{"id":4168,"date":"2009-09-03T09:16:15","date_gmt":"2009-09-03T07:16:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4168"},"modified":"2009-09-03T14:09:23","modified_gmt":"2009-09-03T12:09:23","slug":"hinweise-des-tages-968","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4168","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(RS\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4168#h01\">Die SPD macht sich selbst klein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h02\">Regierungspapiere &ndash; Deutsche Banken machen dicke Gesch&auml;fte mit Steueroasen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h03\">Steinmeier und die Gewerkschaften: An einem Strang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h04\">Wahljahr 2009: Welche Generation z&auml;hlt f&uuml;r die Politik?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h05\">Die Realit&auml;t hinter der Statistik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h06\">Merkels Betroffenheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h07\">Arcandor l&ouml;st sich auf, Eick geht als Multimillion&auml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h08\">Verbietet den Bonus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h09\">Reichtumsf&ouml;rderung statt Armutsbek&auml;mpfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h10\">Mecklenburg-Vorpommern: Volkssolidarit&auml;t-Pleite: Anlegern droht Totalverlust<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h11\">K&uuml;rzungen bei der Feuerwehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h12\">Europ&auml;ischer Gerichtshof: Unschuldsvermutung gilt nicht f&uuml;r Terrorliste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h13\">Ex-RAF-Mitglied Becker informierte den Verfassungsschutz (Nicht gesichert. Deshalb entfernt.)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h14\">Fremde Stimmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h15\">Das Letzte: Nachgerechnet &ndash; So viel kosten die Pl&auml;ne der Linken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h16\">Und noch ein Letztes: hartaberfair<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h17\">Pressestimmen: Arbeitsmarkt-Wunder ist gesponsert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h18\">Wie viele Azubis doch gleich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h19\">Reinhard Mey : Das Narrenschiff<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4168&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die SPD macht sich selbst klein<\/strong><br>\nDer Vorsitzende der Linkspartei, Oskar Lafontaine, hat die SPD aufgefordert, &ldquo;von ihrem hohen Ross&rdquo; zu steigen, um Rot-Rot in Th&uuml;ringen zu erm&ouml;glichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1915624&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Regierungspapiere<\/strong><br>\n<strong>Deutsche Banken machen dicke Gesch&auml;fte mit Steueroasen<\/strong>\n<p>Finanzminister Steinbr&uuml;ck pr&auml;sentiert sich gern als Vork&auml;mpfer gegen internationale Steueroasen. Jetzt zeigen interne Regierungspapiere laut einem Zeitungsbericht: Auch deutsche Banken profitieren in gro&szlig;em Ma&szlig;e von den Offshore-Paradiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,druck-646499,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Steinmeier und die Gewerkschaften: An einem Strang<\/strong><br>\nSPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier buhlt um die Gunst der Gewerkschaften &ndash; und hat zumindest in arbeits- und sozialpolitischen Fragen Erfolg.