{"id":41344,"date":"2017-11-30T08:39:27","date_gmt":"2017-11-30T07:39:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41344"},"modified":"2017-11-30T08:39:27","modified_gmt":"2017-11-30T07:39:27","slug":"hinweise-des-tages-3011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41344","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41344#h01\">Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41344#h02\">Politik an der Leine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41344#h03\">Forderung aus SPD: Teilzeit-Wiedergutmachung nach Glyphosat-Foul<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41344#h04\">EU-Chefaufkl&auml;rer wegen Ex-Agent in Bedr&auml;ngnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41344#h05\">Deutsche Umwelthilfe zum Diesel-Gipfel: &ldquo;Die Bundeskanzlerin ist die Schutzheilige der Automobilindustrie&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41344#h06\">Uns doch egal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41344#h07\">Alle Inspekteure zur Lage (Und: USAREUR-Chef f&uuml;r Logistikkommando in Deutschland)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41344#h08\">Krieg im Informationsraum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41344#h09\">Warum Journalisten und Andersdenkende in der Ukraine Angst haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41344#h10\">UN-Mandat f&uuml;r Krim und Frieden mit Russland &ndash; Talk mit Gabriele Krone-Schmalz und Matthias Platzeck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41344#h11\">2026: (Informations-)Krieg NATO vs. Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41344#h12\">Kaum zu ertragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41344#h13\">China plant die totale &Uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Stuttgart 21<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Stuttgart 21 wird wohl eine Milliarde Euro teurer &ndash; und ein Jahr sp&auml;ter fertig<\/strong><br>\nDer Zeitplan ist anscheinend nicht zu halten, und teurer wird es auch: Die Fertigstellung von Stuttgart 21 verz&ouml;gert sich offenbar bis Ende 2024 und soll eine Milliarde Euro mehr kosten als veranschlagt.<br>\nDas Bahnprojekt Stuttgart 21 soll gut eine Milliarde Euro teurer werden als bisher geplant. Nach den j&uuml;ngsten Kalkulationen erwarte die Deutsche Bahn nun einen Kostenrahmen von 7,6 Milliarden Euro, berichtet die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch mit Verweis auf Kreise des Aufsichtsrats.<br>\nZugleich verz&ouml;gert sich die Fertigstellung des Projekts um rund zw&ouml;lf Monate. Dar&uuml;ber hatte zuvor die Zeitung &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; berichtet. Der neue Zeit- und Kostenplan soll nach dpa-Angaben auf einer Sondersitzung des Aufsichtsrats Ende Januar abgesegnet werden. Ein Bahn-Sprecher sagte gegen&uuml;ber SPIEGEL ONLINE, er k&ouml;nne zu den Berichten keine Stellung nehmen. Stuttgart 21 werde aber auf der Aufsichtsratssitzung am 13. Dezember Thema sein.<br>\nAls Gr&uuml;nde f&uuml;r die h&ouml;heren Kosten und die sp&auml;tere Fertigstellung wurden in den Berichten unter anderem gestiegene Baukosten, Verz&ouml;gerungen in den Planungsverfahren und die restriktiven Regeln beim Artenschutz genannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/stuttgart-21-wird-eine-milliarde-euro-teurer-und-ein-jahr-spaeter-fertig-a-1180875.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ist mit der neuen Zahl nicht die Grenze zur volkswirtschaftlichen Unwirtschaftlichkeit &uuml;berschritten? Wird dann trotzdem weitergebaut, weil schon so viel Geld verbaut worden ist?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Jetzt kein Weiter-so!<\/strong><br>\nNach Auffassung des Aktionsb&uuml;ndnisses gegen Stuttgart 21 zeigt die jetzt durchgesickerte Kostensteigerung, dass Stuttgart 21 in eine finale Krise rutscht.