{"id":41751,"date":"2018-01-03T08:35:21","date_gmt":"2018-01-03T07:35:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751"},"modified":"2018-01-03T08:35:21","modified_gmt":"2018-01-03T07:35:21","slug":"hinweise-des-tages-3029","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h01\">B&uuml;rgerversicherung: SPD-Konzept &ndash; ein Etikettenschwindel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h02\">Der Jemen stirbt und die Welt schweigt &ndash; Menschenrechte sind auch Widerstandsrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h03\">Leaked memo schooled Tillerson on human rights<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h04\">Ein b&ouml;ser Verdacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h05\">Nicht Sparen, sondern Ausgeben macht ein Land reich!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h06\">Zahl der Besch&auml;ftigten erreicht neuen H&ouml;chststand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h07\">Linken-Politiker im Interview Wie trocknen wir den Steuersumpf aus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h08\">China stoppt Bau von 553 Automodellen &ndash; auch VW betroffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h09\">Gestohlene Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h10\">In den F&auml;ngen von Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h11\">Arbeitsagentur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h12\">Marktdruck im Gesundheitswesen: Wenn die Pflegerin hetzen muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h13\">Tricks und Druck &ndash; Das &Ouml;PP-Projekt auf der A7 G&ouml;ttingen-Salzgitter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h14\">S 21: Bohren nach Zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h15\">Pflegenotstand muss beendet werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h16\">&bdquo;Wir brauchen schnellere Integration, nicht l&auml;ngere Ausgrenzung!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41751#h17\">Gesperrte H&ouml;rs&auml;le und br&ouml;ckelnder Putz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>B&uuml;rgerversicherung: SPD-Konzept &ndash; ein Etikettenschwindel<\/strong><br>\nNoch nie wurde hierzulande so heftig &uuml;ber eine B&uuml;rgerversicherung debattiert wie gegenw&auml;rtig. Nicht nur Sozialdemokraten erwarten eine Reform im Gesundheitswesen. Gastbeitrag von Christoph Butterwegge.<br>\nObwohl die Sondierungsgespr&auml;che zwischen CDU, CSU und SPD noch gar nicht begonnen haben, sorgt eine sozialdemokratische Kernforderung bereits f&uuml;r Gespr&auml;chsstoff: Noch nie wurde hierzulande so heftig &uuml;ber eine B&uuml;rgerversicherung debattiert wie gegenw&auml;rtig. Das von der SPD aufgegriffene Projekt erregt die Gem&uuml;ter: Privatpatienten f&uuml;rchten um ihre medizinische Vorzugsbehandlung, Chef&auml;rzte um ihre Hauptverdienstquelle, Versicherungskonzerne um ihre Profite und Vertreter um ihre Provisionen.<br>\nAssistiert von strukturkonservativen Juristen, die f&uuml;r jedes Privileg scheinbar plausible Argumente finden, machen Privatversicherer, &Auml;rztevertreter und Wirtschaftslobbyisten denn auch gegen die &bdquo;Einheitsversicherung&ldquo; mobil.  Mit dem Hinweis auf die angeblich bedrohte (Gewerbe-)Freiheit startet man teure Propagandakampagnen, um die Schaffung einer gemeinsamen Krankenversicherung f&uuml;r alle Bewohner unseres Landes zu verhindern und eine Form der Zwei-Klassen-Medizin zu erhalten, die es Besserverdienenden und Verm&ouml;genden erm&ouml;glicht, in Sondersysteme auszuweichen, statt Solidarit&auml;t mit dem Rest der Bev&ouml;lkerung zu &uuml;ben.<br>\nDas Modell ist l&auml;ngst verw&auml;ssert<br>\nDabei hat die SPD ihr Modell einer B&uuml;rgerversicherung unter dem Druck der m&auml;chtigen Lobbygruppen l&auml;ngst so weit verw&auml;ssert, dass es nun wirklich nicht mehr als B&uuml;rgerschreck taugt. Demnach k&ouml;nnten auch Privatkassen die B&uuml;rgerversicherung als Spezialtarif anbieten, die Beitragsbemessungsgrenze w&uuml;rde weder abgeschafft noch angehoben und auf Verm&ouml;genseink&uuml;nfte sollen auch zuk&uuml;nftig keine Beitr&auml;ge anfallen. Bei diesem &bdquo;entsch&auml;rften&ldquo; SPD-Konzept handelt es sich insofern um Etikettenschwindel, als blo&szlig; die Konkurrenzbedingungen zwischen gesetzlichen und privaten Krankenkassen mit dem kontraproduktiven Ziel angeglichen werden sollen, den Wettbewerb zwischen ihnen zu intensivieren.<br>\nDadurch entst&uuml;nde aber kein solidarisches Gesundheitssystem, vielmehr w&uuml;chse sogar die Gefahr, dass auch die gesetzlichen Kassen von Br&uuml;ssel als Wirtschaftsunternehmen behandelt und dem EU-Wettbewerbsrecht unterworfen, die Tendenzen zur Privatisierung und Kommerzialisierung dieses Bereichs also verst&auml;rkt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/meinung\/gastbeitraege\/buergerversicherung-spd-konzept-ein-etikettenschwindel-a-1417710\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Leider hat Christoph Butterwegge mit seiner Kritik Recht. Die B&uuml;rgerversicherung w&auml;re ein wichtiger Schritt, das gleichnamige Modell der SPD ist jedoch nicht das, was man sich unter einer echten &bdquo;B&uuml;rgerversicherung&ldquo; vorstellt. Was Butterwegge jedoch nicht erw&auml;hnt, ist die prek&auml;re Lage der privaten Kassen und das gro&szlig;e Risiko f&uuml;r ihr Gesch&auml;ftsmodell durch die Kombination aus Niedrigzins und geringer Neuverschuldung der &ouml;ffentlichen Haushalte.