{"id":41435,"date":"2017-12-06T08:30:21","date_gmt":"2017-12-06T07:30:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435"},"modified":"2017-12-06T08:30:21","modified_gmt":"2017-12-06T07:30:21","slug":"hinweise-des-tages-3015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h01\">Warum die Deutschen so fr&uuml;h in Rente gehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h02\">Ende des Transatlantizismus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h03\">Griechenland: &ldquo;Gut f&uuml;r Europa&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h04\">Putins Falle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h05\">Vom gescheiterten Banker zum Chef der Eurogruppe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h06\">Arbeitsvolumen lag im dritten Quartal 2017 auf dem h&ouml;chsten Stand seit 25 Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h07\">Geringverdienern droht Altersarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h08\">Altersarmut muss nicht sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h09\">Hamid Karzai &ndash; Der Machiavelli von Kabul<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h10\">EU: R&uuml;stung ohne Rechtsgrundlage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h11\">&ldquo;Mit viel Respekt, aber ohne Angst&rdquo;: Wiesbadener bereitet sich auf Bundeswehr-Einsatz in Mali vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h12\">M&auml;chtige Wohlt&auml;ter: Gutes tun mit Kosten-Nutzen-Analyse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h13\">Fl&uuml;chtlingspolitik: Mehr Klagen gegen Asylbescheide erfolgreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h14\">Kubicki stiftet Verwirrung &uuml;ber Jamaika-Neuauflage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h15\">Demos gegen den Parteitag der AfD &ndash; und was ist mit der FDP, der CDU, den Gr&uuml;nen und der SPD?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h16\">Studie: Fast jeder f&uuml;nfte Viertkl&auml;ssler kann nicht richtig lesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h17\">YouTube baut Inhalte-Kontrolle massiv aus und stockt Zahl der menschlichen Pr&uuml;fer auf 10.000 auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41435#h18\">Russische Athleten d&uuml;rfen nur unter neutraler Flagge starten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=posturl&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Warum die Deutschen so fr&uuml;h in Rente gehen<\/strong><br>\nWenn die Deutschen nicht p&uuml;nktlich in Rente gehen wollen, k&ouml;nnen sie l&auml;nger arbeiten &ndash; aber kaum einer tut es. Ein Experiment von Universit&auml;t Mannheim und F.A.Z. zeigt Gr&uuml;nde daf&uuml;r. [&hellip;]<br>\nMehr als 3000 F.A.Z.-Leser wurden gefragt, unter welchen Bedingungen sie wie in Rente gehen w&uuml;rden. [&hellip;] Immer fragten die Forscher, ob die Leute lieber mit 63 oder mit 67 Jahren in Rente gehen w&uuml;rden und wie hoch der Rentenunterschied daf&uuml;r sein m&uuml;sste. Die H&auml;lfte der Leute aber wurde gefragt, ob sie mit 67 Jahren in Rente gehen w&uuml;rden und welche Abschl&auml;ge sie hinnehmen w&uuml;rden, um vier Jahre fr&uuml;her zu gehen. Die andere H&auml;lfte wurde gefragt, ob sie mit 63 Jahren in Rente gehen w&uuml;rden und wie weit die Rente steigen m&uuml;sste, damit sie erst vier Jahre sp&auml;ter gehen.