{"id":41971,"date":"2018-01-19T08:23:44","date_gmt":"2018-01-19T07:23:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971"},"modified":"2018-01-19T08:23:44","modified_gmt":"2018-01-19T07:23:44","slug":"hinweise-des-tages-3041","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h01\">Politik f&uuml;r die Mehrheit &ndash; statt Politik f&uuml;r Million&auml;re! <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h02\">SPD-B&uuml;ndnis wirbt f&uuml;r GroKo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h03\">Fachkr&auml;fte k&ouml;nnen sich M&uuml;nchen kaum noch leisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h04\">Billiglohnparadies Balkan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h05\">Unternehmensinvestitionen: Erstens kommt es anders&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h06\">Zwei Klassen bei der Grippe-Impfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h07\">Eklat in Diesel-Expertengruppe d&uuml;piert Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h08\">HNA Group: Gro&szlig;aktion&auml;r der Deutschen Bank gesteht Finanzengpass ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h09\">Politik bremste Steuerfahnder aus &ndash; jetzt wechseln sie die Seiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h10\">US-Steuerreform &ndash; Apple vergoldet Auslandsgewinne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h11\">I was an outsourced Carillion hospital worker. Here&rsquo;s what I learned<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h12\">Verwaltungsgericht: Bundesregierung muss Zahlungen an Anw&auml;lte offenlegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h13\">Automatisierte Aggression<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h14\">Hungersnot im Jemen &ldquo;Was hier passiert, ist ein Albtraum&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h15\">Bundestag ber&auml;t &uuml;ber Familiennachzug: Parit&auml;tischer lehnt weitere Aussetzung ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h16\">Calais: Der &ldquo;Dschungel&rdquo; ist weg &ndash; die Fl&uuml;chtlinge nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41971#h17\">Trump ist nur ein Symptom &ndash; Die M&auml;chte, die ihn erm&ouml;glichen, sind das Problem<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Politik f&uuml;r die Mehrheit &ndash; statt Politik f&uuml;r Million&auml;re!<\/strong><br>\nDaf&uuml;r steht DIE LINKE und daher bringen wir heute einen wichtigen Antrag ins Parlament ein: &raquo;Reichtum gerechter verteilen &ndash; Verm&ouml;gensteuer als Million&auml;rsteuer wieder erheben&laquo;. Eine Million&auml;rssteuer w&uuml;rde rund 80 Milliarden in die &ouml;ffentlichen Kassen sp&uuml;len &ndash; Geld, das dringend gebraucht wird, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, den Pflegenotstand zu bek&auml;mpfen und das Kindergeld auf 328 Euro pro Kind zu erh&ouml;hen. Eine Million&auml;rssteuer w&auml;re auch gut f&uuml;r die Demokratie. Denn es darf nicht so weitergehen, dass das gro&szlig;e Geld die Politik in unserem Land bestimmt!\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180119-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180119-hdt-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/a.220243721326366.71218.206307219386683\/2002230863127634\/?type=3&amp;theater\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Linke will Verm&ouml;gen&shy;steuer wieder erheben<\/strong><br>\nDie Verm&ouml;gensteuer soll als Million&auml;rsteuer wieder erhoben werden. Das fordert die Fraktion Die Linke in einem Antrag (19\/94), den der Bundestag am Donnerstag, 18. Januar 2018, erstmals beraten hat. Der Antrag wurde im Anschluss zur weiteren Beratung an den Finanzausschuss &uuml;berwiesen.<br>\nFreibetrag von einer Million Euro<br>\nDanach sollen die Verm&ouml;gen (private Geldverm&ouml;gen und Verkehrswerte der privaten Immobilien- und Sachverm&ouml;gen) zum Stichtag 31. Dezember 2016 festgestellt werden. Private Verbindlichkeiten sollen abgezogen werden k&ouml;nnen. Das so ermittelte Nettoverm&ouml;gen einer Person solle bis zu einem Betrag von einer Million Euro steuerfrei bleiben. F&uuml;r betriebsnotwendiges Sachverm&ouml;gen soll es nach Abzug von Verbindlichkeiten einen erh&ouml;hten Freibetrag von f&uuml;nf Millionen Euro geben. Das oberhalb des jeweiligen Freibetrags von einer Million beziehungsweise f&uuml;nf Millionen Euro liegende Nettoverm&ouml;gen will Die Linke mit einem Steuersatz von f&uuml;nf Prozent besteuern.