{"id":4178,"date":"2009-09-08T08:41:32","date_gmt":"2009-09-08T06:41:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4178"},"modified":"2009-09-08T08:59:42","modified_gmt":"2009-09-08T06:59:42","slug":"hinweise-des-tages-971","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4178","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4178#h01\">Banker d&uuml;rfen weiter prassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h02\">Banken dominieren den &Ouml;lmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h03\">Experten ohne Kontrolle: Die Grenzen globaler Selbstregulierung der Rechnungslegung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h04\">Westerwelle wettert gegen &ldquo;staatlich bezahlte Faulheit&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h05\">Transformation einer Kirche &ndash; die fatalen Folgen einer Agenda-Mentalit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h06\">Eine Zierde f&uuml;r das Klingelschild<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h07\">Arbeitsplatz Hochschule &ndash; zum Wandel von Arbeit und Besch&auml;ftigung in der &bdquo;unternehmerischen Universit&auml;t&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h08\">Studienplatzb&ouml;rse der HRK floppt &ndash; Studentischer Dachverband kritisiert Studienplatzvergabesysteme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h09\">Uni-Lotto online<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h10\">Was uns mit Schwarz-Gelb bl&uuml;ht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h11\">Rum&auml;nen, Esel und eine Entschuldigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h12\">Bundesagentur f&uuml;r Arbeit erwartet von neuer Bundesregierung besseren Schutz der Arbeitslosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h13\">Kontamination der K&ouml;pfe: Wie aus Mist Marmelade gemacht wird &ndash; &uuml;ber die Berlusconisierung der BRD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h14\">Kontamination der K&ouml;pfe: Aktivit&auml;ten der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft an Schulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h15\">Dekontamination der K&ouml;pfe: &bdquo;Neues aus der Anstalt&ldquo; wieder ge&ouml;ffnet &ndash; letzte Therapie vor der Bundestagswahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h16\">USA: Traurige Bilanz am Tag der Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h17\">Bundeswehr in Afghanistan: Schluss mit den Ausreden! <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h18\">Drei Beitr&auml;ge zu Pakistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h19\">Libyen erpresst Grossbritannien <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h20\">Zu guter Letzt: Reinhard Mey &ndash; Sei wachsam<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4178&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Banker d&uuml;rfen weiter prassen<\/strong><br>\nBanker k&ouml;nnen weiter Boni in unbegrenzter H&ouml;he einstreichen. Die Finanzminister der 20 f&uuml;hrenden Volkswirtschaften k&ouml;nnen sich nicht auf eine Obergrenze einigen. Die Finanzminister beauftragen allerdings das internationale Finanzstabilit&auml;tsforum, f&uuml;r den Weltfinanzgipfel der Staats- und Regierungschefs am 24. und 25. September konkrete Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine Regulierung der Boni auszuarbeiten. Thema in London war auch die Gefahr durch Banken, die wegen ihrer Gr&ouml;&szlig;e und Vernetzung als systemrelevant und daher als &ldquo;too big to fail&rdquo; (zu gro&szlig; zum Sterben) gelten. Die G20-Finanzminister sprachen sich daf&uuml;r aus, diese Institute strenger zu &uuml;berwachen und zu regulieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1927082&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Weiter so auf der ganzen Linie. Ein Stabilit&auml;tsforum wird beschlossen, dabei hatten die Regierungen monatelang Gelegenheit, Ideen zu entwickeln und sich abzustimmen. Die gro&szlig;e Angst scheint gebannt, das Zeitfenster f&uuml;r ernsthafte Ma&szlig;nahmen ist zu.