<\/em> <\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41443\">Die B&uuml;rgerversicherung ist alternativlos, da das PKV-System keine Zukunft hat<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Jemen stirbt und die Welt schweigt &ndash; Menschenrechte sind auch Widerstandsrechte<\/strong><br>\nDie gr&ouml;&szlig;te humanit&auml;re Krise unsere Tage spielt sich seit drei Jahren im Jemen ab. Alle zehn Minuten stirbt dort ein Kind an Hunger oder vermeidbaren Krankheiten, Tausende sind der gr&ouml;&szlig;ten Cholera-Epidemie der letzten Jahrzehnte zum Opfer gefallen. Die Infrastruktur ist fast g&auml;nzlich zerst&ouml;rt oder zum Erliegen gekommen. Eine verbrecherische, von Saudi-Arabien verh&auml;ngte umfassende Blockade hat dazu gef&uuml;hrt, dass mittlerweile 7 Millionen Menschen im Jemen akut vom Hungertod bedroht sind. Fast drei Millionen Menschen sind aus Angst um ihr Leben auf der Flucht im eigenen Land. Ein Verlassen des Landes ist kaum m&ouml;glich.<br>\nDas alles sind Folgen eines v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieges, der haupts&auml;chlich die Zivilbev&ouml;lkerung trifft und der darauf ausgerichtet ist, das Selbstbestimmungsrecht der Jemenitischen Bev&ouml;lkerung im Keime zu ersticken. Es ist ein Krieg, den die saudische Herrscherfamilie f&uuml;hrt um den Jemen, den sie seit jeher als ihren Hinterhof verstanden hat, weiterhin als Vasallenstaat unter ihrer Kontrolle zu halten. Die bisher mehr als 10 000 get&ouml;teten Jemeniten nimmt sie daf&uuml;r billigend in Kauf. Die UNO schl&auml;gt seit Monaten Alarm, denn das Morden ist f&uuml;r alle Welt offensichtlich. Doch aus den M&uuml;ndern der Regierungen des &bdquo;Westens&ldquo; ist nur ein Schweigen zu vernehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/meinungsstark-politik\/der-jemen-stirbt-und-die-welt-schweigt-menschenrechte-sind-auch-widerstandsrechte\/\">Die Freiheitsliebe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Leaked memo schooled Tillerson on human rights<\/strong><br>\nA tutorial from policy aide Brian Hook followed the secretary of state&rsquo;s controversial remarks about balancing U.S. values and interests.<br>\nThree months into his tenure as secretary of state, Rex Tillerson alarmed veteran diplomats with remarks that sounded like a potential shift in American foreign policy: The U.S., he said, should be careful not to let values like human rights create &ldquo;obstacles&rdquo; to the pursuit of its interests.<br>\nThe comment, at a gathering of State Department employees, provoked an outcry among former U.S. officials and human rights activists who feared America was abandoning a vital mission. Two weeks later, a top Tillerson adviser wrote up a short tutorial, in the form of a confidential memo to his boss, recapping &ldquo;the debate over how far to emphasize human rights, democracy promotion, and liberal values in American foreign policy.&rdquo;<br>\nThe May 17 memo reads like a crash course for a businessman-turned-diplomat, and its conclusion offers a starkly realist vision: that the U.S. should use human rights as a club against its adversaries, like Iran, China and North Korea, while giving a pass to repressive allies like the Philippines, Egypt and Saudi Arabia.<br>\n&ldquo;Allies should be treated differently&mdash;and better&mdash;than adversaries. Otherwise, we end up with more adversaries, and fewer allies,&rdquo; argued the memo, written by Tillerson&rsquo;s influential policy aide, Brian Hook.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.politico.com\/story\/2017\/12\/19\/tillerson-state-human-rights-304118\">Politico<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.politico.com\/f\/?id=00000160-6c37-da3c-a371-ec3f13380001\">Das Memo als PDF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ein b&ouml;ser Verdacht<\/strong><br>\nWarum geht die EU-Kommission so hart gegen Polen vor, schont aber Ungarn? Wieso hat Bulgarien, das am 1. Januar den halbj&auml;hrlich rotierenden EU-Vorsitz &uuml;bernimmt, nichts zu f&uuml;rchten?<br>\nDer Br&uuml;sseler Korrespondent von Lib&eacute;ration, J. Quatremer, hat einen b&ouml;sen Verdacht: Kommissionschef Juncker messe mit zweierlei Ma&szlig;, schreibt er in seinem Blog &ldquo;Les Coulisses de Bruxelles&rdquo;.<br>\nWer &ndash; wie Ungarns Orban &ndash; Mitglied der konservativen europ&auml;ischen Parteienfamilie EVP ist, werde geschont. Wer dort nicht mitmacht &ndash; wie die PiS in Polen oder fr&uuml;her die Tories in UK &ndash; werde verfolgt.<br>\nKlingt zu simpel? Nun ja, bei n&auml;herer Betrachtung ist da schon einiges dran. Schlie&szlig;lich hat Orban den Rechtsstaat in seinem Land schon viel fr&uuml;her und radikaler demontiert als die PiS in Polen.<br>\nZudem wird Quatremers These durch neue Beispiele aus anderen EU-L&auml;ndern best&auml;tigt.<br>\nBeispiel Spanien: Premier Rajoy kann sich in Sachen Katalonien alles erlauben &ndash; die EVP steht wie ein Mann hinter ihm.<br>\nBeispiel &Ouml;sterreich: Der neue Jungspunt Kurz wurde von Juncker vor Weihnachten mit allen Ehren empfangen, Kritik am seinem rechten Koalitionspartner FP&Ouml; gab es keine.