{"id":41688,"date":"2017-12-22T08:36:13","date_gmt":"2017-12-22T07:36:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41688"},"modified":"2017-12-22T08:36:13","modified_gmt":"2017-12-22T07:36:13","slug":"hinweise-des-tages-3027","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41688","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41688#h01\">N&auml;chstenliebe unterm Weihnachtsbaum reicht nicht &ndash; Physische und soziale Existenz der Menschen sichern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41688#h02\">Altersarmut: Hunderttausende Rentner k&ouml;nnen sich keine Mahlzeiten leisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41688#h03\">Spanien: die wirtschaftliche Erholung, die aber nicht ankommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41688#h04\">Trumps Angriff auf Amerika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41688#h05\">Der wachsende Einfluss von Handelsabkommen und Investitionsschutz auf Steuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41688#h06\">China-Kopien von Druckerpatronen: Die Tintenkiller auf Amazon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41688#h07\">Bev&ouml;lkerungsentwicklung: Demografische Krise war gestern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41688#h08\">Bundesfinanzministerium behindert weiterhin Gemeinn&uuml;tzigkeit von Attac<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41688#h09\">Fast Fashion: &ldquo;Unser Kleiderkonsum ist Wahnsinn&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41688#h10\">Anruf im Jemen gegen das Vergessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41688#h11\">Zeitgenosse B&ouml;ll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41688#h12\">Zu guter Letzt: Polizei sucht diese Krawall Barbie<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>N&auml;chstenliebe unterm Weihnachtsbaum reicht nicht &ndash; Physische und soziale Existenz der Menschen sichern<\/strong><br>\nVon fast 900.000 wohnungslosen Menschen in Deutschland berichtete die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe Ende dieses Jahres und prognostiziert einen weiteren Zuwachs bis 2018 auf 1,2 Millionen. Zaklin Nastic, Menschenrechtspolitikerin der Linksfraktion dazu: &bdquo;Unz&auml;hlige Menschen in Deutschland k&auml;mpfen in diesen Tagen darum, Weihnachten zu &uuml;berleben. Menschliche Politik geht anders. Die wesentlichen Ursachen f&uuml;r Wohnungslosigkeit und Wohnungsnot liegen in einer Wohnungspolitik, die Wohnraum zur Ware gemacht und internationalen Investoren zum Fra&szlig; vorgeworfen hat. Das in Verbindung mit der unzureichenden Armutsbek&auml;mpfung schafft diese Elendssituation auf deutschen Stra&szlig;en.&ldquo; Nastic weiter:<br>\n&bdquo;Ohne angemessenen Wohnraum leben zu m&uuml;ssen verletzt die Menschenw&uuml;rde. Das Recht auf angemessenen Wohnraum ist international im UN-Sozialpakt festgeschrieben und der Staat hat die Pflicht, das Recht auf Wohnen zu sch&uuml;tzen. Hierbei geht es nicht allein um eine physische Existenzsicherung, sondern auch um die soziale Existenz. Aber anstatt Obdachlose, Alleinerziehende, Migranten oder junge Erwachsene tats&auml;chlich zu unterst&uuml;tzen, werden Arme durch die Politik der Bundesregierung immer weiter aus den Innenst&auml;dten vertrieben. Menschenrechte m&uuml;ssen Bestandteil jeder Armutsbek&auml;mpfung sein und menschenrechtliche Arbeit f&auml;ngt nicht erst beim Verhungern an. Auch deswegen setzen wir uns als LINKE daf&uuml;r ein, dass es keine weiteren Verk&auml;ufe kommunaler Wohnungsbest&auml;nde gibt, f&uuml;r eine Mindestsicherung in H&ouml;he von 1050 Euro und daf&uuml;r, das Menschenrecht auf Wohnen ins Grundgesetz aufzunehmen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/naechstenliebe-unterm-weihnachtsbaum-reicht-nicht-physische-und-soziale-existenz-der-menschen-sich\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41080#h09\">hier<\/a> auf den Mangel an (vor allem g&uuml;nstige) Wohnungen hingewiesen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Obdachlosigkeit in Deutschland &ldquo;Wir haben ein Riesenproblem&rdquo;<\/strong><br>\nHunderttausende Menschen haben in Deutschland keine Wohnung, viele leben auf der Stra&szlig;e &ndash; Tendenz steigend. Woran liegt das?