{"id":41358,"date":"2017-12-01T08:26:36","date_gmt":"2017-12-01T07:26:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358"},"modified":"2017-12-01T08:26:36","modified_gmt":"2017-12-01T07:26:36","slug":"hinweise-des-tages-3012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358#h01\">Tats&auml;chliche Arbeitslosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358#h02\">Was Schichtarbeiter wollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358#h03\">An jedem verdammten Sonntag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358#h04\">Immer &ouml;fter Kindergeld aus Deutschland f&uuml;r Kinder im EU-Ausland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358#h05\">Plattform&ouml;konomie &ndash; nicht nur bei der Umsatzsteuer handeln!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358#h06\">Neue Krebsmedikamente: Teuer und oft nutzlos <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358#h07\">EU-Afrika-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358#h08\">Beschluss des EU-Parlaments: Afrikas Armeen winken EU-Millionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358#h09\">Neues EU-Projekt vernetzt Polizei, Milit&auml;r und Geheimdienste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358#h10\">Ministerium erw&auml;gt Grundgesetz&auml;nderung f&uuml;r Gegenangriffe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358#h11\">Argumente gegen Aufr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358#h12\">Alltag in Afghanistan: Hauptsache &uuml;berleben <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358#h13\">Der Jemen geht uns alle an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358#h14\">Medien als &ldquo;ausl&auml;ndische Agenten&rdquo;: USA und Russland im Medienkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41358#h15\">Zu guter Letzt: Falscher D&ouml;ner-Alarm<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Tats&auml;chliche Arbeitslosigkeit<\/strong><br>\nTausende Besch&auml;ftigte verlieren durch die AirBerlin-Pleite ihren Job. Siemens betreibt trotz Milliardengewinne mit Massenentlassungen einen beispiellosen Kahlschlag. Derweil l&auml;sst die Bundesregierung im November wieder fast eine Million Erwerbslose aus der Statistik schummeln.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171201-hdt-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171201-hdt-01-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/linksfraktion\/photos\/a.128711298433.106721.123921283433\/10155219048633434\/?type=3&amp;theater\">die Linke im Bundestag via Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Arbeitsuchende, Arbeitslose, erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte: L&auml;ndervergleich November 2017<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1007-arbeitsuchende-arbeitslose-erwerbsfaehige-leistungsberechtigte-laendervergleich-november-2017.html\">BIAJ<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Bewerberinnen und Bewerber &bdquo;ohne Angabe eines Verbleibs&ldquo; und &bdquo;einm&uuml;ndende Bewerber&ldquo; (&ldquo;Ausbildungsvermittlungsstatistik&rdquo;)<\/strong><br>\nVon den insgesamt 547.824 Bewerberinnen und Bewerbern f&uuml;r Berufsausbildungsstellen im Berufsberatungsjahr 2016\/17 wurden von der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) nach &bdquo;Art des Verbleibs&ldquo; am Ende des Berufsberatungsjahres (30. September 2017) 21,5 Prozent (118.019) als &bdquo;ohne Angabe des Verbleibs&ldquo; registriert. [&hellip;]<br>\nDie hohe Zahl der bei den Agenturen f&uuml;r Arbeit und den Jobcentern gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber f&uuml;r