{"id":42044,"date":"2018-01-24T08:26:58","date_gmt":"2018-01-24T07:26:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044"},"modified":"2018-01-24T08:26:58","modified_gmt":"2018-01-24T07:26:58","slug":"hinweise-des-tages-3044","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h01\">45 Deutsche besitzen so viel wie die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h02\">Designierter Ausschussvorsitzender der AfD: Islamhetze per E-Mail<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h03\">Panzer f&uuml;r die T&uuml;rkei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h04\">&ldquo;Abrechnung mit NATO-Partner USA&rdquo;: Karin Leukefeld zur t&uuml;rkischen Offensive in Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h05\">Macron I. und Merkel IV. m&uuml;ssen liefern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h06\">Grillos Populisten dr&auml;ngen an die Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h07\">Was bringt Blasen zum Platzen, Herr Shiller?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h08\">Von Schwarzer Liste der EU gestrichen: Panama gilt nicht mehr als Steueroase<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h09\">HSH Nordbank vor Verkaufsentscheidung: Die unheilvolle Allianz von Politik und Gro&szlig;reedern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h10\">Warum das schwarz-blaue &ldquo;Arbeitslosengeld NEU&rdquo; schlimmer wird als &ldquo;Hartz IV&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h11\">Obdachlosigkeit &ndash; Leben am unteren Rand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h12\">Immer mehr Deutsche arbeiten nicht nur zu normalen Zeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h13\">&bdquo;Das V&ouml;lkerrecht gilt auch bei verdeckten Kriegen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h14\">&ldquo;Schlimmer als Watergate&rdquo; &ndash; Geheimdossier soll illegale &Uuml;berwachung Trumps durch US-Beh&ouml;rden belegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h15\">A Coming Russia-Ukraine War?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h16\">Woher kommt dieser Hochmut?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h17\">SPON-Wahltrend: Mehrheit ist unzufrieden mit SPD-Entscheidung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42044#h18\">Oscarnominierungen 2018 &ndash; Das knallt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>45 Deutsche besitzen so viel wie die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung<\/strong><br>\nDas Verm&ouml;gen in Deutschland ist sehr ungleich verteilt, das sagen offizielle Statistiken. Nun hat das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung diese Statistiken erg&auml;nzt: Demnach ist die Ungleichheit weit extremer.<br>\nEs gibt zwar offizielle Daten, etwa vom Statistischen Bundesamt und seit ein paar Jahren auch von der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) f&uuml;r die Eurozone. Diese Daten weisen bereits eine extrem ungleiche Verteilung aus. Aber in Wirklichkeit ist das Verm&ouml;gen weit st&auml;rker konzentriert. Denn die Statistik hat einen blinden Fleck: Superreiche und ihr Verm&ouml;gen werden systematisch untersch&auml;tzt. Einerseits, weil ihre Zahl so klein ist, dass sie in der Stichprobe nicht ausreichend erfasst werden. Andererseits, weil die Statistiken auf freiwilligen Befragungen basieren &ndash; und die Bereitschaft zur Teilnahme nachweislich sinkt, je reicher der Befragte ist.<br>\nAber: Gerade f&uuml;r die Superreichen liegen relativ valide Sch&auml;tzungen vor &ndash; in Form der sogenannten Reichenlisten, allen voran die des US-Magazins &ldquo;Forbes&rdquo;. Zus&auml;tzlich gibt es f&uuml;r Deutschland die Reichenliste des manager magazin. Ein Team um den Steuerexperten Stefan Bach vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) hat nun die Daten der EZB-Verm&ouml;genserhebung um die Angaben aus den Reichenlisten erweitert, und zwar f&uuml;r drei Eurostaaten: Deutschland, Frankreich und Spanien. Das Ergebnis: In Deutschland besitzen die 45 reichsten Haushalte so viel wie die &auml;rmere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung. Beide Gruppen kamen im Jahr 2014 jeweils auf insgesamt 214 Milliarden Euro Verm&ouml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/vermoegen-45-superreiche-besitzen-so-viel-wie-die-halbe-deutsche-bevoelkerung-a-1189111.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wirklich sch&ouml;ne Erl&auml;uterungen und Grafiken. Der Widerspruch der Arbeitgeber- und sonstigen Reichenlobbyisten wird sicher auf den Fu&szlig; folgen. Wie sch&ouml;n, dass die SPD f&uuml;r eine neue GroKo eine marginale Grundrente und die Wiederherstellung der parit&auml;tischen Finanzierung bei der GKV durchgesetzt hat. Das wird die Verm&ouml;gensverteilung sicher revolution&auml;r &auml;ndern.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eigentlich unfassbar, 45 Personen besitzen soviel wie 40 Millionen Deutsche. Was f&auml;llt der SPD dazu ein? Richtig, gar nichts.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Designierter Ausschussvorsitzender der AfD: Islamhetze per E-Mail<\/strong><br>\nDie AfD darf k&uuml;nftig den Vorsitzenden des Haushaltsausschusses stellen. Peter Boehringer soll es werden. Doch E-Mails, die er offenbar verfasst hat und die NDR und WDR vorliegen, zeichnen das Bild eines Islamhassers. [&hellip;]<br>\nDer geb&uuml;rtige Schwabe, der lange in M&uuml;nchen lebte, ist in liberalkonservativen Wirtschaftskreisen bestens verdrahtet. Er selbst stammt aus einem Unternehmerhaushalt und ist seit 2013 Mitglied in der Hayek-Gesellschaft, die nach dem &ouml;sterreichischen National&ouml;konomen Friedrich A. Hayek benannt ist. In ihr sind verm&ouml;gende Unternehmer, Publizisten und Wissenschaftler aus dem liberalkonservativen bis marktradikalen Spektrum vertreten. Die von Finck&rsquo;schen Familiengesellschaften etwa, der unter anderem die Hotelkette M&ouml;venpick und viele andere Gesellschaften geh&ouml;ren; Theo M&uuml;ller (M&uuml;ller-Milch) oder Autovermieter Erich Sixt.