{"id":41913,"date":"2018-01-15T08:27:07","date_gmt":"2018-01-15T07:27:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41913"},"modified":"2018-01-15T08:27:07","modified_gmt":"2018-01-15T07:27:07","slug":"hinweise-des-tages-3037","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41913","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41913#h01\">Sondierungsergebnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41913#h02\">Umrisse einer GroKo neu. Teil 1: Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41913#h03\">&Ouml;sterreich &ndash; Ein Regierungsprogramm der Unsicherheit und Ausbeutung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41913#h04\">Die Heuchelei der USA &ndash; von Kairo bis nach Teheran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41913#h05\">&bdquo;Die Austerit&auml;t ist eine gro&szlig;e L&uuml;ge&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41913#h06\">Das gef&auml;hrdet die Zukunft unserer Industrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41913#h07\">Trag&ouml;die in Gro&szlig;britanniens Krankenh&auml;usern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41913#h08\">Was soll die Bundeswehr noch in Jordanien?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41913#h09\">Neuer Maidan 2019?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41913#h10\">SPD, CDU und CSU wollen unver&auml;ndert CETA durchboxen! Zum Schlafen keine Zeit!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41913#h11\">Das ist mit Sicherheit hilfreich, um Menschen zu desillusionieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41913#h12\">Spiegel Online ist eine Schande f&uuml;r den deutschen Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41913#h13\">Soli runter, keine Steuererh&ouml;hungen, kein Klimaziel! FDP setzt sich in Sondierungen durch<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sondierungsergebnis<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;SPD regiert sich um Kopf und Kragen&rdquo;<\/strong><br>\nZagatta: Frau Wagenknecht, Parit&auml;t bei den Krankenversicherungsbeitr&auml;gen, eine Grundrente f&uuml;r langj&auml;hrige Versicherte, untere Gehaltsgruppen werden steuerlich entlastet, geb&uuml;hrenfreie Kitas, Ganztagsbetreuung, Milliarden f&uuml;r den Bau von Sozialwohnungen und ein Ma&szlig;nahmepaket gegen Kinderarmut und vieles noch mehr. Kann man da auch einmal einr&auml;umen, dass die SPD doch einiges erreicht hat bei diesen Verhandlungen?<br>\nWagenknecht: Sie hat vor allen Dingen sch&ouml;n klingende Formulierungen erreicht, aber wenn Sie sich das Papier angucken, ist das zum &uuml;berwiegenden Teil, also zum Beispiel geb&uuml;hrenfreie Kita und all das, &uuml;berhaupt noch nicht richtig untersetzt. Also das muss ja am Ende auch finanziert werden. Ich muss sagen, ich finde das wirklich ersch&uuml;tternd, wenn die SPD unter diesen Bedingungen in eine Gro&szlig;e Koalition geht. Also wir haben jetzt seit Jahren in diesem Land eine Situation, wo eine kleine Schicht sehr viel reicher ist, wir haben sehr viele Niedriglohnjobs, wir haben Altersarmut, und wir haben eben zum Beispiel auch ganz gro&szlig;e Lebensunsicherheit wegen befristeten Jobs und vielem mehr. An all dem wird sich &uuml;berhaupt nichts &auml;ndern. Also nehmen Sie nur ein Beispiel, die Parit&auml;t bei den Krankenkassen.<br>\nNat&uuml;rlich bin ich daf&uuml;r, dass der Zusatzbeitrag abgeschafft wird. Er ist &uuml;brigens auch durch eine Gro&szlig;e Koalition &uuml;berhaupt erst eingef&uuml;hrt worden, aber parit&auml;tisch ist das deswegen noch lange nicht, weil ja die ganzen Zuzahlungen bleiben und auch die Steuererleichterungen f&uuml;r Niedrigverdiener. Also wenn Sie sich das hier genau angucken, ist das relativ d&uuml;nn, und die meisten, die wirklich ganz wenig verdienen, die sind ja dann unterhalb des steuerlichen Niveaus, und wenn man beispielsweise den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung absenkt, ich glaube, viele Menschen w&uuml;rden sich deutlich besser f&uuml;hlen, wenn sie stattdessen zum Beispiel nicht ein Jahr Arbeitslosengeld 1 bekommen w&uuml;rden, sondern drei Jahre. Das w&uuml;rde nat&uuml;rlich mehr kosten. (&hellip;)<br>\nNa ja, wenn die SPD so weitermacht, dann ist sie irgendwann nicht nur ein kleinerer Partner, sondern gar kein Partner mehr wahrscheinlich, weil sie sich einfach um Kopf und Kragen regiert. Ich meine, sie hat doch jetzt seit Jahren W&auml;hler verloren, und die W&auml;hler hat sie verloren, weil die Menschen das Gef&uuml;hl haben, die tun nichts mehr f&uuml;r uns, die haben im Grunde die Seiten gewechselt. Auch aus dieser Stimmung heraus ist ja die AfD entstanden und stark geworden, und wer nicht will, dass die Gesellschaft immer mehr auseinanderdriftet, dass die Menschen entt&auml;uscht sind von der Demokratie, dass sie sich abwenden, weil sie das Gef&uuml;hl haben, f&uuml;r ihre sozialen Interessen wird nie etwas gemacht, aber wenn irgendwelche Banken, irgendwelche Konzernlobbyisten vorsprechen, dann ist immer wieder Geld da. Diesem Eindruck muss man doch etwas entgegensetzen, und daf&uuml;r braucht man doch ein Regierungsprogramm, das wirklich mal einen neuen Aufschlag macht, das sagt, wir wollen den Sozialstaat wiederherstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nach-den-sondierungsgespraechen-spd-regiert-sich-um-kopf.694.de.html?dram:article_id=408211\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Der generelle Politikwechsel findet nicht statt&rdquo;<\/strong><br>\nMartin Zagatta: Zwei Wochen Zeit hat die SPD-Spitze jetzt also noch, um dann bei einem Sonderparteitag ihre Delegierten dazu zu bewegen, gr&uuml;nes Licht zu geben f&uuml;r Koalitionsverhandlungen, f&uuml;r offizielle Koalitionsverhandlungen mit der Union. Das Ganze dann auf Basis der Einigung, die jetzt bei den Sondierungsgespr&auml;chen erzielt wurde und die das Verhandlungsteam der SPD immerhin einstimmig gebilligt hat, zum Leidwesen des linken Parteifl&uuml;gels und damit auch von Hilde Mattheis, sie ist Vorsitzende des Forums Demokratische Linke 21 und will &ndash; so hat sie jetzt in einer ersten Stellungnahme schon angek&uuml;ndigt &ndash; den Widerstand gegen eine neuerliche Gro&szlig;e Koalition organisieren. (&hellip;)<br>\nZagatta: Frau Mattheis, die SPD hat doch einiges erreicht. Was st&ouml;rt Sie denn jetzt so sehr an diesem Verhandlungsergebnis?<br>\nMattheis: Na ja, unsere zwei Grundargumente, die wir immer ins Feld f&uuml;hren, bestehen nat&uuml;rlich nach wie vor: Das eine ist, dass wir der AfD nicht die Oppositionsf&uuml;hrerschaft &uuml;berlassen d&uuml;rfen, und die SPD w&auml;re immer ein Bollwerk gegen Rechts, und das Zweite ist nat&uuml;rlich, dass die durchgehenden Verteilungsgerechtigkeitsfragen nicht beantwortet sind und wir bei einem Wahlergebnis von 20,5 Prozent doch aufgerufen sind, nicht weiter so zu machen, sondern uns klarer zu positionieren als Partei f&uuml;r soziale Gerechtigkeit und nicht nur, sage ich mal, ausschnittweise, punktuell Dinge anzugehen.<br>\nZagatta: Aber w&auml;re denn in diesen Verhandlungen jetzt &ndash; haben Sie den Eindruck? &ndash;, w&auml;re da mehr drin gewesen, oder die Union hat ja bei vielem gleich nein gesagt. W&auml;re da gar nicht mehr herauszuholen gewesen?<br>\nMattheis: Das kann ich nicht beurteilen, ich war nicht in dieser engen Verhandlungsf&uuml;hrung dabei. Ich kann aber das Ergebnis beurteilen, und das Ergebnis ist nat&uuml;rlich eines, wo wir nicht diejenigen mit den ganz gro&szlig;en Einkommen zur solidarischen, sage ich mal, Finanzierung von Daseinsvorsorge oder Infrastruktur heranziehen. Auch beim Thema Fl&uuml;chtlinge, muss ich sagen, ist das nat&uuml;rlich ein Ergebnis, das sich mit meinem, unserem Verst&auml;ndnis von Gerechtigkeit nicht vereinbaren l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/einigung-bei-sondierungsgespraech-der-generelle.694.de.html?dram:article_id=408207%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Ob das ein gutes Gesch&auml;ft ist, wei&szlig; ich nicht&rdquo;<\/strong><br>\nDie gerade abgeschlossene Sondierung sei in Teilen schon einer Koalitionsverhandlung gleichgekommen, sagte der SPD-Politiker Rudolf Dre&szlig;ler im Dlf. Ein Fokus auf Europa und auf Stabilisierung des Renten- und Gesundheitssystems seien positive Signale. Abzuwarten bleibe aber, wie das Ausgehandelte konkretisiert werde. (&hellip;)<br>\nHeinlein: Erfolgreiche Sondierungen, die SPD bleibt an der Macht. Herr Dre&szlig;ler, ist das ein guter Tag f&uuml;r die Sozialdemokraten?<br>\nDre&szlig;ler: Ob das ein guter Tag f&uuml;r die Sozialdemokraten ist, wei&szlig; ich nicht, genauso wenig, ob es ein guter Tag f&uuml;r die CDU\/CSU ist oder f&uuml;r Deutschland. Wir haben, um mal beim Begriff zu bleiben, jetzt die M&ouml;glichkeit, eine Sondierung, das hei&szlig;t, eine Ausforschung, ein Vorf&uuml;hlen, ob es denn klappen k&ouml;nnte, immer unter diesem Gesichtspunkt zu bewerten. Dass trotz dieser Tatsache mittlerweile in dieser Sondierung bereits eine Art Koalitionsverhandlung stattgefunden hat, das hat der Bericht, den Sie gerade selber mitgeh&ouml;rt haben, und ich ja auch, gezeigt. Da waren schon Dinge drin, die normalerweise einer Verhandlung vorbehalten sind.<br>\nAber davon jetzt mal abgesehen: Ich glaube, dass diese Ergebnisse der Sondierung zwei ganz wichtige Punkte beinhalten, die zu einer wirklich positiven Str&ouml;mung f&uuml;hren k&ouml;nnen. Ich rede jetzt in der M&ouml;glichkeitsform. Das ist das eine, sofort beginnend mit Europa, der weitere Weg zu einem Vereinigten Europa, und das ist die grunds&auml;tzliche &Uuml;berwindung der gesellschaftlichen Schwierigkeiten der letzten Jahre, die ja von diesen beiden Parteien mit verursacht worden sind &ndash; in Sonderheit von der SPD.<br>\nIch nenne beispielsweise die parit&auml;tische Finanzierung in der Krankenversicherung. Das ist ein gesellschaftspolitischer Punkt, der gar nicht hoch genug eingesch&auml;tzt werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/spd-politiker-dressler-ob-das-ein-gutes-geschaeft-ist-weiss.694.de.html?dram:article_id=408167%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sollte die parit&auml;tische Finanzierung von Sozialleistungen &ndash; immerhin auch eine inzwischen historische Errungenschaft &ndash; nicht im Laufe der Zeit als &bdquo;normal&ldquo; betrachtet werden? Insbesondere die &auml;lteste Partei Deutschlands, die f&uuml;r diese gesellschaftliche Errungenschaft nicht unwesentlich war, sollte die Wiederherstellung dieses Prnzips nicht &uuml;berbewerten &ndash; ist es nicht das Mindeste, was geschehen musste? Wer hatte denn eigentlich den Arbeitgeber-Anteil bei den Kassenbeitr&auml;gen eingefroren &ndash; war das nicht eine &bdquo;Leistung&ldquo; der SPD-gef&uuml;hrten Schr&ouml;der\/Fischer-Regierung?