<br>\nKein Wunder, so Quatremer &ndash; Kurz ist schlie&szlig;lich der Erbe der &Ouml;VP, die Mitglied der EVP ist. Genau wie CDU\/CSU, die sich schon auf gute Nachbarschaft mit dem neuen Rechtsb&uuml;ndnis in Wien freuen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ein-boeser-verdacht\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><em><strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>: Interessant.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nicht Sparen, sondern Ausgeben macht ein Land reich!<\/strong><br>\nSparen, sparen, sparen &ndash; um sich sp&auml;ter etwas leisten zu k&ouml;nnen. Generationen von Sparern folgten dieser Maxime. Doch funktioniert dieses Prinzip angesichts eines fragilen Finanzsystems &uuml;berhaupt noch? Oder ist Sparen nutzlos und sch&auml;dlich f&uuml;r die Wirtschaft?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/chancen-und-risiken-des-sparens-nicht-sparen-sondern.976.de.html?dram:article_id=407282\">Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zahl der Besch&auml;ftigten erreicht neuen H&ouml;chststand<\/strong><br>\nDer Arbeitsmarkt brummt: Die Zahl der Besch&auml;ftigten ist 2017 so stark gestiegen wie seit zehn Jahren nicht und erreicht eine neue Rekordmarke. Doch der Fachkr&auml;ftemangel k&ouml;nnte wom&ouml;glich erstmals das Wachstum dr&uuml;cken.<br>\nZum Start des neuen Jahres kommen vom Arbeitsmarkt gute Nachrichten: Die Zahl der Arbeitspl&auml;tze steigt weiter, die Zahl der Besch&auml;ftigten liegt mit 44,3 Millionen Personen sogar h&ouml;her als jemals zuvor. Und: Laut Statistischem Bundesamt hat sich der Jobaufbau mit einem Plus von 1,5 Prozent sogar noch beschleunigt. So hoch war das Plus zuletzt 2007.<br>\nDie Schattenseite: Wirtschaftsverb&auml;nde und Unternehmen klagen verst&auml;rkt &uuml;ber Schwierigkeiten, gen&uuml;gend qualifizierte Fachkr&auml;fte zu finden. Ihnen pflichten f&uuml;hrende &Ouml;konomen bei: Der Fachkr&auml;ftemangel werde bereits in diesem Jahr das Wachstum bremsen. Er rechne wegen des Problems &ldquo;2018 mit einer etwas geringeren Wachstumsdynamik als noch im vergangenen Jahr&rdquo;, sagte der &Ouml;konom Christoph Schmidt dem &ldquo;Handelsblatt&rdquo;. Schmidt ist Chef des vom Bundespr&auml;sidenten berufenen Sachverst&auml;ndigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage (&ldquo;Wirtschaftsweise&rdquo;).<br>\nDie Unternehmen und ihre Lobbyverb&auml;nde sorgen sich auch deshalb, weil eine weitere Verknappung des Angebots freier Arbeitskr&auml;fte tendenziell zu h&ouml;heren L&ouml;hnen f&uuml;hren und die Macht von Arbeitnehmern und Gewerkschaften st&auml;rken k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutschland-zahl-der-beschaeftigten-erreicht-neuen-hoechststand-a-1185823.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Kaum ist das neue Jahr zwei Tage alt schon geht die neoliberale Propaganda einfach weiter. Der Jobmarkt boomt, will hei&szlig;en uns geht es allen gut, und der &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; darf als Lieblingspropagandafloskel der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; nicht fehlen. Wie immer wird &uuml;ber die Qualit&auml;t der Arbeitspl&auml;tze keine Aussage getroffen. Beispielsweise expandiert das Gewerbe der Paketdienste zweifellos angesichts des grassierenden Wahns alles nur noch online bestellen zu m&uuml;ssen. Die dort bestehenden ausbeuterischen Arbeitsbedingungen sollte inzwischen aber bekannt sein. Zum &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; werden wie &uuml;blich keine belastbaren Fakten geliefert. Wenn die Arbeitergeberseite oder neoliberale Ideologen, wie der Vorsitzende des sogenannten Sachverst&auml;ndigen Rates zur zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage, Christoph Schmidt, das so sagen, dann ist es eben so. Dabei w&auml;re dieses Thema doch wie geschaffen f&uuml;r gute journalistische Recherchearbeit.<br>\nZumindest ist man dann doch so ehrlich und sagt um was es wirklich geht. Es geht darum das Lohnniveau weiter niedrig zu halten. Ein Beleg, dass es den &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; so nicht gibt, man m&ouml;chte einfach die Reservearmee an Arbeitskr&auml;ften weiter m&ouml;glichst gro&szlig; halten. Deswegen auch die Forderung nach Zuwanderung, die zeigt, dass man die verst&auml;rkte Migration nach Deutschland selbstverst&auml;ndlich als Gelegenheit sieht die L&ouml;hne zu dr&uuml;cken. Eine Tatsache, die nicht gerade die Integrationsbereitschaft auf der Seite der deutschen Arbeitnehmer bef&ouml;rdern wird.<br>\nHier muss dann auch zum wiederholten Male auf die Situation f&uuml;r Arbeitskr&auml;fte ab 50 hingewiesen werden, die f&uuml;r den Arbeitsmarkt praktisch nicht existent scheinen. Selbst die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit sieht ein Alter ab 50 als ein schwerwiegendes Vermittlungshemmnis. Wie kann das aber sein bei &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo;?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Linken-Politiker im Interview Wie trocknen wir den Steuersumpf aus?<\/strong><br>\nIn dem Hickhack um die Regierungsbildung sind die Paradise Papers fast in Vergessenheit geraten. Doch nach wie vor gibt es Steuerschlupfl&ouml;cher und gro&szlig;e Firmen, die Deutschland um Steuereinnahmen prellen. Ob es einen Weg aus der Misere der Steuerdeals gibt und wie er aussehen k&ouml;nnte, erkl&auml;rt der Hamburger Bundestagsabgeordnete Fabio de Masi (Linke) im MOPO-Interview.