{"id":41961,"date":"2018-01-18T08:29:13","date_gmt":"2018-01-18T07:29:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961"},"modified":"2018-01-18T08:29:13","modified_gmt":"2018-01-18T07:29:13","slug":"hinweise-des-tages-3040","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961#h01\">Kernthemen Arbeit und Soziales: Die kurze Liste der SPD-Erfolge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961#h02\">Reform der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961#h03\">Hartz IV-Sanktionen auf Rekordhoch: Parit&auml;tischer fordert Abschaffung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961#h04\">Deutsche werden immer reicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961#h05\">Pflegedirektoren: Zus&auml;tzliche Pflegestellen reichen nicht aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961#h06\">Streikrecht f&uuml;r Beamte vor Gericht: &ldquo;Die Loyalit&auml;t wird mit dem Streikrecht nicht aufgek&uuml;ndigt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961#h07\">Kostenbremse: Siemens schlie&szlig;t Stellenabbau nicht aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961#h08\">Angriff auf das Billigsystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961#h09\">Draghi soll Mitgliedschaft in G30 aussetzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961#h10\">Bomben f&uuml;r die Welt: Wie sich deutsche Waffenhersteller von deutschen Exportregeln unabh&auml;ngig machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961#h11\">Gegen den Frieden sondiert! Die Gro&szlig;e Koalition zur Aufr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961#h12\">Annahme verweigert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961#h13\">Die neuen Geheimdienstkontrolleure im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961#h14\">Show mer mal<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=posturl&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kernthemen Arbeit und Soziales: Die kurze Liste der SPD-Erfolge<\/strong><br>\nDie SPD-Spitze k&auml;mpft um die Zustimmung der Partei: Man habe der Union weit mehr abgerungen als in den Jamaika-Verhandlungen vereinbart worden sei. Die Jusos sehen das anders. Haben sie recht? [&hellip;]<br>\nKlar ist: Einen wirklich gro&szlig;en Erfolg hat die SPD diesmal nicht erzielen k&ouml;nnen, anders als noch 2013, als sie der Union den Mindestlohn abrang. Der Einstieg in eine B&uuml;rgerversicherung, die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung, ein h&ouml;herer Spitzensteuersatz &ndash; nichts davon findet sich im Sondierungspapier. Das sind auch die Punkte, die die Jusos unter ihrem Vorsitzenden Kevin K&uuml;hnert in den letzten Tagen immer wieder angeprangert haben.<br>\nDer gro&szlig;e Wurf muss aber auch gar nicht sein, argumentieren die Bef&uuml;rworter. Man habe zwar keinen Siegerpokal mit nach Hause bringen k&ouml;nnen, sagt NRW-Landeschef Michael Groschek &ndash; aber &ldquo;daf&uuml;r ganz viele Medaillen&rdquo;, zahlreiche kleine Ma&szlig;nahmen also, die Deutschland gerechter machten und f&uuml;r viele Schwache eine gro&szlig;e Hilfe seien. Eine Politik des St&uuml;ckwerks also, f&uuml;r die auch etwa der langj&auml;hrige Caritas-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Georg Cremer pl&auml;diert, der Forderungen nach einem &ldquo;gro&szlig;en Wurf&rdquo; skeptisch sieht und Sozialpolitik eher als Handwerk versteht, das den Sozialstaat punktuell ausbessert und anpasst.<br>\nDoch stimmt das? Ein Vergleich des letzten Stands der Jamaika-Sondierungen mit den Ergebnissen, die die SPD-Spitze nun als ihren Erfolg reklamiert, ist ern&uuml;chternd. Denn die Liste der Vorhaben, die bereits die Gr&uuml;nen der Union abgetrotzt haben und die sich nun im Sondierungspapier wiederfinden, ist sehr lang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/spd-die-kurze-liste-der-erfolge-bei-sondierungen-in-sozialpolitik-a-1188234.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sehr interessant und zumindest mir bisher nicht klar. Die Union hat der SPD also im Bereich Arbeit und Soziales nur minimal mehr als den Gr&uuml;nen zugestanden (und bei deren Sondierungen sa&szlig; sogar die FDP mit am Tisch!!!). Was bleibt &uuml;brig? F&uuml;hlbare, aber doch sehr geringe Verbesserungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung und bei der Krankenpflege, Abschaffung der Kita-Geb&uuml;hren (wo sie nicht sowieso schon abgeschafft sind) und, tja, eigentlich praktisch nichts. Absolut minimale Verbesserungen gegen&uuml;ber dem Stand der Jamaika-Sondierungen.<\/em><br>\n<em>Besonders sch&ouml;n finde ich den Punkt &ldquo;&Uuml;berpr&uuml;fung der H&ouml;he des Schonverm&ouml;gens f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger&rdquo; (Ergebnis beider Sondierungen). Eigentlich m&uuml;sste wohl das Schonverm&ouml;gen mit der Inflationsrate steigen (man denke nur an die Vehemenz, mit der seit Jahren z.B. f&uuml;r die Verringerung der kalten Progression gefochten wird). Wenn wirklich eine &Uuml;berpr&uuml;fung erfolgt, kann dabei diese minimale Erh&ouml;hung herauskommen, aber vielleicht soll auch alles beim Alten bleiben. Selbst bei einer Empfehlung zur Erh&ouml;hung kann die Bundestagsfraktion der Union dagegen sein (eine &ldquo;&Uuml;berpr&uuml;fung&rdquo; ist kein &ldquo;Beschluss&rdquo;); und wenn die Erh&ouml;hung doch kommt, betrifft sie auch nur einen Bruchteil der Hartz-IV-Betroffenen und hilft denen, die ganz arm sind und gar nichts haben, null. M. a. W., mit 10 Prozent Wahrscheinlichkeit ergibt sich irgendwann eine kleine Verbesserung f&uuml;r 20 Prozent der Hartz-IV-Betroffenen. Was ein &ldquo;hervorragender&rdquo; Erfolg der SPD.