquo;Los Angeles Times&rdquo; und &ldquo;Chicago Tribune&rdquo; erkennen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/time-verlag-wird-fuer-knapp-2-milliarden-dollar-uebernommen-a-1180429.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Dies macht wieder deutlich, dass der Superreichtum und die fortschreitende Verm&ouml;genspolarisierung eine Gefahr f&uuml;r Meinungsfreiheit und Demokratie sind. Die Superreichen k&ouml;nnen mit ihren schier unendlichen finanziellen Ressourcen einfach f&uuml;r eine ihnen genehme Ausgestaltung der Medienlandschaft sorgen. Wobei es gerade in Deutschland heute schon so ist, dass viele &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo; sich sowieso den Interessen der deutschen Oligarchie mehr verpflichtet f&uuml;hlen als einer objektiven Berichterstattung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-41327","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41327","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41327"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41327\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41329,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41327\/revisions\/41329"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41327"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41327"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41327"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}