{"id":41406,"date":"2017-12-04T09:31:46","date_gmt":"2017-12-04T08:31:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41406"},"modified":"2026-01-27T11:13:28","modified_gmt":"2026-01-27T10:13:28","slug":"bitte-keine-verschwoerungstheorien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41406","title":{"rendered":"Bitte keine \u201eVerschw\u00f6rungstheorien\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Wie tief sind Geheimdienste in den Aufbau rechtsradikaler Strukturen verstrickt? Dass gerade im Hinblick auf die <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-39997525.html\">Stay-behind-Netzwerke der Nato<\/a> bei dieser Frage auch Medien sensibilisiert sein m&uuml;ssten, k&ouml;nnte man eigentlich erwarten. Eigentlich. Doch nach wie vor haben Medien Probleme, wenn es darum geht, Verbindungen des Staates zu Terrorgruppen &uuml;berhaupt zu denken. Der Beststeller-Autor Wolfgang Schorlau hat die Frage einer geheimdienstlichen Verstrickung in rechtsradikale Netzwerke nicht einfach nur gedacht. Er hat sie laut gedacht. Und zwar zur <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/filme\/der-fernsehfilm-der-woche\/dengler---die-schuetzende-hand-100.html\">besten Sendezeit<\/a> in einem &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender. Doch das kam bei manchen Journalisten &uuml;berhaupt nicht gut an. Nun hat sich Schorlau <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/347\/denglers-auftrag-4724.html\">in einem eigenen Artikel<\/a> zu den Angriffen gegen ihn zu Wort gemeldet und bezieht klar Stellung. Ein Beitrag von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6118\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-41406-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171204_Bitte_keine_Verschwoerungstheorien_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171204_Bitte_keine_Verschwoerungstheorien_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171204_Bitte_keine_Verschwoerungstheorien_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171204_Bitte_keine_Verschwoerungstheorien_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=41406-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171204_Bitte_keine_Verschwoerungstheorien_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"171204_Bitte_keine_Verschwoerungstheorien_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Am 2. November hat das ZDF den Dengler-Krimi &bdquo;Die sch&uuml;tzende Hand&ldquo; ausgestrahlt. Die Romanfigur Schorlaus, der &bdquo;<a href=\"https:\/\/presseportal.zdf.de\/pressemitteilung\/mitteilung\/zdf-zeigt-polit-thriller-dengler-die-schuetzende-hand\/\">Ex-BKA-Zielfahnder und Privatermittler Georg Dengler<\/a>&ldquo;, hat sich in dem Krimi mit einem realen Fall auseinandergesetzt. Stichwort: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35857\">Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)<\/a>. Wie kamen Uwe Mundlos und Uwe B&ouml;hnhardt, die laut den Beh&ouml;rden Teil des NSU waren, ums Leben? Eine Frage, die f&uuml;r den Roman und den Film handlungsleitend ist. <\/p><p>Die offizielle Version im Zusammenhang mit dem Tod der beiden ist schnell erz&auml;hlt. Nach einem Bank&uuml;berfall ist das Duo in ein Wohnmobil gefl&uuml;chtet. Nachdem ein B&uuml;rger die Polizei aufmerksam gemacht hat und diese sich dem Wohnmobil n&auml;herte, kam es zu einem Selbstmord und das Wohnmobil ging in Flammen auf. Nun ist es <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31571\">kein Geheimnis<\/a>: Die Verbrechen, die einem Gebilde zugeordnet werden, das die Beh&ouml;rden als <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36957\">NSU<\/a> bezeichnen, sind von fast schon unz&auml;hligen Merkw&uuml;rdigkeiten durchzogen. Und so verh&auml;lt es sich auch mit dem angeblichen Selbstmord von Mundlos und B&ouml;hnhardt. Sind die beiden, wie die Beh&ouml;rden es darstellen, tats&auml;chlich durch einen erweiterten Suizid ums Leben gekommen? Oder hat sie m&ouml;glicherweise eine dritte Person ermordet? <\/p><p>Fragen, die