<br>\nAllein dieser Unterschied in der Frage &auml;nderte die Antworten fundamental: Wenn sie &bdquo;fr&uuml;her&ldquo; in Rente gehen w&uuml;rden, w&uuml;rden sie f&uuml;r die vier Jahre einen Rentenunterschied von durchschnittlich 327 Euro im Monat f&uuml;r angemessen halten. Wenn es aber darum geht, &bdquo;sp&auml;ter&ldquo; in Rente zu gehen, sind die vier Jahre in ihren Augen pl&ouml;tzlich 764 Euro wert &ndash; ziemlich genau das Doppelte. [&hellip;]<br>\nDie Studienautoren empfehlen dem Staat, schon mal die Rentenauskunft neutraler zu gestalten und die Deutschen besser &uuml;ber Zu- und Abschl&auml;ge zur Rente zu informieren. Sp&auml;ter in Rente zu gehen &ndash; dar&uuml;ber steht auf dem Brief &uuml;berhaupt nichts. Doch die Ergebnisse der Studie legen noch etwas anderes nahe: Vielleicht m&uuml;sste der Rentenabschlag f&uuml;r Fr&uuml;hrentner noch kr&auml;ftiger werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/oecd-kritisiert-flexirente-warum-sie-so-wenig-genutzt-wird-15325792.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Willkommen in der Parallelwelt der FAZ-Wirtschaftsredaktion. In Zeiten, in denen viele Arbeitgeber Mitarbeiter &uuml;ber 50 Jahren ohnehin lieber heute als morgen auf die Stra&szlig;e setzen w&uuml;rden, kramt Patrick Bernau den angestaubten Homo Oeconomicus aus der Schublade abgelegter Ideologien und stellt die Frage des Renteneintrittsalters als freiwillige Entscheidung der Arbeitnehmer dar, die einzig und allein von finanziellen Boni und Mali im Rentensystem abh&auml;ngt. Und dann bringt er auch noch absurde Zahlen ins Spiel. 764 Euro Rentenbonus pro Monat f&uuml;r &bdquo;Sp&auml;tverrentete&ldquo;? Das sind nur 23 Euro weniger als die durchschnittliche komplette Altersrente in Westdeutschland. Typisch FAZ auch die &bdquo;Lektion&ldquo; am Ende des Artikels. K&uuml;rzungen als Allheilmittel f&uuml;r die Sozialsysteme. Patrick Bernau ist &uuml;brigens Jahrgang 1981, also zarte 36 Jahre alt. Vielleicht sollte er einfach mal eine Woche ein Praktikum als Krankenpfleger, Bauarbeiter oder Landschaftsg&auml;rtner machen, um zumindest einmal grob Einblick in die echte Welt zu bekommen, die mit der Parallelwelt der FAZ nur recht wenig zu tun hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ende des Transatlantizismus?<\/strong><br>\nZugegebenerma&szlig;en macht es der US-Pr&auml;sident den Anh&auml;ngern des atlantischen Westens nicht gerade leicht. (&hellip;) Auch &uuml;berzeugte Atlantiker k&ouml;nnen nicht leugnen, dass die politische Hauptgefahr f&uuml;r die &bdquo;atlantische Wertegemeinschaft&ldquo; nicht von Moskau oder Peking, sondern von Washington ausgeht. Im Unterschied zu den Antiamerikanisten ist diese &bdquo;Wertegemeinschaft&ldquo; f&uuml;r sie aber nicht nur eine Floskel, hinter der sich das Weltmachtstreben der USA verbirgt, sondern eine Errungenschaft, die unter Druck geraten ist, die es aber zu bewahren und in die Zeit nach Trump hin&uuml;berzuretten gilt. Wir brauchen beides: Mehr Europa und Demokratie einerseits und die Bewahrung der transatlantischen Grundlagen f&uuml;r die Zeit nach Trump andererseits. Den Vormarsch autorit&auml;rer Strukturen und Personen m&uuml;ssen die Demokratien mit einer &bdquo;Demokratisierung der Sicherheitspolitik&ldquo; beantworten. Denn: Demokratie und Frieden sind untrennbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/schwerpunkt-des-monats\/zukunft-der-transatlantischen-beziehungen\/artikel\/detail\/ende-des-transatlantizismus-2465\/\">Rolf M&uuml;tzenich im IPG Journal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Das ist wirklich furchtbar, solche Ungereimtheiten und Desorientierungen in au&szlig;enpolitischen Fragen von einem einflussreichen SPD-Mitglied zu lesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Griechenland: &ldquo;Gut f&uuml;r Europa&rdquo;<\/strong><br>\nNach der gestrigen Zustimmung der Euro-Finanzminister zu einem neuen K&uuml;rzungsdiktat f&uuml;r Athen stehen der griechischen Bev&ouml;lkerung weitere Schritte in die Verarmung bevor. Die Ma&szlig;nahmen, auf die sich Ende vergangener Woche die griechische Regierung, die zust&auml;ndigen