{"id":41419,"date":"2017-12-05T08:31:22","date_gmt":"2017-12-05T07:31:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419"},"modified":"2017-12-05T08:31:22","modified_gmt":"2017-12-05T07:31:22","slug":"hinweise-des-tages-3014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419#h01\">Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419#h02\">LINKE beschlie&szlig;t &raquo;klare Kante&laquo; gegen Querfront und Jebsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419#h03\">SPD-Vorstand spricht sich f&uuml;r Gespr&auml;che mit der Union aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419#h04\">Eine B&uuml;rgerversicherung w&auml;re grundgesetzwidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419#h05\">Portugal: Mit links aus der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419#h06\">Neuer Eurogruppen-Vorsitzender: Ein undogmatischer Volkswirt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419#h07\">Corbyn Government inevitable by Mid-2018<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419#h08\">Traumatisierungsanstalt Treuhand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419#h09\">Rund 500 Neonazis abgetaucht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419#h10\">Argentinien schlie&szlig;t NGOs von WTO-Konferenz aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419#h11\">Gabriel will deutsche Amerika-Politik v&ouml;llig neu ausrichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419#h12\">Trump White House Weighing Plans for private spies to counter &bdquo;Deep State&ldquo; Enemies<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419#h13\">Portugal&rsquo;s radical drugs policy is working. Why hasn&rsquo;t the world copied it?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419#h14\">Wie der Staat angehende Professoren ausbeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419#h15\">Heute Abend nicht verpassen: Die Anstalt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=posturl&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl<\/strong><br>\nZwei Journalisten haben herausgefunden, wie der fr&uuml;here Bundeskanzler die &Ouml;ffentlichkeit in der Spendenaff&auml;re Ende der Neunziger get&auml;uscht hat: Doch wof&uuml;r setzte Kohl das Geld ein?<br>\nWenige Monate nach den Staatsakten des Abschiednehmens von Helmut Kohl, sorgen die Journalisten Stephan Lamby und Egmont R. Koch f&uuml;r eine gro&szlig;e Irritation. Sie haben zu den schwarzen Kassen recherchiert, welche die CDU seit den siebziger Jahren und zu Zeiten des Bundeskanzlers und CDU-Parteivorsitzenden Kohl unterhielt. Was die Journalisten herausgefunden haben, l&auml;sst den Staatsmann Kohl in einem anderen Licht erscheinen.<br>\nDen Ansatzpunkt f&uuml;r die Enth&uuml;llung lieferte Wolfgang Sch&auml;uble. In dem Portr&auml;t, das der Dokumentarfilmer Stephan Lamby 2015 &uuml;ber ihn drehte, sagte Sch&auml;uble auf die Frage, wer Helmut Kohls vier oder f&uuml;nf Spender seien: Die habe es gar nicht nicht gegeben.<br>\nDie anonymen Spender h&auml;tten als Pappkameraden gedient, um den Blick auf schwarze Kassen aus der Flick-Zeit der siebziger Jahre zu verstellen: &ldquo;Es gibt keine anonymen Spender. Es gab aus der Zeit von Flick schwarze Kassen&rdquo;, sagte Sch&auml;uble.<br>\nMit seinem &ldquo;Ehrenwort&rdquo; und der Weigerung, die Spender zu benennen &ndash; so die Recherchen -, legte Helmut Kohl 1999 in der sogenannten Spendenaff&auml;re also eine falsche Spur. Es h&auml;tte nur wenig gefehlt und es w&auml;re zu einer Amnestie gekommen, von der besonders derjenige profitiert h&auml;tte, der mit Millionenbetr&auml;gen jahrzehntelang politische Landschaftspflege betrieben hatte: Der fr&uuml;here Flick-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Eberhard von Brauchitsch (1926 &ndash; 2010). Er gab erst kurz vor seinem Tod Auskunft und war erz&uuml;rnt &ndash; weil Kohl nicht geliefert habe, was von ihm erwartet worden sei.<br>\nZu den Erkenntnissen, die Lamby und Koch zutage f&ouml;rdern, z&auml;hlt, dass Rainer Barzel, der gescheiterte Kanzlerkandidat von 1972, Unions-Fraktionschef im Bundestag und Parteivorsitzende, nach seiner Niederlage und Abl&ouml;sung aus seinen &Auml;mtern nicht zu einem &ldquo;Sozialfall&rdquo; werden sollte.<br>\nDurch die Vermittlung Kurt Biedenkopfs (der dar&uuml;ber die Auskunft verweigert) und Eberhard von Brauchitschs sei Barzel nach dem Verzicht auf den Parteivorsitz zugunsten Helmut Kohls mit j&auml;hrlich 250.000 DM zufrieden gestellt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/spendenaffaere-die-schwarzen-kassen-des-helmut-kohl-15322693.html#void\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Bimbes &ndash; Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl<\/strong><br>\nVor zwei Jahren sorgte Wolfgang Sch&auml;uble mit einer Behauptung zu Helmut Kohls Spendenaff&auml;re von 1999\/2000 f&uuml;r Aufsehen. In einer SWR\/ARD-Dokumentation von Stephan Lamby behauptete Sch&auml;uble: &ldquo;Es gibt keine anonymen Spender. Es gab aus der Zeit von Flick schwarze Kassen.