<br>\nKein eigenes Bett, keine K&uuml;che, keine Toilette: Obdachlose in Deutschland m&uuml;ssen auf das verzichten, was f&uuml;r andere Menschen selbstverst&auml;ndlich ist. Die Not der Betroffenen ist riesig, verbirgt sich jedoch meist in Parks, unter Br&uuml;cken oder hinter Geb&uuml;sch. Es ist ein Schatten-Dasein &ndash; in jeder Hinsicht.<br>\nWie viele Menschen in Deutschland keine Wohnung haben und woher sie kommen, erfasst keine offizielle Statistik. Es gibt nur Sch&auml;tzungen, etwa aufgrund von Erfahrungen in Hilfeeinrichtungen. Danach hat sich das Problem in den vergangenen Jahren drastisch versch&auml;rft und wird k&uuml;nftig noch viel gr&ouml;&szlig;ere Ausma&szlig;e annehmen. Eine Ann&auml;herung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/obdachlosigkeit-in-deutschland-wir-haben-ein-riesenproblem-a-1184255.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wohnen ist ein Menschenrecht<\/strong><br>\nWohnungsnot ist keine Naturkatastrophe. Sie zeigt vielmehr, dass die Politik das Problem in weiten Teilen Deutschlands &uuml;ber Jahre verschlafen oder bewusst ausgeblendet und viele Menschen schm&auml;hlich im Stich gelassen hat. Soziale Verantwortung &ndash; Fehlanzeige. Wie viele Menschen bundesweit auf der Stra&szlig;e leben, wird noch nicht einmal in einer offiziellen Statistik erfasst.<br>\nDabei ist die Hauptursache f&uuml;r Obdachlosigkeit, dass bezahlbare Wohnungen fehlen. Sozialen Wohnungsbau hat man &uuml;ber Jahre deutlich zur&uuml;ckgefahren, viele st&auml;dtische Wohnungen privatisiert, Grundst&uuml;cke an Investoren verkauft. Die Zahl der sogenannten gebundenen Sozialmietwohnungen ist nach Angaben der Bundesregierung bundesweit von mehr als zwei Millionen im Jahr 2006 bis Ende Dezember 2015 auf rund 1,3 Millionen und damit auf sechs Prozent des deutschen Bestandes an Mietwohnungen geschrumpft.<br>\nDie Annahme, der Markt reguliere sich selbst, hat sich nicht best&auml;tigt. Mieten steigen nicht nur in Gro&szlig;st&auml;dten rasant. Nat&uuml;rlich gibt es Regionen mit Leerstand, aber dort fehlen Jobs. Die Zuwanderung durch Fl&uuml;chtlinge hat die Wohnungsknappheit versch&auml;rft &ndash; aber keineswegs verursacht! Gerade dadurch ist der politische Druck, endlich zu handeln, gr&ouml;&szlig;er geworden.Den Ernst der Lage k&ouml;nnen oder wollen offenbar immer noch nicht alle Politiker erkennen. Dabei mahnt die Bundesarbeitsgemeinschaft f&uuml;r Wohnungslose (BAGW) seit mehr als zwanzig Jahren, dass sich die Not verschlimmere, weil immer mehr Menschen mit wenig Einkommen um immer weniger bezahlbare Wohnungen konkurrieren. Mit 15,7 Prozent erreichte die Armutsquote laut einem Bericht des Parit&auml;tischen Wohlfahrtverbandes aus diesem Jahr einen neuen H&ouml;chststand in Deutschland. Besonders betroffen: Erwerbslose, Alleinerziehende, Migranten, kinderreiche Familien, und vor allem alte Menschen. Sie alle konkurrieren um preiswerte Wohnungen &ndash; und einige bleiben auf der Strecke.Dabei ist Wohnen ein Menschenrecht. Es gibt deshalb keine Entschuldigung daf&uuml;r, dass sich die Politik nicht l&auml;ngst partei&uuml;bergreifend und bundesweit daf&uuml;r einsetzt, dass dieses Recht allen Menschen in Deutschland zuteil wird &ndash; nicht zuletzt, um ein weiteres Auseinanderdriften der Gesellschaft zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/obdachlosigkeit-a-1184585.