EU-Institutionen und der IWF geeinigt haben, sehen beispielsweise die Ausweitung von Zwangsr&auml;umungen vor; Kritiker warnen vor einer Zunahme der Obdachlosigkeit. Gleichzeitig wird der Ausverkauf staatlichen Eigentums mit der Ver&auml;u&szlig;erung von vier Kraftwerken fortgesetzt. Gewerkschaften k&uuml;ndigen Proteststreiks an, k&ouml;nnen sich aber nicht sicher sein, ob sie sie durchf&uuml;hren d&uuml;rfen: Auf Druck Br&uuml;ssels wird das Streikrecht empfindlich eingeschr&auml;nkt. Dabei erweisen sich selbst angebliche erste Erfolge wie etwa ein leichter R&uuml;ckgang der Arbeitslosigkeit als Augenwischerei: Der R&uuml;ckgang basiert auf einer dramatischen Zunahme besonders schlecht entlohnter Teilzeitarbeit, die die Armut nicht verringert, sondern sie langfristig sogar konsolidiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7467\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Putins Falle<\/strong><br>\nDer ehemalige NATO-Generalsekret&auml;r Anders Fogh Rasmussen hat am 1. Dezember 2017 in einem Interview mit der Bild-Zeitung das Nord Stream 2-Pipeline-Projekt als eine Falle Russlands bezeichnet, in die Deutschland hineinspaziere, mit schwerwiegenden Konsequenzen f&uuml;r seine europ&auml;ischen Nachbarn. (&hellip;) US-Diplomaten schlagen in die gleiche Kerbe. In einer Telefonkonferenz am 29. November 2017 sagte der stellvertretende Staatssekret&auml;r John McCarrick gegen&uuml;ber europ&auml;ischen Journalisten, dass US-Offizielle &ldquo;keine M&ouml;glichkeit sehen, dass Nord Stream 2 gebaut werden kann&rdquo;. (&hellip;) Beobachter gehen davon aus, dass hinter den Attacken gegen das Projekt weniger Bem&uuml;hungen um eine Diversifizierung des europ&auml;ischen Energiemarktes stehen als vielmehr geopolitische Interessen Washingtons, als deren Teil auch die Hoheit bei Gaslieferungen nach Europa zur Debatte steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Putins-Falle-3908820.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vom gescheiterten Banker zum Chef der Eurogruppe<\/strong><br>\nPortugals Finanzminister M&aacute;rio Centeno wird neuer Chef der Eurogruppe. Die Berufung ist f&uuml;r den promovierten &Ouml;konomen die Kr&ouml;nung eines sp&auml;ten, rasanten Aufstiegs &ndash; und Hoffnung f&uuml;r Griechenlands Regierung. Seinen Ritterschlag hat M&aacute;rio Centeno schon im Fr&uuml;hjahr erhalten. Von Wolfgang Sch&auml;uble, ausgerechnet. Centeno sei der &ldquo;Ronaldo&rdquo; unter den EU-Finanzministern, lobte der Deutsche im Mai seinen portugiesischen Amtskollegen. Es war die gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Anerkennung f&uuml;r Centenos Arbeit, hatte Sch&auml;uble doch zuvor monatelang keine Chance ausgelassen, die Linksregierung in Lissabon anzuprangern wegen ihrer Abkehr vom strikten Sparkurs. Doch dann wurde Sch&auml;uble vom Kritiker zu Centenos Karrierebeschleuniger. (&hellip;) Auch Alexis Tsipras hat ausschlie&szlig;lich gute Worte f&uuml;r ihn &uuml;brig. Centenos Kandidatur sei &ldquo;hoffnungsvoll&rdquo; sagte Griechenlands Premier vergangene Woche der Zeitung &ldquo;Diario de Noticias&rdquo;. Und f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Er hat uns den Weg gezeigt.&rdquo; Griechenland werde es genauso machen, wenn es einmal die Auflagen der internationalen Geldgeber los sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/eurogruppe-mario-centeno-wird-eurogruppen-chef-ein-portraet-a-1181693.