{"id":41856,"date":"2018-01-10T08:22:19","date_gmt":"2018-01-10T07:22:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41856"},"modified":"2018-01-10T08:22:19","modified_gmt":"2018-01-10T07:22:19","slug":"hinweise-des-tages-3034","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41856","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41856#h01\">Die Klimaversager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41856#h02\">Merkels Versagen &ndash; in einem Chart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41856#h03\">Teuer und riskant &ndash; Bedingungsloses Grundeinkommen birgt Gefahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41856#h04\">Knapp 80.000 Besch&auml;ftigte bei Warnstreiks &ndash; Tarifticker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41856#h05\">Promisierung der Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41856#h06\">Die transatlantische Konkurrenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41856#h07\">Macron und seine gro&szlig;en Baustellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41856#h08\">Opel f&uuml;hrt Kurzarbeit ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41856#h09\">Wegen Betriebsrat? Nordkurier entl&auml;sst Zusteller<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41856#h10\">Die neuen Streiks im Sozialwesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41856#h11\">&raquo;Stuttgart 21&laquo; des Nordens?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41856#h12\">Oury Jalloh: &ldquo;Und wenn es doch Mord war?&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41856#h13\">Andrea Ypsilanti: Muss Hartz IV weg? &bdquo;Ja, auf jeden Fall&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41856#h14\">Catherine Deneuve fordert &ldquo;Freiheit zu bel&auml;stigen&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Klimaversager<\/strong><br>\nUnion und SPD haben in der Klimapolitik viel Glaubw&uuml;rdigkeit verspielt. Bei einer Neuauflage ihrer Regierung m&uuml;ssten sie nicht nur ein Klimaziel definieren, sondern endlich auch konkrete Schritte dorthin.<br>\nKann man Angela Merkel noch glauben? Im Wahlkampf war sie sicher, dass eine neue Regierung das deutsche Klimaziel einhalten werde. &ldquo;Das verspreche ich Ihnen&rdquo;, hatte sie einer B&uuml;rgerin im Fernsehen zugesagt. Doch Union und SPD haben keine zwei Tage sondiert, da ist genau dieses Klimaziel schon Vergangenheit. Es wird begraben.<br>\nEine neue Koalition, so hei&szlig;t es nun unter Sondierern, wolle sich &ldquo;ehrlich machen&rdquo;. In der Politik ist das eine beliebte Phrase. Sie suggeriert, dass ein schlechter, ein unehrlicher Zustand endlich abgestellt wird. Wie so oft ist auch diesmal das Gegenteil der Fall. W&auml;ren Union und SPD ehrlich, dann m&uuml;ssten sie ihr nahezu vollst&auml;ndiges Scheitern in der Klimapolitik einr&auml;umen.<br>\nIn den vergangenen vier Jahren hat sich bei den klimasch&auml;dlichen Emissionen so gut wie nichts getan. Und das trotz aller m&ouml;glichen &ldquo;Aktionspl&auml;ne&rdquo;. Trotz &Ouml;kostrom-Ausbau. Und trotz der Zusage im alten Koalitionsvertrag, Union und SPD wollten die Emissionen bis 2020 um 40 Prozent unter das Niveau von 1990 dr&uuml;cken. Doch die Wahrheit zu Beginn des Jahres 2018 sind peinliche 27 Prozent, rund ein Drittel zu wenig. Mehr wurde nicht erreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/sondierungen-die-klimaversager-1.3818418\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Klimapolitik mit dem Abrissbagger<\/strong><br>\nWenn eine neue Bundesregierung sich nach der Wahl von ihrem Klimaziel verabschieden w&uuml;rde, w&auml;re das eine Bankrotterkl&auml;rung mit verheerender Wirkung