{"id":4156,"date":"2009-08-28T09:20:13","date_gmt":"2009-08-28T07:20:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4156"},"modified":"2009-08-28T09:43:47","modified_gmt":"2009-08-28T07:43:47","slug":"hinweise-des-tages-964","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4156","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4156#h01\">Detlef Hensche: Dies Selbstentm&uuml;ndigung der Parlamente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h02\">L&ouml;hne steigen nur minimal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h03\">Die alte deutsche Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h04\">Gute Stimmung? Nicht im Jobcenter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h05\">Abwrackpr&auml;mie rettet Konsum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h06\">EZB-Daten zeigen zunehmende Kreditprobleme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h07\">Steinbr&uuml;ck: Gro&szlig;e Worte, kleine Taten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h08\">EU setzt sich f&uuml;r Begrenzung von Manager-Boni ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h09\">Drei Hoffnungsschimmer, drei Risiken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h10\">Jeder Zehnte kann von seinem Lohn nicht leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h11\">Studie des Innovationszentrums f&uuml;r Mobilit&auml;t und gesellschaftlichen Wandel: Schneller im Westen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h12\">Hohe Sanktionsquoten bei Arbeitslosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h13\">Zumwinkels Zinsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h14\">Begleitgesetze zum Vertrag von Lissabon: Uneinigkeit beim Thema &ldquo;Vorbehalt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h15\">Dunkelroter Ruhrpott<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h16\">Pfl&uuml;ger, homo beraticus <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h17\">MDR zieht Merkel-Interview zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h18\">Springer zu Ackermann-Feier: Das Schweigen der W&ouml;lfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h19\">Bild: Will Oskar Lafontaine wieder zur&uuml;ck zur SPD?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h20\">ORF in Not<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h21\">Offener Brief der Redaktion der &ldquo;Berliner Zeitung&rdquo; an den neuen Verleger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h22\">Die Ariel-Story wird immer verwirrender<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h23\">Der Handel mit Doktortiteln ist ein Symptom f&uuml;r die &Ouml;konomisierung der Hochschulen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h24\">US-Raketenschild vor dem Aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h25\">Tipp: In Sozialpolitik aktuell in Deutschland wurde u.a. neu eingestellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h26\">&bdquo;Zum Hinweis Nr. 22. von gestern, die Zukunft des DGB aus Sicht der IGMetall betreffend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h27\">Zu guter Letzt: Die eigentliche Sause<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4156&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Detlef Hensche: Dies Selbstentm&uuml;ndigung der Parlamente<\/strong><br>\nDie Methoden m&ouml;gen sich unterscheiden, das Ergebnis ist das gleiche: Die Exklaven au&szlig;erparlamentarischer, also demokratisch nicht beeinflussbarer, Politikbereiche dehnen sich aus.<br>\nDie Finanzkrise bringt von Zeit zu Zeit ans Tageslicht, dass die vermeintlich lukrativen Transaktionen des Cross-Border-Leasings, mit denen deutsche Kommunen &ouml;ffentliches Eigentum an US-Firmen ver&auml;u&szlig;ert und zur&uuml;ckgemietet haben, &uuml;berwiegend Verluste bringen und nicht die erhofften Gewinne. Die Gemeindeparlamente geben sich ahnungslos; sie kannten die Vertr&auml;ge nicht und haben blind zugestimmt &ndash; aus R&uuml;cksicht vor den Geheimhaltungsinteressen der Investoren. Mit derselben Begr&uuml;ndung laufen die Einzelheiten der Bankenst&uuml;tzung vollst&auml;ndig am Bundestag vorbei. J&uuml;ngst hat das Bundesverfassungsgericht den Ausverkauf parlamentarischer Rechte im Lissabon-Vertrag ger&uuml;gt. Eine informelle Allparteien-Koalition &ndash; mit Ausnahme der Linken &ndash; hatte den Vertrag ohne Skrupel durchgewunken; das hinderte dieselbe Koalition jedoch nicht, dem Verfassungsgericht zu applaudieren, als h&auml;tte sie&rsquo;s schon immer gewusst. 