Berufsausbildungsstellen &ldquo;ohne Angabe des Verbleibs&rdquo; (und die geringe Zahl &ldquo;einm&uuml;ndender Bewerber&rdquo;) wirft Fragen auf. Insbesondere auch vor dem Hintergrund des zum 1. April 2005 in das Berufsbildungsgesetz (BBiG) eingef&uuml;gten &sect; 35 Absatz 3. In &sect; 35 Absatz 3 BBiG hei&szlig;t es: &bdquo;Die nach &sect; 34 Abs. 2 Nr. 1, 4, 6 und 8 erhobenen Daten d&uuml;rfen zur Verbesserung der Ausbildungsvermittlung, zur Verbesserung der Zuverl&auml;ssigkeit und Aktualit&auml;t der Ausbildungsvermittlungsstatistik sowie zur Verbesserung der Feststellung von Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt an die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &uuml;bermittelt werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/1006-bewerberinnen-und-bewerber-ohne-angabe-eines-verbleibs-und-einmuendende-bewerber.html\">BIAJ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Was Schichtarbeiter wollen<\/strong><br>\nLange Arbeitszeiten und Wochenendarbeit sind weit verbreitet: Fast jeder Zweite gibt an, l&auml;nger zu arbeiten als es die tarifvertragliche Arbeitszeit vorsieht. 26 Prozent der Schichtbesch&auml;ftigten arbeiten zudem regelm&auml;&szlig;ig am Samstag oder Sonntag.<br>\nWenn der Arbeitgeber flexible Arbeitszeiten einfordert, empfinden dies vor allem Schichtarbeitende als Belastung. Nur 29 Prozent von ihnen, aber 50 Prozent der &uuml;brigen Besch&auml;ftigten stimmen der Aussage zu: &bdquo;Ich komme mit der geforderten Flexibilit&auml;t gut zurecht&ldquo;. Gleichzeitig sagen 40 Prozent der Schichtarbeiter: &bdquo;Ich will eine geregelte Arbeitszeit mit klar festgelegtem Beginn und Ende, auch wenn ich dann selbst nicht davon abweichen kann&ldquo;. Nur 17 Prozent der Kollegen ohne Schichtarbeit teilen diese Ansicht. (&hellip;)<br>\nEinerseits wird von Schichtarbeitern Flexibilit&auml;t gefordert, andererseits haben sie im Vergleich zu Angestellten mit Gleitzeit oder Vertrauensarbeitszeit wenig Spielraum, sich die Arbeitszeit selbst einzuteilen. Das gilt sowohl f&uuml;r kurzfristige wie f&uuml;r langfristige Anpassungen. Nur 43 Prozent haben die M&ouml;glichkeit, die Stundenzahl nach Abstimmung zeitweise zu reduzieren, zum Beispiel um Kinder zu betreuen, Angeh&ouml;rige zu pflegen oder sich weiterzubilden. Von den Besch&auml;ftigten in der Produktion und produktionsnahen Bereichen ohne Schichtdienst haben 59 Prozent die M&ouml;glichkeit, ihre Arbeitszeit vor&uuml;bergehend anzupassen.<br>\nEntsprechend gro&szlig; ist der Unmut unter den Schichtbesch&auml;ftigten: Der Aussage &bdquo;Ich bin mit meinen momentanen Arbeitszeiten zufrieden&ldquo; stimmen nur 35 Prozent zu. Von den Kollegen ohne Schichtarbeit aus vergleichbaren T&auml;tigkeitsbereichen sind 54 Prozent zufrieden. &bdquo;Schichtarbeitende sind durchweg unzufriedener als Nicht-Schichtarbeitende&ldquo;, schreiben Paul und Kuhlmann. Einer der Hauptgr&uuml;nde daf&uuml;r sei die erhebliche Einschr&auml;nkung, die Schichtarbeit f&uuml;r die Lebensgestaltung mit sich bringt. Au&szlig;erdem w&uuml;nschen sich der Umfrage zufolge knapp zwei Drittel der Befragten eine k&uuml;rzere Arbeitswoche &ndash; das gilt f&uuml;r Besch&auml;ftigte mit und ohne Schichtdienst gleicherma&szlig;en. Die meisten h&auml;tten am liebsten eine 35-Stunden-Woche. &bdquo;Wer weniger arbeitet, ist auch zufriedener&ldquo;, stellen die SOFI-Wissenschaftler fest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/111842_111847.