{"id":41559,"date":"2017-12-13T08:37:07","date_gmt":"2017-12-13T07:37:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41559"},"modified":"2017-12-13T08:37:07","modified_gmt":"2017-12-13T07:37:07","slug":"hinweise-des-tages-3020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41559","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41559#h01\">Optimierte Kriegsf&uuml;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41559#h02\">Bundestag steht stramm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41559#h03\">B&uuml;rgerversicherung: Warum nicht einfach das &ouml;sterreichische Modell &uuml;bernehmen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41559#h04\">Vorsicht vor &Ouml;ffentlich-Privaten Partnerschaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41559#h05\">Finanzermittlungen: Tausende Geldw&auml;sche-Meldungen stauen sich beim Zoll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41559#h06\">BAMF-Asylentscheidungen und Asylantr&auml;ge bis November 2017<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41559#h07\">Ein dunkles &ldquo;Geheimnis&rdquo; an Europas Au&szlig;engrenze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41559#h08\">Kein Grund zum Gratulieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41559#h09\">Die Aufkl&auml;rungsvereitlung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41559#h10\">Nachtz&uuml;ge: &ldquo;Wisst ihr eigentlich, was ihr da tut?&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41559#h11\">Ein lukratives Gesch&auml;ft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41559#h12\">Hintergrund: Was ist Antisemitismus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41559#h13\">&bdquo;F&uuml;hrungsversagen&ldquo; Eisenbahner und Reisende emp&ouml;rt &uuml;ber Chaos bei der Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41559#h14\">Koko statt GroKo<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Optimierte Kriegsf&uuml;hrung<\/strong><br>\nDie f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie t&auml;tige Unternehmensberatung McKinsey nimmt entscheidenden Einfluss auf die Gestaltung der deutschen Milit&auml;rpolitik und die Entwicklung der Bundeswehr. Bereits seit etwa f&uuml;nf Jahren liefert die Agentur die inhaltlichen Vorgaben f&uuml;r die M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, eine der weltweit wichtigsten milit&auml;r- und r&uuml;stungspolitischen Tagungen. Fast zeitgleich wurde mit Katrin Suder eine vormals leitende McKinsey-Managerin auf den Posten einer Staatssekret&auml;rin im Bundesverteidigungsministerium berufen. Suder zeichnet sowohl verantwortlich f&uuml;r die Beschaffung von Kriegsger&auml;t als auch f&uuml;r den Aufbau der mit der Kriegsf&uuml;hrung im Internet befassten &ldquo;Digitalen Kr&auml;fte&rdquo; der deutschen Armee. Parallel dazu hat sich ein intensiver Personalaustausch zwischen McKinsey und der Truppe etabliert. So besch&auml;ftigt das Beratungsunternehmen mittlerweile etliche Absolventen des Studienganges &ldquo;International Management&rdquo;, den die M&uuml;nchner Bundeswehruniversit&auml;t anbietet. Es handelt sich ausschlie&szlig;lich um ehemalige Offiziere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7476\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Deutsche Waffenindustrie sahnt ab<\/strong><br>\nDas Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri legt seinen Jahresbericht vor. Weltweit steigern die R&uuml;stungskonzerne wieder ihre Ums&auml;tze.<br>\nRussland plus 3,8, die USA plus vier und Deutschland plus 6,8 Prozent: Deutsche Waffenschmieden sind Spitze im Boomindex der R&uuml;stungskonzerne. Sie haben ihre Ums&auml;tze von 2015 auf 2016 erneut gesteigert und &uuml;bertreffen damit das Plus von 2014 auf 2015 um 0,2 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Sipri-Bericht-zur-Ruestungsindustrie\/!5469239\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Die USA &ndash; der gr&ouml;&szlig;te Schurkenstaat der Welt<\/strong><br>\n2016 haben die R&uuml;stungskonzerne Waffen im Wert von 374,8 Milliarden Dollar verkauft. Die US-Konzerne sind die gr&ouml;&szlig;ten Profiteure. Auf sie entf&auml;llt mit 217,2 Milliarden Dollar der gr&ouml;&szlig;te Teil der weltweiten Waffenverk&auml;ufe.<br>\nWir erinnern uns: Der Waffennarr im Wei&szlig;en Haus, US-Pr&auml;sident Donald Trump, hat mit der Kopf-ab-Diktatur Saudi-Arabien vor einem halben Jahr einen &bdquo;Waffendeal&ldquo; von 110 Milliarden Dollar abgeschlossen. Saudi-Arabien f&uuml;hrt mit R&uuml;ckendeckung der USA einen m&ouml;rderischen Krieg im Jemen. Und die USA brauchten und brauchen auch selbst viele Waffen in Afghanistan, in Syrien, im Irak, in Libyen und f&uuml;r andere Konflikte der Welt, in denen sie &bdquo;Frieden stiften&ldquo;.