<br>\nDie genannten 1,1 Milliarden Euro Mehrkosten sind allerdings wieder nur ein Teil der Wahrheit. Indirekt aus dem 2016 selbst beauftragten Gutachten von KPMG\/Basler und direkt aus den Berichten des Bundesrechnungshofs wissen DB und politisch Verantwortliche, dass die Kosten l&auml;ngst auf 10 Milliarden Euro zusteuern. Auch interne Zeitpl&auml;ne der DB kalkulieren Versp&auml;tungen bis 2025\/26 ein. Das Kalk&uuml;l dieser scheibchenweisen Eingest&auml;ndnisse sei, so B&uuml;ndnissprecher Eisenhart von Loeper, sich vor der l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige Ausstiegsdiskussion zu dr&uuml;cken.<br>\n&bdquo;Wir erwarten, dass die DB das nun vorliegende Gutachten von PWC umgehend der &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich macht&ldquo;, fordert von Loeper. Nach der j&uuml;ngsten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November k&ouml;nne sich die DB nicht mehr hinter ihrer privaten Rechtsform verstecken, sondern m&uuml;sse sich was Transparenz anbelangt an den f&uuml;r &ouml;ffentliche Unternehmen geltenden Ma&szlig;st&auml;ben orientieren.<br>\nFalls Bahn-Vorstand und Aufsichtsrat den Finanzrahmen, wie wohl vorgesehen, erneut erh&ouml;hen wollen, stelle sich &bdquo;in dramatischer Weise die strafrechtliche Haftungsfrage&ldquo;, so Jurist von Loeper.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kopfbahnhof-21.de\/jetzt-kein-weiter-so\/\">K21<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Chronik der Kostensteigerungen<\/strong><br>\nStuttgart 21 wird nochmals um bis zu einer Milliarde Euro teurer und k&ouml;nnte am Ende 7,6 Milliarden Euro kosten. Seit die Idee 1994 geboren wurde, sind die Kostensch&auml;tzung stets gestiegen. Ein &Uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stuttgart-21-die-chronik-der-kostensteigerungen.02596251-c8f4-447d-af37-40bebd338f82.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Sanierungsstau in Brandenburg: Volle Z&uuml;ge, alte Br&uuml;cken<\/strong><br>\nBrandenburgs Bahninfrastruktur ist marode. Viele der Br&uuml;cken sind in einem derart schlechten Zustand, dass sie grundlegend saniert oder neu gebaut werden m&uuml;ssen. Experten fordern mehr Investitionen, damit die Infrastruktur im Pendlerland Brandenburg nicht kollabiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/sanierungsstau-in-brandenburg-volle-zuege-alte-bruecken.1001.de.html?dram:article_id=401864\">Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Politik an der Leine<\/strong><br>\nAuf dem &raquo;Deutschen Arbeitgebertag&laquo; fordert das Kapital Einschnitte bei den Besch&auml;ftigtenrechten. Die Parteien schweigen &ndash; oder stimmen zu<br>\nDie Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA) hat Gewerkschaften und Betriebsr&auml;ten den Kampf angesagt. Bei der gro&szlig;en Lobbyveranstaltung der Organisation, dem &raquo;Deutschen Arbeitgebertag&laquo;, hat BDA-Pr&auml;sident Ingo Kramer am Mittwoch in Berlin sein Programm vorgestellt. Dessen Kerninhalt: Abbau. Das Arbeitszeitgesetz soll in seiner jetzigen Form geschleift werden, ebenso die Mitbestimmungsrechte der Belegschaften im Betrieb. Ein Weniger h&auml;tte Deutschlands oberster Kapitalvertreter gern auch bei den Sozialabgaben, die Unternehmen zu leisten haben.<br>\n&raquo;Unser Arbeitszeitgesetz ist immer noch im analogen Zeitalter gefangen&laquo;, sagte Kramer vor mehreren hundert Vertretern deutscher und internationaler Gro&szlig;konzerne. Er w&uuml;nsche sich, dass die darin festgelegten t&auml;glichen H&ouml;chstarbeitszeiten aufgegeben w&uuml;rden. K&uuml;nftig sollten diese Grenzen nur f&uuml;r den Zeitraum einer Woche gelten. Es gehe ihm dabei nicht um eine Verl&auml;ngerung der Arbeitszeiten, sondern nur um deren Flexibilisierung, so Kramer. Auch m&uuml;ssten bisher Unternehmen die Betriebsr&auml;te einbeziehen, wenn etwa eine neue Software eingef&uuml;hrt werden soll. &raquo;Aber die Mitbestimmung darf die technologische Entwicklung nicht ausbremsen.