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>An jedem verdammten Sonntag<\/strong><br>\nDie Normalisierung der Sonntagsarbeit in allen Branchen w&uuml;rde auch alle in den Abgrund rei&szlig;en [&hellip;]<br>\nDie Macher wollten wohl betonen, dass der Einkauf am Sonntag etwas Gem&uuml;tliches an sich hat, ja etwas Famili&auml;res. Zumindest wenn keiner aus der Familie zur Arbeit muss. Genau dies steht aber in einer Gesellschaft auf dem Spiel, die mehr und mehr Ruhetage abbaut. Denn die Normalisierung der Sonntagsarbeit auch in jenen Branchen, die nicht 24\/7 besetzt sein m&uuml;ssen, so wie Notaufnahmen und Polizeidienststellen, rei&szlig;t ja alle mit in den Abgrund. Am Ende arbeiten n&auml;mlich nicht nur die im Einzelhandel T&auml;tigen, sondern sukzessive betrifft das jeden.<br>\nWo sonntags zu Edeka gegangen wird, muss sonntags auch angeliefert werden. Die &ouml;ffentlichen Verkehrsmittel m&uuml;ssen dann auch zwangsl&auml;ufig die Taktung der Werktage umsetzen und die Betreuungsangebote f&uuml;r Kinder k&ouml;nnen da auch nicht mehr au&szlig;er Acht gelassen werden. Wenn Mama und Papa arbeiten m&uuml;ssen, Gro&szlig;mama und Gro&szlig;papa keine Zeit haben, weil sie es genie&szlig;en, am Sonntag durch die Mall zu streifen, da muss eben die Kindertagesst&auml;tte &ouml;ffnen.<br>\nUnd ehe man sich versieht, sind alle damit besch&auml;ftigt, den verkaufsoffenen Sonntag, den man sich als unkomplizierte Einrichtung gew&uuml;nscht hatte, selbst als Arbeitender zu begleiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1071817.der-heppenheimer-hiob-an-jedem-verdammten-sonntag.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Immer &ouml;fter Kindergeld aus Deutschland f&uuml;r Kinder im EU-Ausland<\/strong><br>\nDeutschland zahlt immer h&auml;ufiger Kindergeld an Besch&auml;ftigte aus dem EU-Ausland, deren Kinder noch in der Heimat leben. Von Januar bis Oktober dieses Jahres stieg die Zahl auf knapp 170.000. Das bedeutet einen Anstieg um rund 10 Prozent gegen&uuml;ber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Seit 2014 hat sich die Zahl sogar verdoppelt, wie aus aktuellen Daten der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hervorgeht, &uuml;ber die die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Donnerstagsausgabe) berichtet.<br>\nDie &uuml;berwiesene Summe sank allerdings im selben Zeitraum um rund 18 Millionen auf 408 Millionen Euro. Ursache daf&uuml;r ist die Erh&ouml;hung des Kindergeldes in Polen im Fr&uuml;hjahr 2016 von umgerechnet 20 auf nun 115 Euro je Monat. Weil diese Leistung mit dem deutschen Kindergeld verrechnet wird, sank die Belastung f&uuml;r den deutschen Steuerzahler. In Polen leben mit Abstand die meisten Kinder, die durch deutsches Kindergeld unterst&uuml;tzt werden. Ihre Zahl kletterte binnen eines Jahres um 6000 auf 90.000, die addierte Geldleistung sank jedoch um 32 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/kindergeld-mehr-empfaenger-fuer-kinder-im-eu-ausland-steigt-15316540.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Obwohl die Gesamtsumme gesunken ist, k&ouml;nnen Artikel deutscher &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; wie dieser auch so verstanden werden, dass insbesondere die SPD diesbez&uuml;glich ihren Widerstand aufgeben soll. Aber verliert Deutschland auf diese Weise ungerechtfertigt viel Geld? W&auml;re es nicht viel besser &ndash; und auch endlich an der Zeit &ndash; die &ldquo;Steuerschlupfl&ouml;cher&rdquo; vor allem f&uuml;r Verm&ouml;gende und Konzerne zu schlie&szlig;en? Da ginge es schlie&szlig;lich wohl um mehrere Milliarden. Diese noch immer offene &ldquo;T&uuml;r&rdquo; ist quasi eine &ldquo;Erblast&rdquo; des fr&uuml;heren Bundesfinanzministers und jetzigen Bundestagspr&auml;sidenten Sch&auml;uble.