<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie auch bzw. erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41904\">Die kommenden Koalitionspartner sind weit weg von der Lebenslage vieler Menschen und von dringlichen Problemen unserer Zeit<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Umrisse einer GroKo neu. Teil 1: Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht<\/strong><br>\nGro&szlig;e Aufregung nicht nur im politischen Berlin: Habemus Sondierungsergebnis auf dem langen Weg der Wiederbelebung der allerdings arg geschrumpften Gro&szlig;en Koalition. Nach einer mehr oder weniger durchwachten Nacht wurden der ersten Verhandlungsrunde zwischen CDU, CSU und SPD am 12. Januar 2018 in einem 28 Seiten umfassenden Papier (Ergebnisse der Sondierungsgespr&auml;che von CDU, CSU und SPD) der &Ouml;ffentlichkeit pr&auml;sentiert &ndash; mit der Empfehlung aller beteiligten Parteivertreter, nunmehr die eigentlichen Verhandlungen f&uuml;r eine m&ouml;gliche Neuauflage einer GroKo aufzunehmen.<br>\nWobei das seitens der SPD erst noch am 21. Januar 2018 auf einem Parteitag abgesegnet werden muss &ndash; und selbst wenn die Unterh&auml;ndler einen Koalitionsvertrag ausarbeiten, muss dieser noch einer weitere H&uuml;rde nehmen: eine Befragung der SPD-Mitglieder, von denen sich nicht wenige (immer noch) mehr als st&ouml;rrisch zeigen angesichts der Perspektive auf vier weitere Jahre unter Angela Merkel und der nicht auszuschlie&szlig;enden M&ouml;glichkeit, dann endg&uuml;ltig in der &ldquo;franz&ouml;sischen Versenkung&rdquo; zu verschwinden. Dazu beispielsweise ein Interview mit Steve Hudson vom Verein NoGroKo unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Wir wollen unsere SPD zur&uuml;ckerobern&ldquo;.<br>\nAuf der anderen Seite gibt es innerhalb der Partei vor allem in der Parteif&uuml;hrung eine gro&szlig;e Furcht vor m&ouml;glichen Neuwahlen. Und nat&uuml;rlich geht es auch um Posten und P&ouml;stchen. Ganz vorne dabei der SPD-Vorsitzende Martin Schulz. Der hatte wenige Tage nach der Bundestagswahl gesagt: &bdquo;In eine Regierung von Angela Merkel werde ich nicht eintreten.&ldquo; Das ist wohl Schnee von gestern und nun kann er sich genau so einen Eintritt in ein neues Merkel-Kabinett vorstellen, so beispielsweise dieser Artikel: Merkel: Regierung soll noch vor Ostern stehen.<br>\nAber hier soll es nicht um die Jobperspektiven von Politikern gehen, sondern um die sozialpolitisch relevanten Inhalte, auf die man sich zum jetzigen Zeitpunkt verst&auml;ndigt hat und mit denen man in die Koalitionsverhandlungen zu gehen gedenkt. Den Anfang macht der Blick auf das Themenfeld Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht. Die Vereinbarungen dazu findet man auf den Seiten 8-9 des Ergebnispapiers. (&hellip;)<br>\nUnd schon sind wir am Ende dessen angekommen, was zum Themenfeld Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht vereinbart wurde. Die Wirtschaftsverb&auml;nde und Arbeitgeberfunktion&auml;re k&ouml;nnen sich nach dem Studium der wenigen Vereinbarungen entspannen und zur&uuml;cklehnen. Dem Tiger (wenn er denn mal einer war) ist der letzte Backenzahn gezogen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2018\/01\/umrisse-einer-groko-neu-teil-1-arbeitsmarkt.html#more\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich &ndash; Ein Regierungsprogramm der Unsicherheit und Ausbeutung<\/strong><br>\nDie neue Regierung will die Steuer- und Abgabenquote von rund 43 in Richtung 40 Prozent senken &ndash; also um rund 10 bis 12 Milliarden Euro. Zur Erinnerung: Jene L&auml;nder mit den h&ouml;chsten Abgabenquoten sind auch L&auml;nder mit geringer Ungleichheit, guter &ouml;ffentlicher Infrastruktur und hoher Lebensqualit&auml;t.<br>\nMit &bdquo;Sparen im System&rdquo; und &bdquo;Strukturreformen&ldquo; ist eine derartige Senkung der Abgabenquote jedoch nicht erreichbar. Ohne Beitr&auml;ge der Verm&ouml;genden sind Einschnitte im Sozialbereich, bei Pflege, Gesundheit und Pensionen zu erwarten, die zu mehr Armut und st&auml;rkerer Ungleichheit f&uuml;hren werden. Was die Abgabenquote senkt, sind h&ouml;here private Beitr&auml;ge f&uuml;r Bildung, Pensionen oder Gesundheit &ndash; und das k&ouml;nnen sich nur Besserverdienende leisten.<br>\nHoch problematisch ist, dass die Regierung gleichzeitig eine Schuldenbremse in die Verfassung schreiben will. Wichtige Investitionen in Pflege, Bildung oder Klimaschutz k&ouml;nnen so verhindert, Ausgaben im Sozialbereich noch einfacher gek&uuml;rzt werden. Zudem w&uuml;rde der Handlungsspielraum, bei Finanz- und Wirtschaftskrisen mit &ouml;ffentlichen Investitionen und sozialer Absicherung gegenzusteuern, massiv eingeschr&auml;nkt &ndash; was Wirtschaftskrisen weiter versch&auml;rft. (&hellip;)<br>\nMit den Pl&auml;nen der Regierung droht &bdquo;Hartz IV&ldquo; f&uuml;r &Ouml;sterreich &ndash; also jene Ma&szlig;nahmen, die Deutschland zum Land mit dem gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektor in Europa gemacht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.attac.at\/events\/131-demo-gegen-schwarz-blau\/regierungsprogramm.html\">Attac &Ouml;sterreich<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Heuchelei der USA &ndash; von Kairo bis nach Teheran<\/strong><br>\n&Auml;gypten ist unser Freund, der Iran unser gr&ouml;&szlig;ter Feind?