{"id":4153,"date":"2009-08-27T09:22:19","date_gmt":"2009-08-27T07:22:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4153"},"modified":"2009-08-27T09:22:19","modified_gmt":"2009-08-27T07:22:19","slug":"hinweise-des-tages-963","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4153","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(RS\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4153#h01\">Konjunktur: Konsum st&uuml;tzt BIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h02\">Staatskassen: 17 Milliarden zuwenig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h03\">China ist nun Exportweltmeister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h04\">Knallgasprobe der deutschen Chemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h05\">Gutachten: Pleite-Bank Hypo Real Estate ist nichts mehr wert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h06\">Die verpasste Revolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h07\">Planm&auml;&szlig;iges Versagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h08\">DGB: Leiharbeit in Deutschland &ndash; F&uuml;nf Jahre nach der Deregulierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h09\">Schulen zu verkaufen: Wenn der Hausmeister zum Facility Manager wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h10\">Schwarze L&ouml;cher im U-Bahnnetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h11\">Sehnsucht nach dem Staatsversorger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h12\">Kohl-Regierung sch&ouml;nte Akten: Auf Gorleben fixiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h13\">Atom-Renaissance abgesagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h14\">&Auml;rztehonorare: Nach wie vor Spitzenverdiener<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h15\">Die Basis spricht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h16\">Ariel: 10 Prozent mehr ist weniger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h17\">FDP droht neuer Finanzskandal im Internet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h18\">Information und Unsinn Verfassungsrichter Udo Di Fabio und seine Theorie der Medien <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h19\">Bild: Wer darf auf Steuerzahlerkosten im Kanzleramt dinieren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h20\">Aufkl&auml;rung auf Amerikanisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h21\">Zwei von drei Spenderorganen stammen von Hingerichteten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h22\">Nochmals: Zur Anmerkung Arbeiter als Kapitalisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h23\">Zu guter Letzt: &hellip; und dann Schwamm dr&uuml;ber.<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4153&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Konjunktur: Konsum st&uuml;tzt BIP<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft versp&uuml;rt etwas Aufwind. Vor allem der private und staatliche Konsum wirken als St&uuml;tze. Zugleich meldet das Statistische Bundesamt den tiefsten Einbruch der gesamtwirtschaftlichen Leistung, den es bisher gab. Dieses scheinbare Paradox hatte das Amt vor kurzem mit vorl&auml;ufigen Zahlen angedeutet und jetzt mit neuen Daten best&auml;tigt: Im Vorquartalsvergleich stieg das Bruttoinlandsprodukt zwischen April und Juni erstmals seit l&auml;ngerem wieder um 0,3 Prozent. Im Vergleich mit dem Vorjahr gab es dagegen ein Rekord-Minus von 7,1 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1901353_Konjunktur-Konsum-stuetzt-BIP.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> So paradox ist das Ph&auml;nomen gar nicht: Ein Gutteil des Zuwachses beim privaten Konsum geht wohl auf die Abwrackpr&auml;mie zur&uuml;ck. Die voraussichtlich nur kurzfristige Stabilisierung des Konsums durch das  Kurzarbeitergeld leistet das ihrige.  Woher sollte aber der private Konsum angesichts des Auslaufens dieser Subventionen angesichts weiter sinkender (realer) Nettol&ouml;hne in n&auml;chster Zukunft noch kommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Staatskassen: 17 Milliarden zuwenig<\/strong><br>\nDie Wirtschaftskrise hat die Staatskassen tief ins Minus gedr&uuml;ckt und zwingt den Staat zu Rekordschulden. Wegen sinkender Steuereinnahmen und hoher Mehrausgaben betrug das Finanzierungsdefizit bei Bund, L&auml;ndern, Kommunen und Sozialkassen im ersten Halbjahr 17,3 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/1900221_Staatskassen-17-Milliarden-zuwenig.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Besonders hinzuweisen ist auf Folgendes: F&uuml;r Banken-Hilfen wurden 1,8 Milliarden Euro verbucht. Die Summe fiel niedriger aus, obwohl der Rettungsfonds SoFFin im ersten Halbjahr 13,7 Milliarden Euro zahlte. Der Grund daf&uuml;r ist den Angaben zufolge, dass der Rest als werthaltige Kapitalzuf&uuml;hrung gewertet wird, die nicht buchungswirksam ist. Der starke Anstieg der Subventionen (plus 11,2 Prozent) resultierte daraus, dass die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit die von Unternehmen bei Kurzarbeitern zu tragenden Sozialbeitr&auml;ge erstattete.