{"id":4159,"date":"2009-08-31T08:53:28","date_gmt":"2009-08-31T06:53:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4159"},"modified":"2009-08-31T08:53:29","modified_gmt":"2009-08-31T06:53:29","slug":"hinweise-des-tages-965","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4159","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL\/KR)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4159#h01\">Bundesbank erwartet keine Kreditklemme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h02\">IMK: Globale Ungleichgewichte: Ursache der Krise und Auswegstrategien f&uuml;r Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h03\">Finanzkrise kostet Weltwirtschaft &uuml;ber zehn Billionen Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h04\">Wie deutsche Politiker die Krise vorbereiteten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h05\">SachsenLB-Rettung verfassungswidrig: &ldquo;Schallende Ohrfeige&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h06\">Finanzvorstand der Gothaer Versicherungen J&uuml;rgen Meisch: Verquickung der Asskuranzen mit der Bankenbranche ist ein &bdquo;systemisches Risiko&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h07\">IAQ: Zeitarbeit in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h08\">US-L&ouml;hne und Geh&auml;lter mit starken Einbu&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h09\">Privatisierte Unikliniken Marburg und Gie&szlig;en: 250.000 &Uuml;berstunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h10\">Umberto Eco: Der Feind der Presse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h11\">Die vier Konvertiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h12\">Viele Kinder besuchen nach der Grundschule Schulen, die sie unterfordern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h13\">Abiturientinnen und Abiturienten an Gesamtschulen 2009<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h14\">Bundestagswahl: Politikwissenschaftler errechnen 52,9 Prozent f&uuml;r Schwarz-Gelb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h15\">Viele Briefe versp&auml;tet: Mit der Deutschen Bummel-Post<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h16\">Explosive rechte Mischung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h17\">Nachtrag zu &bdquo;Die Chefin des Allensbach-Institutes ist im Aufsichtsrat der Allianz&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h18\">Einsatz in Afghanistan: Die falsche Wahl<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4159&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundesbank erwartet keine Kreditklemme<\/strong><br>\nW&auml;hrend in der Bundesregierung die Sorge vor einer Kreditklemme w&auml;chst, gibt die Bundesbank Entwarnung in Sachen Darlehen. Die Wirtschaft betont hingegen erneut die Risiken.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1907615&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/volkswirtschaft\/publikationen\/ergebnisbericht_sonderumfrage.pdf\">Bundesbank [PDF &ndash; 128 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> W&auml;hrend Weber und Steinmeyer Ende Juni noch gemeinsam von einer Kreditklemme sprachen und Druck auf die Banken machen wollten, gar die EZB auffordern wollten, EZB die Banken umgehen und Kredite direkt an Unternehmen zu geben, scheint die Abstimmung zwischen Finanzminister und Bundesbankchef diesmal nicht zu funktionieren. Man sollte meinen, dass der Finanzminister aber auch der Wirtschaftsminister, zu Guttenberg hatte &auml;hnliche Pl&auml;ne nachgereicht, sich zun&auml;chst einmal der Fachkompetenz der Bundesbank bedienen w&uuml;rden, bevor sie an die &Ouml;ffentlichkeit gehen. Aber wir haben Wahlkampf, da h&ouml;rt man nicht so gerne von einer &bdquo;r&uuml;ckl&auml;ufigen Nachfrage nach Krediten zu Investitionszwecken&ldquo;, wie die Bundesbank u.a. schreibt. Was ja nichts anderes bedeutet, dass die konjunkturellen Impulse der Bundesregierung zu k&auml;rglich, aber