auch international, kommentiert Georg Ehring. Die Welt schaue auf den ehemaligen Vorreiter im Klimaschutz, der jetzt von der Kohle nicht lassen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/abschied-von-klimazielen-klimapolitik-mit-dem-abrissbagger.720.de.html?dram:article_id=407923\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Die GroKo: &bdquo;Kurzfristig&ldquo; an Demenz leiden<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/klima-luegendetektor.de\/2018\/01\/08\/groko-an-demenz-leiden\/\">Der Klima-L&uuml;gendetektor<\/a><\/p>\n<p><strong>und: &bdquo;Union und SPD erweisen der Wirtschaft einen B&auml;rendienst&ldquo;<\/strong><br>\nUnion und SPD wollen von dem Klimaziel abr&uuml;cken, bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent zu senken. Claudia Kemfert, Klima- und Energieexpertin am Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), warnt, die Entscheidung sei ein &bdquo;fatales Signal&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article172328783\/Sondierungsgespraeche-Kritik-an-Aufgabe-von-Klimaziel.html\">WELT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Merkels Versagen &ndash; in einem Chart<\/strong><br>\nUnion und SPD wollen das deutsche Klimaziel 2020 verschieben. Grund f&uuml;r das Debakel sind acht Jahre zaghafte Energie- und Umweltpolitik. Merkels Versagen &ndash; zusammengefasst in einem Chart.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180110-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180110-hdt-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/klimapolitik-merkels-versagen-in-einem-chart-a-1186948.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Kritik an Merkels lascher Klimapolitik ist ja richtig. Aber doch bitte nicht in einem Chart, dessen Abszissenabschnitte mal f&uuml;nf, mal drei, mal ein und mal zehn Jahre darstellen sollen. Das ist wirklich sehr unseri&ouml;s.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Teuer und riskant &ndash; Bedingungsloses Grundeinkommen birgt Gefahren<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich ist das eine charmant klingende Idee: Ein bedingungsloses Grundeinkommen soll den Menschen vom Zwang zur Lohnarbeit befreien, ihm ohne Rechtfertigung ein selbstbestimmtes Leben in W&uuml;rde erm&ouml;glichen. Den Beginn der wahren Freiheit sagen die Bef&uuml;rworter voraus. Jeder k&ouml;nne sich, abgesichert durch die vom Staat zur Verf&uuml;gung gestellte materielle Basis, endlich jenen T&auml;tigkeiten widmen, die er als sinnvoll und erf&uuml;llend erachtet. Der alte Traum, das Paradies auf Erden zu verwirklichen, erschiene damit zumindest ein St&uuml;ck weit realisiert. Es w&auml;re naiv, das ausnahmslos jedem zustehende und allenfalls in Kinder- beziehungsweise Erwachsenentarife gestaltete bedingungslose Grundeinkommen deshalb gleich f&uuml;r die Zauberformel zum gesamtgesellschaftlichen Gl&uuml;ck zu halten. Dass die Idee einst schon den US-&Ouml;konomen und liberalen Markt-Apologeten Milton Friedman begeisterte und sich heute immer mehr Wirtschaftskapit&auml;ne anschlie&szlig;en, sollte einen doch wenigstens nachdenklich machen. Das bedingungslose Grundeinkommen ist der Abschied vom klassischen Sozialstaatsmodell, das auch die kapitalistische Gesellschaft zur solidarisch organisierten Unterst&uuml;tzung von Schwachen und ohne eigenes Verschulden in Not geratenen Menschen verpflichtet. Die bisherigen Sozial- und Grundsicherungssysteme sind nichts anderes als eine Umverteilung von oben nach unten. Sie basiert auf der Einsicht, dass, wer unser Wirtschaftsleben allein dem freien Spiel der Kr&auml;fte &uuml;berl&auml;sst, irgendwann mit Revolten der Verlierer