<br>\nZur Begr&uuml;ndung hei&szlig;t es, in keinem Land Europas, ausgenommen &Ouml;sterreich, sei der Reichtum so ungleich verteilt wie in Deutschland. Nach Sch&auml;tzungen des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung w&uuml;rden die 400.000 verm&ouml;gendsten Haushalte (ein Prozent aller Haushalte) mit rund 2,7 Billionen Euro &uuml;ber etwa ein Drittel des gesamten Nettoverm&ouml;gens verf&uuml;gen. Demgegen&uuml;ber habe die &auml;rmere H&auml;lfte aller Haushalte lediglich einen Anteil von 2,6 Prozent am gesamten Nettoverm&ouml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2018\/kw03-de-vermoegenssteuer\/537032\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>SPD-B&uuml;ndnis wirbt f&uuml;r GroKo<\/strong><br>\nDie Nervosit&auml;t in der SPD w&auml;chst: In einem Aufruf appellieren nun Genossen aus Bund, L&auml;ndern und Kommunen an den Parteitag, f&uuml;r den GroKo-Kurs zu stimmen &ndash; darunter sind auch drei ehemalige Juso-Chefs.<br>\nNur noch zwei Tage, dann steht der Parteitag an, auf dem die SPD &uuml;ber ihre Zukunft abstimmt: Bekommt die Spitze um Martin Schulz das Mandat f&uuml;r Koalitionsverhandlungen mit der Union? Oder l&auml;sst die Basis das Projekt scheitern &ndash; und blamiert damit die gesamte Parteif&uuml;hrung?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-buendnis-um-gesine-schwan-und-wolfgang-thierse-wirbt-fuer-groko-a-1188665.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Medienkampagne zugunsten einer Gro&szlig;en Koalition l&auml;uft. Warum sollte die Basis mit einem Nein zur GroKo die Parteif&uuml;hrung blamieren? Das haben die Spitzengenossen mit ihrem Schlingerkurs und den erb&auml;rmlichen Sondierungsergebnissen doch selbst geschafft. Als Druckmittel werden au&szlig;erdem Umfragen genutzt. Insa f&uuml;r Bild <a href=\"http:\/\/www.insa-meinungstrend.de\/de\/sonntagsfrage.php\">meldete<\/a> am Montag 18,5 Prozent f&uuml;r die SPD, <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/forsa-umfrage-spd-koennte-auf-18-prozent-abrutschen\/20861608.html\">Forsa<\/a> 18 Prozent und das offenbar ganz neue SPD-eigene Umfrageinstitut <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/vor-dem-spd-parteitag-seeheimer-kreis-der-spd-warnt-vor-absturz-bei-nein-zu-groko\/20856302.html\">Seeheimer-Kreis<\/a> gar 15 Prozent, sollten die Genossen nicht f&uuml;r Koalitionsverhandlungen mit der Union stimmen. Die Taktik ist klar. Angst vor Neuwahlen sch&uuml;ren. Das hat den n&uuml;tzlichen Nebeneffekt, nicht &uuml;ber Personen und Verhandlungsergebnisse reden zu m&uuml;ssen, die sich offenbar nur wenig vom Jamaika-Regierungsversuch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41961#h01\">unterscheiden<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Erhard Eppler: Die SPD muss Verantwortung tragen im Geist der Partei<\/strong><br>\nDie Sehnsucht in der Partei nach Opposition ist verst&auml;ndlich. Doch ein Nein zur gro&szlig;en Koalition w&auml;re falsch.<br>\nEs stimmt nicht, dass die Sozialdemokratie nach jeder gro&szlig;en Koalition von den W&auml;hlern bestraft worden w&auml;re. Die Regierung des CDU-Kanzlers Kurt Georg Kiesinger und seines SPD-Au&szlig;enministers Willy Brandt von 1966 bis 1969, der ich angeh&ouml;rte, f&uuml;hrte unmittelbar zur ersten Regierung des SPD-Kanzlers Brandt mit seinem Stellvertreter Walter Scheel, FDP. Die SPD hatte bewiesen, dass sie auch regieren kann. Seither hat es drei sozialdemokratische Kanzler gegeben, die alle drei sich sehen lassen konnten. Dass Sozialdemokraten regieren k&ouml;nnen, muss inzwischen nicht mehr bewiesen werden. Niemand bestreitet es ernsthaft.<br>\nUnd trotzdem hat die Leistung ihrer Ministerinnen und Minister in den letzten drei gro&szlig;en Koalitionen nicht verhindern k&ouml;nnen, dass die Partei, die immerhin zweimal die st&auml;rkste war, schlie&szlig;lich weniger als die H&auml;lfte der W&auml;hler anzog, die 1972 Willy Brandt triumphieren lie&szlig;en. Kein Wunder, dass nach der letzten und schlimmsten Niederlage die Parole: &ldquo;Jetzt aber Opposition!