{"id":4135,"date":"2009-08-18T09:23:42","date_gmt":"2009-08-18T07:23:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4135"},"modified":"2009-08-18T09:24:33","modified_gmt":"2009-08-18T07:24:33","slug":"hinweise-des-tages-956","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4135","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(MB\/WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4135#h01\">Sebastian Dullien: Deutschland braucht ein neues Wachstumsmodell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h02\">Pleitebanker beraten Hamburg in der HSH-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h03\">Boni regulieren &ndash; oder anderswo ansetzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h04\">Zwei Jahre sp&auml;ter ist wieder Partyzeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h05\">Versicherungsbranche klagt: Deutsche werden sorglos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h06\">Berufsunf&auml;higkeitsversicherung: Zahlt er, oder zahlt er nicht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h07\">Anlageberatung: Volle Konzentration auf den Kunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h08\">Erste Bilanz nach Einf&uuml;hrung der Umweltpr&auml;mie: Ums&auml;tze von H&auml;ndlern und Herstellern entwickeln sich uneinheitlich <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h09\">Call-Center geraten in die Klemme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h10\">Gerichte beschr&auml;nken Macht der Pharma-Industrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h11\">Kassen rufen &Auml;rzte zur M&auml;&szlig;igung auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h12\">Wem geh&ouml;rt das Bonner Prestigezentrum?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h13\">Angriff auf das BVerfG im Wortlaut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h14\">Guttenbergs Papierpanne st&ouml;rt Merkels Watte-Wahlkampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h15\">LobbyControl: Gesetzestexte sind nicht Aufgabe von Anwaltskanzleien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h16\">Wer behindert, wird verbehindert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h17\">&raquo;Entwicklungshilfe wird milit&auml;risch missbraucht&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h18\">Saarlands SPD-Spitzenkandidat &uuml;ber die Linke: &ldquo;Wir sind uns inhaltlich nah&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h19\">L&uuml;gen &uuml;ber die Linke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h20\">Der Wettkampf der Heuchler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h21\">Karzai hofiert Warlord Dostum als Wahlhelfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h22\">Interview mit dem Politologen und Buchautor Franz Hutsch: S&ouml;ldner ohne Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h23\">Medien: Umfeld f&uuml;r Werbebotschaften<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4135&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sebastian Dullien: Deutschland braucht ein neues Wachstumsmodell<\/strong><br>\nMit den positiven Signalen von den M&auml;rkten und aus der Wirtschaft atmet auch die Politik durch. Welche Lehren aus der Krise gezogen werden m&uuml;ssen, wird kaum noch diskutiert. Dabei muss gerade Deutschland sein Wachstumsmodell &auml;ndern. Die Exportabh&auml;ngigkeit ist uns zum Verh&auml;ngnis geworden. \n<p>Deutschland hat dabei eine ganz besonders unr&uuml;hmliche Rolle gespielt: Mit der Wirtschaftspolitik seit der Jahrtausendwende, die sich fast ausschlie&szlig;lich auf die Verbesserung der preislichen Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft konzentriert hat, hat Deutschland offensiv den eigenen Handels&uuml;berschuss vergr&ouml;&szlig;ert. Die Lohnzur&uuml;ckhaltung der vergangenen Jahre, aber auch die Versuche, die Lohnnebenkosten der Unternehmer zu senken, indem Lasten wie bei der Mehrwertsteuererh&ouml;hung und der Senkung der Beitr&auml;ge der Arbeitslosenversicherung auf die Besch&auml;ftigten abgew&auml;lzt wurden, machten deutsche Exporte im internationalen Vergleich billiger und bremsten gleichzeitig die Konsumnachfrage im Inland und damit die Nachfrage nach ausl&auml;ndischen Produkten aus. Das Ergebnis: Rapide steigende Exporte bei schw&auml;cheren Importen und damit ein immer weiter steigender Export&uuml;berschuss. Deutschland hat sich dabei quasi als Schmarotzer an die globale Nachfrage angeh&auml;ngt. Von den drei gro&szlig;en globalen Nachfrageschmarotzern war dabei Deutschland der verwerflichste Fall: Japans Politik ist es nach dem Platzen der Immobilienblase und der Bankenkrise in den 1990er Jahre nicht gelungen, die inl&auml;ndische Nachfrage wieder anzukurbeln. China brauchte die exportgetriebene Entwicklungsstrategie, um neue Technologien ins Land zu holen und damit die ehemalige Planwirtschaft zu modernisieren. Deutschland hat f&uuml;r seine Politik dagegen keine gute Entschuldigung. Gestraft ist Deutschland f&uuml;r diese Strategie nun doppelt: Zum einen sind ein betr&auml;chtlicher Teil der Verdienste, die im Exportgesch&auml;ft mit den USA erwirtschaftet wurden und dann &uuml;ber den Bankensektor in US-Subprime-Papieren angelegt wurden, nun wertlos. Einen