{"id":41402,"date":"2017-12-04T09:10:02","date_gmt":"2017-12-04T08:10:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402"},"modified":"2017-12-04T09:10:02","modified_gmt":"2017-12-04T08:10:02","slug":"hinweise-des-tages-3013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h01\">Freitag-Interview: &bdquo;Die sind doch bekloppt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h02\">BND installierte Spitzel bei Willy Brandt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h03\">Triumph des &auml;u&szlig;erst rechten &ldquo;Fl&uuml;gels&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h04\">B&uuml;rgerversicherung ist eines unserer Herzensanliegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h05\">Von den Freunden lernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h06\">Macron dr&auml;ngt Martin Schulz zur GroKo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h07\">Steuerreform: USA geh&ouml;ren auf schwarze Liste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h08\">Internet-Alchemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h09\">Jobcenter: Geld f&uuml;r Arbeitslose wird immer h&auml;ufiger in die Verwaltung gesteckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h10\">Krank gespart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h11\">Eine Klinik auf der Intensivstation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h12\">Dobrindt muss Diesel-Akten herausgeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h13\">Wohlstand und Ausbeutung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h14\">Opferfamilien kritisieren Kanzlerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h15\">Western Nuke Nations to Boycott Nobel Ceremony<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h16\">Die Grenzen der Pressefreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h17\">Vom Partner zum Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41402#h18\">Animal rights group returns puppy seized from Paris homeless man<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Freitag-Interview: &bdquo;Die sind doch bekloppt&ldquo;<\/strong><br>\nFabio De Masi &uuml;ber die Machtk&auml;mpfe in der Linken, die GroKo, Fl&uuml;chtlingspolitik und die Zukunft der EU.<br>\nder Freitag: Herr De Masi, sind Sie froh, dass es nun wohl kaum zu Neuwahlen kommen wird und die Linke Zeit f&uuml;r die Beilegung eigener Konflikte bekommt?<br>\nFabio De Masi: Nein, ich kann die Gro&szlig;e Koalition nicht mehr sehen. Unsere Aufgabe ist es, so schnell wie m&ouml;glich die sozialen Verh&auml;ltnisse zu ver&auml;ndern. Und wenn uns eine Wahl die Chance dazu gibt, m&uuml;ssen wir sie nutzen. Aber klar, Neuwahlen w&uuml;rden die Linke fordern. Denn im Gegensatz zu FDP, AfD, Union, SPD und Gr&uuml;nen erhalten wir keine &uuml;ppigen Parteispenden von Konzernen. Und Wahlen machen nur einen Sinn, wenn es eine echte Wahl gibt. Dazu m&uuml;sste sich die SPD erneuern. Das ist bisher nicht zu erkennen.<br>\nNeulinge in der Linken-Fraktion, so ist zu h&ouml;ren, waren geschockt, wie erbittert dort Rivalit&auml;ten und Streit ausgetragen werden.<br>\nIch war nicht geschockt, aber ich verstehe, wenn viele sagen: Die sind doch bekloppt. Wir m&uuml;ssen die inhaltlichen Debatten auch f&uuml;hren &ndash; wenn es dabei nicht nur um Machtspiele geht. (&hellip;)<br>\nWir sind die Fluchtverhinderungspartei, weil wir Fluchtursachen wie Regime-Change-Kriege und unfaire Handelspolitik bek&auml;mpfen. Und wir wollen, dass der Staat sich um die, die hier sind, k&uuml;mmert. Nicht, dass er sich billige Arbeitskr&auml;fte f&uuml;r Unternehmen holt, um den Rest ins Industriegebiet zu schicken. Das ist asozial, ein Gesch&auml;ft mit der Not. Bei G20 hatten wir in Hamburg ja Berliner Polizisten, die waren f&uuml;r zwei Tage in einer Fl&uuml;chtlingsunterkunft untergebracht &ndash; und haben Party gemacht, weil es so trostlos war.<br>\nBraucht es linke Fl&uuml;chtlings- und Einwanderungsgesetze, wie das Linken-Abgeordnete aus ostdeutschen Landtagen fordern?<br>\nNein, ein Einwanderungsgesetz fordern der Bundesverband der Deutschen Industrie, FDP, Gr&uuml;ne, SPD und AfD. Warum m&uuml;ssen wir gezielt Fachkr&auml;fte abwerben? Was wir brauchen, ist ein echtes Integrationsgesetz, um den Leuten, die hier sind, Perspektiven zu geben. Einen starken, mitf&uuml;hlenden Staat. Wir wollen das Asylrecht verteidigen, da gibt es keinerlei Dissens. Aber eine Forderung nach offenen Grenzen f&uuml;r alle hilft uns nicht.<br>\nWarum nicht?<br>\nWeil es das Asylrecht schw&auml;cht. Wir m&uuml;ssen unsere Ressourcen auf Menschen in Not konzentrieren. Und der Staat muss auch wissen, wer ins Land kommt, um seine Pflicht gegen&uuml;ber Menschen zu erf&uuml;llen. Schutzlose Minderj&auml;hrige etwa m&uuml;ssen zur Schule, in den Sportverein und Deutsch lernen. Wenn Menschen Staatsversagen als Kontrollverlust empfinden, dann sollte ich ihnen nicht gleich die Rassismus-Keule &uuml;ber den Kopf ziehen, sondern zuh&ouml;ren. Reden. Gespr&auml;che an Info-St&auml;nden laufen besser, wenn ich zuh&ouml;re.Und wenn ich frage: Dass der Syrer gegen&uuml;ber eine Wohnung hat &ndash; w&auml;re das noch ein Problem, wenn dein Lohn doppelt oder deine Miete halb so hoch w&auml;re? Dann antworten die meisten mit Nein und sprechen &uuml;ber ihre Probleme, nicht &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/1788.freitag-interview-die-sind-doch-bekloppt.html\">Fabio De Masi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>BND installierte Spitzel bei Willy Brandt<\/strong><br>\nDer ehemalige SPD-Chef Willy Brandt wurde in seiner Zeit als Vizekanzler und Au&szlig;enminister vom Bundesnachrichtendienst (BND) geheimdienstlich umfangreicher &uuml;berwacht als bislang bekannt. Um ihn und andere f&uuml;hrende Sozialdemokraten auszuspionieren, wurde ein Spitzel in der Parteizentrale platziert. Dies belegen Dokumente aus einem bislang geheimen Nachlass des ersten BND-Chefs Reinhard Gehlen, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung  vorliegen.<br>\nDas umfangreiche und zu einem gro&szlig;en Teil bislang unver&ouml;ffentlichte Material zeigt das Ausma&szlig;, in dem der eigentlich nur f&uuml;r die Auslandsaufkl&auml;rung zust&auml;ndige BND unter F&uuml;hrung des fr&uuml;heren Wehrmachtsgenerals Gehlen jahrelang im Inland Spitzenpolitiker ausspioniert hat &ndash; allen voran solche der SPD. Die Dokumente belegen, dass SPD-Informationschef Fried Wesemann, ein f&uuml;hrendes Mitglied im Parteiapparat, seit den 1950er-Jahren sowohl f&uuml;r den BND als auch den US-Geheimdienst CIA arbeitete.<br>\nVor allem im sp&auml;teren Bundeskanzler Willy Brandt, der als Sozialist 1933 aus Nazideutschland emigriert war, sah Gehlen einen Vaterlandsverr&auml;ter. Sp&auml;testens seit 1961 wurde der SPD-Politiker vom BND nicht nur beobachtet; es wurde auch versucht, ihn mit Ger&uuml;chten &uuml;ber Frauengeschichten und &uuml;ber seine Rolle im Spanischen B&uuml;rgerkrieg zu verleumden.