{"id":41718,"date":"2017-12-22T14:26:53","date_gmt":"2017-12-22T13:26:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41718"},"modified":"2018-01-05T14:10:35","modified_gmt":"2018-01-05T13:10:35","slug":"jeremy-corbyns-rede-in-genf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41718","title":{"rendered":"Jeremy Corbyns Rede in Genf"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170929_c01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>&bdquo;<em>Eine andere Welt ist m&ouml;glich<\/em>&ldquo; &ndash; so k&ouml;nnte man die glorreiche Rede betiteln, die <strong>Jeremy Corbyn<\/strong> zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember in Genf gehalten hat. Darin wirbt Corbyn f&uuml;r nichts weniger als eine neue Weltordnung, die auf internationaler Solidarit&auml;t basiert. Das originale englischsprachige Transkript k&ouml;nnen Sie im &bdquo;Monthly Review&ldquo; <a href=\"https:\/\/mronline.org\/2017\/12\/11\/jeremy-corbyns-geneva-speech-in-full\/\">nachlesen<\/a>. <strong>Josefa Zimmermann<\/strong> war so nett, die Rede f&uuml;r die Leser der NachDenkSeiten ins Deutsche zu &uuml;bertragen.<br>\n<!--more--><br>\nVielen Dank f&uuml;r die Einf&uuml;hrung, Paul.<\/p><p>Mein besonderer Dank gilt dem Forschungsinstitut der Vereinten Nationen f&uuml;r Soziale Entwicklung.<\/p><p>Seine Arbeit bildet eine wichtige Plattform f&uuml;r die Stimmen der marginalisierten Gruppen, die sich f&uuml;r soziale Gerechtigkeit einsetzen, um die Politik herauszufordern und sich f&uuml;r gesellschaftliche Ver&auml;nderungen stark machen. <\/p><p>Ich begr&uuml;&szlig;e es sehr, wenn auf meine Partei, die Labor Party, und auf die Parteif&uuml;hrung Druck ausge&uuml;bt wird, soziale Gerechtigkeit immer wieder in den Mittelpunkt ihres Handelns zu stellen.<\/p><p>Ich bedanke mich f&uuml;r die Einladung, hier an diesem historischen Ort, dem Palast der Nationen in Genf, zu sprechen, in einer Stadt, die seit der Zeit Rousseaus immer ein Ort der Zuflucht und der Philosophie war. Vor dem Zweiten Weltkrieg war hier das Hauptquartier des gl&uuml;cklosen V&ouml;lkerbundes, heute sind die Vereinten Nationen hier untergebracht.<\/p><p>Es ist auch deshalb ein besonderes Privileg, hier zu sprechen, weil unser Parteiprogramm ein Bekenntnis zur Unterst&uuml;tzung der Vereinten Nationen enth&auml;lt, ein Bekenntnis zur &bdquo;Sicherung von Frieden, Freiheit, Demokratie, &ouml;konomischer Sicherheit und Schutz der Umwelt f&uuml;r alle.&ldquo;<\/p><p>Mein Dank gilt auch den beiden anderen Podiumsteilnehmern Arancha Gonzalez und Nikhil Seth, und der Generalstaatsanw&auml;ltin im Schattenkabinett der Labour Party, Shami Chakrabarti, die mich hierher begleitet hat. Sie ist eine herausragende Aktivistin und eine gro&szlig;e Bereicherung f&uuml;r die internationale Bewegung f&uuml;r die Menschenrechte. <\/p><p>Und nicht zuletzt m&ouml;chte ich allen danken, die heute hier anwesend sind.<\/p><p>Ich m&ouml;chte diese Gelegenheit nutzen, im Vorfeld des Internationalen Tags der Menschenrechte besonders auf die gr&ouml;&szlig;ten Bedrohungen f&uuml;r die gesamte Menschheit hinzuweisen,<\/p><p>und auf die Frage, warum Staaten sich mit ihrem ganzen Gewicht hinter eine echte internationale Zusammenarbeit und die Menschenrechte auf individueller und kollektiver Ebene, sozial und &ouml;konomisch, juristisch und auf Verfassungsebene, im eigenen Land und im Ausland, wenn wir den aktuellen Bedrohungen begegnen und sie &uuml;berwinden wollen. <\/p><p>Mein Land steht am Scheideweg. Die Entscheidung des britischen Volkes, aus der Europ&auml;ischen Union auszuscheiden, die mit dem Referendum getroffen wurde, erfordert ein &Uuml;berdenken unserer Rolle in der Welt. <\/p><p>Manche wollen den Brexit nutzen, um Gro&szlig;britannien auf sich selbst zur&uuml;ckzuwerfen, sich abzuwenden von der Au&szlig;enwelt und alle anderen als Konkurrenten zu f&uuml;rchten.<\/p><p>Andere wollen den Brexit nutzen, um das bestehende Wirtschaftssystem weiter anzuheizen, mit all seinen Unsicherheiten und Ungerechtigkeiten, und Gro&szlig;britannien als eine deregulierte Steueroase mit niedrigen L&ouml;hnen, eingeschr&auml;nkten Rechten und gekappten Sozialleistungen zugrunde zu richten.