{"id":4136,"date":"2009-08-19T09:19:28","date_gmt":"2009-08-19T07:19:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4136"},"modified":"2009-08-19T09:19:28","modified_gmt":"2009-08-19T07:19:28","slug":"hinweise-des-tages-957","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4136","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4136#h01\">Rechnete Bankenaufsicht bereits im Fr&uuml;hjahr mit Lehman-Pleite?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h02\">Commerzbank-Aufsichtsratschef: &bdquo;Vom Ausma&szlig; der Krise selbst &uuml;berrascht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h03\">Lucas Zeise &ndash; Wahrheit unerw&uuml;nscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h04\">Experten erwarten zweite Bankenkrise <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h05\">Das &bdquo;Industriepolitische Gesamtkonzept&ldquo; aus dem Hause zu Guttenberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h06\">ZEW-Konjunkturbarometer: B&ouml;rsenexperten zeigen mehr Optimismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h07\">EU-Kommission: Riester-Rente nicht EU-konform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h08\">Wenn der Postmann montags nicht klingelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h09\">Thomas Leif: Gesetzes-Outsourcing hat die Finanzkrise mitproduziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h10\">&Uuml;bersicht dar&uuml;ber, an welchen Gesetzen Kanzleien mitgeschrieben haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h11\">Johannes Kahrs und R&uuml;stungsindustrie <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h12\">Spanien als Vorreiter: Lohnsenkung und Aufhebung des K&uuml;ndigungsschutzes zur Krisenbek&auml;mpfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h13\">Obama frisiert Finanzplan seiner Mega-Reform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h14\">USA: Einkommensungleichheit gr&ouml;&szlig;er denn je<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h15\">Die Nixon-M&eacute;dici-Connection<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h16\">Angst erfasst Asiens B&ouml;rsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h17\">Kritische Anmerkungen unserer Leserinnen und Leser<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4136&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Rechnete Bankenaufsicht bereits im Fr&uuml;hjahr mit Lehman-Pleite?<\/strong><br>\nVon wegen Blitz aus heiterem Himmel: Bereits im M&auml;rz 2008 erkundigten sich nach Informationen von manager-magazin.de Bundesbank und Finanzaufsicht bei der Hypo Real Estate, wie viel Kapital die mittlerweile verstaatlichte Skandalbank im Falle einer Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers verlieren w&uuml;rde.\n<p>Die Verteidigungslinie von Jochen Sanio war klar. W&auml;hrend seiner Vernehmung im Untersuchungsausschuss des Bundestags zur Beinahepleite der Skandalbank Hypo Real Estate wiederholte der Chef der deutschen Bankenaufsicht immer wieder sein zentrales Argument: Die Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers sei nicht vorhersehbar gewesen, weder von seiner Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), noch von Axel Webers Bundesbank, die ebenfalls f&uuml;r Bankenaufsicht zust&auml;ndig ist.<\/p>\n<p>Bereits im M&auml;rz und dann noch einmal im August 2008 lie&szlig; die Bundesbank &ldquo;in enger Abstimmung mit der Bafin&rdquo; die Risikopositionen deutscher Gesch&auml;ftsbanken (darunter der HRE) gegen&uuml;ber US-Investmentbanken (darunter Lehman Brothers) abfragen. Auch die zum damaligen Zeitpunkt als gef&auml;hrdet geltende schweizerische UBS war Bestandteil der Abfrage.<br>\nDer als &ldquo;geheim&rdquo; gestempelte turnusm&auml;&szlig;ige Risikobericht der Bundesbank zur HRE vom 23. September 2008 weist auch das Ergebnis der zweiten Umfrage vom 22. August 2008 aus: Demnach wies die HRE gegen&uuml;ber den ausgew&auml;hlten US-Banken und der UBS ein so genanntes Netto-Exposure von 6,74 Milliarden Euro aus. Das w&auml;re die Summe, die die HRE theoretisch an Forderungen eingeb&uuml;&szlig;t h&auml;tte, wenn alle abgefragten US-Banken und die UBS zahlungsunf&auml;hig geworden w&auml;ren. Die wahren Kosten einer Bankenpleite liegen indes nicht im direkten Forderungsausfall, sondern im Vertrauensverlust beim Kreditgesch&auml;ft zwischen Banken, der der HRE schlie&szlig;lich auch zum Verh&auml;ngnis wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,643444,00.html\">manager-magazin<\/a><\/p>\n<p><strong>Siehe dazu auch die bei Spiegel Online dokumentierten schriftlichen Meldungen der BaFin an das BMF:<\/strong><br>\nVon Januar bis 15. September 2008, dem Tag der Lehman-Pleite, gab es so weit bekannt acht schriftliche Meldungen der BaFin an das BMF. Die Schreiben liegen dem Untersuchungsausschuss vor. SPIEGEL ONLINE dokumentiert sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,643571,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em>Nichts h&ouml;ren, nichts sehen, nichts sagen:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Commerzbank-Aufsichtsratschef: &bdquo;Vom Ausma&szlig; der Krise selbst &uuml;berrascht&ldquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber die negative Entwicklung bei der HRE und die ernsthaften Schwierigkeiten h&auml;tten die anderen Banken keine Erkenntnisse gehabt, sagte der fr&uuml;here Bankenpr&auml;sident Klaus-Peter M&uuml;ller am Dienstag vor dem HRE-Untersuchungsausschuss des Bundestags.