<br>\nDer &Uuml;berwachungseifer lie&szlig; auch nicht nach, als der Berliner Regierende B&uuml;rgermeister 1966 in der ersten gro&szlig;en Koalition unter CDU-Kanzler Kurt Georg Kiesinger Au&szlig;enminister und damit eines der wichtigsten Regierungsmitglieder wurde. Als Brandt und andere f&uuml;hrende Sozialdemokraten 1968 in Rom Vertreter der Kommunistischen Partei Italiens zu vertraulichen Gespr&auml;chen trafen, um sie im Zuge der Entspannungspolitik als diskrete Vermittler zur DDR und der UdSSR zu gewinnen, lie&szlig; Gehlen den Minister und seine Begleiter &uuml;berwachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/deutsche-geschichte-bnd-installierte-spitzel-bei-willy-brandt-1.3773913\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> &bdquo;eklig&ldquo; &ndash; das ist der Kommentar eines nds-Lesers. Kurz und treffend! Typen wie Gehlen und Adenauer haben den Beginn der Bundesrepublik bestimmt und versaut. Ich werde in einem Beitrag &uuml;ber Foschepoths neues Buch &bdquo;Verfassungwidrig&ldquo; auf Macht und politisches Wirken der Rechten und Nazis in den Anf&auml;ngen der BRD zur&uuml;ckkommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Triumph des &auml;u&szlig;erst rechten &ldquo;Fl&uuml;gels&rdquo;<\/strong><br>\nWer wissen wollte, wie weit rechts au&szlig;en die AfD wirklich steht, hat es an diesem Samstagabend in Hannover erfahren k&ouml;nnen. Die Antwort ist: sehr weit rechts, und zwar viel weiter als es die noch in der Partei verbliebenen gem&auml;&szlig;igten rechtskonservativen Kr&auml;fte vor diesem Parteitag geglaubt hatten. Es l&auml;sst sich sogar in einer Zahl ausdr&uuml;cken: 49 Prozent. So stark ist der sogenannte &ldquo;Fl&uuml;gel&rdquo;, das B&uuml;ndnis der Rechtsnationalen in der AfD, das vom Th&uuml;ringer Rechtsausleger Bj&ouml;rn H&ouml;cke dominiert wird. Denn auf dieses Ergebnis, also fast die H&auml;lfte der Stimmen, brachte es die fast unbekannte, h&ouml;lzern nationalistische Kandidatin Doris von Sayn-Wittgenstein bei der Wahl zur Parteispitze.<br>\n&ldquo;Ich m&ouml;chte nicht, dass wir in dieser sogenannten Gesellschaft ankommen&rdquo;, sagte sie w&ouml;rtlich. &ldquo;Das ist nicht unsere Gesellschaft.&rdquo; Das also kommt an in dieser Partei. Nur wenige Stimmen fehlten der rechten Nationalistin, und sie w&auml;re tats&auml;chlich zweite Parteichefin geworden, h&auml;tte die Partei f&uuml;hrend nach au&szlig;en vertreten. Es w&auml;re ein Desaster f&uuml;r die AfD geworden. Das wussten auch die Parteistrategen rund um Alexander Gauland, dem m&auml;chtigsten Mann der AfD. So trat er also doch an, um den Schaden noch ein wenig zu begrenzen, und er wurde mit einem m&auml;&szlig;igen Ergebnis gew&auml;hlt. (&hellip;)<br>\nTats&auml;chlich kaschieren l&auml;sst sich damit aber nicht, dass dieser Parteitag die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse in der AfD in einer Form offen gelegt hat, wie es zuletzt selbst zu Zeiten Frauke Petrys nicht passierte. Da verhinderten die Parteigranden durch eine gewiefte Strategie und Absprachen im Hintergrund eine offene Konfrontation. Petrys Vorst&ouml;&szlig;e lie&szlig; man einfach ins Leere laufen. Auch in Hannover gab es eine solche Regie, einen m&uuml;hsam gezimmerten Kompromiss, der erm&ouml;glichen sollte, dass der amtierende Vorsitzende J&ouml;rg Meuthen und auch der Berliner AfD-Chef Georg Pazderski gew&auml;hlt w&uuml;rde. Nur ging das Kalk&uuml;l nicht auf; Gauland gelang es nicht, den rechten &ldquo;Fl&uuml;gel&rdquo; mitzunehmen, der seine Muskeln spielen lie&szlig;. Der nahm ihn dann in die Pflicht und zwang ihn, die Partei vor der Spaltung zu bewahren &ndash; und vor einer totalen Blamage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/parteitag-triumph-des-aeusserst-rechten-fluegels-1.3775731\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Bemerkenswert ist die mediale Zur&uuml;ckhaltung der Qualit&auml;tsmedien im Onlinebereich zum AfD-Parteitag. Die Meldungen erfolgten fast versteckt im mittleren Bereich. Eine gewisse Sprachlosigkeit ist nicht zu &uuml;bersehen, denn es war sicher das Ziel, die AfD-Spitze als &bdquo;wertkonservativ&ldquo; und damit mittelfristig als regierungsf&auml;hig darzustellen. H&ouml;cke hat mit seinen 49% Anteil von rechtsradikalen Anh&auml;ngern, das Bild einen angeblich &bdquo;wertkonservativen&ldquo; Partei zerst&ouml;rt. Die neoliberal ausgerichteten Qualit&auml;tsmedien ringen jetzt offensichtlich um eine neue Sprachregelung, wie die AfD als Mehrheitsbeschaffer dargestellt werden kann, wenn die sPD in einer GroKo nicht den neoliberalen Grunds&auml;tzen folgt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>B&uuml;rgerversicherung ist eines unserer Herzensanliegen<\/strong><br>\nDie SPD sollte genau &uuml;berlegen, generell in Sondierungsgespr&auml;che mit der Union zu gehen, sagte Hilde Mattheis (SPD) im Dlf. Aufgrund der Erfahrung aus der letzten Legislatur lehne sie es ab. Auch am Beispiel der B&uuml;rgerversicherung zeige sich, dass eine Umsetzung der Gro&szlig;en Koalition nicht m&ouml;glich sei.<br>\nMartin Zagatta: Die Frage, so spotten die Kollegen von der &ldquo;taz&rdquo;, ist doch l&auml;ngst, was sp&auml;ter fertig wird: der Stuttgart-21-Bahnhof, der Berliner Flughafen oder Angela Merkel mit ihrer Regierungsbildung? Ob sich die SPD nach ihrem kategorischen Nein zu einer 180-Grad-Wende und nun doch noch f&uuml;r Verhandlungen &uuml;ber eine Neuauflage der Gro&szlig;en Koalition entscheidet, das ist noch nicht entschieden. Aber die Sozialdemokraten haben schon einmal rote Linien gezogen f&uuml;r eine m&ouml;gliche neuerliche Koalition: Glyphosat wird es mit der SPD nicht geben, so Martin Schulz w&ouml;rtlich, und &ndash; und das ist offenbar der Knackpunkt &ndash; die B&uuml;rgerversicherung, ein Krankenkassensystem f&uuml;r alle &ndash; muss kommen, so hei&szlig;t es aus der Parteispitze. Hilde Mattheis geh&ouml;rt zum linken Fl&uuml;gel der SPD, sie ist Vorsitzende des Forums Demokratische Linke 21, aber wir haben sie angerufen, weil sie auch Gesundheitsexpertin ist, bisher als gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/groko-und-buergerversicherung-buergerversicherung-ist-eines.694.de.html?dram:article_id=402159\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Viele w&uuml;rden freiwillig in die B&uuml;rgerversicherung wechseln<\/strong><br>\nNach dem Willen der SPD soll es eine B&uuml;rgerversicherung geben, in die auch Beamte und Selbstst&auml;ndige sowie Angestellte mit hohen Einkommen einbezogen werden. Ein solches System w&uuml;rde langfristig zu erheblichen Einsparungen f&uuml;hren, sagte Stefan Etgeton von der Bertelsmann-Stiftung im Dlf. (&hellip;)<br>\nBecker: Wenn die Bundes&auml;rztekammer argumentiert, dass sich medizinischer Fortschritt nicht finanzieren lasse, wenn es nicht diese Privatpatienten gebe, an denen ja mehr verdient wird, dann ist das kein Argument, das Sie gelten lassen?<br>\nEtgeton: Nein, das lasse ich nicht gelten. Wir haben zehn Prozent privat Versicherte. Die tragen durchschnittlich mehr zum Gesundheitsaufkommen bei, das ist richtig. Aber wir haben 90 Prozent gesetzlich Versicherte und die Investitionen in das Gesundheitssystem, die gehen sehr stark von diesem gro&szlig;en Markt der gesetzlich Versicherten aus, denn nur f&uuml;r die sind Innovationen auch wirklich interessant.