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Banken dominieren den &Ouml;lmarkt<\/strong><br>\nF&uuml;r Autofahrer war die Sache ohnehin klar: Die Benzinpreise werden von Spekulanten getrieben. Das stimmt, belegen jetzt Daten der US-Aufsicht CFTC. Denn professionelle Investoren haben nicht nur die gr&ouml;&szlig;ten Positionen am &Ouml;lmarkt. Sie setzen auch ganz &uuml;berwiegend auf steigende Preise. Zum ersten Mal wies die US-Terminb&ouml;rsenaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC) die Positionen von Swap-H&auml;ndlern &ndash; das sind Banken, die im Auftrag von Kunden handeln &ndash; sowie Hedge-Fonds und Commodity Trading Advisors (CTAs) gesondert aus. Das Ergebnis: Die Finanzinvestoren treten &uuml;berwiegend als K&auml;ufer auf und stellen kommerzielle Teilnehmer wie &Ouml;lfirmen und Fluggesellschaften in den Schatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/rohstoffe\/:bericht-der-boersenaufsicht-banken-dominieren-den-oelmarkt\/50006374.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Experten ohne Kontrolle: Die Grenzen globaler Selbstregulierung der Rechnungslegung<\/strong><br>\nDie Diskussion &uuml;ber die globale Finanz- und Wirtschaftskrise wird von der Einsicht beherrscht, dass es an grenz&uuml;berschreitender Aufsicht und Regulierung f&uuml;r Finanzprodukte und die handelnden Akteure mangelt. Diese Erkenntnis ist richtig und falsch zugleich. In der Tat haben die vielf&auml;ltigen Innovationen bei Finanzmarktprodukten, die Zinspolitik der Notenbaken und eine Liberalisierung des Kapitalverkehrs gro&szlig;e Regelungsl&uuml;cken entstehen lassen, die vielfach ausgenutzt werden. Und dennoch l&auml;sst sich die Krise nicht nur auf mangelnde internationale Regulierung zur&uuml;ckf&uuml;hren. Die Krise mitverursacht haben auch Regeln, die seit einigen Jahren jenseits nationalstaatlicher Grenzen gemacht werden. Das Beispiel der internationalen Rechnungslegungsstandards zeigt, dass auch bereits bestehende grenz&uuml;berschreitende Regeln zur aktuellen Finanzkrise gef&uuml;hrt haben. Es lohnt sich ein genauerer Blick auf die Standards der Rechnungslegung sowie das Institutionengef&uuml;ge, in dem sie entstehen. Dabei zeigt sich, dass Experten weitgehend unabh&auml;ngig agieren k&ouml;nnen und Regeln geschaffen haben, die vor allem an den Informationsbed&uuml;rfnissen von Kapitalmarktakteuren ausgerichtet sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wzb.eu\/publikation\/pdf\/wm125\/13-15.pdf\">Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung gGmbH [PDF &ndash; 48 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Westerwelle wettert gegen &ldquo;staatlich bezahlte Faulheit&rdquo;<\/strong><br>\nEs ist ein klassisches Thema der Liberalen, im Wahlkampf kommt es nun wieder auf die Agenda: der angebliche Sozialmissbrauch in Deutschland. FDP-Chef Guido Westerwelle sagte der &ldquo;Saarbr&uuml;cker Zeitung&rdquo;, im Falle eines Wahlsiegs werde seine Partei scharfe Korrekturen in der Sozialpolitik vornehmen. &ldquo;Die Treffsicherheit des Sozialstaates muss gr&ouml;&szlig;er werden&rdquo;, sagte Westerwelle. &ldquo;Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,647207,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Guido Westerwelle ist ganz bei seiner W&auml;hlerklientel, indem er die heutige FDP von all ihren Verkleidungen befreit und auf ihren antisozialen Kern skelettiert. Westerwelles FDP geht es nicht um die Selbst&auml;ndigen, den Mittelstand, ja nicht einmal um die sog. Besserverdienden. Wir m&uuml;ssen uns einer bitteren Wahrheit stellen, dass er eine relativ gro&szlig;e Gruppe von W&auml;hlern anspricht, die aus h&ouml;chst eigens&uuml;chtigen Beweggr&uuml;nden den Sozialstaat so weit es eben geht minimieren m&ouml;chte. Denen das Wort sozial oder solidarisch zutiefst zuwider ist und mit kommunistisch gleichgesetzt wird; denen die Agenda 2010, denen die Deregulierung des Arbeitsmarktes, denen Steuersenkungen nie weit genug gehen k&ouml;nnen; denen selbst die Reregulierung der Finanzm&auml;rkte ein Dorn im Auge ist, da sie dieselbe Klientel bilden, an die sich Herr Ackermann wendet, wenn er der Deutschen Bank eine Rendite von 25 Prozent verschreibt. Es ist eine Gesellschaftsschicht, denen das Leben und Wirtschaften ein Nullsummenspiel ist, wobei es darauf ankommt, sich auf der Gewinnerseite zu platzieren und daf&uuml;r zu sorgen, dass es so