{"id":4142,"date":"2009-08-21T08:21:12","date_gmt":"2009-08-21T06:21:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4142"},"modified":"2009-08-21T08:21:12","modified_gmt":"2009-08-21T06:21:12","slug":"hinweise-des-tages-959","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4142","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4142#h01\">HRE-Ausschuss: Steinbr&uuml;ck kann ruhig bleiben?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h02\">Anlass zur Skepsis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h03\">HRE-Untersuchungsausschuss Offenbarungseid der Opposition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h04\">Staatsanwalt ermittelt gegen Wiedeking<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h05\">Das Regiment der Strippenzieher: Wie viel Lobbyismus vertr&auml;gt die Politik?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h06\">&bdquo;F&uuml;r wen arbeiten eigentlich die einzelnen Kanzleien?&ldquo; &ndash; &ldquo;LobbyControl&rdquo; kritisiert externe Gutachten f&uuml;r Gesetzesvorlagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h07\">Deregulierung hat mehr zur Krise beigetragen als niedrige US-Zinsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h08\">Niedriglohn: Lohnspreizung ohne Beispiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h09\">IG Metall: Gewerkschaft warnt vor Explosion der Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h10\">Mindestl&ouml;hne: In Westeuropa &uuml;ber 8,40 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h11\">IMK: St&auml;rkung der Binnenwirtschaft bringt Wachstum nach der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h12\">Verkommen an der Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h13\">Ein Pr&auml;sident darf sein souver&auml;nes Volk befragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h14\">LEG-Privatisierung: R&uuml;ttgers blamable Baustelle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h15\">Das Elend ist nie relativ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h16\">Auf alten Gleisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h17\">Technokraten der Gewalt<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4142&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>HRE-Ausschuss: Steinbr&uuml;ck kann ruhig bleiben?<\/strong><br>\nKanzleramtsberater Jens Weidmann und Steinbr&uuml;cks Staatssekret&auml;r J&ouml;rg Asmussen verteidigen souver&auml;n die Regierungsposition im HRE-Ausschuss. Das ist die Version Asmussen\/Weidmann vom Fall HRE: Ja, es gab schon Anfang 2008 Anzeichen f&uuml;r eine Schieflage der Bank, die im September\/Oktober des selben Jahres mit viel Steuergeldern gest&uuml;tzt werden musste. Aber diese Hinweise deuteten nicht auf eine Existenzgef&auml;hrdung hin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1889840&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das ist schlichtweg falsch. Im Januar 2008 schrieb Jochen Sanio (Bafin) an den damaligen Finanzstaatssekret&auml;r Thomas Mirow und dessen Abteilungsleiter J&ouml;rg Asmussen: &bdquo;Die Befragung des Vorstandes f&uuml;hrte zur Aufdeckung von Sachverhalten, die der Vorstand bisher nicht andeutungsweise aufgedeckt hatte&ldquo;, und betont &bdquo;eine m&ouml;glicherweise erschreckende Gr&ouml;&szlig;enordnung&ldquo; und kommt zudem Schluss, &bdquo;die Glaubw&uuml;rdigkeit der HRE&rdquo; sei &ldquo;vernichtet&ldquo;. Vor dem Ausschuss sagt Sanio im Gegensatz zu Asmussen, die Lage bei der HRE bereits im Januar 2008 &bdquo;existenzbedrohend&ldquo; gewesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Anlass zur Skepsis<\/strong><br>\nEin wichtiger Grund f&uuml;r die z&auml;he Arbeit des Ausschusses ist, dass die Bundesregierung die aufkl&auml;rungswilligen Abgeordneten massiv in ihrer Arbeit behinderte. Zum einen unterlagen viele der entscheidenden Akten einer strengen Geheimhaltung: Weil weder bei der Vernehmung von Zeugen noch