<br>\nDie Gesellschaft sieht sich seit mehr als zwei Jahren immer wieder der Kritik ausgesetzt, der AfD inhaltlich zu nahe zu stehen. Es gab prominente Austritte, zuletzt hatte ein Mitglied in einem K&uuml;ndigungsbrief die Gesellschaft als &ldquo;Mistbeet der AfD&rdquo; bezeichnet. Inzwischen z&auml;hlt die Hayek-Gesellschaft vier Bundestagsabgeordnete in ihren Reihen, darunter drei von der AfD: Neben Boehringer sind dies Fraktionschefin Alice Weidel und Fraktionsvize Beatrix von Storch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/afd-boehringer-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> An dem Artikel ist eigentlich nur interessant, was nicht drinsteht. Zum Beispiel, wer denn wohl das vierte Bundestagsmitglied ist, das noch zur Hayek-Gesellschaft geh&ouml;rt. Das ist Frank Sch&auml;ffler (FDP). Man h&auml;tte ja auch mal darauf hinweisen k&ouml;nnen, dass zu den im Streit Ausgetretenen Christian Lindner (FDP-Chef), Michael H&uuml;ther (IW) und Lars P. Feld (einer der &bdquo;F&uuml;nf Wirtschaftsweisen&ldquo;) geh&ouml;ren. Diese Austritte erfolgten aber nicht etwa, weil man gedanklich oder ideologisch besonders weit auseinander liegen w&uuml;rde, sondern weil die einen ihre Marktradikalit&auml;t gern mit einer aggressiven Sprache vortragen und die anderen ihre Marktradikalit&auml;t weiterhin in sch&ouml;ne Worte kleiden wollen. <\/em><\/p>\n<p><em>Die Nachricht ist also nicht die, dass es in der AfD Hetzer gibt, sondern die, dass gro&szlig;e inhaltliche Schnittmengen zu den anderen neoliberalen Parteien bestehen. Das konnte man vor allem in der Debatte um die Wiedererhebung einer Verm&ouml;gensteuer beobachten. Da stand die marktradikale Koalition aus AfD, FDP, Union und auch Teilen der SPD wie eine eins.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dies ist wieder einmal ein Beispiel daf&uuml;r, wie die Fokussierung auf die Fremdenfeindlichkeit der AfD den Blick auf die katastrophale finanzpolitische Ausrichtung dieser Partei versperrt. Boehringer war vor seiner politischen Karriere einer dieser &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/afd-politiker-peter-boehringer-setzt-auf-gold-15413508.html\">Gold-Blogger<\/a>&ldquo;, die im Netz mit geradezu epischer &ouml;konomischer Verpeiltheit eine ultra-marktliberale Politik propagieren.  Dass ein solcher Extremist ohne eine Spur von Sachverstand nun Vorsitzender des Haushaltsausschuss wird, ist ein handfester Skandal. Seine fremdenfeindlichen Mails sind in diesem Kontext bestenfalls Nebelkerzen. Wie soll das weitergehen? Ein Impfkritiker als Sprecher des Gesundheitsausschusses? Ein Reichsb&uuml;rger als Sprecher des Ausschusses f&uuml;r Recht und Verbraucherschutz?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Panzer f&uuml;r die T&uuml;rkei<\/strong><br>\nDie T&uuml;rkei nutzt bei ihrem &Uuml;berfall auf die nordsyrische Region Afrin deutsche Panzer. Dies geht aus &uuml;bereinstimmenden Berichten t&uuml;rkischer und kurdischer Medien hervor. Demnach handelt es sich um Kampfpanzer vom Typ Leopard 2A4, die Berlin zwischen 2006 und 2014 aus Best&auml;nden der Bundeswehr an die T&uuml;rkei geliefert hat, ohne &ndash; wie bei fr&uuml;heren Panzerverk&auml;ufen &ndash; ihre Nutzung strikt auf Eins&auml;tze gem&auml;&szlig; Artikel 5 des NATO-Vertrags zu beschr&auml;nken. Unmittelbar vor dem Beginn des &Uuml;berfalls hat die Bundesregierung durchsickern lassen, sie werde die Aufr&uuml;stung der Leopard 2A4 mit modernster Schutzausr&uuml;stung genehmigen. Der Auftrag soll von Rheinmetall durchgef&uuml;hrt werden und gilt als Einstieg in den Bau einer Panzerfabrik in Karasu an der Schwarzmeerk&uuml;ste &ouml;stlich von Istanbul, in der ein Rheinmetall-Joint Venture den neuen t&uuml;rkischen Kampfpanzer Altay bauen will. Der Rheinmetall-Konzern hofft, von Karasu aus weitere L&auml;nder der Region beliefern zu k&ouml;nnen, ohne R&uuml;cksichten auf deutsche R&uuml;stungsexportvorschriften nehmen zu m&uuml;ssen. Berlin schaut wohlwollend zu. (&hellip;)<br>\nDie Bundesregierung stellt dem Bau der Panzerfabrik keinerlei Hindernisse in den Weg. &ldquo;Es war immer unsere Linie, die deutsche Regierung &uuml;ber unsere Pl&auml;ne zu informieren&rdquo;, bekr&auml;ftigt Andreas Schwer, ein bei Rheinmetall f&uuml;hrend mit dem Deal befasster Manager: &ldquo;Wir tun nichts hinter ihrem R&uuml;cken.&rdquo;[9] Schwer leitet seit Dezember 2017 die neue saudische Waffenschmiede SAMI (Saudi Arabian Military Industries), mit der auch Saudi-Arabien sich gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche r&uuml;stungsindustrielle Eigenst&auml;ndigkeit sichern will.[10] Tats&auml;chlich verhilft die Beteiligung von Rheinmetall an der Altay-Produktion nicht nur der deutschen Waffenschmiede zu einer besseren Weltmarktposition &ndash; sie tr&auml;gt auch dazu bei, die Anbindung der T&uuml;rkei an Deutschland punktuell zu festigen und so ihre Umorientierung nach Russland und China ein wenig zu bremsen. Rheinmetall ist mit der Berliner Politik eng verbunden: Cheflobbyist des Konzerns ist Ex-Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP), dem Aufsichtsrat geh&ouml;rt Ex-Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7508\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Kein Ende der Waffengesch&auml;fte<\/strong><br>\nUnion und SPD wollen keine R&uuml;stungslieferungen an Staaten zulassen, die im Jemen Krieg f&uuml;hren. Doch die Herstellerfirmen werden ihre Waren weiter los (&hellip;)<br>\nWeil die Herstellung in Italien erfolgt, braucht man keine Genehmigung aus Berlin.<br>\nDer Trick, die Produktion f&uuml;r heikle Kunden an einen Standort im Ausland zu verlagern, um &Auml;rger mit der deutschen R&uuml;stungsexportkontrolle zu vermeiden, macht l&auml;ngst Schule. (&hellip;)<br>\nR&uuml;stungslieferungen &uuml;ber Auslandsstandorte sind nicht alles, was deutsche Waffenschmieden sich einfallen lassen, um Krisen- und Kriegsgebiete zu beliefern. Rheinmetall etwa nutzt seine 2008 in S&uuml;dafrika gegr&uuml;ndete Tochterfirma Rheinmetall Denel Munition (RDM) um ganze Munitionsfabriken zu verkaufen. Die erste von ihnen nahm 2010 in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Produktion auf. Im selben Jahr bewarb sich RDM um den Bau einer weiteren Munitionsfabrik in Saudi-Arabien, erhielt schlie&szlig;lich den Auftrag &ndash; und konnte das Werk, in dem unter anderem Artilleriemunition sowie 500- bis 2.000-Pfund-Bomben f&uuml;r die Royal Saudi Air Force gefertigt werden, im M&auml;rz 2016 er&ouml;ffnen. Neben der knappen Viertelmilliarde, die der Bau des Werkes einbrachte, kassiert RDM dort auch weiterhin &ndash; &uuml;ber Zulieferungen und &uuml;ber Dienstleistungen f&uuml;r die saudische Fabrik; es handelt sich um ein dauerhaft recht eintr&auml;gliches Gesch&auml;ftsmodell. Laut den ARD-Journalisten Gr&uuml;ll und Hoffmann hat RDM inzwischen 39 Munitionsfabriken geliefert oder in Arbeit, eine davon vermutlich in &Auml;gypten.