<br>\nDie USA nennen Staaten, deren Regierungen ihnen nicht passen, f&uuml;r die sie einen Regierungswechsel planen und wo sie notfalls mit Bomben nachhelfen, Schurkenstaaten. Der gr&ouml;&szlig;te Schurkenstaat der Welt aber ist die USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1635667749828019\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundestag steht stramm<\/strong><br>\nF&uuml;nf Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr verl&auml;ngert: Deutsche Truppen bleiben in Syrien, w&auml;hrend russische abgezogen werden [&hellip;]<br>\nDer Deutsche Bundestag beschloss derweil auch eine Verl&auml;ngerung der Ausbildungsmission f&uuml;r Peschmerga der konservativen kurdischen Regionalregierung im Nordirak. Derzeit sind dort 140 deutsche Soldaten nahe der Metropole Erbil stationiert. Bis zum 30. April verl&auml;ngert wurden auch der Ausbildungseinsatz in Afghanistan, die Beteiligung der Bundeswehr am internationalen &raquo;Stabilisierungseinsatz&laquo; in Mali sowie die Mission &raquo;Sea Guardian&laquo; zur &Uuml;berwachung des Mittelmeerraums. Letztere fand nicht nur Zustimmung bei den meisten Abgeordneten der Altparteien, sondern auch bei der &uuml;bergro&szlig;en Mehrheit der AfD-Fraktion, die sich davon weniger Migranten erhofft. Linke und Gr&uuml;ne stimmten geschlossen dagegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/323453.bundestag-steht-stramm.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Anpassung der Abgeordnetenentsch&auml;digung<\/strong><br>\nDie monatliche Entsch&auml;digung der Bundestagsabgeordneten soll nach dem Willen der Fraktionen von CDU\/CSU, SPD und FDP auch in der laufenden Wahlperiode j&auml;hrlich zum 1. Juli auf Grundlage der Entwicklung des Nominallohnindexes angepasst werden. Ein entsprechender Antrag der drei Fraktionen (19\/236) steht am Mittwoch zur abschlie&szlig;enden Beratung auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums. Danach bleibt das Anpassungsverfahren nach Paragraf 11 (Abgeordnetenentsch&auml;digung) Absatz 4 des Abgeordnetengesetzes f&uuml;r die 19. Wahlperiode des Bundestages wirksam.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/-\/533760\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Fast drei Monate sind seit der Bundestagswahl vergangen. Die ersten Entscheidungen, die der Bundestag trifft, sind also die Verl&auml;ngerung von Bundeswehreins&auml;tzen und eine Regelung zur automatischen Di&auml;tenerh&ouml;hung. Was f&uuml;r ein Signal.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>B&uuml;rgerversicherung: Warum nicht einfach das &ouml;sterreichische Modell &uuml;bernehmen?<\/strong><br>\nCSU-Chef Horst Seehofer lehnte die SPD-Forderung nach einer B&uuml;rgerversicherung im Spiegel mit der Begr&uuml;ndung ab, er sehe nicht, &ldquo;wie man sie so umsetzen kann, dass sie nicht f&uuml;r gro&szlig;e Ungerechtigkeiten sorgt&rdquo;. In Sozialen Medien empfiehlt man ihm deshalb einen Blick &uuml;ber die Grenze: In &Ouml;sterreich funktioniert ein B&uuml;rgerversicherungsmodell n&auml;mlich seit langem so zufriedenstellend, dass auch die neue t&uuml;rkis-blaue Koalition bislang keine wesentlichen &Auml;nderungsw&uuml;nsche dazu vorgebracht hat.<br>\nIn der Alpenrepublik richten sich alle Krankenversicherungsbeitr&auml;ge nach dem Einkommen, und nicht nach Vorerkrankungen oder dem Alter. Wer unterhalb von 415,72 Euro monatlich verdient, der zahlt den Studenten- und Mindesttarif von etwa 50 Euro. Dar&uuml;ber fallen bis zu einer Beitragsbemessungsgrenze in H&ouml;he von 4.860 Euro 7,65 Prozent des Einkommens an. Dieser Beitrag beinhaltet sowohl den 3,87-prozentigen Arbeitnehmer- als auch den 3,78-prozentigen Arbeitgeberanteil. &Ouml;sterreichische Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen also nur etwa die H&auml;lfte dessen, was in Deutschland f&uuml;r die Krankenversicherung anf&auml;llt.<br>\nDass die Beitr&auml;ge so viel niedriger sein k&ouml;nnen als in der Bundesrepublik, deutet darauf hin, dass das &ouml;sterreichische System (in dem eine Gebiets- oder Berufskrankenkasse zugewiesen wird) effizienter ist als das deutsche mit Hunderten von gesetzlichen und privaten Kassen. Ob sich diese gr&ouml;&szlig;ere Effizienz &uuml;ber ein &ldquo;System mit mehr als 100 gesetzlichen und privaten B&uuml;rgerversicherungen&rdquo; erreichen lassen wird, das der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach gestern ins Spiel brachte, ist fraglich.