{"id":41347,"date":"2017-11-30T11:14:53","date_gmt":"2017-11-30T10:14:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41347"},"modified":"2017-11-30T12:31:10","modified_gmt":"2017-11-30T11:31:10","slug":"die-nachdenkseiten-haben-heute-geburtstag-seit-14-jahren-informieren-wir-und-analysieren-das-zeitgeschehen-vor-allem-stimmungsmache-und-manipulation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41347","title":{"rendered":"Die NachDenkSeiten haben heute Geburtstag. Seit 14 Jahren informieren wir und analysieren das Zeitgeschehen, vor allem Stimmungsmache und Manipulation."},"content":{"rendered":"<p>Die etablierten Medien &ndash; der Spiegel, die S&uuml;ddeutsche Zeitung, die taz und andere &ndash; nehmen f&uuml;r sich in Anspruch, gut zu informieren und ihren Leserinnen und Lesern Orientierung zu bieten. Sie begegnen gleichzeitig den kritischen Seiten des Internets mit Argwohn und sind schnell bei der Hand, das Etikett &bdquo;Fake-News&ldquo; anzuheften. Zu unserem Geburtstag haben wir uns den Spa&szlig; erlaubt, an <strong>einem<\/strong> Thema die Leistung &ndash; auf Englisch w&uuml;rde man neudeutsch sagen: die Performance &ndash; ma&szlig;geblicher etablierter Medien und der NachDenkSeiten zu vergleichen. Wie haben wir und wie haben die stolzen Hauptmedien die Chancen der SPD und des Martin Schulz im vergangenen Wahlkampf gesehen und bewertet? <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nJens Berger und ich haben &uuml;berpr&uuml;ft, wie die etablierten Medien und wie die NachDenkSeiten die Kandidatur von Martin Schulz, die Wahl und das Wahlergebnis begleitet haben. Schauen Sie sich die folgende Dokumentation an. <\/p><p>Schon im Dezember 2015, also vor zwei Jahren haben die NachDenkSeiten die Wahrscheinlichkeit, dass die SPD unter 23 % abf&auml;llt, f&uuml;r sehr hoch gehalten und diese Einsch&auml;tzung mit dem richtigen Argument begr&uuml;ndet: die damals erkennbare Strategie werde nicht zum Erfolg f&uuml;hren, weil es an der notwendigen Mobilisierung vieler Multiplikatoren fehlen werde. Die Hauptmedien hingegen haben die Beobachtung, dass eine fortschrittliche Partei angesichts der Medienbarriere nur gewinnen kann, wenn sie viele Menschen als Multiplikatoren mobilisiert, nicht gesehen. Und mit ihnen auch die SPD-F&uuml;hrung nicht.<\/p><p><strong>Wir haben dann Ende Januar 2017, als Martin Schulz nominiert wurde, dem dann einsetzenden Hype widersprochen. Das war nicht einfach. Die allgemeine Stimmung lie&szlig; die NachDenkSeiten als Spielverderber erscheinen. Das waren wir aber nicht.<\/strong><\/p><p>Wir zeigen in der folgenden kleinen Dokumentation, dass sich wichtige Medien wie der Spiegel und die S&uuml;ddeutsche Zeitung und die taz und der Stern haben mitrei&szlig;en lassen. Ohne jede Vernunft, wie wir damals und heute meinen.<\/p><p>Am 20. Juni, als einige der gro&szlig;en Strategen immerhin schon sahen, dass der SPD eine Katastrophe ins Haus steht, haben die NachDenkSeiten empfohlen, endlich eine inhaltliche Alternative in den Wahlkampf einzubringen. Sie wurde nicht geboten.<\/p><p>Am 26. Juni 2017 haben wir dann noch einmal auf das kommende Desaster hingewiesen und wir haben wie schon im Dezember 2015 darauf aufmerksam gemacht, dass nur noch die Mobilisierung von vielen Menschen helfen kann. W&ouml;rtlich: &bdquo;Wenn man gewinnen will, dann muss man angesichts der Medienlage die F&auml;higkeit haben, viele Menschen als Multiplikatoren zu mobilisieren.&ldquo;<\/p><p>Usw. Wir haben nicht nur gen&ouml;rgelt, sondern auch Tipps gegeben &ndash; aus dem einfachen Grund: die NachDenkSeiten sind daf&uuml;r, dass wir alle in Deutschland eine Alternative, eine inhaltlich beschriebene und profilierte Alternative haben m&uuml;ssen. Und zwar eine, die der Mehrheit der Menschen und gerade den vom Wohlstand ausgeschlossenen Menschen hilft.