&rdquo;<br>\nSchwarze Kassen? Flick-Zeit? Hatte Helmut Kohl 1999 gelogen, als er &ouml;ffentlich erkl&auml;rte &ldquo;zwischen 1993 und 1998 bis zu zwei Millionen DM von Spendern entgegen genommen zu haben&rdquo;? War das legend&auml;re &ldquo;Ehrenwort&rdquo; des Altkanzlers, &ldquo;die Namen der Spender nicht zu nennen&rdquo;, erfunden? Seit eineinhalb Jahren recherchieren Stephan Lamby und Egmont R. Koch in Kooperation mit dem SPIEGEL, was es mit dem Ehrenwort von Helmut Kohl wirklich auf sich hatte. Sie stie&szlig;en auf entlarvende Dokumente und sprachen mit vielen Zeitzeugen, auch nach Helmut Kohls Tod. Die Recherche der Autoren f&uuml;hrte bis in die 60er und 70er Jahre zur&uuml;ck, als deutsche Konzerne ein weit verzweigtes, illegales Spendensystem anlegten &ndash; ein System, von dem Helmut Kohl so sehr profitierte wie kein anderer Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/programm.ard.de\/TV\/Themenschwerpunkte\/Politik\/Aktuelle-Reportagen\/Startseite\/?sendung=28106386335588\">ARD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dies liefert wieder ein bezeichnendes Bild nicht nur auf das Politik- und Demokratieverst&auml;ndnis von Kohl, sondern auf das der Konservativen generell, die sich schon immer prim&auml;r als Sachwalter der Interessen der deutschen Oligarchie verstanden und verstehen. Es stellt sich auch die Frage ob es sich bei der Bundesrepublik nicht schon immer um eine gelenkte Demokratie gehandelt hat. Gleichzeitig ist die Reportage ein herausragendes Beispiel f&uuml;r guten Journalismus. Selbstverst&auml;ndlich sendet die ARD dieses journalistische Meisterst&uuml;ck erst um 22:45 Uhr.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>LINKE beschlie&szlig;t &raquo;klare Kante&laquo; gegen Querfront und Jebsen<\/strong><br>\nBundesvorstand unterst&uuml;tzt Klaus Lederer nach Absage von Preisverleihung an umstrittenen Journalisten Ken Jebsen<br>\nDer LINKE-Bundesvorstand hat seine Distanzierung von Rechtspopulisten, Antisemiten und &raquo;Querfront&laquo;-Strategien sowie von dem umstrittenen Journalisten Ken Jebsen erneuert. In einem am Sonntag gef&auml;llten Beschluss zeigte sich der Vorstand solidarisch mit der Entscheidung des LINKE-Kultursenator von Berlin, Klaus Lederer, gegen eine Preisverleihung an Jebsen im Kino Babylon zu intervenieren. Weiter hei&szlig;t es, der Parteivorstand erwarte, dass Mitglieder der Linkspartei eine geplante Kundgebung gegen Lederers Entscheidung nicht unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1072112.linke-gegen-ken-jebsen-linke-beschliesst-klare-kante-gegen-querfront-und-jebsen.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Unabh&auml;ngig vom eigentlichen Vorgang innerhalb des Bundesvorstands, auf den die NachDenkSeiten noch zur&uuml;ckkommen werden, zeigt sich hier abermals, dass auch auf Medien wie das Neue Deutschland kein Verlass ist. Als Hintergrund dazu ist folgender Facebook-Kommentar vom Vorstandsmitglied Ralf Kr&auml;mer sehr interessant &hellip;<\/em><\/p>\n<p>Wichtige Zusatzinformationen: Die Abstimmung war 18 ja, 7 Nein (darunter ich) und 5 Enthaltungen, also sehr umstritten. Die Darstellung des ND ist insoweit unzutreffend, als eine &ldquo;Unterst&uuml;tzung des umstrittenen Journalisten Ken Jebsen&rdquo; gar nicht zur Diskussion stand. Ebensowenig hat der PV beschlossen, &ldquo;die Entscheidung des Berliner Kultursenators Lederer, eine Preisverleihung an Jebsen im Kino Babylon zu verhindern&rdquo; zu unterst&uuml;tzen (Das stand gestern in der ND-Meldung, jetzt ge&auml;ndert in &ldquo;Distanzierung&rdquo; und &ldquo;intervenieren&rdquo;). Im Gegenteil wurde von den Bef&uuml;rwortern des Beschlusses immer wieder betont, Klaus Lederer habe ja nur seine pers&ouml;nliche Kritik ge&auml;u&szlig;ert (auch wenn das mehr Beleidigungen waren) und keineswegs als Amtsperson etwas untersagen wollen, von Zensur k&ouml;nne also keine Rede sein.<br>\nWeitere Kommentare und Diskussion siehe auf der ND-Facebook-Seite.<br>\nSo ganz fit ist das ND mit Quellen trotzdem nicht, in der aktuellen Version des Online Plakats steht Dehm nicht mehr drauf. Originalquellen sind immer besser als auf sekund&auml;re Tweets zu verweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/riexinger.bernd\/posts\/795594353959216?comment_id=795822380603080&amp;comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22R9%22%7D\">Ralf Kr&auml;mer via Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Wie Katja Kipping &bdquo;Kontoversen in der Sache bearbeitet&ldquo; und &bdquo;das Verbindende in den Mittelpunkt stellt&ldquo;<\/strong><br>\nAm 17. November hatte Oskar Lafontaine in einem Interview mit der &bdquo;Saarbr&uuml;cker Zeitung&ldquo; gesagt: &bdquo;Die linken Parteien in Deutschland aber auch in Europa verlieren immer mehr an Einfluss. Deshalb werbe ich jetzt f&uuml;r eine neue Sammlungsbewegung der Linken&hellip; Ich denke an Corbyn in Gro&szlig;britannien &ndash; eine glaubw&uuml;rdige Person und ein Programm f&uuml;r die Mehrheit. Oder Podemos und &bdquo;La France insoumise&ldquo; in Spanien und Frankreich, eine aus der Gesellschaft entstehende (!) Sammlungsbewegung all derjenigen, die mehr soziale Gerechtigkeit wollen und f&uuml;r eine friedliche Au&szlig;enpolitik eintreten. Die politische Linke verliert mehr und mehr an Einfluss. SPD und Linke haben zusammen noch nicht einmal 30 Prozent.