<\/p><p>Meine Partei steht f&uuml;r eine v&ouml;llig andere Zukunft, wenn wir die EU verlassen. Wir wollen an die besten internationalen Traditionen der Arbeiterbewegung und unseres Landes ankn&uuml;pfen.<\/p><p>Wir stellen uns auch au&szlig;erhalb der EU enge und kooperative Beziehungen zu unseren europ&auml;ischen Nachbarn vor, auf der Basis von Solidarit&auml;t, gegenseitigem Nutzen und fairem Handel, zusammen mit vorausschauenden internationalen Beziehungen in der ganzen Welt.<\/p><p>Wir sind stolz darauf, dass Gro&szlig;britannien 1998 unter den Erstunterzeichnern der Europ&auml;ischen Konvention f&uuml;r Menschenrechte war, die wir im Human Rights Act in unserem Gesetz verankert haben.<\/p><p>Daher wird Labour die Arbeit mit anderen europ&auml;ischen Staaten, fortschrittlichen Parteien und Bewegungen im Europarat fortsetzen, um sicherzustellen, dass unser Land und die anderen L&auml;nder ihren internationalen Verpflichtungen nachkommen.<\/p><p>Ebenso wie der UN-Menschenrechtsrat dabei hilft, sicherzustellen, dass L&auml;nder wie das unsere zu unseren Verpflichtungen stehen, wie z. B. bei den Rechten f&uuml;r Menschen mit Behinderungen, wo wir laut dem diesj&auml;hrigen Bericht gescheitert sind.<\/p><p>Internationale Zusammenarbeit, Solidarit&auml;t, gemeinsames Handeln, sind die Werte, die wir in unserer Au&szlig;enpolitik entschieden umsetzen wollen.<\/p><p>Diese Werte werden alles bestimmen, was die n&auml;chste Labour-Regierung auf der B&uuml;hne der Welt in Angriff nehmen wird, um mit Hilfe von Diplomatie ein progressives, regelbasiertes internationales System zu etablieren, das Gerechtigkeit und Sicherheit f&uuml;r alle bietet.<\/p><p>Sie m&uuml;ssen wirklich allumfassend sein und anwendbar f&uuml;r die Starken und die Schwachen, wenn sie global Unterst&uuml;tzung und Vertrauen genie&szlig;en sollen. <\/p><p>Sie d&uuml;rfen nicht zur Disziplinierung der Schwachen benutzt werden, w&auml;hrend die Starken tun und lassen k&ouml;nnen, was ihnen beliebt, sonst werden sie als Machtmittel diskreditiert, nicht als Mittel der Gerechtigkeit.<\/p><p>Deshalb m&uuml;ssen wir sicherstellen, dass die M&auml;chtigen die internationalen Regeln und das internationale Recht aufrechterhalten und respektieren.<\/p><p>Wenn uns das nicht gelingt, werden die Ideale der Menschenrechtdeklaration von 1948 eher Hoffnung sein als Realit&auml;t und die internationalen Regeln werden zu einem Selbstbedienungsmen&uuml; f&uuml;r die M&auml;chte werden, die international das Sagen haben.<\/p><p>Eine Zusammenarbeit mit anderen L&auml;ndern ist dringend erforderlich, um die Menschenrechte voranzubringen und der vier gr&ouml;&szlig;ten zusammenh&auml;ngenden Bedrohungen der Menschheit Herr zu werden.<\/p><p>Erstens, die zunehmende Konzentration von unermesslichem Reichtum und Macht in den H&auml;nden einer winzigen Elite, ein System, das von manchen Neoliberalismus genannt wird. Dadurch wurden in der ganzen Welt die Ungleichheit, die Marginalisierung, die Unsicherheit und die Wut extrem versch&auml;rft.<\/p><p>Zweitens, der Klimawandel, der zu Instabilit&auml;t f&uuml;hrt, Konflikte in der ganzen versch&auml;rft und unsere Zukunft bedroht.<\/p><p>Drittens, die beispiellose Anzahl von Menschen, die auf der Flucht sind vor Konflikten, Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen, sozialen Zusammenbr&uuml;chen und Klimakatastrophen. <\/p><p>Und schlie&szlig;lich der Einsatz einseitiger milit&auml;rischer Operationen und Interventionen anstelle von Diplomatie und Verhandlung zur Beilegung von Streitigkeiten und zum Absetzen von Regierungen.<\/p><p>Das dominierende globale Wirtschaftssystem bricht zusammen.<\/p><p>Es bringt eine Welt hervor,&nbsp; in der nur wenige Superreiche 90 Prozent der globalen Ressourcen kontrollieren, in der wachsende Unsicherheit und groteske Ungleichheit innerhalb und zwischen&nbsp; einzelnen Nationen herrscht und den Entwicklungsl&auml;ndern sch&auml;tzungsweise mehr als 100 Milliarden Dollar j&auml;hrlich durch Steuerhinterziehung der Konzerne verloren gehen und in der j&auml;hrlich 1 Billion Dollar durch illegale Finanzstr&ouml;me aus dem globalen S&uuml;den abgesaugt werden.