<br>\nSommer zeigte sich sehr zufrieden &uuml;ber die Zusammenarbeit mit der SPD: Ungeachtet aller Streitpunkte der vergangenen Jahre h&auml;tten die Sozialdemokraten den Gewerkschaften bei der Verteidigung &ldquo;struktureller Arbeitnehmerrechte&rdquo; wie der Tarifautonomie und der Mitbestimmung immer zuverl&auml;ssig zur Seite gestanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/688\/486107\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Man fragt sich, auf welchem Planeten sich Sommer in den letzten zehn Jahren aufgehalten hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wahljahr 2009: Welche Generation z&auml;hlt f&uuml;r die Politik?<\/strong><br>\nDie Alten bekommen die Rentengarantie, die Jungen die Schulden aus der Wirtschaftskrise. Das ist der Eindruck, den Politikbeobachter zurzeit haben k&ouml;nnen. Im September wird gew&auml;hlt und Berlin scheint vor allem eine W&auml;hlergruppe fest im Blick zu haben: Die Rentner.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/lebenszeit\/1009756\/\">Deutschlandradio (Einleitungstext)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2009\/08\/07\/dlf_20090807_1010_e8bcc4bc.mp3\">Deutschlandradio (Audio-Podcast, ca. mp3, ca. 70 min., ca 33 MB)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Die Sendung ist zwar schon fast vier Wochen alt, aber in Anbetracht der bevorstehenden Bundestagswahl trotzdem nicht uninteressant als akustische Meinungsmanipulation. Wer den Einleitungstext liest, kann sich schon denken, welche Kassette wir mal wieder ins Ohr gelegt bekommen. Die Rentengarantie ist ein Wahlgeschenk (was ja nicht mal falsch ist), die junge Generation wird dadurch &uuml;berstrapaziert, dadurch fallen noch mehr und zu viele Schulden an, wir werden alle immer &auml;lter und da muss eben gemacht werden, was gemacht werden muss. Die H&ouml;rer\/innen spielen &uuml;berwiegend in diesem Konzert mit und der Sender macht mal wieder ganze Arbeit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Realit&auml;t hinter der Statistik<\/strong><br>\nIn Gro&szlig;britannien sind derzeit rund 500 Kinder von Asylbewerbern inhaftiert. Die meisten sind noch keine f&uuml;nf Jahre alt, und viele m&uuml;ssen mit ihren Familien mehr als vier Wochen hinter Gittern in sogenannten &ldquo;Aufnahmezentren&rdquo; der Regierung verbringen. Lisa Nandy von der &ldquo;Gesellschaft f&uuml;r Kinder&rdquo; h&auml;lt das britische Asylsystem eh f&uuml;r &ldquo;chaotisch&rdquo; und geht davon aus, dass Grenzbeh&ouml;rden und private Sicherheitsfirmen aus eigenem Interesse Umfang und Dauer der Inhaftierung k&uuml;nstlich vergr&ouml;&szlig;erten. Die Beh&ouml;rden verweisen derweil auf ihre &ldquo;Pflicht, den Bestimmungen zur Geltung zu verhelfen&rdquo;. Man suche das so r&uuml;cksichtsvoll wie m&ouml;glich zu tun, und die Lager seien allesamt kinderfreundlich ausger&uuml;stet. Den Asylverb&auml;nden liegen Berichte vor, wonach Fl&uuml;chtlingsfamilien von Greiftrupps aus dem Schlaf gerissen und Kinder beim Transport in die Lager auch von den Eltern getrennt werden. Viele f&auml;nden die Erfahrung traumatisch, einige litten noch jahrelang daran. &ldquo;Wir haben Kinder gesehen, die an Depression leiden, Gewicht verlieren, ins Bett n&auml;ssen und sich sogar selbst Schaden zuf&uuml;gen&rdquo;, so Amanda Shah vom Verband f&uuml;r Asyl-H&auml;ftlinge. &ldquo;Das ist die Realit&auml;t hinter der Statistik.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1915706&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart%0A\">FR<\/a>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Korruptes System<\/strong><br>\nBei der Zementindustrie mag es noch ein bi&szlig;cher h&auml;rter zugehen, doch das Gesundheitswesen geh&ouml;rt mittlerweile zu den korruptesten Wirtschaftssektoren in Deutschland. Mit dieser Einsch&auml;tzung steht Transparency International sicherlich nicht alleine; die aktuellen Meldungen &uuml;ber ein weitverbreitetes &raquo;Kopfgeldsystem&laquo; bei der &Uuml;berweisung von Patienten in die station&auml;re Klinikversorgung sind ein