<\/p><p>Unsere Analysen und auch die konkreten Ratschl&auml;ge haben nichts genutzt. Aber immerhin k&ouml;nnen wir festhalten, dass NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser besser informiert waren und dass sie vor den &uuml;blichen Fehleinsch&auml;tzungen bewahrt worden sind. Dass dennoch so viele Opfer von Spiegel, Stern, S&uuml;ddeutscher Zeitung, taz, der Fernsehsender usw. wurden, tut uns leid. &Uuml;brigens: wir haben nicht nur den Niedergang der SPD richtig prognostiziert, wir haben auch den Aufstieg der FDP fr&uuml;h vorhergesagt. Uns war aufgefallen, wie das Spitzenpersonal der FDP &ndash; namentlich Lindner und Kubicki in den Talkshows hochgep&auml;ppelt wurde.<\/p><p>Die Irref&uuml;hrung vieler Menschen ging nach der Wahl weiter. Auch dies haben wir aufgespie&szlig;t. So haben wir den Trick des Martin Schulz beschrieben, mit dem er versucht hat, seine und der SPD-F&uuml;hrung Verantwortung f&uuml;r das katastrophale Wahlergebnis von 20,5 % zu leugnen. Er und seine Mannen und Frauen an der Spitze haben die Gro&szlig;e Koalition zur Schuldigen f&uuml;r das Desaster erkl&auml;rt. Das ist eine reine Erfindung, allerdings mit einer weiten Verbreitung. Diese Schuldzuweisung war clever arrangiert. Schade nur f&uuml;r Martin Schulz, dass ihn diese Verantwortungsabschiebung zugleich gefesselt hat. Jetzt f&auml;llt es ihm und der SPD-F&uuml;hrung schwer, zu einer Zusammenarbeit mit der CDU\/CSU bereit zu sein. <\/p><p>Als Ersatzl&ouml;sung wurde vor einer Woche massiv die M&ouml;glichkeit einer Minderheitsregierung ins Spiel gebracht. Diesen Vorschlag haben die NachDenkSeiten am 24. November durchleuchtet.<\/p><p>Wir haben auch konstruktive Vorschl&auml;ge &ndash; zum Beispiel in einem Neun-Punkte-Katalog vom 20. November &ndash; vorgelegt, die in Koalitionsverhandlungen eingebracht werden k&ouml;nnten und m&uuml;ssten. Aber man muss den Eindruck gewinnen, dass der Wille, sich an die Gestaltung dieser Welt ran zu machen, oder, anders ausgedr&uuml;ckt, sich f&uuml;r die Verbesserung der Verh&auml;ltnisse stark zu machen, ausgesprochen schwach ist. Das geh&ouml;rt auch zur Jahresbilanz: Es gibt kaum noch Menschen an den Schalthebeln dieser sogenannten Berliner Republik, die getragen vom Nachdenken &uuml;ber die vern&uuml;nftigen, gerechten und notwendigen Regeln des Zusammenlebens unseres Volkes an die Arbeit gehen. Es ist &uuml;berall hohl.<\/p><p>Vielleicht sollten Sie, liebe Freundinnen und Freunde der NachDenkSeiten, Ihre Freunde und Nachbarn darauf aufmerksam machen, dass es eine seri&ouml;se Quelle zur Information und Urteilsbildung gibt: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\">www.NachDenkSeiten.de<\/a>.<\/p><p>Dabei w&auml;re es vermutlich hilfreich, Sie w&uuml;rden diesen Artikel samt der jetzt folgenden kurzen Dokumentation &uuml;ber Ihren E-Mail Verteiler weiterleiten oder gar ausdrucken und verteilen. Danke vielmals.<\/p><p><strong>Kurzdokumentation: Produkte der etablierten Medien und Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten von Beginn des Wahlgangs 2017 bis heute.<\/strong><\/p><p><strong>14. Dezember 2015 &ndash; AM<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29563\"><strong>Der SPD-Parteitag und ein gelungenes Missverst&auml;ndnis des Vorsitzenden &ndash; vermutlich mit &bdquo;vernichtender&ldquo; Tragweite<\/strong><\/a><\/p><p>[&hellip;] Die Linie des F&uuml;hrungspersonals um Gabriel und Steinmeier und der anderen eher konservativen bis inhaltsleeren Sozialdemokraten wird ohne R&uuml;cksicht auf Verluste durchgehalten und in praktische Politik umgesetzt. [&hellip;]Dieser Kurs ist geeignet, das Wahlergebnis bei der n&auml;chsten Bundestagswahl sogar noch unter die zur Zeit bei Umfragen gemessenen 25 Prozent zu dr&uuml;cken. [&hellip;]<br>\nWarum die erkennbare Strategie der SPD-F&uuml;hrung erfolglos sein wird:<br>\nOhne Vielfalt und Breite bleibt