<br>\n&raquo;W&auml;hrend ein Gro&szlig;teil des Gesch&auml;fts von Rheinmetall Defence in den NATO-Staaten erzielt wird, engagiert sich Rheinmetall Denel Munition vor allem &hellip; in Asien, im Mittleren Osten und in S&uuml;damerika. Rheinmetall und die s&uuml;dafrikanische Tochter k&ouml;nnen somit ihre jeweiligen Stamm-M&auml;rkte mit dem kompletten Produktportfolio bedienen&laquo;. So fasst die D&uuml;sseldorfer Firmenzentrale die innerbetriebliche Exportarbeitsteilung zusammen. Das Konzept l&auml;uft rund &ndash; und es ist politisch gewollt. Anders lie&szlig;e sich nicht erkl&auml;ren, dass Berlin keine gesetzgeberischen Initiativen gegen den Umwegexport in Krisen- und Kriegsgebiete entfaltet. Tats&auml;chlich er&ouml;ffnet er einen bequemen Ausweg aus einem Dilemma: Immer mehr L&auml;nder in strategisch bedeutenden Regionen wie dem Mittleren Osten f&uuml;hren Krieg &ndash; und das zu einer Zeit, zu der Deutschland danach strebt, seinen Einfluss in ebenjenen Regionen energisch zu st&auml;rken. Die Belieferung kriegf&uuml;hrender Staaten &uuml;ber Auslandsstandorte erm&ouml;glicht es, mitzumischen und zugleich den sch&ouml;nen Schein eines zumindest halbwegs gem&auml;&szlig;igten Umgangs mit R&uuml;stungsexporten zu wahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/325870.kein-ende-der-waffengesch%C3%A4fte.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist das Spitzenpersonal in SPD und Union naiv oder h&auml;lt es die Bev&ouml;lkerung\/W&auml;hlerschaft f&uuml;r dumm?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Exporte in Spannungsgebiete auf Rekordhoch<\/strong><br>\nNoch nie hat eine Bundesregierung mehr R&uuml;stungsexporte in Spannungsgebiete genehmigt als die GroKo in den vergangenen Jahren. Dabei hatte vor allem die SPD eine besonders restriktive Politik versprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/ruestungsexporte-drittstaaten-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Abrechnung mit NATO-Partner USA&rdquo;: Karin Leukefeld zur t&uuml;rkischen Offensive in Syrien<\/strong><br>\nAm Samstag haben t&uuml;rkische Kampfverb&auml;nde einen Angriff auf kurdische Einheiten im Nordwesten Syriens gestartet. Noch ist kein Ende in Sicht. RT Deutsch-Korrespondentin Karin Leukefeld schildert die Hintergr&uuml;nde der neuerlichen Eskalation des Konfliktes.<br>\nDer Einmarsch der t&uuml;rkischen Armee in Afrin kommt nicht unerwartet und k&ouml;nnte dem Beispiel der Operation &bdquo;Schutzschild Euphrat&ldquo; folgen, die von August 2016 bis M&auml;rz 2017 dauerte. Dabei sicherte die t&uuml;rkische Armee mit Verb&uuml;ndeten, zumeist islamistischen Kampfverb&auml;nden unterschiedlicher Couleur, ein Gebiet entlang der t&uuml;rkisch-syrischen Grenze zwischen Jarabulus, Al Bab und Azaz.<br>\n&Auml;hnlich k&ouml;nnte nun mit der neuen Milit&auml;roperation die t&uuml;rkisch-syrische Grenze zwischen Hatay und Kilis im t&uuml;rkischen Sinne gesichert werden. Die T&uuml;rkei will &ndash; &auml;hnlich wie mit der Operation &bdquo;Schutzschild Euphrat&ldquo; &ndash; eine 30 Kilometer tief auf syrisches Territorium reichende &bdquo;Schutzzone&ldquo; besetzen. Dorthin k&ouml;nnten Inlandsvertriebene, etwa aus der umk&auml;mpften Provinz Idlib, gebracht werden.<br>\nDas kurdische Projekt der &bdquo;Demokratischen F&ouml;deration Nordsyrien&ldquo; als Grund f&uuml;r den Angriff zu nennen, den die T&uuml;rkei als &bdquo;Selbstverteidigung&ldquo; darstellt, ist vordergr&uuml;ndig. Die syrischen Kurden haben die T&uuml;rkei nicht bedroht, und vor dem Krieg gab es zwischen Afrin und Hatay, Adana und Gaziantep (in der T&uuml;rkei) enge famili&auml;re und wirtschaftliche Beziehungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/64003-kein-unerwarteter-angriff-karin-leukefeld\/\">RT deutsch<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;T&uuml;rkei f&uuml;hrt Angriffskrieg auf syrischem Territorium&rdquo;<\/strong><br>\nDie Kurden im Norden Syriens verst&uuml;nden sich als &ldquo;sozialrevolution&auml;re Bewegung&rdquo;, die nach Autonomie von den Syrern strebe, sagte Nahost-Experte Michael L&uuml;ders im Dlf. &ldquo;Sie ist liiert mit der PKK.&rdquo; Dennoch seien die Angriffe der T&uuml;rkei auf die kurdische YPG v&ouml;lkerrechtswidrig. [&hellip;]<br>\nM&uuml;ller: Herr L&uuml;ders, t&ouml;tet die T&uuml;rkei westliche Verb&uuml;ndete?<br>\nL&uuml;ders: Na ja. Wenn man es auf die Spitze treiben will, kann man in der Tat sagen, dass die Kurden jetzt einen hohen Preis bezahlen. Die Kurden haben einen wesentlichen Anteil an der Bek&auml;mpfung des Islamischen Staates in Syrien wie auch im Irak geleistet und waren enge Verb&uuml;ndete der USA, vor allem in Syrien.<br>\nUnd nun hat sich eine neue geopolitische Konstellation aufgetan. Das Vorgehen der t&uuml;rkischen Regierung ist eine unmittelbare Reaktion auf Bestrebungen der USA, im Norden Syriens, vor allem in den kurdischen Gebieten, eine sogenannte Sicherheitszone einzurichten. Die USA (Au&szlig;enminister Rex Tillerson) sprachen davon, bis zu 30.000 US-Soldaten dort zu stationieren mit dem Ziel, ein Wiedererstarken des Islamischen Staates zu verhindern, vor allem aber den erstarkenden Einfluss Irans auf syrischem Gebiet zur&uuml;ckzudr&auml;ngen.<br>\nUnd vor diesem Hintergrund ist diese t&uuml;rkische Offensive zu sehen. Erdogan hatte die Sorge, dass die Amerikaner hier Fakten schaffen k&ouml;nnten und die Zusammenarbeit mit der YPG und den USA und der amerikanischen Armee noch enger werden k&ouml;nnte, und nun hat er sozusagen pr&auml;ventiv aus seiner Sicht gehandelt, indem er jetzt der YPG den Krieg erkl&auml;rt hat und nun diesen Krieg in den Norden Syriens getragen hat. Die Amerikaner haben nun einen teilweisen R&uuml;ckzug angetreten, haben gesagt, na ja, das k&ouml;nnen wir gerade noch so akzeptieren. Sie versuchen zu deeskalieren. Aber jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kampf-gegen-kurdenmiliz-ypg-tuerkei-fuehrt-angriffskrieg.694.de.html?dram:article_id=408995\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: #SaveAfrin<\/strong><br>\nGemeinsame Erkl&auml;rung von Sahra Wagenknecht, Dietmar Bartsch, Katja Kipping, Bernd Riexinger<br>\nDieser neue Krieg des Erdogan-Regimes gegen die Kurdinnen und Kurden in Syrien ist ein Verbrechen. Erheben wir unsere Stimme f&uuml;r die Menschen in Afrin in Nordsyrien!