&laquo;<br>\nWeniger umstritten d&uuml;rften die Ausf&uuml;hrungen Kramers zum Bereich Bildung sein. Die m&uuml;sse gest&auml;rkt werden, in die Infrastruktur der Bundesrepublik solle st&auml;rker investiert werden. Nur zahlen sollen das offenbar andere. Darauf deutet hin, dass der Lobbyist sich weitere von den Betrieben zu leistende Beitr&auml;ge verbietet. So etwa im Sozialbereich: &raquo;Die Sozialbeitr&auml;ge m&uuml;ssen dauerhaft unter 40 Prozent gehalten werden&laquo;, sagte Kramer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/322680.politik-an-der-leine.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Arbeitgeber m&uuml;ssen Antihaltung gegen sozialen Fortschritt aufgeben<\/strong><br>\n&bdquo;Die Arbeitgeberverb&auml;nde sind gut beraten, ihre Antihaltung gegen jeglichen sozialen Fortschritt aufzugeben. Nicht ohne Grund schreibt das Grundgesetz vor, dass Eigentum zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen soll &ndash; und nicht nur den Aktion&auml;ren. Die zunehmende Ungleichheit in Deutschland ist ein Problem, das die Arbeitgeber endlich zur Kenntnis nehmen m&uuml;ssen und an dessen L&ouml;sung sie mitarbeiten sollten. Das gilt im &Uuml;brigen schon deshalb, weil zu hohe Ungleichheit die wirtschaftliche Entwicklung behindert und eine steigende Nachfrage die Voraussetzung f&uuml;r mehr Investitionen ist&ldquo;, kommentiert Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, die Forderungen des Arbeitgeberpr&auml;sidenten Ingo Kramer an die Politik auf dem heutigen Deutschen Arbeitgebertag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/arbeitgeber-muessen-antihaltung-gegen-sozialen-fortschritt-aufgeben\/\">die Linke im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Merkel will Lohnnebenkosten begrenzen<\/strong><br>\nBeim Arbeitgebertag zieht Merkel eine Leitplanke f&uuml;r die Gespr&auml;che zur Regierungsbildung: Sie wolle die Lohnnebenkosten unter 40 Prozent halten. Arbeitgeberpr&auml;sident Kramer mahnt Investitionen und Kinderbetreuung an. [&hellip;]<br>\nSchulz richtete auch einen Dank an die Arbeitgeber. Die meisten Unternehmen in Deutschland st&uuml;nden zu ihrer sozialen Verantwortung auch f&uuml;r die Regionen, die sich etwa in den Ausbildungsanstrengungen zeige. Die SPD sei bereit, um L&ouml;sungen f&uuml;r bedrohte Standorte zu entwickeln, betonte der SPD-Chef mit Blick auf drohende Stellenk&uuml;rzungen bei Siemens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/arbeitgebertag-merkel-will-lohnnebenkosten-begrenzen\/20645794.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> So sieht also die n&auml;chste GroKo aus. Merkel deckelt die Lohnnebenkosten und Schulz k&uuml;mmert sich um einzelne Industriestandorte, nachdem er das soziale Engagement der Unternehmen gelobt hat. Ausgerechnet f&uuml;r deren Anstrengung in der Berufsausbildung, wo doch gerade hier viele Jugendliche nachweislich auf der Strecke bleiben. Es ist zum Haare raufen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Forderung aus SPD: Teilzeit-Wiedergutmachung nach Glyphosat-Foul<\/strong><br>\nArbeitsrechts-Reform als vertrauensbildende Ma&szlig;nahme: Nach Ansicht eines SPD-Politikers k&ouml;nnte die Union so die umstrittene Glyphosat-Entscheidung ausb&uuml;geln. Es geht um ein Thema, das vor allem Frauen betrifft.<br>\nNach dem Glyphosat-Eklat fordert der rechte SPD-Fl&uuml;gel Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, als Zeichen des guten Willens den Weg f&uuml;r das von der Union blockierte gesetzliche R&uuml;ckkehrrecht von Teil- auf Vollzeit freizumachen. &bdquo;Das w&auml;re eine vertrauensbildende Ma&szlig;nahme in Richtung SPD. Das rettet die Sache nicht, aber das Klima&ldquo;, sagte der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Kahrs, der Deutschen Presse-Agentur. &bdquo;So ein Zeichen noch vor dem SPD-Parteitag in der kommenden Woche w&uuml;rde uns allen helfen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/glyphosat-streit-kahrs-spd-will-rueckkehrrecht-aus-teilzeit-15315581.