{"id":41738,"date":"2018-01-02T08:45:59","date_gmt":"2018-01-02T07:45:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738"},"modified":"2018-01-02T08:45:59","modified_gmt":"2018-01-02T07:45:59","slug":"hinweise-des-tages-3028","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h01\">Ansichten eines Querdenkers: Oskar Lafontaine redet Tacheles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h02\">Mit Hilfe von links: Wie Political Correctness von Ausbeutung und Verelendung ablenkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h03\">Die Deutschen sind zu anspruchslos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h04\">Putin, die Waldhexe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h05\">Former Defense Secretary William Perry Sounds the Alarm Over the Present Nuclear Danger.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h06\">Wie die syrische Bev&ouml;lkerung unter den Sanktionen leidet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h07\">Urbi et Orbi: Papst zeichnet ein d&uuml;steres Bild der weltweiten Lage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h08\">Reformpl&auml;ne von Macron: Arbeitslosen in Frankreich drohen drastische K&uuml;rzungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h09\">Trumps Angriff auf Amerika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h10\">Soziale Ungleichheit: Alle Steuern m&uuml;ssen auf den Tisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h11\">DIHK fordert Steuersenkung f&uuml;r Besserverdienende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h12\">VW-Betriebsr&auml;te: Zu viel Geld zeugt von zu viel N&auml;he zu den M&auml;chtigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h13\">Obdachlosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h14\">Verschuldung durch Krankenkassenbeitr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h15\">Nahles warnt SPD vor Sch&ouml;nreden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h16\">Gro&szlig;spenden an Parteien Millionen f&uuml;r CDU und FDP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h17\">Neuer US-Sender aus Berlin: Ein Radio f&uuml;r die V&ouml;lkerverst&auml;ndigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41738#h18\">Quid pro quo: Niemand muss bei Deals &agrave; la Weinstein mitspielen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ansichten eines Querdenkers: Oskar Lafontaine redet Tacheles<\/strong><br>\nDie wirtschaftliche Lage ist aber doch gut. Die Wirtschaft brummt, es waren noch nie so viele Menschen erwerbst&auml;tig wie heute, die Zahl der Arbeitslosen ist relativ niedrig. War die SPD vor diesem Hintergrund gut beraten, auf das Thema soziale Gerechtigkeit zu setzen?<br>\nEs war richtig, auf dieses Thema zu setzen. Aber Martin Schulz hat nicht geliefert. Die Wirtschaft brummt, aber wer profitiert davon? Wir haben exorbitante Gewinne bei den Dax-Konzernen &ndash; 115 Milliarden Euro im vergangenen Jahr &ndash; aber auf der anderen Seite den gro&szlig;en Niedriglohnsektor. Wir haben ungesicherte Arbeitsverh&auml;ltnisse. Viele Menschen k&ouml;nnen daher in Deutschland ihr Leben nicht mehr planen. Millionenfache Altersarmut ist programmiert. Kurzum: Wir leben in einer Zeit zunehmender sozialer Ungleichheit, die die Demokratie untergr&auml;bt. Die Steuergesetze geben Auskunft dar&uuml;ber, wer in einer Gesellschaft wirklich das Sagen hat. Wenn hohe Einkommen, Verm&ouml;gen und Erbschaften unzureichend besteuert werden, herrscht nicht &bdquo;das Volk&ldquo;, sondern eine Minderheit. [&hellip;]<br>\nSigmar Gabriel hat die SPD nach ihrem Wahldebakel zu einer grundlegenden Kurskorrektur aufgefordert. N&ouml;tig sei eine offene Debatte &uuml;ber Begriffe wie &bdquo;Heimat&ldquo; und &bdquo;Leitkultur&ldquo;. Er sagt, die Parteien m&uuml;ssten sich bem&uuml;hen, die Menschen besser zu verstehen. Einverstanden?<br>\nAlle Menschen suchen soziale Geborgenheit. Diese soziale Geborgenheit ging f&uuml;r viele Menschen in der &Auml;ra des Finanzkapitalismus und Neoliberalismus verloren, nicht nur in Deutschland. Wenn Gabriel aber sagt, &bdquo;der Nationalstaat kann seine Wohlfahrtsversprechen nicht mehr einl&ouml;sen&ldquo;, dann klingt das nach einer faulen Ausrede f&uuml;r den Sozialabbau der letzten Jahre und ist eine Verbeugung vor dem neoliberalen Zeitgeist. Die Sozialgesetzgebung in kleineren europ&auml;ischen Staaten wie &Ouml;sterreich und D&auml;nemark widerlegt ihn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/997335\/ansichten-eines-querdenkers-oskar-lafontaine-redet-tacheles\">NOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mit Hilfe von links: Wie Political Correctness von Ausbeutung und Verelendung ablenkt<\/strong><br>\nAuf die Frage, ob seine Kritik an Political Correctness und &auml;hnlichem nicht Argumente f&uuml;r rechte Kr&auml;fte liefert, reagiert er mit dem Hinweis, dass s&auml;mtliche Parteien in Westeuropa, die seit den 1980er Jahren regierten, immer neoliberale Politik machten &ndash; &bdquo;egal ob es rechte oder Mitte-Links-Regierungen waren&ldquo;. Dazu geh&ouml;rten Privatisierungen, R&uuml;ckzug des Staates und Austerit&auml;ts-, also Sparpolitik um jeden Preis. Bei der Suche nach dem Unterschied zu rechten Parteien h&auml;tten die linken Parteien sich dann der Ebene der Minderheitenpolitik, &bdquo;der Ebene der sehr kleinen, sehr billigen Schutzma&szlig;nahmen&ldquo; zugewandt. Daraus sei ein &bdquo;infames System&ldquo; entstanden, das nur noch die Alternative zwischen zwei neoliberalen Optionen lasse: &bdquo;Eine, die ein bisschen Political Correctness betreibt, und eine andere, die als Krokodil in diesem Kasperletheater auftritt und als Rechtspopulismus mit vulg&auml;ren Formeln daherschimpft, die rassistisch, frauenfeindlich und fremdenfeindlich ist.&ldquo; Aber das sei &bdquo;eine falsche Alternative angesichts der &ouml;konomischen Entwicklung&ldquo;, macht der Philosoph im Interview klar: &bdquo;Genau durch diese Pseudopolitik der neoliberalen Linken ist die Rechte erstarkt. Ich w&uuml;rde den Vorwurf umkehren. Ich w&uuml;rde sagen: Das &sbquo;Zartsprechen&lsquo; hat die Rechte stark gemacht und dazu beigetragen, dass die Linke immer mehr verliert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20171219318764357-ungleichheit-gesellschaft-zusammenleben-buch\/\">Sputnik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Deutschen sind zu anspruchslos<\/strong><br>\nGute Vors&auml;tze f&uuml;rs neue Jahr &ndash; die sollte vor allem der Staat fassen. Hier sind f&uuml;nf Dinge, die wir uns 2018 nicht mehr gefallen lassen sollten.<br>\nEs h&auml;lt sich hartn&auml;ckig ein falsches Bild von Deutschland. Als die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung die Bundeskanzlerin einmal fragte, was ihr zu Deutschland in den Sinn komme, antwortete diese unter anderem: &ldquo;Ich denke an dichte Fenster! Kein anderes Land kann so dichte und so sch&ouml;ne Fenster bauen.