<br>\n&ldquo;Ein gesetzliches System w&uuml;rde langfristig zu Einsparungen f&uuml;hren&rdquo;<br>\nBecker: Bislang ist die Idee einer B&uuml;rgerversicherung ja durchaus auch immer von Politikern aus den L&auml;ndern abgelehnt worden. Sie haben eben schon Ihre Studie angesprochen, bei der Sie ausgerechnet haben, dass ein &Uuml;bergang der Beamten in eine B&uuml;rgerversicherung die L&auml;nder g&uuml;nstiger zu stehen bek&auml;me. Wie kommt es dann zu diesen doch sehr starken Vorbehalten auf L&auml;nderebene?<br>\nEtgeton: Das h&auml;ngt damit zusammen, dass kurzfristig zun&auml;chst mal mehr Kosten entstehen, weil L&auml;nder f&uuml;r die alten Beamten, die noch im alten System sind, Beihilfe zahlen m&uuml;ssen und f&uuml;r die neuen schon die Arbeitgeberbeitr&auml;ge in die Krankenversicherung. Wir haben aber ausgerechnet, dass sich langfristig das durchaus rechnet, weil das gesetzliche System doch zu erheblichen Einsparungen f&uuml;hren w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gesundheitssystem-viele-wuerden-freiwillig-in-die.769.de.html?dram:article_id=402026\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong>..&hellip;.man glaubt es nicht und reibt sich die Augen: Herr Etgeton von der BERTELSMANN-Stiftung stellt fest, dass eine B&Uuml;RGERVERSICHERUNG &bdquo;langfristig zu erheblichen Einsparungen f&uuml;hren w&uuml;rde&ldquo;! Ob das die verantwortlichen CDU\/CSU-Granden auch so sehen, nachdem bei der SPD diesbez&uuml;glich ein &bdquo;Licht&ldquo; aufgeleuchtet ist?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ob bei der SPD tats&auml;chlich ein &bdquo;Licht&ldquo; aufleuchtet, kann bezweifelt werden, denn die B&uuml;rgerversicherung ist seit einigen Wahlg&auml;ngen ihr Thema. Leider offenbar lediglich zu Wahlkampfzeiten. In Zeiten der Regierung hat deren verantwortliches Spitzenpersonal wohl regelm&auml;&szlig;ig &bdquo;vergessen&ldquo;, auf die Umsetzung zu bestehen bzw. auf die bestehende Koalitionsvereinbarung verwiesen, in der das eben nicht geregelt worden war. Bisher war die B&uuml;rgerversicherung den SPD-Spitzen wohl doch nicht so wichtig. Ist es nun wichtig oder lediglich Koalitionspoker?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Von den Freunden lernen<\/strong><br>\nDie Sozialdemokratie ist in der Krise: Was sich die SPD von den europ&auml;ischen Schwesterparteien abschauen k&ouml;nnte. F&uuml;nf taz-Autoren haben sich in Europa umgeh&ouml;rt. (&hellip;)<br>\nDie Sozialdemokratie in Europa ist nicht mehr nur im Krisenmodus, sie n&auml;hert sich mancherorts dem Zusammenbruch. Nicht nur in den Niederlanden, auch in Frankreich und Griechenland wurden die altehrw&uuml;rdigen Parteien pulverisiert. Die Symptome sind &uuml;berall &auml;hnlich: Die Aufsteigergeneration hat die Verbindungen zu ihrer Herkunft gekappt. Wo es &auml;rmlich und ungem&uuml;tlich zugeht, im Mannheimer Norden, den Vororten von Rotterdam oder den Randbezirken von Wien, laufen fr&uuml;here Stammw&auml;hler zu den Rechtspopulisten &uuml;ber. Die Parteiapparate schauen hilflos zu. Die Abgeh&auml;ngten und das Dienstleistungsproletariat setzen nicht mehr auf die saturierten Sozialdemokraten. Und die erfolgreichen, jungen Globalisierungsgewinner finden So&shy;zialdemokratie voll 20. Jahrhundert.<br>\n&Uuml;berall nur Niedergang? Nicht ganz (&hellip;)<br>\nErstaunlich aber ist, dass der 68-j&auml;hrige Corbyn, der seit 1983 im Unterhaus sitzt, bei J&uuml;ngeren so gut ankommt. Das ist ein Grund f&uuml;r seinen &Uuml;berraschungserfolg bei den Wahlen 2017, als Labour nur knapp hinter den Tories landete und 40 Prozent bekam &ndash; 10 Prozent mehr als 2015. Dabei war der neue Star jahrzehntelang krasser Au&szlig;enseiter gewesen. Als er wegen eines missgl&uuml;ckten taktischen Man&ouml;vers seiner Gegner Labour-Chef wurde, bek&auml;mpfte ihn fast die gesamte Partei&shy;elite. Viele prophezeiten der Partei den Untergang, allen voran Ex-Premier Tony Blair, der davon abriet, Labour zu w&auml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/SPD-und-Sozialdemokratie-in-Europa\/!5464728\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> So klein kann Europa sein, wenn die taz dar&uuml;ber schreibt. Ein bischen plumpe Polemik gegen Corbyn und ausser NL, GB und A gibt es kein Europa. Nicht &uuml;berall wo Analyse drauf steht, ist auch Analyse drin. F, E, GR, FIN, PL? Die sozialdemokratiefreie Zone in Europa ist etwas gr&ouml;&szlig;er, als es die taz oberfl&auml;chlich beschreibt. Aber wenn man einen Macron als Sozialliberalen bezeichnet, wie die taz das h&auml;ufiger tut, verschwimmen automatisch die Konturen und Ma&szlig;st&auml;be.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Macron dr&auml;ngt Martin Schulz zur GroKo<\/strong><br>\nFrankreichs Staatspr&auml;sident und Europas Sozialdemokraten dr&auml;ngen die SPD, gemeinsam in einer gro&szlig;en Koalition Verantwortung f&uuml;r die Zukunft Europas zu &uuml;bernehmen. Der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident Emmanuel Macron hat in den vergangenen Tagen in mehreren Telefonaten mit SPD-Chef Martin Schulz gesprochen, wie dieser der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung best&auml;tigte. Dabei hatte Macron daf&uuml;r geworben, die europ&auml;ischen Reformen in einer Regierung zu unterst&uuml;tzen. Die Neugr&uuml;ndung Europas, die Macron vorgeschlagen hat, sieht auch Schulz als Chance.<br>\nSchulz sagte der F.A.S.: &bdquo;Das Schutzversprechen des Staates, dass die Sozialdemokratie einst den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen erk&auml;mpft hat, kann nur &uuml;ber eine europ&auml;isierte Sozialdemokratie erneuert werden, weder im franz&ouml;sischen noch im deutschen Alleingang.&ldquo; Schulz erh&auml;lt in diesen Tagen immer wieder ermunternde Anrufe und Mails von europ&auml;ischen Politikern.<br>\nSo schrieb ihm der griechische Ministerpr&auml;sident Alexis Tsipras eine SMS und bat ihn dringend, in &bdquo;dieser entscheidenden Phase f&uuml;r Europa&ldquo; nicht abseits zu stehen. Er respektiere die urspr&uuml;ngliche Entscheidung der SPD, aber eine Regierungsbeteiligung sei &bdquo;eine Voraussetzung daf&uuml;r, gemeinsam f&uuml;r notwendige progressive Reformen und die Demokratisierung Europas zu streiten, f&uuml;r soziale Rechte und einen substantiellen Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit&ldquo;. Nun bestehe die Chance, &bdquo;in Europa eine progressive Agenda auf den Tisch zu legen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/so-will-macron-martin-schulz-zur-groko-draengen-15321946.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Angst vor der FDP sitzt offenbar tief.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Da hat sich vermutlich Martin Schulz und\/oder Angela Merkel das Dr&auml;ngeln von Macron bestellt, und den armen Tsipras auch gleich noch mit verhaftet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Steuerreform: USA geh&ouml;ren auf schwarze Liste<\/strong><br>\n&bdquo;Es steht zu erwarten, dass Donald Trump CDU\/CSU, FDP sowie AfD inspiriert und wir bald wieder die Schallplatte &uuml;ber eine Senkung der Unternehmenssteuern in Deutschland h&ouml;ren. Fakt ist: Trumps Steuerreform n&uuml;tzt vor allem US-Konzernen, dem obersten ein Prozent und ihm selbst.