bleibt. Nebst einer effektiven Propaganda, die das Spiel der Nutzenmaximierer als Win-Win-Spiel propagiert, wird der Staat nur insoweit akzeptiert, indem er das ungehemmte Spiel der Nutzenmaximierer garantiert. Diese neuen &bdquo;Liberalen&ldquo;, neoliberale w&auml;re eine Schmeichelei, finden ihr Ideal in einigen Spitzenmanagern vor allem des Bankensektors, denen es gelingt, aus einen kurzfristigen Vorteil, auch wenn er oder obwohl er langfristig zu Lasten eines Unternehmens bzw. der Allgemeinheit geht, das Optimum, das meist f&uuml;r ein ganzes Leben reicht, f&uuml;r sich herauszuholen. Der Staat hat letztlich nur noch die Funktion, ein Wiederaufleben der &bdquo;Terreurs&ldquo; zu ersticken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Transformation einer Kirche &ndash; die fatalen Folgen einer Agenda-Mentalit&auml;t<\/strong><br>\nNun w&auml;re es Aufgabe der Kirchen, sich konsequent auf die Seite derer zu stellen die unter die R&auml;der geraten. Viele wollen das wohl auch &ndash; eigentlich. Doch es ist ein bedr&uuml;ckender Weg, den die EKD in ihren &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erungen vom Sozialwort aus dem Jahre 1997 bis zur Unternehmerdenkschrift aus 2008 genommen hat. Nachweislich wurden einstmals relativ klare sozialethische Positionen verw&auml;ssert und in ihr Gegenteil verkehrt. &Auml;hnlich bedr&uuml;ckend ist die Abwicklung verschiedener Institutionen des sozialen Protestantismus wie z.B. die Sozialakademie Friedewald und die &Uuml;berf&uuml;hrung des Restbestandes in die konsistoriale Umarmung der EKD-Beh&ouml;rdenstruktur. Eine Kirche, die sich dem Rat von Mc Kinsey anvertraut und die Transformation zu einem modernen Dienstleistungskonzern als Leitbild entwickelt, ver&auml;ndert sich auch mit ihrer Wirkung in die Gesellschaft hinein. Wer sich als Leiter einer Diakonischen Einrichtung oder eines kirchenleitenden Gremiums als Manager und Unternehmer empfindet, der nimmt auch im gesellschaftlichen Diskurs eine modifizierte Position ein. Die EKD jedenfalls ist kaum mehr die Stimme derer, die auf Grund ihrer fehlenden materiellen Ressourcen sich selbst kein Geh&ouml;r verschaffen k&ouml;nnen. Gewiss wird sie mehrheitlich nicht geleitet von neoliberalen Hardlinern. An ihrer Spitze stehen allerdings immer noch zu viele, die eine tiefe Sehnsucht nach Respekt und Anerkennung der wirtschaftlich Starken haben und die daher auf ihre Weise dem Einfluss des Geldes erliegen.<br>\nAuf seltsame Weise &auml;hnelt die Entwicklung der EKD der einer einstmals stolzen Volkspartei, die durch ihren Agendakurs eine tiefe Entfremdung zu denen herbeigef&uuml;hrt hat, deren Interessen sie vorgeblich vertreten wollte und die sie in der Vergangenheit einmal zahlreich gew&auml;hlt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zwischenrufe-diskussion.de\/\">Zwischenrufe zu Kirche und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Eine Zierde f&uuml;r das Klingelschild<\/strong><br>\nHandel mit Doktortiteln ist ein Symptom f&uuml;r die &Ouml;konomisierung der Hochschulen<br>\nAngesichts der Bestechungsvorw&uuml;rfe gegen Professoren an deutschen Hochschulen, die Geld f&uuml;r die Annahme von Promotionskandidaten kassiert haben sollen, sorgt sich die Hochschulrektorenkonferenz um den guten Ruf der Zunft. Doch Kenner der Hochschulszene halten die bekannt gewordenen F&auml;lle lediglich f&uuml;r die Spitze des Eisberges.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/155120.eine-zierde-fuer-das-klingelschild.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arbeitsplatz Hochschule &ndash; zum Wandel von Arbeit und Besch&auml;ftigung in der &bdquo;unternehmerischen Universit&auml;t&ldquo;<\/strong><br>\nUnsere zentrale Botschaft lautet: Die akademische Wissensproduktion ist zunehmend zu einem kollektiven Arbeitsprozess geworden. Universit&auml;ten und Fachhochschulen, die ihre wissenschaftliche Leistungsf&auml;higkeit steigern wollen, sind daher zwingend darauf angewiesen, die Arbeitsbedingungen ihrer Besch&auml;ftigten &ndash; der Professorinnen und Professoren, der wissenschaftlichen wie nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Hilfskr&auml;fte und Lehrbeauftragten &ndash; insgesamt positiv zu gestalten.