&rdquo;<br>\nDas war einer der wenigen S&auml;tze, die von Angela Merkels Kanzlerschaft &uuml;brig bleiben werden. Ein bemerkenswert schlichter und genialer Satz. Jeder wusste, was die Kanzlerin meint: Deutschland funktioniert. Dabei stimmt das gar nicht.<br>\nHier sind f&uuml;nf Dinge, die in Deutschland nicht funktionieren, und die 2018 besser werden m&uuml;ssen:\n<ul>\n<li>Der Staat schlampt bei der Sicherheit seiner B&uuml;rger.<\/li>\n<li>Der Staat sorgt nicht f&uuml;r die digitale Zukunft vor.<\/li>\n<li>Der Staat tut zu wenig f&uuml;r die Bildung.<\/li>\n<li>Der Staat behindert die Mobilit&auml;t der Deutschen.<\/li>\n<li>Der Staat duldet die krasse Ungerechtigkeit im Land.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bildung: Eltern Schulpflichtiger brauchen keine Statistiken &uuml;ber den deutschen Bildungsskandal zu lesen. Sie wissen auch so, dass &uuml;berall das Geld fehlt: Geb&auml;ude, Ausstattung, Personal &ndash; f&uuml;r ein so reiches Land wie Deutschland ist die Situation an den Schulen grotesk. Das gilt nat&uuml;rlich nur f&uuml;r staatliche Schulen. Wer es sich leisten kann, entzieht sich dem staatlichen Sparwahn und bringt seine Kinder auf Privatschulen in Sicherheit. Darum ist die deutsche Bildungspolitik so unsozial. Um nur den Durchschnitt der OECD-L&auml;nder zu erreichen, m&uuml;sste Deutschland jedes Jahr 30 Milliarden Euro zus&auml;tzlich in sein Bildungssystem investieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/was-2018-in-deutschland-besser-werden-muss-a-1185762.html\">Jakob Augstein auf SPON<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Diesen Satz kann man nicht oft genug wiederholen: &ldquo;Es war &hellip; Merkel, die das Auseinanderdriften der deutschen Gesellschaft zulie&szlig;&rdquo;. Wobei man erg&auml;nzen muss, Merkel hat die Entwicklung der &ldquo;marktkonformen&rdquo; Demokratie nicht nur zugelassen, sondern zum Leitmotiv ihrer Kanzlerschaft gemacht, unter tatkr&auml;ftiger Beihilfe der SPD.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Putin, die Waldhexe<\/strong><br>\nWeihnachten ist auch die Zeit der M&auml;rchen. Und in einigen F&auml;llen hat man den Eindruck, dass sich mancher Politiker im Westen davon inspirieren l&auml;sst. Gerne wird dann das Gruselm&auml;rchen vom b&ouml;sen Kreml-Herren Putin und seinen Trollen erz&auml;hlt, die mit allen Mitteln Unruhe stiften und uns den Kopf verdrehen wollen. Das ist mythologisch ganz lustig. Politisch ist es gef&auml;hrlich. Denn wenn man nur fest genug glaubt, dann wird aus Schauergeschichten pl&ouml;tzlich Wirklichkeit.<br>\nGerade wurde die neueste Kreml-Fiesheit durchgereicht: Angeblich schn&uuml;ffeln russische U-Boote im Atlantik und im Mittelmeer an unseren Datenkabeln. Das w&auml;re nat&uuml;rlich eine Unversch&auml;mtheit. Das d&uuml;rfen ja nur die Amerikaner. Jedenfalls hat man von der Nato keine Klagen &uuml;ber die &ldquo;USS Jimmy Carter&rdquo; geh&ouml;rt, jenes schwerstbewaffnete Spezial-U-Boot der US-Marine, das vermutlich f&uuml;r die NSA die unterseeischen Glasfaserkabel anzapft und so den transatlantischen Internetverkehr &uuml;berwachen kann. Jetzt aber hat ein hoher Nato-Kommandeur sich in der &ldquo;Washington Post&rdquo; &uuml;ber &ldquo;russische Aktivit&auml;t unter Wasser in der N&auml;he der Unterseekabel&rdquo; beschwert.<br>\nDas Problem mit solchen Meldungen ist: Sie sind f&uuml;r den Normalb&uuml;rger nicht &uuml;berpr&uuml;fbar. Und f&uuml;r die Journalisten auch nicht. Vielleicht sind da U-Boote. Vielleicht nicht. In jedem Fall erh&ouml;hen solche Meldungen aber das Unsicherheitsgef&uuml;hl der Menschen. Und was die Russen angeht, ist die Unsicherheit ohnehin schon gro&szlig;.<br>\nIm russischen M&auml;rchen gibt es die Figur der Baba Jaga. Das ist eine b&ouml;se Waldhexe, die auf ihrem M&ouml;rser durch den Wald reitet, ihre Spuren mit dem Besen verwischt und in einem Haus auf H&uuml;hnerbeinen wohnt. Die Beschreibung trifft jetzt nicht direkt auf den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin zu, der eine Vorliebe f&uuml;r dunkle Sonnenbrillen und Selfies mit nacktem Oberk&ouml;rper hat. Aber wie Baba Jaga ist auch Putin im Westen inzwischen die Verk&ouml;rperung des B&ouml;sen, die Wurzel aller &Uuml;bel.<br>\nNun gibt es genug F&auml;lle, wo die russische Machtpolitik offenliegt: die Bomben in Syrien, die Interventionen in der Ost-Ukraine und auf der Krim. Hier aber geht es um die verdeckten Taten, die vermuteten, die geheime Einflussnahme. Die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; zitierte beispielsweise neulich eine &ldquo;Prager Erkl&auml;rung&rdquo; nach der &ldquo;Sicherheitsexperten aus 22 L&auml;ndern&rdquo; F&auml;lle von russischer Einmischung aufgez&auml;hlt h&auml;tten: neben dem Brexit-Referendum auch die niederl&auml;ndische Abstimmung &uuml;ber das Ukraine-Abkommen, das Verfassungsreferendum in Italien, die Bundestagswahl und sogar das Katalonien-Referendum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/russland-unter-wladimir-putin-das-maerchen-des-westens-kolumne-a-1184972.html\">Jakob Augstein auf SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Liebe Leserinnen und Leser falls Sie es noch nicht gemerkt haben, Sie waren bei ihrer Wahlentscheidung bei der vergangenen Bundestagswahl durch Russland beeinflusst, sagt zumindest die S&uuml;ddeutsche Zeitung und dann wundern sich die &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo;, dass ihre Glaubw&uuml;rdigkeit sich immer mehr verfl&uuml;chtigt.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu zwei passenden Meldungen aus dem vergangenen Jahr:<\/em><\/p>\n<p><strong>Britische Marine &uuml;berwachte russisches Kriegsschiff<\/strong><br>\nDie russische Fregatte &ldquo;Admiral Gorschkow&rdquo; war am Montag in der N&auml;he britischer Hoheitsgew&auml;sser unterwegs. Die britische Marine entschied, das Schiff im Blick zu behalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/nordsee-britische-marine-ueberwachte-russisches-kriegsschiff-a-1185031.html\">SPON<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wahnsinn, eine russische Fregatte war in der N&auml;he britischer Hoheitsgew&auml;sser (also in internationalen Gew&auml;sser) unterwegs. Wenn das kein Beweis f&uuml;r m&ouml;gliche teuflische Aktionen der Russen ist, die nat&uuml;rlich auch hinter dem Brexit stecken. Wom&ouml;glich die Vorboten einer geplanten Invasion Gro&szlig;britanniens?<\/em><\/p>\n<p>Und: <strong>Russische U-Boote nehmen Datenkabel im Nordatlantik ins Visier<\/strong><br>\nDie Nato ist alarmiert &uuml;ber zunehmende Aktivit&auml;ten Russlands in der N&auml;he wichtiger Leitungen. Einem Medienbericht zufolge will das Atlantische B&uuml;ndnis einen alten Kommandoposten wieder &ouml;ffnen.<br>\nDie Nato ist einem Medienbericht zufolge alarmiert, weil sich russische U-Boote zunehmend in der N&auml;he wichtiger Datenkabel im Nordatlantik aufhalten. Die russischen Operationen h&auml;tten ein Ausma&szlig; erreicht, wie es der Westen seit Ende des Kalten Krieges nicht mehr erlebt habe, berichtet die Washington Post unter Berufung auf hochrangige Milit&auml;rvertreter.