<br>\nDurch die nur halb so hohen Beitragsforderungen kommen in &Ouml;sterreich auch Selbst&auml;ndige, die den Arbeitgeberanteil (ebenso wie in Deutschland) selbst &uuml;bernehmen m&uuml;ssen, seltener in Zahlungsschwierigkeiten. Rentner zahlen keinen Arbeitgeberanteil, sondern 5,1 Prozent ihrer Bez&uuml;ge. Lassen sich Ehepartner und Lebensgef&auml;hrten mitversichern, steigt der Beitrag um 3,4 Prozentpunkte; mitversicherte Kinder kosten dagegen nichts extra.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Buergerversicherung-Warum-nicht-einfach-das-oesterreichische-Modell-uebernehmen-3916798.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Vorsicht vor &Ouml;ffentlich-Privaten Partnerschaften<\/strong><br>\nSeit Ende der 90er Jahre greifen immer mehr L&auml;nder auf &ouml;ffentlich-private Partnerschaften zur&uuml;ck. Damit will man in Gesundheit, Bildung, Verkehr oder Infrastruktur dem langj&auml;hrigen Nachholbedarf begegnen.<br>\n&Ouml;ffentlich-private Partnerschaften (&Ouml;PPs) sind im Wesentlichen langfristige Vertr&auml;ge mit gewinnorientieren Unternehmen zur Produktion &ouml;ffentlicher G&uuml;ter, deren wirtschaftlicher Erfolg durch staatliche Garantien abgesichert ist. Sie erm&ouml;glichen es dem privaten Sektor, gro&szlig;e Infrastrukturprojekte oder Dienstleistungen zu &uuml;bernehmen (und manchmal auch zu betreiben). Projekte also, die traditionell im Verantwortungsbereich des Staates lagen. Darunter fallen z.B. der Bau und der Betrieb von Krankenh&auml;user, Schulen, Stra&szlig;en, Eisenbahnen, Sanit&auml;ranlagen und der Energie- und Wassersektor. (&hellip;)<br>\nDie Alternative bleibt das &ouml;ffentliche Beschaffungswesen. Mit einer kompetenten Regierung und einem unbestechlichen &ouml;ffentlichen Dienst hat sich ein effizientes &ouml;ffentliches Beschaffungswesen im Allgemeinen als weitaus kosteng&uuml;nstiger und effizienter erwiesen als &Ouml;PPs.<br>\nDas Problem: Die internationalen Handels- und Investitionsabkommen untergraben zunehmend die Rechte der Regierungen, solche Alternativen im nationalen Interesse zu verfolgen. Es ist daher wichtig festzustellen, unter welchen Umst&auml;nden eine Beteiligung von gewinninteressierten Investoren &uuml;berhaupt sinnvoll ist. F&uuml;r &ouml;ffentliche Monopole der Daseinsf&uuml;rsorge gilt das nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/12\/vorsicht-vor-oeffentlich-privaten-partnerschaften\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Finanzermittlungen: Tausende Geldw&auml;sche-Meldungen stauen sich beim Zoll<\/strong><br>\nInnerhalb weniger Monate hat sich nach SPIEGEL-Informationen eine gewaltige Menge von Geldw&auml;sche-Verdachtsanzeigen beim Zoll angestaut. Mehr als 24.000 Meldungen liegen dort auf Halde.<br>\nEine neue Sondereinheit des Zolls entwickelt sich zunehmend zum Problem. Nach Informationen des SPIEGEL hat die im Juli zum Zoll verlegte Financial Intelligence Unit (FIU) von etwa 29.000 Geldw&auml;sche-Verdachtsanzeigen bislang mehr als 24.000 in der Bearbeitung zur&uuml;ckstellen m&uuml;ssen.<br>\nWie aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf die Anfrage des linken Bundestagsabgeordneten Fabio De Masi hervorgeht, &uuml;bermittelte die FIU erst knapp 4100 Geldw&auml;sche-Verdachtsanzeigen an Polizei, Staatsanwaltschaften und Finanzbeh&ouml;rden zur weiteren Bearbeitung, knapp 900 weitere F&auml;lle wurden eingestellt.<br>\n&ldquo;Das ist eine sicherheitspolitische Katastrophe&rdquo;, sagt der stellvertretende Bundesvorsitzende des Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Sebastian Fiedler. &ldquo;Damit ist die Geldw&auml;schebek&auml;mpfung in Deutschland nahezu komplett vor die Wand gefahren worden.&rdquo; Die Zahlen besch&ouml;nigten die Situation sogar noch. Unter den Meldungen, die an die Strafverfolgungsbeh&ouml;rden weitergeleitet worden sind, &ldquo;befinden sich nur wenige Vorg&auml;nge mit Substanz&rdquo;, sagt Fiedler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/tausende-geldwaesche-meldungen-stauen-sich-beim-zoll-a-1182789.