{"id":4183,"date":"2009-09-10T09:19:08","date_gmt":"2009-09-10T07:19:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4183"},"modified":"2009-09-10T09:19:08","modified_gmt":"2009-09-10T07:19:08","slug":"hinweise-des-tages-973","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4183","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(RS\/AM)<br>\nHeute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4183#h01\">Nur ein einfaches Parteimitglied &ndash; Joschka Fischer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h02\">Bildung lohnt sich, gerade auch in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h03\">Atomendlager Gorleben: Kohls Minister sch&ouml;nten Gutachten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h04\">&ldquo;Begr&uuml;&szlig;ungsgeld&rdquo; zum Uni-Start<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h05\">Fast jeder zweite geht auch krank zur Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h06\">Junge Akademiker: Danke f&uuml;r die Dem&uuml;tigung!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h07\">Umfrage-Sieg der Linkspartei: Heute Trend, morgen Dammbruch?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h08\">Diese Krise zeigt, dass Keynes recht hatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h09\">UN-Chef-&Ouml;kononom: Politik hat nichts aus Krise gelernt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h10\">Bilder vom Aufschwung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h11\">frontal 21 Bericht &ndash; Geplagte Mieter &ndash; Finanzinvestoren dr&auml;ngen auf Wohnungsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h12\">DIW: Triste Aussichten nach der Wahl: Haushaltskonsolidierung erfordert Ausgabenk&uuml;rzungen und Steuererh&ouml;hungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h13\">Lobbyisten, arg in der Defensive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h14\">Wer kein Geld hat, stirbt fr&uuml;her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h15\">Zu guter letzt: Neues aus der Anstalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h16\">Das Letzte: PORTR&Auml;T PAUL NOLTE HISTORIKER. Neuer Pr&auml;sident der Ev. Akademie in Berlin<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4183&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nur ein einfaches Parteimitglied<\/strong><br>\nDer Br&uuml;sseler Auftritt des fr&uuml;heren Vize-Kanzlers Joschka Fischer als Lobbyist f&uuml;r RWE: &ldquo;Das ist mehr oder weniger das Gleiche, was ich fr&uuml;her gemacht habe. Nur arbeite ich jetzt f&uuml;r ein Unternehmen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2009\/0909\/seite1\/0069\/index.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>Fabio de Masi kommentiert:<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/fabiodemasi.blogspot.com\/2009\/09\/nabbucco.html\">fabiodemasi.blogspot.com<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bildung lohnt sich, gerade auch in der Krise<\/strong><br>\nWie in fast allen anderen OECD-L&auml;ndern ist auch in Deutschland in den vergangen Jahren der Anteil der Hochqualifizierten kontinuierlich gestiegen. So schlossen 2007 in Deutschland 23 Prozent eines Jahrgangs ein Hoch- oder Fachhochschulstudium ab, 1995 waren es nur 14 Prozent. In den OECD-L&auml;ndern, f&uuml;r die die Daten f&uuml;r beide Zeitpunkte vorliegen, stieg die Absolventenquote allerdings von 18 auf 36 Prozent. Der Anteil der Studienanf&auml;nger an Hoch- und Fachhochschulen ist in Deutschland 2007 mit 34 Prozent eines Jahrgangs das dritte Jahr in Folge weiter gesunken. Nach der T&uuml;rkei, Belgien und Mexiko ist das der geringste Wert in der OECD. Im OECD-Mittel liegt die Studienanf&auml;ngerquote an Hoch- und Fachhochschulen bei 56 Prozent. 