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Lieber Mike Groschek,<\/strong><br>\n&bdquo;&hellip; die Sozialverb&auml;nde &hellip; raten dazu, dieses Sondierungsergebnis aufzunehmen und daraus Koalitionsverhandlungen zu machen, weil darin so viel soziale Substanz vorhanden ist&ldquo;, vermeldest Du heute in der FAZ.NET &ndash; Frankfurter Allgemeine Zeitung. Ich wei&szlig; nicht, mit wem Du gesprochen hast, um zu solchen Aussagen zu kommen. Ich habe da eine deutlich andere Wahrnehmung. F&uuml;r den Der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband &ndash; Gesamtverband zumindest trifft das definitiv nicht zu.<br>\nZur Frage, ob Die SPD in Koalitionsverhandlungen gehen soll, haben wir &uuml;berhaupt keine Empfehlung abgegeben, weil das nicht unsere Baustelle ist.<br>\nDas Sondierungspapier ist aus Sicht unserer Fachleute jedoch in erster Linie ein konservatives &bdquo;Weiter So&ldquo;. Das Versprechen der Sondierer, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu st&auml;rken, kann so nicht eingel&ouml;st werden. Vielmehr ist zu erwarten, dass sich die Spaltung mit den skizzierten Ma&szlig;nahmen noch versch&auml;rft.<br>\nDie gesamte Einsch&auml;tzung, wenn sie Dich interessiert, <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/schwerpunkte\/bundestagswahl-2017\/unsere-forderungen\/meinungen-und-positionen\/erste-einschaetzung-zum-sondierungsergebnis-aus-paritaetischer-sicht\/\">findest Du hier<\/a>.<br>\nDennoch herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDein Ulrich Schneider<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180118-hdt-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ulrich.schneider.79\/photos\/a.501074066651394.1073741840.453664624725672\/1621130971312359\/?type=3&amp;theater\">Ulrich Schneider via Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Die SPD verscherzt es sich mit den Jungen<\/strong><br>\nWeniger befristete Jobs &ndash; so lautete einmal ein Ziel des Kanzlerkandidaten Martin Schulz. Davon ist im Sondierungspapier keine Rede mehr. Das ist eine Schande! [&hellip;]<br>\nErstaunlich ist, wie ger&auml;uschlos die SPD, offenbar unf&auml;hig, aus dem 20,5-Prozent-Debakel zu lernen, das Thema abger&auml;umt hat. Schon in der Schlussphase des Wahlkampfs war kaum noch die Rede davon. Im Sondierungspapier wird mit keinem Wort erw&auml;hnt, was denn nun gegen das &uuml;berhandnehmende Befristungsproblem getan werden soll, nicht einmal als Pr&uuml;fauftrag taucht das Thema auf &ndash; ganz abgesehen von all den anderen Versprechen von der B&uuml;rgerversicherung bis zur Reichensteuer, die sich mit keiner Silbe in der Vereinbarung mit der Union finden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2018-01\/befristete-beschaeftigung-spd-thema-martin-schulz\">Zeit Online Arbeit<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.R.:<\/strong> Ausnahmsweise einmal ein sehr guter Artikel der ZEIT, dem man eigentlich nichts hinzuf&uuml;gen muss. Ich wei&szlig;, die Nachdenkseiten haben sich der Angelegenheit schon mehr als einmal gewidmet. Dennoch ist es manchmal bemerkenswert, wenn sich eine Zeitung wie die ZEIT in manchen Einzelfragen derart eindeutig positioniert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Reform der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Deutsch-franz&ouml;sische &Ouml;konomen verraten unfreiwillig, worum es bei der EU geht<\/strong><br>\n14 arrivierte &Ouml;konomen aus Deutschland und Frankreich haben ihre Vorstellung f&uuml;r eine Reform der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion aufgeschrieben und publiziert. Die Bedeutung ihres Werkes ist nicht zu untersch&auml;tzen, vor allem im Lichte der Schulzschen Europainitiative und der Pl&auml;ne f&uuml;r eine von Deutschland und Frankreich vorangetriebene EU-Reform. In welche Richtung es nicht gehen wird, verr&auml;t schon die erfolglose Suche nach bestimmten W&ouml;rtern im Text.<br>\nDie 14 &Ouml;konomen sind &uuml;berwiegend fr&uuml;here Regierungsmitglieder oder mit dem Jacques Delors-Institut in Paris und Berlin, der Hertie-School of Governance in Berlin oder dem Br&uuml;sseler Forschungsinstitut Bruegel assoziiert. Mit Marcel Fratzscher und Henrik Enderlein sind zwei sehr SPD-nahe Wissenschaftsfunktion&auml;re dabei.<br>\nDie wichtigsten Beteiligten haben fr&uuml;her in unterschiedlichen Zusammensetzungen an der Vorbereitung von Reforminitiativen wie dem Vierpr&auml;sidentenbericht und dem F&uuml;nfpr&auml;sidentenbericht mitgewirkt. Ihre Vorschl&auml;ge wurden oft umgesetzt oder zumindest wurde auf h&ouml;chster Ebene versucht, sie voranzutreiben. Man sollte sie also auf keinen Fall untersch&auml;tzen.