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Da will man sich wohl jemanden zurecht definieren. Dieses vergiftete Lob zur Austerit&auml;t light zeigt, wohin man diesen Mann man&ouml;vrieren will. Dass ausgerechnet Alexis Tsipras in diesem Zusammenhahng zitiert wird, kann man wohl nur als Lachnummer bezeichnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeitsvolumen lag im dritten Quartal 2017 auf dem h&ouml;chsten Stand seit 25 Jahren<\/strong><br>\nIm dritten Quartal 2017 arbeiteten die Erwerbst&auml;tigen in Deutschland insgesamt 15,36 Milliarden Stunden. Das sind 1,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. (&hellip;) Die Erwerbst&auml;tigkeit ist im dritten Quartal 2017 gegen&uuml;ber dem Vorjahresquartal mit 1,5 Prozent erneut kr&auml;ftig gestiegen und lag bei 44,5 Millionen Personen. &bdquo;Der Aufw&auml;rtstrend beim Arbeitsvolumen beruht auf der stark steigenden Zahl von Besch&auml;ftigten&ldquo;, sagte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs &bdquo;Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/az1703.aspx\">IAB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Geringverdienern droht Altersarmut<\/strong><br>\nGeringverdiener haben in Deutschland ein besonders hohes Risiko, im Rentenalter in die Armut zu rutschen, ergibt eine Untersuchung der OECD. Extrem sei zudem auch die Renten-Ungleichheit von M&auml;nnern und Frauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/rente-geringverdienern-droht-die-altersarmut-1.3778674\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Leider kommt der in der &Uuml;berschrift dargestellte Zusammenhang zwischen geringen Einkommen und niedrigen Renten im Text nicht mehr vor. Sonst h&auml;tte man dort etwas &uuml;ber die Notwendigkeit der substantiellen und leistungsgerechten Einkommenserh&ouml;hungen lesen k&ouml;nnen. Leider Fehlanzeige. Stattdessen wird ausschlie&szlig;lich &uuml;ber eine Solidarrente gesprochen, die v&ouml;llig losgel&ouml;st von der Problematik des Niedriglohnsektors ins Gespr&auml;ch gebracht wird. Wohlfahrt statt Gerechtigkeit. Da sind sie wieder, die Gef&uuml;hlsadeligen, die g&ouml;nnerhaft M&uuml;nzen unter das Volk streuen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Altersarmut muss nicht sein<\/strong><br>\nPensionistin m&uuml;sste man sein, in &Ouml;sterreich! Das denkt sich so manche deutsche Ruhest&auml;ndlerin mit Blick auf ihren kargen Rentenbescheid. Denn es hat sich herumgesprochen, dass die Renten in der Alpenrepublik deutlich h&ouml;her liegen als in Deutschland. Grundlage f&uuml;r gute Altersbez&uuml;ge sind in beiden L&auml;ndern Beitragszahlungen, die gute Erwerbsbiografen widerspiegeln. Aber fahren blo&szlig; Besch&auml;ftigte, die lange und viel eingezahlt haben, in &Ouml;sterreich besser? Oder gilt das auch f&uuml;r diejenigen, die nur geringe Anspr&uuml;che gesammelt haben? Dem sind Florian Blank vom WSI und Erik T&uuml;rk von der Arbeiterkammer Wien nachgegangen. Sie haben die deutsche &bdquo;Grundsicherung im Alter&ldquo; mit dem &ouml;sterreichischen System der &bdquo;Ausgleichszulagen&ldquo; und &bdquo;Mindestsicherung&ldquo; verglichen und beide Arrangements auf ihre &bdquo;Armutsfestigkeit&ldquo; untersucht. Ergebnis: Staatliche Programme in &Ouml;sterreich leisten einen &bdquo;gr&ouml;&szlig;eren Beitrag zur Milderung von Altersarmut&ldquo;. Das hei&szlig;t zwar nicht, dass es in &Ouml;sterreich keine Altersarmut g&auml;be. Allerdings liegt die Armutsquote &Auml;lterer dort merklich niedriger als in Deutschland. (&hellip;) Politisch m&uuml;sse es in Deutschland nun darum gehen, die &bdquo;strukturelle Armutsfestigkeit&ldquo; des &ouml;ffentlichen Rentensystems wiederherzustellen. Das Beispiel &Ouml;sterreich zeige einen m&ouml;glichen Weg auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/111601_111608.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Seit vielen Jahren ist das Thema Rente ein Schwerpunkt-Anliegen der NachDenkSeiten. Bitte lesen Sie dazu z.B. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2898\">Es ist h&ouml;chste Zeit die gesetzliche Rente wieder armutsfest zu machen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37710\">Wer den von der Anstalt belegten Ausverkauf bei Rente und Autobahn begriffen hat, versteht nicht mehr, dass CDU, CSU und SPD &uuml;berhaupt noch W&auml;hler haben<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hamid Karzai &ndash; Der Machiavelli von Kabul<\/strong><br>\nObwohl er seit 2014 kein offizielles Amt mehr innehat, ist der afghanische Ex-Pr&auml;sident in Afghanistan und im Ausland omnipr&auml;sent<br>\nAls Hamid Karzai im Hauptsaal des Hauses Villigst in Schwerte eintrifft, ist der Fokus des Publikums auf ihn gerichtet. Mitsamt seiner Entourage, bestehend aus Bodyguards und Beratern, ist der afghanische Ex-Pr&auml;sident angereist, um an der Afghanistan-Tagung der Evangelischen Kirche von Westfalen teilzunehmen.<br>\nKarzai umgibt eine Aura. Das merken auch die zahlreichen Deutschen im Publikum. Seine Karakulm&uuml;tze, sein Umhang, sein freundliches Winken, so, als ob er mit jedem irgendwie befreundet w&auml;re, sind nicht nur einpr&auml;gsam, sondern ziehen die Anwesenden irgendwie an und faszinieren.<br>\nSeit 2014 bekleidet Karzai kein offizielles Amt mehr. Dennoch ist er omnipr&auml;sent &ndash; sowohl in Afghanistan als auch im Ausland. Mal taucht Karzai auf politischen Veranstaltungen auf und lobt die gegenw&auml;rtige Kabuler Regierung, mal gibt er internationalen Medien Interviews, in denen er sie scharf kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Hamid-Karzai-Der-Machiavelli-von-Kabul-3908203.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EU: R&uuml;stung ohne Rechtsgrundlage<\/strong><br>\nMit dem R&uuml;ckzug der USA von der Weltb&uuml;hne werden Forderungen nach einem st&auml;rkeren europ&auml;ischen Engagement laut. Ein Schritt zur Selbstbehauptung der EU soll die Einrichtung eines gemeinsamen R&uuml;stungshaushalts werden. Den bisherigen Pl&auml;nen fehlt aber die rechtliche Grundlage, kritisieren die linke Europaabgeordnete Sabine L&ouml;sing und J&uuml;rgen Wagner von der Informationsstelle Militarisierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2017\/oktober\/eu-ruestung-ohne-rechtsgrundlage\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&ldquo;Mit viel Respekt, aber ohne Angst&rdquo;: Wiesbadener bereitet sich auf Bundeswehr-Einsatz in Mali vor<\/strong><br>\nF&uuml;r die meisten Wiesbadener ist der westafrikanische Staat Mali furchtbar weit weg. &Uuml;ber die Zust&auml;nde vor Ort und die Lebensbedingungen der Menschen wissen sie nicht viel. Doch f&uuml;r einen Wiesbadener dreht sich derzeit alles um dieses Land: Philipp. Der 28-J&auml;hrige ist Bundeswehroffizier und bereitet sich mit seinen Kameraden auf einen sechsmonatigen Auslandseinsatz in Mali vor, der im Laufe des kommenden Jahres beginnen soll. (&hellip;) Bei der Bundeswehr gibt es klare Regeln und Hierarchien. Was manchen abschreckt, mag Philipp: &bdquo;Ich bin von Natur aus eher ein fauler Mensch und war es nicht unbedingt gewohnt, mich unterzuordnen. In diesem Sinne hat mich die Bundeswehr noch mal erzogen. Sie hat mir Struktur gegeben und ein System, in dem ich erfolgreich sein kann.&ldquo; Deutschland zu dienen &ndash; f&uuml;r Philipp ist das mehr als ein Werbeslogan. Es ist der Grund, aus dem er Soldat ist, und der ihn t&auml;glich motiviert. (&hellip;) &bdquo;Wir unterst&uuml;tzen die malischen Streitkr&auml;fte und helfen ihnen bei der Stabilisierung des Landes.&ldquo; Den Einsatz zu bewerten, das stehe ihm nicht zu, sagt Philipp. &bdquo;Aber ich vertraue dem Bundestag, der uns dorthin entsendet.