\n<p>&ldquo;Die Ernsthaftigkeit der Lage bei der Bank war uns nicht bewusst&rdquo;, sagte M&uuml;ller, der auch Aufsichtsratschef der Commerzbank ist. Die HRE habe keine verl&auml;sslichen Zahlen vorgelegt und habe auch sp&auml;ter immer neue Erkenntnisse &uuml;ber einen noch h&ouml;heren Finanzbedarf pr&auml;sentiert. Die Ver&auml;rgerung dar&uuml;ber sei gro&szlig; gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,643484,00.html\">manager-magazin<br>\n<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Entweder ist der fr&uuml;here Chef des Bankenverbandes M&uuml;ller absolut unf&auml;hig, wenn er bis in den September hinein nichts von der Lage einer angeblich &bdquo;systemischen&ldquo; Bank wie der HRE gewusst haben will, oder diese Herrschaften sch&uuml;tzen sich nur noch gegenseitig davor, strafrechtlich zur Verantwortung gezogen zu werden, indem sie sich auf Nichtwissen berufen. Es ist doch v&ouml;llig weltfremd, davon auszugehen, dass der Chef des Bankenverbandes nichts von den im vorigen Beitrag erw&auml;hnten Risikoberichten der Bundesbank geh&ouml;rt haben sollte. Wie hei&szlig;t es doch immer: &bdquo;Das Kapital ist ein scheues Reh&ldquo;. Der oberste Vertreter der Kapitalverwalter muss nach seinen Aussagen wohl eher ein blindes Huhn gewesen sein, das noch nicht einmal gackern konnte. Er m&uuml;sste mindestens seinen Posten als Chef des Aufsichtsrats der Commerzbank sofort wegen erwiesener Unf&auml;higkeit abgeben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lucas Zeise &ndash; Wahrheit unerw&uuml;nscht<\/strong><br>\nDer Fall von Lehman Brothers war Folge der Finanzmarktkrise und keineswegs dessen Ursache.<br>\nBanker und Regierungsvertreter reden beispielsweise gern vom unverhofften, pl&ouml;tzlichen Happening der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers, die zu ganz au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Verwerfungen am Finanzmarkt gef&uuml;hrt habe. Wer so redet, hat ein Interesse daran, die tieferen Ursachen der Krise zu verschleiern.\n<p>Denn sonderbarerweise war die Erkenntnis oder zumindest die Ahnung weit verbreitet, dass es zu einem Crash im Finanzsystem kommen m&uuml;sse, gerade unter denen, die sich am Finanzmarkt tummelten. Aber sollten sie laut &ldquo;Feuer&rdquo; rufen und damit die Party, von der sie profitierten, vorschnell beenden? Nat&uuml;rlich nicht.<\/p>\n<p>Noch entschiedener wird die Realit&auml;t von jenen verdr&auml;ngt, die in Hierarchien weiter oben angesiedelt sind oder gar regulatorische Entscheidungsbefugnis haben. Sie haben die riesige Spekulationswelle verniedlicht, die erkennbare Instabilit&auml;t des weltweiten Finanzgeb&auml;udes geleugnet und die unglaublich hohe Profitabilit&auml;t des Finanzsektors f&uuml;r ein Zeichen von Gesundheit, nicht von unhaltbaren Zust&auml;nden gehalten.<\/p>\n<p>(&hellip;) Die &Ouml;konomen, Aufseher und Banker (hatten und haben) ein Interesse daran&hellip;, die Wahrheit nicht zu erkennen, oder, wo sich das nicht vermeiden l&auml;sst, sie zu verschweigen oder wenigstens zu verniedlichen.<\/p>\n<p>Leider hat sich in den beiden Jahren der Finanzkrise daran nichts ge&auml;ndert. Weder haben die Profiteure des Finanzsystems und ihre Regulatoren schuldbewusst den R&uuml;ckzug angetreten. Noch hat die Politik trotz gro&szlig;er Regulierungsrhetorik Schritte eingeleitet, um den Finanzsektor zu verkleinern oder auch nur zu b&auml;ndigen. Vielmehr gilt es als vornehmstes Ziel, die schwachen Banken wieder aufzup&auml;ppeln, damit sie endlich wieder Kredite vergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/aktien\/marktberichte\/:Kolumne-Lucas-Zeise-Wahrheit-unerw%FCnscht\/554758.html?p=2\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Entscheidend daf&uuml;r, dass die Wahrheit unter der Decke gehalten wurde, ja dass im Gegenteil das Finanzsystem von Bankern, Wissenschaftlern, Medien und der Politik als vorbildlich und effizient gelobt wurde ist, dass alle direkt oder indirekt davon bestens lebte. Der Finanzsektor hatte alle an seiner Leine. Das ist und bleibt das eigentliche &bdquo;systemische&ldquo; Risiko.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Experten erwarten zweite Bankenkrise<\/strong><br>\nGerade erholen sich die Geldinstitute, da droht eine neue Runde im &Uuml;berlebenskampf: Die Folgen der Firmeninsolvenzen belasten laut &Ouml;konomen nun mit voller Wucht Sparkassen und Volksbanken. &ldquo;Die Krise der Mittelst&auml;ndler, die sich bei Banken Kredite geliehen haben, schl&auml;gt jetzt vor allem auf die Sparkassen und Volksbanken durch&rdquo;, sagte Professor Rudolf Hickel vom Bremer Institut Arbeit und Wirtschaft.\n<p>Zuvor hatte bereits Bundesbank-Pr&auml;sident Axel Weber vor weiteren Problemen durch Kreditausf&auml;lle infolge von mehr Pleiten bei Firmen und Privatleuten gewarnt. Die deutschen Banken und Sparkassen seien noch nicht &uuml;ber den Berg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Neue-Kreditausf%E4lle-Experten-erwarten-zweite-Bankenkrise\/554940.