{"id":4195,"date":"2009-09-16T09:13:56","date_gmt":"2009-09-16T07:13:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4195"},"modified":"2009-09-16T09:13:58","modified_gmt":"2009-09-16T07:13:58","slug":"hinweise-des-tages-977","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4195","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4195#h01\">Job-Einbruch rei&szlig;t riesige L&ouml;cher in die Sozialkassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h02\">Wahlkampf-Fernseh-&bdquo;Duell&ldquo;: Die Realit&auml;t ausgeblendet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h03\">Umfrage: Elite zweifelt an Wirtschaftswissen der Deutschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h04\">Lehman-Pleite: Aus der Krise nichts gelernt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h05\">Wie deutsche Banken das Desaster bef&ouml;rdert haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h06\">HSH Nordbank: Marnette legt nach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h07\">Wo bleibt das Positive? Hier etwa: Kai Uwe Ricke liquidiert seinen Private Equity Fond<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h08\">Linkspartei: Comandante Oskar und Gregor, der Entertainer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h09\">Abgeordnete bespitzelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h10\">Nach Polizeiattacke auf Datenschutz-Demo: Brisante Notizen verschwunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h11\">Wahlpr&uuml;fsteine &ndash; was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h12\">Gro&szlig;e Politik und kleines Karo? 60 Jahre Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h13\">HVD empfiehlt Nichtwahl von CDU und CSU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h14\">Aggressor und Opfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h15\">Hugo Chavez und die privaten Medien <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h16\">Peer Steinbr&uuml;cks St&ouml;rfeuer gegen den Wahlkampf der SPD<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,<a href=\"?p=4195&amp;email=1\"> dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Job-Einbruch rei&szlig;t riesige L&ouml;cher in die Sozialkassen<\/strong><br>\n&ldquo;Die Konsequenz: &ldquo;Um die Mindereinnahmen auszugleichen, wird eine Agenda 2020 n&ouml;tig sein&rdquo;, sagt Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI). Soll hei&szlig;en: H&ouml;here Steuern &ndash; zumindest der indirekten wie etwa die Mehrwertsteuer &ndash; und weitere K&uuml;rzungen im Sozialversicherungssystem. Wahrscheinlich ist sogar, dass die neue Regierung den B&uuml;rgern gleich mehrere Brocken aufb&uuml;rdet: eine Erh&ouml;hung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags, h&ouml;here Krankenkassenbeitr&auml;ge und niedrigere Renten f&uuml;r k&uuml;nftige Generationen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,648359-5,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar des NDS-Unterst&uuml;tzers J.A.:<\/strong> Spannend nat&uuml;rlich, dass es Steuererh&ouml;hungen bei Straubhaar immer nur bei der Mehrwertsteuer gibt, nie bei den direkten Steuern, obwohl die Steuers&auml;tze so niedrig sind.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung AM:<\/strong> Nichts davon in den &Auml;u&szlig;erungen unserer beiden Spitzenkandidaten beim Duell am Sonntag. Da tat Frau Merkel so, als sei es kein Problem, die Steuern zu senken.