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>China ist nun Exportweltmeister<\/strong><br>\nGerne hat sich die schwarzrote Regierung damit gebr&uuml;stet, dass Deutschland Exportweltmeister sei. Damit ist es nun offenbar zu Ende. Nach einem Bericht der Welthandelsorganisation (WTO) hat China in der ersten H&auml;lfte des Jahres Deutschland &uuml;berholt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/144308\">Telepolis <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Na und, m&ouml;chte man dazu nur sagen. Statt dass die Welthandelsorganisation die Leistungsbilanzungleichgewichte kritisiert, wird weiter diesem d&auml;mlichen Wettbewerb um eine Exportweltmeisterschaft Vorschub geleistet. Viel wichtiger w&auml;re eine Rangliste der L&auml;nder, die sich gegen&uuml;ber den Exportl&auml;ndern durch ihre Importe verschulden (m&uuml;ssen). Die Exportfetischisten bei uns, wie z.B. unsere Kanzlerin, k&ouml;nnten ja mal bei der WTO beantragen, dass die Statistik ge&auml;ndert wird, und die Exportleistungen pro Kopf berechnet werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Knallgasprobe der deutschen Chemie<\/strong><br>\nDie Branche war einmal der Stolz der deutschen Wirtschaft. Doch Ikonen wie Hoechst wurden zerlegt und verh&ouml;kert, Wissen und Arbeitspl&auml;tze wanderten ab ins Ausland. Vom Ausverkauf profitiert haben lediglich Berater.<br>\nWo ausl&auml;ndische Konzerne einstiegen, wurden Zentralen dichtgemacht, Entwicklungsabteilungen ausgelagert, das Know-how abgezogen. Tausende Arbeitspl&auml;tze gingen verloren &ndash; in Labors, Verwaltungen und Produktion. So stark sind die verbliebenen Firmen geschrumpft, dass sie beim &Uuml;bernahmepoker auf dem Weltmarkt keine Rolle mehr spielen. Profitiert haben lediglich Investmentbanker, Anw&auml;lte, PR- und Marketingstrategen. Alle, die prinzipiell an Ver&auml;nderungen interessiert sind, weil sie damit ihr Geld verdienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/:Agenda-Knallgasprobe-der-deutschen-Chemie\/557802.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein interessantes Dossier &uuml;ber die Zerschlagung der deutschen Chemie.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gutachten: Pleite-Bank Hypo Real Estate ist nichts mehr wert<\/strong><br>\nDer Unternehmenswert der staatlich gest&uuml;tzten Pleite-Bank HRE liegt laut einem eigenen Gutachten der Bank bei Null. Bisher hat die HRE bereits &uuml;ber 100 Milliarden Euro erhalten. Doch damit noch nicht genug: Bis Jahresende braucht die Bank laut Medienberichten weitere sieben Milliarden Euro.<br>\nBei dem Gutachten handelt es sich um ein Pflichtdokument, dass im Vorfeld der Abfindung von Aktion&auml;ren erstellt werden muss. Den HRE-Aktion&auml;ren k&ouml;nnte eine Abfindung in H&ouml;he von rund 1,30 Euro pro Aktie bevorstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article4399145\/Pleite-Bank-Hypo-Real-Estate-ist-nichts-mehr-wert.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MR:<\/strong> Und dann redet &ldquo;von und zu&rdquo; weiterhin von Enteignung &hellip; <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung RS:<\/strong> Weshalb gibt es eine Abfindung f&uuml;r Aktion&auml;re, wenn das Unternehmen nichts Wert ist? Abfindung wof&uuml;r?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die verpasste Revolution<\/strong><br>\nWenn die Krise eines vor Augen gef&uuml;hrt hat, dann ist der Reformbedarf der globalen Finanzarchitektur. Doch weil die W&auml;hler zurzeit auf bew&auml;hrte Parteien setzen, droht die n&ouml;tige Korrektur des Kapitalismus zu scheitern.<br>\nDie Emp&ouml;rung &uuml;ber das Ackermann-Dinner bei Kanzlerin Merkel ist &uuml;brigens ein gl&auml;nzendes Beispiel f&uuml;r die intellektuelle Leere oder besser Denkfaulheit, die den deutschen Wahlkampf in gro&szlig;en Teilen pr&auml;gt. Welche Zeitverschwendung, sich &uuml;ber ein Abendessen im Kanzleramt zu echauffieren, das zu den &uuml;blichen Gepflogenheiten des Regierungsgesch&auml;fts fast &uuml;berall auf der Welt geh&ouml;rt. Wie merkw&uuml;rdig, diese Energie nicht auf den eigentlichen und andauernden Riesenskandal zu lenken, dass Steuerzahler und staatliche Leistungsempf&auml;nger in den kommenden Jahren oder Jahrzehnten f&uuml;r die Gesch&auml;fte &uuml;berbezahlter Finanzakteure bluten m&uuml;ssen. Schlie&szlig;lich verursachten die Bankmanager immense gesamtgesellschaftliche Verluste und bereicherten sich selbst dabei ebenso immens. Der &ouml;ffentliche Schuldenstand in der Euro-Zone d&uuml;rfte als Folge der Finanzkrise von rund 60 Prozent auf rund 80 Prozent des Bruttoinlandsprodukts oder mehr hochschnellen &ndash; und da erregt man sich &uuml;ber eine Mahlzeit?