{"id":41361,"date":"2017-12-01T09:49:00","date_gmt":"2017-12-01T08:49:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41361"},"modified":"2019-07-08T10:20:45","modified_gmt":"2019-07-08T08:20:45","slug":"der-tod-kommt-aus-amerika-nachtrag-nr-2-zum-einsatz-von-uran-munition-und-zu-den-folgen-im-irak","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41361","title":{"rendered":"\u201eDer Tod kommt aus Amerika\u201c &#8211; Nachtrag Nr. 2 zum Einsatz von Uran-Munition und zu den Folgen im Irak."},"content":{"rendered":"<p>Am 13. M&auml;rz 2015 haben die NachDenkSeiten einen Beitrag mit dem Titel &lsquo;&bdquo;Der Tod kommt aus Amerika&ldquo; und die Best&auml;tigung durch den Chef von STRATFOR&lsquo; ver&ouml;ffentlicht. Dieser Artikel wurde von meinem damaligen Mitherausgeber heftig kritisiert. Das Buchprojekt mit dem Arbeitstitel &bdquo;Der Tod kommt aus Amerika&ldquo; habe ich deshalb endg&uuml;ltig aufgegeben. Sachlich berechtigt war dieser Verzicht nicht. Denn die Folgen der Nutzung von &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41095\">Bomben und Granaten aus abgereichertem Uran<\/a>&ldquo; best&auml;tigen &ndash; wie anderes auch &ndash; den Arbeitstitel. Heute bringen wir einen weiteren Nachtrag zu diesem Thema. Wiederum von Klaus-Dieter Kolenda. Er weist auf eine wichtige, wenn auch &auml;ltere Rede des im letzten Nachtrag schon erw&auml;hnten Professor G&uuml;nther hin. Ein Dokument des Schreckens. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8826\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-41361-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171201_Der_Tod_kommt_aus_Amerika_Nachtrag_Nr_2_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171201_Der_Tod_kommt_aus_Amerika_Nachtrag_Nr_2_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171201_Der_Tod_kommt_aus_Amerika_Nachtrag_Nr_2_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171201_Der_Tod_kommt_aus_Amerika_Nachtrag_Nr_2_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=41361-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171201_Der_Tod_kommt_aus_Amerika_Nachtrag_Nr_2_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"171201_Der_Tod_kommt_aus_Amerika_Nachtrag_Nr_2_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Wir bringen den dritten Beitrag zu diesem Thema auch deshalb, weil bei all den Debatten um Irak und den Balkan und um Fl&uuml;chtlinge die m&ouml;rderische Folge unserer Kriege nur unwesentlich beachtet wird. Typisch daf&uuml;r war, wie vor wenigen Tagen im Deutschen Bundestag sozusagen zwischen T&uuml;r und Angel die Verl&auml;ngerung der Milit&auml;reins&auml;tze der Bundeswehr beschlossen worden ist. <\/p><p><strong>Nachtrag Nr. 2 zum Einsatz von Uran-Munition. Manuskript eines Vortrags von Prof. G&uuml;nther vom 29.1. 2003<\/strong><br>\n<em>Von Klaus-Dieter Kolenda<\/em><\/p><p>In meinem Artikel &bdquo;Bomben und Granaten aus abgereicherten Uran&ldquo; habe ich &uuml;ber den verheimlichten verbrecherischen Einsatz von Uranwaffen in den j&uuml;ngsten Kriegen des Westens berichtet. <\/p><p>Ein wesentlicher Teil des Artikels ist eine posthume W&uuml;rdigung von Prof. Siegwart-Horst G&uuml;nther, einem deutschen Arzt, der schon 1991 Zusammenh&auml;nge zwischen der im Irakkrieg verwendeten Uranmunition von Seiten der USA und ihrer Alliierten und dem geh&auml;uften Auftreten von Leuk&auml;mien, Krebserkrankungen und Missbildungen bei Kindern vermutet und dann als Erster bewiesen hat, dass zur&uuml;ckgebliebene und nicht explodierte Geschosse auf den Schlachtfeldern rund um Basra aus abgereichertem Uran bestanden und radioaktiv strahlten. Damit