Teil seiner Exporte hat Deutschland so praktisch an die Amerikaner verschenkt. Zum anderen ist Deutschland von der Wirtschaftskrise st&auml;rker getroffen als andere L&auml;nder mit einer anderen Wachstumsstrategie wie etwa Frankreich. Selbst Spanien, selber ein Land mit einer geplatzten Immobilienblase, d&uuml;rfte im laufenden Jahr nicht einen so starken Wachstumseinbruch erleben wie Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/Krise\/article4293033\/Deutschland-braucht-ein-neues-Wachstumsmodell.html?print=yes#reqdrucken\">Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pleitebanker beraten Hamburg in der HSH-Krise<\/strong><br>\nHamburg und Schleswig-Holstein &uuml;berlassen die Verwaltung und &Uuml;berwachung eines gro&szlig;en Teils ihrer Anteile an der HSH Nordbank ausgerechnet ehemaligen Managern der pleitegegangenen Landesbank (LB) Sachsen. Das best&auml;tigt der CDU\/GAL-Senat in der Antwort auf eine Anfrage der Linkspartei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/hamburg\/article1141359\/Pleitebanker-beraten-Hamburg-in-der-HSH-Krise.html\">Hamburger Abendblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Boni regulieren &ndash; oder anderswo ansetzen<\/strong><br>\nDie in den Banken bezahlten Boni gelten als einer der Ausl&ouml;ser f&uuml;r die Finanzkrise des vergangenen Jahres. Was liegt also n&auml;her, als die Verg&uuml;tungspraxis im Finanzsektor einer scharfen Regulierung zu unterstellen? Die Regulierung der Boni h&auml;ngt aber auch mit anderen Bereichen der Finanzmarktregulierung zusammen. Wenn es gelingt, den Finanzsektor so zu strukturieren, dass keine Bank mehr &laquo;too big to fail&raquo; ist (wie es zum Beispiel die SNB vorschl&auml;gt), dann k&ouml;nnten einerseits grosse Institute sich kein zweites Mal auf das Auffangnetz des Staats verlassen. Es entfiele, anderseits, auch ein wesentliches Argument zugunsten einer rigide Regelung von Verg&uuml;tungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/boni_regulieren__oder_anderswo_ansetzen_1.3345028.html?printview=true\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Gut, dass wieder einmal an den Vorschlag der Schweizer Nationalbank oder auch Josef Ackermanns (!?) erinnert wird, Banken auf ein Ma&szlig; zu reduzieren, dass sie nicht mehr &bdquo;too big to fail&ldquo; w&auml;ren, also Rettungsaktionen unterlassen werden k&ouml;nnten bzw. die Marktkr&auml;fte frei walten k&ouml;nnten. Aber wahrscheinlich werden die Regierungen auf die Finanzm&auml;rkte h&ouml;ren, die von Konsolidierung faseln und Fusionen zu immer gr&ouml;&szlig;eren Instituten im Sinn haben<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zwei Jahre sp&auml;ter ist wieder Partyzeit<\/strong><br>\nVor zwei Jahren wurde die Finanzkrise sichtbar, und die M&auml;rkte traten eine Berg-und-Tal-Fahrt an. Zwar ist all dies noch nicht in Vergessenheit geraten, aber an den M&auml;rkten ist die Party wieder in vollem Schwung. Die Diskussionen &uuml;ber Inflation oder Deflation sind weitgehend m&uuml;ssig. Beide &Uuml;bel werden sich kaum verhindern lassen. Die Inflationisten haben teilweise recht, wenn sie sagen, dass die geschaffene Liquidit&auml;t zu einer Inflation am G&uuml;termarkt f&uuml;hren muss (bei Finanzanlagen hat sie, kann man argumentieren, bereits Fuss gefasst, wie die Kursanstiege zeigen). Es wird den Notenbanken vermutlich extrem schwer fallen, die hohe Liquidit&auml;t ohne neue Rezession aufzuwischen. Und die Regierungen k&ouml;nnen letztlich nur &uuml;ber Inflationsleitern aus den Defizitl&ouml;chern klettern. Aber auch die Deflationisten liegen nicht v&ouml;llig falsch. Die Kreditkrise ist nicht &uuml;berwunden, sondern glimmt weiter vor sich hin. Kommentatoren zeigen auf Krisenherde: die weiter bei Banken liegenden &laquo;toxic assets&raquo;, in Verzug geratende Unternehmenskredite, unrealistisch bewertete Kredite f&uuml;r kommerzielle Immobilien, sinkende Nachfrage f&uuml;r langfristige Anleihen wie Treasuries und damit k&uuml;rzer werdende Zyklen der Refinanzierung. Die Konjunkturstimuli sind nicht ewig fortsetzbar und wirken mit der Zeit bremsend, da sie zuk&uuml;nftige Nachfrage vorziehen. Die gesunkene globale Nachfrage hat eine Produktionsl&uuml;cke von umstrittenem Ausmass ergeben. Wie Justin Lin, der Chef&ouml;konom der Weltbank, k&uuml;rzlich warnte, kann die &Uuml;berkapazit&auml;t eine deflation&auml;re Spirale in Gang setzen. Und die vielfach recht guten Firmenabschl&uuml;sse sind, wie Brian Reading von Lombard Street Research betont, Folgen von &uuml;berf&auml;lliger Lageraufstockung und Kostensenkungen, nicht aber von neuer Nachfrage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/boersen_und_maerkte\/zwei_jahre_spaeter_ist_wieder_partyzeit_1.3353676.html?printview=true\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nettes, allerdings sehr b&ouml;rsenorientiertes Happy Birthday auf die Kredit- und Finanzkrise.