eine sogenannte Volkspartei weit unter ihren M&ouml;glichkeiten und Notwendigkeiten. Geschlossenheit ist ein d&uuml;rftiges Konzept. [&hellip;]<br>\nOhne den linken Fl&uuml;gel, ohne Menschen, die die Welt verbessern wollen, wird die Mobilisierung nicht gelingen. [&hellip;] Die Mobilisierung wird nicht gelingen, wenn die SPD-F&uuml;hrung auf jene Menschen verzichtet, die bereit sind, zu mobilisieren. Diese Mobilisierung setzt Idealismus voraus, den Idealismus von Menschen, die die Welt verbessern wollen. Wenn ein SPD-Vorsitzender diese wichtigen Multiplikatoren-Gruppen vor den Kopf schl&auml;gt, dann wird seine Partei noch tiefer landen, als es die 23 % des Wahlergebnisses von 2009 signalisiert haben.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Januar 2017  &ndash; AM<\/strong><br>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36756\">Der zweifache Schock: Schulz soll Kanzlerkandidat und obendrein Parteivorsitzender werden.<\/a><\/strong><\/p><p>Als gestern die Entscheidung f&uuml;r Kanzlerkandidat und Parteivorsitz der SPD verk&uuml;ndet wurden, war des &Ouml;fteren und in Variation zu h&ouml;ren, mit Schulz seien die Chancen f&uuml;r die SPD und auch f&uuml;r einen Wechsel im Kanzleramt h&ouml;her als mit Gabriel. [&hellip;] Da muss ich und viele meiner Freundinnen und Freunde eine Wahrnehmungspanne haben. Wir halten Schulz weder f&uuml;r beliebter noch f&uuml;r telegener und insgesamt nicht f&uuml;r attraktiver &ndash; nicht einmal attraktiver als Gabriel, obwohl dieser Vergleich schon eine Herausforderung ist. [&hellip;]<\/p><p>Die daraus folgende naheliegende Frage: Ist von Martin Schulz zu erwarten, dass er die Entscheidungen, die aus der Sicht vieler W&auml;hlerinnen und W&auml;hler Fehlentscheidungen waren, zu korrigieren bereit und f&auml;hig ist? [&hellip;]Die Chancen, zumindest den Anteil der SPD bei den Bundestagswahlen 2017 zu erh&ouml;hen, w&uuml;rden steigen, wenn es Schulz gel&auml;nge, W&auml;hlerinnen und W&auml;hler von den anderen Parteien abzuziehen. [&hellip;] Aber ist Schulz die Person, die die linken W&auml;hlergruppen in den beiden genannten Parteien wieder an die SPD binden k&ouml;nnte? Eher ist das Gegenteil anzunehmen. Martin Schulz ist f&uuml;r diese Gruppen nicht sonderlich attraktiv. [&hellip;]<\/p><p>Schulz ist nicht der Typ, weder von der Person noch von den Inhalten her, die eine Volksbewegung zugunsten eines Wechsels in Gang bringen kann. [&hellip;]<\/p><p>Der konkurrierende Kandidat Schulz wird also mit einer gut gebauten und immer wieder variierten Medienbarriere zu rechnen haben. [&hellip;]<\/p><p>Das wird dann der Hauptgrund daf&uuml;r sein, dass Schulz vermutlich &ndash; was die SPD betrifft &ndash; nicht ann&auml;hernd an die 30 % (von unten) herankommt und<\/p><p>dass es f&uuml;r ein B&uuml;ndnis von SPD, Gr&uuml;nen und Linkspartei &ndash; und auch f&uuml;r ein solches B&uuml;ndnis einschlie&szlig;lich der FDP (falls diese &uuml;berhaupt wollte) &ndash; nicht reicht.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171130-Geburtstag-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>S&uuml;ddeutsche Zeitung vom 30. Januar 2017:<\/strong><\/p><p>SPD<br>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/spd-schulz-hat-was-merkel-fehlt-1.3354443\">Schulz hat, was Merkel fehlt<\/a><\/strong><br>\n&Uuml;berschwang, Feuer, Begeisterung &ndash; das sind die Gaben des Martin Schulz. Der Kanzlerkandidat der SPD ist ein Mann mitten aus dem Leben, ein Populist im besten Sinne.<br>\n<em>Kommentar von&nbsp;Heribert Prantl<\/em><br>\nBundestagswahl: Schulz hat, was Merkel fehlt &ndash; Politik &ndash; S&uuml;ddeutsche.de<br>\nwww.sueddeutsche.de &rsaquo; Politik &rsaquo; Bundestagswahl <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171130-Geburtstag-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\n<img decoding=\"async\" style=\"border: 1px solid #ccc;\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171130-Geburtstag-03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171130-Geburtstag-04.