<br>\nIn einer Region, in der Tyrannei und Absolutismus die Norm sind, w&auml;re Washington besser daran gelegen, gegen absolutistische Theokratien und brutale Diktaturen vorzugehen als gegen die iranische Semi-Demokratie. Die Wahrheit ist, dass, was auch immer unsere Vorbehalte gegen&uuml;ber dem iranischen System sein m&ouml;gen, es demokratischer ist als die der arabischen Verb&uuml;ndeten Washingtons in der Region.<br>\nDie Proteste der vergangenen Woche begannen in der Stadt Isfahan und weiteten sich auf weitere St&auml;dte des Iran aus, einschlie&szlig;lich der Hauptstadt Teheran.<br>\nAngesichts sich zuspitzender Entbehrungen und Arbeitslosigkeit unter jungen Menschen artikulierten die Aufst&auml;ndischen Forderungen nach sozio&ouml;konomischem Wandel und festigten ein Gef&uuml;hl der Ungerechtigkeit unter &auml;rmeren Iranern. Diese Gruppen litten am meisten unter ineffizienter Wirtschaftsf&uuml;hrung und den Auswirkungen des Embargos, das die internationalen Kr&auml;fte dem Iran seit vielen Jahren auferlegen.<br>\nDie Proteste offenbarten die gro&szlig;e Kluft zwischen der gebildeten iranischen Jugend und den aufeinanderfolgenden iranischen Regierungen &ndash; sowohl der konservativen als auch der reformorientierten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/die-heuchelei-der-usa-von-kairo-bis-nach-teheran\/\">JusticeNow!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Die Austerit&auml;t ist eine gro&szlig;e L&uuml;ge&ldquo;<\/strong><br>\nPortugal Catarina Martins st&uuml;tzt als Linke die Minderheitsregierung in Lissabon, obwohl diese in ihren Augen nicht links ist<br>\nPortugal werde von einer linken Regierung gef&uuml;hrt, die es geschafft habe, den von der EU auferlegten Sparkurs zu verlassen und die Wirtschaft anzukurbeln, hei&szlig;t es dieser Tage oft. Dass die portugiesischen Sozialdemokraten nach den Wahlen 2015 die Rechte von der Macht verdr&auml;ngen und eine Minderheitsregierung anf&uuml;hren konnten, liegt vor allem am Bloco de Esquerda, dem Linksblock, der in den Wahlen auf zehn Prozent der Stimmen gekommen war und nun die Regierung st&uuml;tzt.<br>\nDiese Konstellation wurde in Portugal anfangs als &bdquo;Geringon&ccedil;a&ldquo; (etwa: Wackeldackel) belacht, hat sich seither aber als stabiles Arrangement erwiesen. Nur: Eine echte linke Identit&auml;t habe die Regierung nicht, sagt die Bloco-de-Esquerda-Vorsitzende Catarina Martins. Sie nimmt sich Zeit f&uuml;r ein Gespr&auml;ch zwischen einer langwierigen Haushaltsdebatte in der Assembleia da Rep&uacute;blica, dem portugiesischen Parlament, und einer lokalen B&uuml;rgersprechstunde in Braga, 360 Kilometer von Lissabon entfernt.<br>\nder Freitag: Frau Martins, wie beurteilen Sie die Bilanz der letzten zwei Jahre?<br>\nCatarina Martins: Wir haben den Menschen einen Teil ihrer krisenbedingt verlorenen Einkommen und Geh&auml;lter zur&uuml;ckgegeben, und gezeigt, dass es m&ouml;glich ist, die Rechte der Menschen zu verteidigen, mehr Gerechtigkeit zu schaffen und zugleich die Wirtschaft anzukurbeln. &Uuml;berall hie&szlig; es, die wirtschaftliche Situation Portugals w&uuml;rde ein Ende der Austerit&auml;t nicht zulassen, aber das hat sich als falsch herausgestellt. Und das war ja von Anfang an die Position des Bloco de Esquerda: Die Inlandsnachfrage der Familien ist notwendig, damit die Wirtschaft sich erholen kann. Anhand der letzten Kerndaten stellen wir fest, dass genau das passiert ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-austeritaet-ist-eine-grosse-luege\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das gef&auml;hrdet die Zukunft unserer Industrie<\/strong><br>\nMehr Lohn, flexiblere Arbeitszeiten und ein Extra-Entgelt bei Teilzeit: F&uuml;r die IG Metall ist Schluss mit der Bescheidenheit. Was sagen eigentlich die Arbeitgeber dazu?<br>\nSPIEGEL ONLINE: Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Lohn, die 28-Stunden-Woche f&uuml;r eine gewisse Zeit und einen finanziellen Teilzeitausgleich. Welche Forderung regt Sie am meisten auf?<br>\nStefan Wolf: Ich rege mich nicht &uuml;ber diese Forderungen auf. Ich bin &uuml;ber alle Forderungen nur gleicherma&szlig;en verwundert, weil sie die Zukunft unserer Industrie gef&auml;hrden. Es ist Ma&szlig;halten angesagt. Wir haben wahnsinnige Herausforderungen zu bew&auml;ltigen: Die Fahrzeug- und Zuliefererindustrie arbeitet an neuen Antriebskonzepten, Betriebe m&uuml;ssen an die Digitalisierung denken und Produktionen komplett umbauen. Das kostet viel Geld. Die Investitionen sind notwendig, um langfristig Arbeitspl&auml;tze zu sichern.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Der Wirtschaft geht es richtig gut, an die Aktion&auml;re werden mehr als 18 Milliarden Euro ausgesch&uuml;ttet. Sollten die Arbeitnehmer nicht auch davon profitieren?