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mopo.de\/hamburg\/politik\/linken-politiker-im-interview-wie-trocknen-wir-den-steuersumpf-aus--29400384\">MOPO<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>China stoppt Bau von 553 Automodellen &ndash; auch VW betroffen<\/strong><br>\nChina ergreift drastische Ma&szlig;nahmen gegen Spritschlucker: Zum Jahresstart hat Peking den Bau von 553 Modellen untersagt, die nicht die staatlichen Verbrauchsvorgaben erf&uuml;llen. Betroffen sind auch Joint-Ventures, an denen VW und Daimler beteiligt sind.<br>\nDie internationale Autoindustrie bekommt erneut die harte Hand der chinesischen Regierung beim Thema Umweltschutz zu sp&uuml;ren: Peking hat mit dem Jahreswechsel den Bau von 553 verschiedenen Automodellen untersagt. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Demzufolge schlucken die Fahrzeuge zu viel Sprit und erf&uuml;llen somit nicht die staatlichen Verbrauchsvorgaben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/fahrzeuge-schlucken-zu-viel-sprit-china-stoppt-bau-von-553-automodellen-a-1185838.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Und Deutschland schafft es noch nicht einmal, dass die Autohersteller die gesetzlichen Emissionsvorgaben einhalten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gestohlene Milliarden<\/strong><br>\nJahresr&uuml;ckblick. Heute: Cum-ex-Gesch&auml;fte. Schleppende Aufkl&auml;rung trotz Untersuchung im Bundestag. Mutma&szlig;licher Lobbyist im Finanzministerium<br>\nEher unspektakul&auml;r ging im Sommer die parlamentarische Aufkl&auml;rung des bislang gr&ouml;&szlig;ten Steuerskandals der Bundesrepu&shy;blik zu Ende. Am 23. Juni debattierte der Bundestag den 800seitigen Bericht des Untersuchungsausschusses zu den sogenannten Cum-ex-Gesch&auml;ften. Dabei handelte es sich um Aktiendeals rund um den Dividendenstichtag deutscher Unternehmen, bei denen Aktien einmal mit (&raquo;cum&laquo;) und einmal ohne (&raquo;ex&laquo;) Dividendenanspruch in kurzen Abst&auml;nden und unter Zuhilfenahme sogenannter Leerverk&auml;ufer gehandelt wurden. Zweck der Schiebereien war, dass K&auml;ufer und Verk&auml;ufer sich anschlie&szlig;end von unterschiedlichen Stellen Steuerbescheinigungen &uuml;ber die f&uuml;r Dividenden anfallenden Kapitalertragsteuern ausstellen lie&szlig;en. In Wirklichkeit wurde die Steuer nur einmal abgef&uuml;hrt, daf&uuml;r aber zwei Steuerbescheinigungen &raquo;produziert&laquo;. Die nur einmal gezahlte Steuer wurde so doppelt oder zum Teil sogar mehrfach zur&uuml;ckerstattet.<br>\nIm Jahr 2012 waren solche Gesch&auml;fte durch eine Gesetzes&auml;nderung unm&ouml;glich gemacht worden. Der Ausschuss hatte Anfang 2016 mit seiner Arbeit begonnen. Der damalige Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert (CDU) sagte bei der konstituierenden Sitzung des Gremiums, es w&auml;re eine beachtliche Kommunikationsleistung, wenn es den darin Mitwirkenden gel&auml;nge, der &Ouml;ffentlichkeit darzustellen, &raquo;womit er sich &uuml;berhaupt besch&auml;ftigt hat&laquo;. Zumindest diesbez&uuml;glich war der Untersuchungsausschuss erfolgreich, denn Cum-ex-Deals sind in Laufe seiner Arbeit durchaus einer breiteren &Ouml;ffentlichkeit bekannt geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/324179.gestohlene-milliarden.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>In den F&auml;ngen von Hartz IV<\/strong><br>\nAbsurde Regelungen, falsche Anreize: Hartz IV ist zu einem B&uuml;rokratie-Monster geworden &ndash; mit fatalen Folgen f&uuml;r die Menschen. Zeit f&uuml;r eine Reform.<br>\nDas Jobcenter, das Langzeitarbeitslose mit Schrittz&auml;hlern ausstattet. Hartz-IV-Empf&auml;nger, die im Trainingssupermarkt Plastikgem&uuml;se mit Spielgeld bezahlen. Erwerbslose, die mit Lamas spazieren gehen sollen &ndash; es gibt ziemlich schr&auml;ge Geschichten aus der Schmuddelecke des deutschen Sozialstaats. Geschichten aus der Reihe &ldquo;unglaublich, aber wahr&rdquo;. Sie haben eines gemeinsam: Sie liefern Stoff f&uuml;r kurzatmige, oft hitzige Debatten, die im Nirgendwo enden, und best&auml;tigen indirekt das Klischee vom adip&ouml;sen Hartz-IV-Empf&auml;nger, der mit Vorliebe Jogging-Hosen tr&auml;gt, vor dem Flachbildschirm Chips isst und auch sonst nicht gerade die hellste Kerze am Baum ist. Die Anekdoten zeigen aber nur einen winzigen Ausschnitt aus der Realit&auml;t, der dar&uuml;ber hinwegt&auml;uscht, was wirklich in der Hartz-IV-Welt schiefl&auml;uft.<br>\nDie Wirklichkeit ist, wie meist im Leben, nicht schwarz-wei&szlig;, sondern bunt. Hartz-IV-Empf&auml;nger &ndash; das k&ouml;nnen Arbeiter Anfang 50 sein, die keine Waschmaschinen mehr zusammenschrauben, weil dies jetzt billigere Arbeitskr&auml;fte in Polen erledigen. Es sind alleinerziehende M&uuml;tter mit Kleinkind, die gerade keinen passenden Job finden. Es sind Menschen, die durch eine Krankheit, Sucht oder Scheidung aus der Bahn geworfen wurden. Und nat&uuml;rlich sind &ndash; wie &uuml;berall in der Gesellschaft &ndash; einige dabei, die das System &uuml;bel missbrauchen und sich mit Hartz IV und Schwarzarbeit einigerma&szlig;en gut eingerichtet haben.