{"id":41896,"date":"2018-01-14T11:30:38","date_gmt":"2018-01-14T10:30:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41896"},"modified":"2018-12-30T16:06:25","modified_gmt":"2018-12-30T15:06:25","slug":"venezuela-ehemaliger-minister-ruft-auf-george-soros-elite-plattform-syndicate-zur-militaerischen-intervention-gegen-chavismus-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41896","title":{"rendered":"Venezuela \u2013 Ehemaliger Minister ruft auf George Soros\u00b4 Elite-Plattform Syndicate zur milit\u00e4rischen Intervention gegen Chavismus auf"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180114_hausmann.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Kaum hatten Milliarden Menschen rund um den Globus sich bei Silvester Friedensw&uuml;nsche zugeprostet, holte sie am zweiten Tag des neuen Jahres im fernen US-amerikanischen Cambridge der ehemalige Wirtschaftsminister Venezuelas und amtierende Harvard-Professor Ricardo Hausmann Goldfarb aus ihrer Verkaterung in die Realit&auml;t zur&uuml;ck. Wollte meinen: in seine &bdquo;Realit&auml;t&ldquo; eines herbeigew&uuml;nschten Krieges. Nach einer stark ideologisch gef&auml;rbten statt faktisch akkuraten Lagebeurteilung der Regierung Nicol&aacute;s Maduro und der Verwerfung von Sanktionen, &bdquo;die sich als Mittel des Regime Change in Russland, Nordkorea oder im Iran&ldquo; als unzureichend erwiesen h&auml;tten, schlussfolgert der ehemalige Minister, die innenpolitische und wirtschaftliche Versorgungskrise Venezuelas biete &bdquo;die M&ouml;glichkeit einer internationalen milit&auml;rischen Intervention; eine L&ouml;sung, die die meisten lateinamerikanischen Regierungen wegen der Vorgeschichte der Aggressionen gegen ihre souver&auml;nen Interessen, vor allem in Mexiko und Mittelamerika, erschreckt&hellip;&ldquo;. Ein Bericht von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nJedoch diese Analogie zur Vergangenheit sei m&ouml;glicherweise nicht korrekt und zul&auml;ssig, zerstreut der Professor mit einem abf&auml;lligen Nebensatz die kontinentalen Bedenken und empfiehlt kaltschn&auml;uzig, die von der ultrakonservativen, venezolanischen Opposition dominierte Nationalversammlung solle die Regierung Nicol&aacute;s Maduro absetzen.<\/p><p><strong>Project Syndicate<\/strong><\/p><p>Dass Hausmann &ndash; der in der Regierung Carlos Andr&eacute;s P&eacute;rez (1989-1993) das Amt des Ministers f&uuml;r Wirtschaftliche Planung bekleidet hatte und Venezuela nach dem Amtsantritt Hugo Ch&aacute;vez&acute; in Richtung USA verlie&szlig;, wo er sich zum militanten Feind des Chavismo aufbaute &ndash; ein Aufruf zur milit&auml;rischen Intervention zuzutrauen war, ist nicht weiter verwunderlich. Nicol&aacute;s Maduro bezeichnete bereits Ende 2016 Hausmann als kriminellen &bdquo;Drahtzieher des Wirtschaftskrieges gegen Venezuela&ldquo; und forderte seine Festnahme.<\/p><p>Umso bedenklicher ist allerdings die Verbreitung seines Aufrufs auf <a href=\"https:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/venezuela-catastrophe-military-intervention-by-ricardo-hausmann-2018-01\">Project Syndicate<\/a>, ein sogenanntes &bdquo;unabh&auml;ngiges&ldquo;, internationales Portal f&uuml;r politischen Meinungs-Journalismus mit Sitz in Prag, das nach eigenen Angaben gegenw&auml;rtig 430 Zeitungen und Zeitschriften aus 150 L&auml;ndern mit einer Gesamtauflage von nahezu 70 Mio. Exemplaren versorgt.