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das &bdquo;Industriepolitische Gesamtkonzept&ldquo; aus dem Hause zu Guttenberg<\/strong><br>\nHier das komplette 52-Seiten-Papier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/static.rp-online.de\/layout\/fotos\/HBTGc7Y4.pdf\">Rheinische Post [PDF &ndash; 5.5 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es geht weiter mit dem Gerede von den &bdquo;Standortnachteilen&ldquo;. Das Unternehmenssteuerrecht wirke z.T. krisenversch&auml;rfend, hohe Abgaben und B&uuml;rokratiekosten sowie strenge Regulierungen belasteten die produzierende Wirtschaft. Gerade in Krisenzeiten stehe die Politik in der Pflicht, durchgreifende strukturelle Verbesserungen zur St&auml;rkung der deutschen Industrie in die Wege zu leiten, deshalb etwa eine Erh&ouml;hung der Freigrenze bei der Zinsschranke (zur Erleichterung kreditfinanzierter Investitionen f&uuml;r &bdquo;Heuschrecken&ldquo; WL) oder die K&uuml;rzung gewerbesteuerlicher Hinzurechnungen etwa von Miet-, Pachtzinsen, Leasingraten (&hellip;)<\/em><\/p>\n<p>Die Belastungen der Industrieunternehmen durch verschiedene energie- und umweltpolitische Instrumente geh&ouml;rten auf den Pr&uuml;fstand, deshalb etwa Pr&uuml;fung einer Energiesteuerbefreiung f&uuml;r Unternehmen, die dem EU-Emissionshandel unterliegen, Beibehaltung der Steuerbefreiung von Energieerzeugnissen und Strom f&uuml;r bestimmte Zwecke, Pr&uuml;fung einer m&ouml;glichen Freistellung der energieintensiven Industrie von der Versteigerungspflicht bei den CO2-Zertifikaten, Beseitigung von Investitionshemmnissen beim Neubau von Kraftwerken.<\/p>\n<p>Erleichterung f&uuml;r Kapitalbeteiligungen durch ein umfassendes Private Equity Gesetz, innovative Finanzierungsmodelle &ndash; insbesondere PPP durch privatwirtschaftliche Anreizmodelle, <\/p>\n<p>Durch weitere &bdquo;strukturelle Verbesserungen&ldquo; soll &bdquo;Deutschland seine Spitzenstellung als Exportweltmeister auch langfristig halten und ausbauen k&ouml;nnen&ldquo;, weiter also mit Kostenreduzierungen, moderaten Lohnsteigerungen, &bdquo;die Tarifpartner sind aufgerufen, weiter ihren Beitrag zur preislichen Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Industrie zu leisten&ldquo;.<\/p>\n<p>Bestimmte Steuerverg&uuml;nstigungen bei der Umsatz und Einkommenssteuer seien in Frage zu stellen. (Also Abschaffung von Ausnahmetatbest&auml;nden bei der Mehrwertsteuer.)<br>\nAbkoppelung der Pflegekosten von den Arbeitskosten. (Also Privatisierung der Pflegkosten.)<\/p>\n<p>Mindestl&ouml;hne schr&auml;nkten die notwendige Flexibilit&auml;t auf dem Arbeitsmarkt ein, verteuerten die Arbeit und gef&auml;hrdeten so Wettbewerbsf&auml;higkeit und sie erschwerten gering Qualifizierten den Einstieg in den Arbeitsmarkt. Zeitarbeit als Br&uuml;cke in regul&auml;re Besch&auml;ftigung. Flexibilisierung des Arbeitsmarktes m&uuml;sse weiter vorangetrieben werden. Usw. usf.<\/p>\n<p>Alles was hier niedergeschrieben wurde, folgt einer schlichten Unternehmenslogik. Mit den alten Parolen (die Steuern sind zu hoch und zu kompliziert, die Sozialleistungen zu &uuml;ppig, die Pflege zu teuer, die B&uuml;rokratie lege alles lahm) werden Unternehmerdenken und Unternehmerpolitik auf die gesamte Volkswirtschaft, ja auf die gesamte Gesellschaft &uuml;bertragen. <\/p>\n<p>St&auml;rkung der Binnennachfrage, Abbau der Ungleichgewichte in der Leistungsbilanz: Fehlanzeige, nichts von einer aktiven Besch&auml;ftigungspolitik. Krise, Rezession, Konjunktur &ndash; solche Begriffe tauchen in dem Papier nicht auf. Statt dessen weiter mit Lohn-, Umwelt- und Steuerdumping zur Verbesserung der Wettbewerbsf&auml;higkeit. <\/p>\n<p>Das Papier legt alle Ladenh&uuml;ter wieder auf, die vor der Krise auf der Agenda waren, gerade so als h&auml;tte diese Politik nicht geradewegs in die Katastrophe gef&uuml;hrt. Die wirtschaftspolitischen Wendeh&auml;lse haben sich schon wieder zur&uuml;ckgewendet. Die alten Forderungen werden wieder aufgew&auml;rmt.<\/p>\n<p>Nun will ja niemand f&uuml;r dieses &bdquo;Industriepolitische Gesamtkonzept&ldquo; verantwortlich sein, schon gar nicht Wirtschaftsminister zu Guttenberg. Es sei ein reines Beamtenpapier und kein politisches Papier. Aber kaum ein Beamter schreibt etwas auf, von dem er nicht erwartet, dass es der politischen Leitung, also dem Minister missf&auml;llt. Das Papier atmet nicht nur den Geist des Wirtschaftsministeriums, sondern es entspricht den Erwartungen des Ministers.<\/p>\n<p>Das Konzept ist die Blaupause f&uuml;r die k&uuml;nftige Wirtschaftspolitik einer schwarz-gelben Regierung, da mache man sich nichts vor. Auch wenn man es vor den Wahlen schnell wieder unter die Decke kehren m&ouml;chte. <\/p>\n<p>Leider hat die S&uuml;ddeutsche Zeitung, die das Papier nat&uuml;rlich in vielen Punkten &bdquo;gar nicht so schlecht&ldquo; findet, nicht ganz unrecht, wenn sie schreibt: Einiges davon hat die gro&szlig;e Koalition bereits umgesetzt, einige Kernaussagen stimmen sogar vollst&auml;ndig <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/51\/484486\/text\/\">mit dem SPD-Repertoire &uuml;berein<\/a>.