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche werden sorglos<\/strong><br>\nDer Bundesb&uuml;rger gilt gemeinhin als risikoscheues Wesen. Mit dieser Spezies konnte die Versicherungswirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten gut leben, schloss der Deutsche doch lieber eine Police zu viel als zu wenig ab. Doch die Finanzkrise hat offensichtlich einen Sinneswandel bewirkt. Kurzarbeit und die Gefahr, den Job zu verlieren, umtreibt die Bundesb&uuml;rger derzeit mehr, als sich Gedanken um Altersvorsorge oder Risikoabsicherung zu machen. Gleichzeitig haben viele Kunden Vertrauen in die Finanzbranche generell verloren. Nach diversen Skandalen etwa um Produkte der Pleite gegangenen US-Investmentbank Lehman Brothers oder der isl&auml;ndischen Kaupthing sitzt die Angst tief, schlecht beraten und &uuml;ber den Tisch gezogen zu werden.\n<p>&ldquo;Das Versicherungsgesch&auml;ft l&auml;uft katastrophal&rdquo;, sagt Michael Heinz, Pr&auml;sident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Die Menschen lassen sich zwar beraten, scheuen aber eine Unterschrift unter den Vertrag zu setzen. &ldquo;Die Leute wollen sich nicht langfristig binden. Denen ist der Mallorca-Urlaub wichtiger als Altersvorsorge oder Risikoabsicherung&rdquo;, sagt Heinz. Im vergangenen Jahr hat die Versicherungswirtschaft ganze 800 000 Lebensversicherungen weniger unter die Leute gebracht als noch 2007. Besonders gro&szlig; f&auml;llt das Minus bei den Kapitallebensversicherungen aus: 21 Prozent. Aber auch bei Berufsunf&auml;higkeitsversicherungen (minus 10,1 Prozent), Risikoversicherungen (minus 8,1 Prozent) und Renten- und Pensionsversicherungen (minus 27,8 Prozent) zeigen sich die Verbraucher knauserig. &ldquo;Mit Ma&szlig;nahmen wie der Abwrackpr&auml;mie wird der Verkauf von Versicherungen nicht gerade angekurbelt&rdquo;, sagt Manfred Poweleit vom Branchendienst map-Report.<\/p>\n<p>Der Einbruch im Neugesch&auml;ft d&uuml;rfte sich im ersten Halbjahr fortgesetzt haben. Auch wenn der Verband der deutschen Versicherer (GdV) die Zahlen noch nicht publiziert hat: Allein im ersten Quartal sind die Neuabschl&uuml;sse der Riester-Rente um 16 Prozent eingebrochen. &ldquo;Dabei l&auml;uft das Gesch&auml;ft noch vergleichsweise gut, weil der Staat Anreize schafft&rdquo;, sagt Heinz.<br>\nDass die Bundesb&uuml;rger zur&uuml;ckhaltend sind, privat vorzusorgen oder Grundrisiken abzusichern, gibt Experten zu denken. Denn eine Berufsf&auml;higkeitsversicherung sollte jeder Arbeitnehmer abschlie&szlig;en. Wer nach dem 1. Januar 1961 geboren ist, erh&auml;lt vom Staat nur eine geringe Erwerbsunf&auml;higkeitsrente. Und die wird zudem gek&uuml;rzt, wenn der Betroffene noch in der Lage ist, einige Stunden am Tag als Pf&ouml;rtner zu arbeiten. Die Qualifikation spielt keine Rolle. Ein Muss f&uuml;r Familien ist die Risikolebensversicherung. Mit dieser Police k&ouml;nnen sich Familien absichern, falls der Hauptern&auml;hrer stirbt. Und eine Haftpflicht braucht ohnehin jeder.<br>\nAuch eine private Altersvorsorge ist nach Ansicht von Experten unumg&auml;nglich. Doch angesichts der Vielzahl an Optionen f&uuml;hlen sich Verbraucher &uuml;berfordert.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/die-welt\/finanzen\/article4335148\/Deutsche-werden-sorglos.html?print=yes#reqdrucken\">Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Die berechtigten Sorgen sowie die finanziell schwierige Situation potentieller Versicherungskunden werden als Sorglosigkeit diffamiert. Nicht namentlich genannte &bdquo;Experten&ldquo; werden zitiert, die private Altersvorsorge sei unumg&auml;nglich. Was f&uuml;r ein elender Werbeartikel. Dabei d&uuml;rften auch der Autorin Barbara Brandstetter die Risiken und Nebenwirkungen der kommerziellen Altersvorsorge &ndash; speziell der Riester-Rente bekannt sein. Vor genau einem Jahr schrieb sie diesen Artikel: &bdquo;Geb&uuml;hren fressen die staatlichen Zulagen auf &ndash; Viele Riester-Rentenversicherungen sind so teuer, dass von der F&ouml;rderung f&uuml;r den Sparer nichts &uuml;brig bleibt&ldquo;<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/welt_print\/article2320092\/Gebuehren-fressen-die-staatlichen-Zulagen-auf.html?print=yes#reqdrucken\">Welt vom 18.08.2008<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Wie sinnvoll und ertragreich Berufsunf&auml;higkeitsversicherungen sind, erfahren wir in CAPITAL, einem Medium, das sicher unverd&auml;chtig ist, ein linkes Kampfblatt zu sein:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Berufsunf&auml;higkeitsversicherung: Zahlt er, oder zahlt er nicht?<\/strong><br>\nEine Studie zeigt, dass Versicherer im Schnitt nur in sechs von zehn F&auml;llen die volle Rente zahlen. Manche noch seltener. Und das oft nur nach z&auml;hen Verhandlungen. Das Portr&auml;t einer kranken Branche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.capital.de\/finanzen\/100024132.html?mode=print\">Capital<\/a>\n<p><em>Und weil es so sch&ouml;n und unbedingt notwendig ist:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Anlageberatung: Volle Konzentration auf den Kunden<\/strong><br>\nHonorarberatung fristet in Deutschland ein Nischendasein. Das hat die Politik inzwischen erkannt &ndash; und will sie f&ouml;rdern.