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171130-Geburtstag-05.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171130-Geburtstag-06.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\n<img decoding=\"async\" style=\"border: 1px solid #ccc;\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171130-Geburtstag-07.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. M&auml;rz 2017 S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/strong><\/p><p>Wahlkampf&nbsp;2017<br>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/wahlkampf-schulz-nutzt-die-chancen-die-seine-partei-nicht-hatte-1.3403632\">Schulz nutzt die Chancen, die seine Partei nicht hatte<\/a><\/strong><br>\nDer SPD-Kanzlerkandidat erinnert einen ans Rumpelstilzchen und dessen Unterfangen, Stroh zu Gold zu spinnen. Das Schulz-Merkel-Duell schw&auml;cht die AfD, die Linken &ndash; und ganz besonders die Gr&uuml;nen.<br>\n<em>Kommentar von&nbsp;Heribert Prantl<\/em><\/p><p>Ein Wahlkampf &auml;hnelt der &Uuml;berquerung des Atlantiks: Er dauert; und Wellen, Wind und Wetter sind unberechenbar. Bisweilen bleibt einer Partei im Wahlkampf nichts anderes &uuml;brig, als es mit dem Brieftr&auml;ger Heinz zu halten, der eine der Hauptfiguren ist in Herbert Achternbuschs Film &ldquo;Die Atlantikschwimmer&rdquo;. Der Heinz schwimmt in Teneriffa aufs Meer hinaus, um den Ozean zu durchkreuzen, und seine letzten Worte lauten: &ldquo;Du hast keine Chance, aber nutze&nbsp;sie.&rdquo;<br>\n&hellip;<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171130-Geburtstag-08.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. M&auml;rz 2017 &ndash; AM<\/strong><br>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37588\">Schulz ist als Tiger gestartet und als Bettvorleger an der Saar gelandet. Einige Beobachtungen vom Wahlabend.<\/a><\/strong><\/p><p>Am Wahlabend konnte man bei den Hauptmedienmachern deutlich erkennen: Sie waren sichtlich erleichtert, feststellen zu k&ouml;nnen, dass der Schulz-Hype keine reale Basis hat und ihre Favoritin, Angela Merkel, auch die Bundestagswahl gewinnen wird. [&hellip;]<br>\nEs wurde sichtbar: die SPD ist ohne Strategie. Sie hat wirklich an den Schulz Hype geglaubt und macht jetzt den Eindruck, als seien ihr die Beine weggeschlagen worden.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171130-Geburtstag-09.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171130-Geburtstag-10.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Juni 2017 &ndash; JB<\/strong><br>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38830\">Der Berg krei&szlig;te und gebar eine Maus<\/a><\/strong><\/p><p>Nachdem der Schulz-Hype verebbt und der Schulz-Zug in drei Landtagswahlen entgleist ist, sollte auch den Chefstrategen im Willy-Brandt-Haus klar sein, dass ein Erfolg bei den kommenden Bundestagswahlen jetzt nur noch &uuml;ber ein mutiges inhaltliches Konzept m&ouml;glich ist. [&hellip;]Davon will die SPD jedoch nichts wissen und geht mit einem Steuerkonzept in den Wahlkampf, das trist und mutlos, ja unterambitioniert ist. Durch den Wegfall des Solidarit&auml;tszuschlags hat die SPD sich zudem ein Instrument herausgesucht, das vor allem die Besserverdiener entlastet. Nein &ndash; die SPD will die Wahlen nicht gewinnen. Anders ist derlei Feigheit vor dem politischen Feind nicht zu erkl&auml;ren. [&hellip;]<br>\nWer die CDU aus der Regierung treiben will, muss doch eine Alternative propagieren. Die SPD pocht lieber darauf, dass sich mit ihr als Regierungspartei nichts &auml;ndern wird. Aber warum soll man sie dann w&auml;hlen? Wenn sich eh nichts &auml;ndert, kann man auch das Original w&auml;hlen. Und genau das tun die meisten Deutschen ja auch.