<\/p>\n<p><em>Siehe zu Guttenberg auch: <\/em><\/p>\n<p>Guttenberg, der &bdquo;Junge F&uuml;hrer&ldquo; &ndash; die Atlantik-Br&uuml;cke und ihr Young-Leaders-Programm<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeitgeist-online.de\/special27.html\">zeitgeist<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>ZEW-Konjunkturbarometer: B&ouml;rsenexperten zeigen mehr Optimismus <\/strong><br>\nDie mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im August stark verbessert: Der ZEW-Index sprang von 39,5 auf 56,1 Punkte hoch<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1886711&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es gibt wohl keinen l&auml;cherlicheren Indikator als den ZEW-Konjunkturbarometer, der sich auf die Stimmung von 350 B&ouml;rsianern st&uuml;tzt, die im letzten halben Jahr im Gegensatz zur Realwirtschaft eine sch&ouml;ne B&ouml;rsenrally erleben durften und nat&uuml;rlich auf mehr hoffen. Man fragt sich, warum die Medien diese Selbstbespiegelung der B&ouml;rse mitmachen &ndash; dass die B&ouml;rsianer gerne wissen m&ouml;chten, was die Kollegen denken, ist verst&auml;ndlich, st&auml;rkt doch aber den verbreiteten Herdentrieb dieser Berufsgruppe.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU-Kommission: Riester-Rente nicht EU-konform<\/strong><br>\nDie Riester-Rente basiert auf dem Prinzip der &ldquo;nachgelagerten Besteuerung&rdquo;. Das hei&szlig;t: Der Versicherte kann beim Finanzamt seine Beitr&auml;ge steuermindernd geltend machen. Daf&uuml;r schl&auml;gt der Fiskus bei der Auszahlung der Rente zu. Das k&ouml;nnen die Finanz&auml;mter nicht, wenn die Riester-Rentner ihre Steuern im Ausland zahlen. Deshalb enth&auml;lt das deutsche Gesetz die Bestimmungen, die mit EU-Recht kollidieren, weil sie der Idee der Freiz&uuml;gigkeit widersprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/1885401_Riester-Rente-Ausweg-gesucht.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wenn der Postmann montags nicht klingelt<\/strong><br>\nService, ein l&auml;stiges Randgesch&auml;ft: Die Kunden der Post beschweren sich &uuml;ber eingeschr&auml;nkte Leistungen. Jetzt gibt der Konzern zu: Ja, bei der Zustellung werde gespart.<br>\nLange hatten sich Kunden beklagt, jetzt gibt die Deutsche Post zu, der Service habe sich verschlechtert. &ldquo;Es geht darum, die Produktionskapazit&auml;t dem Briefaufkommen anzupassen&rdquo;, sagte eine Sprecherin der Berliner Zeitung. Dieses sinke im Juli und August auf etwa 80 Prozent des Jahresniveaus. Das Unternehmen habe deshalb eine Reihe von Leistungseinschr&auml;nkungen getroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/87\/484522\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Thomas Leif: Gesetzes-Outsourcing hat die Finanzkrise mitproduziert<\/strong><br>\n(&hellip;) im Finanzministerium, da haben Vertreter des Bundesverbandes der deutschen Banken direkt mitgewirkt an den Gesetzen zur Regulierung der Hedge-Fonds. Sie haben das erreicht, was Finanzminister Steinbr&uuml;ck sp&auml;ter beklagt hat: Die hochriskanten Gesch&auml;ftsmodelle der Banken blieben unangetastet, von notwendigen Kontrollen blieben nur noch Spurenelemente. Zugespitzt: Die mangelnde Kontrolle, die uns die Finanzkrise beschert hat, wurde von Lobbyisten und deren F&uuml;llfederhaltern in den Anwaltskanzleien gezielt und mit Vorsatz mitproduziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendzeitung.de\/politik\/126371\">Abendzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Uuml;bersicht dar&uuml;ber, an welchen Gesetzen Kanzleien mitgeschrieben haben<\/strong><br>\nInsgesamt hat die Bundesregierung in der 16. Wahlperiode bei 17 Gesetz- und Verordnungsentw&uuml;rfen zu ihrer Unterst&uuml;tzung vertraglich vereinbarte Beratungsleistungen in Anspruch genommen. Hierf&uuml;r wurden unter Ber&uuml;cksichtigung der genannten Einschr&auml;nkungen die im Folgenden genannten Honorare gezahlt.\n<p>Siehe die Tabelle in <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/121\/1612182.pdf\">Bundestags-Drucksache [PDF &ndash; 579 KB]<\/a> 16\/12182 S. 19<\/p>\n<p>(Der Hinweis stammt von <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2009\/08\/ministerien-mussen-gesetze-selber-schreiben\/\">LobbyControl<\/a>) <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Johannes Kahrs und R&uuml;stungsindustrie <\/strong><br>\n&Uuml;ber die N&auml;he des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs zur R&uuml;stungslobby berichteten wir bereits. Wie das NDR-Magazin &bdquo;Das Forum Streitkr&auml;fte und Strategien&ldquo; im Juli berichtete, hat Kahrs ma&szlig;geblich daran mitgewirkt, dass die Bundeswehr in Afghanistan nur zweitklassige Aufkl&auml;rungsdrohnen bekommt. Der Bericht zitiert Experten, nach denen Kahrs massiv f&uuml;r die ausgew&auml;hlten Drohnen eingetreten sei, die in Deutschland vom R&uuml;stungsunternehmen Rheinmetall vertrieben werden. Rheinmetall spendete dem Hamburger SPD-Unterbezirk, welchem Kahrs vorsteht in den vergangenen Jahren f&uuml;nfstellige Summen. Die FAZ berichtete im April &uuml;ber Kahrs und sein Hamburger SPD-Netzwerk &ndash; sowie den Vorwurf, dass er im Haushaltsausschuss manche Projekte so lange blockiere, bis er erreicht habe, dass bestimmte Firmen an ihnen beteiligt w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2009\/08\/nachtrag-zu-johannes-kahrs-und-rustungsindustrie\/\">LobbyControl<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> So sind sie halt, die rechten &bdquo;Seeheimer&ldquo; in der SPD: Reine Lobbyisten eben, die ihr Abgeordnetenmandat nur als Sprungbrett nutzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Spanien als