&ldquo;, kommentiert der Bundestagsabgeordnete Fabio De Masi die Verabschiedung der Steuerreform im US Senat. Der Finanzexperte der Linken weiter:<br>\n&bdquo;Die US-Staatsverschuldung k&ouml;nnte in den n&auml;chsten zehn Jahren um eine Billion Dollar zunehmen. Bezahlen wird das die Main Street nicht die Wall Street. Der Trump Clan bereichert sich alleine durch sein Verm&ouml;gen mittels der Steuerreform um eine Milliarde Euro.<br>\nDie EU Kommission muss die USA angesichts der Sabotage des Informationsaustausches und Schattenfinanzpl&auml;tzen wie Delaware, Nevada &amp; Co auf die schwarze Liste der Steueroasen setzen. Au&szlig;erdem sollte die Bundesregierung Quellensteuern auf abflie&szlig;ende Dividenden, Lizenzen und Zinsen von US-Konzernen in Kraft setzen, um die Besteuerung von hier erwirtschafteten Gewinnen durchzusetzen. Diese Quellensteuern k&ouml;nnten sich US-Konzerne dann in den USA anrechnen lassen, wenn Sie Gewinne nun wegen der Senkung der K&ouml;rperschaftssteuern repatriieren.<br>\nWir brauchen auch in Deutschland kein Steuer-Disneyland f&uuml;r Super-Reiche wie es Trump mit der Streichung der Estate Tax und der Alternative Minimum Tax anstrebt. Die enorme Verm&ouml;genskonzentration auch in Deutschland erfordert die Reaktivierung einer Verm&ouml;genssteuer f&uuml;r Million&auml;re sowie einer verfassungsfesten Erbschaftssteuer.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/steuerreform-usa-gehoeren-auf-schwarze-liste\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Internet-Alchemie<\/strong><br>\nIst Bitcoin das Versprechen auf eine Zukunft ohne m&auml;chtige Banken und g&auml;ngelnde Staaten &ndash; oder das j&uuml;ngste Spekulationsobjekt der Finanzm&auml;rkte? Einblicke in eine unbekannte Szene. [&hellip;]<br>\nAn Mahnern mangelt es dabei nicht: Die Liste reicht von Finanzaufsichten &uuml;ber Zentralbanken zu Bankern und Wirtschaftsnobelpreistr&auml;gern. Der bekannteste Kritiker ist wohl Jamie Dimon: Mit der Digitalw&auml;hrung &bdquo;wird es nicht gut ausgehen&ldquo;, sagte der JP Morgan-Chef auf einer Konferenz im September. &bdquo;Bitcoin ist ein einziger Betrug&ldquo;, und es sei &bdquo;schlimmer als die Tulpenblase&ldquo;. [&hellip;]  Auch Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein spricht von einer Bitcoin-Blase. Star-Investor Warren Buffet riet den Leuten, die Finger von Bitcoin zu lassen, da sie nur eine Illusion seien.<br>\nNun k&ouml;nnte man Bankern und Gesch&auml;ftemachern wie Buffet, Blankfein und Dimon Gesch&auml;ftsinteressen unterstellen. Doch selbst der linksliberale Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger Joseph Stiglitz forderte ein Verbot, da die Digitalw&auml;hrung &bdquo;keinerlei sinnvolle soziale Funktion erf&uuml;llt&ldquo;. Die Bundesbank warnt vor dem spekulativen Charakter, die Finanzaufsicht Bafin vor einem Totalverlust, &auml;hnlich wie die Europ&auml;ische Zentralbank. Die chinesische Zentralbank hat den Handel in Yuan verboten. Und die amerikanische Zentralbank Fed mahnt: Bitcoin k&ouml;nne das Finanzsystem destabilisieren. [&hellip;]<br>\nDer Enthusiasmus der Szene, die sich &uuml;berall auf der Welt verabredet, ist vergleichbar mit dem der Bef&uuml;rworter eines bedingungslosen Grundeinkommens. Wie dort fokussiert sich in einer zentralen Idee ein gesellschaftliches Heilsversprechen. Ein Instrument werde Fortschritt bringen, so der Glaube. [&hellip;]<br>\nDie ersten Pioniere haben sich jedenfalls abgewendet. Rick Falkvinge, der Gr&uuml;nder der schwedischen Piratenpartei und Vordenker der Szene, hat in dieser Woche einen Text auf seine Internetseite gestellt, in dem er sich von Bitcoin lossagt. &bdquo;Niemand, den ich kenne, benutzt Bitcoin noch f&uuml;r irgendetwas, weil es Stunden dauert, eine Transaktion zu beenden, und sie mehr als 20 Dollar kostet&ldquo;, schreibt er. Ihn habe im Jahr 2011 an Bitcoin fasziniert, dass Transaktionen frei, verl&auml;sslich und unmittelbar waren. Heute sei er ein Spekulationsobjekt, das noch dazu sehr viel Strom verbraucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/digital-bezahlen\/einblick-in-die-szene-der-bitcoin-geschaefte-15319779.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0\">FAZ<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu bitte auch auf den NachDenkSeiten &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41366\">Der Bitcoin-Hype und die Verantwortung der Medien<\/a>&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Die FAZ hebt sich mit ihrer Berichterstattung zum Bitcoin &uuml;brigens positiv von ihren Mitbewerbern ab.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jobcenter: Geld f&uuml;r Arbeitslose wird immer h&auml;ufiger in die Verwaltung gesteckt<\/strong><br>\nBei den Jobcentern werden immer gr&ouml;&szlig;ere Millionensummen von der Eingliederung Arbeitsloser hin zur Verwaltung verschoben. &bdquo;F&uuml;r 2018 droht diese Umschichtungssumme, die dann nicht f&uuml;r die Eingliederung der Arbeitslosen zur Verf&uuml;gung steht, auf eine Milliarde Euro anzuwachsen&ldquo;, hei&szlig;t es in einem Brief von Peter Clever von der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrung des Arbeitgeberverbands BDA und Annelie Buntenbach vom DGB-Bundesvorstand an f&uuml;hrende Politiker der Bundestagsfraktionen. Der Brief liegt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor. Buntenbach und Clever f&uuml;hren auch den Verwaltungsrat der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA). (&hellip;)<br>\nEingliederung in den Arbeitsmarkt geschieht etwa durch Fort- und Ausbildung und Trainingskurse. Aus dem Verwaltungsbudget der Jobcenter werden Vermittler bezahlt, aber auch Leistungsabteilungen, die Hartz-IV-Bescheide schreiben. Seit 2005 wurden 3,5 Milliarden Euro aus Eingliederungsmitteln zur Deckung von Verwaltungskosten verwendet, wie aus einer Regierungsantwort auf eine Anfrage der Linken hervorgeht, die der dpa vorliegt. Allein 2016 wurden 764 Millionen Euro umgeschichtet &ndash; 18,4 Prozent der Leistungen zur Eingliederung.<br>\n&bdquo;Seit Jahren reichen die Mittel f&uuml;r die Jobcenter hinten und vorne nicht&ldquo;, sagte Buntenbach der dpa. &bdquo;Die Bek&auml;mpfung der Langzeitarbeitslosigkeit muss ganz oben auf die Tagesordnung einer neuen Regierung.&ldquo; Bei der derzeit guten Konjunktur gebe es die Chance, verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit abzubauen.<br>\nClever forderte, mit der Verschiebung der Gelder m&uuml;sse Schluss sein: &bdquo;Die Jobcenter brauchen genau diese Milliarde mehr f&uuml;r aktive Hilfe.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/jobcenter-geld-fuer-arbeitslose-wird-immer-haeufiger-in-die-verwaltung-gesteckt-28982690\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben auf diese Gelder-Verschiebungen innerhalb der BA hingewiesen. Bitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h06\">766 Millionen Euro Umschichtung: Jobcenter stopfen L&ouml;cher im Verwaltungshaushalt mit F&ouml;rdergeldern<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h09\">Regierung will weniger Geld f&uuml;r Langzeitarbeitslose ausgeben<\/a>. Von den Unionsparteien wird ja vielleicht nichts anderes erwartet. Aber die SPD macht auch hier keine &bdquo;gute Figur&ldquo; &ndash; leider. Auch deshalb ist eine Erneuerung der SPD &ndash; und vor allem ihre Abkehr von der sog. Hartz-Gesetzgebung &ndash; dringend geboten.