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Skandalbank<\/strong><br>\nSeit der Bankenkrise 2008 war die HSBC in unz&auml;hlige Skandale verwickelt. Egal ob Geldw&auml;sche von Drogeneinnahmen, Steuerbetrug oder Korruption &ndash; die Bank schreibt immer wieder Schlagzeilen und kommt jedes Mal mit einem Bu&szlig;geld davon, ohne Prozess oder Verurteilung. Der Begriff &ldquo;Too Big to Jail&rdquo;, sprich zu gro&szlig; f&uuml;r eine Gef&auml;ngnisstrafe, scheint ihr auf den Leib geschrieben zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/069080-000-A\/die-skandalbank\/\">arte<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>BAMF-Asylentscheidungen und Asylantr&auml;ge bis November 2017<\/strong><br>\nDezember 2016 bis November 2017: 659.201 Entscheidungen &uuml;ber Asylantr&auml;ge, darunter nur noch 45,0 Prozent (296.419) &ldquo;positive Entscheidungen&rdquo;. Von den 296.419 &ldquo;positiven Entscheidungen&rdquo; in den letzten 12 Monaten entfielen 52,8 Prozent (156.376) auf den eingeschr&auml;nkten &ldquo;subsidi&auml;ren Schutz&rdquo; und das &ldquo;Abschiebungsverbot&rdquo;. In lediglich 47,2 Prozent (140.043) der F&auml;lle (&bdquo;positive Entscheidungen&ldquo;) wurde vom BAMF (Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge) die &ldquo;Rechtsstellung als Fl&uuml;chtling&ldquo; festgestellt. Zwei Jahre zuvor, von Dezember 2014 bis November 2015, entfielen von den 116.655 &ldquo;positiven Entscheidungen&rdquo; 96,9 Prozent (112.988) auf die Feststellung der &ldquo;Rechtsstellung als Fl&uuml;chtling&rdquo;.<br>\nDie gesamten BIAJ-Materialien vom 11. Dezember 2017 mit zwei aktualisierten Tabellen (und kurzen Lesehilfen): Download_BIAJ20171211 (PDF: eine Text- und zwei Tabellen-Seiten) (weitere BIAJ-Informationen zum Thema BAMF &ndash; Migration, Fl&uuml;chtlinge, Asyl &ndash; hier)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/1012-bamf-asylentscheidungen-und-asylantraege-bis-november-2017.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein dunkles &ldquo;Geheimnis&rdquo; an Europas Au&szlig;engrenze<\/strong><br>\nLesbos ist eine der Inseln, auf denen auch heute noch nahezu t&auml;glich neue Fl&uuml;chtlinge und Immigranten aus der T&uuml;rkei nach Europa per Schlauchboot &uuml;bersetzen. Lesbos hat zwei Lager f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge, deren Unterschiede nicht extremer sein k&ouml;nnten. Das Lager Karatepe, welches das beste Lager in gesamt Griechenland ist, und das Lager Moria, gegen das die &ldquo;Schande von Idomeni&rdquo; wie ein Erholungscamp wirkt. Es gibt aus der Zeit vor 2015 noch eine kleinere Fl&uuml;chtlingsherberge, ein ehemaliges Sanatorium, welches weiter abgelegen von der Inselhauptstadt liegt.<br>\nImmigrationsminister Giannis Mouzalas schiebt s&auml;mtliche Verantwortung von sich. Wiederholt sucht er die Schuld bei anderen. An dem faktischen Gefangenendasein von Fl&uuml;chtlingen und Immigranten auf den griechischen Inseln ist seiner Meinung nach die Europ&auml;ische Union schuld, die einen entsprechenden Passus im Fl&uuml;chtlingspakt mit der T&uuml;rkei unterschrieben hat. Die schleppende Bearbeitung der Asylantr&auml;ge der Ankommenden liegt an mangelnden Geldmitteln und Personalknappheit des griechischen Staats, wird von Seiten des Ministeriums angef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ein-dunkles-Geheimnis-an-Europas-Aussengrenze-3916549.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kein Grund zum Gratulieren<\/strong><br>\nVor zehn Jahren unterzeichneten die Staats- und Regierungschefs der EU den &raquo;Vertrag von Lissabon&laquo;. Ein R&uuml;ckblick<br>\nDie Entstehungsgeschichte des Lissabon-Vertrags ist zun&auml;chst einmal eine Lehrstunde in Sachen europ&auml;ischer Demokratie. Dass es den Vertrag &uuml;berhaupt gibt, ist der Tatsache geschuldet, dass die EU-Eliten sich von widerspenstigen Mehrheiten nicht aufhalten lassen. Am 29. Oktober 2004 hatten die Staats- und Regierungschefs der Union in Rom feierlich den &raquo;Vertrag &uuml;ber eine Verfassung f&uuml;r Europa&laquo; unterzeichnet, der am 1. November 2006 in Kraft treten sollte. Zuvor musste er noch ratifiziert werden, und dazu waren &ndash; da es sich nun mal um ein Verfassungsdokument handelte &ndash; in einigen L&auml;ndern Referenden unumg&auml;nglich. Das erste in Spanien ging glatt; beim zweiten in Frankreich krachte es: Die franz&ouml;sische Bev&ouml;lkerung lehnte den Vertrag am 29. Mai 2005 mit 55,7 Prozent ab. Im dritten Referendum in den Niederlanden gab es ein weiteres &raquo;Nein&laquo;, diesmal sogar mit 61,5 Prozent. Die EU-Verfassung war gescheitert &ndash; sollte man meinen. Die Staats- und Regierungschefs verordneten sich erst einmal eine &raquo;Reflexionsphase&laquo;.