<br>\nDie Datenkabel auf dem Grund des Atlantiks decken fast den gesamten Datenverkehr zwischen den Kontinenten ab. Sie sind essentielle Kommunikationsverbindungen zwischen Europa und Nordamerika. &Uuml;ber diese Kan&auml;le werden t&auml;glich Handelsgesch&auml;fte im Umfang von Billionen Dollar abgewickelt, auch transatlantische Telefongespr&auml;che h&auml;ngen von den Leitungen ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/usa-und-russland-russische-u-boote-nehmen-datenkabel-im-nordatlantik-ins-visier-1.3804298\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> So etwas Albernes. Offensichtlich scheint schon wieder vergessen zu sein, dass es die westlichen Geheimdienste sind, wie GCHQ, die die Kommunikation aus dem Kabel direkt absch&ouml;pfen. Stichwort &ldquo;Tempora&rdquo;. Das stand auch mal in der <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nachrichtendienst-gchq-briten-schoepfen-deutsches-internet-ab-1.1704670\">S&uuml;ddeutschen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Former Defense Secretary William Perry Sounds the Alarm Over the Present Nuclear Danger.<\/strong><br>\n&ldquo;Today, inexplicably to me, we are recreating  the geopolitical hostility of the Cold War and we are rebuilding the Nuclear dangers of the Cold War. We are doing this without any serious public discussion, or any real understanding of the consequences of these actions: we are sleepwalking into a new Cold War, and there ist a very real danger we will blunder into a nuclear war.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.thenation.com\/article\/former-defense-secretary-william-perry-sounds-the-alarm-over-the-present-nuclear-danger\/\">The Nation<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.V.:<\/strong> Es ist f&uuml;r mich nicht nachvollziehbar, dass in der gesamten deutschen Presse solche Warnungen schlicht nicht zur Kenntnis genommen werden. Hochinteressant sind auch die Aussagen des ehemaligen US Au&szlig;enministers Kerry zum Atomabkommen mit dem Iran in dem obigen Artikel. Er nennt konkrete Fakten die belegen, dass vom Iran keine nukleare Bedrohung ausgeht. Sowohl Kerry als auch Perry sind absolute Insider deren &Auml;u&szlig;erungen in Deutschland offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen werden. Hingegen wird jede auch noch so unbedeutende Aussage des Senators McCain zu Iran und Russland sofort in allen Medien verbreitet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie die syrische Bev&ouml;lkerung unter den Sanktionen leidet<\/strong><br>\nSeit 2011 haben die Nato-Staaten im B&uuml;ndnis mit den reaktion&auml;ren Golfmonarchien versucht, einen regime change in Damaskus zu erzwingen. Ganz offen haben sie Zehntausende von Dschihadisten in Lagern in der T&uuml;rkei und Jordanien bewaffnet, milit&auml;risch ausgebildet und in den Krieg gegen Syrien geschickt (1). Umfassende Finanz- und Wirtschaftssanktionen sollten die syrische Wirtschaft gleichzeitig zum Erliegen bringen, Massenarbeitslosigkeit schaffen, die Bev&ouml;lkerung in Armut und Elend treiben, damit sie sich in ihrer Verzweiflung den &bdquo;Rebellen&ldquo; anschlie&szlig;t (2).<br>\n&Uuml;ber 400.000 Menschen hat diese &bdquo;Strategie&ldquo; bisher allein in den unmittelbaren K&auml;mpfen das Leben gekostet. Noch mehr Menschen, so eine aktuelle Studie der Weltbank, d&uuml;rften ihr Leben infolge des Zusammenbruchs des Gesundheitswesens verloren haben (3). Die WHO hatte bereits im August 2012 (!) davor gewarnt, dass die Sanktionen zu einer massiven Verschlechterung der medizinischen Versorgung der syrischen Bev&ouml;lkerung gef&uuml;hrt hat (4).<br>\nNach Sch&auml;tzung von WHO und Handicap International, so der bekannte Journalist Andreas Zumach, wurden seit Beginn des Syrienkonfliktes &uuml;ber 1,5 Millionen Menschen durch Waffeneinwirkungen oder Explosionen verletzt. Weitere 1,5 Millionen leben mit einer bleibenden Behinderung, darunter 86.000 Menschen, deren Kriegsverletzungen Amputationen n&ouml;tig gemacht haben (5).<br>\n&Uuml;ber 11 Millionen Menschen wurden zu Fl&uuml;chtlingen gemacht, gro&szlig;e Teile der Infrastruktur Syriens zerst&ouml;rt. Ungeachtet dieses Elends und obwohl die UN-Vollversammlung am 22. Dezember 2011 einseitig und ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrates erfolgte Sanktionen als v&ouml;lkerrechtswidrig erkl&auml;rt hat (6), wollen EU und Bundesregierung daran festhalten.<br>\nDem Internetportal Middle East Eye k&ouml;nnen keine Sympathien f&uuml;r die syrische Regierung und ihrem Pr&auml;sidenten Bashar Al Assad nachgesagt werden. Nachfolgend ein aufschlussreicher Bericht ihres Chefreporters Jonathan Steele zu den Folgen der Sanktionen f&uuml;r die syrische Bev&ouml;lkerung, den wir aus dem Englischen &uuml;bersetzt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.forumaugsburg.de\/s_3themen\/Syrien\/171226_wie-die-syrische-bevoelkerung-unter-den-sanktionen-leidet\/index.html\">Forum solidarisches und friedliches Augsburg<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lesenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Urbi et Orbi: Papst zeichnet ein d&uuml;steres Bild der weltweiten Lage<\/strong><br>\nIn seiner Weihnachtsbotschaft hat Papst Franziskus die vielen Kriege in der Welt beklagt. Vor rund 50.000 Gl&auml;ubigen auf dem Petersplatz im Vatikan prangerte er den &ldquo;Niedergang des Menschen, des Sozialgef&uuml;ges und der Umwelt&rdquo; an, f&uuml;r den er ein &ldquo;&uuml;berholtes Entwicklungskonzept&rdquo; verantwortlich machte.<br>\nDie Vatikan-Hymne erklang, Zehntausende hatten sich trotz strenger Sicherheitskontrollen auf dem Petersplatz versammelt, um den Papst zu h&ouml;ren. In seiner Weihnachtsbotschaft, die Franziskus von der Mittelloggia von St. Peter aus verlas, kn&uuml;pfte er an seine Predigt aus der Christmette an. In der Nacht hatte Franziskus das Schicksal von Maria und Joseph in der biblischen Erz&auml;hlung mit dem Schicksal heutiger Fl&uuml;chtlinge verglichen. Heute w&auml;hlte er als Bild f&uuml;r das Elend in der Welt Kinder in Not, Kinder auf der Flucht:<br>\n&ldquo;Wir erblicken Jesus in den vielen Kindern, die gezwungen sind, ihre L&auml;nder zu verlassen, alleine unter unmenschlichen Bedingungen zu reisen und so zur einfachen Beute der Menschenh&auml;ndler werden. In Ihren Augen sehen wir das Drama vieler Zwangsmigranten, die sogar ihr Leben riskieren, um kr&auml;ftezehrende Reisen auf sich zu nehmen, die zuweilen in Trag&ouml;dien enden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/urbi-et-orbi-papst-zeichnet-ein-duesteres-bild-der.1766.de.html?dram:article_id=406845\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Reformpl&auml;ne von Macron: Arbeitslosen in Frankreich drohen drastische K&uuml;rzungen<\/strong><br>\nFrankreichs Staatspr&auml;sident Emmanuel Macron will die Arbeitslosenversicherung reformieren. Details eines vertraulichen Dokuments zeigen: Erwerbslose m&uuml;ssen demnach gro&szlig;e finanzielle Einbu&szlig;en bef&uuml;rchten.