&ldquo;<br>\nDrei Tage sp&auml;ter, am 20. November las man im Redaktionsnetzwerk Deutschland: &bdquo;Kipping richtet einen Appell &sbquo;an alle fortschrittlichen Kr&auml;fte, kritische K&ouml;pfe und Gewerkschaften&lsquo;. Man m&uuml;sse eine Sammlungsbewegung bilden, nicht wie der franz&ouml;sische Linke Jean-Luc M&eacute;lenchon, sondern jenseits einer Partei&ldquo;!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/1627743243953803\">Martin Sommer via Oskar Lafontaines Facebook-Seite<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>SPD-Vorstand spricht sich f&uuml;r Gespr&auml;che mit der Union aus<\/strong><br>\nDer SPD-Parteivorstand hat sich einstimmig f&uuml;r ergebnisoffene Gespr&auml;che mit der Union &uuml;ber eine m&ouml;gliche Regierungsbildung ausgesprochen. Die SPD f&uuml;hle sich &raquo;verpflichtet, in Gespr&auml;chen auszuloten, ob und in welcher Form die SPD eine neue Bundesregierung mittragen kann&laquo;, hei&szlig;t es in dem am Montag in Berlin gefassten Beschluss. &raquo;Wir m&uuml;ssen uns den gro&szlig;en Herausforderungen stellen&laquo;, sagte Parteichef Martin Schulz nach der Entscheidung des Vorstands.<br>\nDer bevorstehende SPD-Bundesparteitag muss dem Vorgehen allerdings am Donnerstag noch zustimmen. In dem Vorstandsbeschluss machen die Sozialdemokraten auch erneut deutlich: &raquo;Es gibt f&uuml;r uns keine Vorfestlegung und keinen Automatismus&laquo;, etwa mit Blick auf eine gro&szlig;e Koalition. Welche Form eine m&ouml;gliche Zusammenarbeit mit der Union haben k&ouml;nnte, &raquo;wissen wir noch nicht&laquo;, sagte Schulz. Im Gespr&auml;ch ist beispielsweise auch die Tolerierung einer unionsgef&uuml;hrten Minderheitsregierung. (&hellip;)<br>\nDer Beschluss der Parteispitze legt auch eine Reihe inhaltlicher Punkte fest, die f&uuml;r die SPD in Gespr&auml;chen mit der Union im Vordergrund stehen sollen. Darunter sind Solidarrente und B&uuml;rgerversicherung ebenso wie Familiengeld und Entlastungen f&uuml;r Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen oder das Recht auf Familiennachzug f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge mit dem eingeschr&auml;nkten subsidi&auml;ren Schutz. Breiten Raum nimmt die Forderung nach einem &raquo;demokratischen, solidarischen und sozialen Europa&laquo; ein. Dabei setzt die SPD auf ein gemeinsames Vorgehen mit Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1072197.regierungsbildung-spd-vorstand-spricht-sich-fuer-gespraeche-mit-der-union-aus.html\">neues deutschland<\/a>\n<p><strong>Dazu:<\/strong><br>\n&ldquo;Was f&uuml;r eine &Uuml;berraschung: Die SPD steht f&uuml;r ergebnisoffene Gespr&auml;che zur Verf&uuml;gung. Ich sage mal voraus, es wird am Ende eine Koalition aus Union und SPD geben. Die &Uuml;berraschung ist trotzdem erheblich. Denn dass am Wahlabend Martin Schulz verk&uuml;ndet hat, der Platz der SPD ist in der Opposition, war schnell und unter viel Beifall. Dass er nach dem Jamaika-Scheitern das nochmal hat beschlie&szlig;en lassen &ndash; wieder unter gro&szlig;em Beifall &ndash; und jetzt so schnell eine Kehrtwende vollzieht, das ist denn doch wenig glaubw&uuml;rdig. Ich bin gespannt, inwieweit die SPD Punkte, die f&uuml;r sie wichtig waren, in diesen Koalitionsverhandlungen durchsetzt. Ich erwarte, dass das Thema sozialer Zusammenhalt in einer ganz anderen Weise im Fokus steht als bei den Jamaika-Gespr&auml;chen. Und selbstverst&auml;ndlich muss die Zukunft Europas einen zentralen Punkt einnehmen. Nichtsdestotrotz: Es bleibt unverst&auml;ndlich, wie zwei Parteien, die zusammen 13,8 Prozent bei der Bundestagswahl verloren haben, das als einen Regierungsauftrag ansehen. Ich sehe das so, dass diese Koalition wahrhaftig keine gro&szlig;e Koalition mehr ist. F&uuml;r die Zweit bis zum Ende der Verhandlungen erwarten wir, dass endlich der Bundestag seine Arbeit aufnimmt. Es gab in den ersten Sitzungen ein gewisses Entgegenkommen seitens der Sozialdemokratie. Und ich gehe davon aus, dass wir nunmehr z&uuml;gig am Beginn des n&auml;chsten Jahres alle Aussch&uuml;sse einsetzen. Das ist vielleicht eine Chance f&uuml;r die Demokratie. Vielleicht k&ouml;nnen wir in einigen Punkten Mehrheiten des Deutschen Bundestages zur Geltung bringen und Entscheidungen treffen, an die jede Regierung gebunden w&auml;re. Ich gehe davon aus, dass die Verhandlungen sich vielleicht bis Ostern hinziehen. Aber deshalb: Jetzt im Parlament handeln! Jetzt Diskussionen, die zu Entscheidungen f&uuml;hren! Das kann der Demokratie gut tun. Die Entscheidung f&uuml;r eine Gro&szlig;e Koalition oder &ndash; wie das jetzt hei&szlig;t &ndash; f&uuml;r eine ergebnisoffene Diskussion, die bedauere ich allerdings sehr grunds&auml;tzlich.