hatte er den Beweis erbracht, dass es sich bei den von ihm und anderen &Auml;rzten beobachteten geh&auml;uften schweren Erkrankungen und Missbildungen bei den Kindern im Irak um strahlungsbedingte Sch&auml;den handeln k&ouml;nnte. <\/p><p>Dar&uuml;ber hat er anschlie&szlig;end die &Ouml;ffentlichkeit in vielen L&auml;ndern in Vortr&auml;gen, Zeitungsartikeln, Rundfunk- und Fernsehinterviews unterrichtet. Er erhielt weltweite Anerkennung f&uuml;r dieses Engagement und wurde mit vielen Preisen und Ehrentiteln ausgezeichnet. In Deutschland wird sein mutiges humanistisches Wirken aber bis heute von den Mainstream-Medien weitgehend  totgeschwiegen.<\/p><p>Frieder Wagner, Grimme-Preistr&auml;ger und Filmautor, hat mit den beiden ersch&uuml;tternden Dokumentarfilmen &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ERmabAyg4X0\">Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra<\/a>&ldquo;  und &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=-HztabrfIO4\">Deadly Dust &ndash; Todesstaub<\/a>&ldquo;, die auf YouTube aufgerufen werden k&ouml;nnen, &uuml;ber den Einsatz der Uranwaffen aufgekl&auml;rt und Prof. G&uuml;nther ein w&uuml;rdiges Andenken geschaffen. <\/p><p><strong>Weiterhin hat Frieder Wagner mir ein Manuskript eines Vortrags von Prof. G&uuml;nther zur Verf&uuml;gung gestellt, den dieser am 29.1.2003 noch vor dem 2. Irakkrieg in Schwerin gehalten hat.<\/strong> (Siehe unten als Anhang)<\/p><p>Darin zeigt er sehr eindringlich die Schrecken des Krieges von 1991 und der anschlie&szlig;enden UN-Sanktionen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung im Irak auf. <\/p><p>Die Informationen dieses Vortrags werfen die Frage auf, was im Interesse auch der nachfolgenden Generationen bisher getan worden ist, um die Verseuchung der Umwelt zu vermindern, die mit dem Einsatz von DU-Waffen in den L&auml;ndern, die bisher davon betroffen waren, einhergegangen ist. Sind nach dem internationalen V&ouml;lkerrecht nicht die Verwenderstaaten dieser sch&auml;ndlichen Waffen f&uuml;r die Dekontamination radioaktiv verseuchter Panzerwracks, Munition, zerst&ouml;rter Geb&auml;ude und verseuchter B&ouml;den zust&auml;ndig?<\/p><p>Wir wissen, dass bei einer Treffergenauigkeit der uranhaltigen Waffen von ca. 10 Prozent viele Geschosse unerkannt bis zu einem Meter tief unter der Erde liegen. Je nach Bodenbeschaffenheit wird die toxische Wirkung entweder &bdquo;verkapselt&ldquo; oder es werden weitere Erdschichten oder das Grundwasser von Kontamination bedroht. Wir wissen auch, dass die Dekontamination gro&szlig;fl&auml;chig erfolgen muss, schwierig, aufwendig und teuer ist und in der Regel nicht vollst&auml;ndig gelingt.<\/p><p>F&uuml;r die betroffenen Staaten wie Nationen auf dem Balkan oder im Irak, aber auch f&uuml;r die Verwenderstaaten und die Weltgemeinschaft, stellt der in meinem oben genannten Artikel ausf&uuml;hrlich zitierte Report der deutschen Sektionen von IPPNW und ICBUW mit dem Titel &bdquo;Die gesundheitlichen Folgen von Uranmunition&ldquo; weiter unter anderem fest: &bdquo;Die betroffenen Staaten m&uuml;ssen von den kriegf&uuml;hrenden Parteien schnell umfassende Informationen &uuml;ber den Einsatz von DU-Munition erhalten und die betroffene Bev&ouml;lkerung muss &uuml;ber die Risiken von DU-Munition informiert und im praktischen Umgang mit verseuchten Materialien geschult werden&ldquo;. Und: &bdquo;Die Verursacherstaaten und die Weltgemeinschaft sind in der Pflicht, die Gefahren f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung und ihre Leiden so gering wie m&ouml;glich zu halten, dies schlie&szlig;e auch fiskalische Verantwortung f&uuml;r die Verwenderstaaten nachdr&uuml;cklich ein&ldquo;. Ist diesen Forderungen bisher entsprochen worden?                                                                                                 <\/p><p><strong>Anhang:<\/strong><\/p><p><strong>Bitte weiterlesen:<\/strong><\/p><p><strong>Vortrag von Prof. Siegwart-Horst G&uuml;nther am 29.1.2003 in Schwerin<\/strong><\/p><p><strong>Medizinische Folgen von Kriegen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung:<\/strong><br>\n<strong>Der Golfkrieg 1991<\/strong><\/p><p>Seit &uuml;ber 40 Jahren, mit meiner ersten Berufung in ein arabisches Land im Jahre 1956 nach Kairo, habe ich sehr intensive Beziehungen zum Mittleren Osten. Seit dieser Zeit bestehen auch meine Kontakte zum Irak. Die ersten Vorlesungen an der Universit&auml;t Bagdad hielt ich noch in der Amtszeit K&ouml;nig Feisals, sp&auml;ter auch unter General Kassem, den ich auch noch pers&ouml;nlich kennen lernte.<\/p><p>Als Pr&auml;sident des Gelben Kreuzes International bin ich jetzt schon &uuml;ber viele Jahre in Spannungsgebieten t&auml;tig und sehe dabei die gro&szlig;e Not und das Sterben von Menschen, vor allem von Kindern. In der Golf Region, im Irak, werden in letzter Zeit wieder sehr viele UN-Diskussionen gef&uuml;hrt, aber Hunger und Sterben gehen weiter. Der &Uuml;bermensch scheint sich dabei immer weiter zum Untermenschen zu entwickeln.<\/p><p>Die Kriegsfolgen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung im Irak kann ich seit 1990 verfolgen. Die Armutsquote des fr&uuml;her reichen &Ouml;l-Staats Irak liegt jetzt durch die Auswirkungen des letzten Golf-Krieges bei &uuml;ber 70 Prozent der Bev&ouml;lkerung. Bei meinen Aufenthalten in Bagdad sah ich immer wieder in den Morgen- und Abendstunden abgemagerte, verschmutze Kinder mit S&auml;cken in den Abfallhaufen der Stra&szlig;en nach Essbaren suchen. In den Nachtstunden kamen dann teilweise sehr kranke Hunde vom Dickicht des Tigris her, die sich unter lautem Gebell auch noch aus den M&uuml;llhaufen ern&auml;hren wollten, und am Morgen waren dann wieder die ausgehungerten Kinder mit den S&auml;cken da.<\/p><p>Durch Verzweiflung und Hunger ist die Selbstmordrate unter Kindern und alten Menschen hoch. Die arme Bev&ouml;lkerung ist ausschlie&szlig;lich auf staatliche Lebensmittelrationen angewiesen, die immer wieder gek&uuml;rzt wurden; sie reichen im Allgemeinen f&uuml;r etwa zwei Wochen. Eiwei&szlig;reiche Nahrung oder Gem&uuml;se ist nur auf dem freien Markt erh&auml;ltlich; die Preise f&uuml;r viele Produkte sind inzwischen um das Tausendfache angestiegen: Zur Zeit kosten 1 kg Fleisch oder Fisch 1.800 irakische Dinar (ID), 1 kg Wei&szlig;e Bohnen 800 I.D., 1 Ei 75 I.D. Das Durchschnittseinkommen der irakischen Familien liegt augenblicklich bei 2.000 bis 3.000 I.D. im Monat.<\/p><p>Nach Angaben von UNICEF sind im Irak 860.000 Kinder von unter 5 Jahren unterern&auml;hrt (2003), das ist seit 1991 ein Anstieg um 72 Prozent. In dieser Altersgruppe starben im M&auml;rz 1994 11.480 Kinder, zurzeit liegt die Todesrate bei etwa 5.000 bis 6.000 monatlich. Unter Kindern breiten sich immer weiter Infektionskrankheiten aus: In den letzten Jahren sind dies besonders Kinderl&auml;hmung, Tuberkulose, Hepatitis, Tetanus, Keuchhusten und Diphtherie. Selbst Masern haben eine hohe Todesrate.<\/p><p>Nach dem Golfkrieg war auch die Zahl der psychisch kranken Kinder sprunghaft angestiegen: Schon bei leichtem Gewitter verkrochen sie sich, in Erinnerung an die Bombardierungen, schrieen &auml;ngstlich, verkrampften sich und zitterten am ganzen K&ouml;rper. In diesem Zusammenhang hatte ich in den &auml;rmsten Bezirken von Bagdad erschreckende, zutiefst ersch&uuml;tternde Feststellungen gemacht: Ich sah psychisch gest&ouml;rte Kinder, die in Folge fehlender Medikamente bei Gewitter zur Ruhigstellung mit einem Strick am Bein wie Hunde an der Hauswand festgebunden waren.