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Aufmerksamkeit auf diesen, wie richtig angemerkt, gesellschaftlichen und politischen Skandal zu lenken ist sicher richtig. Nur, warum f&auml;llt dem Spiegel dies gerade zur Weihnachtszeit ein, w&auml;hrend sonst die weitere Durchsetzung der neoliberalen Agenda gepredigt wird?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich erkenne meinen SPIEGEL nicht mehr wieder, der jahrzehntelang f&uuml;r Sozialabbau, Lohnsenkungen und die Agenda 2010 getrommelt hat. Nur in einem Punkt kann ich nicht zustimmen: das waren keine &ldquo;verheerenden Vers&auml;umnisse&rdquo; oder ein &ldquo;Versagen der Politik&rdquo;, das war im Gegenteil genau so politisch gewollt. U. a. konnten die vielen hundert Milliarden Euro, die f&uuml;r die Menschen &ldquo;unten&rdquo; nicht mehr ausgegeben wurden, flei&szlig;ig nach oben geschaufelt werden, zu den Reichen und Superreichen. Ma&szlig;geblich unterst&uuml;tzt von einem Hamburger Nachrichtenmagazin.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>&raquo;Es wird immer schwieriger auf der Stra&szlig;e!&laquo;<\/strong><br>\nDie europ&auml;ische Freiz&uuml;gigkeit, offene Grenzen: Da treffen sich Neoliberale wie Linke gleicherma&szlig;en. Das ist doch was! Beide Seiten ignorieren dabei leider allzu h&auml;ufig, dass ein regelrechter Armutswettbewerb entstanden ist. Ein Bericht von der Stra&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neulandrebellen.de\/2017\/12\/es-wird-immer-schwieriger-auf-der-strasse\/\">#neulandrebellen<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Altersarmut: Hunderttausende Rentner k&ouml;nnen sich keine Mahlzeiten leisten<\/strong><br>\nBei den Tafeln in Deutschland ist mittlerweile jeder vierte Kunde ein bed&uuml;rftiger Ruhest&auml;ndler. Wegen hoher Abschl&auml;ge leben viele Rentner an der Armutsgrenze. Der Sozialverband sieht die &bdquo;Altersarmut auf dem Vormarsch&ldquo;.<br>\nImmer mehr Rentner stehen bei den Tafeln f&uuml;r kostenlose Lebensmittel an. Laut Bundesverband der Tafeln in Deutschland hat sich die Zahl der bed&uuml;rftigen Senioren binnen zehn Jahren verdoppelt. Der Verbandsvorsitzende Jochen Br&uuml;hl sagte der &bdquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&ldquo;: &bdquo;Fast jeder vierte Tafelkunde ist mittlerweile Rentner. Das sind in etwa 350.000 Menschen.&ldquo;<br>\n2007 seien noch gut 12 Prozent der Bed&uuml;rftigen Senioren gewesen. Laut Angaben des Dachverbandes gibt es hierzulande mehr als 900 Tafeln, die regelm&auml;&szlig;ig bis zu 1,5 Millionen Menschen mit Lebensmitteln versorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article171795754\/Altersarmut-Hunderttausende-Rentner-koennen-sich-keine-Mahlzeiten-leisten.html\">Welt Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Altersarmut: Parit&auml;tischer Wohlfahrtsverband fordert Reform der Altersgrundsicherung<\/strong><br>\nAls alarmierend bewertet der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband Ausma&szlig; und Dynamik der wachsenden Altersarmut in Deutschland. Zwingend notwendig sei ein sofortiger Kurswechsel in der Alterssicherungspolitik, insbesondere eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung.<br>\n&bdquo;Die Armut von Rentnerinnen und Rentnern ist in den vergangenen Jahren so stark gestiegen wie bei keiner anderen Bev&ouml;lkerungsgruppe. Armut ist ein Schicksal, von dem Menschen im Rentenalter mittlerweile &uuml;berdurchschnittlich und besonders hart betroffen sind&ldquo;, so Dr. Joachim Rock, Rentenexperte des Parit&auml;tischen Gesamtverbands. Diese Entwicklung sei kein Zufall, sondern auch eine Konsequenz aus den rentenpolitischen Reformen der letzten Jahrzehnte, mit denen beispielsweise das Ziel der Lebensstandardsicherung in der Rente dem Ziel der Beitragssatzstabilit&auml;t geopfert worden sei, kritisiert der Parit&auml;tische. &bdquo;Die Altersarmut wird mit hoher Dynamik in den kommenden Jahren weiter zunehmen, wenn nicht heute die politischen Weichen neu gestellt werden&ldquo;, warnt Rock.