unabh&auml;ngig von den realen Ereignissen auf jeden Fall Stoff f&uuml;r einen Roman bieten. Schorlau hat das erkannt. Und er hat einen in vielerlei Hinsicht brillanten Krimi abgeliefert. Wenn man so will, hat er &ndash; mit einer gewissen k&uuml;nstlerischen Freiheit &ndash; die Arbeit erledigt und jene Schl&uuml;sse gezogen, zu denen auch eine Presse, die kritisch berichtet, h&auml;tte kommen m&uuml;ssen &ndash; wenn sie denn weniger an den Lippen der Beh&ouml;rden h&auml;ngen und sich nicht in Eigenregie Denkverbote auferlegen w&uuml;rde. Um es abzuk&uuml;rzen: Nach der Ausstrahlung des Films brach ein <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2017-11\/dengler-die-schuetzende-hand-wolfgang-schorlau-nsu-krimi\/komplettansicht\">Donnerwetter<\/a> &uuml;ber Schorlau aus. Insbesondere die S&uuml;ddeutsche Zeitung (SZ) in Gestalt von Annette Rammelsberger sowie die Bild-Zeitung zeigten sich &uuml;ber die Hinterfragung der offiziellen Version nicht erfreut. Prompt f&uuml;hrten Medien den Kampfbegriff Verschw&ouml;rungstheorie gegen Schorlau ins Feld und unterstellten ihm, die Wirklichkeit nach seinem Gusto zurechtzubiegen.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171204-verschwoerungstheorien-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171204-verschwoerungstheorien-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Schorlau erkannte, dass es der Berichterstattung nicht nur um eine einfache Kritik an seinem Werk ging und meldete sich am Wochenende nun in einem Artikel in der &bdquo;Kontext: Wochenzeitung&ldquo; zu Wort. Mit klaren Worten zeigt Schorlau auf, dass es einen Journalismus gibt, der offensichtlich Probleme damit hat, die Realit&auml;t zu erkennen. Zun&auml;chst das Offensichtliche: Wer den Krimi gesehen hat und sich einigerma&szlig;en mit dem Fall NSU auskennt, wird schnell feststellen, dass hier nicht ein Autor am Werk war, der auf die Schnelle ein paar Versatzst&uuml;cke der Wirklichkeit mit seiner eigenen Phantasie vermischt hat. Hinter dem, was Schorlau erz&auml;hlt, steckt viel Arbeit &ndash; Recherchearbeit. Darauf verweist Schorlau auch in dem Artikel der &bdquo;Kontext: Wochenzeitung&ldquo;. Der Journalist Ekkehard Sieker habe ihn, also Schorlau, ma&szlig;geblich unterst&uuml;tzt und zwei Jahre f&uuml;r den Roman recherchiert. Zwei Jahre Recherche? Das mag f&uuml;r eine Medienwelt, in der tiefergehende Recherchen immer mehr zur Ausnahme werden, nur noch schwer vorstellbar sein. Aber das nur am Rande.<\/p><p>Was also haben Medien nun genau an dem Film kritisiert? Der Reihe nach. Rammelsberger, die als Gerichtsreporterin f&uuml;r die SZ am NSU-Verfahren teilnimmt, l&auml;sst bereits im Vorspann <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/zdf-thriller-dengler-die-schuetzende-hand-wenn-terroristen-zu-opfern-werden-1.3735871\">ihrer Kritik<\/a> an Schorlaus Ausarbeitung Emp&ouml;rung anklingen. Zur Primetime pr&auml;sentiere das ZDF einen &bdquo;Misstrauensantrag gegen den Rechtsstaat&rdquo; und inszeniere den Tod von Mundlos und B&ouml;nhardt als &bdquo;gro&szlig;e Verschw&ouml;rung&ldquo;. <\/p><p>F&uuml;nfmal taucht das &sbquo;V-Wort&lsquo; in dem Artikel auf. Da hei&szlig;t es etwa:<\/p><ul>\n<li>Die ganz gro&szlig;e Verschw&ouml;rung war schon immer eine tolle Sache. <\/li>\n<li>Und derzeit haben die Verschw&ouml;rungstheoretiker offenbar auch in den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern Konjunktur.<\/li>\n<li>Wer sich nicht wirklich tief in die NSU-Geschichte gegraben hat, der kann Fiktion und Fakten in diesem Fall nicht mehr unterscheiden. Der glaubt am Ende an die gro&szlig;e&nbsp;Verschw&ouml;rung.