2008 ist in Deutschland die Studienanf&auml;ngerquote allerdings wieder auf 36 Prozent gestiegen. Die gesamten &ouml;ffentlichen und privaten Ausgaben f&uuml;r Bildung lagen in Deutschland 2006 nach internationaler Abgrenzung bei 4,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, mit in den letzten Jahren r&uuml;ckl&auml;ufiger Tendenz. Unter den OECD-L&auml;ndern gaben 2006 nur die T&uuml;rkei, die Slowakei, Spanien und Irland einen geringeren Anteil f&uuml;r Bildung aus. Bei den Spitzenreitern, USA, Korea und D&auml;nemark, liegt der Anteil der Bildungsausgaben bei &uuml;ber sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/documentprint\/0,3455,de_34968570_35008930_43639224_1_1_1_1,00.html\">OECD<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/dataoecd\/41\/61\/43638066.pdf\">OECD [PDF &ndash; 238 KB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/lysander.sourceoecd.org\/upload\/9609061etemp.pdf\">Der gesamte Bericht auf Englisch [PDF &ndash; 3.8 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Muss man diese Zahlen noch kommentieren? Man kann sie eigentlich nur noch mit einem Trauerrand versehen, der Abstieg des Exportweltmeisters ist endg&uuml;ltig besiegelt. Sehen wir einmal von der einseitigen Orientierung der deutschen Volkswirtschaft auf den Export ab, m&uuml;ssten eigentlich den Anh&auml;ngern dieses Modells die Ohren klingeln. Denn wie soll Deutschland die notwendige hohe Qualit&auml;t seiner Exportproduktion halten, wenn die Zahl der Studienanf&auml;nger so niedrig bleibt? Eine Erkl&auml;rung f&uuml;r dieses Desaster liefert u.a. die relativ geringe Investitionsbereitschaft Deutschlands in die Schul- und Hochschulbildung, die anteilig am BIP mit 4,8 Prozent deutlich unter dem OECD-Durchschnitt mit 5,5 Prozent lag. Allerdings muss ber&uuml;cksichtigt werden, dass L&auml;nder mit einem st&auml;rker privatwirtschaftlich organisierten Bildungssektor nur schwer vergleichbar sind mit den skandinavischen L&auml;ndern oder auch Deutschland. Allerdings ist eine Zahl ersch&uuml;tternd genug, denn Deutschland unterbot den Wert von 1995 um 0,3 Prozent, w&auml;hrend dieser Anteil in den &uuml;brigen OECD-Staaten anstieg. Aber selbst wenn man nur die &ouml;ffentlichen Ausgaben betrachtet, gibt Deutschland mit unter 10 Prozent deutlich weniger f&uuml;r die Schul- und Hochschulbildung aus als der Durchschnitt der OECD-L&auml;nder mit 13,3 Prozent (S. 236 des Originalberichts). &ndash; So wichtig das Thema Afghanistan ist, eigentlich h&auml;tte dieser Bericht auf die Tagesordnung des Bundestags geh&ouml;rt, denn was zu Afghanistan gesagt wurde war absolut vorhersehbar. Man h&auml;tte viel lieber geh&ouml;rt, wie die FDP unter Beibehaltung von Steuersenkungen die Verpflichtung von Bund und L&auml;ndern erl&auml;utert h&auml;tte, bis zum Jahr 2015 10 Prozent des BIP in Bildung zu investieren. Nat&uuml;rlich durch Ausgabenk&uuml;rzungen, dreimal darf vor dem Hintergrund der j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen von Westerwelle geraten werden, wo &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Atomendlager Gorleben: Kohls Minister sch&ouml;nten Gutachten<\/strong><br>\nNeue Dokumente belegen: Die Regierung Kohl hat Forscher massiv beeinflusst, die Risiken des Atomendlagers Gorleben zu vertuschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt2l1\/politik\/518\/486929\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin C.W.:<\/strong> Und warum auch nicht, Gorleben hatte doch viele Vorz&uuml;ge:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>liegt im (ehemaligen) Zonenrandgebiet: weit weg von allen wichtigen Orten und vor allem weit weg von Bonn, Baden-W&uuml;rttemberg und Bayern.