auch zu sp&auml;t kamen. Die unr&uuml;hmliche Rolle der Banken in der aktuellen Krise l&auml;dt die Politik geradewegs dazu ein, auf diese einzudreschen, vom eigenen Versagen abzulenken und in publikumswirksamen Aktionismus zu machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>IMK: Globale Ungleichgewichte: Ursache der Krise und Auswegstrategien f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\nDie globalen au&szlig;enwirtschaftlichen Ungleichgewichte sind eine der entscheidenden Ursachen der gegenw&auml;rtigen Weltwirtschaftskrise. Im Folgenden wird ihre Bedeutung im Einzelnen analysiert und gezeigt, wie sie den Krisenverlauf in einzelnen L&auml;ndern beeinflussen. Es zeigt sich, dass Deutschland aufgrund der hierzulande hohen Bedeutung der Handels&uuml;bersch&uuml;sse f&uuml;r das Wachstum besonders stark betroffen ist. Eine Fortdauer der einseitigen deutschen Orientierung auf die Au&szlig;enwirtschaft kann nicht nachhaltig sein. Es w&auml;ren deutliche Wachstumseinbu&szlig;en und weitere globale Instabilit&auml;ten zu bef&uuml;rchten.<br>\nAus diesem Grund wird eine alternative Strategie einer st&auml;rker binnenwirtschaftlichen Orientierung mit balanciertem und damit nachhaltigem Wachstum aufgezeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_40.pdf\">IMK Report Nr. 40 [PDF &ndash; 253 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine lesenswerte Studie, die sowohl die Konsequenzen einer Strategie des &bdquo;Weiter-so&ldquo; als auch das Setzen auf eine noch &bdquo;aggressivere Exportstrategie&ldquo; darstellt und f&uuml;r ein &bdquo;balanciertes Wachstum&ldquo; zwischen Binnen- und Exportnachfrage pl&auml;diert.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch eine <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30990\/1.html\">Zusammenfassung in Telepolis<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Finanzkrise kostet Weltwirtschaft &uuml;ber zehn Billionen Dollar<\/strong><br>\nWie die &ldquo;Welt&rdquo; berichtet, kommen &Ouml;konomen bei ihren Berechnungen auf eine Summe von 10.500 Milliarden Dollar (7300 Milliarden Euro). Rund 1600 Milliarden Dollar Verlust entstanden danach bei Banken durch Abschreibungen und Pleiten. Die Wertverluste an Wohnimmobilien in den USA und Gro&szlig;britannien, die besonders von der Immobilienkrise heimgesucht wurden, wurden mit insgesamt 4650 Milliarden veranschlagt. Der aus der Finanzkrise folgende Einbruch der Weltwirtschaft kostete in den beiden vergangenen Jahren zudem rund 4200 Milliarden Dollar.<br>\nDer deutschen Volkswirtschaft gingen nach den Berechnungen durch die Krise 237 Milliarden Dollar verloren: Auf 104 Milliarden beliefen sich allein die Abschreibungen deutscher Banken. Das niedrigere Wirtschaftswachstum 2008 und 2009 wird mit 133 Milliarden Dollar an Bruttoinlandsprodukt veranschlagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,645746,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie deutsche Politiker die Krise vorbereiteten<\/strong><br>\nEin Blick in die Archive zeigt n&auml;mlich: Rot-Gr&uuml;n hat mitgemacht bei der Deregulierung der Finanzm&auml;rkte und die Krise so tatkr&auml;ftig vorbereitet. Warum? &ldquo;Man wollte dabei sein bei einer neuen Industrie, einer Industrie, die aus Geld noch mehr Geld macht.&rdquo; So erkl&auml;rt es der &ldquo;Spiegel&rdquo; in einem Bericht zu den verdr&auml;ngten S&uuml;nden der Genossen. Und wundern wird das niemanden, der den Zeitgeist der Boomjahre bis 2007 noch einigerma&szlig;en im Ged&auml;chtnis hat.