{"id":41938,"date":"2018-01-16T16:37:48","date_gmt":"2018-01-16T15:37:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41938"},"modified":"2018-01-16T17:47:00","modified_gmt":"2018-01-16T16:47:00","slug":"leserbriefe-zu-die-kommenden-koalitionspartner-sind-weit-weg-von-der-lebenslage-vieler-menschen-und-von-dringlichen-problemen-unserer-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41938","title":{"rendered":"Leserbriefe zu: Die kommenden Koalitionspartner sind weit weg von der Lebenslage vieler Menschen und von dringlichen Problemen unserer Zeit."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41904\">Zu diesem Artikel<\/a> erreichte uns eine gro&szlig;e Anzahl von Leserbriefen, die wir hier in einer Auswahl wiedergeben. Besonders das Thema R&uuml;stung besch&auml;ftigt unsere Leser; unter den Leserbriefen auszuw&auml;hlen war nicht ganz einfach wegen der F&uuml;lle von anregenden Gedanken, f&uuml;r die wir uns bedanken. Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><blockquote><p>\nSehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p>\n<p>ein wichtiges Ergebnis der Sondierungsgespr&auml;che f&auml;llt anscheinend in vielen der damit befassten Medien unter den Tisch, n&auml;mlich der geplante Anstieg des Verteidigungsetats um &bdquo;nur&ldquo; 2 Mrd. Euro von 2018 bis 2021.<\/p>\n<p>Angesichts des Drucks, der von den USA in dieser Frage auf die BRD ausge&uuml;bt wird (nach meiner Rechnung w&auml;ren 2% des BIP 65 Mrd. Euro, also ein Anstieg von z. Zt. 38 Mrd. um 27 Mrd. Euro), bin ich &uuml;ber dieses Ergebnis der Sondierungen doch recht erleichtert. <\/p>\n<p>Mich beunruhigt jedoch die Stille in den Hauptmedien bez&uuml;glich dieses Themas, und bef&uuml;rchte eine geplante Aufweichung dieser Begrenzung w&auml;hrend der Koalitionsverhandlungen.<\/p>\n<p>Bitte stellen wenigstens Sie diesen Aspekt &ouml;ffentlich heraus.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nSebastian Wangnick<br>\nRoetgen\/Rott\n<\/p><\/blockquote><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><blockquote><p>\nLieber Albecht M&uuml;ller,<\/p>\n<p>Vielen Dank f&uuml;r die kritischen Bemerkungen zur sogn. &ldquo;Finalen Fassung&rdquo;.<\/p>\n<p>Zu Punkt 3.: Selbstverst&auml;ndlich ist zu begr&uuml;&szlig;en: &bdquo;<strong>V&ouml;lkerrechtswidrige T&ouml;tungen durch autonome Waffensysteme lehnen wir ab und wollen sie weltweit &auml;chten<\/strong>&ldquo;. In dem Leserbrief zu diesem Punkt liegt u.E. ein Missverst&auml;ndnis vor: Die &uuml;ber Ramstein gesteuerten Drohnen sind keine &ldquo;<strong>autonome Waffensysteme<\/strong>&ldquo;.&nbsp; Autonome Waffensysteme sind Roboter, die ohne direkte Steuerung &lsquo;funktionieren&rsquo;\/t&ouml;ten.&nbsp; Die in dem GroKo-Papier ausgesprochene Ablehnung v&ouml;lkerrechtswidriger T&ouml;tungen bezieht sich auf autonome Waffensysteme, leider nicht auf gesteuerte Drohnen. Die GroKo wird in ihrer Vasallen-US-NATO-Treue die Relaisstation in Ramstein f&uuml;r die Drohnen-Steuerung nicht schlie&szlig;en, obwohl die T&ouml;tungen, die durch &uuml;ber Ramstein gesteuerte Drohnen erfolgen, v&ouml;lkerrechtswidrig sind.<\/p>\n<p>Mit friedlichen Gr&uuml;&szlig;en <\/p>\n<p>Helene+Ansgar Klein<br>\nW&uuml;rselen\n<\/p><\/blockquote><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><blockquote><p>\nSehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p>In Bezug auf den genannten Artikel von Albrecht M&uuml;ller:<\/p>\n<p><strong>&bdquo;V&ouml;lkerrechtswidrige T&ouml;tungen durch autonome Waffensysteme lehnen wir ab und wollen sie weltweit &auml;chten&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Da von Ramstein aus v&ouml;lkerrechtswidrige T&ouml;tungen erm&ouml;glicht werden, sollte man sofort auf diese klare Aussage im Sondierungspapier reagieren. Ramstein ist jetzt f&auml;llig!&ldquo;<\/p>\n<p>Anscheinend wurde das &uuml;berspezifische Dementi &uuml;bersehen. V&ouml;lkerrechtswidrige T&ouml;tungen durch Kommandokr&auml;fte oder von Menschen gesteuerten Drohen scheinen nach wie vor&nbsp; akzeptal zu sein.<\/p>\n<p>Die &ldquo;Standard&rdquo;-Drohne der USA ist kein autonomes Waffensystem, vielmehr wird sie von einer Crew gesteuert, die irgendwo in der USA am Computer sitzt.  