in der &Ouml;ffentlichkeit daraus zitiert werden durfte, konnten sie zur Aufkl&auml;rung praktisch nicht verwendet werden. Zudem lag die Arbeit fast vollst&auml;ndig bei der Opposition. Die Abgeordneten von Union und SPD trugen nicht nur wenig zur Aufkl&auml;rung bei. Unter den vernommenen Zeugen etwa befand sich keiner, der von der SPD benannt worden w&auml;re. Stattdessen behinderte der SPD-Ausschussvorsitzende mit &uuml;berpenibler Verhandlungsf&uuml;hrung die Opposition nach Kr&auml;ften. Auch andere SPD-Mitglieder fielen eher durch Angriffe auf ihre Oppositionskollegen als durch Beitr&auml;ge zur Sache auf. Dass es zur praktisch kompletten Rettung der Pleite-Bank durch den Steuerzahler keine Alternative gab, diesen Beweis blieb auch die Regierung schuldig. Dass die als Zeugen geh&ouml;rten Bankvertreter die Regierung durchweg gelobt haben, ist keine Beruhigung, sondern eher Anlass zur Skepsis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=me&amp;dig=2009%2F08%2F21%2Fa0009&amp;cHash=0b1bb8832f\/&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Anscheinend waren sich der Ausschuss wie die Befragten darin einig, dass die HRE eine systemische, also zu rettende Bank war\/ist. Man m&ouml;chte doch aber zumindest von unserer hochinformierten, kompetenten Wirtschaftspresse einmal konkret beschrieben bekommen, was eine systemische Bank an sich ist und warum speziell die HRE eine systemische Bank sein soll. Insofern hat nicht nur der Ausschuss versagt, sondern auch der Wirtschaftsjournalismus, der entweder nicht wollte oder nicht konnte. Beides ist nicht akzeptabel.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung AM:<\/strong> Auf den folgenden Bericht trifft die Kritik an der Wirtschaftspresse nicht zu.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>HRE-Untersuchungsausschuss: Offenbarungseid der Opposition<\/strong><br>\nDer Showdown im Untersuchungsausschuss zur Hypo Real Estate ist ausgeblieben: Staatssekret&auml;r J&ouml;rg Asmussen und Kanzlerinnenberater Jens Weidmann d&uuml;rfen ihre Sicht der Dinge unbehelligt ausbreiten. Von Jens Tartler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:HRE-Untersuchungsausschuss-Offenbarungseid-der-Opposition\/555496.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Das entspricht auch meinem Eindruck. Allein die Vernehmung des Zeugen Groh war eine geradezu l&auml;cherliche Farce, siehe Ziffer 2 von <a href=\"?p=4054\">&ldquo;Weitere Informationen zur Verflechtung von Politik und Finanzindustrie (Finanzkrise XXI)&rdquo;<\/a>. Dort hei&szlig;t es:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><strong>Protokoll des 2. Untersuchungsausschuss betreffend HRE vom 4.6.2009<\/strong><br>\nWir werden auf dieses Protokoll [PDF &ndash; 1.0 MB] insbesondere auf die Seiten 172-181, die Vernehmung von Herbert Ernst Groh, hingewiesen. Man gewinnt den Eindruck, dass die Abgeordneten kein sonderliches Interesse an Informationen &uuml;ber die Gr&uuml;ndung der HRE durch die HypoVereinsbank im Jahr 2003 haben. Das f&auml;llt insbesondere bei den Abgeordneten der CDU\/CSU und vor allem auch der SPD auf.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Staatsanwalt ermittelt gegen Wiedeking<\/strong><br>\nDie fr&uuml;here Porsche-F&uuml;hrung ger&auml;t ins Visier der Beh&ouml;rden. Wegen heftiger Kursbewegungen der VW-Aktie ermittelt die Staatsanwaltschaft auch gegen Ex-Finanzchef H&auml;rter. Ermittler beschlagnahmten bei einer Razzia in Wiedekings fr&uuml;herem B&uuml;ro Unterlagen. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte, nach Hinweisen der Finanzaufsicht BaFin sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Marktmanipulation und der unbefugten Weitergabe von Insiderinformationen eingeleitet worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/autoindustrie\/:Verdacht-auf-Marktmanipulation-Staatsanwalt-ermittelt-gegen-Wiedeking\/556242.