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Plattform&ouml;konomie &ndash; nicht nur bei der Umsatzsteuer handeln!<\/strong><br>\nDer Onlinehandel boomt, und das nicht nur, wenn sich die Unternehmen am &bdquo;Black Friday&ldquo; oder &bdquo;Cyber Monday&ldquo; gigantische Rabattschlachten liefern (siehe Grafik). Doch reich macht diese Entwicklung vor allem die Chefetagen einiger Konzerne: Allein der Boss des Versandh&auml;ndlers Amazon, Jeff Bezos, soll pro Tag mehr als 100 Millionen Euro verdienen. Seinen Angestellten in Deutschland werden hingegen gleichzeitig anst&auml;ndige Tarifvertr&auml;ge und angemessene Bezahlung verweigert. Gut, dass die betroffenen Kolleginnen und Kollegen sich das nicht gefallen lassen und streiken.<br>\nAber nicht nur die Besch&auml;ftigten schauen trotz der Riesenprofite in die R&ouml;hre, sondern auch die deutschen Steuerzahler. Allein weil im Ausland ans&auml;ssige H&auml;ndler oft keine Mehrwertsteuer abf&uuml;hren, wenn sie ihre Produkte &uuml;ber Amazon oder Ebay in Deutschland vertreiben, entgehen dem Fiskus nach Expertensch&auml;tzung mindestens 800 Millionen Euro pro Jahr. Obwohl Amazon zum Teil die Waren dieser Verk&auml;ufer in den eigenen Logistikzentren lagert und von dort ausliefert, will es f&uuml;r die ordnungsgem&auml;&szlig;e Abf&uuml;hrung der Steuer seitens der Anbieter offenbar nicht zust&auml;ndig sein.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171201-hdt-02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171201-hdt-02-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++b3725a54-d5bc-11e7-a5a7-52540088cada\">DGB klartext<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neue Krebsmedikamente: Teuer und oft nutzlos<\/strong><br>\nKrebsmedikamente sind f&uuml;r Arzneimittelkonzerne ein gutes Gesch&auml;ft. Doch Recherchen des ARD-Magazins Monitor zeigen: Laut einer Studie hat fast die H&auml;lfte der neu zugelassenen Krebsmedikamente f&uuml;r Patienten keinen relevanten Nutzen.<br>\nIn einer Studie haben die Wissenschaftler erstmals systematisch alle Zulassungen ausgewertet, die die Europ&auml;ische Arzneimittelagentur (EMA) zwischen 2009 und 2013 f&uuml;r Krebsbehandlungen erteilt hat. Es geht um 48 Medikamente, zugelassen f&uuml;r 68 Krebsbehandlungen. Das Ergebnis ist ern&uuml;chternd: Nur gut die H&auml;lfte der zugelassenen Therapien wirkte demnach lebensverl&auml;ngernd oder bot zumindest eine bessere Lebensqualit&auml;t. Das bedeutet im Umkehrschluss: 49 Prozent der &uuml;berpr&uuml;ften Zulassungen erf&uuml;llten das f&uuml;r Patienten wichtigste Kriterium nicht: Sie boten keine Verl&auml;ngerung der Lebenszeit und auch keine bessere Lebensqualit&auml;t.<br>\n&ldquo;Das ist eine erschreckende Zahl&rdquo;, urteilt Prof. Wolf-Dieter Ludwig, Krebsmediziner und Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen &Auml;rzteschaft. Ludwig h&auml;lt die Analyse der britischen Wissenschaftler f&uuml;r wegweisend: Jetzt seien die Zulassungsbeh&ouml;rde und auch die deutsche Bundesregierung gefragt, damit Patienten nicht &ldquo;wie im Blindflug&rdquo; behandelt werden m&uuml;ssten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/chemotherapie-monitor-101.html\">Tagesschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/krebsmedikamente-100.html\">Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU-Afrika-Gipfel<\/strong><br>\nDer Spiegel hat (online) einen Artikel ver&ouml;ffentlicht, in dem fr&uuml;here Entw&uuml;rfe der Abschlusserkl&auml;rung des EU-Afrika-Gipfels in Abidjan mit den nun kurz vor der Finalisierung stehenden verglichen werden. Damit soll gezeigt werden: &bdquo;Sowohl Europ&auml;er als auch Afrikaner haben unbequeme Passagen