&rdquo; gro&szlig;en Anklang fand. Trotzdem war sie voreilig. Denn erst musste bewiesen werden, dass Deutschland auch ohne die SPD regierbar ist. Das ist, Christian Lindner sei Dank, misslungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/erhard-eppler-die-spd-muss-verantwortung-tragen-im-geist-der-partei-1.3829524\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist extrem traurig, dass ein Mann wie Eppler, der doch mal als &ldquo;Vordenker&rdquo; galt und f&uuml;hrend in der Friedensbewegung t&auml;tig war, hier wirklich nur den niedersten Mumpf nachbetet &ndash; und sich zugunsten von Martin Schulz, diesem Sondierungsmurks und, man muss es so hart sagen, der ganzen neoliberalen Palette nicht scheut, rundheraus zu l&uuml;gen. Hier werden erst die &ldquo;Leistung ihrer Ministerinnen und Minister in den [&hellip;] gro&szlig;en Koalitionen&rdquo; gelobt: dazu z&auml;hlt bei den letzten beiden GroKos u.a. eine saftige Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer in Kombination mit einer weiteren Senkung der K&ouml;rperschaft- und der Abschaffung der Erbschaftsteuer f&uuml;r Unternehmen; der Ausbau und die Versch&auml;rfung der Hartz IV-Gesetzgebung; die Anhebung des Rentenalters zusammen mit der milliardenteuren F&ouml;rderung der privaten Versicherungswirtschaft; ein verfassungswidriges Gewerkschaftsverhinderungsgesetz (Tarifeinheitsgesetz); die Unterst&uuml;tzung diverser &ldquo;Auslandseins&auml;tze&rdquo; (Kriege) der Bundeswehr; das gnadenlose Lohndumping auch zulasten der Euro-Partner; usw. etc. pp. <\/em><\/p>\n<p><em>Daf&uuml;r kann eine Partei h&ouml;chstens W&auml;hlerstimmen von den Vorst&auml;nden der gro&szlig;en DAX-Unternehmen erwarten, nicht von der Arbeitnehmermehrheit&hellip;  &ldquo;Die Unionsparteien haben bei der letzten Wahl mehr Stimmen verloren als die SPD.&rdquo; &ndash; In absoluten Stimmen ja, relativ waren es bei allen drei Parteien etwa 20% der Stimmen gegen&uuml;ber der BTW 2013. &ldquo;Die Arbeitgeber haben in den vergangenen Jahren durchgesetzt, dass bei Beitragserh&ouml;hungen die Arbeitnehmer k&uuml;nftig allein bezahlen sollen&rdquo; &ndash; Geschichtsklitterung und ein dreister Exkulpationsversuch, oder auch die Erz&auml;hlung von der &uuml;berm&auml;chtigen Globalisierung; die Abschaffung der Parit&auml;t hat Schr&ouml;der noch 2005 zusammen mit den Gr&uuml;nen durchgesetzt, unter beif&auml;lligem Nicken der Union. Aber vielleicht muss, wer in der SPD was gelten will, die neoliberalen Glaubenss&auml;tze herunterbeten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fachkr&auml;fte k&ouml;nnen sich M&uuml;nchen kaum noch leisten<\/strong><br>\nDie sozialpolitischen Probleme in M&uuml;nchen wachsen, gleichzeitig beklagt das Sozialreferat einen Fachkr&auml;ftemangel. Das ist das ern&uuml;chternde Fazit einer Analyse der Beh&ouml;rde f&uuml;r das Jahr 2017. Der sogenannte Steuerungsbericht des Sozialreferats ist heute Thema im Stadtrat. Sozialreferentin Dorothee Schiwy (SPD) sagte unserer Zeitung bereits im Vorfeld der Sitzung: &bdquo;Wenn die Lebenshaltungskosten &ndash; vor allem die Mietpreise &ndash; weiterhin so stark ansteigen, werden wir in M&uuml;nchen bald vor der Situation stehen, dass sich Fachkr&auml;fte ein Leben in M&uuml;nchen nicht mehr leisten k&ouml;nnen, insbesondere im sozialen Bereich.&ldquo;<br>\nLaut Schiwy stellt diese Situation das Sozialreferat vor eine gro&szlig;e Herausforderung. Erschwerend komme hinzu, dass in der gr&ouml;&szlig;ten st&auml;dtischen Beh&ouml;rde in den kommenden Jahren viele Mitarbeiter in den Ruhestand gehen. &bdquo;Wir brauchen zunehmend Nachwuchskr&auml;fte&ldquo;, sagt Schiwy. Denn die Anzahl der Menschen, die Hilfe und Unterst&uuml;tzung brauchen, steigt. Die Hauptgr&uuml;nde: Altersarmut, zu wenige g&uuml;nstige Wohnungen und rapide steigende Obdachlosigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/lokales\/muenchen\/stadt-muenchen\/sozialreferentin-schiwy-spd-zieht-bilanz-fachkraefte-koennen-sich-muenchen-kaum-noch-leisten-9509341.html\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Billiglohnparadies Balkan<\/strong><br>\nIn dem kleinen Balkanland Mazedonien n&auml;hen Textilarbeiterinnen haupts&auml;chlich f&uuml;r den Export nach Deutschland: Leben k&ouml;nnen sie von ihrem Lohn kaum.<br>\nWer Schlagworte wie &ldquo;ausbeuterische Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie&rdquo; h&ouml;rt, der denkt an L&auml;nder wie Bangladesh, China oder Indien. Und so scheint der Schriftzug &ldquo;Made in Europe&rdquo; auf dem Einn&auml;her in Hosen oder Hemden Garant daf&uuml;r zu sein, dass die Kleidung halbwegs fair hergestellt wurde.