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Jetzt ganz pl&ouml;tzlich ist die Bafin handlungsf&auml;hig. Was war denn anders, als Jochen Sanio in einem Brief an den damaligen Finanzstaatssekret&auml;r Thomas Mirow und dessen Abteilungsleiter J&ouml;rg Asmussen schrieb: &bdquo;Die Befragung des Vorstandes f&uuml;hrte zur Aufdeckung von Sachverhalten, die der Vorstand bisher nicht andeutungsweise aufgedeckt hatte&ldquo;, &bdquo;eine m&ouml;glicherweise erschreckende Gr&ouml;&szlig;enordnung&ldquo; betont und zu dem Schluss kommt, &bdquo;die Glaubw&uuml;rdigkeit der HRE&ldquo; sei &bdquo;vernichtet&ldquo;?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das Regiment der Strippenzieher: Wie viel Lobbyismus vertr&auml;gt die Politik?<\/strong><br>\nWer regiert die Republik? Die offizielle Antwort lautet: die Gro&szlig;e Koalition. Eine andere, provokante Lesart ist: Ein Heer von Lobbyisten regiert mit. Eine Herausforderung f&uuml;r die Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/imperia\/md\/audio\/podcast\/import\/2009_08\/2009_08_05_17_18_38_podcastdossierpolitiklobbyiste_a.mp3\">Bayern2-H&ouml;rfunk (Audio-Podcast, ca. 52 min, ca. 37 MB)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> H&ouml;renswert, da gut und informativ.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;F&uuml;r wen arbeiten eigentlich die einzelnen Kanzleien?&ldquo; &ndash; &ldquo;LobbyControl&rdquo; kritisiert externe Gutachten f&uuml;r Gesetzesvorlagen<\/strong><br>\nEin zentrales Register aller Lobbyvertreter will &ldquo;LobbyControl&rdquo; &ndash; und nimmt auch Abgeordnete ins Visier, um &ldquo;bestimmte Verflechtungen&rdquo; zu beschr&auml;nken. Als unr&uuml;hmliches Beispiel nennt die Initiative Ex-Kanzler Gerhard Schr&ouml;der.<br>\nQuelle 1:  <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1018605\/\">Deutschlandradio (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2009\/08\/18\/dlf_20090818_0811_7b955cd8.mp3\">Deutschlandradio (Audio-Podcast)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deregulierung hat mehr zur Krise beigetragen als niedrige US-Zinsen<\/strong><br>\nWelche Faktoren haben den Zusammenbruch des globalen Finanzsystems ausgel&ouml;st? Von der Antwort auf diese Frage h&auml;ngt auch die zuk&uuml;nftige Politik ab. Der Wirtschaftsprofessor Sebastian Dullien hat sich mit der Rolle der amerikanischen Geldpolitik auseinandergesetzt. Sein Fazit: Es gibt keine &uuml;berzeugenden Belege f&uuml;r die These, vor allem die US-Notenbank sei verantwortlich, weil sie die Immobilienblase mit ihrer Niedrigzinspolitik aufgepumpt habe. Eine &uuml;berzeugendere Erkl&auml;rung f&uuml;r steil angestiegene Immobilienpreise sowie massenhafte Kreditvergabe an Schuldner mit wenig Eigenkapital und Einkommen sind dem Wissenschaftler zufolge Regulierungsdefizite: Die Aufsichtsbeh&ouml;rden h&auml;tten vers&auml;umt, den irrational handelnden Marktteilnehmern Grenzen zu setzen. Herdentrieb und Risikoblindheit der Banker und H&auml;uslebauer h&auml;tten zu den Verwerfungen gef&uuml;hrt. Die These vom zu billigen Geld werde in der politischen Debatte aber bewusst eingesetzt, um vom eigentlichen Problem abzulenken und die Verantwortung f&uuml;r die Finanzkrise der staatlichen Zentralbank anstelle des unregulierten Marktes anzulasten, so Dullien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2009_12_2.pdf\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung [PDF &ndash; 178 KB]<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/v_2009_06_11_dullien.pdf\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung [PDF &ndash; 470 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Niedriglohn: Lohnspreizung ohne Beispiel<\/strong><br>\nSeit Jahren w&auml;chst der Niedriglohnsektor in Deutschland. Noch im Aufschwung 2007 erh&ouml;hte sich die Zahl der Geringverdiener deutlich. Mehr als jeder f&uuml;nfte abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte in Deutschland arbeitete vor der Wirtschaftskrise zu einem Niedriglohn &ndash; das hei&szlig;t: im Westen f&uuml;r weniger als 9,62 Euro je Stunde, im Osten f&uuml;r unter 7,18 Euro. Insgesamt 6,5 Millionen Menschen waren 2007 somit Geringverdiener. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ), die auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) die Gr&ouml;&szlig;e des Niedriglohnsektors in Ost und West berechnet haben. Die Wissenschaftler definieren Niedrigl&ouml;hne nach den Konventionen der OECD als Verdienste, die weniger als zwei Drittel des mittleren Lohns (Medianlohn) aller Besch&auml;ftigten betragen. In beiden Landesteilen war der Anteil der Niedrigl&ouml;hner etwa gleich gro&szlig;. W&uuml;rde man f&uuml;r die neuen Bundesl&auml;nder die gesamtdeutsche Marke von 9,19 Euro als Ma&szlig;stab anlegen, dann m&uuml;ssten 40 Prozent der Ostdeutschen als Geringverdiener angesehen werden.<br>\nDeutschland habe in den vergangenen Jahren &ldquo;eine fast beispiellose Ausdifferenzierung der L&ouml;hne nach unten&rdquo; erlebt, schreiben Thorsten Kalina und Claudia Weinkopf vom IAQ. Die bundesweite Niedriglohnquote ist zwischen 1998 und 2007 enorm gestiegen &ndash; von 14,2 auf 21,5 Prozent aller Besch&auml;ftigten. &ldquo;Stundenl&ouml;hne von weniger als 6 Euro brutto sind l&auml;ngst keine Seltenheit mehr&rdquo;, beobachten die Forscher. In Deutschland arbeiten 1,2 Millionen Menschen f&uuml;r weniger als 5 Euro die Stunde, 2,2 Millionen f&uuml;r keine 6 Euro &ndash; und das im Hauptberuf. Z&auml;hlt man noch Sch&uuml;ler, Studenten und Rentner hinzu, dann gibt es rund 1,9 Millionen Besch&auml;ftigte mit weniger als 5 Euro je Stunde und 3,3 Millionen unter 6 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2009_12_3.pdf\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung [PDF &ndash; 188 KB]<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/iaq-report\/2009\/report2009-05.pdf\">Institut Arbeit und Qualifikation, Universit&auml;t Duisburg Essen [PDF &ndash; 238 KB]<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Niedrigeinkommen und Erwerbst&auml;tigkeit<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pk\/2009\/Erwerbstaetigkeit\/begleitheft__Erwerbstaetigkeit,property=file.pdf\">Statistisches Bundesamt [PDF &ndash; 1.1 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>IG Metall: Gewerkschaft warnt vor Explosion der Leiharbeit<\/strong><br>\nDie IG Metall warnt vor einem drastischen Anstieg der Leiharbeit &ndash; und stellt die bisherige Tarifpolitik der Gewerkschaften in Frage. Mittelfristig drohe die Zahl der Leiharbeiter auf 2,5 Millionen zu steigen, sagte IG-Metall-Vizechef Detlef Wetzel am Mittwoch in Frankfurt. Der Gewerkschafter begr&uuml;ndete diese Prognose unter anderem mit dem starken Anstieg der Leiharbeiterjobs im letzten Aufschwung: &ldquo;Wir m&uuml;ssen den Fl&auml;chentarifvertrag (in der Zeitarbeitsbranche) auf den Pr&uuml;fstand stellen&rdquo;, sagte er. Derzeit sei das Vertragswerk &ldquo;nicht in der Lage, die Zeitarbeit sinnvoll zu regulieren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1889841_IG-Metall-Gewerkschaft-warnt-vor-Explosion-der-Leiharbeit.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mindestl&ouml;hne: In Westeuropa &uuml;ber 8,40 Euro<\/strong><br>\nAuch in der Wirtschaftskrise sind Europas Mindestl&ouml;hne leicht gestiegen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag, die Wirtschaft zu stabilisieren. 20 von 27 EU-L&auml;ndern haben einen gesetzlichen Mindestlohn. In Westeuropa liegt die f&uuml;r alle Arbeitnehmer verbindliche Lohnuntergrenze meist &uuml;ber 8,40 Euro. Eine Ausnahme bildet nur Gro&szlig;britannien, wo der Mindestlohn von 5,73 Pfund umgerechnet 6,41 Euro betr&auml;gt &ndash; eine Folge des niedrigen Wechselkurses.