<br>\nDie Regierung begriff sich damals vor allem als Unterst&uuml;tzer in einem als &ldquo;unvermeidlich&rdquo; angesehenen Prozess. So ist auch Kanzler Schr&ouml;ders bekannte Aussage zu verstehen, man d&uuml;rfe nicht vergessen, &ldquo;dass uns die Globalisierung zu bestimmten Ma&szlig;nahmen zwingt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/20090828479\/wirtschaft\/inland\/manager-im-ministerium.html\">Hintergrund<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir haben das auf den NachDenkSeiten zwar schon mehrfach dargestellt, dennoch ist es immer wieder wichtig in Erinnerung zu  rufen, dass die Finanzkrise keineswegs wie ein Unwetter aus den USA &uuml;ber uns hereinbrach, sondern dass die deutsche Regierung massiv an den Ursachen beteiligt war, so etwa durch<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>das vierte Finanzmarktf&ouml;rderungsgesetz (2001)<\/em><\/li>\n<li><em>das Investmentmodernisierungsgesetz der Bundesregierung, das Hedge Fonds in Deutschland zulie&szlig;<\/em><\/li>\n<li><em>der massiv durch die Regierung gef&ouml;rderte Verbriefungsmarkt mit seinen &ldquo;Asset Backed Securities&rdquo; (ABS), der eine Art Brandbeschleuniger der Finanzkrise war<\/em><\/li>\n<li><em>die Befreiung der den Verbriefungen zwischengeschalteten Zweckgesellschaften von der Gewerbe- und der Umsatzsteuer<\/em><\/li>\n<li><em>der Koalitonsvertrag: &ldquo;Eine der wichtigsten Voraussetzungen f&uuml;r Wirtschafts- und Besch&auml;ftigungswachstum ist ein international wettbewerbsf&auml;higer `Finanzplatz Deutschland&acute;. (&hellip;) Der deutsche Finanzmarkt besitzt ein gro&szlig;es Potential, das unter Beachtung der st&auml;ndigen Fortentwicklung der globalen Finanzm&auml;rkte in der kommenden Legislaturperiode weiter ausgebaut werden soll. (&hellip;) Produktinnovationen und neue Vertriebswege m&uuml;ssen nachdr&uuml;cklich unterst&uuml;tzt werden. Dazu wollen wir die Rahmenbedingungen f&uuml;r neue Anlageklassen in Deutschland schaffen. Hierzu geh&ouml;ren: der Ausbau des Verbriefungsmarktes, &ndash; die Erweiterung der Investitions- und Anlagem&ouml;glichkeiten f&uuml;r Public-Private Partnerships.&rdquo; Weiter hei&szlig;t es, man wolle eine Finanzmarktaufsicht &ldquo;mit Augenma&szlig;&rdquo;. Und als vorletzter Punkt, ganz am Ende: &ldquo;Der Anlegerschutz ist unter dem Leitbild des m&uuml;ndigen B&uuml;rgers angemessen auszugestalten.&rdquo;<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>SachsenLB-Rettung verfassungswidrig: &ldquo;Schallende Ohrfeige&rdquo;<\/strong><br>\nBeim Notverkauf der SachsenLB hat die s&auml;chsische Regierung gegen die Verfassung versto&szlig;en. Besonders brisant: Die Vorw&uuml;rfe treffen direkt Ministerpr&auml;sident Tillich.<br>\nNoch im August &uuml;bernahm die LBBW einen Gro&szlig;teil der finanziellen Risiken der SachsenLB, die auf 18 Milliarden Euro taxiert wurden. Monate sp&auml;ter handelte die s&auml;chsische Landesregierung bei der Bankenaufsicht Bafin einen Vertrag mit der LBBW aus. Demnach hatte Sachsen mit einer B&uuml;rgschaft von 2,75 Milliarden Euro f&uuml;r erwartete Ausf&auml;lle aufzukommen, alle weiteren Risiken &uuml;bernahmen die Baden-W&uuml;rttemberger.<br>\nEine immense Summe f&uuml;r den kleinen Freistaat. Doch Regierungschef Milbradt sah es seinerzeit nicht f&uuml;r notwendig an, sie mittels eines Nachtragshaushaltes vom Parlament absegnen zu lassen. Entsprechend brachte Milbradt den Vorgang lediglich vor den Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages, und dies auch erst eine Woche, nachdem die Verabredung mit der LBBW bereits unterzeichnet worden war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/349\/485772\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Finanzvorstand der Gothaer Versicherungen J&uuml;rgen Meisch: Verquickung der Asskuranzen mit der Bankenbranche ist ein &bdquo;systemisches Risiko&ldquo;<\/strong><br>\nAlles, was man an Banken gibt, ist unbesichert. Das ist in der Krise so klar geworden wie nie. Der so genannte Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken war nach der Insolvenz von Lehman Brothers schon am Ende. Zur Rettung dieser in Deutschland sehr kleinen Bank musste sich der Sicherungsfonds damals Geld leihen. Insofern sollte man auf die Aussage&nbsp;&bdquo;Schuldscheine sind besichert durch den Sicherungsfonds&ldquo; wenig geben&hellip;<br>\nSie