{"id":41541,"date":"2017-12-12T08:48:54","date_gmt":"2017-12-12T07:48:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41541"},"modified":"2017-12-12T08:48:54","modified_gmt":"2017-12-12T07:48:54","slug":"hinweise-des-tages-3019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41541","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41541#h01\">Immer mehr Arbeitnehmer arbeiten befristet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41541#h02\">Digitalisierung: Computer sagt Nein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41541#h03\">Genossen, seid mal realistisch!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41541#h04\">Spahn bringt erneut Minderheitsregierung ins Spiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41541#h05\">Mischt Grundsch&uuml;ler!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41541#h06\">WTO-Gipfel in Buenos Aires: NGO-Ausschluss &uuml;berschattet Auftakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41541#h07\">Genossen gegen SPD-Spitze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41541#h08\">Gesetzliches Verbot von Waffenexporten notwendig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41541#h09\">Jubel nur unter Politikern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41541#h10\">Die Mafia im Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41541#h11\">Bruch des V&ouml;lkerrechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41541#h12\">An der amerikanischen Westk&uuml;ste gibt es immer mehr Obdachlose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41541#h13\">Galoppierende Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41541#h14\">Der Papst und die Querfront<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Immer mehr Arbeitnehmer arbeiten befristet<\/strong><br>\nDie Zahl der befristet Besch&auml;ftigten ist in den letzten 20 Jahren um eine Million gestiegen. Die Linke kritisiert das und fordert ein Ende des &ldquo;Befristungsirrsinns&rdquo;.<br>\nDie Zahl der befristeten Besch&auml;ftigten in Deutschland ist gestiegen. Das geht aus einer Antwort des Statistischen Bundesamtes auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann hervor. Insgesamt waren im vergangenen Jahr demnach 2,8 Millionen Arbeitnehmer befristet besch&auml;ftigt und damit eine Million mehr als vor 20 Jahren. [&hellip;]<br>\nDen Daten zufolge sind besonders oft 25- bis 34-J&auml;hrige befristet besch&auml;ftigt. &ldquo;Gerade bei j&uuml;ngeren Menschen sorgen Befristungen daf&uuml;r, dass sie elementare Dinge des Lebens nicht planen k&ouml;nnen, wie etwa eine Familiengr&uuml;ndung&rdquo;, sagte Zimmermann. Eine Studie (PDF) des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung zeigte bereits im vergangenen Jahr, dass mit Befristungen h&auml;ufige Stellen- und Ortswechsel einhergehen, die etwa stabile Partnerschaften und eine Familiengr&uuml;ndung erschweren.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-12\/beschaeftigung-befristung-zahl-anstieg-arbeitnehmer%20\">Zeit Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/befristungen-haben-besonders-bei-jungen-menschen-zugenommen\/\">die Linke im Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die &uuml;blichen Unglaublichkeiten, hier noch ein paar mehr als sonst. &ldquo;Die Arbeitgeber sehen befristete Besch&auml;ftigung, Teilzeit oder Zeitarbeit als M&ouml;glichkeit, das Arbeitsvolumen an &ldquo;betriebliche Notwendigkeiten&rdquo; anzupassen. Regul&auml;re Jobs w&uuml;rden nicht verdr&auml;ngt und die Schaffung neuer Stellen eher erleichtert.&rdquo; &ndash; Was soll das? Wenn es keine Befristungen und keine Zeitarbeit g&auml;be, dann m&uuml;ssten regul&auml;re, unbefristete Stellen geschaffen werden; die Arbeit muss schlie&szlig;lich gemacht werden. Angesichts von Jahr zu Jahr steigenden <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/ey-studie-deutsche-konzerne-erzielen-2016-rekordgewinne-14591986.html\">Rekordgewinnen<\/a> ist die permanente &ldquo;Lohnmoderation&rdquo; eine einzige Unversch&auml;mtheit. &ldquo;Die Studie zeigte auch, dass befristet Besch&auml;ftigte deutlich weniger verdienen als Arbeitnehmer mit unbefristetem Vertrag.&rdquo; &ndash; Ist das nicht der viel wichtigere Grund: befristet Besch&auml;ftigte trauen sich nicht, h&ouml;here L&ouml;hne zu fordern, weil sie auf eine unbefristete Stelle hoffen? &ldquo;So seien 2015 insgesamt 15,5 Prozent der befristeten jungen Arbeitnehmer von Armut bedroht gewesen.&rdquo; &ndash; Also jeder sechste Befristete war arm, und zwar nach den Kriterien mit den extrem niedrigen Armutsgrenzen. &ldquo;Bei den [Besch&auml;ftigten] mit Dauervertrag waren [&hellip;] dagegen nur 7,5 Prozent [von Armut bedroht].&rdquo; &ndash; &ldquo;Nur&rdquo;? Sind denn 7,5 Prozent &ldquo;working poor&rdquo; nicht schon viel zu viel? Die Ma&szlig;st&auml;be haben sich anscheinend v&ouml;llig verschoben.