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/linksfraktion\/videos\/1631111153638880\/?hc_ref=ARR1o8OaMmMhJrWWana7nDKwm09ATMdkfgBYIksUjmbkqKySTbGtsnJg3i5Mvnaan8U&amp;pnref=story\">Dietmar Bartsch via fb<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eine B&uuml;rgerversicherung w&auml;re grundgesetzwidrig<\/strong><br>\nRupert Scholz argumentiert auf Basis verfassugnsrechtlicher Argumente, warum eine B&uuml;rgerversicherung grundgesetzwidrig sei:<br>\n&ldquo;Wenn eine solche gesetzliche &bdquo;B&uuml;rgerversicherung&ldquo; tats&auml;chlich eingef&uuml;hrt werden sollte, so w&uuml;rde dies &ndash; zumindest schrittweise &ndash; das Aus beziehungsweise den wirtschaftlichen Ruin der privaten Krankenversicherungsunternehmen bedeuten. Zugleich w&uuml;rde in massiver Weise in die auch sozialrechtlich relevante Vertragsfreiheit bisher privat versicherter Personenkreise eingegriffen.<br>\nIhnen w&uuml;rde die ebenso freiheitliche wie eigenverantwortliche Entscheidung &uuml;ber die Gestaltung ihrer Gesundheitsvorsorge schlagartig genommen &ndash; zugunsten staatlicher beziehungsweise &ouml;ffentlich-rechtlicher Bevormundung. Alles dies wirft nicht nur eine F&uuml;lle wirtschafts- und sozialpolitischer Probleme auf, es wirft vor allem auch verfassungsrechtliche Fragen von gr&ouml;&szlig;ter Bedeutung auf.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article171265257\/Eine-Buergerversicherung-waere-grundgesetzwidrig.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Jens Breitenbach:<\/strong> So liest sich ein Gef&auml;lligkeitsgutachten. Bei Licht betrachtet ist n&auml;mlich keines von Scholzens Argumenten stichhaltig. Art. 74 GG bezieht sich n&auml;mlich auf die Gesetzgebungskompetenz von Bund und L&auml;ndern. Private Sozialversicherungen sind nicht explizit erw&auml;hnt; &ldquo;privatrechtliches Versicherungswesen&rdquo; steht genauso f&uuml;r Haftpflicht- oder Hausratversicherungen, aber eben nicht zwingend privatrechtliche SOZIALversicherungen. Da Scholz hierauf seine ganze Argumentation aufbaut, bekommt diese t&ouml;nerne F&uuml;&szlig;e.<\/em><\/p>\n<p><em>Dar&uuml;ber hinaus: Inwieweit die bisherige faktische Zweiklassenversicherung mit dem Gleichheitsgrundstz vereinbar sein sollte, dar&uuml;ber schweigt Scholz sich aus. Ebenso f&auml;llt f&uuml;r ihn unter den Tisch, da&szlig; die &ldquo;eigene beziehungsweise eigenverantwortlich gehandhabte Versicherungsfreiheit, [&hellip;] die verfassungsrechtlich ebenfalls gesch&uuml;tzt ist&rdquo; offenbar nur f&uuml;r f&uuml;r diejenigen gelten soll, die &uuml;ber das n&ouml;tige Einkommen verf&uuml;gen, sich die Freiheit leisten zu k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Portugal: Mit links aus der Krise<\/strong><br>\nAuch sieben Jahre nach Beginn der Eurokrise warten fast alle s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten weiter auf das Licht am Ende des Tunnels. Erhebliche Teile der Bev&ouml;lkerung leben in Armut oder prek&auml;ren Verh&auml;ltnissen. Selbst in Spanien, das in Br&uuml;ssel gern f&uuml;r sein wiedererstarktes Wirtschaftswachstum gelobt wird, verharrt die Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau.<br>\nDie erstaunliche Ausnahme bildet ausgerechnet ein Land, das lange Zeit als das &auml;rmste Westeuropas galt: Portugal. Noch 2011 musste Lissabon Notkredite beantragen und stand danach f&uuml;r vier Jahre unter Kontrolle jener Gl&auml;ubiger-Troika, die auch Athen und Dublin ein Sparprogramm auferlegte. Seit zwei Jahren aber geht es aufw&auml;rts: Die Wirtschaft w&auml;chst stetig und die in der Krise massiv gestiegene Arbeitslosigkeit sinkt deutlich.<br>\nDas ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Portugal hat diesen Aufschwung zum einen deshalb geschafft, weil es den Empfehlungen der EU-Kommission gerade nicht gefolgt ist. Statt weiter zu sparen, hat Lissabon schrittweise mit der Austerit&auml;tspolitik gebrochen &ndash; aber eine Konfrontation mit Br&uuml;ssel vermieden. Zum anderen konnte der Rechtspopulismus in Portugal bis heute nicht Fu&szlig; fassen. Beide Entwicklungen sind eng verbunden mit der portugiesischen Linken, insbesondere mit der Regierung von Premierminister Ant&oacute;nio Costa. Seit dem 26. November 2015 f&uuml;hrt er ein sozialistisches Minderheitskabinett an, das sich im Parlament auf die Tolerierung durch zwei Linksparteien st&uuml;tzt.<br>\nSo positiv Costas Halbzeitbilanz ausf&auml;llt, so unsicher erschien seine politische Zukunft noch vor zwei Jahren. Eine geringon&ccedil;a nannten oppositionelle Konservative und Teile der Medien seine Regierung anfangs abf&auml;llig: ein schr&auml;ges Konstrukt, das nicht lange halten werde. Tats&auml;chlich &uuml;bernahmen die Sozialisten ein Land, das eine Schocktherapie hinter sich hatte.