d&uuml;rfen nie so viel Geld in einer Bank angelegt haben, dass deren Zusammenbruch die eigene Existenz gef&auml;hrdet. Es gibt keine Bank dieser Welt, deren Zusammenbruch dazu f&uuml;hren kann, dass die Gothaer pleitegeht. Wir haben allerdings schon ein systemisches Risiko, wenn vier oder f&uuml;nf Banken in einem Land fallen. Niemand w&uuml;rde das &uuml;berstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/systemisches-risiko-406925\/\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein gewichtiger Aspekt des &bdquo;systemischen Risikos&ldquo; von Bankenpleiten ist also die Rettung der Lebensversicherungen, die zu 64% in Bankpapieren angelegt sind. Die staatlichen Milliarden f&uuml;r den &bdquo;Bankenrettungsschild&ldquo; dienten also auch der Absicherung der ach so &bdquo;sicheren&ldquo; privaten Altersvorsorge. Staatliche Zusch&uuml;sse f&uuml;r die umlagefinanzierte gesetzliche Rente gelten jedoch als &Uuml;bel.<br>\nInteressant ist auch, dass der Finanzvorstand der Gothaer den Sicherungsfonds der Banken f&uuml;r Makulatur h&auml;lt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>IAQ: Zeitarbeit in der Krise<\/strong><br>\nDie Besch&auml;ftigung im Wirtschaftsbereich Arbeitnehmer&uuml;berlassung ist im Zuge der Krise bislang um rund ein Drittel zur&uuml;ckgegangen.<br>\nDie optimistische Annahme einer weitgehenden Normalisierung dieser Besch&auml;ftigungsform, die noch der Deregulierung 2003 zugrunde lag, ist nicht eingetroffen.<br>\nLeiharbeit weicht in zentralen Dimensionen der Arbeitsqualit&auml;t wie Lohn, Besch&auml;ftigungssicherheit oder Interessenvertretung nach wie vor von der Gesamtwirtschaft ab.<br>\nDer massive Besch&auml;ftigungsr&uuml;ckgang bietet jetzt die Chance, Gestaltungsdefizite zu korrigieren.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/090831_Zeitarbeit_in_der_Krise_IAQ-Report.pdf\">Institut f&uuml;r Arbeit und Qualifikation (IAQ) [PDF &ndash; 144 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>US-L&ouml;hne und Geh&auml;lter mit starken Einbu&szlig;en<\/strong><br>\nDie L&ouml;hne und Geh&auml;lter im gr&ouml;&szlig;ten und wichtigsten Bereich, in der privaten US-Wirtschaft, fallen im Juli 2009 um -7,04% bzw. um -380,9 Mrd. Dollar im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 5,0317 Billionen Dollar (SAAR), nach 5,4126 Billionen Dollar im Juli 2008! Da hilft auch ein Anstieg von +0,13% zum Vormonat bzw. um +6,7 Mrd. Dollar nur bedingt! Die L&ouml;hne und Geh&auml;lter im staatlichen Sektor sind dagegen relativ stabil geblieben, deshalb fielen die gesamten US-L&ouml;hne und Geh&auml;lter &ldquo;nur&rdquo; um -5,11% zum Vorjahresmonat auf 6,2223 Billionen Dollar (SAAR)! Die alle Einkommensarten umfassenden Personal Income fielen im Juli um -2,4% bzw. um -297,4 Mrd. Dollar zum Vorjahresmonat auf 11,9574 Billionen Dollar (SAAR)! &Uuml;ber die sinkenden gesamten privaten Einkommen und dessen Auswirkungen kann auch der zarte Anstieg zum Vormonat von +0,1% bzw. um +3,8 Mrd. Dollar nicht hinwegt&auml;uschen &hellip;<br>\nDies zeugt von einer gigantischen Fehlallokation von Kapital bei den staatlichen Kredit- und Liquidit&auml;tshilfen! Es wurden mit dem Einsatz von Billionen an Dollar, keine neuen Jobs und Einkommen generiert und damit auch kein selbsttragender Aufschwung geschaffen, sondern nur unhaltbare Strukturen im US-Finanzsektor stabilisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaftquerschuss.blogspot.com\/2009\/08\/us-lohne-und-gehalter-mit-starken.html\">Quersch&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Privatisierte Unikliniken Marburg und Gie&szlig;en: 250.000 &Uuml;berstunden<\/strong><br>\nBis Juni diesen Jahres haben sich in den privatisierten Universit&auml;tskliniken Gie&szlig;en und Marburg 250.000 &Uuml;berstunden angeh&auml;uft.<br>\n&ldquo;Das Personal ist psychisch und physisch am Ende&rdquo;, sagt die Marburger Betriebsratsvorsitzende Bettina B&ouml;ttcher. Um die &Uuml;berstundenzahl abzubauen, m&uuml;ssten mehr als 100 neue Mitarbeiter eingestellt werden.