1 Kurz zuvor hatte der Bundestag die k&uuml;nftige &ouml;ffentliche Kreditaufnahme in ein Korsett gezw&auml;ngt, das dem Handlungsspielraum k&uuml;nftiger Parlamente enge Grenzen setzt. Die &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; folgt dem Vorbild der Unabh&auml;ngigkeit von Bundesbank und Europ&auml;ischer Zentralbank (EZB): 1992 hatte der Gesetzgeber die Unabh&auml;ngigkeit der Notenbank, bisher nur durch einfaches Gesetz geregelt, zum Verfassungsgut erhoben und f&uuml;r die EZB zur Bedingung gemacht, dass diese &bdquo;unabh&auml;ngig ist und dem vorrangigen Ziel der Sicherung der Preisstabilit&auml;t verpflichtet&ldquo; (Art. 88, Satz 2 GG). Diese Auflage ist vollzogen und nunmehr im Lissabon-Vertrag nochmals besiegelt. Die Beispiele lie&szlig;en sich vermehren. Sie stehen f&uuml;r eine allgemeine Tendenz der parlamentarischen Selbstentm&uuml;ndigung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/artikel.php?pr=3140\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>L&ouml;hne steigen nur minimal<\/strong><br>\nDie deutschen Arbeitnehmer m&uuml;ssen mit geringen Lohnerh&ouml;hungen leben. Davon geht der Finanzplan der Bundesregierung bis 2013 aus. Demnach werden die L&ouml;hne nur um durchschnittlich ein Prozent im Jahr wachsen. Experten warnen davor, die Wirtschaftskrise zu missbrauchen. Niedrige L&ouml;hne schw&auml;chten die Kaufkraft.\n<p>Unzufrieden mit der Entwicklung ist Gustav Adolf Horn, Direktor des IMK-Instituts in der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung in D&uuml;sseldorf. &ldquo;Die Zahl von ein Prozent ist keine Prognose&rdquo;, sagt Horn. Den geringen Lohnzuwachs, den die Bundesregierung f&uuml;r die n&auml;chsten vier Jahre veranschlagt hat, h&auml;lt er f&uuml;r &ldquo;strategisch motiviert&rdquo;. Immerhin st&uuml;nden die n&auml;chsten Tarifverhandlungen der L&auml;nder an und angesichts der Flaute in den Haushaltskassen gebe es nichts zu verteilen. &ldquo;Hier wird vorgesorgt&rdquo;, meint Horn.<br>\nDer Wissenschaftler warnte davor, die Rezession zu Lasten der Arbeitnehmer zu missbrauchen. Lohnverzicht sei Gift.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/947\/485374\/text\/\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Statt dass die Bundesregierung Signale f&uuml;r eine St&auml;rkung der Kaufkraft und damit zu einer Erh&ouml;hung der Binnennachfrage gibt, tut sie das Gegenteil. Sie bleibt auf dem Kurs der F&ouml;rderung der Exporte zu Lasten der L&ouml;hne.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die alte deutsche Wirtschaft<\/strong><br>\nDer Wahlkampf zeigt: Die Finanzkrise hat den Politikbetrieb nicht ver&auml;ndert. Der Paul Kirchhof 2009 hei&szlig;t Karl-Theodor zu Guttenberg. Offenbar erf&uuml;llt dieser Politiker die tiefe Sehnsucht vieler B&uuml;rger nach der alten Welt vor der Krise, nach der Zeit mit klaren Regeln und ohne all die Tabubr&uuml;che, zu denen sich die Politik gezwungen sah. Er steht f&uuml;r die deutsche &ldquo;Ordnungspolitik&rdquo;, die sich viele zur&uuml;ckw&uuml;nschen, obwohl sie versagt hat. Merkel und ihr Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck (SPD) haben sich die Finger schmutzig gemacht, als sie gegen ihre &Uuml;berzeugung eine Bank verstaatlichten und Opel mit Steuergeldern am Leben hielten. Zu Guttenberg hat sich nicht dagegen gesperrt, jedenfalls nicht konsequent. Aber rhetorisch geht er auf Distanz, wahrt die Linie und Ideologie, die sich in der Praxis nicht durchhalten lie&szlig;. \n<p>Wenn andere pragmatisch nach der besten L&ouml;sung in schwierigen Zeiten suchen, redet er &uuml;ber Prinzipien ohne Bezug zur komplexen, schwierigen Realit&auml;t. Damit befriedigt er die W&uuml;nsche nach einer klar geregelten Welt. Die gibt es zwar nicht mehr. Aber egal. Geschickt meidet der Wirtschaftsminister jede Auseinandetzung in der Sache und weicht ins Schwammige aus. Das macht den Wahlkampf 2009 aus und den Erfolg seines neuen Politikstars.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1905546&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_topnews\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gute Stimmung? Nicht im Jobcenter<\/strong><br>\nOptimistische Firmen, Konsumenten in Kauflaune: Bevor die Rezession richtig begonnen hat, soll sie schon vorbei sein? I wo: Die Leute sind kl&uuml;ger als die Schlagzeilen<br>\nDie Leute scheinen das besser zu wissen als mancher Leitartikler. Nur ein Viertel der Deutschen glaubt, dass das Schlimmste der Krise schon vorbei ist. Zwei Drittel erwarten, dass die Arbeitslosenzahlen in Deutschland binnen Jahresfrist steigen werden, 45 Prozent rechnen mit einem gravierenden Anstieg. Man kann zwar nicht behaupten, dass dies zu gesteigertem Interesse an gesellschaftlichen Alternativen geschweige denn zu h&ouml;herer Protestbereitschaft gef&uuml;hrt hat. Durchhalteparolen, wie sie dieser Tage in den Zeitungen zu lesen sind, verfangen bei den Menschen aber offenbar auch kaum noch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2009\/35\/konjunktur-stimmung-krise-arbeitsmarkt\/print\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Abwrackpr&auml;mie rettet Konsum<\/strong><br>\nDie Lage ist schlechter als die Stimmung: Trotz der viel beschworenen Kauflaune halten die Verbraucher ihr Geld in der Krise zusammen. Nur f&uuml;r den staatlich gef&ouml;rderten Autokauf &ouml;ffneten sie im ersten Halbjahr bereitwillig das Portmonee.\n<p>F&uuml;r den Kauf von Kraftfahrzeugen haben die privaten Haushalte in Deutschland im ersten Halbjahr 2009 rund 36 Mrd. Euro ausgegeben. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Dadurch seien die Konsumausgaben in der ersten Jahresh&auml;lfte um 0,1 Prozent gegen&uuml;ber dem ersten Halbjahr 2008 gestiegen. Ohne die Autok&auml;ufe h&auml;tte es ein Minus von 1,0 Prozent gegeben. <\/p>\n<p>Die Daten stehen im Widerspruch zu der guten Stimmung unter den Verbrauchern. F&uuml;r September sagten die Marktforscher der N&uuml;rnberger Gesellschaft f&uuml;r Konsumforschung (GfK) am Donnerstag das st&auml;rkste Konsumklima seit Jahresbeginn voraus. Der entsprechende Index steige auf 3,7 Punkte nach 3,4 Z&auml;hlern im August, teilten die Experten mit. Sinkende Preise und der vergleichsweise robuste Arbeitsmarkt befl&uuml;gelten die Stimmung. <\/p>\n<p>Doch Kauflaune und reales Konsumverhalten klaffen auseinander. Nicht nur die Ausgaben der Verbraucher auch die Ums&auml;tze der Einzelh&auml;ndler sind im ersten Halbjahr gesunken. Bis Juni gingen die Erl&ouml;se der H&auml;ndler um fast drei Prozent zur&uuml;ck. Eine schlechtere Bilanz f&uuml;r das erste Halbjahr hat es seit Beginn der Aufzeichnungen 1994 erst einmal gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Kaufverhalten-Abwrackpr%E4mie-rettet-Konsum\/558701.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EZB-Daten zeigen zunehmende Kreditprobleme<\/strong><br>\nDie Kreditprobleme in den L&auml;ndern der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion nehmen zu und gef&auml;hrden zunehmend eine Erholung der Wirtschaft von der Krise.<br>\nWie aus am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Daten der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) hervorgeht, wuchs die Kreditvergabe der Banken in den 16 Eurol&auml;ndern im Juli aufs Jahr hochgerechnet so langsam wie noch nie, n&auml;mlich nur noch um 0,6 Prozent. Im Juni hatte das Plus noch 1,5 Prozent betragen, im Mai 1,8 Prozent. Auch Analysten wurden von dem abermaligen R&uuml;ckgang des Wachstums in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung &uuml;berrascht. Von Reuters befragte Fachleute hatten mit einem Wachstum von 1,3 Prozent gerechnet. Auf Monatsbasis sank die Kreditsumme den sechsten Monat in Folge. Von einer Kreditklemme wollten Fachleute aber dennoch nicht reden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/economicsNews\/idDEBEE57Q05L20090827\">Reuters Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Gerede von der Kreditklemme ist mit Vorsicht zu genie&szlig;en, die Investitionsbereitschaft d&uuml;rfte in einer rezessiven Phase nicht besonders hoch sein. Wenn die Banken aber sich tats&auml;chlich bei der Kreditvergabe str&auml;flich zur&uuml;ck halten, dann haben wir nachfolgend ein Beispiel daf&uuml;r, wie Steinbr&uuml;ck wieder einmal den Mund zu voll genommen hat:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Worte, kleine Taten<\/strong><br>\nWas hatte Steinbr&uuml;ck gepoltert. Er werde zu &ldquo;nie da gewesenen Ma&szlig;nahmen&rdquo; greifen, wenn die Banken nicht endlich wieder kr&auml;ftig Kredite an die Unternehmen verg&auml;ben, drohte der Finanzminister. Von einer direkten Kreditvergabe durch die Bundesbank war die Rede oder doch wenigstens vom Ankauf von Unternehmensanleihen.\n<p>Die Waffen, mit denen er die Kreditklemme besiegen will, haben an Sch&auml;rfe eingeb&uuml;&szlig;t: Statt mit der Panzerfaust versucht Steinbr&uuml;ck es nun eher mit dem K&uuml;chenmesser. <\/p>\n<p>Das kann zwei Gr&uuml;nde haben: Entweder Steinbr&uuml;ck sieht eine Besserung bei der Kreditvergabe der Banken. Oder er hat erkannt, dass er den Mund zu voll genommen hat. Vieles deutet auf letztere Variante hin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Leitartikel-Gro%DFe-Worte-kleine-Taten\/558574.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Typisch Steinbr&uuml;ck eben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU setzt sich f&uuml;r Begrenzung von Manager-Boni ein<\/strong><br>\nNachdem Frankreichs Pr&auml;sident Sarkozy vorgeprescht ist, zieht die Europ&auml;ische Union nun nach. Laut dem deutschen EU-Kommissar G&uuml;nter Verheugen will sich die EU daf&uuml;r einsetzen, dass Managergeh&auml;lter st&auml;rker kontrolliert werden. Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck dringt auf internationale Vereinbarungen innerhalb der G20-Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article4400031\/EU-setzt-sich-fuer-Begrenzung-von-Manager-Boni-ein.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Warum verschiebt die EU und Steinbr&uuml;ck das auf die Ebene der G 20 und damit aufs Abstellgleis. Die EU k&ouml;nnte sich doch einfach darauf verst&auml;ndigen, dass die Managergeh&auml;lter sagen wir einmal ab einem Betrag &uuml;ber einer Million Euro mit 80 Prozent versteuert werden. &Uuml;brigens liegt das noch unter dem Spitzensteuersatz der vor geraumer Zeit sogar im wirtschaftsliberalen England galt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Drei Hoffnungsschimmer, drei Risiken<\/strong><br>\nDie Wirtschaft kommt in Schwung &ndash; jedoch nicht aus eigener Kraft, sondern dank der weltweiten staatlichen Konjunkturpakete. Wie geht&rsquo;s weiter?