<br>\nProtestieren wir zusammen mit den Kurdinnen und Kurden und allen Demokratinnen und Demokraten gegen diesen &Uuml;berfall der t&uuml;rkischen Armee!<br>\nDie Frauen und M&auml;nner der kurdische YPG sind ein Bollwerk gegen den IS. Sie haben den dschihadistischen Terror in Koban&ecirc; besiegt und sie haben die syrische Stadt Raqqa vom Terror-Kalifat befreit. Aber der islamistische Autokrat Erdogan verzeiht den Kurdinnen und Kurden in Syrien weder ihr Experiment einer demokratischen Selbstverwaltung noch die garantierte Gleichberechtigung der Frau. Deshalb f&uuml;hrt Erdogan seinen Angriffskrieg gegen Afrin und deshalb k&uuml;ndigt Erdogan in seinen Kriegsreden offen an, alle Kurdinnen und Kurden aus Afrin vertreiben zu wollen. In der Region Afrin leben etwa eine Million Menschen. Die kurdische Enklave Afrin wurde bislang noch nicht vom Krieg heimgesucht und beherbergt hunderttausende Fl&uuml;chtlinge innerhalb Syriens. Bei der t&uuml;rkischen Invasion sind zahlreiche zivile Opfer zu bef&uuml;rchten.<br>\nDieser v&ouml;lkerrechtswidrige Krieg des NATO-Verb&uuml;ndeten T&uuml;rkei gemeinsam mit als islamistischen Terrormilizen unter der Fahne der FSA ist eine Schande. Es ist eine Schande, dass die Gro&szlig;m&auml;chte und die regionalen Einflussstaaten die Menschen in Afrin fallengelassen haben und es ist eine Schande, dass die Bundesregierung weiter einen t&uuml;rkischen Gewaltherrscher hofiert, der in seiner Sprache und seinen Handlungen jedes Ma&szlig; verloren hat. In Afrin kommen deutsche Leopard-2-Panzer zum Einsatz. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel muss eines klar sein: Wenn Erdogan die kurdische Enklave Afrin in Syrien zerst&ouml;ren sollte, dann droht ein weiterer Krieg in Syrien mit zahlreichen Menschenrechtsverbrechen.<br>\nWir fordern den sofortigen Stopp aller deutschen R&uuml;stungsexporte in die T&uuml;rkei.<br>\nWir fordern einen Stopp aller Pl&auml;ne t&uuml;rkische Panzer mit Rheinmetall zu modernisieren.<br>\nWir fordern, dass die Bundesregierung klar und unmissverst&auml;ndlich diesen Krieg verurteilt und jegliche Beihilfe auch &uuml;ber NATO-Strukturen einstellt.<br>\nWir fordern den sofortigen R&uuml;ckzug der t&uuml;rkischen Armee und aller ihrer islamistischen S&ouml;ldnermilizen.<br>\nSyrien braucht Frieden und Demokratie. Die Kurdinnen und Kurden in Syrien brauchen heute unsere Anerkennung und Solidarit&auml;t.<br>\nWir rufen alle Mitglieder der LINKEN auf, sich an Friedenskundgebungen f&uuml;r Afrin zu beteiligen oder ein eigenes Zeichen der Solidarit&auml;t zu setzen. Jede Stimme z&auml;hlt!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/saveafrin\/\">die Linke im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Macron I. und Merkel IV. m&uuml;ssen liefern<\/strong><br>\nSelten haben wir so viele feierliche Bekenntnisse zur deutsch-franz&ouml;sischen Freundschaft geh&ouml;rt. Nachdem Kanzlerin Merkel die Franzosen jahrelang ignoriert hat, sonnt sie sich nun im Glanze von Macron I. Kein Wunder &ndash; schlie&szlig;lich haben die Sozialdemokraten ihr aufgegeben, Frankreich zu pflegen. Au&szlig;erdem war der 55. Jahrestag des Elys&eacute;e-Vertrags (am Montag), das ist ein Pflichttermin f&uuml;r Merkel IV.<br>\nDoch w&auml;hrend Experten und Journalisten die deutsch-franz&ouml;sische Freundschaft feiern, l&auml;uft die &ldquo;Achse&rdquo; in Br&uuml;ssel gar nicht rund. Gleich zwei Ministerr&auml;te haben dies &lsquo;mal wieder gezeigt. Bei den Au&szlig;enministern konnten sich Berlin und Paris nicht darauf einigen, wie man auf den US-Alleingang in Jerusalem reagieren soll. Frankreich fordert eine neue Partnerschaft mit den Pal&auml;stinensern.<br>\nDeutschland steht auf der Bremse &ndash; wie immer, wenn es um Israel geht. Ergebnis: Pal&auml;stinenserpr&auml;sident Abbas, der eigens nach Br&uuml;ssel gereist war, musste mit leeren H&auml;nden wieder abreisen. Auch in der Eurogruppe ist nicht alles eitel Sonnenschein. Merkels Mann f&uuml;r alles, Altmaier, bremst schon seit Wochen bei der 2012 (!) beschlossenen Bankenunion &ndash; Stichwort Einlagensicherung.<br>\nUnd nat&uuml;rlich h&auml;lt er nichts von Macrons Vorschl&auml;gen zum Euro-Budget samt Finanzminister. Auch bei der Griechenland-Hilfe passt Altmaier auf, dass es ja nicht zu schnell voran geht. All das kennen wir schon von Sch&auml;uble. Erstaunlich ist eigentlich nur, dass Macron und seine Minister immer noch gute Mine zum deutschen Spiel machen. Sehen sie nicht, worauf es hinausl&auml;uft?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/macron-und-merkel-elysee\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Grillos Populisten dr&auml;ngen an die Macht<\/strong><br>\nIm Hinblick auf die italienische Parlamentswahl am 4. M&auml;rz hat Beppe Grillo seinen F&uuml;nf Sternen ein neues Statut und neue F&uuml;hrungsstrukturen verpasst. Er will den Italienern beweisen, dass die 2007 mit dem legend&auml;ren &laquo;Vaffanculo-Day&raquo; ins Leben gerufene Protestbewegung das Zeug zum Regieren hat. Viele der alten Regeln und Ideale wurden f&uuml;r dieses Ziel &uuml;ber Bord geworfen, und die Bewegung wird immer mehr zu der normalen Partei, die sie eigentlich nie sein wollte. Sogar Koalitionen mit anderen politischen Gruppierungen, die einst absolut tabu waren, werden nicht mehr ausgeschlossen.<br>\nDas Versprechen der Populisten, mit Filz und Korruption aufzur&auml;umen, kommt bei den vom politischen Establishment entt&auml;uschten Italienern weiter gut an. In Umfragen kommen sie derzeit auf rund 28 Prozent, sie liegen damit klar vor allen anderen Parteien. Vor allem bei j&uuml;ngeren W&auml;hlern und im S&uuml;den des Landes geniesst die Protestbewegung viel Unterst&uuml;tzung.