<br>\nPortugal hatte schon vor der globalen Wirtschaftskrise unter stagnierendem Wachstum und niedriger Produktivit&auml;t gelitten. In der Krise musste Lissabon den strauchelnden Finanzsektor des Landes mit Milliardenbetr&auml;gen st&uuml;tzen, und die Staatsschulden schossen durch die Decke. Als dann auch noch die Bundesregierung unter Angela Merkel Anfang 2010 die europ&auml;ische Antwort auf Griechenlands Finanzn&ouml;te verz&ouml;gerte, gerieten weitere Eurostaaten in den Fokus der nerv&ouml;sen Finanzmarktakteure &ndash; darunter auch Portugal. Die Ratingagenturen stuften das Land zwischen 2010 und 2011 mehrfach herab, bis der sozialistische Premierminister Jos&eacute; S&oacute;crates schlie&szlig;lich europ&auml;ische Hilfskredite beantragen musste. Im Gegenzug verpflichtete sich auch S&oacute;crates zur Austerit&auml;tspolitik. Und nach vorgezogenen Neuwahlen versch&auml;rften die siegreichen Konservativen diesen Kurs noch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2017\/november\/portugal-mit-links-aus-der-krise\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neuer Eurogruppen-Vorsitzender: Ein undogmatischer Volkswirt<\/strong><br>\nDer Portugiese Centeno galt lange als &bdquo;Anti-Sch&auml;uble&ldquo;. Nun soll er das ebenso m&auml;chtige wie dogmatische Gremium der Euro-Finanzminister f&uuml;hren.<br>\nEs ist eine Entscheidung mit hohem Symbolwert: Zum ersten Mal hat die Eurogruppe einen S&uuml;deurop&auml;er aus einem ehemaligen Krisenland zu ihrem Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt. Der 50-j&auml;hrige Portugiese M&aacute;rio Centeno soll am 13. Januar den bisherigen Amtsinhaber Jeroen Dijsselbloem an der Spitze des informellen, aber m&auml;chtigen Gremiums abl&ouml;sen.<br>\nCenteno setzte sich gegen drei Mitbewerber durch &ndash; darunter auch Luxemburgs Finanzminister Pierre Gramegna. Auf seine Wahl sollen sich Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel am Rande des EU-Afrikagipfels Ende letzter Woche in Abidjan geeinigt haben. Auch die europ&auml;ischen Sozialdemokraten und die SPD unterst&uuml;tzten den Sozialisten aus Lissabon. [&hellip;]<br>\non Sch&auml;uble stammt auch Centenos Spitzname: Er nannte ihn &ndash; in Anspielung auf den ber&uuml;hmten Fu&szlig;ballspieler &ndash; den &bdquo;Ronaldo&ldquo; der Finanzminister. In Br&uuml;ssel sehen ihn hingegen viele als &bdquo;Anti-Sch&auml;uble&ldquo;. Denn Centeno machte immer wieder das Gegenteil von dem, was Sch&auml;uble verlangte, um sein Land aus der Krise zu f&uuml;hren.<br>\n&bdquo;Portugals Erfahrung zeigt, dass es in Europa m&ouml;glich ist, Haushaltssanierung und Wachstum unter einen Hut zu bekommen&ldquo;, sagte Centeno, als er seine Kandidatur f&uuml;r den Vorsitz der Eurogruppe ank&uuml;ndigte. Sein Ziel sei es, aus dem Euro &bdquo;ein Instrument zur F&ouml;rderung der wirtschaftlichen und sozialen Ann&auml;herung&ldquo; zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Neuer-Eurogruppen-Vorsitzender\/!5467510\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese Personalie ist sicherlich ein Hoffnungsschimmer.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Corbyn Government inevitable by Mid-2018<\/strong><br>\nWe predicted it, but now even the big banks are calculating a 66% chance of a new election in 2018. For such an election, the writing is already on the wall, Jeremy Corbyn will enter No. 10, and our nation will begin a once in a generation transformation.<br>\nFor too long have working people, the vulnerable, and disabled, been crushed under heel by this collapsing iteration of neoliberal capitalism. A system that used to provide opportunity and growing wealth for all, has run out of steam. It now pushes the working and middle classes further into poverty, and leeches from the hopes and dreams of millennials and those after them, all to continue feeding the wealthiest who have become a dangerous parasite on society.<br>\nThis graphic from the Economist sums up the problem best, the system that used to grow the pie for all, now takes from all of us &ndash; to give to the elite:\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171205-hdt-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/leftgate.org\/2017\/12\/03\/corbyn-government-inevitable-by-mid-2018\/\">Leftgate<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Mittlerweile sehen alle <a href=\"http:\/\/ukpollingreport.co.uk\/voting-intention-2\">Umfrageinstitute<\/a> Labour vorne &ndash; k&auml;me es zu Neuwahlen, h&auml;tte Jeremy Corbyn somit die allerbesten Chancen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Traumatisierungsanstalt Treuhand<\/strong><br>\nDer radikale Privatisierungskurs kurz nach der Wende hat ein Trauma im Osten hinterlassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie.<br>\nDezidiert linke Kritik wie diese h&ouml;rt man aus den Reihen der SPD nur noch selten: Als &bdquo;Symbol eines brutalen, ungez&uuml;gelten Kapitalismus&ldquo; hatte Iris Gleicke, die sozialdemokratische Ostbeauftragte der Bundesregierung, die Treuhandanstalt bezeichnet &ndash; und Wissenschaftler der Ruhr-Universit&auml;t Bochum mit einer Studie (PDF) beauftragt: Sie sollten das Wirken und vor allem die Wirkung der Treuhand untersuchen, die noch in den letzten Tagen der DDR 1990 gegr&uuml;ndet worden war. Ihr Zweck: volkseigene Betriebe und Kombinate &bdquo;marktf&auml;hig&ldquo; machen &ndash; durch Sanierung, Privatisierung oder Schlie&szlig;ung.