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch der folgende Hinweis:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wahlkampf-Fernseh-&bdquo;Duell&ldquo;: Die Realit&auml;t ausgeblendet<\/strong><br>\nAuf die wichtigste Frage sind die beiden Kontrahenten w&auml;hrend des TV-Duells nicht eingegangen: Wem wollen sie die 100 Milliarden Euro j&auml;hrlich wegnehmen, die auf Jahre hinaus in der Staatskasse fehlen werden? VV Von Harald Schumann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/Wahlkampf-TV-Duell-Angela-Merkel-Steinmeier;art141,2899955\">Tagesspiegel&nbsp;<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Umfrage: Elite zweifelt an Wirtschaftswissen der Deutschen<\/strong><br>\nF&uuml;hrungskr&auml;fte in Wirtschaft und Politik trauen den Deutschen wenig &ouml;konomischen Sachverstand zu: Laut einer Umfrage halten mehr als zwei Drittel der Befragten Elite-Deutschen die Wirtschaftskompetenz im Land f&uuml;r arg verbesserungsw&uuml;rdig.\n<p>Es ist ein hartes Urteil: Spitzenpolitiker, Beh&ouml;rdenchefs und Wirtschaftsbosse haben einer Umfrage zufolge Zweifel am &ouml;konomischen Sachverstand der Bev&ouml;lkerung. 68 Prozent der Befragten hielten die wirtschaftliche Kompetenz der Deutschen f&uuml;r &ldquo;weniger gut&rdquo; und 19 Prozent<br>\nf&uuml;r &ldquo;gar nicht gut&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,649191,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar J.A.:<\/strong> Das ausgerechnet jetzt. Trotz offensichtlichen Versagens weiterhin dreist und arrogant. Die korrekte &Uuml;berschrift muss doch lauten, &ldquo;Mehrheit der Deutschen zweifelt an Wirtschaftswissen der selbsternannten Eliten&rdquo;. Diese anma&szlig;enden Schn&ouml;sel bleiben unversch&auml;mt wie eh und je.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Lehman-Pleite: Aus der Krise nichts gelernt<\/strong><br>\nEin Jahr nach der Insolvenz der &Iacute;nvestmentbank Lehman Brothers l&auml;uft das Gesch&auml;ft f&uuml;r die Zertifikatebranche fast wie zuvor. Ihr haupts&auml;chlicher Vertriebskanal &uuml;ber die Bankfilialen funktioniert wieder bestens. &bdquo;Die Leute kaufen wieder Zertifikate, weil die Vertriebsmaschine der Banken weiter bestens funktioniert&ldquo;, sagt Marc T&uuml;ngler, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Deutschen Schutzvereinigung f&uuml;r Wertpapierbesitz (DSW). &bdquo;Kein Mensch h&auml;tte Zertifikate vermisst, wenn es sie nicht gegeben h&auml;tte, aber die Banken verdienen eben gut an den Produkten, also versuchen sie sie auch weiter mit Nachdruck zu verkaufen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub645F7F43865344D198A672E313F3D2C3\/Doc~E11FE5D48995E400F959E4377537F2BAC~ATpl~Ecommon~Sspezial.html?nwl_investoranalysen\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Auch den Leitmedien FAZ und SPIEGEL ist nicht geheuer, wie die soeben geretteten Banken vor aller Augen die n&auml;chste Blase vorbereiten, siehe der <\/em>n&auml;chste Hinweis.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie deutsche Banken das Desaster bef&ouml;rdert haben<\/strong><br>\nWer erwartet hat, die Position der Beteiligten k&ouml;nnte sich durch die Krise ver&auml;ndert haben, sieht sich entt&auml;uscht: &ldquo;Die Weitergabe von Kreditrisiken durch Handel mit notleidenden Krediten und Verbriefungen&rdquo; k&ouml;nne auch weiterhin die Wettbewerbsst&auml;rke des Finanzstandortes Deutschland &ldquo;nachhaltig steigern&rdquo;, erkl&auml;rt das Bundesfinanzministerium auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,647890,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>HSH Nordbank: Marnette legt nach<\/strong><br>\nDer im Streit um die Rettung der HSH Nordbank zur&uuml;ckgetretene schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Werner Marnette erneuert seine Kritik. Die Landesbank betreibe in ihrer Bilanz Sch&ouml;nf&auml;rberei und verschleiere mehrere Milliarden an Sanierungskosten. Die Bank weist das zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/geld\/artikel\/0,2828,648622,00.html\">Manager Magazin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wo bleibt das Positive? Hier etwa: Kai Uwe Ricke liquidiert seinen Private Equity Fond<\/strong><br>\nWie das Handelsblatt