weiterer Mosaikstein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/09-03\/030.php?print=1\">JungeWelt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"06\"><\/a><strong>Merkels Betroffenheit<\/strong><br>\nWenn die Regierung sich nun um die Arcandor-Mitarbeiter sorgt, so ist dies heuchlerisch. Der Staat wollte eine Rettung nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2009\/36\/arcandor-insolvenz-wahlkampf\/print\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arcandor l&ouml;st sich auf, Eick geht als Multimillion&auml;r<\/strong><br>\nEine der gr&ouml;&szlig;ten Pleiten der Bundesrepublik ist nun offiziell: Das Essener Amtsgericht hat das Insolvenzverfahren f&uuml;r zun&auml;chst 21 Gesellschaften des Handels- und Tourismuskonzerns Arcandor er&ouml;ffnet. Darunter sind die gr&ouml;&szlig;ten T&ouml;chter wie die Karstadt-Warenh&auml;user, die Versandhandelstochter Primondo und der Katalogversender Quelle. Nun liegt das Schicksal von deutschlandweit rund 45.000 Besch&auml;ftigten in den H&auml;nden von Juristen.\n<p>Kurz nach der Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens trat Arcandor-Vorstandschef Karl-Gerhard Eick wie erwartet von seinem Amt zur&uuml;ck. Nach einem Bericht der Bild-Zeitung will er einen Teil seines von Anteilseigner Sal. Oppenheim garantierten 15 Millionen-Gehalts spenden &ndash; als Reaktion auf die scharfe Kritik nicht zuletzt von Bundeskanzlerin Angela Merkel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1915996_Arcandor-loest-sich-auf-Eick-geht-als-Multimillionaer.html\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Dass der Vorstandschef einer Pleitefirma &uuml;berhaupt eine Abfindung kriegt, ist skandal&ouml;s &ndash; unabh&auml;ngig davon, ob er f&uuml;r die Pleite verantwortlich ist. Das sind die Mitarbeiter auch nicht, die keine Millionenabfindung kriegen. Es scheint auch die neue Masche zu sein, eine Millionenabfindung zu kriegen, und einen Teil davon zu &bdquo;spenden&ldquo;. Um solche Abfindungen k&uuml;nftig &bdquo;dezenter&ldquo; erscheinen zu lassen, k&ouml;nnte man ja die Abfindungen verdoppeln und die H&auml;lfte &bdquo;spenden&ldquo;. Auf diese Weise k&ouml;nnte man absahnen und trotzdem als gro&szlig;z&uuml;gig gelten.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu ein Kommentar von Christoph Sch&auml;fer:<\/em><\/p>\n<p><strong>Millionen-Pr&auml;mie f&uuml;r Arcandor-Chef: Die scheinheilige Kanzlerin<\/strong><br>\nAngela Merkel spielt falsch. Kurz vor der Wahl gei&szlig;elt sie die Millionen-Abfindung f&uuml;r den Arcandor-Chef. Dabei hat sie die letzten Jahre fast nichts getan, um solche Exzesse zu unterbinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wahl-2009\/bundestagswahl\/millionen-praemie-fuer-arcandor-chef-die-scheinheilige-kanzlerin-1506638.html\">Stern<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verbietet den Bonus<\/strong><br>\nManager und Banker, die mit ihrem Verm&ouml;gen kein Risiko eingehen, d&uuml;rfen nicht abkassieren. H&ouml;chste Zeit, dass die G20-Staaten wenigstens der Boni-Unkultur den Garaus machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1918645&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/&amp;em_ivw=fr_kommentar\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Reichtumsf&ouml;rderung statt Armutsbek&auml;mpfung<\/strong><br>\nEine sozialpolitische Bilanz der gro&szlig;en Koalition von Christoph Butterwegge.\n<p>Obwohl ein B&uuml;ndnis der &bdquo;Volksparteien&ldquo; &ndash; seiner ganzen Konstruktion wie der unterschiedlichen programmatischen Tradition der Beteiligten nach &ndash; stets den Eindruck vermittelt, dass s&auml;mtliche Bev&ouml;lkerungsschichten mit ihren spezifischen Interessen angemessen repr&auml;sentiert seien, folgte die Regierungspolitik von CDU, CSU und SPD zumeist dem Matth&auml;us-Prinzip: Wer hat, dem wird gegeben, und wer nicht viel hat, dem wird teilweise auch das noch genommen. Reichtumsf&ouml;rderung statt Armutsbek&auml;mpfung &ndash; so lautete das heimliche Regierungsprogramm der gro&szlig;en Koalition.