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Es spricht immer mehr daf&uuml;r, dass der Wirtschaftsfl&uuml;gel der SPD &uuml;ber den &ldquo;Alleingang&rdquo; von Landwirtschaftsminister Schmidt im Bilde war. Dass man sich dessen Verhalten jetzt mit einer singul&auml;ren arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahme kompensieren lassen will, zeigt, dass die SPD damit ihr reformpolitisches Pulver hin zu mehr Gerechtigkeit schon verschossen hat, bevor es &uuml;berhaupt zu GroKo oder anderen Verhandlungen kommt. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Dokumente aus dem EU-Vermittlungsausschuss zeigen: Glyphosat-Beschluss ist ein einziges Trauerspiel<\/strong><br>\n&bdquo;Die vollmundige Behauptung des gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Landwirtschaftsministers Schmidt, die Biodiversit&auml;tsklausel und ein ge&auml;ndertes Genehmigungsverfahren bei der Wiederzulassung von Glyphosat reinverhandelt zu haben, ist &uuml;berhaupt nicht erkennbar. Im Gegenteil, die uns vorliegenden Dokumente aus dem EU-Vermittlungsausschuss zeigen, dass in den Verhandlungen der kleinste gemeinsame Nenner &ndash; und der ist wirklich sehr klein &ndash; gesucht und gefunden wurde. Es geht um rein freiwillige Ma&szlig;nahmen beim Schutz von Menschen, Landwirbeltieren und Nichtzielpflanzen. Mussbestimmungen gibt es nicht, Insekten als haupts&auml;chliche Opfer der glyphosathaltigen Herbizide kommen &uuml;berhaupt nicht vor&ldquo;, kommentiert Kirsten Tackmann, Agrarexpertin der LINKEN im Bundestag, den von Deutschland bef&uuml;rworteten Kompromisstext der Wiederzulassung von Glyphosat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/dokumente-aus-dem-eu-vermittlungsausschuss-zeigen-glyphosat-beschluss-ist-ein-einziges-trauerspiel\/\">die Linke im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU-Chefaufkl&auml;rer wegen Ex-Agent in Bedr&auml;ngnis<\/strong><br>\nDer Vorsitzende des EU-Sonderausschusses zu den &bdquo;Panama Papers&ldquo; hat sich offenbar f&uuml;r ein Bauprojekt des Ex-Agenten Werner Mauss eingesetzt &ndash; einer prominenten Figur in diesen Enth&uuml;llungen &uuml;ber Steuertricks.<br>\nDer Vorsitzende des Sonderausschusses im EU-Parlament zu den sogenannten Panama Papers hat offenbar eine fragw&uuml;rdige N&auml;he zu einer der bekanntesten Figuren verschwiegen, die in dieser Enth&uuml;llung &uuml;ber Steuerflucht und Steuerminimierung auftauchen. Recherchen deuten darauf hin, dass sich der CDU-Politiker Werner Langen bereits in den 80er-Jahren f&uuml;r ein Bauprojekt des ehemaligen deutschen Top-Agenten Werner Mauss einsetzte. Diese neue Erkenntnis wirft aus Sicht von Kritikern die Frage auf, ob Langen tats&auml;chlich als Chefaufkl&auml;rer fungieren kann und in der Sache unbefangen ist. Langen wies diesen Vorwurf auf Anfrage zur&uuml;ck.<br>\nJetzt taucht ein bisher unbekanntes Schreiben des damaligen Landtagsabgeordneten Langen an die Kreisverwaltung Cochem in Rheinland-Pfalz auf. Heute berichtet der Cochemer &bdquo;Wochenspiegel&ldquo; dar&uuml;ber, parallel recherchierte die WELT in dem Fall. Das Schreiben von 1989 liegt dieser Redaktion vor. Adressiert ist es an den damaligen Landrat des Kreises Cochem-Zell. Inhaltlich betrifft das Schreiben eine &bdquo;Bauvoranfrage zur Errichtung eines Gest&uuml;ts in Altstrimmig&ldquo;, &uuml;ber die sich der Absender, Werner Langen, beim Landrat erkundigen wollte.<br>\nLangen erkl&auml;rt in dem Schreiben, in dieser Sache &bdquo;schon m&uuml;ndlich&ldquo; mit dem Landrat sowie einer weiteren Person kommuniziert zu haben. Bei dieser Person habe es sich um den &bdquo;Rechtsanwalt Hansen aus Simmern&ldquo; gehandelt, &bdquo;der den Antragsteller vertritt&ldquo;, wie Langen schreibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article171072086\/EU-Chefaufklaerer-wegen-Ex-Agent-in-Bedraengnis.