<br>\nDagegen spricht Rh&ouml;n-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Peter Mein von &ldquo;Mehrarbeitsstunden&rdquo;, die gr&ouml;&szlig;tenteils noch als Freizeit abgebummelt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1907874_Unikliniken-Marburg-und-Giessen-250.000-ueberstunden.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Umberto Eco: Der Feind der Presse<\/strong><br>\nDer Faschismus wurde nicht von Mussolini allein etabliert, sondern konnte sich ausbreiten durch die Nachgiebigkeit und Tr&auml;gheit von Leuten wie dem Chef meiner Mutter. Deswegen hat es keinen Sinn, sich auf Berlusconi zu versteifen, der sozusagen lediglich seinen Gesch&auml;ften nachgeht. Es ist die Mehrheit des italienischen Volkes, die es vers&auml;umt hat, Protest einzulegen gegen die Interessenkonflikte ihrer Politiker, gegen die B&uuml;rgerwehr-Patrouillen in den Stra&szlig;en, gegen die Verabschiedung des Alfano-Gesetzes, das den vier obersten Repr&auml;sentanten des Staates w&auml;hrend ihrer Amtszeit Immunit&auml;t vor Strafverfolgung gew&auml;hrt; und es ist das italienische Volk, das eine (vorl&auml;ufige) Beschneidung der Pressefreiheit ruhig akzeptiert h&auml;tte, wenn der Staatspr&auml;sident nicht die Augenbrauen hochgezogen h&auml;tte.<br>\nWenn sich die Katholische Kirche nicht auch noch in die &ouml;ffentliche Diskussion eingemischt h&auml;tte, dann h&auml;tte die Nation ohne Z&ouml;gern, ja wahrscheinlich sogar mit einer gewissen heimlichen Komplizenschaft die Tatsache akzeptiert, dass Berlusconi die Dienste Prostituierter in Anspruch nimmt. Allerdings wird das sowieso bald vergessen sein, da viele Italiener, sogar die gl&auml;ubigen Katholiken, gelegentlich dasselbe tun &hellip;<br>\nDeswegen m&uuml;ssen wir uns manchmal weigern, auch wenn es keinen gro&szlig;en Einfluss hat. Wenigstens wei&szlig; dann die nachkommende Generation, dass es einige gab, die nicht mitgemacht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/feuilleton\/1897075_In-der-Tradition-Catilinas-Der-Feind-der-Presse.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die vier Konvertiten<\/strong><br>\nWenn man den Niedergang des SPIEGELs an Personen festmachen will, so fallen immer wieder die Namen Claus Christian Malzahn, Henryk M. Broder, Gabor Steingart und Reinhard Mohr. Die Genannten haben vieles gemeinsam &ndash; sie waren fr&uuml;her einmal &uuml;berzeugte Linke. Im Laufe der Zeit wurden sie jedoch zu Konvertiten, und nicht nur Innenminister Sch&auml;uble wei&szlig;, dass Konvertiten sich sehr h&auml;ufig durch einen &uuml;berbordenden Fanatismus auszeichnen. Die vier apokalyptischen Reiter des SPIEGELS gerieren sich heute als sch&auml;rfste Kritiker der 68er-Bewegung, sozialdemokratischer Politik und allem, was auch nur ansatzweise im Ruf steht, irgendwie &bdquo;links&ldquo; zu sein. Auch wenn sie die publizistische Speerspitze neokonservativer und neoliberaler Politik im deutschen Bl&auml;tterwald sind, so haftet ihnen auch das Stigma des Versagens an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/730\/die-vier-konvertiten\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Viele Kinder besuchen nach der Grundschule Schulen, die sie unterfordern<\/strong><br>\nNach den Sommerferien wechseln viele Sch&uuml;ler auf eine weiterf&uuml;hrende Schule. Doch nicht alle haben sich am Ende der Grundschulzeit f&uuml;r einen Schultyp entschieden, der ihren F&auml;higkeiten entspricht. Dieses Risiko ist f&uuml;r Sch&uuml;ler aus einem nichtakademischen Haushalt zweieinhalbmal so hoch wie f&uuml;r Kinder aus Akademikerfamilien. Das haben die Bildungsforscher Heike Solga und Johannes Uhlig vom Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung (WZB) gemeinsam mit J&uuml;rgen Schupp vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung herausgefunden.