<br>\nDie F&uuml;nf Sterne unterscheiden sich von anderen populistischen Parteien in Europa vor allem dadurch, dass sie sich politisch nicht klar einordnen lassen. Sie sind eine heterogene Truppe politisch Unzufriedener, die wenig mehr als die Wut &uuml;ber die &laquo;korrupte politische Elite in Rom&raquo; und die &laquo;B&uuml;rokraten in Br&uuml;ssel&raquo; verbindet. Dass sie Stimmen von Linksaussen bis Rechtsaussen mobilisieren kann, verschafft ihr ein grosses W&auml;hlerpotenzial. Sollte sie aber tats&auml;chlich Regierungsverantwortung &uuml;bernehmen, wird das unscharfe politische Profil zum Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/grillos-populisten-wollen-an-die-macht-ld.1349176\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Movimento 5 Stelle erscheint hier als ambivalent und heterogen. Dieser lehnt aber das wichtigste Element der neoliberalen Agenda, die Austerit&auml;tspolitik, ab, was sehr f&uuml;r den M5S spricht. Dass in Br&uuml;ssel nach wie vor dumpfe neoliberale Ideologie herrscht, wird sogleich durch den EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici best&auml;tigt, der mahnt, dass Italien nur mit einem konsequenten Schuldenabbau l&auml;ngerfristig auf den Wachstumspfad zur&uuml;ckkehren k&ouml;nne. Wie das so funktioniert, l&auml;sst sich in Griechenland beobachten bzw. in Portugal, wie eine konsequente Abkehr von der Austerit&auml;tspolitik auf den &ldquo;Wachstumspfad&rdquo; zur&uuml;ckf&uuml;hrt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Was bringt Blasen zum Platzen, Herr Shiller?<\/strong><br>\nRobert Shiller hat den Ausbruch der globalen Finanzkrise 2007 vorhergesehen. Im Gespr&auml;ch erkl&auml;rt der US-&Ouml;konom, warum der Bitcoin ein Spekulationshype ist &ndash; der vielleicht nie endet. [&hellip;]<br>\nShiller: Die Wirtschaft wird in erheblichem Ausma&szlig; getrieben durch eine Ansteckung mit Geschichten, die Menschen fesseln. Der Bitcoin ist in dieser Hinsicht nicht einzigartig und es ist nicht ausgemacht, dass diese Blase platzen muss. Es gibt Blasen, die Tausende Jahre existieren k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nSPIEGEL ONLINE: Welche meinen Sie?<br>\nShiller: Gold zum Beispiel. Warum ist das wertvoll? Es ist doch nur ein merkw&uuml;rdig aussehendes Metall. Was macht es gro&szlig;artig? Die Story, die wir damit verbinden! Sie ist fast religi&ouml;s. Ich habe mal gez&auml;hlt, wie oft Gold in der Bibel vorkommt. Ich kam auf ungef&auml;hr 400 Erw&auml;hnungen.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Was ist der Kern des Bitcoin-Hypes?<br>\nShiller: Es ist eine Kombination von unterschiedlichen Faktoren. Das ist wie bei einem Kinohit: Wenn da einiges passt, kann es ansteckend werden. Die Leute fangen an, dar&uuml;ber zu reden. Es geht viral.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/bitcoin-nobelpreistraeger-robert-shiller-warnt-vor-einer-spekulationsblase-ist-a-1188859.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Shiller argumentiert erfreulich geistreich. Solange die Zockerei keine Wechselwirkung mit der Realwirtschaft hat und von Spielern betrieben wird, sollte man das ohnehin nicht &uuml;berbewerten. Um so unverst&auml;ndlicher ist es, dass normale Medien &uuml;berhaupt &uuml;ber diesen Unsinn berichten. Was leider im Interview nicht zu Sprache kommt, ist die verheerende Umweltbilanz dieser Zockerei. Da die Blockchain bei jeder Transaktion durch einen aufw&auml;ndigen Mechanismus von speziellen Hochleistungsrechner aktualisiert werden muss, verbraucht jede einzelne Transaktion rund 400(!) Kilowattstunden. Zum Vergleich: Dies entspricht dem Stromverbrauch von rund 250 W&auml;scheladungen in einem modernen Kondenstrockner! Der j&auml;hrliche Energieverbrauch dieser Zockerei <a href=\"https:\/\/digiconomist.net\/bitcoin-energy-consumption\">n&auml;hert sich mittlerweile<\/a> dem Jahresverbrauchs von Portugal. Kann man nicht dieses ganze Tamtam beiseite lassen, die Blockchain, Blockchain sein lassen und einfach so &bdquo;zocken&ldquo;? F&uuml;r reale Zahlungsvorg&auml;nge wird der Bitcoin doch eh nicht mehr eingesetzt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Von Schwarzer Liste der EU gestrichen: Panama gilt nicht mehr als Steueroase<\/strong><br>\nF&uuml;r die EU war Panama einer der Gr&uuml;nde, eine Schwarze Liste mit Steueroasen einzurichten. Nach nur anderthalb Monaten wurden Panama und sieben weitere L&auml;nder und Gebiete nun wieder von der Liste gestrichen.<br>\nDie EU hat acht L&auml;nder und Gebiete von ihrer Schwarzen Liste mit insgesamt 17 Steueroasen gestrichen. Dies entschieden die EU-Finanzminister bei ihrem Treffen in Br&uuml;ssel. Unter den L&auml;ndern ist auch Panama, das durch Enth&uuml;llungen &uuml;ber Steuerflucht und Steuerhinterziehung international in die Schlagzeilen geraten und einer der Ausl&ouml;ser f&uuml;r die Einrichtung der Schwarzen Liste war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/eu-steueroasen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Leyendecker funkt: Entspannung f&uuml;r Steuers&uuml;nder<\/strong><br>\nWenn es um den Kampf gegen Steuerhinterziehung geht, ist Hans Leyendecker nicht weit. Sein Beitrag ist allerdings anders als erwartet: Vor allem, wenn es um erfolgreiche Staatsanw&auml;lte und Finanzbeamte im Kampf gegen Steuerhinterziehung geht: Er &uuml;berbringt n&auml;mlich via prominent platzierten Artikeln in der S&uuml;ddeutschen, die Botschaft an Steuerhinterzieher: &bdquo;Leute entspannt Euch: Die bisher so schlagkr&auml;ftige Steuerfahndertruppe wird gerade personell erheblich geschw&auml;cht.&ldquo; Dieser Modus Operandi l&auml;uft gerade zum zweiten Mal ab &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cives.de\/leyendecker-funkt-entspannung-fuer-steuersuender-7070\">Cives<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>HSH Nordbank vor Verkaufsentscheidung: Die unheilvolle Allianz von Politik und Gro&szlig;reedern<\/strong><br>\nDer Niedergang der Branche rei&szlig;t Banken in die Tiefe und kostet die Steuerzahler Milliarden. Weitgehend schadlos davon kommen Gro&szlig;reeder und die Politik, die das Desaster &uuml;berhaupt erst erm&ouml;glicht hat.<br>\nAm ersten Freitag im November lie&szlig; es Deutschlands Schifffahrtsbranche krachen. Wie jedes Jahr begr&uuml;&szlig;te die Vereinigung Hamburger Schiffsmakler und -agenten 5000 &uuml;berwiegend m&auml;nnliche G&auml;ste aus aller Welt zum traditionellen Eisbeinessen. Tonnenweise gep&ouml;kelte Haxen, Sauerkraut, Kartoffeln und Kasseler wurden in den Messehallen vernichtet, dazu Tausende Liter Bier und harte Schn&auml;pse &ndash; Hamburgs fetteste Party ist nichts f&uuml;r Cholesterin-kranke. Und nichts f&uuml;r Moralisten: Rund um die Veranstaltung fahren Edelpuffs Zusatzschichten; aus Osteuropa reisen extra Prostituierte mit Bussen an.