<\/p><p>Das Geburtsgewicht von Babys der v&ouml;llig unterern&auml;hrten M&uuml;tter liegt vielfach unter 2,5 kg. Bis zum Jahre 1991 traten auf 1.000 Lebendgeburten 25 Totgeburten auf, jetzt sind es 150. Allein in der Provinz Najef waren durch den Kriegsschock 7.000 Fehlgeburten aufgetreten. In den letzten Jahren werden immer mehr illegale Aborte eingeleitet, die vielfach durch Sepsis zum Tode der mehrfachen M&uuml;tter f&uuml;hren. Antibiotika sind im Irak auch heute noch allergr&ouml;&szlig;te Mangelware.<\/p><p>Im Irak sind auch jetzt noch, 12 Jahre nach Kriegsende, Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung v&ouml;llig unzureichend. In Bagdad werden monatlich 10,5 Millionen Kubikmeter Abw&auml;sser ohne Behandlung in den Tigris geleitet. Im Landesinneren wird von der Masse der Bev&ouml;lkerung das t&auml;gliche Trinkwasser den Fl&uuml;ssen entnommen. Wasser und Stromsperren werden auch in Bagdad vorgenommen. Stagnierungen der Abw&auml;sser f&uuml;hren zu schmutzig-stinkenden Teichen, in denen zur Abk&uuml;hlung im Sommer bei 40&deg;C Kleinkinder spielen. Es treten immer wieder F&auml;lle von Cholera auf.<\/p><p>Besonders im S&uuml;den des Irak werden immer mehr Kinder mit Leuk&auml;mie, aplastischer An&auml;mie, Krebsbildungen und angeborenen Missbildungen registriert, f&uuml;r die noch Mutter Teresa eine Sammelstelle eingerichtet hatte, in der auch jetzt noch indische Krankenschwestern arbeiten. Diese Krankheitsbilder werden uranhaltiger Munition zugeschrieben, die von der alliierten Armee im Golfkrieg eingesetzt wurde. Etwa 300 Tonnen dieser Munition sollen in Irak, Kuwait und Saudi-Arabien verstreut herumliegen.<\/p><p>Aufgrund des langen Abbauprozesses der Radioaktivit&auml;t und Toxizit&auml;t werden Abf&auml;lle der Uranindustrie, vorwiegend abgereichtes Uran oder DU (Depleted Uranium) des Isotops 238, f&uuml;r einen sehr langen Zeitabschnitt in gesicherten Deponien gelagert. Zur Reduzierung des hierzu erforderlichen hohen Kostenaufwands wird dieses DU daher gern, zum gr&ouml;&szlig;ten Teil auch kostenfrei, an Interessenten abgegeben.<\/p><p>DU besitzt Charakteristika, welche vor allem f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie sehr attraktiv sind.<\/p><ol>\n<li>Es ist praktisch der schwerste Stoff, der nat&uuml;rlich vorkommt.<\/li>\n<li>Die nach einer deutschen Technologie entwickelten DU-Geschosse haben eine hohe Durchschlagskraft und sind besser als alles andere zum Brechen von Stahlpanzerungen geeignet.<\/li>\n<li>Es ist zudem ein brennbares Material. Beim Durchschlagen einer Panzerung entz&uuml;ndet es sich und setzt bei der Verbrennung hochtoxische und radioaktive Stoffe frei.<\/li>\n<\/ol><p>Die deutsche Technologie der DU-Geschosse wurde von den alliierten Truppen im Golfkrieg 1991 gro&szlig;fl&auml;chig erstmalig angewandt, mit verheerenden Wirkungen und Folgen.<\/p><p>Wenige Woche nach Kriegsende fand ich im April und Mai 1991 auf einem Kampfgebiet des Irak Gescho&szlig;ummantelungen und Geschosse in Form und Gr&ouml;&szlig;e einer Zigarre. Die Geschosse waren ungew&ouml;hnlich schwer und hatten eine blei&auml;hnliche Farbe. Sp&auml;ter sah ich im S&uuml;den des Landes, au&szlig;erhalb von Basra, in der N&auml;he der Grenze zu Kuwait, Kinder mit derartigen Projektilen spielen. Ein Kind aus dieser Gruppe war an Leuk&auml;mie erkrankt und daran gestorben. Dieser Vorfall machte mich als Arzt misstrauisch; ich lie&szlig; die Projektile von der irakischen Polizei einsammeln.