<br>\nWenn die W&auml;hler sich aber allzu friedlich geben, kann die Vernunft in dieser Krise nicht mehr auf etwas Emp&ouml;rung als Verb&uuml;ndeten z&auml;hlen. Dann droht ein Szenario, in dem die Regierungen ihre fr&uuml;heren Ank&uuml;ndigungen bald vergessen. Sie werden hinnehmen, dass die Staatsverschuldung hochschnellt, und sie werden nur noch danach streben, die alten Verh&auml;ltnisse wiederherzustellen. Das Finanzdesaster von 2007 w&auml;re in dem Fall nicht mehr der Anlass, das Tempo der Finanzspekulation zu begrenzen und dem Kapitalismus neue Sicherheitsgurte zu verordnen. Es w&auml;re nur noch ein schlimmer Unfall, dessen Folgen man Gott sei Dank einigerma&szlig;en gut verkraftet hat &ndash; munter vorw&auml;rts bis zur n&auml;chsten Blase und zum n&auml;chsten Crash.<br>\nPolitische Stabilit&auml;t in Zeiten der Wirtschaftskrise ist etwas Gutes &ndash; solange wir nicht dem Irrtum verfallen, sie mit politischer Kontinuit&auml;t zu verwechseln. Wer k&uuml;nftig stabilere Verh&auml;ltnisse will, muss neue L&ouml;sungen wollen und Kontinuit&auml;t bek&auml;mpfen. Stabilit&auml;tspolitik ist heute nicht konservativ, sondern revolution&auml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Kolumne-Die-verpasste-Revolution\/558571.html?p=2\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Und die revolution&auml;rsten Artikel stehen heute nicht in der angepa&szlig;ten SZ oder dem dumpfen und neoliberalen SPIEGEL, sondern in der Wirtschaftspresse.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Planm&auml;&szlig;iges Versagen<\/strong><br>\nVor dem Hintergrund der aktuellen Bankenkrise wird gemeinhin die Tatsache unterschlagen, dass es sich bei dieser Krise keineswegs um die erste ihrer Art handelt. So kam es zum Beispiel in den 1980er Jahren in den USA zum Zusammenbruch von einigen hundert Sparkassen, die, nachdem ihre strikte Regulierung zur Schaffung von &raquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&laquo; gelockert worden war, mit hochriskanten Gesch&auml;ftsmodellen auf Profitjagd gingen. Anfang der 1990er Jahre geriet das japanische Bankensystem nach dem Platzen einer Immobilienpreisblase in die Krise. Ende der 1990er Jahre musste der Hedge-Fonds Long-Term Capital Management von US-Staat und Banken gerettet werden, da man bef&uuml;rchtete, der Zusammenbruch des Fonds k&ouml;nnte das internationale Finanzsystem in den Abgrund rei&szlig;en. Das Platzen der Dotcom-Blase l&ouml;ste ab 2000 einen weiteren Schock aus. In Deutschland galt der Beinahezusammenbruch der Bankgesellschaft Berlin im Jahr 2001 bis zur aktuellen Misere als die bislang gr&ouml;&szlig;te Bankenkrise. Und 2003 kamen die HypoVereinsbank, die Commerzbank und die Dresdner Bank in solche Schwierigkeiten, dass zwischen Bundesministerien und Bankh&auml;usern die Schaffung einer &raquo;Bad Bank&laquo; diskutiert wurde, was letzten Endes doch nicht geschah.<br>\nDas Finanzsystem hangelte sich in den letzten Jahrzehnten von einer Krise zur n&auml;chsten, und man sollte meinen, es w&auml;ren mittlerweile entsprechende Schlu&szlig;folgerungen gezogen worden, um solche Entwicklungen k&uuml;nftig zu vermeiden. Auf die Notwendigkeit solcher Ma&szlig;nahmen wies 1998 Wolfgang Artopoeus, der damalige Pr&auml;sident des Bundesaufsichtsamts f&uuml;r das Kreditwesen, in einem Vortrag hin. Den Entwicklungen in der Risikopolitik der Banken, die Gefahr liefen, sich krisenhaft zu entwickeln, m&uuml;sse von Seiten der staatlichen Aufsicht mit international abgestimmten Ma&szlig;nahmen und versch&auml;rften Eigenkapitalvorschriften begegnet werden.1 Doch seine Worte verhallten ungeh&ouml;rt, die Staaten verlie&szlig;en sich weitgehend auf die von Lobbyisten eingefl&uuml;sterte vermeintliche &raquo;Selbstkontrolle des Marktes&laquo;. Gut zehn Jahre nach seiner Rede haben sich Artopoeus&rsquo; Bef&uuml;rchtungen bewahrheitet. Das Versagen der bestehenden Bankenaufsicht hat sich eindrucksvoll gezeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/08-27\/034.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>DGB: Leiharbeit in Deutschland &ndash; F&uuml;nf Jahre nach der Deregulierung<\/strong><br>\nLeiharbeit bleibt eine umstrittene und oftmals problematische Besch&auml;ftigungsform. Die Bedeutung der Leiharbeit f&uuml;r den Arbeitsmarkt wird erheblich &uuml;bersch&auml;tzt und die sozialen Kosten untersch&auml;tzt. Die Gewerkschaften kritisieren vor allem die zunehmende Verdr&auml;ngung regul&auml;rer Besch&auml;ftigung und damit eine zunehmende Destabilisierung des Arbeitsmarktes.<br>\nMan k&ouml;nnte erwarten, dass Arbeitnehmer\/innen, die flexibel sind, teilweise weite Anfahrten in Kauf nehmen und sich erh&ouml;hten Gefahren aussetzen, wenigstens anst&auml;ndig bezahlt werden. Doch dies ist nicht der Fall. Die Besch&auml;ftigten f&uuml;hlen sich vielfach wie Arbeitnehmer zweiter Klasse. Das liegt vor allem an dem hohen Lohnabstand zu vergleichbaren Besch&auml;ftigten in den Einsatzbetrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/2009\/08\/20_pkleiharbeit\/Leiharbeit_in_Deutschland.pdf\">DGB [PDF &ndash; 116 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Schulen zu verkaufen: Wenn der Hausmeister zum Facility Manager wird<\/strong><br>\nNeue Schulen sind f&uuml;r klamme Kommunen oft zu teuer. Privatfirmen ersetzen deshalb marode Alt- durch schicke Neubauten, mit oft trickreichen Vertragsdetails. &ldquo;Facility Manager&rdquo; ersetzen zum Beispiel den st&auml;dtischen Hausmeister &ndash; nach dem sich dann mancher Lehrer und Sch&uuml;ler zur&uuml;cksehnt.