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Immer mehr befristet Besch&auml;ftigte? Kommt (nicht nur) darauf an, wie man z&auml;hlt. Noch komplizierter wird es bei der Frage, ob und was man tun kann<\/strong><br>\nEs ist ja noch gar nicht so lange her, da wurde &uuml;ber befristet Besch&auml;ftigte diskutiert &ndash; der Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, hatte das Thema im Wahlkampf platziert und eine Abschaffung der sachgrundlosen Befristungen gefordert. Nun wird das Thema erneut an die Oberfl&auml;che der medialen Aufmerksamkeit gesp&uuml;lt. Dies auch deshalb, weil einige &Uuml;berschriften eine scheinbar unaufhaltsame Verschlechterung der Lage anzeigen: Befristete Jobs sind in 20 Jahren um eine Million gestiegen, so eine der Schlagzeilen von heute. [&hellip;]<br>\nSchaut man sich die Daten auf dieser Basis genauer an, dann relativieren sich die Aussagen hinsichtlich &ldquo;immer mehr befristet Besch&auml;ftigte&rdquo;. Es sei an dieser Stelle ausdr&uuml;cklich darauf hingewiesen, dass das nicht bedeuten soll, die f&uuml;r den einzelnen Betroffenen mit einer oder mehreren Befristungen einhergehende teilweise enorme Belastung der Lebenslage in Abrede zu stellen. Gerade im Bereich Wissenschaft und Hochschulen m&uuml;sste man mit Blindheit geschlagen sein, wenn man nicht die teilweise wirklich unseligen Befristungsbiografien derjenigen, die es (noch) nicht in den sehr sicheren Kernbereich dauerhafter &ouml;ffentlicher Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse geschafft haben und von denen es viele auch nicht schaffen werden angesichts des Mangels an festen Planstellen, als echtes Problem wahrzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2017\/12\/befristungen.html\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Digitalisierung: Computer sagt Nein<\/strong><br>\nElektronische Patientenakten und Tablets sollen Krankenh&auml;user sicherer machen und das medizinische Personal entlasten. Doch zur Zeit geschieht oft das Gegenteil. [&hellip;]<br>\nSo wie in Dortmund bringt die Digitalisierung f&uuml;r viele Krankenh&auml;user und deren Mitarbeiter nicht nur Entlastung, sondern oft auch zus&auml;tzlichen Arbeitsdruck. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt. Die Studienautoren haben im vergangenen Jahr mehr als 500 Pflegekr&auml;fte, knapp 40 &Auml;rzte und rund 100 weitere Klinikangestellte befragt. Ein Drittel der Befragten gab an, dass die Digitalisierung ihrer Arbeit nicht zu Entlastung, sondern zu mehr Hetze und teilweise zu doppelter Arbeit f&uuml;hre. Viele Besch&auml;ftigte nehmen die neue Technik eher als Zusatzaufgabe wahr. [&hellip;]<br>\nDie B&ouml;ckler-Studie zeigt, dass die Ver&auml;nderungen in der Zusammenarbeit und Kommunikation der Klinikmitarbeiter durch Digitalisierung &ldquo;auffallend begrenzt&rdquo; seien. Informationen &uuml;ber Patienten w&uuml;rden etwa nach wie vor zu 55 Prozent m&uuml;ndlich ausgetauscht. Auch die Klinik&auml;rzte, die vom Marburger Bund befragt wurden, berichten &uuml;ber Nachteile der Technik: &ldquo;Unglaubliche Zeitbelastung durch komplizierte Eingaben, Systeminstabilit&auml;ten&rdquo;, schreibt einer. &ldquo;Manches geht schneller, daf&uuml;r wird auch immer mehr dokumentiert&rdquo;, ein anderer. Viele Kliniken sicherten sich doppelt ab, digital und auf Papier. Denn die vollst&auml;ndige Umstellung auf Computer birgt Gefahren. Wenn &Auml;rzte Akten nicht mehr nutzen k&ouml;nnen, kann das f&uuml;r Patienten bedrohlich werden. Ein Arzt klagt etwa &uuml;ber die &ldquo;komplette Blockierung der Arbeit bei Ausfall der digitalen Systeme (kommt &ouml;fter vor)&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/digitalisierung-computer-sagt-nein-1.3785745\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Digitalisierung im Krankenhaus: Zwischen Arbeitserleichterung und zus&auml;tzlicher Hetze<\/strong><br>\nDie Digitalisierung hat das Gesundheitswesen erfasst. Aus Sicht der Besch&auml;ftigten ist das eine zweischneidige Entwicklung: Digitale Ger&auml;te k&ouml;nnen im Krankenhaus die Arbeit erleichtern, doch gleichzeitig nehmen Zeitdruck und Unterbrechungen zu. Wie sich die Digitalentwicklung auf die Personalausstattung auswirkt, scheint auch davon abzuh&auml;ngen, ob die Kliniken in privater, &ouml;ffentlicher oder gemeinn&uuml;tziger Tr&auml;gerschaft gef&uuml;hrt werden. Bei Auswahl und Bewertung der neuen Techniken wird nur eine Minderheit der Arbeitnehmer einbezogen. Weniger als 30 Prozent der befragten Arbeitnehmer f&uuml;hlen sich rechtzeitig und umfassend informiert, wenn es um digitale Neuerungen geht. [&hellip;]<br>\nDie Einsch&auml;tzungen zu den Auswirkungen auf die Besch&auml;ftigung im Gesundheitswesen fallen uneinheitlich aus: Ein F&uuml;nftel der Befragten berichtet, dass in ihrem Haus im Zuge der Digitalisierung Arbeitspl&auml;tze weggefallen seien, knapp ein Viertel geht davon aus, dass zus&auml;tzliche Stellen entstanden sind. Dabei gibt es sp&uuml;rbare Unterschiede abh&auml;ngig von der Tr&auml;gerschaft der Kliniken: Von den befragten Mitarbeitern in privaten Krankenh&auml;usern diagnostizieren 28 Prozent Jobverluste, 17 Prozent sprechen von neuen Arbeitspl&auml;tzen. Bei den freigemeinn&uuml;tzigen Tr&auml;gern berichten 13 Prozent der Befragten, dass Stellen weggefallen seien, 17 Prozent von neuen Arbeitspl&auml;tzen in Verbindung mit der Digitalisierung. Bei Krankenh&auml;usern in &ouml;ffentlicher Tr&auml;gerschaft sind nach Einsch&auml;tzung von 19 Prozent der Befragten Stellen weggefallen, 29 Prozent berichten von neu geschaffenen Jobs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/106575_111994.