<br>\nArbeitslosen in Frankreich drohen nach einem Pressebericht k&uuml;nftig Einschnitte, wenn sie sich nicht ausreichend an der Suche nach einer Stelle beteiligen. Nach Informationen der Investigativ- und Satirezeitung &ldquo;Le Canard encha&icirc;n&eacute;&rdquo; sollen die Zuwendungen in diesem Fall k&uuml;nftig um 50 Prozent gek&uuml;rzt werden statt wie bisher um 20 Prozent.<br>\nDie Zeitung beruft sich auf ein vertrauliches Dokument des Arbeitsministeriums zur geplanten Reform der Arbeitslosenversicherung, die Pr&auml;sident Emmanuel Macron im kommenden Jahr umsetzen will. Dem Text zufolge soll die Arbeitslosenhilfe zun&auml;chst f&uuml;r zwei Monate auf die H&auml;lfte reduziert werden und dann f&uuml;r zwei weitere Monate ganz wegfallen. Dies gelte, wenn sich jemand nicht ausreichend an der Stellensuche beteilige, eine Weiterbildung ablehne oder zwei als zumutbar eingesch&auml;tzte Posten ablehne.<br>\nNach bisheriger Gesetzeslage werden die Zuwendungen zun&auml;chst f&uuml;r bis zu sechs Monate um 20 Prozent gek&uuml;rzt. Zudem dauert es deutlich l&auml;nger, bis ein Arbeitsloser gar nicht mehr unterst&uuml;tzt wird.<br>\nDie Regierung will ab dem 11. Januar bis Mitte Februar mit den Sozialpartnern &uuml;ber die Reform der Arbeitslosenversicherung beraten. Der Arbeitgeberverband Medef hatte im Oktober gefordert, Arbeitslose deutlich sch&auml;rfer zu kontrollieren und damit Entr&uuml;stung bei den Gewerkschaften entfacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/frankreich-arbeitslosen-drohen-kuerzungen-a-1185196.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sehr sch&ouml;n. Hartz IV auf Franz&ouml;sisch. Kein Wunder, da&szlig; Sigmar Gabriel und Martin Schulz und gro&szlig;e Teile der SPD von Macron so begeistert sind. Und Macron setzt einfach die Forderungen des Arbeitgeberverbands um.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Frage ist wann sich in Deutschland die ersten Stimmen r&uuml;hren, die angesichts der franz&ouml;sischen Agenda 2010 entsprechende Reaktionen fordern, um die &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo; nicht zu gef&auml;hrden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Trumps Angriff auf Amerika<\/strong><br>\nDie Steuerreform der Republikaner ist ein Schlag gegen den Wohlfahrtsstaat. Er trifft vor allem Geringverdiener &ndash; und wurde schon in den Siebzigerjahren vorbereitet.<br>\nDie Steuersenkungen wirken sich verheerend auf das ganze Funktionssystem des Staates aus: Die von den St&auml;dten betriebenen &ouml;ffentlichen Schulen etwa werden bis dahin weitgehend mit Geldern aus der Grundsteuer betrieben &ndash; jene Steuer also, die Proposition 13 am st&auml;rksten k&uuml;rzt. Kaliforniens Schulen, die 1973 noch zu den landesweit besten geh&ouml;rten, werden zum traurigen Opfer von Reagans Steuersenkungspolitik: Im Jahr 2003 belegen sie nur noch Platz 48 von 50. Mehr als die H&auml;lfte der Sch&uuml;ler in der 8. Klasse kann nicht ausreichend lesen und schreiben. Die Steuern, die den Schulen fehlen, bleiben bei Hausbesitzern und superreichen Vermietern.<br>\nKalifornien ist nur eines von vielen Beispielen f&uuml;r eine solche Umverteilung von unten nach oben. Im &ouml;lreichen Oklahoma, wo seit Jahrzehnten Steuern gesenkt werden, kann in vielen Countys nur noch an vier Tagen pro Woche der Schulbetrieb aufrechterhalten werden. Lehrer laufen wegen der geringen L&ouml;hne in Scharen davon. Die politische &Ouml;konomie der Steuersenkung hat die USA auf lokaler, bundesstaatlicher und nationaler Ebene nachhaltig besch&auml;digt.<br>\nOhne die Steuern der wohlhabenden Mittel- und Oberschichten bleibt staatlichen Institutionen kein Geld, um dringend notwendige Infrastrukturprojekte anzugehen. &Ouml;ffentliche Bauprojekte, die etwa in urbanen Gebieten dringend ben&ouml;tigt w&uuml;rden, um der grassierenden Obdachlosigkeit abzuhelfen, werden gar nicht erst diskutiert, weil es schon am Grundlegenden fehlt. Stra&szlig;en, Br&uuml;cken, Wasserleitungen sind bauf&auml;llig, Gesundheitsversorgung ist f&uuml;r Niedrigverdiener nach wie vor kaum erschwinglich. All das trifft die &Auml;rmsten am st&auml;rksten. Und ganz besonders Afroamerikaner, Latinos, Immigrantinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2017-12\/steuerreform-usa-donald-trump-steuereinnahmen-neoliberalismus-wohlfahrtsstaat-usa\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Umverteilung von unten nach oben ist seit jeher das Ziel der Neoliberalen, nicht nur in den USA. Interessant dabei, dass auch in Deutschland die gleiche Strategie mit immer wieder angezettelten Debatten um Steuersenkungen, die angeblich den geringen oder mittleren Einkommen zugutekommen sollen, angewendet wird. Der zweite Hebel mit dem die Handlungsf&auml;higkeit des Staates eingeschr&auml;nkt werden soll, ist dann die sogenannte Schuldenbremse. Das tragische ist nur, dass etwa in Deutschland die Zerschlagung des Sozialstaates durch eine Partei eingeleitet wurde, die von sich behauptet, sie w&uuml;rde die Interessen der arbeitenden Menschen vertreten und nicht die, der Reichen und Superreichen, die sich aber selbst zur Erf&uuml;llungsgehilfin der neoliberalen Ideologie degradiert hat. Da ist Trump zumindest ehrlicher. Er ist der Repr&auml;sentant des obersten 1% und er hat nie behauptet etwas anderes zu sein.<\/em><\/p>\n<p><em>Zur langfristigen Durchsetzung der neoliberalen Ideologie und der Rolle der Mont P&eacute;lerin Gesellschaft noch einmal: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40964\">&bdquo;Die Anstalt&ldquo; war hervorragend. Nutzen Sie das Video zu einer Einladung an Freunde und Nachbarn.<\/a><\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Steuerreform in USA: Deutsche Autobauer sparen Milliarden<\/strong><br>\nDaimler vermeldete kurz nach Inkraftsetzung der Reform einen Steuerertrag von voraussichtlich 1,7 Milliarden Euro. Allerdings gebe es auch gegenl&auml;ufige Effekte, so dass sich unter dem Strich das Konzernergebnis 2017 nur um eine Milliarde Euro erh&ouml;he. Nach Angaben von Daimler enth&auml;lt Trumps Steuergesetz weitere Einzelma&szlig;nahmen, deren Folgen jetzt analysiert w&uuml;rden. Analysten hatten Daimler bislang f&uuml;r das Gesamtjahr einen Konzerngewinn von knapp zehn Milliarden Euro zugetraut.<br>\nBMW rechnet durch das Steuergeschenk mit einem positiven Effekt in H&ouml;he von bis zu 1,55 Milliarden Euro. Wie der Dax-Konzern aus M&uuml;nchen mitteilte, kann die genaue Summe erst mit dem Konzernabschlusses 2017 berechnet werden. Allerdings hei&szlig;t es bei BMW, ab 2018 k&ouml;nnte die Reform auch negative Effekte bewirken. Das Unternehmen nannte aber dazu keine Zahlen. Die Prognose von Analysten f&uuml;r das Gesamtjahr belief sich bislang auf etwa 7,3 Milliarden Euro.