<\/p><p>Die vom Syndikat in sieben Sprachen (Arabisch, Chinesisch, Deutsch, Franz&ouml;sisch, Russisch, Spanisch und Tschechisch) verbreiteten Analysen und Kommentare entstammen den Federn einer auserlesenen, internationalen Schar von Publizisten, Wissenschaftlern, Politikern und Aktivisten-Eliten, wozu der Generalsekret&auml;r der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, Ex-US-Pr&auml;sident Jimmy Carter, die Deutschen Ralf Dahrendorf und Joschka Fischer, Michail Gorbatschow als letzter Pr&auml;sident der UdSSR, V&aacute;clav Havel, Bj&oslash;rn Lomborg, Dominique Mo&iuml;si, Joseph Nye, Chris Patten, Michel Rocard, Nouriel Roubini, Nobelpreistr&auml;ger und Neoliberalismus-Kritiker Joseph Stiglitz, jedoch auch Vertreter des harten Gegenpols, so Jeffrey Sachs als Mentor der weltweiten, wirtschaftlichen &bdquo;Schocktherapie&ldquo;, und Protagonisten des Regime Change, wie Julija Tymoschenko und George Soros, geh&ouml;ren.<\/p><p>Zu den deutschen Nachdruck-Medien z&auml;hlen u.a. die B&ouml;rsen-Zeitung, die russischsprachige Germania Plus, das Handelsblatt, die S&uuml;ddeutsche Zeitung, Die Welt und die Wirtschaftswoche, die f&uuml;r den Content zahlen, w&auml;hrend sogenannte finanzschwache Medien in Entwicklungsl&auml;ndern eine englische Fassung der Texte als unentgeltliche Leistung erhalten, womit Syndicate angibt, die &bdquo;Entwicklung einer unabh&auml;ngigen Presse weltweit&ldquo; zu f&ouml;rdern.<\/p><p>Diese F&ouml;rderungspolitik t&ouml;nt in der Tat famili&auml;r, sie ist n&auml;mlich eines der politischen Flaggschiffe von Georg Soros&lsquo; Stiftung Open Society. Und tats&auml;chlich: Mit der Bill &amp; Melinda Gates Foundation (Microsoft) als Partner tritt Georg Soros als Haupt-Sponsor von Project Syndicate auf, dessen Dritter im Bunde bis vor wenigen Jahren auch die deutsche ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius war. Auf Anfrage aus Chile, mit der Bitte um eine Stellungnahme zu Hausmanns Aufruf, teilte Frauke Hamann, Bereichsleiterin Kommunikation, jedoch Anfang Januar mit, &bdquo;2001 und 2003 hat die ZEIT-Stiftung jeweils eine Tagung des Project Syndicate gef&ouml;rdert. Seither stehen wir in keinerlei Verbindung&ldquo;.<\/p><p><strong>&bdquo;Milit&auml;rische Intervention&ldquo;: von Guevara &uuml;ber Trump zu Hausmann<\/strong><\/p><p>Besorgniserregendes Fazit ist, dass, von vereinzelten, kritischen Kommentaren in lateinamerikanischen Publikationen abgesehen, sogenannte europ&auml;ische und US-amerikanische &bdquo;Leitmedien&ldquo; den Aufruf zur milit&auml;rischen Invasion Venezuelas und dem Sturz seiner gew&auml;hlten Regierung stillschweigend hinnahmen.<\/p><p>Initiator der Kampagne f&uuml;r einen milit&auml;rischen &Uuml;berfall aus dem Ausland war der konservative Abgeordnete Freddy Guevara, der Mitte 2017 mit seinem Aufruf zur Bildung einer &bdquo;parallelen Regierung&ldquo; auf totale Konfrontation mit der chavistischen Regierung setzte. In vielf&auml;ltigen Erkl&auml;rungen hatte Guevara damals die Notwendigkeit einer milit&auml;rischen Intervention der USA und &bdquo;verb&uuml;ndeter Nachbarl&auml;nder&ldquo; gepredigt. Als ihm die Anklage wegen Landesverrates drohte, floh der Abgeordnete in die chilenische Botschaft in Caracas, die er zum Preis einer sofortigen Verhaftung seit mehreren Monaten nicht verlassen kann.