<br>\nDie Arbeitsbedingungen m&uuml;ssen offensiv und mit dem Anspruch der Nachhaltigkeit zum Thema gemacht werden. Denn auch eine an unternehmerischen Prinzipien orientierte Hochschule basiert auf Arbeit, auf der Arbeit aller ihrer Mitglieder.<br>\nQuelle. <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/06669.pdf\">Friedrich Ebert Stiftung<\/a><br>\n<em>(8.9.2009, 8:30 Uhr: Link nicht erreichbar)<\/em><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Studienplatzb&ouml;rse der HRK floppt &ndash; Studentischer Dachverband kritisiert Studienplatzvergabesysteme<\/strong><br>\nDie Studienplatzb&ouml;rse wird immer noch als gro&szlig;artiges Angebot f&uuml;r die Studierenden dargestellt. Doch nach dem Vergabechaos der letzten Semester, dass zu viele unbesetzten Studienpl&auml;tzen trotz hoher BewerberInnenzahlen gef&uuml;hrt hat, profitieren in der Hauptsache die Hochschulen. Florian Kaiser stellt fest: &ldquo;Viele Hochschulen haben noch keine Zulassungsbescheide verschickt. Somit bewerben sich bei der Studienplatzb&ouml;rse viele BewerberInnen, die eigentlich schon zugelassen sind. Hierin offenbart sich die Sinnlosigkeit solcher Vergabesysteme.&rdquo;<br>\nEs ist bezeichnend, dass der Start der Online-B&ouml;rse von einem technischen Problem begleitet wurde. Der Zugang zur B&ouml;rse war zeitweise behindert. Dies zeigt deutlich, dass der Bedarf an Studienpl&auml;tzen mal wieder v&ouml;llig untersch&auml;tzt wurde. Wie sonst l&auml;sst es sich erkl&auml;ren, dass der Server durch die &Uuml;berlast zusammenbrach?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fzs.de\/show\/220601.html\">fzs<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe: <a href=\"?p=4082\">Hochschulzulassung: Vom Versagen der Politik und der Scheu vor Verantwortung<\/a><\/em> <\/p>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Uni-Lotto online<\/strong><br>\nDie zum 1. September an den Start gegangene Internetb&ouml;rse f&uuml;r noch unbesetzte Studienpl&auml;tze droht zum Rohrkrepierer zu werden. Auch am zweiten und dritten Tag nach Er&ouml;ffnung von www.freie-studienplaetze.de f&uuml;hrte die Suche immer wieder ins Leere. Wem es dennoch gelang, zur Suchfunktion vorzudringen, auf den wartete die n&auml;chste Entt&auml;uschung: F&uuml;r ganz Deutschland bietet das Online-Portal bisher lediglich zwischen 350 und 400 Angebote an. Bereits am Dienstag war das System gleich zum Auftakt um neun Uhr zusammengebrochen. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), die das Projekt zusammen mit der Zentralstelle f&uuml;r die Vergabe von Studienpl&auml;tzen (ZVS) initiiert hatte, schob den Fehlstart auf einen Angriff von Computerhackern. Plausibler ist aber, da&szlig; die Technik einfach unter der Last der Aufrufe kollabierte.<br>\nNach Sch&auml;tzungen der HRK waren zu Beginn des Wintersemesters 2008 bis zu 20 Prozent der Anf&auml;ngerpl&auml;tze unbesetzt geblieben &ndash; nicht aus Mangel an Bewerbern, sondern wegen fehlender Koordination. Inzwischen ist rund die H&auml;lfte der Studienf&auml;cher zulassungsbeschr&auml;nkt, und jede Hochschule kocht ihr eigenes S&uuml;ppchen bei deren Besetzung. Interessenten behelfen sich deshalb mit Mehrfachbewerbungen und erhalten mitunter auch mehrere Zuschl&auml;ge. Weil es kein zentrales Melde- und Vergabesystem gibt, f&uuml;hrt das zu der absurden Situation, da&szlig; viele Anw&auml;rter zun&auml;chst auf der Strecke und zugleich zahllose Pl&auml;tze an Unis und Fachhochschulen verwaist bleiben. Im Vorjahr konnte die L&uuml;cke erst nach einem z&auml;hen Nachr&uuml;ckverfahren geschlossen werden, das zum Teil bis ins Semester hineinreichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/09-04\/045.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Was uns mit Schwarz-Gelb bl&uuml;ht<\/strong><br>\nDie Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. meldet schon mal ihre W&uuml;nsche an. Hier ein Auszug:<br>\nUnternehmen ben&ouml;tigen bei der Gestaltung der Arbeitszeit ein H&ouml;chstma&szlig; an Flexibilit&auml;t, um insbesondere Schwankungen bei der Auftragslage durch die jeweilige Anpassung der Arbeitszeit ausgleichen zu k&ouml;nnen. Die gesetzlichen Begrenzungen der Arbeitszeit sind auf europ&auml;ische Vorgaben zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, Aufzeichnungspflichten m&uuml;ssen gelockert werden.