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/altersarmut-paritaetischer-wohlfahrtsverband-fordert-reform-der-altersgrundsicherung\/\">Der Parit&auml;tische<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Spanien: die wirtschaftliche Erholung, die aber nicht ankommt<\/strong><br>\nSeit 2014 ist Spaniens Wirtschaft wieder im Aufwind &ndash; nach einer doppelten Rezession, die gegen&uuml;ber 2008 zu einem BIP-R&uuml;ckgang von 7,8 % f&uuml;hrte. In den letzten drei Jahren betrug das Wirtschaftswachstum allerdings wieder jeweils &uuml;ber 3 %, sodass 2017 das Vorkrisenniveau &uuml;bertroffen werden konnte. Trotzdem kommt dieser Aufschwung bei der Mehrheit im Land nicht an.<br>\nAusschlaggebend ist vor allem die Wirtschaftspolitik, die zu einer deutlich anderen Verteilung der erwirtschafteten Leistung f&uuml;hrte. Damit alle am Aufschwung teilnehmen k&ouml;nnen, ben&ouml;tigt es jetzt eine &Uuml;berarbeitung der Arbeitsmarktreformen und eine St&auml;rkung der Verhandlungsmacht der ArbeitnehmerInnen, indem die sektoralen Kollektivvertr&auml;ge wieder gest&auml;rkt werden.<br>\nDie spanische Wirtschaftskrise hat sich vor allem auf die Besch&auml;ftigung und die Einkommensverteilung gravierend ausgewirkt. Ende 2017 wird es gegen&uuml;ber 2007 um 1,9 Mio. Arbeitspl&auml;tze (in Vollzeit&auml;quivalenten) weniger geben. W&auml;hrend die Gewinne um real 4,7 % h&ouml;her sein werden als vor der Krise, werden die ArbeitnehmerInnenentgelte um lediglich 0,3 % h&ouml;her sein. Die Lohnquote geht damit weiter zur&uuml;ck. (&hellip;)<br>\nDie franz&ouml;sische Arbeitsmarktreform wiederholt die spanische Entwicklung in Richtung Prekarisierung der Arbeitsbedingungen durch Schw&auml;chung der individuellen und kollektiven Verhandlungsmacht der ArbeitnehmerInnen. In einigen Punkten werden die spanischen Reformen reproduziert, in anderen gehen sie sogar dar&uuml;ber hinaus.<br>\nEs w&auml;re jedenfalls nicht &uuml;berraschend, wenn es auch noch in weiteren L&auml;ndern Versuche geben wird, im Namen der Wettbewerbsf&auml;higkeit das Arbeitsrecht sowie die Verhandlungsmacht zu schw&auml;chen. Dem gilt es europaweit entgegenzuarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/spanien-die-wirtschaftliche-erholung-die-nicht-ankommt\/#more-26780\">A&amp;W blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Trumps Angriff auf Amerika<\/strong><br>\nDie Steuerreform der Republikaner ist ein Schlag gegen den Wohlfahrtsstaat. Er trifft vor allem Geringverdiener &ndash; und wurde schon in den Siebzigerjahren vorbereitet.<br>\nDie Reichen und Superreichen profitieren, w&auml;hrend Mittelschicht und Geringverdiener auf der Strecke bleiben: Die umstrittene Steuerreform der Republikaner bedeutet eine gro&szlig;e Umverteilung zugunsten der Wohlhabenden. Am Ende k&ouml;nnten die neuen Regeln den amerikanischen Staat mehr als zwei Billionen Dollar kosten. Wie konnte es zu dieser Selbstbereicherung kommen? [&hellip;]<br>\nAber warum haben die Republikaner die Steuerreform dennoch im Kongress durchgesetzt? Der New Yorker Kongressabgeordnete Chris Collins hat seine politischen Motive bereits verraten: &ldquo;Meine Geldgeber sagen mir: Bring es durch oder ruf mich nie wieder an!&rdquo; Bernie Sanders brachte es im Senat auf den Punkt: &ldquo;Die Staatskasse wird ausgeraubt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2017-12\/steuerreform-usa-donald-trump-steuereinnahmen-neoliberalismus-wohlfahrtsstaat-usa\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin B.B.:<\/strong> Interessanter letzter Absatz. Und man h&ouml;rt schon das Jammern der deutschen Wirtschaft, dass bei uns auch dringend Steuersenkungen n&ouml;tig sind, um den Wettbewerb zu sichern.