&ldquo; (&hellip;) Trotz der Risiken: Philipp freut sich auch auf den Einsatz. &bdquo;Dort k&ouml;nnen wir zeigen, was wir gelernt haben und ich darf Menschen f&uuml;hren, was eine gro&szlig;e und tolle Aufgabe ist&ldquo;, sagt er. &bdquo;Au&szlig;erdem hat die Bundeswehr viel in mich und meine Entwicklung investiert. Ich m&ouml;chte etwas zur&uuml;ckgeben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesbadener-kurier.de\/lokales\/wiesbaden\/nachrichten-wiesbaden\/mit-viel-respekt-aber-ohne-angst-wiesbadener-bereitet-sich-auf-bundeswehr-einsatz-in-mali-vor_18365929.htm\">Wiesbadener Kurier<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.K.:<\/strong> Eine Serie im Wiesbadener Kurier nach dem Motto &bdquo;Wie sch&ouml;n ist doch das Soldatenleben&ldquo;. Was hat die Bundeswehr eigentlich in Mali zu suchen? Wird die Bundesrepublik jetzt nicht nur am Hindukusch &bdquo;verteidigt&ldquo; sondern auch jetzt s&uuml;dlich der Sahara? Gilt das Grundgesetz f&uuml;r den Einsatz von deutschen Soldaten zur Verteidigung der Landesgrenzen nicht mehr? Kein Wunder, dass immer weniger junge Manschen sich f&uuml;r den &bdquo;freiwilligen&ldquo; Dienst in der Bundeswehr begeistern. Ob die Artikelserie im Wiesbadener Kurier hilft, den Einsatz in Mali und anderswo als &bdquo;Abenteuer f&uuml;r richtige M&auml;nner&ldquo; zu verkaufen und Werbung erfolgreich f&uuml;r die Aufstockung des Personals leisten wird, will ich nicht hoffen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>M&auml;chtige Wohlt&auml;ter: Gutes tun mit Kosten-Nutzen-Analyse<\/strong><br>\nPhilantropen wie Bill Gates und Mark Zuckerberg lassen sich beim Spenden nicht nur von der N&auml;chstenliebe leiten, sondern auch von Kosten-Nutzen-Analysen. Auch in Deutschland gibt es Dienstleister, die Organisationen in ihrem Spendeverhalten optimieren. Viele Experten glauben, dass mehr Effektivit&auml;t dem Hilfssektor tendenziell guttut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/maechtige-wohltaeter-gutes-tun-mit-kosten-nutzen-analyse-1.3773985\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> So wie einst Adelige auf dem sonnt&auml;glichen Kirchgang ein paar M&uuml;nzen unter die Armen warfen und gleichzeitig an sieben Tagen in der Woche das Geld f&uuml;r sich arbeiten lie&szlig;en. Heute geschieht dies mit der passenden Rechtsform und geeigneten Anlagestrategen zur Mehrung des eigenen Wohlstands. Die Menschen werden philantropisch &lsquo;geimpft&rsquo; &ndash; staatliches Handeln in diesem Zusammenhang wird aus Kostengr&uuml;nden untersagt &ndash; und die Pharmaindustrie beschenkt die Philantropen. Die SZ ist wirklich zu feige, dies ausreichend transparent zu machen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingspolitik: Mehr Klagen gegen Asylbescheide erfolgreich<\/strong><br>\nDie Zahl der Klagen von Fl&uuml;chtlingen gegen Asylbescheide hat 2017 stark zugenommen. Wie das Bundesamt f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge mitteilte, fielen dabei deutlich mehr Urteile zugunsten der Kl&auml;ger aus: Hatte 2016 nur jede zehnte Klage Erfolg, war es 2017 jede vierte. (&hellip;) Dass die Zahl der Asylklagen seit 2013 kontinuierlich gestiegen ist, h&auml;ngt nach Einsch&auml;tzung des Bundesamtes auch damit zusammen, dass sich vermehrt syrische Fl&uuml;chtlinge mit dem ihnen gew&auml;hrten subsidi&auml;ren Schutz nicht zufrieden geben. Diese Fl&uuml;chtlingsgruppe darf zwar im Land bleiben, aber vorerst nicht ihre im Herkunftsland gebliebene Familie nach Deutschland nachholen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/klagen-asylbescheide-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kubicki stiftet Verwirrung &uuml;ber Jamaika-Neuauflage<\/strong><br>\nMit dem Abgang der FDP waren die Jamaika-Verhandlungen geplatzt. Nun sagt Parteivize Kubicki: Sollten die Groko-Gespr&auml;che scheitern, werde die FDP die Lage neu