<br>\nDer b&uuml;rokratische und komplizierte allgemeine Teilzeitanspruch im Teilzeit- und Befristungsgesetz muss abgeschafft werden.<br>\nDie sachgrundlose Befristung eines Arbeitsverh&auml;ltnisses muss bis zur Dauer von f&uuml;nf Jahren m&ouml;glich sein.<br>\nSchutzbed&uuml;rftigen Arbeitnehmergruppen ist durch Besch&auml;ftigungsanreize mehr geholfen als durch Sonderpflichten zu Lasten der Arbeitgeber. Darum muss der Sonderk&uuml;ndigungsschutz f&uuml;r schwerbehinderte Menschen auf den Pr&uuml;fstand.<br>\nF&uuml;r die Wettbewerbsf&auml;higkeit unserer Unternehmen ist Zeitarbeit ein unverzichtbares Personalinstrument geworden, dessen Flexibilit&auml;t erhalten und ausgebaut werden muss. Das Erlaubnisverfahren muss vereinfacht werden, &uuml;berfl&uuml;ssige statistische Meldungen sind abzuschaffen und unn&ouml;tige Reglementierungen zu beseitigen.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/090908_Arbeitsrecht.pdf\">Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. [PDF &ndash; 960 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Rum&auml;nen, Esel und eine Entschuldigung<\/strong><br>\nArmin Laschet hat Sorgen. Der &uuml;ber die Grenzen des gr&ouml;&szlig;ten Bundeslandes hinaus bekannte Integrationsminister bef&uuml;rchtet, dass das &ldquo;einzigartige Integrationsklima&rdquo; durch die aktuelle Debatte &uuml;ber die Wahlkampfauftritte von J&uuml;rgen R&uuml;ttgers leiden k&ouml;nnte. R&uuml;ttgers Worte sorgen trotz seiner Entschuldigung weiter f&uuml;r Wirbel, weil er die entsprechenden Zitate mehrfach benutzt hat und sie Teil seiner Standardrede im Wahlkampf waren. F&uuml;r Duisburg und M&uuml;nster existieren Bilddokumente, in Bonn hat er sich &auml;hnlich ausgedr&uuml;ckt; &uuml;brigens ohne dass die neben ihm stehende Parteichefin Angela Merkel sein Verhalten &ouml;ffentlich ger&uuml;gt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/deutschland\/Juergen-Ruettgers;art122,2893432?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man kann durchaus die Verlagerungsstrategien international agierender Unternehmen diskutieren. Man kann sogar, wie es in Studien zu R&uuml;ckverlagerungen auch geschieht, darauf hinweisen, dass Kostensenkung und qualitative Anforderungen bei der Produktion im Ausland nicht immer zusammengehen, aber nicht durch pers&ouml;nliche Verunglimpfung ausl&auml;ndischer Arbeiter. Das Schlimme ist, dass R&uuml;ttgers mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit nicht fremdenfeindlich eingestellt ist, aber die Xenophobie seiner Mitb&uuml;rger instrumentalisiert.<br>\nAnmerkung Roger Strassburg: Vergessen wir dabei nicht, dass R&uuml;ttgers auch in fr&uuml;heren Zeiten im ausl&auml;nderfeindlichen Sumpf gefischt hat. Erinnern wir uns mal an seine &ldquo;Kinder statt Inder&rdquo;-Kampagne.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundesagentur f&uuml;r Arbeit erwartet von neuer Bundesregierung besseren Schutz der Arbeitslosen<\/strong><br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit erwartet von der n&auml;chsten Bundesregierung eine bessere Absicherung von Arbeitslosen. &ldquo;Die neue Bundesregierung wird &uuml;berlegen, wie das Risiko Arbeitslosigkeit besser abgesichert werden kann. Sie wird dar&uuml;ber nachdenken, wie der Schutz durch die Arbeitslosenversicherung wieder verbessert werden kann. Das muss sicherlich ein Thema in der n&auml;chsten Legislaturperiode sein&rdquo;, sagte Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA), dem &ldquo;K&ouml;lner Stadt-Anzeiger&rdquo; (Dienstag-Ausgabe). Vor dem Hintergrund, dass immer mehr Arbeitnehmer, die arbeitslos werden, keine Versicherungsleistung, kein Arbeitslosengeld I bekommen, sondern gleich in die Grundsicherung (Hartz IV) rutschen sagte Alt: &ldquo;Das ist keine positive Entwicklung&rdquo;. Er widersprach nicht der These, bei solchen Tendenzen werde die Arbeitslosenversicherung ihrem Namen nicht mehr gerecht. Die neue Regierung hat, so Alt, mehrere Stellschrauben, um den Versicherungsschutz zu verbessern. Sie kann die Mindestdauer einer Besch&auml;ftigung f&uuml;r Versicherungsleistungen k&uuml;rzen oder die Rahmenfrist ver&auml;ndern, in