entfernt&ldquo;. Demnach h&auml;tten die afrikanischen Regierungsvertreter Formulierungen hinsichtlich Demokratie und internationaler Strafverfolgung vermieden, die EU hingegen auf verbindliche Finanzierungszusagen verzichtet. &bdquo;Es kann nicht sein, dass die EU immer wieder Geld auf den Tisch legt, auf afrikanischer Seite aber wenig passiert&ldquo; und &bdquo;Die Kernthemen sind Investitionen, Migration und Frieden&ldquo;, so wird zum Ende hin der deutsche Afrika-Beauftragte Nooke zitiert und das ist bereits ein Hinweis darauf, wie sehr der Artikel von Europa aus gedacht ist.<br>\nZutreffend allerdings ist, dass die Stimmung auf dem Gipfel deutlich schlechter ist als erwartet und viele Vertreter auf der afrikanischen Seite selbstbewusster auftreten, als in den vergangenen Jahren. Das hat sich bereits im Vorfeld angek&uuml;ndigt und einen einfachen Grund: Die Bilder von Sklavenm&auml;rkten und -auktionen in Libyen l&ouml;sen auf dem afrikanischen Kontinent eine ganz andere Emp&ouml;rung aus und mehrfach wurde in den letzten Wochen bei gemeinsamen Pressekonferenzen etc. deutlich, wie wenig die europ&auml;ische Au&szlig;enpolitik das auch nur begreift.<br>\nAls eines von wenigen europ&auml;ischen Medien berichtet EUObserver.com von einer Konferenz im Vorfeld des aktuellen EU-Afrika-Gipfels vor einer Woche im Europ&auml;ischen Parlament. Was eigentlich gute Stimmung machen sollte, geriet nahezu zum Eklat, als der malische Au&szlig;enminister den NATO-Krieg gegen Libyen als Ursache des aktuellen Chaos in Libyen scharf kritisierte. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz des Vorsitzenden der Afrikanischen Union und der EU-Au&szlig;enbeauftragten setzte sich der Dissens fort. Auf die Frage, wie die EU ihre Verantwortung f&uuml;r die Situation in Libyen sehe und was sie angesichts der Sklavenauktionen zu tun gedenke, antwortete Mogherini, man werde die Partner bzw. Autorit&auml;ten vor Ort auffordern, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Moussa Faki, aktuell Vorsitzender der Kommission der AU, meinte daraufhin: &bdquo;Es gibt in Libyen momentan keinen Staat, keine Rechte und keine Gesetze&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/11\/30\/eu-afrika-gipfel\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Beschluss des EU-Parlaments: Afrikas Armeen winken EU-Millionen<\/strong><br>\nEU-Gelder, die f&uuml;r die Friedenssicherung gedacht sind, k&ouml;nnen k&uuml;nftig auch an afrikanische Milit&auml;rs flie&szlig;en. Kritiker sehen darin einen Tabubruch. Anderen gehen die vom EU-Parlament nun gebilligten Pl&auml;ne nicht weit genug.<br>\nDer EU-Geldtopf, um den es geht, tr&auml;gt einen irgendwie beruhigend klingenden Namen: Er nennt sich &ldquo;Instrument f&uuml;r Stabilit&auml;t und Frieden&rdquo;. Bislang nutzte die Europ&auml;ische Union ihn, um in Entwicklungsl&auml;ndern zum Beispiel Projekte zur Trinkwassergewinnung, Geschlechtergleichstellung oder Entradikalisierung von Jugendlichen zu f&ouml;rdern.<br>\nK&uuml;nftig wird die EU diesen Hilfstopf aber auch anzapfen k&ouml;nnen, um Sicherheitskr&auml;fte &ndash; sprich das Milit&auml;r &ndash; gerade in afrikanischen Staaten zu unterst&uuml;tzen. &ldquo;Afrika braucht professionelle, gut ausgebildete und ausger&uuml;stete Sicherheitskr&auml;fte&rdquo;, sagte in diesen Tagen die EU-Au&szlig;enbeauftragte Federica Mogherini. Dies sei wichtig, um sicherzustellen, &ldquo;dass unsere Entwicklungspolitik auch wirksam ist und unsere Hilfe bei den Bed&uuml;rftigen auch wirklich ankommt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/eu-staerkt-afrikas-militaer-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neues EU-Projekt vernetzt Polizei, Milit&auml;r und Geheimdienste<\/strong><br>\nDie milit&auml;rische Sicherheits- und Verteidigungspolitik und der zivile Bereich Justiz und Inneres werden in der Europ&auml;ischen Union enger verzahnt, ein Probelauf soll auf dem Mittelmeer stattfinden. Das Pilotprojekt bringt einige Probleme mit sich, es w&auml;re etwa ein neues Mandat f&uuml;r die beteiligte Milit&auml;rmission notwendig.