<\/em><\/li>\n<li><em>dort wohnen keine wichtigen Leistungstr&auml;ger<\/em><\/li>\n<li><em>mit den paar Bauern dort wird man vor Ort schon fertig, wenn man ihnen nur massiv Verst&auml;ndnis heuchelnde Wissenschaftler vorbei schickt<\/em><\/li>\n<li><em>mit etwas Gl&uuml;ck dauert es viele Jahre, bis der Schwindel auffliegt, bis dahin sind die Verantwortlichen l&auml;ngst im wohlverdienten Ruhestand<\/em><\/li>\n<li><em>die Durchschnittsbev&ouml;lkerung versteht nicht genug von geologischem Untergrund. Wenn man also nur massiv verbreitet, dass es keine Alternative gibt zu eben diesem Salzstock, dann glauben es auch die meisten, wenn in dem Zusammenhang wenigstens eine halbwegs seri&ouml;se Institution erw&auml;hnt wird, die das genauso sieht.<\/em><\/li>\n<li><em>aus den Augen aus dem Sinn. Und mit etwas Gl&uuml;ck passiert nicht dasselbe wie mit der Asse, was zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich ja schon bekannt war, da es schon w&auml;hrend des Salzabbaus offenbar Probleme mit Wasser gab.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Tja, und 26 Jahre sp&auml;ter kommt es heraus&hellip; vielleicht wird die Wahl ja doch noch interessanter, nachdem gleich 2 solche Skandale (bombardierte Zivilisten, Gorleben) in einer Woche aufkommen&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Begr&uuml;&szlig;ungsgeld&rdquo; zum Uni-Start<\/strong><br>\n80 Euro erhalten Studienanf&auml;nger an der FH Eberswalde, ein Netbook an der Uni Paderborn: Mit Sonderaktionen versuchen Hochschulen im &ldquo;Hinterland&rdquo; zunehmend, die Abwanderung junger Menschen in Gro&szlig;st&auml;dte zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1252057265565.shtml\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fast jeder zweite geht auch krank zur Arbeit<\/strong><br>\nIst es Pflichtgef&uuml;hl &ndash; oder die Angst vor dem Jobverlust? Knapp die H&auml;lfte der Besch&auml;ftigten in Deutschland schleppt sich auch krank zur Arbeit. Singles sind laut einer Studie besonders hart im Nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,647875,00.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Junge Akademiker: Danke f&uuml;r die Dem&uuml;tigung!<\/strong><br>\nDas Bild des b&ouml;sen Chefs, der seine Mitarbeiter schikaniert, hat sich &uuml;berlebt &ndash; heute erniedrigen sich viele Uni-Abg&auml;nger selbst, ducken sich vor Autorit&auml;tspersonen, verkaufen sich unter Wert. Im Job, hat Elena Senft beobachtet, wird schnell eine dauerhafte Duldungsstarre daraus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/jobundberuf\/0,1518,647122,00.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Umfrage-Sieg der Linkspartei: Heute Trend, morgen Dammbruch? <\/strong><br>\nDie Linkspartei hat im stern-RTL-Wahltrend dramatisch zugelegt. Wegen der Landtagswahlen, wegen Afghanistan. Aber vor allem, weil Merkel und Steinmeier nur mit Wort-Watte um sich werfen.<br>\nWer sich die beiden TV-Sendungen &ldquo;Wahlarena&rdquo; mit Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier zugemutet hat, wurde mit Wortwatte aus dem Mund der wichtigsten Repr&auml;sentanten der beiden Noch-Volksparteien eingedeckt, denen jeder harte politische Kern fehlte. Weshalb der SPD-Kanzlerkandidat bei seinen Antworten auf zahme Fragen dennoch schwitzte, als s&auml;&szlig;e er in Sauna, ist unbegreiflich. Und auch die Kanzlerin dr&uuml;ckte sich unver&auml;ndert vor jeder bindenden konkreten Festlegung auf die politische Zukunft nach dem Wahltag. Nicht alle W&auml;hler sind mit Horst Schl&auml;mmer, Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier hinreichend f&uuml;r ihre Wahlentscheidung bedient. Vor allem die SPD muss endlich zur Kenntnis nehmen, dass die Hemmschwelle ihrer bisherigen W&auml;hler, zur