<br>\nWeit gefehlt: In dem kleinen Zwei-Millionen-Einwohner-Land Mazedonien, auf dem Balkan, gilt die Textilindustrie als eine der wichtigen Branchen. Produziert wird vor allem f&uuml;r Deutschland. Und auch hier k&ouml;nnen die Arbeiterinnen von dem Lohn kaum leben.<br>\nWeniger als 200 Euro habe sie im vergangenen Monat verdient, erz&auml;hlt eine Arbeiterin, die seit 20 Jahren in einer Schuhfabrik in der mazedonischen Stadt Stip angestellt ist. Die Firma produziert unter anderem f&uuml;r einen gro&szlig;en Schuh-Discounter in Deutschland.<br>\nDie minimalen Lebenshaltungskosten f&uuml;r eine vierk&ouml;pfige Familie sch&auml;tzt der mazedonische Gewerkschaftsverband auf etwa 520 Euro. Das hei&szlig;t, selbst wenn Mutter und Vater vollzeit in der N&auml;hfabrik arbeiten, reicht es nicht zum Leben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/textilindustrie-in-mazedonien-billiglohnparadies-balkan.979.de.html?dram:article_id=408471\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Unternehmensinvestitionen: Erstens kommt es anders&hellip;<\/strong><br>\nSeit Jahrzehnten versprechen Politik und Parteien, dass private Investitionen gef&ouml;rdert und Arbeitspl&auml;tze geschaffen w&uuml;rden, wenn Kosten und &raquo;Belastungen&laquo; der Unternehmen sinken. Die entsprechend ergriffenen politischen Ma&szlig;nahmen haben aber ganz offensichtlich das gew&uuml;nschte Ergebnis nicht gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/2137\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zwei Klassen bei der Grippe-Impfung<\/strong><br>\nDas Serum f&uuml;r Kassenpatienten wirkt so gut wie gar nicht gegen die heranrollende Infektionswelle. Privatversicherte sind besser gesch&uuml;tzt.<br>\nEs klingt wie aus dem Lehrbuch der Zwei-Klassen-Medizin. Sowohl Kassen- als auch Privatpatienten k&ouml;nnen sich gegen Grippe impfen lassen. Doch der Impfstoff f&uuml;r die gesetzlich Versicherten wirkt so gut wie nicht, w&auml;hrend die Privatpatienten vor der teilweise schwer verlaufenden Krankheit gesch&uuml;tzt sind. Nach Aussagen der St&auml;ndigen Impfkommission ist nur ein teurer Vierfach-Impfstoff zu empfehlen, und den erstatteten bislang nur die privaten Krankenversicherungen.<br>\nInfluenza, gemeinhin Grippe genannt, kann t&ouml;dlich sein. Oder zumindest schwere Folgen haben. Besonders &Auml;ltere sind gef&auml;hrdet. Aber die Deutschen sind Impfmuffel. Das Robert-Koch-Institut (RKI) geht f&uuml;r die Grippesaison 2016\/17 davon aus, dass nur 35&thinsp;Prozent der Senioren geimpft waren. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt 75 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagblatt.de\/Nachrichten\/Zwei-Klassen-bei-der-Grippe-Impfung-360557.html\">Tagblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Eklat in Diesel-Expertengruppe d&uuml;piert Bundesregierung<\/strong>\n<ul>\n<li>In den Expertengruppen zur L&ouml;sung der Luftprobleme in Deutschland ist ein heftiger Streit entbrannt.<\/li>\n<li>Umweltsch&uuml;tzer der Organisation BUND verweigerten die Zustimmung zu einem wichtigen Abschlusspapier und verfassten ein eigenes.<\/li>\n<li>Der Streit d&uuml;piert auch die Bundesregierung. Sie wollte die EU-Kommission k&uuml;rzlich unter Verweis auf die Ergebnisse der Gruppen dazu bringen, von Sanktionen gegen Deutschland abzusehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sie sollten eigentlich den Streit auf deutschen Stra&szlig;en l&ouml;sen: Nach dem Dieselgipfel im August hatte die Bundesregierung vier hochrangig besetzte Expertengruppen eingesetzt, die Alternativen zu drohenden Fahrverboten und eine Perspektive f&uuml;r die Branche entwickeln sollten. Stattdessen liefern die Expertenrunden aus Politik, Gewerkschaften, Forschung, Industrie und Umweltgruppen nun pl&ouml;tzlich selbst ein Beispiel f&uuml;r die v&ouml;llig verfahrene Lage im Abgas-Skandal.