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Juni 2017 &ndash; AM<\/strong><br>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38917\">Schulz auf dem Weg zu Steinmeier: 23%. &bdquo;Diese SPD braucht kein Mensch&ldquo;. Diese Feststellung von Wagenknecht sitzt.<\/a><\/strong><\/p><p>Der SPD-Parteitag bringt mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Verbesserung der Chancen zum Wechsel. Er war gepr&auml;gt von einer Reihe von gravierenden Fehlern von Schulz und der SPD-Parteif&uuml;hrung. [&hellip;]<br>\nWenn man gewinnen will, dann muss man angesichts der Medienlage die F&auml;higkeit haben, viele Menschen als Multiplikatoren zu mobilisieren. Die oben genannte Truppe schafft das nie und nimmer. [&hellip;]<br>\nAllerdings bleibt es eine spannende Frage, wie es mit der SPD nach der verlorenen Wahl vom 24. September 2017 weitergeht. 2009, daran sei erinnert, ist es dem Verlierer Steinmeier und der Gruppierung um ihn herum gelungen, so zu tun, als sei nichts geschehen. Der Verlierer wurde sogar pr&auml;miert: Er wurde Fraktionsvorsitzender, obwohl er seine Partei zu einem der tiefsten Punkte in ihrer Geschichte gef&uuml;hrt hat. Sp&auml;ter wurde er Au&szlig;enminister und heute ist er Bundespr&auml;sident. D.h.: das System der Sanktionen funktioniert in der SPD nicht.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. August 2017 &ndash; AM<\/strong><br>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39547\">In sieben Wochen wird Bilanz gezogen. Dann ist Schluss mit Martin Schulz und der gesamten SPD-F&uuml;hrung.<\/a><\/strong><\/p><p>Die letzten Umfragen signalisieren, dass die Wahl am 24. September eine Katastrophe f&uuml;r die &auml;lteste Partei Deutschlands bringen wird: ca. 23%. Bisher k&uuml;mmern solche tr&uuml;ben Aussichten das sozialdemokratische F&uuml;hrungspersonal anscheinend nicht. Und Schulz wird bedauert, als habe er nichts damit zu tun. [&hellip;]<br>\nJetzt steht zu bef&uuml;rchten, dass nach der Wahl am 24. September 2017 wieder nicht aufger&auml;umt wird. [&hellip;]<br>\nDie Euphorie in Zeiten der Nominierung zwischen Januar und M&auml;rz 2017 hat den Spitzenkandidaten und seine Berater wie auch die SPD-F&uuml;hrung offenbar dazu verleitet, nicht dar&uuml;ber nachzudenken, mit welchem Programm, mit welchem Profil, mit welchen Themen, mit welchen Konflikten Angela Merkel aus dem Amt gehoben werden k&ouml;nnte.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171130-Geburtstag-11.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. September 2017 &ndash; AM und JB<\/strong><br>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40197\">Merkel-Land ist ein hohles Land. Mit viel Protz und wenig Empathie. 14 gute Gr&uuml;nde daf&uuml;r, Angela Merkel nicht zu w&auml;hlen.<\/a><\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. September 2017 &ndash; JB<\/strong><br>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40303\">SPD am Abgrund &ndash; ist Labour ein Erfolgsmodell, das auch auf Deutschland &uuml;bertragbar ist?<\/a><\/strong><\/p><p>Nach ihrer alles andere als &uuml;berraschenden Wahlniederlage schiebt die SPD ihren Misserfolg alleine auf die Juniorpartnerschaft in der Gro&szlig;en Koalition und will sich nun in der Opposition neu erfinden. Dies wird &ndash; zumal mit diesem Personal &ndash; jedoch kaum gelingen. [&hellip;] Schon 2009 hatte man die Chance, auf den Oppositionsb&auml;nken zu sozialdemokratischen Inhalten zur&uuml;ckzufinden und versagte auf ganzer Linie. Dass es auch anders gehen kann, zeigt die britische Schwesterpartei der SPD.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. September 2017 &ndash; AM<\/strong><br>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40369\">Vom kollektiven Wahn der &bdquo;Die-Groko-ist-schuld-an-der-Niederlage&ldquo;-Erz&auml;hler und den Folgen f&uuml;r unser Land: Eine schlimme Koalition steht ins Haus.