<br>\nAuch Volkswagen und Audi betreiben Werke in den USA, haben sich bislang jedoch nicht zu m&ouml;glichen Steuervorteilen ge&auml;u&szlig;ert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/wirtschaft\/ausland\/deutsche-autobauer-daimler-bmw-vw-sparen-milliarden-durch-trump-steuerreform-100.html\">MDR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Soziale Ungleichheit: Alle Steuern m&uuml;ssen auf den Tisch<\/strong><br>\nUnion und SPD wollen die Belastung der B&uuml;rger gleichm&auml;&szlig;iger verteilen. Umso erstaunlicher ist es, dass &uuml;ber eine Steuer bisher gar nicht geredet wird: die Mehrwertsteuer. Das muss sich &auml;ndern. [&hellip;]<br>\nDie Mehrwertsteuer ist eine Steuer, die das Gegenteil dessen bewirkt, was Union und SPD vorgeben zu wollen. Sie verteilt von Arm nach Reich, die Steuer auf Konsumg&uuml;ter trifft die unteren zehn Prozent der Gesellschaft deutlich h&auml;rter als die oberen zehn Prozent. Weil Menschen selbst in Krisen ihren Konsum nur so weit wie n&ouml;tig einschr&auml;nken, m&uuml;ssen Arme einen besonders hohen Teil ihres Einkommens daf&uuml;r aufwenden. Umso &uuml;berraschender ist, wie selbstverst&auml;ndlich die Mehrwertsteuer in der politischen Diskussion vergessen wird, obwohl es doch um Umverteilung von oben nach unten gehen soll.<br>\nGerade Union und SPD sollte dieses Instrument des Fiskus gut bekannt sein. Denn die Mehrwertsteuer, die am 1. Januar 2018 ihren 50. Geburtstag feiert, wurde von einer gro&szlig;en Koalition eingef&uuml;hrt, noch dazu von einem Bundesfinanzminister von der CSU namens Franz Josef Strau&szlig;. Inzwischen ist sie eine der wichtigsten Einnahmequellen des Staates; 2017 beschert sie ihm mit 220 Milliarden Euro etwa ein Drittel seiner Einnahmen. Es geht also um viel Geld. Hinzu kommt, dass das Ziel, Geringverdiener zu entlasten, kaum zielgenauer erreicht werden kann als &uuml;ber die Mehrwertsteuer. Der Grund daf&uuml;r ist einfach: Wer wenig verdient, zahlt auch wenig Einkommensteuer, profitiert also mithin kaum davon, wenn diese gesenkt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/grosse-koalition-alle-steuern-muessen-auf-den-tisch-1.3804696\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Mehrwertsteuer trifft besonders jene, wie richtig beschrieben, die einen gro&szlig;en Teil ihrer es Verf&uuml;gbaren Einkommens f&uuml;r den Lebensunterhalt ausgeben m&uuml;ssen. Allerdings ist beim Thema Steuersenkungen Vorsicht geboten. Ist dieses Thema auch ein Hebel zur Durchsetzung der neoliberalen Agenda.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>DIHK fordert Steuersenkung f&uuml;r Besserverdienende<\/strong><br>\nIn Amerika werden Steuern gesenkt, in Frankreich, auch in Gro&szlig;britannien. Da k&ouml;nne es sich Deutschland nicht leisten, einen anderen Weg einzuschlagen, warnt DIHK-Pr&auml;sident Schweitzer. Er appelliert an SPD und Union.<br>\nVor den Sondierungen &uuml;ber eine Neuauflage der gro&szlig;en Koalition fordert der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) von SPD und Union einen Verzicht auf Steuererh&ouml;hungen. Nach den Worten von DIHK-Pr&auml;sident Eric Schweitzer sind vielmehr Entlastungen n&ouml;tig, auch f&uuml;r Besserverdienende.<br>\n&bdquo;Die SPD wird ihre Steuererh&ouml;hungspl&auml;ne begraben m&uuml;ssen&ldquo;, sagte Schweitzer der &bdquo;Rheinischen Post&ldquo; (Mittwochausgabe). Deutschland k&ouml;nne es sich nicht leisten, im Wettbewerb mit anderen Industriel&auml;ndern ins Hintertreffen zu geraten. &bdquo;Die Vereinigten Staaten senken ihre Unternehmenssteuerbelastung gerade auf insgesamt 25 Prozent, die Franzosen senken auch und die Briten wollen runtergehen auf 17 Prozent&ldquo;, erl&auml;uterte Schweitzer.<br>\nEr forderte dem Vorabbericht zufolge eine Einkommensteuersenkung auch f&uuml;r Besserverdienende. &bdquo;80 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind Personengesellschaften. Sie zahlen Einkommensteuer, und viele von ihnen fallen unter den Spitzensteuersatz.&ldquo; Auch die K&ouml;rperschaft- und die Gewerbesteuer m&uuml;ssten reduziert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mehr-wirtschaft\/dihk-fordert-steuersenkung-fuer-besserverdienende-15359526.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Verdruckstheit oder Unehrlichkeit kann man dem DIHK-Chef nicht vorwerfen &ndash; Unversch&auml;mtheit aber schon. Da&szlig; auf Jahrzehnte der Privilegierung der Bestverdiener mit H&ouml;chstl&ouml;hnen und Steuergeschenken weitere Jahrzehnte mit Steuersenkungen gefordert werden, w&auml;hrend Soziales und die Infrastruktur inklusive der Bildung chronisch unterfinanziert sind und immer gr&ouml;&szlig;ere Teile der Bev&ouml;lkerung in Armut versinken, scheint diesen unglaublich dreisten und volkswirtschaftlich inkompetenten Menschen nicht einmal zu ber&uuml;hren.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie hei&szlig;t es: Nichts ist so schlecht, dass es nicht noch f&uuml;r etwas gut ist. W&auml;hrend das linksliberale Juste Milieu angesichts von Trump den Untergang des Abendlandes kommen sah, scheint Trump f&uuml;r seines gleichen jenseits des Atlantiks durchaus als Vorbild zu dienen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>VW-Betriebsr&auml;te: Zu viel Geld zeugt von zu viel N&auml;he zu den M&auml;chtigen<\/strong><br>\nVW k&uuml;rzt das sehr hohe Gehalt des Betriebsratschefs Osterloh drastisch. Er h&auml;tte gut daran getan, weniger zu nehmen. Doch die &uuml;ppige Bezahlung ist nur Teil eines gr&ouml;&szlig;eren Problems.<br>\nBernd Osterloh, der Betriebsratschef von Volkswagen, hat sich in diesem Jahr heftig aufgeregt &uuml;ber &ldquo;aus dem Lot geratene&rdquo; Geh&auml;lter und Boni von Managern. Viele Konzernvorst&auml;nde kassieren inzwischen hohe Millionenbetr&auml;ge. Das verletze das &ldquo;allgemeine Gerechtigkeitsempfinden&rdquo;, r&uuml;gte Osterloh in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung mit Kollegen aus anderen Unternehmen wie BMW und Daimler. Aus dem Lot geraten ist allerdings auch, was manche Betriebsr&auml;te einstreichen, allen voran Osterloh selbst. Der hat in seinem, finanziell betrachtet, besten Jahr bei VW 750 000 Euro bekommen, 200 000 Euro Grundgehalt plus Bonuszahlungen.<br>\nJetzt tritt der VW-Vorstand auf die Bremse. An Osterloh gehen pl&ouml;tzlich nur noch 96 000 Euro Gehalt im Jahr, Boni sind vorerst ausgesetzt. Das geschieht nicht aus besserer Einsicht, sondern weil Staatsanw&auml;lte den Konzern verd&auml;chtigen, den Betriebsratschef zu gut zu bezahlen. Gegen Osterloh wird nicht ermittelt, aber er hat genommen, was VW ihm gegeben hat. Er h&auml;tte gut daran getan, weniger zu nehmen. Nicht nur des allgemeinen Gerechtigkeitsempfindens wegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/vw-betriebsraete-zu-viel-geld-zeugt-von-zu-viel-naehe-zu-den-maechtigen-1.3804694\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41701\">750.000 Euro f&uuml;r einen Betriebsrat? Da muss sich die IG Metall nicht wundern, wenn ihr die Mitglieder weglaufen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Obdachlosigkeit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Auf der Stra&szlig;e ist es sehr rau geworden&rdquo;<\/strong><br>\n30 Jahre lebte Richard Brox in Notunterk&uuml;nften und auf der Stra&szlig;e. &Uuml;ber seine Erfahrungen hat er das Buch &ldquo;Kein Dach &uuml;ber dem Leben&rdquo; geschrieben. Seit der Einf&uuml;hrung von Hartz-IV habe sich