<br>\nInzwischen formiert sich Widerstand. An vorderster Front: Attac, die IG Metall und die Lehrergewerkschaft GEW. Sie wollen &ouml;ffentliches Eigentum nicht in der Hand von Gro&szlig;investoren sehen. &ldquo;PPP ist nur ein Finanzierungsmodell, und zwar ein ganz schlechtes&rdquo;, sagt Carl Wa&szlig;muth von Attac.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/wissen\/0,1518,druck-643998,00.html\">SPIEGEL-ONLINE<\/a>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schwarze L&ouml;cher im U-Bahnnetz<\/strong><br>\nLondons U-Bahn ist gnadenlos veraltet, die Sanierung schon lange beschlossene Sache. Doch bis das &auml;lteste Nahverkehrssystems der Welt tats&auml;chlich modernisiert wird, k&ouml;nnten noch Jahre vergehen. Denn zwischen den &ouml;ffentlichen Auftraggebern und privaten Investoren ist ein Streit &uuml;ber die Finanzierung entbrannt.<br>\nNach ihrem Wahlsieg 1997 propagierten Premierminister Tony Blair und sein damaliger Schatzkanzler Gordon Brown Public Private Partnerships als moderne Alternative zu den radikalen Privatisierungen der Thatcher-&Auml;ra, die zwar die Wirtschaft belebten, aber auch viele unerw&uuml;nschte Folgen hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/handel-dienstleister\/schwarze-loecher-im-u-bahnnetz;2449143;0\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Wie soll die blo&szlig;e &Uuml;bertragung auf ein privates Unternehmen die Wirtschaft beleben? K&ouml;nnte es sein, dass das Handelsblatt hier einfach einen Glaubenssatz wiederholt? Was aus diesem Artikel zu erkennen ist, sind haupts&auml;chlich die Nachteile der Privatisierungen von Staatsaufgaben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sehnsucht nach dem Staatsversorger<\/strong><br>\nDie Versorgung mit Strom, Gas und Wasser, die Abfallentsorgung, der &ouml;ffentliche Nahverkehr: Solche grundlegenden Dienstleitungen sollten am besten von staatlich kontrollierten Unternehmen erbracht werden. Das sieht mit 68 Prozent die gro&szlig;e Mehrheit der Menschen in Deutschland so.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Kommunalversorger-Strom-Gas-Wasser;art271,2883865?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Unterschwellig wird in dem Artikel versucht, die Umfrage l&auml;cherlich zu machen. Das beginnt mit dem Titel. Mit &ldquo;Sehnsucht&rdquo; wird das Umfrageergebnis als emotionale Angelegenheit abqualifiziert. Als ob es nicht gen&uuml;gend rationale Gr&uuml;nde g&auml;be, die Privatisierung von Staatsunternehmen skeptisch zu sehen. Effizienzgewinne in Form von Preissenkungen lassen sich am Telefonmarkt ausmachen, ansonsten obsiegte der Profit. Auch mit dem Wort &ldquo;Staatsversorger&rdquo; werden Begriffe vermischt, um &ouml;ffentlich-rechtliche Versorgungsunternehmen zu diskreditieren bzw. auf so fragw&uuml;rdige Bilder wie &ldquo;Vater Staat&rdquo; zu reduzieren. Versorger werden Versorgungsunternehmen genannt, die eine Grundversorgung. erbringen, wie Gas-, Wasser-, und Elektrizit&auml;tsversorgung, Bildungseinrichtungen, Krankenh&auml;user usw. Auf der anderen Seite ist der Versorger einem Familienmodell entnommen, in dem der Lebensunterhalt einer Familie durch die Erwerbst&auml;tigkeit meist des Mannes gesichert wird. Mit der Verquickung dieser Ebenen vermittelt der Artikel von Anfang an ein schiefes Bild von den Motiven der Befragten wie auch von der Studie selbst. Auch die Formulierung: &ldquo;Die Ergebnisse &ndash; darum hat der VKU sie vorgestellt &ndash; unterst&uuml;tzen die Bef&uuml;rworter der Rekommunalisierung&rdquo;, l&auml;&szlig;t die Befragung als ein rein interessengeleitets Unternehmen aussehen. Ja, es schwingt sogar mit, wenn die Ergebnisse nicht die Rekommunalisierung unterst&uuml;tzt h&auml;tten, w&auml;ren sie gar nicht vorgestellt worden. Soviel Skepsis kam bei der Beurteilung einer Emnidumfrage im Juli zur umlagefinanzierten Rente seitens des Tagesspiegels nicht auf. &ndash; Wer sich an dem Auftraggeber der Befragung, dem Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) st&ouml;rt, sei auf die auch von Emnid durchgef&uuml;hrte Umfrage, August 2007, verwiesen, welche von der &ldquo;Zeit&rdquo; in Auftrag gegeben worden war. Zum Entsetzen der Zeit, waren sich 72 Prozent der SPD-W&auml;hler, 71 Prozent der Unionsw&auml;hler und 76 Prozent der Linke-W&auml;hler darin einig, dass Bahn, Post und Gaswerk beim Staat besser aufgehoben seien als in privaten H&auml;nden. Selbst in der FDP war eine Mehrheit gegen Privatisierungen, nur die Gr&uuml;nen erwiesen sich als die wahre FDP.