<br>\nDas Problem sind aber nicht die &ldquo;Faulen&rdquo;, die &ldquo;Schnorrer&rdquo;, die &ldquo;Sozialbetr&uuml;ger&rdquo;. Das Hauptproblem ist das Hartz-IV-System selbst. Es hat sich zu einem B&uuml;rokratiemonster entwickelt, das es in dieser Form nur in Deutschland gibt. &ldquo;F&ouml;rdern und fordern&rdquo; hie&szlig; einst die Devise der Arbeitsmarktreformer. Gefordert wird in den Jobcentern viel, gef&ouml;rdert oft weniger. Es ist deshalb Zeit f&uuml;r eine Reform der Reform.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/samstagsessay-in-den-faengen-von-hartz-iv-1.3802817\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>dazu: <strong>Neues aus den Unterklassen: Hartz IV-Bezieher haben kein Recht aufs Minimum<\/strong><br>\nBundesverfassungsgericht verschiebt Entscheidung zu Hartz-IV-Sanktionen. Davon betroffen waren in diesem Jahr wieder Hunderttausende, besonders h&auml;ufig Migranten. Jobcenter setzten auch Tausende Minderj&auml;hrige und Eltern kleiner Kinder auf Null.<br>\nEssen, Kleidung, Strom, Bahnfahrkarten, die Telefonrechnung, Reparaturen: alles muss ein alleinstehender Bed&uuml;rftiger in Deutschland von 409 Euro bezahlen. Diesen Betrag gesteht ihm die Bundesregierung nach den Regeln von Hartz IV und der Sozialhilfe zu. Ab Januar werden es 416 Euro sein. M&uuml;hsam hatte die Bundesregierung die Ausgaben der &auml;rmsten 15 Prozent der Bundesb&uuml;rger nochmals klein gerechnet, um auf diese Summe zu kommen. Sie gilt als physisches und soziokulturelles Existenzminimum. Doch rund 420.000 der 4,3 Millionen erwerbsf&auml;higen Hartz-IV-Bezieher &ndash; hinzu kommen etwa zwei Millionen mitleidende Kinder &ndash; hatten auch 2017 zeitweise nicht einmal das zur Verf&uuml;gung. Sie wurden von Jobcentern sanktioniert, etliche von ihnen sogar mehrfach f&uuml;r jeweils ein Vierteljahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/62571-neues-aus-unterklassen-kein-recht\/\">RT deutsch<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Arbeitsagentur<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Arbeitsagentur-Chef fordert Einwanderungsgesetz<\/strong><br>\nNotwendige Zuwanderung: Deutschland braucht jedes Jahr netto 300.000 qualifizierte Arbeitskr&auml;fte aus dem Ausland, sagt der Chef der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit im Gespr&auml;ch mit der F.A.Z. Seine Beh&ouml;rde hat schon reagiert.<br>\nDamit auch in den kommenden Jahren der Bedarf an Fachkr&auml;ften gedeckt werden kann, braucht Deutschland aus Sicht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit in der kommenden Legislaturperiode ein Einwanderungsgesetz. &bdquo;Ein solches Gesetz spielt aus meiner Sicht eine wichtige Rolle&ldquo;, sagte der Vorstandsvorsitzende der Beh&ouml;rde, Detlef Scheele, im Gespr&auml;ch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.<br>\nDies habe nichts mit Fl&uuml;chtlingen zu tun, die aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden k&auml;men, sondern mit Menschen, die kommen sollen. &bdquo;Deshalb kann Deutschland auch Kriterien aufstellen.&ldquo; Scheele geht davon aus, dass Deutschland jedes Jahr eine Nettozuwanderung von ungef&auml;hr 300.000 qualifizierten Arbeitskr&auml;ften braucht. Allein aus der EU sei dies dauerhaft nicht zu schaffen. Deshalb habe die Beh&ouml;rde gerade einen neuen Gesch&auml;ftsbereich &bdquo;Internationales&ldquo; gegr&uuml;ndet, der im kommenden halben Jahr eine Strategie f&uuml;r das Auslandsgesch&auml;ft erarbeiten soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arbeitsagentur-chef-scheele-fordert-einwanderungsgesetz-gegen-fachkraeftemangel-15358966.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man w&uuml;rde meinen, das haupts&auml;chliche Ziel der Arbeitsagentur w&auml;re, Arbeitslosen Stellen zu vermitteln und ggf. f&uuml;r eine Aus- oder Weiterbildung zu sorgen. Stattdessen m&ouml;chte der Chef der Arbeitsagentur die Arbeitslosigkeit hoch halten und den Lohndruck noch einmal erh&ouml;hen. Ist da nicht der Beruf verfehlt? Und wozu braucht eine auf den deutschen Arbeitsmarkt fokussierte Agentur ein &ldquo;Auslandsgesch&auml;ft&rdquo;?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte aus nichteurop&auml;ischen &bdquo;Asylherkunftsl&auml;ndern&ldquo;: Medien verbreiten zum Jahresende 2017 falsche Informationen des Instituts der deutschen Wirtschaft<\/strong><br>\n&bdquo;In Deutschland haben laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft etwa 140.000 Gefl&uuml;chtete aus den Hauptherkunftsl&auml;ndern einen sozialversicherungspflichtigen Job. Mehr als die H&auml;lfte davon arbeitet als qualifizierte Fachkraft.&ldquo;1 Oder kurz: &bdquo;60 Prozent der Besch&auml;ftigten aus Asyll&auml;ndern arbeiten in Deutschland als Fachkraft&ldquo;.2 Die Quelle dieser und vielen &auml;hnlicher Meldungen (Online und Print): Der Kurzbericht 92\/2017 des Institut der deutschen Wirtschaft (IW) vom 28. Dezember 2017. &bdquo;Der vorliegende Bericht betrachtet daf&uuml;r sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte aus den acht nichteurop&auml;ischen Asylherkunftsl&auml;ndern Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien zum Stand 31. M&auml;rz 2017.&ldquo; (IW) In IW-Kurzbericht hei&szlig;t es: &bdquo;Aktuell sind etwa 140.000 Menschen aus den acht Hauptasylherkunftsl&auml;ndern in Deutschland sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt. &hellip; Knapp 60 Prozent sind als qualifizierte Fachkr&auml;fte besch&auml;ftigt, 40 Prozent in Helfert&auml;tigkeiten.