<br>\nDie frivole Stimmung steht im scharfen Kontrast zur Lage der Branche. Trotz hartn&auml;ckig lahmenden Welthandels werden eifrig Schiffe gebaut (siehe Grafik), entsprechend niedrig sind die Frachtraten. Die vielen Reederinsolvenzen, Schiffspleiten und den Bankenkrach hat sich die Branche selbst zuzuschreiben: Die Misere ist exemplarisch daf&uuml;r, was passiert, wenn verblendete Politiker auf gierige Unternehmer und Banker treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/magazin\/artikel\/schifffahrt-hsh-nordbank-vor-verkaufsentscheidung-a-1178561.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Warum das schwarz-blaue &ldquo;Arbeitslosengeld NEU&rdquo; schlimmer wird als &ldquo;Hartz IV&rdquo;<\/strong><br>\nDie &Ouml;VP&ndash;FP&Ouml;-Regierung hat angek&uuml;ndigt, die Notstandshilfe zu streichen und Menschen nach dem Bezug des Arbeitslosengeldes in die Mindestsicherung zu schicken. Dabei ist das Arbeitslosengeld NEU, wie es Schwarz-Blau plant, noch weit r&uuml;cksichtsloser als das deutsche Arbeitslosengeld 2 (Hartz IV).<br>\nBisher haben vor allem Menschen Mindestsicherung bezogen, die nicht genug oder &uuml;berhaupt noch nichts in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Sie mussten auch akzeptieren, dass sie nicht mehr als rund 4.200 Euro besitzen d&uuml;rfen, wenn sie die staatliche Sozialhilfe erhalten wollen. Das will die neue Regierung jetzt ausdehnen: Nach rund einem Jahr Arbeitslosigkeit soll jeder und jede in die Mindestsicherung fallen, unabh&auml;ngig davon, wie lange man vorher gearbeitet und in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat.<br>\nDeutschland hat 2005 mit dem Arbeitslosengeld 2, allgemein Hartz IV genannt, ein &auml;hnliches Modell eingef&uuml;hrt. Seither ist die Armut in Deutschland stark gestiegen. Zudem ist ein Niedriglohnsektor amerikanischen Ausma&szlig;es entstanden, den es in Kontinentaleuropa bislang nicht gab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/warum-das-schwarz-blaue-arbeitslosengeld-neu-schlimmer-wird-als-hartz-iv\/\">Kontrast.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was ist hier anders bzw. schlimmer als bei Hartz IV? Hier gilt genauso nach einem Jahr Arbeitslosigkeit f&auml;llt man in Hartz IV, unabh&auml;ngig davon, wie lange man vorher gearbeitet und in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Obdachlosigkeit &ndash; Leben am unteren Rand<\/strong><br>\nDie Zahl der Obdachlosen in Deutschland steigt &ndash; besonders in Berlin. Seit der EU-Osterweiterung ist die Stadt auch zum Anlaufpunkt f&uuml;r Menschen aus Osteuropa geworden. Sch&auml;tzungen gehen von bis zu 10.000 Betroffenen aus, darunter auch rund 30 Prozent Frauen und ganze Familien.<br>\nDer eisige Wind pfeift direkt in einen der unbenutzten Eing&auml;nge an der gro&szlig;en Backsteinkirche in Berlin-Mitte. Es ist ein Grad unter null. Vor der T&uuml;r w&uuml;hlt sich eine schlanke Gestalt aus einem blauen Schlafsack, der auf einer d&uuml;nnen Isomatte quer auf den Steinstufen liegt. Hier schl&auml;ft Ulli Obermann seit fast vier Jahren, auch im Winter &ndash; ein Not&uuml;bernachtungsplatz im Warmen k&auml;me f&uuml;r ihn auch bei 15 Grad Minus nicht infrage:<br>\n&ldquo;Also, von den Menschen, die ich kenne, die Platte machen, geht da niemand hin. Sowieso nicht. Also, ich schlafe besser hier, ich schlafe fest und friedlich. Und ich habe da so ein kleines Kissen zum Aufblasen, das habe ich unter der H&uuml;fte und da liegt es sich sehr, sehr bequem drauf. Mein Schlafsack ist doch halbwegs in Ordnung&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/obdachlosigkeit-leben-am-unteren-rand.724.de.html?dram:article_id=409005\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Immer mehr Deutsche arbeiten nicht nur zu normalen Zeiten<\/strong><br>\nViele verbringen mehr als 40 Stunden pro Woche im Beruf, auch Schicht- und Sonntagsarbeit nimmt weiter zu. Doch wer unregelm&auml;&szlig;ig und viel am St&uuml;ck arbeitet, gef&auml;hrdet sich und andere.<br>\nDie arbeitsmarktpolitische Idealvorstellung in Deutschland ist das Normalarbeitsverh&auml;ltnis: eine unbefristete Vollzeitstelle mit Acht-Stunden-Tagen von Montag bis Freitag. Viele Konstellationen aber weichen davon ab.<br>\nDas best&auml;tigt auch die Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Jutta Krellmann zum Ausma&szlig; atypischer Besch&auml;ftigung, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt. Grundlage der Daten, die das Arbeitsministerium zusammengestellt hat, sind Zahlen des Statistischen Bundesamtes.<br>\nDemnach hatten 2016 von den 37 Millionen abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten 1,7 Millionen eine Stelle mit &ldquo;&uuml;berlangen&rdquo; Arbeitszeiten, also 4,6 Prozent. Knapp ein Viertel arbeitete &ldquo;st&auml;ndig oder regelm&auml;&szlig;ig&rdquo; am Wochenende, knapp 14 Prozent an Sonn- und Feiertagen, knapp jeder Vierte abends und knapp neun Prozent nachts. Schichtarbeit geh&ouml;rte f&uuml;r 15,6 Prozent zum Alltag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/arbeitsmarkt-immer-mehr-deutsche-arbeiten-nicht-nur-zu-normalen-zeiten-1.3837213\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Das V&ouml;lkerrecht gilt auch bei verdeckten Kriegen&ldquo;<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Verwaltungsrichter Peter Vonnahme mahnt die Beachtung des V&ouml;lkerrechts auch in Kriegen an, bei denen der Angreifer nicht zu erkennen ist. [&hellip;]<br>\nDeutsche Wirtschafts Nachrichten: In Syrien sind zahllose S&ouml;ldner-Trupps unterwegs. Gibt es eine rechtliche Handhabe gegen eine solche Infiltration?<br>\nPeter Vonnahme: Syrien ist ein souver&auml;ner Staat und Mitglied der Vereinten Nationen. Hieraus folgt, dass kein anderes Land befugt ist, sich in die inneren Angelegenheit Syriens milit&auml;risch einzumischen (Grundsatz der Nichtintervention, Art. 2 Ziffer 7 UN-Charta). Weiter folgt daraus, dass Syrien das uneingeschr&auml;nkte Recht hat, den inneren Frieden wiederherzustellen bzw. seine territoriale Integrit&auml;t zu verteidigen. Das gilt unabh&auml;ngig von der demokratischen Qualit&auml;t des Staates. Es war deshalb ausl&auml;ndischen Staaten (wie etwa USA, Saudi-Arabien, Gro&szlig;britannien, Frankreich) v&ouml;lkerrechtlich verboten, syrische Aufst&auml;ndische mit Waffen auszur&uuml;sten, S&ouml;ldnertrupps zu entsenden oder gar eigene milit&auml;rische Aktionen gegen Syrien (z.B. Bombardements) durchzuf&uuml;hren. Hierf&uuml;r gab es keine v&ouml;lkerrechtliche Legitimation.