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2009_12_6.pdf\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung [PDF &ndash; 147 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>IMK: St&auml;rkung der Binnenwirtschaft bringt Wachstum nach der Krise<\/strong><br>\nF&uuml;r die Politik ist es h&ouml;chste Zeit, die einseitig exportorientierte Ausrichtung der deutschen Wirtschaft zu beenden. Das ist m&ouml;glich und sinnvoll: Durch eine Strategie&auml;nderung w&uuml;rde im Saldo sogar zus&auml;tzliche Besch&auml;ftigung in Deutschland entstehen. Vor allem aber w&uuml;rde der Euroraum stabilisiert. Auch die extremen Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzen der gro&szlig;en Wirtschaftsnationen, die wesentlich zur aktuellen Wirtschaftskrise beigetragen haben, w&uuml;rden wenigstens von deutscher Seite verringert. Zu diesem Schluss kommt das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung in einer neuen Studie. Ohne Korrektur der Wirtschaftsstrategie w&uuml;rden nach dem Ende der Wirtschaftskrise nicht f&uuml;r alle Jobs, die jetzt in Deutschland verloren gehen, neu entstehen, warnen die Konjunkturexperten in ihrer Untersuchung, die heute als IMK Report erscheint.<br>\n&ldquo;Die Wirtschaftskrise wirkt in mehr als einem Sinn wie ein Erdbeben. Sie war auch eine Reaktion auf die enormen Spannungen in der Tektonik der internationalen Wirtschaftsbeziehungen&rdquo;, sagt Prof. Dr. Gustav A. Horn, der Wissenschaftliche Direktor des IMK. &ldquo;Sie f&uuml;hrt uns vor Augen, dass eine globalisierte Wirtschaft nicht funktionieren kann, wenn ein kleiner Kreis von L&auml;ndern &ndash; in den letzten Jahren vor allem Deutschland, China und Japan &ndash; riesige Export&uuml;bersch&uuml;sse erzielt, w&auml;hrend eine andere Gruppe &ndash; insbesondere die USA, Spanien und Gro&szlig;britannien &ndash; riesige Leistungsbilanzdefizite aufh&auml;uft. Wir haben also gar keine Alternative dazu, unser Wirtschaftsmodell zu &uuml;berdenken &ndash; die anderen Staaten d&uuml;rften es auch tun&rdquo;, so Horn.<br>\nDie &Ouml;konomen empfehlen f&uuml;r Deutschland einen Pfad &ldquo;balancierten Wachstums&rdquo;, auf dem die Binnennachfrage eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielt als im vergangenen Jahrzehnt. &ldquo;Dies bedeutet nicht, dass die Exporte reduziert werden m&uuml;ssten, sondern, dass in Zukunft eben auch die Importe nach Deutschland sich im Gleichklang mit den Exporten bewegen sollten&rdquo;, betont Horn. &ldquo;Es geht also nicht um eine verminderte Integration der deutschen Wirtschaft in das weltwirtschaftliche Gef&uuml;ge. Im Gegenteil, es geht vielmehr um deren nachhaltige Stabilisierung.&rdquo; H&auml;tte sich die gesamtwirtschaftliche Lohnentwicklung in den vergangenen Jahren am mittelfristigen Produktivit&auml;tswachstum plus der EZB-Zielinflationsrate orientiert, w&auml;re sie mit j&auml;hrlich drei Prozent deutlich h&ouml;her ausgefallen als in der Realit&auml;t. Die h&ouml;here Lohnsteigerung h&auml;tte zwar zu etwas geringeren Exportanstiegen und h&ouml;heren Importen gef&uuml;hrt. Wegen der verbesserten Kaufkraft h&auml;tten sich aber auch privater Konsum und inl&auml;ndische Nachfrage besser entwickelt. Die Besch&auml;ftigung w&auml;re um rund ein Prozent h&ouml;her gewesen. Angesichts der Gr&ouml;&szlig;e Deutschlands h&auml;tten die Zuw&auml;chse in der Binnennachfrage die Au&szlig;enhandelsverluste mehr als kompensieren k&ouml;nnen, res&uuml;miert das IMK: Wachstum, L&ouml;hne, Verteilung und Arbeitspl&auml;tze h&auml;tten sich besser entwickelt. Zugleich w&auml;ren nicht so hohe destabilisierende Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse entstanden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/320_96332.html?cis_mode=print\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, Zusammenfassung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_40.pdf\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, Download der Studie [PDF &ndash; 254 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Verkommen an der Macht<\/strong><br>\nFranz M&uuml;ntefering sagte, als das Rot-Gr&uuml;n-Interim zur hartz-getr&auml;nkten Episode verkam: &ldquo;Opposition ist Mist!