<br>\nDie Europ&auml;ische Union plant die Einrichtung von &bdquo;Kriminalit&auml;tsinformationszellen&ldquo; (&bdquo;crime information cells&rdquo;), um Daten zwischen Polizei, Milit&auml;r und Geheimdiensten auszutauschen. Dies geht aus einem Ratsdokument hervor, das die britische B&uuml;rgerrechtsorganisation Statewatch online gestellt hat. Mit dem Vorschlag soll dazu dienen, die &bdquo;externe Dimension der inneren Sicherheit&ldquo; zu st&auml;rken. Die Beteiligten erhoffen sich dadurch einen Mehrwert bei der Terrorismusbek&auml;mpfung.<br>\nIn den &bdquo;Kriminalit&auml;tsinformationszellen&ldquo; w&uuml;rden die zivilen und milit&auml;rischen EU-Missionen miteinander verzahnt. Dies betr&auml;fe die Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) sowie den Bereich Justiz und Inneres (JI), die dem Ausw&auml;rtigen Dienst oder der Europ&auml;ischen Kommission unterstehen. Dabei geht es vor allem um den Austausch von Daten und Risikoanalysen. Die Zusammenarbeit soll durch die gegenseitige Entsendung von VerbindungsbeamtInnen vereinfacht werden. Der Datentausch soll &bdquo;reziprok&ldquo; sein, die Milit&auml;rs also auch Informationen aus dem JI-Bereich erhalten. Die bestehenden geheimdienstlichen EU-Strukturen k&ouml;nnten ebenfalls in zuk&uuml;nftige &bdquo;Kriminalit&auml;tsinformationszellen&ldquo; eingebunden werden. Hierzu sollen die Beteiligten pr&uuml;fen, ob das zivile Lagezentrum INTCEN und das milit&auml;rische Lagezentrum EU MS INT die Verarbeitung und Analyse eingestufter Geheimdienstinformationen (&bdquo;classified intelligence&rdquo;) &uuml;bernehmen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/neues-eu-projekt-vernetzt-polizei-militaer-und-geheimdienste\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ministerium erw&auml;gt Grundgesetz&auml;nderung f&uuml;r Gegenangriffe<\/strong><br>\nDamit der Staat Cyberattacken mit Gegenangriffen stoppen oder kontern kann, ist nach Einsch&auml;tzung des Bundesinnenministeriums m&ouml;glicherweise eine Grundgesetz&auml;nderung n&ouml;tig. Das Ministerium pr&uuml;fe derzeit die rechtlichen Voraussetzungen f&uuml;r derartige Gegenangriffe, sagte der Innen-Staatssekret&auml;r Klaus Vitt am Montag in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/cyberattacken-ministerium-erwaegt-grundgesetzaenderung-fuer-gegenangriffe\/20635742.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Erw&auml;gungen f&uuml;r eine Grundgesetz&auml;nderung scheinen bereits sehr weitreichend zu sein, obwohl diese Bundesregierung lediglich gesch&auml;ftsf&uuml;hrend im Amt ist. Gibt es denn tats&auml;chlich eine Mehrheit im Deutschen Bundestag daf&uuml;r? Offenbar wird das unterstellt, oder?