<br>\nWeder lag ein syrisches Hilfeersuchen vor noch ein in der UN-Charta vorgesehener Fall, der eine gewaltsame Intervention Dritter h&auml;tte rechtfertigen k&ouml;nnen.<br>\nDeutsche Wirtschafts Nachrichten: Die Russen betonen stets, dass sie ausdr&uuml;cklich von der Regierung Syriens zu Hilfe gerufen wurden und daher als einzige Legitimit&auml;t h&auml;tten. Stimmt diese Sicht?<br>\nPeter Vonnahme: Ja. Wie bereits gesagt, lag das Gewaltmonopol in der Hand der syrischen Regierung. Da diese im Verlaufe des Krieges immer weniger in der Lage war, sich gegen die &Uuml;bermacht der milit&auml;rischen Gegner (IS, al Nusra-Front, bewaffnete Rebellen, kurdische Verb&auml;nde) zu behaupten, lag es im Ermessen von Pr&auml;sident Baschar al-Assad, Russland um Milit&auml;rhilfe zu bitten. Das russische Eingreifen war v&ouml;lkerrechtlich legitim (&bdquo;Intervention auf Einladung&ldquo;). Doch auch f&uuml;r legitime Interventionen gelten v&ouml;lkerrechtliche Vorschriften, insbesondere das in den Genfer Konventionen enthaltene Gebot des Schutzes der Zivilbev&ouml;lkerung. Es ist offenkundig, dass in den Kriegswirren die Rechte der syrischen Zivilbev&ouml;lkerung massiv verletzt worden sind &ndash; und zwar durch alle Konfliktparteien. Ungekl&auml;rt ist jedoch, wem die Kriegsrechtverst&ouml;&szlig;e im Einzelnen anzulasten sind. Kriegspropaganda erschwert die Sicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsche-wirtschafts-nachrichten.de\/2018\/01\/14\/das-voelkerrecht-gilt-auch-bei-verdeckten-kriegen\/\">DWN<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Schlimmer als Watergate&rdquo; &ndash; Geheimdossier soll illegale &Uuml;berwachung Trumps durch US-Beh&ouml;rden belegen<\/strong><br>\nRepublikanische Abgeordnete fordern die Ver&ouml;ffentlichung eines Geheimdokuments, das einen Missbrauch staatlicher &Uuml;berwachung dokumentieren soll. Es geht um die Bespitzelung von Donald Trump. Ein altbekannter Name soll in dem Memo auftauchen: Hillary Clinton.<br>\nDer prominente Moderator des US-amerikanischen Senders Fox News, Sean Hannity, er&ouml;ffnete am Donnerstagabend sein Programm mit einem Paukenschlag: Es habe in den USA einen gegenw&auml;rtigen Machtmissbrauch gegeben, der noch &ldquo;weitaus schlimmer&rdquo; sei als Watergate. Gleichzeitig forderte er den FBI-Sonderberater Robert M&uuml;ller auf, seine &ldquo;Hexenjagd&rdquo; gegen den US-Pr&auml;sidenten Donald Trump sofort zu beenden. Es ist zwar kein Geheimnis, dass der konservative Sender Fox News und Donald Trump einander weitgehend in gegenseitiger Zuneigung verbunden sind &ndash; doch worum geht es eigentlich?<br>\nSechs Mitglieder des Repr&auml;sentantenhauses fordern lautstark die &ouml;ffentliche Freigabe eines geheimen Memos, in dem der weitgehende Missbrauch der staatlichen &Uuml;berwachungsm&ouml;glichkeiten durch US-Beamte beschrieben sein soll. Der Inhalt des Dokuments untergrabe die Grundlagen der Demokratie und k&ouml;nne nach Meinung der Abgeordneten dazu f&uuml;hren, dass einige Beamte ins Gef&auml;ngnis wandern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/64008-usa-schlimmer-als-watergate-geheim-dossier-soll-illegale-ueberwachung-trumps-belegen\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>A Coming Russia-Ukraine War?<\/strong><br>\nA new draft law adopted by the Ukrainian Parliament and awaiting Petro Poroshenko&rsquo;s signature threatens to escalate the Ukrainian conflict into a full-blown war, pitting nuclear-armed Russia against the United States and NATO (&hellip;).<br>\nFocus on the Donbass conflict increased in the closing weeks of 2017 as military action on the front lines separating the forces of the self-proclaimed republics of Donetsk and Lugansk enjoying Russian support from Ukrainian militias and armed forces reached an intensity not seen for more than a year. This is despite the heralded exchange of military prisoners by both sides before New Year&rsquo;s under talks supervised by the Patriarch of the Russian Orthodox Church Kirill.<br>\nThen, this past Thursday came a wholly new development &ndash; a draft law passed by the Ukrainian Parliament that could effectively end Kiev&rsquo;s participation in the conflict resolution process known as the Minsk Accords. Although observers in the United States and Western Europe may have missed it, many Russians believe this development amounts to a declaration of war.<br>\nDmitri Kiselyov, head of all Russian television and radio news services, offered a sober analysis of the emotionally charged development on his Sunday evening news wrap-up today. According to Kiselyov, the new law, which awaits Poroshenko&rsquo;s signature, makes preparations for war and includes language indicating a bellicose new approach to the conflict. The mission in Donbass is no longer described as an &ldquo;anti-terrorist operation.&rdquo; Rather, the mission now is to send armed forces against &ldquo;military formations of the Russian Federation&rdquo; in Donbass.<br>\nMilitary headquarters are established to coordinate the operation to be waged in Donbass. While up until now the self-declared republics of Donetsk and Lugansk were considered under the Minsk Accords as negotiating parties, now there are only &ldquo;occupation administrations&rdquo; of the Russian Federation on these territories, with Russia identified as an &ldquo;aggressor.&rdquo;<br>\n&ldquo;This makes it all the more convenient for Ukraine to start a war,&rdquo; Kiselyov says, noting that it could have the added benefit of enabling Ukraine not to pay its foreign debts and to ensure Poroshenko&rsquo;s continued grip on power.<br>\nA Vesti reporter on the ground in Donetsk confirmed with local residents their view that the law means war. They see the current moment on the front line as &ldquo;the calm before the storm.&rdquo; Donetsk soldiers at their trenches say they are fully ready to engage with the enemy.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2018\/01\/21\/a-coming-russia-ukraine-war\/\">Consortiumnews<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers RR:<\/strong> <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/zeitungen\/20180122319179880-ukraine-donbass-gesetz-poroschenko-trump-treffen-russland-krieg\/\">Laut Sputniknews<\/a> soll das Inkraftreten des neuen Gesetzes bis mindestens zum 6.02.2018 verschoben worden sein. In dieser Zeit (wohl im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos) soll sich Petro Poroschenko mit US-Pr&auml;sident Donald Trump treffen und dessen Meinung dazu anh&ouml;ren. Sicherlich wird Poroschenko auch seine Anwesenheit auf der M&uuml;nchener &ldquo;Sicherheitskonferenz&rdquo; im Februar nutzen, um Unterst&uuml;tzung f&uuml;r seinen Krieg gegen Russland zu suchen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Woher kommt dieser Hochmut?