\n<ul>\n<li>Risiko 1: Auslaufen der Konjunkturpakete<\/li>\n<li>Risiko 2: Arbeitsmarkt<\/li>\n<li>Risiko 3: Kreditklemme<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Hoffnung 1: US-H&auml;user<\/li>\n<li>Hoffnung 2: China<\/li>\n<li>Hoffnung 3: Stimmung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1903517&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Jeder Zehnte kann von seinem Lohn nicht leben<\/strong><br>\nBerlin ist die Hauptstadt der prek&auml;ren Besch&auml;ftigung. Beinahe jeder zehnte Erwerbst&auml;tige kann hier trotz Arbeit von seinem Einkommen nicht leben und bezieht erg&auml;nzend Hartz-IV-Leistungen. Laut Berechnungen des Amtes f&uuml;r Statistik in Berlin-Brandenburg hat sich das Armutsrisiko f&uuml;r Erwerbst&auml;tige in den vergangenen zehn Jahren beinahe verdoppelt.<br>\nDie Gewerkschaften sprechen angesichts der Zunahme der prek&auml;ren Besch&auml;ftigung von einem &bdquo;gesellschaftspolitischen Skandal&ldquo;. In Berlin und Brandenburg wende die &ouml;ffentliche Hand rund 700 Millionen Euro auf, um Menschen, die von ihrer Arbeit nicht leben k&ouml;nnen, die Existenz zu sichern. &bdquo;Die Zunahme dieser erwerbst&auml;tigen Aufstocker im vergangenen Aufschwung belegt, dass einige Unternehmen die L&ouml;hne dr&uuml;cken, weil es Hartz IV als Zuzahlung gibt&ldquo;, hei&szlig;t es beim DGB. Folglich subventioniere der Staat Lohndr&uuml;ckerei. F&uuml;r den DGB Berlin-Brandenburg wie auch bundesweit gibt es gegen diese Entwicklung vor allem ein wirksames Mittel: die Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohns von mindestens 7,50 Euro die Stunde.<br>\nIn Berlin sind derzeit rund 239.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 8500 mehr als vor einem Jahr. Die Quote liegt bei 14,2 Prozent. Rund 330.000 Haushalte in Berlin erhalten Leistungen nach Hartz IV.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/art270,2884535\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Studie des Innovationszentrums f&uuml;r Mobilit&auml;t und gesellschaftlichen Wandel: Schneller im Westen<\/strong><br>\nDie gute Infrastruktur im Osten treibt die Ver&ouml;dung voran. Obwohl der Osten Deutschlands &uuml;ber ein dichtes und modernes Stra&szlig;en- und Schienennetz verf&uuml;gt, das in Europa seinesgleichen sucht und immer als Garant f&uuml;r wirtschaftliche Prosperit&auml;t galt, bleibt ein sich selbst tragendes Wirtschaftswachstum aus. Nicht einmal zehn Prozent aller Forschungs- und Entwicklungsgelder der gewerblichen Mittel sind 2008 in die neuen L&auml;nder geflossen. Was wir gerade lernen &ndash; aber immer wieder zu verdr&auml;ngen versuchen &ndash;, ist die Tatsache, dass je mehr wir in die Infrastruktur investieren, umso st&auml;rker sinkt offenbar der &bdquo;Widerstand des Raumes&ldquo;: Wenn man den Ort schneller verlassen kann, erh&ouml;ht sich die Bereitschaft eine Arbeit im S&uuml;den oder Westen oder im Ausland anzunehmen; doch aus jungen Pendlern werden schnell wieder Sesshafte, aber eben nicht mehr im Osten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/Osten-Infrastruktur-Demografische-Entwicklung;art141,2884750?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hohe Sanktionsquoten bei Arbeitslosen<\/strong><br>\nDie Medien berichten &uuml;ber Sanktionen mehrheitlich unter dem Motto: &bdquo;Arbeitsunwillige Hartz IV-Empf&auml;nger werden verst&auml;rkt sanktioniert.&ldquo; Es werden dann auch geringe Quoten angegeben, die den Eindruck erwecken, es sei nur eine kleine Minderheit betroffen. Doch diese Darstellung ist falsch, wie hier gezeigt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/090828_hohe_sanktionsquoten.pdf\">Arbeitslosenmagazin Sperre [PDF &ndash; 60 KB]<\/a>\n<p><em>Anders verh&auml;lt sich der Staat jedoch bei Steuerhinterziehern:<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zumwinkels Zinsen<\/strong><br>\nDas Landgericht Bochum wartet immer noch auf 1 Mio. Euro vom fr&uuml;heren Post-Chef.<br>\nWas der Richter zu diesem Zeitpunkt nicht wei&szlig;: Zumwinkel hatte sich bereits seine Pensionsanspr&uuml;che bei der Post auszahlen lassen. Auf einen Schlag. Schlappe 20 Mio. Euro. Die Liquidit&auml;t d&uuml;rfte also gegeben gewesen sein.\n<p>Ein gewisser Geiz wurde Zumwinkel ja bereits des &Ouml;fteren nachgesagt. Dass er aber jetzt die f&auml;llige Strafe so lange herausz&ouml;gert, um noch ein paar Zinsen einzustreichen, ist schon verwunderlich. H&auml;tte er die eine Million zu den g&auml;ngigen Konditionen bei der Postbank aufs Sparbuch gelegt, w&auml;re er gerade mal 22.500 Euro reicher geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:Steuerbetr%FCger-Zumwinkels-Zinsen\/558885.html?nv=nl\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie am Mittwochabend bei &bdquo;hart aber fair&ldquo; wieder einmal dokumentiert, verh&auml;lt sich der Staat bei Hartz IV-Empf&auml;ngern ganz anders. Hier wird das Geld, das die Kinder mit Ferienjobs verdient haben, sofort vom &bdquo;Sozialtransfer&ldquo; abgezogen. &Uuml;brigens: keiner der anwesenden Politiker hat die Geldb&ouml;rse gez&uuml;ckt und der Sch&uuml;lerin das Geld zur&uuml;ckgegeben.<\/em><\/p>\n<p>Das durften sie wohl jedenfalls vor offener Kamera auch nicht, sonst h&auml;tte dieses Geschenk, das Sozialamt gleich wieder abgezogen.<br>\nWie hei&szlig;t es doch im Artikel 2 des Grundgesetzes: &bdquo;Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.