<br>\nEs gibt eine deutsche Kurzfassung mit dem Titel: &bdquo;Wie Risikoteilung und Marktdisziplin in Einklang gebracht werden k&ouml;nnen: Ein konstruktiver Vorschlag zur Reform des Euroraums&ldquo; und eine englische Langfassung mit dem Titel: &bdquo;Reconciling risk sharing with market discipline: A constructive approach to euro area reform&ldquo;.<br>\nKoautor Marcel Fratzscher preist den Bericht auf Twitter mit den Worten an: &ldquo;We do not need a political union, but more national responsibility &amp; market discipline. Germany&rsquo;s demand for rules and France&rsquo;s for more solidarity are not contradictions, but complements&rdquo;, zu deutsch:\n<blockquote><p>\nWir brauchen keine politische Union, sondern mehr nationale Verantwortung. Deutschlands Verlangen nach mehr Regeln und Frankreichs nach mehr Solidarit&auml;t sind keine Gegens&auml;tze, sondern sie erg&auml;nzen sich.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Wir wollen den langen Text jetzt nicht im Detail analysieren, um zu schauen, ob das stimmt. Denn eine einfache Wortsuche gen&uuml;gt. Die Wortgruppe &bdquo;rule&ldquo; (Regel*) kommt 60 mal vor, &bdquo;surveillance&ldquo; (Aufsicht) 11 mal, &bdquo;diszipl&ldquo; f&uuml;r Disziplin oder disziplinieren 24 mal, zusammen also 95 mal. Die Wortgruppe &bdquo;solidari&ldquo; wie solidarisch oder Solidarit&auml;t kommt dagegen genau 0 mal vor.<br>\nOffenkundig ist Fratzscher der Auffassung, die beste Art der Solidarit&auml;t ist die des strengen Familienvaters, der seine Z&ouml;glinge mit klaren Regeln vor Fehlern bewahrt und diesen auch die M&ouml;glichkeit gibt, die Folgen von Fehlern auszubaden, damit sie lernen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/934-14-oekonomen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dass gerade Schulz die &ldquo;Reformideen&rdquo; Macrons nachplappert und f&uuml;r die SPD zu einem zentralen Thema machen will, zeigt, dass es gerade Schulz schon immer um die weitere Durchsetzung der neoliberalen Agenda in der EU ging. So gesehen &uuml;berrascht das Ergebnis der Sondierungsgespr&auml;che nicht wirklich. Es ging nie um eine Ver&auml;nderung der aktuellen Politik. Die SPD ist einem gef&auml;hrlichen Blender aufgesessen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutsche Reformvorhaben<\/strong><br>\nF&uuml;r den &Ouml;konomen Heiner Flassbeck liegen diese Vorschl&auml;ge &raquo;alle noch im falschen Rahmen&laquo;. Auch wenn man sich ein bisschen richtiger im falschen Rahmen bewege, werde es dadurch nicht richtig, sagte Flassbeck am Mittwoch gegen&uuml;ber jW. Wenn in der Euro-Zone in diesen Tagen diskutiert werde, dass Deutschland sich &auml;ndern m&uuml;sse, und gleichzeitig kommen Herr Fratzscher und Co. raus und sagen nein, es geht alles so weiter, und Deutschland wird nicht einmal erw&auml;hnt, dann l&auml;gen sie einfach f&uuml;nf Jahre hinter der Zeit. Die Kernbotschaft m&uuml;sse lauten: &raquo;Deutschland muss sich &auml;ndern. Der deutsche &Uuml;berschuss ist gr&ouml;&szlig;er denn je. Wenn dazu im Fratzscher-Fuest-Papier nichts drinsteht, kann man das Papier gleich in den Papierkorb werfen&laquo;, res&uuml;mierte Flassbeck.<br>\nAuch die &raquo;europ&auml;ische Einlagensicherung&laquo; sei nur ein &raquo;Randthema&laquo;. Bei der zentralen Frage, wer sich anpasst, Deutschland oder Frankreich, l&auml;gen Berlin und Paris &raquo;immer noch extrem weit auseinander&laquo;. Die Kritik der Euro-Gruppe an der &uuml;berbordenden deutschen Leistungsbilanz sei zu begr&uuml;&szlig;en. &raquo;Wenn es nur halbwegs stimmt, was man heute &uuml;ber die Euro-Gruppe liest, zeigt es, dass das eigentliche Problem vollkommen ungel&ouml;st ist und die Spannungen weiterhin gro&szlig; sind.&laquo; Es werde nur weniger &uuml;ber die Euro-Krise geredet, das sei das einzige, so Flassbeck.<br>\nMan m&uuml;sse sich vor Augen f&uuml;hren, dass die Industrieproduktion in der W&auml;hrungsunion ohne Deutschland auf dem Niveau von 2011 liege. Es gebe immer noch eine &raquo;irrsinnige Diskrepanz&laquo; zwischen den Volkswirtschaften. In Italien, hinter der BRD und Frankreich der drittgr&ouml;&szlig;te Wirtschaftsraum in der Euro-Zone, liege die Industrieproduktion sogar noch unter dem Wert von vor sieben Jahren. &raquo;Das nur geringe Wachstum braucht Unterst&uuml;tzung durch die Fiskalpolitik&laquo;, sagte Flassbeck. &raquo;Ich hoffe, dass die Euro-Gruppe das jetzt tut.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/325549.deutsche-reformvorhaben.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>EU will Deutschland zu h&ouml;herem Lohnniveau dr&auml;ngen<\/strong><br>\nDeutschland soll mehr investieren und h&ouml;here L&ouml;hne zahlen &ndash; das fordern zumindest die EU-Finanzminister. Damit soll die Binnennachfrage angekurbelt werden. &Auml;hnliches hatte bereits die EU-Kommission angemerkt.<br>\nDie Finanzminister der Europ&auml;ischen Union (EU) wollen Deutschland zu mehr Investitionen und einem h&ouml;heren Lohnniveau dr&auml;ngen. Deutschland m&uuml;sse seinen hohen Leistungsbilanz&uuml;berschuss in den Griff bekommen, hei&szlig;t es in einem Reuters vorliegenden Entwurf f&uuml;r eine Abschlusserkl&auml;rung zum EU-Finanzministertreffen am kommenden Dienstag.