die Situation von Obdachlosen in Deutschland verschlechtert, sagt er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/obdachlosigkeit-auf-der-strasse-ist-es-sehr-rau-geworden.1270.de.html?dram:article_id=407133\">Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/li>\n<li><strong>Obdachlose in Lissabon: Zuerst in die Wohnung, dann in die Gesellschaft<\/strong><br>\nNoch vor zwei Jahren lebten 800 registrierte Obdachlose in Lissabon. Ihre Zahl hat sich halbiert. Diesen Erfolg hat die Stadt Lissabon mit einem umfassenden Programm erreicht, das bisher &uuml;bliche Grunds&auml;tze auf den Kopf stellt. [&hellip;]<br>\nZuerst bekommen die Obdachlosen eine ganz normale Wohnung zugeteilt, und dann erhalten sie in ihren eigenen vier W&auml;nden die n&ouml;tige Unterst&uuml;tzung, um sich von ihrer Sucht und anderen psychischen oder k&ouml;rperlichen Erkrankungen zu befreien. &ldquo;Housing First&rdquo; hei&szlig;t dieses Konzept, und es wird in Lissabon seit 2013 umgesetzt. Die treibende Kraft dahinter war der damalige B&uuml;rgermeister und heutige Premierminister Ant&oacute;nio Costa, der w&auml;hrend eines gro&szlig;angelegten Rehabilitierungsprogramms sein B&uuml;ro mitten in ein Lissabonner Problemviertel verlegt hatte: &ldquo;Der B&uuml;rgermeister kam jeden Morgen an hoffnungslosen F&auml;llen vorbei: an Obdachlosen, die keine der herk&ouml;mmlichen sozialen Hilfsleistungen in Anspruch nahmen und sich praktisch aufgegeben hatten. Der Druck, in Lissabon etwas f&uuml;r diese Menschen zu tun, kam also von ganz oben. Costa fragte: Mal angenommen, wir h&auml;tten unbegrenzte finanzielle M&ouml;glichkeiten: wie k&ouml;nnen wir dann diese Leute von der Stra&szlig;e holen?&rdquo;<br>\n&Uuml;ber unbegrenzte Finanzmittel verf&uuml;gt Lissabon nat&uuml;rlich auch heute nicht, aber immerhin: 27 Wohnungen f&uuml;r Langzeit-Obdachlose sind bereits angemietet worden, und der Finanzierung von weiteren 25 Appartements hat die Stadt gerade zugestimmt. Der Erfolg spricht f&uuml;r sich: Die R&uuml;ckfallquote von 13 Prozent ist sehr viel geringer als bei allen anderen sozialen Projekten. Und das liege vor allem an der nat&uuml;rlichen Integration der ehemaligen Obdachlosen in ihre neue soziale Umgebung, glaubt Projektleiterin Rita Marques. &ldquo;Die Menschen, die im Obdachlosenheim wohnen, integrieren sich nicht. Sie haben keinen Kontakt zu den Nachbarn. Als wir der Stadt das Projekt &ldquo;Housing First&rdquo; vorgestellt haben, boten uns die Verantwortlichen einen gro&szlig;en Wohnblock an mit vielen Apartments. Das haben wir aber abgelehnt. Wir wollten kein neues Ghetto schaffen mit dem Stigma: &sbquo;Hier wohnen die Ex-Obdachlosen.&lsquo;&rdquo;<br>\nDie portugiesische Regierung will die Idee nun landesweit aufgreifen, um Obdachlosen in anderen St&auml;dten eine Chance zu geben. Der Bedarf ist gro&szlig;. In der Finanz- und Staatsschuldenkrise sind viele ehemalige Obdachlose wieder auf der Stra&szlig;e gelandet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/obdachlose-in-lissabon-zuerst-in-die-wohnung-dann-in-die.795.de.html?dram:article_id=406699\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Migration aus Osteuropa: Obdachlos in der Fremde<\/strong><br>\nSie kommen in der Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben nach Deutschland &ndash; und landen im Elend: Immer mehr Menschen aus Osteuropa leben in Deutschland auf der Stra&szlig;e. Denn als EU-B&uuml;rger haben sie weder Anspruch auf eine Not-Unterkunft noch auf Sozialleistungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/migration-aus-osteuropa-obdachlos-in-der-fremde.1775.de.html?dram:article_id=406336\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verschuldung durch Krankenkassenbeitr&auml;ge<\/strong><br>\nSelbst&auml;ndige Geringverdiener m&uuml;ssen bis zu 50 Prozent ihres Einkommens f&uuml;r &uuml;berh&ouml;hte Krankenversicherungsbeitr&auml;ge zahlen und h&auml;ufen dadurch einen Schuldenberg auf<br>\nSch&auml;tzungsweise 80.000 Menschen sind in Deutschland ohne Krankenversicherung, oft weil sie die in Relation zu ihrem Einkommen weit &uuml;berh&ouml;hten Krankenversicherungsbeitr&auml;ge nicht bezahlen k&ouml;nnen. Weit mehr noch sind wegen der Krankenkassenbeitr&auml;ge verschuldet. Betroffen sind sogenannte &ldquo;Solo-Selbstst&auml;ndige, also Selbstst&auml;ndige, die ohne Angestellte arbeiten. Viele von ihnen arbeiten als &ldquo;Selbstst&auml;ndige&rdquo; oder Freiberufler in unterbezahlten und nicht sozialversicherten Jobs, in Call Centern, als Paketbote, in der Pflege, als Teilzeit-Lehrer. Auch freie Journalisten oder K&uuml;nstler, die zeitweise berufsfremde T&auml;tigkeiten aus&uuml;ben m&uuml;ssen und deshalb ihre Mitgliedschaft in der K&uuml;nstlersozialkasse verloren haben, sind von den &uuml;berh&ouml;hten Krankenkassenbeitr&auml;gen betroffen.<br>\nIm Bundestag haben Linke und Gr&uuml;ne in der letzten Wahlperiode dieses Problem immer wieder in Anfragen und Antr&auml;gen thematisiert. Im vergangenen Bundestagswahlkampf forderte neben SPD, Linken und Gr&uuml;nen auch die FDP eine Orientierung der Krankenkassen-Mindestbeitr&auml;ge am tats&auml;chlichen Einkommen und damit in vielen F&auml;llen eine deutliche Senkung. [&hellip;]<br>\nAber auch ohne die Stimmen der Union g&auml;be es theoretisch eine Mehrheit zur &Auml;nderung der entsprechenden Gesetzesvorschriften und die M&ouml;glichkeit zur zeitnahen Entlastung der Geringverdiener unter den &ldquo;Solo-Selbstst&auml;ndigen.&rdquo; Denn auch ohne Bildung einer Koalition und damit einer neuen Bundesregierung ist der Bundestag, als der Gesetzgeber, durchaus handlungsf&auml;hig. Wie fix sie handeln k&ouml;nnen, haben die Abgeordneten von CDU\/CSU, SPD und FDP vor wenigen Wochen eindrucksvoll bewiesen. Da ging es allerdings um etwas wirklich Wichtiges: die Erh&ouml;rung ihrer eigenen Eink&uuml;nfte, auch &ldquo;Di&auml;ten&rdquo; genannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Verschuldung-durch-Krankenkassenbeitraege-3927977.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nahles warnt SPD vor Sch&ouml;nreden<\/strong><br>\nSPD-Fraktionschefin Andrea Nahles ist unzufrieden mit dem Zustand ihrer Partei. In einem Interview mit dem &ldquo;Spiegel&rdquo; warnte Nahles die Genossen davor, die eigene Lage sch&ouml;nzureden und sich vor Regierungsverantwortung zu dr&uuml;cken. &ldquo;Manche folgen dieser Sehnsucht nach einer bequemen Nische, in der die SPD machen kann, was sie will&rdquo;, kritisierte sie. &ldquo;Diese Sehnsucht habe ich auch mal geteilt, bis ich gemerkt habe, dass es so nicht funktioniert.&rdquo;<br>\nNahles &uuml;bte Kritik am innerparteilichen Diskurs: &ldquo;Ich habe auf unserem letzten Parteitag gesessen und gedacht: Die SPD muss schwer aufpassen, dass sie ihre eigene Identit&auml;t noch durchbuchstabieren kann.&rdquo; Es helfe nicht, nur Maximalpositionen zu besetzen. Die SPD m&uuml;sse auch ein Angebot an Leistungstr&auml;ger machen. &ldquo;Zu den Genen unserer Partei geh&ouml;rt neben der Solidarit&auml;t auch, dass wir uns an Arbeit und Leistung orientieren und nicht nur an staatlicher Umverteilung wie die Linkspartei&rdquo;, sagte Nahles.