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Genossen, seid mal realistisch!<\/strong><br>\nSeit ungef&auml;hr drei Jahrzehnten entwickelt sich in Europa eine neue kulturelle Konfliktlinie. Sie durchschneidet die traditionelle Links-Rechts Achse. Sie trennt autorit&auml;r eingestellte untere (Bildungs-)Schichten von liberal eingestellten h&ouml;heren Schichten. Letzteren sind die liberalen Freiheitsrechte, multikulturelle Einstellungen und die eigene Selbstverwirklichung zur progressiven Heimat geworden. Es sind nicht zuletzt jene Mittelschichten und ihre Kinder, die die SPD nach 1968 f&uuml;r sich gewann. Diese zeigen sich heute im kosmopolitischen Gewande und treten im moralischen Gestus f&uuml;r offene Grenzen ein, ohne die materiellen Folgelasten auf dem Arbeits-, Wohnungs- oder Bildungsmarkt selbst tragen zu m&uuml;ssen.<br>\nUnter diesen kulturell progressiven, aber umverteilungsabgeneigten Schichten sind mittlerweile die Gr&uuml;nen deutlich erfolgreicher als die Sozialdemokraten. Zus&auml;tzlich begrenzt nun auch noch die AfD den Mobilisierungsraum der Sozialdemokratie. F&uuml;r den Rechtspopulismus erwiesen sich jene W&auml;hlergruppen als anf&auml;llig, die kulturell autorit&auml;re Neigungen sowie Abstiegs&auml;ngste haben, die nationale Identit&auml;t der Multikulturalit&auml;t vorziehen, die Immigration begrenzen wollen und der Europ&auml;ischen Integration eher skeptisch gegen&uuml;ber stehen. [&hellip;]<br>\nIn sozio&ouml;konomischen Fragen ist die SPD zu weit nach rechts ger&uuml;ckt, in Identit&auml;tsfragen zu einer Partei der besser gestellten Kosmopoliten geworden. Es ist diese Mischung aus externen Restriktionen und selbst verschuldetem Profilverlust im politischen Raum, die die SPD auf eine halbierte Volkspartei schmelzen lie&szlig;, der gerade die Arbeiterschaft und damit auch Teile der Mittelschicht abhandengekommen ist.<br>\nDie SPD war bis in die 50er Jahren als klassische Arbeiterpartei beheimatet. Angesichts einer sich rasant ausdifferenzierenden Gesellschaft glich diese Heimat einem Turm, der ihre Mehrheitsf&auml;higkeit verhinderte. Den Turm hat die SPD nach 1959 verlassen und hat es nach 1968 zu beachtlichen Wahlerfolgen unter Arbeitern und modernen Mittelschichten gebracht. Heute hat sie in nahezu allen gesellschaftlichen Gruppen eine gleich schwache Pr&auml;senz. Nirgendwo dominiert und pr&auml;gt sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/die-zukunft-der-spd-genossen-seid-mal-realistisch\/20693230.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Beitrag greift einen bemerkenswerten Aspekt bez&uuml;glich der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung auf, die, neben der zunehmenden sozialen Polarisierung, nicht minder fatale kulturelle Spaltung der Gesellschaft. Wesentliche Begleiterin des Kosmopolitismus und des Eintretens f&uuml;r eine offene Gesellschaft des linksliberalen Juste Milieus ist die Verachtung f&uuml;r die &bdquo;ungebildeten&ldquo; Schichten, denen generell eine Affinit&auml;t zu Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus unterstellt wird. Ein wesentliches Moment f&uuml;r den Wahlsieg Trumps war genau diese Verachtung des Clinton Lagers f&uuml;r die wei&szlig;e Arbeiterschicht. Auch in der LINKEN ist diese Spaltung an den aktuellen heftigen innerparteilichen Auseinandersetzungen deutlich zu erkennen. Dort versucht das linksurbane akademische Milieu die Verachtung der nichtakademischen Schichten zur neuen Parteilinie zu erheben. Leider beflei&szlig;igt sich der Artikel, auch wenn er die Problematik benennt, ebenfalls dieses &uuml;berheblichen Tonfalls, wenn pauschal unterstellt wird, dass untere (Bildungs-)Schichten autorit&auml;r eingestellt seien und die h&ouml;heren Schichten stets liberal. Den zwischen den Zeilen stehenden Aufruf zu einer neuen Gro&szlig;en Koalition muss man selbstverst&auml;ndlich nicht teilen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: SPD-Mitglieder fordern: Rettet die SPD! Keine Gro&szlig;e Koalition, denn das w&auml;re der Niedergang der SPD!<\/strong><br>\nNach dem historisch schlechten Abschneiden der SPD bei der letzten Bundestagswahl lautete die unmissverst&auml;ndliche Botschaft, die SPD muss sich erneuern. Diese Erneuerung ist &uuml;berlebensnotwendig. Es geht um nichts Geringeres als um die &bdquo;Existenz&ldquo; (Martin Schulz) der SPD. Dieser Erneuerungsprozess scheint nach dem Scheitern der Jamaika-Gespr&auml;che abrupt abgebrochen. Faktisch l&auml;uft es unter dem &ouml;ffentlichen Druck der &bdquo;staatspolitischen Verantwortung&ldquo; (fr&uuml;her: &bdquo;Vaterlandsverr&auml;ter&ldquo;) darauf hinaus, Politik so weiter wie bisher, zu betreiben. Mit der Entscheidung, die T&uuml;r wieder f&uuml;r die Gro&szlig;e Koalition zu &ouml;ffnen, scheint der Erneuerungsprozess der SPD beerdigt zu werden. Die Partei verliert damit weiter Vertrauen. Viele B&uuml;rger*innen glauben ihr immer weniger, dass sie das, was sie ank&uuml;ndigt, umsetzt. Das war im Wahlkampf mit dem Schwerpunkt &bdquo;Soziale Gerechtigkeit&ldquo; bereits der Fall und setzt sich jetzt fort: Zun&auml;chst wird vollmundig angek&uuml;ndigt, in keine gro&szlig;e Koalition einzusteigen. Kurz danach wird der Weg in diese Richtung beschritten. Kurzum: Die Lage der SPD ist dramatisch. Ihr