Linkspartei zu wechseln, tagt&auml;glich sinkt. Gewiss nicht, weil sie davon &uuml;berzeugt w&auml;ren, dass die Linken ein rundum plausibles Programm b&ouml;ten. Aber im Bewusstsein dar&uuml;ber, dass sie wenigstens dort nicht mit v&ouml;llig unverbindlichen politischen Phrasen eingenebelt werden. Der SPD wird es nicht gelingen, wieder W&auml;hler zur&uuml;ck zu holen, die im Zorn &uuml;ber die profilose Rolle der regierenden Genossen in den vergangenen Jahren der Gro&szlig;en Koalition ins andere linke Lager oder in die Wahlverweigerung gefl&uuml;chtet sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/umfrage-sieg-der-linkspartei-heute-trend-morgen-dammbruch-1508072.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Ein beachtenswertes St&uuml;ck von einem &bdquo;alten Hasen&ldquo;, von Hans Peter Sch&uuml;tz. Mal sehen, ob es so weiter geht im Stern. Oder ob die Volte kommt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Diese Krise zeigt, dass Keynes recht hatte<\/strong><br>\nEin Gespr&auml;ch mit Nobelpreistr&auml;ger George Akerlof &uuml;ber Regulierungsbedarf, Staatsverschuldung, Selbstverantwortung und Bankenl&ouml;hne. George Akerlof pl&auml;diert f&uuml;r eine st&auml;rkere Kontrolle der Derivatem&auml;rkte. Unter den &Ouml;konomen geniessen derzeit jene Popularit&auml;t, die fr&uuml;h vor einer Krise gewarnt haben und nun strenge Regulierungen fordern. Einer unter ihnen ist George A. Akerlof.<br>\n&ldquo;Kapitalismus meint im Wesentlichen: freie M&auml;rkte. Aber dem Staat kommt durchaus eine wichtige Aufgabe zu. Das ist ziemlich genau das, was wir heute haben, und es ist die Aufgabe der &Ouml;konomen, darauf hinzuweisen, dass unser System so aussieht. Warum haben wir dieses System? Weil es funktioniert. Nehmen wir das Beispiel der USA. Wir haben dort zwei grosse Str&auml;nge wirtschaftspolitischen Handelns. Der eine kreist um das Federal Reserve System. Was ist seine Aufgabe? Es soll vor allem als &laquo;lender of last resort&raquo; wirken. Der andere Strang ist die Employment Act von 1946, die postuliert, dass die Regierung Vollbesch&auml;ftigung erreichen m&uuml;sse.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/diese_krise_zeigt_dass_keynes_recht_hatte_1.3495299.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Zum Teil antwortet George Akerlof sehr vorsichtig, allerdings l&auml;&szlig;t er keinen Zweifel daran, dass makro&ouml;konomische Entwicklungen in den Verantwortungsbereich der Regierungen fallen, und zwar in allen L&auml;ndern. Ohne die geringste Scheu nennt er Vollbesch&auml;ftigung als die zentrale Aufgabe der Regierung, eine Auffassung, die mittlerweile in Deutschland eher als illusion&auml;r abgetan wird. Sehr klar auch seine Antwort auf die Frage des neoliberalen Europ&auml;ers, ob Staatsinterventionen nicht dazu f&uuml;hren w&uuml;rden, dass sich viele Menschen f&uuml;r ihr Schicksal weniger verantwortlich f&uuml;hlen? &ldquo;Niemand kann als Person verantwortlich gemacht werden f&uuml;r das, was sich auf gesamtwirtschaftlicher Ebene abgespielt hat, und damit f&uuml;r den Zustand der Wirtschaft. Das ist jenseits irgendwelcher pers&ouml;nlichen Verantwortung.&rdquo; Ein einfacher Satz, der den Ungeist der Agenda 2010 und ihrer noch vulg&auml;reren Vertreter von Clement bis Westerwelle auf den M&uuml;llhaufen der Geschichte verbannt.<br>\nErg&auml;nzende Anmerkung RS: Ich finde allerdings, Herr Akerlof untersch&auml;tzt die Gefahr von Moral Hazard.