<br>\nDas Ergebnis des Nachdenkens: Auf einem EU-Sondergipfel am 25. M&auml;rz 2007 in der deutschen Hauptstadt einigten sie sich in einer &raquo;Berliner Erkl&auml;rung&laquo; darauf, die Union &raquo;auf eine erneuerte gemeinsame Grundlage zu stellen&laquo;. Diese entpuppte sich allerdings als eine lediglich minimal abgewandelte Version des gescheiterten EU-Verfassungsentwurfs, die am 13. Dezember als &raquo;Vertrag von Lissabon&laquo; unterzeichnet wurde. Nun musste der Vertrag ebenfalls in den Mitgliedstaaten ratifiziert werden. Diesmal aber war man gewarnt: Frankreichs Regierung &auml;nderte kurzerhand die nationale Verfassung, um ein erneutes Referendum vermeiden zu k&ouml;nnen. Die Niederlande legten die Ratifikation ohne weitere Umst&auml;nde in die zuverl&auml;ssigen H&auml;nde ihres Parlaments. Nur in Irland war das nicht m&ouml;glich. Und prompt gab es dort am 12. Juni 2008 mit 53,5 Prozent &raquo;No&laquo;-Stimmen eine weitere Schlappe. Also lie&szlig; man Irland nachsitzen. Es funktionierte: Nach der erneuten Abstimmung vermeldete Dublin am 2. Oktober 2009 mit 67,1 Prozent ein klares &raquo;Yes&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/323464.kein-grund-zum-gratulieren.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Aufkl&auml;rungsvereitlung<\/strong><br>\nIn die NSU-Morde waren staatliche Stellen verstrickt. Bundesanwaltschaft und Gerichtssenat erkl&auml;rten diesen Skandal w&auml;hrend des Prozesses in M&uuml;nchen f&uuml;r irrelevant. Aus dem Schlussvortrag eines Nebenklagevertreters<br>\nAm 6. April 2006 wurde der 21j&auml;hrige Halit Yozgat im Internetcaf&eacute; seines Vaters in Kassel erschossen. Die mutma&szlig;lichen T&auml;ter waren die NSU-Terroristen Uwe B&ouml;hnhardt und Uwe Mundlos. Der Mordfall ist Teil des NSU-Prozesses am Oberlandesgericht M&uuml;nchen. Am 6. Dezember, dem 395. Verhandlungstag, hielten die Anw&auml;lte, die die Familie Yozgat als Nebenkl&auml;ger vertreten, ihre Schlussvortr&auml;ge. Wir ver&ouml;ffentlichen an dieser Stelle mit freundlicher Genehmigung das Pl&auml;doyer des Rechtsanwalts Alexander Kienzle in einer stark gek&uuml;rzten Fassung. Auslassungen sind mit eckiger Klammer kenntlich gemacht. (&hellip;)<br>\nAngesichts der Tatsache, dass eine Vielzahl von &Auml;mtern seit (sp&auml;testens) 1998 und bis in die hiesige Beweisaufnahme hinein nach allem, was wir wissen, daf&uuml;r Sorge zu tragen versuchten, Anhaltspunkte gerade f&uuml;r die staatliche Mitverantwortung zu vernichten, zu verschleiern oder auf anderem Wege nicht offenlegen zu m&uuml;ssen, musste diese durch das Gericht vorgenommene Verlagerung der Amtsaufkl&auml;rung auf die Verfahrensbeteiligten offenkundig zu Lasten der auch staatlichen Mitverantwortung gehen. Der Senat wurde damit einer Alternativbedeutung seiner Bezeichnung als &raquo;Staatsschutzsenat&laquo; gerecht, sch&uuml;tzte er doch den Staat vor einer weitergehenden Aufkl&auml;rung eigener Verantwortlichkeit im Zusammenhang mit der Mordserie des NSU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/323389.die-aufkl%C3%A4rungsvereitlung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nachtz&uuml;ge: &ldquo;Wisst ihr eigentlich, was ihr da tut?&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r die Deutsche Bahn waren Nachtz&uuml;ge ein ruin&ouml;ses Gesch&auml;ft. Die &Ouml;BB haben die Strecken &uuml;bernommen und rentabel gemacht. [&hellip;]<br>\nAlles begann im Jahr 2016 mit der Ank&uuml;ndigung der Deutsche Bahn (DB), den Betrieb von Nachtz&uuml;gen einzustellen. Nach 150 Jahren! Von j&auml;hrlich 30 Millionen Euro Defizit war die Rede. Ein hoffnungsloser Fall, hie&szlig; es in der DB-Zentrale. Die Entscheidung erz&uuml;rnte viele Kunden. Es hagelte Proteste &ndash; vergebens. Da k&uuml;ndigten die &Ouml;BB an, den Nachtzugbetrieb im Nachbarland zu retten. Das warf eine Frage auf, die das Thema Nationalstolz ber&uuml;hrt: Was kann die &ouml;sterreichische Staatsbahn besser als die viel gr&ouml;&szlig;ere deutsche? [&hellip;]<br>\nDie DB hat gerade andere Priorit&auml;ten. Es geht um das Reisetempo zwischen Gro&szlig;st&auml;dten. So braucht der ICE-Sprinter von M&uuml;nchen nach Berlin neuerdings kaum vier Stunden. F&uuml;r ein Angebot, das Kunden nach 20 Uhr bequem zur&uuml;ckbringt, f&uuml;hlt sich die DB hingegen nicht mehr zust&auml;ndig. Im Berliner Bahn-Tower sind sie froh, dass sie die Nachtz&uuml;ge los sind. &ldquo;Wir schauen staunend zu, wie die &Ouml;sterreicher das nun machen&rdquo;, hei&szlig;t es. Mit anderen Worten: Vergelt&rsquo;s Gott, Wien! Nach einem Jahr mit den neuen Nightjets vermelden die &Ouml;BB: Es l&auml;uft. Man habe insgesamt etwa 1,4 Millionen Nachtreisende auf den nunmehr 16 Strecken. Die Z&uuml;ge durch Deutschland seien zu 60 Prozent ausgelastet. Vor allem die Deluxe-Abteile in den Schlafwagen sind oft schon Wochen vorher ausgebucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2017\/51\/nachtzuege-oebb-deutschland-schweiz-oesterreich\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Ein