Abstieg wie der ihrer Schwesterparteien in Frankreich, den Niederlanden oder auch in Griechenland scheint nicht ausgeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.forum-dl21.de\/spd-mitglieder-fordern-rettet-die-spd-keine-grosse-koalition-denn-das-waere-der-niedergang-der-spd\/%20\">DL21<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Niedergang der SPD droht nicht lediglich durch die Fortsetzung der Gro&szlig;en Koalition, sondern auch bei einer Tolerierung einer Union-gef&uuml;hrten Minderheitsregierung mit festen Vereinbarungen. Wie soll denn mit dem derzeitigen Spitzenpersonal und innerhalb vereinbarter Zielsetzungen mit den Unionsparteien z.B. der Export&uuml;berschuss zur&uuml;ckgefahren, die Hartz-Gesetzgebung zur&uuml;ck genommen und eine Friedenspolitik unter Einbeziehung insbesondere von Russland gestaltet werden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Spahn bringt erneut Minderheitsregierung ins Spiel<\/strong><br>\nCDU-Pr&auml;sidiumsmitglied Jens Spahn hat sich daf&uuml;r ausgesprochen, im Falle eines Scheiterns der GroKo-Verhandlungen eine unionsgef&uuml;hrte Minderheitsregierung zu bilden. &ldquo;Wenn es mit der SPD gar nicht geht, machen wir es eben alleine&rdquo;, sagte Spahn der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;. &ldquo;Neuwahlen w&auml;ren das Schlechteste. Wir k&ouml;nnen nicht vor die B&uuml;rger treten und sagen &lsquo;Eure Wahl passt uns nicht, w&auml;hlt noch mal&rsquo;.&rdquo; Er w&uuml;rde f&uuml;r diesen Fall auch kein v&ouml;llig anderes Ergebnis erwarten.<br>\nAngela Merkel hatte mehrfach zu erkennen gegeben, dass sie keine Minderheitsregierung w&uuml;nscht und voll auf eine Gro&szlig;e Koalition setzt. Dass Spahn, ihr parteiinterner Widersacher aus dem konservativen Lager, nun erneut offen von der M&ouml;glichkeit einer Minderheitsregierung spricht, d&uuml;rfte der Kanzlerin nicht gefallen. Eine Minderheitsregierung sei zwar etwas &ldquo;v&ouml;llig Neues&rdquo;, sagte Spahn der &ldquo;BamS&rdquo;, sie m&uuml;sse aber deshalb nichts Schlechtes sein: &ldquo;Angela Merkel k&ouml;nnte mit all ihrer Erfahrung auch eine Minderheitsregierung erfolgreich f&uuml;hren.&rdquo; Ein durchaus vergiftetes Lob &ndash; gehen doch viele Beobachter davon aus, dass Merkel in einer Regierung ohne stabile Mehrheit geschw&auml;cht w&auml;re und wom&ouml;glich keine ganze Legislatur durchhalten k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/jens-spahn-bringt-erneut-minderheitsregierung-ins-spiel-a-1182579.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> F&auml;llt dem geneigten Publikum etwas auf? Wie Spahn langsam hoch geschrieben wird. Mit Spahn bewegen wir uns immer tiefer in die Postdemokratie. Merkel war und ist sicher als die oberste Interessenvertreterin der deutschen Oligarchie anzusehen. Spahn ist allerdings ein lupenreines Politkonstrukt, der durch interessierte Kreise gezielt aufgebaut wurde und wird. Nur selbstverst&auml;ndlich, dass Spahn das &bdquo;Young Leader Program&ldquo; des American Council on Germany absolvierte. Spahns stumpfe Spr&uuml;che &uuml;ber eine B&uuml;rgerversicherung zeigen dazu allzu deutlich welche Interessen auch er prim&auml;r zu vertreten hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mischt Grundsch&uuml;ler!<\/strong><br>\n2001 geh&ouml;rte Deutschland noch zur Spitzengruppe. Nur in wenigen L&auml;ndern beherrschten Grundsch&uuml;ler das Lesen so gut. Nun steht Deutschland zwar immer noch besser da als der internationale Durchschnitt, ist aber knapp unter den Mittelwert gefallen, den die EU-L&auml;nder erreichen. Das hat nicht damit zu tun, dass die Grundsch&uuml;ler hierzulande schlechter lesen. Ihre F&auml;higkeiten sind in den vergangenen f&uuml;nfzehn Jahren gleich geblieben. Aber in dieser Zeit haben andere L&auml;nder aufgeholt, darunter solche, von denen man es kaum erwartet h&auml;tte, zum Beispiel Russland, Ungarn oder die Slowakei. Warum sind die Leistungen deutscher Grundsch&uuml;ler ins Stocken geraten?<br>\nEin Grund daf&uuml;r d&uuml;rfte die Zuwanderung sein. So ist der Anteil der Grundsch&uuml;ler, von denen entweder ein Elternteil oder beide aus dem Ausland kommen, von 2001 bis 2016 um die H&auml;lfte gestiegen. Diese Kinder k&ouml;nnen im Schnitt schlechter lesen als Klassenkameraden mit deutschen Eltern. Einige haben noch Schwierigkeiten mit den Verben, andere mit den Artikeln. Manche haben vielleicht im Kindergarten Deutsch gelernt, zu Hause wird aber nur T&uuml;rkisch, Arabisch oder Russisch gesprochen.<br>\nWenn die Kinder dann zum ersten Mal in die Schule gehen, kennen sie viele W&ouml;rter nicht &ndash; wie im oben genannten Beispiel. Das stellt sie vor gro&szlig;e Probleme. Alle W&ouml;rter, die ihnen unbekannt sind, m&uuml;ssen die Kinder mehrmals lesen, erst die Buchstaben, dann die Silben, dann das ganze Wort. Es kann ihnen passieren, dass sie am Ende des Satzes nicht mehr wissen, was am Anfang stand.<br>\nDiese Schwierigkeiten haben nicht nur Kinder von Einwanderern, sondern alle, die aus sozial schlechter gestellten Familien kommen. Auch ihnen fehlt oft der Wortschatz, der n&ouml;tig ist, um beim Lesen mitzuhalten. Das f&uuml;hrt zum zweiten Grund f&uuml;r das entt&auml;uschende Ergebnis der Untersuchung: Noch nie war der Abstand zwischen Kindern aus gutsituierten Familien und aus weniger gutsituierten in Deutschland so gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/iglu-studie-grundschulen-brauchen-mehr-soziale-mischung-15333139.