Vorreiter: Lohnsenkung und Aufhebung des K&uuml;ndigungsschutzes zur Krisenbek&auml;mpfung<\/strong><br>\nEs war schon vor Jahren nicht schwer vorherzusagen, dass in Spanien die Immobilienblase platzen wird. Da auch die sozialistische Regierung nicht gegensteuerte, trifft die Finanz- und Wirtschaftskrise das Land besonders heftig wegen der allgemein miesen Rahmendaten. Es steht als Beispiel, wie eine neoliberale Deregulierung in vielen Jahren daf&uuml;r gesorgt hat, dass sie besondert hart trifft. Doch die Arbeitgeber nutzen sie nun zum Generalangriff auf verbliebene Rechte, statt nach eigenen Verantwortlichkeiten zu suchen. Sie setzen dabei auf Konfrontation, fordern eine Lohnsenkung, die Aufhebung des K&uuml;ndigungsschutzes und geringere Abfindungen. Das klingt zwar spanisch, doch die Vorstellungen geistern auch in Deutschland durch viele K&ouml;pfe und sp&auml;testens nach der Wahl wird derlei auch hier vorangetrieben, was von Freiburg bis Flensburg in Hinterzimmern diskutiert wird und derzeit nur manchmal und leise die &Ouml;ffentlichkeit erreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30943\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Obama frisiert Finanzplan seiner Mega-Reform<\/strong><br>\nDie B&uuml;rger z&uuml;rnen ihrem Pr&auml;sidenten: Der oberste Gesundheitsreformer der USA, Barack Obama, trifft auf Widerstand im Kongress und Wut auf der Stra&szlig;e. Im Kampf f&uuml;r sein Projekt hat er sich in einem Netz kleinerer und gr&ouml;&szlig;erer Unwahrheiten verfangen &ndash; und spielt so seinen Gegnern in die H&auml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,643418,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Roger Strassburg:<\/strong> Gabor Steingart ist offenbar wieder in den USA. Jedenfalls hat er jetzt wieder die M&ouml;glichkeit, &uuml;ber die USA zu schwadronieren, wie er es letzes Jahr getan hat. Im folgenden Artikel hat er sich der Denkweise der Republikaner angeschlossen und erz&auml;hlt flei&szlig;ig weiter, wie Obamas Gesundheitsreform zu Engp&auml;ssen und Rationierung von Gesundheitsversorgung f&uuml;hren werde. Dazu erz&auml;hlt er, dass es keine Mehrheit mehr f&uuml;r die Reformen gebe, obwohl nach wie vor etwa 70 Prozent der Bev&ouml;lkerung diese bef&uuml;rworten. Die Wut auf der Stra&szlig;e, von der Steingart berichtet, ist in der Tat die von Gegnern organisierte St&ouml;rung vieler B&uuml;rgerversammlungen und nicht der Volksaufstand, den Steingart suggeriert. Gabor-typisch &ndash; die Tatsachen so beschreiben, wie sie in sein Weltbild passen.<\/em><\/p>\n<p>Das hei&szlig;t nicht, dass wesentliche Punkte des Reformvorhabens nicht gef&auml;hrdet sind. Leider gibt es bei den Demokraten &ndash; und Obama selbst &ndash; zu viel Nachsicht f&uuml;r die Republikaner. Offenbar haben Obama und einige Demokraten nicht kapiert, dass es auf diesem Feld keine Schnittmenge mit den Republikanern gibt. Die Republikaner wollen keine Gesundheitsreform, sie wollen erst recht keine staatliche Krankenversicherung, und am allerwenigsten wollen sie, dass Obama erfolgreich ist. Ein Kompromiss mit den Republikanern kann nur dann zustande kommen, wenn Obama dabei alles aufgibt, was die Reform erfolgreich machen k&ouml;nnte. Obama und die sogenannten &ldquo;moderaten&rdquo; Demokraten sollten endlich ihr Harmoniestreben aufgeben. Mit seinem Versuch, die Republikaner mit ins Boot zu holen, spielt Obama tats&auml;chlich in die H&auml;nde seiner Gegner.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>USA: Einkommensungleichheit gr&ouml;&szlig;er denn je<\/strong><br>\nDie Zeit der Bush-Regierung hat zwar durch Kriege und Steuersenkungen zu einer hohen Staatsverschuldung gef&uuml;hrt, die US-Pr&auml;sident Obama zur Bek&auml;mpfung der Wirtschaftskrise noch weiter hochf&auml;hrt, aber f&uuml;r die Reichen und Superreichen der USA waren es goldene Zeiten. Kein Wunder, dass nun Republikaner mobil machen gegen die Gesundheitsreform, die nicht nur ein St&uuml;ck Sozialstaat wieder einf&uuml;hrt, sondern auch eine etwas gr&ouml;&szlig;ere Umverteilung des Reichtums durch eine Reichensteuer beinhaltet. Die reichsten 10-Prozent haben nach den letzten Zahlen aus dem Jahr 2007 einen h&ouml;heren Anteil am Gesamteinkommen erreicht, als dies in den letzten 100 Jahren der Fall war, wie der &Ouml;konom Emanuel Saez von der University of California-Berkeley auf der Grundlage von Steuerdaten f&uuml;r einen Bericht (1) ausgerechnet hat. Die Steuerzahlen reichen bis 1917 zur&uuml;ck. Die Einkommensungleichheit ist auch gr&ouml;&szlig;er geworden als w&auml;hrend der &ldquo;Roaring Twenties&rdquo; vor Beginn der Wirtschaftskrise. Die reichsten 10 Prozent der Amerikaner erzielen nun mit 49,7 Prozent fast die H&auml;lfte des Gesamteinkommens. In den 70er Jahren lag der Anteil erst bei 33 Prozent: &ldquo;Nach Jahrzehnten der Stabilit&auml;t in der Nachkriegszeit, ist der Anteil der obersten 10 Prozent dramatisch w&auml;hrend der letzten 25 Jahre angestiegen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=30934&amp;mode=print\">Telepolis<\/a>\n<p><em>Dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Dieter Wermuth: Einkommensverteilung in den USA : wie in der dritten Welt<\/strong><br>\nWarum wird die Einkommensverteilung seit einigen Jahren in den reicheren L&auml;ndern immer ungleichm&auml;&szlig;iger? Und warum wird das im gro&szlig;en Ganzen einfach so hingenommen? Die linken Parteien, die die Situation korrigieren k&ouml;nnten, verlieren in Europa st&auml;ndig an Boden und haben sich offenbar damit abgefunden, dass sich mit dem Thema heutzutage kein Blumentopf mehr gewinnen l&auml;sst. Hinweise aus den USA, weshalb dies so ist, liefert der New Yorker Soziologe Dalton Conley in seinem neusten Buch, das ich gerade lese.