Jahr nach dem Ausstieg der DB: &raquo;Die ZEIT&laquo; zieht Bilanz<\/strong><br>\nLeider hat es die Negativpropaganda der DB bis in diesen Artikel geschafft, wenn es hei&szlig;t, die DB habe &raquo;zuletzt ein k&uuml;mmerliches Prozent&laquo; ihres Fernverkehrs-Umsatzes im Nachtgesch&auml;ft gemacht. Nein, sondern ein Prozent war der Anteil der Reisenden, und zwar nur derjenigen mit reservierungspflichtigen Pl&auml;tzen im Schlaf-, Liege-, Ruhesessel- oder Sitzwagen. Da sie im Durchschnitt die 2,5-fache Reiseweite im Vergleich zur ICE- und IC-Kundschaft hatten, erbrachten diese Nachtzugreisenden schon 2,5 % der Bef&ouml;rderungsleistung, die auch bei der DB in Personenkilometern (und nicht in Personen) gemessen wird. Hinzu kamen aber &uuml;ber eine Million Reisende in Sitzwagen ohne Reservierungspflicht, die von der DB als Intercity deklariert wurden. Irref&uuml;hrenderweise hat die DB diese Reisenden immer unterschlagen, wenn es darum ging, gegen&uuml;ber den Medien Angaben zur Leistung der Nachtz&uuml;ge zu machen. Diese Nachtzugreisenden &ndash; von Pendlern zwischen M&uuml;nchen und Augsburg bis hin zu 19-Euro-Sparf&uuml;chsen zwischen Berlin und Karlsruhe &ndash; machten rund ein weiteres Prozent der Reisenden aus. Bei ihnen darf man durchaus dieselbe durchschnittliche Reiseweite unterstellen wie im Tagesverkehr, also erbrachten sie rund ein Prozent der Bef&ouml;rderungsleistung. Damit sind schon 3,5 % Anteil erreicht. Da aber bei Nachtz&uuml;gen auch noch Bettkarten und Liegekarten bezahlt werden mussten, kann man grob sch&auml;tzen, dass der Umsatzanteil bei 4 % gelegen haben d&uuml;rfte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachtzug-bleibt.eu\/zukunft\/\">Nachtzug bleibt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong> Da hat man also Milliarden verbuddelt (und sich das Backup f&uuml;r die Sicherheit gespart) &ndash; und um das zu finanzieren, hat man den Nachtzug eingestellt. Dieser Zug machte &uuml;brigens 2013 noch 1,0 Millionen Euro Gewinn auf der Schiene. Aber im Bahntower war man findig und dr&uuml;ckte diesem Zug sage und schreibe 0,7 Millionen Euro Overheadkosten und 0,4 Mio. Euro Abschreibungen auf &ndash; prompt zeigte das Ergebnis rote Zahlen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;F&uuml;hrungsversagen&ldquo; Eisenbahner und Reisende emp&ouml;rt &uuml;ber Chaos bei der Bahn<\/strong><br>\nDer Eisenbahner ist au&szlig;er sich vor &Auml;rger. &bdquo;Das war absolut blamabel&ldquo;, sagt er. &bdquo;Selten habe ich einen Fahrplanwechsel erlebt, der so daneben gegangen ist.&ldquo; Am Sonntag wurden nicht einmal 60 Prozent der Fernzugfahrten als p&uuml;nktlich registriert.<br>\n&bdquo;Da fallen ein paar Schneeflocken, und schon fallen reihenweise Z&uuml;ge aus. Schweizer und Schweden k&ouml;nnen dar&uuml;ber nur lachen.&ldquo; Noch peinlicher findet er die Probleme mit den ICE-Z&uuml;gen, die &uuml;ber die neue Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und M&uuml;nchen rasen sollten &ndash; aber dann wegen Ausf&auml;llen beim Sicherungssystem ETCS umgeleitet wurden und zu sp&auml;t ans Ziel kamen.<br>\nEs ist eine historische Chance. Auf der Tempo-300-Trasse, die f&uuml;r drei Milliarden Euro in Th&uuml;ringen und Franken entstanden ist, k&ouml;nnte die Bahn zeigen, was sie kann &ndash; mit gro&szlig;er Geschwindigkeit &ouml;kologisch korrekt viele Menschen bef&ouml;rdern. Doch nicht nur viele Tausend Fahrg&auml;ste der Deutschen Bahn (DB), die sich auf den Betriebsstart am zweiten Advent gefreut haben, sind entt&auml;uscht. Auch Eisenbahnern gehen die Ausf&auml;lle und Versp&auml;tungen, die den Beginn der Fahrplanperiode &uuml;berschatteten, nahe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/berlin\/verkehr\/-fuehrungsversagen--eisenbahner-und-reisende-empoert-ueber-chaos-bei-der-bahn-29277292\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Pannen im Sonder-ICE: So erlebten Reisende das Desaster<\/strong><br>\nEin PR-Desaster bei der Er&ouml;ffnung der ICE-Schnellbahnverbindung M&uuml;nchen-Berlin zeigt, dass es der Deutschen Bahn nicht an Tempo, sondern an Zuverl&auml;ssigkeit fehlt. Das peinliche Versp&auml;tungsprotokoll zum Nachlesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/region\/pannen-im-sonder-ice-so-erlebten-reisende-das-desaster-1.6976727\">Nordbayern<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ein lukratives Gesch&auml;ft<\/strong><br>\nWeltweit machen sich private Anbieter im Bildungssystem breit. Warum Gewinnstreben dort nichts verloren hat und das Erreichte verteidigt werden sollte, erkl&auml;rt New Internationalist-Autorin Hazel Healy.