berichtet, ist Kai Uwe Ricke, fr&uuml;herer Chef der Deutschen Telekom AG, mit seinem Vorhaben gescheitert, ausreichend Investoren f&uuml;r seinen Fond German Private Equity Partners zu finden. Der Fond war nicht als klassischer Venture Capital Fond, sondern als Finanzvehikel zur Firmen&uuml;bernahme mittels Schulden konzipiert, wie sie typischerweise dann den &uuml;bernommenen Firmen aufgeb&uuml;rdet wurden. In der Finanzkrise ist dieses &ldquo;Gesch&auml;ftsmodell&rdquo; mangels Kreditgebern inzwischen weitgehend zusammengebrochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-blog.de\/41902\/ricke-liquidiert-seinen-private-equity-fond\">T-Blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Linkspartei: Comandante Oskar und Gregor, der Entertainer<\/strong><br>\nGysi und Lafontaine sind die Typen, die Aufmerksamkeit erregen. Von Gysi werden sie unterhalten, bei ihm gibt es etwas zu lachen. Und Lafontaine verk&ouml;rpert Leidenschaft und Kampf. Gysi erntet Sympathie, Lafontaine Respekt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub4D6E6242947140018FC1DA8D5E0008C5\/Doc~ED817972389944B3B815298ECDB8DF1F2~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Interessant, wie die Reporterin &uuml;ber die obige Einleitung hinaus die Thesen der Linkspartei zwar verk&uuml;rzt, aber im wesentlichen richtig wiedergibt. Ihre Versuche, auf Distanz zu gehen, wirken aufgesetzt, wie einer l&auml;stigen Pflicht gen&uuml;gend. Der Qualit&auml;tsanspruch der FAZ hat sich in diesem Fall gegen die politischen Pr&auml;ferenzen dieser Zeitung durchgesetzt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Abgeordnete bespitzelt<\/strong><br>\nDie Bundesregierung gibt geheime &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen gegen Linksfraktion zu. Auch parteilose Mitarbeiter und Besch&auml;ftigte in Wahlkreisb&uuml;ros sind betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/09-16\/029.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nach Polizeiattacke auf Datenschutz-Demo: Brisante Notizen verschwunden<\/strong><br>\nNach der Polizeiattacke auf einen Demonstranten vermisst dieser ein Papier, auf dem Notizen &uuml;ber brutale Beamte stehen sollen. Versuchen Polizisten Beweise zu unterschlagen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/schwerpunkt-ueberwachung\/artikel\/1\/brisante-notizen-verschwunden\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wahlpr&uuml;fsteine &ndash; was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?<\/strong><br>\nWelche Positionen vertreten die deutschen Parteien zum Thema Lobbyismus? Und was tun sie f&uuml;r mehr Transparenz und Schranken f&uuml;r Lobbyisten? Wir haben sie gefragt &ndash; hier sind ihre Antworten!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2009\/09\/wahlpruefsteine-was-wollen-die-parteien-zum-thema-lobbyismus-tun\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Politik und kleines Karo ? 60 Jahre Deutscher Bundestag<\/strong><br>\nAch, das waren noch Zeiten, als sich weiland Herbert Wehner und Franz Josef Strau&szlig; im Bundestag verbale Schlachten lieferten. Als die Bundestagsdebatten im Radio beste politische Unterhaltungssendungen waren. Heute ist der Plenarsaal meistens leer und man erz&auml;hlt uns, das m&uuml;sse so sein, denn der Bundestag sei kein Debatten- sondern ein Arbeitsparlament. Muss es auch so sein, dass die Abgeordneten sich ihre Meinung vom Fraktionsvorstand vorsagen oder von Lobbyisten einfl&uuml;stern lassen? Zuletzt war es das Bundesverfassungsgericht, das den Bundestagsabgeordneten bescheinigte, sie machten ihre Arbeit nicht. Zu wenig h&auml;tten sie sich beim neuen EU-Vertrag um die deutschen Belange gek&uuml;mmert.