<br>\nJetzt wurde der mehr als 130 Seiten starke Abschlussbericht ver&ouml;ffentlicht, und er hilft dabei, die politischen Strukturen zu verstehen, die sich im Osten zusehends stabilisieren. Man muss sich das einmal vorstellen: Ausschlie&szlig;lich westdeutsche Industriemanager, Unternehmer und Beamte bekommen &uuml;ber Nacht die Verf&uuml;gungsgewalt &uuml;ber 8.000 ostdeutsche Betriebe mit mehr als vier Millionen Besch&auml;ftigten.<br>\nSie d&uuml;rfen entscheiden, welche Firmen geschlossen oder ob Mitarbeitende zu Hunderttausenden entlassen werden. Und die BRD-Regierung unter Kanzler Helmut Kohl nennt das Ganze einen &bdquo;alternativlosen Einsatz&ldquo;.<br>\nDabei gab es sehr wohl &Uuml;berlegungen aus dem linken politischen Lager, die Treuhand nicht als eine rein betriebswirtschaftliche Agentur, sondern vielmehr als eine sozial und volkswirtschaftlich eingebundene Institution zu installieren. Doch der marktradikale Privatisierungskurs setzte sich durch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Neue-Studie-zur-Treuhandanstalt\/!5463728\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Rund 500 Neonazis abgetaucht?<\/strong><br>\nDie Zahl der untergetauchten Rechtsextremisten nimmt nach einem Medienbericht stark zu: Demnach fahndet die Polizei bundesweit nach 501 Personen, die dem rechten Spektrum zugeordnet werden &ndash; ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr.<br>\nDie Zahl der untergetauchten Rechtsextremisten hat nach einem Bericht des &ldquo;Tagesspiegel&rdquo; stark zugenommen. Ende September registrierte die Polizei demnach bundesweit 640 Fahndungen nach 501 Personen, die dem Spektrum &ldquo;Politisch motivierte Kriminalit&auml;t &ndash; rechts&rdquo; zugeordnet werden, schreibt die Zeitung. Hinzu k&auml;men noch acht Haftbefehle ausl&auml;ndischer Beh&ouml;rden.<br>\nWie der &ldquo;Tagesspiegel&rdquo; weiter schreibt, w&uuml;rden von den 501 verschwundenen Rechtsextremen 108 wegen eines politischen Delikts gesucht. Im Jahre 2016 waren den Angaben zufolge 207 Haftbefehle gegen 161 Rechtsextremisten offen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Der Berg der nicht vollstreckten Haftbefehle gegen Neonazis wird von Jahr zu Jahr h&ouml;her&rdquo;, kritisierte Jelpke. Sie erwarte vom Innenminister mehr Nachdruck bei der Verfolgung rechter Straft&auml;ter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/neonazis-105.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39205#h14\">Mehr als 460 rechtsextreme Straft&auml;ter auf freiem Fu&szlig;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Argentinien schlie&szlig;t NGOs von WTO-Konferenz aus<\/strong><br>\nWTO darf nicht in Land tagen, das Demokratie und Meinungsfreiheit mit F&uuml;&szlig;en tritt<br>\nIn einer beispiellosen Aktion hat Argentinien dutzende Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft und von Gewerkschaften vom 11. Gipfel der Welthandelsorganisation WTO ausgeschlossen, der vom 10. bis 13. Dezember in Buenos Aires stattfinden soll. (1) Ihnen wurde am Mittwoch mitgeteilt, dass ihre Akkreditierungen zur&uuml;ckgenommen wurden und ihre Einreise nach Argentinien nicht erw&uuml;nscht sei. Bei internationalen Konferenzen gilt die Vereinbarung, dass das Gastgeberland die von der internationalen Organisation erteilte Akkreditierung f&uuml;r Nichtregierungsorganisationen respektiert.<br>\nAttac fordert die argentinische Regierung gemeinsam mit NGOs aus der ganzen Welt auf, die Entscheidung r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen (Stellungnahme des Europ&auml;ischen Attac-Netzwerkes). Auch die Bundesregierung m&uuml;sse intervenieren. &bdquo;Die Teilnahme der Zivilgesellschaft am Gipfel stellt sicher, dass die Stimmen von Millionen Menschen, die von der WTO-Politik negativ betroffen sind, zumindest geh&ouml;rt werden&ldquo;, sagt Attac-Handelsexperte Roland S&uuml;&szlig;. Sollte Argentinien bei seiner Entscheidung bleiben, die Beteiligung von kritischem Stimmen auszuschlie&szlig;en und damit Demokratie und Meinungsfreiheit mit F&uuml;&szlig;en zu treten, d&uuml;rfe die WTO den Gipfel nicht dort abhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/beispiellos-argentinien-schliesst-ngos-von-wto-konferenz-aus\/%20\">attac<\/a>\n<p><strong>Dazu: Kein Zutritt f&uuml;r die Zivilgesellschaft<\/strong><br>\nAm 10.12. beginnt die Welthandelskonferenz in Buenos Aires. Bereits akkreditierte NGOs d&uuml;rfen nun doch nicht teilnehmen. Das gab es noch nie. (&hellip;)<br>\nW&ouml;rtlich hei&szlig;t es: &bdquo;Die WTO hat Ihre NRO ordnungsgem&auml;&szlig; als teilnahmeberechtigten Teilnehmer an der 11. WTO-Ministerkonferenz vom 10. bis 13. Dezember 2017 in Buenos Aires akkreditiert. Wir werden jedoch von der gastgebenden Regierung dar&uuml;ber informiert, dass die argentinischen Sicherheitsbeh&ouml;rden aus nicht n&auml;her genannten Gr&uuml;nden Ihre Akkreditierung verweigern.&ldquo;<br>\nMan habe zwar wiederholt wegen dieser &bdquo;unerwarteten Entwicklung&ldquo; nachgefragt, habe aber &bdquo;wenig Hoffnung&ldquo;, das eine L&ouml;sung gefunden werde. &bdquo;Wir raten Ihnen daher davon ab, nach Argentinien zu reisen, damit Sie bei der Einreise nicht abgewiesen werden.