<br>\nNach Informationen der S&uuml;ddeutschen Zeitung gibt es unter den Fachleuten Streit &uuml;ber die Zukunft von Mobilit&auml;t und Autoindustrie in Deutschland. Die wichtige Expertengruppe IV, die Alternativen bei Antrieben und Kraftstoffen vorschlagen sollte und dem Bundeswirtschaftsministerium unterstellt ist, endete mit einem Eklat. Die Umweltorganisation BUND verweigerte die Zustimmung zu einem Abschlusspapier &ndash; und verfasste aus Protest ein eigenes. Auch aus den Bundesl&auml;ndern kommt heftige Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/diesel-expertengruppe-duepiert-bundesregierung-1.3828938%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>HNA Group: Gro&szlig;aktion&auml;r der Deutschen Bank gesteht Finanzengpass ein<\/strong><br>\nDie chinesische HNA h&auml;lt fast 10 Prozent am gr&ouml;&szlig;ten deutschen Geldhaus. Jetzt bekommt der Aktion&auml;r Probleme mit den europ&auml;ischen Aufsichtsbeh&ouml;rden &ndash; mit m&ouml;glicherweise dramatischen Folgen.<br>\nDer wichtigste Aktion&auml;r der Deutschen Bank, die chinesische HNA Group, hat erstmals offen eingestanden, dass sie einen Liquidit&auml;tsengpass hat. Der Verwaltungsratschef Chen Feng sagte der Nachrichtenagentur Reuters, das Liquidit&auml;tsproblem sei entstanden, weil das Unternehmen eine gro&szlig;e Zahl von Fusionen zu bew&auml;ltigen gehabt habe, das Marktumfeld schwieriger geworden sei und zudem die chinesische Wirtschaft nur noch relativ moderate Wachstumsraten erreiche. &bdquo;Zinserh&ouml;hungen der Fed und eine rigidere Kreditpolitik in China haben zum Jahresende bei vielen chinesischen Unternehmen zu Liquidit&auml;tsengp&auml;ssen gef&uuml;hrt&ldquo;, sagte Chen. Er sei aber &uuml;berzeugt, dass das Unternehmen weiterhin die Unterst&uuml;tzung der Banken und anderer Finanzinstitute haben werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/grossaktionaer-der-deutschen-bank-gesteht-finanzengpass-ein-15405190.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Politik bremste Steuerfahnder aus &ndash; jetzt wechseln sie die Seiten<\/strong><br>\nDie Steuerfahndung in Wuppertal hat dem Staat Milliarden Mehreinahmen beschert. Nun verliert die Beh&ouml;rde ihre Spitzenleute &ndash; offenbar versuchte die neue Landesregierung, sie in ihrem Arbeitseifer zu bremsen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/wuppertal-erfolgreiche-steuerfahnder-wechseln-die-seiten-a-1188631.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Na, prima. Danke CDU und FDP. Ihr habt Euern Kumpels wieder sch&ouml;n Luft verschafft, damit sie nicht ihren Teil zum Gemeinwesen beitragen m&uuml;ssen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.K.:<\/strong> Was macht Spiegel aus dieser Geschichte? Sturz der Landesregierung? Titelgeschichte? Oh, einen 22-Zeiler!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>US-Steuerreform &ndash; Apple vergoldet Auslandsgewinne <\/strong><br>\nDank Trumps Steuergeschenken f&uuml;hrt Apple hunderte Milliarden Dollar Auslandsgewinne in die USA zur&uuml;ck. Ein Gro&szlig;teil stammt aus Ums&auml;tzen in Deutschland und der EU. Apple macht den Sack zu und der deutsche Fiskus geht leer aus, weil die Bundesregierung die Gewinnverschiebung in Briefkastenfirmen in Irland und den Niederlanden &uuml;ber Jahre geduldet hat&ldquo;, kommentiert Fabio De Masi, Steuer- und Finanzexperte der Fraktion DIE LINKE, die Ank&uuml;ndigung des US-Unternehmens Apple, infolge der US-Steuerreform Auslandsgewinne in die USA zur&uuml;ckzuf&uuml;hren und dort zu versteuern. De Masi weiter:<br>\n&bdquo;Trump heizt den internationalen Steuerwettbewerb weiter an und inspiriert damit bereits die Unionsparteien. Aber die US-Regierung geht mit der Hinzurechnung von Auslandsgewinnen und der Quellenbesteuerung abflie&szlig;ender Zahlungen an Auslandst&ouml;chter auch an die Gewinnverschiebung der US-Konzerne ran. Die Bundesregierung und die EU-Kommission sind vor Trump eingeknickt, statt die USA wegen der Blockade des internationalen Informationsaustauschs von Bankdaten sowie aufgrund von Schattenfinanzpl&auml;tzen wie Delaware und Nevada auf die schwarze EU-Liste der Steueroasen zu setzen. Finanzfl&uuml;sse in Steueroasen m&uuml;ssen mit Quellensteuern belegt werden, um Gewinnverschiebung zu unterbinden. Doppelbesteuerungsabkommen, die dies verhindern, m&uuml;ssen neu verhandelt oder notfalls gek&uuml;ndigt werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/us-steuerreform-apple-vergoldet-auslandsgewinne\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>I was an outsourced Carillion hospital worker. Here&rsquo;s what I learned<\/strong><br>\nA while ago I worked for Carillion as a hospital porter. Or at least I worked for an agency that provided labour for Carillion &ndash; as these outsourcers always themselves outsource, to cut costs further.