<\/p><p>Dies ist ein globaler Skandal.<\/p><p>Wie und f&uuml;r wen die Welt sich weiterentwickelt, darf nicht weiterhin von den m&auml;chtigsten internationalen Konzernen diktiert werden.<\/p><p>Drei&szlig;ig Jahre nach den ersten Strukturanpassungsprogrammen mit ihrer zerst&ouml;renden Wirkung in weiten Teilen der Welt und ein Jahrzehnt nach dem Finanzcrash von 2008 steht der orthodoxe Neoliberalismus vor dem Zusammenbruch.<\/p><p>Dieser Moment, eine Vertrauenskrise in einer bankrotten Wirtschafts-&nbsp; und Sozialordnung, bietet uns die einmalige Gelegenheit zur Konstituierung eines neuen wirtschaftlichen und sozialen Konsenses, der die Interessen der Mehrheit ins Zentrum stellt. <\/p><p>Aber das Br&ouml;ckeln des Systems der globalen Elite und ihrer unangefochtenen Vorrechte verleitet einige Politiker dazu, &Auml;ngste zu sch&uuml;ren, zu spalten und die internationale Zusammenarbeit als nationale Kapitulation zu verspotten.<\/p><p>Pr&auml;sident Trumps sch&auml;ndliches Einreiseverbot f&uuml;r Muslime und seine mexikofeindliche Rhetorik&nbsp;&nbsp; verst&auml;rkten rassistische und sexistische Vorurteile und lenken den Fokus weg von den aktuellen Aktivit&auml;ten der Wallstreet-dominierten Regierung.<\/p><p>In Gro&szlig;britannien, wo im letzten Jahrzehnt die L&ouml;hne der meisten Menschen sanken, w&auml;hrend den Unternehmen und den Superreichen Milliarden in Form von Steuererm&auml;&szlig;igungen zuflossen, vertrat die Premierministerin eine weniger extreme Position, ohne jedoch das Ziel aus den Augen zu verlieren, vom Scheitern der Regierung und ihren wahren Pl&auml;nen abzulenken.<\/p><p>Sie droht mit der Streichung des Human Rights Act, der alle politischen und b&uuml;rgerlichen Rechte unseres Volkes garantiert und von dem jeder Einzelne in unserem Land profitiert. Und sie sagt : &bdquo;Wer behauptet, Weltb&uuml;rger zu sein, dem stehen &nbsp;nirgendwo B&uuml;rgerrechte zu&ldquo;.<\/p><p>Es gibt eine Alternative zu dieser bankrotten und zerst&ouml;rerischen Ordnung. Wir k&ouml;nnen es nicht den gr&ouml;&szlig;ten Konzernen und Banken der Welt &uuml;berlassen, die Regeln festzulegen und das System nach eigenem Gutd&uuml;nken zu gestalten. <\/p><p>Die Weltwirtschaft kann und muss f&uuml;r das Gemeinwohl und die Bev&ouml;lkerungsmehrheit sorgen. Aber das erfordert einen echten und grundlegenden Strukturwandel auf internationaler Ebene.<\/p><p>Den Vereinten Nationen kommt eine entscheidende Rolle zu beim Finden eines neuen Konsenses und einer gemeinsamen Grundlage, die auf Solidarit&auml;t und Achtung der Menschenrechte basiert, sowie auf internationaler Regulierung und Zusammenarbeit. <\/p><p>Dazu geh&ouml;rt als gemeinsame Plattform f&uuml;r demokratische F&uuml;hrungspersonen, dass Klartext &uuml;ber undurchsichtige Machtverh&auml;ltnisse gesprochen wird.<\/p><p>Einen solchen Moment gab es am 4. Dezember 1972, als der chilenische Pr&auml;sident Salvador Allende, der trotz m&auml;chtiger Opposition und Intervention der USA gew&auml;hlt worden war,&nbsp; das Podium der UN-Generalversammlung in New York betrat. <\/p><p>Er forderte globale Ma&szlig;nahmen gegen die Bedrohung durch transnationale Konzerne, die sich gegen&uuml;ber keinem Staat, keinem Parlament und keiner Organisation, die die Interessen der &Ouml;ffentlichkeit vertritt, rechenschaftspflichtig f&uuml;hlen.<\/p><p>Neun Monate sp&auml;ter wurde Allende bei einem von General Augusto Pinochet gef&uuml;hrten Staatsstreich ermordet. Er f&uuml;hrte zu einer 17 Jahre dauernden Diktatur, die aus Chile ein Versuchslabor f&uuml;r fundamentalen Marktradikalismus machte. <\/p><p>Jedoch 44 Jahre sp&auml;ter erheben sich &uuml;berall auf der Welt Menschen gegen die unbeschr&auml;nkte Macht der multinationalen Konzerne, Steuern zu umgehen, Land zu rauben, Ressourcen auszubeuten und Arbeitskr&auml;ften und Kommunen das Herz aus dem Leib zu rei&szlig;en.