der diese Anwartschaft erworben werden muss. Sie k&ouml;nnte auch &uuml;berlegen, &ldquo;wie atypische Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse f&uuml;r die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig werden k&ouml;nnen&rdquo;, um den &Uuml;bergang zu Hartz IV zu vermeiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/66749\/1471172\/koelner_stadt_anzeiger\">Presseportal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung M.B.:<\/strong> Da k&ouml;nnen wir Herrn Alt sicher zustimmen. Und wie soll das von einem Beitragssatz finanziert werden, der innerhalb von wenigen Jahren um mehr als die H&auml;lfte reduziert wurde?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kontamination der K&ouml;pf: Wie aus Mist Marmelade gemacht wird &ndash; &uuml;ber die Berlusconisierung der BRD<\/strong><br>\nIn Italien bestimmt Silvio Berlusconi die Politik, in Frankreich ist es Nicolas Sarkozy &ndash; beide dominieren die Medien und damit die gesellschaftliche Diskussion. Das Ergebnis ist bekannt: In dem einen Land herrschen mittlerweile rechtsextreme, mitunter gar faschistische Strukturen, das andere wird ebenfalls durch eine immer rechter werdende Politik gepr&auml;gt. In Deutschland ist es nicht sehr viel anders &ndash; dort fehlen zwar vergleichbare Gro&szlig;moguln, die &ouml;ffentliche Meinung wird aber in &auml;hnlicher Weise kontaminiert.<br>\nDie Mechanismen, die dazu f&uuml;hren, hat Albrecht M&uuml;ller jetzt in seinem Buch &raquo;Meinungsmache&laquo; analysiert. Dabei setzt er sich von dem popul&auml;ren Begriff Gehirnw&auml;sche ab &ndash; es sei das falsche Bild f&uuml;r den mentalen Vorgang, wie man eine Meinung in die K&ouml;pfe bekommt: &raquo;Bei einer Gehirnw&auml;sche wird ja etwas gereinigt; bei den &rsaquo;Berlusconis&lsaquo; in Italien, in Frankreich, Deutschland oder sonstwo muss man aber eher davon sprechen, dass von ihnen die Gehirne der Menschen systematisch verunreinigt werden.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/09-07\/006.php\">junge welt <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Eine weitere Besprechung von <a href=\"?page_id=4078\">&bdquo;Meinungsmache&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kontamination der K&ouml;pfe: Aktivit&auml;ten der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft an Schulen<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>FOCUS Sch&uuml;lerwettbewerb 2009\/2010: &bdquo;Schule macht Zukunft&ldquo;<\/strong><br>\nUnter dem Motto &ldquo;WIR 2020 &ndash; Zukunft denken &ndash; Verantwortung &uuml;bernehmen&rdquo; startet die 14. Runde des Wettbewerbes: Raus aus den Klassenzimmern &ndash; rein in die Praxis! F&uuml;r die Siegerteams geht es nach Singapur und in die USA! Dar&uuml;ber hinaus gibt es zahlreiche Reisen zu Innovations- und Technikzentren innerhalb Deutschlands zu gewinnen. Alle Lehrer und Sch&uuml;ler der Klassen 8 bis 13 werden zur Teilnahme aufgerufen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/homepage\/Aktuell\/Neue_Materialien\/FOCUS_Schuelerwettbewerb_2009_2010___Schule_macht_Zukunft_.html\">Wirtschaft und Schule (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Folgende Jury wird dann die Wettbewerbsbeitr&auml;ge bewerten.<\/em><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.medialine.de\/deutsch\/engagement\/bildung\/focus-schuelerwettbewerb\/jury.html\">Focus<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Jugendstudie 2009 des Bankenverbandes: &ldquo;Jugend will wissen, wie die Wirtschaft tickt&rdquo;<\/strong><br>\nDie Jugend will wissen, wie die Wirtschaft tickt&rdquo;, betont Prof. Dr. Manfred Weber, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Vorstand des Bankenverbandes, bei der Vorstellung der Jugendstudie 2009 &ndash; Wirtschaftsverst&auml;ndnis und Finanzkultur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/homepage\/Aktuell\/Bildungspolitik\/_Jugend_will_wissen__wie_die_Wirtschaft_tickt_.html\">Wirtschaft und Schule (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)<\/a><\/li>\n<li><strong>Planspiel &Ouml;koeffizienz-Analyse<\/strong><br>\nBASF SE hat aus der &Ouml;koeffizienz-Analyse f&uuml;r Mineralwasserverpackungen ein Planspiel erarbeitet, das sich sehr gut