<\/li>\n<li>Diese Liebe zur Verschw&ouml;rung hat allerdings eine Nebenwirkung, die den Verantwortlichen in den Sendern vermutlich nicht einmal bewusst ist: Sie spielen ein Spiel mit, in dem andere versierter sind. Leute aus der rechten Szene, die Akten fleddern und Teile daraus ins Netz stellen, um ihre Theorie zu belegen&hellip;<\/li>\n<\/ul><p>Der Tenor also ist klar: Die staatsoffizielle Version zum Fall NSU ist korrekt, eine kritische Hinterfragung und der Gedanke an eine Verschw&ouml;rung, die Teile des Staates umfasst, sind Unfug. <\/p><p>Aus Sicht von Rammelsberg sitzen, w&auml;hrend Schorlau und Co sich an alternativen Interpretationen der Wirklichkeit abarbeiten, derweil &bdquo;die Journalisten der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender unerm&uuml;dlich im Prozess und bem&uuml;hen sich, die um sich greifenden Fake News &uuml;ber den NSU zu widerlegen.&ldquo;<\/p><p>&bdquo;Demn&auml;chst&ldquo;, schreibt die SZ-Journalistin, &bdquo;werden sie dann wom&ouml;glich gefragt, warum das Gericht sich nicht endlich um den staatlichen Mord an Mundlos und B&ouml;hnhardt&nbsp;k&uuml;mmert.&ldquo;<br>\nVon Rammelsbergers Meinung, die sie in dem Artikel kund tut, einmal abgesehen: Inhaltlich tr&auml;gt sie vor, der zust&auml;ndige Rechtsmediziner habe vor Gericht alle Fragen zum Tod von B&ouml;hnhardt und Mundlos &bdquo;plausibel beantwortet&ldquo; , &bdquo;auch die nach dem Ru&szlig; in der Lunge von Uwe Mundlos, der nach dem letzten Bank&uuml;berfall noch ein Feuer legte in seinem Wohnmobil. Und sich danach&nbsp;erschoss.&ldquo;<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171204-verschwoerungstheorien-02.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Die <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/bild-plus\/unterhaltung\/tv\/nsu\/zdf-macht-die-neonazi-moerder-zu-opfern-53772602,view=conversionToLogin.bild.html\">Bild-Zeitung<\/a> setzt sich auch mit der Frage &sbquo;auseinander&lsquo;, warum in der Lunge von Mundlos keine Ru&szlig;partikel festgestellt wurden. Schlie&szlig;lich, so die offizielle Version, habe Mundlos doch zuerst das Feuer gelegt und sich dann erschossen. Die &bdquo;Bild&ldquo; schreibt: &bdquo;Richtig ist, dass in Uwe Mundlos&rsquo; Lunge keine Ru&szlig;partikel festgestellt wurden. Laut Rechtsmedizinern ist das aber kein Indiz gegen eine Selbstt&ouml;tung.&ldquo;<\/p><p>Darauf antwortet Schorlau nun in dem taz-Artikel: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Diese Aussage stimmt, wurde jedoch im Film so nicht behauptet. Ru&szlig;partikel in der Lunge sind ein unzuverl&auml;ssiger Hinweis, ob ein Toter vor seinem Ableben ein Branderlebnis hatte oder nicht. Zuverl&auml;ssiger, und darum ging es in Buch und Film, ist die Feststellung der Kohlenmonoxid-H&auml;moglobin-(CO-Hb)Konzentration im Herzblut. Diese lag laut toxikologischem Gutachten bei Uwe Mundlos bei drei Prozent. Das ist ein niedriger Wert. Alle Gerichtsmediziner, die wir dazu befragt haben, gaben an, dass damit Mundlos das Feuer im Camper eigentlich nicht gelegt haben kann.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Schorlau geht auf eine weitere inhaltliche Kritik ein, die von der Bild-Zeitung kommt. Es geht um den Verbleib der Gehirnmasse. Hierzu gilt es zu wissen: Die Frage steht im Raum, ob Mundlos und B&ouml;hnhardt tats&auml;chlich in dem Wohnmobil ums Leben gekommen sind. Wenn dem so ist, so schlussfolgert Schorlau, m&uuml;ssten weite Teile der Gehirnmasse in dem Wohnmobil zu finden sein, schlie&szlig;lich weisen sowohl Mundlos als auch B&ouml;hnhardt Einsch&uuml;sse im Kopf auf, die zu einem Aufri&szlig; des Sch&auml;dels gef&uuml;hrt haben.<\/p><p>Die Bild-Zeitung hat nun geschrieben, dass, anders als in dem Film behauptet, sehr wohl &bdquo;Gewebeanhaftungen&ldquo; gefunden und &bdquo;teilweise entsorgt&ldquo; worden seien. Dazu stellt Schorlau fest:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Nun, es geht im Film und im Buch nicht um irgendwelche &ldquo;Gewebeanhaftungen&rdquo;. Durch die Kopfsch&uuml;sse, mit denen die beiden Neonazis ums Leben kamen, zeigten sich &ldquo;eine gro&szlig;e Sch&auml;delaufrei&szlig;ung mit nachweisbarem partiellen Hirnverlust&rdquo; (Obduktionsbericht). Mundlos&rsquo; Resthirn, das bei der Obduktion untersucht wurde, wog 558 Gramm. Das bedeutet, dass etwa 0,8 Kilogramm Gehirnmasse durch den Schuss in den Camper geschleudert wurde (von B&ouml;hnhardt &uuml;ber ein Kilogramm). Nur: bei den Asservaten ist davon nichts zu finden. Wenn Mundlos im Camper zu Tode kam, m&uuml;ssen gr&ouml;&szlig;ere Gehirnbrocken sowie spezifische Spurenbilder an der Wand des Campers zu sehen sein. Die Tatortfotos dokumentieren in der Tat eine Menge &ldquo;Gewebeanhaftungen&rdquo;, kleinere Blutflecken und dergleichen. Doch von der gro&szlig;en Masse dieses Hirns ist eben nichts zu finden, weder auf den Fotos, noch in den Asservatenlisten, die ansonsten jede &ldquo;Gewebeanhaftung&rdquo; sorgf&auml;ltig dokumentieren.