<\/p><p>Deshalb verspreche ich heute, dass die n&auml;chste Labour-Regierung in Gro&szlig;britannien aktiv die Bem&uuml;hungen des UN-Menschenrechtsrates um einen rechtsverbindlichen Vertrag unterst&uuml;tzen wird, der die transnationalen Konzerne einer an den Menschenrechten orientieren Regulierung unterwirft.<\/p><p>Echte Unternehmensverantwortung muss sich auch auf alle Aktivit&auml;ten von Tochtergesellschaften und Lieferanten beziehen. <\/p><p>Es darf keine Straffreiheit mehr f&uuml;r Unternehmen geben, die Menschenrechte verletzen oder unsere Umwelt zerst&ouml;ren, wie in den Konflikten um die Mineralausbeutung in der Demokratischen Republik Kongo.<\/p><p>Zu lange basierte Entwicklungshilfe auf dem Dogma, dass uneingeschr&auml;nkte M&auml;rkte und undurchschaubare multinationale Konzerne der Schl&uuml;ssel zur L&ouml;sung globaler Probleme seien. Unter der n&auml;chsten Labour-Regierung wird das Entwicklungshilfe-Ministerium daher eine doppelte Aufgabe haben, nicht nur die Beseitigung der Armut, sondern auch die Reduzierung der Ungleichheit in der Welt. Um dieses Ziel zu erreichen, m&uuml;ssen wir gegen den globalen Skandal der Steuerhinterziehung und gegen Rechnungsbetrug angehen &ndash; gegen das Auspl&uuml;ndern von Entwicklungsl&auml;ndern und das Abziehen von Ressourcen aus unserer eigenen &ouml;ffentlichen Verwaltung.<\/p><p>Allein in Afrika gehen jedes Jahr gesch&auml;tzte 35 Milliarden Dollar durch Steuerhinterziehung verloren und 50 Milliarden durch illegale Finanzstr&ouml;me. Das &uuml;bertrifft den 30- Milliarden-Zufluss an j&auml;hrlicher&nbsp; Entwicklungshilfe bei Weitem. <\/p><p>Wie bei den&nbsp; Paradise- und Panama-Papers deutlich wurde, darf man es den Superreichen und M&auml;chtigen nicht selbst &uuml;berlassen, sich zu regulieren.<\/p><p>Wir m&uuml;ssen multinationale Konzerne dazu verpflichten, l&auml;nderspezifische Berichte zu erstellen, w&auml;hrend wir den L&auml;ndern im S&uuml;den dabei helfen m&uuml;ssen, sich vor finanziellem Ausbluten durch r&auml;uberische Konzerne zu sch&uuml;tzen. <\/p><p>Daher wird die n&auml;chste Labour-Regierung sich bem&uuml;hen, mit den Steuerbeh&ouml;rden der Entwicklungsl&auml;nder zusammenzuarbeiten, wie es Sambia durch die Zusammenarbeit mit der norwegischen Hilfsorganisation NORAD gelungen ist, die Pl&uuml;nderungen zu stoppen.<\/p><p>Morgen ist der Internationale Tag gegen Korruption. Korruption ist nichts, was nur &bdquo;da unten&ldquo; geschieht. Unsere Regierung spielte eine zentrale Rolle bei der Erm&ouml;glichung von Korruption, die Demokratien unterminiert und Menschenrechte verletzt. Es handelt sich um ein globales Thema, das globale Antworten erfordert.<\/p><p>Wenn Menschen in Armut gehalten werden, w&auml;hrend Politiker &ouml;ffentliche Mittel in Steuerparadiese umleiten, dann ist das Korruption. Und eine Labour-Regierung wird entschieden gegen Steuerparadiese vorgehen. Sie wird strenge Transparenzrichtlinien einf&uuml;hren f&uuml;r Kronkolonien und &Uuml;berseeterritorien, inklusive &ouml;ffentlichen Registern, in denen Eigent&uuml;mer, Direktoren, die wichtigsten Shareholder und Nutznie&szlig;er eingetragen werden, ebenso wie Konzerne und Trusts. <\/p><p>Der Klimawandel ist die zweite gro&szlig;e Bedrohung f&uuml;r die Menschheit. Unser Planet ist in Gefahr. Die globale Erw&auml;rmung kann nicht geleugnet werden. Die Zahl der Naturkatastrophen hat sich seit 1970 vervierfacht. <\/p><p>Die Hurricans, wie der, von dem neulich die Karibik betroffen war, sind st&auml;rker, weil sie mehr Feuchtigkeit aus w&auml;rmeren Ozeanen aufnehmen. Durch den Klimawandel steigt die Meerestemperatur. Die Ursache daf&uuml;r sind Emissionen, vor allem aus den reichen L&auml;ndern.