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Selbst die FAZ kommt an der immer weiter fortschreitenden sozialen Polarisierung in Deutschland nicht mehr vorbei. Man darf die Augen auch nicht vor den Folgen der verst&auml;rkten Zuwanderung verschlie&szlig;en. Wobei sich hier die Heuchelei des linksliberalen akademischen Milieus zeigt. Selbst ist man von den Folgen verst&auml;rkter Migration nicht betroffen, wohnt man ja in Stadtvierteln in deren Schulen der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund niedrig ist und notfalls kann man seinen Nachwuchs auf teure Privatschulen schicken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>WTO-Gipfel in Buenos Aires: NGO-Ausschluss &uuml;berschattet Auftakt<\/strong><br>\nWeniger Handelshemmnisse und neue Regeln f&uuml;r Fischerei-Subventionen und elektronischen Handel: Die Themenliste des WTO-Gipfels in Buenos Aires ist lang. Doch bereits zum Auftakt der Konferenz, die vom 10. bis 13. Dezember stattfindet, gab es Missstimmungen: Denn Gastgeber Argentinien hatte zahlreiche NGOs ausgeschlossen &ndash; offiziell aus Sicherheitsgr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wto-gipfel-in-buenos-aires-ngo-ausschluss-ueberschattet.1773.de.html?dram:article_id=402890\">deutschlandfunk<\/a> \n<p><strong>dazu: Die World Trade Organization (WTO), das Fundament der neoliberalen Welthandelsordnung<\/strong><br>\nVom 10. bis 13. Dezember 2017 tagt in Buenos Aires die 11. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO, World Trade Organization). Strittiges Thema zwischen Schwellen- und Entwicklungsl&auml;ndern einerseits sowie den OECD-L&auml;ndern andererseits ist wie schon in fr&uuml;heren WTO-Runden der Agrarhandel. Diese Auseinandersetzung bestimmt die WTO seit ihrem Bestehen.<br>\nIm Brennpunkt stehen jedoch Fischereisubventionen und vor allem das Themenfeld elektronischer Handel. Hier dr&auml;ngen die USA und die EU darauf, neue Normen f&uuml;r einen grenz&uuml;berschreitenden elektronischen Handel festzulegen. Dies f&uuml;hrt zu einem gigantischen R&uuml;ckschlag f&uuml;r den Datenschutz und zu einer beispiellosen Machtkonzentration der ohnehin m&auml;chtigsten Konzerne Amazon, Apple und Co.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/kampagnen\/freihandelsfalle-ttip\/hintergrund\/wto\/\">attac<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Genossen gegen SPD-Spitze<\/strong><br>\nIn Oslo wurde am Sonntag feierlich der Friedensnobelpreis an die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) &uuml;berreicht. Zuvor hatte die Bremer B&uuml;rgerschaft in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung die Ehrung begr&uuml;&szlig;t und den Senat von SPD und Gr&uuml;nen aufgefordert, sich auf Bundesebene f&uuml;r die Unterzeichnung und Ratifizierung des UN-Vertrages &uuml;ber das Verbot von Kernwaffen einzusetzen. Die Bundesregierung von CDU, CSU und SPD hat dies bislang verweigert. Auch der amtierende SPD-Bundesau&szlig;enminister Sigmar Gabriel hatte sich dagegen ausgesprochen. Au&szlig;erdem hatte er die Anfang Oktober verk&uuml;ndete Entscheidung des Nobelpreiskomitees f&uuml;r ICAN als kontraproduktiv bezeichnet und die Notwendigkeit atomarer Abschreckung betont. (&hellip;)<br>\nDie Resolution &raquo;Bremen f&uuml;r eine atomwaffenfreie Welt&laquo; war mit gro&szlig;er Mehrheit beschlossen worden. Einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag hatten die Fraktionen von SPD, B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen und Die Linke gemeinsam eingebracht. Darin hei&szlig;t es, man begr&uuml;&szlig;e die Verleihung des Nobelpreises an die internationale Kampagne. Der Senat der Hansestadt erkl&auml;rte noch w&auml;hrend der Parlamentsdebatte seine Bereitschaft, sich auf Bundesebene entsprechend zu engagieren.<br>\nDie Annahme des Antrags kann vor allem f&uuml;r die Sozialdemokraten als eine kleine Sensation gewertet werden. Denn damit werden zumindest indirekt die SPD-Minister der noch amtierenden Bundesregierung und besonders Au&szlig;enminister Gabriel kritisiert. Bremens SPD-B&uuml;rgermeister Carsten Sieling hatte sich schon im Vorfeld exponiert, indem er auf einer Kundgebung des Bremer Friedensforums am 18. November als Redner auftrat. Es sei bedauerlich, dass Deutschland an den wichtigen Verhandlungen zum UN-Vertrag nicht teilgenommen habe und die Aufr&uuml;stungsprogramme der NATO unterst&uuml;tze, hatte er dort betont. Dies m&uuml;sse kritisch hinterfragt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/323320.genossen-gegen-spd-spitze.