<br>\nAm Kundenbedarf vorbei, getrieben vom eigenen Provisionsinteresse und daher gleich bleibend mies: Zahllose Untersuchungen stellen Banken und Finanzdienstleistern f&uuml;r ihre Beratungsqualit&auml;t immer wieder ein schlechtes Zeugnis aus. Und offenbar hat auch die Finanzmarktkrise nicht dazu gef&uuml;hrt, dass sie sich nachhaltig verbessert hat: Im j&uuml;ngsten Test des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) scheiterten fast alle Berater schon im Ansatz, anleger- und anlagegerecht zu beraten, wie es der Bundesgerichtshof bereits 1993 in einem Grundsatzurteil gefordert hat. &ldquo;Anleger werden oft schlecht bedient, weil die Berater gar keine Berater, sondern nur Produktverk&auml;ufer sind&rdquo;, urteilt Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-W&uuml;rttemberg. &ldquo;Der Banker muss in dem jetzigen provisionsgetriebenen System schon sehr edel sein, wenn er seinem Kunden sagt, ,dein Depot stimmt, du musst nichts umschichten&lsquo;&rdquo;, sagt Dorothea Mohn, Expertin f&uuml;r Finanzdienstleistungen beim VZBV. Diese Erkenntnis setzt sich nun auch in der Politik durch. So hat sich Verbraucherministerin Ilse Aigner auf die Fahnen geschrieben, die Qualit&auml;t der Beratung zu steigern. Denn nach einer Studie, die ihr Ministerium in Auftrag gegeben hatte, setzen Verbraucher aufgrund mangelhafter Finanzberatung j&auml;hrlich gesch&auml;tzte 30 Mrd. Euro in den Sand. Mit mehreren Ma&szlig;nahmen will Aigner das &auml;ndern. Eine davon ist die St&auml;rkung von Honorarberatung: &ldquo;Zur besseren Unterscheidbarkeit und Verl&auml;sslichkeit soll ein Berufsbild des Honorarberaters geschaffen und rechtlich verankert werden&rdquo;, lautet eine ihrer zehn Thesen zur Qualit&auml;t der Finanzberatung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/aktien\/marktberichte\/:Anlageberatung-Volle-Konzentration-auf-den-Kunden\/553477.html?mode=print\">Financial Times Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Die Finanzdienstleister und Versicherungen bekommen unsere Steuergelder ja schon in Form von &bdquo;staatlichen Zulagen&ldquo; etwa bei der Riester-Rente verabreicht. Jetzt sollen auch noch Honorarberater gef&ouml;rdert werden, damit die Ums&auml;tze der Versicherungen nicht zusammenbrechen. Was kommt da noch auf uns zu?!?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Erste Bilanz nach Einf&uuml;hrung der Umweltpr&auml;mie: Ums&auml;tze von H&auml;ndlern und Herstellern entwickeln sich uneinheitlich <\/strong><br>\nWie das Statistische Bundesamt (Destatis) mit Blick auf nun vorliegende Statistiken f&uuml;r die ersten f&uuml;nf Monate des Jahres 2009 mitteilt, konnte der Handel mit in- und ausl&auml;ndischen Pkw in Deutschland in diesem Zeitraum gegen&uuml;ber dem Vorjahreszeitraum eine reale Umsatzsteigerung verbuchen. Dagegen verzeichneten die Kraftfahrzeughersteller zeitgleich einen deutlichen Umsatzr&uuml;ckgang. Auch der Au&szlig;enhandel entwickelte sich uneinheitlich: Ausgef&uuml;hrt wurden von Januar bis Mai 2009 deutlich weniger Autos aus Deutschland als in den ersten f&uuml;nf Monaten des Jahres 2008, w&auml;hrend der Import von Pkw nach Deutschland in diesem Zeitraum zunahm.\n<p>Wie die Statistik zum Binnenhandel nun zeigt, konnte der Handel mit Personenkraftwagen mit einem Gesamtgewicht bis 3,5 Tonnen in Deutschland in den ersten f&uuml;nf Monaten des Jahres 2009 eine reale Umsatzsteigerung von 4,7% gegen&uuml;ber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum erzielen. Dabei werden im Handel sowohl im Inland als auch im Ausland produzierte Pkw umgesetzt.<\/p>\n<p>Anders als im Handel sah die Entwicklung bei Unternehmen aus, die sich auf Reparatur und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen bis 3,5 Tonnen spezialisiert haben. Bei diesen ging von Januar bis Mai 2009 der reale Umsatz um 3,8% gegen&uuml;ber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum zur&uuml;ck.<\/p>\n<p>Ferner zeigt die Statistik zum Verarbeitenden Gewerbe, dass im Wirtschaftszweig &bdquo;Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen&ldquo; die Ums&auml;tze in den ersten f&uuml;nf Monaten des Jahres 2009 bei 99&nbsp;584 Millionen Euro lagen; dies war fast ein Drittel (32,5%) weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2009\/08\/PD09__302__45212,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine ern&uuml;chternde Bilanz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Call-Center geraten in die Klemme<\/strong><br>\nDer fr&uuml;heren Wachstumsbranche der Call-Center-Betreiber droht eine Zerrei&szlig;probe. Ein ruin&ouml;ser Preiskampf auf der einen Seite und massive Lohnforderungen auf der anderen Seite treiben die Telefondienstleister in die Enge. In dieser Situation fordert die Gewerkschaft auch noch einen Mindestlohn von 9,50 Euro. &ldquo;Wir gehen von einem weiteren Preisdruck in der Call-Center-Branche aus&rdquo;, sagte Jano Koslowski, Finanzdienstleistungsexperte der Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft Deloitte dem Handelsblatt. &ldquo;Das Problem ist, dass die Zahl der Telefonate zur&uuml;ckgeht. Es gibt einen Volumendruck &auml;hnlich wie in der Druckindustrie&rdquo;, erg&auml;nzt ein Sprecher des Branchenprimus Arvato. &ldquo;Wir wenden uns gegen Hungerl&ouml;hne&rdquo;, sagte DPV-Chef Volker Geyer am Montag dem Handelsblatt. Bei vielen Unternehmen seien derzeit noch f&uuml;nf und sechs Euro durchaus &uuml;blich. Doch nicht nur kleine und neue Call-Center sondern auch Marktf&uuml;hrer Bertelsmann mit seiner Dienstleistungstochter Arvato ist ins Visier der Arbeitnehmervertreter geraten. &ldquo;Die