&nbsp; Und die L&auml;nder mit der geringsten Luftverschmutzung, h&auml;ufig Entwicklungsl&auml;nder, sind am st&auml;rksten von den Verw&uuml;stungen betroffen &ndash; mit Umweltsch&auml;den, die zu Lebensmittelknappheit und sozialen Verwerfungen f&uuml;hren. <\/p><p>Wir m&uuml;ssen solidarisch zu ihnen stehen. Vor zwei Monaten versprach ich dem Premierminister von Antigua und Barbuda, Gaston Browne, dass ich diese Plattform nutzen w&uuml;rde, um diese Nachricht zu &uuml;bermitteln. <\/p><p>Die Internationale Gemeinschaft muss Ressourcen zur Verf&uuml;gung stellen und die gr&ouml;&szlig;ten Umweltverschmutzer sollten auch die gr&ouml;&szlig;te Last &uuml;bernehmen. <\/p><p>Daher meine Bitte an die Regierungen der L&auml;nder, die f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;ten Umweltsch&auml;den verantwortlich sind, einschlie&szlig;lich Gro&szlig;britannien:<\/p><p>Erstens, die Kapazit&auml;ten zu vergr&ouml;&szlig;ern, um auf die Katastrophen in aller Welt zu reagieren. Unsere Armeen, die zu den am besten ausgebildeten und f&auml;higsten in der Welt geh&ouml;ren, sollten ihre Erfahrungen auch bei Eins&auml;tzen bei humanit&auml;ren Katastrophen einbringen k&ouml;nnen. Italien ist hier in einer Vorreiterrolle mit seiner Marine, die inzwischen sehr vielseitig zum Einsatz kommt,<\/p><p>zweitens, die Einbeziehung der Kosten f&uuml;r die Umweltzerst&ouml;rung in die Finanzplanung, wie es Labour im britischen Finanzministerium vorhat,<\/p><p>drittens, fest zum historischen Pariser Klimaabkommen zu stehen,<\/p><p>und schlie&szlig;lich ernsthafte und unmittelbare Schritte in Richtung Schuldennachlass und Schuldenschnitt zu unternehmen.<\/p><p>Wir m&uuml;ssen als internationale Gemeinschaft gegen die Ungerechtigkeit aktiv werden, unter der die L&auml;nder leiden, die mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert sind, den sie nicht selbst verursacht haben und die gleichzeitig ihre Auslandschulden begleichen sollen.<\/p><p>Bedenkenswert sind die Worte des Pr&auml;sidenten von Burkina Faso, Thomas Sankara, die er 1987 vor der Organisation der Afrikanischen Einheit sprach, wenige Monate bevor auch er bei einem Staatsstreich ermordet wurde:<\/p><p>&bdquo;Die Schulden k&ouml;nnen nicht zur&uuml;ckgezahlt werden&ldquo;, sagte er, &bdquo;erstens, weil die Gl&auml;ubiger nicht daran sterben werden, wenn wir nicht zahlen, aber wir werden daran sterben&hellip;, wenn wir zahlen&ldquo;.<\/p><p>Die wachsende Klimakrise erh&ouml;ht die bereits jetzt die alles Vorausgegangene &uuml;bertreffende Zahl von Menschen, die vor Konflikten und aus Verzweiflung fliehen.<\/p><p>Es gibt heute mehr Fl&uuml;chtlinge und Vertriebene als je zuvor seit dem zweiten Weltkrieg.<\/p><p>Fl&uuml;chtlinge sind Menschen&nbsp; wie wir.<\/p><p>Aber anders als wir sind sie gezwungen, wegen Gewalt, Verfolgung und Klimachaos aus ihrer Heimat zu fliehen.<\/p><p>Eine der gr&ouml;&szlig;ten moralischen Herausforderungen unserer Zeit ist, dem Geist und dem Buchstaben der Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention von 1951 gerecht zu werden. Ihr Kernprinzip war einfach: Fl&uuml;chtlinge sch&uuml;tzen. <\/p><p>Aber 10 L&auml;nder, deren Wirtschaftskraft 2,5 Prozent der Weltwirtschaft ausmacht, beherbergen die Fl&uuml;chtlinge der halben Welt.<\/p><p>Es ist an der Zeit, dass die reicheren L&auml;nder aufstehen und gemeinsam ihre Menschlichkeit zeigen.<\/p><p>Scheitern bedeutet, dass Millionen von Syrern innerhalb ihres zerst&ouml;rten Heimatlandes vertrieben wurden oder ins Ausland fl&uuml;chteten. &nbsp;Rohingya kehrten ohne die Garantie von Staatsb&uuml;rgerschaft oder Schutz vor staatlicher Gewalt nach Myanmar zur&uuml;ck oder Fl&uuml;chtlinge wurden auf unbestimmte Zeit in Lagern gehalten, die nicht f&uuml;r die Unterbringung von Menschen geeignet waren, wie in Papua Neuguinea oder Nauru. Und afrikanische Fl&uuml;chtlinge wurden im kriegszerst&ouml;rten Libyen in die Sklaverei verkauft. Diese Tatsachen sollten unser Gef&uuml;hl f&uuml;r Menschlichkeit und menschliche Solidarit&auml;t verletzen.<\/p><p>Europ&auml;ische Staaten sollen und k&ouml;nnen mehr tun angesichts der stetig zunehmenden Sterberate unter den Migranten und Fl&uuml;chtlingen, die das Mittelmeer &uuml;berqueren. Und wir m&uuml;ssen effektiver gegen Menschenh&auml;ndler vorgehen. <\/p><p>Aber sagen wir es deutlich: Eine langfristige L&ouml;sung kann nur eine echte internationale Zusammenarbeit auf der Grundlage der Menschenrechte sein, die die Ursachen von Konflikten, Verfolgung und Ungleichheit klar ausspricht.