Die Steuersignale werden dann, wie jeder (au&szlig;er der Bundesregierung) wei&szlig;, &uuml;ber Ramstein weitergeleitet.<\/p>\n<p>Eine autonome Drohne br&auml;uchte genau diese Datenverbindung nicht. Diese w&uuml;rde sich selbst steuern und w&uuml;rde ihre Ziele selbstst&auml;ndig ausw&auml;hlen und angreifen.<br>\nSiehe z.B. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BrNs0M77Pd4\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDominik Rester\n<\/p><\/blockquote><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><blockquote><p>\nWerte&nbsp; Empf&auml;nger dieser Mail mit dem kommentierenden Beitrag von Albrecht M&uuml;ller!<\/p>\n<p>Es lohnt sich m.E. sehr, insbesondere die Analyse von A.M&uuml;ller unter &ldquo;die Analyse vom 11.Januar&rdquo; 2018 zu &ouml;ffnen und zu lesen, da dort die eigentlich wichtigen programmatischen Langzeitpunkte einer wirklich sozialdemokratischen Politik aufgelistet werden. Leider hat Martin Schulz es mit seiner Verhandlungskommission&nbsp;vers&auml;umt, von vornherein mit einem solchen Forderungskatalog in die Sondierungsgespr&auml;che zu gehen. Jetzt sitzt er in der selbst gestellten Falle mit dem 28-seitigen Sondierungspapier, das leider nur Minimalergebnisse, wenngleich nicht unwichtige, f&uuml;r die SPD aufweist. Die CDU\/CSU-F&uuml;hrung lehnt substantielle Koalitionsverhandlungen ab, da es ihr offenbar gelingt, in der &Ouml;ffentlichkeit und in den Medien zu verankern, dass es sich bei dem Sondierungspapier bereits um die endg&uuml;ltige Festlegung der&nbsp;inhaltlichen politischen Eckpunkte einer weiteren GroKo-Regierung handelt. Die nach dem SPD-Parteitag, falls dort das Sondierungspapier mehrheitlich akzeptiert w&uuml;rde, dann aufzunehmenden Koalitionsverhandlungen&nbsp;werden dann nur noch kleinere inhaltliche Pr&auml;zisierungen bez&uuml;glich der Gesetzgebungsverfahren, Reihenfolge der Gesetzeseinbringungen im BT\/BR sowie die Postenverteilung der Minister und Staatssekret&auml;re und die Zuschnitte der Zust&auml;ndigkeiten der Ministerien etc. betreffen. Und damit will die SPD die n&auml;chsten BT- Wahlen gewinnen, d.h. mindestens 35% der W&auml;hler-Zweitstimmen gewinnen (also +15%), um dann den n&auml;chsten Kanzler zu stellen?<\/p>\n<p>Mit nachdenklichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nReinhold Lang,<br>\nDipl.rer.pol., Dir.i.R.\n<\/p><\/blockquote><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><blockquote><p>\nSehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p>hier ein Leserbrief mit der Bitte um Ver&ouml;ffentlichung:<\/p>\n<p>Sondierung bis ins Koma. Die Verhandlungspartner sind angetreten mit dem Vorsatz zur Politikwende! Nach mehr als 24 Stunden der finale Wurf, der gro&szlig;e Schritt ins &ldquo;weiter so&rdquo;. Groko steht &ndash; Planet im Eimer. Das Wahlversprechen der Kanzlerin gebrochen. Mehr als 60 Punkte will die SPD f&uuml;r sich entschieden haben.&nbsp; Die Union ist hoch zufrieden mit dem Wurf. Es waren ja nur ein paar Knochen, die hingeworfen wurden. Was kann da nicht stimmen? Klimaziel ist futsch. Schwarz bleibt bei Schwarz (Kohle). Reichtum wird weiter gef&ouml;rdert. Die Versicherung &ldquo;Weil du arm bist, musst du fr&uuml;her sterben&rdquo; bleibt erhalten. Und der Herr Seim von der NW schreibt, mehr als ihr Gewissen h&auml;tten die Gegner der Groko nicht zu bieten; f&uuml;r die W&auml;hler der SPD bringt Opposition nichts. Unverst&auml;ndlich und er zitiert M&uuml;ntefering: &ldquo;Opposition ist Mist&rdquo;, der auch sagte: &ldquo;Wer nicht arbeitet, darf auch nicht essen&rdquo;.! Der provozierende Antreiber und Verf&uuml;hrer aus der CSU Dobrindt hat es geschafft, die SPD aus der sozialistischen Mottenkiste in die schwarze Null zu locken. Er ist der Sieger der Sondierung. Jetzt soll Schulz einen Zwergenaufstand unter Kontrolle bringen. Es kann aber auch sein, dass die Zwerge den Schulz an der Achillessehne erwischen. In meinem letzten Brief habe ich kurz nach der Wahl ein Dilemma bef&uuml;rchtet. Ist es jetzt soweit? Neben der Union frohlockt auch Macron-Double Lindner. Er hat alles richtig gemacht. Sein Jamaika-Schachzug macht die liberale Politik im Sinne seiner Klientel erst m&ouml;glich. Die Union sollte die SPD in ihre Gemeinschaft aufnehmen zur CSSU. Christlich soziale Steuerunion.