&ldquo;<br>\nEin Blick in die einschl&auml;gigen Ver&ouml;ffentlichungen der f&uuml;r die Besch&auml;ftigungsstatistik zust&auml;ndigen Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) zeigt: Dies ist so nicht richtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1019-falsche-informationen-des-institut-der-deutschen-wirtschaft-sv-beschaeftigte-aus-asylherkunftslaendern.html\">BIAJ<\/a><\/li>\n<li><strong>Erinnerung an das 35-Milliarden-Defizit der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit in den Jahren 2008 bis 2013<\/strong><br>\nIn den Haushaltsjahren 2008 bis 2013 summierten sich die negativen Finanzierungssalden (Defizite) der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) ohne die inzwischen abgeschafften &ldquo;besonderen Finanzierungsvorg&auml;nge&rdquo; zwischen Bund und BA und Aufbau des Versorgungsfonds auf &uuml;ber 35 Milliarden Euro. Eine Erinnerung an die BIAJ-Materialien vom 14. November 2017 anl&auml;sslich der heutigen Berichte (30. Dezember 2017) &uuml;ber den von der BA f&uuml;r 2017 erwarteten &Uuml;berschuss von 5,5 Milliarden Euro: [&hellip;]<br>\nWenn der Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) mit Blick auf die wachsenden R&uuml;cklagen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &ndash; anders als &bdquo;Die andere Meinung&ldquo; (SVR) feststellt, &bdquo;Eine solch hohe R&uuml;cklage kann jedoch politische Begehrlichkeiten wecken.&ldquo;11, dann sind damit nicht die &bdquo;politischen Begehrlichkeiten&ldquo; derjenigen gemeint, die eine Beitragssatzsenkung fordern. Gemeint sind zum Beispiel solche am 16. Oktober 2017 ver&ouml;ffentlichten &bdquo;politischen Begehrlichkeiten&ldquo;: &bdquo;DGB-Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine bessere Arbeitsmarktpolitik &ndash; Perspektiven er&ouml;ffnen &ndash; Sozialen Aufstieg erm&ouml;g- lichen &ndash; Schutz st&auml;rken.&ldquo; Solche &bdquo;politischen Begehrlichkeiten&ldquo; sollen mit einem angeblich &bdquo;nachhaltigen Beitragssatz&ldquo; von 2,5 Prozent abgewehrt werden. Und die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit soll durch ein &bdquo;struk- turelles Defizit&ldquo; im laufenden operativen Gesch&auml;ft zu einer noch st&auml;rkeren &bdquo;betriebswirtschaftlichen Steuerung&ldquo; (McKinsey) ermutigt werden &ndash; und zwar in beiden Rechtskreisen (SGB III und SGB II).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1020-erinnerung-an-das-35-milliarden-defizit-der-bundesagentur-fuer-arbeit-in-den-jahren-2008-bis-2013.html\">BIAJ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Marktdruck im Gesundheitswesen: Wenn die Pflegerin hetzen muss<\/strong><br>\nAltenpflegeheime zu betreiben, ist lukrativ &ndash; auch f&uuml;r b&ouml;rsennotierte Aktiengesellschaften. Doch Patienten wie Personal wird dabei zu viel zugemutet. Weil in der Alten- schlechter als in der Krankenpflege ausgebildet wird, hinkt auch die Bezahlung hinterher &ndash; und damit die gesellschaftliche Anerkennung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/marktdruck-im-gesundheitswesen-wenn-die-pflegerin-hetzen.724.de.html?dram:article_id=406400\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Tricks und Druck &ndash; Das &Ouml;PP-Projekt auf der A7 G&ouml;ttingen-Salzgitter<\/strong><br>\nEs muss einen enormen politischen Willen gegeben haben, das &Ouml;PP auf der A7 durchzusetzen. &raquo;L&ouml;sungen ohne Umwege&laquo; titelte das Dokument, das dieses Projekt rechtfertigte. Schon das klingt doppeldeutig. Und tats&auml;chlich ist hinter mehrere Zahlen, die die dort aufgef&uuml;hrt sind, ein dickes Fragezeichen zu setzen.<br>\nAls der damalige Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) im Juni 2008 in einer Pressemitteilung den Start der 2. Staffel von &Ouml;ffentlich-Privaten Partnerschaften (&Ouml;PP) auf deutschen Autobahnen verk&uuml;ndete, war wohl niemandem in S&uuml;dniedersachsen klar, welche Folgen das f&uuml;r diesen sch&ouml;nen Landstrich haben w&uuml;rde. Vielleicht auch, weil wunderbar klang, was Tiefensee sagte:<br>\n&raquo;Unsere Partner bauen moderne, sechsstreifige Strecken und erhalten sie &uuml;ber 30 Jahre in einem hochwertigen Zustand. Den Vorteil haben alle Autofahrer.&laquo;<br>\nZust&auml;ndig f&uuml;r Bau und Erhalt der Autobahnen sind in Deutschland derzeit noch die L&auml;nder, die im Auftrag des Bundes t&auml;tig werden. Damit ist auch die Umsetzung von &Ouml;PP auf Autobahnen L&auml;ndersache &ndash; zumindest, solange es keine Bundesfernstra&szlig;engesellschaft gibt. Bis Anfang 2013 traf die Bundesregierung auf eine &Ouml;PP-freundliche schwarz-gelbe Landesregierung in Niedersachsen. Gemeinsam arbeitete man eines der von Tiefensee angek&uuml;ndigten Projekte aus: Eine private Firma sollte die A7 zwischen G&ouml;ttingen und Salzgitter 30 Jahre lang betreiben und ein Teilst&uuml;ck dieser Strecke erneuern sowie auf sechs Spuren erweitern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/12\/tricks-und-druck-das-oepp-projekt-auf-der-a7-goettingen-salzgitter\/\">Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben sich in vielen Beitr&auml;gen &ndash; praktisch von Beginn an &ndash; insbesondere gegen solche Formen der Privatisierung gewandt. Bitte lesen Sie dazu u.a. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=192\">Verdienen an leeren Kassen oder: &ouml;pp und die (Berater-) Fr&ouml;sche<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3460\">PPP und andere Grausamkeinten: Schauen Sie Ihren Kommunalpolitikern\/innen auf die Finger!<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38544\">Die Gro&szlig;e Koalition setzt die n&auml;chste gro&szlig;e Privatisierungswelle um und die Medien schweigen.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>S 21: Bohren nach Zahlen<\/strong><br>\nOb Stadt und Land gegen ihren Willen f&uuml;r die Milliarden-Mehrkosten f&uuml;r Stuttgart 21 aufkommen m&uuml;ssen, l&auml;sst die Bahn vor Gericht kl&auml;ren. Wann es zur Verhandlung kommt, ist noch unklar. Um die Wartezeit zu &uuml;berbr&uuml;cken, hat Kontext die haarstr&auml;ubendsten Behauptungen der Projektbeteiligten gesammelt.<br>\nGenaue Zahlen, wie viel teurer Stuttgart 21 nun werden soll, sickerten schon zwei Wochen vor ihrer geplanten Verk&uuml;ndung durch. Trotz ihrer Erwartbarkeit sorgten sie f&uuml;r ein gro&szlig;es mediales Aufflammen. Die Aufsichtsratssitzung der Bahn am 13. Dezember selbst, auf der das Gutachten der Wirtschaftspr&uuml;fer PricewaterhouseCooper dann offiziell vorgestellt werden sollte, ging dagegen, zumindest nach au&szlig;en, erstaunlich ruhig &uuml;ber die B&uuml;hne.<br>\nWie die Bahn mit den Mehrkosten in Milliardenh&ouml;he umzugehen gedenkt, dar&uuml;ber wurde auf dieser Sitzung noch keine Entscheidung gef&auml;llt &ndash; das soll erst bei einer Sondersitzung Ende Januar passieren. Es k&ouml;nnte darauf hinauslaufen, die Kl&auml;rung der Klage abzuwarten, die die Bahn bereits Ende 2016 gegen die Projektpartner von Land, Stadt und Region angestrengt hat, um sie zur &Uuml;bernahme der Mehrkosten zu zwingen. Bereits zu diesem Zeitpunkt, als der offizielle Kostenrahmen (nach der letzten Erh&ouml;hung im Dezember 2012) bei 6,5 Milliarden Euro lag, waren zwei Milliarden Euro Mehrkosten nicht durch den 2009 geschlossenen Finanzierungsvertrag gedeckt. Nun liegt der Kostenrahmen aber bei 7,6 Milliarden, und die Beklagten beharren nach wie vor auf dem Kostendeckel, wollen keinen Cent mehr in das Projekt stecken, als im Finanzierungsvertrag klar geregelt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/352\/s-21-bohren-nach-zahlen-4810.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Pflegenotstand muss beendet werden<\/strong><br>\nSeit vielen Jahren ist Pflege durch Personalmangel, Arbeitsverdichtung, unfreiwillige Teilzeitbesch&auml;ftigung und schlechte Bezahlung gekennzeichnet. Diese Missst&auml;nde sind untragbar und m&uuml;ssen dringend angegangen werden. Eine neue Bundesregierung muss endlich die Rahmenbedingungen f&uuml;r gute Pflege schaffen. DIE LINKE fordert ein Sofortprogramm gegen den Pflegenotstand in der Altenpflege. Dazu muss ein bundeseinheitlicher und verbindlicher Personalschl&uuml;ssel eingef&uuml;hrt sowie eine Fachkraftquote von 50 Prozent als Mindeststandard eingehalten werden. Der Pflegemindestlohn muss bundeseinheitlich auf 14,50 Euro erh&ouml;ht und das Gehaltsniveau von Altenpflegefachkr&auml;ften an das Niveau der Fachkr&auml;fte in der Krankenpflege angeglichen werden. Nur gute Arbeitsbedingungen erm&ouml;glichen gute Pflege. Um dies zu finanzieren, brauchen wir den Einstieg in die Solidarische Pflegeversicherung&ldquo;, erkl&auml;rt die stellvertretende Vorsitzende der F  raktion DIE LINKE, Sabine Zimmermann, mit Blick auf die Forderung der Deutschen Stiftung Patientenschutz nach einem bundesweit einheitlichen Mindestpersonalschl&uuml;ssel f&uuml;r Pflegeheime. Zimmermann weiter:<br>\n&bdquo;Es ist ein Skandal, dass so viele pflegebed&uuml;rftige Menschen Sozialhilfe beantragen m&uuml;ssen und zum Sozialfall werden. Die Pflegeversicherung als Teilkostenprinzip funktioniert nicht, da viele Betroffene und ihre Familien die Pflegekosten nicht finanzieren k&ouml;nnen. Daran haben alle bisherigen Pflegereformen nichts ge&auml;ndert. Die Pflegeversicherung muss umgebaut werden, weg vom Zuschussprinzip hin zur Vollversicherung. Die Leistungen m&uuml;ssen sich am individuellen Bedarf orientieren. Pflege darf nicht vom Geldbeutel abh&auml;ngig sein. Ohne eine gerechte Finanzierungsbasis kann das nicht gelingen. Beitr&auml;ge m&uuml;ssen von allen gezahlt werden, auch von privat Versicherten und auch auf weitere Einkommensarten wie etwa Kapitalertr&auml;ge. Gute Pflege braucht eine solidarische Finanzierung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/pflegenotstand-muss-beendet-werden\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Wir brauchen schnellere Integration, nicht l&auml;ngere Ausgrenzung!&ldquo;<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirk Bundespolizei, warnt vor Pl&auml;nen, Fl&uuml;chtlingen und Asylbewerbern bis zu drei Jahre lang das Existenzminimum zu k&uuml;rzen.<br>\nDie GdP kritisiert die politische Darstellung angeblicher &bdquo;Fluchtanreize&ldquo;: &bdquo;Dass in Deutschland h&ouml;here Sozialhilfes&auml;tze als anderswo gezahlt werden, ist kein Ausdruck von Luxus, sondern von sehr hohen Lebenshaltungskosten. Wer meint, ein Leben am Rande des Existenzminimums sei ein Anreiz f&uuml;r eine lebensgef&auml;hrliche Flucht, nimmt die tats&auml;chlichen Fluchtursachen nicht zur Kenntnis. Die politisch vorgegaukelte Abschreckung durch K&uuml;rzungen wird objektiv nicht eintreten k&ouml;nnen, aber daf&uuml;r der gesellschaftliche Schaden lange bleiben&ldquo;, erkl&auml;rt J&ouml;rg Radek, Vorsitzender der GdP in der Bundespolizei.