<br>\nDie Wissenschaftler belegen: Viele Sch&uuml;ler, die gute Noten haben, verzichten auf den Wechsel zur Realschule oder auf das Gymnasium &ndash; wenn sie aus Familien ohne akademischen Bildungshintergrund kommen. Insgesamt besuchen 17 Prozent der ca. 900 repr&auml;sentativ ausgew&auml;hlten Sch&uuml;ler einen Schultyp unterhalb ihres Leistungsniveaus. F&uuml;r manche Hauptsch&uuml;ler w&auml;re sogar der Besuch eines Gymnasiums m&ouml;glich gewesen.<br>\nIn der Studie geht es um den Zusammenhang von sozialer Herkunft und dem Ph&auml;nomen des Underachievement. Der Begriff bedeutet, dass Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler einen Schultyp besuchen, der unterhalb ihres individuellen kognitiven Lernpotenzials liegt. Nicht Leistungsunterschiede, sondern Unterschiede bei Bildungsentscheidungen bewirken, dass Kinder aus nichtakademischen Familien eher die Haupt- oder Realschule besuchen statt des Gymnasiums. Die Folgen sind fatal: Diese Sch&uuml;ler k&ouml;nnen ihr Lernpotenzial nicht in Bildungserfolge umsetzen. Ihre Motivation wird nur unzureichend gef&ouml;rdert, eine Bildungskarriere im Keim erstickt. Chancen f&uuml;r eine sp&auml;tere qualifizierte Ausbildung oder ein Studium werden auf diese Weise fr&uuml;h verbaut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news330675\">idw<\/a>\n<p><em>Zur WZB-Studie:<\/em><\/p>\n<p>Der Beitrag untersucht, inwiefern ungleiche Bildungschancen mit dem Ph&auml;nomen von Underachievement verbunden sind und ob Pers&ouml;nlichkeitseigenschaften den Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungschancen vermitteln.<br>\nUnderachievement ist &ndash; entsprechend dem mehrgliedrigen deutschen Bildungssystem &ndash; als Besuch eines Schultyps definiert, der unterhalb des jeweiligen individuellen kognitiven Lernpotenzials von Jugendlichen liegt. Die Analysen basieren auf Daten des Soziooekonomischen Panels (SOEP). Sie zeigen, dass das Risiko eines Underachievement und damit die Entdeckung vorhandener Lernpotenziale stark von der sozialen Herkunft der Kinder abh&auml;ngen. Verteilungsunterschiede in Pers&ouml;nlichkeitsstrukturen nach sozialer Herkunft spielen<br>\ndaf&uuml;r allerdings keine Rolle. Vielmehr haben Pers&ouml;nlichkeitseigenschaften einen st&auml;rkeren Einfluss auf den Schulerfolg von Kindern mit akademisch gebildeten Eltern &ndash; und nicht, wie wohl h&auml;ufig eher erwartet wird, bei Kindern von Eltern ohne akademischen Abschluss. Ferner deuten die Befunde darauf hin, dass nicht Leistungs-, sondern eher Unterschiede in Bildungsentscheidungen das h&ouml;here Risiko eines Underachievement von Kindern aus nicht-akademischen Familien verursachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bibliothek.wzb.eu\/pdf\/2009\/i09-503.pdf\">Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung (WZB) [PDF &ndash; 236 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Abiturientinnen und Abiturienten an Gesamtschulen 2009<\/strong><br>\nAus dem vorgelegten Datenmaterial l&auml;sst sich die &uuml;berdurchschnittliche Leistung der Oberstufen an Gesamtschulen in NRW zur der F&ouml;rderung von weiterf&uuml;hrenden Bildungskarrieren erneut und detaillierter belegen. Dabei ist die Heterogenit&auml;t der Sch&uuml;lerpopulation an Gesamtschulen die Grundlage, nicht ein Hinderungsgrund f&uuml;r den Erfolg. Weiterhin ist die Fragw&uuml;rdigkeit von Schulformprognosen am Ende der vierten Grundschulklasse durch die Arbeit der Gesamtschulen aktuell best&auml;tigt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/datei-archiv\/50762\/presseerklaerung_090813.pdf\">Bildungsklick [PDF &ndash; 239 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung: Professor Georg Lind schreibt dazu:<\/strong> Eine neue Studie der Schulleitungsvereinigung der Gesamtschulen NRW zeigt einen sensationellen Befund: 70 Prozent der Abiturienten der Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen hatte keine Grundschulempfehlung f&uuml;r das Gymnasium und haben dennoch das Abitur erfolgreich bestanden. Viele dieser Abiturienten h&auml;tte ihr Abitur nie bekommen, wenn bei ihrem &Uuml;bertritt in die f&uuml;nfte Klasse die Grundschulempfehlung schon verbindlich gewesen w&auml;re. Diese Empfehlung h&auml;tte ihnen jede Chance auf ein Abitur verbaut. Woran liegt das?