Bezahlung in den Call-Centern von Arvato ist kein Ruhmesblatt f&uuml;r Bertelsmann. Teilweise werden dort nur zwischen f&uuml;nf und sieben Euro pro Stunde gezahlt&rdquo;, kritisiert Gewerkschaftschef Geyer. Bertelsmann habe beispielsweise ehemalige Mitarbeiter der Deutschen Telekom massiv unter Druck gesetzt. Die Besch&auml;ftigten sollten laut DPV beispielsweise in Potsdam einen Arbeitsvertrag unterschreiben, der ihnen 30 Prozent weniger Einkommen bescheren w&uuml;rde. Arvato weist diese Kritik zur&uuml;ck. Den Besch&auml;ftigten w&uuml;rde nur in den ersten zw&ouml;lf Monaten ein Stundenlohn unter sieben Euro gezahlt, sagte ein Sprecher. In Potsdam liefen allerdings Gespr&auml;che mit den Betriebsr&auml;ten &uuml;ber die Zukunft des Standorts. Mitarbeiter seien aber nicht unter Druck gesetzt worden. Arvato ist Europas mit Abstand gr&ouml;&szlig;ter Call-Center-Betreiber. In den Jahren 2007 und 2008 hat er von der Telekom zehn Call-Center mit 1 700 Besch&auml;ftigten &uuml;bernommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/_b=2445876,_p=5,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das klingt doch logisch: Mitarbeiter seien aber nicht unter Druck gesetzt worden, man verhandle nur &uuml;ber die Zukunft des Standortes. Wahrscheinlich lautet das Angebot neben der Lohnreduzierung wieder einmal eine Erh&ouml;hung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 40 Stunden bei gleichzeitiger Verringerung des Jahresurlaubs von jetzt 30 auf 26 Tage. Wir kennen das ja aus anderen Verhandlungen der Arvato. &ndash; Wir sollten nicht aus den Augen verlieren, wo Arvato sein zuk&uuml;nftiges Hauptgesch&auml;ft sieht, in der Teilauslagerung &Ouml;ffentlichen Dienstes. Da ist bei einem Stundenlohn von selbst&nbsp; 7,50 Euro eine Menge Sparpotenzial&nbsp; f&uuml;r die Kommunen und Profit f&uuml;r Bertelsmann drin.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gerichte beschr&auml;nken Macht der Pharma-Industrie<\/strong><br>\nWaffengleichheit zwischen Industrie und Patienten: Nach Informationen des SPIEGEL haben mehrere Gerichte die Rechte kranker Menschen gest&auml;rkt &ndash; und Pharmaunternehmen dazu verurteilt, ihre internen Unterlagen &uuml;ber Nebenwirkungen und Erkrankungen an gesch&auml;digte Patienten herauszugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-643052,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kassen rufen &Auml;rzte zur M&auml;&szlig;igung auf<\/strong><br>\nDie gesetzlichen Krankenkassen haben die Kassen&auml;rzte aufgefordert, sich in den laufenden Honorarverhandlungen f&uuml;r das n&auml;chste Jahr zur&uuml;ckzuhalten. &bdquo;Nachdem die &Auml;rztevertreter in einer beeindruckenden Lautst&auml;rke das Klagelied der niedrigen Einkommen gesungen haben, gibt es jetzt Klarheit, und wir hoffen zu dem Thema auf eine konstruktive Stille&ldquo;, sagte der Sprecher des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung, Florian Lanz, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am Wochenende in Berlin. Zuvor hatte das Statistische Bundesamt Berechnungen &uuml;ber die &Auml;rzteeinkommen ver&ouml;ffentlicht. Demnach betrug der Reinertrag eines Praxisinhabers im Jahr 2007 im Durchschnitt 142.000 Euro; das waren 16.000 Euro mehr als im Jahr 2003, als die repr&auml;sentative Stichprobe letztmalig erhoben worden war. In den neuen L&auml;ndern liegt der Reinertrag je Praxisinhaber bei 120.000 Euro, in den alten L&auml;ndern bei 147.000 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~E9322D4F7AF2145BE88DC8F01739768A8~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MR:<\/strong> Das habe ich immer gesagt, dass das so ist &ndash; &Auml;rzte haben damit gedroht, gemeinsam ihre Kassenzulassung zur&uuml;ck zu geben &ndash; warum haben sie es nicht getan? Weil sie es sich nicht leisten k&ouml;nnen auf die Kassenpatienten zu verzichten. Knapp 3\/4 der Praxiseinnahmen stammen von Kassenpatienten &ndash; von wegen, &Auml;rzte verdienen dabei nichts (&hellip;) Das hei&szlig;t, dass der &ldquo;Kassenseite&rdquo; auch 3\/4 des &Uuml;berschusses eine Praxis zugeordnet werden muss. Die &Auml;rzte wissen, dass dem so ist &ndash; nach AUSSEN hin haben sie immer erkl&auml;rt, die verdienen nur an den Privatpatienten. Aufwand und Ertrag muss anteilm&auml;&szlig;ig zugeordnet werden &ndash; und nicht nur der &ldquo;Kasslern&rdquo; alle Kosten und den Privaten der gesamte Gewinn.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wem geh&ouml;rt das Bonner Prestigezentrum?