<br>\nRadek erinnerte daran, dass schon fr&uuml;her Strategien, Fl&uuml;chtlinge nur mit Naturalleistungen wie Lebensmittelpaketen abzuschrecken, nicht aufgegangen seien und das Bundesverfassungsgericht sich klar zur gleichen Behandlung von Fl&uuml;chtlingen ge&auml;u&szlig;ert hat. Bereits heute k&ouml;nnen diverse Anrechnungsvorschriften zu ganz erheblichen K&uuml;rzungen von Asylbewerberleistungen f&uuml;hren.<br>\n&bdquo;Es ist f&uuml;r unser aller Zusammenleben und die Sicherheit in unserem Land deutlich besser, gegen&uuml;ber hunderttausenden Menschen keine Politik der jahrelangen gesellschaftlichen Ausgrenzung zu verfolgen. Unser Land braucht deutlich schnellere und bessere Integration, nicht l&auml;ngere Ausgrenzung&ldquo;, so Radek.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gdpbundespolizei.de\/2018\/01\/gdp-bundespolizei-gegen-leistungskuerzung-fuer-asylbewerber\/\">GdP<\/a>\n<p>dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/linksfraktion\/photos\/a.128711298433.106721.123921283433\/10155299821293434\/?type=3&amp;theater\">Jan Korte via Facebook<\/a>:<br>\nDie CSU fordert die K&uuml;rzung von Sozialleistungen f&uuml;r Asylbewerber. Dazu meint Jan Korte (MdB), 1. Parlamentarischer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer: &bdquo;Auch im neuen Jahr dieselbe alte Leier bei der CSU: Sie folgt der AfD immer weiter nach rechts und merkt immer noch nicht, dass sie damit nur das Original st&auml;rkt. Wer Sozialhilfe k&uuml;rzt, egal ob zur G&auml;ngelung von Hartz-IV-Empf&auml;ngern oder von Asylbewerbern, der missachtet den ersten und wichtigsten Artikel unserer Verfassung.&ldquo;<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Gesperrte H&ouml;rs&auml;le und br&ouml;ckelnder Putz<\/strong><br>\nPlastikeimer fangen Regen auf, krebserregende Stoffe liegen im Boden, der &ldquo;Philosophenturm&rdquo; wurde gesperrt: Die Sanierungskosten an den Geb&auml;uden der Hamburger Universit&auml;t werden auf eine Milliarde Euro gesch&auml;tzt. Um die Finanzierung zu sichern, sollen die Hochschulimmobilien verstaatlicht werden.<br>\nIm weitl&auml;ufigen Foyer der Sozial&ouml;konomen an der Uni Hamburg sitzen Studierende, trinken Kaffee, lesen in ihren Lehrb&uuml;chern, plaudern in der Pause zwischen den Vorlesungen. Licht f&auml;llt durch die gro&szlig;en Glasfenster in der Decke des Betonbaus. Aber diese Fenster machen Probleme, zumindest bei Regenwetter:<br>\n&ldquo;Wir sind hier im Fachbereich Sozial&ouml;konomie, im Flur. Wir sehen hier auf dem Boden etwa zehn Eimer. Die stehen hier, weil &ndash; wenn es anf&auml;ngt zu regnen &ndash; ist das Dach nicht ganz dicht und dann regnet es rein. Und die Eimer sind jetzt seit mehreren Jahren schon hier daf&uuml;r da, dass es nicht alles auf dem Boden verl&auml;uft. Wenn hier ordentlich was runter kommt &ndash; Hamburger Herbstwetter -, dann muss man da auch aktiv werden, damit sie nicht &uuml;berlaufen.&rdquo;<br>\nOliver Vornfeld, Geoffrey Youett und Vincent Eckert habe zum Rundgang &uuml;ber den Campus eingeladen. Zur Besichtigung des immensen Sanierungsstaus an den Geb&auml;uden, in denen der akademische Nachwuchs f&uuml;r die deutsche Leistungsgesellschaft ausgebildet wird. Alle drei geh&ouml;ren dem AStA der Uni Hamburg an.<br>\nDie Studenten &uuml;berqueren den Campus, stehen am Fu&szlig;e des ber&uuml;chtigten Philosophenturms. Hellgrau und blassgelb get&uuml;ncht, fast zwanzig Stockwerke hoch, sieht der Turm von au&szlig;en fast wie neu aus. Aber dieser Eindruck t&auml;uscht, erkl&auml;rt Geoffrey Youett.<br>\n&ldquo;Von au&szlig;en mag das noch ganz fein aussehen, was daran liegt, dass die Fassade auch irgendwann einmal &uuml;berarbeitet wurde. Aber der Philosophenturm ist schon sinnbildlich f&uuml;r die Flickschusterei, in die wir ja als Universit&auml;t auch hineingetrieben wurden. Immer wieder kleine bauliche Verbesserungen. Aber die Grundsubstanz ist nat&uuml;rlich &uuml;ber die Jahre immer weiter kaputt gegangen. Wir haben hier Leitungen, die einfach durch die Stockwerke durchgebohrt wurden. Das ist am Ende nur noch ein einziger Kamin gewesen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/hamburger-uni-kaputt-gespart-gesperrte-hoersaele-und.1001.de.html?dram:article_id=406726\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Aber &ldquo;die Die schwarze Null ist ein Erfolg der Bundesregierung&rdquo;, so Ende Dezember des vergangenen Jahres der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Johannes Blankenheim. Hier auch den Hinweis &bdquo;Trumps Angriff auf Amerika&ldquo; beachten. Steuersenkungen und &bdquo;schwarze Null&ldquo; geh&ouml;ren zur Strategie der Neoliberalen den Staat handlungsunf&auml;hig zu machen. Wenn die &ouml;ffentlichen Mittel zur Sanierung der Hochschulinfrastruktur fehlen, dann stehen bestimmt gerne private Investoren bereit. Nat&uuml;rlich nur gegen die Zusicherung einer entsprechenden Rendite.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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