<br>\nMit h&ouml;heren L&ouml;hnen und Investitionen solle die Binnennachfrage angekurbelt werden. Die Minister schlie&szlig;en sich damit der EU-Kommission und dem Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) an. Auch US-Pr&auml;sident Donald Trump hat Kritik an der Bundesrepublik ge&uuml;bt. Dem Ifo-Institut zufolge hat Deutschland 2017 erneut den weltweit gr&ouml;&szlig;ten &Uuml;berschuss in der Leistungsbilanz erzielt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/eu-finanzministertreffen-eu-will-deutschland-zu-hoeherem-lohnniveau-draengen\/20854630.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> In vielerlei Hinsicht faszinierend. Zum einen kommen diese Appelle jetzt schon mehrere Jahre hintereinander, offenbar ohne jeden Effekt. Zum zweiten hat die EU ein makro&ouml;konomisches Ungleichgewichtsverfahren mit einem &ldquo;pr&auml;ventiven&rdquo; und einem &ldquo;korrektiven&rdquo; Arm &ndash; mit anderen Worten, die EU k&ouml;nnte z.B. Strafzahlungen gegen Deutschland verh&auml;ngen und tut es nicht aus unbekannten Gr&uuml;nden (die man allerdings vermuten kann). Will die EU weiterhin gegen die Wand reden oder wird sie irgendwann mal genauso aktiv wie gegen Griechenland, Spanien, Italien, Portugal und andere L&auml;nder? Und zum dritten ist schlicht nicht verstehbar, warum die Arbeitnehmer in Deutschland selber, die samt und sonders erheblich profitieren w&uuml;rden, oder wenigstens die Gewerkschaften, die die makro&ouml;konomische Debatte zumindest verfolgen und immer von der Bedeutung der EU schwafeln (n&auml;mlich folgenlos), nicht endlich (u.a. mit Berufung auf die EU) deutlich h&ouml;here L&ouml;hne fordern. Was hindert die Arbeitnehmerseite? Immer noch die Drohung der Arbeitgeber, bei nicht genehmen Lohnforderungen ins Ausland zu gehen?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Ungleichheit f&uuml;hrt zu Rechtsruck<\/strong><br>\n&bdquo;Das Weltwirtschaftsforum weist in seinem Bericht auf die steigende Einkommensungleichheit insbesondere in den reichen L&auml;ndern hin. Vor allem dort findet seit Jahrzehnten eine radikale Umverteilung von unten nach oben statt. Die zunehmende Ungleichheit und die daraus resultierende Armut vieler Menschen f&uuml;hren zu einem Vertrauensverlust in die demokratischen Institutionen. Der aktuelle Rechtsruck, gerade in den Industrienationen, ist die Folge der neoliberalen Politik der letzten Jahrzehnte. Es ist h&ouml;chste Zeit, diese Entwicklung zu stoppen und umzukehren&ldquo;, kommentiert Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, den &bdquo;Global Risk Report&ldquo; des Weltwirtschaftsforums. Ernst weiter:<br>\n&bdquo;Die Klientelpolitik f&uuml;r Konzerne und Verm&ouml;gende spaltet die Gesellschaft. Wenn Union und SPD diese Tatsache ignorieren, f&ouml;rdern sie den Rechtsruck. L&ouml;sungsvorschl&auml;ge dazu liegen seit Jahren auf dem Tisch: Prek&auml;re Besch&auml;ftigung muss einged&auml;mmt und die Tarifbindung wieder ausgeweitet werden. Der Mindestlohn muss per Gesetz angehoben werden auf ein Niveau, von dem die Menschen jetzt und im Alter leben k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem brauchen wir eine Verm&ouml;genssteuer.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/ungleichheit-fuehrt-zu-rechtsruck\/\">Linksfraktion<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hartz IV-Sanktionen auf Rekordhoch: Parit&auml;tischer fordert Abschaffung<\/strong><br>\nDer Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband kritisiert die Zunahme der Sanktionen f&uuml;r Bezieherinnen und Bezieher von Hartz IV und fordert eine Abschaffung des Instruments, das Betroffene h&auml;ufig in existenzielle Notlagen zwinge.<br>\n&bdquo;Hinter jeder dieser Strafma&szlig;nahmen steckt ein Einzelschicksal. Menschen, die ohnehin am Existenzminimum leben, werden dadurch noch weiter in die Not gedr&auml;ngt. Sanktionen sind keine p&auml;dagogischen Antworten, sondern lediglich Drangsalierung und h&auml;ufig Ausdruck sozialer Ignoranz&ldquo; erkl&auml;rt Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes.<br>\nDer Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband fordert die ersatzlose Streichung von Hartz IV-Sanktionen und verweist auf deren Folgen, bis hin zu Obdachlosigkeit. Das Instrument der Sanktionen sei verfassungsrechtlich h&ouml;chst zweifelhaft und in keiner Weise zielf&uuml;hrend.<br>\nNach aktuellen Zahlen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit gab es in den ersten neun Monaten des letzten Jahres 718.803 ausgesprochene K&uuml;rzungen oder gleich Streichungen der Regelleistungen, was ein Plus von zwei Prozent oder 14.410 Sanktionen mehr bedeutet. Einen starken Anstieg gab es im September 2017 zu verzeichnen. Die durchschnittliche Leistungsk&uuml;rzung betrug 108 Euro.<br>\nUlrich Schneider warnt vor Pauschalurteilen gegen Menschen, die Transfer-Leistungen erhalten: &bdquo;Der &uuml;berwiegende Teil der Sanktionen geht auf Banalit&auml;ten wie Terminvers&auml;umnisse zur&uuml;ck. Das ist &uuml;berzogen und absolut unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig.&ldquo;<br>\nProgrammhinweis: &Uuml;ber das Thema Sanktionen berichtet MDR &ldquo;exakt &ndash; die Story&rdquo; heute Abend um 20:45 Uhr. Im Gespr&auml;ch dort auch Tina Hoffmann, Arbeitsmarktexpertin beim Parit&auml;tischen Gesamtverband.