<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Die Abiturienten der Gesamtschulen haben dasselbe zentrale Abitur abgelegt wie alle anderen Abiturienten an den Gymnasien. An zu guter Benotung, ein immer wieder gemachter Vorwurf, kann es nicht liegen.<\/em><\/li>\n<li><em>Sind Grundschulempfehlungen &uuml;berwiegend falsch und verwehren vielen Kinder unberechtigterweise eine angemessene Schulausbildung und damit ein Grundrecht? Dieser Schluss ist angesichts des gewaltigen Ausma&szlig;es der Fehlentscheidungen mehr als berechtigt.<\/em><\/li>\n<li><em>Gelingt es Gesamtschulen alle Kinder, auch solche, die als leistungsschwach eingestuft werden, erfolgreich zu f&ouml;rdern? Auch diesen Schluss st&uuml;tzt die Studie, obgleich Vergleichsdaten von Gymnasien fehlen. Wenn ich es richtig verstehe, wehrt sich das politisch festgelegte Kultusministerium von NW gegen eine entsprechende Studie. So lange dieser Schluss nicht widerlegt wird, muss man annehmen, dass es den Gesamtschulen in NW viel besser als den selektiven Gymnasien gelingt, das Lernen aller Sch&uuml;ler zu f&ouml;rdern. Das scheinen auch viele Eltern so zu sehen. Der Andrang auf die bestehenden Gesamtschulen ist nach wie vor stark. Die Anmeldungen &uuml;bersteigen fast &uuml;berall die vorhandenen Gesamtschulpl&auml;tze.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundestagswahl: Politikwissenschaftler errechnen 52,9 Prozent f&uuml;r Schwarz-Gelb<\/strong><br>\nDie schon 2002 und 2005 erfolgreiche &ldquo;Zauberformel&rdquo; von Thomas Gschwend (Mannheim) und Helmut Norpoth (Stony Brook) sieht Union und FDP als Sieger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news330271\">Informationsdienst Wissenschaft e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> &bdquo;Schlechte Kandidaten werden gew&auml;hlt von guten B&uuml;rgern, die nicht zur Wahl gehen.&ldquo; (Thomas Jefferson)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Viele Briefe versp&auml;tet: Mit der Deutschen Bummel-Post<\/strong><br>\nNur 61 Prozent der Briefe kommen am n&auml;chsten Werktag beim Empf&auml;nger an 30. August 2009 Die Postkarte, die an allem schuld ist, kam nach genau vier Wochen und einem Tag an. Abgeschickt wurde sie auf Sardinien, laut Poststempel am 22. Juli. Im Frankfurter Briefkasten lag sie am 20. August.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9\/Doc~E8A3B314FCEBD4486B739808EAE661B86~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar des NDS-Lesers J.A.:<\/strong> Eine Hauptursache in dem irrwitzigen Profitwahn der Post nach der Privatisierung zu sehen, kommt der FAZ nat&uuml;rlich nicht in den Sinn &ndash; hier ist nat&uuml;rlich wieder der Mangel an Lohndumping-Wettbewerb schuld. Verr&uuml;ckt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Explosive rechte Mischung<\/strong><br>\nDer Bombenbastler aus der NPD-Szene interessiert wenig &ndash; f&uuml;r den gibt Wolfgang Sch&auml;uble keine Pressekonferenz. Die Angst, die Islamisten einjagen, l&auml;sst sich politisch besser nutzen. Aus F&auml;llen wie dem im Sauerland destillieren Sch&auml;uble und seine Geheimdienste das Bild einer allgegenw&auml;rtigen islamistischen Gefahr. Die Verhaftung in S&uuml;dbaden geht sang- und klanglos vor&uuml;ber, kein Verfassungssch&uuml;tzer klopft sich an die Brust, kein Minister der Ortspolizei auf die Schultern. Dabei verweist auch das Waffen- und Chemiearsenal des JN-St&uuml;tzpunktleiters &uuml;ber den Einzelfall hinaus auf eine reale Terrorgefahr. Denn die Rhetorik der rechten Hassprediger hat sich wieder versch&auml;rft, nach einer Phase, in der die NPD als pseudodemokratische Speerspitze der Bewegung sich b&uuml;rgerlich