<\/p>\n<p>Der nachhaltigste Schritt ist allerdings die GrokooB-Groko ohne Bayern.<\/p>\n<p>Helmut Schmei&szlig;ner\n<\/p><\/blockquote><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><blockquote><p>\nLiebe NDS-Redaktion,&nbsp;<\/p>\n<p>die SPD ziert sich noch, ob sie zu einer weiteren Groko bereit ist und Koalitionsverhandlungen eingehen soll. Groko sei sch&auml;dlich f&uuml;r die Partei &ndash; ob die Groko auch den Menschen in Deutschland n&uuml;tzt, fragt sich die SPD in erster Linie nicht. (Anscheinend ist Wahlen gewinnen so etwas wie eine Sportveranstaltung). Um sich klein zu machen, brauchte es aber weder die Groko noch die Union, noch Merkel &ndash; das hat die SPD ganz alleine geschafft! (Allerdings wird sie meiner Meinung nach in der Opposition von der AfD vorgef&uuml;hrt werden. Die Partei mit dem gr&ouml;&szlig;ten Emp&ouml;rungspotential wird sich nicht scheuen, die CDU mit sozialdemokratischen Kernthemen zu attackieren. Soll sich dann die SPD auf die Seite der AfD stellen oder sich selbst verleugnen? Es wird ein &ldquo;Zwickm&uuml;hle auf, Zwickm&uuml;hle zu Spiel&rdquo; werden.) In der Opposition wird die SPD zwischen vielen Fronten zerrieben werden. Will sich die Partei nicht selbst in die Bedeutungslosigkeit katapultieren, muss die SPD die Groko noch einmal riskieren, auch wenn niemand, au&szlig;er Frau Merkel, die Groko will. <\/p>\n<p>In der Demokratie gilt die durch Erfahrung gemachte alte Binse, dass man immer versuchen muss, aus einer Sache das Beste zu machen. Es gibt niemanden, der immer Recht hat. Dahinter steckt ein gewisser Humor und das Wissen um die Unzul&auml;nglichkeit der Menschen. Sogenannte Ideall&ouml;sungen stellen immer auch eine &ldquo;Vergewaltigung&rdquo; von Menschen und Meinungen dar. In allen Staaten der Welt liegt die Entscheidungsbefugnis immer mehr bei den Regierungen als bei den Parlamenten. Die Gefahr ist gro&szlig;, dass sich Ideologien bilden, dass politische Orientierung durch Propaganda ersetzt wird. Demokratie ist eben auch ein st&auml;ndiges Wagnis.<\/p>\n<p>Ein Wort zum viel beschworenen Europa: Es geht im Kern nicht um Europa ja oder nein, sondern um welches Europa. Die europ&auml;ische Einigung ist ein freiwilliger Zusammenschluss verschiedener V&ouml;lker zur Wahrnehmung von Aufgaben, die der einzelne Nationalstaat allein nicht mehr befriedigend erf&uuml;llen kann. Die gemeinsame Verwaltung von Interessen sind Kennzeichen einer Gemeinschaft; ebenso beruhen die Vertr&auml;ge auf Gleichberechtigung der Mitgliedstaaten. Eine europ&auml;ische Einigung kann nicht durch Vormachtstellung eines oder mehrerer Staaten erreicht werden. <\/p>\n<p>Die EU muss sich auch &uuml;ber dar&uuml;ber klar werden, welche Rolle sie in der Welt spielen m&ouml;chte oder zu spielen berufen ist. Dazu braucht sie eine gemeinsame Au&szlig;enpolitik. Und sie muss Wege finden, die europ&auml;ische Bev&ouml;lkerung durch politische Willensbildung am Einigungsprozess aktiv teilhaben zu lassen, sei es, dass das Parlament durch direkte Wahlen mit gr&ouml;&szlig;eren Vollmachten ausgestattet wird, oder das Volksbefragungen in wichtigen politischen Einzelfragen von Zeit zu Zeit durchgef&uuml;hrt werden.<\/p>\n<p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMichael Wrazidlo, Essen\n<\/p><\/blockquote><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><blockquote><p>\nLieber Herr M&uuml;ller,<\/p>\n<p>Ihr heutiger Beitrag zu den inhaltlichen Schwerpunkten und Anforderungen an Sondierungsgespr&auml;che zur Regierungsbildung kam leider zu sp&auml;t. Oder auch nicht. Die Frage ist ja: Wer h&auml;tte sich dieser Themen, mit den von Ihnen gesetzten Akzenten, annehmen k&ouml;nnen und sollen? Nach der Zustimmung der SPD zu dem jetzt erreichten ist die Frage einfach zu beantworten. Niemand! Zumindest niemand von denjenigen, die da sondiert haben. Es ist sogar noch viel schlechter ausgegangen als ich bef&uuml;rchtet habe. Die SPD hat keine wirklichen Akzente setzen und vern&uuml;nftige Initiativen zu mehr Gerechtigkeit auf den Weg bringen k&ouml;nnen\/wollen. In diesem Sondierungskreis, das ist jetzt klar, haben drei gesellschaftskonservative\/wirtschaftsliberale Parteien zusammengesessen, die mehr als den eigenen Machterhalt nicht auf der Agenda hatten. Was werden die SPD Mitglieder mit diesem Nichtergebnis wohl anfangen? Startet jetzt das Projekt 18% &ndash; X ? Ist die Zeit f&uuml;r eine linke Sammlungsbewegung endg&uuml;ltig reif? Haare raufen n&uuml;tzt ja nichts. Da m&uuml;ssen wir jetzt irgendwie durch.