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Schluss mit dem Kahlschlag in der Arbeitsmarktpolitik<\/strong><br>\nSeitdem im Jahre 2005 im Rahmen des SGB II Jobcenter geschaffen wurden, wurden insgesamt 3,5 Milliarden Euro aus Eingliederungsmitteln dieser Jobcenter zur Deckung von Verwaltungskosten verwendet. Im Jahre 2016 wurden 764 Millionen Euro umgeschichtet und somit fast 20 Prozent der Leistungen zur Eingliederung in Arbeit verschoben.<br>\nZudem wurde der Etat der Jobcenter f&uuml;r Leistungen zur Eingliederung in Arbeit seit dem Jahr 2010 von 6,6 Milliarden Euro auf 4,4 Milliarden Euro im Jahr 2017 deutlich reduziert. Im ersten Regierungsentwurf zum Haushalt 2018 sind 4,2 Milliarden Euro vorgesehen. Dies geht aus der Antwort [PDF] der Bundesregierung auf eine entsprechende Anfrage von Sabine Zimmermann hervor.<br>\n&bdquo;Es ist ein Skandal, dass seit Jahren Leistungen zur Eingliederung in Arbeit zum Stopfen des Haushaltsloches f&uuml;r die Verwaltung der Jobcenter verwendet werden und damit zur Unterst&uuml;tzung von Erwerbslosen nicht zur Verf&uuml;gung stehen. Die K&uuml;rzung der Eingliederungsmittel ist ebenso wenig nachvollziehbar. Der Haushalt der Jobcenter muss von einer neuen Bundesregierung deutlich erh&ouml;ht werden&ldquo;, kommentiert Sabine Zimmermann die Antwort und weiter:<br>\n&bdquo;Insbesondere Langzeiterwerbslose, &auml;ltere Erwerbslose und erwerbslose Menschen mit Behinderungen haben immer noch nur geringe Jobchancen. Der arbeitsmarktpolitische Stillstand der amtierenden Regierung muss schnellstm&ouml;glich beendet werden. Viele erwerbslose Menschen w&uuml;nschen sich eine bessere individuelle Unterst&uuml;tzung, wie zum Beispiel Weiterbildungsangebote, die ihnen aber oft versagt werden. Ein Rechtsanspruch auf Weiterbildung ist l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig. Statt Erwerbslose weiterhin aufs Abstellgleis zu schieben und zu drangsalieren, muss ausreichend Geld zur F&ouml;rderung bereitgestellt werden, insbesondere auch f&uuml;r einen &ouml;ffentlich gef&ouml;rderten Besch&auml;ftigungssektor. Grunds&auml;tzlich muss das Hartz IV-System abgeschafft und durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung ersetzt werden, die wirklich vor Armut sch&uuml;tzt und Teilhabe erm&ouml;glicht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/schluss-mit-dem-kahlschlag-in-der-arbeitsmarktpolitik\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Krank gespart<\/strong><br>\nWund gelegen, nicht gef&uuml;ttert, Pillen zu sp&auml;t gegeben: ZEIT ONLINE und &ldquo;Report Mainz&rdquo; liegen interne Dokumente vor, die die Gefahr fehlender Pfleger in Kliniken zeigen.<br>\nDie Hilferufe sind kurz und sachlich. Doch was die Formulare erz&auml;hlen, klingt bedrohlich: &ldquo;Gef&auml;hrdung des Personals durch eingeschr&auml;nkte Hygiene&rdquo;, hei&szlig;t es in einem von ihnen. In einem anderen Dokument steht: &ldquo;Zeitnahe Medikamenten-Gabe nicht m&ouml;glich.&rdquo; Oder gar: &ldquo;Pat. postoperativ kollabiert, Pr&auml;senz beim ersten Aufstehen konnte nicht gew&auml;hrleistet werden, &rarr; Rea.&rdquo; Was bedeutet, dass ein frisch operierter Patient zusammengebrochen war und wiederbelebt werden musste, weil niemand bei ihm war, als er versuchte, das erste Mal selbst&auml;ndig aufzustehen.<br>\nDie S&auml;tze stammen aus internen Dokumenten deutscher Krankenh&auml;user. Es sind sogenannte &Uuml;berlastungs- oder Gef&auml;hrdungsanzeigen. Jeder Arbeitnehmer ist verpflichtet, seinen Arbeitgeber darauf hinzuweisen, wenn er sich &uuml;berlastet f&uuml;hlt oder ihm Gefahren drohen. Verzweifelte Pflegekr&auml;fte beschreiben darin ihren frustrierenden Alltag und immer wieder auch lebensbedrohliche Situationen. Ob Unfallchirurgie, Psychiatrie oder Intensivstation &ndash; das Problem ist &uuml;berall das gleiche: Zu wenige Krankenschwestern und Pfleger m&uuml;ssen sich hierzulande um zu viele Patienten k&uuml;mmern. Solche schriftlichen Gef&auml;hrdungsanzeigen sind ihr Versuch, ihre Arbeitgeber auf das t&auml;gliche Drama hinzuweisen. Sie fordern endlich Hilfe, f&uuml;r sich und f&uuml;r ihre Patienten.<br>\nNormalerweise verschwinden diese Hilferufe in den Schubladen der Klinikleitungen. ZEIT ONLINE hat mehr als 100 solcher &Uuml;berlastungsanzeigen aus einem Dutzend Kliniken ausgewertet und zusammen mit dem ARD-Magazin Report Mainz die Situation recherchiert. Egal ob das entsprechende Krankenhaus einem privaten Tr&auml;ger geh&ouml;rt, kirchlich oder kommunal organisiert ist, &uuml;berall ist das Missverh&auml;ltnis zwischen Pflegepersonal und Patienten so gro&szlig;, dass Pfleger und Krankenschwestern nahezu gezwungen sind, die Patienten und sich selbst in Gefahr zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2017-11\/pflege-krankenhaus-pflegekraefte-mangel\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Eine Klinik auf der Intensivstation<\/strong><br>\nAltersschwach und bauf&auml;llig: Die Medizinische Hochschule Hannover geh&ouml;rt zu den renommiertesten Kliniken Deutschlands. Doch der desolate Zustand der Geb&auml;ude stellt mittlerweile ein Risiko f&uuml;r Patienten und Personal dar.<br>\nEs bl&auml;ttert &ndash; &uuml;berall in der MHH, der Medizinischen Hochschule Hannover. 80 Prozent der Klinikbauten sind sanierungsbed&uuml;rftig, mehr als 90.000 Quadratmeter, in der &uuml;blichen &Uuml;bersetzung rund 13 Fu&szlig;ballfelder.<br>\nRettungshubschrauber landen hier mehrmals am Tag. Die MHH, letzte Hoffnung f&uuml;r Schwerstkranke aus der Region und ganz Deutschland, ist l&auml;ngst selbst ein Notfall geworden. Es gab zwar allerlei Kr&uuml;cken und Schmerzmittel f&uuml;r die rund 50 Jahre alte Patientin, jetzt aber hilft nur noch eine Radikalkur: Weitgehender Neubau. Dass das dringend notwendig ist, zeigt ein Besuch auf der Intensivstation der Kinderklinik. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Wir haben Herrn Weil angeschrieben, haben die Wissenschaftsministerin angeschrieben, haben die alle eingeladen, die ganze Politiker &ndash; und haben gesagt: Schaut Euch das an. Wir brauchen schlicht und ergreifend Eure Hilfe, und hier muss sich was &auml;ndern. Und dass war wohl der Start f&uuml;r die ganze Geschichte: Wir brauchen nicht nur eine neue Kinderklinik, wir brauchen eigentlich eine neue MHH.