rechnen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/1.7080872\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.G.:<\/strong> Eine journalistische Leistung, die das komplexe Thema &ldquo;Bedingungsloses Grundeinkommen &ndash; BGE&rdquo; in einem relativ kurzen Artikel auf den Punkt bringt. Dazu lohnt es, nochmals den Aufsatz zum BGE von Jens Berger <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41787\">&ldquo;Das Grundeinkommen ist kein &lsquo;No Brainer'&rdquo;<\/a> auf den NachDenkSeiten zu lesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Knapp 80.000 Besch&auml;ftigte bei Warnstreiks &ndash; Tarifticker<\/strong><br>\nBundesweit beteiligen sich heute knapp 60.000 Besch&auml;ftigte aus 280 Betrieben an Warnstreiks (Stand: 14 Uhr). Seit Ende der Friedenspflicht sind damit insgesamt rund 80.000 Metallerinnen und Metaller auf die Stra&szlig;e gegangen. Damit haben sie ihrer Tarifforderung Nachdruck verliehen und gegen das unzureichende Angebot der Arbeitgeber protestiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.igmetall.de\/tarifticker-2018-26060.htm\">IG Metall<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Promisierung der Politik<\/strong><br>\n[&hellip;] Konkret im Gespr&auml;ch ist die schwarze Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey, die die Spekulationen mit einer recht politisch gehaltenen Rede bei den Golden-Globe-Preisverleihungen selbst ausl&ouml;ste. Kandidiert sie, h&auml;tten etablierte demokratische Politiker (wie die von Trump wegen ihrer behaupteten indianischen Vorfahren als &ldquo;Pocahontas&rdquo; verspottete blonde und blau&auml;ugige Senatorin Elizabeth Warren) wahrscheinlich keine Chance. Dazu ist Oprah Winfrey zu beliebt &ndash; und das demokratische Establishment zu unbeliebt.<br>\nAber auch die Parteielite der Demokraten k&ouml;nnte in Winfrey ihre einzige Chance gegen Trump sehen, wenn es mit der US-Wirtschaft weiter aufw&auml;rts geht und eine Steuerreform daf&uuml;r sorgt, dass die meisten Amerikaner zumindest bis 2015 mehr in der Tasche haben (vgl. USA: Kongresskammern einigen sich auf Steuerreform).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Promisierung-der-Politik-3937505.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nun wird es vollends absurd. Sollten die Demokraten wirklich versuchen, Trump durch eine polarisierende Multimilliard&auml;rin zu ersetzen, wird dies letztlich nur zu einer zweiten Amtszeit f&uuml;r Trump f&uuml;hren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die transatlantische Konkurrenz<\/strong><br>\nAu&szlig;enminister Sigmar Gabriel dringt auf verst&auml;rkte PR-Ma&szlig;nahmen zur Vorbereitung der Bev&ouml;lkerung auf eine aggressivere deutsche Weltpolitik. Das Ausw&auml;rtige Amt entsende bereits Personal &ldquo;in die Schulen und Universit&auml;ten&rdquo;, um die Berliner Au&szlig;enpolitik zu &ldquo;erkl&auml;ren&rdquo;, teilte Gabriel k&uuml;rzlich in einer Rede vor Au&szlig;enpolitik-Experten mit; es werde nun unter anderem &ldquo;die Zahl unserer Kan&auml;le in den sozialen Medien&rdquo; erweitern. Auch sollten Unternehmer und Betriebsr&auml;te den Besch&auml;ftigten Sachverhalte von au&szlig;enpolitischer Bedeutung vermitteln. Hintergrund ist das deutsche Bestreben, weltpolitisch eine eigenst&auml;ndige Stellung einzunehmen und dabei st&auml;rker in Konkurrenz zu den USA zu treten. Der teilweise schroff mit deutschen Interessen kollidierende Kurs der Trump-Administration wird dabei in Berlin zunehmend als ein Schwenk von Dauer eingesch&auml;tzt: In Washington nehme man die EU immer st&auml;rker &ldquo;als Wettbewerber und manchmal sogar als Gegner wahr&rdquo;, best&auml;tigt Au&szlig;enminister Gabriel. Man m&uuml;sse k&uuml;nftig &ouml;fter nicht auf &ldquo;Werte&rdquo;, sondern auf St&auml;rke setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7495\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Macron und seine gro&szlig;en Baustellen<\/strong><br>\nSo k&ouml;nnte es mit der Ruhe im Lande durchaus bald wieder vorbei sein: Unter anderem sollen im &Ouml;ffentlichen Dienst rund 100.000 Stellen wegfallen. Die Reform der Arbeitslosenversicherung sieht vor, den Druck auf Arbeitslose zu erh&ouml;hen, damit sie angebotene Stellen annehmen, auch Kontrollen sollen versch&auml;rft werden.<br>\nDer geplante Umbau des Rentensystems wird Privilegien angreifen, die auf das 17. Jahrhundert zur&uuml;ckgehen. Die schon Ende Januar anstehende Entscheidung &uuml;ber den Neubau eines Gro&szlig;flughafens in der Bretagne hat Macron geerbt, sie k&ouml;nnte die Spannungen im Land zus&auml;tzlich wieder anheizen. Denn die meisten Landwirte auf dem ausgewiesenen Baugel&auml;nde protestieren seit 20 Jahren gegen das Projekt, viele H&auml;user sind besetzt und ihre Bewohner f&uuml;r den Kampf ger&uuml;stet.<br>\n&ldquo;Sollte die Polizei anr&uuml;cken, w&auml;ren ziemlich schnell an die zehntausend Leute hier, um das Gebiet gegen die Einsatzkr&auml;fte zu verteidigen. Das ist sicher. Genau wie 2012, als die Regierung die Zone auch schon r&auml;umen wollte, und es klappte nicht. Genauso w&uuml;rde es dann wiederkommen.&rdquo;<br>\nDie untergr&uuml;ndigen Spannungen im Land kann auch der gro&szlig;e Hoffnungstr&auml;ger Emmanuel Macron nicht wegzaubern. Wie gro&szlig; sie sind, zeigen einige Zahlen: 2017 gab es mehr als 60 Suizidf&auml;lle bei Gendarmerie und Polizei. 28 Prozent der Franzosen haben das Gef&uuml;hl, in &ldquo;vom Staat verlassenen Gebieten&rdquo; zu leben, n&auml;mlich in den Vorst&auml;dten der Metropolen oder auf dem flachen Land.<br>\nGleichzeitig wird die geplante Abschaffung der Wohnsteuer zwar rund 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung finanziell entlasten, den ohnehin schon klammen Kommunen aber eine Haupteinnahmequelle nehmen &ndash; und ein staatlicher Ausgleich dazu ist nicht vorgesehen. Solche Verh&auml;ltnisse enthalten gro&szlig;en Konfliktstoff: 2018 wird ein hartes Jahr f&uuml;r Frankreich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/frankreich-2018-macron-und-seine-grossen-baustellen.979.de.html?dram:article_id=407871\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Opel f&uuml;hrt Kurzarbeit ein<\/strong><br>\nNoch in dieser Woche beginnt im Opel-Werk in R&uuml;sselsheim eine voraussichtlich sechsmonatige Kurzarbeit. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit habe dies bewilligt, sagte ein Unternehmenssprecher. Gesch&auml;ftsleitung und Betriebsrat hatten in Abstimmung mit der IG Metall die Kurzarbeit im Stammsitz des Unternehmens vereinbart. Betroffen sind sowohl die Produktentwicklung als auch Verwaltungsbereiche, hie&szlig; es. [&hellip;]<br>\nDie Kurzarbeit war bei Opel bereits im Dezember vereinbart worden, um das Arbeitsvolumen an den deutschen Standorten mit derzeit noch ungef&auml;hr 19.000 Mitarbeitern zu verringern. Dadurch sollen in dem vom franz&ouml;sischen PSA-Konzern &uuml;bernommenen Autohersteller Entlassungen vermieden werden.<br>\nKurzarbeit ist nicht die einzige Ma&szlig;nahme: So k&uuml;ndigte Opel-Chef Michael Lohscheller im Dezember an, das Altersteilzeitprogramm bis auf den Geburtsjahrgang 1960 auszuweiten. Dabei wird die Arbeitszeit progressive verringert, um auf den Ruhestand vorzubereiten. Es gebe auch Vorruhestands-Regeln f&uuml;r Mitarbeiter, die 36 Monate vor dem fr&uuml;hestm&ouml;glichen Renteneintritt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/opel-fuehrt-kurzarbeit-ein-15382001.