<\/p><p>Ich habe den gr&ouml;&szlig;ten Teil meines Lebens zusammen mit vielen anderen damit verbracht, f&uuml;r Diplomatie und Dialog einzutreten, anstelle von Krieg und Konflikt, oft im Angesicht von Feindseligkeit. <\/p><p>Aber ich bin weiterhin &uuml;berzeugt, dass dies der einzige Weg ist, echte und dauerhafte Sicherheit f&uuml;r alle zu gew&auml;hrleisten. <\/p><p>Und selbst nach den verheerenden Invasionen und Besatzungen der letzten Jahre gibt es erneut Druck, sich f&uuml;r milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen zu entscheiden, America First oder Empire 2.0 als Weg zur globalen Sicherheit.<\/p><p>Ich wei&szlig;, dass die Menschen in Gro&szlig;britannien weder gef&uuml;hllos gegen&uuml;ber dem Leiden Anderer sind noch blind gegen&uuml;ber den Auswirkungen und R&uuml;ckschl&auml;gen der unverantwortlichen Kriege, die unser eigenes Land gef&uuml;hrt hat. <\/p><p>Kriege zum Zwecke des Regime Change, Invasionen, Interventionen und Besatzungen, im Irak, in Afghanistan, Libyen und Somalia, sind selbst verschuldet gescheitert, haben L&auml;nder und Regionen verw&uuml;stet und die Welt und Gro&szlig;britannien zu einem gef&auml;hrlicheren Ort gemacht. <\/p><p>Und w&auml;hrend die britische Regierung sich manchmal f&uuml;r Menschenrechte stark macht, schweigt sie in anderen F&auml;llen zu Menschenrechtsverletzungen oder spielt sogar den Komplizen. <\/p><p>Zu viele haben bewusst die Augen verschlossen vor den monstr&ouml;sen Menschenrechtsverletzungen, die gerade im Jemen stattfinden, angefeuert durch die Waffenverk&auml;ufe an Saudi-Arabien im Wert von vielen Milliarden Pfund. <\/p><p>Die Nichts-sehen-nichts-h&ouml;ren-nichts-sagen-Methode unterminiert unsere Glaubw&uuml;rdigkeit und unsere F&auml;higkeit, gegen Menschenrechtsverletzungen aktiv zu werden. <\/p><p>&nbsp;Die gesamte staatliche Unterst&uuml;tzung Gro&szlig;britanniens an den Jemen betrug im letzten Jahr weniger als 150 Millionen Pfund &ndash; weniger als die Gewinne der britischen Waffenhersteller, die Waffen an Saudi-Arabien verkaufen. Was sagt das &uuml;ber die Priorit&auml;ten unseres Landes aus oder &uuml;ber die Rolle unserer Regierung bei der humanit&auml;ren Katastrophe, die nun den Jemen erfasst? <\/p><p>Unsere Glaubw&uuml;rdigkeit, wenn wir uns gegen die ethnischen S&auml;uberungen bei den Rohingya-Muslimen aussprechen, wird ernsthaft unterminiert durch die britische Unterst&uuml;tzung des Milit&auml;rs von Myanmar.<\/p><p>Und unsere Regierungen geben Lippenbekenntnisse zu den Siedlungen und der Zweistaatenl&ouml;sung im Israel-Pal&auml;stina-Konflikt ab, tun aber nichts gegen die Unterdr&uuml;ckung und Enteignung des pal&auml;stinensischen Volkes.<\/p><p>70 Jahre nachdem die UN-Generalversammlung sich f&uuml;r einen Staat Pal&auml;stina neben dem entstehenden israelischen Staat aussprach und ein halbes Jahrhundert nach der Besetzung des gesamten historischen Pal&auml;stina durch Israel sollten sie sich von israelischen Friedensaktivisten wie Gush Shalom und Peace Now inspirieren lassen und ein Ende der massiven Menschenrechtsverletzungen fordern, die die Pal&auml;stinenser jeden Tag erdulden m&uuml;ssen. Die dauerhafte Besatzung und der illegale Siedlungsbau sind eine Verletzung des internationalen Rechts und verhindern den Frieden. <\/p><p>Die Ank&uuml;ndigung des US-Pr&auml;sidenten, dass seine Regierung Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkennen will, einschlie&szlig;lich der umliegenden pal&auml;stinensischen Gebiete, ist eine Bedrohung f&uuml;r den Frieden, die zurecht international verurteilt wurde. Die Entscheidung ist nicht nur leichtsinnig und provokativ, sie birgt auch die Gefahr, dass eine politische L&ouml;sung israelisch-pal&auml;stinensischen Konfliktes in weite Ferne r&uuml;ckt.