<\/p><p>Seit Ende 1991 diagnostizierte ich im Irak eine bisher unbekannte Krankheit, die auf Funktionsst&ouml;rungen der Nieren und Leber zur&uuml;ckzuf&uuml;hren war. In einem Artikel hatte ich am 28. Oktober 1991 unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Wurden irakische Kinder Opfer von ABC-Kampfstoffen?&ldquo; im &ldquo;Neuen Deutschland&rdquo; dar&uuml;ber berichtet. 1991 entging ich in Jordanien nur knapp einem Mordanschlag und wurde im Dezember 1993 bei einem zweiten Anschlag in Deutschland schwer verletzt.<\/p><p>Die Untersuchung eines dieser ungew&ouml;hnlichen Geschosse brachte mich in Deutschland in gr&ouml;&szlig;te Schwierigkeiten: Es war hochtoxisch und zeigte eine hohe Radioaktivit&auml;t; auch die Gescho&szlig;ummantelungen waren radioaktiv. Das Projektil wurde mit den Gescho&szlig;ummantelungen von einem gro&szlig;en Aufgebot deutscher Polizei in Schutzkleidung beschlagnahmt, unter gr&ouml;&szlig;ten Sicherheitsvorkehrungen abtransportiert und in einer gesicherten Deponie gelagert. Ich wurde sp&auml;ter wegen &bdquo;Freisetzung ionisierender Strahlung&ldquo; inhaftiert und bei den Verh&ouml;ren misshandelt. Der damalige deutsche Verteidigungsminister hatte die DU-Geschosse als v&ouml;llig ungef&auml;hrlich bezeichnet und beabsichtigte, ein derartiges Gescho&szlig; im deutschen Parlament zu zeigen. Als er aus der Presse von meiner Verhaftung erfahren hatte, nahm er davon Abstand.<\/p><p>In den letzten f&uuml;nf Jahren konnte ich im Irak umfangsreiche Untersuchungen durchf&uuml;hren. Nach diesen Ergebnissen f&uuml;hrt der Kontakt mit der von mir aufgefundenen DU-Munition vor allem bei Kindern:<\/p><ol>\n<li>Zu einem Zusammenbruch des Immunsystems mit deutlich ansteigenden Infektionskrankheiten.<\/li>\n<li>Zu ausgedehnten Herpes- oder Herpes-Zoster-Bildungen. Nach meiner Meinung hat niedrige Radioaktivit&auml;t auch einen Einfluss auf Virusinfektionen der Tiere, wie BSE, Maul und Klauenseuche, vielleicht aber auch auf bakterielle Infektionen wie Tuberkulose, die in verschiedenen Regionen Deutschlands zunimmt.<\/li>\n<li>Zu Aids-&auml;hnlichen Erscheinungen.<\/li>\n<li>Durch Funktionsst&ouml;rungen von Nieren und Leber zu einem bisher unbekannten Krankheitsbild.<\/li>\n<li>Zu Leuk&auml;mie oder anderen b&ouml;sartigen Neubildungen sowie aplastischer An&auml;mie. <\/li>\n<li>Zu genetisch bedingten Missbildungen, die auch bei Tieren auftreten.<\/li>\n<li>Zu Aborten oder Fr&uuml;hgeburten bei Schwangeren.<\/li>\n<\/ol><p>Meine Untersuchungen weisen &Auml;hnlichkeit mit Symptomen auf, wie sie in letzter Zeit in dem so genannten &ldquo;Golfkriegs-Syndrom&ldquo; bei alliierten Soldaten und deren Kindern beschrieben werden. Die genetischen Missbildungen amerikanischer, britischer und irakischer Kinder gleichen sich. Uran ist, wie alle Schwermetalle, Blei oder Cadmium, hochtoxisch. Der menschliche K&ouml;rper sollte damit nicht in Ber&uuml;hrung kommen.<\/p><p>Sch&auml;tzungen der britischen Atomenergiebeh&ouml;rde zufolge sollen etwa 40 Tonnen dieser Munition im Grenzgebiet zu Kuwait herumliegen; andere Experten gehen allerdings von 300 Tonnen aus. Wegen zu gro&szlig;er Gesundheitsgef&auml;hrdung f&uuml;r ihre Mitarbeiter wurde von einer britischen Firma der Auftrag zur Entfernung dieser Uranmunition abgelehnt. Da in diesen W&uuml;stengebieten auch Regenzeiten auftreten, gelangt die Toxizit&auml;t ins Grundwasser und schlie&szlig;lich auch in die Nahrungskette. Es ist eine langfristige Gefahrenquelle f&uuml;r die dort lebenden 500.000 Menschen, die sich nach neueren Untersuchungen schon auswirkt.