<br>\nWhen I was researching my book Hard Work, try as I might, in every single public sector job I failed to work for the public sector. Every minimum wage-level job was outsourced in the two NHS hospitals where I worked, in a primary school kitchen and in a government nursery. Austerity causes the number of public employees to keep falling. But try to find out how many apparently public employees work for these companies, and no one knows.<br>\nBlame for outsourcing starts with Margaret Thatcher&rsquo;s compulsory competitive tendering, which was forced on councils and others. Public managers still doing it often do so reluctantly, under the extremities of Treasury austerity to cut costs, so lowest paid employees take the hardest hit.<br>\nCarillion had taken over this large London teaching hospital&rsquo;s portering, cleaning and other services. Its cuts meant there were too few porters to fetch and wheel soaring numbers of patients, leaving wards and operating theatres impatient at delays. Before outsourcing, there had been 16 porters, but they were cut to 11. This is how outsourcing works &ndash; cutting staff and holding down pay. Agency workers were paid less than the old staff Carillion had taken over.<br>\nIn another hospital where I worked as a cleaner for an agency, I found managers had lost all cost control too, so the agency was sending in too many cleaners at too high a cost for too little work. But after so many years of outsourcing, managers had long lost the knowledge of how many hours each ward or clinic needed for cleaning.<br>\nI have interviewed plenty of managers in the NHS and school heads trying to cope with fixed outsourced contracts &ndash; or, even worse, decades-long private finance initiatives &ndash; with no control over the service or costs. Today&rsquo;s NAO report reveals the &pound;200bn &ndash; &pound;200bn! &ndash; wastefulness of PFIs, all for the sake of a sleight of hand to keep state debt off Treasury accounts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2018\/jan\/18\/outsourced-carillion-hospital-state-treasury-work\">The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Im Stammland des Thatcherismus bricht das Magengeschw&uuml;r auf. Es ist aber kein Zufall, sondern harte Arbeit, dass Corbyn und McDonnell an der Labour-Spitze stehen. In Deutschland ist es aber genauso schlimm. Und in England wie in Deutschland wird Widerspruch von den Medien ins rechte Sammel-Becken gedr&auml;ngt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Verwaltungsgericht: Bundesregierung muss Zahlungen an Anw&auml;lte offenlegen<\/strong><br>\nWie viel Geld zahlt die Bundesregierung an ihre Anw&auml;lte? Solche Informationen m&uuml;ssen nach einer Gerichtsentscheidung auf Anfrage herausgegeben werden. Das Innenministerium wehrt sich allerdings gegen mehr Transparenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2018\/verwaltungsgericht-bundesregierung-muss-zahlungen-an-anwaelte-offenlegen\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.K.:<\/strong> Wieviel Juristen sind im Innenministerium, im Justizministerium, im Bundeskanzleramt &ndash; sind sie nicht in der Lage die Rechtsposition der Regierung auch vertreten zu k&ouml;nnen? Das bereits erscheint mir als ein Armutszeugnis! Da scheint aber mehr als so manches im Argen zu sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Automatisierte Aggression<\/strong><br>\nDie Bundeswehr testet autonom agierende Drohnen zur Absicherung von Luftlandeoperationen auf fremdem Territorium. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Demnach f&uuml;hrte die Elektroniksystem- und Logistik-GmbH (ESG) auf einem Versuchsgel&auml;nde des deutschen Milit&auml;rs mehrere Probefl&uuml;ge mit einem &ldquo;Unbemannten Missionsausr&uuml;stungstr&auml;ger&rdquo; durch, um &ldquo;Landezonen&rdquo; f&uuml;r Hubschrauber in einem &ldquo;unbekannten Gebiet&rdquo; zu erkunden. Die Fl&uuml;ge h&auml;tten Ende vergangenen Jahres stattgefunden und seien &ldquo;teilweise au&szlig;erhalb der Sichtweite des Steuerers&rdquo; erfolgt, hei&szlig;t es. Die Aufgabenstellung korrespondiert mit den ebenfalls 2017 von der deutschen Heeresleitung in einem &ldquo;Thesenpapier&rdquo; kodifizierten Forderungen. Darin werden unter anderem Kriegsszenarien entwickelt, in denen Drohnen &ldquo;feindfreie Landezonen&rdquo; f&uuml;r den Aufmarsch deutscher Truppen auskundschaften &ndash; oder auch international ge&auml;chtete Streubomben abwerfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7505\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hungersnot im Jemen: &ldquo;Was hier passiert, ist ein Albtraum&rdquo;<\/strong><br>\nGewalt, Vertreibung, Krankheiten, Unterern&auml;hrung und kaum Zugang zu medizinischer Hilfe und Bildung. Die Kinder im B&uuml;rgerkriegsland Jemen leben unter katastrophalen Bedingungen.