<\/strong><br>\nAngesichts der immer dreisteren Russophobie in den gro&szlig;en deutschen Medien muss man sich fragen: Haben wir die Lektion unserer Gro&szlig;eltern und Eltern nicht gelernt, die elendig in den Sch&uuml;tzengr&auml;ben von Stalingrad, Leningrad und Berlin verreckt sind? Kann ein Deutscher bei klarem Verstand es schweigend hinnehmen, dass deutsche Soldaten nach Litauen, direkt an die Grenze zu Russland entsandt wurden? Wo sind sie, die G&uuml;nter Grass und Heinrich B&ouml;ll von heute, die sagen, Frieden und Entspannung mit Russland und &ldquo;Nie wieder Krieg!&rdquo;, schon gar nicht an der Seite einer kriegshungrigen ukrainischen F&uuml;hrung!<br>\n&hellip;Die deutschen Intellektuellen von heute scheinen mir besonders anf&auml;llig f&uuml;r einen untergr&uuml;ndigen oder auch offenen Hochmut gegen&uuml;ber Russland. Und dieser Hochmut ist das Einfallstor verantwortungsloser Gedankenspiele nach dem Motto, man m&uuml;sse die &bdquo;russische Expansion&ldquo; in Europa stoppen.<br>\n&hellip;Das Pendant zum deutschen Intellektuellen mit gesunder Russophobie ist der russische Liberale in Moskau und St. Petersburg, der &uuml;ber die &bdquo;ungebildeten&ldquo; Putin-Anh&auml;nger die Nase r&uuml;mpft und sich selbst f&uuml;r etwas Besseres h&auml;lt. Durch einen schlechten Streich der Geschichte wurde man in einem &ldquo;r&uuml;ckst&auml;ndigen&rdquo; Land geboren, dabei geh&ouml;rt man doch eigentlich nach Paris oder New York.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/63869-woher-dieser-hochmut-ueberlegenheitsgefuehle-gegenueber-russland-sind-wieder-am-kommen\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>SPON-Wahltrend: Mehrheit ist unzufrieden mit SPD-Entscheidung<\/strong><br>\nErleichterung bei Sozialdemokraten und Union &ndash; die Verhandlungen &uuml;ber eine Gro&szlig;e Koalition k&ouml;nnen beginnen. Doch der SPON-Wahltrend zeigt: Viele Deutsche sehen das Ja des SPD-Parteitags kritisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-mehrheit-der-deutschen-unzufrieden-mit-groko-entscheidung-umfrage-a-1189105.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das kann ja eigentlich gar nicht sein, nachdem der Seeheimer Kreis ganz genau zu wissen glaubte, dass nur ein GroKo-Nein der Delegierten noch weiter in den Umfragekeller f&uuml;hren w&uuml;rde.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Von diesem Sieg wird sich Martin Schulz nicht mehr erholen&rdquo;<\/strong><br>\nAm Wochenende genehmigte eine 56-Prozent-Mehrheit der SPD-Delegierten (die nach Hinterzimmergespr&auml;chen bereits am Vorabend festgestanden haben soll) die von der Parteispitze gew&uuml;nschte Aufnahme von Koalitionsgespr&auml;chen mit der Union. Der Getriebenen-Autor Robin Alexander meinte dazu auf Twitter: &ldquo;Von diesem Sieg wird sich Martin Schulz nicht mehr erholen.&rdquo;<br>\nTats&auml;chlich bekam der Parteivorsitzende f&uuml;r seine wie gewohnt pathostriefende Rede &uuml;ber die &ldquo;Verantwortung&rdquo; Deutschlands f&uuml;r &ldquo;Europa&rdquo; nur auffallend wenig Beifall. Als er in diesem Zusammenhang von einem Anruf des franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten Emmanuel Macron erz&auml;hlt, reagiert ein Teil der Delegierten sogar mit einem sp&ouml;ttischen &ldquo;Ohhhh&rdquo;. Dass er vorerst trotzdem weiter Parteivorsitzender bleiben wird, liegt auch an der Schw&auml;che seiner Konkurrenten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Von-diesem-Sieg-wird-sich-Martin-Schulz-nicht-mehr-erholen-3947855.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Oscarnominierungen 2018 &ndash; Das knallt<\/strong><br>\nZu wei&szlig;, zu alt, zu m&auml;nnlich? Nicht in diesem Jahr. Mit den Oscarnominierungen 2018 &ouml;ffnet sich die Academy f&uuml;r eine Vielfalt von Talenten &ndash; und zeigt viel Liebe f&uuml;r pr&auml;zis erz&auml;hlte Filme. [&hellip;]<br>\nEin 75-j&auml;hriger wei&szlig;er Mann ist zum Gesicht des Wandels geworden: Als John Bailey am Dienstag in Los Angeles vor die Kameras trat, war er sp&uuml;rbar nerv&ouml;s. Nicht nur war es das erste Mal, dass Bailey in seiner Funktion als Pr&auml;sident der Academy die Bekanntgabe der Oscarnominierungen er&ouml;ffnen musste. Nach diversen Skandalen &ndash; erst #oscarssowhite, dann &ldquo;La La Land&rdquo;\/&rdquo;Moonlight&rdquo;-Chaos, schlie&szlig;lich #MeToo &ndash; musste die Academy auch unter Beweis stellen, wie sehr sie mit einer sich rasant wandelnden Branche Schritt halten kann. Die Nominierungen 2018 zeigen: Sie kann es. [&hellip;]<br>\nVieles spricht daf&uuml;r, dass es nicht die kurzfristigen Aufreger waren, die in diesem Jahr den Unterschied machten &ndash; sondern die Reformen der Academy langsam greifen. Baileys Vorg&auml;ngerin Cheryl Boone Isaacs hatte die Academy f&uuml;r eine Rekordzahl an jungen, weiblichen und nicht wei&szlig;en Mitgliedern ge&ouml;ffnet. Sehr gut m&ouml;glich, dass sie daf&uuml;r gesorgt haben, dass weibliche Filmschaffende in so vielen Kategorien gew&uuml;rdigt wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/kino\/oscar-nominierungen-2018-das-knallt-a-1189434.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Alte wei&szlig;e M&auml;nner werden bei den Academy Awards nun also der politischen Korrektheit geopfert? Und SPIEGEL Online findet das toll. Ist das nicht auch eine Form des Rassismus?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-42044","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42044","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42044"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42044\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42047,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42044\/revisions\/42047"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42044"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42044"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42044"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}