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche Umwelthilfe zum Diesel-Gipfel: &ldquo;Die Bundeskanzlerin ist die Schutzheilige der Automobilindustrie&rdquo;<\/strong><br>\nDer j&uuml;ngste Diesel-Gipfel hat nach Ansicht des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers der Deutschen Umwelthilfe, J&uuml;rgen Resch, keine Ma&szlig;nahmen gebracht, die kurzfristig f&uuml;r sauberere Luft in deutschen St&auml;dten sorgen k&ouml;nnten. Die Gerichte k&ouml;nnten nun gar nicht anders, als Fahrverbote zu verh&auml;ngen, sagte Resch im Dlf. Daran sei auch die Kanzlerin schuld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/deutsche-umwelthilfe-zum-diesel-gipfel-die-bundeskanzlerin.694.de.html?dram:article_id=401862\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Uns doch egal<\/strong><br>\nDas Ungleichgewicht zwischen Konzerninteressen und Menschenrechten will nicht nur Ecuador nicht l&auml;nger hinnehmen: 2014 stimmte eine Mehrheit der im UN-Menschenrechtsrat vertretenen Staaten f&uuml;r die von Ecuador und S&uuml;dafrika initiierte Resolution 26\/9, mit der ein &bdquo;UN-Treaty-Prozess&ldquo; eingeleitet wurde. Ziel ist ein verbindliches Abkommen, das Unternehmen entlang ihrer Lieferketten und f&uuml;r alle Tochterunternehmen zur menschenrechtlichen Sorgfalt verpflichtet. Im Fall eines Fabrikbrandes, wie er in den letzten Jahren zahlreiche Textilarbeiterinnen in Pakistan oder Bangladesch das Leben gekostet hat, m&uuml;sste ein deutscher Endabnehmer nachweisen, dass er die Sicherheit der Zulieferfabrik sorgf&auml;ltig gepr&uuml;ft hat. Gel&auml;nge dieser Nachweis nicht, k&ouml;nnten Betroffene das deutsche Unternehmen auch in Deutschland verklagen.<br>\nAuch Brasilien, Mexiko, Indien und China machen sich inzwischen f&uuml;r den verbindlichen Schutz stark. Abgeordnete der EU-L&auml;nder und des EU-Parlaments unterzeichneten einen Appell, in dem sie das Zustandekommen des UN-Abkommens unterst&uuml;tzen. Die &bdquo;Treaty Alliance&ldquo;, ein B&uuml;ndnis von mehr als tausend zivilgesellschaftlichen Organisationen, fordert die Bundesregierung mit einem Positionspapier auf, sich aktiv in den UN-Verhandlungsprozess einzubringen.<br>\nDoch die Regierungen der Industriestaaten, deren Unternehmen weltweit die gr&ouml;&szlig;ten Sch&auml;den anrichten, stehen dem Abkommen ablehnend gegen&uuml;ber. Der Resolution haben weder die USA noch die EU-Staaten zugestimmt, und an den Verhandlungsrunden nahmen sie nur sporadisch teil. Die USA gl&auml;nzen durch Abwesenheit, Deutschland schickte zur dritten Verhandlungsrunde Ende Oktober in Genf nur partiell &bdquo;beobachtende&ldquo; Vertreter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/uns-doch-egal\">der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: Menschenrechte: UN-Verhandlungen sollen weltweit verbindliche Regeln f&uuml;r Konzerne bringen<\/strong><br>\nZwischenstaatliche Investitionsabkommen erleichtern Konzernen den Zugang zu M&auml;rkten und Rohstoffen und sch&uuml;tzen deren Interessen mit einklagbaren Rechten. F&uuml;r den Schutz der Menschenrechte bei weltweiten Unternehmensaktivit&auml;ten gibt es jedoch blo&szlig; freiwillige Leitprinzipien. Diese werden den Staaten und global agierenden Unternehmen nur &bdquo;empfohlen&ldquo;. Sie sind nicht bindend und zeigen deshalb kaum Wirkung. Daher k&ouml;nnen sich Unternehmensgewinne auch systematisch aus menschenunw&uuml;rdigen Arbeitsbedingungen und niedrigen Umweltstandards in ihren Wertsch&ouml;pfungsketten speisen. Insbesondere am Anfang und am Ende der Zulieferketten sind die Arbeitsbedingungen besonders prek&auml;r. Immer wieder sind gravierende Menschenrechtsverletzungen zu beobachten.