<br>\nWolf: Wir haben ja immer gesagt, dass die Arbeitnehmer angemessen am Erfolg der Unternehmen beteiligt werden.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Aber sechs Prozent halten Sie f&uuml;r unangemessen?<br>\nWolf: Ich halte das f&uuml;r deutlich zu viel. Unser Angebot von zwei Prozent erscheint uns angemessen. Wir haben schon sehr hohe L&ouml;hne. In Baden-W&uuml;rttemberg liegen sie durchschnittlich bei 64.000 Euro brutto. (&hellip;)<br>\nSPIEGEL ONLINE: Sie haben den Fachkr&auml;ftemangel angesprochen. W&auml;re es nicht ein gutes Zeichen, auf die Forderungen der IG Metall einzugehen, damit die Unternehmen so attraktiv wie m&ouml;glich sind?<br>\nWolf: Wir sind heute schon sehr attraktiv, das sieht man daran, dass wir viele Bewerbungen haben &ndash; allein f&uuml;r Ausbildungspl&auml;tze in der Metall- und Elektroindustrie. Au&szlig;erdem gibt es ja bereits viele M&ouml;glichkeiten, die Arbeitszeiten zu reduzieren und sehr flexibel zu gestalten.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Aber wenn so viele Menschen bei Ihnen arbeiten wollen, wieso machen Sie sich dann Sorgen um den Fachkr&auml;ftemangel?<br>\nWolf: Weil es in Engpassberufen wenig Menschen am Arbeitsmarkt gibt, zum Beispiel in der Datenverarbeitung und EDV. Hier haben wir inzwischen viele offene Stellen, oft k&ouml;nnen wir diese mehr als ein halbes Jahr lang nicht besetzen.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Was ist mit denjenigen, die jetzt in Teilzeit arbeiten, aber gern wieder Vollzeit einsteigen m&ouml;chten?<br>\nWolf: Das wird im Regelfall in den Betrieben schon gemacht. Aber es geht ja nicht allen Betrieben gut. Wenn jemand in Teilzeit arbeitet und in einem Betrieb ist, in dem keine Arbeit in dem Ma&szlig;e zur Verf&uuml;gung steht, dann geht es manchmal nicht. Das sind aber Ausnahmen.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Von den Arbeitnehmern wird verlangt, so flexibel wie m&ouml;glich zu sein. Es gibt Leiharbeit, es gibt befristete Vertr&auml;ge, aber die Arbeitgeber ihrerseits str&auml;uben sich gegen mehr Flexibilit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/ig-metall-forderungen-was-sagen-die-arbeitgeber-dazu-a-1187466.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Doch mal ein interessantes Interview, da&szlig; die totale Widerspr&uuml;chlichkeit der Arbeitgeberpositionen vor Augen f&uuml;hrt: die Unternehmen br&uuml;sten sich mit Rekordgewinnen, fordern die Arbeitnehmer dennoch zum &ldquo;Ma&szlig;halten&rdquo; auf, und sch&uuml;tten gleichzeitig Rekorddividenden von 18 Milliarden Euro aus &ndash; warum sollen die Aktion&auml;re nicht mal &ldquo;ma&szlig;halten&rdquo;? Prozentuale Lohnerh&ouml;hungen sind nicht gew&uuml;nscht, weil &ldquo;wir [&hellip;] schon sehr hohe L&ouml;hne [haben]&rdquo; &ndash; ein interessantes Argument (auch noch mit Phantasiedurchschnittsl&ouml;hnen garniert), da&szlig; man gerne mal bei Managergeh&auml;ltern oder Gewinnaussch&uuml;ttungen sehen w&uuml;rde. Auch keine gute Antwort kommt auf die berechtigte Frage, &ldquo;Von den Arbeitnehmern wird verlangt, so flexibel wie m&ouml;glich zu sein. Es gibt Leiharbeit, es gibt befristete Vertr&auml;ge, aber die Arbeitgeber ihrerseits str&auml;uben sich gegen mehr Flexibilit&auml;t.&rdquo; &mdash; &ldquo;Wir sind heute schon sehr attraktiv, das sieht man daran, dass wir viele Bewerbungen haben&rdquo; &ndash; viele Bewerbungen, aber gleichzeitig Fachkr&auml;ftemangel? Das klingt etwas paradox&hellip; &ldquo;Das gef&auml;hrdet die Zukunft unserer Industrie&rdquo;, wenn die Aktion&auml;re, sagen wir, mal 10 oder 20 Prozent niedrigeres Dividenden erhalten und die Arbeitnehmer ein paar Prozent mehr? Ziemlich hohle Phrase&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Trag&ouml;die in Gro&szlig;britanniens Krankenh&auml;usern<\/strong><br>\nKrebspatienten wird die Therapie gek&uuml;rzt, der staatliche Gesundheitsdienst kollabiert. Die britische Einheitsversicherung liefert ein abschreckendes Beispiel f&uuml;r Deutschland.<br>\nAls Notstandsgebiet der Medizin war Oxford bisher nicht bekannt. Umso mehr schreckt jetzt eine Nachricht aus einer renommierten Klinik in der englischen Universit&auml;tsstadt die Briten auf: Ein leitender Arzt hat dort angek&uuml;ndigt, Chemotherapie-Behandlungen f&uuml;r Krebspatienten m&uuml;ssten rationiert werden, weil das Krankenhaus zu wenige qualifizierte Pflegekr&auml;fte habe. &bdquo;Ich wei&szlig;, viele von uns werden sich schwer tun, diese &Auml;nderungen zu akzeptieren, aber unterm Strich ist die derzeitige Situation mit beschr&auml;nkten Mitarbeiterzahlen nicht nachhaltig&ldquo;, hei&szlig;t es in einer Mitteilung des Leiters der Onkologie-Abteilung.<br>\nHorrorgeschichten aus dem chronisch &uuml;berlasteten und unterfinanzierten staatlichen Gesundheitsdienstleister National Health Service (NHS) sind die Briten gewohnt. (&hellip;)<br>\nEs hakt an allen Ecken und Enden<br>\nWenn es im NHS brennt, dann wird es f&uuml;r die Politiker in London brenzlig. Kein anderer Bereich des Staates steht so sehr im Blickpunkt der &Ouml;ffentlichkeit wie der Gesundheitsdienst. Der vor 70 Jahren gegr&uuml;ndete und f&uuml;r Patienten &bdquo;kostenlose&ldquo; NHS gilt Millionen von Briten trotz seiner Schw&auml;chen als die stolzeste Errungenschaft ihres Sozialstaates: Anders als in Deutschland wird der &ouml;ffentliche Gesundheitssektor im Vereinigten K&ouml;nigreich nicht &uuml;ber Sozialversicherungsbeitr&auml;ge der B&uuml;rger, sondern aus dem allgemeinen Steueraufkommen finanziert. Doch es hakt an allen Ecken und Enden.