<\/p>\n<p>Die Arbeit der Nachdenkseiten war aber alles andere als umsonst. Ganz im Gegenteil. Sie haben auch &uuml;ber den heutigen Tag hinaus bewiesen, dass es wirkliche Alternativen zum theorielosen und konzeptionslosen weiter so gibt. Diesen mu&szlig; man im realpolitischen Raum jetzt eine Stimme geben.<\/p>\n<p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHardy Koch\n<\/p><\/blockquote><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><blockquote><p>\nHallo,<\/p>\n<p>gebe Ihnen meinen Brief an die Parteifreunde zum Sondierungsergebnis weiter.<\/p>\n<p>mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nLudger Elmer<\/p>\n<p>Hallo an Alle,<\/p>\n<p>nun haben wir uns also faktisch doch auf eine Obergrenze f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge eingelassen. Dass die CSU jubelt, ist kein gutes Zeichen. Und den Familiennachzug &ldquo;stottern&rdquo; wir dann monatlich ab. Ein &ndash; mir nicht bekanntes &ndash; Vorstandsmitglied hat das mit dem Ausdruck &ldquo;sch&auml;big&rdquo; bezeichnet. Dem kann ich mich nur anschliessen. Wie weit sind wir eigentlich gekommen, dass wir christliche, humane und soziale Prinzipien so verrraten? Allein dieser Punkt muss mich zu einem NEIN zum Sondierungsergebnis bewegen &ndash; was habe ich da doch oft f&uuml;r Begriffe geh&ouml;rt, &ldquo;die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft&rdquo; &ndash; aber die zu uns gekommen sind, geh&ouml;ren offenbar wohl gar nicht zur Gesellschaft &ndash; politisch gesehen.<\/p>\n<p>Andere Themen: Trotz hohen Investionsbedarfs bei unserer Infrastruktur inklusive Bildung wird hier nur gekleckert. <a href=\"https:\/\/www.jetzt.de\/politik\/juso-vorstand-ueber-die-sondierungsgespraeche-zwischen-union-und-spd\">Kevin K&uuml;hnert<\/a>, Vorsitzender der Jusos dr&uuml;ckt es so aus:<\/p>\n<p>&ldquo;Schau dir zum Beispiel das Thema Investitionen an. Die br&auml;uchten wir dringend im Bereich der Bildung, der Verkehrsinfrastruktur und der digitalen Infrastruktur. Angela Merkel ist aber nur ein ausgeglichener Haushalt wichtig. Unsere Generation wird irgendwann die ganze Infrastruktur erben. Wenn die im Eimer ist, bringt uns das ausgeglichene Konto auch nichts.&rdquo;<\/p>\n<p>Ein Fehler, den die SPD schon seit Jahren macht. Schuldenbremse und Schwarze Null sind wichtiger als der n&auml;chsten Generation eine intakte Infrastruktur zu &uuml;bergeben. Wir vererben den steigenden Instandhaltungsbedarf. Eine Absage an Privatisierungen der Daseinsvorsorge (Wasser, Bildung, Gesundheit, Innere Sicherheit) finde ich in dem gesamten Dokument nicht. Aber Privatisierungen sind ja nur das Mittel, um die Schuldenbremse zu umgehen, Schattenhaushalte aufzubauen und den privaten Anbietern hohe Renditen auf Jahrzehnte hinaus zu erm&ouml;glichen. Der unbegrenzte Lobbyismus l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en.<\/p>\n<p>Auch die Privatisierung der Rentenversicherung ist nicht gestoppt. Anstatt das einzige effektive System &ndash; das Umlagesystem zu f&ouml;rdern &ndash; gehen wir einen anderen Weg &ndash; voran Frau Nahles: auch betriebliche Renten sind kapitalgedeckt, also nicht sicher vor Finanzcrashs und Niedrigzinsperioden. Mit der Altersgrundsicherung ist die steigende Altersarmut nicht gestoppt.<\/p>\n<p>Themen wie &ldquo;sachgrundlose Befristung&rdquo; &ndash; n&auml;mlich deren Abschaffung, wie &ldquo;Leiharbeit&rdquo;, wie &ldquo;Niedriglohnsektor&rdquo; finde ich in dem Dokument ebenfalls nicht. Die SPD hat diese Themen wohl v&ouml;llig von der Agenda gestrichen. <\/p>\n<p>Die steigende bzw. enorm hohe Ungleichheit bei Einkommen und Verm&ouml;gen hat nicht zu einer Erh&ouml;hung des Spitzensteuersatzes (das ist eh&rsquo; nur ein Grenzsteuersatz, was oft vergessen wird) gef&uuml;hrt. Eine effektive Besteuerung von Erbschaften und Verm&ouml;gen wird es auch in Zukunft nicht geben.