&rdquo; Er wollte und will seine Partei an der Macht halten, koste es, was es wolle. Es kostet. Opposition ist Mist. Dieser Satz ist es, mit dem das Ende der SPD als sozialdemokratischer Volkspartei besiegelt wurde. Die Lehrer unserer Enkel werden ihn an die Tafel schreiben. Der charismatische M&uuml;nte formulierte einen schlichten Satz und eine Riesendummheit zugleich, das Todesurteil der Sozialdemokratie f&uuml;r eine Epoche.<br>\nSeine Genossen r&uuml;hmen an diesem Parteivorsitzenden aus dem Sauerland, dass er so herrlich einfache S&auml;tze sagen kann, die so klug erscheinen. Man t&auml;uscht sich, der Habitus des Anti-Intellektuellen verbirgt kein Genie. In Wahrheit ist M&uuml;nte nicht ein kluger Denker, der einfach redet. Er ist ein einfacher Denker, der klug tut. Der Unterschied ist von historischem Gewicht. Die SPD hat sich an der Agenda-Politik einen schweren Bruch gehoben; denn nicht der Muskel ist gezerrt oder nur die Leiste gebrochen, sondern die Seele. Das Elend sitzt tief, so tief wie ein Krebs, der den K&ouml;rper zerfrisst. Aus einer veritablen Identit&auml;tskrise findet man nicht heraus mit der Nonchalance eines routinierten Sozialarbeiters. Es bedarf der Nachdenklichkeit wirklicher K&ouml;pfe und des Gespr&auml;chs aller, nicht des einsamen Regimes der C&amp;A-Anz&uuml;ge. Nur in der Opposition h&auml;tte die geschundene Partei zu sich finden k&ouml;nnen. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1889470&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/&amp;em_ivw=fr_kommentar\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ich f&uuml;rchte, Klaus Kocks ist allzu optimistisch. Die SPD wird nicht zur Besinnung kommen, weil die Schr&ouml;der-Erben es gerade noch &uuml;ber die Ziellinie schaffen werden und damit eine Aufarbeitung des Schr&ouml;der-Erbes verunm&ouml;glicht wird. Und dann besteht die M&ouml;glichkeit, und dieses deprimierende Gef&uuml;hl verdr&auml;ngt immer mehr die Wut &uuml;ber eine &ldquo;sozialdemokratische&rdquo; Versagerelite, dass es mit der Sozialdemokratie aus ist. Die Ursachen sind sicherlich komplex, aber bezeichnenderweise stehen die beiden sozialdemokratischen Parteien in Europa am schlechtesten da, deren Agenda im Schr&ouml;der-Blair-Papier ihren Ausgang nahm &ndash; vor 10 Jahren (13. Juni 1999). Was damals als Weg in die &ldquo;Neue Mitte&rdquo; verkauft wurde, war eine Abkehr von der Arbeitnehmerschaft hin zum Kapital, das ihre Form der Globalisierung als Naturgesetz lanciert hatte, auf deren Altar der Sozialstaat&nbsp; zu opfern w&auml;re. Was in Gro&szlig;britannien schon mit der Akzeptanz des Thatcherregimes durch Blair begann, wurde jetzt in Deutschland ins Werk gesetzt. Heute, paradoxerweise zu einem Zeitpunkt, in dem Markversagen staatliche Interventionen ohne Ende generiert, liegen beide Parteien todkrank darnieder. &ndash; Wenn die SPD sich noch einmal in eine gro&szlig;e Koalition &ldquo;retten&rdquo; sollte, ist ihr Verschwinden vorprogrammiert. Gro&szlig;e Parteien k&ouml;nnen verschwinden, die britischen Liberalen zu Beginn des 20. Jahrhunderts und italienischen Christdemokraten (1993) sind heute nur noch Fu&szlig;noten der Geschichte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ein Pr&auml;sident darf sein souver&auml;nes Volk befragen<\/strong><br>\nDer honduranische Pr&auml;sident Manuel Zelaya hat keinen einzigen Artikel der Verfassung seines Landes verletzt. Er hat auch kein Referendum organisiert. Noch wollte er sein Mandat, das am 27. Januar 2010 abl&auml;uft, verl&auml;ngern. Seine Absicht war es, ein unverbindliches Plebiszit zu starten und die B&uuml;rger seines Landes zu fragen: &bdquo;Sind Sie einverstanden, dass bei den allgemeinen Wahlen Ende November 2009 eine vierte Wahlurne aufgestellt wird, mit der entschieden werden k&ouml;nnte, ob eine Verfassungsgebende Versammlung einberufen werden soll mit dem Auftrag, eine neue Verfassung auszuarbeiten?