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Argumente gegen Aufr&uuml;stung<\/strong><br>\n&raquo;Abr&uuml;sten statt Aufr&uuml;sten &ndash; Entspannungspolitik jetzt&laquo; lautet das Motto des 24. Friedensratschlags, der am Wochenende an der Universit&auml;t Kassel stattfindet. Der Kongress ist ein zentraler Vernetzungs-, Diskussions- und Weiterbildungsort der deutschen und internationalen Friedensbewegung. Er wird von der AG Friedensforschung, dem Bundesausschuss Friedensratschlag und dem Kasseler Friedensforum veranstaltet und allj&auml;hrlich von mehreren Hundert Teilnehmern besucht. Seit Jahren w&auml;chst die Zahl der Brandherde, gesch&uuml;rt von NATO und EU. Und durch aktuelle Aufr&uuml;stungsvorhaben der westlichen B&uuml;ndnisse w&auml;chst die Kriegsgefahr weiter. Vor diesem Hintergrund messen die Veranstalter der internationalen Zusammenarbeit und der St&auml;rkung friedenspolitischer Initiativen besondere Bedeutung zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/322764.argumente-gegen-aufr%C3%BCstung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Alltag in Afghanistan: Hauptsache &uuml;berleben<\/strong><br>\nAnschl&auml;ge, Bombenexplosionen, Raketenbeschuss: Kabul ist eine Stadt in st&auml;ndiger Anspannung. Fast t&auml;glich gibt es Zwischenf&auml;lle. Die Beh&ouml;rden sind machtlos, der Regierung entgleitet die Kontrolle. Die Stadtbewohner f&uuml;hren ein Leben in Angst. Und die Hoffnung schwindet immer mehr. [&hellip;]<br>\nSeit Jahresbeginn gab es allein in Kabul 15 schwere Anschl&auml;ge und eine noch viel h&ouml;here Zahl an Zwischenf&auml;llen, die es nicht in die westlichen Nachrichtensendungen geschafft haben. In den ersten sechs Monaten wurden nach Angaben der Vereinten Nationen allein in der Hauptstadt mehr als tausend Zivilisten get&ouml;tet oder verletzt. Angeh&ouml;rige wie Nasima und ihre vier Kinder, die nach solchen Attacken ohne jedes soziale Netz, ohne jegliche Hilfe dastehen, tauchen in den Statistiken nicht auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/alltag-in-afghanistan-hauptsache-ueberleben.724.de.html?dram:article_id=402012\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Jemen geht uns alle an<\/strong><br>\nAm 30.04. dieses Jahres warb die Bundeskanzlerin daf&uuml;r, dass verhindert werden m&uuml;sse, dass &bdquo;noch mehr Menschen im bitterarmen Jemen in eine ausgesprochen schlechte humanit&auml;re Situation&ldquo; k&auml;men. Au&szlig;erdem wurde berichtet, dass Frau Merkel auf ein Ende der Luftangriffe Saudi-Arabiens auf den Jemen gedrungen habe. Nichts davon ist eingetreten. Im Gegenteil, die Lage hat sich weiter verschlimmert. Tats&auml;chlich rutscht ein ganzes Volk immer tiefer in eine humanit&auml;re Katastrophe, die keine &Ouml;ffentlichkeit hat. 122 Kinder sterben jeden Tag im Jemen. Nicht, weil es dort gerade ein Erdbeben gegeben h&auml;tte oder eine D&uuml;rrekatastrophe, sondern weil dort Krieg ist.<br>\nIn diesen Krieg sind wir verwickelt. Durch falsche Entscheidungen, durch Schweigen und Wegsehen. Durch direkte Unterst&uuml;tzung der von Saudi-Arabien angef&uuml;hrte Koalition, die den Jemen in die Steinzeit bombt. Saudi-Arabien ist verantwortlich f&uuml;r die Blockade von Handelsstr&ouml;men, die f&uuml;r die Ern&auml;hrung der Bev&ouml;lkerung unerl&auml;sslich sind. Es hat mehr als drei Wochen auch jede humanit&auml;re Hilfsleistung blockiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.euractiv.de\/section\/eu-aussenpolitik\/opinion\/der-jemen-geht-uns-alle-an\/\">Euroactiv<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Regierungspressekonferenz: Jemen-Krieg ist ein &bdquo;innerstaatlicher bewaffneter Konflikt&ldquo;<\/strong><br>\nBei der Regierungspressekonferenz kn&uuml;pfte RT Deutsch im Zusammenhang mit R&uuml;stungsexporten nach Saudi-Arabien an ein Statement des Ausw&auml;rtigen Amts aus der vergangenen Woche an. Laut diesem handele es sich beim Krieg im Jemen, um einen &bdquo;innerstaatlichen Konflikt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/60985-regierungspressekonferenz-jemen-krieg-ist-innerstaatlicher-konflikt\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Medien