&ldquo;<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Begleitgesetze zum Vertrag von Lissabon: Uneinigkeit beim Thema &ldquo;Vorbehalt&rdquo;<\/strong><br>\nAuch am zweiten Tag einer Gemeinsamen &Ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung der Europaaussch&uuml;sse von Bundestag und Bundesrat herrschte unter den Sachverst&auml;ndigen Uneinigkeit um einen Vorbehalt zum Vertrag von Lissabon. Dietrich Murswiek, Professor an der Universit&auml;t Freiburg, sprach sich am Donnerstagmorgen klar f&uuml;r eine zus&auml;tzliche Erkl&auml;rung der bei der Ratifizierung des Vertrages aus. Um Konflikte zwischen Bundesverfassungsgericht und Europ&auml;ischem Gerichtshof (EuGH) zu vermeiden, m&uuml;sse ein Protokoll oder ein Vorbehalt angebracht werden. Nur so k&ouml;nnten m&ouml;gliche Widerspr&uuml;che zwischen v&ouml;lkerrechtlichen Verpflichtungen und solchen nach dem Grundgesetz vermieden werden. Deutlich dagegen argumentierte Franz C. Mayer, Professor der Universit&auml;t Bielefeld: &rdquo;Das geht einfach nicht.&ldquo; Es sei v&ouml;lkerrechtlich nicht zul&auml;ssig. Hinzu komme, dass es mit dem Vorlageverfahren bereits ein Instrument zur Kl&auml;rung m&ouml;glicher Konflikte zwischen nationalen Gerichten und dem EuGH gebe. Bereits gestern hatte sich Christian Callies, Professor an der Freien Universit&auml;t Berlin, gegen einen Vorbehalt ausgesprochen. Hintergrund des Streits: Das Bundesverfassungsgericht hat den Vertrag von Lissabon &rdquo;nach Ma&szlig;gabe der Gr&uuml;nde&ldquo; seiner Entscheidung f&uuml;r verfassungskonform erkl&auml;rt. Juristen streiten nun dar&uuml;ber, ob die Bundesregierung verpflichtet ist sicherzustellen, dass der Vertrag nur in der Auslegung f&uuml;r Deutschland verbindlich wird, die sich aus den Urteilsgr&uuml;nden ergibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2009_08\/2009_243\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Streit mag sich abstrakt und schwer nachvollziehbar anh&ouml;ren, doch letztlich geht es um die zentrale Frage, ob das Bundesverfassungsgericht als H&uuml;terin des Grundgesetzes k&uuml;nftig zum &bdquo;Landgericht&ldquo; herabgestuft wird, dessen Auslegung unserer Verfassung von der &bdquo;Revisionsinstanz&ldquo; Europ&auml;ischer Gerichtshof auf der Grundlage des Lissabon Vertrages kassiert werden kann. <\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><a href=\"?p=4119#h28\">Hochrangige Juristen fordern Einschr&auml;nkungen des Bundesverfassungsgerichts<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Dunkelroter Ruhrpott<\/strong><br>\nBei der Kommunalwahl am Sonntag wird die Linkspartei vor allem in den St&auml;dten punkten. Die Linken geben sich selbstbewusst. Und selbst mit der Union w&uuml;rden sie zusammenarbeiten.<br>\nIn St&auml;dten wie Aachen, Bielefeld, Duisburg, Essen, K&ouml;ln, M&uuml;nster und Wuppertal k&ouml;nnte es laut der Meinungsforschungsinstitute rechnerisch zu rot-rot-gr&uuml;nen Mehrheiten kommen &ndash; was auch ein Grund f&uuml;r die Nervosit&auml;t der CDU ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/dunkelroter-ruhrpott\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Pfl&uuml;ger, homo beraticus <\/strong><br>\nEinst galt Friedbert Pfl&uuml;ger als das gro&szlig;e Talent der CDU. Nach vielen R&uuml;ckschl&auml;gen orientiert er sich neu &ndash; und heuert bei Roland Berger an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/koepfe\/:Abschied-von-der-Politik-Pfl%FCger-homo-beraticus\/558583.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da hat sich das Abenddinner f&uuml;r Ackermann doch schon gelohnt. Und so k&ouml;nnte es abgelaufen sein: Nach dem Digestive nahm Angela Merkel den Gast Roland Berger zur Seite und bat ihn sich &bdquo;erkenntlich&ldquo;  zu zeigen. (Berger wusste nat&uuml;rlich genau wof&uuml;r, z.B. f&uuml;r die vielen millionenschweren Auftr&auml;ge, die seine Beratungsfirma von der Regierung zugeschanzt bekam.) Es gehe um Friedbert Pfl&uuml;ger. Der sei ein gro&szlig;es Talent, lange im Parlament, als abr&uuml;stungspolitischer Sprecher mit besten Kontakten in die USA und sp&auml;ter als Parlamentarischer Staatssekret&auml;r im Verteidigungsministerium. Sie habe ihn zwar &bdquo;kalt&ldquo; stellen m&uuml;ssen, weil er sich als Mitglied des sog. &bdquo;Andenpakts&ldquo; 2002 mit geholfen habe, Merkels Kanzlerkandidatur zu verhindern und weil er eine peinliche B&uuml;roaff&auml;re hatte. So habe man ihn 2005 ins Berliner Abgeordnetenhaus abgeschoben, um gegen Wowereit als Regierender B&uuml;rgermeister anzutreten. Leider habe ihn dann der bekannt rechte Fl&uuml;gel der Berliner CDU abserviert, und Pfl&uuml;gers politische Karriere sei in einer Sackgasse gelandet. Obwohl sie, Merkel, Pfl&uuml;ger nicht leiden k&ouml;nne, er sei z.B. anl&auml;sslich der CDU-Spendenaff&auml;re f&uuml;r die Aberkennung des CDU-Ehrenvorsitzes von Helmut Kohl eingetreten. Aber man k&ouml;nne Pfl&uuml;ger jetzt nicht h&auml;ngen lassen. Er bringe schlie&szlig;lich auch Erfahrungen f&uuml;r einen Berater-Job mit, schlie&szlig;lich habe er bei einer Verm&ouml;gensverwaltungsfirma gearbeitet. <\/em><\/p>\n<p>Roland Berger d&uuml;rfte wohl tief durchgeatmet haben, er wollte nat&uuml;rlich seine Rolle als Made im Speck der Regierungsberater nicht gef&auml;hrden, und schlie&szlig;lich sagte er, er wolle sehen, was er tun k&ouml;nne. Es dauerte seine Zeit, aber jetzt ist die passende Stelle f&uuml;r Pfl&uuml;ger gefunden. Man kennt sich und man hilft sich eben. Das ist der Ehrenkodex im Netzwerk.