<\/p><p>Pr&auml;sident Trumps Rede vor der UN-Generalversammlung im September deutete auf eine gr&ouml;&szlig;ere Bedrohung des Friedens. Sein Angriff auf Multilateralit&auml;t, Menschenrechte und V&ouml;lkerrecht sollten uns alle sehr besorgt stimmen. <\/p><p>Und es ist nicht der richtige Zeitpunkt f&uuml;r eine Ablehnung des iranischen Nuklearvertrags, einer bedeutenden Vereinbarung zwischen dem Iran und einer Gruppe von Weltm&auml;chten zur Reduzierung der Spannungen. Sie bedrohen nicht nur den Mittleren Osten, sondern auch die koreanische Halbinsel. Welche Anreize gibt es f&uuml;r Pj&ouml;njang zu glauben, dass Abr&uuml;stung Vorteile bringt, wenn die USA gleichzeitig ihre Nuklearvereinbarung mit dem Iran zunichte macht. Trump und Kim Jong Un verursachen mit ihren absurden kriegstreibenden Beleidigungen eine schreckliche nukleare Bedrohung. <\/p><p>Gemeinsam mit fast der gesamten Menschheit rufe ich den beiden F&uuml;hrern zu: Das ist kein Spiel, treten Sie einen Schritt zur&uuml;ck vom Abgrund!<\/p><p>Es ist allgemein bekannt, dass Krieg und Gewalt die Probleme in der Welt nicht l&ouml;sen. Gewalt bringt Gewalt hervor. Im Jahr 2016 verteilten sich fast drei Viertel aller Todesf&auml;lle durch Terrorismus auf f&uuml;nf L&auml;nder: Irak, Afghanistan, Syrien, Nigeria und Somalia.<\/p><p>Lassen Sie uns gemeinsam eintreten f&uuml;r die Opfer von Krieg und Terrorismus und f&uuml;r Gerechtigkeit in der ganzen Welt.<\/p><p>Und lassen Sie uns die Forderung ausdr&uuml;cken, dass die gr&ouml;&szlig;ten Waffenexporteure daf&uuml;r sorgen, dass alle R&uuml;stungsexporte gleich bleiben, nicht nur rechtlich, sondern auch als moralische Verpflichtung.<\/p><p>Das bedeutet ein Verbot von Waffenexporten, wenn die deutliche Gefahr besteht, dass sie f&uuml;r Menschenrechtsverletzungen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Einsatz kommen.<\/p><p>Gro&szlig;britannien ist einer der gr&ouml;&szlig;ten Waffenexporteure der Welt. Daher m&uuml;ssen wir unseren internationalen Verpflichtungen nachkommen, aber gleichzeitig Wege finden, unsere R&uuml;stungsindustrie in eine sozial sinnvolle, qualitativ hochwertige Technologieproduktion umzuwandeln.<\/p><p>Daher begr&uuml;&szlig;e ich den k&uuml;rzlich verabschiedeten Beschluss des US-Repr&auml;sentantenhauses, der zwei beispiellose Dinge enth&auml;lt: erstens, die Anerkennung der Rolle der USA bei der Zerst&ouml;rung des Jemen, einschlie&szlig;lich der Luftbetankung von Flugzeugen der von Saudi-Arabien gef&uuml;hrten Koalition, die wesentlichen Anteil an den Bombenangriffen hatten, sowie die Hilfe bei der Auswahl von Angriffszielen. <\/p><p>Zweitens machte er deutlich, dass der Kongress diesen Milit&auml;reinsatz nicht autorisiert hat.<\/p><p>Der Jemen ist von einer humanit&auml;ren Katastrophe betroffen und von der schlimmsten Choleraepidemie der Geschichte. <\/p><p>Die internationale Gemeinschaft muss ihren Standpunkt nachdr&uuml;cklich denjenigen deutlich machen, die den Kriegseinsatz Saudi-Arabiens im Jemen bef&uuml;rworten, einschlie&szlig;lich der Regierung von Theresa May, um einerseits unsere rechtlichen und moralischen Verpflichtungen zum Waffenverkauf zu erf&uuml;llen und andererseits dringend einen Waffenstillstand und eine Beilegung dieses verheerenden Konfliktes auszuhandeln. <\/p><p>Wenn wir es ernst meinen mit dem Frieden, m&uuml;ssen wir die internationale Zusammenarbeit und den Friedenswillen st&auml;rken.<\/p><p>Gro&szlig;britannien f&auml;llt dabei eine wichtige Rolle zu, nachdem es ihm nicht gelungen ist, in den letzten Jahren mit bedeutenden Truppenanteilen dazu beizutragen. <\/p><p>Wir sind entschlossen, die Chance zu nutzen, eine Kraft des Friedens, der Diplomatie und der Durchsetzung der Menschenrechte zu sein.