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/08\/18\/einkommensverteilung-in-den-usa-wie-in-der-dritten-welt_960\/print\">Zeit herdentrieb<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Nixon-M&eacute;dici-Connection<\/strong><br>\nDie Dokumente, die am Sonntag in den USA ver&ouml;ffentlicht wurden, haben es in sich. Demnach waren die USA unter Pr&auml;sident Richard Nixon (1969&ndash;1974) nicht nur direkt am Putsch gegen den chilenischen Pr&auml;sidenten Salvador Allende am 11. September 1973 beteiligt. Sie warben zudem offenbar bei anderen lateinamerikanischen Staaten, mindestens jedoch bei der brasilianischen Milit&auml;rjunta, um Unterst&uuml;tzung hierf&uuml;r. Dieses geht aus einem &raquo;geheimen Gespr&auml;chsprotokoll&laquo; hervor, das nun zur Ver&ouml;ffentlichung freigegeben und vom an der George-Washington-Universit&auml;t ans&auml;ssigen &raquo;Nationale Sicherheitsarchiv&laquo; vorgestellt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/08-19\/039.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Brazil Conspired with U.S. to Overthrow Allende<\/strong><br>\nDeclassified U.S. Documents Show Richard Nixon and Brazilian President Emilio M&eacute;dici Discussed Coordinated Intervention in Chile, Cuba, and other Latin American nations &ldquo;to prevent new Allendes and Castros&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gwu.edu\/~nsarchiv\/NSAEBB\/NSAEBB282\/index.htm\">National Security Archive<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Angst erfasst Asiens B&ouml;rsen<\/strong><br>\nFrische Zweifel an einer raschen Erholung der Weltwirtschaft haben am Montag die B&ouml;rsen in Asien ins Minus gedr&uuml;ckt. Selbst die Nachricht, dass Japan die Rezession &uuml;berwunden hat, stoppte den Trend nicht. Am st&auml;rksten fiel der Einbruch in China aus: Der Leitindex in Shanghai fiel um fast sechs Prozent. Der indische Sensex sowie der s&uuml;dkoreanische Kospi rutschten um jeweils rund drei Prozent ab. Auch W&auml;hrungen verloren, allen voran der s&uuml;dkoreanische Won und die indische Rupie. Die Aktienm&auml;rkte in L&auml;ndern wie China und Indien sind in den vergangenen Monaten nach oben geschnellt &ndash; aus Sicht von Skeptikern, ohne dass dies durch Fundamentaldaten gerechtfertigt w&auml;re. Die Verluste zeigen, wie schwach das Vertrauen vieler Investoren immer noch ist. Hinzu kamen Daten aus China: Dort sind die ausl&auml;ndischen Investitionen im Juli binnen Jahresfrist um 35,7 Prozent auf 5,36 Mrd. $ gesunken, teilte das chinesische Handelsministerium in Peking am Montag mit. Der R&uuml;ckgang im zehnten Monat in Folge war deutlich gr&ouml;&szlig;er als im Juni (6,8 Prozent). Er verdeutlicht die Zur&uuml;ckhaltung international aktiver Unternehmen, in der Krise neue Investitionen zu t&auml;tigen. Von Januar bis Juli investierten die Ausl&auml;nder im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 20,3 Prozent weniger Geld. Die Rally mit einem Plus von &uuml;ber 90 Prozent in diesem Jahr ging unter anderem auf eine drastisch erh&ouml;hte Kreditvergabe durch die Banken zur&uuml;ck, die in der ersten Jahresh&auml;lfte 7370 Mrd. Renminbi (760 Mrd. Euro) an neuen Darlehen ausgereicht hatten &ndash; drei Mal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Die Staatsf&uuml;hrung stemmt sich nun gegen die Geldflut und drohende Blasen und hat die Banken wieder an die kurze Leine genommen. Im Juli ging die Kreditvergabe im Vergleich zum Vormonat um rund 77 Prozent zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/aktien\/marktberichte\/:Konjunkturskepsis-Angst-erfasst-Asiens-B%F6rsen\/554519.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Gleichzeitig sanken im vergangenen Monat die Exporte, und die Industrieproduktion wuchs langsamer als erwartet. Auch darf man nicht &uuml;bersehen, dass zwischen dem B&ouml;rsenboom und dem bekannten riesigen Konjunkturpaket ein Zusammenhang besteht. Die Regierung bef&uuml;rchtet, dass ein Teil des frischen Geldes nicht in die Realwirtschaft, sondern in die wieder boomenden Aktien- und Immobilienm&auml;rkte geflossen ist und sich hier neue Blasen bilden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kritische Anmerkungen unserer Leserinnen und Leser:<\/strong>\n<ul>\n<li><a href=\"?p=4135#h07\"><strong>Anlageberatung: Volle Konzentration auf den Kunden<\/strong><\/a><br>\nA.G. meint: &bdquo;Anmerkung MB: Die Finanzdienstleister und Versicherungen bekommen unsere Steuergelder ja schon in Form von &bdquo;staatlichen Zulagen&ldquo; etwa bei der Riester-Rente verabreicht. Jetzt sollen auch noch Honorarberater gef&ouml;rdert werden, damit die Ums&auml;tze der Versicherungen nicht zusammenbrechen. Was kommt da noch auf uns zu?!?