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>MDR zieht Merkel-Interview zur&uuml;ck<\/strong><br>\nNach Protesten hat der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) geplante Fernsehinterviews mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier zur&uuml;ckgezogen. Die Terminwahl seines Senders sei ungl&uuml;cklich gewesen, begr&uuml;ndete MDR-Intendant Udo Reiter den Entschluss am Donnerstag in Leipzig. \n<p>Das Interview mit Merkel sollte vor den Wahlen in Th&uuml;ringen und Sachsen, das mit Steinmeier danach gesendet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1905336_Wahlkampf-MDR-zieht-Merkel-Interview-zurueck.html\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es war alles so sch&ouml;n eingef&auml;delt. Als noch niemand die Wahltermine so richtig im Kopf hatte, wurde sch&ouml;n ausgewogen ein Interview mit Merkel und mit Steinmeier zur Bundestagswahl eingeplant. Erst kurz vor der Wahl fiel auf, dass auch in den Sitzl&auml;ndern des MDR auch noch Landtagswahlen sind. Ein Schelm ist, wer b&ouml;ses dabei denkt, dass der Sendetermin mit Frau Merkel rein zuf&auml;llig drei Tage vor die Landtagswahlen in Sachsen und Th&uuml;ringen fallen w&uuml;rde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Springer zu Ackermann-Feier: Das Schweigen der W&ouml;lfe<\/strong><br>\nMedienjournalist Christoph Schultheis, Mitbegr&uuml;nder des erfolgreichen Website Bildblog.de, hat in den vergangen Jahren die Bild-Zeitung so intensiv beobachtet wie kaum ein anderer. Sein Urteil: &ldquo;Bild berichtet nicht &uuml;ber Wahlkampf. Bild macht Wahlkampf.&rdquo; Um Merkel zu unterst&uuml;tzen, gehe die Bild &ldquo;bis an die Grenzen des journalistisch halbwegs vertretbaren&rdquo;, sagte er sueddeutsche.de. Das sei schon im Wahlkampf 2005 so gewesen. Und das spiegele sich jetzt auch in der Bild-Berichterstattung &uuml;ber den Fall Ackermann wider.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/56\/485481\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Zum Gl&uuml;ck nun auch die SZ. Siehe dazu schon: <a href=\"?p=4153#h19\">Bild: Wer darf auf Steuerzahlerkosten im Kanzleramt dinieren?<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Siehe zur t&auml;glichen unbezahlten Wahlwerbung f&uuml;r die Konservativen durch Bild auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Will Oskar Lafontaine wieder zur&uuml;ck zur SPD?<\/strong><br>\nEs w&auml;re die politische &Uuml;berraschung des Jahres: Linken-Chef Oskar Lafontaine (65) schlie&szlig;t eine R&uuml;ckkehr zur SPD nicht mehr aus, sieht gar programmatische &Uuml;bereinstimmungen mit der Linken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2009\/08\/27\/linken-politiker-oskar-lafontaine\/schliesst-rueckkehr-zur-spd-nicht-aus.html\">Bild.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenn die Hetze so herum nicht mehr funktioniert, versucht man es halt andersherum. Das d&uuml;rfte die Taktik hinter dieser Schlagzeile sein. Man hat wohl erkannt, dass man mit dem Verdacht, die SPD k&ouml;nnte im Bund doch noch rot-rot-gr&uuml;n anstreben, keinen Blumentopf mehr gewinnen kann. Also versucht man es andersherum und spekuliert, mit der &Uuml;berschrift trotz v&ouml;llig widersprechenden Zitaten eine Ann&auml;herung von Lafontaine an die SPD zu konstruieren. Der Effekt ist der Gleiche, man will Verunsicherung schaffen und konservative W&auml;hler zur Urne treiben.<\/em><\/p>\n<p>Diese unbezahlte Wahlwerbung f&uuml;r Schwarz-gelb werden wir nach deren Regierungs&uuml;bernahme alle teuer bezahlen. Und Bild wird auch daf&uuml;r wieder Stimmung machen.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>ORF in Not<\/strong><br>\nDer ORF schreibt tiefrote Zahlen. Im vorigen Jahr waren es achtzig Millionen Euro minus, und 2009 droht bei einem Gesamtumsatz von 845 Millionen Euro ein Verlust von 53 oder 60 Millionen oder noch mehr, da werden auch die &bdquo;einschneidenden Sparma&szlig;nahmen&ldquo;, Aufl&ouml;sungen von R&uuml;cklagen und Bilanztricks nicht mehr helfen. Dem ORF geht es ans Grundkapital. Auch an das kreative.\n<p>Auch um die Geb&uuml;hren gibt es l&auml;stige Debatten: Vor allem wegen des Abspielkanals ORF1, der mit seinen amerikanischen Filmen und alten Serien nicht anders als ein Privatsender daherkommt, vertieft sich die Verweigerungshaltung, der Unmut, daf&uuml;r Geb&uuml;hren zu zahlen. Dass dieser Unterhaltungskanal mit ein bisschen Infotainment ohne Verlust f&uuml;r den &ouml;ffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag ver&auml;u&szlig;ert werden k&ouml;nnte, wird inzwischen nicht mehr nur gefl&uuml;stert. Dass der im Printmediengesch&auml;ft engagierte Raiffeisen-Konzern, an den der klamme ORF vor Jahren schon Anteile einer Sendetechniktochter verkaufte, aber auch andere Mediengruppen nur auf dieses Schn&auml;ppchen warten, ist schon sehr lange klar.