<\/p>\n<p>Beim Wohnungsbau vermisse ich staatliche Initiativen: 2&rdquo;0 f&uuml;r den sozialen Wohnungsbau ist viel zu wenig. Wo bleibt die F&ouml;rderung von Wohnungsbaugenossenschaften, von staatlichen Wohnungsbaugesellschaften anstatt sich hinter die Unterst&uuml;tzung von Familien (Wohngeld etc.) zu verstecken. Der Staat subventioniert so die Spekulation &ndash; schon wieder klarer Lobbyismus.<\/p>\n<p>Zu Europa: Wohin soll die immer wieder beschworene Integration f&uuml;hren? Das Wort &ldquo;Jugendarbeitslosigkeit&rdquo; taucht nur einmal auf. Da sind viele l&ouml;bliche Vorhaben und Ank&uuml;ndigungen dabei: gegen Steuerdumping und -betrug, Mindestlohnregelungen, nationale Grundsicherungssysteme. Wohl ist dies der st&auml;rkste Teil des Sondierungspapiers, aber rechtfertigt er eine Zustimmung, wenn die nationalen Aufgaben zur sozialen Gerechtigkeit (Armut vererbt sich.) nicht angegangen werden?<\/p>\n<p>Kein Thema ist die Frage unserer hohen Export&uuml;bersch&uuml;sse, die Schulden f&uuml;r andere L&auml;nder bedeuten. Karl Schiller h&auml;tte das erkannt &ndash; aber es gibt offenbar in der SPD &ndash; und in der CDU schon gar nicht &ndash; irgendeinen profilierten National&ouml;konomen.<\/p>\n<p>Auch fairer Handel wird gefordert. Hat das unsere Einstellung zu CETA ge&auml;ndert? Haben wir die EU-Subventionen f&uuml;r den Handel mit Afrika in Frage gestellt? Fluchtursachen sollen bek&auml;mpft werden &ndash; geht es bitte ein wenig konkreter? Kriege? Waffenhandel? Klimaver&auml;nderung? Handelsbeziehungen? Ausbeutung von Rohstoffen? Unterst&uuml;tzung der korrupten Despoten?<\/p>\n<p>Die Klimaziele f&uuml;r 2020 sind aufgegeben. Was fehlt, ist ein wirklich ehrgeiziges Programm, so nahe wie m&ouml;glich an die Zielsetzung heranzukommen.<\/p>\n<p>Weiterhin fehlt ein umfassendes Konzept und entsprechende Mittelzuweisung f&uuml;r die F&ouml;rderung des &ouml;ffentlichen Personennahverkehrs. Ein Bekenntnis dazu reicht nicht aus.<\/p>\n<p>&Uuml;berhaupt nicht adressiert ist die Frage der internationalen Beziehungen. Es gibt nicht mal Ideen zu einer Friedenspolitik. <a href=\"#h01\">Oskar Lafontaine<\/a> erinnert an die Friedenspolitik von Willy Brandt:<\/p>\n<p>&ldquo;Hat die SPD vergessen, warum Willy Brandt den Friedensnobelpreis erhalten hat? Soll die Einkreisung Russlands &ndash; Nato-Truppen und US-Raketen an der russischen Grenze &ndash; weitergehen? Ja es ist richtig: &bdquo;Europa muss sein Schicksal mehr als bisher in die eigenen H&auml;nde nehmen.&ldquo; Das kann aber nur hei&szlig;en, dass die Ost- und Entspannungspolitik Willy Brandts wieder aufgenommen und die Politik der Einkreisung Russlands beendet wird. Eine neue Sicherheitsarchitektur unter Einbeziehung Russlands muss das Ziel der deutschen Politik sein. Der Gro&szlig;meister der US-Diplomatie George Kennan bezeichnete die Osterweiterung der Nato als &bdquo;den verh&auml;ngnisvollsten Fehler der amerikanischen Politik in der gesamten &Auml;ra nach dem Kalten Krieg&ldquo;. Zumindest h&auml;tten die Sozialdemokraten durchsetzen m&uuml;ssen, dass die auf Betreiben der US-Administration beschlossenen Sanktionen gegen Russland beendet werden. Wenn die SPD unter diesen Bedingungen die &bdquo;gro&szlig;e Koalition&ldquo; fortsetzt, schaufelt sie sich ihr eigenes Grab.&rdquo;<\/p>\n<p>Und auch kein Wort zur derzeitigen Hochr&uuml;stung auf allen Seiten. Die USA arbeiten daran, ihre atomare Erstschlags- und Vernichtungskapazit&auml;t auszubauen. Haben wir wirklich nicht verinnerlicht, dass deutsche Soldaten wiederum an der Grenze zu Ru&szlig;land stehen? Diese Dinge machen mir wirklich Angst. Und ein Sondierungspapier der beiden gr&ouml;ssten deutschen Parteien spricht nicht einmal dar&uuml;ber, genauso so wenig wie unsere Mainstream &ndash; Medien.<\/p>\n<p>Es sei daran erinnert: bei der Bundestagswahl haben Gewerkschaftsmitglieder mehr AfD als SPD gew&auml;hlt. Der SPD &ndash; Parteivorstand &ndash; in seiner Mehrheit &ndash; hat diese Tatsache verdr&auml;ngt. Die versprochene ERNEUERUNG der Partei findet nicht statt. Wie soll das auch gehen, wenn sich alle nur mit der Frage &ldquo;GroKo &ndash; Ja oder Nein&rdquo;&nbsp; besch&auml;ftigen.<\/p>\n<p>Der Weg zu den 15% ist so vorgezeichnet.