<\/p><p>Labour ist entschieden, all seine diplomatischen M&ouml;glichkeiten und konsularischen F&auml;higkeiten zu nutzen. Dazu werden wir wieder Berater f&uuml;r Menschrechte in unseren Botschaften auf der ganzen Welt einsetzen. &nbsp;&nbsp;<\/p><p>Menschenrechte und Gerechtigkeit werden im Mittelpunkt unserer Au&szlig;enpolitik stehen, zusammen mit dem Bekenntnis zur Unterst&uuml;tzung der Vereinten Nationen. <\/p><p>Die UNO bietet eine einzigartige Plattform f&uuml;r internationale Zusammenarbeit und gemeinsames Handeln. Und um effektiv sein zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen die Mitgliedsstaaten hinter der Reformagenda von Generalsekret&auml;r Guterres stehen. <\/p><p>Die Welt erwartet, dass der UN-Sicherheitsrat reagiert, dass er repr&auml;sentativer wird und die ihm zugedachte Rolle in der Friedens- und Sicherheitspolitik &uuml;bernimmt.<\/p><p>Wir alle k&ouml;nnen in einer friedlicheren Welt leben. Der Wunsch, f&uuml;r uns alle ein besseres Leben zu erschaffen, brennt in uns allen. Bei der Umsetzung dieses Zieles sind die Regierungen, die Zivilgesellschaft, soziale Bewegungen und internationale Organisationen gefragt. <\/p><p>Wir m&uuml;ssen unsere Anstrengungen zur Schaffung eines globalen, regelbasierten Systems verdoppeln, das f&uuml;r alle g&uuml;ltig ist und das f&uuml;r die Vielen funktioniert und nicht f&uuml;r die Wenigen. <\/p><p>Nie mehr zuerst bombardieren und danach denken und reden!<\/p><p>Nie mehr Doppelstandards in der Au&szlig;enpolitik!<\/p><p>Nie mehr S&uuml;ndenb&ouml;cke, um zu Hause Punkte zu sammeln!<\/p><p>Stattdessen: Solidarit&auml;t, besonnene F&uuml;hrung und Kooperation. <\/p><p>Gemeinsam k&ouml;nnen wir<\/p><ul>\n<li>ein neues Sozial- und Wirtschaftssystem aufbauen auf der Grundlage von Menschenrechten und Gerechtigkeit,<\/li>\n<li>Klimagerechtigkeit und eine bessere Art des Zusammenlebens auf diesem Planeten schaffen,<\/li>\n<li>die Menschenw&uuml;rde der Fl&uuml;chtlinge achten und ihnen einen sicheren Platz bieten,<\/li>\n<li>f&uuml;r Frieden, Sicherheit und gegenseitiges Verst&auml;ndnis arbeiten.<\/li>\n<\/ul><p>Das ist das Mindeste, das wir f&uuml;r das &Uuml;berleben der Menschheit tun k&ouml;nnen. Wir m&uuml;ssen die Verteidiger der Menschenrechte auf der ganzen Welt, die ihr Leben f&uuml;r andere aufs Spiel setzen, w&uuml;rdigen und anerkennen. Unsere Stimme muss auch ihre Stimme sein.<\/p><p>Danke.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170929_c01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>&bdquo;<em>Eine andere Welt ist m&ouml;glich<\/em>&ldquo; &ndash; so k&ouml;nnte man die glorreiche Rede betiteln, die <strong>Jeremy Corbyn<\/strong> zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember in Genf gehalten hat. Darin wirbt Corbyn f&uuml;r nichts weniger als eine neue Weltordnung, die auf internationaler Solidarit&auml;t basiert. Das originale<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41718\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,170,177,205,146,161],"tags":[1344,881,1519,1843,1561,1487,1532,1055,1903,461,469,2222,2175,1573,1560,319,305,979,303,1418,1006,851,1800,2061,687,639,1122],"class_list":["post-41718","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles","category-friedenspolitik","category-klimawandel","category-neoliberalismus-und-monetarismus","category-soziale-gerechtigkeit","category-wertedebatte","tag-allende-salvador","tag-armut","tag-atomwaffen","tag-brexit","tag-corbyn-jeremy","tag-entwicklungshilfe","tag-entwicklungslaender","tag-fluechtlinge","tag-gemeinwohl","tag-genfer-konventionen","tag-grossbritannien","tag-humanitaere-hilfe","tag-interventionspolitik","tag-jemen","tag-labour-party","tag-lohnentwicklung","tag-menschenrechte","tag-naturkatastrophe","tag-palaestina","tag-regime-change","tag-regulierung","tag-schuldenschnitt","tag-trump-donald","tag-umweltverschmutzung","tag-ungleichheit","tag-uno","tag-waffenexporte"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41718","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41718"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41718\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41737,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41718\/revisions\/41737"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41718"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41718"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41718"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}