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gesetzliches Verbot von Waffenexporten notwendig<\/strong><br>\n&bdquo;Das Gesch&auml;ft mit Kriegswaffen boomt, und auch deutsche Konzerne profitieren massiv vom Gesch&auml;ft mit dem Tod. Allen Beteuerungen der Bundesregierung, Waffenexporte restriktiver zu handhaben, zum Trotz konnten R&uuml;stungsschmieden ihre Verk&auml;ufe massiv steigern. Ein gesetzliches Verbot von R&uuml;stungsexporten ist notwendig und &uuml;berf&auml;llig&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende und Au&szlig;enpolitikerin der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich der durch SIPRI ver&ouml;ffentlichten Zahlen zu den weltweiten R&uuml;stungsausgaben 2017. Sevim Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Die Exporte deutscher R&uuml;stungsfirmen sind im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent gestiegen. Die Bundesregierung l&auml;sst deutsche Konzerne wie Rheinmetall weiter Profite &uuml;ber Waffendeals mit der islamistischen Kopf-ab-Diktatur Saudi-Arabien und dem Despoten Erdogan in der T&uuml;rkei machen. Die globalen Exporte in die L&auml;nder des Nahen Ostens explodierten sprichw&ouml;rtlich und haben die Region zum zweitgr&ouml;&szlig;ten Importmarkt der Welt gemacht: Im Zeitraum 2012-2016 wurden verglichen mit den f&uuml;nf Jahren davor noch einmal 86 Prozent mehr Kriegsger&auml;t in die Krisen- und Kriegsgebiete dort verkauft.<br>\nWenn die SPD wie in den vergangenen Jahren weiter treu an der Seite der Waffenlobby steht und das Gesch&auml;ft mit dem Tod vorantreibt, ist eine Zusammenarbeit mit der LINKEN undenkbar.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/gesetzliches-verbot-von-waffenexporten-notwendig\/\">die Linke im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Heckler &amp; Koch mit neuem Gesch&auml;ftsmodell: Waffen nur f&uuml;r Demokraten<\/strong><br>\nDie schw&auml;bische R&uuml;stungsfirma Heckler &amp; Koch setzt offenbar auf eine Imagekorrektur: K&uuml;nftig will der Hersteller von Kleinwaffen nur noch in sogenannte &ldquo;gr&uuml;ne L&auml;nder&rdquo; liefern &ndash; gemeint sind rechtsstaatliche Demokratien. Kritiker vermuten dahinter eine Verschleierungstaktik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/heckler-koch-mit-neuem-geschaeftsmodell-waffen-nur-fuer.724.de.html?dram:article_id=402903\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jubel nur unter Politikern<\/strong><br>\nHandelsabkommen zwischen der EU und Japan ausverhandelt. Kritiker bem&auml;ngeln unter anderem fehlenden Verbraucherschutz (&hellip;)<br>\nBevor das Abkommen in Kraft treten kann, muss es aber noch dem Europaparlament und den nationalen Parlamenten der Mitgliedsstaaten vorgelegt werden. &raquo;Letztes Jahr w&auml;re das CETA-Abkommen mit Kanada beinahe gescheitert, als die kleine belgische Region Wallonie damit drohte, ein Veto einzulegen&laquo;, erinnert Japan Times. Das k&ouml;nnte jetzt auch passieren, denn der Pakt mit Japan ist ebenfalls umstritten. Umweltsch&uuml;tzer verweisen auf den nicht geregelten Umgang mit dem illegalen Walfang oder ungesetzlichen Holzexporten von der EU nach Japan. Au&szlig;erdem scheint die Frage, ob hormonbehandeltes Fleisch oder genver&auml;nderte Lebensmittel in die EU eingef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen, l&auml;ngst nicht ausreichend geregelt. Was den Schutz von Investitionen angeht, besteht offenbar auch noch Verhandlungsbedarf, &raquo;weil Japan bisher nicht dem EU-Modell eines &ouml;ffentlichen multilateralen Investitionsgerichtshofs zustimmt, der missbr&auml;uchliche Klagen von Konzernen gegen Staaten verhindern soll&laquo;, berichtete die S&uuml;ddeutsche Zeitung am Freitag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/323344.jubel-nur-unter-politikern.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Mafia im Staat<\/strong><br>\nFast 13 Jahre lang t&ouml;nt es aus den Reihen der Polizei, des Innen- und Justizministeriums, der ermittelnden Staatsanw&auml;lte und der Gerichte: Der Afrikaner habe sich selbst angez&uuml;ndet. Unabh&auml;ngig von der Absurdit&auml;t dieser Story wei&szlig; man seit f&uuml;nfeinhalb Jahren, dass ein von der Polizei pr&auml;sentiertes Feuerzeug mangels Spuren nie in der Zelle und beim Opfer gewesen sein kann. Man wei&szlig;, dass der Mann kein Kohlenmonoxid im Blut hatte, dass sein Adrenalinspiegel nicht erh&ouml;ht war, dass er Sch&auml;del- und Gesichtsverletzungen hatte &ndash; alles Anzeichen f&uuml;r vorangegangene, mindestens versuchte T&ouml;tung und anschlie&szlig;ende Verbrennung. Doch mehr als ein Dutzend Jahre schieben Ermittler, Gerichte und Politiker dem Gefangenen einen Selbstmord in die Schuhe. [&hellip;]<br>\nNur Unterst&uuml;tzern der in Guinea lebenden Hinterbliebenen ist es zu verdanken, dass der Fall nicht nach drei Jahren unter den Teppich gekehrt werden kann. Sie organisieren mit viel Aufwand, dass eine Nebenklage m&ouml;glich wird. Mit Spenden finanzieren sie Anw&auml;lte und eigene Gutachter. Sie zwingen den Dessauer Oberstaatsanwalt, weiter zu ermitteln &ndash; gegen den Druck der geballten Staatsgewalt und der &Ouml;ffentlichkeit, die von dem Fall nichts mehr h&ouml;ren will. Sie geben keine Ruhe, bis ein Glied in der Schweigekette wackelt.