&rdquo; (&hellip;)<br>\n2013 war das, als Rot-Gr&uuml;n gerade die Regierung &uuml;bernahm. Da traf es sich gut, dass sie nun selber liefern mussten, was sie zuvor als Opposition von der CDU gefordert hatten: endlich die marode MHH zu sanieren. Bei der Gr&uuml;nen Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic liefen bis vor wenigen Tagen die F&auml;den f&uuml;r die Planung zusammen. Dass die Geb&auml;ude trotz vieler Anstrengungen &uuml;berhaupt so marode werden konnten, hat vor allem einen Grund:<br>\n&ldquo;&hellip; dass es eine Vielzahl von Playern gab, die an unterschiedlichen Stellen Unterlagen, Pr&uuml;funterlagen, Bewilligungsunterlagen und so weiter bearbeiten mussten. Und wenn an irgendeiner Stelle einer dieser Partner &ndash; das staatliche Baumanagement, der Landesrechnungshof, das Finanzministerium, das Wissenschaftsministerium &ndash; Bedenken hatte, Nachfragen hatte, was auch immer, dann ist die gesamte Maschinerie zum Stehen gekommen. Das hei&szlig;t, dar&uuml;ber hat man Zeit verloren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/sanierungsstau-an-der-medizinischen-hochschule-hannover.1001.de.html?dram:article_id=402049\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die neoliberalen Rahmenbedingungen &ndash; charakterisiert u.a. durch die sog. Schuldenbremse, f&uuml;r die neben der Union auch die SPD mitverantwortlich ist &ndash; sind nicht die Ursache f&uuml;r den offenbar sehr maroden Zustand dieses Klinikums?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Dobrindt muss Diesel-Akten herausgeben<\/strong><br>\nIm Diesel-Skandal hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) einen wichtigen Etappensieg errungen. Das Verwaltungsgericht Berlin hat laut einer Mitteilung der Umweltorganisation am Donnerstag entschieden, dass das Bundesverkehrsministeriums die Akten aus den ersten Monaten des Abgasskandals herausgeben und der DUH Einsicht gew&auml;hren muss.<br>\nBereits im Februar 2016 hatte die DUH beim Ministerium einen Antrag nach dem Umweltinformationsgesetz gestellt und Einsicht in alle Unterlagen gefordert, die in Zusammenhang mit der gegen&uuml;ber dem VW-Konzern erlassenen R&uuml;ckrufanordnung stehen. Im Einzelnen geht es um die Kommunikation des Bundesverkehrsministeriums mit anderen Beh&ouml;rden, um Kontakte mit den Autokonzernen, um Besprechungsprotokolle sowie Messdaten zwischen dem 15. September und 15. Oktober 2015. Die Einsichtnahme hatte das Verkehrsministerium verweigert. Zus&auml;tzlich verlangt die DUH, die Unterlagen zum VW-Untersuchungsausschuss des Bundestages einsehen zu k&ouml;nnen.<br>\nDie Umwelthilfe kritisierte das Verhalten des Ministeriums im Gerichtsverfahren. Das Verkehrsministerium habe das Verfahren erschwert, indem es immer wieder neue und zum Teil widerspr&uuml;chliche Dokumente vorgelegt habe. Zus&auml;tzlich habe das Ministerium Beiladungsantr&auml;ge von 15 Unternehmen der Automobilindustrie bef&uuml;rwortet, die das Verfahren um weitere Monate verz&ouml;gert und das Kostenrisiko f&uuml;r die DUH nicht mehr beherrschbar gemacht h&auml;tten. Diese Antr&auml;ge lehnt das Gericht jedoch ab.<br>\n&ldquo;Einmal mehr zeigt sich, wie diese Bundesregierung einseitig Partei f&uuml;r die Autokonzerne und gegen Umwelt und Verbraucher ergreift und nichts unversucht l&auml;sst, der &Ouml;ffentlichkeit gegen&uuml;ber ihre konspirative Abstimmung mit den Autokonzernen zu verschleiern&rdquo;, sagte DUH-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer J&uuml;rgen Resch. &ldquo;Dieses auch nach Ansicht des Gerichts gegen Recht und Gesetz handelnde Bundesverkehrsministerium ist nicht Teil der L&ouml;sung des Diesel-Abgasskandals, sondern Kern des Problems.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimaretter.info\/mobilitaet\/nachricht\/24000-verkehrsministerium-muss-diesel-akten-herausgeben\">Klimaretter.info<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wohlstand und Ausbeutung<\/strong><br>\nEurop&auml;ische Union will Einfluss auf afrikanische L&auml;nder nicht an China verlieren (&hellip;)<br>\nDenn die EU ist in Afrika in den vergangenen Jahren gleich auf mehreren Ebenen in die Defensive geraten. Erstens &ouml;konomisch, denn auch wenn die Union, rechnet man all ihre Mitgliedstaaten zusammen, in der Tat noch die st&auml;rkste &auml;u&szlig;ere Wirtschaftskraft auf dem Kontinent ist: Sie ist es in mancher Hinsicht nur noch knapp; sie hat erheblich an Einfluss verloren. Ursache ist der Aufstieg Chinas, das in Afrika gewaltige Fortschritte erzielt.<br>\nExemplarisch zeigt sich diese Entwicklung beim Handel. Noch im Jahr 1995 kauften die afrikanischen L&auml;nder ihre Importe zu 40 Prozent in Europa, bei den alten Kolonialm&auml;chten, denen es gelungen war, ihre exklusive Stellung auf dem Kontinent &uuml;ber die Kolonialzeit hinaus zu bewahren. Im Jahr 2015 war ihr Anteil bereits auf 24 Prozent geschrumpft. China hingegen, das 1995 &ouml;konomisch in Afrika noch kaum pr&auml;sent war, lieferte 2015 schon 21 Prozent der gesamten Importe des Kontinents. Und die Volksrepublik weitet ihre Aktivit&auml;ten schnell aus. Gelingt es der EU nicht, das Ruder herumzurei&szlig;en, dann f&auml;llt sie selbst in ihrer Gesamtheit wohl bald hinter China zur&uuml;ck; die einzelnen EU-Staaten sind das l&auml;ngst.<br>\nDie zweite Ebene, auf der die EU in die Defensive geraten ist, ist die Migration, die aus Sicht des EU-Establishments den Wohlstand jedenfalls Westeuropas bedroht, wenn sie nicht kontrolliert und gesteuert wird; und auch in den weniger beg&uuml;terten EU-L&auml;ndern denkt sich so mancher mit Blick auf die krasse Armut in weiten Teilen Afrikas wohl: schlimmer geht immer. (&hellip;)<br>\nDem Establishment ist klar: Will man den eigenen Wohlstand abschotten und die Ausbeutung weiterf&uuml;hren, dann muss man die Grenzen hochr&uuml;sten. Man wird aber auch ein wenig Druck aus dem Kessel nehmen m&uuml;ssen, damit er nicht platzt; das bisherige Modell, die schreiende Ungleichheit mit sogenannter Entwicklungshilfe zuzukleistern, reicht nicht mehr aus. Die Bundesregierung sucht, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und hat sich schon im Rahmen ihres G-20-Vorsitzes um Investitionsprogramme bem&uuml;ht, die deutschen Unternehmen bei der Expansion helfen und zumindest Teile der afrikanischen Eliten einbinden.<br>\nDie EU zieht nach und hat auf dem Gipfel in Abidjan nun ein weiteres derartiges Programm mit einem Volumen von 4,1 Milliarden Euro angek&uuml;ndigt; es soll Anreize f&uuml;r privatwirtschaftliche Investitionen in einer H&ouml;he von insgesamt 44 Milliarden Euro bieten. Dar&uuml;ber hinaus sollen Stipendienprogramme f&uuml;r Studenten aus afrikanischen L&auml;ndern ausgeweitet werden, um die Orientierung der Eliten in Richtung Europa zu st&auml;rken &ndash; denn in j&uuml;ngster Zeit hat nun auch China mit eigenen Stipendien beim akademischen Nachwuchs zunehmend Erfolg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/322829.wohlstand-und-ausbeutung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Opferfamilien kritisieren Kanzlerin<\/strong><br>\nAngeh&ouml;rige der zw&ouml;lf Todesopfer vom Breitscheidplatz werfen Angela Merkel vor, sie im Stich gelassen zu haben. &ldquo;Sie werden Ihrem Amt nicht gerecht&rdquo;, schreiben sie in einem offenen Brief.<br>\nKnapp ein Jahr nach dem Anschlag am Berliner Breitscheidplatz werfen Angeh&ouml;rige aller zw&ouml;lf Todesopfer der Regierung Versagen vor. In einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin, den der SPIEGEL dokumentiert, beklagen sie &ldquo;eklatante Missst&auml;nde&rdquo; in den Sicherheitsbeh&ouml;rden. Diese habe die Kanzlerin mitzuverantworten.