als &ldquo;ausl&auml;ndische Agenten&rdquo;: USA und Russland im Medienkrieg<\/strong><br>\nRegierungen wollen zunehmend den B&uuml;rgern vorgeben, welche Informationen wahr oder falsch bzw. Fake News sind<br>\nEs war zu erwarten, dass der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin das schnell durch die Duma und das Oberhaus praktisch einstimmig gepeitschte Gesetz in Kraft setzen wird, mit dem ausl&auml;ndische Medien gezwungen werden k&ouml;nnen, sich als ausl&auml;ndische Agenten registrieren zu m&uuml;ssen. Das ist schlicht eine Reaktion auf das US-Justizministerium, das die staatlichen russischen Medien RT und Sputnik nach einem Gesetz aus dem Zweiten Weltkrieg gezwungen hat, sich als ausl&auml;ndische Agenten zu registrieren. Zudem trat Google nach und k&uuml;ndigte an, die russischen Staatsmedien im Ranking herunterzusetzen, wenn sie Falschmeldungen verbreiten.<br>\nIn den USA wurde schon gesagt, dass es mit der Registrierung als ausl&auml;ndischer Agent nicht um Zensur gehe. Das ist allerdings nur halbrichtig, denn wenn sich die beiden russischen Sender nicht eingetragen h&auml;tten, h&auml;tten ihnen ihre Sendelizenz entzogen werden k&ouml;nnen. Jetzt gelten die Nachrichten als Propaganda und m&uuml;ssen die Sender ihre Finanzen offenlegen.<br>\nRussland hatte schon im Oktober gedroht, als die Anweisung zur Registrierung erfolgte, mit gleicher M&uuml;nze zur&uuml;ckzuschlagen. Bislang mussten sich in Russland NGOs, die Gelder vom Ausland erhalten als ausl&auml;ndische Agenten registrieren, nicht aber Medien. Das dient der Stigmatisierung, was auch in Washington der Zweck war, die russischen Medien offiziell als ausl&auml;ndische Agenten zu firmieren.<br>\nDass dies Moskau nicht einfach hinnimmt, ist angesichts der trotz Trump zunehmenden Spannungen zu erwarten gewesen. Seit gestern also k&ouml;nnen auch ausl&auml;ndische Sender in Russland als ausl&auml;ndische Agenten ausgewiesen werden. Betont wird auch in Russland, man wolle keine Zensur aus&uuml;ben, sondern das Gesetz erlege nur ausl&auml;ndischen Medien zus&auml;tzliche Pflichten auf, f&uuml;r russische Medien ver&auml;ndert sich nichts. So m&uuml;ssen sich Medien selbst als ausl&auml;ndische Agenten bezeichnen und ihre Finanzen aufdecken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Medien-als-auslaendische-Agenten-USA-und-Russland-im-Medienkrieg-3901608.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Falscher D&ouml;ner-Alarm<\/strong><br>\nWas war denn da los? In Windeseile hat sich das Ger&uuml;cht verbreitet, das Europaparlament wolle Zusatzstoffe im D&ouml;ner verbieten, und das Gericht k&ouml;nne bald ganz aus dem Verkehr gezogen werden. Alles Quatsch. &ldquo;Dem D&ouml;ner droht das Aus!&rdquo;, warnt &ldquo;Bl&ouml;d&rdquo;. &ldquo;Schon Ende 2018 k&ouml;nnten die Drehspie&szlig;e stillstehen&rdquo;, will SPON wissen. Schuld sollen die Sozis und die Gr&uuml;nen sein &ndash; wer sonst? Doch an der Geschichte ist nichts dran. Niemand will eine D&ouml;ner-Mauer bauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/falscher-doener-alarm\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-41358","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41358","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41358"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41358\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41360,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41358\/revisions\/41360"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41358"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41358"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}