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/radio\/hr2\/index.jsp?rubrik=14224\">hr2-Kultur, &bdquo;Der Tag&ldquo; (Einleitungstext mit Abspielfunktion)<\/a>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/derTag\/derTag_20090907.mp3\">hr2-Kultur, &bdquo;Der Tag&ldquo; (Audio-Podcast, mp3, ca. 53 min, ca. 24 MB)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Mit Albrecht M&uuml;ller im Interview ab Minute 7:20.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>HVD empfiehlt Nichtwahl von CDU und CSU<\/strong><br>\nDer Humanistische Verband Deutschlands (HVD) hat den Parteien im Deutschen Bundestag humanistische Wahlpr&uuml;fsteine vorgelegt.<br>\nDen Parteien und Kandidat\/innen wurden bereits im Juni 2009 neun Fragen gestellt, in denen Probleme der Konfessionsfreien, kulturelle, ethische, religionspolitische Erw&auml;gungen sowie Fragen der Staat-Kirche- Trennung und der Gleichbehandlung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften thematisiert wurden.\n<p><em>&bdquo;Uns war wichtig zu erfahren, wie die Parteien die Interessen der nichtreligi&ouml;sen W&auml;hlerinnen und W&auml;hler ber&uuml;cksichtigen&rdquo;<\/em>, sagte Dr. Horst Groschopp, Pr&auml;sident des HVD.<br>\nVor allem die Ansichten der CDU\/CSU sind danach f&uuml;r den HVD nicht akzeptabel. So soll nicht nur am &bdquo;bew&auml;hrten Status Quo der Kirchen&ldquo; festgehalten werden, sondern es sind die Organisationen der Konfessionsfreien als Ansprechpartner f&uuml;r die Politik ungeeignet. <em>&bdquo;Deutlicher h&auml;tten sie es nicht ausdr&uuml;cken k&ouml;nnen. Offenbar sehen sich diese Parteien nicht nur als Kirchenlobbyisten, sondern sie versteigen sich sogar zu der Behauptung, das Grundgesetz orientiere sich an den Zehn Geboten&ldquo;<\/em>, schlussfolgerte Dr. Groschopp.<em> &bdquo;Wahrscheinlich haben sie &uuml;ber die ersten drei Gebote im biblischen Credo nie nachgedacht, denn das hie&szlig;e ja, alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &ndash; auch Juden und Muslime &ndash; m&uuml;ssten dem christlichen Gott gehorchen.<\/em>&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/node\/7712\">Humanistischer Pressedienst<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Aggressor und Opfer<\/strong><br>\ngerman-foreign-policy.com dokumentiert einen Offenen Brief, in dem sich mehr als 200 &Auml;rzte, Psychologen und Psychotherapeuten gegen ihre Instrumentalisierung f&uuml;r den Krieg in Afghanistan aussprechen. Die Bundeswehr hatte die Mitglieder der &ldquo;Deutschen Psychotherapeuten-Vereinigung&rdquo; &uuml;ber deren internen Rundbrief aufgefordert, sich f&uuml;r die Behandlung traumatisierter Soldaten zur Verf&uuml;gung zu stellen:\n<blockquote><p>Kriegstraumatisierung kann aus unserer Sicht nur in der Art sinnvoll behandelt werden, dass im therapeutischen Prozess klar zwischen Aggressor und Opfer unterschieden wird, zwischen denen, die der Gewalterfahrung ohne ihr Zutun hilflos ausgeliefert waren und denen, die eben diese Gewalt mit hervorbringen. Anderenfalls w&uuml;rden wir eine rein symptomatische Behandlung ohne kausalen Ansatz betreiben. Die Forderung, Therapie ohne kritische Hinterfragung des politisch-milit&auml;rischen Kontextes zu betreiben, ist mit unserem Verst&auml;ndnis psychotherapeutischer Arbeit nicht vereinbar. &hellip; Den Aufruf des Verteidigungsministeriums, uns an der Behandlung von traumatisierten Soldaten zu beteiligen und uns damit f&uuml;r die Kriegsf&uuml;hrung der Bundeswehr instrumentalisieren zu lassen, weisen wir daher zur&uuml;ck. Das &auml;ndert nichts an unserer Verpflichtung und Bereitschaft, in allen Notf&auml;llen unsere medizinische und psychotherapeutische Hilfe zur Verf&uuml;gung zu stellen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57613\">german-foreign-policy.com<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung der NDS-Leserin A.E.:<\/strong> Hier in meiner Gro&szlig;stadt wartet eine vergewaltigte Frau oft mehr als zwei Jahre auf eine Traumatherapie. Wenn die Bundeswehr&nbsp;zivile PsychotherapeutInnen auffordert, BundewehrsoldatInnen bevorzugt zu behandeln und umgehend an den Anfang von Wartelisten zu setzen, dann werden vergewaltigte Frauen demn&auml;chst wohl nicht mehr nur zwei Jahre auf einen Therapieplatz warten m&uuml;ssen, sondern sie werden vermutlich &uuml;berhaupt keinen Therapieplatz mehr bekommen, wenn die Truppenkontingente noch erh&ouml;ht werden.