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/hartz-iv-sanktionen-auf-rekordhoch-paritaetischer-fordert-abschaffung\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutsche werden immer reicher<\/strong><br>\nDie Deutschen werden immer reicher. Trotz des Zinstiefs stieg das Geldverm&ouml;gen der privaten Haushalte im dritten Quartal 2017 auf den Rekordwert von 5,779 Billionen Euro an &ndash; das waren 1,2 Prozent mehr als im zweiten Vierteljahr. Hauptgrund waren steigende Aktienkurse, wie die Deutsche Bundesbank mitteilte. Wie das Verm&ouml;gen verteilt ist, geht aus den Daten nicht hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/privates-geldvermoegen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &ldquo;Wie das Verm&ouml;gen verteilt ist, geht aus den Daten nicht hervor.&rdquo; Damit ist der Informationsgehalt dieser Nachricht v&ouml;llig wertlos und unter der Kategorie Volksverdummung einzuordnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Pflegedirektoren: Zus&auml;tzliche Pflegestellen reichen nicht aus<\/strong><br>\nDer Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universit&auml;tskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands (VPU) zeigt sich entt&auml;uscht von den Sondierungsergebnissen von Union und SPD zum Thema Pflege. Der Verband begr&uuml;&szlig;e zwar, dass bessere Arbeitsbedingungen und die Entlastung von Pflegenden in den Gespr&auml;chen fr&uuml;hzeitig diskutiert wurden. Das Ergebnis bewertet der VPU jedoch kritisch. &bdquo;Ich bezweifle stark, dass die von CDU, CSU und SPD angek&uuml;ndigten Ma&szlig;nahmen die Situation der beruflich Pflegenden verbessern&ldquo;, so Torsten Rantzsch, Vorstandsvorsitzender des VPU. &bdquo;Der von den Verhandlungspartnern angek&uuml;ndigte Stellenaufbau ist Lichtjahre davon entfernt, den tats&auml;chlichen &ndash; und allseits bekannten &ndash; Bedarf an zus&auml;tzlichen Pflegefachkr&auml;ften in den Pflegeheimen und Krankenh&auml;usern zu decken.&ldquo;<br>\nIn ihrem Sondierungspapier hatten CDU, CSU und SPD in der vergangenen Woche Sofortma&szlig;nahmen f&uuml;r eine bessere Personalausstattung in der Pflege angek&uuml;ndigt. In dem Dokument k&uuml;ndigten die Parteien an, 8.000 neue Fachkraftstellen im Zusammenhang mit der medizinischen Behandlungspflege in Pflegeeinrichtungen zu schaffen. Tats&auml;chlich fehlten aber 50.000 bis 70.000 Fachkr&auml;fte, so der VPU. Noch im Wahlkampf h&auml;tten die Parteien angek&uuml;ndigt, den &bdquo;riesen Personalmangel&ldquo; in der Pflege konsequent bek&auml;mpfen und die Arbeitsbedingungen der beruflich Pflegenden sp&uuml;rbar verbessern zu wollen. Der Wille der Verhandlungspartner, ihre Ank&uuml;ndigungen konsequent in die Tat umzusetzen, sei jedoch offenbar zur&uuml;ckgegangen. &bdquo;Die Diskrepanz zwischen Problem und L&ouml;sungsansatz ist erschreckend&ldquo;, so Rantzsch. Der VPU appelliert nun an die Parteien nachzubessern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bibliomedmanager.de\/news-des-tages\/detailansicht\/34161-pflegedirektoren-zusaetzliche-pflegestellen-reichen-nicht-aus\/\">Bibliomed Manager<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Streikrecht f&uuml;r Beamte vor Gericht: &ldquo;Die Loyalit&auml;t wird mit dem Streikrecht nicht aufgek&uuml;ndigt&rdquo;<\/strong><br>\nStreikrecht auch f&uuml;r beamtete Lehrer &ndash; das forderte die NRW-Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Dorothea Sch&auml;fer im Dlf. Seine Interessen streikend durchzusetzen, sei zwar stets erst das letzte Mittel, es sei aber aus GEW-Sicht ein Grundrecht. Das Grundgesetz verbiete das &uuml;brigens gar nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/streikrecht-fuer-beamte-vor-gericht-die-loyalitaet-wird-mit.694.de.html?dram:article_id=408504\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: Streikrecht muss f&uuml;r alle gelten<\/strong><br>\nDas Streikrecht ist ein Grund- und Menschenrecht und muss deshalb f&uuml;r alle gelten &ndash; auch f&uuml;r Beamtinnen und Beamte&ldquo;, erkl&auml;rt der Berliner Bundestagsabgeordnete und Gewerkschaftsexperte Pascal Meiser (DIE LINKE) zur heutigen Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht zur Frage der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des Beamtenstreikrechts. Meiser weiter:<br>\n&bdquo;Das Streikverbot f&uuml;r Beamtinnen und Beamte ist ein Relikt aus der Kaiserzeit. In einer demokratischen Gesellschaft hat dieses Verbot nichts verloren. Immer weniger Beamtinnen und Beamte sind fernab von hoheitlichen Aufgaben t&auml;tig. In einigen Branchen werden sie zudem gezielt als Streikbrecherinnen und Streikbrecher missbraucht.<br>\nWenn Beamtinnen und Beamte weiterhin vom Streikrecht ausgeschlossen werden, ist dies nicht nur ein eklatanter Versto&szlig; gegen die Grundrechte dieser Berufsgruppe. Es stellt zugleich einen Versto&szlig; gegen internationales Recht dar.