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> So sehen also im Januar 2018 Konjunktur&uuml;berhitzung und Fachkr&auml;ftemangel, vor denen uns &ldquo;Experten&rdquo; wie das Kieler IfW oder der SVR Wirtschaft noch im Dezember 2017 gewarnt hatten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das d&uuml;rfte erst der Anfang sein. Man darf davon ausgehen, dass der PSA-Konzern bei Opel kein Stein auf dem anderen lassen wird, bis zur endg&uuml;ltigen Abwicklung Opels, da von Anfang an klar war, dass sich die Marktsegmente von Opel und Peugeot\/Citroen zu sehr gleichen, keiner ist im Segment teurer Premiumfahrzeuge aufgestellt bzw. hat die Gr&ouml;&szlig;e etwa des VW-Konzerns. Die &Uuml;bernahme von Konkurrenten wird immer gerne benutzt um eine &ldquo;Marktbereinigung&rdquo; durchzuf&uuml;hren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wegen Betriebsrat? Nordkurier entl&auml;sst Zusteller<\/strong><br>\nDie Nordkurier-Mediengruppe in Neubrandenburg hat &uuml;berraschend rund 60 Zeitungs- und Postzusteller aus der Region Mecklenburgische Seenplatte entlassen. Die Mitarbeiter wollten nach Informationen von NDR 1 Radio MV erstmals einen Betriebsrat gr&uuml;nden. Ende Dezember bekamen sie ihre K&uuml;ndigungen nach Hause geschickt. Schon Ende Januar sollen die vollzeitbesch&auml;ftigten Mitarbeiter ihren Job verlieren. Die meisten sind Frauen, einige sind mehr als 20 Jahre dabei, hei&szlig;t es.<br>\nOffiziell entl&auml;sst die Nordkurier-Mediengruppe die Zusteller, weil ihr Betrieb angeblich stillgelegt werden soll. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di vermutet allerdings, dass die K&uuml;ndigungen eine Reaktion auf die Gr&uuml;ndung eines Betriebsrates sind. Die Zusteller klagen &uuml;ber teils schwierige Arbeitsbedingungen wie nicht bezahlte &Uuml;berstunden. Der &ldquo;Nordkurier&rdquo; zahlt ihnen den Mindestlohn von 8,84 Euro, ihre Arbeitszeit beginnt in der Regel um 2 Uhr nachts und dauert auch mal bis mittags.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/Wegen-Betriebsrat-Nordkurier-entlaesst-Zusteller,zusteller108.html\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.S.:<\/strong> Nachdem &uuml;ber Jahre die journalistische Qualit&auml;t dieser Zeitung in den tiefsten Abgrund gerutscht ist (wurde), wird der R&uuml;ckgang der Abonnenten gnadenlos auf dem R&uuml;cken der Schw&auml;chsten in der Gewinnsch&ouml;pfungskette ausgetragen. Zusteller, die um ihren Mindestlohn k&auml;mpfen, werden beim rechtlich v&ouml;llig legitimen Wunsch nach einem Betriebsrat beseitigt. <\/em><\/p>\n<p><em>Statt mit Journalismus Leser zu gewinnen, ruiniert die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung das Unternehmen mit &bdquo;copy and paste&ldquo;, &uuml;berregionalen Mantelbl&auml;ttern und v&ouml;llig sinnentleerten Artikeln. Der Mantel des Nordkuriers enth&auml;lt t&auml;glich mindestens die gleiche Menge an Werbebeilagen. Viele, gerade &auml;ltere Mitb&uuml;rger, halten sich den Luxus dieser &bdquo;Zeitung&ldquo; nur aus Tradition als Nachfolger der lokalen Kreisbl&auml;tter der Ostzeitung &bdquo;Freie Erde&ldquo; mit Informationen aus der Region und den t&auml;glichen (Sterbe-) Anzeigen. Das ehemalige Verlagsgeb&auml;ude des Nordkuriers wird &uuml;brigens seit Jahren als Au&szlig;enstelle der Bertelsmann Stiftung arvato genutzt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die neuen Streiks im Sozialwesen<\/strong><br>\nIhr Berufsethos h&auml;lt Pflegekr&auml;fte und Erzieherinnen nicht mehr von Arbeitsk&auml;mpfen ab &ndash; im Gegenteil<br>\nErstmals seit vielen Jahren k&ouml;nnte es in den n&auml;chsten Wochen mal wieder zu einem gr&ouml;&szlig;eren Streik in der Metallindustrie kommen. Doch der Trend ist ein anderer: Wenn es hierzulande in den vergangenen Jahren Arbeitsk&auml;mpfe gab, dann zumeist im Dienstleistungs- oder Transportbereich. Ein im VSA-Verlag erschienener Sammelband widmet sich einem Teil dieser Entwicklung: den &raquo;Sorge-K&auml;mpfen&laquo;, Auseinandersetzungen in Krankenh&auml;usern, im Sozial- und Erziehungsdienst oder in der Behindertenhilfe, der sogenannten Care-Arbeit.