<\/p><p>Gleichwohl stie&szlig; Hausmanns Aufruf auf Hohn und Ablehnung selbst der illegitimen Regierung Michel Temer, deren Au&szlig;enminister Aloysio Nunes einen milit&auml;rischen &Uuml;berfall auf Venezuela als &bdquo;reinsten Wahnsinn&ldquo; bezeichnete. &bdquo;Selbst im Rausch eines noch so versponnenen Surrealismus kann man sich nicht vorstellen, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, mit Russland und China als Veto-L&auml;nder, solch einem Abenteuer zustimmen w&uuml;rden&ldquo;, erkl&auml;rte der Au&szlig;enminister (Nunes: Intervenci&oacute;n militar en Venezuela ser&iacute;a &ldquo;puro delirio&rdquo; &ndash; Notitarde, 04. Januar 2018). Damit wiederholte Brasilien <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39680\">die klare Absage<\/a>, die es bereits im August 2017 Donald Trumps ausposaunter Androhung eines Milit&auml;rschlages erteilt hatte.<\/p><p>Doch eventuell hat Nunes Hausmanns Aufruf nicht genau gelesen. Der Harvard-Professor und Syndicate-Autor empfiehlt n&auml;mlich, die Vereinten Nationen einfach zu ignorieren: &bdquo;Nach dem V&ouml;lkerrecht w&uuml;rde all dies nicht die Zustimmung des UN-Sicherheitsrats erfordern (gegen die Russland und China ein Veto einlegen k&ouml;nnten), da die Streitkr&auml;fte von einer legitimen Regierung eingeladen w&uuml;rden, die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Verteidigung ihrer Landesverfassung sucht&hellip;&ldquo;. Ohne die L&auml;nder und ihre Millionen Opfer beim Namen zu nennen, hatte Hausmann beim Schreiben selbstverst&auml;ndlich die &Uuml;berf&auml;lle auf Afghanistan, den Irak, Libyen und Syrien im Hinterkopf, die allesamt mit Umgehung des UN-Mandats vom Stapel liefen.<\/p><p><strong>Kriegspropaganda zum einen, Scheitern der Maduro-Regierung zum anderen<\/strong><\/p><p>&bdquo;Das Scheitern der Operation Market Garden im September 1944, verewigt in dem Buch und dem Film &bdquo;Die Br&uuml;cke von Arnheim&rdquo;, f&uuml;hrte in den Niederlanden zur Hungersnot von 1944-1945&ldquo;, argumentiert Hausmann. Die gegenw&auml;rtige Hungersnot in Venezuela sei aber schlimmer, sie erinnere an den Holodomor, jene angeblich von Joseph Stalin gegen die Ukraine befohlene Hungerkatastrophe, die mindestens 1 Million Menschen das Leben kostete. Daher verlangten &bdquo;die meisten Venezolaner den Eingriff eines <em>Deus ex Machina<\/em>&ldquo;, um sie vor der Trag&ouml;die zu bewahren&ldquo;, phantasiert der Professor und f&uuml;hrt als Imperativ der Stunde einen dem &bdquo;D-Day&ldquo; &ndash; als die Alliierten 1944 in der Normandie landeten &ndash; vergleichbaren und notwendigen Milit&auml;rschlag zur Begr&uuml;ndung an. Denn es sei leichtgl&auml;ubig zu denken, dass ein Regime, das bereit ist, &bdquo;Millionen von Menschen auf Kosten der Machterhaltung verhungern zu lassen, diese Macht auf dem Weg freier Wahlen abtreten wird&ldquo;.<\/p><p>Der Harvard-Professor bedient sich in seiner Kriegsbegr&uuml;ndung einschl&auml;giger Halbwahrheiten und bewusster Tatsachenverdrehungen. Sein Schlagwort hei&szlig;t &bdquo;Humanit&auml;re Krise&ldquo;. In Venezuela gibt es keine Hungersnot, jedoch gibt es sehr wohl Hunger.<\/p><p>&bdquo;Die Regierung war bisher nicht f&auml;hig, ausreichende L&ouml;sungen anzubieten&ldquo;, erkl&auml;rte vor wenigen Wochen Susana Raffalli, Beraterin f&uuml;r Ern&auml;hrungssicherheit im Auftrag von Caritas International und der britischen Oxfam, in einem Interview f&uuml;r <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/es\/venezuela-no-es-yemen-pero-pasa-hambre\/a-41822701\">Deutsche Welle Online<\/a>. &bdquo;Die Exekutive besteht seit drei Jahren darauf, dass sie Opfer eines &acute;Wirtschaftskriegs&acute; sei. Doch selbst wenn es so w&auml;re, was hat sie in dieser Zeit getan? Sie hat im September 2016 die Streitkr&auml;fte mit dem Nahrungsmittelvertrieb im Lande beauftragt, doch heute geht es uns noch schlechter als vorher&ldquo;, kritisiert die nicht der konservativen Opposition zugeh&ouml;rige Ern&auml;hrungsexpertin.