<br>\nDie Opfer wiederum haben bei Verst&ouml;&szlig;en der Wirtschaft gegen menschenw&uuml;rdige Arbeit praktisch keine Chance auf Entsch&auml;digung und Wiedergutmachung. Damit bleiben die Unternehmen straflos. Beim Versuch zu klagen, scheitern die Betroffenen an den unterschiedlichsten nationalen Standards, effektiven Durchsetzungsmechanismen und den n&ouml;tigen Ressourcen, internationale Rechtsverfahren zu f&uuml;hren. Transnationale Unternehmen k&ouml;nnen sich somit ihrer Verantwortung in der Wertsch&ouml;pfungskette entziehen. Menschenrechtsverletzungen sind zu einem strukturellen Bestandteil der globalisierten Wirtschaft geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/menschenrechte-un-verhandlungen-sollen-weltweit-verbindliche-regeln-fuer-konzerne-bringen\/#more-24932\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Alle Inspekteure zur Lage (Und: USAREUR-Chef f&uuml;r Logistikkommando in Deutschland)<\/strong><br>\nEs kommt nicht so oft vor, dass die Inspekteure aller Teilstreitkr&auml;fte und milit&auml;rischen Organisationsbereiche auf einem Panel sitzen und jeder seine Sicht der aktuellen Lage &ouml;ffentlich vorstellen kann. Auf der Berliner Sicherheitskonferenz (BSC) war das am (heutigen) Dienstag m&ouml;glich &ndash; weiter unten der O-Ton von allen sechs zum Nachh&ouml;ren. In diesen Statements gab es, das ist nicht &uuml;berraschend, wenig grundlegend Neues zu h&ouml;ren. Aber ein so geballtes Lagebild, nicht zuletzt unter dem Motto Mehr im Verteidigungshaushalt w&auml;re nicht nur nicht verkehrt, sondern dringend n&ouml;tig gibt es selten im Zusammenhang.<br>\nDabei, das wurde als Nachrichtensplitter schon vermeldet, sagte Luftwaffeninspekteur Karl M&uuml;llner, dass am heutigen Tag kein einziger Transporter vom Typ Airbus A400M einsatzklar war &ndash; verwies aber zugleich darauf, dass es eine Momentaufnahme eines Waffensystems in der Einf&uuml;hrung sei und es auch Gegenbeispiele mit mehreren dieser Maschinen zeitgleich in einer internationalen Mission gegeben habe. Und Cyber-Inspekteur Ludwig Leinhos mahnte an, dass in der Zukunft von jedem Soldaten grundlegende Kenntnis im Umgang mit Computern erwartet w&uuml;rden &ndash; so wie heute jeder Soldat seine Waffe beherrschen m&uuml;sse.<br>\nDie Podiumsdiskussion hier zum Nachh&ouml;ren. Neben den Inspekteuren war der Chef von MBDA Deutschland, Thomas Gottschild beteiligt; moderiert hat der SPD-Abgeordnete und Verteidigungsausschuss-Vorsitzende Wolfgang Hellmich: (&hellip;)<br>\nUnd weil das ebenfalls in Meldungen bereits eine Rolle spielte: Der scheidende Kommandeur der US Army Europe, Generalleutnant Ben Hodges, hat sich auf der Konferenz daf&uuml;r ausgesprochen, ein geplantes neues Logistikkommando der NATO in Deutschland einzurichten:\n<blockquote><p>\nIch kann mir kein Land vorstellen, dass diese Verantwortung besser &uuml;bernehmen k&ouml;nnte als Deutschland, auch unter dem Blickpunkt geographische Lage und F&auml;higkeiten. Aus amerikanischer Sicht ist Deutschland unsere Basis. Die meisten unserer Soldaten, die in Europa stationiert sind, leben in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-W&uuml;rttemberg und Bayern. Es ist unser Heim.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/augengeradeaus.net\/2017\/11\/alle-inspekteure-zur-lage\/\">Augen geradeaus!<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Krieg im Informationsraum<\/strong><br>\nDass sich der j&auml;hrliche Kongress der Informationsstelle Militarisierung (IMI e.V.) im November 2017 dem &bdquo;Krieg im Informationsraum&ldquo; widmete, hatte verschiedene Gr&uuml;nde. Der augenf&auml;lligste Anlass d&uuml;rfte die Aufstellung des Kommandos Cyber- und Informationsraum Mitte 2017 gewesen sein. Dem zugeh&ouml;rigen Organisationsbereich mit gut 13.000 Dienststellen steht ein eigener Inspekteur vor, womit er den Teilstreitkr&auml;ften Heer, Marine und Luftwaffe nahezu gleichgestellt ist. Dar&uuml;ber hinaus zeigte sich auch in der praktischen Arbeit der IMI in den letzten Jahren verst&auml;rkt, dass gerade in der internationalen Politik und in Konflikten wie in der Ukraine und Syrien mit vielf&auml;ltigen, oft