<br>\nKarina Becker, Yalcin Kutlu und Stefan Schmalz von der Uni Jena stellen in einem Beitrag fest, dass es sich um eine vergleichsweise neue Entwicklung handelt: &raquo;Lange lie&szlig;en sich im Bereich der Care-Arbeit kaum kollektive Formen des Widerstands festmachen &ndash; obwohl (&hellip;) die Besch&auml;ftigten alles andere als zufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen sind.&laquo; Daf&uuml;r verantwortlich gemacht wurde zumeist das spezielle Berufsethos der Pflegekr&auml;fte und Erzieherinnen. Diese seien &raquo;Prisoners of love&laquo; &ndash; ihr hohes Verantwortungsgef&uuml;hl f&uuml;r Patienten und Betreute halte sie davon ab, sich gemeinsam f&uuml;r ihre eigenen Interessen einzusetzen. Und in der Tat waren Erzwingungsstreiks in Krankenh&auml;usern und Kitas lange nahezu undenkbar. Tarifvertr&auml;ge wurden in der Regel von den &raquo;schweren Bataillonen&laquo; der Gewerkschaften im &ouml;ffentlichen Dienst, den M&uuml;llwerkern und Busfahrern, durchgesetzt, die dann auch in den meisten Gesundheits- und Sozialeinrichtungen galten.<br>\n&raquo;Die aktuellen Konflikte in den Sozial- und Erziehungsdiensten und den Krankenh&auml;usern deuten jedoch darauf hin, dass sich diese eher traditionellen Strukturen aufzul&ouml;sen beginnen&laquo;, so die Jenaer Soziologen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/324965.die-neuen-streiks-im-sozialwesen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&raquo;Stuttgart 21&laquo; des Nordens?<\/strong><br>\nGegen die Pl&auml;ne eines neuen Hamburger Bahnhofs regt sich Widerstand. Ausufernde Kosten f&uuml;r die &ouml;ffentliche Hand bef&uuml;rchtet<br>\nDer neue Durchgangsbahnhof der Deutschen Bahn AG (DB) in Hamburg soll auf dem Gel&auml;nde des derzeitigen S-Bahnhofs Diebsteich entstehen. Nun liegt nach j&uuml;ngsten Meldungen der beh&ouml;rdliche Planfeststellungsbeschluss vor. Damit ist gr&uuml;nes Licht gegeben f&uuml;r den Bau, der 2023 fertig sein soll. Sobald die Baukolonnen abgezogen sind und die neue Bahnstation in Betrieb ist, sollen die Gleise und Oberleitungen am traditionsreichen Kopfbahnhof Hamburg-Altona demontiert werden. Auf den freiwerdenden Fl&auml;chen, die die DB der Hansestadt verkauft, m&ouml;chte der Senat rund 1.900 Wohnungen errichten lassen.<br>\nDer Abriss des Bahnhofs und der R&uuml;ckzug der Fernbahn aus der belebten Mitte Altonas w&auml;re eine historische Z&auml;sur. Die Station war schon in der Fr&uuml;hphase des Eisenbahnwesens Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden und ist seither St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck gewachsen. Hamburg-Altona ist seit Menschengedenken Startpunkt und Endstation f&uuml;r st&uuml;ndlich verkehrende Fernz&uuml;ge nach und von West-, S&uuml;d- und Ostdeutschland, f&uuml;r Regionalz&uuml;ge Richtung Westerland (Sylt), f&uuml;r klassische Nacht- und Autoreisez&uuml;ge sowie f&uuml;r mehrere innerst&auml;dtische S-Bahn-Linien. T&auml;glich verkehren hier bis zu 100.000 Reisende.