f&uuml;r Schulen eignet. Diese &Ouml;koeffizienz-Analyse erlaubt es, bei der Entwicklung und Optimierung von Produkten und Verfahren &Ouml;konomie und &Ouml;kologie gemeinsam zu betrachten und die effizienteste Methode auszuw&auml;hlen. Es gilt optimal anzuwendende Produkte mit guter Umwelt- und Kostenstruktur zu realisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/homepage\/Aktuell\/Neue_Materialien\/Planspiel_Oekoeffizienz-Analyse.html\">Wirtschaft und Schule (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Dekontamination der K&ouml;pfe: &bdquo;Neues aus der Anstalt&ldquo; wieder ge&ouml;ffnet &ndash; letzte Therapie vor der Bundestagswahl<\/strong><br>\nFrisch erholt und f&uuml;r den Wahlk(r)ampf-H&ouml;hepunkt gewappnet &ouml;ffnen Anstaltsleiter Urban Priol, sein Patientensprecher und die anderen Alter Egos von Georg Schramm ihre Tore. Zur Kurztherapie schauen am 8. September vorbei: Jochen Malmsheimer, Wilfried Schmickler und Erwin Pelzig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/anstalt.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/31\/0,1872,4291327,00.html\">ZDF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>USA: Traurige Bilanz am Tag der Arbeit<\/strong><br>\nBeim geplanten Gewerkschaftspicknick in Ohio, bei dem US-Pr&auml;sident Obama eine Rede &uuml;ber den Arbeitsmarkt halten soll, wird nicht zu verschweigen sein, dass die Rezession laut offiziellen Angaben bis Ende Juli 6,7 Millionen Jobs vernichtet hat. Trotz Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung wurden im August weitere 216.000 Arbeitsstellen gestrichen. Obamas gro&szlig;es Reformversprechen, n&auml;mlich die Verabschiedung eines neuen US-Gewerkschaftsgesetzes, r&uuml;ckt zudem in immer gr&ouml;&szlig;ere Ferne. Ein vergangene Woche vorgestellter Bericht verschiedener US-Stiftungen kommt zu dem Ergebnis, dass es gegenw&auml;rtig schlechter um die US-amerikanischen ArbeiterInnenrechte bestellt ist, als in den drei Jahrzehnten zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=au&amp;dig=2009%2F09%2F07%2Fa0074&amp;cHash=436700633c\/&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> 19. Jahrhundert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Bundeswehr in Afghanistan: Schluss mit den Ausreden! <\/strong><br>\nDie lautstarke Forderung, der Afghanistan-Konflikt und die deutsche Rolle dort d&uuml;rften nicht in den Wahlkampf gezogen werden, ist absurd. Denn das Thema Afghanistan geh&ouml;rt genau dahin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wahl-2009\/bundestagswahl\/bundeswehr-in-afghanistan-schluss-mit-den-ausreden-1507634.html\">STERN<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Thema Pakistan<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Vergifteter Glaube: Wie Pakistan zu einem &laquo;Epizentrum des Terrors&raquo; wurde.<\/strong><br>\nPakistans historische Erfahrung zeigt, dass die Religion nicht als einendes Band eines Staatswesens dienen kann &ndash; dass sie sich aber sehr wohl f&uuml;r irdische Zwecke missbrauchen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/kultur\/literatur_und_kunst\/vergifteter_glaube_1.3495111.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Pakistan &ndash; ein Land &uuml;bt Verrat an seinen geistigen V&auml;tern<\/strong><br>\nWas 1947 mit viel Verheissung als nationalstaatliche Heimat der Muslime des indischen Subkontinents geschaffen worden war, liegt zwei Generationen sp&auml;ter in Tr&uuml;mmern. Vertan ist das Erbe des Quaid-e-Azam, des Staatsgr&uuml;nders Muhammad Ali Jinnah.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/kultur\/literatur_und_kunst\/pakistan__ein_land_uebt_verrat_an_seinen_geistigen_vaetern_1.3495109.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Blind gegen&uuml;ber der islamistischen Gefahr<\/strong><br>\nDas pakistanische Milit&auml;r, das im Land noch immer den Ton angibt, bleibt auf den traditionellen Erzfeind Indien fokussiert. Die Gefahr, die von islamistischen Extremisten ausgeht, wird heruntergespielt, weil man hofft, diese weiterhin als Instrument zur Destabilisierung und zur Einflussnahme in den Nachbarl&auml;ndern einsetzen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/kultur\/literatur_und_kunst\/blind_gegenueber_der_islamistischen_gefahr_1.3495152.