manipulierten Nachrichten oder Informationen umzugehen ist. Spekulationen &uuml;ber die Urheber und Motive von Cyberattacken und Leaks sind Teil der Geopolitik und der versch&auml;rften Spannungen zwischen den USA und Russland geworden. Immer deutlicher zeigen sie ihr Potential, auch zu handfesten milit&auml;rischen Konflikten zu eskalieren. Augenscheinlich wurden auch viele Menschen von diesen Themen angesprochen, in der Spitze fanden bis zu 140 Zuh&ouml;rer*innen den Weg ins T&uuml;binger Schlatterhaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/11\/29\/krieg-im-informationsraum-3\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Warum Journalisten und Andersdenkende in der Ukraine Angst haben<\/strong><br>\nAnschl&auml;ge auf kritische Journalisten und Verhaftungen Andersdenkender. Russisch an den Schulen nur noch als &ldquo;Fremdsprache&rdquo;. Nazi-Kollaborateure als neue Helden. Nationalismus als neue Staatsdoktrin<br>\nWie sich die Ukraine im Innern heute entwickelt, dar&uuml;ber erf&auml;hrt man in deutschen Medien fast nichts mehr. Die Drei-Jahres-Bilanz der ukrainischen Nach-Maidan-Regierung f&auml;llt &ndash; was demokratische und soziale Fortschritte betrifft &ndash; so k&uuml;mmerlich aus, dass die gro&szlig;en deutschen Medien &uuml;ber das Land am Dnjepr nur noch sp&auml;rlich berichten. Nach der siegreichen Maidan-Revolution sollten in der Ukraine eigentlich europ&auml;ische Zust&auml;nde einkehren. Doch bei genauerem Hinschauen sieht man, dass die Ukraine von demokratischen Zust&auml;nden heute weiter entfernt ist, als vor dem Maidan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Warum-Journalisten-und-Andersdenkende-in-der-Ukraine-Angst-haben-3904197.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>UN-Mandat f&uuml;r Krim und Frieden mit Russland &ndash; Talk mit Gabriele Krone-Schmalz und Matthias Platzeck<\/strong><br>\nIn Zeiten eines belasteten bilateralen Verh&auml;ltnisses sind Gabriele Krone-Schmalz und Matthias Platzeck zu Galionsfiguren deutsch-russischer Verst&auml;ndigung geworden. Im brandenburgischen Schloss Neuhardenberg sa&szlig;en sie auf dem Podium. RT Deutsch war vor Ort.<br>\nDie konsequentesten und prominentesten so genannten Russland-Versteher in Deutschland kamen am vergangenen Samstag zu einem Podiums-Gespr&auml;ch im Schloss Neuhardenberg zusammen. Dort stellten sie sich vor etwa 200 G&auml;sten den Fragen des Chefredakteurs der &ldquo;M&auml;rkischen Oder-Zeitung&rdquo; (MOZ), Frank Mangelsdorf. Platzeck und Krone-Schmalz verdeutlichten einmal mehr ihre bereits bekannten Positionen, gingen auf ihre Erfahrungen mit und in Russland ein und &auml;u&szlig;erten einige Vorschl&auml;ge zur Verbesserung der deutsch-russischen Beziehungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/61333-un-mandat-fur-krim-krone-schmalz-mathias-platzeck-diskutieren\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>2026: (Informations-)Krieg NATO vs. Russland<\/strong><br>\nKontinuierlich betreibt die NATO die Aufr&uuml;stung ihrer Ostflanke &ndash; nicht zuletzt in Deutschland richtet man sich auf eine dauerhafte Konfrontation mit Russland ein. Drei Aspekte stechen bei dieser Entwicklung derzeit besonders hervor: Einmal die wachsende Rolle, die dem Kampf um den sogenannten Informationsraum seitens der NATO seit einiger zugebilligt wird; zweitens, wie konkret im deutschen Heer Szenarien f&uuml;r einen Krieg mit Russland durchgespielt werden, in denen zudem dem Kampf um den Informationsraum eine zentrale Rolle zugebilligt wird; und schlie&szlig;lich l&auml;sst sich drittens feststellen, dass Propagandaschlachten und dergleichen zwar alte Ph&auml;nomene sind, dass wir es aber heute mit Entwicklungen von grundlegend neuer Qualit&auml;t zu tun haben. So stellt auch die &bdquo;Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik&ldquo; (BAKS) in ihrem Arbeitspapier &bdquo;Informationskriege: Eine Herausforderung