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>UN-Chef-&Ouml;kononom: Politik hat nichts aus Krise gelernt<\/strong><br>\nDie Politik ziehe zu wenig Konsequenzen aus der Finanzkrise, kritisiert der UN-&Ouml;konom Flassbeck. Er fordert massive Eingriffe gegen Spekulationsgesch&auml;fte und eine B&ouml;rsenumsatzsteuer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/wirtschaft\/finanzkrise\/504851\/index.do\">Die Presse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bilder vom Aufschwung<\/strong><br>\nFans werden sich an diesen Beitrag aus dem April erinnern, in welchem die &Ouml;konomen Eichengreen und O&rsquo;Rourke den zeitlichen Verlauf der aktuellen Krise dem der Gro&szlig;en Weltwirtschaftskrise 1929ff gegen&uuml;berstellen und eindrucksvoll in mehreren Graphiken illustrieren. Nette Kerle, die sie nunmal sind, haben sie ihr Datenmaterial k&uuml;rzlich aktualisiert und erneut auf Vox.eu eingestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weissgarnix.de\/2009\/09\/09\/bilder-vom-aufschwung\/#more-3227\">Weisgarnix<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Geplagte Mieter &ndash; Finanzinvestoren dr&auml;ngen auf Wohnungsmarkt<\/strong><br>\nImmer mehr kommunale und landeseigene Wohnungen werden in Zeiten klammer Haushaltskassen an Privateigent&uuml;mer verkauft. Zunehmend dr&auml;ngen so auch internationale Finanzinvestoren auf den deutschen Wohnungsmarkt &ndash; wie im Fall der Berliner Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft GSW. Sie wurde vor einigen Jahren an US-Investoren verkauft. Seitdem gibt es Streit um steigende Nebenkosten und hohe Nachzahlungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/18\/0,1872,7874930,00.html\">ZDF\/frontal21<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Spannend ist hierbei, dass die Rechte der &ldquo;Sozial Charta&rdquo; (LEG Wohnungen) nicht wirksam werden bzw. faktisch nicht einklagbar sind. Rainer St&uuml;cker vom Mieterverein Dortmund: &ldquo;Das Grundproblem ist sicherlich, dass ein st&auml;rker gewinnorientierter Eigent&uuml;mer nicht per Sozialcharta zu einem anderen Verhalten gezwungen werden kann. Hinzu kommt die zeitliche Befristung bei der LEG-Sozialcharta. Sie gilt f&uuml;r zehn Jahre. F&uuml;r den einzelnen Mieter sind nur die Rechte wichtig, die als Erg&auml;nzung zum Mietvertrag vereinbart wurden und somit auch l&auml;ngerfristig gelten (zum Beispiel das Dauerwohnrecht f&uuml;r Mieter ab 60 Jahre). Alle anderen Rechte aus der Sozialcharta kann der einzelne Mieter sowieso nicht einklagen, sondern lediglich das Land Nordrhein-Westfalen.&rdquo; Insgesamt: Ein trauriges, aber absehbares Ergebnis der Politik der Privatisierung und der Verarmung des Staates.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>DIW: Triste Aussichten nach der Wahl &ndash; Haushaltskonsolidierung erfordert Ausgabenk&uuml;rzungen und Steuererh&ouml;hungen<\/strong><br>\nNach der Bundestagswahl schl&auml;gt die Stunde der finanzpolitischen Wahrheit. Wer auch immer die n&auml;chste Bundesregierung stellt: Der Kassensturz nach der Wahl wird zeigen, dass kaum noch finanzpolitischer Handlungsspielraum besteht. Die &ouml;ffentlichen Haushalte haben sich im Zuge der Rezession massiv verschuldet. Die Bundesregierung geht f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre von einem starken Anstieg der Ausgaben, insbesondere der Sozialausgaben aus. Allein durch dauerhafte Ausgabensteigerungen und Einnahmenk&uuml;rzungen wurde wieder ein strukturelles Defizit von zwei bis drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts aufgebaut, das sind 50 bis 75 Milliarden Euro im Jahr. Es besteht also erheblicher Konsolidierungsbedarf, sobald die derzeitige konjunkturelle Krise ausgestanden ist. K&uuml;rzungen bei den Staatsausgaben werden nicht ausreichen, um das strukturelle Budgetdefizit auf das mit der neuen Schuldengrenze kompatible Niveau von 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu reduzieren. Zur Erreichung dieses Zieles sind Steuererh&ouml;hungen unausweichlich.