<br>\nAngesichts der Katastrophenmeldungen aus den Krankenh&auml;usern hat eine Debatte &uuml;ber Reformen begonnen, die f&uuml;r Gro&szlig;britannien geradezu revolution&auml;r w&auml;ren: die Einf&uuml;hrung einer &bdquo;NHS-Steuer&ldquo;, mit deren Einnahmen ausschlie&szlig;lich das Gesundheitswesen finanziert werden soll. Faktisch w&auml;re dies ein Systemwechsel &ndash; weg von der Steuerfinanzierung, hin in Richtung einer beitragsfinanzierten staatlichen Krankenversicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/die-britische-einheitsversicherung-als-negativbeispiel-fuer-deutschland-15388429.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein ganz bizarres St&uuml;ck Propaganda gegen die B&uuml;rgerversicherung, oder so &auml;hnlich; der Bezug wird nur k&uuml;nstlich herbeikonstruiert. Wie die FAZ selber schreibt (!), wird der NHS keineswegs aus Versicherungsbeitr&auml;gen finanziert, sondern aus Steuermitteln, und zwar chronisch und vors&auml;tzlich unterfinanziert (die FAZ nennt 25 Prozent niedrigere Ausgaben als in Deutschland). Die Fachkr&auml;fte fehlen nicht, weil niemand Arzt oder Pfleger werden will, sondern weil &rdquo; aus Kostengr&uuml;nden zu wenig Fachkr&auml;fte ausgebildet wurden&rdquo;. Der Artikel stellt vielmehr deutlich dar, wie schlimm es um ein aus ideologischen Gr&uuml;nden kaputtgespartes Gesundheitssystem steht &ndash; das ist allerdings ein sinnvoller Bezug zu Deutschlands kaputtgesparten Krankenh&auml;usern und schlecht bezahlten Assistenz&auml;rzten und Krankenschwestern. Und ja, auch in Deutschland wird die Anzahl der &Auml;rzte k&uuml;nstlich knapp gehalten, indem man <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article167650819\/Warum-trotz-Aerztemangel-keine-neuen-Studienplaetze-entstehen.html\">trotz &Auml;rztemangel nicht mehr Studienpl&auml;tze schafft<\/a> &ndash; schlie&szlig;lich braucht der Staat das Geld f&uuml;r satte Steuergeschenke an die Reichsten der Reichen. Genauso wie in Gro&szlig;britannien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Was soll die Bundeswehr noch in Jordanien?<\/strong><br>\nSeit zwei Jahren fliegen deutsche Aufkl&auml;rungs-Jets im Rahmen des Kampfes gegen die IS-Terrormiliz Eins&auml;tze &uuml;ber Syrien und dem Irak &ndash; derzeit von Jordanien aus. Sp&auml;testens seitdem der IS im R&uuml;ckzug begriffen ist, mehren sich die Zweifel am Sinn des Einsatzes. (&hellip;)<br>\nDie vier Tornados liefern zwar gestochen scharfe Fotos von potentiellen Zielen f&uuml;r Luftangriffe der Koalition. Doch es dauert bis zu f&uuml;nf Stunden, bis die Bilder &uuml;berhaupt gepr&uuml;ft und freigegeben sind. Die Lage am Boden kann sich dann bereits deutlich ver&auml;ndert haben. Mit den Bildern der Deutschen kann h&auml;ufig lediglich gepr&uuml;ft werden, welchen Schaden Luftangriffe der Verb&uuml;ndeten angerichtet haben.<br>\nF&uuml;r Alexander Neu von der Linkspartei ist dies ein klarer Beweis daf&uuml;r, dass die Bundeswehr und mithin auch das Ministerium klare Einblicke in die Kriegsf&uuml;hrung der Koalition habe. Offiziell gibt sich das Wehrressort dagegen h&auml;ufig unwissend. Unterm Strich ist der Nutzen der Fotos aber milit&auml;risch wohl &uuml;berschaubar. Im Milit&auml;rjargon sind sie &ldquo;nice to have&rdquo;, also durchaus gesch&auml;tzt, aber nicht zwingend erforderlich.<br>\nBriten und Amerikaner setzen eine betr&auml;chtliche Zahl von Drohnen in der Region ein. In Sichtweite der Tornados steht ein Dutzend &ldquo;Predator&rdquo;-Kampfmaschinen der US Air Force. Deren Bilder sind f&uuml;r die Einsatzplanung mehr als ausreichend, hei&szlig;t es etwa von Seiten der US-Milit&auml;rs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/bundeswehr-einsatz-jordanien-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neuer Maidan 2019?<\/strong><br>\nEine Atlantic-Council-Mitarbeiterin warnt Staatspr&auml;sident Petro Poroschenko und bringt eine Macht&uuml;bernahme durch das Milit&auml;r ins Spiel<br>\nDiane Francis, eine vor allem durch ihr Lob f&uuml;r die chinesische Ein-Kind-Politik bekannte Professorin an der Ryerson University in Toronto und Senior-Fellow-Mitarbeiterin des Washingtoner Atlantic Council, hat den ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko in einem Text auf der Website des Think Tanks &ouml;ffentlich gewarnt, dass es 2019 zu einem erneuten Maidan-Umsturz in Kiew kommen k&ouml;nne, weil die Situation Anfang des Jahres 2018 der im Jahr 2013 &auml;hnle.