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die NZZ stellt &uuml;ber die Tagesaktualit&auml;t hinaus in lesenswerten Beitr&auml;gen Pakistan vor, das sich im Vergleich zu Afghanistan zu einem ungleich bedrohlicherem Krisenstaat entwickelt. Deutlich wird vor allem, dass die Krisen in dieser Region nicht einfach einer strukturellen Unterentwicklung geschuldet sind, sondern sowohl auf das Scheitern der heimischen Eliten als auch auf das Eingreifen fremder M&auml;chte zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist.<br>\nWer sich f&uuml;r die Geschichte der Region interessiert, sei auf die Ausstellung zur Gandhara-Kultur in Z&uuml;rich verwiesen, einer Hochkultur, die sich in der Antike auf die Region um die heutige Stadt Peschawar erstreckte, die heute das Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan bildet. Mit Wehmut vergegenw&auml;rtigt man sich gerade an diesem Ort die Verg&auml;nglichkeit kultureller Hochleistungen, der heute von Krieg und fundamentalistisch religi&ouml;se Intoleranz gepr&auml;gt ist, und damals dem Buddhismus sein Gesicht gab, um sich von hier aus &uuml;ber die Seidenstrasse nach China bis nach Japan auszubreiten.<\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/kultur\/aktuell\/buddha__ein_kosmopolit_1.3495260.html?printview=true\">NZZ<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/kultur\/literatur_und_kunst\/indisches_herz_und_universaler_geist_1.3495133.html\">NZZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Libyen erpresst Gro&szlig;britannien<\/strong><br>\n&Ouml;l-Vertr&auml;ge haben bei der Entlassung des Lockerbie-Attent&auml;ters eine entscheidende Rolle gespielt. Konkret b&uuml;ndelt sich der Argwohn der britischen &Ouml;ffentlichkeit auf das britisch-libysche Abkommen &uuml;ber die Repatriierung von Gefangenen, das im letzten April endlich in Kraft trat. Eben erst ver&ouml;ffentlichte Dokumente belegen zweifelsfrei, dass Jack Straw urspr&uuml;nglich entschlossen war, Megrahi von diesem Vertrag auszuschliessen. Doch in der zweiten Jahresh&auml;lfte 2007 kam er unter Druck: Die Libyer beharrten auf Allgemeing&uuml;ltigkeit, die Schotten wollten den gesamten Lockerbie-Fall ausnehmen. Gleichzeitig schickte die britische &Ouml;l-Firma BP den ehemaligen Geheimdienstagenten Sir Mark Allen ins Gefecht. Er dr&auml;ngte Straw, die libyschen W&uuml;nsche zu erf&uuml;llen, denn f&uuml;r BP stand ein Auftrag von 900 Millionen Dollar auf dem Spiel. Im Dezember knickte Straw ein; er begr&uuml;ndete dies gegen&uuml;ber seinem schottischen Kollegen mit dem &laquo;nationalen Interesse&raquo;. Sechs Wochen sp&auml;ter wurde der BP-Kontrakt unterschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/libyen_erpresst_grossbritannien_1.3500522.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Reinhard Mey &ndash; Sei wachsam<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BU9w9ZtiO8I\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4178#h01\">Banker d&uuml;rfen weiter prassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h02\">Banken dominieren den &Ouml;lmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h03\">Experten ohne Kontrolle: Die Grenzen globaler Selbstregulierung der Rechnungslegung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h04\">Westerwelle wettert gegen &ldquo;staatlich bezahlte Faulheit&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h05\">Transformation einer Kirche &ndash; die fatalen Folgen einer Agenda-Mentalit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h06\">Eine Zierde f&uuml;r das Klingelschild<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4178#h07\">Arbeitsplatz Hochschule &ndash; zum<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4178\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4178","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4178","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4178"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4178\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4178"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4178"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4178"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}