<\/p><p>Raffalli beruft sich auf weltweit anerkannte Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wonach immer dann von einer akuten Ern&auml;hrungskrise gesprochen werden darf, wenn die Globale Akute Unterern&auml;hrung (GAM) &ndash; die Pr&auml;valenz akuter Unterern&auml;hrung bei Kindern unter f&uuml;nf Jahren &ndash; mehr als 10 Prozent einer beobachteten Bev&ouml;lkerungsgruppe betrifft, und im Notfall, wenn dieser Indikator die 15-Prozent-Marke &uuml;berschreitet. Caritas f&uuml;hrte im Hinterland Venezuelas Messungen durch, die im August 2017 den GAM-Index von 15,2 Prozent erreichten.<\/p><p>Es sei jedoch wichtig zu verdeutlichen, so Raffalli, dass ein durch Naturkatastrophen wie ein Erbeben ausgel&ouml;ster GAM-Index der Gr&ouml;&szlig;enordnung 10 in Chile nicht mit einem GAM-Index von 10 in Venezuela verglichen werden kann, da Chile &uuml;ber die Mittel verf&uuml;gt, um sofort auf diesen Notfall zu reagieren, was in Venezuela ganz und gar nicht der Fall sei. &bdquo;Hungersnot herrscht im Jemen, wo der GAM-Index 48 Punkte erreicht. Um jedoch behaupten zu k&ouml;nnen, dass es in Venezuela eine Hungersnot gibt, m&uuml;sste sein GAM-Index 30 Prozent erreicht haben&ldquo;, warnt Raffalli vor weitverbreiteten Medien-Manipulationen.<\/p><p>Doch ebenso warnt die sachverst&auml;ndige Ern&auml;hrungsexpertin vor &uuml;bertriebenem Optimismus und offizieller Augenwischerei. Das derzeitige Szenario werde durch die Verschlechterung des Gesundheitssystems, die unkontrollierte Ausbreitung von Infektionskrankheiten und die prek&auml;re Trinkwasserversorgung noch versch&auml;rft. Als Indikator f&uuml;r die gef&auml;hrlichen Defizite in der Nahrungsmittelversorgung und Gesundheitsf&uuml;rsorge f&uuml;hrt Raffalli den alarmierenden Anstieg der Kindersterblichkeit an. Offiziellen Angaben von 2016 zufolge starben im Jahr 2004 circa 4.000 Kinder im ersten Lebensjahr, doch 2016 schoss die Sterblichkeitsziffer auf 11.400 Kinder in die H&ouml;he.<\/p><p><strong>Vom Papst &uuml;ber Portugal zu den UN: Druck auf Maduro w&auml;chst<\/strong><\/p><p>In der Dominikanischen Republik verhandeln seit Wochen die Regierung Maduro und die konservative Opposition &uuml;ber die &Uuml;berwindung der Krise. Jeder auf seine Weise haben in den vergangenen Wochen Papst Franziskus, der sozialistische, portugiesische Au&szlig;enminister Augusto Santos Silva und Alfred-Maurice de Zayas &ndash; Jurist und UN-Berater zur F&ouml;rderung einer demokratischen und gerechten internationalen Ordnung &ndash; die Regierung Nicol&aacute;s Maduro freundlich, aber energisch dazu aufgefordert, Anstrengungen zur &Uuml;berwindung der Unterern&auml;hrungskrise zu unternehmen und faire Pr&auml;sidentschaftswahlen zu gew&auml;hrleisten. Portugal ist &uuml;brigens weltweit das einzige Land, das gegenw&auml;rtig Venezuela durch 5 portugiesische Pharma-Unternehmen mit Medikamenten versorgt und der Regierung Maduro die Zusammenarbeit beim umgehenden Aufbau einer einheimischen pharmazeutischen Fabrik angeboten hat.<\/p><p>Allerdings verwies de Zayas in einer Pressekonferenz vom 11. Dezember 2017 nach seinem Venezuela-Besuch auf bewusste mediale &Uuml;bertreibungen. &bdquo;Mit &Uuml;bertreibungen m&uuml;ssen wir vorsichtig sein und wir sollten bedenken, dass eine &acute;humanit&auml;re Krise&acute; ein Terminus Technicus ist, der als Vorwand f&uuml;r milit&auml;rische Intervention und Regimewechsel missbraucht werden k&ouml;nnte&ldquo;, warnte der UN-Berater (Conferencia de prensa: Alfred-Maurice de Zayas &ndash; Naciones Unidas, Derechos Humanos, 09. Dezember 2017). &bdquo;Die Situation in Venezuela entspricht definitiv nicht den Kriterien einer humanit&auml;ren Krise, selbst wenn es aus inneren und externen Gr&uuml;nden Leiden gibt&ldquo;, erkl&auml;rte de Zayas.