<\/a><\/strong><\/p><p>Die SPD-F&uuml;hrung um Martin Schulz hat zwar die Wahl verloren, aber sie hat den Kampf um die Erz&auml;hlung &uuml;ber die Gr&uuml;nde dieser Katastrophe haushoch gewonnen: &bdquo;Die Gro&szlig;e Koalition ist schuld&ldquo; &ndash; so t&ouml;nt es aus allen Lautsprechern, mit wenigen r&uuml;hmlichen Ausnahmen. Dieser Spin, diese Erz&auml;hlung, hatte gleich am Wahlabend das erste Opfer. Die SPD-F&uuml;hrung gab die Option f&uuml;r eine Regierungsbeteiligung aus der Hand. [&hellip;]<br>\nWeil die gro&szlig;e Mehrheit der Mandatstr&auml;ger der SPD diese wirklichen Ursachen ihres Niedergangs verdr&auml;ngt hat, konnten Martin Schulz und die SPD-F&uuml;hrung mit ihrer obskuren Erkl&auml;rung f&uuml;r den am 24. September von den W&auml;hlern und W&auml;hlerinnen dokumentierten Vertrauensverlust so breit landen. Und selbst ein so alberner Vorsto&szlig; wie jener, Angela Merkel sei schuld, weil sie sich der Auseinandersetzung verweigert hat, fand Zustimmung und Weiterverbreitung. Der kollektive Wahn grassiert.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. November 2017 &ndash; AM<\/strong><br>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41163\">Gedanken zum Scheitern der Jamaika-Gespr&auml;che<\/a><\/strong><\/p><p>9-Punkte-Papier<br>\nProgrammatischer Vorschlag der SPD f&uuml;r eine m&ouml;gliche Zusammenarbeit &hellip;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. November 2017 &ndash; JB<\/strong><br>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41249\">Die SPD soll eine Merkel-Minderheitsregierung tolerieren? Was f&uuml;r eine Schnapsidee<\/a><\/strong><\/p><p>Man will Merkel die Kanzlerschaft andienen, ohne in Koalitionsverhandlungen eigene Inhalte durchzudr&uuml;cken? [&hellip;]<br>\nZiel sollte sein, die Union dazu zu zwingen, progressive Inhalte in einer m&ouml;glichen Neuauflage einer schwarz-roten Koalition zu &uuml;bernehmen. Und wenn dies nicht gelingt, dann soll es halt Neuwahlen geben. Aber dann st&uuml;nde die SPD nicht als Verweigerer da, sondern als Partei, die ernsthaft um progressive Inhalte gerungen hat, diese aber mit der Union nicht umsetzen konnte und daher in Neuwahlen eine Mitte-Links-Koalition anstrebt, mit der sie diese Inhalte umsetzen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die etablierten Medien &ndash; der Spiegel, die S&uuml;ddeutsche Zeitung, die taz und andere &ndash; nehmen f&uuml;r sich in Anspruch, gut zu informieren und ihren Leserinnen und Lesern Orientierung zu bieten. Sie begegnen gleichzeitig den kritischen Seiten des Internets mit Argwohn und sind schnell bei der Hand, das Etikett &bdquo;Fake-News&ldquo; anzuheften. Zu unserem Geburtstag haben wir<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41347\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,183,191,190],"tags":[718,1260,243,1080,1407,1193,420,393,460,590,244,255,1347,467],"class_list":["post-41347","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-medienkritik","category-spd","category-wahlen","tag-bundestagswahl","tag-groko","tag-in-eigener-sache","tag-kanzlerkandidat","tag-medienbarriere","tag-schulz-martin","tag-spiegel","tag-stern","tag-sz","tag-taz","tag-vierte-gewalt","tag-wahlanalyse","tag-wahlkampf","tag-wahlprognose"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41347","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41347"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41347\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41351,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41347\/revisions\/41351"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41347"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41347"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41347"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}