<\/strong><br>\nBonn wurde im Rahmen des Bonn-Berlin-Gesetzes zum UNO-Standort. Daf&uuml;r braucht die Bundesstadt ein entsprechendes Konferenzzentrum. Bauen und Betreiben sollte das die koreanische Firma SMI Hyundai. Doch die war pl&ouml;tzlich pleite und lieh sich neues Geld bei einer anderen Korea-Firma namens Honua mit Sitz in Hawaii. Doch auch der scheint der Bonner Rohbau gar nicht mehr zu geh&ouml;ren, sondern einem Dritten, der Arazim Investment Ltd. &ndash; So jedenfalls hei&szlig;t es in einem Urteil des Bonner Landgerichts. Das f&uuml;hrt zu Chaostage in Bonn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=30897&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Angriff auf das BVerfG im Wortlaut<\/strong><br>\nNach einiger M&uuml;he ist es gelungen, den massiven Angriff einiger Juristen auf das Bundesverfassungsgericht im Wortlaut ausfindig zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-blog.de\/41902\/angriff-auf-das-bverfg-im-wortlaut\">T-blog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mal sehen, ob dieses Papier die Grundlage f&uuml;r die Neufassung des Begleitgesetzes ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Guttenbergs Papierpanne st&ouml;rt Merkels Watte-Wahlkampf<\/strong><br>\nSt&ouml;rfeuer aus den eigenen Reihen: Ein angebliches Industriekonzept von Wirtschaftsminister Guttenberg sorgt f&uuml;r Unruhe im Unionslager. Sofort schie&szlig;t sich die SPD auf den Star des Kabinetts ein. Angela Merkel und die CDU wollen von dem Papier nichts wissen &ndash; genau wie der Minister selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-643254,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung OP:<\/strong> Wenn zu Guttenberg meint, das Papier sei ein alter Hut, widerspricht dieser Behauptung das Datum der Titelseite, n&auml;mlich Juli 2009. &ndash; Aber wie es scheint, kann oder will die SPD nicht einmal von dieser Steilvorlage profitieren. Setzte doch der &ldquo;Superwahlk&auml;mpfer&rdquo; M&uuml;ntefering, auch so eine Legende, noch am Wochenende auf eine ziemlich erb&auml;rmliche Diffamierung der Kanzlerin. Die gro&szlig;e Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sei ihr egal und sie frage sich nicht, was gut und n&ouml;tig f&uuml;r das Land sei, sondern nur, was sie tun m&uuml;sse, um Kanzlerin zu bleiben &ndash; Das h&ouml;rt man besonders gern von Leuten, die die SPD wegen ihres eigenen Machterhalts in den Abgrund getrieben haben &ndash; Und jetzt, statt z.B. das Papier aus dem Hause zu Guttenberg aufzugreifen und z.B. eine Mindestlohnkampagne zu starten, wird der Wahlkampf wieder personalisiert und es ist die Rede vom &ldquo;schaurigen&ldquo; Papier des &ldquo;Neoliberalen&rdquo;, des &bdquo;Abwrackministers von Arbeitnehmerrechten&ldquo;. Der Kampf gegen den &ldquo;Baron aus Bayern&rdquo; steht im Mittelpunkt und nicht f&uuml;r irgendeine programmatische Idee. Der Gegner ist doch nicht zu Guttenberg, sondern die CDU\/CSU, die einen allgemeinen Mindestlohn ablehnt. Die SPD k&ouml;nnte noch in Vielem punkten, z.B. mit einem Privatisierungsstopp (Bahn) bis zur &Uuml;berpr&uuml;fung der &ldquo;Privatisierungserfolge&rdquo;, bei der Afghanistanpolitik, aber dazu m&uuml;ssten einige Herren &uuml;ber ihren eigenen Schatten springen. <\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Keiner will es gewesen sein<\/strong><br>\nErst am 3. August hatte zu Guttenberg in der Welt am Sonntag sein Papier angek&uuml;ndigt: &ldquo;Die Politik kann und darf die Industrie in der Bew&auml;hrungsprobe nicht allein lassen.&rdquo; Nun erkl&auml;rt sein Haus, der Minister habe &ldquo;vor einigen Monaten&rdquo; seine Referate beauftragt, einmal zusammenzutragen, &ldquo;was ein solches Konzept beinhalten k&ouml;nnte&rdquo;. Dort sei der Auftrag offenbar zu umfassend verstanden wollen, denn zur Arbeitsmarktpolitik wolle sich der Minister gar nicht &auml;u&szlig;ern. Nun werde &ldquo;weiter an dem Konzept gearbeitet&rdquo;. Leider k&ouml;nne man &ldquo;keinen Termin&rdquo; f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung nennen. Dass das offizielle Papier vor der Bundestagswahl das Licht der &Ouml;ffentlichkeit erblickt, gilt in Berlin als unwahrscheinlich.<\/p>\n<p>Dies ist nicht der einzige D&auml;mpfer f&uuml;r den Wirtschaftsminister: Auch im Streit mit SPD-Arbeitsminister Olaf Scholz &uuml;ber die Besetzung der Mindestlohn-Kommission muss er zur&uuml;ckrudern. Guttenberg hatte darauf bestanden, dass der im Dumping-Verdacht stehende Christliche Gewerkschaftsbund (CGB) im Hauptausschuss vertreten sein m&uuml;sste. Scholz lehnte das ab. Nun soll der CGB wahrscheinlich nur Beobachterstatus erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1884959&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>LobbyControl: Gesetzestexte sind nicht Aufgabe von Anwaltskanzleien<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ist weiter in der Kritik. Sein Ministerium hatte die Vorlage f&uuml;r einen Gesetzestext zur Bankenrettung an eine externe Anwaltskanzlei gegeben. Ein klarer Interessenkonflikt, moniert &ldquo;LobbyControl&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/interview\/1015844\/\">Deutschlandradio Kultur (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2009\/08\/13\/drk_20090813_0650_0963bfb3.mp3\">Deutschlandradio Kultur (Audio-Podcast)<\/a>\n<p><em>Siehe auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Lohnschreiber im schlanken Staat<\/strong><br>\nWeder bei Linklaters noch den Juristen von Freshfields Bruckhaus Deringer, die dem Finanzministerium beim Konzept des Bankenrettungsplans halfen, handelt es sich um neutrale Sachverst&auml;ndige, auf deren Rat man notfalls ohne Bedenken zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnte. Beide sind vielmehr, wie andere Wirtschaftskanzleien, eng mit dem Geldgewerbe verbandelt und letztlich mitverantwortlich f&uuml;r die Finanzkrise, deren Folgen sie jetzt beheben helfen sollen. Was tun? Klar kann Steinbr&uuml;ck &ldquo;nicht noch einen Experten f&uuml;r Kirschbl&uuml;tenbest&auml;ubung&rdquo; vorhalten. Es w&uuml;rde schon gen&uuml;gen, wenn er ein paar Spezialisten f&uuml;r Finanzmarktthemen h&auml;tte, die den W&uuml;nschen und Zumutungen des Bankgewerbes mit Distanz begegneten. Zudem gilt es, endlich umfassende Transparenz &uuml;ber die Verbindungen zwischen Politik, B&uuml;rokratie und allen Interessengruppen inklusive PR-Agenturen oder Kanzleien zu schaffen, etwa mithilfe des von der Organisation Lobby-Control vorgeschlagenen Lobby-Registers.  