<br>\n&ldquo;Der Anschlag am Breitscheidplatz ist auch eine tragische Folge der politischen Unt&auml;tigkeit Ihrer Bundesregierung&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Schreiben. In einer Zeit, in der die Bedrohung durch Islamisten zugenommen habe, habe sie es vers&auml;umt, &ldquo;die Reformierung der wirren beh&ouml;rdlichen Strukturen&rdquo; rechtzeitig voranzutreiben. (&hellip;)<br>\nZudem kritisieren die Angeh&ouml;rigen, dass sie nach dem Terroranschlag nicht gen&uuml;gend Unterst&uuml;tzung vom Staat erhalten h&auml;tten. &ldquo;Es ist unsere konkrete Erwartung an Sie, Frau Bundeskanzlerin, dass die Bundesrepublik unseren Familien unb&uuml;rokratisch und umfassend hilft&rdquo;, schreiben sie. &ldquo;Gegen&uuml;ber dieser Erwartung bleibt der Umfang der aktuellen staatlichen Unterst&uuml;tzung weit zur&uuml;ck.&rdquo;<br>\nIn ihrem Brief klagen die Hinterbliebenen Angela Merkel auch pers&ouml;nlich an. Sie habe ihnen &ldquo;auch fast ein Jahr nach dem Anschlag weder pers&ouml;nlich noch schriftlich kondoliert&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Schreiben. &ldquo;Wir sind der Auffassung, dass Sie damit Ihrem Amt nicht gerecht werden.&rdquo; Es sei &ldquo;eine Frage des Respekts, des Anstands und eigentlich eine Selbstverst&auml;ndlichkeit, dass Sie als Regierungschefin im Namen der Bundesregierung unseren Familien gegen&uuml;ber den Verlust eines Familienangeh&ouml;rigen durch einen terroristischen Akt anerkennen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/berlin-anschlag-auf-weihnachtsmarkt-opferfamilien-kritisieren-angela-merkel-a-1181245.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Angeh&ouml;rige der Opfer werfen Bundesregierung Versagen vor.<\/strong><br>\nEin Jahr nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz haben Angeh&ouml;rige aller zw&ouml;lf Todesopfer der Regierung Versagen vorgeworfen. (&hellip;)<br>\nWir nehmen in den Monaten seit dem Anschlag vielf&auml;ltige Missst&auml;nde wahr und haben uns nun entschieden, uns mit diesem Brief direkt an Sie, Frau Bundeskanzlerin, zu wenden. Die Missst&auml;nde betreffen sowohl die mangelhafte Anti-Terror-Arbeit in Deutschland als auch den Umgang mit uns als Opfer und Hinterbliebene.<br>\nW&auml;hrend sicherlich kein Land der Welt absolute Sicherheit vor terroristischen Anschl&auml;gen gew&auml;hrleisten kann, mangelt es in Deutschland an grundlegender Professionalit&auml;t im Umgang mit dem Terrorismus. Durch die Arbeit von investigativen Journalisten sowie des Untersuchungsausschusses in NRW und des Sonderbeauftragten des Senats von Berlin, Bruno Jost, sind mittlerweile Fehlleistungen der Anti-Terror-Arbeit in Deutschland ans Licht gekommen, die als alarmierend einzustufen sind.<br>\nDazu kommentierte Claus Kleber im ZDF &ldquo;heute journal&rdquo; am 12. Oktober 2017: &ldquo;Das Erschreckende ist, dass es zu sp&auml;t ist, man kann die Fehler nicht mehr korrigieren. Aber zw&ouml;lf Menschen k&ouml;nnten noch leben, 70 Verletzte unversehrt sein, wenn Beh&ouml;rden, allen voran die Landeskriminalbeh&ouml;rden von NRW und Berlin, ihren Hintern hoch bekommen h&auml;tten, wenn dort nicht katastrophale Zust&auml;nde geherrscht h&auml;tten. Das ist auch in dieser drastischen Formulierung das Ergebnis des Sonderermittlers Jost.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/europan-redaktion\/13177-offener-brief-an-kanzlerin-angela-merkel\">The European<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.T.:<\/strong> Nach den vielen &ldquo;Ermittlungspannen&rdquo;, dem Kompetenz-Durcheinander, &ldquo;Kommunikationsproblemen&rdquo; usw., die inzwischen an die &Ouml;ffentlichkeit gelangt sind, macht mich dieser offene Brief der Opferfamilien sprachlos. Die Ignoranz, die seitens der Regierenden gegen&uuml;ber Terroropfern an den Tag gelegt wird, ist einfach nur besch&auml;mend. Es wurden Familien und Existenzen zerst&ouml;rt, weil jemand zur falschen Zeit am falschen Ort war. Und die Politik ignoriert das, so als w&auml;re es ein Verkehrsunfall gewesen. Nach einem solchen Terroranschlag dann auch noch auf finanzielle Hilfe nach dem Opferentsch&auml;digungsgesetz (OEG) wie nach einem einfachen Raub&uuml;berfall oder auf  Mittel der Verkehrsopferhilfe (VOH) angewiesen zu sein, das ist schon mehr als untragbar. Dem Eigent&uuml;mer des polnischen LKW, der f&uuml;r das Attentat benutzt wurde, erging es nicht anders. Auf die Ladung konnte er erst nach 2 Monaten zugreifen, vom Kunden wurden Vertragsstrafen angedroht weil nicht geliefert wurde, der komplette LKW wurde erst nach 4 Monaten von den deutschen Ermittlern freigegeben. Die Leasingraten liefen weiter, die Einnahmen fehlten, das kleine Unternehmen stand kurz vor dem Konkurs. Entsch&auml;digung bisher: 0 Euro. Ob die Versicherung &uuml;berhaupt etwas f&uuml;r den reinen LKW-Schaden ersetzen wird, <a href=\"https:\/\/rtlnext.rtl.de\/cms\/berliner-terrorlaster-kann-endlich-zurueck-nach-polen-der-spediteur-will-nun-eine-entschaedigung-4110227.html\">ist bis heute unklar<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Western Nuke Nations to Boycott Nobel Ceremony<\/strong><br>\nUS Embassy Slams Decision to Give Prize to Anti-Nuke Group<br>\nAll western nations with nuclear weapons are scheduled to jointly boycott this year&rsquo;s Nobel Peace Prize ceremony, protesting the awarding of the prize to the International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN). Only Russia and Israel are expected to send a representative.<br>\nHistorically, all nations send their ambassadors to Norway to the ceremony, but the United States, Britain, and France have all informed Norway of their &ldquo;reservations&rdquo; about ICAN, and won&rsquo;t be sending their envoys.<br>\nThe US embassy in particular issued a statement condemning the decision to give ICAN the prize, saying that the UN Treaty of the Prohibition of Nuclear Weapons is worthless, and arguing that the US needs its massive nuclear arsenal.<br>\nThe US led international opposition to the nuclear weapons ban this year, pushing for the rest of NATO to oppose the deal. While most nuclear nations chose to ignore the deal as non-binding since they aren&rsquo;t signatories to it, the US has shown a particular eagerness to be very public about how opposed to it they are.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.defenddemocracy.press\/western-nuke-nations-to-boycott-nobel-ceremony\/\">Defend Democracy Press<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Grenzen der Pressefreiheit<\/strong><br>\nDer Schweizer Presseclub in Genf genie&szlig;t einen ausgezeichneten Ruf: Seit seiner Gr&uuml;ndung hat er &uuml;ber zweitausend Anl&auml;sse mit illustren Rednern von Fidel Castro bis Henry Kissinger und von Jean Ziegler bis Klaus Schwab organisiert. Doch f&uuml;r Ende November 2017 war ein Vortrag angek&uuml;ndigt, der sich kritisch mit den in westlichen Medien popul&auml;ren Syrischen Wei&szlig;helmen befassen wollte.<br>\nHiervon erfuhr die britische Organisation The Syria Campaign &ndash; und forderte umgehend die Absage der Veranstaltung. Es folgten &auml;hnliche Interventionen von der Direktorin des Washingtoner Syria Institute, einem bekannten Senior Fellow des Atlantic Council, der Syrien-Beauftragten der deutschen Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung, einem britischen Nahost-Diplomaten und weiteren Akteuren beidseits des Atlantiks.