&ldquo;<br>\nWarum sich die WTO gezwungen sah, die Mitteilung selbst zu versenden, erkl&auml;rt der folgende Absatz: &bdquo;Wir haben die argentinischen Beh&ouml;rden gebeten, Sie direkt zu kontaktieren und Sie &uuml;ber ihre Entscheidung zu informieren, aber um zu vermeiden, dass es f&uuml;r Sie zu sp&auml;t ist, haben wir uns entschlossen, Sie jetzt zu kontaktieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/WTO-Konferenz-in-Argentinien\/!5467091\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gabriel will deutsche Amerika-Politik v&ouml;llig neu ausrichten<\/strong><br>\nF&uuml;r den deutschen Au&szlig;enminister ist klar: F&uuml;r Amerika ist Deutschland nur noch ein Land unter Vielen. Deswegen m&uuml;sse die Bundesrepublik ihre Interessen deutlich energischer durchsetzen. Au&szlig;erdem spricht Sigmar Gabriel eine Warnung an Donald Trump aus. [&hellip;]<br>\nDeutschland m&uuml;sse k&uuml;nftig selbstbewusster seine Interessen vertreten, verlangt Gabriel. Notfalls seien &bdquo;rote Linien&ldquo; zu ziehen &ndash; unter Partnern, aber &bdquo;an unseren eigenen Interessen orientiert&ldquo;. Als Beispiele nennt Gabriel etwa die Russland-Sanktionen, die der US-Kongress im Sommer beschloss und die auch Auswirkungen auf die Energieversorgung in Deutschland haben k&ouml;nnten, weil sie russische Pipelines betreffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/gabriel-fordert-neuausrichtung-der-amerika-politik-15325069.html#void\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Trump White House Weighing Plans for private spies to counter &bdquo;Deep State&ldquo; Enemies<\/strong><br>\nTHE TRUMP ADMINISTRATION is considering a set of proposals developed by Blackwater founder Erik Prince and a retired CIA officer &mdash; with assistance from Oliver North, a key figure in the Iran-Contra scandal &mdash; to provide CIA Director Mike Pompeo and the White House with a global, private spy network that would circumvent official U.S. intelligence agencies, according to several current and former U.S. intelligence officials and others familiar with the proposals. The sources say the plans have been pitched to the White House as a means of countering &ldquo;deep state&rdquo; enemies in the intelligence community seeking to undermine Trump&rsquo;s presidency.<br>\nThe creation of such a program raises the possibility that the effort would be used to create an intelligence apparatus to justify the Trump administration&rsquo;s political agenda.<br>\n&ldquo;Pompeo can&rsquo;t trust the CIA bureaucracy, so we need to create this thing that reports just directly to him,&rdquo; said a former senior U.S. intelligence official with firsthand knowledge of the proposals, in describing White House discussions. &ldquo;It is a direct-action arm, totally off the books,&rdquo; this person said, meaning the intelligence collected would not be shared with the rest of the CIA or the larger intelligence community. &ldquo;The whole point is this is supposed to report to the president and Pompeo directly.&rdquo;<br>\nOliver North, who appears frequently on Trump&rsquo;s favorite TV network, Fox News, was enlisted to help sell the effort to the administration. He was the &ldquo;ideological leader&rdquo; brought in to lend credibility, said the former senior intelligence official.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2017\/12\/04\/trump-white-house-weighing-plans-for-private-spies-to-counter-deep-state-enemies\/\">The Intercept<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Portugal&rsquo;s radical drugs policy is working. Why hasn&rsquo;t the world copied it?<\/strong><br>\nSince it decriminalised all drugs in 2001, Portugal has seen dramatic drops in overdoses, HIV infection and drug-related crime.When the drugs came, they hit all at once. It was the 80s, and by the time one in 10 people had slipped into the depths of heroin use &ndash; bankers, university students, carpenters, socialites, miners &ndash; Portugal was in a state of panic.<br>\nAlvaro Pereira was working as a family doctor in Olh&atilde;o in southern Portugal. &ldquo;People were injecting themselves in the street, in public squares, in gardens,&rdquo; he told me. &ldquo;At that time, not a day passed when there wasn&rsquo;t a robbery at a local business, or a mugging.&rdquo;<br>\nThe crisis began in the south. The 80s were a prosperous time in Olh&atilde;o, a fishing town 31 miles west of the Spanish border. Coastal waters filled fishermen&rsquo;s nets from the Gulf of C&aacute;diz to Morocco, tourism was growing, and currency flowed throughout the southern Algarve region. But by the end of the decade, heroin began washing up on Olh&atilde;o&rsquo;s shores. Overnight, Pereira&rsquo;s beloved slice of the Algarve coast became one of the drug capitals of Europe: one in every 100 Portuguese was battling a problematic heroin addiction at that time, but the number was even higher in the south. Headlines in the local press raised the alarm about overdose deaths and rising crime. The rate of HIV infection in Portugal became the highest in the European Union. Pereira recalled desperate patients and families beating a path to his door, terrified, bewildered, begging for help. &ldquo;I got involved,&rdquo; he said, &ldquo;only because I was ignorant.