Schlie&szlig;lich bietet sich an, Guttenbergs Lapsus zur Regel und die (Mit-)Autoren von Vorschriften kenntlich zu machen &ndash; nach dem Motto: &ldquo;Dieses Gesetz entstand mit freundlicher Unterst&uuml;tzung von Linklaters, Deutsche Bank, Bayer, Siemens, dem Verband der Automobilindustrie&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/1882657_Kolumne-Lohnschreiber-im-schlanken-Staat.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wer behindert, wird verbehindert<\/strong><br>\nEs mag ja noch nicht der Regelfall sein, doch zeigt jener (Einzel-)Fall, in dem man eine Erwerbslose nach Aktenlage f&uuml;r geistig behindert erkl&auml;rte, das ganze Menschenbild derer auf, die sich je f&uuml;r jene Reformen der Menschenverachtung einsetzten. Es ist genauer besehen auch gar kein Menschenbild, dem hier h&ouml;rig und pflichtversessen gefolgt wird, es ist ein Gegenstandsbild, denn der Mensch wurde getilgt, ausgemerzt, weil er unkalkulierbar ist, weil er fehlerhaft sein kann. Er wird zum nummerierten Gegenstand, ein Objekt beh&ouml;rdlicher Begierde. Die Person erh&auml;lt eine beh&ouml;rdliche Kundennummer, ist dabei soviel Kunde wie Wellensittich &ndash; wobei letzterer ein Lebewesen w&auml;re und keine nummerierte Karteileiche, die zuf&auml;llig auch in einem menschlichen K&ouml;rper schlummert -, wird nurmehr als Anreihung von Zahlen wahrgenommen, wird schlicht zu Papier, zu Karton, zur Karteikarte. Der Mensch wird zur Aktenlage, wird nach Aktenlage bewertet, nach Aktenlage kategorisiert, nach Aktenlage fallengelassen. Er ist zur Nummer heruntergesetzt, ist zum Objekt verschiedenster Verwaltungsakte verwandelt, zur toten Materie aus Druckerschw&auml;rze und Papier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2009\/08\/wer-behindert-wird-verbehindert.html\">Ad Sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&raquo;Entwicklungshilfe wird milit&auml;risch missbraucht&laquo;<\/strong><br>\nSicherheitslage in Afghanistan wird immer schlechter. Welthungerhilfe will ihren Einsatz &uuml;berdenken. Gespr&auml;ch mit Wolfgang Jamann, Generalsekret&auml;r der Welthungerhilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/08-18\/045.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Saarlands SPD-Spitzenkandidat &uuml;ber die Linke: &ldquo;Wir sind uns inhaltlich nah&rdquo;<\/strong><br>\nSPD-Spitzenkandidat Heiko Maas schlie&szlig;t eine Koalition mit der Linken nicht aus. Gerade bei der Bildung gibt es &Uuml;bereinstimmungen, sagt er. Und fordert gr&ouml;&szlig;ere Verl&auml;sslichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/wir-sind-uns-inhaltlich-nah\/?type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"19\"><\/a><strong>L&uuml;gen &uuml;ber die Linke <\/strong><br>\nDiese Geschichte ist schon ein paar Wochen alt. Aber da der Wahlkampf ja nicht vorbei ist, lohnt es sich vielleicht trotzdem, sie noch zu erz&auml;hlen.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/steuer_linke2.jpg\" alt=\"Steuer Linke 2\"><\/p>\n<p>Ende Juni hatte die &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo; schon auf dem Titel eine tolle Nachricht f&uuml;r ihre Leser. CDU, CSU und FDP h&auml;tten &ldquo;versprochen, dass sie die Mehrwertsteuer unter keinen Umst&auml;nden erh&ouml;hen werden&rdquo;.<br>\nUnd was von so einem Wahlversprechen zu halten ist, erkl&auml;rte die &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; auch gleich: total viel! &ldquo;Nie gekannte Klarheit&rdquo; attestierte der stellvertretende Chefredakteur Michael Backhaus den drei Parteien: &ldquo;Sie garantieren den B&uuml;rgern einen Verzicht auf h&ouml;here Steuern &uuml;berhaupt&rdquo;. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/steuer_linke1.jpg\" alt=\"Steuer Linke 1\"><\/p>\n<p>SPD und Gr&uuml;ne wollten zwar anscheinend den &ldquo;Steuer-Schwur&rdquo; der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; nicht leisten; Backhaus fand in ihren Programmen aber immerhin &ldquo;Steuersenkungsversprechen f&uuml;r Geringverdiener&rdquo;. Nur die Linkspartei (&hellip;)<\/p>\n<p>Die Linkspartei denkt nur ans Erh&ouml;hen.