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/artikel.php?pr=3153\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Angesichts der F&ouml;rderung der Finanzm&auml;rkte k&ouml;nnte man auch von &bdquo;F&ouml;rderung der Reichtumskonzentration statt Armutsbek&auml;mpfung&ldquo; sprechen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung AM:<\/strong> Eine recht informative Schilderung der Geschehnisse mit sozialpolitischer Wirkung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mecklenburg-Vorpommern: Volkssolidarit&auml;t-Pleite: Anlegern droht Totalverlust<\/strong><br>\nNach der Pleite zweier Immobilienfonds der Volkssolidarit&auml;t in Mecklenburg-Vorpommern droht 1.017 Anlegern der Totalverlust. Zu den betroffenen Anlegern geh&ouml;ren vornehmlich &auml;ltere Menschen, bei denen die Volkssolidarit&auml;t mit &uuml;ppigen Renditezahlungen um Einlagen geworben hatte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Manager der Fonds.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/anleger110.html\">NDR-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> So sicher ist die Privatrente.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>K&uuml;rzungen bei der Feuerwehr<\/strong><br>\nMehr als 15.000-mal im Jahr r&uuml;ckt die Stuttgarter Berufsfeuerwehr im Jahr aus, um in Notf&auml;llen zu helfen. Wegen der klammen st&auml;dtischen Finanzlage soll die Berufsfeuerwehr &ndash; wie berichtet &ndash; 2,4 Millionen Euro einsparen. &ldquo;Ich wei&szlig; nicht, wie das gehen soll&rdquo;, sagt Feuerwehrchef Frank Kn&ouml;dler. Der j&auml;hrliche Sachmitteletat in H&ouml;he von 3,8 Millionen Euro f&uuml;r den Unterhalt der Feuerwachen sowie der L&ouml;schfahrzeuge reiche bereits nicht mehr aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/stz\/page\/2182105_0_2796_-kuerzungen-bei-der-feuerwehr-feuer-unterm-dach.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Europ&auml;ischer Gerichtshof: Unschuldsvermutung gilt nicht f&uuml;r Terrorliste<\/strong><br>\nWer vom EU-Ministerrat auf die sogenannte Terrorliste der Europ&auml;ischen Union gesetzt wird, muss nicht zuvor rechtskr&auml;ftig verurteilt worden sein. So darf die EU die Konten von Verd&auml;chtigten auch vorsorglich einfrieren lassen, urteilte der Europ&auml;ische Gerichtshof in Luxemburg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article4448886\/Unschuldsvermutung-gilt-nicht-fuer-Terrorliste.html\">Die Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ex-RAF-Mitglied Becker informierte den Verfassungsschutz (Nicht gesichert. Deshalb entfernt.)<\/strong><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fremde Stimmen<\/strong><br>\nSPD und Union werben im Wahlkampf massiv um Einwanderer &ndash; m&ouml;glichst unbemerkt von den Stammw&auml;hlern. &bdquo;Es w&auml;re besser, wenn die Parteien ihre &Ouml;ffnung st&auml;rker in der deutschen &Ouml;ffentlichkeit darstellen w&uuml;rden&ldquo;, moniert B&uuml;lent Arslan, Gr&uuml;nder der Deutsch-T&uuml;rkischen Plattform in der CDU. &bdquo;Trotzdem muss eine Partei immer abw&auml;gen, ob sie mit ihren Schritten mehr W&auml;hler gewinnt oder verliert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/deutschland\/wahlen2009\/Bundestagswahl;art20195,2890117?