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Bernie Sanders starke Rede gegen den Steuerraub des #Trump-Clans:<\/strong><br>\n&ldquo;Heute erleben wir einen beispiellosen Stra&szlig;enraub bei Tageslicht und eine Pl&uuml;nderung der Staatskassen. Heute ist ein Siegestag f&uuml;r die Koch-Br&uuml;der und andere reiche republikanische Wahlkampfspender, die riesige Steuerersparnisse erhalten und gleichzeitig die Staatsverschuldung um 1,5 Billionen Dollar erh&ouml;hen. Heute ist ein Siegestag f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;ten und profitabelsten Konzerne in unserem Land wie Apple, Microsoft, Pfizer und General Electric, die nun &ndash; trotz Rekordgewinnen &ndash; Hunderte Milliarden Dollar Steuerersparnisse erwarten.<br>\nWir erleben in der amerikanischen Geschichte eine Zeit der riesigen Einkommens- und Reichtumsungleichheit: Die Super-Reichen werden reicher, w&auml;hrend die meisten Amerikaner &auml;rmer werden. Und dennoch wird diese Regierung den oberen 1%, laut dem unabh&auml;ngigen Tax Policy Center, in 10 Jahren 83 Prozent der Steuererleichterungen geben, davon 60 Prozent der Erleichterungen an das obere Zehntel der 1%.<br>\nGleichzeitig werden 92 Millionen Haushalte der Mittelklasse zum Ende des Jahrzehnts mehr Steuern bezahlen. Riesige Steuerverg&uuml;nstigungen f&uuml;r die Milliard&auml;re, h&ouml;here Steuern f&uuml;r Millionen von Mittelklasse-Familien. Niemand, au&szlig;er den Wahlkampfspendern der Republikaner denkt, dass das auch nur irgendeinen Sinn ergibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/fabio.d.masi\/videos\/736846856515016\/\">Fabio De Masi via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der wachsende Einfluss von Handelsabkommen und Investitionsschutz auf Steuern<\/strong><br>\nWie das neue Info Steuergerechtigkeit von Markus Henn (WEED) darstellt, ist die internationale Handelspolitik &uuml;ber die Welthandelsorganisation (WTO) tiefgehend multilateral und global und wird erg&auml;nzt um viele bilaterale Handelsabkommen. Dem internationalen Investitionsschutz fehlt zwar ein multilaterales Abkommen, aber er verf&uuml;gt gegen&uuml;ber den Handelsabkommen &uuml;ber weiter reichende Schutzstandards und wirkungsm&auml;chtige Investor-Staat-Klagen. All dies hat eine wachsende Bedeutung f&uuml;r die nationalen Steuersysteme und bilaterale Steuerabkommen. Die Freiheit der Staaten, ihr Steuersystem zu gestalten, wird zunehmend beschr&auml;nkt. (&hellip;)<br>\nWenn Staaten ihre Steuerautonomie sch&uuml;tzen wollen, sollten sie in Zukunft st&auml;rker darauf achten, dass Handels- und Investitionsabkommen ihre allgemeinen Steuergesetze und ihre Steuerpolitik nicht einschr&auml;nken. Steuergesetze sollten klar ausgenommen sein, wie es zum Beispiel Indien nach schlechten Erfahrungen in seinem neuen Musterabkommen f&uuml;r Investitionsschutz getan hat. Da auch solche Klauseln in der Praxis zunehmend ihre Grenzen haben, sollte jeder Staat pr&uuml;fen, ob &uuml;berhaupt ein Investiti-onsschutzabkommen n&ouml;tig ist. Besonders vorsichtig sollten &auml;rmere L&auml;nder sein, da sie besonders h&auml;ufig die Beklagten in Investitionsstreitigkeiten sind und es sich noch weniger leisten k&ouml;nnen, solche Verfahren zu f&uuml;hren. Auch ist in ihrem Fall die M&ouml;glichkeit, die Gewinne multinationaler Unternehmen angemessen zu besteuern, besonders wichtig. F&uuml;r diese L&auml;nder, aber keineswegs nur f&uuml;r sie, ist der Abschluss von internationalen Abkommen zu Handel und Investitionen aus steuerlicher Sicht kritisch zu sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2017\/12\/der-wachsende-einfluss-von.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>China-Kopien von Druckerpatronen: Die Tintenkiller auf Amazon<\/strong><br>\nBirkenstock verkauft nicht mehr auf Amazon, aus &Auml;rger &uuml;ber Plagiate. Bei Druckerpatronen dasselbe Bild: Chinesische Hersteller rollen via Amazon den Markt auf &ndash; ohne R&uuml;cksicht auf Patente oder Gesetze.