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Nun w&auml;re es zu w&uuml;nschen, dass nach diesen Einlassungen von Schorlau die Medien die Argumente des Autors aufgreifen und sich mit ihnen auseinandersetzen. Also ganz im Sinne einer echten Diskussion nach den Prinzipien von Argument und Gegenargument. Ob dies geschehen wird? Vielleicht in einer der gro&szlig;en Polit-Talkshows im &Ouml;ffentlich-Rechtlichen? Man darf zweifeln. <\/p><p>Die ausf&uuml;hrliche Recherche, so steht es f&uuml;r Schorlau fest, habe klargestellt, &bdquo;dass wir entscheidende Dinge &uuml;ber den NSU-Komplex bis heute nicht wissen.&ldquo; Und Schorlau wird noch deutlicher: &bdquo;Aufgrund unserer Recherchen zum NSU-Komplex bin ich mir jedoch sicher, dass ein gro&szlig;er Teil der offiziellen Geschichte, die das Bundeskriminalamt und die Bundesanwaltschaft den Familien der Opfer und der &Ouml;ffentlichkeit erz&auml;hlen, sich so nicht zugetragen haben kann. Insbesondere glauben wir nicht, dass der NSU eine Terrorzelle war, die nur aus drei Personen bestand. Wir gehen davon aus, dass die Rolle der Inlandsgeheimdienste noch nicht ausreichend ausgeleuchtet ist.&ldquo; <\/p><p>Schorlau, das sagt er in dem Artikel, wolle mit Film und Buch auf eine Reihe von noch immer offenen Fragen in Sachen NSU aufmerksam machen. Und an die SZ-Journalistin richtet er die Worte:  &bdquo;Das mag schmerzen, liebe Frau Ramelsberger, besonders wenn man glaubt, bereits alles zu wissen und wenn man denkt, alles sei zufriedenstellend gekl&auml;rt. Offene Fragen zu benennen und k&uuml;nstlerisch zu bearbeiten, ist gerechtfertigt.&ldquo;<\/p><p><em>Anmerkung: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/347\/denglers-auftrag-4724.html\">In diesem Beitrag<\/a> f&uuml;r die &bdquo;Kontext: Wochenzeitung&ldquo; listet Schorlau gemeinsam mit Ekkehard Sieker die zahlreichen Auff&auml;lligkeiten im Zusammenhang mit dem Tod von Mundlos und B&ouml;hnhardt auf.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie tief sind Geheimdienste in den Aufbau rechtsradikaler Strukturen verstrickt? Dass gerade im Hinblick auf die <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-39997525.html\">Stay-behind-Netzwerke der Nato<\/a> bei dieser Frage auch Medien sensibilisiert sein m&uuml;ssten, k&ouml;nnte man eigentlich erwarten. Eigentlich. Doch nach wie vor haben Medien Probleme, wenn es darum geht, Verbindungen des Staates zu Terrorgruppen &uuml;berhaupt zu denken. Der Beststeller-Autor Wolfgang<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41406\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,183,11,166],"tags":[459,901,1266,1641,1365,460,1314,682],"class_list":["post-41406","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-medienkritik","category-strategien-der-meinungsmache","category-terrorismus","tag-bild","tag-geheimdienste","tag-nsu","tag-schorlau-wolfgang","tag-suizid","tag-sz","tag-tiefer-staat","tag-verschwoerungstheorie"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41406","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41406"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41406\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52068,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41406\/revisions\/52068"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41406"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41406"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41406"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}