<br>\nIhrer Einsch&auml;tzung nach &ldquo;schikaniert&rdquo; Poroschenko die Opposition und &ldquo;verschleppt Reformen&rdquo;. Wie unter dem damaligen Staatspr&auml;sidenten Janukowitsch gebe es immer noch keine wirksame Verfolgung der Korruption, keine Verantwortlichkeit des Parlaments und keine &ldquo;Herrschaft des Rechts&rdquo;. (&hellip;)<br>\nNeben einer umgehenden Einsetzung eines Obersten Anti-Korruptions-Gerichts h&auml;lt Francis auch die Abschaffung der parlamentarischen Immunit&auml;t f&uuml;r Abgeordnete der Rada und das Verbot von Wahlwerbung im Fernsehen f&uuml;r notwendig, um die Macht der Oligarchen zu brechen. Gelingt dies nicht, k&ouml;nnte es ihrer Prognose nach zu Protesten und einem erneuten Umsturz kommen. Francis&rsquo; Informationen nach trifft sich eine Gruppe aus etwa etwa 200 &ldquo;Technokraten&rdquo;, die von &ldquo;internationalen Sponsoren und Philanthropen&rdquo; unterst&uuml;tzt wird und einen &ldquo;glaubw&uuml;rdigen &Uuml;bergang&rdquo; durchf&uuml;hren k&ouml;nnte, bereits jetzt &ldquo;informell&rdquo;.<br>\nBei einem erneuten Machtwechsel w&uuml;rden den Worten der Atlantic-Council-Mitarbeiterin nach auch &ldquo;Tausende patriotische Veteranen&rdquo; der K&auml;mpfe mit den Separatisten in der Ostukraine und das im Vergleich zu 2014 sehr viel m&auml;chtigere Milit&auml;r eine potenziell wichtigere Rolle spielen: Die Zahl der einsatzbereiten Soldaten hat man von damals etwa 6.000 auf 204.000 erh&ouml;ht. Hinzu kommen 46.000 Paramilit&auml;rs, 53.000 Grenzsch&uuml;tzer und 60.000 Nationalgardisten. Au&szlig;erdem hat der US-Kongress im Dezember beschlossen, dem ukrainischen Milit&auml;r infrarotgef&uuml;hrte Javelin-Panzerabwehrraketen und mauerbrechende M107A1-Pr&auml;zisionsgewehre mit einer Reichweite von 1,8 Kilometern zu liefern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Neuer-Maidan-2019-3940611.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>SPD, CDU und CSU wollen unver&auml;ndert CETA durchboxen! Zum Schlafen keine Zeit!<\/strong><br>\nLiebe Unterst&uuml;tzerinnen und Unterst&uuml;tzer,<br>\nschlechte Nachrichten von den Sondierungsgespr&auml;chen. Die Sondierungsprotokolle sagen uns, dass das antidemokratische Freihandelsabkommen CETA nicht gekippt werden soll. CETA soll sogar als VORBILD f&uuml;r weitere Handelsabkommen dienen. Hier k&ouml;nnen Sie selbst lesen:<br>\n&bdquo;Wir wollen freien und fairen Handel in der Welt. Protektionismus lehnen wir ab und setzen vorrangig auf multilaterale Vereinbarungen. Im europ&auml;isch-kanadischen Handelsabkommen CETA sind zukunftsweisende Regelungen f&uuml;r den Schutz von Arbeitnehmerrechten, &ouml;ffentlicher Daseinsvorsorge und f&uuml;r einen fortschrittlichen Investitionsschutz vereinbart worden. Dies muss auch f&uuml;r k&uuml;nftige Handelsabkommen gelten. Wir werden das Au&szlig;enhandelsf&ouml;rderinstrumentarium, insbesondere in Bezug auf neue M&auml;rkte und mit dem Schwerpunkt Afrika, weiterentwickeln.&ldquo; (Quelle: Ergebnisse der Sondierungsgespr&auml;che von CDU, CSU und SPD, 12.01.2018)<br>\nDie heimische Wirtschaft soll auch nicht gesch&uuml;tzt werden (s. oben &bdquo;Protektionismus lehnen wir ab&ldquo;). Seit einiger Zeit schweigen sogar die NGO&rsquo;s, die gegen CETA gek&auml;mpft haben. Man muss sich fragen, warum sie nichts mehr gegen CETA unternehmen. Die Zivilgesellschaft ist allein gelassen und sie muss selbst mit den Problemen fertig werden.<br>\nWorum es den Global Players tats&auml;chlich geht, sagte Percy Barnevik, Exvorstandspr&auml;sident von ABB ((Abk. f&uuml;r Asea Brown Boveri, ein Energie- und Automatisierungstechnikkonzern) sehr zutreffend: &bdquo;Ich definiere Globalisierung als Freiheit unserer Firmengruppe, zu investieren, wo und wann sie will, zu produzieren, was sie will, zu kaufen und zu verkaufen, wo sie will, und alle Einschr&auml;nkungen durch Arbeitsgesetze oder andere gesellschaftliche Regulierungen so gering wie m&ouml;glich zu halten&ldquo; (Quelle: Geseko von L&uuml;pke, Die Alternative, M&uuml;nchen 2003, Seite 10)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/2134204\/u\/22241007?utm_medium=email&amp;utm_source=petition_update&amp;utm_campaign=226873&amp;sfmc_tk=Krak7ZfmGHFZnx9q%2fgvdutu7n6IbuCiRnRsDaMi%2fxcvfT1jBFcNyWtVfQtKQX7ww&amp;j=226873&amp;sfmc_sub=242201760&amp;l=32_HTML&amp;u=41519821&amp;mid=7259882&amp;jb=365\">Marianne Grimmenstein via change.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das ist mit Sicherheit hilfreich, um Menschen zu desillusionieren<\/strong><br>\nIm 28-seitigen Sondierungspapier haben Union und SPD festgehalten, Asylverfahren k&uuml;nftig in zentralen Einrichtungen durchzuf&uuml;hren. Dadurch k&ouml;nnten Menschen vor allem schnell aus dem Land getrieben werden, sagte Thomas Oberh&auml;user, Anwalt f&uuml;r Asyl- und Ausl&auml;nderrecht, im Dlf. Er kritisierte, dass dort &ldquo;faktisch keine Rechtsberatung&rdquo; stattfinde.<br>\nMartin Zagatta: Am Asylrecht wird nicht ger&uuml;ttelt, das betonen CDU\/CSU und SPD ausdr&uuml;cklich in der &Uuml;bereinkunft, die sie jetzt in den Sondierungsgespr&auml;chen &uuml;ber eine Neuauflage der Gro&szlig;en Koalition ausgehandelt haben, aber sie wollen die Zuwanderung von Fl&uuml;chtlingen begrenzen und h&ouml;chstens 220.000 Menschen im Jahr ins Land lassen, mit zentralen Einrichtungen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und auch mit einer Neuregelung beim Familiennachzug. Der Nachzugstopp f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge mit eingeschr&auml;nktem Schutzstatus wird aufgegeben, aber 1.000 Familienangeh&ouml;rige pro Jahr, auf diese Zahl wird er begrenzt. (&hellip;)<br>\nAber zweites Thema: Asylverfahren sollen k&uuml;nftig in zentralen Aufnahmeentscheidungs- und