bewerten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-12\/fdp-wolfgang-kubicki-jamaika-koalition-wiederauflage\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Da soll wohl die SPD vor den Gespr&auml;chen mit der CDU eingesch&uuml;chtert werden. Wenn wir Gl&uuml;ck haben, geht der Plan auf und die SPD findet gen&uuml;gend Zeit und Kraft, sich auf ihre eigene programmatische St&auml;rke zur&uuml;ckzubesinnen, bevor sie realistische Handlungsoptionen, z.B. f&uuml;r eine Regierungsbeteiligung mit wem auch immer, auslotet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Demos gegen den Parteitag der AfD &ndash; und was ist mit der FDP, der CDU, den Gr&uuml;nen und der SPD?<\/strong><br>\nWenn die AfD ihren Parteitag abh&auml;lt, bleibt kein Stein auf dem anderen. Im doppelten Sinne, vielleicht sogar im dreifachen Sinne, wenn man die Aktion des Zentrums f&uuml;r Politische Sch&ouml;nheit mit hinzurechnet. Da wird demonstriert, was das Zeug h&auml;lt, da marschieren DGB und Linke Seit&lsquo; an Seit&lsquo;, um deutlich zu machen, was sie von der AfD halten. Und schnell sind auch Vergleiche aus der Zeit der Machtergreifung &ndash; oder Macht&uuml;bergabe, je nach Standpunkt &ndash; auf dem Tisch. Damals, ja, damals, fing es auch so an. Oder so &auml;hnlich. Jedenfalls: Wehret den Anf&auml;ngen! [&hellip;]<br>\nDemos gegen den Parteitag der AfD? Ok, einverstanden. Dann aber bitte auch gegen CDU, CSU, FDP, Gr&uuml;ne und SPD, die uns dahin gebracht haben, wo wir jetzt sind. Erst dann wird es nobel, gegen die AfD und ihren Parteitag zu demonstrieren, erst dann wird es schl&uuml;ssig und folgerichtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neulandrebellen.de\/2017\/12\/demos-gegen-den-parteitag-der-afd-und-was-ist-mit-der-fdp-der-cdu-den-gruenen-und-der-spd\/\">Neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Studie: Fast jeder f&uuml;nfte Viertkl&auml;ssler kann nicht richtig lesen<\/strong><br>\nViele Grundsch&uuml;ler in Deutschland haben massive Schwierigkeiten beim Lesen. Das zeigt die neue Iglu-Studie. (&hellip;) Andere L&auml;nder haben aufgeholt &ndash; und damit Deutschland &uuml;berholt, so dass Deutschland im internationalen Vergleich nicht mehr im oberen Drittel landet, sondern eher im guten Mittelfeld. (&hellip;) 2001 gab es nur vier L&auml;nder, die signifikant besser abschnitten. 2016 sind 20 L&auml;nder signifikant besser.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/schule\/iglu-studie-2016-fast-jeder-fuenfte-viertklaessler-kann-nicht-richtig-lesen-a-1181756.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Einer der entscheidenden S&auml;tze: &ldquo;F&uuml;r keinen Teilnehmer zeigen sich im Vergleich mit Deutschland signifikant gr&ouml;&szlig;ere sozial bedingte Disparit&auml;ten in den Leseleistungen&rdquo;. Das inzwischen erreichte Ma&szlig; an sozialer Polarisierung in Deutschland ist erschreckend. Dieses m&uuml;sste ganz oben auf der politischen Agenda stehen, gerade bei der SPD. Wenn die SPD schon unbedingt in eine neue gro&szlig;e Koalition will, dann k&ouml;nnte sie als Bedingung ein gro&szlig;es Bildungs- und Infrastrukturprogramm verlangen. Davon ist aber nichts zu bemerken. Im Gegenteil, wie zu h&ouml;ren ist, m&ouml;chte die SPD an der schwarzen Null nicht r&uuml;tteln.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Wer <a href=\"https:\/\/www.waxmann.com\/?eID=texte&amp;pdf=3700Volltext.pdf&amp;typ=zusatztext\">die Studie<\/a> genauer studiert, der findet auf Seite 14 diese Passage, aus der hervorgeht, dass Russland weltweit Spitzenreiter bei der Lesekompetenz ist: &bdquo;Mit einem Leistungsmittelwert von 537 Punkten ergibt sich f&uuml;r Deutschland ein Rangplatz im Mittelfeld (&hellip;). Signifikant bessere Leistungen weist aber die gro&szlig;e Mehrheit der EU-Staaten auf, n&auml;mlich Irland (567), Finnland (566), Polen (565), Nordirland (565), England (559), Lettland (558), Schweden (555), Ungarn (554), Bulgarien (552), Litauen (548), Italien (548), D&auml;nemark (547) und die Niederlande (545). An der Spitze liegen die Russische F&ouml;deration (581) und Singapur (576).