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/online\/2007\/33\/zeit3207.pdf\">ZEIT Online [PDF &ndash; 125 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kohl-Regierung sch&ouml;nte Akten: Auf Gorleben fixiert<\/strong><br>\nDie Regierung von Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) hat den Salzstock Gorleben in den 80er Jahren gegen gro&szlig;e fachliche Bedenken als Endlagerstandort durchgedr&uuml;ckt. Das belegen interne Dokumente der zust&auml;ndigen Fachbeh&ouml;rde, die der Frankfurter Rundschau vorliegen. Die Experten mussten ihre Bewertung offenbar auf Druck des Bundeskabinetts umschreiben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1899066&amp;\">FR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bi-luechow-dannenberg.de\/dateien\/2009\/08\/20090824_gorleben1.pdf\">der Text vom 5. Mai 1983 [PDF &ndash; 1.77 MB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.bi-luechow-dannenberg.de\/dateien\/2009\/08\/20090824_gorleben2.pdf\">zum Vergleichen mit dem Text von einem Tag sp&auml;ter, dem 6. Mai 1983 [PDF &ndash; 2.21 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Atom-Renaissance abgesagt<\/strong><br>\nNicht mal zum Ersatz der vom Netz gehenden Reaktoren reichen die globalen Ressourcen: Es fehlt Fachpersonal, Industriekapazit&auml;t und die Kosten eskalieren laut einer noch unver&ouml;ffentlichten Studie. Selbst wenn die Laufzeit von 52 US-Reaktoren auf &ndash; gro&szlig;z&uuml;gig gerechnete &ndash; 60 Jahre verl&auml;ngert w&uuml;rde, China seine 20 angek&uuml;ndigten Atommeiler wirklich baute und in Ost- und Westeuropa neue Reaktoren hinzuk&auml;men, sei es angesichts langer Planungsvorl&auml;ufe &ldquo;unm&ouml;glich&rdquo;, die Atomstromkapazit&auml;t auf heutigem Stand zu halten oder gar zu erh&ouml;hen,urteilt die Studie. Vor allem in den rund 50 potenziellen Newcomer-Staaten, die derzeit den Einstieg in die Atomkraft vorbereiten oder Interesse daran bekunden wie Marokko, Polen, Malaysia oder Brasilien, d&uuml;rfte die strahlende Zukunft auf absehbare Zeit hochfliegender Traum bleiben. Keiner dieser &ldquo;Anf&auml;ngerstaaten&rdquo; verf&uuml;ge in den n&auml;chsten 15 Jahren &uuml;ber die erforderlichen technischen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen f&uuml;r ein ziviles Atomprogramm. Nicht nur das Fachpersonal f&uuml;r Betrieb und Aufsicht der Meiler fehle vielen Neueinsteigern &ndash; oft gebe es nicht einmal die n&ouml;tigen Stromnetze. Aber auch alte &ldquo;AKW-Profis&rdquo; wie Frankreich und die USA sto&szlig;en an ihre Grenzen. Weltweit n&auml;mlich gehen die Baby-Boomer der Atomtechnik in Rente. Allein beim gr&ouml;&szlig;ten AKW-Betreiber, der franz&ouml;sischen EDF, verabschieden sich bis Mitte des kommenden Jahrzehnts 40 Prozent des Personals in Ruhestand. Und der Nachwuchs macht sich rar. Einem Bedarf von 1500 Fachingenieuren stehen gerade mal 300 Studienabsolventen gegen&uuml;ber. In den USA, so klagt die dortige Energiewirtschaft, wolle zudem nur jeder vierte frisch Diplomierte mit Nuklear-Know-How in einem Atomkraftwerk anheuern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1903478&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&Auml;rztehonorare: Nach wie vor Spitzenverdiener <\/strong><br>\n&Auml;rzte in Deutschland verdienen laut Barmer Ersatzkasse das Sechs- bis Siebenfache der Kassenmitglieder. In den vergangenen vier Jahren seien die Honorare um ein F&uuml;nftel angestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1903090&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wissend, dass wir mit diesem Hinweis viele unserer Leser\/innen aus der &Auml;rzteschaft wieder einmal ver&auml;rgern, und man darf wirklich nicht alle &Auml;rzte &uuml;ber einen Leisten schlagen, aber die hier genannten Zahlen machen verst&auml;ndlich, <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2009\/0813\/fdp.php5\">warum viele &Auml;rzte Wahlkampf im Wartezimmer f&uuml;r die FDP machen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Basis spricht<\/strong><br>\nWenn die IG Metall drei Wochen vor der Bundestagswahl zu einer Veranstaltung einl&auml;dt unter dem Motto &ldquo;Macht Politik f&uuml;r die Mehrheit der Menschen&rdquo;, dann kommen mehr als 50.000 B&uuml;rger, dann ist die Commerzbank-Arena voll. Davon sind die Metaller &uuml;berzeugt. Wir werden sehen. Doch sollte das Polit-Event tats&auml;chlich die Menschen in Massen anlocken, k&ouml;nnte es allerdings die gr&ouml;&szlig;te Veranstaltung werden, die es jemals im Stadion gab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1900988_IG-Metall-Gehoer-auf-der-politischen-Buehne.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ariel: 10 Prozent mehr ist weniger<\/strong><br>\nAm 20. Juli 2009 haben wir auf einen Beitrag <a href=\"?p=4075#h26\">&bdquo;Ariel und die Mathematik&ldquo;<\/a> verwiesen, in dem auf wundersame Berechnungen zwischen F&uuml;llmengen, Dosierungsempfehlungen und Preisen f&uuml;r dieses Fl&uuml;ssigwaschmittel aufmerksam gemacht wurde. Der Anbieter von Ariel <a href=\"?p=4077#h22\">Procter &amp; Gambel hat prompt dementiert<\/a> und die NDS haben auch dieses Dementi wiedergegeben. Nun hat test.de von der Stiftung Warentest nochmals nachgerechnet und kommt zum Fazit: &bdquo;Mogelpackung&ldquo;: Kaum ein Verbraucher kann dieses Verwirrspiel erahnen. Wer hat schon F&uuml;llmengen und Anzahl der Waschg&auml;nge im Kopf, wenn er Waschmittel einkauft. Nur kritischen K&auml;ufern wird der Unterschied zwischen alter und neuer Packung auffallen &ndash; vorausgesetzt, diese stehen gleichzeitig im Regal. F&uuml;r die Stiftung Warentest ist das daher ein typisches Beispiel f&uuml;r eine Mogelpackung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.test.de\/themen\/haus-garten\/meldung\/-Ariel-Fluessigwaschmittel\/1796954\/1796954\/\">test.