<br>\nDer winzige S&auml;ugling im Brutkasten eines Krankenhauses in Sanaa ist bis auf die Knochen abgemagert, einzeln stehen die Rippen hervor. Der K&ouml;rper verschwindet fast in einer viel zu gro&szlig;en Windel. Das kleine Gesicht zwischen den Kabeln und Schl&auml;uchen sieht uralt aus. Die Nachrichtenagentur Reuters, die die Bilder gedreht hat, schreibt warnend dazu: Achtung, der Inhalt des Videos kann schockieren. Auch die anderen Neugeborenen der Station sind v&ouml;llig unterern&auml;hrt.<br>\nF&uuml;r das, was sich derzeit im Jemen abspielt, gibt es wohl keine Worte, die das Elend treffend beschreiben w&uuml;rden. Vielleicht Zahlen: 25.000 Babys w&uuml;rden pro Jahr nach der Geburt oder in den ersten Lebensmonaten sterben, sagt Mertixell Relano, zust&auml;ndig f&uuml;r den Jemen beim UN-Kinderhilfswerk UNICEF. &ldquo;Viele Kinder gehen hungrig zu Bett und aktuell haben wir anderthalb Millionen Kinder im Land, die unterern&auml;hrt sind.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/jemen-hunger-kinder-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Mittlerweile ist der Krieg im S&uuml;den f&uuml;r beendet erkl&auml;rt&rdquo;<\/strong><br>\nDer Journalist Oliver Ramme ist der einzige Journalist, der aktuell aus dem S&uuml;den des Jemen berichten kann. &ldquo;Die Lage hat sich weitestgehend entspannt&rdquo;, sagte Ramme im Dlf. Der Krieg sei fast &uuml;berall vorbei. Allerdings w&uuml;rde die wirtschaftliche Lage die Menschen stark besch&auml;ftigen und Misstrauen in der Bev&ouml;lkerung sch&uuml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/jemen-mittlerweile-ist-der-krieg-im-sueden-fuer-beendet.1773.de.html?dram:article_id=408556\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bundestag ber&auml;t &uuml;ber Familiennachzug: Parit&auml;tischer lehnt weitere Aussetzung ab<\/strong><br>\nMit Blick auf die am Freitag stattfindenden Beratungen zum Familiennachzug appelliert der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, keiner weiteren Aussetzung des Familiennachzugs f&uuml;r subsidi&auml;r Gesch&uuml;tzte zuzustimmen.<br>\nEs sei ein Gebot humanit&auml;rer Verantwortung, die Regelung zur Beschr&auml;nkung des Familiennachzugs nicht zu verl&auml;ngern, mahnt der Parit&auml;tische. Der Schutz der Familieneinheit sei ein Menschenrecht, das es zu achten gilt. Die Aussetzung des Rechtes auf Familiennachzug f&uuml;r subsidi&auml;r Gesch&uuml;tzte stelle eine erhebliche Belastung der Betroffenen dar, behindere ihre Integration und d&uuml;rfe auf keinen Fall &uuml;ber M&auml;rz 2018 hinaus verl&auml;ngert werden.<br>\n&bdquo;Hier wird der unverfrorene Versuch unternommen, noch vor einer Regierungsbildung im Sinne einer Fortsetzung der GroKo Fakten zu schaffen. Es kann nicht sein, dass parteitaktische Spielchen auf dem R&uuml;cken der hier lebenden Fl&uuml;chtlinge und ihrer Familien ausgetragen und Grundrechte mit F&uuml;&szlig;en getreten werden&ldquo;, so Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands.<br>\nDer Parit&auml;tische appelliert an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, einer Verl&auml;ngerung der Aussetzung des Familiennachzugs nicht zuzustimmen. &bdquo;Es gibt ein Gesetz, das regelt, dass diese uns&auml;gliche Beschr&auml;nkung des Familiennachzugs am 16. M&auml;rz ein Ende hat. Und daran sollten sich nun auch alle halten&ldquo;, so Schneider. Viele Familien warteten seit mittlerweile &uuml;ber zwei Jahren darauf, ihre Angeh&ouml;rigen wiederzusehen und h&auml;tten auf die Verl&auml;sslichkeit des deutschen Rechts vertraut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/bundestag-beraet-ueber-familiennachzug-paritaetischer-lehnt-weitere-aussetzung-ab\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Calais: Der &ldquo;Dschungel&rdquo; ist weg &ndash; die Fl&uuml;chtlinge nicht<\/strong><br>\nWo sich noch 2016 der ber&uuml;chtigte &ldquo;Dschungel von Calais&rdquo; erstreckte, ist heute ein Naturschutzgebiet hinter Z&auml;unen. Fl&uuml;chtlinge gibt es hier und in anderen K&uuml;stenorten trotzdem noch. Mit einem erweiternden Abkommen wollen Frankreich und Gro&szlig;britannien Schlepper und Asylsuchende vom Grenz&uuml;bertritt abhalten.