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Mittelbayerische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: Nachgerechnet &ndash; So viel kosten die Pl&auml;ne der Linken<\/strong><br>\nOskar Lafontaine liebt es, wenn die Medien ihn als Welt&ouml;konom titulieren. Der einstige F&uuml;nf-Monate-Bundesfinanzminister l&auml;sst Gespr&auml;chspartner gerne absch&auml;tzig wissen, dass er was von Wirtschaft versteht. Wirklich? Wir haben die wirtschaftspolitischen Forderungen der Linkspartei auf ihre Praxistauglichkeit untersucht. Was w&auml;re, wenn morgen die Linke Deutschland regierte? Ein teures Gedankenspiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/public\/article\/politik\/deutschland\/752725\/So-viel-kosten-die-Plaene-der-Linken.html\">Rheinische Post<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Ein mieses St&uuml;ck. Aber es ist wichtig, zu wissen, wie argumentiert und manipuliert wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Und noch ein Letztes: hartaberfair<br>\nSendung vom 02.09.2009<br>\n<\/strong>\n<ul>\n<li>Ausgeschlafen, Frau Merkel? <\/li>\n<li>Rot-Rot elektrisiert die Republik <\/li>\n<li>Drei Landtagswahlen, ein Weckruf: Jetzt muss die Union k&auml;mpfen, wenn sie im Bund gewinnen will. Die Linke triumphiert: Werden rot-rote Regierungen jetzt zum Normalfall und stabile Regierungen die Ausnahme, weil kurzatmige Koalitionen aus drei Parteien st&auml;ndig wackeln und streiten?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/hartaberfair\/sendungen\/2009\/20090902.php5?akt=1\">WDR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Wenn Sie Lust haben, schauen Sie sich das an, muss aber nicht sein. <\/em><\/p>\n<p>Es ist schon etwas komisch, welche Bedeutung ein Politologe bekommt, der nicht zu vermeidende Prof. Korte. Von ihm hei&szlig;t es auf der Website des Bertelsmann-Ablegers CAP: Professor f&uuml;r Politikwissenschaft an der Universit&auml;t Duisburg &ndash; C&middot;A&middot;P-Fellow 2002. Prof. Dr. Dr. Karl-Rudolf Korte ist dem C&middot;A&middot;P insbesondere im Bereich &ldquo;Deutschlandpolitik und Deutschlandforschung&rdquo; seit Mitte der 1980er Jahre eng verbunden. <\/p>\n<p>Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass Plasberg am Anfang fast nur Koch, Westerwelle umd K&uuml;nast zu Wort kommen l&auml;sst. <\/p>\n<p>Aber ich habe schon schlimmere Sendungen von hartaberfair gesehen. Plasberg hat an einer Stelle, die Nachmache des hessischen Dialekts von Andrea Ypsilanti betreffend, sogar Koch aufgespie&szlig;t.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Pressestimmen: Arbeitsmarkt-Wunder ist gesponsert<\/strong><br>\nDeutsche Zeitungskommentartoren betrachten die guten Arbeitslosenzahlen als Momentaufnahme. Nur Kurzarbeit und massive &ouml;ffentliche Ausgaben h&auml;tten das Mirakel m&ouml;glich gemacht, kritisieren sie. Das Schlimmste stehe noch bevor &ndash; nach der Bundestagswahl am 27. September.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:pressestimmen-arbeitsmarkt-wunder-ist-gesponsert\/50004417.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung O.P.:<\/strong> Die Selbstverst&auml;ndlichkeit, mit der in der Presse angenommen wird, dass nach dem 27.September die realen Arbeitslosenzahlen an den Tag kommen w&uuml;rden, hat einen leicht absurden Zug. Denn die Voraussetzung f&uuml;r diese Annahme ist, dass eine Art Stillhalteabkommen zwischen Industrie und Regierung existiert, diese vor der Wahl an der Arbeitsmarktfront nicht in Bedr&auml;ngnis zu bringen um am status quo der derzeitigen Parteienkonstellation so wenig wie m&ouml;glich zu &auml;ndern. Und das ist eigentlich skandal&ouml;s. Dabei kommt es gar nicht darauf an, ob es eine regelrechte &Uuml;bereinkunft gibt oder diese sich von selbst einstellt. Wenn die Presse von solch einer stillschweigenden &Uuml;bereinkunft ausgeht, wie sie bisher nur von der FTD thematisiert wurde, dann ist es ihre Pflicht und Schuldigkeit, dem B&uuml;rger und W&auml;hler klar zu machen, dass die Regierung nicht durch eine kluge Krisenpolitik sondern allein durch die Verl&auml;ngerung und Modifizierung (Entlastung der Unternehmen) des Kurzarbeitergeldes den Einbruch am Arbeitsmarkt verhindert hat, dass die Regierung im Grunde gescheitert ist, dass sie keineswegs eine bessere Krisenpolitik als andere Nationen betrieben hat, sondern einfach viel Geld in die Hand genommen hat, um kurzfristig, d.h. bis zu den Wahlen, eine gr&ouml;&szlig;ere K&uuml;ndigungswelle zu vermeiden. (&hellip;)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wie viele Azubis doch gleich?