&ldquo;\n<p>Die Missst&auml;nde im Retailmarkt f&uuml;r Finanzdienstleistungen wurzeln vor allem darin, dass das gesamte Gesch&auml;ft &uuml;ber provisionsfinanzierte Vermittlung l&auml;uft und eine kunden- und produktgerechte Beratung dabei auf der Strecke bleibt. Eine Honorarberatung ist dazu der Gegenentwurf und verfolgt das Ziel, die Berater ausschlie&szlig;lich auf die Interessen der Beratenen zu verpflichten &ndash; wie es bei Rechtsanw&auml;lten oder Steuerberatern auch der Fall ist. <\/p>\n<p>Leider ist es so, dass die Anbieter- und Vermittlerbranche es &uuml;ber Jahrzehnte geschafft hat, den Eindruck zu vermitteln, die Beratung bei Finanzdienstleistungen sei kostenlos zu bekommen. Von daher haben wir die paradoxe Situation, dass das Gros der Kreditnehmer und Anleger bislang nicht bereit ist, f&uuml;r eine gute Beratung ein Honorar zu zahlen &ndash; aber hintenherum &uuml;ber die Provisionen einen ungleich h&ouml;heren Preis f&uuml;r eine mehr oder weniger schlechte Beratung (oder schlichte &Uuml;berredung) zahlt.<br>\nEine Folge davon wiederum ist, dass es nur wenige Honorarberater gibt und diese sich dann auf die betuchteren Kunden konzentrieren. <\/p>\n<p>Wenn angesichts dieser unbefriedigenden Situation von staatlicher Seite etwas zur St&auml;rkung und Verbreitung der Honorarberatung unternommen wird, dann ist das grunds&auml;tzlich zu begr&uuml;&szlig;en &ndash; und keineswegs eine Handreichung f&uuml;r die Versicherungen, wie MB meint. <\/p>\n<p>Die Herausforderung ist dann, dass tats&auml;chliche die reine (&bdquo;echte&ldquo;) Honorarberatung gest&auml;rkt wird und nicht hybride Formen, bei denen Vermittler zwischen Honorar und Provision wechseln<br>\nk&ouml;nnen.\n<\/p><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h09\"><strong>Call-Center geraten in die Klemme<\/strong><\/a><br>\nP.K. meint: Der Handelsblatt-Artikel weist zutreffend darauf hin, dass Arvato auch Call-Center der Deutschen Telekom AG kauft. Diese Gesch&auml;fte haben eine Komponente, die das Handelsblatt nicht erw&auml;hnt. Denn in den Call-Centern der Telekom werden auch Beamte eingesetzt, die die Deutsche Telekom AG von der ehemaligen Bundespost &uuml;bernommen hat und deren Beamtenstatus unver&auml;ndert besteht. Die Telekom plant massiven Stellenabbau. Zielgruppe des Personalabbaus sind auch die ehemaligen Post-Beamten.\n<p>Seit l&auml;ngerer Zeit vertrete ich eine Reihe dieser Beamten. Diese werden zwar durch das verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig strenge Beamtenrecht vor Eingriffen in ihren Status gesch&uuml;tzt. Die Telekom versucht jedoch, diesen Schutz durch verschiedene Ma&szlig;nahmen immer weiter auszuh&ouml;hlen. Im vergangenen Jahr gab es z.B. eine bundesweite Aktion, bei der Beamte unterschiedlichster Aufgabenbereiche und Fachrichtungen zu einer Tochtergesellschaft der Telekom AG, n&auml;mlich der VCS GmbH zugewiesen wurden. Die VCS GmbH betreibt ebenfalls Call-Center. Die Beamten wurden und werden (mitunter v&ouml;llig ausbildungs- laufbahn- und fachfremd) teilweise bis heute in diesen Call-Centern eingesetzt.<\/p>\n<p>Die Telekom verkauft schrittweise auch diese VCS-Call-Center. Hauptinteressent und Hauptk&auml;ufer ist Arvato. Was mit den Beamten geschieht, wenn die einzelnen Call-Center an Arvato gehen, ist mir nicht bekannt. Ich habe insoweit keine Mandate und keine sonstigen Informationen. Ich habe allerdings den Eindruck, dass im Hintergrund der gezielte Versuch eine Rolle spielt, das Beamtenrecht dahingehend auszuh&ouml;hlen, dass hier schrittweise die rechtliche M&ouml;glichkeit geschaffen werden soll, Beamte in privatwirtschaftlichen Organisationsformen einzusetzen, um &ouml;ffentliche Aufgaben mit dem vorhandenen Personal auf private Tr&auml;ger verlagern zu k&ouml;nnen. Dazu passt die Bemerkung von Herrn Pascheit &ldquo;Wir sollten nicht aus den Augen verlieren, wo Arvato sein zuk&uuml;nftiges Hauptgesch&auml;ft sieht, in der Teilauslagerung des &Ouml;ffentlichen Dienstes&ldquo;.<\/p>\n<p>Einen handfesten Beweis habe ich nicht, aber nach meinem Eindruck sind die unter dem Dach der Telekom AG verbliebenen Beamten die Versuchsm&auml;use f&uuml;r eine rechtliche Absicherung dieses Privatisierungsinteresses. D.h. &uuml;ber die Zuweisung zu den Call-Centern werden die rechtlichen Instrumente erprobt, um Privatisierung des &ouml;ffentlichen Dienstes insgesamt voranzutreiben.<\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Wie die Bertelsmann-Tochter f&uuml;r die Telekom Arbeitspl&auml;tze vernichtet<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2009\/ausgabe_06_07\/gewerkschaft\/gewerkschaft_1\/seite_8\/A0\">ver.di Publik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a href=\"?p=4134\"><strong>IAB: Kurzarbeit kostet Betriebe rund 5 Milliarden Euro &ndash; Wie viel kostet sie die Arbeitnehmer?<\/strong><\/a><br>\nP.S. meint: Ein weiteres Problem, welches durch die durch Kurzarbeit f&uuml;r die Agentur entstandenen Kosten verursacht, zeichnet sich ab. Die von politischer Seite laut proklamierte berufliche Fortbildung (&bdquo;Qualifizierungsoffensive&ldquo;) via Bildungsgutschein wurde gleichzeitig massiv zur&uuml;ckgefahren (zumindest in BW). Im Bereich ALG II werden keine Bildungsgutscheine mehr ausgegeben, mangels Geld. Auch im ALG I Bereich werden F&ouml;rderungen massiv gek&uuml;rzt. Nach unseren Informationen von Agenturmitarbeiter des Agenturbezirkes Tauberbischofsheim werden dort in den n&auml;chsten 6 Wochen keine F&ouml;rderungszusagen f&uuml;r berufliche Fortbildung via Bildungsgutscheine mehr gemacht. In 6 Wochen ist die BT-Wahl.