&nbsp; <\/p>\n<p>Wir haben eine Abkehr vom Neoliberalismus &ndash; Sozialabbau, Steuererleichterung f&uuml;r Reiche und Konzerne, mehr Privatisierungen, Dominanz der Finanzm&auml;rkte &ndash; immer nach der Devise, der Markt kann es besser als der Staat und nach Merkel&rsquo;s Wort von der marktkonformen Demokratie &ndash; nicht vollzogen und werden es in einer GroKo schon gar nicht nicht schaffen. Wir sollten nicht auf Trump schimpfen, sondern fragen, was ihn erst erm&ouml;glicht hat, es war der Neoliberalismus.<\/p>\n<p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e!<br>\nLudger\n<\/p><\/blockquote><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><blockquote><p>\nOffener Brief an den Vorstand der sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Berlin Wilhelmstra&szlig;e<\/p>\n<p><strong>Kritische Betrachtung der augenblicklichen Situation unserer Partei.<\/strong><\/p>\n<p>Die Partei und Martin Schulz als Bundeskanzlerkandidat sind mit dem Regierungsprogramm unter dem Motto &bdquo;Zeit f&uuml;r mehr Gerechtigkeit&ldquo; in den Wahlkampf gezogen. Mit rund 20,5 % haben wir das schlechteste Ergebnis nach 1949 erzielt. <\/p>\n<p>Nun gibt es viele unterschiedliche Betrachtungen warum wir so ein katastrophales Ergebnis erreicht haben.<\/p>\n<p>Erinnern wir uns einen Augenblick der j&uuml;ngeren Vergangenheit.<\/p>\n<p>Seit der Bundestagswahl 1998 haben wir einige 100.000 Mitglieder und rund 10 Millionen W&auml;hlerinnen und W&auml;hler verloren, seit 2010 fast <\/p>\n<p>70 000. Eine der Ursachen dieser Entwicklung liegt aus meiner Sicht in der unsozialen Agenda  2010 Politik der von Schr&ouml;der gef&uuml;hrten rot-gr&uuml;nen Bundesregierung. <\/p>\n<p>Mit dem Satz in der Regierungserkl&auml;rung am 14. M&auml;rz 2003&Prime; <strong>wir werden Leistungen des Staates k&uuml;rzen und mehr Eigenleistung von jedem einzelnen abverlangen&rdquo; (Hartz Gesetze)<\/strong>, gab die SPD das wichtigste ab, was sie als Partei dem W&auml;hler zu bieten hat: <\/p>\n<p><strong>&bdquo;Die soziale Gerechtigkeit&ldquo;<\/strong><\/p>\n<p>Die Reaktion kam umgehend: <\/p>\n<p>Glaubw&uuml;rdigkeit und Vertrauensverlust sind bis heute die Folge. <\/p>\n<p>Mit der Agenda 2010 Politik wurden insbesondere im Sozialbereich  verheerende Ungerechtigkeiten herbeigef&uuml;hrt. <\/p>\n<p>Zwei Beispiele:<\/p>\n<p>Absenkung des Rentenniveaus bis zum Jahre 2030 um 25 %, damit einhergehende Teilprivatisierung der Altersvorsorge (Riester, R&uuml;rup) unter Aufgabe des sozialpolitischen Ziels, eine Lebensstandard sichernde und Armuts feste Rente zu erhalten. Laut DRV Bund, RV in Zeitreihen betrug das Nettorentenniveau vor Steuern 1985:57,4%,2000:52,9%<\/p>\n<p>Wie erfreut die Vertreter der Versicherungswirtschaft waren zeigt ein Zitat aus einem Fernsehbeitrag  vom 09.03.2008 im Ersten (ARD) mit dem Titel &bdquo;Renten Angst! Der Kampf um die Altersvorsorge&ldquo; dazu eine sehr anschauliche Einlassung des bekannten Lobbyisten der Versicherungswirtschaft Professor Raffelh&uuml;schen. Er hat vor Versicherungsvertreter folgendes gesagt:<\/p>\n<p><strong>&ldquo;die Rente ist sicher- sage ich Ihnen ganz unverbl&uuml;mt (Gel&auml;chter unter den Versicherungsvertreter) die Rente ist sicher nur hat kein Mensch mitgekriegt, dass wir aus der Rente schon l&auml;ngst eine Basisrente gemacht haben, das ist alles schon passiert. Wir sind runtergegangen durch den Nachhaltigkeitsfaktor und durch die modifizierte Bruttolohnanpassung. <\/strong><br>\n<strong>Diese beiden Dinge sind schon l&auml;ngst gelaufen, ja, waren im Grunde genommen nichts anderes als die gr&ouml;&szlig;te Rentenk&uuml;rzung, die es in Deutschland jemals gegeben hat!!!<\/strong><br>\n<strong>Aus den Nachhaltigkeitsproblemen der Rentenversicherung ist quasi ein Altersversorgungsproblem der Bev&ouml;lkerung geworden &ldquo;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mit der Hartz IV Gesetzgebung gingen der DGB Bund und seine Einzelgewerkschaften bis heute auf Distanz.<\/strong><\/p>\n<p>Der damalige Vorsitzende der IG Metall Berthold Huber bemerkte dazu: &ldquo;dass den Arbeitnehmern und Gewerkschaften mit der Agenda 2010 viel zugemutet worden sei und mit Hartz IV ist ein Leben in W&uuml;rde, kaum m&ouml;glich. <\/p>\n<p><strong>6 Millionen Menschen in Deutschland beziehen Hartz IV, eine weitere Million Menschen sind auf die Grundsicherung im Alter oder wegen Hilfsbed&uuml;rftigkeit angewiesen, fast 9 %  Prozent der Bev&ouml;lkerung sind also von Sozialhilfe abh&auml;ngig..