<br>\nSchlie&szlig;lich wurde die Schweizer Sektion von Reporter ohne Grenzen auf den Plan gerufen. Als Mitglied des Presseclubs distanzierte sie sich in einem Offenen Brief vom geplanten Anlass und forderte mit scharfen Worten dessen Absage, insbesondere da einige der Redner in russischen Staatsmedien aufgetreten seien und mithin &raquo;Werkzeuge der russischen Propaganda&laquo; w&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/swprs.org\/die-grenzen-der-pressefreiheit\/\">Swiss Propaganda Research<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Reporter ohne Grenzen rufen Europ&auml;ische Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte an<\/strong><br>\nNachdem Reporter ohne Grenzen mit ihrer Klage gegen den BND-Datenstaubsauger vor deutschen obersten Gerichten erfolglos blieb, tr&auml;gt die Organisation diese nun vor den Stra&szlig;burger Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte. (&hellip;)<br>\nROG wirft dem Auslandsgeheimdienst vor, im Zuge seiner heftig umstrittenen &Uuml;berwachungspraktiken den E-Mail-Verkehr der Organisation mit ausl&auml;ndischen Partnern, Journalisten und anderen Personen ausgesp&auml;ht zu haben. Es bei den Klagen vor allem um Befugnisse aus dem sogenannten G10-Gesetzes, das dem BND umfangreiche Eingriffe ins Fernmeldegeheimnis erlaubt, das in Artikel 10 Grundgesetz verankert ist. So d&uuml;rfen die Spione etwa einen Datenstaubsauger einsetzen, um den internationalen Telekommunikationsverkehr mithilfe bestimmter Suchbegriffe und sonstiger Selektoren zu durchforsten.<br>\nDie bislang angerufenen obersten deutschen Gerichte sahen ihre H&auml;nde gebunden, da ROG nicht habe glaubhaft machen k&ouml;nnen, dass die Organisation selbst von der BND-Bespitzelung betroffen war. Der geforderte Nachweis ist wegen der Geheimniskr&auml;merei bei dem Nachrichtendienst schwer zu erbringen. In der Klageschrift an den EGMR f&uuml;hrt die Vereinigung nun an, dass der BND ihr Recht auf Achtung der Korrespondenz sowie des Rechts auf Meinungs- und Informationsfreiheit gem&auml;&szlig; den Artikeln 8 und 10 der Europ&auml;ischen Menschenrechtskonvention verletzt habe. Die ausufernden Suchkriterien des Geheimdienstes f&uuml;hrten zu einer durch den mutma&szlig;lichen Zweck der Ma&szlig;nahmen keinesfalls gedeckten Reichweite der Eingriffe. (&hellip;)<br>\nDar&uuml;ber hinaus macht Reporter ohne Grenzen geltend, in ihrem Recht auf wirksame Beschwerde verletzt worden zu sein. Der weitaus gr&ouml;&szlig;te Teil der Betroffenen erfahre nicht einmal im Nachhinein etwas davon, &ldquo;dass ihre E-Mails erfasst und durchsucht werden&rdquo;, schreibt die Organisation. Selbst die Allgemeinheit mit den j&auml;hrlichen Berichten des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestags regelm&auml;&szlig;ig erst dann &uuml;ber &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen informiert, wenn sogar entscheidende Protokolldaten schon gel&ouml;scht worden seien. Klagen dagegen vor deutschen Gerichten seien unter den aufgef&uuml;hrten Umst&auml;nden unm&ouml;glich.<br>\n&ldquo;Die ausufernde &Uuml;berwachungspraxis des BND stellt die Vertraulichkeit digitaler Kommunikation grunds&auml;tzlich in Frage und untergr&auml;bt damit eine Voraussetzung journalistischer Recherche&rdquo;, begr&uuml;ndete ROG-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Christian Mihr den neuen Schritt. Jetzt sei es an den Stra&szlig;burger Richtern, &ldquo;dem Grundrecht auf Rechtsschutz vor der anlasslosen und unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen BND-Massen&uuml;berwachung endlich zur Geltung zu verhelfen&rdquo;. Parallel ist der Teil der urspr&uuml;nglichen Klage gegen das vom BND gef&uuml;hrte Metadaten-Analysesystem Veras weiter anh&auml;ngig; auch eine Verfassungsbeschwerde von Amnesty International gegen den Datenstaubsauger der Schlapph&uuml;te l&auml;uft noch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Reporter-ohne-Grenzen-rufen-Europaeische-Gerichtshof-fuer-Menschenrechte-an-3907198.html\">heise online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Vom Partner zum Problem<\/strong><br>\nSebastian Sons, der Saudi-Arabien-Experte der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Poltik, meint, dass das Land den Nahen Osten nicht mehr stabilisiert<br>\nSebastian Sons ist Saudi-Arabien-Experte der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Poltik und Autor des Buches &ldquo;Auf Sand gebaut&rdquo;. Ramon Schack hat mit ihm &uuml;ber Krieg, Menschenrechte, Terrorismus, Wahabismus, Salafismus, &Ouml;l, die USA und den Nahen Osten gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Vom-Partner-zum-Problem-3594528.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Animal rights group returns puppy seized from Paris homeless man<\/strong><br>\nAnimal rights activists who seized a puppy from a homeless man in Paris are returning the dog after a public outcry over their behaviour.<br>\nActivists from Cause Animale Nord, an animal rights group based in Lille, northern France, snatched the puppy in September from a homeless man on a street near Ch&acirc;telet, central Paris, in front of stunned onlookers.<br>\nThe incident was caught on camera and shared to Facebook by a witness. It has been viewed more than 1.7 million times. A petition on the website Change.org calling for an investigation into Cause Animale Nord&rsquo;s &ldquo;extreme violence&rdquo; was signed by nearly 240,000 people.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/worldnews\/europe\/france\/11911832\/Animal-rights-group-returns-puppy-seized-from-Paris-homeless-man.html\">Telegraph<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese kleine Geschichte sagt viel &uuml;ber die Verfassung, in der sich unsere Gesellschaft befindet. Da wenden selbsternannte Tiersch&uuml;tzer Gewalt an, um einen Bettler seinen Hundewelpen zu rauben, um ihn dann gegen eine &bdquo;Spende&ldquo; von 175 Euro an Angeh&ouml;rige der Mittelschicht abzugeben. Und sicherlich finden diese selbstgerechten Tiersch&uuml;tzer ihr Verhalten auch noch vollkommen korrekt. Bemerkenswert ist aber auch, dass das Video dazu auf Facebook 11 Millionen mal geklickt und die Petition zur &bdquo;R&uuml;ckgabe&ldquo; des Welpen 240.000 mal unterschrieben wurde. F&uuml;r Afrikaner, die im Mittelmeer ersaufen, w&uuml;rde sich kaum wer die M&uuml;he machen, extra eine Button anzuklicken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-41402","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41402","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41402"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41402\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41405,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41402\/revisions\/41405"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41402"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41402"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41402"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}