<br>\nKurzum, die ganze Kurzarbeitsf&ouml;rderung war der helle Wahnsinn (so auch Mitarbeiter der Agenturen). Man h&auml;tte verst&auml;rkt in den Bereich WeGebAU (Weiterbildung beruflich Besch&auml;ftigter) gehen sollen und hier&uuml;ber die Arbeitspl&auml;tze retten k&ouml;nnen, mit dem Vorteil der besseren Qualifizierung der Mitarbeiter. Die Verl&auml;ngerung der Finanzierung von Kurzarbeit war doch eh nur reiner Populismus. Welches Unternehmen h&auml;lt, gef&ouml;rdert oder nicht, 2 Jahre in der Kurzarbeitsituation durch? Welches Unternehmen will das &uuml;berhaupt? Eher wird massenhaft entlassen, was unter Mitnahme der Gelder der Agentur jetzt auch geschehen wird.\n<p>Die Leidtragenden sind die neuen Arbeitslosen und vor allem das sp&auml;testens im Herbst massiv anwachsende Heer der ALG II-Bezieher, die &uuml;brigens mehrheitlich aus dem sog. b&uuml;rgerlichen Mittelstand kommen. Gerade f&uuml;r diese Menschen ist auch in Zukunft kein Geld f&uuml;r Bildung da.<\/p>\n<p>Die Rechnung erhalten die dann noch arbeitenden Menschen. Nach der Wahl werden die Beitr&auml;ge zur Arbeitslosenversicherung massiv erh&ouml;ht, egal von welcher Regierung.<\/p>\n<p>Und E.H schreibt: Die Mitteilung, dass &ldquo;Kurzarbeit die Betriebe rd. 5 Mrd. &euro; kostet&rdquo;, l&auml;sst mir keine Ruhe (NDS vom 18.08.). Diese Behauptung kann doch nur dann stimmen, wenn man von einem Status quo ausgeht, also von der Festschreibung der Auftragslage, wie sie vor der Krise vorlag.<\/p>\n<p>Der Auftragseingang ist aber massiv zur&uuml;ckgegangen; aus diesem Grund wurde schlie&szlig;lich Kurzarbeit eingef&uuml;hrt. Wieso bildet man nicht die Wirklichkeit ab und erfindet daf&uuml;r lieber eine neue Welt?<\/p>\n<p>In Wirklichkeit hat sich doch das wirtschaftliche Umfeld ge&auml;ndert &ndash; und das muss in einem mathematischen Modell ber&uuml;cksichtigt werden, wenn das Ergebnis stimmen soll.<\/p>\n<p>Die Unternehmer haben keine &ndash; k&uuml;nstlich berechneten &ndash; Zusatzkosten, sondern zus&auml;tzliche Aufwendungen, die durch den Auftragsschwund hervorgerufen werden, und diese Aufwendungen sind ganz einfach durch die langsame Anpassung der Fixkosten bedingt. Die Unternehmen haben aus der Kurzarbeit &uuml;berhaupt keine (neuen) Kosten zu verzeichnen. Nur mikro&ouml;konomisch Beschr&auml;nkte k&ouml;nnen so etwas ausrechnen.<\/p>\n<p>Demgegen&uuml;ber haben &ndash; wie Sie zu Recht bemerken &ndash; die Arbeitnehmer geringere Einnahmen zu verkraften. Eigentlich h&auml;tte ein Mikro&ouml;konom schreiben k&ouml;nnen, dass nach seiner Berechnung die Unternehmer etwa 3 Mrd. weniger L&ouml;hne auszahlen m&uuml;ssen &ndash; bedingt durch die Kurzarbeit.<\/p>\n<p>Somit h&auml;tte &ndash; nach dieser Logik &ndash; die Kurzarbeit die Betriebe um rd. 3 Mrd. &euro; entlastet. Was nun? 5 Mrd. &euro; Kosten oder 3 Mrd. &euro; Einsparung (wom&ouml;glich Gewinn). Sch&ouml;n, dass die Wirklichkeit viel komplexer ist.\n<\/p><\/li>\n<li><a href=\"?p=4135#h11%20\"><strong>Kassen rufen &Auml;rzte zur M&auml;&szlig;igung auf<\/strong><\/a><br>\nA.V. schreibt: Der Kommentar vom MR enth&auml;lt einen Denkfehler. MR hat geschrieben:\n<blockquote><p><em>(&hellip;) Knapp 3\/4 der Praxiseinnahmen stammen von Kassenpatienten &ndash; von wegen, &Auml;rzte verdienen dabei nichts (&hellip;) Das hei&szlig;t, dass der &ldquo;Kassenseite&rdquo; auch 3\/4 des &Uuml;berschusses eine Praxis zugeordnet werden muss. (&hellip;)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Schlussfolgerung stimmt so nicht, da der &Uuml;berschuss, die gleiche Therapie vorausgesetzt, bei Privatpatienten wegen der h&ouml;heren Verrechnungss&auml;tze erheblich gr&ouml;&szlig;er ist als bei Kassenpatienten. Schon das Ausstellen eines Privatrezeptes wird &Auml;rzten meines Wissens besser verg&uuml;tet als das eines Kassenrezeptes.<\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4136#h01\">Rechnete Bankenaufsicht bereits im Fr&uuml;hjahr mit Lehman-Pleite?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h02\">Commerzbank-Aufsichtsratschef: &bdquo;Vom Ausma&szlig; der Krise selbst &uuml;berrascht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h03\">Lucas Zeise &ndash; Wahrheit unerw&uuml;nscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h04\">Experten erwarten zweite Bankenkrise <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h05\">Das &bdquo;Industriepolitische Gesamtkonzept&ldquo; aus dem Hause zu Guttenberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h06\">ZEW-Konjunkturbarometer: B&ouml;rsenexperten zeigen mehr Optimismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4136#h07\">EU-Kommission: Riester-Rente nicht EU-konform<\/a><\/li>\n<li><a<\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4136\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4136","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4136","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4136"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4136\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4136"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4136"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4136"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}