<\/strong><\/p>\n<p>Derzeit sind bundesweit knapp 190.000 Klagen, fast ebenso viele Widerspr&uuml;che von Hartz-IV-Beziehern anh&auml;ngig. Wir m&uuml;ssen uns fragen ist das nicht  ein b&uuml;rokratischer Irrsinn. Oft &uuml;ber Jahre hinweg wird vor Gericht um wenige Euro gestritten. Dieses System bedarf dringend der kritischen &Uuml;berpr&uuml;fung und &Auml;nderung im Sinne des Art. 1 des Grundgesetzes:<\/p>\n<p><strong>&bdquo;Die W&uuml;rde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu sch&uuml;tzen ist Verpflichtung der staatlichen Gewalt&ldquo;<\/strong><\/p>\n<p><strong>War es richtig 2013 nach einer Mitgliederbefragung mit der CDU eine Koalition einzugehen. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Ich sage nein!<\/strong> Und habe  auch dagegen gestimmt. Spitzenvertreter unserer Partei, wie Gabriel, Nahles, Maas und Steinmeier um nur einige der Hauptagitatoren f&uuml;r eine Groko zu nennen (alle Bef&uuml;rworter der 2010 Politik) lie&szlig;en nichts aus, den Mitgliedern die vermeintlich gro&szlig;en Chancen f&uuml;r unsere Partei und die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger auszumalen. <\/p>\n<p>Richtig w&auml;re gewesen damals schon konsequent in die Opposition zu gehen. Mein aktueller Eindruck ist, es wird an der gleichen Schraube wie 2013 gedreht. Nicht nur bei den Verhandlungen gibt es zu viele Personen mit eigenen Interessen, auch von au&szlig;en wird dazu angefeuert es g&auml;be keine Alternative zur Groko.<\/p>\n<p>Obwohl wir 2009 und 2013 schon keine guten Wahlergebnisse hatten, h&auml;tten wir die vorhandenen Chancen mit einer linken Mehrheit im Deutschen Bundestag eine stabile Regierung zu bilden, ausloten m&uuml;ssen. Wenn Gedanken dazu ge&auml;u&szlig;ert wurden habe ich immer noch im Ohr, das Geschrei aus allen konservativen Parteilagern, Medien sowie die Animosit&auml;ten einiger Spitzen Genossinnen und Genossen die sie gegen Personen insbesondere Oskar Lafontaine  und andere Politikauffassungen hatten.<\/p>\n<p>Die politische Entwicklung der n&auml;chsten Jahre wird uns zeigen, dass das ein schwerer historischer politischer Fehler war.<\/p>\n<p><strong>Wahlauftakt bei der Bundestagswahl 2017<\/strong><\/p>\n<p>Das Motto von Martin Schulz&rdquo; Es ist Zeit f&uuml;r mehr soziale Gerechtigkeit&rdquo; traf den Nerv und erhielt &uuml;ber 30 % Zustimmung der W&auml;hlerinnen und W&auml;hler bei den Umfragen f&uuml;r die SPD.<\/p>\n<p>Was anschlie&szlig;end fehlte waren  sich selbst tragende, inhaltliche konkrete Ver&auml;nderung beschreibende und mobilisierende Themen, wie beispielsweise:<\/p>\n<ul>\n<li>In der Alterssicherung ist ein Sturzflug des Rentenniveaus vorprogrammiert, 7-8.000.000 Millionen prek&auml;r Besch&auml;ftigten droht Altersarmut. Durchschnittsverdienern ein Absturz des Lebensstandards.<\/li>\n<li>Die gesetzliche Rente  ist wieder unverz&uuml;glich auf ein Lebensstandardsicherndes Niveau mit mehr als 50 zu erh&ouml;hen.<br>\nz.Z, haben wir 47,6%netto vor Steuern bei 45 Versicherungsjahren.<\/li>\n<li>Die Abschaffung des Abschlags bei der Erwerbsminderungsrente von 10,8%<\/li>\n<li>Die gescheiterte private Riesterrente ist zu beenden und das bis jetzt j&auml;hrlich anfallenden Steuer finanzierte Kapital der Rentenversicherung zuzuf&uuml;hren, um damit Rente mit Mindesteinkommen bzw. Mindest Entgeltpunkte zu finanzieren.<\/li>\n<li>Die bis 2004 geltende Regelung der Rentner nur 50 % Beitrag f&uuml;r Kranken und Pflegeversicherung zahlen, ist wieder einzuf&uuml;hren.<\/li>\n<li>Einf&uuml;hrung einer parit&auml;tisch finanzierten Krankenversicherung f&uuml;r alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. Eine Zwei Klassen Medizin darf es nicht mehr geben.<\/li>\n<li>Einf&uuml;hrung einer Positivliste f&uuml;r Arzneimittel.<\/li>\n<li>Eine Verm&ouml;gens und Erbschaftssteuer ist einzuf&uuml;hren .Verm&ouml;gende und Reiche m&uuml;ssen mit einem gerechten Anteil an den gesellschaftlichen Aufgaben beteiligt werden.