<\/p><p>Aus den Kampfgebieten des Kuwait wurde von Beduinen berichtet, dass in der kuwaitisch-saudischen W&uuml;ste Hunderte von Kamelen, Schafen und V&ouml;geln l&auml;gen, die von amerikanischen Truppen zu Schie&szlig;&uuml;bungen benutzt worden seien. Untersuchungen eines amerikanischen Veterin&auml;rmediziners und Experten f&uuml;r Infektionskrankheiten hatten jedoch ergeben, dass diese Tiere weder Schussverletzungen zeigen noch an Seuchen verendet sind. Einige dieser toten Tiere seien von Insekten &uuml;bers&auml;t gewesen, die ebenfalls abgestorben waren. Es muss also eine andere Ursache diesem Tiersterben zugrunde liegen.<\/p><p>Nach Forderungen von Saudi-Arabien mussten s&auml;mtliche durch Uranmunition zerst&ouml;rten Fahrzeuge und Kriegsger&auml;te von der US-Armee eingesammelt und in die USA abtransportiert werden; sie waren zuvor in der W&uuml;ste eingegraben worden.<\/p><p>Nach US-Angaben werden f&uuml;r das &ldquo;Golfkriegssyndrom&ldquo; Milzbrand und Botulismusimpfungen, Malariaprophylaxe, Benzene zur Entlausung, Pyridostigminbromid gegen das Nervengas Soman, Insektenschutzmittel DEET oder Permethrin sowie aber auch die von ihnen verwendete DU-Munition verantwortlich gemacht. Giftgase wurden im Zweiten Golfkrieg nicht eingesetzt.<\/p><p>Auf die Gefahren der DU-Geschosse deutscher Technologie wurden die alliierten Truppen erst neun Tage nach Kriegsende aufmerksam gemacht. Von Golfkriegsveteranen aus den USA und Gro&szlig;britannien wird &uuml;ber Krankheitserscheinungen berichtet, die eindeutig auf den Kontakt mit DU-Munition zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind. Es wird unter anderem &uuml;ber Sch&auml;digungen verschiedener Organe, Zahn- und Haarausfall oder Krebsbildungen berichtet. Schwangeren Milit&auml;rangeh&ouml;rigen sind missgebildete Kinder geboren worden. Ein US-Unteroffizier gibt hierzu an, dass viele Golfkriegsveteranen jetzt bef&uuml;rchten, als &ldquo;Versuchskaninchen&ldquo; benutzt worden zu sein.<\/p><p>Nach Angaben des Pr&auml;sidenten der US-Golfkriegsveteranen sind vom so genannten &ldquo;Golfkriegssyndrom&ldquo; 50.000 bis 80.000 US- Armeeangeh&ouml;rige betroffen, bisher mussten 39.000 von ihnen aus dem aktiven Milit&auml;rdienst entlassen werden, 2.400 bis 5.000 seien bisher verstorben. In Gro&szlig;britannien litten etwa 4.000 Golfkriegs-veteranen am &ldquo;Golfkriegssyndrom&ldquo;, davon seien bisher etwa 160 gestorben. Missgebildet geborene Kinder wurden im britischen Unterhaus vorgestellt. Dabei gaben diese Golfkriegsveteranen auch ihre Kriegsauszeichnungen zur&uuml;ck. Aber auch Australier, Franzosen und Kanadier seien vom &ldquo;Golfkriegssyndrom&ldquo; betroffen. Auch in Kuwait stiegen diese Krankheitsmerkmale immer weiter an. Im Irak werden 250.000 M&auml;nner, Frauen und Kinder mit derartigen Symptomen angegeben, die Mortalit&auml;t ist hoch, 80 Prozent sterben. <\/p><p>Im M&auml;rz 1994 wurde in den USA dar&uuml;ber berichtet, dass bei 251 Familien von Golfkriegsveteranen im Staat Mississippi 67 Prozent der Kinder missgebildet geboren wurden, ohne Augen, Ohren, Finger, Arme und Beine oder an schweren Blutkrankheiten leiden oder Atmungsprobleme haben. Inzwischen hat sich auch der Pr&auml;sident der US-Golfkriegsveteranen meinen Vermutungen angeschlossen, dass diese Erkrankungen Parallelen zu den Vorg&auml;ngen nach dem Reaktorungl&uuml;ck von Tschernobyl im Jahre 1986 aufweisen.<\/p><p>&Auml;hnliche Vorg&auml;nge haben sich aber auch in Mitteleuropa abgespielt. 