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.338500.de\/09-37-1.pdf\">DIW &ndash; Triste Aussichten nach der Wahl: Haushaltskonsolidierung erfordert Ausgabenk&uuml;rzungen und Steuererh&ouml;hungen [PDF &ndash; 360 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.338501.de\/09-37-2.pdf\">DIW &ndash; &bdquo;Es wird Steuererh&ouml;hungen geben&ldquo; [PDF &ndash; 200 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Geglaubt hat wohl niemand, dass welche Regierungskoalition auch immer nach den Wahlen zustande kommt, die Steuern senken k&ouml;nne. Die Wahlversprechen der FDP appellieren an die Wunschtr&auml;ume ihrer Klientel, und was die Hartz-IV-Schonverm&ouml;gen betrifft, hat Guido Westerwelle mit seiner &Auml;u&szlig;erung zur &ldquo;staatlich bezahlten Faulheit&rdquo; sein Verh&auml;ltnis zu Hartz-IV-Empf&auml;ngern klar gestellt. Jetzt wird unsere Ahnung sozusagen wissenschaftlich untermauert, wenn auch der wissenschaftlich Anspruch des DIW durch die j&uuml;ngste Zusammenarbeit mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft getr&uuml;bt wird. Aber lassen wir einmal Klaus Zimmermann und Ferdinand Pavel au&szlig;en vor und vertrauen Stefan Bach und Viktor Steiner. Sie beurteilen auch die Absicht der CDU\/CSU, die kalte Progression abzubauen, als unbezahlbar. DIW-Abteilungsleiter Viktor Steiner: &bdquo;Wer die kalte Progression vollst&auml;ndig abbauen will, muss sich auf Steuerausf&auml;lle von 25 Milliarden Euro j&auml;hrlich einstellen&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Lobbyisten, arg in der Defensive<\/strong><br>\nDumm gelaufen. Was als geschickte Desavouierung von Konjunkturprogrammen gedacht war, ger&auml;t zur Blamage. Am Pranger stehen das wie so h&auml;ufig tollpatschig agierende Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) sowie die Lobbyisten der Arbeitgeberverb&auml;nde, die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Ihnen wird von Bund und L&auml;ndern vorgeworfen eine &ldquo;sachlich falsche&rdquo; Studie verfasst zu haben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1935236&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/Aktionen\/INSM-Studien\/DIW-Konjunkturpaket.html\">INSM<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung OP:<\/strong> Man kann auf der Website der INSM zwischen den Bereichen Themen, Aktionen, Wissen, Presse und Die INSM w&auml;hlen. Man k&ouml;nnte meinen, dass eine wissenschaftliche Studie unter &ldquo;Wissen&rdquo; zu suchen sei, aber nein, sie ist unter Aktionen zu finden. Es geht also nicht um Wissen, sondern um Agieren. Die hier auftretenden &rdquo; Wissenschaftler&rdquo; sind damit Agenten der INSM. Die INSM beschreibt den Bereich &ldquo;Aktionen&rdquo; wie folgt:<br>\n&ldquo;Mit Veranstaltungen, Presseterminen und Studien sowie mit Kampagnen, Events, und Plakataktionen ist die INSM in der &Ouml;ffentlichkeit aktiv f&uuml;r marktwirtschaftliche Reformen. Im Bereich Aktionen finden Sie einen &Uuml;berblick, mit welchen Themen und Ma&szlig;nahmen die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft gerade &ouml;ffentlich pr&auml;sent ist.&rdquo;<br>\nKlarer kann man nicht sagen, dass in Auftrag gegebene Studien, die nicht den Vorstellungen der INSM von &ldquo;marktwirtschaftliche Reformen&rdquo; entsprechen, unerw&uuml;nscht sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wer kein Geld hat, stirbt fr&uuml;her<\/strong><br>\nDer Sozialdemokrat Henning Scherf fordert in seinem Buch &ldquo;Gemeinsam statt einsam&rdquo; eine Reform des Gesundheitssystems. Die deutsche Zwei-Klassen-Medizin sei barbarisch und verfassungswidrig. Warum k&ouml;nnen Angestellte, deren Bruttoeinkommen drei Jahre lang &uuml;ber der Versicherungspflichtgrenze