<\/li>\n<li>B&ouml;rsen bzw. Spekulationssteuer wird eingef&uuml;hrt. Sie ist mehr als berechtigt, Sch&auml;den der Spekulanten in der Gesellschaft zu regulieren. <\/li>\n<li>In der Analyse von Infratest dimap  wird meine Meinung in vielfacher Weise best&auml;tigt Beispiele: Die SPD sagt nicht genau was sie f&uuml;r soziale Gerechtigkeit tun will,(80%) unsere Gesellschaft driftet immer weiter auseinander(70%)der SPD fehlt ein zentrales Thema mit dem sie die Menschen begeistern kann (74%)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zur&uuml;ck zu unseren Wurzeln und soziale Verteilungsgerechtigkeit<\/strong><\/p>\n<p>Wenn wir wieder zu Wahlergebnissen einer gro&szlig;en Volkspartei kommen und nicht nur bei 20 %. d&uuml;mpeln wollen, m&uuml;ssen wir dort ankn&uuml;pfen wo wir herkommen. Mit der CDU\/CSU lassen sich die vorgenannten Themen noch nicht mal im Ansatz verwirklichen, h&ouml;chstens faule Kompromisse und Frust bei den W&auml;hlern. <\/p>\n<p>Die Verh&ouml;hnung unserer Programmatik durch den CSU Mann Dobrint, &bdquo;unsere Forderungen seien aus unserer sozialistischen Mottenkiste&ldquo;, zeigt umso mehr, dass wir mit solchen Leuten keine sozial gerechte Politik gestalten k&ouml;nnen. <\/p>\n<p><strong>Eine m&ouml;gliche Neuauflage der gro&szlig;en Koalition finden ein Mehrheit der B&uuml;rger weniger gut und schlecht: 52%<\/strong><\/p>\n<p><strong>Eine weitere gro&szlig;e Koalition wie bisher kann es nach meiner Meinung nicht geben.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Haben wir den Mut uns  den W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern zu stellen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Sozialdemokratie  Deutschlands muss ihren Anspruch die Partei der sozialen Gerechtigkeit und der sozialen Demokratie zu sein, wieder gerecht werden.<\/strong><\/p>\n<p>Sie muss sich den neoliberalen Totengr&auml;ber des Sozialstaats auch in den eigenen Reihen entgegenstellen. Das Ganze am besten mit inhaltlichen Vorstellungen wie beschrieben, und  diese in einem m&ouml;glichen weiteren Bundestagswahlkampf  den W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern nahe bringen und im Geiste August Bebels, Herbert Wehners und Willy Brandts daf&uuml;r k&auml;mpfen!<\/p>\n<p>Verfasst von<br>\nGeorg Jung<\/p>\n<p>ehemaliger<br>\nBevollm&auml;chtigter<br>\nder IG Metall Neunkirchen\n<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41904\">Zu diesem Artikel<\/a> erreichte uns eine gro&szlig;e Anzahl von Leserbriefen, die wir hier in einer Auswahl wiedergeben. Besonders das Thema R&uuml;stung besch&auml;ftigt unsere Leser; unter den Leserbriefen auszuw&auml;hlen war nicht ganz einfach wegen der F&uuml;lle von anregenden Gedanken, f&uuml;r die wir uns bedanken. Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[188,103,191],"tags":[1550,635,813,2013,535,2003,1055,895,1260,499,1494,2052,2023,1711,304,246,288,273,1515,1367,1912,1193,1895,1582,279,687,520,291,1019],"class_list":["post-41938","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bundesregierung","category-leserbriefe","category-spd","tag-agenda-2010","tag-altersarmut","tag-drohnen","tag-entspannungspolitik","tag-erbschaftsteuer","tag-erwerbsminderungsrente","tag-fluechtlinge","tag-freihandel","tag-groko","tag-handelsbilanz","tag-infrastruktur","tag-investitionen","tag-jugendarbeitslosigkeit","tag-klimaabkommen","tag-kriegsverbrechen","tag-linke-mehrheit","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-privatvorsorge","tag-ramstein","tag-ruestungsausgaben","tag-rentenniveau","tag-schulz-martin","tag-schwarze-null","tag-sozialer-wohnungsbau","tag-spitzensteuersatz","tag-ungleichheit","tag-vermoegensteuer","tag-verteilungsgerechtigkeit","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41938","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41938"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41938\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41940,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41938\/revisions\/41940"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41938"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41938"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41938"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}