<\/em><\/p>\n<p>Die beste Pr&auml;vention, um posttraumatische Belastungsst&ouml;rungen bei Soldatinnen und Soldaten zu verhindern, ist die Abschaffung des Krieges.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Hugo Chavez und die privaten Medien <\/strong><br>\nAm 2. August 2009 brachte die Organisation &ldquo;Reporter ohne Grenzen&rdquo; (RWB) eine Erkl&auml;rung heraus, die die Schlie&szlig;ung von &ldquo;34 Rundfunkmedien, veranlasst durch die Regierung&rdquo; in Venezuela, verurteilte. Die Organisation mit Sitz in Paris &ldquo;verurteilt die massive Schlie&szlig;ung von Rundfunkmedien aufs Sch&auml;rfste&rdquo;. (&hellip;)\n<p>RWB bezieht sich auf die Entscheidung der Nationalen Telekommunikationskommission von Venezuela (Conatel) vom 1. August 2009, 34 Radio- und Fernsehstationen die Rundfunklizenzen zu entziehen. RWB zufolge liegt diese Entscheidung nur in der Tatsache begr&uuml;ndet, dass diese Medienanstalten die Regierung von Hugo Chavez kritisiert haben. Anders gesagt, es sei ein politischer Akt gewesen, um die oppositionelle Presse zum Schweigen zu bringen. Die gro&szlig;e Mehrheit der westlichen Medien hat sich dieser Interpretation angeschlossen. (&hellip;)<\/p>\n<p>Tats&auml;chlich h&auml;tte jedes Land der Welt in derselben Situation die gleiche Entscheidung wie Conatel getroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/zmag.de\/artikel\/hugo-chavez-und-die-privaten-medien\">zmag.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Es ist durchaus angebracht, auf den ehemaligen Milit&auml;r Hugo Chavez ein kritisches Auge zu haben und m&ouml;gliche demokratische Fehlentwicklungen in Venezuela anzuprangern. <\/em><\/p>\n<p>Jedoch: Es ist sehr erstaunlich, dass sich die hiesigen Mainstream-Medien in ihrer Berichterstattung zu Venezuela fast ausschlie&szlig;lich auf die von den rechten venezulanischen Oppositions-Medien verbreiteten Informationen st&uuml;tzen.<\/p>\n<p>Folgendes stimmt sehr nachdenklich: Unsere hiesigen, angeblich an der &ldquo;Pressefreiheit&rdquo; so eminent interessierten Mainstream-Medien berichten zwar h&auml;ufig &uuml;ber angebliche undemokratische Entwicklungen im venezulanischen Mediensektor. Im Vergleich dazu f&auml;llt jedoch die Berichterstattung dieser Medien zu der antidemokratischen Medienlandschaft in Berlusconis Italien (immerhin unser Nachbarland und zudem EU-Mitglied) mehr als sp&auml;rlich aus. <\/p>\n<p>In den deutschen Medien wird, auch im Hinblick auf Venezuela, h&auml;ufig auf die Organisation &ldquo;Reporter ohne Grenzen&rdquo; (ROG) Bezug genommen. Zu dieser Organisation weist Wikipedia auf folgende Kritikpunkte hin:<\/p>\n<blockquote><p>\nKritiker werfen ROG eine selektive Berichterstattung der Diskriminierung von Journalisten vor. Die Auswahl der L&auml;nder w&uuml;rde sich an der Trefferliste des US-State Department orientieren (Iran, Syrien, Nordkorea), jedoch jegliche Berichterstattung bez&uuml;glich gegen Journalisten gerichtete Aktivit&auml;ten in mit den USA verb&uuml;ndeten L&auml;ndern (Philippinen, Saudi-Arabien) oder den USA selbst ausschlie&szlig;en.