von zurzeit 48150 Euro im Jahr liegen, die gesetzliche Krankenversicherung verlassen? Damit entziehen sich ausgerechnet die Wohlhabenden der gesetzlichen Krankenversicherung. Unser Gesundheitssystem braucht dringend eine neue, solidarische Finanzierung. Die immer niedrigeren Einkommen einer zunehmend schmaler werdenden Mittelschicht tragen nicht mehr das gesamte System. Da wird es Zeit, neben den Arbeitseinkommen der einen die Verm&ouml;gen der anderen einzubeziehen. Wir alle haben gesundheitliche Risiken, die mit unseren Biographien verbunden sind und nicht mit den Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen. Ein solidarisches Finanzierungskonzept, das alle einbezieht, ist die B&uuml;rgerversicherung. Hierbei zahlt jeder gem&auml;&szlig; seinem Einkommen, egal ob es aus Erwerbsarbeit, Aktien oder Immobilien stammt, einen Beitrag in die Gesundheitskasse ein. Dieses System belastet die Verm&ouml;genden mehr und die Armen weniger und vor allem: Es schlie&szlig;t alle Versicherten mit ein. Dieser Ansatz muss weiter gedacht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1932474&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter letzt: Neues aus der Anstalt<\/strong><br>\nDie Sendung vom 08.09.2009 in voller L&auml;nge und Pracht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/content\/834990?inPopup=true\">ZDF-Mediathek<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Paul Nolte: &bdquo;Religion muss gesellschaftsf&auml;hig werden&ldquo;<\/strong><br>\nPaul Nolte ist der Star einer neuen b&uuml;rgerlichen Elite. Jetzt wird gerade er Pr&auml;sident der Evangelischen Akademie in Berlin<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/Paul-Nolte-Praesident-der-Evangelischen-Akademie-in-Berlin;art141,2894157\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar RS:<\/strong> Dass dieser &ldquo;Star einer neuen b&uuml;rgerlichen Elite&rdquo; den &bdquo;Abschied von der Gerechtigkeit&ldquo; fordert, m&uuml;sste ihn von einer solchen Position in der Kirche ausschlie&szlig;en, wenn diese noch ihre Aufgabe ernst n&auml;hme, den Schwachen in der Gesellschaft beizustehen. Aber in der evangelischen Kirche des Wirtschaftsfreundes Wolfgang Hubers geh&ouml;rt diese Aufgabe wohl eher zu den Peinlichkeiten, von denen Nolte spricht.<br>\n&Auml;rgerlich an diesem Artikel ist auch, dass Autorin Caudia Keller im Tagesspiegel wie selbstverst&auml;ndlich von &ldquo;Sozialromantikern&rdquo; schreibt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(RS\/AM)<br \/> Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4183#h01\">Nur ein einfaches Parteimitglied &ndash; Joschka Fischer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h02\">Bildung lohnt sich, gerade auch in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h03\">Atomendlager Gorleben: Kohls Minister sch&ouml;nten Gutachten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h04\">&ldquo;Begr&uuml;&szlig;ungsgeld&rdquo; zum Uni-Start<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h05\">Fast jeder zweite geht auch krank zur Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h06\">Junge Akademiker: Danke f&uuml;r die Dem&uuml;tigung!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4183#h07\">Umfrage-Sieg der Linkspartei:<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4183\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4183","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4183","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4183"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4183\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4183"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4183"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}