<\/strong><br>\nDer Ausbildungsmarkt ist stabil, sagt die Regierung. Sozialverb&auml;nde jedoch warnen: Die Zahlen sind gesch&ouml;nt, zu viele Schulabg&auml;nger landen in der &ldquo;Warteschleife&rdquo; . Am Dienstag vermeldete die BA in N&uuml;rnberg, aktuell fehlten noch 99.100 Lehrstellen. Prompt zog auch Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) ein beruhigendes Fazit: Der Ausbildungsmarkt sei stabil. Sieben gro&szlig;e Sozialverb&auml;nde, zusammengeschlossen im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit, sehen das ganz anders.&nbsp; Demnach w&uuml;rden in diesem Jahr rund 348.000 und nicht &ldquo;nur&rdquo; knapp 100.000 Lehrstellen fehlen. &ldquo;Die Messung der Nachfrage wird traditionell zu niedrig angelegt, die Bilanzierung ist sehr reformbed&uuml;rftig&rdquo;, kritisiert Joachim Gerd Ulrich, Berufsbildungsexperte des Bundesinstituts f&uuml;r Berufsbildung (BIBB), die offizielle Statistik. Der Grund: Nur der Schulabg&auml;nger, der am 30. 9. &ndash; dem Tag, an dem die BA ihre endg&uuml;ltige Bilanz vorlegt &ndash; komplett auf der Stra&szlig;e steht, geht als &ldquo;unversorgt&rdquo; in die Ausbildungsplatzstatistik ein. Das ist aber nur eine Minderheit. Die Mehrzahl der Ausbildungswilligen landet jedes Jahr, wenn zum 1. September kein Ausbildungsplatz zur Hand ist, im sogenannten &Uuml;bergangssystem, zum Beispiel in einj&auml;hrigen Berufsfachschulen. Einmal in solch einem kurzfristigen Bildungsangebot &ldquo;geparkt&rdquo; &ndash; Kritiker sprechen von einer Warteschleife &ndash; z&auml;hlen solche Jugendlichen nicht mehr als ausbildungsuchend. Einen Ausbildungsplatz haben sie trotzdem nicht. Und so dr&auml;ngt jedes Jahr eine beachtliche Zahl von Altbewerbern auf den Ausbildungsmarkt, 2007 waren es laut BA 320.000 Personen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=in&amp;dig=2009%2F09%2F03%2Fa0091&amp;cHash=4f25c254bd\/&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Reinhard Mey : Das Narrenschiff<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8Lz_qPvKCsg\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(RS\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4168#h01\">Die SPD macht sich selbst klein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h02\">Regierungspapiere &ndash; Deutsche Banken machen dicke Gesch&auml;fte mit Steueroasen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h03\">Steinmeier und die Gewerkschaften: An einem Strang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h04\">Wahljahr 2009: Welche Generation z&auml;hlt f&uuml;r die Politik?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h05\">Die Realit&auml;t hinter der Statistik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h06\">Merkels Betroffenheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4168#h07\">Arcandor l&ouml;st sich auf, Eick<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4168\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4168","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4168","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4168"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4168\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4168"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4168"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4168"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}