<\/p>\n<p>Politisch, in &ouml;ffentlichen Statements, wird der Erhalt des ganzen ORF von allen Parteien beteuert &ndash; inniger freilich von den Sozialdemokraten als von der konservativen Volkspartei, deren F&uuml;hrungskraft derzeit kr&auml;ftig aus der Raiffeisen-Bastion Nieder&ouml;sterreich her weht. Die SP&Ouml; will ihre letzte sichere M&ouml;glichkeit, auf Medien einwirken zu k&ouml;nnen, den Staatssendereinfluss, nicht ohne weiteres aufgeben, zumal sie in der Printlandschaft nur noch die Sch&uuml;tzenhilfe dreier Boulevardmedien (&bdquo;Krone&ldquo;, &bdquo;&Ouml;sterreich&ldquo;, &bdquo;News&ldquo;) hat. Wie lange ihr nicht ganz unrichtiges Argument h&auml;lt, dass der ORF mit einem Fernsehsender allein, ORF 2, nicht &uuml;berlebensf&auml;hig ist, wird sich weisen &ndash; je nach Finanzlage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7\/Doc~EFF4A1B522F0F478184C8DC5AF3F2160F~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> So oder so &auml;hnlich k&ouml;nnte es bald auch in der Bundesrepublik ablaufen. Die &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten verlieren an Einschaltquoten, sie passen sich an die Privatsender an, der eigentliche Programmauftrag ger&auml;t immer mehr in den Hintergrund und irgendwann gibt es dann eine Debatte, warum man f&uuml;r dieses Programm, das die Privaten angeblich &bdquo;kostenlos&ldquo; anbieten,  auch noch Geb&uuml;hren bezahlen soll. Die EU-Kommission sieht in den Geb&uuml;hren ohnehin eine unzul&auml;ssige Beihilfe. Wozu braucht man auch neun L&auml;nderanstalten und dann noch das ZDF. Das ZDF wird zwar von den Konservativen beherrscht, aber von den Privaten braucht man ja auch nichts zu bef&uuml;rchten. Es m&uuml;sste sich also nur noch der passende Investor finden und dann kann man den &ouml;sterreichischen Weg einschlagen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Offener Brief der Redaktion der &ldquo;Berliner Zeitung&rdquo; an den neuen Verleger<\/strong><br>\n<blockquote><p>\n<em>Sehr geehrter Herr Neven Dumont, sehr geehrte Herren,<\/em><\/p>\n<p>die Erleichterung &uuml;ber den Kauf des Berliner Verlages durch Ihr angesehenes Verlagshaus ist gro&szlig;er Sorge um die Qualit&auml;t und Unabh&auml;ngigkeit der Berliner Zeitung gewichen. Grund sind die Beschl&uuml;sse und Absichtserkl&auml;rungen der MDS-Verlagsspitze zur Aufl&ouml;sung, Aufteilung und Auslagerung mehrerer Ressorts. Bei der &Uuml;bernahme unseres Hauses haben Sie zugesagt, die Berliner Zeitung zu entwickeln und die Redaktion an diesem Prozess zu beteiligen. Unser Vertrauen in diese Zusage ist ersch&uuml;ttert.<\/p>\n<p>Eine Umsetzung der Pl&auml;ne w&uuml;rde die Redaktion im Kern treffen, die Substanz der f&uuml;hrenden Hauptstadtzeitung gef&auml;hrden und die Marke Berliner Zeitung mit ihrer engen Leser-Blatt-Bindung besch&auml;digen. Zudem widersprechen die Pl&auml;ne dem von Ihnen anerkannten Redaktionsstatut. Dieses legt fest, dass die Berliner Zeitung eine &bdquo;Autorenzeitung mit Vollredaktion&ldquo; ist, die eigene &uuml;berregionale und regionale Ressorts umfasst. Im Statut ist ferner das gemeinsame Ziel von Verlag und Redaktion festgeschrieben, &bdquo;das Qualit&auml;tsniveau der Zeitung weiter zu steigern.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.mediencity.de\/Zitiert-Offener-Brief-der-Redaktion-der.5749.0.2.html\">Netzpresse<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Das w&auml;re eine Gefahr f&uuml;r die Medienvielfalt<\/strong><br>\nRedakteure der Berliner Zeitung wehren sich gegen Teilfusion mit der Frankfurter Rundschau. Gespr&auml;ch mit Hendrik Z&ouml;rner,&nbsp; Sprecher des Deutschen Journalisten-Verbands<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/08-28\/046.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Die Ariel-Story wird immer verwirrender<\/strong><br>\nJetzt hat sich auch noch eine in Privatbesitz befindliche kommerzielle Marktforschungsfirma Erfolgssparen.com auf den Blogger-Boom gesetzt und wirbt mit einem <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0movyrYuYXk\">Video<\/a> f&uuml;r ihr kostenpflichtiges Angebot an Markttransparenz.\n<p>Zum gestrigen Vorhalt der Stiftung Warentest, es handle sich um eine <a href=\"?p=4153#h16\">Mogelpackung<\/a>, reagierte wiederum Propter &amp; Gambel: <\/p>\n<blockquote><p><em>Wer wie die Stiftung Warentest zur Zeit in Gesch&auml;ften verschiedener Handelsketten einkauft, kann in einigen Regionen Deutschlands noch verschiedene Produktgenerationen von Ariel Fl&uuml;ssig finden. Da auch noch die Endverbraucherpreise ausschlie&szlig;lich durch die H&auml;ndler und nicht durch Ariel festgelegt werden, kann ein Vergleich ein verwirrendes Bild hinsichtlich Gr&ouml;&szlig;en und Preisen ergeben. Das ist auch nicht im Interesse von Ariel, denn wir wollen die Verbraucher von Ariel &uuml;berzeugen und sie nicht verwirren. Aber &auml;ndern k&ouml;nnen wir es jedoch leider nicht.<\/em><\/p>\n<p>Daher ist unser Tipp beim Kauf besonders auf die Anzahl der jeweils enthaltenen Waschladungen zu achten und mit Hilfe der Grundpreisauszeichnung einen Preisvergleich anzustellen.<br>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mit der Verwirrung selbst hat P &amp; G nat&uuml;rlich &uuml;berhaupt nichts zu tun. Warum ist diese Firma eigentlich nicht in der Lage, mit nachvollziehbaren &uuml;ber F&uuml;llmenge, Waschladungen und Grundpreisen f&uuml;r Transparenz und Aufkl&auml;rung zu sorgen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Der Handel mit Doktortiteln ist ein Symptom f&uuml;r die &Ouml;konomisierung der Hochschulen!