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Auf das Dementi von Procter &amp; Gambel zu dieser Meldung sind wir gespannt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>FDP droht neuer Finanzskandal im Internet<\/strong><br>\nDer FDP droht ein neuer Finanzskandal. Erstaunlich, oder? Man sollte meinen die Partei sei nach dem M&ouml;llemann-Debakel vor dubiosen Finanzierungen gefeit. Weit gefehlt. Aktuell geht es um eine Videowerbekampagne der Herren Fricke &amp; Solms im Internet. Diese verst&ouml;&szlig;t nach Ansicht des renommierten Parteirechtlers Martin Morlok gegen das Parteienfinanzierungsgesetz. Denn die FDP finanziert die Werbespots f&uuml;r Fricke &amp; Solms nach eigenen Angaben aus der Kasse der Bundestagsfraktion. Morlok meint, das d&uuml;rfe nicht sein, denn aus der Fraktion d&uuml;rfe nur die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit der Fraktion bezahlt werden, keine Parteien und Personenwerbung. Im Extremfall drohen R&uuml;ck- und Strafzahlungen in unbekannter H&ouml;he.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ruhrbarone.de\/fdp-droht-neuer-finanzskandal-im-internet\/\">Ruhrbarone<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Erschwerend hinzu kommt, dass die Werbefilmchen einfach nur d&auml;mlich sind. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Information und Unsinn Verfassungsrichter Udo Di Fabio und seine Theorie der Medien <\/strong><br>\nDi Fabio, seit zehn Jahren Richter am Bundesverfassungsgericht, darf als einer der schillernsten Denker gelten, die man je in der roten Robe und dem wei&szlig;en Jabot gesehen hat. Immer wieder, etwa in seinem Buch &ldquo;Die Kultur der Freiheit&rdquo;, besch&auml;ftigt er sich mit dem Problem von Identit&auml;t und identit&auml;tsstiftender Gemeinschaft. So auch bei seinen Solinger Einlassungen zur gesellschaftlichen Rolle der Medien, die vor allem da &auml;u&szlig;erst diskutabel sind, wo der Richter die Neuen Medien diskutiert.<br>\nAuch wenn Di Fabio das Internet zum &ldquo;offenen Meer&rdquo; erkl&auml;rt, hei&szlig;t das ja noch lange nicht, dass darin alle ertrinken. Nur weil viele Angebote im Netz gleichzeitig existieren, ist nicht alles Rauschen. Tats&auml;chlich muss das Individuum angesichts neuer Technologien als herausgefordert gelten. Doch anders als Di Fabio insinuiert, ist es nicht in seinem Status als Individuum gefordert, sondern in seiner F&auml;higkeit, Information zu gewichten. Es bedarf mehr denn je souver&auml;ner Entscheidungen, was Information ist &ndash; und was nicht. Fragen des Vertrauens, der Erfahrung und des Lernens sind damit ber&uuml;hrt, die &ndash; es wundert, dass Di Fabio darauf nicht kommt &ndash; ihren Ursprung genau in jenem Demokratisierungsprozess nahmen, die der Festredner mit dem Aufkommen der Presse identifiziert. Nicht das Internet t&ouml;tet Demokratie, Gemeinwesen und Individuum. Es best&auml;rkt sie, indem es sie voraussetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/A5W38N\/3021445\/Information-und-Unsinn.html\">SZ<\/a>\n<p><em>Hier die Rede:<\/em><\/p>\n<p>I. Teil: <a href=\"http:\/\/www.solinger-tageblatt.de\/Home\/Solingen\/Ohne-freie-Presse-gibt-es-keine-Demokratie-d1a2b4a0-ed9d-46ed-a2dd-b80186f14187-ds\">&bdquo;Ohne freie Presse gibt es keine Demokratie&ldquo;<\/a><br>\nII. Teil: <a href=\"http:\/\/www.solinger-tageblatt.de\/Home\/Solingen\/Di-Fabio-Ansprache-Teil-2-Leuchtturm-im-offenen-Meer-der-Information--d5fa8ae7-d87c-4475-bb55-9a34d5eb34e9-ds\">Leuchtturm im offenen Meer der Information<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Bild: Wer darf auf Steuerzahlerkosten im Kanzleramt dinieren?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2009\/08\/26\/berlin-intern\/geburtstagsfeier-von-ackermann-im-kanzleramt.html\">Bild<\/a>\n<p>\t<em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Essen auf Steuerzahlerkosten <a href=\"?p=4150#h14\">hat gestern Albrecht M&uuml;ller schon eingeordnet<\/a>. Interessant ist erg&auml;nzend noch ein Blick in die Bild-Zeitung. Tagelang beherrschte die den Richtlinien entsprechende private Dienstwagennutzung durch Ulla Schmidt die Seite 1 von Bild: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2009\/08\/10\/bundesgesundheitsministerin-ulla-schmidt\/wie-aus-einer-dienstfahrt-eine-privatfahrt-wurde.html?src=epro&amp;wtmc=epro.Tagesakt+Themen.090907%3C-090810+-+POL+-+%22Dienstwagenaff%E4re+-+Woll%22&amp;gclid=CLPY5Ji3wpwCFYwVzAodBk0wuQ\">Wollen Sie uns verarschen Frau Schmidt?