<br>\nIn den vergangenen Jahren war eine rasche Zunahme der Aktivit&auml;ten des Privatsektors im Bildungsbereich zu verzeichnen. Die AkteurInnen sind unterschiedlich, doch ihre Versprechen sind dieselben: Effizienz, Wahlfreiheit und Wettbewerb, gest&uuml;tzt auf die angebliche Unf&auml;higkeit &ouml;ffentlicher Bildungssysteme, ein bedarfsgerechtes, qualit&auml;tsvolles Angebot bereitzustellen. Privatisierung ist das Mittel der Wahl, um diese Ziele zu erreichen. Mit der weltweiten Zunahme der Einschulungsraten und einem enormen ungedeckten Bildungsbedarf steht das Thema hoch oben auf der politischen Agenda: die Fundamente einer qualitativ hochwertigen, &ouml;ffentlichen Schulbildung wackeln, doch noch nie war es wichtiger, sie zu verteidigen.<br>\nDie Erscheinungsformen der laufenden neoliberal inspirierten Transformation des Bildungssystems sind vielf&auml;ltig. Oft werden sie &ouml;ffentlich nicht beachtet, etwa die Modelle einer privatisierten Schulbildung wie die unabh&auml;ngigen &bdquo;Charter Schools&ldquo; in den USA und Neuseeland oder die &bdquo;Friskolor&ldquo; (freie Schulen) in Schweden. Australien wiederum hat sein nationales Bewertungsprogramm an den britischen Medienkonzern Pearson ausgelagert &ndash; das gr&ouml;&szlig;te Bildungsunternehmen der Welt mit einem Umsatz von mehr als f&uuml;nf Mrd. US-Dollar (2016).<br>\n&Uuml;berall im globalen S&uuml;den, in L&auml;ndern wie Kenia, den Philippinen oder Ghana, expandieren Privatschulketten, die Schulbildung zum Billigtarif vermarkten. Auch in &ouml;ffentlichen Schulen ist mit Angeboten wie Digitalem Lernen, Datenverwaltung oder beruflicher Weiterbildung eine schleichende Invasion des Privatsektors zu beobachten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.suedwind-magazin.at\/ein-lukratives-geschaeft\">S&uuml;dwind Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hintergrund: Was ist Antisemitismus?<\/strong><br>\nDie einen klagen &uuml;ber die vermeintliche &ldquo;Keule&rdquo; des Antisemitismus-Vorwurfs. Andere meinen, es fehle ein grundlegendes Verst&auml;ndnis davon, was Antisemitismus eigentlich meint. Mithilfe einer Definition versuchen Experten, das Ph&auml;nomen zu fassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/faktenfinder.tagesschau.de\/hintergrund\/antisemitismus-129.html\">Faktenfinder Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein absolut d&uuml;nner Text. Kritik an Israel ist nat&uuml;rlich antisemitisch. Wer die israelische Politik in den Pal&auml;stinensergebieten als rassistisch bezeichnet, was sie ist, &ldquo;d&auml;monisiert&rdquo; Israel. Wie kann man etwas faktenfinder nennen, was nur dazu dient die vorherrschenden Sichtweisen zu bekr&auml;ftigen? Die Heuchelei des linksliberalen Juste Milieus zeigt sich wieder darin, dass bei den geschilderten antisemitischen Vorf&auml;llen in Berlin nicht erw&auml;hnt wurde, dass diese wohl unter Beteiligung von Migranten aus arabisch-islamischen L&auml;ndern geschahen, dass die Zuwanderung, prim&auml;r von Menschen aus dem islamisch gepr&auml;gten Raum neben Frauenfeindlichkeit und Homophobie auch einen verst&auml;rkten Antisemitismus mitbringt. Ein Interview mit der Vorstandsvorsitzenden der Denunziationsplattform Amadeu Antonio Stiftung, Kahane, in der diese nat&uuml;rlich unvermeidlich von einem &ldquo;Querfront-Antisemitismus&rdquo; fabuliert (Minute 4:44), rundet das ganze ab.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Jerusalem-Debatte: Trumps Rede l&auml;sst Israelis kalt<\/strong><br>\nWeltweit demonstrieren Muslime gegen die Entscheidung von US-Pr&auml;sident Trump, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen. Doch im Land selbst ist das vielen Menschen egal. Sie bewegt etwas anderes. [&hellip;]<br>\nBeim &ldquo;Marsch der Schande&rdquo; protestierten die Menschen gegen ihren &ldquo;Crime Minister&rdquo;. Sie schimpften &uuml;ber die angebliche Korruption von Premier Benjamin Netanyahu und seine Versuche, die Ermittlungen der Polizei durch neue Gesetze zu stoppen. &ldquo;Wir werden so lange weitermachen, bis das aufh&ouml;rt&rdquo;, sagte ein Demonstrant, der seine kleine Tochter auf den Schultern trug. &ldquo;Im Gegensatz zu dieser Erkl&auml;rung in Washington ist das hier relevant f&uuml;r uns&rdquo;, hie&szlig; es von einem der Organisatoren.