<br>\nDass sich das Bundesverfassungsgericht mit diesem Fall besch&auml;ftigen muss, ist alleine der Unt&auml;tigkeit der vergangenen Bundesregierungen geschuldet. Der Europ&auml;ische Gerichtshof hat bereits vor zehn Jahren festgestellt, dass die Koalitionsfreiheit und somit das Streikrecht als ein Menschenrecht zu werten sei, das auch f&uuml;r Beamtinnen und Beamte gelten m&uuml;sse. Bisher sind sowohl der Bund als auch die L&auml;nder eine entsprechende &Auml;nderung des deutschen Beamtenrechts nicht angegangen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/streikrecht-muss-fuer-alle-gelten\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kostenbremse: Siemens schlie&szlig;t Stellenabbau nicht aus<\/strong><br>\nUm seine Medizinsparte f&uuml;r die B&ouml;rse attraktiv zu machen, will Siemens in dem hoch profitablen Bereich die Kosten j&auml;hrlich um 240 Millionen Euro dr&uuml;cken. In der Region wachsen die Sorgen.<br>\nDies k&uuml;ndigte das Management gestern bei einer Investorenkonferenz in London an. Der Konzern schlie&szlig;t dabei auch Personaleinsparungen ausdr&uuml;cklich nicht aus. Wie und an welchen Stellen, dar&uuml;ber gibt es offenbar noch keine konkreten Planungen. &ldquo;Das ist noch nicht definiert&rdquo;, sagte dazu ein Konzernsprecher. Klarheit k&ouml;nnte in dieser Frage nach Angaben des Sprechers bis Ende Februar geschaffen sein.<br>\nSiemens hat seine Werbetour f&uuml;r einen der gr&ouml;&szlig;ten B&ouml;rseng&auml;nge gestartet, den es je in Deutschland gab. Er k&ouml;nnte nach Insidersch&auml;tzungen rund zehn Milliarden Euro in die Konzernkassen sp&uuml;len. Die Analysten taxieren den Wert der Healthineers auf rund 30 bis 45 Milliarden Euro. Siemens will Mehrheitsaktion&auml;r bleiben und nur rund 25 Prozent der Aktien &uuml;ber die B&ouml;rse streuen, wie Insider vermuten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/region\/erlangen\/kostenbremse-siemens-schliesst-stellenabbau-nicht-aus-1.7112971\">Nordbayern.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie geschrieben, ist die Medizintechniksparte des Siemenskonzerns hochprofitabel, aber das reicht den B&ouml;rsenzockern und Spekulanten nicht, da muss noch mehr Rendite herausgequetscht werden. Bluten d&uuml;rfen wieder einmal die Mitarbeiter, die das Gesch&auml;ftsergebnis erarbeitet haben. Hier m&uuml;ssten endlich Regularien gefunden werden, die es einem profitablen Unternehmen untersagen, Arbeitspl&auml;tze abzubauen nur um die Renditeforderungen von &ldquo;Investoren&rdquo; zu befriedigen. Es gilt auch nochmals den Blick auf gro&szlig;e Investmentgesellschaften wie etwa Blackrock zu werfen und deren Einfluss auf derartige Entscheidungen. Dies w&auml;re ein Thema von hoher politischer Relevanz. Davon hat man aber bei den Sondierungsgespr&auml;chen f&uuml;r eine erneute gro&szlig;e Koalition nichts geh&ouml;rt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Lesen Sie dazu auch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41313\">Shareholder Value wird von einer noch schlimmeren Macht &uuml;berlagert: dem speziellen Einfluss einiger gro&szlig;er Fonds mit kleinen Aktienpaketen<\/a>&ldquo; und: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41340\">Die neuen Herren der Weltwirtschaft<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Angriff auf das Billigsystem<\/strong><br>\nRyanair besch&auml;ftigt Piloten unter zweifelhaften Bedingungen, es ist ein Grund f&uuml;r den Erfolg der Airline. Jetzt wehren sie sich, und der Zeitpunkt ist g&uuml;nstig.<br>\n&Uuml;ber den Wolken wird bei Ryanair jeder gleich behandelt. Nicht einmal zwischen Passagier und Pilot existieren Klassenunterschiede. &ldquo;Auch wir m&uuml;ssen daf&uuml;r bezahlen, wenn wir aus dem Bordservice nur ein Wasser trinken m&ouml;chten&rdquo;, sagt ein junger Co-Pilot der Fluggesellschaft. Und das sei lediglich eine von vielen Spesen, f&uuml;r die das fliegende Personal der Billigairline selbst aufkommen m&uuml;sse.<br>\nSogar Hotels und Transfers zahlen die Piloten demnach aus der eigenen Tasche. &ldquo;Ich fliege jetzt mehrere Tage am St&uuml;ck von einer europ&auml;ischen Hauptstadt aus statt von meiner Basis in Deutschland. Wo ich &uuml;bernachte und wie ich zum Flughafen komme, das muss ich alles selbst organisieren&rdquo;, sagt der Pilot, der anonym bleiben m&ouml;chte. Sein Name ist ZEIT ONLINE bekannt. Ryanair zahle f&uuml;r diese Zeit einen h&ouml;heren Satz an ihn aus, der in etwa die Kosten decke. Aber der Aufwand sei gro&szlig;. &ldquo;Bei anderen Fluggesellschaften ist das kein Thema.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2018-01\/pilotenstreik-ryanair-gewerkschaft-cockpit-tarifverhandlungen\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Draghi soll Mitgliedschaft in G30 aussetzen<\/strong><br>\nMario Draghi steht erneut wegen seiner Mitgliedschaft in der G30-Gruppe in der Kritik. Dem Club geh&ouml;ren Top-Entscheider der Finanzszene an. Die EU-B&uuml;rgerbeauftragte kritisiert, der EZB-Chef sei dort fehl am Platz. Die EU-B&uuml;rgerbeauftragte Emily O&rsquo;Reilly hat EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi aufgefordert, w&auml;hrend seiner verbleibenden Amtszeit die Mitgliedschaft in dem G30-Expertengremium der Finanzwirtschaft ruhen zu lassen. Seine weitere Mitgliedschaft in der G30 k&ouml;nne das Vertrauen der &Ouml;ffentlichkeit in die Unabh&auml;ngigkeit der EZB untergraben, teilte O&rsquo;Reilly am Mittwoch mit. Auch k&uuml;nftige Pr&auml;sidenten der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) sollten keine Mitglieder werden. Es sei wichtig, der &Ouml;ffentlichkeit zu zeigen, dass eine klare Trennlinie zwischen der EZB und der Finanzindustrie bestehe. Zu den Mitgliedern der G30 z&auml;hlten auch Vertreter von Banken die von der EZB beaufsichtigt w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/geldpolitik\/eu-buergerbeauftragte-draghi-soll-mitgliedschaft-in-g30-aussetzen\/20855824.