<br>\nDie Fraktionschefin fordert ihre Partei dazu auf, die Schuld f&uuml;r die eigene Lage nicht bei Bundeskanzlerin Angela Merkel zu suchen. &ldquo;Nach dieser Logik brauchten wir ja nur abzuwarten, bis Merkel weg ist &ndash; und schon ginge es uns automatisch besser. Das w&auml;re naiv.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/spd-315.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kanzlerin Merkel ist vermutlich tats&auml;chlich nicht verantwortlich f&uuml;r den Niedergang der SPD. Vielmehr d&uuml;rfte das Spitzenpersonal der Partei &ndash; zu dem eben auch Frau Nahles selbst geh&ouml;rt &ndash; in der Verantwortung stehen. Offenbar m&ouml;chte Frau Nahles keine inhaltlich-programmatische Erneuerung der SPD, sondern sie lediglich weiterhin in &ldquo;Regierungsverantwortung&rdquo; sehen. Aber wie soll eine dringend notwendige Neuorientierung als permanenter Juniorpartner der Unionsparteien gelingen?<br>\nWer ist eigentlich Adressat ihrer Kritik? Offenbar vor allem die Jusos, die eine erneute GroKo vehement ablehnen. Das soll wohl durch den Satz &ldquo;Diese Sehnsucht habe ich auch mal geteilt, bis ich gemerkt habe, dass es so nicht funktioniert.&rdquo; ausgedr&uuml;ckt werden, oder?<br>\nOffenbar m&ouml;chte Frau Nahles weiterhin jene &ldquo;Gene unserer Partei&rdquo; pflegen, die im Namen der &ldquo;Verantwortung&rdquo; geschehen &ndash; angefangen von der Bewilligung von Kriegskrediten f&uuml;r den Ersten Weltkrieg. Es gibt eine Reihe von SPD-Ma&szlig;nahmen, die mit &ldquo;Verantwortung&rdquo; begr&uuml;ndet, aber der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung &ndash; insbesondere der Arbeitnehmerschaft &ndash; kaum Nutzen gebracht haben. Und h&auml;lt Frau Nahles aktuell nicht an der Politik der Agenda 2010 fest, obwohl es weitaus bessere Alternativen gibt (siehe die auf gute Resonanz sto&szlig;ende Politik der britischen Schwester Labour-Party)?<br>\n&Uuml;brigens: War es nicht Bundesministerin Nahles, die sehr viele Dinge &ldquo;sch&ouml;n geredet&rdquo; hat &ndash; u.a. den Mindestlohn, der nicht lediglich viel zu niedrig, sondern viel zu viele Ausnahmen enth&auml;lt?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Die SPD muss aufh&ouml;ren, der Reparaturbetrieb des neoliberalen Kapitalismus zu sein&rdquo;<\/strong><br>\nDie SPD-Linke Andrea Ypsilanti im Gespr&auml;ch &uuml;ber das Scheitern der Sozialdemokratie, welche Option sie Parteichef Schulz empfiehlt und was der Partei in der Not helfen kann. [&hellip;]<br>\nSZ: Was ist 2017 schief gelaufen in der SPD?<br>\nAndrea Ypsilanti: Das f&auml;ngt lange vor der Wahl Ende September 2017 an. Die SPD hat es in der gro&szlig;en Koalition vers&auml;umt, sich Gedanken dar&uuml;ber zu machen, wohin ihre Politik eigentlich f&uuml;hren soll, wo ihre Politik &uuml;ber die gro&szlig;e Koalition hinausweist und das auch programmatisch festzumachen. Was sind unsere Zukunftsvorstellungen? Wie stellen wir uns eine solidarische Gesellschaft der Zukunft vor? Da hat die Partei wenig geliefert. Seit Gerhard Schr&ouml;ders Basta-Politik war die Parteibasis nicht mehr als Ideengeberin gefragt.<br>\nWann hat Ihre Partei Ihrer Meinung nach zuletzt Zukunftsentw&uuml;rfe geliefert?<br>\nIn der Grundsatzdiskussion zum Berliner Programm 1989 gab es noch ernsthafte Debatten. Aber im Grund hat sie es seit den siebziger Jahren, dem Ende der fordistischen &Auml;ra vers&auml;umt, sich Gedanken dar&uuml;ber zu machen, wie sie sich die Zukunft der Arbeitsgesellschaft vorstellt. Danach wurde nur noch von heute auf morgen Politik gemacht. In der vergangenen Legislaturperiode hat ein Vordenken dann &uuml;berhaupt nicht mehr stattgefunden. Ich fand es v&ouml;llig falsch, dass die SPD sich selbst gen&uuml;gt hat &ndash; und nie das gro&szlig;e Bild davon zeichnete, wohin sie eigentlich will. Sie hat das Gef&uuml;hl vermittelt, sich in der gro&szlig;en Koalition gut aufgehoben zu f&uuml;hlen und keine Ideen f&uuml;r die Zukunft zu haben.<br>\nWelche Rolle spielt das Schr&ouml;der\/Blair-Papier von 1999?<br>\nDer sogenannte &ldquo;Dritte Weg&rdquo; war ein Weg in die Sackgasse. Damals hat Gerhard Schr&ouml;der die SPD auch auf die Agenda 2010 verpflichtet. Das war ein tiefer Einschnitt in die Programmatik und ein massiver Fehler, den wir nie aufgearbeitet haben. Er hat zur Entfremdung von gro&szlig;en Teilen der Mitglieder und unserer W&auml;hler gef&uuml;hrt. Seit 1998 haben wir die H&auml;lfte unserer Mitglieder und unserer W&auml;hler verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/sozialdemokratie-die-spd-muss-aufhoeren-der-reparaturbetrieb-des-neoliberalen-kapitalismus-zu-sein-1.3801433\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.R.:<\/strong> Andrea Ypsilanti meldet sich nach langer Stille um ihre Person wieder zu Wort. Wenn man die Nachdenkseiten liest, ist nat&uuml;rlich das meiste nicht neu. Dennoch ist es notwendig, wenn sich in der SPD selbst Widerstand bemerkbar macht, der mit Personen in Verbindung gebracht werden kann, die ein &ldquo;Gesicht&rdquo; haben und schon gezeigt haben, dass sie mit vern&uuml;nftigen Vorstellungen in der &Ouml;ffentlichkeit auf Resonanz treffen &ndash; siehe die damalige Hessen-Wahl.<br>\nZitat: &ldquo;Ich kann mir das anders kaum vorstellen: Wie soll man Dinge loyal mittragen, die man programmatisch nicht teilt? Die SPD muss aufh&ouml;ren, der Reparaturbetrieb des neoliberalen Kapitalismus zu sein. Es braucht die Perspektive dar&uuml;ber hinaus.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Es scheint so, dass in der SPD nirgends der echte Wille zu Ver&auml;nderungen der gegenw&auml;rtig neoliberalen Politik vorhanden ist.<br>\nDamit d&uuml;rfte  auch das Bem&uuml;hen  von Lafontaine, nach einer Neub&uuml;ndelung der linken Kr&auml;fte, &uuml;ber Jahre erledigt zu sein.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wann soll die Zeit denn reif sein? F&auml;llt die Reife vom Himmel?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gro&szlig;spenden an Parteien Millionen f&uuml;r CDU und FDP<\/strong><br>\nIm Wahljahr 2017 haben Konzerne, Verb&auml;nde und G&ouml;nner die Parteien mit Millionen Euro unterst&uuml;tzt. CDU und FDP profitierten am meisten von Gro&szlig;spenden. Drei Parteien im Bundestag gingen leer aus. Die gr&ouml;&szlig;te Spende kam von einem Internet-Unternehmer.<br>\nIm Wahljahr 2017 haben CDU und FDP mit Abstand die meisten Gro&szlig;spenden erhalten. F&uuml;r die CDU summierten sich die meldepflichtigen Spenden oberhalb der Grenze von 50.000 Euro kurz vor Weihnachten auf fast 2,9 Millionen Euro. Die FDP erhielt insgesamt rund 1,9 Millionen Euro. Das geht aus einer Aufstellung der Bundestagsverwaltung hervor.