<br>\n&ldquo;Den meisten Israelis war Trumps Erkl&auml;rung ziemlich egal&rdquo;, sagt Avi Shilon im Gespr&auml;ch mit dem SPIEGEL. Der Politikwissenschaftler hat Biographien &uuml;ber David Ben-Gurion und Menachem Begin geschrieben, gerade ist sein neues Buch &uuml;ber den Niedergang der israelischen Friedensbewegung auf Hebr&auml;isch erschienen. Shilon sagt &uuml;ber die Haltung seiner Landsleute: &ldquo;Es gab eine gewisse Anspannung, was passieren w&uuml;rde nach der Rede, aber als es dann relativ ruhig blieb, hat das Interesse nachgelassen.&rdquo; Dass die Entscheidung den Friedensprozess torpedieren k&ouml;nnte, ist in Israel kein Thema, weil Frieden insgesamt kein Thema ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/israel-und-jerusalem-es-gibt-wichtigeres-als-frieden-a-1182977.html#ref=rss\">Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Koko statt GroKo<\/strong><br>\nIn der SPD wird angesichts des Widerstandes gegen eine Gro&szlig;e Koalition eine f&uuml;r Deutschland ganz neue Form der Regierungszusammenarbeit gepr&uuml;ft. Parteichef Martin Schulz erl&auml;uterte nach Teilnehmerangaben in der Fraktionssitzung am Montagabend ein Modell, bei dem nur bestimmte Kernprojekte im Koalitionsvertrag verankert werden. Andere bleiben bewusst offen, damit sie im Bundestag diskutiert und ausverhandelt werden k&ouml;nnen. Das w&uuml;rde Raum geben zur Profilierung &ndash; und zu wechselnden Mehrheiten.<br>\nEin Sprecher betonte, das sei einer von mehreren denkbaren Wegen. Die Idee einer Kooperationskoalition (&raquo;KoKo&laquo;) stammt von der Parteilinken. Der Sprecher der Parlamentarischen Linken, Matthias Miersch, sagte der Deutschen Presse-Agentur: &raquo;Wir waren sehr, sehr stark an die Bundesregierung gebunden.&laquo; In Teilen der SPD wird der Koalitionsvertrag mit der Union von 2013 heute kritisch gesehen.<br>\nAuf 185 Seiten wurde alles bis ins letzte Detail verhandelt und dann vier Jahre lang in Gesetze gegossen &ndash; am Ende war vielen B&uuml;rgern nicht klar, wer zum Beispiel f&uuml;r die Durchsetzung des Mindestlohns verantwortlich war. Die SPD f&uuml;rchtet, wieder als Verlierer aus einer &raquo;GroKo&laquo; heraus zu gehen. Wenn bestimmte Themen offen bleiben, k&ouml;nnte sie &ndash; so das Kalk&uuml;l &ndash; beim Ringen um Projekte deutlicher machen, wer wof&uuml;r steht und was auf wessen Betreiben durchgesetzt wird, notfalls auch mit anderen Mehrheiten. Als ein Beispiel gilt die gegen die Union durchgesetzte Ehe f&uuml;r alle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1073046.kooperationskoalition-koko-statt-groko.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Leider f&auml;llt offenbar auch die Parlamentarische Linke innerhalb der SPD auf die Phrase herein, dass die Partei insbesondere bei der letzten Bundestagswahl wegen der GroKo abgestraft worden sei. Wie w&auml;re es denn mal mit einer inhaltlich-programmatischen Neuausrichtung &ndash; beispielsweise am Berliner Grundsatzprogramm von 1989 orientiert? Wenn selbst die Parteilinke inhaltlich auf ein &ldquo;Weiter so&rdquo; setzen sollte, scheint der Niedergang unvermeidlich, oder? Wer braucht denn eine ehemalige Arbeiterpartei, die nun mehr die Interessen von Konzernen, Reichen und Verm&ouml;genden bedient und stets an der Seite der Unionsparteien steht?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Merkel verweigert die Arbeit (nicht Schulz)<\/strong><br>\nGroKo, Koko oder Kokolores? Auf diese absurde Formel bringt unsere Qualit&auml;tspresse das erste Sondierungstreffen zwischen SPD, CDU und CSU. Dass es SPD-Kanzlerkandidat Schulz wagt, sich Merkel nicht bedingungslos in die Arme zu werfen, soll als &ldquo;Beleg&rdquo; daf&uuml;r herhalten, dass die Sozis nicht regierungsf&auml;hig seien. Dabei sitzen die SPD-Minister immer noch in der gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Regierung und machen ihren Job. Das allerdings kann man von Kanzlerin Merkel gerade nicht wirklich behaupten. Sie will nicht nur keine Regierungserkl&auml;rung zum EU-Gipfel am Donnerstag abgeben. Sie will beim Euro-Gipfel am Freitag auch keine Festlegung treffen. Das hei&szlig;t: Sie verweigert die Arbeit!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/merkel-verweigert-die-arbeit-nicht-schulz\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-41559","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41559","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41559"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41559\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41562,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41559\/revisions\/41562"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41559"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41559"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41559"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}