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bomben f&uuml;r die Welt: Wie sich deutsche Waffenhersteller von deutschen Exportregeln unabh&auml;ngig machen<\/strong><br>\nDie deutschen R&uuml;stungsexportregeln z&auml;hlen zu den strengsten der Welt. Doch der gr&ouml;&szlig;te deutsche R&uuml;stungskonzern will sich von diesen Regeln unabh&auml;ngig machen. &Uuml;ber Umwege exportiert die Rheinmetall AG Bomben und komplette Munitionsfabriken in L&auml;nder wie &Auml;gypten oder Saudi-Arabien. Und die Politik l&auml;sst dies ungehindert zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bomben-fuer-die-welt-wie-sich-deutsche-waffenhersteller-unabhaengig-von-exportregeln-100.html\">BR Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Mehr Krieg, mehr Profit<\/strong><br>\nIm Jemen w&uuml;tet die Cholera. Eine Million Menschen hat sich im zerst&ouml;rten Land infiziert &ndash; eine Folge des seit M&auml;rz 2015 gef&uuml;hrten Angriffskrieges der von Saudi-Arabien gef&uuml;hrten Milit&auml;rallianz. Wie das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen am Dienstag mitteilte, wurden mehr als 5.000 Kinder durch den Krieg im Jemen get&ouml;tet &ndash; mehr als elf Millionen seien auf humanit&auml;re Hilfe angewiesen. Eine gro&szlig;e Gefahr sei die Unterern&auml;hrung von etwa 1,8 Millionen Minderj&auml;hrigen.<br>\nDas Mordwerkzeug, das solche Verh&auml;ltnisse schafft, kommt auch aus der Bundesrepublik: &raquo;Eurofighter&laquo; und &raquo;Tornado&laquo;-Kampfjets, Bomben und Raketen werden in der BRD produziert und ans saudische K&ouml;nigshaus verkauft.<br>\nDie n&auml;chste Bundesregierung will das &auml;ndern. Spitzenpolitiker von CDU, CSU und SPD haben sich in den Sondierungsvereinbarungen darauf geeinigt: &raquo;Die Bundesregierung wird ab sofort keine Ausfuhren an L&auml;nder genehmigen, solange diese am Jemen-Krieg beteiligt sind&laquo;, hei&szlig;t es in der &Uuml;bereinkunft. Erst am Samstag hatte der gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel den geplanten Stopp von R&uuml;stungsexporten an die im Jemen Krieg f&uuml;hrenden L&auml;nder verteidigt. &raquo;Wir k&ouml;nnen ja auch nicht nur jeden Tag beklagen, was im Jemen passiert. Das ist die gr&ouml;&szlig;te humanit&auml;re Katastrophe, die wir weltweit haben&laquo;, sagte er.<br>\nErnst ist es Gabriel damit nicht. Denn deutsche Waffenschmieden umgehen geltende Exportverbote &uuml;ber Tochterfirmen im Ausland. Das berichtete das ARD-Magazin &raquo;Die Story im Ersten&laquo; am Montag abend. Den Recherchen zufolge liefere die in S&uuml;dafrika ans&auml;ssige und zur Rheinmetall AG geh&ouml;rende Firma Rheinmetall Denel Munition (RDM) Bomben und komplette Munitionsfabriken in den Nahen Osten. Zahlungskr&auml;ftige Empf&auml;nger seien auch die in der Kriegsallianz gegen den Jemen zusammengeschlossenen L&auml;nder Saudi-Arabien, &Auml;gypten und Vereinigte Arabische Emirate.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/325440.mehr-krieg-mehr-profit.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gegen den Frieden sondiert! Die Gro&szlig;e Koalition zur Aufr&uuml;stung<\/strong><br>\nAm kommenden Wochenende werden die Delegierten beim SPD-Parteitag &uuml;ber die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der CDU abstimmen. W&auml;hrend vielerorts &ndash; v&ouml;llig zurecht &ndash; argumentiert wird, die Sozialdemokraten h&auml;tten sich in den meisten sozial- und wirtschaftspolitischen Fragen ziemlich unterbuttern lassen, wird den friedens- bzw. milit&auml;rpolitischen Passagen des Sondierungspapiers leider wenig bis keine Beachtung geschenkt.<br>\nDas Sondierungspapier beginnt mit Abs&auml;tzen zur Europ&auml;ischen Union, die als &bdquo;historisch einzigartiges Friedens- und Erfolgsprojekt&ldquo; bezeichnet wird, das allerdings aufgrund zunehmender Gro&szlig;machtkonflikte gezwungen sei, sein &bdquo;Schicksal mehr als bisher in die eigenen H&auml;nde [zu] nehmen.&ldquo; Hierf&uuml;r m&uuml;sse die &bdquo;europ&auml;ische Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik [&hellip;] im Sinne einer Friedensmacht Europa gest&auml;rkt werden.&ldquo; Und zu diesem Zweck wolle man vor allem die &bdquo;Zusammenarbeit bei der Sicherheits- und Verteidigungspolitik (PESCO) st&auml;rken.&ldquo; Das &bdquo;historische Friedensprojekt&ldquo; und die &bdquo;Friedensmacht&ldquo; EU in einem Atemzug mit einer St&auml;rkung von PESCO zu nennen, dem aktuell wohl wichtigsten Projekt zur Militarisierung der EU, ist man zwar gew&ouml;hnt, macht es aber dadurch nicht unbedingt besser (siehe zu PESCO IMI-Standpunkt 2017\/036). Dar&uuml;ber hinaus lehnt man zwar &bdquo;v&ouml;lkerrechtswidrige T&ouml;tungen durch autonome Waffensysteme&ldquo; ab, will aber gleichzeitig &bdquo;im Rahmen der europ&auml;ischen Verteidigungsunion die Entwicklung der Euro-Drohne weiterf&uuml;hren.