<\/strong><br>\nSchenkt man den offiziellen Erkl&auml;rungen Glauben, sind die Schuldigen schnell ausgemacht: die 100 Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, gegen die derzeit wegen Bestechlichkeit bei der Annahme von DoktorandInnen ermittelt wird, seien eben &rsaquo;schwarze Schafe&lsaquo; der Zunft. Da es sich zu einem erheblichen Teil um au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ige ProfessorInnen und PrivatdozentInnen handelt, die h&auml;ufig &uuml;ber keinerlei regul&auml;res Einkommen verf&uuml;gen, mag potentielle finanzielle Korrumpierbarkeit durchaus in einzelnen F&auml;llen eine Rolle gespielt haben. Dennoch kann das Problem in G&auml;nze nicht einfach personifiziert und au&szlig;erhalb des regul&auml;ren Hochschulbetriebs verortet werden. Ihm liegen im Kern die gleichen strukturellen Ursachen zugrunde, die auch zu einer Zunahme von F&auml;lschungen und Manipulationen von Forschungsergebnissen gef&uuml;hrt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bdwi.de\/show\/2753399.html\">BdWi<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>US-Raketenschild vor dem Aus<\/strong><br>\nDie US-Regierung steht laut einem Zeitungsbericht davor, ihre Pl&auml;ne f&uuml;r einen Raketenschild in Polen und Tschechien aufzugeben. Seit einigen Wochen teste die Regierung eine m&ouml;gliche Reaktion des US-Kongresses auf einen Verzicht auf das Raketenabwehrsystem, berichtete die polnische Zeitung &ldquo;Gazeta Wyborcza&rdquo; am Donnerstag unter Berufung auf anonyme Quellen im Kongress.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1904638_Polen-und-Tschechien-US-Raketenschild-vor-dem-Aus.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>Tipp: In Sozialpolitik aktuell in Deutschland wurde u.a. neu eingestellt:<\/strong>\n<ul>\n<li>Vom Schutzschirm zum Bahnbrecher &ndash; Anforderungen an die Arbeitsmarkt- und Besch&auml;ftigungspolitik in der Wirtschaftskrise (WSI)<\/li>\n<li>Evaluation des Kinderzuschlags (BMFSFJ)<\/li>\n<li>Evaluationsbericht Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz 2009 (BMFSFJ)<\/li>\n<li>Jugend und Familie in Europa (Statistisches Bundesamt)<\/li>\n<li>Mindestsicherung in der Rente. Vorschl&auml;ge des SoVD zur Vermeidung von Altersarmut (Sozialverband Deutschland)<\/li>\n<li>13. Kinder- und Jugendbericht: Bericht &uuml;ber die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland (BMFSFJ)<\/li>\n<li>Niedrigeinkommen und Erwerbst&auml;tigkeit (Statistisches Bundesamt)<\/li>\n<li>Bedarfsdeckende Bruttoentgelte. Erforderliche Bruttoentgelth&ouml;hen zur Vermeidung von Hilfebed&uuml;rftigkeit nach SGB II (Arbeitnehmerkammer Bremen)<\/li>\n<li>Neue Publikation: B&auml;cker, Gerhard \/ Brussig, Martin \/ Jansen, Andreas \/ Knuth, Matthias \/ Nordhause-Janz, J&uuml;rgen (2009): &Auml;ltere Arbeitnehmer: Erwerbst&auml;tigkeit und soziale Sicherheit im Alter, Wiesbaden<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/\">Sozialpolitik aktuell <\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h26\"><\/a><strong>Zum <a href=\"?p=4153#h22\">Hinweis Nr. 22 von gestern<\/a>, die Zukunft des DGB aus Sicht der IG Metall betreffend: <\/strong><br>\nNach den uns nunmehr vorliegenden Informationen sind die Behauptungen in den Medien, der IG Metall Vorsitzende Bertold Huber habe die &bdquo;Abschaffung des DGB&ldquo; erwogen, falsch.\n<\/li>\n<li><strong><a name=\"h27\"><\/a>Zu guter Letzt: Die eigentliche Sause<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/kari_20090826_Sause.gif\" alt=\"Sause\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/stuttmann.de\/karikaturen\/kari_20090826_Sause.gif\">Stuttmann.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4156#h01\">Detlef Hensche: Dies Selbstentm&uuml;ndigung der Parlamente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h02\">L&ouml;hne steigen nur minimal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h03\">Die alte deutsche Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h04\">Gute Stimmung? Nicht im Jobcenter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h05\">Abwrackpr&auml;mie rettet Konsum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h06\">EZB-Daten zeigen zunehmende Kreditprobleme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h07\">Steinbr&uuml;ck: Gro&szlig;e Worte, kleine Taten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h08\">EU setzt sich f&uuml;r Begrenzung von Manager-Boni ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4156#h09\">Drei<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4156\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4156","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4156","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4156"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4156\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4156"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4156"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4156"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}