<br>\nWerner Sandten* bangt um seine gesch&auml;ftliche Existenz. &ldquo;Seit die chinesischen Billiganbieter Amazon &uuml;berschwemmen, verkaufen wir da praktisch gar nichts mehr&rdquo;, berichtet er. Bald k&ouml;nne seine ganze Branche pleitegehen, &ldquo;einer nach dem anderen&rdquo;. Der Gesetzgeber m&uuml;sse endlich f&uuml;r fairen Wettbewerb sorgen. &ldquo;Aber offenbar will sich niemand mit Amazon anlegen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/druckerpatronen-kopien-die-tintenkiller-auf-amazon-a-1183874.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein weiteres Schlaglicht auf die inzwischen gro&szlig;e Macht Amazons, die so weit geht, dass Amazon sich um Recht und Gesetz nicht zu scheren braucht. Auf weitere Aspekte wurde bereits hingewiesen, z.B. wie Amazon durch das Verschwinden von Einzelh&auml;ndlern mittelbar die Innenst&auml;dte ver&auml;ndert. Allerdings hat dies jeder in der Hand. Es muss nicht die kleinste Kleinigkeit online bestellt werden.<br>\nLesens sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41625#h03\">Mit bestehenden Gesetzen k&ouml;nnen Amazon und Co. nur schwer reguliert werden<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41662\">H&auml;rter die Boten nie schuften, als zu der Weihnachtszeit<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bev&ouml;lkerungsentwicklung: Demografische Krise war gestern<\/strong><br>\nGerd Bosbach allerdings, Professor f&uuml;r Statistik an der Hochschule Koblenz h&auml;lt die &ldquo;Demografie-Logik&rdquo; nach der die Altersstruktur einer Gesellschaft zwangsl&auml;ufig deren Wohlergehen bestimmt, f&uuml;r einen Trugschluss: \n<blockquote><p>&ldquo;Dieser reine Blick auf Bev&ouml;lkerungsdaten und das als fast entscheidendes Kriterium f&uuml;r unsere Zukunft zu nehmen, das ist absolut beschr&auml;nkt. Wenn man glaubt, ne j&uuml;ngere Gesellschaft ist eine bessere als eine &auml;ltere, dann h&auml;tte es uns im 19. Jahrhundert viel besser gehen m&uuml;ssen, weil das war eine junge Gesellschaft. Und heute m&uuml;sste es L&auml;ndern wie Bangladesch, Pakistan, Nigeria sehr gut gehen, weil die eine junge Bev&ouml;lkerung haben, und L&auml;ndern wie Deutschland, Schweden und USA geht so, aber auch Japan, denen m&uuml;sste es sauschlecht gehen, weil die eine alte Bev&ouml;lkerung haben.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Gerd Bosbach, Mitautor des in diesem Jahr erschienenen Buchs &ldquo;Die Zahlentrickser&rdquo; h&auml;lt die Bef&uuml;rchtungen, die mit der Alterung der Gesellschaft verbunden sind, f&uuml;r generell unbegr&uuml;ndet. Seit 1870 gebe es amtliche Daten zur Bev&ouml;lkerungsstruktur und seitdem seien die Deutschen immer &auml;lter geworden. Schlechter allerdings sei es ihnen nie gegangen.<\/p>\n<p>&ldquo;Seit 1990 ist die Lebenserwartung in Deutschland um &uuml;ber f&uuml;nf Jahre gestiegen, der Anteil der &uuml;ber 65-J&auml;hrigen hat sich um mehr als 40 Prozent erh&ouml;ht, der Anteil der Jungen ist um 14 Prozent zur&uuml;ckgegangen. Also aus demografischen Gesichtspunkten Horrorzahlen, innerhalb von 25 Jahren so eine Alterung. Und wie hat sich die Wirtschaft entwickelt seit der Zeit? Netto nach Abzug der Preissteigerungen ist die um 40 Prozent gestiegen.&rdquo;<\/p>\n<p>Solange es Wirtschaftswachstum und Produktivit&auml;tssteigerungen gebe, so Gerd Bosbach, gebe es kein Rentenproblem, allenfalls ein Problem der Verteilung der Produktivit&auml;tsgewinne. Und f&uuml;r &auml;hnlich unbegr&uuml;ndet h&auml;lt er auch die Warnungen vor einem zunehmenden Fachkr&auml;ftemangel, wie er von vielen Seiten artikuliert wird.<\/p>\n<p>&ldquo;Ich sehe im Moment im Prinzip einen ganz anderen Faktor. Wir haben zu wenig Lehrer, zu wenig Schulen. Zehn Jahre hatten wir immer weniger Ausbildungspl&auml;tze als Bewerber. Wir haben an den Hochschulen teilweise eine Vervierfachung der Studierendenmenge, d.h. wir bilden die Leute immer schlechter aus. Und jetzt hat man in Deutschland auf Teufel komm raus die Studierendenquote gesteigert, wir liegen mittlerweile bei 55% eines Jahrgangs, die studieren. Dann bleiben nat&uuml;rlich weniger &uuml;brig, die eine normale Ausbildung anfangen. Zu viele an die Hochschulen und zu wenige in eine qualifizierte Ausbildung.