&ldquo; Es handelte sich also lediglich um eine Frage &uuml;ber die M&ouml;glichkeit, noch eine Frage stellen zu k&ouml;nnen. Kein einziger Artikel der Verfassung von Honduras verbietet dem Pr&auml;sident der Republik, das souver&auml;ne Volk zu befragen. Mehr noch, angenommen, eine Mehrheit der Honduraner h&auml;tte sich positiv zu dieser Frage ge&auml;u&szlig;ert, dann w&auml;re die &bdquo;vierte Urne&ldquo; am 29. November bei der Wahl des neuen Pr&auml;sidenten aufgestellt worden, bei der sich Zelaya aber selbst &ndash; gem&auml;&szlig; Verfassung &ndash; nicht zur Wahl h&auml;tte stellen k&ouml;nnen. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/0934-honduras-zelaya-verfasung\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>LEG-Privatisierung: R&uuml;ttgers blamable Baustelle<\/strong><br>\nKlamme K&auml;ufer, bange Mieter, d&uuml;nne Ausreden: F&uuml;r NRW-Ministerpr&auml;sident J&uuml;rgen R&uuml;ttgers wird der Verkauf der Wohnungsgesellschaft LEG vor einem Jahr zur Peinlichkeit. Die SPD freut es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/_b=2446327,_p=6,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Elend ist nie relativ<\/strong><br>\nDie deutschen Verh&auml;ltnisse werden dem Hinweis auf die Slums von Mumbai und Mombasa nur sch&ouml;ngeredet. Armut kann in einem reichen Land deprimierender sein als in einem armen. Wirtschaftslobbyisten, neoliberale Publizisten und Politiker der etablierten Parteien missbrauchen die soziale Relativit&auml;t des Armutsbegriffs zur Relativierung der Wohlstandsarmut. Von Christoph Butterwegge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2009\/34\/deutschland-armut-krise-oekonomie\/print\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Auf alten Gleisen<\/strong><br>\nDie Bahn AG verzeichnete im ersten Halbjahr einen deutlichen Gewinneinbruch. Der Vorstand bekr&auml;ftigte die B&ouml;rsengangpl&auml;ne und k&uuml;ndigte &ldquo;Einsparungen&rdquo; an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/08-21\/042.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Technokraten der Gewalt<\/strong><br>\nEs gibt in der deutschen Geschichte keine einzige positive Erfahrung aus dem bewaffneten Einsatz von Milit&auml;r im Inneren. 300 Jahre Milit&auml;rgeschichte zeigen: Werden Soldaten im Inneren eingesetzt, endet das in Unterdr&uuml;ckung und Mord.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jetzt.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/483133\">jetzt.de\/SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4142#h01\">HRE-Ausschuss: Steinbr&uuml;ck kann ruhig bleiben?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h02\">Anlass zur Skepsis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h03\">HRE-Untersuchungsausschuss Offenbarungseid der Opposition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h04\">Staatsanwalt ermittelt gegen Wiedeking<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h05\">Das Regiment der Strippenzieher: Wie viel Lobbyismus vertr&auml;gt die Politik?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h06\">&bdquo;F&uuml;r wen arbeiten eigentlich die einzelnen Kanzleien?&ldquo; &ndash; &ldquo;LobbyControl&rdquo; kritisiert externe Gutachten f&uuml;r Gesetzesvorlagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4142#h07\">Deregulierung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4142\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4142","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4142","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4142"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4142\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4142"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4142"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4142"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}