<br>\n&Auml;hnlich wie beim heftig kritisierten Bahnhofs-, Immobilien- und Tunnelprojekt &raquo;Stuttgart 21&laquo; argumentiert die DB, dass Kopfbahnh&ouml;fe nicht mehr zeitgem&auml;&szlig; und Durchgangsbahnh&ouml;fe mit weniger Personal billiger zu betreiben seien. Bei genauerer Betrachtung allerdings zeigt sich, dass bei modernen Zuggattungen ein aufwendiger Lokwechsel an Kopfbahnh&ouml;fen nicht mehr notwendig ist. Die meisten Z&uuml;ge haben an beiden Enden einen F&uuml;hrerstand und k&ouml;nnen wenige Minuten nach Ankunft am Prellbock ihre Fahrt fortsetzen. Moderne Kopfbahnh&ouml;fe haben auch im 21. Jahrhundert nicht ausgedient, wie ein Blick nach Z&uuml;rich, M&uuml;nchen oder Leipzig zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/324927.stuttgart-21-des-nordens.html#\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Oury Jalloh: &ldquo;Und wenn es doch Mord war?&rdquo;<\/strong><br>\nNach der bundesweiten Demonstration zum 13.Jahrestag des ungekl&auml;rten Todes des Asylbewerbers aus Sierra Leone geht es um die Frage, ob es gelingt, den Druck zu verst&auml;rken<br>\nManche Autofahrer werden am Wochenende &uuml;ber die neuen Verkehrsschilder gestaunt haben. Dort wo sonst f&uuml;r das Bauhaus oder das Unesco-Weltkulturerbe Dessau-W&ouml;rlitzer Gartenreich geworben wird, prangte die Aufschrift Oury Jalloh-Stadt Dessau. Das d&uuml;rfte wohl Marketingexperten der Stadt und rechte Politiker aller Parteien mehr &auml;rgern als die Gro&szlig;demonstration am vergangenen Sonntag.<br>\nKnapp 4.000 Menschen aus der ganzen Republik hatten sich am 7. Januar in Dessau versammelt. Dort verbrannte vor 13 Jahren Oury Jalloh an Armen und Beinen in einer Polizeizelle. Die zentrale Parole lautete &ldquo;Oury Jalloh, das war Mord.&rdquo; Seit 13 Jahren waren Freunde und Unterst&uuml;tzer von Oury Jalloh allj&auml;hrlich nach Dessau gekommen, um an den Toten zu gedenken und die Aufkl&auml;rung der Todesumst&auml;nde zu fordern.<br>\nSie sind von Anfang an davon ausgegangen, dass Oury Jalloh gewaltsam in der Dessauer Polizeiwache zu Tode kam. Doch sie wurden kriminalisert, wenn die die Parole &ldquo;Oury Jalloh, das war Mord&rdquo; skandierten und auf Schildern und Transparenten zeigten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Oury-Jalloh-Und-wenn-es-doch-Mord-war-3936789.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Andrea Ypsilanti: Muss Hartz IV weg? &bdquo;Ja, auf jeden Fall&ldquo;<\/strong><br>\nSPD-Linke Andrea Ypsilanti spricht im Interview &uuml;ber die Zukunft der Sozialdemokratie, die Utopie eines mediterranen Sozialismus &ndash; und ihr Nein zu einer gro&szlig;en Koalition. [&hellip;]<br>\nWas bedeutet das mit Blick auf den Hauptstreitpunkt? W&uuml;rden Sie sagen: Hartz IV muss weg?<br>\nJa, auf jeden Fall. Als Erstes m&uuml;ssen die Sanktionen weg. Das F&ouml;rdern sollte eine bessere Qualit&auml;t haben. Diejenigen, die in Hartz IV sind, m&uuml;ssen sich G&auml;ngelungen aussetzen. Sie m&uuml;ssen Arbeiten annehmen zu jedweden Bedingungen. Da ist der Mindestlohn nur eine kleine Hilfe. Dann gibt es diejenigen, die noch in Arbeit sind, aber die sich bedroht f&uuml;hlen von der Situation, in die sie Hartz IV bringen w&uuml;rde.<br>\nEs gibt auch bei den Sozialdemokraten viele, die die hohe Zahl von Arbeitsverh&auml;ltnissen auf die Agenda 2010 und Hartz IV zur&uuml;ckf&uuml;hren.<br>\nAber was sind denn das f&uuml;r Arbeitspl&auml;tze? Es sind Arbeitspl&auml;tze im Niedriglohnsektor oder in Leiharbeit, es ist prek&auml;re Besch&auml;ftigung. Das sind nicht die Arbeitspl&auml;tze, von denen Menschen gut leben k&ouml;nnen und die gute Arbeitsbedingungen mit sich bringen.<br>\nDient es der Glaubw&uuml;rdigkeit, wenn eine Partei sagt: Das, was wir vor mehr als zehn Jahren gemacht haben, war grundfalsch?