<br>\nDie Version vom Selbstmord ist medizinisch wie brandtechnisch ausgeschlossen. Als Oberstaatsanwalt Folker Bittmann aus Dessau das feststellt, beruft er sich auf acht Gutachter &ndash; Brandforensiker, Chemiker, Kriminaltechniker, Rechtsmediziner &ndash;, die einen erstmals ohne die Vorgabe &raquo;Selbstmord&laquo; durchgef&uuml;hrten Brandversuch ausgewertet haben. Sie alle attestieren, was Aktenkundige seit Jahren wissen und Experten seit langem feststellen. Bittmann er&ouml;rtert ein m&ouml;gliches Motiv: Verdeckungsmord, um K&ouml;rperverletzung im Amt zu vertuschen und wohl auch, um zwei weitere ungekl&auml;rte Todesf&auml;lle im Revier nicht neu aufzurollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-11-12-2017-die-mafia-im-staat\/\">KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bruch des V&ouml;lkerrechts<\/strong><br>\nDie Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem definiert den Status der Stadt neu. Und das stellt einen V&ouml;lkerrechtsbruch dar. [&hellip;]<br>\nDas Jerusalem-Botschafts-Gesetz der USA von 1995 forderte eine Anerkennung des vereinigten Jerusalems als Hauptstadt von Israel; allerdings wurde dieses Gesetz seither alle sechs Monate durch Beschluss des US-Pr&auml;sidenten wegen Sicherheitsbedenken ausgesetzt. Dabei spielten auch v&ouml;lkerrechtliche Erw&auml;gungen eine Rolle, die sich auf den Status von Jerusalem insgesamt wie auch auf die besondere Lage von Ostjerusalem bezogen.<br>\nDer von den Vereinten Nationen ausgearbeiteten Teilungsplan f&uuml;r Pal&auml;stina wies Jerusalem als ein Sondergebiet aus, das keinem der beiden zu schaffenden Staaten zugewiesen war. Sp&auml;ter wurde allgemein vertreten, dass der endg&uuml;ltige Status von Jerusalem auf dem Verhandlungswege bestimmt werden sollte. Dementsprechend haben US-Beh&ouml;rden und Gerichte immer wieder abgelehnt, in P&auml;ssen als Geburtsort Jerusalem, Israel zu vermerken. [&hellip;]<br>\nAlle Staaten unterhalten ihre Botschaften heute au&szlig;erhalb von Jerusalem, weil sie das vereinigte Jerusalem im Sinne des israelischen Jerusalemgesetzes nicht als Hauptstadt Israels anerkennen. Wenn aber die internationale Gemeinschaft beinahe einhellig erkl&auml;rt, dass das vereinigte Jerusalem nicht Teil von Israel ist, und entsprechend handelt, muss dies als das g&uuml;ltige V&ouml;lkerrecht verstanden werden.<br>\nDie Verlegung einer Botschaft nach Jerusalem bedeutet die Anerkennung des vereinigten Jerusalems als Hauptstadt Israels, wie bereits in dem in Bezug genommenen Jerusalem-Botschafts-Gesetz von 1980 angestrebt, und stellt daher einen Bruch des V&ouml;lkerrechts dar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-zu-Jerusalem\/!5465042\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Lesen Sie dazu bitte den Beitrag von Dr. Norman Paech &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41534\">Ein Beitrag zur aktuellen Debatte &uuml;ber Jerusalem. Sein v&ouml;lkerrechtlicher Status.<\/a>&ldquo;, der gestern auf den NachDenkSeiten erschienen ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>An der amerikanischen Westk&uuml;ste gibt es immer mehr Obdachlose<\/strong><br>\nDer Wirtschaftsboom hat zu einem rasanten Anstieg der Miet- und Immobilienpreise gef&uuml;hrt. Viele Menschen k&ouml;nnen sich das nicht mehr leisten und werden obdachlos. Besonders in Los Angeles w&auml;chst das Problem rasant.<br>\nDie Obdachlosigkeit in den USA hat laut dem j&uuml;ngsten Bericht des Washingtoner Ministeriums f&uuml;r Wohnungsbau (Department of Housing and Urban Development, HUD) im Zeitraum von Januar 2016 bis Januar 2017 zum ersten Mal seit 2010 leicht &ndash; um knapp ein Prozent &ndash; zugenommen. Bei einer Gesamtzahl von fast 554 000 im Januar 2017 erscheint dies auf den ersten Blick als Zunahme, die gut mit den Fehlerquoten der Z&auml;hlungen erkl&auml;rt werden k&ouml;nnte. Doch wie die Verteilung der Obdachlosen &uuml;ber die 50 Staaten und den Hauptstadtdistrikt Washington zeigt, sind die regionalen Unterschiede enorm. Besonders grosse Zunahmen verzeichneten boomende Gebiete an der Westk&uuml;ste, Hawaii und die Stadt New York. [&hellip;]<br>\nFast zwei Drittel der Obdachlosen lebten im Januar in speziellen Unterk&uuml;nften, das &uuml;brige gute Drittel &ndash; mehr als 190 000 &ndash; verbrachten die Nacht im Auto, auf der Strasse oder in illegalen Camps. Dies sind die sichtbarsten Seiten der Obdachlosigkeit, die Betroffenen z&auml;hlen zu deren verwundbarster Kategorie. Und es sind vor allem diese Obdachlosen ausserhalb der Notunterk&uuml;nfte, die in der Stadt und im County von Los Angeles zu einem Anstieg von mehr als einem Viertel innerhalb eines Jahres beitrugen.<br>\nObwohl die Stadt New York mit gut 76 000 die gr&ouml;sste Zahl an Obdachlosen beherbergt, leben nur f&uuml;nf Prozent von ihnen auf der Strasse. Der Grund: Die New Yorker Beh&ouml;rden sind gesetzlich verpflichtet, Obdachlosen eine Notunterkunft bereitzustellen. Die Stadt hat darum auch einen entsprechenden Mitarbeiterstab, der die Lage in den Quartieren st&auml;ndig &uuml;berwacht. In Los Angeles mit seinen 55 000 Obdachlosen &ndash; das sind 16 000 mehr als 2016 &ndash; stecken &auml;hnliche Bem&uuml;hungen nach erfolgreichen Volksabstimmungen im letzten Jahr noch weitgehend in den Kinderschuhen. Auch darum m&uuml;ssen rund 75 Prozent der Obdachlosen ohne Notunterkunft auskommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/die-westkueste-lockt-und-fordert-opfer-ld.1337410?mktcid=nled&amp;mktcval=107&amp;kid=_2017-12-11\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Galoppierende Gefahr<\/strong><br>\nDeniz Y&uuml;cel und so viele andere wie der j&uuml;ngst verhaftete Intellektuelle Osman Kavala erfahren am eigenen Leib, was rechtliche Willk&uuml;r und Gleichschaltung von Medien bedeuten. Zu den Anschuldigungen gegen&uuml;ber Deniz Y&uuml;cel geh&ouml;rt die &bdquo;Unterst&uuml;tzung terroristischer Vereinigungen&ldquo; wie der G&uuml;len-Bewegung und der kurdischen PKK. Dabei ist man als Journalist schon Unterst&uuml;tzer, wenn man nur einen f&uuml;hrenden PKK-Vertreter interviewt. Kontaktschuld. Dieses Vorgehen tr&auml;gt selbst terroristische Z&uuml;ge. Dabei werden inzwischen dubiose rechtliche Ma&szlig;st&auml;be angewandt, eine Art politisches Feindstrafrecht.