1995 in Bosnien und 1999 im Kosovo. In diesem Zusammenhang erinnere ich an den Absturz des US-Kampfflugzeugs A 10 &uuml;ber Remscheid im Jahre 1988 und den Absturz der israelischen EL-AL-Transportmaschine &uuml;ber Amsterdam 1992. Beide Flugzeuge sollen radioaktives Material an Bord gehabt haben. In der Folgezeit traten in diesen Gebieten vermehrt Hauterkrankungen, Durchfall, Nierenversagen, Leuk&auml;mie bei Kindern und Missbildungen bei Neugeborenen auf.<\/p><p>Im November 1996 wurde dar&uuml;ber berichtet, dass in Ex-Jugoslawien etwa 1.000 Kinder an einem Syndrom unbekannter Ursache litten: Kopf, Unterbauch und Muskelschmerzen, Atemnot und Schwindel. &Uuml;ber 600 Kinder wurden in Krankenh&auml;user eingewiesen. Im Dezember 1997 und Januar 1998 wurde in bosnischen Medien dar&uuml;ber berichtet, dass es in einigen Gebieten des fr&uuml;heren Jugoslawien zu einem dramatischen Ansteigen von Leuk&auml;mie, Krebsbildungen und missgebildeten Neugeborenen gekommen ist. Eine seltsame Massenerkrankung habe auch K&uuml;he erfasst: Die Milchproduktion sinke vielfach rapide und versiege teilweise ganz. Der Blutanteil in der Milch sei oft so hoch, dass sie f&uuml;r den menschlichen Genuss nicht mehr zu gebrauchen sei. In einigen F&auml;llen seien auch bei K&uuml;hen Missgeburten registriert worden: Neugeborene ohne Haut an den F&uuml;&szlig;en, ohne Klauen oder Zunge, genetische Ver&auml;nderungen, die auch bei anderen S&auml;ugetierarten beobachtet worden seien. <\/p><p>In Bosnien zeigten sich zudem auch Ver&auml;nderungen bei der Vegetation: Es g&auml;be sehr wenig Fr&uuml;chte, die keine missgebildeten Formen zeigten. Nach Untersuchungen des Nuklear-Forschungsinstituts in Vinci habe die radioaktive Strahlung nach den NATO-Bombardierungen mit Uranmunition stark zugenommen. Im Januar 2001 wird auf den Titelseiten serbischer Zeitungen dar&uuml;ber berichtet, dass K&uuml;he und Fr&ouml;sche mit 2 K&ouml;pfen, Ziegen mit 8 Beinen geboren werden. Die Urankatastrophe tr&auml;fe nicht nur die Bev&ouml;lkerung, hei&szlig;t es dort. Auch deutsche Zeitungen haben dar&uuml;ber berichtet.<\/p><p>Zu den Gefahren niedriger Radioaktivit&auml;t sollen hier auch die Ansichten einiger international bekannter Wissenschaftler vorgestellt werden. Der kanadische Wissenschaftler Abram PETKAU publizierte schon 1972 &uuml;ber den nach ihm benannten Effekt, wonach kleinste chronische Strahlendosen 100- bis 1000- mal gef&auml;hrlicher sein k&ouml;nnen, als es die internationalen Strahlenschutzkommissionen bis auf den heutigen Tag annehmen. Nach den Untersuchungen des US-Amerikaners Ernest J.STERNGLAS aus dem Jahre 1974 erzeugt niedrige Radioaktivit&auml;t nicht nur Erbsch&auml;den, Krebs und Leuk&auml;mie, sie vergr&ouml;&szlig;ert auch die gro&szlig;e Zahl gesundheitlicher Risiken &uuml;berhaupt. Sie scheint selbst gewisse Umweltsch&auml;den wie das Waldsterben extrem nachteilig zu beeinflussen.<\/p><p>Jetzt noch einige Punkte, die besonders wichtig sind: Nach US-Geheimdienst-berichten hatte Deutschland im Zweiten Weltkrieg die Anwendung von Radioaktivit&auml;t vorgesehen. Es sollten dadurch Gebiete unbewohnbar gemacht werden, Truppenansammlungen, Flugpl&auml;tze und Bahnverbindungen bek&auml;mpft werden. Durch Tote in der Zivilbev&ouml;lkerung der St&auml;dte sollte Panik erzeugt werden. Bereits im Sommer 1943 hatte Deutschland die Wolfram-Importe aus Portugal eingestellt. R&uuml;stungsminister Albert Speer hatte angeordnet, daf&uuml;r Uran zu verwenden. Durch Urangeschosse sollten die immer weiter vordringenden sowjetischen Panzer aufgehalten werden.