<br>\nGlaubw&uuml;rdigkeit gewinnt man jedenfalls nicht dadurch, dass man sagt &bdquo;Wir haben alles richtig gemacht&ldquo;, wenn sich gleichzeitig die Zahl der W&auml;hlerinnen und W&auml;hler und der Mitglieder halbiert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/andrea-ypsilanti-muss-hartz-iv-weg-ja-auf-jeden-fall-a-1422271,0\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Catherine Deneuve fordert &ldquo;Freiheit zu bel&auml;stigen&rdquo;<\/strong><br>\n100 Frauen, darunter Filmstar Catherine Deneuve, haben einen in &ldquo;Le Monde&rdquo; publizierten offenen Brief unterzeichnet, in dem sie eine &ldquo;Denunziations-Kampagne&rdquo; gegen M&auml;nner kritisieren.<br>\nIn der Diskussion um sexuelle &Uuml;bergriffe haben die franz&ouml;sische Schauspielerin Catherine Deneuve und andere Prominente eine &ldquo;Freiheit zu bel&auml;stigen&rdquo; eingefordert. Die aktuelle &ldquo;Denunziations-Kampagne&rdquo; gegen M&auml;nner spiele nur Moralaposteln und religi&ouml;sen Extremisten in die H&auml;nde, hei&szlig;t es in einem von rund 100 Frauen unterschriebenen offenen Brief, der in der Zeitung &ldquo;Le Monde&rdquo; erscheint.<br>\nDie Unterzeichnerinnen warnen in der #MeToo-Debatte vor einem &bdquo;Klima einer totalit&auml;ren Gesellschaft&ldquo;. &bdquo;Vergewaltigung ist ein Verbrechen. Aber hartn&auml;ckiges oder ungeschicktes Flirten ist kein Delikt, und eine Galanterie auch keine chauvinistische Aggression&ldquo;, schrieben sie. Die &ldquo;Freiheit zu bel&auml;stigen&rdquo; sei &ldquo;unerl&auml;sslich f&uuml;r die sexuelle Freiheit&rdquo;.<br>\n&bdquo;Als Frauen erkennen wir uns nicht in diesem Feminismus, der &uuml;ber die Anprangerung von Machtmissbrauch hinaus das Gesicht eines Hasses auf M&auml;nner und die Sexualit&auml;t annimmt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/reaktion-auf-metoo-catherine-deneuve-fordert-freiheit-zu-belaestigen\/20830434.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: Statt #MeToo: F&uuml;r mehr Unversch&auml;mtheit zwischen Frauen und M&auml;nnern<\/strong><br>\n[&hellip;] Die feministische Debatte, so kritisiert das Kollektiv der 100 Frauen, f&uuml;hre zumindest in Teilen in die falsche Richtung, weil sie zu viel bestimmen will und mit Schuldzuweisungen arbeitet, die Frauen treffen, die mit bestimmten Rollenzuweisungen nicht einverstanden sind.<br>\nDie Aff&auml;re Weinstein habe sehr Wichtiges an den Tag gebracht, weil damit der &Ouml;ffentlichkeit bewusst wurde, welcher sexuellen Gewalt Frauen in einem beruflichen Umfeld ausgesetzt sind, wo M&auml;nner ihre Macht missbrauchen. Diese Debatte sei notwendig gewesen, aber die damit verbundene &ldquo;Befreiung der Worte&rdquo; verquere sich jetzt in sein Gegenteil. [&hellip;]<br>\nNicht zu &uuml;bersehen ist, dass hier talentierte Polemikerinnen am Werk sind, die ihre Sache, die f&uuml;r mehr Frechheit und Unversch&auml;mtheit und die Geistesgegenwart der Frauen pl&auml;diert, gut vertreten. Ob ihre Aggressivit&auml;t gegen die Korrektheit gut verstanden wird, wird man sehen. Jedenfalls setzte es schnell Kritik, wonach sich das Kollektiv &ldquo;entsolidarisiert&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Statt-MeToo-Fuer-mehr-Unverschaemtheit-zwischen-Frauen-und-Maennern-3937514.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-41856","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41856","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41856"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41856\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41859,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41856\/revisions\/41859"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41856"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41856"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41856"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}