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/9755\/luegen-ueber-die-linke\/\">BildBlog<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Der Wettkampf der Heuchler<\/strong><br>\nBildung ist unsere Zukunft. So viel Konsens ist sonst nirgends. In allen Wahlprogrammen steht es drin; die Parteien und unsere Spitzenpolitiker k&ouml;nnen es gar nicht oft genug sagen. Viertkl&auml;ssler oder Erstsemesterstudenten wissen es besser. Ja, Bildung steht auf Platz eins, allerdings nur auf der Hitliste der Sonntagsreden. Denn so kommt der hohe Ton der Politik bei denen an, die wirklich etwas von Schule oder Uni verstehen: als verlogen. Es gibt kein Thema, bei dem die Kluft zwischen der Wirklichkeit und den &ouml;ffentlichen Ansagen als so tief empfunden wird. Angela Merkel hat Deutschland zur Bildungsrepublik ausgerufen, ein Land, das es nicht schafft, die Zahl von j&auml;hrlich 70 000 Schulabbrechern ernsthaft zu senken. Eltern oder Lehrer winken ab, wenn wieder einmal gro&szlig;e Ziele ausgerufen werden. Wer sie &uuml;berzeugen will, muss erst liefern &ndash; wer blo&szlig;e Versprechen inszeniert, l&auml;uft Gefahr, schnell als nackter Kaiser geoutet zu werden. Zum ganzen Bild geh&ouml;rt jedoch, dass die Akteure des Bildungswesens, einschlie&szlig;lich der Eltern, von der Politik nur in Ma&szlig;en ernst genommen werden m&uuml;ssen. W&auml;hlermehrheiten lassen sich in der kinderarmen Gesellschaft auch anderswo finden. Der gro&szlig;e Empathieverlust zwischen den Erwachsenenwelten und denen der Heranwachsenden spiegelt sich auch im Verh&auml;ltnis der Politik zur Bildungsrealit&auml;t. Da darf jeder reden, ohne sich auf die schwierigen T&uuml;cken einzulassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/Bildung-Schule;art141,2875987?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Karzai hofiert Warlord Dostum als Wahlhelfer<\/strong><br>\nEr gilt als blutr&uuml;nstigster Milizf&uuml;hrer: Kurz vor der Wahl in Afghanistan kehrt Abdul Raschid Dostum nach Kabul zur&uuml;ck. Doch statt mit einer Gef&auml;ngniszelle rechnet der General mit einem Regierungsposten. Schamlos nutzt Pr&auml;sident Karzai Kriegsverbrecher wie ihn zum Erhalt seiner Macht. Die Liste der zweifelhaften Pers&ouml;nlichkeiten in Karzais Team ist lang. Nach und nach sicherte sich der Pr&auml;sident im Stile des afghanischen Basar-Deals mit dem Angebot von Posten an Kriminelle, Kriegsverbrecher und sogar international verp&ouml;nte Drogenbarone einen wohl sicheren Vorsprung bei den Wahlen. Ob Karzai beim ersten Wahlgang gewinnen kann, l&auml;sst sich schwer absehen. Gleichwohl ist durch die Hilfe der dubiosen Wahlhelfer der Abstand zu seinem einzigen ernstzunehmenden Konkurrenten, Ex-Au&szlig;enminister Abdullah Abdullah, inzwischen gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,druck-643251,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung OP:<\/strong> Da erstellt die USA im Kampf gegen Drogenanbau eine Todesliste (NYT: hit list) f&uuml;r Drogenh&auml;ndler, aber es sind wohl nur die Drogenh&auml;ndler, die die Taliban beliefern, unter deren Regime der Drogenanbau auf das Sch&auml;rfste bek&auml;mpft worden war. Diese Wahlen, die von unseren Politikern und teilweise in den Medien als so wichtig f&uuml;r Afghanistan bezeichnet werden, sind eine Farce.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Interview mit dem Politologen und Buchautor Franz Hutsch: S&ouml;ldner ohne Kontrolle<\/strong><br>\nIn Kriegszenarien tauchen immer h&auml;ufiger Privatarmeen auf, die im Grunde moderne S&ouml;ldnerheere sind. 4 000 Bundesb&uuml;rger sollen es inzwischen sein, die sich weltweit in jedermanns Dienst stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.op-online.de\/nachrichten\/politik\/soeldner-ohne-kontrolle-444314.html\">Offenbach-Post<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Medien: Umfeld f&uuml;r Werbebotschaften<\/strong><br>\nMehr Arbeitsdruck und weniger Zeit f&uuml;r Recherche, zunehmende Abh&auml;ngigkeit von Werbekunden und der Trend hin zu Unterhaltung &ndash; das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Universit&auml;t M&uuml;nster zum Arbeitsalltag in den Redaktionen. &ldquo;Eines steht aus Journalistensicht fest: Medienunternehmen werden noch st&auml;rker prim&auml;r wirtschaftliche Ziele verfolgen&rdquo;, lautet das Fazit der Wissenschaftler.[1] Sie hatten am Institut f&uuml;r Kommunikationswissenschaft unter der Leitung von Prof. Bernd Bl&ouml;baum 15 Nachrichtenredaktionen, darunter die der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo;, &ldquo;Bild&rdquo; und &ldquo;taz&rdquo;, untersucht. &ldquo;Wandel bei aktuellen Massenmedien: Journalismus in ver&auml;nderten Medienkontexten&rdquo; lautet der Titel der Studie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=30936&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(MB\/WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4135#h01\">Sebastian Dullien: Deutschland braucht ein neues Wachstumsmodell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h02\">Pleitebanker beraten Hamburg in der HSH-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h03\">Boni regulieren &ndash; oder anderswo ansetzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h04\">Zwei Jahre sp&auml;ter ist wieder Partyzeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h05\">Versicherungsbranche klagt: Deutsche werden sorglos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h06\">Berufsunf&auml;higkeitsversicherung: Zahlt er, oder zahlt er nicht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h07\">Anlageberatung: Volle Konzentration auf den<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4135\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4135","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4135"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4135\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}