&ldquo; (&hellip;)<br>\nTrotz dieser saftigen Zuw&auml;chse schalteten sich die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen mit scharfer Kritik in die Debatte ein. Andre W&uuml;stner etwa, der Chef des Bundeswehrverbandes, kritisierte, die Budgetplanung gehe auf &bdquo;Kosten unserer Verl&auml;sslichkeit und B&uuml;ndnisf&auml;higkeit &ndash; und damit auf Kosten der Sicherheit Deutschlands. Das ist unverantwortlich.&rdquo; Es ist also davon auszugehen, dass in den kommenden Monaten von interessierten Kreisen weiter m&auml;chtig Druck auf weitere Erh&ouml;hungen des R&uuml;stungshaushaltes gemacht werden wird. Ob hier also mit den Sondierungsbeschl&uuml;ssen schon das Ende der Fahnenstange erreicht ist, ist keineswegs sicher. Sicher ist dagegen aber eins: Sollte es zu einer Gro&szlig;en Koalition kommen, wird dies eine Gro&szlig;e Koalition zur Aufr&uuml;stung sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/01\/17\/gegen-den-frieden-sondiert\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Annahme verweigert<\/strong><br>\nEin f&uuml;r kommende Woche (25. Januar) angesetzter New Yorker Gerichtstermin in einem Entsch&auml;digungsprozess wegen des deutschen Genozids an den Herero und den Nama droht erneut zu scheitern. Ursache ist, dass die Berliner Senatsverwaltung f&uuml;r Justiz die Entgegennahme der Prozessunterlagen zum wiederholten Male verweigert, die sie laut internationalen Abkommen an die Bundesregierung weiterleiten muss. Wie ein interner Vermerk aus der Beh&ouml;rde belegt, beruft sie sich dabei einerseits darauf, dass sie lediglich f&uuml;r die Weiterleitung von Dokumenten in Zivil- und Handelsstreitigkeiten zust&auml;ndig sei, nicht aber bei Klagen wegen eines Genozids. Zum anderen sehe die Bundesregierung ihre &ldquo;Staatenimmunit&auml;t&rdquo; durch die Herero-Nama-Klage verletzt. Die &ldquo;Staatenimmunit&auml;t&rdquo;, auf die sich Berlin auch im Falle von Klagen der Nachkommen griechischer und italienischer SS- und Wehrmachtsmassaker beruft, wird damit zum Universalinstrument gegen die Strafverfolgung schwerster Kriegsverbrechen. L&auml;ngst sind Beispiele auch aus der Gegenwart bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7503\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die neuen Geheimdienstkontrolleure im Bundestag<\/strong><br>\nIm neuen Parlamentarischen Kontrollgremium treffen alte Hasen auf Abgeordnete, die bisher noch keine Erfahrungen bei der Geheimdienstkontrolle sammeln konnten. Fast die H&auml;lfte der zur Wahl stehenden Mitglieder geh&ouml;rte in der letzten Legislatur dem NSA-Untersuchungsausschuss an.<br>\nNachdem heute beschlossen wurde, 23 st&auml;ndige Bundestagsaussch&uuml;sse einzurichten, folgt morgen die Einsetzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) und die Wahl seiner Mitglieder. Das PKGr soll die drei bundesdeutschen Geheimdienste kontrollieren, also den Bundesnachrichtendienst, den Milit&auml;rischen Abschirmdienst und das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz. Die Fraktionen haben Mitglieder zur Wahl vorgeschlagen, einige geh&ouml;ren dem Gremium bereits seit mehreren Jahren an, f&uuml;r andere wird es ein neues Aufgabenfeld.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2018\/die-neuen-geheimdienstkontrolleure-im-bundestag\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Show mer mal<\/strong><br>\nDie US-Amerikaner haben die Schnauze voll von ihrer politischen Kaste. Mindestens seit Richard Nixon halten sie ihre Polit-Eliten f&uuml;r korrupt und durchtrieben. Mit Anti-Elitarismus punktet man dort ganz sicher in jeder Runde. Manchmal auch bei Pr&auml;sidentschaftswahlen, wie man 2016 gesehen hat. Dass Trump ins Amt gelangte, hat massiv mit seiner Haltung zu den Eliten zu tun, zu denen er zwar auch geh&ouml;rt, die er aber ablehnte und denen er den Kampf ansagte. Aus derselben Haltung heraus suchen nun auch die Demokraten jemanden, der unverd&auml;chtig daherkommt. Der sich noch nicht zu sehr in der Parteiendespotie verhedderte.<br>\nOprah ist die andere Seite dieser Haltung, die sich gegen die Eliten richtet. Sie ist als potenzielle Kandidatin das Produkt eines politisch-moralischen Niedergangs, den die Vereinigten Staaten seit Jahrzehnten durchleben. Und sie ist das Erzeugnis einer Staatsform, die sich Demokratie nennt, aber eigentlich nur noch Postdemokratie ist. Und so soll es das Showbiz nun richten. Und das passt ja auch, denn postdemokratische Politik geht so: Hinter den Kulissen Lobbypolitik, auf der B&uuml;hne ein Entertainer, jemand der sympathisch durch den Abend f&uuml;hrt.<br>\nBei uns hier in Deutschland &uuml;bernehmen diesen Part noch die Parteif&uuml;hrungen selbst. Sie versuchen sich in Entertainment. Ziemlich sicher ist nur, dass sie irgendwann auch outsourcen und das Showbiz mit ins Boot holen werden. Bis dahin werden noch Wetten angenommen: Wird Helene Fischer Kandidatin der Union oder der Sozialdemokraten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1076517.usa-nach-den-golden-globes-show-mer-mal.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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