&rdquo;<br>\nIn truth, there was a lot of ignorance back then. Forty years of authoritarian rule under the regime established by Ant&oacute;nio Salazar in 1933 had suppressed education, weakened institutions and lowered the school-leaving age, in a strategy intended to keep the population docile. The country was closed to the outside world; people missed out on the experimentation and mind-expanding culture of the 1960s. When the regime ended abruptly in a military coup in 1974, Portugal was suddenly opened to new markets and influences. Under the old regime, Coca-Cola was banned and owning a cigarette lighter required a licence. When marijuana and then heroin began flooding in, the country was utterly unprepared.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/news\/2017\/dec\/05\/portugals-radical-drugs-policy-is-working-why-hasnt-the-world-copied-it\">Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie der Staat angehende Professoren ausbeutet<\/strong><br>\nWer Professor an einer deutschen Hochschule werden will, muss sich jahrelang ohne Bezahlung als Privatdozent durchschlagen. G&uuml;nter Fr&ouml;hlich von der Universit&auml;t Regensburg hat gegen die Zust&auml;nde vorm Bayerischen Verfassungsgerichtshof geklagt &ndash; und verloren. Im Interview mit Studis Online erkl&auml;rt er, warum sein Urteil doch ein Erfolg ist.<br>\nDer Weg zum Job als Professor ist lange &hellip; und solange man keine regul&auml;re Stelle hat, schlecht oder gar nicht bezahlt.<br>\nStudis Online: Was die wenigsten wissen d&uuml;rften: Bis man es an einer deutschen Hochschule zum gutbezahlten Professor geschafft hat, muss man sich mitunter jahrelang regelrecht ausbeuten lassen. Von der Habilitation bis zur Professur ist es n&auml;mlich ein zumeist langer und steiniger Weg. Wie sieht der &uuml;bliche Werdegang aus?<br>\nG&uuml;nter Fr&ouml;hlich: Nach dem einschl&auml;gigen Studium des Faches, wodurch man bei entsprechend guter Note in der Regel die Promotionsberechtigung erh&auml;lt, schreibt man seine Doktorarbeit. Die Dauer bis zur Promotion liegt je nach Fach unterschiedlich zwischen zwei und f&uuml;nf Jahren. Zur Finanzierung gibt es halbe Stellen oder Stipendien. Danach arbeitet man als Postdoc, wiederum entweder auf einer Stelle oder innerhalb eines Forschungsprojekts, und strebt f&uuml;r die Laufbahn als Professor die Habilitation an, also die Lehrbef&auml;higung, die zumeist die Voraussetzung f&uuml;r eine Berufung darstellt. Das Durchschnittsalter derjenigen, die diese Stufe erreichen, liegt bei etwa 40 Lebensjahren. Danach kann man sich auf ausgeschriebene Professuren an Universit&auml;ten bewerben. Allerdings sind das Verfahren, die wenig transparent sind und sich mitunter jahrelang hinziehen.<br>\nSie sind jetzt 48 Jahre alt. Was haben Sie bisher alles hinter sich?<br>\nIch habe die Lehrbef&auml;higung zum Dr. habil. und die Lehrbefugnis zum PD 2005 erreicht. Schon davor bewirbt man sich vielfach und meist erfolglos, hangelt sich von Stelle zu Stipendium oder miserabel bezahltem Lehrauftrag und kann im Grunde den weiteren Berufsweg nicht planen. Das ist, wenn man sich wirklich f&uuml;r Forschung und Studium eines Faches interessiert, zwar l&auml;stig. Es lie&szlig;e sich allerdings auch ein Sinn dahinter entdecken, wenn es gen&uuml;gend Angebote und M&ouml;glichkeiten g&auml;be, f&uuml;r die man auch eine reale Chance der Weiterfinanzierung h&auml;tte. Dies ist nicht der Fall! In bestimmten Lebenssituationen, wenn man etwa eine Familie oder eigene Kinder zu versorgen hat, wird das extrem schwierig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.studis-online.de\/Studieren\/art-2054-lehre-fuer-lau.php\">studis online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Heute Abend nicht verpassen: Die Anstalt<\/strong><br>\nAls Besetzer eines ZDF-Fernsehstudios r&uuml;tteln die Vollblutkabarettisten Max Uthoff und Claus von Wagner an den bestehenden politischen und gesellschaftlichen Verh&auml;ltnissen des Landes. Gemeinsam mit ihren G&auml;sten wollen sie hier &ldquo;Stimme sein f&uuml;r Ungeh&ouml;rtes und Unerh&ouml;rtes&rdquo;. Tatkr&auml;ftig unterst&uuml;tzt werden sie von Carolin Kebekus, Ohne Rolf, Dave Davis und Henning Venske &ndash; am Dienstag, 5. Dezember 2017, 22:15 Uhr &ndash; im ZDF.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/die-anstalt\/diese-kabarettisten-sind-in-der-anstalt-zu-gast-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-41419","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41419","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41419"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41419\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41422,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41419\/revisions\/41422"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41419"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41419"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41419"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}