&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>YouTube baut Inhalte-Kontrolle massiv aus und stockt Zahl der menschlichen Pr&uuml;fer auf 10.000 auf<\/strong><br>\nYouTube k&auml;mpft schon l&auml;nger mit ganz &auml;hnlichen Problemen wie Facebook: So ist es offenbar noch immer zu einfach, fragw&uuml;rdige Inhalte einzustellen, Werbung wird ungewollt in extremistischen Umfeldern ausgespielt und auch die Kritik und der politische Druck nehmen zu. Um diesen Herausforderungen besser begegnen zu k&ouml;nnen, k&uuml;ndigt die Google-Tochter nun ein B&uuml;ndel von Ma&szlig;nahmen an. Unter anderem soll die Zahl der Pr&uuml;fer im kommenden Jahr auf 10.000 erh&ouml;ht werden. Neben der menschlichen Komponente soll jedoch auch Googles Expertise bei k&uuml;nstlicher Intelligenz st&auml;rker zum Einsatz kommen: Das maschinelle Lernen helfe menschlichen Pr&uuml;fern, fast f&uuml;nf Mal mehr Videos zu entfernen, hei&szlig;t es in einer ausf&uuml;hrlichen Ank&uuml;ndigung von YouTube-Chefin Susan Wojcicki. (&hellip;) Neben den Bed&uuml;rfnissen und Forderungen der Werbewirtschaft muss sich YouTube zudem in Deutschland schon sehr bald auf ge&auml;nderte Rahmenbedingungen einstellen. Denn ab Januar greifen die Vorschriften des sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes, das ein schnelles L&ouml;schen rechtswidriger Inhalte vorschreibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/12\/05\/youtube-baut-inhalte-kontrolle-massiv-aus-und-stockt-zahl-der-menschlichen-pruefer-auf-10-000-auf\/\">Meedia<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Russische Athleten d&uuml;rfen nur unter neutraler Flagge starten<\/strong><br>\nWegen Staatsdopings d&uuml;rfen bei den n&auml;chsten Olympischen Winterspielen keine Athleten unter russischer Flagge antreten.<br>\nDas entschied das Internationale Olympische Komitee. Es verzichtete bei der Entscheidung auf einen Komplettausschluss.<br>\nDas IOC bestrafte damit das mutma&szlig;lich staatlich orchestrierte Dopingsystem in Russland. [&hellip;]<br>\nIn S&uuml;dkorea wird es keine russische Mannschaft, keine russische Hymne und keine russische Flagge geben. Das russische olympische Komitee ROC wurde suspendiert, russische Sportler d&uuml;rfen nur als neutrale Athleten starten &ndash; wenn sie nachweisen k&ouml;nnen, dass sie nicht Teil des Dopingsystems waren.<br>\nDie Entscheidungen dar&uuml;ber treffen nicht wie vor den Sommerspielen 2016 in Rio die Fachverb&auml;nde, sondern die neu geschaffene unabh&auml;ngige Beh&ouml;rde f&uuml;r Doping-Testverfahren ITA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/article171268550\/Russische-Athleten-duerfen-nur-unter-neutraler-Flagge-starten.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das ist eine richtige Entscheidung. Aber warum nur die Russen? Warum treten <a href=\"http:\/\/sport.orf.at\/stories\/2016117\/2016111\/\">die &Ouml;sterreicher<\/a> nicht unter neutraler Flagge in S&uuml;dkorea an? Auch dort gibt es im Wintersport <a href=\"https:\/\/www.news.at\/a\/keine-aufhebung-sperre-gericht-einsprueche-langlaeufer-193796\">systematisches Doping<\/a>. Und was ist mit den <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5345626\/\">norwegischen Skilangl&auml;ufern<\/a>? Wer glaubw&uuml;rdig gegen Doping vorgehen will, der darf keine doppelten Standards anlegen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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