<\/a> Die Fahrt <a href=\"http:\/\/www.auto-motor-und-sport.de\/news\/dienstwagen-diskussion-schmidt-verteidigt-dienstwagen-nutzung-1361139.html?icode=3545&amp;HBX_PK=ulla+schmidt+dienstwagen&amp;HBX_OU=50&amp;CMP=KNC-googlead&amp;gclid=CNrG_Ny3wpwCFRISzAodqlJmsg\">kostet den Steuerzahler 9.386 Euro<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/kddb\/cms\/websearch.do?query=Ulla+Schmidt+Dienstwagen&amp;searchButton.x=32&amp;searchButton.y=9\">vieles Geschrei mehr<\/a>. Bei der Geburtstagsparty f&uuml;r Ackermann stieg Bild (im Gegensatz zu fast allen Medien) zun&auml;chst gar nicht ein und nun wiegelt das Propaganda-Blatt der Kanzlerin im Falle Ackermanns ab. Der als &bdquo;Kanzler-Z&auml;pfchen&ldquo; apostrophierte Hofhund des Springer-Blattes Hugo M&uuml;ller-Vogg musste deshalb ran. Diesmal ging es ja auch ums eigene Renommee. Schlie&szlig;lich waren mit Friede Springer, dem Vorstandsvorsitzenden des Axel Springer Verlages Mathias D&ouml;pfner und dem Chefredakteur Kai Diekmann das Haus Springer unter den &bdquo;Freunden&ldquo; Ackermanns ziemlich &uuml;berrepr&auml;sentiert. Ackermann wei&szlig; eben ziemlich gut, auf welche Freunde er sich verlassen kann. Und diese bedanken sich nat&uuml;rlich (nicht nur f&uuml;r diese) freundliche Einladung und holen ihn jetzt aus der Bredouille. Wie steht doch t&auml;glich unter dem Bild-Logo: &bdquo;UNABH&Auml;NGIG &ndash; &Uuml;BERPARTEILICH&ldquo;. Von der Finanzwirtschaft abh&auml;ngig und parteiisch w&auml;re als Motto zutreffend.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu: <\/em><\/p>\n<p><strong>Party, Dienstwagen und Gutachten: Au&szlig;er Spesen nichts gewesen <\/strong><br>\nDer Haushaltsausschuss erf&auml;hrt wenig Neues &uuml;ber Guttenbergs Berater und Ackermanns Party. Trotzdem ist das Medieninteresse um ein Vielfaches gr&ouml;&szlig;er als beim Bankenrettungsschirm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1903514&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> So ein Dienstwagen, die Geburtstagsparty und selbst das bestellte Gutachten sind ja auch journalistisch leichter verwertbar. Der Sachverhalt ist wenig abstrakt, der Bezug zu bestimmten Personen ist leicht herzustellen, die Personen sind allgemein bekannt, die Fallh&ouml;he ist betr&auml;chtlich und man kann sogar m&ouml;gliche Verfehlungen auf Heller und Pfennig benennen. Pech, dass die Parteien aus ihrer Pattsituation heraus nicht bereit sind, Munition f&uuml;r eine veritable Sommerlochschlacht zu liefern. &ndash; Pech, dass wir B&uuml;rger mit Journalisten gesegnet sind, die es nicht einmal verstehen, mal etwas provokativ zu fragen, warum die Kanzlerin den Rat von Herrn Ackermann sucht, geschweige uns Normalos zu erkl&auml;ren, warum Herr Ackermann die Rettung der HRE initiierte. Warum wird die Gelegenheit nicht genutzt, um uns, immerhin w&auml;hlen wir in einem Monat, z.B. die Gesundheitsreform der Ministerin zu erkl&auml;ren, oder uns einen Leistungskatalog unseres beliebtesten Politikers nahezubringen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Aufkl&auml;rung auf Amerikanisch<\/strong><br>\nEric Holder hat jetzt eine Voruntersuchung eingeleitet, weil sich das, was der CIA-Generalinspekteur schon 2004 in einem internen Bericht &uuml;ber die Verh&ouml;re in den schwarzen Kn&auml;sten des Geheimdienstes auf 109 Seiten aufgeschrieben hat, selbst in der teils geschw&auml;rzten Fassung noch immer erschreckend liest.<br>\nEs ist die erste strafrechtliche Untersuchung der Exzesse der Bush-Regierung &uuml;berhaupt seit dem Machtwechsel im Wei&szlig;en Haus. Die Vorzeichen stehen nicht gut: Der neue Pr&auml;sident hat betont, er wolle nach vorn blicken, nicht zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/1901256_Analyse-Aufklaerung-auf-Amerikanisch.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Zwei von drei Spenderorganen stammen von Hingerichteten<\/strong><br>\nDie meisten der in China transplantierten Organe stammen einer staatlichen Zeitung zufolge von hingerichteten Gefangenen. Rund 65 Prozent der Spenderorgane k&auml;men aus dem Todestrakt, schrieb die Zeitung &ldquo;China Daily&rdquo; am Mittwoch. Das Blatt zitierte den stellvertretenden Gesundheitsminister Huang Jiefu, der in seltener Offenheit die Zahlen pr&auml;sentierte. Seinen Worten nach m&uuml;ssten die H&auml;ftlinge zwar ihr schriftliches Einverst&auml;ndnis f&uuml;r die Organspende geben. Sie seien jedoch keine angemessene Quelle f&uuml;r Organtransplantationen, so Jiefu. Den zum Verurteilten werden nach der Exekution Nieren, Leber, Hornh&auml;ute und andere Organe entnommen. Chinesische Transplantations-Spezialisten gehen nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen sogar davon aus, dass nicht nur 65 Prozent der transplantierten Organe von Hingerichteten stammen, sondern sogar 90 Prozent. In China werden mehr H&auml;ftlinge als in jedem anderen Land der Erde hingerichtet. Die Menschenrechtsorganisation sch&auml;tzte die Zahl der Hingerichteten auf mindestens 1.718 im vergangenen Jahr. Offizielle Zahlen liegen nicht vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/0,1518,druck-645145,00.html\">SPIEGEL-ONLINE<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Nochmals: Zur Anmerkung <a href=\"?p=4150#h11\">Arbeiter als Kapitalisten<\/a><\/strong><br>\n<em>NDS-Unterst&uuml;tzer Volker Bahl hatte in einem Kommentar geschrieben:<\/em>\n<blockquote><p>Der Wege des geringsten Widerstandes &ndash; ihre institutionelle Durchsetzungs-Kraft in den Betrieben f&uuml;hrt die Gewerkschaften in die Versuchung, die gesamte volkswirtschaftlich Dimension einfach aufzugeben. Deutliches Zeichen daf&uuml;r ist auch der Vorschlag des jetzigen IG Metall-Vorsitzenden Berthold Huber, dass man den DGB ja abschaffen k&ouml;nne &ndash; und so &ldquo;unn&ouml;tige&rdquo; Kosten sparen k&ouml;nne; &hellip;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Ein Mitglied der IG Metall hat dagegen Einspruch erhoben:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Kritik an der IG Metall? Ja.<br>\nKritik am Ersten Vorsitzenden der IG Metall? Ja.<br>\nDas ist euer gutes Recht.<br>\nAber bitte an die Fakten halten und auf &ldquo;Erfindungen&rdquo; verzichten. Das schadet der Glaubw&uuml;rdigkeit der Nachdenkseiten.<br>\nSo aktuell in dem Kommentar eines &ldquo;BB&rdquo;, wo es hei&szlig;t: Berthold Huber wolle den DGB abschaffen.<br>\nDas ist schlicht falsch.<br>\nFakt ist, der DGB hat im vergangenen November mit Zustimmung aller Vorsitzenden der Einzelgewerkschaften eine Strukturreform angesto&szlig;en, wonach er seine T&auml;tigkeit und Organisationsstruktur den (sinkenden) Einnahmen anpasst. <a href=\"http:\/\/www.einblick.dgb.de\/Gewerkschaften\/e2008s1.htm\/\">Info dazu:<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><em>F&uuml;r den Eindruck, Huber erw&auml;ge eine Abschaffung des DGB, gab es in der Presse durchaus einige Anhaltspunkte, so z.B. diesen:<\/em><\/p>\n<p><strong>Die IG Metall stellt die Zukunft des DGB in Frage.<\/strong><br>\nDies geht aus vertraulichen Aussagen von IG-Metall-Chef Berthold Huber vor dem Beirat seiner Organisation hervor. Die IG Metall, so Huber, m&uuml;sse &uuml;berlegen, ob sie das Geld, mit dem sie den DGB unterst&uuml;tze, nicht besser f&uuml;r ein anderes Modell ausgebe. &hellip; Die Annahme, man k&ouml;nne &bdquo;durch Sparma&szlig;nahmen die Strukturen den verringerten Einnahmen anpassen&ldquo;, sei &bdquo;nicht einmal eine strukturkonservative Scheinl&ouml;sung&ldquo;. Letztlich f&uuml;hre dieser Weg zur Handlungsunf&auml;higkeit.<br>\nHuber forderte daher eine Debatte &uuml;ber die Zukunft des DGB. &bdquo;Hat der DGB in seiner heutigen Konstitution &uuml;berhaupt ein Gesch&auml;ftsmodell? Oder ist das, was wir heute haben, eher der Tradition geschuldet?&ldquo;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1206878699541.shtml\">K&ouml;lner Stadtanzeiger<\/a><\/p>\n<p><em>In der nicht unbedingt gewerkschaftsfeindlichen FR war ein Artikel mit &auml;hnlichen Aussagen erschienen:<\/em><\/p>\n<p><strong>Der Gewerkschaftsbund spart<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1624696_DGB-reformiert-sich.html\">FR<\/a><\/p>\n<p><em>Da es keine Protokolle und keine entsprechenden Erkl&auml;rungen von Huber gibt, muss die Behauptung, Huber wolle den DGB abschaffen, als nicht hinreichend belegt gelten. Es ist durchaus m&ouml;glich, dass es Hubers eigentliche Absicht war, den Druck in Richtung institutioneller Reformen zu erh&ouml;hen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><em>Zu guter Letzt:<\/em><br>\n<strong>&hellip; und dann Schwamm dr&uuml;ber.<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_daten\/_multicom\/2009\/08\/25\/090825_1817_pol_plassmann.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1901360&amp;em_src=725596&amp;em_ivw=fr_poltop\">Franfurter Rundschau<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(RS\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4153#h01\">Konjunktur: Konsum st&uuml;tzt BIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h02\">Staatskassen: 17 Milliarden zuwenig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h03\">China ist nun Exportweltmeister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h04\">Knallgasprobe der deutschen Chemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h05\">Gutachten: Pleite-Bank Hypo Real Estate ist nichts mehr wert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h06\">Die verpasste Revolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h07\">Planm&auml;&szlig;iges Versagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4153#h08\">DGB: Leiharbeit in Deutschland &ndash; F&uuml;nf Jahre nach der Deregulierung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4153\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4153","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4153","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4153"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4153\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4153"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4153"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4153"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}