geben wollte. Vielleicht ist das ja der wahre Grund, warum Sch&auml;uble den Jagderfolg in seiner baden-w&uuml;rttembergischen Heimat nicht h&ouml;her h&auml;ngt: Die Gefahr rechten Terrors eignet sich kaum, dem Durchschnittsb&uuml;rger jene Angst einzufl&ouml;&szlig;en, mit der sich Eingriffe in seine Rechte legitimieren lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1907364&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Nachtrag zu <a href=\"?p=4157#h18\">Die Chefin des Allensbach-Institutes ist im Aufsichtsrat der Allianz<\/a>:<\/strong><br>\nUnser Leser T.K. macht uns darauf aufmerksam, dass die Chefin des Allensbach-Institutes, Professorin K&ouml;cher, <a href=\"http:\/\/www.man.eu\/MAN\/de\/Investor_Relations\/Termine_x_Events\/Hauptversammlung\/Wahl_der_Aufsichtsratsmitglieder\/Renate_Koecher\/\">auch in den Aufsichtsr&auml;ten der BASF und Infineon Technologies AG sitzt<\/a> und sich <a href=\"http:\/\/www.mlp-gesundheitsreport.de\/Gesundheitsreport-2009\/354318\/354262\/gesundheitsreport2007-1.html\">auch f&uuml;r Werbema&szlig;nahmen des Finanzdienstleisters MLP einspannen l&auml;sst<\/a>.<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Einsatz in Afghanistan: Die falsche Wahl<\/strong><br>\nDie afghanische Regierung hat die Pr&auml;sidentschaftswahlen massiv manipuliert, und in den westlichen Staatskanzleien herrscht dr&ouml;hnendes Schweigen. Warum nimmt man die Wahlf&auml;lschung einer Regierung, die mit Milliarden aus dem Westen gef&uuml;ttert wird, billigend in Kauf?<br>\nDie Antwort ist ersch&uuml;tternd schlicht: Man schweigt, weil man sonst sagen m&uuml;sste, dass Nato-Soldaten in Afghanistan sterben, um eine korrupte, ineffiziente Regierung an der Macht zu halten, die noch dazu Wahlen f&auml;lscht. Diese Wahrheit will kein Politiker aussprechen. Die Legitimationsbasis f&uuml;r den Afghanistaneinsatz br&auml;che augenblicklich weg. Darum sagt man lieber nichts, man fl&uuml;chtet sich in Worth&uuml;lsen, oder man redet von den Millionen M&auml;dchen, die dank der Nato wieder zur Schule gehen k&ouml;nnen, von Brunnen, die gebohrt werden, von Bew&auml;sserungskan&auml;len, die wieder instand gesetzt werden, von den Stra&szlig;en, den Schulen, den Kraftwerken.<br>\nUnd es ist ja alles auch richtig, nur wiegt das die Untaten der Kabuler Regierung und deren Duldung durch ihre westlichen Herren nicht auf.<br>\nAfghanistan h&auml;lt eine bittere, aber heilsame Lehre bereit: Der Westen st&ouml;&szlig;t an seine Grenzen, milit&auml;risch, politisch und kulturell.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2009\/36\/01-Afghanistan?page=all\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL\/KR)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4159#h01\">Bundesbank erwartet keine Kreditklemme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h02\">IMK: Globale Ungleichgewichte: Ursache der Krise und Auswegstrategien f&uuml;r Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h03\">Finanzkrise kostet Weltwirtschaft &uuml;ber zehn Billionen Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h04\">Wie deutsche Politiker die Krise vorbereiteten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h05\">SachsenLB-Rettung verfassungswidrig: &ldquo;Schallende Ohrfeige&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4159#h06\">Finanzvorstand der Gothaer Versicherungen J&uuml;rgen Meisch: Verquickung der Asskuranzen mit der<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4159\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4159","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4159","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4159"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4159\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4159"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4159"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4159"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}