<\/p><p>Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete auch die sowjetische Industrie an der Herstellung von Urangeschossen. Anfang der sechziger Jahre versuchte die deutsche Milit&auml;rspionage mit allen Mitteln, eine neuartige Panzergranate zu erhalten, die von den Sowjets an die syrische Armee geliefert worden war. Nach US-Berichten wurde auch DU-Munition entwickelt. In Weekly World News vom 7. Februar 1995 hei&szlig;t es in der Schlagzeile: &ldquo;German company rocks world by selling NUCLEAR-TIPPED BULLETS!&ldquo;<\/p><p>Wie vor kurzen im deutschen Nachrichtenmagazin &ldquo;Der Spiegel&ldquo; berichtet wurde, r&auml;umte die deutsche R&uuml;stungsfirma Rheinmetall ein, sie hat Anfang der siebziger Jahre DU-Munition entwickelt und erprobt. Ein G&ouml;ttinger Professor berichtete sogar, Rheinmetall hat ihm angeboten, Testabsch&uuml;sse mit verschiedenen Projektilen zu beobachten, die von der Firma aus abgereichertem Uran angefertigt worden waren. Auch der deutsche R&uuml;stungskonzern MBB testete 17 Jahre lang DU-Munition.<\/p><p>Nach jetzt vorliegenden Informationen wurde in den USA die DU-Munition im Freilandversuch getestet, indem Stahlplatten mit DU- Munition beschossen wurden. DU-Munition wurde auch &uuml;ber dem Meer getestet. Alle diese Vorg&auml;nge wurden gefilmt und fotografiert. Es w&auml;re daher verst&auml;ndlich, dass man bei diesen Versuchen die schwerwiegenden Nebenwirkungen der DU-Geschosse nicht kannte.<\/p><p>Als Arzt und Wissenschaftler rufe ich auch in diesem Vortrag &ndash; es ist jetzt der 106., den ich auf Einladung in 18 Staaten gehalten habe &ndash; dazu auf, die Anwendung der DU-Munition, &uuml;ber die jetzt schon &uuml;ber 20 Staaten verf&uuml;gen, international zu verbieten. Mein Aufruf gilt besonders auch f&uuml;r die in letzter Zeit entwickelten Laser- Waffen, die bei Anwendung zu irreparabler Erblindung f&uuml;hren.<\/p><p>Es ist sehr hilfreich, dass der Papst, die Kirchen, Staaten wie Deutschland und Frankreich einem Dritten Golfkrieg, mit den furchtbaren Leiden f&uuml;r die Menschen, jetzt energisch entgegentreten.<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r die Aufmerksamkeit!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 13. M&auml;rz 2015 haben die NachDenkSeiten einen Beitrag mit dem Titel &lsquo;&bdquo;Der Tod kommt aus Amerika&ldquo; und die Best&auml;tigung durch den Chef von STRATFOR&lsquo; ver&ouml;ffentlicht. Dieser Artikel wurde von meinem damaligen Mitherausgeber heftig kritisiert. Das Buchprojekt mit dem Arbeitstitel &bdquo;Der Tod kommt aus Amerika&ldquo; habe ich deshalb endg&uuml;ltig aufgegeben. Sachlich berechtigt war dieser Verzicht<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41361\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,149,171,179],"tags":[881,2230,2228,469,641,432,2104,304,2229,631,1556,1703,2679],"class_list":["post-41361","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-gesundheitspolitik","category-militaereinsaetzekriege","category-schadstoffe","tag-armut","tag-bosnien","tag-guenther-siegwart-horst","tag-grossbritannien","tag-irak","tag-kosovo","tag-kriegsopfer","tag-kriegsverbrechen","tag-kuwait","tag-uranmunition","tag-usa","tag-voelkerrecht","tag-wagner-frieder"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41361","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41361"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41361\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50576,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41361\/revisions\/50576"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41361"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41361"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41361"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}