f&uuml;r die Bundeswehr&ldquo; (Nr. 24\/2017) n&uuml;chtern fest: &bdquo;Informationen selbst sind zum Angriffsziel und Mittel geworden; der Informationswettbewerb und der Kampf um die Deutungshoheit sind ein entscheidender Faktor in der modernen Kriegsf&uuml;hrung geworden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/11\/28\/2026-informations-krieg-nato-vs-russland\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kaum zu ertragen<\/strong><br>\nDie Ermordung eines kurdisch-st&auml;mmigen Blumenh&auml;ndlers im Herbst 2011 in Laichingen hat den NSU-Ausschuss im Landtag besch&auml;ftigt. Ob er Opfer des rechten Terrors war? Wie in vielen anderen F&auml;llen wei&szlig; man es nicht, weil in diese Richtung nicht ermittelt wurde. [&hellip;]<br>\nDer Laichinger Mord ist einer von rund 3300 unaufgekl&auml;rten F&auml;llen seit 1990, ausgew&auml;hlt nach einem sogenannten Opferindikatoren-Katalog von Bund und L&auml;ndern. Ihnen wurde noch einmal mit Blick auf eine rechtsradikale Gesinnung der T&auml;ter und speziell auf den NSU nachgegangen. Aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Gr&uuml;nen geht hervor, dass immerhin 745 F&auml;lle genauer unter die Lupe genommen wurden. Verbindungen zum NSU ergaben sich bis heute nicht. Erschreckend waren die Ergebnisse dennoch: Vielfach sind Taten dem rechten Spektrum gar nicht zugeordnet worden oder &ndash; gerade in den Neunziger Jahren &ndash; aus der Statistik wieder verschwunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/348\/kaum-zu-ertragen-4747.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>China plant die totale &Uuml;berwachung<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne von Chinas Regierung, mit einem &bdquo;Sozialkreditpunktesystem&ldquo; die rund 1,4 Milliarden Einwohner der Volksrepublik zu einem vorgeschriebenen sozialen Verhalten zu zwingen, sehen laut Berichten von Staatsmedien erstmals auch Strafen f&uuml;r Wohlhabende vor und gehen damit weit &uuml;ber ihr bisher bekanntes Ausma&szlig; hinaus.<br>\nSo sollen in der im April neu geschaffenen Verwaltungszone Xiongan nahe Peking, die unter direkter Kontrolle der chinesischen Zentralregierung steht und als pers&ouml;nliches Prestigeprojekt von Pr&auml;sident Xi Jinping gilt, unter anderem diejenigen B&uuml;rger mit Minuspunkten bestraft werden, die &bdquo;allein in einer gro&szlig;en Wohnung&ldquo; leben, wogegen &bdquo;Familien, die gemeinsam in kleinen Wohnungen&ldquo; leben, Pluspunkte erhalten sollen.<br>\nDies berichtet das Nachrichtenportal &bdquo;The Paper&ldquo;, das zur staatseigenen Shanghai United Media Group geh&ouml;rt und unter Aufsicht der Kommunistischen Partei steht. Nach den Pl&auml;nen in Xiongan, die an die Volkskommunen unter Mao erinnern, in denen harte Feldarbeit mit Pluspunkten belohnt wurde, wird ein Bewertungssystem eingef&uuml;hrt. Dieses untersucht den Angaben zufolge &bdquo;Gesetzestreue, moralisches Wohlverhalten, soziales Engagement, Aktivit&auml;ten im &ouml;ffentlichen Interesse und Umweltschutz&ldquo; jedes einzelnen B&uuml;rgers. Abweichungen von sozialen und moralischen Normen werden bestraft. Dem Bericht zufolge soll in Xiongan dazu auch das Fahren ausl&auml;ndischer Oberklasseautos z&auml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/china-plant-mit-nationalem-punktesystem-die-totale-ueberwachung-15303648.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist dieses Vorhaben nicht zun&auml;chst eine inner-chinesische Angelegenheit? Gibt es &auml;hnliche Pl&auml;ne auch in der EU (auch Deutschland) und in den USA? Dann w&auml;re der kritische Verweis durch die &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; auf die Pl&auml;ne in China eine prima Ablenkung, oder?<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38402\">Freiwillige digitale Knechtschaft<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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