&rdquo;<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bevoelkerungsentwicklung-demografische-krise-war-gestern.1148.de.html?dram:article_id=406663\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundesfinanzministerium behindert weiterhin Gemeinn&uuml;tzigkeit von Attac<\/strong><br>\nDas Bundesfinanzministerium behindert weiterhin die Arbeit von Attac und beharrt auf einer Revision des Urteils des Hessischen Finanzgerichts in Kassel, das dem globalisierungskritischen Netzwerk 2016 eindeutig die Gemeinn&uuml;tzigkeit best&auml;tigt hat. Wie am gestrigen Dienstag bekannt wurde, l&auml;sst der Bundesfinanzhof in M&uuml;nchen die Revision zu. Damit geht die rechtliche Auseinandersetzung um die Gemeinn&uuml;tzigkeit von Attac weiter.<br>\nSolange das Verfahren l&auml;uft, ist das Kasseler Urteil nicht rechtskr&auml;ftig.<br>\n&ldquo;Wir fordern Finanzminister Peter Altmaier auf, die Weisung seines Vorg&auml;ngers Wolfgang Sch&auml;uble an das Frankfurter Finanzamt umgehend zur&uuml;ckzuziehen und die Revision zur&uuml;ckzunehmen. Es ist bittere Ironie, wenn ausgerechnet das Finanzministerium einer Organisation die Gemeinn&uuml;tzigkeit absprechen will, die sich f&uuml;r Steuergerechtigkeit einsetzt&ldquo;, sagt Alfred Eibl vom Attac-Koordinierungskreis. &bdquo;Statt zivilgesellschaftliches Engagement massiv zu erschweren, sollte Altmaier daf&uuml;r sorgen, dass sich sein Ministerium um die wirksame Bek&auml;mpfung von Konzern-Steuertricks und Steueroasen k&uuml;mmert.&rdquo;<br>\nAttac setzt sich seit seiner Gr&uuml;ndung im Jahr 2000 f&uuml;r eine Finanztransaktionssteuer ein. Aktuell engagiert sich das Netzwerk mit einer l&auml;nder&uuml;bergreifenden Kampagne gegen die milliardenschweren Steuertricks von Apple, Ikea, Amazon und Co. sowie f&uuml;r eine einheitliche Gesamtkonzernsteuer in der EU.<br>\n&ldquo;Attac streitet f&uuml;r eine strenge Regulierung der Finanzm&auml;rkte, die gerechte Verteilung des globalen Reichtums, umfassende soziale Sicherheit und gerechten Welthandel. Wir verteidigen das Gemeinwohl gegen&uuml;ber den m&auml;chtigen Einzelinteressen der Banken und Konzerne. Das ist gemeinn&uuml;tzig&ldquo;, sagt Dirk Friedrichs, Vorstand des Attac-Tr&auml;gervereins. &bdquo;Wir sind zuversichtlich, dass auch der Bundesfinanzhof unserer Sicht folgen wird. Unsere Arbeit verst&ouml;&szlig;t an keiner Stelle gegen die Vorgaben der Gemeinn&uuml;tzigkeit.&ldquo;<br>\nMit der Weisung an das Frankfurter Finanzamt, den Rechtsstreit weiterzuf&uuml;hren, trifft das Bundesfinanzministerium laut Attac die gesamte aktive Zivilgesellschaft. Dirk Friedrichs: &bdquo;In einer globalisierten Welt, in der Wirtschaftsinteressen immer mehr Macht &uuml;ber das Leben der Menschen bekommen, sind starke NGOs unabdingbar.<br>\nDemokratie braucht eine kritische Zivilgesellschaft, die politische Entscheidungsprozesse begleitet und sich einmischt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/47.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=63442&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=0981213117\">scharf-links<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fast Fashion: &ldquo;Unser Kleiderkonsum ist Wahnsinn&rdquo;<\/strong><br>\nDie Bremerin Imke M&uuml;ller-Hellmann wollte wissen: Wer hat ihre Kleidungsst&uuml;cke produziert? Wo und wie? Also hat sie sich in den Flieger gesetzt. Ein Interview &uuml;ber unseren Modekonsum und seine Folgen f&uuml;r Mensch und Umwelt.