<br>\nDeniz Y&uuml;cel wird etwa der Straftat Datenmissbrauch beschuldigt. Und da stutze ich schon. Ist bei uns klar, was Datenmissbrauch ist? Journalistische und juristische Grauzonen der westlichen Demokratien fallen Y&uuml;cel und anderen politischen Gefangenen der T&uuml;rkei nun auf die F&uuml;&szlig;e. &bdquo;Edward Snowden hat ein neues Zeitalter des Strafrechts begr&uuml;ndet&ldquo;, schrieb der Spiegel 2013. Es war klar, dass die NSA weltweit eine gesetzeswidrige Vorratsdatenspeicherung betrieben hatte. Bis dahin galt das Aussp&auml;hen von Daten &uuml;ber Rechtsbr&uuml;che als geheimdienstliche Agentent&auml;tigkeit und wurde mit mehrj&auml;hrigen Haftstrafen belegt. Im Jahre eins nach Snowden setzte sich mehr und mehr die Erkenntnis durch: Das Aufdecken staatlicher und privatwirtschaftlicher Rechtsbr&uuml;che ist gesellschaftlich erw&uuml;nscht und darf nicht bestraft werden. Doch in diesem neuen Zeitalter hinkt die Rechtslage in Deutschland im internationalen Ma&szlig;stab hinterher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/daniela-dahn\/galoppierende-gefahr\">Daniela Dahn im Freiatg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Papst und die Querfront<\/strong><br>\nEs ist noch gar nicht richtig Weihnachten, da legt uns der West-Berliner &bdquo;Tagesspiegel&ldquo;, als sei schon Ostern, ein faules Ei auf den Gabentisch: Unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Die Antifa-Aktivistin und die Querfront&ldquo; f&uuml;hlt sich ein Tagesspiegel-Schreiber bem&uuml;&szlig;igt, die Zehlendorferin Irmela Mensah-Schramm als Marionette einer d&uuml;steren Querfront zu denunzieren. Das ist jene imagin&auml;re Front, in der angeblich Linke und Rechte zusammenarbeiten und die als Diffamierungs-Etikett f&uuml;r die Friedensbewegung erst so richtig medieng&auml;ngig geworden ist. Frau Schramm ist jene saubere Berliner Hausfrau, die seit mehr als 30 Jahren rechte Graffiti einfach wegputzt. &bdquo;Und doch gibt es ein Problem&ldquo;, hat der &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; jetzt entdeckt: &bdquo;Denn die Ikone des Kampfes gegen rechts hat sich seit einiger Zeit mit Leuten eingelassen&ldquo;, die angeblich zum &bdquo;Querfront-Milieu&ldquo; geh&ouml;ren.<br>\nDer &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; &ndash; das ist die Zeitung, die sich voll und ganz hinter den Irak-Krieg gestellt hatte. Und die in ihrem Kampf f&uuml;r den Bush-Krieg Intellektuelle, die sich gegen den Krieg wandten, als &bdquo;feige&ldquo; beschimpfte. Der Tagesspiegel &ndash;  das ist ein Blatt, das zum Holtzbrink-Konzern geh&ouml;rt. Der Gr&uuml;nder dieses Konzerns, Georg von Holtzbrinck, hatte seine 1933 begonnene NSDAP-Mitgliedschaft nach dem Krieg kaum beendet, da wechselte er zum ehrbaren &bdquo;Deutschen B&uuml;cherbund&ldquo;, verdiente sich dumm und d&auml;mlich und setzte sp&auml;ter den Georg von Holtzbrinck Preis f&uuml;r Wirtschaftspublizistik&ldquo; in die Welt. In dessen Jury sitzen Profiteure wie Paul Achleitner von der Allianz Versicherung oder Dieter Rampl von der HypoVereinsbank. Das rechte Konzern-Blatt spielt also nun den linken Tugendw&auml;chter und benutzt dabei den Begriff der Querfront als wohlfeile Waffe.<br>\nDie Zeitung st&uuml;tzt sich bei ihrer Diffamierung auf einen obskuren Blogger namens &#1084;&#1072;&#1090;&#1088;&#1105;&#1096;&#1082;&#1072; (Matroshka), der auf den 41 Seiten einer angeblichen Dokumentation &bdquo;Friedens-Nazis&ldquo; mit der Linken Petra Pau und der &bdquo;Stopp Ramstein Kampagne&ldquo; verr&uuml;hrt. Um dann rund um Irmela Mensah-Schramm eine &bdquo;typische Mimikry-Strategie&ldquo; zu behaupten, &bdquo;wie man es sonst nur von Rechten und Neurechten kennt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/der-papst-und-die-querfront.html%20\">Rationalgalerie<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Hier noch einmal der Hinweis auf das in der Tat bodenlose Interview durch den &bdquo;Qualit&auml;tsjournalisten&ldquo; Matthias Meisner: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41475#h12\">Irmela Mensah-Schramm: &bdquo;Ich bin knallhart gegen Querfront&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-41541","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41541","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41541"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41541\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41543,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41541\/revisions\/41543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41541"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41541"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41541"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}