<\/p><p>&bdquo;Jeder Beobachter wird erkennen, dass in einigen Sektoren Mangel herrscht, Unterern&auml;hrung, Unsicherheit und Angst. Ich habe viele der Teilnehmer nach den Gr&uuml;nden gefragt und wusste, welche Ma&szlig;nahmen die Regierung ergriffen hat, um diese Probleme anzugehen, und gab der Regierung entsprechende Empfehlungen zur Verbesserung dieser Ma&szlig;nahmen. Ich habe auch empfohlen, dass die Regierung ihre Zusammenarbeit intensiviert und zus&auml;tzliche Unterst&uuml;tzung von regionalen und internationalen Organisationen sucht und dass sie den Rat internationaler Wirtschaftswissenschaftler und anderer Experten begr&uuml;&szlig;t, die Ratschl&auml;ge zur L&ouml;sung anhaltender wirtschaftlicher Probleme, einschlie&szlig;lich Inflation, geben k&ouml;nnen. Es ist sinnlos, einfach zu wiederholen, dass in einigen Sektoren ein inakzeptables Ma&szlig; an Leiden herrscht. Das Wichtigste ist, konstruktive Vorschl&auml;ge zu machen. Um solche Vorschl&auml;ge zu formulieren, ist es wichtig, die Auswirkungen von Sabotage, Horten, Schwarzmarktaktivit&auml;ten, induzierter Inflation und des Schmuggels von Nahrungsmitteln und Medikamenten zu kennen&ldquo;.<\/p><p>&bdquo;L&auml;nder sollten nicht isoliert oder boykottiert werden. Es ist wichtig, umgekehrt das Niveau der internationalen Solidarit&auml;t durch Integrationsma&szlig;nahmen und gemeinsame Anstrengungen internationaler Organisationen wie UN, UNICEF, FAO, UNAIDS usw. sichtbar zu machen, um Hilfe zu leisten. Konkret fordere ich Venezuela auf, sich bei den Vereinten Nationen um Beratungsdienste und technische Hilfe zu bem&uuml;hen, und offenbar wurde dieser Appell geh&ouml;rt&ldquo;, erkl&auml;rte der Jurist abschlie&szlig;end.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180114_hausmann.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Kaum hatten Milliarden Menschen rund um den Globus sich bei Silvester Friedensw&uuml;nsche zugeprostet, holte sie am zweiten Tag des neuen Jahres im fernen US-amerikanischen Cambridge der ehemalige Wirtschaftsminister Venezuelas und amtierende Harvard-Professor Ricardo Hausmann Goldfarb aus ihrer Verkaterung in die Realit&auml;t zur&uuml;ck. Wollte meinen:<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41896\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,123,20],"tags":[2222,2175,2071,849,1419,639,1333],"class_list":["post-41896","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-kampagnentarnworteneusprech","category-landerberichte","tag-humanitaere-hilfe","tag-interventionspolitik","tag-maduro-nicolas","tag-nahrungsmittel","tag-soros-george","tag-uno","tag-venezuela"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41896","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41896"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41896\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48104,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41896\/revisions\/48104"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41896"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41896"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41896"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}