<\/p>\n<ul>\n<li>Ein von Reporter ohne Grenzen verfasster Bericht zu der Nichtverl&auml;ngerung der terrestrischen Sendelizenz des Privatsenders RCTV seitens der venezolanischen Telekommunikationsbeh&ouml;rde CONATEL stie&szlig; wegen seiner Polemik, Unfairness und Parteinahme f&uuml;r den Medienkonzern auf heftige Kritik. In einer Analyse des Berichts im Fernsehsender teleSUR unter dem Titel &laquo;La consolidaci&oacute;n de una mentira medi&aacute;tica a trav&eacute;s de 39 embustes&raquo; (deutsch: &bdquo;Die Verankerung einer Medienl&uuml;ge durch 39 Schwindeleien&ldquo;) wurde dem Bericht in 39 Punkten unlautere Berichterstattung vorgeworfen.\n<\/li>\n<li>Auf heftige Kritik stie&szlig; auch, dass die Organisation den Fall des im Dezember 2001 auf einer Dienstreise nach Afghanistan in Pakistan entf&uuml;hrten, schwer gefolterten und am 13. Juni 2002 nach Guant&aacute;namo verbrachten Kameramanns von Al Jazeera, Sami Al-Haj, jahrelang verschwieg.\n<\/li>\n<li>Die bei einem NATO-Luftangriff auf die jugoslawische Fernsehstation RTS get&ouml;teten 16 Journalisten wurden in keinem Jahresbericht der Organisation erw&auml;hnt.<\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reporter_ohne_Grenzen#Kritik\">Wikipedia<\/a><br>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Peer Steinbr&uuml;cks St&ouml;rfeuer gegen den Wahlkampf der SPD<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Steinbr&uuml;ck im STERN-Interview: &bdquo;Nochmal Gro&szlig;e Koalition w&auml;re kein Ungl&uuml;ck&ldquo; <\/strong><br>\nSPD-Vize Peer Steinbr&uuml;ck hat sich beim &ldquo;Baumwallgespr&auml;ch&rdquo; f&uuml;r eine Fortsetzung der Gro&szlig;en Koalition ausgesprochen. Besonders lobende Worte fand der Finanzminister f&uuml;r die Kanzlerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wahl-2009\/bundestagswahl-steinbrueck-wirbt-fuer-grosse-koalition-1509110.html\">Stern<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>St&ouml;rfeuer im Wahlkampf: Steinbr&uuml;cks schwarz-roter Flirt emp&ouml;rt die SPD<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-649233,00.html\">SpiegelOnline<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Die SPD erkl&auml;rt die Wahl zur Richtungswahl, und Steinbr&uuml;ck wirbt f&uuml;r die Gro&szlig;e Koalition. Damit zieht er den Wahlkampfstrategen den Teppich unter den F&uuml;&szlig;en weg. Ein klarer Fall f&uuml;r ein Parteiordnungsverfahren, doch nichts geschieht, wie schon 2008:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"?p=3335\">&bdquo;Was Steinbr&uuml;ck jetzt als Wunsch zur Fortsetzung der Gro&szlig;en Koalition verk&uuml;ndet, gilt f&uuml;r die gesamte SPD-F&uuml;hrung&ldquo; und<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/498\/448232\/text\/print.html\">&bdquo;Finanzminister f&uuml;r Schwarz-Rot: Steinbr&uuml;ck will gro&szlig;e Koalition &uuml;ber 2009 hinaus&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4195#h01\">Job-Einbruch rei&szlig;t riesige L&ouml;cher in die Sozialkassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h02\">Wahlkampf-Fernseh-&bdquo;Duell&ldquo;: Die Realit&auml;t ausgeblendet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h03\">Umfrage: Elite zweifelt an Wirtschaftswissen der Deutschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h04\">Lehman-Pleite: Aus der Krise nichts gelernt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h05\">Wie deutsche Banken das Desaster bef&ouml;rdert haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h06\">HSH Nordbank: Marnette legt nach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4195#h07\">Wo bleibt das Positive? Hier etwa:<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4195\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4195","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4195","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4195"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4195\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4195"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4195"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4195"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}