<br>\nDen &ldquo;Dschungel von Calais&rdquo; gibt es nicht mehr. Das im Herbst 2016 ger&auml;umte Wald- und Strandgebiet, auf dem bis zu 9.000 Fl&uuml;chtlinge teilweise monatelang lebten &ndash; es wurde zum Naturschutzgebiet erkl&auml;rt und eingez&auml;unt &ndash; Schilder, wohin man kommt: &ldquo;Betreten verboten!&rdquo; Und tats&auml;chlich: weit und breit keine Zelte, keine Reste von Zelten, keine Fl&uuml;chtlinge mehr.<br>\nAm Hauptstrand von Calais wird in gro&szlig;em Stil gebaut: Neue Parkpl&auml;tze, breite Promenaden sollen der Stadt wieder Flair verleihen &ndash; auf der Mole und an zug&auml;nglichen Teilen des Strandes trifft man Spazierg&auml;nger, die das Meer, die Brandung, den st&uuml;rmischen Wind genie&szlig;en. &ldquo;Ich finde das m&auml;rchenhaft, wunderbar! Wenn die Natur so entfesselt ist, das hat eine solche Sch&ouml;nheit!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/calais-der-dschungel-ist-weg-die-fluechtlinge-nicht.795.de.html?dram:article_id=408536\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Trump ist nur ein Symptom &ndash; Die M&auml;chte, die ihn erm&ouml;glichen, sind das Problem<\/strong><br>\nKann ein Leitartikel, in dem Bilanz gezogen werden soll zu Donald Trumps erstem Jahr im Wei&szlig;en Haus, genauso ausfallen wie zu anderen Themen? Nein, das geht nicht. Dieser Pr&auml;sident ist so anders als alle Vorg&auml;nger, er sprengt alle Ma&szlig;st&auml;be. Da muss auch die Bewertung anders ausfallen. Zum Beispiel so: Eigentlich h&auml;tten die amerikanischen W&auml;hler schon bei George W. Bush erkennen k&ouml;nnen, dass es nicht egal ist, ob sie v&ouml;llig ungeeignete Bewerber in das machtvollste politische Amt auf diesem Globus w&auml;hlen. Das hat leider nicht funktioniert. Vielleicht musste es deswegen eine Katastrophe wie Trump geben, damit mehr B&uuml;rger diese Lektion endlich lernen. Bush junior hat v&ouml;lkerrechtswidrig einen Krieg im Irak begonnen. Es wurden Foltergef&auml;ngnisse geschaffen, in denen kein Recht mehr existierte. Die Folgen dieser gewissenlosen Milit&auml;rinvasion sind heute, 15 Jahre sp&auml;ter, weltweit zu sp&uuml;ren. Es g&auml;be heute weder den Islamischen Staat (IS) noch &uuml;ber die halbe Welt verteilte Terrornetzwerke, h&auml;tte es den Irak-Krieg und die verheerende Statthalterpolitik dort nicht gegeben. Ginge es mit rechten Dingen zu, m&uuml;ssten sich Bush und noch einige weiteren Figuren vor einem internationalen Strafgerichtshof verantworten. Doch wer dachte, noch tiefer k&ouml;nnte die politische F&uuml;hrung der Weltmacht USA nicht sinken, sieht sich nun get&auml;uscht. Viele kluge Zeitgenossen haben bereits staunend gestanden, sie h&auml;tten nie gedacht, dass sie sich je Bush zur&uuml;ckw&uuml;nschen k&ouml;nnten. Trump hat das geschafft. [&hellip;]<br>\nDieses System ist krank. Die USA sind eines der Musterl&auml;nder der Demokratie. Doch die Art, wie letztlich eine Klasse der Superreichen entscheidet, wer unter ihnen Pr&auml;sident werden darf, hat die demokratische Idee ad absurdum gef&uuml;hrt. Diese Finanzelite hat sich die Welt untertan gemacht. Wer die Demokratie retten wollte, m&uuml;sste hier ansetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/1.7119455\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G. G.:<\/strong> Eigentlich habe ich erwartet, dass zum einj&auml;hrigen &ldquo;Dienst-Jubil&auml;um&rdquo; des US-Pr&auml;sidenten Donald Trump nur personenbezogene Geschichtchen &uuml;ber den &ldquo;schr&auml;gen Typen im Wei&szlig;en Haus&rdquo; durch den Bl&auml;tter-Wald rauschen und auch die &uuml;brigen Medien keine Analyse der ganzen Geschichte dieser Pr&auml;sidentschaft zustande bringen. Also letztlich nur Halb-Wahrheiten &ndash; sind diese eigentlich nicht auch nur Fake News? &ndash; verbreiten. Aber dann diese &Uuml;berraschung: Ein Leitartikel, der die ganze Geschichte erz&auml;hlt und nichts anderes darstellt, als kritisch-hinterfragenden Journalismus, wie er eben f&uuml;r eine funktionierende Demokratie &uuml;berlebensnotwendig ist. Absolut lesenswert!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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