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/grossspenden-an-parteien-101.html\">Tagesschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/praesidium\/parteienfinanzierung\/fundstellen50000\/2017\">Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Neuer US-Sender aus Berlin: Ein Radio f&uuml;r die V&ouml;lkerverst&auml;ndigung<\/strong><br>\nWeder f&uuml;r noch gegen Trump, sondern pro-atlantisch: Seit dem 16. Oktober hat Berlin ein neues englischsprachiges Radioprogramm. Der Sender KCRW will an alte Radiotraditionen ankn&uuml;pfen und neue Br&uuml;cken schlagen zwischen Deutschland und den USA.<br>\n&ldquo;Zu diesem Zeitpunkt ist es sehr wichtig, dass man sich versteht und wir meinten, es ist sehr wichtig, dass es auch einen englischsprachigen Sender f&uuml;r Berlin gibt. Ein Ziel ist auch, Berlin ein bisschen zu erkl&auml;ren, von Politik bis zu Verkehr, f&uuml;r besonders die Leute, die kein Deutsch sprechen, es ist wichtig, wir m&ouml;chten sie helfen, die Stadt besser kennenzulernen&rdquo;.<br>\nJohn Kornblum, ehemaliger US-Botschafter in Deutschland und Susan Woosley, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin von KCRW Berlin, stehen diskutierend in einem kleinen B&uuml;ro im Stadtteil Steglitz. Es ist Teil des Medienzentrums Berlin, in dem einige private Radiostationen ihre Studios haben. Seit Oktober sitzt hier auch der neue englischsprachige Sender f&uuml;r Berlin, den Kornblum mitgegr&uuml;ndet hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/neuer-us-sender-aus-berlin-ein-radio-fuer-die.1001.de.html?dram:article_id=406928\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein neues Propaganda-Radio, mit einer Sprache, die einem die Schuhe auszieht.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JK:<\/strong> Mans ehe sich auch einmal die Unterst&uuml;tzer an, Vertreter der transatlantisch orientierten Elite wie aus dem Bilderbuch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Quid pro quo: Niemand muss bei Deals &agrave; la Weinstein mitspielen<\/strong><br>\nGeduldete sexuelle &Uuml;bergriffe von Menschen in Machtpositionen sollten nicht als Missbrauch, sondern als Korruption verstanden werden<br>\nBei der Aff&auml;re Weinstein handelt es sich, wie bekannt, nicht um einen Einzelfall, zumindest nicht im Mediengewerbe. Ich selbst habe zweimal und eine Studienfreundin mindestens einmal erlebt, dass M&auml;nner in einer Machtposition sexuelle Gefallen f&uuml;r Unterst&uuml;tzung beim Fortkommen einforderten. [&hellip;]<br>\nDie Rechtslage ist mir im Einzelnen nicht bekannt, vermutlich komplex und in vielen F&auml;llen uneindeutig und\/oder schwer durchsetzbar. Was bei geduldeter sexueller &Uuml;bergriffigkeit von Personen geschieht, die Mittel, Positionen und Auftr&auml;ge in unsicheren, begehrten Berufen kontrollieren, ist im Normalfall aber Korruption nach &sect; 299 StGB.<br>\nDazu geh&ouml;ren zwei, wenn auch nach meinem Rechtsempfinden die gr&ouml;&szlig;ere Schuld beim jeweiligen Initiator liegt (wenn das Ansinnen abgewehrt wird, ist es nat&uuml;rlich die alleinige Schuld). Auch in F&auml;llen gew&ouml;hnlicher Korruption und erst recht politischer Korruption wird ja das Quid pro quo zumeist nicht eindeutig ausgesprochen, sondern verklausuliert oder impliziert. Auch hier ist die rechtliche Verfolgung der Taten bzw. der Nachweis regelm&auml;&szlig;ig schwierig, wenn nicht unm&ouml;glich.<br>\nWenn das Framing als &ldquo;sexueller Missbrauch&rdquo; oder &ldquo;sexuelle Bel&auml;stigung&rdquo; hilft, diese spezielle Form der Korruption ans Licht zu bringen, zu &auml;chten und mit Konsequenzen zu bedrohen und wenn die so ausgel&ouml;ste &ouml;ffentliche Emp&ouml;rung korrupte Entscheider und Institutionen, die diese dulden, abschreckt, so ist mir das sehr recht. Juristisch ist dem Problem ja schwer beizukommen; Einstellungs&auml;nderungen k&ouml;nnen da mehr bewirken.<br>\nWenn die derzeitige Diskussion allerdings zur Aufweichung und Verharmlosung des Vergewaltigungsbegriffes beitr&auml;gt oder zur Kriminalisierung normalen sexuellen Ann&auml;herungsverhaltens, ist das ein &Auml;rgernis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Quid-pro-quo-Niemand-muss-bei-Deals-a-la-Weinstein-mitspielen-3928730.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Lutz Hausstein:<\/strong> Das ist einer der &uuml;berschaubar wenigen klugen Beitr&auml;ge, die mir im Zuge der MeToo-Debatte untergekommen sind. Denn die Autorin stellt darin den Aspekt des Machtgef&auml;lles, die Aus&uuml;bung einer Machtposition einer Person an entscheidender Schaltstelle gegen&uuml;ber einer anderen Person, heraus und weist den den Umst&auml;nden wenig bis gar nicht entsprechenden Begriff des sexuellen Missbrauchs zur&uuml;ck. Sie kippt nicht, wie in dieser Diskussion h&auml;ufig geschehen, das Kind mit dem Bade aus, sondern argumentiert sehr differenziert. So zum Beispiel auch anhand der Umst&auml;nde, aber auch den Folgen bei\/f&uuml;r diejenigen, die sich auf diese besondere Art der Korruption einlassen wie auch bei\/f&uuml;r diejenigen, die sich dem aktiv verweigern. Eine &ouml;ffentliche Debatte, die in dieser Richtung weitergef&uuml;hrt werden w&uuml;rde, k&ouml;nnte in der Tat einen wichtigen Beitrag leisten, zuerst einmal die Logik des Problems richtig zu beschreiben und hoffentlich daran anschlie&szlig;end zur L&ouml;sung beizutragen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Problematik der MeToo Debatte liegt sicher wohl auch darin, dass die Debatte fast ausschlie&szlig;lich von privilegierten, akademischen Frauen der oberen Mittelschicht gef&uuml;hrt und vorangetrieben wird. Es ist wenig glaubw&uuml;rdig Frauen mit Millionenverm&ouml;gen, wie eben diverse Hollywood-Schauspielrinnen als beispielhaft f&uuml;r Diskriminierung und sexuelle &Uuml;bergriffe anzuf&uuml;hren.<br>\nWo wird etwa von den Anf&uuml;hrerinnen dieser Kampagne in Deutschland thematisiert, dass gerade im, dank der Agenda 2010, ausufernden Niedriglohnsektor, viele Frauen arbeiten, dass gerade dort t&auml;glich Diskriminierung stattfindet? Dass gerade in den &auml;rmeren Schichten Frauen einer Doppelbelastung durch Haus- und Familienarbeit und durch zus&auml;tzliche Berufst&auml;tigkeit, da sonst das Familieneinkommen nicht reicht, ausgesetzt sind. Das w&auml;re &ouml;ffentlich zu diskutieren und nicht die Verh&auml;ltnisse in der Unterhaltungsindustrie Hollywoods, zumindest nicht die Befindlichkeiten irgendwelcher Filmstars. Denn, dass dort auch viele Frauen unter prek&auml;ren Verh&auml;ltnissen arbeiten m&uuml;ssen und dort wohl t&auml;gliche auch sexuellen &Uuml;bergriffen ausgesetzt sind kann schwer bezweifelt werden. Aber, um diese Frauen geht es in der MeToo Kampagne &uuml;berhaupt nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-41738","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41738","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41738"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41738\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41741,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41738\/revisions\/41741"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41738"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41738"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41738"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}