dann auch in R&uuml;ckf&uuml;hrungseinrichtungen durchgef&uuml;hrt werden, also &auml;hnlich wie das jetzt in Bayern, in Bamberg und manchen bei Ingolstadt ja schon geschieht. Wie sind da Ihre Erfahrungen? Ist das tats&auml;chlich hilfreich, um Asylverfahren zumindest zu beschleunigen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zentrale-einrichtungen-fuer-asylverfahren-das-ist-mit.694.de.html?dram:article_id=408205\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Spiegel Online ist eine Schande f&uuml;r den deutschen Journalismus<\/strong><br>\nZwei Propagandast&uuml;cke gegen Russland wie aus der Feder des Atlantic Council in nur drei Wochen, einem gro&szlig;en Publikum prominent dargeboten als Aufmacherartikel von Spiegel Online: Hat sich das einstige f&uuml;hrende Nachrichtenmagazin Spiegel endg&uuml;ltig aus dem Journalismus verabschiedet?<br>\nIn Syrien ist ein russischer St&uuml;tzpunkt von einem mit Bomben beladenen Drohnenschwarm angegriffen worden. Die Russland-Korrespondentin von Spiegel Online berichtet dar&uuml;ber und stellt zun&auml;chst fest, Moskau versuche den Verdacht auf die USA zu lenken. So weit, so korrekt. Dass sie dabei schon in der Wortwahl deutlich macht, wie wenig sie von allem h&auml;lt, was aus dem offiziellen Russland kommt, geschenkt. Jede russische Quelle wird explizit als kreml-nah eingeordnet und abgewertet, wie sich das geh&ouml;rt. Die Eingangsfrage aus dem Vorspann: &bdquo;Was steckt dahinter?&ldquo; versucht die Autorin nicht einmal zu beantworten. Stattdessen dreht sie den Tenor in Richtung: &Auml;tsch Putin, du hast den Sieg &uuml;ber die Aufst&auml;ndischen verk&uuml;ndet und jetzt wirst Du von diesen mehrmals angegriffen.<br>\nAnhand verschiedener angels&auml;chsischer Quellen s&auml;t sie Zweifel an der von Russland unausgesprochen suggerierten These, dass die Amerikaner etwas damit zu tun haben. Ganz anders als bei den russischen Quellen gibt es bei den angels&auml;chsischen jedoch keinerlei Einordnung, die dem Leser die Parteilichkeit der Quellen offenbaren w&uuml;rde. Experte eins ist ein &bdquo;Analyst bei der britischen Rechercheplattform Bellingcat.&rdquo; Der Chef und Gr&uuml;nder von Belingcat, Eliot Higgins, ist &ldquo;nonresident senior fellow for Digital Forensic Research Lab with the Atlantic Council&rsquo;s Future Europe Program.&rdquo; Der Atlantic Council, das sind die, die Steinmeier, Gabriel, Platzeck, Wagenknecht und andere als n&uuml;tzliche Idioten, Einflussagenten und trojanische Pferde Moskaus bezeichnet und Geheimdienste, Medien und Zivilgesellschaft zur Hatz auf sie aufgefordert haben. Sie sind dabei so verf&auml;lschend vorgegangen, dass sich der Autor des Deutschland-Kapitels der absurden Publikation &bdquo;Informationskrieg in Deutschland? Zur Gefahr russischer Desinformation im Bundestagswahljahr&ldquo; mit deutlichen Worten distanziert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/931-spon-schande%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Soli runter, keine Steuererh&ouml;hungen, kein Klimaziel! FDP setzt sich in Sondierungen durch<\/strong><br>\nF&uuml;r FDP-Chef Christian Lindner stellen die ersten Ergebnisse der Sondierung zur Gro&szlig;en Koalition sp&auml;te Genugtuung dar: &ldquo;Was haben alle auf mir rumgehackt, als ich Jamaika platzen lie&szlig;&rdquo;, so der Parteivorsitzende der Liberalen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. &ldquo;Doch jetzt zeigt sich, dass nur durch diesen R&uuml;ckzug liberale Politik im Sinne unserer W&auml;hler erst m&ouml;glich wurde.&rdquo;<br>\nSo sieht das gemeinsame Positionspapier der Gro&szlig;en Koalition vor, den Spitzensteuersatz nicht zu erh&ouml;hen, den Solidarit&auml;tszuschlag schrittweise zu senken und die Klimaziele f&uuml;r 2020 auszusetzen. Zudem wurde eine Obergrenze von rund 200.000 Fl&uuml;chtlingen pro Jahr und ein Aussetzen des Familiennachzugs beschlossen.<br>\n&ldquo;Danke, Merkel! Danke, Schulz! Danke, Seehofer!&rdquo;, so Lindner. &ldquo;All das h&auml;tten wir in den Jamaika-Sondierungen niemals gegen die Gr&uuml;nen durchgekriegt. Endlich gibt es eine Koalition ohne l&auml;stige linke Bremser, hinter der wir als Liberale voll und ganz stehen k&ouml;nnen!&rdquo;<br>\nEtwas ratlos zeigte sich die FDP, wie die n&auml;chsten vier Jahre in der Opposition aussehen sollen. &ldquo;Das wird nat&uuml;rlich knifflig, so zu tun, als w&uuml;rde uns das alles nicht gefallen&rdquo;, r&auml;umt Lindner ein. &ldquo;Aber andererseits kann man ja immer noch mehr fordern. Steuern noch weiter runter! Klimaziele noch weiter lockern! Noch mehr Politik f&uuml;r die Wirtschaft!&rdquo;<br>\nWolfgang Kubicki knufft Lindner in die Seite und fl&uuml;stert etwas in sein Ohr. &ldquo;Ach ja, die AfD-W&auml;hler h&auml;tte ich fast vergessen&rdquo;, fl&uuml;stert Lindner zur&uuml;ck, bevor er ruft: &ldquo;Und nat&uuml;rlich noch weniger Fl&uuml;chtlinge!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2018\/01\/fdp-sondierungen.html\">Der Postillon<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> &hellip; vielleicht ist das leider gar keine Satire, wie man das sonst vom Postillon kennt. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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