<br>\nEs gibt vietnamesische Fabriken, die jeden Tag 11.000 Jeans produzieren. Es gibt N&auml;herinnen, die zw&ouml;lf Stunden pro Tag und teilweise sieben Tage pro Woche Kleidungsst&uuml;cke n&auml;hen. Und es gibt Millionen Textilarbeiterinnen, die pro Kleidungsst&uuml;ck statt pro Stunde bezahlt werden &ndash; und daf&uuml;r auf Pausen verzichten und R&uuml;ckenschmerzen sowie ewige Monotonie mit immer gleichen Arbeitsschritten hinnehmen. Nur drei Erkenntnisse von vielen aus der Lekt&uuml;re des Buches &ldquo;Leute machen Kleider &ndash; Eine Reise durch die globale Textilindustrie&rdquo;. Die Autorin Imke M&uuml;ller-Hellmann ist bis nach Bangladesch, Vietnam und China gereist, um die N&auml;herinnen ihrer Kleidungsst&uuml;cke aufzusp&uuml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/stil\/leute-machen-kleider-von-imke-mueller-hellmann-fast-fashion-und-ihre-folgen-a-1182965.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Anruf im Jemen gegen das Vergessen<\/strong><br>\nWir hatten Sie gefragt, aus welcher Region Sie sich eine Weltzeit w&uuml;nschen: Viele haben nach dem Jemen gefragt. Laut Vereinten Nationen spielt sich dort die gr&ouml;&szlig;te humanit&auml;re Krise der Welt ab, aber kaum jemand berichtet. Wir haben angerufen.<br>\nLaut Oxfam sind sieben Millionen Menschen im Jemen akut vom Hungertod bedroht. &ldquo;Eine Familie mit f&uuml;nf Kindern in unserer Nachbarschaft ist verhungert&rdquo;, best&auml;tigt Aenne Rappel diese dramatischen Zahlen. Die 82-J&auml;hrige Bayerin hilft seit rund 30 Jahren Menschen im Land. &Uuml;ber ihren Verein &ldquo;Jemenhilfe Deutschland&rdquo; sammelt sie Spenden, finanziert ein kleines Krankenhaus und eine Kinderhilfe in Taizz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/ihre-wunsch-weltzeit-anruf-im-jemen-gegen-das-vergessen.979.de.html?dram:article_id=406552\">Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zeitgenosse B&ouml;ll<\/strong><br>\nHeinrich B&ouml;lls publiziertes Werk umfasst nahezu genau die vier Jahrzehnte, in denen die alte BRD, die Bonner Republik, existiert hat: 1949, im Gr&uuml;ndungsjahr, erscheint seine erste gr&ouml;&szlig;ere Erz&auml;hlung (&raquo;Der Zug war p&uuml;nktlich&laquo;), 1985 sein letzter Roman (&raquo;Frauen vor Flusslandschaft&laquo;), unverkennbar eine Art melancholischer Abgesang. Das Riesenwerk, das B&ouml;ll hinterlassen hat1 &ndash; neben Romanen, Erz&auml;hlungen, Kurzgeschichten, H&ouml;rspielen eine Vielzahl publizistischer Arbeiten und Interviews &ndash; ist im Zusammenhang mit der h&ouml;chst widerspr&uuml;chlichen Entwicklung der westdeutschen Republik zu sehen. B&ouml;ll selbst hat sein Schreiben als Ausdruck von Zeitgenossenschaft verstanden und dem damit verbundenen Anspruch zu gen&uuml;gen versucht, seine gesellschaftlichen Erfahrungen literarisch zu verarbeiten und dar&uuml;ber hinaus eine bestimmte Haltung, eine Schreibhaltung, zu entwickeln &ndash; etwas, was sonst allenfalls Heinrich Mann, Bert Brecht, Anna Seghers oder Peter Hacks gelungen ist. Wer ihn also liest und dabei die ganze Bandbreite seiner literarischen und publizistischen Produktion zur Kenntnis nimmt, taucht auch in die h&ouml;chst umk&auml;mpften Phasen der BRD-Geschichte ein. Egal, wo man ansetzt, bei einer fr&uuml;hen Erz&auml;hlung, einer Buchbesprechung, bei einem der bekannten (oder weniger bekannten) Romane, einer Reportage oder einem der aufschlussreichen sp&auml;ten Interviews, man wird schnell auf politische, gesellschaftliche oder kulturelle Problemzonen sto&szlig;en und auf die Haltung, die der Autor im jeweiligen Kontext eingenommen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/323874.zeitgenosse-b%C3%B6ll.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Polizei sucht diese Krawall Barbie<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171222_hdt_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/nokturnaltimes\/photos\/a.1630187710558655.1073741828.1620942181483208\/2014969275413828\/?type=3&amp;theater\">The Nokturnal Times via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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